Fahrbericht: Mazda CX-5 Skyactiv-Diesel

„Der Weg ist das Ziel“ – so sprach Konfuzius. Und bei Mazda hat man sich vor einigen Jahren auf den Weg gemacht und war dann 2012 in der Lage, einen eigenständigen Kompakt-SUV zu präsentieren. Seitdem gehört der CX-5 zu den erfolgreichsten Kompakt-SUV auf unserem Markt. Dafür gibt es gute Gründe. Um diese zu finden, habe ich mich auf den Weg gemacht – hinter dem Steuer eines Mazda CX-5 mit Dieselmotor und Automatikgetriebe.

Der Shinkansen unter den kompakten  SUVs

Das Mazda-Logo im wuchtigen Kühlergrill des CX-5 wirkt ungewöhnlich dominant und selbstsicher. Fast so, als hätte man bereits beim Design des neuen SUV gewusst, wie erfolgreich er einmal sein wird. Das restliche Design wirkt frisch, sportlich und solide. Ohne Experimente. Trotz des neuen, sehr stolz und markant getragenen Kühlergrills. Aggressiv? Nein – der CX-5 zeigt seine Größe, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Er reiht sich ein zwischen VW Tiguan, Honda CR-V und Mitsubishi ASX und birgt dabei erstaunliche Talente.

Skyactiv lautet das Zauberwort

Mazda versteckt gleich ein ganzes Paket an technischen Innovationen unter dem Begriff: „Skyactiv“. Darunter zum Beispiel den aktiven Leichtbau. Mit 1.550 Kilogramm gehört der SUV zu den besonders leichten Vertretern seiner Klasse. Oder den  2.2 Liter Skyactiv-Dieselmotor mit 150 PS . Und auch das Sechsgang-Automatikgetriebe bekam den Beinamen Skyaktiv. Doch der Reihe nach. (Mehr zum Skyactiv-Diesel gibt es hier / klick)

[one_half] [notification type=“notification_mark“ ]Die Basics:[/notification]
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  • 2 Wochen im Test
  • 1.850 Testkilometer 
  • Basispreis: 30.790 €
  • Testwagenpreis: 35.720 €

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[one_half last=last] [notification type=“notification_mark“ ]Der Testverbrauch:[/notification]
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Wie es sich für einen kompakten SUV gehört, ist der Einstieg besonders komfortabel. Schnell hat man dank ausreichend Platz und guter Verstellmöglichkeiten von Sitz und Lenkrad eine bequeme Position hinter dem Steuerrad gefunden. Der Tester öffnete die Türen nicht per Magie (Keyless-Go), sondern per Druck auf die Fernbedienung. Den Motor startete er ebenso auf Knopfdruck, der Schlüssel darf hierfür dann in der Tasche bleiben. Die komfortable Keyless-Go Version gehört  bei der Sports-Line Ausstattung zum Serienumfang.

Mazda CX-5 06 Fahrbericht Skyactiv Diesel AWD

Ein kompakter SUV, der bequem Platz für fünf bietet, mit 200 km/h über die Autobahn wedelt und trotz Automatikgetriebe selbst bei Berg-Etappen Spaß macht? Und das zu einem bezahlbaren Kurs und in Verbindung mit einem gesitteten Kraftstoffkonsum? 

Im Prinzip lautet so die Zusammenfassung. Dank eines langen Radstandes (2.700mm) bietet der CX-5 im Innenraum genug Platz für fünf Personen. Ja, sicher – die Materialwahl im Innenraum ist konstruktiv und eher pragmatisch, versprüht aber dank genug weicher Oberflächen nicht den Charme der tristen Achtziger Jahre. Und nochmal, ja – es gibt SUVs mit mehr Premium und mehr Lifestyle-ChiChi. Aber wie bei allen Japanern stecken auch beim CX-5 viele der cleveren Werte unter dem Blech.

Mazda CX-5 Kofferraum

Ausflug in die Berge

Mein Testwagen durfte mich auf einen Ausflug in die Berge begleiten. Reichlich Serpentinen, schnelle Autobahn-Etappen auf dem Rückweg, steile Hänge hinauf, teils durch Schneewehen und begleitet von dünner Bergluft. Das Testprogramm des CX-5 war in diesem Fall ideal gewählt für einen Kompakt-SUV.

Kompakte SUVs sind die neuen Familienkombis. Heute fährt Papa den SUV und überlässt den Kombi den Vertretern. Während man sich bei Mazda auch in dieser Liga (Fahrbericht des Mazda 6 175 PS Skyactiv) keine Blöße gab, musste sich der CX-5 erst noch beweisen.  Sorgen um das Gepäck muss ich mir indes auch beim CX-5 nicht machen. Mit 503 Litern im normalen Zustand und bis zu 1.620Liter bei umgeklappten Rücksitzen wird der CX-5 zum geräumigen Berg-Muli.

Dass man bequem sitzt, erwähnte ich bereits – Kritik verdient jedoch die Lordosenstütze.  Mangels einer sinnvollen Verstellmöglichkeit drückt irgendwas, irgendwo in den Rücken – nicht aber dort. wo es gewünscht wird. Und auch das Multimedia- und Navigationssystem bleibt ein Kritikpunkt. Es ist schlicht zu klein in der Bildschirmdiagonale, zu gering in der Auflösung und die TomTom-Software gehört nicht mehr zu den Innovationen am Markt, weder bei der Menuführung noch beim Speed des Systems. Da hilft es auch nicht, dass die gesamte Bedienung redundant ausgelegt wurde. Neben einem Bedienfeld zwischen den beiden Vordersitzen lassen sich einige Funktionen (Lautstärke, Telefon ect.) direkt am Lenkrad bedienen und zudem direkt am Gerät. Der Rest des Cockpits wirkt sachlich nüchtern, aufgeräumt und – ohne es negativ zu betonen – typisch japanisch.

Canon CX-5 Cockpit

Wer nun lieber am Lenkrad als am Lautstärke-Knöpfchen dreht, wird dort auch mehr Spaß finden. Der CX-5 ist ein Kompakt-SUV für Menschen, die beim Autofahren noch Spaß haben. Er lenkt agil ein, federt straff durch und bleibt lange neutral.

Das Automatikgetriebe arbeitet als klassischer Wandler-Automat. Und dennoch steht der Übersetzungsgehilfe blendend da. Sechs Gänge reichen der Automatik. um es dem 150 PS-Diesel immer recht zu machen. Dank einer Wandlerüberbrückung      ( in allen Gängen!) fühlt sich das Automatikgetriebe nicht an, als würde man mit dem Gaspedal im Reiswein panschen. Präzise wie der Fahrplan der Subway in Tokio trägt die Automatik den richtigen Gang vor, setzt die Wandlerüberbrückung ein und fährt direkt wie der Shinkansen auf dem kürzesten Weg Vollgas, direkt hinein in die Herzen der leidenschaftlichen Automatik-Piloten.

Ernsthaft. Das Getriebe verbindet doch in der Tat das direkte Fahrgefühl einer Doppelkupplung mit dem Komfort eines klassischen Automatikgetriebe. Dabei agiert es klug programmiert und hält die Gänge lange genug. um mit Drehmoment durch ein breites Drehzahlband zu rollen.  Eine Start-Stopp-Automatik wurde zudem integriert.

Während man früher mit Automatik-Fahrzeugen bei Bergfahrten immer anfing, die Gänge manuell vorzuschalten und zu halten, kann man im CX-5 den „manuellen Modus“ ignorieren. Die 380 Nm des niedrig verdichteten Turbodiesel haben mit dem leichten CX-5 kein Problem.

Beim Kaltstart macht der Skyactiv-Diesel gerne akustisch auf sich aufmerksam, sobald der Diesel seine Betriebstemperatur erreicht hat, tut er jedoch so, als wäre er gar nicht da. Auf der Autobahn sind es eher die Windgeräusche, die bemerkt werden. Der Alltagseinsatz des 2.2 Liter Vierzylinder-Diesel wird von einer angenehmen akustischer Zurückhaltung geprägt.

Mazda CX-5 03 Fahrbericht Skyactiv Diesel AWD

Easy über die Berge, locker in der Stadt

Lange Strecken sind im CX-5 schnell erledigt. Der 150 PS Diesel ist wie sein stärker Bruder mit 175 PS ein besonderes Stück Technik. Die geringe Aufladung des Selbstzünders ist Teil der „Skyactiv“ getauften Technik und trägt ihren Teil dazu bei, dass der CX-5 Diesel ohne Speicherkat und Zumischung von Harnstoffen bereits seit 2012 die kommenden EU6-Normen (ab Januar 2015) erfüllte.

Im SUV mit mehr Stirnfläche gönnt sich der Dieselmotor mehr Kraftstoff als im zuvor getesteten Kombi. Trotz der niedrigeren Leistung. Das war aber auch ohne Testfahrt klar. Und auch wenn der 6-Gangautomat durch seine Schaltstrategie bemüht war, sparsame Absichten zu unterstützen, gibt Mazda einen Mehrverbrauch von 0.4 für die Automatikversion an. Fakt ist: Im Alltag ist eine 7 vor dem Komma eher normal denn ungewöhnlich. Wer mit einem festen Sparwillen an die Sache herangeht, wird sich bei kluger Streckenwahl auf 6.1 Liter mit dem 150 PS-Diesel einigen können. Wer jedoch die volle Leistung über eine lange Strecke (Vertreter-Modus) fordert, der kann den Verbrauch auch in zweistellige Werte wachsen lassen. (So getan beim Verbrauchstest.)

Ein aufgeweckter Motor, ein ebenso waches Getriebe. Der CX-5 muss nicht über die Langstrecke gejagt werden, er kann auch in der Stadt, vor dem Supermarkt und auf dem Weg zum Kindergarten viel Spaß machen. Parkdistanz-Piepser sind Teil des 1.000 € teuren Touring-Paketes (Serie in der Sports-Line). Die abgedunkelten Seitenscheiben und Heckscheiben schützen entweder das Gepäck vor fremden Blicken oder den Nachwuchs vor zu viel Sonne und gehören ab der Center-Line (Testwagen) zur Ausstattung.

Die Ausstattung der Center-Line ist bereits umfangreich und bietet im Prinzip alles, was man sich so wünscht. Das heutzutage notwendige Xenon-Licht bekommt man mit dem 1.100 € teuren Technik-Paket. Dann sind auch die Kurvenlichttechnik und der Fernlichtassistent inklusive. Zudem gehört der Spurhalte-Assistent zum Lieferumfang des Technik-Pakets. Ein mehr als fairer Aufpreis, betrachtet man die Preislisten der Mitbewerber!  Der Fernlichtassistent konnte in seiner Arbeitsmotivation jedoch nicht überzeugen. Aktiviert über das Menu, benötigt er bei jedem Einschalten ein paar Sekunden Gedenkzeit. Die wiederum verliert er beim Ausschalten, wenn der Gegenverkehr bereits meckernd mit der Lichthupe über das noch immer leuchtende Fernlicht meckert. Das passiert nicht immer, aber zu oft.

Positiv-Liste:

[one_third]+++ Automatikgetriebe

Glaubte ich bislang, es führe kein Weg am Doppelkupplungsgetriebe vorbei, zeigt der „Skyactiv“ Wandlerautomat von Mazda, dass es auch anders geht! Beeindruckend.

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[one_third]++ Fahrgefühl

Ein kompakter SUV ist weder Asphalt-Sportler noch Gelände-Spezialist. Umso erstaunlicher die antrainierte Handlichkeit des CX-5. Agil und leichtfüßig im Alltag.

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[one_third last=last]+ Verarbeitung

Da klappert nix. Es scheppert nix. Der Mazda CX-5 darf sich als durchweg solide verarbeitet bezeichnen.

