Ein Audi A4 Klon

China Messe Highlights

Während in Frankfurt die Internationale Automobil-Ausstellung noch bis zum kommenden Sonntag ihre Pforten geöffnet hält, findet auch im chinesischen Chengdu auch eine Automobil-Ausstellung statt. Und während in Frankfurt die Originale der renommierten Hersteller die Blicke der Besucher auf sich ziehen, kann man im Nordwesten von China ein paar Modelle finden, deren Ursprung einem irgendwie bekannt vorkommen. Read more

Abschied

Zitternde Suche

Angefixt von den ersten 500km im Nissan 370Z musste ich mal schauen, was der Flitzer aus Japan denn so kostet. Laut der Presse-Mappe stehen so knapp 50.000€ auf dem Hof. In der Relation zur gebotenen Leistung – wir denken an die 328Ps aus 3.7l V6 – ein Schnäppchen. Zur Erinnerung, der von mir hochgeachtete Porsche Cayman kostet als S-Modell mit 8Ps weniger knapp 70.000€. Ohne das ich jetzt die Ausstattungen verglichen habe – ich spar mir das. Ist eh hypothetisch.

Also suche ich bei mobile.de nach 370Z mit der 7-Gang Automatik, den 19″ Felgen und der umfangreichen Ausstattung mit Festplatten-Navi. Und in der Tat – mit unter 40.000€ findet man Tageszulassungen mit unter 100km.

Natürlich muss Papa für 40.000€ viele Male in die Tastatur klopfen, aber denk ich an die PS/€ Relation – dann –

ja – dann –

dann bin ich froh gerade kein Geld dafür übrig zu haben.

Wäre die Frau nun die erste Runde um den Block drehen darf, schaue ich ein paar Videos zum 370Z an, sowie dieses:

(Ja, ist ein 350Z – aber immerhin der gute Tim ist dabei)

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Fahrspaß mit nur 126PS?

Ist es möglich so etwas ähnliches wie „Fahrspaß“ mit nur 126PS zu erleben?

Wie immer ist die PS-Leistung nur ein Teil des gesamten Paketes und so kann der kleine Testwagen mit seinem 1.8l Vierzylinder-Benziner und den überschaubaren 126PS vermutlich auf andere „dem Spaß“ zuträgliche Eigenschaften zurück greifen – oder? Denn eines steht schon jetzt fest:

Mazda MX-5 – Bietet Fahrspaß für zwei!

Auf den kleinen Roadster habe ich mich lange gefreut, ist er doch mit dem klassischen Antriebskonzept auf der Straße unterwegs. Sprich: Motor vorne, aber der Antrieb erfolgt über die Hinterachse. Eine feine Sache, denn so sind die Vorderräder nur noch mit dem Lenken beschäftigt und das, dass tuen sie gut. Eine sensible Lenkung mit viel Rückmeldung und dazu ein wirklich knackiges 5-Gang Schaltgetriebe.

Die Formel für Fahrspaß kann so einfach sein.

Und günstig. Im Falle des Testwagens werden gerade einmal 23.890€ für den Spaß aufgerufen.

Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten Tage im Roadster …

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Mercedes siegt im Assistenzsysteme-Vergleich

Was bieten die deutschen Automobil-Hersteller an Assistenz-Systemen und wer schneidet am Ende am besten im Test ab? Mercedes-Benz, BMW und Audi waren aufgerufen sich an diesem Test zu beteiligen und noch bevor es zum Test kam, war klar:

Mercedes-Benz siegt im Vergleich der Assistenz-Systeme.

Denn bei Audi konnte eine mehrere Wochen alte Anfrage nicht beantwortet werden, nur die Standard-EMail-Auto Responder zum Thema Verfügbarkeit, Fuhrpark und so weiter. Bei BMW konnte man sich gar nicht auf eine Antwort einlassen. Unglaubliche 3 Nachfragen, unglaubliche Null Antworten!

Bei Mercedes-Benz war die Antwort:

„Ja klar, wir bringen dich mit Dr. Ing. XYZ zusammen, der nimmt sich Zeit für dich, zeigt Dir auch neue Systeme, an denen wir arbeiten, damit Du weißt, was heute und bald morgen machbar sein wird. Wann willst Du zu uns fliegen am Tag X? Und ist der CLS 350 CDI mit kompletter Assistenzaustattung ok als Testwagen?“

 

So kann bereits bevor die Systeme getestet werden konnten, nur ein Hersteller als Sieger hervorgehen: Mercedes-Benz!

Das ist im übrigen nicht mir passiert, sondern einem anderen Pro-Blogger. Einer Blog-Legende. Einem Onliner mit Namen.  Und ich frage mich wirklich, wie ungeschickt kann man sich eigentlich anstellen? Und damit meine ich Euch: Audi und BMW! Das sind keine nervigen Anfragen von Kiddies die mal eben ein großes Auto fahren wollen. Ihr verballert Eure gesamte Kompetenz in einer derart fahrlässigen Handhabung von Blogger-Anfragen, dass man wirklich nur noch mit Volldampf den Kopf auf die Tisch-Platte hauen möchte.

Glückwunsch derweil, mal wieder, nach Stuttgart! Well done!

mein-auto-blog-linktipp

Automotive Links zum Frühstück

Guten Morgen 🙂

Für den Beginn des neuen Arbeitstages habe ich heute 5 Links, die mir gestern aufgefallen sind:

Fahrbericht  auf  Speedheads.de

Titel:  „Angriffslust in gewagter Form“

Christian Brinkmann ist den neuen Lexus GS450h in der F-Sport Version gefahren.

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Auto-Geschichte auf  AUTO-Zeitung.de

Titel:  „Hai Happen“

Die Schweizer Auto-Manufaktur „Monteverdi“ steht im Mittelpunkt der Auto-Geschichte.

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Meinung auf passion:driving.de

Titel:  „Carbonbomber aus Ostbayern“

Sebastian hat die Autobild Online gelesen und ist auf den Roding Roadster gestoßen und nun hat er eine Meinung dazu.

Link Klick

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Förster-Traum? Wir werden sehen!

Suzuki Grand Vitara 2.4

Seit gestern als Testwagen zu Besuch, der große Bruder vom legendären Suzuki Jimmy – der Grand Vitara mit 5-Türen und dem 2.4 Liter Vierzylinder Benzinmotor. Von außen ein fescher Offroader mit klaren Formen und einer überschaubaren Größe.

Positiv bis jetzt: Die steilen Fensterflächen sorgen bei starkem Sonnenschein dafür, dass sich der Innenraum nur wenig aufheizt und die Übersicht über den kleinen Allradler ist aufgrund der überschaubaren Dimensionen noch mit gut zu bezeichnen. Da habe ich schon schlimmeres ohne Park-Distance Control in die Parkbuchten zirkeln müssen.

