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Pirelli P Zero – Emotional Drive

Schon mal mit den falschen Schuhen in den Bergen wandern gewesen? Nein? Ich auch nicht. Liegt bei mir aber daran, dass ich nicht zum wandern in die Berge gehe. Doch, für die Exkursion zum Thema: „Wie wichtig ist eigentlich ein Autoreifen„, will ich gerne bei diesem Beispiel bleiben.

Wer in die Berge zum wandern geht, der tut das üblicherweise weder in Badeschlappen, noch in High-Heels. Auch Turnschuhe sind dafür wenig geeignet. Man braucht (ich kenne das vom hören & sagen) besonders bequeme, feste Schuhe, die einem einen guten Halt geben und den Fuß stützen und auch schützen.  Wieder anders sieht es aus, wenn man im Schnee wandert. Dann braucht man vor allem hohe und gut gefütterte, sehr warme Schuhe. Am Strand, da braucht man dann wieder nur ein paar dünne Bade-Latschen.

Denkt man ein wenig darüber nach, dann wird einem schnell bewusst – wie wichtig die Wahl der richtigen Schuhe in den unterschiedlichen Situationen ist – und ganz ähnlich ist das mit den Reifen auf unseren Autos.

Es gibt 2 Reifenarten, da ist es uns bereits geläufig wofür und warum man diese braucht: Winter- und Sommerreifen.

Aber es gibt noch mehr „Spezialisten“ auf dem Reifensektor. Zum Beispiel Sportreifen.

Pirelli P Zero

Wer mit seinem Auto  bevorzugt die schnelle Kurvenhatz im Trockenen anstrebt, der ist auf der Suche nach einem „sportlichen Reifen,“ der besondere Leistungen in diesem Bereich abliefert.  Und wer mit einem über 1.5 Tonnen schweren Blechkasten Geschwindigkeiten von 200+ km/h fährt – auch der braucht einen Reifen, der diese Ansprüche aushält und nicht das Gefühl vermittelt, man sei mit den High-Heels in die Berge zum Wandern gegangen.

Die Geschichte des Pirelli P Zero beginnt um 1987, als Ferrari für den Supersportwagen F40 auf der Suche nach besonders sportlichen Hochleistungsreifen war. Und so fragte Ferrari bei Pirelli an und dort fing man an zu tüfteln und heraus kam: der erste Pirelli P Zero.  Seitdem sind 25 Jahre vergangen und aus der P Zero Familie kam 2000 der „Rosso“ für Porsche heraus, der Zero Corsa zwischen 2003 und 2007 und jetzt zuletzt wieder der „P Zero“ für Porsche, McLaren und Lamborghini.

Weil auch sportliche Premium-Reifen für unterschiedliche Ansprüche gefertigt werden, ist die P Zero Familie mittlerweile eine recht große: Neben dem P Zero Nero gibt es den Silver, den Rosso, den „System“ und den „Corsa System“. Jeder Reifentyp ein Spezialist für sich und die geforderten Ansprüche.

Das wissen auch die Hersteller und so liefert McLaren seinen neuen Supersportwagen MP4-12 zum Beispiel in Serie mit Pirelli Sportreifen der P Zero Serie aus. Aber auch Porsche vertraut bei den 20″ bereiften Versionen des Carrera S 991 auf Pirelli Sportreifen.

Unfassbare 53 Millionen P Zero wurden bislang verkauft – das ist eine Zahl, die für sich selbst spricht. 

P Zero Sportreifen – Schwarze Magie?

In Valencia, auf dem Circuit Ricardo Tormo, bekam ich die Möglichkeit, den aktuellen P-Zero selbst zu fahren. Nicht auf irgendwelchen Autos – nein auf 2 Supersportwagen der Marke McLaren und Lamborghini. Meinen Fahrbericht – nein besser – meine kurze emotionale Selbstfindung im Boden-Boden Marschflugkörper aus Sant’Agata findet man hinter diesem Link.

Um den Pirelli P Zero bewerten zu können, waren die Fahrzeuge zu Atemberaubend.

Ernsthaft – wer zum ersten Mal in einem 700 PS Supersportwagen aus 258 km/h auf eine Kurve zubremst und dabei versucht, den Profi-Rennfahrer im Voraus-Fahrzeug nicht zu weit enteilen zu lassen, der versucht inständig, die innere Balance zu bewahren und nicht in Hektik zu verfallen. Da war meine Aufnahmefähigkeit für die Qualität der Reifen eher „mau“.

Ich erinnere mich aber gut daran, dass auf dem Porsche Carrera S, den ich auf dem Sachsenring fuhr – Pirelli P Zero montiert waren. Leider habe ich mich dort nicht auf die Reifen konzentriert – aber ich erinnere mich, wie geil ich das gesamte Package aus Porsche und Pirelli reifen fand.

Geiler wäre es, könnte man erfahren, was wirklich hinter den Leistungen von Premium-Reifen steht .. im Blindtest mit anderen Reifenmodellen .. gerne im Schnee, im Nassen und natürlich auf trockener Piste. Mal sehen was die Zukunft noch bringt.

 

 

Bloglight im Juni: Nissan

Jeden Monat wieder, so natürlich auch im Juni. Das Bloglight. Und in diesem Monat fiel die Wahl der Autoblogger auf den Automobilhersteller Nissan.

Wieso, weshalb und warum – das lest ihr im Bloglight des Monats:

NISSAN im Bloglight

Es wäre eine leichte Sache die Wahl zum Juni-Bloglight damit zu erklären, dass man bei NISSAN den Mut hatte, einen von 2 Juke-R in die Hand von einigen Bloggern zu geben. Aber es liegt nicht nur an diesem einen Event. Wobei natürlich die Fahrt im 485PS starken Juke-R ein Erlebnis der besonderen Art war.

Nissan hat sich das Juni-Bloglight noch mit einigen anderen Taten gesichert. Da wäre zum Beispiel der Nissan-Deltawing, der die 24h von LeMans mit einem völlig neuen Rennwagen-Konzept in Angriff nahm. Oder den Mut, beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring, mit 2 fast im Serientrimm startenden Nissan GT-R anzutreten.