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Mazda CX-5 18 Fahrbericht Skyactiv Diesel AWD

Fazit:

Wenn Du es eilig hast, mach einen Umweg. (Ein japanisches Sprichwort)

Der Mazda CX-5 animiert zu Umwegen. Er fährt sich handlich, bleibt dabei immer sicher in seiner Spur. Sein Design erspart sich Extravaganzen und unter dem Blech brilliert er mit neuen Ideen. Manchmal muss man einen Umweg fahren, um zu seinem Ziel zu gelangen. Im Falle des CX-5 lohnt sich dann auch der längste Umweg.  Denn am Ende erkennt man: Der Weg war das Ziel. 

Hier geht es zum Mazda CX-5 Konfigurator … 

Fakten:

Hersteller: Mazda
Modellname: CX-5 2.2 Skyactiv Diesel AWD – Center Line
Karosserievariante: Viertürige Kompakter SUV
Motor: R4, Turbodiesel mit Direkteinspritzung, 16V, DOHC, Variable Ventilsteuerung Auslassventile, Aluminium-Block und Kopf, Niedrig verdichtet 14:1 – Ladedruck 1.7 Bar
Getriebe: 6-Gang Automatik, Wandler
Antrieb: Allradantrieb, Hang-On, Lamellenkupplung
Hubraum: 2.191 ccm
Leistung: 150 PS bei 4.500 U/min
Drehmoment: 380 Nm von 1.800 bis 2.600 U/min
Von 0 auf 100 km/h: 10,2 Sekunden
Höchstgeschw.: 194 km/h
Verbrauch nach Norm: 5,5 Liter / 100 km
CO2-Ausstoß nach Norm: 144 g/km
Testverbrauch: 8,49 l/100km über die Testdistanz
Räder: 225/65-17 102V – Winterreifen
Leergewicht: 1.475 kg [trocken]
Länge, Breite, Höhe, Radstand: 4.555 / 1.840 / 1.710 / 2.700 mm
Garantie:  3 Jahre, max 100.000 km
Testzeitraum: Februar 2014 – Viel Regen, Temperaturen um 3°

Alu- und Stahlfelgen im Vergleich

Alu- und Stahlfelgen im Vergleich: Eine Frage der eigenen Ansprüche

Räder und Felgen sind nicht nur aus funktioneller Sicht essenzieller Bestandteil eines Autos – sie leisten über ihr Erscheinungsbild zudem einen wichtigen Beitrag zu der Gesamtoptik und dem Charakter des Fahrzeugs. Die Frage nach der Reifengröße und dem passenden Profil ist dabei genauso alt wie die Frage nach dem richtigen Felgenmaterial. Doch was eignet sich eigentlich besser für die eigenen Ansprüche und Nutzungsgewohnheiten – Alu- oder doch eher Stahlfelgen?

Alufelgen punkten doch nur bei der Optik, oder?

SR-diamantgedreht_06_seitlich_hg-w-lrDer größte Vorteil von Alufelgen gegenüber Stahlfelgen liegt in der Optik der Felgen. Das denken viele, aber es gibt einen wesentlich wichtigeren Aspekt: Aluminium ist leichter als Stahl.  In vielen Fällen wird der Gewichtsvorteil der Leichtmetallräder jedoch durch die Wahl eines größeren Rades wieder aufgebraucht. Hier sollte der Käufer zwischen Optik und Gewicht abwiegen. Neben den leichteren Aluminiumfelgen spielt der Reifen in der Gesamtbetrachtung eine große Rolle. Wer Premium-Sportreifen montiert und hier auf breitere Reifen wechselt, der verspielt den Gewichtsvorteil ebenso wie der, der vor allem ein großes Stück vom edlen Aluminium-Rund im Radhaus haben will. Egal ob kompakt und dezent, glatt poliert oder matt gebürstet: Alufelgen werden gerne mit Reifen kombiniert, die einen besonders niedrigen Querschnitt besitzen und lassen die Räderkombination dann ausgesprochen sportlich wirken.

Stahlfelgen werden hingegen mithilfe von Radkappen aus Kunststoff optisch aufgewertet und sind daher in der Anschaffung deutlich kostengünstiger. Neben dem Aspekt der Ästhetik  gibt es einen weiteren Nachteil für die Radkappen. Diese können verloren gehen oder geklaut werden.

Stahlfelgen überzeugen durch eine enorme Robustheit

Ein Fahrzeug mit breiten Reifen und Alufelgen garantiert vor allem im Frühjahr und Sommer gesteigerten Fahrspaß. Die leichteren Felgen, die Reifen mir dünnem Querschnitt, das sorgt für Fahrspaß bei einer entsprechenden Optik.  Im Vergleich zu robusten Stahlfelgen sind Felgen aus Aluminium deutlich stoßempfindlicher und nutzen sich bei Winterwetter mit aufgewirbeltem Streusalz und Matsch entsprechend schnell ab. Korrosionsschäden wie Kratzer und Risse in der Aluminiumoberfläche verschlechtern nicht nur die Optik, sondern können auch zu einer eingeschränkten Funktionalität führen. Schlaglöcher können beschädigte Alufelgen sogar komplett außer Gefecht setzen. Stahlfelgen überzeugen daher vor allem im Winter durch eine enorme Robustheit bei einer deutlich kostengünstigeren Anschaffung.

Der Kauf von neuen Alufelgen sollte über einen Fachmann laufen. Die richtige Größe, der Lochabstand und die Lochanzahl des jeweiligen Fahrzeugmodells müssen ebenso beachtet werden, wie die Belastbarkeit. Als grobes Beispiel dient die Montage von Alufelgen auf einem Transporter. Aber auch Geländewagen stellen andere Ansprüche an die neuen Felgen, als sportliche Kompaktfahrzeuge. Auf jeden Fall müssen die Räder für das eigene Fahrzeug zugelassen sein. Unter Umständen muss eine Eintragung der Räder beim TÜV erfolgen.  Unabhängig vom Material lohnt sich vor dem Kauf neuer Felgen auf jeden Fall der Preisvergleich im Internet (z.B. bei Toroleo.de) – auf diese Weise können komfortabel die passenden Reifen für das eigene Fahrzeug zum besten Preis gefunden werden.

Das Gute von Alu- und Stahlfelgen kombinieren

Die Frage nach den „richtigen“ Felgen lässt sich pauschal nicht beantworten, da hierbei in erster Linie das eigene Budget und die Frage nach den Prioritäten beantwortet werden müssen. Sportliche Optik? Oder Preis? Besonders große Räder, oder doch lieber nur ein Ersatz für hässliche Stahlfelgen? Üblicherweise bekommen im Winter dennoch die deutlich preiswerteren und robusteren Stahlfelgen den Vorzug gegenüber Alufelgen. Wer im Sommer auf Alu- und im Winter auf Stahlfelgen setzt, kann das Beste aus beiden Materialien kombinieren.

Video: Rache ist zuckersüß – Ohne Zucker!

Fake, alles gestellt und überhaupt nicht real.

Das war auch meine Meinung zum ersten Pepsi-Max Clip mit Jeff Gordon.

Worum ging es? Bei einem Autohändler tauchte ein Interessant für eine Probefahrt auf. Das Objekt der Begierde? Ein Chevrolet Camaro. Eine feine Version mit ordentlich Saft unter der Haube. Das Opfer des ganzen Clips? Der arme Autoverkäufer. Und auf die Schippe nahm in der US-Rennfahrer Jeff Gordon. Während der verkleidete Jeff Gordon in den Camaro stieg, hielt er bereits eine Dose Pepsi in der Hand. Die packte er auch Werbewirksam in den Cup-Holder. Die Testfahrt begann bereits holprig, der vermeintliche Käufer schien Probleme mit der ordentlichen Leistung des V8-Camaro zu haben.

Bereits auf dem Hof dann der erste 360° Donut. Der Verkäufer wurde leicht panisch, doch da hatte der Spaß erst begonnen.

Heraus kam ein lustiger Clip:

Natürlich wurde dieses Video im Netz gut aufgenommen. Geteilt durch dutzende Webseiten wurde ein Viral-Hit aus dem vermeintlichen „verängstigenden Testdrive-Spaß“ mit Jeff Gordon. 41 Millionen Klicks auf dem Original-Video bei youtube sprechen eine deutliche Sprache.

Alles Fake?

Doch schnell kamen Zweifel auf. Ist das Video wirklich echt? Oder ist die Panik des Verkäufers genauso gestellt, wie der vermeintlich großartige Geschmack des vom Zucker befreiten Braussgetränks? Wenn im englischen Sprachraum eine Internet-Automobilseite Einfluss hat, dann ist es Jalopnik und es war der Jalopnik-Autor Travis Okulski ging als erstes damit raus. Er verbloggte seine „Beweise“ für das gestellte Video und zog so den Spaß am Video nach unten.

Und seine Argumente klangen überzeugend. Und ja – wer das Video mehrmals anschaut, der bekommt ganz klar den Eindruck, hier wurde nur so getan, als ob.

Spielverderber – Paybacktime

Nun haben PEPSI und Jeff Gordon ein neues Video online gestellt. Das Opfer? Der Jalopnik-Autor Okulski. Dieses Mal wurde Jeff als Taxifahrer verkleidet und sollte den Autor von einem Hotel abholen. Der schien nun wirklich nicht zu wissen, was passieren wird.

100 % Payback-Time:

 

Ob das erste Video echt war? Wir wissen es immer noch nicht mit Sicherheit. Dieses zweite Video jedoch – das sieht extrem real aus.

Geile Nummer! 

 

Genf 2014: Die Dakar-Version des Ford Ranger

Europa-Premiere für einen Rallye-Helden in Genf

Der Ford Ranger, der in diesem Jahr bei der Rallye Dakar in Südamerika debütierte, wird im Rahmen des Genfer Automobilsalons am 4. und 5. März auf dem Ford-Stand stehen (Halle 5).

Die „Dakar“-Version des Ford Ranger basiert auf dem 4×4-Serienfahrzeug mit Doppelkabine und modernen Leichtbau-Komponenten. Sein Aluminium-V8-Motor leistet 354 PS.
Der Rallye-PickUp nutzt Einzelradaufhängung sowie ein sequentielles Sechsgang-Getriebe mit permanentem Allradantrieb.

Der ebenso berühmte wie gefürchtete Marathon-Raid, der Anfang des Jahres zum 35. Mal ausgetragen wurde – und zum sechsten Mal in Folge in seiner neuen südamerikanischen Heimat stattfand -, führte über eine Gesamtlänge von 9.300 Kilometern und gilt als eine der härtesten Herausforderungen im Motorsport überhaupt. Die diesjährige „Dakar“ begann am 5. Januar 2014 im argentinischen Rosario. Das Ziel sollten die teilnehmenden Auto-, Lkw-, Motorrad- und Quad-Fahrer gut zwei Wochen später,  am 18. Januar, in Valparaiso, Chile, erreichen. Dazwischen lagen 13 Tagesprüfungen über steile Dünenkämme, über brutale Schotterpisten, über endlose Sandstrecken – inklusive des ersten Abstechers nach Bolivien.

Pilotiert wurden die beiden in der T1-Topkategorie genannten Ford Ranger von international besetzten Fahrerpaarungen: Mit der Startnummer 308 gingen die beiden Argentinier Lucio Alvarez / Bernardo Graue ins Rennen – ihr Fahrzeug ist in Genf zu sehen -, die Südafrikaner Chris Visser / Jacob Badenhorst stellten sich dem Abenteuer „Dakar“ mit der Startnummer 329.

