Technische Daten: Cadillac CTS 2014

2014 Cadillac CTS – Technische Daten                                  

Überblick
Modell: 2014 Cadillac CTS Limousine
Karosserie, Antrieb: Luxuriöse Limousine, vier Türen, Heck-/Allradantrieb (RWD/AWD)
Konstruktion: Modular geschweißte Stahlkarosserie mit fest montiertem Hilfsrahmen vorn und Gummi-entkoppeltem Hilfsrahmen hinten
Fahrzeugklasse: obere Mittelklasse
Montagewerk: Lansing Grand River Assembly, Lansing, Michigan, USA
Motor
Typ 2,0 Liter, Vierzylinder, Turbo
Hubraum (cm³): 1.998
Bohrung x Hub (mm): 86 x 86
Material Zylinderblock: Aluminiumguss
Material Zylinderkopf: Aluminiumguss
Ventiltrieb: Zwei obenliegende Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder, variabler Ventiltrieb
Kraftstoffversorgung: Hochdruck-Direkteinspritzung
Verdichtungsverhältnis: 9,5:1
Leistung (kW/PS bei min-1): 203/276 @ 5.500
Drehmoment (Nm bei min-1): 400 @ 3.000-4.500
Treibstoff: Benzin
Höchstdrehzahl (min-1): 7.000
Verbrauch (l/100km) / CO2-Emissionen (g/km) (kombiniert): 8,5 /198
Beschleunigung von 0 – 100 km/h (s): 6,6

 

Getriebe
Typ: Elektronisch gesteuerte Sechsstufen-Automatik mit Schaltwippen, Overdrive und Drehmomentwandler
Übersetzungen (:1):
Erster Gang: 4,06
Zweiter Gang: 2,37
Dritter Gang: 1,55
Vierter Gang: 1,16
Fünfter Gang: 0,85
Sechster Gang: 0,67
Rückwärtsgang: 3,20
Achsantrieb: 3,45 (Heckantrieb)3,27 (Allradantrieb)

 

Fahrwerk: Aufhängung, Lenkung
Antrieb: Heck- oder Allradantrieb
Differenzial: Offen (RWD/AWD), optional elektronisches Sperrdifferenzial (RWD)
Vorderradaufhängung: FE2: MacPherson-Federbeine mit direkt am Federbein doppelt angelenktem Querstabilisator und Echtzeit-Dämpfersystem Magnetic Ride Control mit Einrohr-FederbeinenFE3: MacPherson-Federbeine mit direkt am Federbein doppelt angelenktem Querstabilisator und Echtzeit-Dämpfersystem Magnetic Ride Control mit Einrohr-Federbeinen (RWD)
Hinterradaufhängung: FE2: Fünflenker-Einzelradaufhängung mit Echtzeit-Dämpfersystem Magnetic Ride Control mit Einrohr-FederbeinenFE3: Fünflenker-Einzelradaufhängung mit Echtzeit-Dämpfersystem Magnetic Ride Control mit Einrohr-Federbeinen (RWD)
Lenkung: Elektrische ZF-Zahnstangenlenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Unterstützung
Lenkungsübersetzung: FE2 RWD: 15,5FE2 AWD: 16,17FE3 RWD: 15,4
Lenkradumdrehungen, Anschlag zu Anschlag: FE2 RWD: 2,6FE2 AWD: 2,8FE3 RWD: 2,5
Wendekreis (m): FE2 RWD: 11,42FE2 AWD: 11,88FE3 RWD: 11,20
Fahrwerkssteuerung: Vierkanal-ESC StabiliTrak mit Bremseingriff und Traktionskontrolle

 

Räder und Reifen
Radtyp und -größe: 18 x 9,5 Zoll Aluminium (optionale Hinterräder, modellabhängig)
Reifen: 245/40 R 18275/35 R 18 (optionale Hinterreifen, modellabhängig)

 

Bremsen
Typ: Vierkanal-ABS/Traktionskontrolle, dynamische Bremskraftverteilung hinten, Brembo-Festsattelbremsen
Scheibentyp und -durchmesser (mm): Innenbelüftete Scheibenbremsen rundum mit FNC-KorrosionsschutzVorn: 345 mm, Zweikolben-Aluminium-BremssattelHinten: 315 mm, Einkolben-Aluminium-Bremssattel

 

Außenmaße
Radstand (mm): 2.911
Gesamtlänge (mm): 4.966
Gesamthöhe (mm): 1.454
Gesamtbreite (mm): 1.833
Spurweite (mm): vorne: 1.560hinten: 1.568
Leergewicht (kg): 1.640
Gewichtsverteilung (% vorne/hinten): 50,1/49,9

 

Innenmaße
Fußraum (mm): Vorn: 1.081Hinten: 899
Kopffreiheit (mm): Vorn: 995Hinten: 952
Schulterfreiheit (mm): Vorn: 1.446Hinten: 1.392
Hüftbereich (mm): Vorn: 1.366Hinten: 1.353

 

Platzangebot, Anhängelast, Füllmengen
Sitzplätze: 5
Gepäckraumvolumen (l): 447
Max. Anhängelast gebremst/ungebremst (kg): 1.100/750
Tankvolumen (l): 72
Motoröl (l): 6 (RWD), 5,7 (AWD)
Kühlsystem (l): 8,5

Erste Ausfahrt im neuen Cadillac CTS

Lissabon.  Die Augen geschlossen, den Namen „Cadillac“ gemurmelt und Elvis Presley vor einem pinkfarbenen 6.5 Meter langen Haufen aus wollüstig und ungehemmt verschwendetem Edelblech gesehen. Unter der Haube töfften 8 Pötte mit der Macht und Gelassenheit von unendlich scheinenden Hubraum-Reserven vor sich hin.  

Die Augen geöffnet und vor mir steht eine leicht überschaubare Limousine. Nicht pink. Nicht unfassbar lang. Und „getöfft“ hat da auch nichts. Denn unter der Haube werkelt ein Vierzylinder-Turbo – und mehr Auswahl haben die Amerikaner nicht mit nach Deutschland gebracht. Erst mal.

Ausgerechnet ein Cadillac mit einem Vierzylinder-Turbo soll die Kampfansage der Detroiter-Edelmobilschmiede an das Europäische Premium-Establishment sein? Mutig? Verzweifelt?

Erstkontakt mit dem Cadillac CTS

Mit dem Rückzug der Marke Chevrolet vom deutschen Markt hat General Motors die gesamte Taktik für den (noch immer wichtigen) Europa-Markt geändert.  Billig und einfach wohnt nun nicht mehr hier. So die frohe Botschaft. Bei GM kann man auch anders, das wissen wir. Chevrolet Camaro und Corvette sind die, so genannten, „Iconic Cars“ – und mit dem Luxus-Label Cadillac will man den sportlich erotischen Klang der beiden Ikonen nun mit einer feinen Prise Premium-Feingeschmack abrunden.

Fünf Jahre hat der GM-Europa Chef Thomas Sedran Zeit bekommen um das neue Image der US-Boys in Europa zu schärfen. Premium, Sportlichkeit und Service stehen als Keywords auf der Agenda. Als bewusste Alternative zu BMW und Mercedes will man sich verstehen. Für Kunden die keine Lust  darauf haben, den gleichen Wagen vor dem Haus parken zu haben, wie der Nachbar. Menschen mit einem ausgeprägten Wunsch nach Differenzierung, ohne deswegen gleich die Lust am Premium-Automobil abzuschreiben.

Der Cadillac CTS stellt sich dem Wettbewerb mit den etablierten Premium-Limousinen, allen voran wird der „Fünfer“ von BMW genannt. Und da darf man nicht vergessen – auch im BMW 528i werkelt ein 4-Zylinder-Turbo, denn auch bei den Premium-Modellen der Münchner ist Downsizing angesagt und vier aufgeblasene Zylinder verbrauchen auch dort weniger als deren sechs ohne Turbo. Ist der Cadillac also einfach nur auf der Höhe der Zeit?

Cadillac CTS Angriff auf die Premiumklasse

Erste Fahrt im Cadillac CTS

Auch wenn die Designsprache der modernen Cadillacs nichts mehr gemein hat mit der feudalen Pracht der klassischen Modelle, so macht der CTS dennoch Eindruck. Optisch präsent, streckt sich seine Karosse auf knapp unter 5 Meter Länge, wuchs dabei gegenüber dem Vorgänger sogar noch einmal um 13 Zentimeter. Zusammen mit dem zwei Zentimeter tiefer verlaufenden Dach führt das zu einer geduckt wirkenden Karosserielinie, mit starken Schultern und eine steile Front. Die scharfen Linien und Kanten sprechen die moderne Cadillac-Sprache. Das Tagfahrlicht wurde vertikal in die Frontscheinwerfer eingebracht und sorgt zusammen mit dem großen Kühlergrill für ein eigenständiges Design. Verwechslung ausgeschlossen. Kurze Überhänge vorne und ein großer Kofferraum hinten verraten das klassische Antriebslayout.

Cadillac CTS US-Limousine für Europa

Cadillac light

Stolz ist man in Detroit über die erfolgreiche Diät des Cadillac CTS. Knapp 130 Kilogramm wurden gegenüber dem Vorgänger eingespart. Mit einem Leergewicht von 1.640 Kilogramm ist der CTS immerhin 50 Kilogramm leichter als der oft erwähnte Hauptkonkurrent aus München. Den Vorteil des cleveren Leichtbaus des Amerikaners konnte ich auf den kurvigen Landstraßen rund um den westlichsten Zipfel Europas erfahren. Zwischen Lissabon und Cabo da Roca fand die erste Ausfahrt statt und der Cadillac wusste durch agiles Handling und große Traktionsreserven zu überzeugen. Wie bereits beim Cadillac ATS im letzten Jahr, mit dem sich der CTS die Plattform teilt, war auch beim CTS das agile Handling die größte Überraschung.

Der Vierzylinder-Turbo ist weder besonders agil, noch versprüht er den Charme eines besonders gut klingenden Aggregates. Der mit zwei Liter Hubraum antretende Benzindirekteinspritzer tönt rau und unmotiviert, sobald man seine Komfortzone verlässt. Dennoch drückt der 276 PS leistende Motor mit stolzen 400 Nm Kraft auf die Kurbelwelle, was die Hinterachse jedoch nicht in Verlegenheit bringt. Die steife Karosserie, mit einem aufwendige Fahrwerk aus Mehrlenker-McPherson Vorderachse und Fünflenker-Hinterachse,  sorgt für die richtige Mischung aus Bodenhaftung und Fahrspaß. Traktionsprobleme sind dem Cadillac mit Heckantrieb eher fremd. Gleichwohl bietet Cadillac den CTS von Anfang an auch in einer Allradversion an.  Man spürt dem gesamten Fahrwerk an, dass der Vierzylinder-Turbo nur die Einstiegsmotorisierung darstellt. In den USA wird der CTS unter anderem mit einem deutlich kräftigeren V6-Bi-Turbo angeboten. Dieser Motor und ein neuer Dieselmotor (sowie eine moderne 8-Gang-Automatik) werden – so viel ist sicher – eines Tages auch in Deutschland angeboten. Nur wann, wollten die Cadillac-Verantwortlichen beim Termin Lissabon noch nicht verraten.