Negativ bis jetzt: Schwach im Durchzug, stark im Durst – der Vierzylinder-Benziner unter der Haube. Den Innenraum mit „nüchtern“ zu umschreiben, wäre eine lobende Übertreibung.

Nun denn – auf ein paar unterhaltsame Tage mit dem 4×4.

Mercedes Kangoo - Blendwerk

Citan – Bild des Tages

Das Bild des Tages kommt von Mercedes-Benz und zeigt den neuen Stadt-Lieferwagen: CITAN.

Auf dem Foto sieht man zwei junge Männer die eine hippe Holzbank tragen, die sie vermutlich gerade aus dem in Stadtreinigungs-Orange gehaltenen Citan ausgeladen haben und nun in Richtung eines Möbel-Geschäftes tragen. (Der Hintergrund zu dieser Bild-Geschichte ist im übrigen auch ganz simpel. Wie man bereits bei der Wahl des  Stadt-Lieferwagens erkennen kann, haben die beiden Dauer-Studenten keinen blassen Dunst von nix. Deswegen haben Sie auch gedacht, die Holzbank  wäre ein Lattenrost – aber erst später gemerkt, dass man den Lattenrost nicht ausrollen kann, nun bringen die Zwei als den vermeintlichen Holz-Lattenrost zurück..) Und der Namen des Geschäftes?  

Blendwerk

Wie passend. Ist der Mercedes Citan doch auch ein Sternen-Blender der ersten Güteordnung. Geboren vor 10 Jahren als Renault Kangoo, erlebt er gerade ein Revival als Mercedes-Stadtlieferwagen. Die Verkleidung wirkt weder von vorne, mit dem Nasenbären-Kostüm, noch von hinten, besonders einfallsreich und so passt kaum eine Bezeichnung besser auf das Fahrzeug als der Schriftzug der bereits im Bild zu sehen ist: „Blendwerk“.

Mercedes Kangoo – Blendwerk

 

BMW Fahrbericht Facelift Modell

Der neue 7er- Erster Eindruck und Fahrbericht

Der neue BMW 7er im umfangreichen Fahrbericht von Christian Schütt aus dem 7-forum.com

Christian hatte die Möglichkeit den neuen Siebener BMW einer ersten Testfahrt zu unterziehen. Heraus gekommen ist ein sehr umfassender Fahrbericht über das Facelift-Modell der Bayern. Die Top-Klasse des Münchner Premium-Herstellers stand in unterschiedlichen Motorisierungen zum Test bereit und Christian Schütt ist nicht nur auf die üblichen Details eingegangen, sondern hat auch einen Blick auf die vielen Details und Assistenzsysteme des großen Bajuwaren geworfen.

Seinen Fahrbericht gibt es unter diesem Link

 

mit falken zur vln

Blogger Relations bei Falken

Falken ist ein Reifenhersteller, dies nur so als Information für die unter uns, die mit dem Namen erst einmal einen Greifvogel verbinden. Und was bei anderen Herstellern bereits Sache ist, nämlich eine Art „Blogger-Relations“ aufzubauen, das wird nun auch bei Falken zum Thema.

Schaut man sich das Falken Engagement in Deutschland an, so kennt man Falken vor allem als Namensgeber für das Rennteam „Falken Motorsports“ und deren Einsatz beim Langstrecken-Pokal am Nürburgring.  Ich persönlich verbinde Falken im Prinzip auch nur mit dem Motorsport-Engagement bei der VLN am Nürburgring. So habe ich viele Jahre lang, viel Spaß am Falken-Godzilla gehabt.

Beim 24-Stunden Rennen war der Allrad angetriebene Nissan Skyline GT-R immer ein Augen-und-Ohren-Schmaus der besonderen Turbofauchenden Art. Leider immer ein wenig glücklos – dafür mit umso mehr Fans rund um die Strecke.

Mittlerweile setzt man bei Falken Motorsport auf das Einsatzteam von Schnabl Engineering und auf die Eifel-Allzweckwaffe Porsche 911 GT3R.

Und um der frisch geschaffenen Basis der Blogger-Relations ein wenig Attraktivität zu verpassen, hatte Falken zum 44.sten Barbarossapreis, dem achten Lauf der diesjährigen VLN-Saison eingeladen. Für mich persönlich ein sehr gut passender Termin 🙂 – hatte ich doch bereits vor einiger Zeit beschlossen, mein Hobby zu einem festen Bestandteil des Blogs werden zu lassen.  (Rennberichte VLN  klick / klick)

Damit die teilweise weniger Motorsport und oder Langstrecken-Rennen erfahrenen Blogger und Journalisten (ja, es waren auch „Journalisten“ dabei und Überraschung, ganz liebe und nette) einen Eindruck bekamen, was man mit Slick bereiften Rennwagen auf der Nordschleife erlebt, durfte man am Freitag bereits eine Mitfahrt in Rennfahrzeugen des Dolate-Teams erleben. Eine feine Aktion.

Wenn auch (sorry ;)) nichts völlig neues für mich. Im Gegenteil. Es war sogar eine saublöde Idee. Denn nun stehe ich wieder da und überlege mir, wie ich wohl als „Pro-Blogger“ die Möglichkeit finde, wieder selbst Rennen zu fahren. Mensch. Diese blöde Faszination Nordschleife. Dieses blöde Erlebnis Slick-Bereifung. Ich muss – es geht nicht anders – wieder einen Weg finden. Das war mir nach der Runde neben Haro Holzer klar.

Ich denke der Spaß kam für keinen der Beteiligten zu kurz 😉 – auf diesem Weg, danke an Falken und danke an Dolate Motorsport und Haro Holzer für die Lounge und das anfixen mit dem Thema „selbst fahren“ … ! 😉

 Bloggers, just want to have fun 😉

Mit dabei waren auch: Jens Stratmann, (auch Jens), (auch Jens)  Marco Stöhr, Axel Griesinger, Volker Liedtke und Sebastian Bauer … u.a.

 

Mit Falken-Reifen auf die Pole Position …

Das wäre an diesem Renntag in der Eifel möglich gewesen, den Falken-Motorsport Porsche 911 GT3 R auf die Pole zu stellen. Nach meinen Unterlegen wäre es dann die erste Pole Position für einen Falken bereiften VLN-Renne gewesen.  Am Ende fehlten rund 3 Sekunden um die Pole-Position beim 44. Barbarossapreis auf der Nürburgring Nordschleife im Rahmen des 8.ten VLN Laufes der Saison 2012 zu sichern.