Beim diesjährigen Debüt des „Dakar“-Ranger ging es vor allem darum, die Tortur möglichst unbeschadet zu überstehen und überhaupt ins Ziel zu kommen. Dieses Ziel wurde erreicht: Das argentinische „Ranger“-Team Lucio Alvarez (Pilot) / Bernardo Graue (Co-Pilot) belegte den siebten Rang in der Klasse für benzinbetriebene Geländewagen und den 22. Platz im Gesamt-Klassement. Weniger als 45 Prozent der gestarteten 147 Autos schafften es überhaupt bis ins Ziel.

Ganz im Sinne der global ausgerichteten Produktphilosophie „ONE Ford“ war das diesjährige „Dakar“-Engagement von Ford das Ergebnis einer weltweiten Kooperation unter der Leitung von Ford Südafrika. An der Konzeption der beiden speziell konstruierten Ford Ranger haben sichExperten der internationalen Fahrzeugentwicklung ebenso beteiligt wie die erfahrenen Spezialisten des „Special Vehicle Teams“ (SVT), zu dem auch die in Europa besser bekannte Ford RS-Abteilung gehört.

Für den Aufbau und die Vorbereitung der beiden bärenstarken Wüstenrenner zeichnete Neil Woolridge Motorsport in Pietermaritzburg nahe Durban/Südafrika verantwortlich, während die Einsatzlogistik in den Händen der South Racing aus Rüsselsheim lag.

„Ein komplexer Herstellungsprozess stellte sicher, dass jedes Teil dieses Rallye-Fahrzeugs nach dem Entwurf eine perfekte Passform erhielt“, erklärte Neil Woolridge, Team Manager. „Obwohl wir das Auto
eher als Privatprojekt in Südafrika aufgebaut haben, erhielten wir jede Menge wertvolle Unterstützung vom globalen Ford-Entwicklungsteam“. Gerard Quinn, Head of Ford Racing in Europe, ergänzte: „Es gibt keine härtere Motorsport-Veranstaltung als die Rallye Dakar. Die ‚Dakar‘ war ein völlig neues Projekt für uns, auf die Leistungen können Ford und das gesamte Team sehr stolz sein“.

„Motorsport ist das härteste Testumfeld für die Ford-Ingenieure, um zuverlässige und leistungsstarke Produkte für Kunden zu entwickeln“, fügte Quinn hinzu. „Die diesjährige Rallye Dakar war die härteste
Belastungsprobe für Mensch und Material seit vielen Jahren, das bestätigt auch die diesjährige Ausfallquote. Dass der Ford Ranger erfolgreich ins Ziel gekommen ist, spricht für die außerordentlichen
Stärken des Autos. Es freut mich sehr, dass die ‚Dakar‘-Version des neuen Ford Ranger auf dem Genfer Automobilsalon zu sehen sein wird“.

Pressemeldung

Genf 2014: Der neue Lexus RC

Es ist die Europapremiere für das sportliche Coupé der japanischen Premium-Marke Lexus. Dabei will der neue RC kein zweitüriger Abklatsch sein, sondern eine eigenständige Baureihe verkörpern. Es erinnert allerdings vieles an die IS-Baureihe. Die Größe ist ähnlich und auch die Motorisierungen sind gleich.

Der RC 350 bekommt einen 3.5 Liter großen und 306 PS starken V6-Benziner und der 300h ist ein Voll-Hybrid mit der Technik des Lexus IS 300h (Fahrbericht hier). Während der RC 300h über das stufenlose E-CVT Getriebe verfügt, nutzt der RC 350 einen Achtgang-Automaten um die Kraft richtig übersetzt an die Hinterachse zu liefern.

Hinterradlenkung

Der RC bekommt als F Sport eine dynamische Hinterachslenkung. In Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Lenkeinschlag an der Vorderachse, lenkt die Hinterachse in die gleiche Richtung oder entgegen der Vorderräder. Das führt zu einem handlichen Fahrerlebnis in der Stadt und minimiert den Wendekreis. Bei hohem Tempo sorgt es für Stabilität, bessere Traktion und ein extrem sportliches Fahrverhalten.

Preis und Markteinführungstermin für Deutschland ist noch unbekannt. Mehr zu diesem Modell dann aus Genf – direkt vom Automobil-Salon.

 

Nissan Note mit neuem Kompressor-Dreizylinder

Nissan verpasst dem Stadt-Van Note einen neuen Motor.

Ein moderner Dreizylinder-Direkteinspritzer mit Kompressoraufladung soll die Effizienz eines Dieselmotors mit der Laufkultur und dem Ansprechverhalten eines 1,6-Liter-Vierzylinders verbinden. Der reibungsarme, leichte und kompakte DIG-S-Benzinmotor (die Abkürzung steht für Direct Injection Gasoline – Supercharged) leistet 98 PS und stemmt ein maximales Drehmoment von 147 Newtometern auf die Kurbelwelle. Dabei soll er sich im Durchschnittsverbrauch mit 4,3 Litern je 100 Kilometer begnügen und nur 99 Gramm CO² je Kilometer produzieren.

Seinen Kompressor nutzt der kleine Kraftzwerg nur, wenn Leistung gefordert wird. So kann er durch abkoppeln die Reibungsverluste des Kompressors vermeiden.
Wie in der 80 PS starken Version des 1,2-Liter-Dreizylinders und in der 1,5-Liter-dCi-Turbodieselvariante mit 90 PS verfügt der Nissan Note auch mit der neuen DIG-S-Motorisierung über ein Stopp-Start-System, das den Motor beim Fahrzeughalt automatisch abschaltet. Geräusche und Vibrationen beim Neustart des Motors wurden weiter verringert.

Zur Kraftübertragung stehen ein manuelles Fünfgang-Getriebe und ein optionales Xtronic-Getriebe zur Wahl.

Der DIG-S ist der Antrieb für das Top-Modell der Note-Baureihe. Um das auch optisch zu unterstreichen, bekam der NOTE DIG-S in Serie 16 Zoll Leichtmetallfelgen.

Mit der Einführung des neuen DIG-S Dreizylinders ist das Motorenprogramm für den Note komplett. Nissan erwartet, dass sich 25 Prozent der europäischen Kunden für den Kompressormotor entscheiden.

Zeitgleich zum Verkaufsstart der neuen Motorisierung bietet Nissan für den Note auch ein neues Styling-Paket an, das ab der Ausstattungslinie Acenta erhältlich ist. Dazu gehören zweifarbige Diamantschnitt-Leichtmetallfelgen im 16-Zoll-Format, getönte hintere Scheiben, ein hinterer Stoßfänger in Karbon-Optik, ein Dachspoiler, Seitenschweller, ein aggressiver wirkender Stoßfänger vorn, ein schwarz glänzender Kühlergrill sowie schwarz eingefasste Scheinwerfer. Innen gibt es ein exklusives Dreispeichen-Lenkrad.

Nissan Safety Shield – Ungewöhnlich in dieser Klasse

Das in dieser Klasse einzigartige Sicherheitspaket besteht aus drei hochmodernen Assistenzsystemen, die den toten Winkel beidseits des Fahrzeugs überwachen (Blind Spot Warning), vor dem Verlassen der Fahrspur warnen (Lane Departure Warning) und bewegliche Objekte erkennen (Moving Object Detection). Ebenfalls verfügbar sind der Around View Monitor, der mit einer 360-Grad-Rundumsicht aus der Helikopterperspektive beim Einparken und Rangieren hilft, sowie das verbesserte Nissan Connect Navigationssystem samt neuer Send-to-Car Funktion von Google. Damit lässt sich die Reiseroute schon vor Antritt der Fahrt zuhause oder im Büro am Computer planen und via Internet ins Auto übertragen.

Video

Video: Der neue Audi TT

Nur noch wenige Tage bis in Genf der neue Audi TT präsentiert wird. Mit einem kleinen Video lässt Audi bereits jetzt die Hüllen fallen, aber nur teilweise. Das große Bild ist noch nicht sichtbar.

Wir werden uns noch ein paar Tage gedulden müssen.

Genf 2014: Fakten zum McLaren 650s

Aus dem Stand in 3 Sekunden auf Tempo 100 und nach 8.4 Sekunden fliegt der neue McLaren 650s bereits mit 200 Kilometer per Stunde über die Bahn. Die berühmte Viertelmeile soll die gepimpte Variante des MP 4/12 in 10.5 Sekunden meistern. Und wer mutig genug ist und eine freie Bahn hat, der muss seinen Fuß nur lange genug auf dem rechten Pedal liegen lassen, damit 333 km/h als Topspeed anliegen.

Britischer Tiefflieger – McLaren 650s

Mehr Top-Speed, ein besseres Handling und eine noch ausgewogenere High-Speed-Balance. Der neue 650s soll alles besser können als der bereits unfassbar gute McLaren MP 4/12. Der neue 650s bremst natürlich mit Carbon-Keramikbremsen und also Bereifung kam nur der sportliche Pirelli P Zero Corsa Reifen in Frage. Pirelli und McLaren, diese Verbindung konnte ich bereits auf der Rennstrecke im MP 4/12 erleben.

50 Jahre Straßen- und Rennwagen Know-How, verkörpert in nur einem Auto. Der neue McLaren 650s erlebt in Genf auf dem Automobilsalon seine Weltpremiere!

TECHNICAL Daten– McLaren 650S COUPE

Drivetrain Layout Longitudinal Mid-Engine, RWD Track, F/R (mm) 1656 / 1583
Engine Configuration V8 Twin Turbo / 3799cc Length (mm) 4512
EnginePS / rpm 650 / 7250 Width (mm) 2093
Torque Nm / rpm 678 / 6000 Height (mm) 1199
Transmission 7 Speed SSG Dry Weight (kg / lbs) 1330 / 2932
Body Structure Carbon Fibre MonoCell with Aluminium Front and Rear Frames Active Aerodynamics McLaren Airbrake
Wheelbase (mm) 2670 Suspension ProActive Chassis Control
Brakes Carbon Ceramic Discs with Forged Aluminium Hubs (F 394mm/R 380mm) ProActive Chassis Control modes Normal / Sport / Track
Tyres (F/R) Pirelli P Zero Corsa 235/35 R19 /Pirelli P Zero Corsa 305/30 R20 Powertrain Modes Winter / Normal / Sport / Track
Wheel Sizes (F/R) 19” x 8.5”J / 20” x 11” J

Leistungswerte:

Efficiency CO2 275 g/km
Fuel consumption (combined) 24.2 mpg
Power to weight (with lightweight options) 500 PS (493 bhp) /tonne
CO2/power 0.42 g/km per PS
Speed Maximum speed (650S Spider) 333 km/h (207 mph)
Acceleration 0-100 kph (62 mph) 3.0 s*
0-200 kph (124 mph) 8.4 s*
0-300 kph (186 mph) 25.4 s*
0-400 m / ¼ mile 10.5 @ 224 km/h (139 mph)*
Braking Braking 100-0 km/h     30.5 m (100 ft)
  200-0 km/h     123 m (404 ft)
  300-0 km/h     271 m (889 ft)

McLaren 650 s 01 Genf 2014 McLaren 650 s 03 Genf 2014

 

Genf 2014: ABT RS-6R mit 730 PS

Wer nur die Zahlen 730 PS/537 kW vernimmt, denkt  vielleicht an italienische Supersportwagen oder eine Schwerlast-Zugmaschine, aber an einen voll alltagstauglichen Familien- oder Business-Kombi denken wohl die wenigsten? ABT Sportsline schafft es immer wieder, das Publikum zu überraschen und präsentiert zum Autosalon Genf 2014 seine jüngste Ausbaustufe des Audi RS6, der im Allgäu zum 320 km/h schnellen ABT RS6-R reift.