Cadillac CTS Blick unter die Haube

Auch wenn das Fahrwerk des CTS extrem gut abgestimmt ist, die Magnetic-Ride-Dämpfer bei Tempo 50 km/h bereits jeden Zentimeter Fahrstrecke das Fahrwerk neu abstimmen und für die perfekte Straßenlage sorgen wollen – und auch wenn die Pirelli P Zero Sportreifen Traktion bis zum abwinken garantieren,  der Cadillac CTS ist eher dem „easy cruisen“ verpflichtet, als hart am Gas hängend die Reserven des Fahrwerks zu suchen. Die Sechsstufen-Automatik motiviert ihn auch nicht erwähnenswert zu einer sportlichen Gangart und passt sich lieber dem Charakter des kleinen Benziners an. Beide wollen dahin gleiten. Dabei wäre auch die Bremsanlage für die Europäischen Verhältnisse angepasst. Mit großen Brembo-Stoppern an der Vorderachse lässt sich der CTS jederzeit kräftig zusammenstauchen. Doch der putzige Vierzylinder will lieber sanft per Gaspedal gestreichelt werden. Lockeres mit schwimmen im Verkehr wird bevorzugt, aber bitte nicht im Stop & Go das Fehlen einer Start-Stopp-Automatik bemerken. Dafür tut der Cadillac CTS alles. Vor allem im digitalen Bereich.

Nur zwei von vier möglichen Layout-Versionen.
Im Bild: Nur zwei von vier möglichen Layout-Versionen.

12 Zoll Kino

Im Cockpit des CTS spielt ein 12.3 Zoll großes LCD-Display die Hauptrolle (Nur in der Premium-Ausstattung!). Mit nicht weniger als vier unterschiedlichen Layouts lassen sich die Darstellungen der wichtigsten Fahrzeug-Informationen anpassen. Vom Dynamik-Setup mit großen Drehzahlmesser bis hin zu einer Version mit einfacher Darstellung der Basis-Daten. Neben dem großen Mäusekino im Armaturenträger, gibt es noch ein zweites, 8 Zoll großes Display mit Touchscreen-Funktion und haptischem Feedback in der Mittelkonsole. Hierüber lassen sich Navigation, Multimedia und auch das Klima steuern. Das haptische Feedback hilft beim bedienen, spürt man doch über eine leichte Vibration ob die gewünschte Auswahl auch wirklich gewählt wurde. Weniger überzeugend wirkt allein die Grafik des Navigationssystems. Hier sind die Mitbewerber teilweise um Welten enteilt. Die Verbindung von Handy und Multimedia-Einheit per Bluetooth klappt indes schnell und simpel, auch ohne Handbuch. Wer die modernste Cockpit-Version mit dem großen 12.3 Zoll Display wählt, der muss zum CTS in der Premium-Version greifen. Dann gehören auch so feine Extras wie das aus 13 Lautsprecher bestehende BOSE-Soundystem, das mehrfarbige und konfigurierbare Head-Up Display, eine Drei-Zonen-Klimaautomatik und das Extra große Glas-Schiebedach zum Lieferumfang.

Die dutzendfach einstellbaren Ledersessel bieten das notwendige Maß an Seitenführung, sind ansonsten vor allem bequem. Platz ist für Fahrer und Beifahrer mehr als genug vorhanden und dank dem Plus an Länge sind auch die Passagiere in der zweiten Reihe gut untergebracht. Die Verarbeitung im Innenraum wirkt untypisch gut für einen Amerikaner. Man spürt den Wunsch nach der Premium-Einstufung.

Preise

Theoretisch fängt der Cadillac CTS bei einem Werbepreis von 49.900 € an. Da man einen Cadillac nicht in der Buchhalter-Ausstattung ordert, bleibt jedoch nur eine der beiden Top-Ausstattungen übrig. Der CTS Performance kommt auf 55.150 € und die gefahrene Luxury-Version verlangt nach 57.350 €. Wenn man nicht gerade in der Schweiz wohnt ist der Allradantrieb verzichtbar.  Zumal der CTS mit Allradantrieb bei Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung (Papierwerte!) das Nachsehen hat (230 zu 240 km/h und 6.9 zu 6.6 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h).

Der freundliche BMW-Händler ruft für einen ähnlich ausgestatteten BMW 528i übrigens locker 12.000 € mehr auf.

Cadillac CTS Testfahrt Portugal

Fazit

Ein gutes Fahrwerk und ein attraktiver Listenpreis sind nicht die wichtigsten Zutaten um im Premium-Segment erfolgreich zu sein. Der Cadillac CTS ist ganz sicher kein schlechtes Auto. Er hat sogar echte Talente. Aber die Selbstbeschränkung auf nur einen Motor und die Kombination mit dem wenig attraktiven Sechsgang-Automaten grenzen die aktuelle Zielgruppe für den edlen Ami auf eine kleine Randgruppe ein. In dieser müssen wiederum die Zahnärzte, Architekten und Querdenker gefunden werden, die sich mit der Wahl des eigenen Autos vom Rest der elitären Limousinen in der Nachbarschaft abgrenzen wollen.  Das noch sehr überschaubare Händlernetz tut sein übriges. Im letzten Jahr wurden keine 200 neuen Cadillac in Deutschland verkauft – und das obwohl es bislang drei Baureihen gab.

Es bleiben 5 Jahre Zeit um die Marke in Deutschland und Europa zu etablieren. Sollte die GM-Zentrale in 5 Jahren die Strategie erneut ändern und den Versuch, Cadillac als sechste Premium-Marke zu etablieren, beenden –  dann lag es nicht an den neuen Modellen ATS und CTS.

Bleibt noch zu erwähnen, auch Elvis Presley war natürlich nicht vor Ort.

[notification type=“notification_info“ ]Fakten zum Cadillac CTS[/notification]

Verkaufsstart:  Frühjahr 2014
Basispreis:  49.900 €
Motorleistung:  2.0L Turbobenziner R4, 276 PS
Antrieb und Getriebe:  6-Gang Automatik, Heckantrieb
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  4.966 x 1.833 x 1.454 x 2.911
Normverbrauch:  8,5 l / 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  240 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h  6.6 Sekunden

VLN: 60. ADAC Westfahlenfahrt – Das Rennen

Die Sonne lachte über dem Nürburgring und verwöhnte die zahlreich gekommenen Zuschauer mit einem Eifel-Wetter aus dem Bilderbuch. Das erste Rennen der Saison 2014 hätte keinen besseren Rahmen finden können. Nachdem wir im letzten Jahr bibberten und aufgrund von Nebel unverrichteter Dinge wieder heimfuhren – war das als „60. ADAC Westfahlenfahrt“ ausgeschriebene Rennen in diesem Jahr auf einen gnädigen Wettergott gestoßen.

Buntes Siegertreppchen beim ersten VLN-Lauf 2014

Nach vier Stunden standen drei Marken auf dem Siegerpodest. Das erfolgreichste Team fuhr den Audi R8 LMS ultra des Team Phoenix Racing. Marc Basseng, Frank Stippler und Laurens Vanthoor gewannen einen Langstreckenlauf der beinah zum Sprint-Rennen geriet. Mit einer 8:11,400 sicherte sich das Team zudem die Pole-Position für das Rennen. Während der ersten Runden flogen die Sieger mit den verfolgenden Mitbewerbern im Abstand von teilweise nur noch wenigen Zentimetern über die Rennstrecke in der Eifel.

Im Ziel hatten die Audi-Boys einen Vorsprung von knapp 2 Minuten. Und das obwohl das Rennen vier Stunden dauerte und über insgesamt 28 Runden ging. Die Zweitplatzierten fuhren den Mercedes AMG SLS GT vom Team Black Falcon – erfolgreich waren: Andreas Simonsen, Jeroen Bleekemolen und Lance David Arnold.  Um das bunte Treiben der verschiedenen Marken auf dem Siegerpodest komplett zu machen, fuhr der Schubert BMW Z4 GT3 mit Jens Klingmann, Dominik Baumann und DTM-Pilot Martin Tomczyk auf Rang 3.

Die schnellste Runde des Rennens fuhr das Siegerteam von Phoenix Racing: 8:08,314.


Rennbericht:

Das Audi-Trio dominierte über weite Strecken das Geschehen an der Spitze des Feldes. Von der Pole-Position gestartet blieb Stippler in Führung und Vanthoor verteidigte diese in seinem Stint souverän. Eine Schrecksekunde erlebte Basseng nach einer Kollision mit einem zu überrundenden Fahrzeug. Das Team zog den finalen Boxenstopp vor, um den R8 LMS ultra einem kurzen Check zu unterziehen. Uwe Alzen (Betzdorf) und Philipp Wlazik (Gladbeck) übernahmen mit dem BMW Z4 GT3 unter der Bewerbung H&R Spezialfedern die Führung, bis ein Reifenschaden ihr Rennen vorzeitig beendete. So war der Weg für den ersten Auftaktsieg eines Audi in der Geschichte der Langstreckenmeisterschaft frei. „Es war für uns wichtig, unsere gute Form aus dem Vorjahr zu konservieren und über den Winter zu retten“, sagte Basseng. „So führen wir voller Selbstvertrauen die Vorbereitungen für das ADAC Zurich 24h-Rennen im Juni diesen Jahres fort.“

Wichtige Erkenntnisse sammelte das zweitplatzierte Black-Falcon-Team. „Unsere Pace ist noch nicht da, wo wir hinwollen“, sagte Arnold. „Aber wir haben heute im Rennen viele Ideen gesammelt, was wir am Fahrzeug verbessern können, um mit den anderen mitzuhalten. Dass wir das Rennen auf dem Podium beendet haben, ist für uns Fahrer von großer Bedeutung, denn man muss sich immer wieder neu auf die Nordschleife einschießen. Das Ergebnis motiviert uns zusätzlich.“ Auch Baumann war mit dem Rennergebnis zufrieden: „Platz drei fühlt sich gut an – das zeigt, dass Fahrer und Team einen guten Job gemacht haben. Nach der langen Winterpause war es für uns wichtig, die gesamten Abläufe wieder einzuspielen und zu automatisieren.“

Hinter dem Spitzentrio fuhren die beiden BMW Z4 GT3 des BMW Sports Trophy Team Marc VDS auf die Plätze vier und fünf. Jürgen Alzen (Betzdorf) und Dominik Schwager (München) wurden im Ford GT3 Sechste vor den beiden Aston-Martin-Debütanten Stuart Leonard und Paul Wilson (beide Großbritannien), die den Vantage V12 GT3 auf dem siebten Platz ins Ziel brachten. Den schnellsten SP7-Porsche pilotierten Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Kottenheim), Michael Jacobs (Roetgen-Rott) und Jochen Krumbach (Eschweiler) für das Wochenspiegel Team Manthey auf Position acht.