Freunde von sportlichen Fahrzeuge und Freunde des Motorsports kamen bei der Japanischen Marke in den letzten Wochen also voll auf ihre Kosten.   Für mich persönlich fiel die Wahl vor allem deswegen auf Nissan, weil die Deutsche Presse-Abteilung schon früh den Mut hatte, Testwagen und Testtermine auch an Blogger zu vergeben.

Für mich als kleinen und freien Motorjournalisten sind diese Unternehmen, Firmen wie Nissan, mit ihrem großem Herzen und dem Mut auch neue Wege zu gehen, besonders wichtig.

Und das sich dieses Engagement auszahlt, davon können viele Fahrberichte von mir und mehrere 10-Tausend Klicks auf eben diesen Berichten erzählen. Um ganz ehrlich zu sein: Für mich war Nissan noch nie eine interessante Marke. Nicht bis zum dem Tag als ich Anfing professionell zu bloggen und darauf angewiesen war, den eigenen Automobil-Hersteller Horizont zu erweitern.  Auf einmal musste ich meine Vorurteile neu überdenken und alles auf den Prüfstand stellen, was ich so bis dato an Meinungen gesammelt hatte.

Heraus gekommen sind bis heute folgende Fahrberichte über die Marke Nissan:

Eines der kontroversesten Autos:  Der Juke | Fahrbericht

 

Eines der Autos mit großem, ehrlichen und sportlichen Charakter: Der 370Z | Fahrbericht

 

Einer der größten Frauenversteher: Der Micra DIG-S | Fahrbericht

Und der große raue Bursche mit dem liebenswerten Kern: Der Pathfinder | Fahrbericht

 

Daneben gab es eben auch den Juke-R, dessen Präsentation ich in Malaga im letzten Jahr live erleben durfte und vor ein paar Wochen, live und selbst fahren konnte. Das ist Erlebnis der besonderen Art gewesen – die GT-R Fahrt im Anschluss war auch nicht völlig langweilig.

 

Nissan – man versteht es nun – ist zu Recht das aktuelle Bloglight! Und das sehen andere Blogger genauso:

Mehr über die bisherigen Bloglights auf: http://blogger-auto-award.de/

 

 

 

Land Rover Defender

An SUVs musste ich mich ja erst einmal gewöhnen. An echte Geländewagen erst recht. Als Ex-Landstraßen-Kurvenräuber blieb mir der Sinn eines „aufgebockten“ Fahrzeuges schlicht verborgen. Wofür benötigt man grobstollige Reifen, 40cm und mehr Bodenfreiheit und warum tut man sich diese Kurven-Geschunkel an?

Alles legitime Fragen – wenn man zuvor noch nie einen Geländewagen gefahren ist.  Mittlerweile konnte ich mehrere Fahrzeuge fahren, deren erster Einsatzzweck eben nicht auf den Autobahnen zu finden ist. Den Nissan Pathfinder zum Beispiel. Oder den Mitsubishi Pajero. Und demnächst den Toyota Landcruiser. Alles echte Geländegänger die nur mühsam verbergen können, wofür sie wirklich geschaffen wurden. Und wenn man mal abseits der befestigten Wege war – an Orten die zuvor kein anderer befuhr – dann fühlt man sich so: „Hm, so urig?“

Einer meiner liebsten Schreiberlinge ist nun den 2012er Land Rover Defender gefahren.  Peter Ruch schreibt auf radical-mag.com und sein Fahrbericht über den Land Rover Defender ist unter anderem deswegen so besonders, weil er selbst einen Defender besitzt.

Will man also wissen, welche Entwicklung der aktuelle Defender durchgemacht hat – dann sollte man sich einen Bericht aus erfahrenen Fingern durchlesen.

Lesetipp: „Früher war alles“ 

 

Hinweis: Das Bild ist rotzfrech geklaut von radical-mag.com

Jens ringt vor Rührung um Atemluft :) - Bild vom Jens geklaut!

Hey BMW! So, geht das!

Da habe ich heute früh noch über die neue „Traum-Ehe“ am Himmel der Automobil-Hersteller geschrieben, da muss ich doch gerade etwas lesen, was mich in diesem Zusammenhang glatt zu einem weiteren Blogpost veranlasst.

Der Jens hatte Tränen – nicht im Knopfloch – in den Augen, während einer Fahrvorstellung! Warum, wieso, weshalb? Das kann man bei ihm nachlesen:

http://www.jens-stratmann.de/tranen-auf-einer-fahrvorstellung-fahrveranstaltung/2012/06/29

In Kurzfassung geht es darum:

  • Blogger kommt zu Fahrveranstaltung (GT86 – wo war ich eigentlich?)
  • Via SocialMedia kommt der Hinweis an das Event-Team, dass Blogger Jens just Geburtstag hat.
  • Toyota gratuliert vor Ort – noch am gleichen Tag – mit einer Torte!

Subsummiert als neue Headline:

Toyota gratuliert Blogger zum Geburtstag!

 

Wie treffend das nun ausgerechnet Toyota und BMW über eine Zusammenarbeit reden und Vereinbarungen treffen. BMW? Wir erinnern uns:

http://www.robertbasic.de/2012/06/wie-man-als-blogger-die-bmw-presse-erreicht/

Robert hatte verbloggt, welche Mühen Blogger und Online-Publisher seit Jahren haben, um an die BMW-Presse heran zu kommen.

 

Man kann jetzt nur hoffen, das BMW auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerk-Pflege ein wenig vom japanischen Big-Player lernt!

Toyota und BMW – Eine Traumbeziehung?

Für die einen mag es nur eine weitere Bekundung von Plänen zur gemeinsamen Entwicklung von Komponenten sein, für die anderen ist es eine Traum-Ehe die sich hier anbahnen könnte.

Toyota und BMW – Eine mögliche Traumbeziehung?

BMW has its own culture and history from many years of car manufacturing. It is a world leader in making cars of emotional appeal.