3 Sekunden auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt entsprechen auf einer Runde 1,1 km/h Unterschied in der durchschnittlichen Geschwindigkeit – eine vernachlässigbare Größe.

Die Pole Position sicherte sich einmal mehr das Manthey Team mit den Piloten: Timo Bernhard, Jochen Krumbach und dem Nordschleifen-Neuling Patrick Pilet.  Auch wenn die Startaufstellung bei einem Langstrecken-Rennen über 4-Stunden nur eine untergeordnete Rolle spielt – die Top 10 lauteten:

1. #10 Krumbach / Bernhard / Pilet (Porsche 911 GT3 R)  Platz 3 im Rennen
2. #45 Hennerici / Coronel (Porsche 911 GT3 R 997)
3. #30 Abbelen / Schmitz / Huisman (Porsche 911 GT3 R 997)
4. #27 Henzler / Mapelli (Porsche 911 GT3 R)
5. #59 Weiss / Kainz / Jacobs (Porsche 911 GT3 RSR)
6. #7 Roloff / Rehfeld (Mercedes-Benz SLS AMG GT3)
7. #98 Alzen / Wlazik (Porsche 911 GT3 Cup)
8. #44 Biela / Hohenadel / Mutsch (Audi R8 LMS ultra)   Sieger des Rennens
9. #15 Basseng / Stippler (Audi R8 LMS ultra)   Platz 2 im Rennen
10. #2 Rösler / Schall (Mercedes-Benz SLS AMG GT3)

Mit leichter Verspätung startete der achte VLN-Lauf um 12:03h …

4 Stunden später  konnte man von einem weiteren spannenden VLN-Rennen auf der schönsten Rennstrecke der Welt berichten. 

Dank einer leicht veränderten Boxen-Stopp Strategie konnte der von Startplatz 8 gestartete Audi R8 des Raeder Teams mit einem Vorsprung von nur 1.7 Sekunden auf den von Phoenix eingesetzten Audi R8 das Rennen für sich entscheiden.  Sah es nach dem Training, mit 5 Porsche unter den 5 Schnellsten, noch nach einem erfolgreichen Renntag für die Zuffenhausener Sportwagenabordnung aus, so waren es am Ende die Mittelmotor-Boliden der Ingolstädter die sich mit ihrer erstklassigen Fahrerbesetzung durchsetzen konnten.

Der von 5 gestartete Falken Motorsport Porsche, eingesetzt wie immer von Schnabl Engineering, konnte mit einer schnellsten Rennrunde von 8:14,693  den Speed der beiden Porsche-Top Teams von Manthey und Timbuli durchaus mitgehen, hatte aber durch ein Problem mit einer lockeren Unterbodenverkleidung, einen verlängerten Boxenstopp.  In Folge des zu lange dauernden Boxenstopps konnten auch  die schnellen Runde von Wolf Henzler nicht für ein besseres Endergebnis sorgen.

Mit Platz 5 kam man am Ende auf dem gleichen Platz an, von dem man auch gestartet war. Ein Platz auf dem Treppchen wäre ohne das Problem mit dem Unterboden möglich gewesen.

Mit Falken-Reifen auf die Pole-Position – eventuell beim neunten Saisonrennen? Am 29. September 2012 geht auf auf die 250-Meilen des DMV – ich werde wieder berichten …

 

Mc Winkel testet ein 1-Stern Hotel

Wo der „MC“ absteigt, dort wimmelt es üblicherweise nur so von Sternen.

In diesem Fall war auf dem Hotel nur ein Stern – dafür waren umso mehr Sterne „im Hotel“. Merkwürdige Welt und der MC sieht auch ein wenig blass aus und wenn man mich um meine unbedarfte und selten beachtete Meinung bittet – dieser Portier verdient kein Trinkgeld 🙂

Ich hab gesehen, der MC Stratmann kennt mehr Hintergründe zu diesem wirklich merkwürdigen MC-Hoteltest-Video … 

.. und wie ihr schon am Vorschaubild erkennen könnt, in diesem 1-Sterne Hotel hat man sogar MC falsch geschrieben .. WC, pah!

VLN: 44. ADAC Barbarossapreis – Das Training

VLN – Training 25.08.2012

Nach dem zweiten Saison-Höhepunkt, dem 6-Stunden-Rennen vor 2 Wochen, startet die Langstrecken-Meute heute wieder in ein reguläres 4-Stunden Rennen in der grünen Hölle.

Das Training am Samstag wurde vom bewölkten Himmel und leichtem Nieselregen an einzelnen Abschnitten begleitet.  Man könnte meinen, es waren ideale Bedingungen für die Porsche-Meute.

Die Pole-Position mit einem Vorsprung von 0.193 Sekunden hat sich das Team von Olaf Manthey sichern können. Mit einer 8:22,206 lag man knapp vor dem Timbuli-Porsche der sich P2 mit 8:22,399 sicherte.  Platz 3 mit einer 8:24,160 geht an den Frikadelli-Porsche und Platz 4 an den Falken-Porsche.

Der schnellste Audi R8 LMS ultra kommt mit einer 8:30,154 nicht über den achten Platz hinaus. Der von Reader-Motorsport eingesetzte und mit Frank Biela, Christian Hohenadel und Thomas Mutsch erstklassig besetzte Mittelmotor-Sportler wird im Rennen jedoch noch ein gewichtiges Wörtchen mitreden können.  Ob es wieder zu einem zweiten Platz reicht, wie vor 2 Wochen beim 6-Stunden Rennen? Man darf gespannt sein.

Spannung auch für das Team von ROWE Motorsport. Hatte man das letzte Rennen noch mit knappem Vorsprung gewinnen können, sorgte das heutige Wetter für einen deutlichen Rückstand im Training. Mit einer 8:27,341 kam man, im Gegensatz zum Training für das 6-Stunden Rennen, nicht über einen sechsten Startplatz hinaus.

 

Der Yeti im Focus

Namibia erleben – mit Skoda

Es ist nun schon einige Tage her, aber in meiner Erinnerung ist die Namibia-Reise mit Škoda noch immer recht frisch und präsent, es war einfach eine grandiose Tour. Und ich hätte wirklich nicht gedacht, dass dieser überschaubare kleine Yeti derart souverän in Namibia bleibt.

Mit Škoda nach Namibia

In diesem Beitrag will ich noch einmal ein paar Fotos veröffentlichen und dazu jeweils ein paar Wörter schreiben. Es fällt mir sonst wirklich nicht schwer, einfach so drauf los zu schreiben, aber in diesem Fall – bei diesem Erlebnis – fehlt mir auch heute, Wochen später, eine Idee wie ich das alles in einen Beitrag verpacken soll.