Der erste Sieg in der neuen Cup5-Klasse ging an Adrenalin Motorsport mit den Fahrern Guido Wirtz (Köln), Christopher Rink (Frankfurt) und Oleg Kvitka (Köln). Das Trio absolvierte im BMW M235i Racing während der 4-Stunden-Distanz 25 Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife. Von zehn gestarteten Cup-Tourenwagen kamen am Ende sieben in Wertung. „Ein tolles Bild, die neuen Autos jetzt das erste Mal im Renneinsatz auf der Nordschleife zu sehen“, sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt, der an den Eifelkurs gereist war, um die Premiere zu verfolgen. „BMW und den Nürburgring verbindet eine große Tradition und es war uns eine Herzensangelegenheit, den neuen M235i hier an den Start zu bringen.“

Der Tagessieg im Opel Astra OPC Cup ging an Jari Nuoramo, Juha Hannonen und Ralf-Peter Bonk (alle Senden). Platz zwei fuhren TV-Moderator Tim Schrick (München) und Hannu Luostarinen (Adenau) ein; das Podium komplettierten die beiden VLN-Altmeister Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche, die sich in diesem Jahr das Cockpit mit Thorsten Wolter (Berlin) teilen. In der Renault Clio Cup-Klasse mussten sich die amtierenden Meister Dirk und Tim Groneck (beide Melle) dem Schläppi Race-Tech-Duo Holger Goedicke (Weinsberg) und Mathias Schläppi (Schweiz) geschlagen geben. Im TMG GT86 Cup feierte Leutheuser Racing&Events einen Doppelsieg. Alexander Kudras (Lohmar), Martin Tschornia (Bestwig) und Wolfgang Kudrass (Lohmar) überquerten die Ziellinie 3:11.949 Minuten vor Jutta Beisiegel (Kaiserslautern), Pawel Ledwon (Berlin) und Ralf Goral (Moers). Der Sieg in der Porsche-Cup-Klasse fuhren Adam Osieka (Bonn), Steve Jahns (Luxemburg) und Christopher Mies (Heiligenhaus) ein. Das Team GetSpeed Performance verwies damit Wolfgang Kohler (Aldingen) und Christian Menzel (Kelberg) des Team Manthey-Racing um eine Runde auf Platz zwei.

Der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet bereits in zwei Wochen. Das 39. DMV 4-Stunden-Rennen der Renngemeinschaft Düren führt ebenfalls über die Distanz von vier Stunden.

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Bewegte Bilder: Eine 30-minütige Zusammenfassung zeigt der Sender Sport1 am 5. April um 16 Uhr. 

VLN Lauf 1: Opel ASTRA Cup

Astra OPC Cup startet fulminant in die zweite Saison

Der Opel Astra OPC Cup ist fulminant in seine zweite Saison gestartet. Beim ersten Lauf im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring knüpfte der Opel-Markenpokal mit spannenden Positionskämpfen im Sekundenabstand nahtlos an die Premierensaison an. Strahlende Sieger bei der 60. ADAC Westfalenfahrt waren nach vier Stunden Renndistanz Jari Nuoramo (Finnland), Juha Hannonen (Finnland) und Peter Bonk (Senden) im Cup-Astra mit der Startnummer 347. „Mit einem Sieg in die neue Saison zu starten ist großartig“, freute sich Sieger Nuoramo.

Das Sieger-Trio kam nach 25 Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife mit 1:12,811 Minuten vor den Zweitplatzierten Tim Schrick (München) und Hanno Luostarinen (Finnland) ins Ziel. „Vielleicht sah es von außen einfach aus, aber ein Spaziergang war das nicht – wir mussten kräftig Gas geben um die Konkurrenz in Schach zu halten“, fasste Hannonen zusammen. Ein fast perfekter Einstand in den Astra Cup gelang Tim Schrick: Der 38-Jährige TV-Moderator, der bis zum Zeittraining am Samstagmorgen nur acht Runden auf dem über 300 PS-starken Astra zurückgelegt hatte, feierte mit seinem finnischen Teamkollegen Luostarinen den zweiten Platz wie einen Sieg. „Das Rennen hat richtig viel Spaß gemacht und ich habe viel über den Astra gelernt. Stefan (Kissling) hatte nach meinem Stint ein breites Grinsen im Gesicht – das war ein gutes Zeichen“, so der Münchener. Dabei hatte das Rennen für die Startnummer 360 alles andere als optimal begonnen. Knapp 30 Minuten nach dem Rennstart rutsche der Astra nach einer Kollision ins Kiesbett und musste erst wieder befreit werden.

Unter einem guten Zeichen stand auch die Rückkehr von Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche (Hückeswagen). Die Brüder teilen sich das Cockpit mit Thorsten Wolter (Berlin) und waren mit ihrem dritten Platz mehr als zufrieden. Am Ende fehlten ihnen 0,582 Sekunden auf Platz zwei. „Wir sind total überrascht aber gleichzeitig auch unglaublich happy mit dem Ergebnis“, sagte Heinz-Otto Fritzsche und Bruder Jürgen ergänzte: „So kann es weitergehen.“ Dabei musste das Trio zwischenzeitlich um den Podestplatz zittern. An der Auspuffanlage hatte sich eine Schraube gelöst, dadurch war ein unplanmäßiger Boxenstopp notwendig geworden.

Für einige Opel-Teams verlief der Auftakt dagegen nicht nach Plan. Bereits in der Anfangsphase des Rennens mussten Mario Merten (Kelberg) und sein Partner Jürgen Nett (Mayen), die im Zeittraining die Pole-Position erobert hatten, nach einem Unfall mit Alexander Mies (Heiligenhaus), Daniela Schmid (München) und Jens Moetefindt (Buchholz) in Runde fünf die Segel streichen. Der von Bliss Motorsport eingesetzte Astra mit der Startnummer 354 schied nach Unfall ebenso vorzeitig aus wie ‚Ben Harper’ (Berlin) und Elmar Jurek (Berlin). Das zweite von Lubner Event & Motorsport eingesetzte Fahrzeug sah nach einem Reifenschaden und daraus resultierenden weiteren Schäden nicht die Zielflagge.

Einen tollen Einstand in den Cup feierte auch das von Opel und dem dmsj geförderte Youngster Racing Team. Im Cup-Astra (#361) fuhren Dominik Busch (Trendelburg), Sandro Marsani (Hattingen), und Christoph Wohlfarth (Heppenheim) auf den siebten Rang. Dafür gab es Lob von Volker Strycek: „Das Ergebnis ist zweitranging – die Drei haben den Astra ohne Schrammen und Beulen ins Ziel gebracht und von dem Gelernten vieles umgesetzt“, lobte der ehemalige DTM-Fahrer.
„Wir sind mit dem Saisonstart sehr zufrieden. Wie im letzten Jahr haben wir auch bei diesjährigen Auftakt tollen Motorsport gesehen – ein enges Rennen mit harten aber fairen Duellen im Abstand von wenigen Zentimetern, die dem Ruf eines starken Markenpokals gerecht werden“, fasste Jörg Schrott, Opel Motorsport Direktor, das Auftaktrennen zusammen. „Unser Astra ist im Vergleich zum Vorjahr schneller geworden, die technischen Modifikationen haben alle gegriffen. Der Titel-Kampf hat gerade begonnen – und das wird ein heißer Kampf werden.“

Opel Astra CUP – VLN erster Lauf 2014 – Galerie:

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

VLN Lauf 1: Rent4Ring Racing freut sich über einen Erfolgreichen Saisonauftakt

Rent4Ring Racing startete mit einem hervorragenden Ergebnis in die neue Saison der VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring am gestrigen Samstag. Die Premiere der Zusammenarbeit mit Peter Bonk Performance zeigte bereits beim ersten Rennwochenende beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison. Nach vielen spannenden Positionskämpfen in den
insgesamt vier Klassen, kamen alle fünf Autos ins Ziel. Und nicht nur das,neben dem Klassensieg von Mazda MX-5 in der V3 Klasse, erreichte der Opel Astra OPC im CUP 1 einen weiteren Teamsieg.

BMW V4 491

Klasse V4: BMW 325i – Nummer 491 – Fahrer Fredy Lienhard und Ralph Beck Bereits im Zeittraining am Samstagmorgen zeichnete sich ab, dass der 325i von Fredy und Ralph für den heutigen Tag mit zu den Top-Favoriten gehören würde. Nachdem Fredy den BMW auf Startplatz zwei qualifizierte, lag er zu Beginn der ersten Runde bereits in der Führungsposition. Insgesamt vier Runden konnte sich der Schweizer an der Spitze des Klassenfeldes halten, bis er das Auto an seinen Teamkollegen übergab. Trotz einer kleinen Schrecksekunde zu Beginn des Rennens, als Fredy kurzerhand eine Abkürzung über das Gras nehmen musste, war das erste Rennen ein erfolgreicher Einstand mit einem guten vierten Platz.

Fredy Lienhard, Schweiz:
„Ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende. Wir waren nicht nur in der Lage ganz vorne mitzufahren, sondern unsere Teamarbeit mit Peter Bonk Performance funktionierte hervorragend. Es war ein tolles Gesamtergebnis für das Team, das auf jeden Fall auf mehr hoffen lässt. Wir haben das erste Rennen als Übung gesehen, damit wir den Anschluss zur Konkurrenz nicht verlieren, bis unserer BMW 428i im dritten Rennen startklar ist. Die Übung haben wir bestens gemeistert und ich freue mich schon auf den nächsten Lauf.“

 

Mazda MX5- Rent4Ring Racing 515

Klasse V3: Mazda MX-5 – Nummer 515 – Fahrer Anthony Toll und Dale Lomas Bereits in der ergangenen Saison konnte der Brite Dale Lomas sein Können bei Rent4Ring Racing zeigen. In dieser Saison startet er neben Anthony Toll in dem Mazda MX-5, dem Siegauto der V3 Klasse aus dem letzten Jahr. Für Anthony, der erst dreimal bisher auf der Nordschleife fahren konnte, war es ein Einstelltest um sich für die Saison zu etablieren. Nach sechs gezeiteten Runden im Qualifying fand sich der Mazda MX-5 nach einer starken Leistung auf der Pole Position. Zu Beginn des Rennens musste Startfahrer Anthony die Führungsposition nach kurzer Zeit abgeben. Doch je weiter das Rennen vorschritt, umso mehr kam der Stuttgarter in einen guten Rhythmus, den auch Teamkollege Dale nach dem Fahrerwechsel fortführen konnte. Nach einem nahezu einwandfreien Rennen ohne große Probleme, erreichte der Mazda MX-5 in der Klasse V3 als erster die Ziellinie, und startete genauso erfolgreich in die neue Saison, wie die letzte endete.