Während der Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Vertiefung in der Zusammenarbeit, sparte Akio Toyoda nicht mit warmen Worten für den Münchner Autobauer. Aiko Toyoda ist aber auch ein echter Speedhead, denn  er hat unter anderem am 24 Stunden Rennen am Nürburgring bereits mehrfach teilgenommen und so sprach er auch über eine andere Leidenschaft – die Testfahrten am Nürburgring und was ihm dort doch des öfteren passiert:

The Nürburgring is the toughest course there is. At the Nürburgring, the road tosses the car around. Curves seem to try to throw out the car and driver.

Roads make cars. The Nürburgring has taught me so.

That is why many carmakers test new cars at the Nürburgring. They develop cars there, while competing against other manufacturers.

But at the Nürburgring, there is always a car that passes me. It is a BMW.

 

Es scheint fast, als würde der Riese Toyota, den kleinen aber feinen Autobauer BMW mit warmen Worten nur so überschütten und es könnte eine perfekte strategische Allianz werden. Denn beide Hersteller haben am Ende des Tages den gleichen großen Mitbewerber vor Augen: Volkswagen.

Toyota, GM und Volkswagen kämpfen um die Rolle als „erfolgreichster“ Automobil-Hersteller der Welt und BMW könnte in einer strategischen Allianz nicht nur Audi  (VW Konzerntochter) sondern auch Dauerrivalen Mercedes-Benz ausstechen.

Für beide Automobil-Hersteller kann man eine ganz ähnlich geartete Philosophie derzeit ausmachen: Zum einen eine klare ökologische Marktführer-Rolle (Toyota Hybrid-Modelle) besitzen – oder anstreben (BMW i-Modelle). Und auf der anderen Seite die sportlichen Markenwerte nicht vernachlässigen. BMW hat mit der M-GmbH hier schon immer ein sicheres Pfund und Toyota steht gerade an, um den Markt der preiswerten – aber sportlichen und sehr fahraktiven Fahrzeuge (GT86) aufzurollen.

Wobei es noch eine Sache gibt die beide Hersteller vereint: Beide haben ihr letztes  Formel 1 Engagement versaut ;)! 

Sollten es beide Unternehmen schaffen, die Markenkerne nicht zu verweichlichen könnte diese Zusammenarbeit eine extrem fruchtbare für beide Seiten werden.

Ich bin gespannt.

Mercedes-Benz-CLS-Shooting-Brake

Fotos: Mercedes-Benz CLS Shooting Brake

Im Internet multiplizieren sich gerade die ersten richtigen Fotos zum neuen Mercedes-Benz CLS Shooting Brake.  Das erste Kombi-Coupé – oder wie auch immer man dazu sagen möchte – definitiv ein Cross-Cross-Crossover. Aber ich schmelze dahin. Ich frage mich, ob ich den neuen CLS Shooting Brake gerade noch geiler finde als den Jaguar XF in seiner Kombiversion?

Sollte es einen CLS 63 Shooting Brake geben, dann wäre das vermutlich mein Traumauto.

 

Mehr Fotos auf Facebook! 

McLaren Pirelli Valencia Foto des Tages

McLaren MP4-12

Das aktuelle Foto des Tages stammt von Pirelli und zeigt den McLaren MP4-12. Im übrigen eines von 4 Fahrzeugen, mit denen wir auf dem Circuit Ricardo Tormo, nahe Valencia, eine Grenzerfahrung der besonderen Art machen durften.

McLaren Pirelli Valencia  Foto des Tages
McLaren Pirelli Valencia Foto des Tages

Mehr Fotos auf Facebook! 

Diesel-Roadster?

Ernsthaft.  Die Frage muss erlaubt sein: Welche Berechtigung hat ein Diesel-Motor in einem Roadster? Also in einem Auto ohne Dach. Eines von diesen Autos mit denen man am liebsten völlig planfrei durch die Gegend fährt und schlicht das Auto, das fahren und die Landschaft genießt.

Wer oben ohne fährt – Frauen, bitte an dieser Stelle nicht falsch verstehen – der bekommt von seiner Umwelt mehr mit. Mehr Sonne. Mehr Gerüche und deutlich mehr von der Landschaft. Aber eben auch mehr vom eigenen Motor. Und hier setzt die Frage an, welchen Grund könnte es geben, einen fein-tönenden Benzinmotor gegen einen Trecker-Motor ein zu tauschen?

Zum Beispiel, ein BMW Reihensechszylinder Benzinmotor – sahnig, feinnervig im Klang. Mit der Lust der Turbinenhaften-Drehfreude gesegnet. Mit einem mit jeder Umdrehung weiter wachsenden Klangspektrum. Vom sonoren bassigen Sound bei niedrigen Drehzahlen, bis hinaus zum lustvollen kreischen knapp vor der Siebentausender Grenze. Schlicht geil.

Und ein Diesel? 

So richtig geil ist das Klangspektrum eines Dieselmotors ja nicht unbedingt und dann auch noch der Geruch. Passt das wirklich in einen Roadster?

Es geht bei der Frage Diesel und Roadster am Ende auch wieder um die sportliche Leidenschaft, die man – im Kopf vieler Autofahrer – noch immer nicht mit einem Diesel erleben kann. Es bleiben also viele offene Fragen.

Diesel und Roadster?

Ich persönlich werde meine eigenen Grenzen mit dem ersten Diesel-Roadster erweitern, den ich fahren darf – dem Mercedes-Benz SLK250 cdi.  Die aktuelle SLK-Generation ist die Dritte Generation des kleinen Mercedes-Benz Roadsters und zugleich der erste Diesel-Roadster aus dem Hause Daimler.  Mercedes hat sich für das Erlebnis Diesel-Roadster einen besonderen Motor ausgesucht. Den 2.1 Liter großen Vierzylinder Dieselmotor mit 204PS und beeindruckenden 500Nm. Hoppla. 

500Nm im Roadster – das klingt schon eher nach einer idealen Verbindung. Wer locker und flockig durch die Gegend cruisen will, der freut sich über die große Drehmomentwoge. In diesem Fall verbindet Daimler den SLK 250 cdi im besten Fall (gegen Aufpreis) mit einem 7-Gang Automatikgetriebe. Und kraftvolle Diesel waren schon immer die besten Antriebspartner für Automatikgetriebe.    Wird der Diesel-Motor damit eventuell zur sinnvollsten Roadster-Kombination?