Also versuchen wir es einfach mal mit einer art Fotostory 😉

 

Die Anreise begann für einige Teilnehmer der Reisegruppe (alle Fotos anonymisiert – aus Datenschutzgründen usw..) mit einem Kälteschock. Der Grund ist klar: Süd-Afrika, der erste Punkt der Reise und der Umsteige-Flughafen in Johannesburg, liegen auf der Südhalbkugel und damit ist derzeit dort „unten“ gerade Winter. Und Winter in Afrika bedeutet: Morgens ist es richtig kühl. Teilweise sind es nur noch 2° am Morgen. Sobald die Sonne heraus kommt, bedeutet der Winter in Afrika aber immer noch gute 25° im Schatten. Eine beeindruckende Leistung hat die Sonne da unten. 🙂

Per Bus ging es vom Flughafen Windhoek weiter – zum Windhoek Country Club. Wenn jemand den Grip-Beitrag mit Axel Stein gesehen hat. Die Szene in der Malmedy im „Casino“ hockt wurden in diesem „Country Club“ gedreht. Neben einem Konferenz-Zentrum und einem Hotel beherbergt der Country-Club auch das einzige Casino in Namibia.

Keine Zeit für Spielchen. Nach einem Erfrischungsgetränk ging es zu den bereit stehenden Yetis. 5 Stück für 8 Motor-Journalisten, Blogger, Onliner und was auch immer ;). Ihr seht im Bild 5 Yetis? Stimmt. Ein Yeti wurde von Markus, dem Leiter Test & Technik bei Škoda Auto Deutschland besetzt.

Kurzes Briefing vor der Abfahrt. Neben der nützlichen Information, dass in Namibia Linksverkehr herrscht durften wir auch erfahren, wohin uns unsere Route führen wird. Grob gesagt: Im Kreis, nach unten und in den Osten zuerst, später in den Westen und hoch in den Norden und zurück nach Windhoek ;).

 

Ganz ehrlich –

– so ein paar Fotos sind ja auch nett – aber die richtige Faszination „Namibia“ kann doch nur ein Video rüber bringen.

Also Film ab:

Und wie es der Zufall so will, veranstaltet Škoda noch bis zum 3. September ein Gewinnspiel und als Hauptgewinn lockt eine Reise nach Namibia – wer nun also Lust bekommen hat, auf Namibia, auf Wüste, Sand und Abenteuer – der sollte schnell rüber klicken und beim Gewinnspiel teilnehmen!

 

Viel Erfolg!

Und wer die 99 anderen Fotos aus Namibia noch nicht gesehen hat, hier geht es zu den ersten 33, den zweiten 33 und den dritten 33 Fotos 😉

Angefahren: Toyota Prius PlugIn Hybrid

Der durchschnittliche deutsche Autofahrer fährt eine tägliche Wegstrecke von weniger als 25 km. Mit diesem Durchschnittswert ist die Nutzung eines Elektromobils als tägliches Fortbewegungsmittel sofort sinnvoll. Keinerlei lokale CO² Emissionen und derzeit auch noch vergleichsweise günstig im "Unterhalt". Und wenn der Strom nicht einfach nur aus der Steckdose kommt, sondern durch erneuerbare Energiequellen produziert wurde - wären viele Probleme gelöst…

Aston Martin Rapide: Grosses Kino aus Gaydon

Man nennt mich nun einen „gewichtigen“ Autoblogger 😉 – Einverstanden – auch wenn ich bei dieser Umschreibung mal kein gewichtiges Wort mit zu reden hatte. Sei es drum 🙂

Der Aston Martin Rapide war der erste Aston Martin, bei dem ich auf der Rücksitzbank mitfahren konnte und ganz nebenbei, der erste Aston Martin bei dem ich bisher mitgefahren bin. Während des kurzen Ausflugs zwischen Eifel und Mosel und der kurzweiligen Perspektiv-Veränderung in der zweiten Sitzreihe konnte ich mir den Aston mit den vielen (nachgezählt, es sind Vier!) Türen genauer anschauen.

Für den Fall, dass jemand mit einem Fahrbericht verwöhnt werden will – da ich nur Beifahrer war, gibt es von mir keinen Fahrbericht. Nur Fotos – den Fahrbericht hat dafür mein Kollege Ralf Bernert veröffentlicht – nur ein Klick weiter, in seinem Magazin.

Viel Spaß beim lesen.

Werbeclip: Toyota GT86

Toyota hat mit dem GT 86 ein echtes Sport-Coupé auf die Räder gestellt. Der zusammen mit Subaru produzierte GT86 hat dank niedrigem Schwerpunkt und einem klassischen Heckantrieb erstaunlich viel Spass-Potential und das obwohl der schnittige Zweitürer doch mit nur 200PS auf die Straße geschickt wird.

Eine hohe Motorleistung ist aber nur die eine Seite der Medaille, wer auf sportliche Coupés steht, wird beim GT86 auch mit den angebotenen 200PS glücklich. Warum? Das zeigt ein neuer Werbespot von Toyota.  Lasst Euch von der frustrierenden Grafik am Anfang nicht abhalten.

Der Clip ist schlicht genial!

Jeep Grand Cherokee und die Wahrheit über den Elchtest

Bereits vor 3 Wochen machte eine Meldung eines schwedischen Automobil-Magazins die Runde, wonach der Jeep Grand Cherokee ein Problem im Elchtest hat.  Ich hatte  zu diesem Zeitpunkt einen Grand Cherokee als Testwagen gehabt, aber leider nicht die Möglichkeiten einen Elchtest unter VDA-Bedingungen zu fahren – geschweige denn, den Platz und die finanziellen Mittel, einen solchen Test zu realisieren.

Im Rahmen meiner Möglichkeiten habe ich den Grand Cherokee auch durchaus flott und sportlich bewegt und dabei keine Ansätze für ein „aufschaukeln“ festgestellt – das wiederum ist natürlich völlig ohne Relevanz 🙂 – das sind reine subjektive Messmethoden und taugen nicht wirklich um eine fundierte Meinung zum Elchtest der schwedischen Zeitung „Teknikens Värld“ zu bilden.

Die „auto, motor und sport“ hatte bereits am 25. Juli einen Artikel veröffentlicht, der mit der Headline: „Jeep Grand Cherokee besteht Elchtest“ und „Jeep kippt nicht um“ doch sehr deutlich Stellung bezieht. Die „ams“ ist in meinen Augen eine von 2 verbliebenen deutschen Automobil-Zeitschriften, denen man durchaus ein wenig „glauben“ schenken darf. Aber mich macht dieser Artikel aus anderen Gründen ein wenig stutzig.