Anthony Toll, Deutschland:
„Der Start war für mich schon noch etwas schwierig, da ich bisher erst dreimal überhaupt ein Rennen gestartet hab. Leider verlor ich einige Positionen während den ersten Runden, aber wir wussten nach Dales toller Pole-Position-Zeit dass wir ein sehr konkurrenzfähiges Auto haben. Zwar fehlte uns ein bisschen der Speed auf der Start-/Zielgeraden, aber das konnten wir auf der Nordschleife wieder gut machen. Ich bin mit dem Sieg absolut überwältigt. Es ist ein klasse Ergebnis für mein erstes Rennen bei Rent4Ring Racing im Mazda MX-5 und ein toller Start in die Saison.

 

Rent4Ring Racing BMW 125i startnummer 504

Klasse VT2: BMW 125i – Nummer 504 – Fahrer Chiyo Katsumasa, Florian Strauss
und Frédéric Lédoux
Für das Newcomer Team war der Auftakt in die neue Saison eine Lernprobe. Im freien Training am Freitag machten sich die drei Fahrer mit dem Auto und der Strecke vertraut. Doch bereits die gute Runde beim Zeittraining durch Chiyo ließ darauf schließen, dass es ein gutes Rennen werden könnte. Der Japaner übernahm den Start und war von Beginn an konkurrenzfähig und zeigte was in dem 125i steckt. Nach drei guten Boxenstopps und Fahrerwechseln erreichte das Team in der VT2 den zweiten Rang.

Frédéric Lédoux, Belgien:
„Ich bin absolut begeistert von meinem ersten VLN Rennen mit Rent4Ring Racing im BMW 125i. Das Auto lief fantastisch und das Team stellte uns das absolut beste Material zur Verfügung. Anfangs hatte ich ein paar Startschwierigkeiten, um mit dem automatischen Getriebe klar zu kommen, doch ich setzte mich nicht unter Druck und lernte Runde für Runde. Mit dem Ergebnis bin ich super happy und hoffe, in einem der nächsten Rennen wieder mit dem Team an den Start gehen zu können.“

 

Opel Astra CUp-Fahrzeuge

CUP 1: Opel Astra OPC – Nummer 347 – Fahrer Jari Nuoramo, Juha Hannonen und
Peter Bonk
Die CUP 1 Klasse war bereits in der vergangenen Saison eine hart umkämpfte Gruppe und somit versprach der Auftakt auch hier für spannende Rennaction. Nachdem der Opel Astra mit der Nummer 347 sich auf dem dritten Startplatz qualifiziert, übernahm Fahrer Jari Nuoramo bereits in der ersten Runde die Klassenspitze. Von Anfang an dominierten sie die Gruppe und es sah gut für einen Podestplatz aus. Über viele Runden lieferten sich der Astra #347 einen spannenden Positionskampf mit den starken Konkurrenten von Bonk Motorsport, bei dem Fahrer Jari Nuoramo einen klaren Kopf behielt. Nach dem Ausfall beider Bonk Motorsport Fahrzeuge war der Weg frei für das Team von Rent4Ring Racing und das Team erzielte den ersten CUP 1 Sieg.

Jari Nuoramo, Finnland:
„Es ist absolut fantastisch für das Team, gleich zu Beginn einen Sieg einzufahren. Im letzten Jahr hatten wir es schwer und kämpften immer mal wieder mit kleinen Problemen. Doch heute hatten wir auch das nötige Glück und nach einem super Start gaben wir den Sieg nicht mehr aus den Händen. Die CUP 1 Klasse ist ein sehr enger Wettkampf und ich sehe uns noch nicht als Titelfavoriten. Aber trotzdem ist es ein hervorragender erster Sieg für das
Team.“

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

VLN: BMW M235i CUP – Lauf 1

Im Rahmen des VLN-Saisonauftakts wurden die neuen BMW M235i Racing Fahrzeuge ihrer Renn-Taufe unterzogen.  Erst in dieser Woche wurden die Fahrzeuge am Nürburgring offiziell an die BMW Kundenteams übergeben.

Rennpremiere für die BMW M235i

Guido Wirtz, Christopher Rink und Oleg Kvitka vom Team Adrenalin Motorsport erreichten nach vier Stunden im Auto mit der Startnummer 668 Platz eins in der CUP5-Kategorie. Beim zweiten VLN-Rennen am 12. April geht es für die privaten BMW Teams dann erstmals um Punkte in der BMW M235i Racing Cup Klasse.

Die Fahrzeuge des BMW M235i Racing Cup fahren exclusiv auf Dunlop-Rennreifen. 

M235i Galerie:

VLN: Schubert startet mit Podestplatz in die Rennsaison

Strahlender Sonnenschein, jede Menge Action und drei BMW Z4 GT3 in den Top-5: Die Fans an der Nürburgring-Nordschleife (DE) haben am Samstag einen spannenden Auftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft erlebt. Nach 28 Runden in der „Grünen Hölle“ belegte das BMW Sports Trophy Team Schubert mit den Fahrern Martin Tomczyk (DE), Jens Klingmann (DE) und Dominik Baumann (AT) bei der 60. ADAC Westfalenfahrt den dritten Platz. Ihr BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 überquerte mit einem Rückstand von 2:27.254 Minuten auf die siegreichen Audi-Piloten Frank Stippler (DE), Marc Basseng (DE) und Laurens Vanthoor (BE) die Ziellinie.

Die Startnummer 36 – der BMW Z5 GT3 des Team Walkenhorst mit Stefan Aust, Peter Posavac und Niclas Kentenich am Steuer.

Unmittelbar dahinter folgten die beiden BMW Z4 GT3 vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS. Bas Leinders (BE) und Nick Catsburg (NL) erreichten mit der Startnummer 26 den vierten Platz, ihre Teamkollegen Jörg Müller (DE) und Marco Wittmann (DE) wurden Fünfte.

Marc VDS mit Jörg Müller und Marco Wittmann.
Marc VDS mit Jörg Müller und Marco Wittmann.

Lange hatte auch der zweite BMW Z4 GT3 des BMW Sports Trophy Team Schubert mit Dirk Werner (DE), Lucas Luhr (DE) und Alexander Sims (GB) auf Podestkurs gelegen. Allerdings schied das Auto mit der Startnummer 19 kurz vor Schluss in Folge eines Unfalls von Sims im Bereich Aremberg aus. Uwe Alzen (DE) und Philipp Wlazik (DE) fuhren in ihrem BMW Z4 GT3 mit der Nummer 2 in den Top-3, ehe sie nach einem Reifenschaden aufgeben mussten.

Im Rahmen des VLN-Saisonauftakts erlebten auch zehn der neuen BMW M235i Racing Fahrzeuge, die in dieser Woche am Nürburgring offiziell an die BMW Kundenteams übergeben worden waren, ihre Rennpremiere. Guido Wirtz (DE), Christopher Rink (DE) und Oleg Kvitka (DE) vom Team Adrenalin Motorsport erreichten nach vier Stunden im Auto mit der Startnummer 668 Platz eins in der CUP5-Kategorie. Beim zweiten VLN-Rennen am 12. April geht es für die privaten BMW Teams dann erstmals um Punkte in der BMW M235i Racing Cup Klasse. Auch das BMW Sports Trophy Team Schubert und das BMW Sports Trophy Team Marc VDS werden mit ihren BMW Z4 GT3 beim 39. DMV 4-Stunden-Rennen dabei sein. Vorher steht jedoch am kommenden Wochenende noch der Start beim Qualifikationsrennen für die 24 Stunden vom Nürburgring auf dem Programm.

 

  • Text: BMW Presse
  • Fotos: Bjoern Habegger und die Canon 6D

VLN 1: Spannender Saisonstart des TMG GT86 Cup

Prächtiges Frühlingswetter und absolut spannender Motorsport – mit einem sehenswerten Rennen bei besten äußeren Bedingungen startete der TMG GT86 Cup in seine zweite Saison. Nach 23 Runden fuhr der TMG GT86 CS-V3 mit der Startnummer 540 des Teams Leutheuser Racing&Events und den Fahrern Martin Tschornia sowie Wolfgang und Alexander Kudrass als Sieger ins Ziel. Mit 3.11 Minuten Rückstand folgten ihre Teamkollegen Jutta Beisiegel, Ralf Goral und Pawel Ledwon auf Rang zwei. Das Podium komplettierte die Mannschaft von Pit Lane mit den Fahrern Olivier Muytjens, Bruno Francesco Barbaro, Gilles Vannelet und Brody. „Es ist immer schön, die Saison mit einem Sieg zu beginnen“, freute sich Alexander Kudrass. „Dies um so mehr, als es zu Beginn gar nicht danach aussah. Martin Tschornia fuhr die Startphase und musste schon nach zwei Runden wegen eines Bremsplattens unplanmäßig zur Box. Doch danach verlief unser Rennen perfekt und vollkommen nach Plan, so dass wir mit drei vollen Stints unsere Strategie umsetzen konnten und letztlich erfolgreich waren.“

Die Startnummer 533 von Dörr Motorsport. Am Steuer Stefan Kenntemich, Philipp Göschel und Wolf Florian.

Die 60. ADAC Westfalenfahrt entwickelte sich für die Starter im TMG GT86 Cup zu einem äußerst abwechslungsreiches Rennen. Je nach Boxenstopp wechselten sich die erstplatzierten Teams ständig in der Führung ab. Dabei erfüllten die TMG GT86 CS-V3-Rennwagen alle Erwartungen in eine verbesserte Performance. Die von der TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) weiterentwickelten attraktiven Cup-Fahrzeuge fuhren im Rennen deutlich schnellere Rundenzeiten als noch im Debütjahr 2013.