„Das R steht für Fahrspaß wie im Rennsport, aber keineswegs für raue Manieren und ein ruppiges Fahrverhalten“, erläutert CEO Hans-Jürgen Abt: „Wie im zivilen Audi RS6 erhält der Kunde bei uns ein Maximum an Komfort, Luxus und Praxisnutzen, limitiert auf 25 Fahrzeuge weltweit.“

Um aus dem bereits sportlichen Audi RS6 Avant einen derartigen Berserker im Hugo Boss Dreiteiler zu formen, kommt „ABT Power S“ zum Einsatz. Dieses anspruchsvolle Kit beinhaltet neben einem ABT Steuergerät (ABT Engine Control) mit eigenes entwickelter Software auch eine speziell adaptierte Edelstahl-Abgasanlage – inklusive Hosenrohr und Sportkatalysatoren, die wiederum ihren Teil zur Steigerung der Leistung beiträgt und mit den beiden Doppelendrohren für überragenden Klang und eine noch attraktivere Optik sorgt.

Power ist aber natürlich nicht alles: Um den Avant noch ein wenig mehr in Richtung Sportwagen zu trimmen, setzen die Ingenieure auf ABT Gewindefahrwerksfedern, speziell für den RS6-R ausgewählte High-Performance-Reifen von Kooperationspartner Dunlop machen das dynamische Setup komplett. Angesichts dieser einladenden Tatsachen wurmt es den einen oder anderen sicherlich, dass er den rasanten ABT in Genf nur im Stillstand begutachten kann. Vielleicht ist das aber ganz gut so, denn nur so lassen sich das umfangreiche Body-Kit und die üppigen 22 Zoll großen Leichtmetallräder vom Typ ABT DR ausgiebig würdigen. Ausgewählte Partien aus rotem Sichtcarbon sind ein gemeinsames Stilmerkmal der Karosserieanbauteile: Sie finden sich sowohl bei der Frontlippe mit ihren Blades als auch an den Lufteinlassblenden mitsamt Flics, den Seitenschwelleraufsätzen mit Sideblades und der Heckschürze. Spiegelkappen, Kotflügeleinsätze und ein Heckspoiler vervollständigen die imposante Erscheinung.

Und da die Passagiere ihr Fahrzeug ja schlecht im eigenen Rückspiegel sehen können, setzt ABT auch im Innenraum noch einige dekorative Akzente und platziert ebenso dezente wie geschmackvolle Schriftzüge und Stickereien. Die Gangwechsel erfolgen über Schaltwippen aus Carbon, eine LED-Schaltanzeige im Lenkrad informiert über die Drehzahl.

Fasching hinterm Steuer: Darauf müssen Narren achten

Auch in diesem Jahr herrscht in vielen deutschen Städten zur närrischen Zeit wieder Ausnahmezustand. Doch Bußgelder, Punkte oder Führerscheinentzug können sogar den feierwütigsten Narren und Jecken die gute Laune entschieden verderben. Worauf Verkehrsteilnehmer achten müssen, um sicher durch die lustigste Zeit des Jahres zu kommen, zeigt das Informationsportal Bußgeldkatalog.org (www.bussgeldkatalog.org). Mathias Voigt, Rechtsanwalt und Vorsitzender des Verbandes für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. (VFBV), erklärt: „Während beim Feiern meist alles erlaubt ist, gibt es hinterm Steuer keine Narrenfreiheit. Gerade zur Faschingszeit haben Polizeikontrollen Hochsaison und achten ganz besonders auf Jecken, die den Alkohol unterschätzen oder den Verkehr anderweitig gefährden.“

Die wichtigste Regel: Auch wer sich nur das eine oder andere Glas Bier, Sekt oder Schnaps gönnen will, sollte sein Auto unbedingt stehen lassen. Schon mit 0,3 Promille Alkohol im Blut und einer auffälligen Fahrweise riskiert man den Führerscheinverlust. Bei 0,5 Promille ist er für einen Monat weg – 500 Euro Bußgeld und vier Punkte in Flensburg inklusive. Wer mit 1,1 Promille erwischt wird, darf sich gleich für bis zu 12 Monate vom Führerschein verabschieden und bis zu 3.000 Euro zahlen. Fahranfänger bis 21 haben absolutes Alkoholverbot: Für sie werden 250 Euro Bußgeld, zwei Punkte und eine um vier Jahre verlängerte Probezeit fällig. Voigt warnt alle Fahrer vor Übermut: „Es gibt immer wieder ‚Experten’, die mit vermeintlichen Geheimtipps oder Rechenspielchen glauben, nach einem feucht-fröhlichen Abend noch fahren zu können. Doch wer sich mit Alkohol im Blut hinters Steuer setzt, riskiert nicht nur Bußgelder und Punkte, sondern bei einem Unfall auch den Kaskoschutz seiner Versicherung.“

Oft unterschätzt wird laut VFBV auch der Restalkohol am Morgen danach: „Ein gesunder Körper baut pro Stunde ca. 0,1 Promille ab. Ein paar Stunden Schlaf reichen daher oft nicht aus, um am nächsten Morgen wieder fahren zu dürfen. Das wissen auch die Polizeibeamten genau und kontrollieren entsprechend verstärkt“, so Voigt. Aber auch das Umsteigen aufs Fahrrad ist kein Freischein für ungebremsten Alkoholgenuss: Wer etwa mit 1,6 Promille auf dem Rad kontrolliert wird, kann seinen Führerschein verlieren und muss sich unter Umständen einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) unterziehen. Auch kostümierte Jecken, die nüchtern bleiben, müssen aufpassen: Beinträchtigen Masken oder Verkleidungen hinter dem Lenkrad Sicht und Gehör, sind schnell zehn Euro Bußgeld fällig. Kommt es zu einem Unfall, kann dem maskierten Fahrer grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen und Strafanzeige erstattet werden. Die beste Alternative: Masken, Perücken, Kostüme und Co. bei der Fahrt sicher verstauen und erst am Ziel anziehen. Wie hoch mögliche Bußgelder ausfallen können, wann Punkte drohen und welche Änderungen die Punktereform 2014 mit sich bringt, erfahren Verkehrsteilnehmer unter: www.bussgeldkatalog.org

Genf 2014: Der Panda wird cross

Während des Tests des Fiat Panda 4×4 zeigte dieser bereits seine Talente. Der Fahrbericht zum kleinen Offroader endete mit einer Überraschung.

Auf dem Automobil-Salon in Genf (4. März bis 16. März 2014) wird der FIAT Panda 4×4 Cross seine Premiere feiern.

Rustikales Outfit gehört zum Programm des Cross. Sichtbare Schutzplanken an Front und Heckschürze sind ebenso Teil des Cross-Panda Paketes, wie die neue Front die nun die Nebelscheinwerfer versetzt unterhalb der Hauptscheinwerfer zeigt. Ebenso neu: LED-Tagfahrlichter, Kotflügelverbreiterungen, Schutzleisten an der Seite und eine Innenausstattung die in Serie mit Klimaautomatik und eine Handy-Freisprecheinrichtung in Serie.

Der Panda Cross hat natürlich den 4×4 Antrieb mit an Board. Neben einem Sperrdifferential wird auch eine besondere Traktionskontrolle und eine Bergabfahr-Hilfe für den Einsatz abseits der Straße in Serie geboten. Der Panda Cross wird ab Spätsommer 2014 bei den Händlern stehen.

 

Mitsubishi eröffnet kostenfreie Schnellladestation

Besitzer von Elektroautos können an der Deutschlandzentrale von Mitsubishi in Rüsselsheim nun kostenlos Strom tanken. Der Ökostrom kommt von den Stadtwerken Rüsselsheim und wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien produziert.

Es überrascht nicht, dass ausgerechnet der Importeur Mitsubishi mit dieser Innovation nach vorne prescht. Hat man doch bereits seit Jahren ein rein elektrisches Automobil im Programm. Der Mitsubishi i-MiEV war der erste in Deutschland verkaufte Serien-Stromer. Mit dem neuen Outlander PHEV kommt die Marke mit den drei Diamanten im Grill nun auch mit einem praktischen SUV, der Strom und Benzin kombiniert. Mehr zum Outlander PHEV steht in diesem Artikel (klick). Und wie sich der voll elektrische i-MiEV fährt, steht in diesem Artikel (klick).

Und so findet man dorthin [klick] (Google Maps öffnet sich!)

Crashtest: Fünf Sterne für den Nissan Qashqai

Geht es besser? Nein. Mehr als fünf Sterne kann man als Auto derzeit nicht bekommen, wenn man vom EURO-NCAP Gremium an die Wand gefahren wird. Aktuellster Prüfling war der neue Nissan Qashqai und er war erfolgreich.

Wie der kontrollierte Unfall gezeigt hat, profitieren die Insassen vom perfekten Schutz des neuen Kompakt-SUV. Vor allem der Fahrerschutz bekommt die Höchstpunktzahl.  Beim Insassenschutz kam der Qashqai auf gesamt 88 %. Beim Kinderschutz waren es 83 % und beim Fußgängerschutz erreicht er knapp 70 %.

Nicht alle modernen Autos sind NCAP-Gewinner! 

Während sich Nissan über den Erfolg freuen kann, wundere ich mich noch heute über die eher mangelhafte Leistung der Münchner! Der BMW i3 – das jüngste Prestigeobjekt der Marke aus Bayern kam nur auf vier Sterne!

Rückruf beim VW Caddy

Volkswagen ruft alle seit 2004 gebauten VW Caddy zurück, die mit einer Heckklappe ausgerüstet sind. Die Modelle mit zweigeteilter Hecktüre sind nicht betroffen.

Das Problem betrift die Kugelbolzen, an denen die Gasdruckdämpfer der Klappe am Fahrzeug fixiert sind. Um ein unvorhergesehenes Zufallen der Heckklappe infolge eines Ablösens des Kugelbolzens zu vermeiden, wird im Rahmen einer weltweiten Rückrufaktion vorsorglich eine neue Halterung des Gasdruckstoßdämpfers montiert.

Von dieser Aktion sind weltweit rund 589.000 Caddy-Modelle (in Deutschland 284.000 Fahrzeuge) aus dem Bauzeitraum zwischen November 2003 und Januar 2013 mit Heckklappe
Die betroffenen Fahrzeughalter werden umgehend informiert.

Peugeot 2008 passiert 100.000er-Grenze

Der Crossover Peugeot 2008 kommt bei den Kunden gut an: Weniger als ein Jahr nach der Markteinführung wurde am Produktionsstandort in Mulhouse bereits die 100.000ste Einheit des „Mini SUV“ ausgeliefert. Die Produktion des Peugeot 2008 ist schon dreimal angehoben worden – insgesamt hat sie sich auf aktuell 680 Fahrzeuge pro Tag verdoppelt. In Deutschland wurden seit dem Marktstart im Juni 2013 rund 14.000 Einheiten des Peugeot 2008 bestellt, davon über 3.000 Einheiten allein von Januar bis Mitte Februar 2014. Marcel de Rycker, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland:

„Wir freuen uns, dass der Peugeot 2008 den Geschmack der Kunden offenbar voll trifft und erwarten mit Spannung das erste volle Verkaufsjahr des neuen Erfolgsmodells.“

Beim Euro-NCAP Crashtest erreicht der Peugeot 2008 5 von 5 Sternen und gehört damit den sichersten Fahrzeugen in seinem Segment. .

Derzeit bietet Peugeot mit der 2.000 Euro Eintauschprämie und einem attraktiven Leasingangebot, besondere Anreize um in der Zukunft in den frechen Franzosen zu steigen.