Zum einen: Diese extreme zeitliche Nähe zum „Umfaller-Artikel“ der Teknikens Värld. Dieser wurde am 9. Juli veröffentlicht und bereits am 25. Juli hatte die „ams“ einen neuen Test gefahren und diesen auch veröffentlicht. Nun – das klingt nach extremen Zeitdruck – für ein Print-Magazin. Aber, es könnte ja sein.

Stutzig machen mich jedoch  2 Formulierungen im „ams“-Artikel:

 Beim Elchtest von auto motor und sport blieb das Auto sicher auf der Straße und verlor mit keinem der vier Räder den Kontakt zur Straße.

Das steht in der Einleitung des Textes, groß und fett.

Egal ob mit zwei Personen an Bord oder bis zum maximal zulässigen Gesamtgewicht ausgelastet, behielten alle vier Räder weitestgehend Bodenkontakt.

Das steht ziemlich am Ende des Berichtes. Nun. Das Superlativ von „weitgehend“ wird gerne verwendet um sich bei unsicheren Behauptungen selbst relativieren zu können. Schreibe ich zum Beispiel „weitesgehend“ dann kann mein Leser davon ausgehen, in einem von 10 Fällen war es eben doch anders.

Aber auch der Schlusssatz macht mich stutzig:

 Das untermauert die These, dass der Cherokee in Schweden überladen war.

Eine These? Was denkt sich der Autor dabei? Eine These mag Platz in „Blogs“ haben – in einem Fachmagazin des journalistischen Würdegrades einer „auto, motor und sport“ – jedoch nicht. Oder doch? Wer hat das eigentlich geschrieben?

Und das, sorgt dann endgültig für „Stirn runzeln“: Denn der Artikel wurde verfasst vom Autor mit dem Namen: auto motor und sport.  Auch eher ungewöhnlich – üblicherweise haben die Redakteure der ams  andere Namen und schreiben diese auch unter ihre Artikel.

Nun gut.  Für mich persönlich war die Zeit mit dem  Grand Cherokee Testwagen eine  sehr angenehme  und mein Eindruck vom Fahrzeug war: „Fährt sich, sicher wie eine Burg!“ – ob er nun im Elchtest kippt, oder nicht – würde mich aber schon interessieren …

 

blogger-road-trip

Blogger Road-Trip

‎3 Fahrzeuge, 3 Tage, 3.000km, 6 Blogger

Die Zeit läuft! Bist Du dabei?

 

Der erste Blogger-Roadtrip wird vom 7. September bis zum 9. September stattfinden und ist bereits „ausgebucht“ – aber wir freuen uns über jeden, der während des Road-Trips mit uns in Kontakt bleibt!

3 Fahrzeuge

Wir werden den Road-Trip mit 3 unterschiedlichen Fahrzeugen von einem Hersteller unternehmen. Ziel des Road-Trips ist nicht nur der größtmögliche Spaß beim fahren, sondern auch das „er-fahren“ der Automarke. Was macht einen Hersteller einzigartig? Welche Vorteile oder Nachteile hat ein Hersteller quer durch seine Fahrzeugklassen wiederholt?

Es wird kein Vergleichstest – es wird ein „Erlebnis durch erfahren“.

3 Tage

No Bullshitting. Keine Presse-Konferenzen, keine Small-Talks. Der Blogger, das Auto und die Straße. 3 Tage lang und am Ende zählen die selbst erfahrenen Eindrücke – sonst nichts. Keine Presse-Mappen, keine USB-Sticks. Keine vorgekauten Informations-Häppchen. 3 Tage ein Hersteller und 3 Tage lang die Möglichkeit, 3 Modelle von einem Hersteller intensiv kennen zu lernen.

3.000km

Das wird keine „Runde um den Block“ das werden anstrengende Tages-Etappen voller ausgedehnter Asphaltband-Erfahrungen. Blogger oder Memme? Nur echte Petrolheads machen 3.000km in 3 Tagen voll! Der Blogger-Road-Trip ist nur für bloggende Petrolheads, Gearheads und automobile Nerds. Eine Distanz die andere lieber fliegen – für Motor-Blogger eine Ehrensache diese Distanz im Auto zurück zu legen!

6 Blogger

Blogger, Onliner, Netz-Publisher oder Old-School Journalist mit neuer Heimat im Internetz? Egal. Es zählt der Spaß am Road-Trip!

1 Road-Trip

Der erste Termin ist bereits vollständig ausgebucht – aber wir freuen uns über jeden, der virtuell – im Netz, an den Blogs, bei Twitter oder wo auch immer „mitfährt“ und mit den „Road-Trip-Bloggern“ in Kontakt bleibt.

 

Für 2012 gibt es noch einen Termin (Status aktuell: ausgebucht) und für 2013 stehen 3 weitere Road-Trip Termine bereit.

Eines ist sicher: Jeder Road-Trip ist ein Unikat. Und jeder Road-Trip wird individuell für die Blogger, den Hersteller und die gefahrenen Autos geplant!  Und wenn Du dabei sein willst – dann nimm mit mir Kontakt auf. Auf welchem Wege? Das bleibt Dir überlassen und diese Hürde solltest Du schon schaffen 😉

 

Demnächst: Die Blogger. Der Startpunkt. Die Strecke. Das Ziel. Der Trip. Die Fotos. Die Blogs 😉  …bleibt am Gas!

 

 

 

Citroen DS5 Hybrid

Betrachte ich den DS5 oberflächlich, muss ich mir eingestehen, dass die Franzosen endlich wieder frische und eleganten Fahrzeuge bauen.  Gehe ich auf die Details ein, an denen mein Auge bei der Betrachtung des Kombi/Van Konzeptes hängen geblieben ist, dann erkenne ich dutzende von Interpretationsmöglichkeiten im avantgardistischen Design. Eine verspielte Gestaltung, die jedoch weder infantil noch debil wirkt – sondern in der Tat so etwas wie den alten Geist und Chic französischer Automobilkunst aufleben lässt.

Ich bin beeindruckt vom Citroen DS5 Hybrid.

Den DS5 gibt es auch ohne den derzeit angesagten Hybrid-Antrieb, ganz klassisch in zwei Versionen mit Benzin- oder Dieselmotor. Ich persönlich bin ein Freund von moderner Technik, Experimenten und eben auch von Hybrid-Antrieben. Und so wollte ich den DS5 ganz klar in seiner Hybrid-Variante fahren.

Hybrid bedeutet bei Citroen in diesem Fall:

Ein Vierzylinder-Dieselmotor vorne quer, dieser treibt die Vorderräder an und ein Elektromotor in der Nähe der Hinterachse, für den Antrieb der Hinterräder. Das Batterie-Paket haben die Franzosen in die Nähe des E-Motors gepackt und dabei das Kofferraum-Volumen des DS5 Hybrid auf eine bescheidene Größe schrumpfen lassen.