Größte Pechvögel beim Saisonauftakt waren Sarah und Nigel Moore aus Großbritannien. Die Geschwister aus dem Team Vantage Motorsport überraschten bei ihrem ersten Start auf dem Nürburgring mit der Pole-Position. In der ersten Rennstunde fuhren sie fast 17 Sekunden Vorsprung heraus. Dann warfen sie ein Unfall und der folgende Reparaturstopp weit zurück. Kurz vor Schluss mussten die Briten das Rennen mit einem Folgeschaden gar vorzeitig beenden.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Wir haben heute alles gesehen, was die Faszination Motorsport ausmacht – ein wirklich spannendes Rennen mit harten Positionskämpfe. Und das alles bei prächtigem Eifelwetter. Besser hätte der Start in das zweite Jahr des TMG GT86 Cup nicht verlaufen können. Die offensichtlich noch größere Leistungsdichte in unserem Markenpokal lässt für diese Saison einiges erwarten. Ich freue mich jetzt schon auf unser nächste Rennen am 12. April.“

Die Startnummer 537 mit Patrick Mothes, Daniel Weckop und Domenico Solombrino

 

  • Quelle: TMG Motorsport Presse
  • Fotos: Bjoern Habegger und die Canon 6D

VLN: Pech für ROWE RACING beim ersten Lauf

Die starke Vorstellung von ROWE RACING beim ersten VLN-Lauf der Saison 2014 blieb unbelohnt: Auf Podiumskurs liegend fing sich der SLS AMG GT3 von Michael Zehe, Thomas Jäger und Maro Engel zwei Reifenschäden in Folge ein. Nach dem zweiten unplanmäßigen Stopp entschied Teamchef Hans-Peter Naundorf, das Rennen aufgrund des aussichtslosen Rückstands vorzeitig zu beenden.

Dabei hatte es lange nach einem perfekten VLN-Auftakt für ROWE RACING ausgesehen: Thomas Jäger fuhr im Qualifying die siebtbeste Zeit der 170 teilnehmenden Fahrzeuge. Eine Vorlage, die Startfahrer Maro Engel auch im Rennen umsetzen konnte. Mit schnellen Runden etablierte er den Flügeltürer in der Spitzengruppe. In Runde 13 übernahm Thomas Jäger das Steuer und führte den ROWE SLS weiter bis auf den dritten Rang nach vorne.

In Runde 17 bremste schließlich ein defekter Reifen vorne rechts die bis dato souveräne Podiumsfahrt. Der ehemalige DTM-Pilot konnte den Flügeltürer noch in die Box lenken. Mit Rückstand auf die Spitze kehrte Jäger wieder auf die Strecke zurück, seine Aufholjagd währte jedoch nicht einmal zwei Runden. Ein erneuter Reifenschaden – wieder vorne rechts – bedeutete dann das endgültige Aus.

Teamchef Hans-Peter Naundorf: „Das ist wirklich extrem schade, wir waren bis zum letzten Renndrittel sehr gut unterwegs und es „roch“ schon ein wenig nach Podium. Wir werden jetzt noch einmal genau die Ursachen für diesen doppelten Defekt untersuchen und uns dann aber auch wieder auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.“

 

 

  • Quelle: ROWE Motorsport
  • Fotos: Bjoern Habegger und die Canon 6D

Advertorial: Superhelden in der Therapie

WERBUNG: Ach war das früher alles so einfach. Super-Helden hatten Super-Autos. Die Autos konnten sprechen, hatten einen Extra-Boost-Knopf, fuhren ultraschnell und wenn es sein musste, dann überstanden die Autos auch die coolsten Sprünge über riesige Canyons. Da fuhr zum Beispiel ein gewisser David Hasselhoff als Michal Knight im sprechenden K.I.T.T. und wir saßen vor dem TV-Gerät und waren fasziniert. Als wir dann älter wurden, den eigenen Führerschein in der Tasche, brauchten wir weder die Super-Helden noch deren Super-Autos. Das erste eigene Auto faszinierte mich doch deutlich mehr als jede US-Serie. Das ging vermutlich jedem so. Wir brauchten die Superhelden in ihren Super-Autos nicht mehr.

Das Ergebnis? Superhelden die nicht gebraucht werden fallen in eine Identitätskrise. Nicht selten fielen die Ex-Helden zudem in tiefe Depressionen. Frustrierte Cheesburger-Freßattacken, auf Handyvideos gebannt, waren das Ergebnis. Doch nun gibt es Abhilfe!

Die Pedalbox-Therapie:

Okay – es geht in der Tat nur um ein elektrisches Helferlein einer Chip-Tuner Firma. Und natürlich ist es nicht für die Super-Helden, sondern für das eigene Auto gedacht.

Sie nennen das Ding: „Pedal-Box“ und pflanzen es an der Fahrspaß-Wurzel ein 😉 *rofl* . Dabei ist die Pedal-Box ist nichts anderes als ein Chip der die Reaktion des Gaspedals (geht nur bei modernen Autos mit elektronischem Gaspedal) beeinflusst. Anders als beim Chip-Tuning wird die Motor-Leistung nicht verändert. Angepasst wird per Tastendruck nur die Reaktion des Motorsteuergerätes auf die Betätigung des Gaspedals. Oder um es noch einfacher zu formulieren: Die Pedalbox ändert die „Übersetzung“ zwischen „Vollgas“ und Leerlauf.

Eigentlich würde ich so ein Gimmick nicht im Blog bewerben – (btw.: dieser Artikel ist eine Werbeanzeige) – aber der Videoclip den DTE-Systems zu der Pedalbox online gestellt hat ist einfach gut. Ich mag die Anspielungen auf David Hasselhoff und die Idee hinter der Kampagne. Und es soll ja Menschen geben, deren erste Handlung bei einem neuen Auto, ist der Einbau eines Chiptunings. Ich denke solche „Autofreaks“ stehen auch auf die Pedalbox.

Damit das Video nicht alleine animieren muss, gibt es auch noch ein Gewinnspiel. 

Die wichtigsten Links:

 

Erlkönig erwischt: Mercedes-Benz GT AMG C190

Es gibt Gerüchte wonach der AMG GT, die neue und vor allem kleinere Version des Mercedes AMG SLS noch in diesem Jahr (September) seine Tarnung vollständig fallen lassen wird. Mir ist es heute gelungen einen der Testträger zu fotografieren.

Der AMG GT wird in einer Voll-Aluminium-Bauweise gefertigt, schrieb die Tage die auto, motor und sport als man dort Fotos zu einem auf dem Nürburgring fotografierten Erlkönig präsentierte.

Weiter schrieb die ams über einen Einstiegspreis von um die 130.000 € – das wäre kein Schnapper, würde sich aber am wichtigsten „Gegner“ orientieren. Die subtile Botschaft tragen die Schwaben bereits die ganze Entwicklung über im Nummernschild. S-GO – üblicherweise bekommen die Porsche Presse-Fahrzeuge das „GO“ auf die Nummernschilder geklebt. Die AMG GT Erlkönige fahren allerdings auch mit dem „Go!“ im Kennzeichen – klar, ist die Benchmark für den neuen Sportler doch der Dauerbrenner Porsche 911.

Der AMG GT wird den neuen V8 Bi-Turbo mit mehr als 500 PS bekommen, anders als der Stuttgarter-Mitbewerber wird man bei Mercedes-Benz jedoch auf eine angetriebene Achse vertrauen. 4matic ist kein Stichwort für den neuen Sportwagen aus Affalterbach. Dafür will man kräftig am Gewicht arbeiten – nach unten – und arbeitet an der aerodynamischen Effizienz des Sportlers. Auf den Fotos sieht man einen Erlkönig mit mächtiger Abrisskante am Heck.

Mercedes AMG C109 Erlkönig GT Erlkönig AMG Mercedes GT C109 Erlkönig C109 AMG GT Mercedes-Benz

 

 

VLN – Training zu Lauf 1 2014 60. ADAC Westfalenfahrt

Wer nicht live vor Ort sein kann, sollte ab 13 Uhr den Live-Stream einschalten. Zum VLN-Livestream geht es hier lang. Und wieso erst um 13 Uhr und nicht um 12 Uhr?

Ein Unfall /später mehr dazu/ und der daraus resultierende Schaden an der Streckensicherung haben umfangreiche Reparaturen erforderlich gemacht. Der Start wurde deswegen auf 13h verschoben.

Die erste Pole-Position des Jahres hat sich das Team Phoenix Racing auf dem Audi R8 LMS ultra geholt.  Am Steuer des GT3-Boliden die Profis Frank Stippler, Marc Basseng und Laurens Vanthoor. Bevor das Training mit der roten Flagge abgebrochen wurde, pfeilten sie mit einer 8:11,400 durch die Lichtschranke.

Der Mercedes-Benz SLS GT 3 vom Team Black Falcon kommt mit einer 8:12,511 auf 2, der Marc VDS BMW Z4 GT3 mit einer 8:12,994 auf den Platz 3.

Der BMW Z4 GT3 vom Team Walkenhorst (powered by Dunlop) – Startnummer 35 mit Ralf Oeverhaus und Henry Walkenhorst am Steuer.

 

BMW M235i Racing Cup

Der weiße Basis-Lack auf den M235i Cup-Fahrzeugen dürfte kaum getrocknet sein, wurden die sportlichen Zweitürer doch erst vor ein paar Tagen an die Teams ausgeliefert. die Nachfrage nach den neuen Breitensport-Modellen der Münchner war extrem hoch. Die Lichter in den Hallen der BMW-Motorsportprofis brannten bis vergangenen Mittwoch vermutlich durchgehend. Dennoch wurden die ersten 15 Fahrzeuge mit einer Verspätung von einer Woche an die Teams ausgeliefert. Bislang gab es zudem keine Informationen über das Leergewicht des M235i Cup. Darauf wies auch Nordschleifen-Kenner Mike Frison in einem Artikel hin.  Auf Nachfrage teilte man aus der BMW-Konzernzentrale mit, der M235i Cup werde mit dem optionalen Cup-Paket ein Leergewicht von 1425 Kilogramm erreichen.  Und auch wenn die verspätete Auslieferung für die Teams ein Problem dargestellt haben dürfte – immerhin verpasste man den ersten Funktions-Test in der vorigen Woche – seien keine Teams vom Kauf des M235i zurück getreten.

Die Cup-Racer aus München rollen allesamt auf Dunlop-Racingreifen. Neben dem Toyota GT86 Cup und dem Opel Astra OPC Cup bilden die M235i den dritten Markenpokal im Rahmen der VLN-Langstreckenrennen dar.

Den schnellsten M235i, im ersten VLN-Training der Saison 2014, stellte das Team Scheid-Part mit der Startnummer 666. Hier blieb die Uhr am Ende bei einer 9:16,133 stehen.

Mercedes-Benz und Christoph Maria Herbst bringen das Abenteuer auf die Straße

Den Mercedes-Benz GLA und die eigene Stadt neu entdecken: bei einer Probefahrt, die zugleich ein Hörbuch Abenteuer mit dem Schauspieler Christoph Maria Herbst ist. Mercedes-Benz lädt dazu ein, das neue, kompakte Premium-SUV im Rahmen einer spannenden Geschichte zu erfahren: Ein exklusives Hörbuch, gesprochen von Christoph Maria Herbst, bestimmt wie eine Navigation den Verlauf der Probefahrt und lässt die eigene Stadt zur Bühne der Handlung werden. Start der innovativen Probefahrtaktion war in Hamburg –  für die weiteren exklusiven Auftaktveranstaltungen in Düsseldorf (05. und 06. April), München (12. und 13. April) und Berlin (26. bis 27. April) kann man sich noch um einen der limitierten Teilnehmerplätze bewerben. Ab April geht das Hörbuch Abenteuer im neuen GLA auf große Deutschlandtour, und man kann es beim Händler vor Ort live erleben. Anmeldung und Bewerbung erfolgen unter: www.gla-hoerbuchabenteuer.de.