Privatkunden und Kleingewerbetreibende, die sich für den Kauf eines Peugeot 2008 entscheiden, profitieren bei teilnehmenden Peugeot Partnern noch bis zum 31. März 2014 von einer attraktiven Eintauschprämie: Geben sie ihr altes Fahrzeug in Zahlung, erhalten sie einen Bonus in Höhe von 2.000 Euro über DAT/Schwacke (Mindestwert des Altfahrzeugs: 1.000 Euro; unverbindliche Aktionsempfehlung). Darüber hinaus gilt das 5 Jahre QualitätsPlus (2 Jahre Herstellergarantie + 3 Jahre Schutz gemäß den Bedingungen des optiway-GarantiePlus-Vertrages bis max. 80.000 km bzw. 5 Jahre). Der Peugeot 2008 kann bei teilnehmenden Händlern bis zum 31. März 2014 auch zu besonders günstigen Konditionen der Peugeot Bank geleast werden: Privatkunden zahlen etwa für einen Peugeot 2008 Access 82 VTi bei einer Anzahlung in Höhe von 3.000 Euro eine monatliche Leasingrate von nur 139 Euro (Fahrleistung: 10.000 km/Jahr, Laufzeit: 48 Monate).

Umschalten auf „grüne Automobile“ – Ohne Angst um die Reichweite.

Bekennen Sie Farbe im Jahr 2014 und werden mit einem E-REV Elektrofahrzeug grüner

Möchten Sie 2014 grüner fahren? Wieso folgen Sie dann nicht dem Beispiel des sechsfachen amerikanischen Stock-Car-Champions Jimmie Johnson. Wenn er nicht mit etwa 320 km/h über die Rennbahn jagt, dann finden Sie ihn wahrscheinlich hinter dem Steuer seines neuen E-REV – eines der neuen Elektrofahrzeuge.

Warum ein E-REV ?

Autos, die mit Strom angetrieben werden, produzieren unterwegs kein C02. Die meisten Modelle, die nur mit Batterien laufen, eignen sich wunderbar für kürzere Strecken; sie können aber auch nur so lange benutzt werden, wie die Batterie es zulässt. Für längere Fahrten, bei denen Sie nicht wissen, wann Sie Ihr Auto wieder an das Stromnetz schließen können, sind sie ungeeigneter. In diesem Zusammenhang wurden die „extended-range electric vehicles“ (E-REV) entwickelt, also Elektrofahrzeuge mit erweiterter Reichweite.

480 km vor der nächsten Ladung

Das E-REV bezieht seine Energie aus einer wiederaufladbaren Batterie. Sollte sich deren Kapazität allerdings auch dem Ende nähern, dann schaltet sich der Motor ein. Einige dieser Fahrzeuge müssen sogar erst nach mehr als 480km an die Steckdose oder zur Tankstelle.

Energiebewusster sein

Jimmie Johnson sagt, dass er sich beim Fahren seines E-REV bewusster wird, was den Energieverbrauch seines Fahrzeuges betrifft. „Ich versuche, alle meine Besorgungen zu erledigen, bevor sich der Motor einschaltet; ich versuche bei der Hin-und Rückfahrt nur mit elektrischer Energie auszukommen – in gewisser Weise ist es eine Herausforderung.“

Leistung, die Sie erkennen – und erwarten

Johnson, der in seinem E-REV auch seine Frau und seine kleinen Töchter durch die Gegend fährt, weiß die Sicherheitsfunktionen, die Technikausstattung und die Leistung seines Fahrzeuges zu schätzen. Laut ihm bietet es „all die Annehmlichkeiten, den gleichen Komfort, an den jeder in einem Auto gewöhnt ist – Rückfahrkamera, ein hochwertiges Sound-System – und eine hohe Beschleunigungskraft, sowie einfache Handhabung. Es ist ein Auto, das Sie jeden Tag fahren können.“

Lizenz zum Stehlen

Ein anderer bekannter Besitzer eines E-REV ist der Bestseller-Autor Stephen King. Er weist darauf hin, dass das Aufladen günstiger ist als das Tanken. King liebt es, sein E-REV an das Netz anzuschließen, da es „bei jedem Mal so ist, also ob man zu den Öl-Kartellen sagt ‚Hier, steck dir das ins Auge’. Es ist wie eine Lizenz zu stehlen.“

Aufholen im Jahr 2014

E-REVs werden in den USA seit 2011 verkauft – ein Jahr bevor sie in Europa auf den Markt kamen. Es ist also keine Überraschung, dass diese Fahrzeuge hinter dem großen Teich profilierter sind. Selbst US-Präsident Obama hat verkündet, dass er nach seiner Zeit im Weißen Haus auf einen E-REV umsteigen wird. Glücklicherweise müssen Sie nicht bis dahin warten – Sie können schon heute mit einem E-REV die Straßen grüner machen.

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Info: Die sparsame Mutti

Neuwagenkauf im Internet: Frauen geben über 2.500 Euro weniger aus als Männer 

Geschlechteranalyse zeigt: Mehr als jeder 4. Neuwagenkäufer im Internet ist eine Frau, das Durchschnittsalter liegt bei 35 Jahren – Männer dagegen sind im Schnitt 16 Jahre älter

Listen-und Kaufpreise im Geschlechter-CheckRund 26,68 Prozent aller Neuwagenkäufer im Internet sind weiblich. Wenn sich Frau für ein neues Auto entscheidet, dann ist nicht der Platz für die Einkaufstüten vordergründig, sondern in erster Linie ein guter Preis und ansprechendes Design. Einer Auswertung aller Internet-Neuwagen-Käufe 2013 des MeinAuto.de Marktreports zufolge, geben Frauen bei einem durchschnittlichen Rabatt von 22,1 Prozent auf einen Listenpreis von 25.232 Euro im Mittel rund 19.653 Euro aus. Das sind 2.565 Euro weniger als Männer für ihren Wunschneuwagen ausgeben. Männer sind in punkto Neuwagenkauf tendenziell eher bereit tiefer in die Tasche zu greifen: 22.218 Euro im Mittel werden in das neue Fahrzeug investiert (Ø Listenpreis: 28.550 | Ø Rabatt: 22,2 %). Zurückzuführen ist die zurückhaltendere Ausgabefreudigkeit der Frauen auch auf das deutlich geringere Alter. Die durchschnittliche Neuwagenkäuferin im Internet ist 35 Jahre alt – und damit satte 16 Jahre jünger als das andere Geschlecht (Ø Alter: 51 Jahre).

„Frauen schätzen das Internet als Ort für die Kaufentscheidung, da sie unangenehme Verhandlungs-situationen lieber vermeiden aber dennoch einen guten Preis erzielen wollen“, so Branchenexperte Alexander Bugge, Geschäftsführer von MeinAuto.de.
Pressemeldung

 

(Quellenangabe MeinAuto.de)

Genf 2014: Peugeot auf dem Genfer Automobilsalon

Auf dem 84. Genfer Automobilsalon (6. bis 16. März 2014) zeigt Peugeot die wichtigsten Neuheiten seiner Produktoffensive 2014. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Weltpremieren: der neue Peugeot 308 SW, ein rassiger Kombi mit großem Platzangebot, und der neue charmant designte Peugeot 108, der mit seinen kompakten Abmessungen perfekt auf den Stadtverkehr abgestimmt ist. In Halle 6 werden am 2.650 m2 großen Peugeot-Stand insgesamt 28 Fahrzeuge zu sehen sein.

Die in Genf präsentierten Peugeot-Modelle stehen ganz im Zeichen der Strategie der Höherpositionierung der Modellpalette. Der exklusive Stadtflitzer 108 kann unter anderem mit einem großen Farb-Touchscreen, Rückfahrkamera, schlüssellosem Zugangs- und Startsystem und der neuen Mirror-Screen-Technologie („spiegelt“ im Touchscreen die Funktionen eines Smartphones) ausgestattet werden. Zudem ist der Peugeot 108 mit vier Karosserievarianten, sieben Designthemen und drei Farbwelten individuell konfigurierbar. 

Der neue 308 SW steht für effiziente Konzeption durch radikale Gewichtsoptimierung, dynamisches Design, innovative Cockpit-Gestaltung, einzigartiges Fahrerlebnis, innovative Motoren mit niedrigem Verbrauch und Qualität auf höchstem Niveau.

Seine Stärke in puncto Technologie und Umwelteffizienz zeigt Peugeot mit neuen Antriebsvarianten: dem neuen 1,2 Liter Dreizylinder Turbo-Benzinmotor PureTech und den neuen BlueHDi-Dieselmotoren mit exklusiver Euro-6-Abgasnachbehandlung. Das Dieselhybrid-Angebot HYbrid4 und die Studie 2008 HYbrid Air komplettieren die zukunftsweisende Umwelttechnologie.

200.000 Mitsubishi Space Star produziert und ausgeliefert

Zwei Jahre nach Produktionsstart des Mitsubishi Space Star* im neuen Werk „Laem Chabang Industrial Estate“ in Thailand wurde jetzt die Marke von 200.000 gefertigten Einheiten geknackt. Waren es im ersten Produktionsjahr knapp über 80.000 Fahrzeuge, so wurden in 2013 bereits über 115.000 Space Star gefertigt. Ein Großteil des innovativen Kleinwagens wurde dabei weltweit in insgesamt 66 Länder exportiert.

Gerade Europa, wo die Nachfrage nach intelligenten und verbrauchsarmen Fahrzeugen immer stärker wird, ist  ein zunehmend wichtiger Markt. Der Mitsubishi Space Star bietet dabei alle Möglichkeiten: Bei einem Verbrauch von nur vier Litern Kraftstoff (kombinierte Messung) und einen Schadstoffausstoß von nur 92 Gramm  CO2 auf 100 Kilometern vereint er alle Anforderungen, die an ein modernes Fahrzeug  gestellt werden. Grundlage dafür sind ein reduziertes Gewicht (ab 845 Kilogramm), ein hervorragender Aerodynamik-Wert von .27Cw, hocheffiziente Antriebs-Technologie sowie kompakte Bauweise mit nur 3,71 Metern Länge.

In Europa wurden bislang über 16.000 Mitsubishi Space Star verkauft. Der kleine Flitzer ist in 24 von 34 Märkten in Europa erhältlich.

Zum Fahrbericht des Mitsubishi Space Star

Video

Eiskalt – Audi Driving Experience

Ich bitte kurz um Handzeichen, wer sich für einen guten Autofahrer hält?

Da geht es sicher vielen wie mir. Vermute ich mal. Ich fahre im Jahr so gute 120.000 Kilometer auf unterschiedlichen Strecken. Das ist eine eher hohe Kilometerleistung im Vergleich zu Otto-Normalfahrer. Aber klar, wer ständig den Verbrauch von Testfahrzeugen überprüft und auch sonst im Jahr locker 100 neue Autos fährt, der ist eben viele Stunden hinter dem Lenkrad. Was also würde ich sagen, wenn mich jemand fragt, ob ich ein guter Autofahrer bin?

Vermutlich würde ich in die Falle tappen und mich auch überschätzen. Doch ein „guter Autofahrer“ muss nicht zwingend jemand sein, der sein Leben lang Unfallfrei fuhr. Ich kenne viele gute Rennfahrer, die immer mal über die Limits gehen und Kleinholz abliefern. Würde man denen unterstellen, sie könnten nicht Auto fahren? Vermutlich nicht.  Ich denke, zu einem guten Autofahrer gehört die Tatsache, dass er bereit ist zu lernen. Immer wieder aufs neue. Auch 20 Jahre nach der Führerscheinprüfung. 

Bin ich bereit? Ja, gerne!

Audi Driving Experience 2014

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Als mich Audi einlud auf Schnee und Eis ein paar Runden zu fahren, musste ich nicht lange nachdenken. Einen Audi mit quattro-Antrieb bin ich früher privat gefahren und ich konnte mich noch gut erinnern, wie viel Spaß wir im Schnee hatten.  Nun sollte darum gehen, auch auf rutschigen Straßen die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten.