Diese Frage und die Frage was man wohl dafür bekommt, wenn man den Grundpreis von 39k Euro auf 62k Euro steigert – werde ich versuchen zu beantworten.

In meiner ersten Daimler-Testfahrt. In meiner ersten Diesel-Roadster Testfahrt.

 

 

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Blogger und die Automobil-Industrie

Mein Kollege Don Dahlmann hat eine Serie zum Thema „Auto-Branche & Social-Media“ gestartet. Nun wäre das alleine noch keine Meldung wert, denn wenn es um die Automobil-Branche geht, dann wollen alle einen Teil vom großen Kuchen ab und geht es um „Social Media“ dann gibt es mittlerweile vermutlich mehr Social-Media-Experten als Online-Rezipienten.

Don gehört jedoch zum arrivierten Teil der Automobil-Freaks, die nicht nur einfach online tätig sind, sondern sich schon lange mit tieferen Gedanken zur Frage „social media – Nutzen und Chancen“ beschäftigt.

Sein Blogbeitrag „PR: Neue Chancen“ liest sich grundsätzlich interessant, einzig die Differenzierung der „Blogger“ nach deren Intention lässt zu wünschen übrig. Denn bevor ich mich auf die Frage nach der Chance für die Unternehmens-Kommunikation mache, muss ich mir überlegen – wie soll die Zusammenarbeit aussehen?

Und für die Antwort auf diese Frage, muss man klären – ob der „Blogger“ ein Freizeit-Blogger oder ein Vollzeit-Berufs-Blogger ist. Und danach  muss man unterscheiden zwischen PR-Aktionen die eher im Bereich Marketing angesiedelt sind, oder ob es um PR-Aktionen aus dem Bereich der Presse-Arbeit geht.  Je nach Konstellation ergeben sich unterschiedliche Lösungen und Ansätze.

Bsp.:

  • Blogger ist Hobby/Freizeit-Blogger: X     Blogger ist Vollzeit-Blogger: Y
  • Unternehmen-PR im Bereich Marketing: A  Unternehmens-PR im Bereich Presse-Arbeit: B
Mögliche Auswirkungen und Unterschiede in den Konstellationen:
  • XA / XB
  • YA / YB
– müssen berücksichtigt werden, bevor eine Aktion durchgeführt wird. 

Bislang reden viele Unternehmen von einer Konstellation „XB“ – sprich der Blogger ist ein Freizeit-Blogger und die PR-Aktion ist aus dem Bereich der Presse-Arbeit.  Und an dieser Stelle gebe ich Don dann wieder Recht. Was hier derzeit gemacht wird, ist der simple Austausch von Namen/Medien – ohne Rücksicht auf die wirklichen Chancen, die sich aus der Veränderung der Medien-Landschaft ergeben.
Zitat Don:

Und heute? PR-Firmen und Hersteller sind wach geworden und laden ausgewählte Blogger auf ihre Pressereisen ein und verteilen auch mal Testwagen. Im Grunde haben die Hersteller aber nur zwei Dinge gemacht. 1. Statt einiger Printkollegen werden jetzt Blogger zu den Events geflogen. 2. Einige Herstellern haben sich einen Monitoringdienst zugelegt, um den Online-Buzz zu messen. Man macht genau das, was man seit 40 Jahren macht, man hat nur ein paar Mitspieler ausgetauscht.

 

Was bleibt? Was wird?

Ich selbst würde für mich 2 Möglichkeiten als „Teilnehmer Y“ sehen. Sowohl das klassische Modell „YB„, adaptiert an die Medienmöglichkeiten:  Sprich WLAN an den Veranstaltungsorten und mehr Zeit für eine  „in time“ Berichterstattung mit Bildern und kurzen Texten auf den eigenen Medienkanälen. (Distributionswege des „Bloggers“!) Hierbei bedarf es einer simplen Anpassung der Strukturen vor Ort, ähnlich der Presse-Arbeitsplätze auf großen Messen und leicht geänderter Time-Schedules.

Als auch – ohne Compliance-Widersprüche – die Variante „YA„.  Hier kommt es nur auf die offene und authentische Kommunikation des Bloggers an. Klare Kennzeichnung für die Tätigkeit – klare Stellung zum Projekt. Blogger sind Einzelpersonen mit professioneller Vernetzung.  Niemand wird einen Jubel-Perser vermuten, wenn man klar kommuniziert – was man gerade, für wen und aus welchem Grund tut. Live-Berichterstattung mit dem Anspruch, den Blickwinkel eines Unternehmens zu reflektieren ist eine Dienstleistung – kein Fähnchen-Schwenk.

Und gerade weil man als „freier Blogger“ nur sich selbst gegenüber Verantwortung trägt und diese Arbeit offen kommuniziert, gibt es keine Glaubwürdigkeits-Falle.  Der Gedanke des „gekauften Journalist“ ist eine Geburt aus dem Zeitalter der Des-Informationen. Einer Zeit in der es nicht möglich war, schnell und einfach über jede gewünschte Information zu verfügen. Blogger bleiben auch bei einer „YA“ Konstellation authentisch – denn – und davon gehe ich einfach aus – Blogger führen einen intensiven Dialog mit der eigenen Leserschaft!

 

Weltrekord für den R8 e-tron

Einen Weltrekord aufstellen, noch bevor man mit dem Fahrzeug auf dem Markt ist. Immer wieder eine gern fabrizierte Marketing-Fingerübung.  Bei Audi hat man sich vermutlich auch überlegt was man wohl braucht um den Audi R8 e-Tron gegen Ende des Jahres mit ordentlichem Wirbel zu vermarkten.

Weltrekord auf der Nordschleife – 8:09,099 Minuten

Natürlich ist es ein wenig merkwürdig, wie man einen Weltrekord für Serienfahrzeuge fahren kann, obwohl das Auto noch nicht auf dem Markt ist, aber – sei es drum – es ist und bleibt beeindruckend. Wann immer es um die Nordschleife geht, steigt die Begeisterung. Und Audi hat die Nordschleife genutzt um zu zeigen was im 380 PS starken Elektro R8 steckt. Am Steuer saß der Gewinner des 24 Stunden Rennens am Nürburgring, Markus Winkelhock.