Der neue GLA vereint moderne Offroad-Elemente mit urbaner Sportlichkeit und verkörpert das Motto „Freiheit ist ansteckend“ – ein Auto für alle, die jeden Tag Neues entdecken wollen und für die Stillstand keine Option ist. Ein  Abenteuer verspricht auch das exklusiv für Mercedes-Benz geschriebene Hörbuch. Eine russische Operndiva und ein raubeiniger Privatdetektiv sind auf der Suche nach einem pinken Pudel – in wechselndem Rollenspiel gesprochen von Christoph Maria Herbst, der die Hörer wie kaum ein anderer Sprecher in den Bann einer Geschichte zieht.

Das System COMAND Online von Mercedes-Benz dirigiert die Probefahrer dabei zu bestimmten Orten, an denen beim Passieren der vorprogrammierten Geokoordinaten die einzelnen Erzählparts des Hörbuch Abenteuers ausgelöst werden. Die Probefahrer durchfahren so gleichzeitig die Stadt und die Geschichte: eine Routenführung der besonders unterhaltsamen Art.

Mercedes-Benz GLAHoerbuch_Abenteuer

Anmeldung zum Hörbuch Abenteuer mit dem neuen GLA

Mit dem innovativen Probefahrtkonzept geht der Mercedes-Benz GLA auf
große Deutschlandtournee. Interessierte können sich auf
www.gla-hörbuchabenteuer.de anmelden. Start war in Hamburg am 28. März, weitere exklusive Auftaktveranstaltungen mit limitierten Teilnehmerplätzen finden in Düsseldorf (05. bis 06. April), München (12. bis 13. April) und Berlin (26. bis 27. April) statt.

 

Darüber hinaus kann man sich für die Probefahrt mit Hörbuch Abenteuer bis zum Ende des Jahres bei einem Händler in der Nähe anmelden.

Pressemeldung

VLN: Kein Radio Nürburgring beim ersten VLN-Lauf

Aus frequenztechnischen Gründen kann Radio Nürburgring voraussichtlich bei den ersten beiden VLN Rennen dieses Jahres kein Programm senden. Die VLN hat sich daher entschlossen, an den beliebtesten Zuschauerplätzen rund um die Norschleife die dort installierte Lautsprecher-Anlage aufzuschalten. Lars Gutsche, Patrick Simon und Olli Martini werden in den Bereichen Hatzenbach (Eingang), Wehrseifen/Breidscheid, Brünnchen und Pflanzgarten über den regulären Nürburgring Streckenfunk zu hören sein. Der VLN-Livestream sowie das Streckenradio über vln.de und das DVB-T Programm sind von dieser Änderung nicht betroffen.

Die Zukunft von Infiniti in Deutschland, ein Interview mit Fintan Knight

Interview mit Fintan Knight, Vice-President Infiniti Europa

Die Zukunft der Marke Infiniti in Deutschland

mein-auto-blog: Hr. Knight bevor Sie die Aufgabe als Vize-Präsident für die Marke Infiniti angenommen haben, waren Sie in der Geschäftsführung von Lamborghini. Wenn man zuvor für italienische Supersportwagen verantwortlich war, was reizt den Menschen Fintan Knight dann an einer asiatischen Premium-Marke?

Fintan Knight:  Die Marke Infiniti existiert heute im Prinzip erst einmal nur in den USA. In Europa fangen wir mit einem weißen Blatt Papier an. In vielen Jahren in der Automobil-Industrie habe ich erlebt, wie schwierig es ist, Veränderungen umzusetzen. Wenn in einem etablierten Unternehmen der Designer zum Vorstand kommt, dort 1.000 neue Ideen präsentiert, dann ist dieser zunächst begeistert. Aber dann setzen die Prozesse der Automobilindustrie ein. Die Frage was mit den aktuellen Produkten passiert, wenn man diese Ideen so umsetzt. Am Ende bleibt nicht viel übrig von den 1.000 neuen Ideen. Die Automobil-Industrie wird in den Medien oft als „Dinosaurier“ verspottet und vergleicht man unsere Industrie mit modernen Unternehmen wie Apple, dann versteht man auch die Problematik hinter den Prozessen unserer Industrie.

Infiniti ist eine Marke die jung ist. Wir haben nun die Chance eine moderne, eine zeitgemäße Premium-Marke zu etablieren.

Wir werden die Chance nutzen und Infiniti nicht als die „Nissan-Plus“ Marke aus den USA etablieren, sondern etwas neues aufbauen. Moderne Techniken, kurze Entwicklungsprozesse. Mit der „Steer-by-wire“ Technik des neuen Q50 haben wir bereits ein erstes Beispiel für unsere Innovationskraft präsentiert.

Als Führungskraft war diese Vorstellung sehr attraktiv. Wir können jetzt, hier bei INFINITI neue Ideen umsetzen, kreativ sein und auch ein wenig Risikofreudiger was die Entwicklung von neuen Produkten angeht.   

mein-auto-blog: Hr. Knight in den letzten 12 Monaten ist auf dem deutschen Markt viel passiert, nur die Marke Infiniti wird vermisst. Scheuen Sie den Wettbewerb, oder ist dies eine Folge der aktuellen Führungslosigkeit?  (Anmerkung: Infiniti Deutschland hat derzeit keinen Geschäftsführer.)

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Sebastian von Passion:Driving hat in Genf mit Gert van Avondt über die Marke Infiniti gesprochen. Aber auch über den Q50 Eau Rouge und die Zukunft der Marke. Wer sich also für Infiniti interessiert, sollte auch sein Interview lesen! 

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Fintan Knight:  Wir scheuen den Wettbewerb nicht. Aber wir sind erst am Anfang. INFINITI ist eine kleine Marke und wir bauen erst jetzt die Marke „INFINITI“ auf und das geht nur Schritt für Schritt. Auch wenn wir einen sehr erfolgreichen Mutterkonzern (Anmerkung: Nissan) haben, wir haben erst vor kurzen unser erstes neues Produkt für den Europäischen Markt vorgestellt. Der Infiniti Q50 ist erst seit Dezember 2013 auf dem deutschen Markt. Und wir fangen gerade erst an, die Qualitäten des Fahrzeuges und die Philosophie der Marke INFINITI zu kommunizieren.

Uns ist aber auch klar, der deutsche Markt ist nicht einfach.

mein-auto-blog:  Der Q50 ist der erste INFINITI der für den Europäischen Markt eingeführt wurde. Wie wird der Wagen bislang angenommen?

Fintan Knight:  Das Interesse am neuen Q50 ist extrem groß. Wir haben eine Rekord-Nachfrage nach Informationen und Testfahrten generiert. Der Q50 trifft in Deutschland auf großes Interesse. Uns ist aber auch klar, wir werden nicht von heute auf morgen der größte Konkurrent für den 3er von BMW oder die C-Klasse von Mercedes, aber es ist ebenso deutlich zu sehen: Der Q50 weckt das Interesse und beeindruckt die Kunden.

Und um dieses neue Interesse herum, bauen wir die Marke Schritt für Schritt auf.

mein-auto-blog: Es gab in der Presse durchaus auch kritische Stimmen zur Drive-by-wire Technik im Automobilbau. Sie sind der erste Hersteller der diese Technik im Serien-Automobil anbietet und es gibt Kommentare die sagen, der Q50 hätte ein zu synthetisches Lenkgefühl. Haben Sie damit gerechnet?

Fintant Knight: Natürlich haben wir damit gerechnet. Aber es war auch schwer die Menschen von anderen Neu-Entwicklungen zu überzeugen. Wenn wir den umgekehrten Weg gehen würden und einen Autofahrer der nur „Digital-Steering“ kennt, hinter das Lenkrad eines klassischen Fahrzeuges setzen würden. Was würde der wohl für eine Erfahrung machen? Ohne moderne aufwendige Mehrlenker-Vorderachsen schlecht reden zu wollen, so ist es doch einfach so, dass wir gerade in der Automobil-Industrie gerne an bekannten Lösungen festhalten, anstatt neue Wege zu gehen. In der Luftfahrt ist „fly-by-wire“ längst der Standard. Ich denke wir sind hier mindestens einen Schritt voraus.

mein-auto-blog:  INFINITI ist eine Tochter des Nissan-Konzerns (Renault-Nissan Allianz), werden wir denn in der Zukunft Nissan und Infiniti-Modelle in einem gemeinsamen Showroom stehen sehen?

Fintan Knight: Die Marke Infiniti unterscheidet sich in der Wahrnehmung von der Marke Nissan. Im Prinzip können auch bestehende Nissan-Händler die Marke INFINITI verkaufen. Aber die Präsentation wird getrennt laufen. Die Marke Infiniti bietet ein Service- und Dienstleistungslevel der besonderen Art. Alleine schon deswegen bedarf es in der Wahrnehmung der Marke, einer Trennung von Nissan und Infiniti.

mein-auto-blog:  Der Q30 wird zusammen mit Nissan auf einer gemeinsamen Plattform der Renault-Nissan Alliance produziert. Der Q50 bekommt Dieselmotoren von Mercedes-Benz. Wenn man sich das überlegt, dann haben wir hier ein Konglomerat aus vier Konzernen, aus vier Philosophien. Wie stellt man sicher, dass hier jede Marke einen eigenen Charakter erhält?

Fintan Knight: Ein Fahrzeug kann man nicht alleine auf die Komponenten reduzieren. Das ist wie mit der Sprache. Das deutsche und das italienische  Alphabet sind nahezu identisch dennoch würde ich Poesie immer lieber in italienischer Sprache hören.  Je mehr digitale Technik in die Fahrzeuge einzieht, desto einfach wird es, dem Fahrzeug einen eigenen Charakter schaffen. Schaut man sich einen Tesla an. Das ist ein Alu-Chassis ein paar Drähte und eine iPhone-Batterie und daraus schafft TESLA eine ganz neue Erfahrung für Autofahrer. Wichtig ist, dass Allianzen funktionieren und Renault-Nissan zeigt wie gut eine solche Allianz im Sinne des Kunden funktionieren kann. Es gibt viele Beispiele in der Automobilgeschichte, wo es eben nicht so gut funktionierte.

mein-auto-blog: Die Hardware ist also austauschbar oder wird es werden. Man teilt sich gemeinsame Bodengruppen und auch gleiche Zulieferer. Werden Automobil-Hersteller zu Software-Herstellern? Verpassen Hersteller ihren Fahrzeugen in der Zukunft nur noch ein Image, programmiert über Software-Einstellungen? Dazu auch die Frage: Wie authentisch ist der Renault-Dieselmotor im Mercedes und der Mercedes-Dieselmotor im Infiniti?