Sitzprobe in Seefeld

Bei leichten Plus-Graden wartete eine gut präparierte Eisfläche auf uns. Die Schulungsfahrzeuge des Tages warteten bereits in der Tiefgarage auf die Lenkrad-Pennäler, doch anstelle einer Schulbank und Holzstühlen gab es eine Unterweisung wie man das komfortablen Ledergestühl korrekt einstellt. Für viele Autofahrer ist das Ergebnis eine vermutlich eher ungewohnte Sitzposition für den Alltag. Während die Schultern eng an der Lehne anliegen, sollte das Handgelenk in der 12-Uhr Position locker auf dem Lenkrad aufliegen können. Und wer locker und entspannt die Hände an der 9- und 3-Uhr Position ablegt, findet die Arme leicht gebeugt. Die Sitzunterfläche ruhig tief nach unten verstellen, je direkter der Weg von der Hüfte zum Bremspedal, desto besser. Dabei sollten Menschen mit kurzen Oberkörpern darauf achten, noch gut über das Lenkrad schauen zu können 😉

Die beiden Schulungsfahrzeuge, der Audi A8 mit V8 TFSI und der Audi S4 Avant mit 333 PS V6 verwöhnen die Schüler an diesem Tag mit dem geballten Komfort der Ingolstädter-Premiummarke.

Lehramt auf Eis

Wie man im Video gut sieht, hatte Audi die richtigen Instruktoren engagiert. Ruhig, mit der Gelassenheit von Profis, erklärte man der angereisten Blogger-Meute die Inhalte der kommenden Stunden. Die Klasse wurde aufgeteilt in S4-Fahrer und A8-Fahrer und danach in unterschiedlichen Gruppen trainiert.

Simples ausweichen auf Eis? Mit dem A8 quattro kann das, trotz der zwei Tonnen Lebendgewicht und des langen Radstandes zu einer unterhaltsamen Übung werden.  Wie Thomas von autogefühl.de dazu schreibt:  Und wenn er einmal schwingt, dann schwingt er auch. Dennoch ist der A8 trotz der Länge so agil, dass wir ihn sogar ganz auf der Stelle in einem Donut drehen können! 

Eine der wichtigsten Grundlagen beim „kontrollierten“ unkontrollierten Fahrzustand ist die Blickführung. Arild hat dies in seinem Artikel über die „Audi Driving Experience“ auch noch einmal erwähnt: Dahin gucken, wohin der A8 fahren soll und nicht dahin, wohin er gerade rutscht, dann lenkt man schon fast automatisch in die gewollte Richtung.“

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Driften und lächeln

Die von Audi zum Wintertraining gebrachten Quattro-Fahrzeuge hatten alle das „Sport-Differential“ mit an Board. Zudem ist der quattro-Antrieb seit einer Generation nun so ausgelegt, dass mehr Leistung an die Hinterachse gelangt, als dies früher der Fall war. Dank dieser Auslegung lässt sich nun auch ein Luxusliner wie der A8 betont quer fahren. Allerdings sollte man hierzu die Sicherung des ESC-Steuergerätes ziehen, denn anders als im Falle des doch noch deutlich sportlicher ausgelegten Audi S4, lässt sich das ESP im A8 nicht vollständig deaktivieren – es sei denn, man zieht die Sicherung. Wer einen virtuellen Kreisverkehr (im Winterwonderland auf Eis) im Drift nehmen will, der sollte dies dann auch tun.

Einlenken, Gas, Gas weg, Gegenlenken, ganz sacht am Steuer, den Blick in die Richtung in die man fahren will und „maaagic“ – der Zweitonner driftet, Eis und Wasser spritzenden, über alle vier Räder driftend um den Kreisel. So muss das.

Ich darf an dieser Stelle gestehen, mir persönlich fällt das driften deutlich leichter – als das nicht driften. Zum Ende des Tages gab es eine kleine Challenge. Hierbei wurde ein Parcour auf Zeit abgefahren. Dabei ist der Drift um die hübschen Hütchen schön anzuschauen, aber nicht sinnvoll für die Gesamtzeit.

Mehr will ich an dieser Stelle nicht dazu sagen.

Eventuell findet ihr selbst heraus, wer der schnellste war! 😉 – Schaut doch mal in die Artikel von Heike, Lisa, Milos, Oli und Camillo. Oder klickt zum Lifestyle-Experten „Heldth„. Genug Spaß hatte wohl auch Jochen vom motorblog.

Klar wurde am Ende, bei der feierlichen Urkunden-Übergabe: Wer aufhört an sich selbst zu arbeiten, wird sicher kein besserer Autofahrer mehr. Man muss offen sein für neues, man muss die richtigen Instruktoren haben und man darf keine Angst davor haben auch mal die Kontrolle zu verlieren. Denn nur so lernt man den richtigen Weg, diese auch wieder zu gewinnen.

Mit der Audi Driving Experience ist gefahrloses, aber freudvolles driften auf Eis ein lehrreiches Vergnügen!

Weitere Blogger vor Ort: Mario von autoaid.de

Vorstellung: Mercedes-Benz GLA 45 AMG

Malaga/Spanien Er grollt wütend aus dem Auspuff, sprintet beherzt von Kurve zu Kurve und setzt den Fahrer einem echten Persönlichkeits-Check aus. Auf die Bremse, angehalten im spanischen Hinterland, ausgestiegen und noch einmal durch den Kopf gehen lassen, was hier eigentlich gerade passiert.

Vor mir steht ein kompakter SUV. Allerdings nicht einer von vielen, denn was da so effektvoll knackend die Hitze der vorangegangenen Bergpassagen in eine neue Energieform bringt, ist die heiße Bremsanlage des sportlichsten GLA von Mercedes-Benz. In der derben AMG-Version. Mit dem GLA kommt Mercedes-Benz recht spät in das Segment der kompakten SUVs. Doch dafür setzen die Stuttgarter mit der sportlichsten Version GLA 45 AMG gleich mal eine besonders durchdringende Duftmarke. Der Schwabe an sich ist nicht bekannt für „halbe Lösungen“ – wenn man etwas macht, dann will man das richtig machen. Vermutlich hat es deswegen ein wenig länger gedauert mit dem GLA. Und während man sonst bei Daimler von “ das beste oder nichts“ spricht, faucht der GLA 45 AMG zum Motorstart ein: „Und jetzt erst recht“  durch die armdicken Endrohre. Und nach getaner Bergetappe lassen sich die 350 mm großen Bremsen dann zu einem neuerlichen Statement in Bezug auf Newtons drittes Gesetz  hinreißen.

Schwabe mit Nachschlag – Der Rebell in der SUV-Klasse?

Mercedes GLA 45 AMG

Da kommt der kompakte SUV-Schwabe erst zu spät und nun auch noch politisch unkorrekt. Der Mercedes-Benz GLA 45 AMG trägt dick auf. Und wer die Edition 1 wählt, stolziert vermutlich auch mit dem Federschmuck einer Travestie-Königin auf den Wiener Opernball. Über Geschmack kann man nicht diskutieren – über Abtriebswerte schon.  Massives Räderwerk, üppige Schweller und ein Flügel, der eigentlich auf die Rennstrecke gehört. Wie dieses ganze Paket durch den Geschmacks-TÜV kam? Es bleibt mir ein Rätsel. Ebenso wie dieses brachiale Anstürmen der nächsten Biegung. Der GLA 45 AMG Edition 1 profitiert natürlich vom Allradantrieb 4matic, der die Verantwortung dafür übernimmt, die Kraft auch in Vortrieb zu verwandeln. Unter seiner Haube tobt das gleiche 360 PS starke Herz, das man auch beim  A45 AMG und CLA 45AMG findet. Und diese Kombination trifft direkt in den Magen empfindlicher Beifahrer. Der GLA 45 setzt Newtons erstes Gesetz mit einer für diese Klasse bis dato unbekannten Vehemenz durch.  In der Klasse der sportlichen SUVs ist das auf jeden Fall eine ganz neue Erfahrung.  Während der Q3 in seiner sportlichsten Form immerhin 310 PS mitbringt, muss sich der vermeintlich sportliche BMW X1 mit nur 245 PS begnügen. Da spielt der GLA 45 AMG mit seinen 360 PS in einer völlig anderen Liga. Und das trifft auch für die Fahrzeugklasse zu. Während der normale GLA in Verbindung mit dem optionalen Offroad-Paket durchaus als „Kompakt-SUV“ durchgeht und den Wettbewerb mit dem Musterschüler Tiguan sucht, liegt der GLA 45 AMG Edition 1 drei Zentimeter tiefer und ist damit nur wenige Millimeter vom Niveau der A-Klasse entfernt. Die AMG-Offenbarung in der sportlichen Klasse der „kompakten SUV“ ist kaum als solche zu akzeptieren.

Der Testwagen:

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  • Modellbezeichnung: GLA 45 AMG Edition 1
  • Fahrzeugklasse: Kompakt-SUV
  • Auslieferung: Juli 2014
  • Leistung: 360 PS

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Basispreis:

55.9 k € 

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Mercedes-Benz GLA 45 AMG 50 Edition 1 Fahrbericht

Die bessere A-Klasse

Ja, der Pilot sitzt prächtig hinter dem sportlichen Dreispeichen-Lenkrad, das Gestühl mit der integrierten Kopfstütze kennt man aus den anderen Modellen der A-Baureihe und selbst an das Navi-Display in der exponierten Lage hat man sich inzwischen gewohnt. Dennoch, für einen SUV, selbst einen in kompakter Größe, sitzt man recht tief. Der Kopf findet sich im Straßenverkehr auf der Höhe von Fiat 500 Abarth-Piloten, zu anderen SUVs blickt man auf.  Der GLA bietet kaum mehr Platz als sein Plattform-Bruder, die A-Klasse.  Das ist kein Tippfehler. Der GLA ist im Innenraum exakt so groß wie die A-Klasse, mit Ausnahme des Kofferraums und der Höhe zwischen Dach und Rücksitzbank.

Die Ausschnitte der Türen wirken nicht nur gleich groß, sie sind es auch, doch die Sitzhöhe ist weniger sportlich tief. Wer zwischen A45 AMG und GLA 45 AMG schwankt, der wird die Entscheidung auf Basis seiner eigenen Bandscheibe fällen müssen.

Fahrdynamisch spielt die AMG-Version des GLA in einer völlig neuen Dimension, würde man den Maßstab der „Kompakt-SUVs“ anlegen. Allerdings behilft sich Mercedes-Benz hierbei eines Tricks.  Der normale GLA ist 4 Zentimeter höher als die A-Klasse. Der AMG-Spross sinkt wiederum drei Zentimeter in Richtung Asphalt.  Damit schrumpft die Offroad-Lust auf ein Minimum. Konsequent auf sportliches Handling „on the road“ ausgelegt und somit fernab der „kompakten SUV-Klasse“.

Und auch wenn der Kofferraum nun eine vernünftige Größe erreicht hat, die Vernunft muss beim GLA 45 AMG draußen bleiben. Schuld ist dieser unverschämt geile Zweiliter-Motor.

Mercedes-Benz GLA 45 AMG 33 Edition 1 Fahrbericht

 

Voller Unvernunft – Das Aggregat

Wenn nur zwei Liter Hubraum zur Verfügung stehen, wird einiges an Magie notwendig, um dem Vierzylinder dennoch ein derart kraftvolles Leben einzuhauchen. Damit der stärkste Zweiliter-Serienmotor dazu auch noch lange lebt, bekam er eine Wasserkühlung verpasst, die den thermisch hoch belasteten Turbo auch nach dem Ausstellen des Triebwerks noch mit kühlenden Wasser versorgt. Der Block besteht aus Aluminium, die Kurbelwelle wurde wie bei einem Rennmotor geschmiedet. Der Druck in den vier Brennräumen kommt von einem schnell agierenden TwinScroll-Turbolader mit Ladeluftkühlern im Format einer Einbauküche. Das Ergebnis sind protzig freche 450 Nm, die der starke Zweiliter-Turbo auf die Doppelkupplung des Siebengang-Getriebes drückt.