Hybrid-Diesel – made by Citroen, bedeutet dass: Lautlos schweben?

Im Prinzip ja – aber leider immer nur viel zu kurz. Und dann offenbart der DS5 Hybrid auch recht schnell sein größtes Problem … oh weh.  Über das „schweben“, ein großes Problem und viele DS5 Details dann später mehr. Spätestens im großen Fahrbericht. Denn auch der DS5 wird seine Punkte-Bewertung erhalten und das bedeutet zugleich: Die Wahrheit naht 😉

 

Bis dahin – schaut euch den DS5 im Detail an:

 

 

Video: Auf einem Seil zwischen zwei LKWs

Es ist ja nicht unbedingt so, dass ich Höhenangst habe, ich mag es nur nicht, wenn der Erdboden soweit weg ist.

In diesem Sinne käme ich auch nie auf die Idee, auf einem Seil spazieren zu gehen, dass mehrere Meter über dem Erdboden gespannt wurde. Im aktuellen Volvo-Video geht es jedoch noch eine Nummer heftiger zu:

Hier wird das Seil zwischen zwei LKWs gespannt, beide LKWs fahren und sie fahren auf 2 Tunnelröhren zu. Okay – der Punkt an dem ich nicht mitmachen würde, war ja bereits erreicht, als ich darüber nachdachte, wie das wohl auf dem Dach eines fahrenden LKW-Trailers ist. Danke und Nein 🙂

Aber dann auf einem Seil zu spazieren, dass zwischen beiden LKWs gespannt wurde und ganz nebenbei auch noch unter Zeitdruck zu stehen, weil die beiden LKWs ja auf die Röhre zu fahren .. wow, ein geil gemachtes Video:

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Wie sehr Ihr das? Höhenangst?

Bezahlte Anzeige / Advertorial
bjoern-mein-auto-blog

Schuld, sind immer die anderen

Anja Wassertheurer – die Quotenfrau der sport auto wirft hin.

Und die Schuld daran tragen Blogger, das „pöhße Internetz“ und der Seat Mii – oder so ähnlich.  Ganz ehrlich – ich habe Anja Wassertheurer immer geschätzt. Ich mag ihren Schreibstil und ihren Fahrstil. Ein schwerer rechter Fuß, gepaart mit weiblichem Charme, Fachwissen und der Leidenschaft für den Motorsport.

Doch mit dem aktuellen Editorial in der „sport auto“ ist das nun Geschichte. Frau Wassertheurer wirft hin, weil:

Die Medienwelt hat der digitale Trend längt erfasst. Schon geht in Insiderkreisen das Gespenst vom journalistischen Prekariat um. Wo jeder Blogger publizistisch tätig werden kann und Informationen eine Halbwertszeit von wenigen Stunden oder Tagen haben, sinkt die Qualität und damit letztlich auch das Ansehen gut ausgebildeter Schreiber.

Zitat aus dem Editorial der aktuellen sport auto.

Bämm. Da wirft jemand seinen Job hin, weil er mit dem Zeitenwandel – der im übrigen keine Erfindung der Neuzeit ist – nicht zurecht kommt. Arm und verloren stehen sie also da, die Print-Kollegen – die gut ausgebildeten „Journalisten“, die am Ende des Tages nichts anderes gemacht haben, als wir auch:  Eine Leidenschaft ausgelebt und eine Meinung veröffentlicht.   Aber schuld sind die anderen:  Das Internet, die Playstation und natürlich mal wieder, die Blogger.  Eine Frechheit – da darf doch tatsächlich jeder Blogger publizistisch tätig sein.

Sorry liebe Frau Wassertheurer – ein derart schwaches Editorial habe ich noch nicht gelesen gehabt. Die bösen Blogger also. Und wie üblich in der Totholz-Presse: Einfach mal pauschal auf das Internet gedroschen. Dieses Internet ist  also schuld, dass man ihre Arbeit nicht mehr schätzt? Das Sie das Damokles-Schwert der brotlosen Kunst über sich hängen sehen?

Pardon – wie dämlich ist das denn? Zufälligerweise blogge ich und zufälligerweise habe ich bislang mit meinem „sport auto“ Abonnement dafür gesorgt, dass Ihr Blatt Anzeigen verkaufen konnte.  Eine echte Frechheit, oder?  Und guter Beweis für Ihre wirklich dämliche Sichtweise auf den Zeitenwandel in der Motorpresse.

 

Nun – zum glück muss ich mir keine Sorgen um Fr. Wassertheurer machen, sie scheint kein Fall für das Sozialamt oder die Künster-Sozialkasse zu werden, viel mehr liest sich der Rest des Editorials nach einem Abschied in Richtung Industrie. Nicht wirklich ungewöhnlich für Ex-Presse-Mitarbeiter oder Journalisten.  Ungewöhnlich der schlechte Stil mit den Schuldzuweisungen an die „anderen“ und einem derben Foul in Richtung „Online-Medien“.

Ich bin ja mal gespannt wo Fr. Wassertheurer wieder auftaucht … vermutlich schon bald auf einer meiner Liste mit den Ansprechpartnern in der Automobil-Industrie. Soll ich eine Wette abschliesen wo genau? Ich habe 2 Hersteller im Hinterkopf, bei denen ich mir Frau Wassertheurer gut vorstellen kann.  Ich hoffe nur, Sie darf dort die alten Spesen-Ritter betreuen und nicht die neue Garde der Online-Medien.  Das könnte sonst zu leichten Irritationen führen …

 

P.S.: Das man auch bei den Qualitätsmedien in gedruckter Form nicht immer „fehlerfrei“ ist, zeigt der Tippfehler in der vorletzten Zeile des gedruckten Editorials. Eventuell hilft da ja Tipp-Ex?  Aber gut, ich bin ja nur ein „Blogger“.

Edit:  Sebastian hat auch etwas „gebloggt“  http://passiondriving.de/2012/08/19/wenn-anerkannte-motor-journalisten-hinwerfen-wegen-bloggern/

Schlaflos in Stuttgart

Die Idee klang verrückt und ich gestehe, im Sinne meiner Vorurteile, ich habe es dem Stuttgarter Automobil-Hersteller Mercedes-Benz nicht zugetraut, eine derart abgefahrene Idee zu haben und dann auch in die Tat umzusetzen.

Eine Nacht im Mercedes-Benz Museum

Anders als im Hollywood-Film mit Ben Stiller, war ich allerdings nicht alleine im Museum – mit mir war  eine noch  recht überschaubaren Gruppe von Automobil-Verrückten die gesamte Nacht im Mercedes Museum unterwegs.