Fintant Knight:  Nein. Premium-Marken brauchen ein authentisches Erlebnis ihrer Marke. Niemand fährt nur einen Dieselmotor. Die Menschen fahren Autos die von einem Dieselmotor angetrieben wird und damit gewisse Ähnlichkeiten. Aber die Frage ist, was treibt die Sinne des Autofahrers? Und hier spielen andere Faktoren eine größere Rolle, als die Frage, wo ein Motor gebaut wurde. Natürlich ist die Frage nach der Technik-Substanz wichtig. Aber bereits heute erhalten Motoren ihre ganz eigenen Charakter durch die Motorsteuergeräte und deren Abstimmung. Ein Infiniti wird immer durch einen ganz eigenen Charakter geprägt sein.

mein-auto-blog: Sie haben bereits mehrfach die Studie des neuen Kompaktmodells gezeigt. Wann kommt der Q30 getaufte Kompakte zu den Kunden?

Fintan Knight: Der Q30 wird 2015 auf den Markt kommen.

mein-auto-blog: Sie haben in Detroit den Q50 Eau Rouge vorgestellt. Hier in Genf haben Sie nun das Geheimnis um die Motorisierung des Eau Rouge gelüftet. Ein 560 PS starker V6 der im Prinzip aus den Nissan GT-R bekannt ist. Bislang haben Sie keine Entscheidung getroffen. Was muss passieren damit Sie die Produktion nun beginnen?

Fintan Knight: Der Q50 Eau Rouge ist in kurzer Zeit entwickelt worden. Wir haben bislang noch keine Entscheidung getroffen, aber ich denke, die Entscheidung über die Serienfertigung wird in absehbarer Zeit getroffen.

 

Vielen Dank an Infiniti Deutschland für das offene Gespräch und die interessanten Antworten. Das Gespräch wurde von mir auf dem Genfer Automobilsalon (Anfang März) geführt.

In der Zwischenzeit hat Fintan Knight das Unternehmen INFINITI verlassen. 

Aus der Pressemeldung von INFINITI über das Ausscheiden von Fintan Knight:

 „Fintan Knight hat eine wichtige Rolle bei der Schärfung des Profils von Infiniti als moderne, junge und herausfordernde Marke gespielt. Gleichzeitig hat er die EMEA Organisation in Vorbereitung auf das zukünftige Wachstum transformiert. Ich bin dankbar für seinen Einsatz und wünsche ihm das Beste für seine zukünftigen Unternehmungen.“

Zitat: Johan de Nysschen

Kommentar:

Irgendwie habe ich kein gutes Händchen für diese Art der Interviews. Im September 2013 habe ich ein Interview mit Christian Blank geführt, damals noch „Director Central Europe“. Kurz darauf verließ er das Unternehmen. Nun wiederholt sich die Geschichte bei Fintant Knight, allerdings auf der EMEA-Ebene.

Im Interview habe ich das Macht-Vakuum für die Geschäftsführung auf dem deutschen Markt angesprochen – ein erneuter Wechsel an der Führungsspitze wird die Probleme beim Start der Marke in Deutschland nicht kleiner werden lassen. Es bleibt nun abzuwarten, welche Impulse der neue Vice President EMEA, Francois Goupil de Bouille setzen kann und ob die Organisation für die Kernmärkte Europas auf feste Füße gestellt werden kann.

Hier die Pressemeldung zum Wechsel:

Hongkong/Rolle, Schweiz. François Goupil de Bouillé wurde zum Infiniti Vice President EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) ernannt. Ab 1. April wird Goupil de Bouillé die Leitung aller Infiniti Geschäfte sowie der Wachstumspläne in dieser Region übernehmen. Er folgt auf Fintan Knight, der seine zukünftigen Interessen außerhalb des Unternehmens wahrnehmen wird.

Goupil de Bouillé ist derzeit Vice President Global Operations für Infiniti mit Sitz in Hongkong. Zudem trägt er die Marktverantwortung für die Region Asien und Ozeanien. Er wird seine neuen Aufgaben vom Infiniti EMEA Headquarter in Rolle in der Schweiz ausüben und weiterhin an Johan de Nysschen, President Infiniti Motor Company Ltd. berichten.

„François Goupil de Bouillé ist eine bewährte Führungskraft im Automobilbusiness und verfügt über umfassende Kenntnisse in Europa. Als einer unserer erfahrensten Senior Executives blickt er auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurück. Ich freue mich, dass er diese Führungsposition übernimmt, besonders in der Vorbereitungsphase zur bevorstehenden Einführung des Q30 2015“, meinte de Nysschen. „Fintan Knight hat eine wichtige Rolle bei der Schärfung des Profils von Infiniti als moderne, junge und herausfordernde Marke gespielt. Gleichzeitig hat er die EMEA Organisation in Vorbereitung auf das zukünftige Wachstum transformiert. Ich bin dankbar für seinen Einsatz und wünsche ihm das Beste für seine zukünftigen Unternehmungen.“

Infiniti fährt fort, seine Position in Europa signifikant auszubauen. Ein 2,2l-Dieselmotor wurde kürzlich zum Portfolio hinzugefügt, um im Speziellen den Bedürfnissen der europäischen Kunden gerecht zu werden. Ein 2,0l-Benzinmotor wird im Herbst folgen. Die mehrfach ausgezeichnete neue Sportlimousine Infiniti Q50 zielt derzeit auf den Kern des europäischen Premium-Segments. Im nächsten Jahr wird mit der Produktion des Premium-Kompaktmodells Infiniti Q30 im britischen Sunderland begonnen, um nahe an den anspruchsvollen europäischen Kunden zu sein.

Goupil de Bouillé besitzt langjährige Erfahrung in der Automobilbranche und war über 30 Jahre für Ford und Nissan tätig. Seine erfolgreiche internationale Karriere beinhaltet Führungspositionen in den Bereichen Sales, Marketing und Aftersales in den Ländern Frankreich, Ungarn, der Schweiz und Russland. Mit dem Ende des Fiskaljahres 2013 am 31. März wird Infiniti einen neuen globalen Verkaufshöchststand mit rund 179.000 weltweit verkauften Fahrzeugen erreichen. Unter Goupil de Bouillés Führung entwickelte sich Nissan zur führenden japanischen Marke in Russland und konnte seinen jährlichen Verkaufszahlen von 50.000 auf 150.000 Einheiten verdreifachen.

François Goupil de Bouillé ist Franzose und hält einen Master-Abschluss der EM Lyon Business School.

 

ABT POWER TAGE – Leistungssteigerung ABT POWER wird 20% günstiger

Mit Vollgas durchstarten, das kann man 2014 vom 03.04. bis zum 15.04. bei ABT Sportsline im Allgäu! Der weltweit größte Veredler von Fahrzeugen der Marken Audi, VW, Seat und Škoda lädt zu den ABT POWER TAGEN ein und das bedeutet 20% auf alle Leistungssteigerungsangebote der Version ABT POWER.

„Wir sind froh, unseren Kunden optimalen Service und ein ideal abgestimmtes Preis-Leistungs-Verhältnis ermöglichen zu können. Besonders die ABT POWER TAGE bieten noch mal günstigere Preise auf unsere ausgiebig und individuell getesteten Leistungssteigerungen“, schwärmt CEO Hans-Jürgen Abt. ABT POWER wird perfekt an das jeweilige Fahrzeug angepasst. An der werksseitigen Schadstoffklasse ändert sich nichts und somit bleibt auch die KFZ-Steuer gleich.

Der Rabatt über die alltagstaugliche Zusatzpower ist nicht nur im Kemptener Hauptquartier erhältlich, sondern auch bei allen rund 130 regionalen Stützpunkthändlern, die im Internet unter www.abt-sportsline.de ausfindig gemacht werden können.

Einzigartig ist die Kundenabsicherung durch zwei Jahre Garantie: Für Neufahrzeuge übernimmt sie ABT im Umfang der Werksgarantie bei bis zu 100.000 Kilometern Laufleistung inklusive Mobilitätsgarantie. Die Leistungen der Werksgarantie werden von ABT im beschriebenen Umfang auch übernommen, wenn das Fahrzeug nachträglich mit einer Leistungssteigerung versehen wird. In Deutschland und Österreich lässt sich die Absicherung sogar auch über den normalen Garantiezeitraum hinaus mit der exklusiven ABT Anschlussgarantie verlängern. Kunden, die bereits direkt eine Garantieverlängerung mit Audi abgeschlossen haben, bietet ABT Sportsline an, diese gegen einen Preisaufschlag zu übernehmen. Für Besitzer gebrauchter Fahrzeuge, bei denen die werksseitige Garantie erloschen ist, ist ABT Sportsline PerfectCar eine sinnvolle Option: Diese Anschlussgarantie gewährt Schutz und Sicherheit für maximal acht Jahre bis zu einer Gesamtlaufleistung von 120.000 km.

Zeitgleich werden die ABT POWER TAGE auch in der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Ungarn und der Slowakei durchgeführt.

Pressemeldung

Gefahren: Audi S1

Die Marke Audi hat ein Problem. Könnte man zumindest meinen. In Puncto Design treten die Ingolstädter auf der Stelle, eine Unterscheidung zwischen A3, A4, A5 oder A6 ist im Rückspiegel nahezu unmöglich. Wirklich aus der Reihe tanzte auch der Audi A1 bisher nicht, zumindest aber auf Grund seiner deutlich kompakteren Ausmaße lässt er sich immerhin von den Markenbrüdern unterscheiden. Gut, dass Audi nun ausgerechnet diesen kleinsten Spross mit besten Zutaten nachschärft und einen Tatendrang beweist, den man so gar nicht erwartet hätte: der Audi S1 tritt mit einem historisch verknüpften Namen an, um für Audi die Krone im Segment der kleinen Hot Hatches einzufahren. Eine zum Scheitern verurteilte Mission?
Audi S1 Fahrbericht 24 Viperngrün