Audi R8 e-tron: Weltrekord auf der Nuerburgring Nordschleife am 26. Juni 2012
Audi R8 e-tron: Weltrekord auf der Nuerburgring Nordschleife am 26. Juni 2012

Audi R8 e-Tron

Mit dem R8 in Elektromobil-Ausführung will Audi demonstrieren, das der Verzicht auf einen Benzinmotor nicht bedeutet, auf Emotionen, Sportlichkeit und Fahrspaß zu verzichten.  Mit 2 Elektromotoren bestückt, beeindruckt der e-Tron R8 mit einer Leistung von 280 kW und einem Drehmoment von 820Nm.  Audi verspricht für den elektrischen Sportler eine Beschleunigung von Null auf 100 binnen 4.6 Sekunden. Die Topspeed wird mit Rücksicht auf die Akkus auf 200 km/h begrenzt.

Wenn man nicht gerade eine Rekordrunde auf der Nordschleife zurück legen will, dann reicht der 49 KWh Energiespeicher der Akkus für eine Distanz von bis zu 215km.  Der e-Tron wird gegen Ende des Jahres erhältlich sein.

 

Mitsubishi ASX 4WD 150 PS Diesel Fahrbericht

Kompakte SUVKaum eine Fahrzeugklasse boomt derzeit wie diese. Ein komapkter SUV ist im Prinzip weder Fisch noch Fleisch. Kein Experte für Offroad-Strecken und mit hohem Aufbau auch auf kurvigen Straßen grundsätzlich weniger talentiert als ein klassischer Familienkombi. Und doch - die Fahrzeugklasse der kompakten SUV boomt seit Jahren. Zu den unbekannteren, aber dennoch sehr erfolgreichen Vertretern dieser beliebten Fahrzeugklass…

Audi ABT S4 Leistungssteigerung

‚S geht immer mehr!

Audis Allradlimousine S4 ist mit 333PS nicht unbedingt als schwächlich zu bezeichnen – ABT legt trotzdem einen nach. 102PS hat der Allgäuer-Tuner noch oben drauf gelegt und so fährt der neue ABT S4 mit 435PS vor.

Die Leistungssteigerung ist natürlich für Limousine und Avant-Modell erhältlich. Neben den 435PS Pferden, stehen dann auch 520 NM – statt der 440Nm bereit um über den Allradantrieb herzufallen.

Wie der Geschäftsführer  des Traditionsreichen Automobil-Tuners, Hans-Jürgen Abt,  bekräftigt – wird mit der ABT-Version des S4 die Sportlichkeit und Dynamik der S4 Modelle noch einmal deutlich gesteigert.  Wenn der Audi S4 die Hallen im Allgäu als ABT S4 verlässt, dann darf er auch frei von elektronischen Fesseln die volle Höchstgeschwindigkeit erreichen – im Falle des ABT S4 stehen dann 282 km/h auf der Uhr.

Neben dem Plus an Motorleistung, kann man im Allgäu natürlich auch die Räder austauschen. Die in 19 und 20 Zoll Größe erhältlichen Leichtmetallräder sorgen dann auch im Stand für den dynamischen Auftritt, der dem ABT Audi S4 gerecht wird.

 

 

24h Nürburgring Team Schubert Video

Ein eindrucksvolles und höchst emotional gestaltetes Video vom Team Schubert Motorsports ist auf Youtube zu finden.

20:51 Minuten die hautnah zeigen, wie es den Rennfahrern vor dem Rennen geht – welche Emotionen in einem Team während des gesamten Rennens herrschen und wie aufwändig die gesamte Vorbereitung auf so ein Rennen ist.

Schubert hatte den Z4 GT3 mit den absoluten Nordschleifen-Cracks besetzt – herauskam eine beeindruckende Pole-Position Time….

..mehr dann im Video:

Mitsubishi - Back to the Future

Gute Werbung – schlechte Werbung

Heute: Mitsubishi und ganz klar: Gute Werbung 😉

Wer seine Kindheit Ende der 70ziger, Anfang der 80ziger verlebt hat, der erinnert sich bestimmt bestens an die „Zurück in die Zukunft“ Filme. Teil 1 bis 3 gab es und in der Hauptrolle war immer der etwas schrullig verrückte Professor „Dr. Emmet „Doc“ Brown“ und Marty McFly.  Auch in einer besonderen Automobilen Hauptrolle: Der DeLorean DMC-12 – umgebaut zu einer Genretypischen Zeitmaschine.

Damals waren die Filme echte Straßenfeger und heute findet man alle 3 Teile auf jeden Fall in jeder gut sortierten Online-Videothek und manchmal auch im Free-Tv 🙂

In den USA ist es zu einer guten Sitte geworden, aus Film-Szenen einen Werbe-Clip zu verarbeiten. Oft genug mit neuen Elementen und einer lustigen Wendung. Oder wie im Falle von „Ferris macht Blau“ aus mit einer völlig neuen Geschichte.

Jetzt hat auch Mitsubishi einen solchen Clip 🙂 – leider nur in den USA und leider nur für den Lancer Stufenheck, der sich bei uns in Deutschland deutlich unter Wert verkauft.

Dafür ist der Clip gut gemacht, der Youtube-Tip an diesem wechselhaften Mittwoch lauter dauer:

Mitsubishi – Back to the Future

HONDA CR-V mit 7.000€ Preisvorteil!

Was sich nach einem fast schon unmoralischen Angebot anhört, ist dem anstehenden Modellwechsel geschuldet. HONDA senkt den Einstiegspreis des CR-V von 26.950 Euro auf 22.990 Euro und packt gleich noch Ausstattungsvorteile in die angebotenen Modelle, so das ein Vorteil von bis zu 7.000€ entsteht.

Den HONDA CR-V bin ich selbst schon gefahren, meinen Fahrbericht zum 2.2 I-DTEC mit 150 PS findet ihr „hinter diesem Link“. 