Wer den Launch-Start aktiviert, lässt den GLA 45 AMG, untermalt von einem dreisten Auspuffsound mit pubertären Zwischentönen, nach vorne hechten. Die Doppelkupplung gönnt den Getriebewellen dabei kaum Zeit zum Verschnaufen und bringt das perfekt abgestimmte Steuergerät zum Schwitzen. Aus dem Stand mit Vollgas beschleunigt, gerät das Getriebe mächtig unter Stress. Kein Wunder: Vorne drückt der 360 PS starke AMG-Triebtäter, die vier Reifen verzahnen sich dank des dynamisch abgestimmten Allradantriebs effektvoll mit der Straße, hierbei wird die Kraft im besten Fall zu 50% paritätisch auf die Achsen verteilt.  Da bleiben nur 4.8 Sekunden bis zur Tempo 100 Marke. Eine Zeit, die man in der restlichen Kompakt-SUV-Klasse für das Ausparken vor dem Supermarkt einrechnet. Doch auch hier der Einwurf: Die Klasse der bisherigen Kompakt-SUVs ist irgendwie anders, der GLA 45 AMG definiert eine neue Klasse. Sebastian Bauer nannte diese noch in der ersten Stunde unserer gemeinsame Testfahrt: CrossHatch. Und er hat Recht. Kaum eine Umschreibung für diese neue Nische passt besser.

Mercedes-Benz GLA 45 AMG 15 Edition 1 Fahrbericht

 

Die Benchmark

In dieser neuen Nische markiert der GLA 45 AMG eine Benchmark, die nicht zu erreichen sein wird, wenn andere Hersteller den Offroad-Gedanken von SUVs nicht ebenso konsequent ignorieren wie die Längsdynamiker aus Affalterbach. Wobei der GLA 45 AMG eben, dank seiner für Kompakt-SUV-Verhältnisse unterdurchschnittlichen Bodenfreiheit, die 360 PS seines Triebwerks nicht nur für Lehrstunden im Thema Längsdynamik nutzt. Der GLA 45 AMG fährt sich mit beeindruckender Neutralität. Er zickt nicht herum. Er überspielt die Lächerlichkeit seines Federschmucks (Edition 1) mit der Professionalität seines Antriebsstranges.

 

Mercedes-Benz GLA 45 AMG 47 Edition 1 Fahrbericht

Vom SUV zum CrossHatch

Die Frage, wer sich diesen GLA 45 AMG denn überhaupt kaufen soll, stellt sich nicht. Beim GLA 45 AMG stellt sich nur die Frage: Mit oder ohne Kriegsbemalung? Meiner Meinung nach kann man sich die auffällige Bemalung des 63.248,50 € teuren Edition 1 ebenso sparen, wie den sinnlosen Heckspoiler. Der „normale“ GLA 45 AMG fällt auch so auf.

Finanzprobleme dürften die Interessenten für den GLA 45 AMG nicht kennen. Der Basispreis von 55.000 € sorgt hier für eine natürliche Auslese.  Am Ende werden dennoch genug Kunden übrig bleiben. Und davon werden nur wenige den Wiener Opernball besuchen und wenn, dann tragen Sie den ihnen eigenen Federschmuck mit der nötigen Selbstsicherheit.

Fakten:

Hersteller: Mercedes-Benz | Daimler AG
Modellname: GLA 45 AMG Edition 1
Karosserievariante: Viertürige Kompakter Sport-SUV
Motor: R4 – Turbobenziner mit Direkteinspritzung, 16V, DOHC, Ventilverstellung AVS,
Getriebe: 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe
Antrieb: 4matic – Allradantrieb
Hubraum: 1.991 ccm
Leistung: 360 PS bei 6.000 U/min
Drehmoment: 450 Nm von 2.250 bis 5.000 U/min
Von 0 auf 100 km/h: 4.8 Sekunden
Höchstgeschw.: 250 km/h [abgeregelt]
Verbrauch nach Norm: 7.5 Liter / 100 km
CO2-Ausstoß nach Norm: 175 g/km
Testverbrauch: +20 l/100km
Räder:  –
Leergewicht: 1.510 kg [trocken]
Länge, Breite, Höhe, Radstand: 4.445 / 1.804 / 1.479 / 2.699 mm
Lustfaktor / max 10 Punkte:  9 von 10 Punkten
Preis: ab 55.871,– EUR

Technische Updates für den TMG GT86 CS-V3

Die TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) hat die Winterpause des TMG GT86 Cups intensiv genutzt, um den TMG GT86 CS-V3 technisch weiterzuentwickeln. Dadurch ist ein noch ausgewogeneres, besseres Fahrzeug entstanden, das nicht nur die Fahrer durch Performance und gutes Handling, sondern auch die Besitzer mit einem attraktiven Endpreis überzeugt. Gepaart mit der Erhöhung des Preisgeldes auf einen Gesamtwert von 86.000.- Euro sowie weiteren Sonderkonditionen wird die hauseigene Serie in ihrer zweiten Saison noch attraktiver für Neu- und Umsteiger.

Obligatorische Neuerungen
Ab 2014 wird der TMG GT86 CS-V3 ausschließlich auf einem Bilstein-Fahrwerk ausgeliefert, welches für alle Teilnehmer im TMG GT86 Cup 2014 verpflichtend sein wird. Fahrzeug-Besitzer aus der vergangenen Saison müssen deswegen aber nicht mit neuen Kosten rechnen, denn das Fahrwerk-Update erhalten alle Teilnehmer kostenlos bei gleichzeitiger Einschreibung in den TMG GT86 Cup 2014 und der Rückgabe eines unfallfreien Cup-Fahrwerks aus 2013. Außerdem werden in diesem Jahr verpflichtend Bremsbeläge des Herstellers PFC verbaut. Diese überzeugten die Ingenieure in den Tests durch eine bessere Bremsperformance und mehr Verzögerung, was zukünftig für noch schnellere Rundenzeiten sorgt.

Optionale Nachrüstung
Die TOYOTA Motorsport GmbH freut sich zudem, eine Reihe von weiteren technischen Updates zu verkünden, die nach Bedarf und Wunsch im TMG GT86 CS-V3 nachgerüstet werden können und natürlich auch Cup-konform sind. Der neue Abgaskrümmer und das neue Motor Mapping sorgen für ein erhöhtes Drehmoment bei gleichzeitig reduziertem Kraftstoffverbrauch, die maximale Motorleistung bleibt identisch. Zusätzlich ist eine neue Bremsenkühlung erhältlich, die im Belastungstest überzeugte und für mehr Bremseffizienz sorgt. Auch der Fahrersitz wird in der 2014er-Variante ausgetauscht; ein tieferer Schwerpunkt sowie mehr Kopffreiheit garantieren den Fahrern mehr Komfort im Langstreckenrenneinsatz. Als weitere optionale Bauteile werden zudem Distanzscheiben für Vorder- und Hinterachse angeboten, die für mehr Kurvenstabilität sorgen, die neuen Vorder- und Hinterachsstabilisatoren sind zudem 3-fach verstellbar und ca. 60 % härter als die Serienvariante.

Als weiteres Highlight wird es ab Ende Februar einen Online Shop für die Bestellung von Bau- und Ersatzteilen geben, sodass die Abwicklung für Fahrzeugbesitzer noch komfortabler wird. Der Ersatzteilservice an den Rennwochenenden wird davon natürlich nicht berührt und erfolgt auch weiterhin an der Rennstrecke vor Ort.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Dank der technischen Neuerungen und der ausgiebigen Testarbeit ist es uns gelungen, noch mehr Performance und Dynamik für den TMG GT86 CS-V3 zu verleihen und somit schnellere Rundenzeiten zu ermöglichen. Zudem sorgt die Verringerung des Kraftstoffverbrauchs für mehr Reichweite und verspricht einen zusätzlichen Spannungsfaktor in der kommenden Saison.“

Preisgeld, Einschreibebedingungen und Reglement
2014 wird das Preisgeld für den TMG GT86 Cup auf einen Gesamtwert von 86.000.- Euro erhöht und für die Plätze 1 bis 8 ausgeschüttet. Zusätzlich machen hochwertige Sachpreise sowie die geringen Anschaffungskosten und Einschreibegebühren die Serie aus dem Hause TMG für neue Teilnehmer besonders attraktiv: Die TOYOTA Motorsport GmbH bietet verschiedene, auf den Kunden zugeschnittene Finanzierungsmodelle. Die Kosten für die Einschreibung betragen 4.500.- Euro und werden pro Fahrzeug berechnet. Neben der Teilnahme am TMG GT86 Cup und dem Bezug von Reifen und Ersatzteilen zu Sonderkonditionen sind in diesen Gebühren auch drei Rennoveralls von OMP enthalten, die in der Serie obligatorisch sind. Gaststarter haben zudem die Möglichkeit, einen Rennoverall bei der TMG GT86 Cup Organisation entgeltlich anzumieten.
TMG GT86 Cup Preisgelder in der Saison 2014:

1. Platz: 25.000 €
2. Platz: 18.000 €
3. Platz: 13.000 €
4. Platz: 8.000 €
5. Platz: 7.000 €
6. Platz: 6.000 €
7. Platz: 5.000 €
8. Platz: 4.000 €

TMG GT86 Cup Termine in der Saison 2014*:

29. März
12. April
26. April
17. Mai
5. Juli
2. August
23. August
13. September
11. Oktober
25. Oktober

*Alle Rennen finden auf dem Nürburgring im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt.

Das TMG GT86 Cup-Reglement befindet sich momentan in der finalen Abstimmung und wird zeitnah auf der Homepage www.gt86-cup.com veröffentlicht.

Interessierte Teams und Fahrer finden detailliertere Informationen zu dem Cup unterwww.gt86-cup.com. Auf dieser Seite gibt es zudem eine Datenbank für Fahrer, die Teams suchen und Teams, die Fahrer suchen.

Genf 2014: KIA präsentiert den Stinger GT4 und den Soul EV

Mit zwei Premieren für Europa wartet der koreanische Automobilhersteller KIA in Genf auf.

KIA GT4 Stinger und KIA Soul EV

Kia Soul EV

Der Soul ist ein kompakter Crossover aus der Modellpalette der Koreaner. EV steht für „Electric Vehicle“ und damit wird klar, KIA zeigt das erste eigene Elektroauto. Und der Soul EV soll keine Machbarkeitsstudie bleiben, sondern wird bereits im Herbst 2014 auf dem deutschen Markt erhältlich sein.

Die Power des Soul stammt von einem 110 PS starken Elektromotor mit 285 Nm. Die Kraft gelangt, wie beim Benziner-Soul auf die Vorderräder.  Die Energie für den E-Motor speichert der Soul in einer Lithiumionen-Polymer Batterie. Die Reichweite gibt KIA mit bis zu 200 Kilometern an.

 

KIA GT4 Stinger 15 Detroit NAIAS 2014

KIA GT 4 Stinger

Seine Weltpremiere erlebte er in Detroit, jetzt kommt das Concept eines rassigen Sport-Coupés auch nach Europa. Der GT4 Stinger wurde vom kalifornischen KIA-Designteam gezeichnet und soll die Möglichkeiten eines sportlichen 2+2 Sitzers aufzeigen. Ein 2 Liter großer Vierzylinder-Turbomotor sorgt für 315 PS Leistung, die Kraft wird via Sechsganggetriebe in Richtung Hinterachse geschickt.