Beim Daimler ist man zu recht stolz auf das neue Museum, in der direkten Rufweite zur Konzernzentrale, in Stuttgart Untertürkheim. Was man dort in das Stuttgarter Erdreich gestellt hat, nimmt es Designtechnisch locker mit dem Guggenheim in New York auf.  Und ja, ich kenne das Guggenheim in New York :). Auch wenn ich wirklich kein „Museums-Gänger“ bin.

Für Automobil-Museen mache ich jedoch eine Ausnahme. 

Licht aus, Blitz an. Soll ich jetzt eine Hommage an den Hollywood-Film mit Ben Stiller, schreiben und euch mit platten Vergleichen langweilen? Oder eine Drehbuch-Vorlage für Nachts im Museum 3.1 schreiben? Sicher nicht.  Soll ich euch erzählen wie man in der Nacht schläft, wenn man direkt neben unbezahlbaren Exponaten liegt und den Pathos der Automobilen-Frühzeit riechen kann?

Alles Käse – ich lasse Bilder die Geschichte erzählen:

Eine Nacht im Mercedes-Benz Museum bietet die Gelegenheit für einmalige Fotos. Fotos von Ausstellungsstücken die man in aller Ruhe in allen Winkeln beobachten kann. Ich persönlich bin nicht der beste Fotograf – dafür war zum Glück auch mein Kollege Teymur vor Ort. Seine Fotos solltet Ihr euch nicht entgehen lassen.

Wenn man Nachts durch die Beton-Areale des Mercedes-Museums wandelt, auf der Suche nach einem geeigneten Schlafplatz, dann kann es schon mal passieren – dass man im Foyer des Museums auf eine besondere Attraktion trifft.

Gestern Nacht war es der Carl Benz Motorwagen – und wie es sich für eine „Nacht im Museum“ gehört, erwachte der Urahn unserer heutigen Automobile zum leben:

Was für ein grandioser Augenblick.  Mit einem Soundmix aus zischen, ploppen und dezentem „Töff“ dreht ein Nachbau des legendären Motorwagen seine Runden auf dem Museums-Hügel.   Die Nacht hatte sich gelohnt – wenn auch kurz nach Sonnenaufgang nicht nur der ganze Spuk zu Ende war, sondern auch die Einsicht einkehren musste:

Für eine ruhige Nacht mit genug „Schlaf“ ist im Mercedes-Benz Museum kein Platz.  Zum Glück!

 

Was man in Ingolstadt nicht kann

Was man in Ingolstadt nicht kann:

Blogger-Relations

Es ist Samstag früh, ich bin ausgeruht, entspannt und komme gerade aus der Badewanne. Und in ein paar Stunden werde ich in Stuttgart sein, erst einmal das Porsche-Museum besuchen und danach die Nacht im Mercedes-Benz Museum verbringen. Die Nacht im Mercedes-Benz Museum? Ja. Denn in Stuttgart hat man etwas verstanden und umgesetzt, wovon man in Ingolstadt bei Audi noch Lichtjahre entfernt scheint.

Blogger und Macher aus alten Medien stehen in Stuttgart eventuell noch nicht auf der gleichen Stufe, aber im Schwabenländle ist man bemüht, sehr bemüht – und man ist erfolgreich in der Disziplin: „Blogger-Relations“.  Das zeigt sich an interessanten Events wie heute Abend, einer Nacht im Mercedes-Benz Museum. Alleine mit den teuren Exponaten. Intensives kennen lernen der Mercedes-Benz Historie.

Und Mercedes-Benz ist bei weitem nicht der einzige Automobil-Hersteller in Deutschland, oder Importeur, der Blogger inzwischen ernst nimmt und anscheinend wirklich verstanden hat, was Blogs und Blogger in der Medienlandschaft 2.0 bedeuten.

Wenn ich jetzt Audi als extremes Beispiel für ein „versagen“ in den Blogger-Relations heran ziehe, dann will ich damit ausdrücklich nicht die Personen diskreditieren, die derzeit im direkten Kontakt mit den Bloggern stehen. Auf dieser Ebene ist man bemüht. Sehr bemüht. Aber  hier kann eben auch der engagierteste Mitarbeiter nichts ausrichten, wenn im Unternehmen die Strukturen nicht passen und die Verantwortungsbereiche nicht neu sortiert wurden. Und der Fisch stinkt immer vom Kopf an und so geht diese Kritik an die „obere Riege“ der Entscheidungsträger.

Genau diese Problematik muss man  innerhalb eines Unternehmens angehen, will man eben nicht als „Versager“ in dieser neuen Disziplin der Öffentlichkeitsarbeit dastehen und in meinen Augen ist es bei Audi gründlich in die „Buxe“ gegangen, dieses erste Experiment, der Blogger-Relations.  Bei Audi sind derzeit zu wenige Menschen direkt involviert in dieser neuen Disziplin. Leider.  Und ich habe nichts gegen Volontäre und externe Dienstleister (im Gegenteil, ich bin überzeugt davon, das hier viele mit Herzblut bei der Sache sind) – aber bevor man Experimente startet, muss man sich „intern“ im klaren sein, was man erreichen will. Und genau hier hakt es wohl bei Audi massiv. Und das ist schade.

Warum ich das so sehe, dass erläutere ich gerne an 2 Punkten:

 

Punkt 1:

In Ingolstadt zählen Blogs und Blogger noch immer zu den reinen Hobby- und Freizeit-Medien. Das dies jedoch nicht so ist, zeigt nicht nur der Kollege Jens Stratmann von rad-ab.com, sondern auch mein Blog. Meine Webseite, mein Magazin, meine Online-Arbeit – egal wie man es nennt, ist mein Hauptberuf. Es ist meine Arbeit. Es ist meine Passion. Bei Audi in Ingolstadt nimmt man jedoch einen anderen Betrachtungswinkel für diese Form der neuen Medien ein. Man setzt Blogs mit den Lesern der „auto, motor und sport“ und mit „Endkunden“ gleich. Faszinierend.  Vor allem aber: Erschreckend. Denn die Aufgabe als Multiplikator in den Online-Medien, als Magazin mit Informationsgehalt und als Quelle von langfristigen Google-Archiven übernehmen nur selten Endkunden. Es sind Blogger, moderne Medienmenschen.

Nur in Ingolstadt bei Audi, da hat die Stufe der Öffentlichkeitsarbeit so wenige Treppen, dass oben auf dem Sockel die alten Verlagshäuser sitzen, darunter die aussterbenden Regional-Blätter und auf der letzten Stufe – der Stufe Null, dem Sockel, da sitzen die Blogger zusammen mit den Endkunden auf einer Ebene.