Das Sondermodell nennt sich „Advantage“ und bietet unter anderem eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ein DVD-Navisystem und die Rückfahrkamera in Serie an.  Mal ganz unter uns, wer sich einen kompakten SUV kaufen wollte, der kann jetzt mit richtig „fettem“ Preisvorteil einen sehr soliden CR-V kaufen.  Als Antriebsquelle steht der 2.2 i-DTEC Diesel und der 2 Liter Vierzylinder-Diesel zur Wahl.  Beide Motoren leisten 150PS – ab einer Jahresfahrleistung von 12.500km lohnt sich der Diesel im Honda CR-V bereits.

Mit dem fülligen Drehmoment-Verlauf empfiehlt sich der 150PS Diesel sowieso als ideale Motorisierung im kompakten SUV.

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite von HONDA.

Lamborghini Aventador

In einigen Teilen Spaniens wird die blutige Tradition des Stierkampfes noch immer ausgeübt. Es ist das ungleiche Spiel zwischen dem Menschen und einem Tier, dessen Zukunft in vielen Fällen bereits besiegelt ist. In diesem ritualisierten Schaukampf reizt der in Landes-Folklore auftretende Matador den Stier zu immer neuen Attacken auf das Muleta, das rote Tuch. Am Ende des Schaukampfes stirbt de…

#tgif – Und es ist wieder Freitag

Diese Woche hatte für alle gläubigen Volksgruppen in Deutschland einen Brückentag und damit nur 4 reguläre Werktage.

Ganz egal wie viele Werktage – der Freitag ist immer willkommen und daher, ein neuer #tgif Blogbeitrag:

Read more

Chris Harris fährt den neuen Audi RS4

Die Videos von Chris Harris sind einfach gut – nicht ganz so unterhaltsam wie die Jeremy Clarkson Clips, aber dafür  auch vermutlich nicht ganz so teuer in der Herstellung.

Audi hat in der letzten Woche den Audi RS4 auf dem A1-Ring bei Zeltweg in Österreich der interessierten Motorpresse vorgestellt. Meine Person war nicht eingeladen und so muss ich mir nun auf Youtube anschauen, was Chris Harris zum neuen AUDI RS4 sagt.

Und es gibt eine Überraschung am Ende – wer hätte gedacht, dass Chris Harris ein Fazit zieht, das so ausfällt – wie es ausfällt 😉 Ihr seid schlauer nach dem Clip ..

Lamborghini-Dreh ohne Drohne!

Der von uns produzierte Drohnen-Clip mit dem Honda Civic als Hauptdarsteller, braucht noch ein paar Tage zum rendern – so lange müssen wir uns wohl mit Videomaterial wie diesem aushelfen 😉

Frei nach dem Motto: Klar, ein echter Hubschrauber ist noch geiler – verfährt dieser Lamorghini Clip.

Wenn ich mir aber vorstelle, was man in dieser Umgebung mit einer Drohne so alles hätte machen können und wie es wohl aussieht, wenn man mit einem Allrad-Sportwagen durch verschneite Straßen fräst – dann kann der folgende Lamob-Clip nur als Appetizer für das dienen, was noch kommen kann!

Virtuelle Runde in Valencia

Bevor am Sonntag das Formel 1 Rennen in Valencia startet und ich mir den ganzen Spaß direkt vor Ort anschauen kann, bekommt ihr mit dieser virtuellen Runde die Möglichkeit, einen ersten Eindruck vom Europa-GP zu bekommen:

Hatte ich schon erwähnt, das ich in Valencia vor Ort sein darf 😉 ? Nein … na dann klickt mal!

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KIAs 250€ Scheck – Ohne mich.

Wer publiziert und von anderen Menschen gelesen wird – der ist automatisch interessant. Nicht nur für seine Leser – sondern ab einer kritischen Masse auch für Werbeagenturen und im Internet natürlich für allerhand SEO- und Sonstwas-Agenturen.

Es vergeht kein Tag an dem nicht ein knappes Dutzend an Anfragen in das elektronische Postfach trudelt. Zu einem großen Teil geht es um simple Linkbuilding-Anfragen und oftmals um das merkwürdige Angebot, wertigen Text-Content geliefert zu bekommen – wenn man diesen dann nur mit dem eingebundenen Backlink veröffentlicht ist die anfragende Seite schon zufrieden. Ja ne – ist klar.

Werbeagenturen

Werbe-Agenturen haben  oft einen zweifelhaften Ruf, das ist nichts was eine besondere Bemerkung verdient hätte. Doch manchmal zweifel ich wirklich an diesen so genannten Agenturen. Über die merkwürdigen Sitten von reinen social media Agenturen habe ich ja bereits geschrieben (klick hier) und dieses Mal durfte ich meine Erfahrung mit einer Agentur im Auftrag von KIA Motors Deutschland machen.

Aufgabe war: „Facebook-Seite, Aktion, irgendwas mit Fußball“ bekannt machen. So etwas subsummiert man unter dem Begriff des Advertorials – sprich man schreibt darüber, weil auf der anderen Seite jemand mit dem Scheck wedelt. Das ist nicht verwerflich – im Gegenteil, für 90% der Blogs ist es das tägliche Brot. Denn nur so kann man seinem Blog-Thema ungetrübt nachgehen. Für Freizeit-Blogger und Hobby-Texter ist das Advertorial ein nettes Zubrot, für Menschen die von der Online-Tätigkeit leben ist es einfach eine notwendige Einnahme-Quelle.

250€ gehen mir nun durch die Lappen – weil ich eben nicht über dieses Kia-Facebook Dingens schreibe und keinen Link auf die zu bewerbende Aktion setze. Und warum tue ich das nicht? Ganz simpel: 

Nach 17 eMails im Online-Spiel „Mail PingPong“ ist mir der Geduldsfaden mit dem schlechten Kampagnen-Briefing gerissen. Alles musste ich meinem Gegenüber aus der virtuellen Nase ziehen – um danach zu erfahren: Bezahlt wird erst – wenn die Kampagne von allen ausgeführt wurde. Was so viel bedeutet wie: Zahlungsziel unbekannt.