Meinung: Eine Serienfertigung kann ich mir gut vorstellen, denn Kia / Hyundai brauchen einen Nachfolger für das Hyundai Genesis Coupé. Warum dann nicht auch eine Variante für KIA bauen? Wenn er nur halb so rassig wird, wie das GT4 Stinger Concept, dann ist der Erfolg gewiss.

 

 

Update für den Honda Civic

Bei HONDA hat man das Auto nicht neu erfunden, aber den eleganten und modern gestylten Kompakten für das Modelljahr 2014 überarbeitet.  

In Genf wird man den aufgefrischten Civic der Öffentlichkeit vorstellen. Angepasst wurden vor allem Details am Fahrwerk. So sorgen neue Schwenklager an der Vorderachse, neue Buchsen und eine angepasste elektrische Servolenkung für ein besseres Handling des schnittigen Fünftürers.

Neue Assistenzsysteme

Neben dem verbesserten Fahrverhalten sind es die neuen Assistenzsysteme mit denen der Kompakte Japaner glänzen kann.  So gibt es einen Fernlicht-Assistenten, einen Tempomaten mit Abstandsradar, einen Notbrems-Assistenten für die Stadt, einen Spurhalte-Assistenten und auch ein System um Verkehrsschilder zu erkennen.

Einen Fahrbericht des wichtigen Modells mit 1.6 Liter Earth-Dreams-Technology-Diesel findet man hinter diesem Link! Und einen Test, was der CIVIC im Alltag braucht, findet man hier!

 

Äußerlich erkennt man den neuen Civic an abgedunkelten Scheiben ab der zweiten Sitzreihe, dunkleren Rückleuchten und Stoßfänger mit schwarzen Abschlüssen. Neue 17-Zoll Leichtmetallfelgen betonen die sportliche Silhouette des Civic.

Der Einstiegspreis ist unverändert und liegt bei 16.950 €.

Nissan Leaf – Der E-Auto Bestseller in Europa

Elektroautos kommen weit weniger schnell voran, als man das vor ein paar Jahren gehofft hat. Noch immer tun sich die Autokäufer schwer damit, ein E-Auto zu kaufen. Vor allem wenn man die Vorteile nicht so richtig greifen kann. Oder verstehen. In anderen Ländern Europas werden Elektroautos deswegen gefördert. Von dieser Förderung sind wir in Deutschland jedoch weit entfernt. Wobei auch nicht alle Automobil-Hersteller direkt darauf abspielen, den Kauf von E-Autos durch einmalige finanzielle Anreize zu fördern. Frau Dr. Annette Winkler erklärte mir im Interview zum Beispiel:

Es könnten beispielsweise auch reservierte, kostenlose Parkplätze angeboten werden. Aber es müssen Vorteile sein, die das elektrische Fahren für jeden sichtbar noch attraktiver machen und den Fahrern helfen, bequemer und zeitsparender unterwegs zu sein.

Fr. Dr. Annette Winkler im Interview

Neben den finanziellen Möglichkeiten, den Kauf von Elektroautos direkt oder indirekt zu fördern – gibt es also durchaus auch andere Ideen, wie man den Absatz von „lokal emissionsfreien“ Autos stärken könnte.

Doch ganz egal wie viele Elektroautos verkauft werden, es gibt immer einen Marktführer.

Nissan Leaf – Europas erfolgreichstes Elektroauto 2013

11.120 Nissan Leaf wurden 2013 in Europa verkauft. Das entspricht einem Plus von 204 % gegenüber dem Vorjahr. Vor allem in Norwegen, Finnland, Belgien und auch in England wurde der Leaf ordentlich verkauft. Die Europa-Version des Nissan Leaf wird im übrigen auch in England gebaut.

Der Nissan Leaf wurde im Dezember 2010 der Weltöffentlichkeit vorgestellt, seit dem wurden weltweit über 100.000 Leaf verkauft. Eine stolze Summe.

Nur bei uns in Deutschland tun sich E-Autos noch ein wenig schwer.  So wurde der Leaf 2013 855 mal in Deutschland zugelassen.

 

Fotos: McLaren 650s

In Genf wird der neue McLaren 650s der Weltöffentlichkeit präsentiert. Das Fachpublikum dürfte jedoch schnell merken, hier geht es nicht um ein völlig neues Modell von McLaren, sondern um einen MP4/12 mit ordentlichen Upgrades.

Der V8 Bi-Turbo leistet nun 650 Ps, verfügt eine bessere Aerodynamik und wurde auch optisch dem bereits ausverkauften Top-Modell McLaren P1 angepasst.

mclaren 650s 01 Genf 2014

 

S-Klasse Coupé verneigt sich vor Kurven

Wenn in Genf die Coupé-Version der neuen S-Klasse präsentiert wird, dann wird dies auch die Weltpremiere eines völlig neuen Fahrwerksfeatures sein. Das Coupé der neuen S-Klasse wird das erste Serienfahrzeug sein, dass sich einem Motorrad gleich in die Kurve legt. Allerdings nur minimal. Oder?

Die Basis für dieses neue Technik stellt das „sehende Fahrwerk“ von Mercedes-Benz. Oder wie man es beim Daimler getauft hat: Magic-Body-Control.

Mit Magie hat es allerdings nichts zu tun, sondern mit einem System von Sensoren, Steuergeräten und einer Stereo-Kamera in der Winschutzscheibe.  Mit dieser Stereokamera ist das System in der Lage die Straße vor dem Fahrzeug zu erfassen und die Dämpfung auf die Gegebenheiten einzustellen.  Bei der ersten Testfahrt mit der neuen S-Klasse konnte ich mir ein Bild von der Wirkung des „Magic Body Control“ verschaffen und war überzeugt von der Funktion. Wobei, überwältigt trifft es besser. Kein Auto zuvor war in der Lage die besonderes fiesen Fahrsituationen, wie Bahnübergänge und Frostaufbrüche, derart geschickt auszublenden. Der Fahrkomfort der neuen S-Klasse wuchs mit der Integration des „sehenden Fahrwerks“ weit über das Niveau von bislang gekannten „Luxus-Fahrwerke“ hinaus.

Mit dem neuen S-Klasse Coupé folgt nun ein „Update“ für das sehende Fahrwerk:

Magic Body Control legt das Auto in die Kurve!

Das Steuergerät für das aktive Fahrwerk wertet die Daten der Steroekamera aus, verknüpft diese mit den Querbeschleunigungssensoren und den restlichen Informationen wie Geschwindigkeit und Lenkwinkel. Mit der Hilfe dieser Informationen entscheidet Magic Body Control nun, ob und wie weit sich das Fahrzeug in die Kurven legen soll. Maximal 2.5° Grad Neigung sind aktuell möglich.

Das System arbeitet im Geschwindigkeitsbereich zwischen 30 und 180 km/h und soll dafür sorgen, dass die Insassen weniger Querbeschleunigungskräfte verspüren und die Kurvenfahrt nicht nur dynamischer, sondern auch komfortabler zu erleben ist.

Wer nun ein Blatt Papier nimmt, eine weiße Linie darauf malt und mit einem Geodreick eine zweite Linie im Winkel von 2.5° aufzeichnet, wird merken: So richtig viel sind 2.5° aber nicht.

Geht man von einer Spurweite von 1.63 Metern aus (Werte der neuen S-Klasse, für das neue Coupe habe ich noch nichts gefunden), so ergibt ein Winkel von 2.5° eine Höhen-Differenz von 71 Millimetern auf die gesamte Spurweite und damit 7.1 Zentimetern Variabilität.

magic body control kurvenschräglage

Vermutlich geht das Fahrwerk nicht auf einer Seite 7.1 Zentimeter in die Luft oder in Richtung Boden, sondern teilt sich diese Arbeit zwischen links und rechts auf. Damit bleiben gut 3.5 Zentimeter die das neue S-Klasse Coupe auf jeder Seite in der Höhe variiert.

2.5° klangen eher unspektakulär. Ein aktives Fahrwerk das je nach Kurvenfahrt auf jeder Seite bis zu 3.5 Zentimeter hoch, oder herunter fährt – das klingt allerdings spannend.

Die erste Testfahrt mit dem Magic Body Control-Fahrwerk, das nicht nur sehen kann, sondern auch das Auto in Kurven legt wie ein Motorradfahrer – wird von mir mit Spannung erwartet. Denn die Frage ist nicht nur, wie schafft es das große Coupé, das Fahrwerk so schnell anzupassen – sondern auch, wie ist die Wirkung auf den Fahrer?

 

 

 

 

 

Nissan 370Z gegen Peugeot RCZ R

3.7 Liter V6 Coupé mit Heckantrieb gegen einen Peugeot RCZ-R mit 1.6 Liter Turbomotor mit Frontantrieb. Beide sind Charakterdarsteller im Segment der sportlichen Coupés – aber wer von den beiden macht auf der Rennstrecke mehr Spaß? Und wichtiger noch – welches Coupés ist schneller?

Ich konnte beide Fahrzeuge im letzten Jahr fahren, sowohl den Nissan 370Z Nismo, als auch den nagelneuen Peugeot RCZ-R. Und beide Fahrzeuge haben bei ihrer Ausfahrt ordentlich Eindruck hinterlassen. Und das hat einen Grund: Charakter.

Leistung und Charakter – Zutaten für echten Fahrspaß

Nismo 370Z Fahrbericht

Mit einem 3.7 Liter V6 Saugmotor gehört der mit Heckantrieb ausgerüstete 370Z zu einer aussterbenden Rasse. Und genau dieser Saugmotor-Bulle und der Heckantrieb formen die Faszination des 370. Der NISMO 370Z bringt den Fun, die Freude, die Lebensgeister des 370Z in komprimierte Form zum Test. Mit leichten optischen Retuschen, einer sportlicheren Fahrwerksabstimmung und ein wenig mehr Leistung verkörpert der Nismo 370Z die Quintessenz des klassischen Tunings.

Der neue Peugeot RCZ-R ist genau das Gegenteil des 370Z. Nicht nur optisch. Während der Nismo 370Z mit einer langen Motorhaube und kurzem Heck auf seiner massiven Hinterachse steht und förmlich die Begriffe „Drift“ und „Dragstrip“ heraus brüllt, hüllt sich der Franzose in eine ganz eigene Eleganz. Basierend auf der Plattform des Peugeot 308 haben die Franzosen mächtig Hand angelegt um ein Coupé mit Charakter zu formen. Heraus kam der RCZ. Doch auch bei Peugeot ist man sich bewusst, so richtig sportlich war das Coupé noch nicht. Es gibt den Typus Autofahrer der mehr erwartet. Und Peugeot hat eine Tradition im Segment der sportlichen Automobile.

Und so legte man bei Peugeot Sport Hand an den RCZ und heraus kam der RCZ-R. Ein Coupé mit dem kräftigsten 1.6 Liter Vierzylinder-Turbomotor.  Und weil man beim Frontantrieb blieb, musste man sich etwas überlegen, damit die Kraft nicht in bläulichen Reifenqualm aufgeht. Eine mechanische Quersperre hilft dabei, die ganze Motorleistung von 270 PS auf die Straße zu bekommen.

Vergleicht man Nissan 370Z und Peugeot RCZ-R – dann vergleicht man auch zwei Konzepte. Die britische Auto-Express hat dies getan, auf der Rennstrecke. Heraus kam ein Video mit Unterhaltungswert.

 

Bevor ihr auf Play klickt, fragt Euch selbst – welches Auto wird wohl schneller sein? Und warum?

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