Und als Ergebnis führt das zu grotesken Situationen, in denen Blogger als Lückenfüller bei „Kunden-Events“ dienen. Es gab in der Vergangenheit bereits mehrfach Beispiele für dieses Vorgehen und auch für ein weiteres Event im September, werden Blogger gleichgesetzt mit den Lesern der „ams“.

Was auch zu Punkt 2 führt:

Punkt 2:

Die Wertschätzung meiner Arbeit.  Ich zähle die Stunden nicht mehr, die ich unterwegs bin um Termine wahrzunehmen. Ich zähle die Stunden vor dem PC nicht, die ich verbringe um Fotomaterial zu sichten, aufzuarbeiten und zu veröffentlichen. Auch meine Arbeit als Werber für den eigenen Blog, Netzwerker für neue Kontakte und pflege von alten Kontakten, Moderator  vor der Kamera, Online-Texter, Meinungsmacher mit einer Reichweite in der Größenordnung der „Auto Bild Schweiz“, Fragen-Beantworter im Blog, Dialog führender Redakteur, Nachrichten sichtender Medienmensch.

Ich zähle die Stunden nicht, weil ich liebe was ich tue und weil ich nichts anderes mehr tun will. Aber ich denke ich habe ein wenig Respekt verdient. Und darunter fällt auch, dass auf der Unternehmensseite Gesprächspartner sitzen die Entscheidungen treffen können, dürfen und wollen. Das man mir Ansprechpartner gibt, die Fragen zeitnah beantworten können. Das man mir meine Arbeit honoriert und damit meine ich keine Bezahlung für Presse-Arbeit.

Und ja, ich will verdammt nochmal die gleichen Rahmenbedingungen auf der Seite der Hersteller haben, wie meine (auch zum Teil von mir) wert geschätzten Motor-Presse Kollegen aus den letzten Dekaden des „Motor-Journalismus“.  Denn ich erledige – Minimum – den gleichen Job. Die netto Reichweite meines Blogs ist vergleichbar mit der Print-Auflage der AutoBild Schweiz und neben den Fahrberichte am Ende eines Tests, produziere ich ohne Budget:  Videos, Fotostrecken, lebe den social media Gedanken und stehe im Dialog mit den interessierten Lesern meiner Artikel.  Ich stehe zu meiner Meinung, zu meinen Berichten und zu meiner Arbeit.

Das ich mit meiner Erwartung, Respekt für meine Arbeit zu erhalten, nicht über das Ziel hinaus schieße, dass beweisen mir andere Hersteller und Importeure – nur in Ingolstadt tut man sich schwer.

Wäre ich ein Einzelfall. Wäre ich der einzige Blogger der sich über die Art der Zusammenarbeit aufregt, dann würde ich sagen: „Ja, es liegt an mir.“ – „Ja Habegger, Deine Arbeit ist scheiße“ – such Dir einfach was anderes. Werde Kieselstein-Putzer in der Wüste-Gobi oder ähnliches.

Und das schlimmste, bereits vor 2 Jahren war das wohl nicht anders. 

Ganz nebenbei:

In München bei BMW ist man sogar noch eine Nummer schlechter in der Disziplin „Blogger-Relations“, aber darüber rege ich mich schon gar nicht mehr auf. Über Audi muss ich mich aber aufregen. Nicht nur weil ich mal ein echter Audi-Fan war und der Marke wirklich lange die Treue hielt, nein – vor allem weil man es doch versucht hatte. Man hatte mit der A3 Präsentation angefangen – aber irgendwie läuft seitdem alles nur noch halbherzig. Und mit halbem Herzen, da überlebt niemand lange.

Noch eine „Bitte“ an meine bloggenden Kollegen zum Schluss:

Wenn Ihr schon auf einen Hersteller / Importeur trefft, der Euch ernst nimmt, der Euch sogar einen Testwagen stellt und Euch die gleichen Konditionen gewährt wie gegenüber den arrivierten Kollegen: Dann liefert auch ab. Produziert etwas! Erstellt etwas. Sagt Eure Meinung. Werdet nicht zu versnobten Künstlern die denken, die Welt würde sich nur um sie drehen und die Hersteller dürfen froh sein, wenn man mit Euch in Kontakt stehen darf!

Damit schadet Ihr auch mir und das finde ich noch mehr zum KOTZEN – als dieses halbherzige Vorgehen bei Audi!

Kollegendrive: Mercedes-Benz SLK 250 CDI

Mercedes-Benz Roadster und Diesel, geht das denn?

Ich habe mir diese Frage ja auch gestellt und habe darauf auch eine Antwort gefunden, wer die Antwort nicht kennt – der möge doch bitte noch auf meinen Fahrbericht klicken – merci 😉

Aber auch mein werter Blogger-Kollege Can Struck hat sich die Frage gestellt und er hat wohl auch eine Antwort gefunden. Neben seinem Fahrbericht gibt es wie immer auch ein paar feine Fotos von ihm.

Mercedes-Benz SLK mit dem „kleinen“ Vierzylinder-Diesel. 204PS und ein ganzer Sack voll Drehmoment sorgen für ordentlich Schub durch alle Gänge und das Fahrwerk des kurzen Roadsters macht mit seiner knackiger Abstimmung auch auf kurvigen Straßen Spaß. Reicht das?

Kann das die Ohrmuschel-Belästigung durch den Selbstzünder-Sound wett machen?

Klickt doch einfach rüber zu Can und lest seinen Fahrbericht…

 

Aston Martin Virage Volante – Fahrbericht

Ich persönlich durfte den Aston Martin Volante noch nicht fahren, aber Michael Kratz ist den offenen Aristokraten-Sportler aus England gefahren. Und weil Michael Kratz auch ein geübter Schreiberling ist, hat er natürlich ein paar Worte zusammen gewürfelt und diese auf „exclusive-life.de“ veröffentlicht.

Exclusive-Life.de Macher und Inhaber Ralf Bernert ist ein persönlicher Bekannter von mir und wenn in seinem Online-Magazin die Automobil-Themen aufgegriffen werden, dann geht es im Prinzip immer nur um die besonders schönen und edlen Fahrzeuge 🙂

In diesem Sinne, eine Lese-Empfehlung am heutigen Freitag:

Aston Martin Virage Volante: British Open
Michael Kratz, Schnellfuß und Popometer-Inhaber, wollte den offenen Aston Martin testen. „Weil die Virage so schön aus sich raus gehen kann.“ Na gut, den Gefallen tun wir dem Kollegen gern. Bitte schön, die Virage samt Emotion Control zu Händen des Herrn Michael Kratz.

 

 

Das Artikelbild stammt von Ralf Bernert.