Ernsthaft? Ich habe keine Ahnung welcher Selbstständige so arbeitet – laut der Agentur die für die KIA dieses hippe „Content-Marketing“  durchführen sollte – wäre das in der Branche normal. Nun denn. Entweder bin ich in einer anderen Branche – oder ich habe noch nie mein Geld damit verdient, denn bei mir läuft das so:

  1. Anfrage
  2. Übereinkunft
  3. Leistung
  4. Rechnung
  5. Geldeingang
  6. Beitrag online
  7. Ende

Und nicht anders. Wäre ja noch schöner – Awareness herstellen und dann abwarten und irgendwann wird die Leistung entlohnt – zumal wenn kein Zahlungsziel genannt werden kann.  Das muss ich morgen früh mal in meiner Bäckerei versuchen. Hallo, ich hätte gerne 10 Brötchen nach „meinem Rezept“ und ich hole die Morgen ab – aber ich habe keine Ahnung wann ich die bezahlen kann … 

 

Lustigerweise ist das im Zusammenspiel mit KIA gleich der zweite Reinfall.

Mitsubishi Lancer – 35 Jahre – Der Freund von Jens.

Ich habe mich ja bereits daran gewöhnt, japanische Modelle bekommen oftmals merkwürdige Namen, Bezeichnungen und hierbei erschließt sich einem nicht immer sofort der Sinn der kryptischen Kürzel. MIVEC zum Beispiel. Na – irgendwer dabei, der aus dem Stand sagen kann, was MIVEC bedeutet? Kleine Hilfe gefällig?

Okay: MIVEC gehört zu Mitsubishi und in diesem Fall zum Mitsubishi Lancer 1.6 MIVEC Clear Tec – 35 Jahre Sondermodell.

Diesen Wagen ist Jens gefahren, als er zum Mitsubishi-Elbe-Treffen 2012 kam. Der gute Jens von rad-ab.com und ich, wir hatten den Spaß und konnten uns das Fan-Treffen auf Einladung von Mitsubishi mal etwas genauer anschauen.

Der 1.6er MIVEC Lancer hat Jens nun derart beeindruckt – obwohl nur 117PS stark – das er das Stufenheckmodell mal eben zu seinem „guten Freund“ erklärt hat. Warum, wieso, weshalb? Das alles erfährt man natürlich bei Jens im Blog – einfach mal rüberklicken:

Fahrbericht: Mitsubishi Lancer – 35 Jahre Sondermodell – 1.6 MIVEC ClearTec

Achso: MIVEC steht im übrigen für Mitsubishi Innovative Valve timing Electronic Control system und beschreibt eine technische Eigenschaft des kleinen Benziners. Hierbei wird die Einlaßnockenwelle in den Steuerzeiten und dem Hub den jeweiligen Bedürfnissen angepasst. Kenner erinnern sich: Bei HONDA war das mal die „VTEC“ Technik … alles nur mit dem einen Sinn: Möglichst viel Leistung, Effizienz und Fahrspaß unter die Motorhaube zu packen 🙂

 

Mitsubishi setzt den Hybriden unter Strom!

Hybridmodelle und Elektrofahrzeuge dürfen heute in keinem Autohersteller-Portfolio mehr fehlen.  Vorbei die Zeiten in denen es schlicht ausreichte, man würde in der Zukunft auch alternative Varianten anbieten - oder man denke darüber nach, diese anzubieten. Hybridfahrzeuge, egal ob als Mild-, Plugin- oder Vollhybrid gehören bei den großen Automobilherstellern zum "guten Ton". Mitsubishi zieht nun nach. Nachdem man bereits die Innovationsführer-Roll…

Lexus GS450h - Hybrid-Oberklasse

Geilomat von Lexus

250 km/h Top-Speed. Von 0 auf 100 in 5.9 Sekunden. 345PS Gesamtleistung. Allradlenkung. Heckantrieb. LED-Frontscheinwerfer.  Nachtsicht-Assistent. Head-Up Display. 12,3 Zoll Multimedia-Display.  Was sich liest wie eine Ansammlung von Superlativen und Goodies aus x-Leckerschmecker-Modellen ist alles in einem Auto erhältlich:

Lexus GS450h

Meiner Frau hatte es der Lexus SUV RX450h schon früh angetan und als wir damals die Testwagen des LFA auf der Nordschleife sahen, waren wir uns einig: Lexus ist eine echte Alternative für uns. Das sehe ich schon immer so. Den CT200h empfinde ich zwar als eine etwas Halbherzige Umsetzung des Themas „Auris“ zum Luxusbrand „Lexus“ – aber ansonsten sind Lexus-Modelle einfach verdammt nah an der Grenze zum Perfektionismus.

Nun stellt Lexus den neuen GS450h vor. Mit dem „kleinen“ V6 und ohne Hybridantrieb wird der GS450h zum GS250. Hier will ich mich aber nur um die 345PS starke Hybrid-Power-Limousine kümmern. Ich finde Hybrid-Antriebe faszinierend. Vor allem wenn man den Sparzwang nicht unmittelbar in den Vordergrund stellt, sondern die Möglichkeiten der Zusammenarbeit von wohlklingenden Benzinmotoren mit Drehmomentstarken E-Motoren als „Best of“ Lösung sieht.

Moderne Hybridsysteme sparen durch intelligente Auslegung des Antriebsstranges, durch die Vermeidung von nutzlos verpuffender Energie und einem Höchstmaß an technischer Effizienz. Hier hat die Technik für mich einen gewissen Sex-Appeal. Es ist die versteckte „Cleverness“ die anziehend wirkt. Technik die vorhanden ist, schlicht und einfach überzeugend funktioniert und am Ende nicht den Spaß am Auto obsolet gemacht, sondern gefördert hat.

Die Fotos des neuen GS450h versprechen bereits das ganz große Kino.  Auf der IAA im letzten Herbst stand ich bereits mit geöffneten Mundwinkeln vor dem neuen GS. Leider geil.  Aus den IAA-Fotos habe ich hier ein GIF erstellt:

Mich begeistert die Front mit dem kraftvollen und weit nach unten gezogenem Schlund, die Hakenförmigen LED-Tagfahrleuchten und die 3 runden LED-Leuchten in den Scheinwerfern. Die Motorhaube spannt sich derweil kraftvoll von der verchromten Kühlergrill-Spange zur weitläufigen und sportlich flachen Windschutzscheibe. So müssen Limousinen gezeichnet sein, dann klappt das auch mit mir 😉

Mehr über den neuen GS450h – eventuell bald hier im Blog 😉

nissan micra dig-s test fahrbericht

Nissan Micra im Test

Den Nissan Micra mit dem 98PS Kompressor-Motor konnte ich bereits zweimal fahren. Einmal bei einer Roadtour von Nissan und einmal als Testfahrzeug.  Meinen Fahrbericht zum Nissan Micra DIG-S findet man auf die-Testfahrer.de

Smartpit.de

Smartpit konnte den Micra DIG-S nun auch fahren. Eine prima Sache der Nissan-Presseabteilung. Hier wurde immerhin einem Blogger, der eigentlich über eine spezielles Modell bloggt, die Möglichkeit gegeben über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Interessant finde ich ebenso die Tatsache, das smartpit auch den größten Kritikpunkt des Micra am Schalthebel festmacht. Seine Beschreibung trifft es ganz gut, lest selbst nach.  Nun sind wir allerdings beide den absolut gleichen Testwagen gefahren und ich hoffe wirklich, wir sind nur durch einen Mangel an diesem speziellen Testwagen irritiert.

Ansonsten ist der Micra DIG-S auch in seinen Augen ein gelungenes Stadtmobil..doch lest einfach selbst 😉

WTCC Pace Car stärker als ein Race Car

In den letzten Jahren war in der WTCC die Marke Chevrolet der Konkurrenz stets um eine Reifenlänge voraus und belegte 2011 mit dem Cruze am Ende Platz eins und einen weiteren Podiumsplatz.

2012 präsentiert der US-Automobilhersteller einen neuenRennwagen für die  World Touring Car Championship, bei dem die Konkurrenz  erst gar nicht ans überholen denken will:

Das offizielle Camaro-Safety-Car.

Safety Ca(r)maro wird zum Videostar

Das coolste PaceCar der WTCC-Geschichte wird in einem eigenen Videoporträt gewürdigt.  Dies zeigt dabei natürlich auch die berühmten Vorgängermodelle sowie die emotionalsten Szenen aus 46 Jahren Camaro-Geschichte – kommentiert von Chevrolet Europe Motorsport Director Eric Nève.

Bereits die ab 1966 gebaute erste Camaro-Generation zeigte im Motorsport großes Potenzial. Spezielle Rennversionen des Pony Cars kassierten reihenweise Trophäen. Zudem kam der Camaro viele Jahre lang als Pace Car der berühmten Indy 500 zum Einsatz. Obwohl der Camaro als Sicherungsfahrzeug der WTCC mit Serienmotor antritt, führt er das Feld mehr als würdig an. Schließlich übertrifft er die Tourenwagen der Serie mit seinen 432 V8-PS um rund 40 Prozent. Chevrolet ist es im neuen Video-Clip eindrucksvoll gelungen, die Aura dieses Muscle-Cars einzufangen.

Wie es sich für ein Modell mit großer Motorsporthistorie ziemt, wird mit Bruno Correia ein echter Motorsport-Experte am Steuer des Camaros sitzen, der in seiner Karriere mehr als 350 Rennen gefahren ist. Der Portugiese soll dem Feld mit dem Safety Car natürlich nicht davonfahren, sondern die Rennen mit seiner Routine vor allem sicherer machen. Im Laufe des fünfminütigen Filmbeitrags führt er durch die Welt eines Pace-Car-Drivers und wirft einen Blick zurück auf einen Unfall aus dem Jahre 2009. Damals verursachte die unüberlegt handelnde Crew des Sicherungsfahrzeugs einen schweren Unfall, bei dem sie mit dem Rennwagen von Franz Engstler kollidierte, was dem damals Führenden unverschuldet den möglichen Sieg kostete.

Shell PR Panne – Viralvideo

Es ist so eine Sache mit der PR. Tolle Ideen, perfekte Planung und dann – ja dann geht doch immer, irgendwie etwas schief.

In diesem Fall ging es um eine PR-Veranstaltung von SHELL und die eigentliche Panne ist nicht die Fehlfunktion des Getränkespenders, oder das hysterische Gewimmere der ältere Dame – nein die PR-Panne ist eigentlich nur der Umgang der Verantwortlichen mit dem Handy-Filmer. 😉

Aber seht selbst:

Am 7.6.2012 auf Youtube hinzugefügt, haben bereits über 660k Youtube-User das Video gesehn.

 

Schön, wenn solche Dinge passieren und man sich dann darüber lustig machen kann – ich bin mir allerdings gar nicht sicher, wie viele der 660k Youtuber bemerkt haben, das es in diesem Video um eine Viral-Kampagne gegen Shell ging.

Das Video ist Teil einer Kampagne um Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, für die Probleme der Förderung von Ölvorkommen in der Arktis. Die Hintergründe zu diesem Video, nun hier:

Wer dann noch immer nicht versteht, wie diese Kampagne tickt, der sollte sich dringend auch die Webseite dazu anschauen 🙂

http://arcticready.com/kids

Im besonderen „Angry Bergs“ 😉 mit dem geilen Videospiel-Sound der 80ziger. 😉

 

Audi A4 600

Gefahren: Audi A4 Avant 2.0TDI quattro

Der Audi A4 Avant ist so etwas wie der Wunschkandidat für Angestellte mit der Möglichkeit zu einem Dienstwagen. Der Traum aller Außendienst-Vertreter und ein ständiger Begleiter des Alltags auf deutschen Autobahnen. Die Gründe hierfür findet man schnell, nimmt man erst einmal den Platz des Fahrers ein. Mein Testfahrzeug war ein silberner Audi A4 Avant mit dem 177PS starken zwei Lite…