In Schweden dürfen wir Hand anlegen und den jüngsten und kleinsten Spross mit einem „S“ im Namen ordentlich die Sporen geben. Von außen gibt sich der S1 dabei auf Anhieb selbstbewusst: typisch für die S-Modelle ist der S1 sofort an seinen Außenspiegeln im Alu-Look erkennbar. Dominiert wird das Bild aber vom wuchtigen Doppelspeichen-Single-Frame-Grill und den großen Luftöffnungen. Optional, nämlich dann, wenn man auf den Bestellzettel sein Kreuzchen beim quattro-Optikpaket macht, gibt es zusätzlich noch rote Akzente in den Frontscheinwerfern, welche trotz LED-Optik nur mit Xenon-Brennern zu haben sind. Außerdem ziert dann ein „quattro“-Schriftzug den Türschweller und der Innenraum bekommt hier und da auch noch ein paar Farbkleckse verpasst. Das – soviel sei hier nun schon vorweggenommen – Konkurrenten seiner Kleinwagen-Hot-Hatch-Klasse aber wohl am häufigsten zu sehen bekommen werden, ist der schwarz lackierte Mittelteil zwischen den Rückleuchten und die vier – jawohl, richtig gehört – Endrohre unter der Heckschürze. Schön wird die Verbrennungsmelodie des Vierzylinders dadurch aber auch nicht: der Klang der vier Endrohre entspricht mehr dem dröhnenden Gebrumme eines Polos der dörflichen Tuningfraktion und im Innenraum versucht ein Sound Symposer mit bassiger Melodie die akustische Fahne hoch zu halten. Immerhin: hier klingt der Motor etwas kratziger, etwas aggressiver, sodass immerhin hier die Akustik stimmt.
Audi S1 Fahrbericht 13 Viperngrün

Es fällt schon auf, gekleckert wird hier nicht, der S1 hat halt auch ein großes Herz – im wahrsten Sinne des Wortes: Der 1.4-TFSI musste dem großen 2-Liter-TFSI aus dem S3 weichen. So ganz am rechten Fleck ist das große Herz aber nicht, liegt es doch weit vorne an der Vorderachse – viel mehr geben die Platzverhältnisse aber auch nicht her und insofern konzentriert sich das üppige Zusatzgewicht von über 100 Kilogramm vor allem dort, wo man es eigentlich nicht haben möchte: nämlich an der Vorderachse. Dem ist man sich auch bei Audi bewusst gewesen und hat einige Hebel in Bewegung gesetzt, um dem Audi S1 dennoch die gewünschte Agilität zuteil werden zu lassen: die Spur an der Hinterachse wurde im Vergleich zum „normalen“ A1 geschrumpft und die bisherige Hinterachse musste einer Vierlenker-Konstruktion weichen. An der Vorderachse gab es modifizierte Schwenklager und zwischen all dem einen quattro-Allradantrieb, der mittels elektronisch gesteuerter Haldex-Kupplung die Antriebsmomente munter zwischen den Achsen hin- und herschieben darf.
Audi S1 Fahrbericht 15 Viperngrün

Weil man sich in Sachen Gewicht wohl selbst schon an der Grenze des noch gerade noch sinnvollen gesehen hat, verzichtete man kurzerhand auch auf das DSG, welches nur noch mehr Zusatzgewicht an der falschen Stelle bedeutet hätte. Die Gänge dürfen also noch ganz klassisch von Hand durch die knackig kurzen und präzisen Gassen gerissen werden, während die Hand dabei einen massiven Aluminium-Schaltknauf umschließt. Der Fahrer ist also ganz Herr über die 231 PS und kann nach Lust und Laune die 370 Nm Drehmoment über die beiden Achsen herfallen lassen. Auch die elektronische Stabilitätskontrolle hält sich auf Befehl zur Gänze aus dem Geschehen raus, lediglich die elektronische „Sperre“ hilft über radselektive Bremseingriffe, die Drehmomente zwischen den Rädern einer Achse zu verteilen – zur mechanischen Variante fehlten dann wohl entweder Konsequenz, Platz oder Luft beim Gewicht. Macht aber nichts, denn das System hält sich überraschend stark zurück, kommt auch auf schwedischem Eis nicht in Versuchen, die Scheiben bunt zu bremsen und greift nur dann ein, wenn der Fahrer mit maximalen Lenkeinschlag und hartem Gaseinsatz signalisiert, dass die momentane Fahrtrichtung trotz kräftigem Drehmomenteinsatz an der Hinterachse noch immer nicht dem Richtungswunsch entspricht.

Häufig kommt das nicht vor, denn macht man die Lenkung erst einmal zu und lässt mit einem beherzten Gasstoß die Drehzahl in die Höhe schnellen, sorgt die Haldex-Kupplung für schlagartigen Kraftschluss an der Hinterachse. Kurzem Radstand sei Dank schnellt das Heck des S1 schneller herum, als der Fahrer „Driftwinkel“ sagen kann. Auf trockener Straße sorgt das System für herausragende Traktion. Ob jetzt auf der Geraden, wo der Audi S1 noch ganz den Turbomotor spielen darf und nichts von sanftem Ladedruckaufbau wissen will, oder wenn man aus engen Ecken herausbeschleunigt: der Allrad reagiert blitzschnell und lässt kein einziges der 231 Pferdchen im Regen stehen.
Audi S1 Fahrbericht 19 Viperngrün

Apropos im Regen stehen lassen: eine Familienkutsche ist der S1 auch als Sportback nicht. Im Fond ist höchstens für die ganz kleinen noch Platz und der Kofferraum ist auch nicht unbedingt der Rede wert. Aber immerhin für die ersten Jahre mit dem Nachwuchs im Haus könnte der geneigte Familienvater mit dem S1 noch seinen Spaß haben. Zudem ist der Audi S1 dank serienmäßiger adaptiver Dämpfer auch für längere Strecken zu gebrauchen. Denn bequem und in der garantiert richtigen Sitzposition sitzt man im S1 auf jeden Fall, das Audi drive select also auf „Comfort“ gestellt und schon wird der S1 für die Autobahn fit gemacht. Und sowieso lässt sich Audi beim Interieur nicht lumpen. Die Verarbeitung ist in jeder Hinsicht perfekt. Keine scharfe Kante, kein Grat, keine unschönen Spalten und keine nervigen Geräusche – Verarbeitung wie sie Teile der deutschen Konkurrenz selbst eine Fahrzeug- und zwei Preisklassen höher nicht auf die Reihe bekommt. Zwischen den S-typisch grau hinterlegten Rundinstrumenten findet sich zwar noch das etwas altbacken anmutende schwarz/weiße Pixelmatrix-Display und das MMI ist auch nicht die neueste Version, funktional lässt aber keines der beiden Systeme irgendwelche Wünsche offen.

Bleibt abschließend noch zu klären, ob der Audi S1 denn wirklich seine knapp unter bzw. knapp über (Sportback) 30.000 € wert ist? Und sofern man sich nicht auf ein familientaugliches Fahrzeug versteift, ist die Frage mit einem deutlichen „Ja“ zu beantworten. Dafür gibt es drei ganz einfache Gründe, die den S1 von seinen sportlichen Konkurrenten im Kleinwagen-Segment abheben: da wäre erstens natürlich der Allradantrieb, den sonst niemand zu bieten hat. Zweitens sind alle Konkurrenten, seien sie nun aus Frankreich oder gar aus dem eigenen Konzern, doch sehr selbstbewusst bepreist und verlangen vom Käufer nicht viel weniger nötiges Kleingeld. Und an dritter Stelle haben wir da vor allem den Motor: einen 2-Liter-Motor im Kleinwagen mit einem unverschämten Maß an Leistung. Und dann fällt einem auf, dass der Motor im S3 gar über 300 PS zu leisten im Stande ist. Gedankenspiele mit dem ein oder anderen Chiptuner im Hinterkopf beginnen, das passende Chassis ist vorhanden und Sorgen um Traktion gibt es auch keine. Wenn der Audi S1 nicht ohnehin schon ein gutes Paket ist, er lässt sich einfach zu einem noch besseren machen. Der Kampfpreis ist schließlich schnell mit den nicht unbedingt umwerfenden Verkaufszahlen des A1 zu erklären. Die Zeichen stehen gut, dass sich das mit dem S1 ändern könnte.

Fahrbericht und Fotos stammen von Sebastian Bauer. Seinen eigenen Blog findet man unter passiondriving.de

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Erlkönig: Volkswagens Eilfrachter – Der Golf R Variant

Volkswagen arbeitet derzeit an einem sportlichen Golf Kombi mit 300 PS und Allradantrieb. Heute haben wir bei Testfahrten am Nürburgring den neuen Golf R Variant erwischt. Mit diesem Modell bietet Volkswagen eine starke Konkurrenz zum Skoda Octavia Kombi RS.

Zur Zeit gibt es den Volkswagen Golf Variant zwar mit R-Line Paket, welches sich aber deutlich von dem von uns fotografierten Prototypen unterscheidet. Der Golf R Variant bekommt die gleiche Stoßstange wie das normale Golf R Modell und zeigt auf unseren Bildern bereits die Felgen des Golf R. Durch die Leistung und den Allradantrieb erhält der Golf R Variant ein strafferes Fahrwerk.

Der aktuelle Prototyp zeigt zwar noch nicht die typischen vier R-Endrohre, sondern hat rechts und links zwei große ovale Endrohre. Erwarten können wir den neuen Volkswagen Golf R Variant für Anfang 2015.

 

Wie teure Reifen beim sparen helfen

Autofahren war noch nie billig und besonders witzige Menschen sagen dann gerne: „Auto“ fängt ja auch mit „Au“ an. Nun – das mag sein, hilft aber nicht weiter an dieser Stelle. Was also tun um das Autofahren – manch einer von uns fährt ja nicht weil er will, sondern weil er muss – was also tun um die Kosten beim Auto fahren zu senken?

Und hier nun noch ein Spruch:

„Ich habe nicht genug Geld um mir billige Dinge leisten zu können!“

Klingt wie ein Widerspruch? Ist es aber nicht. Fast jeder der schon einmal einen Billig-Artikel gekauft hat, hat auch die Erfahrung gemacht, dass man zwar beim kaufen erst einmal gespart hat, aber später mit Nerven oder einem Zweitkauf doppelt bezahlen musste. Denn nicht immer ist die billigste Lösung auch die günstigste Lösung.

Das ist beim Auto nicht anders und man kann es an einem einfachen Beispiel festmachen: Den schwarzen, runden Dingern am Auto, den Reifen.

Ich bin nicht reich genug für „Billig-Reifen“.

Während wir mit dem Auto fahren, müssen die Reifen für die Haftung zur Straße sorgen. Dabei verursachen die Reifen einen Widerstand und dieser Widerstand kostet Sprit. Der Anteil am Gesamtverbrauch ist so groß, dass jede vierte Tankfüllung auf Kosten der Reifen geht. Hätten wir also Reifen die nur dafür sorgen, dass ein Auto rollt, aber beim Kurven fahren und Bremsen ohne Haftung sind, dann würden wir hier vermutlich einiges einsparen. Zum Glück ist dem aber nicht so. Moderne Autoreifen sind wahre Künstler. Perfekte Haftung in Kurven, kurze Bremswege, ordentlich Grip beim Gas geben und zugleich – ja zugleich sollen sie den Geldbeutel nicht über Gebühr belasten und bitte auch nicht zu viel Lärm machen.

Doch wie erkennt man nun einen guten Reifen?

Die zwei wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Reifens sind heute die Fragen nach den „Folgekosten“ – also wie viel Rollwiderstand hat der Reifen und verbrauche ich mit diesem Reifen mehr oder weniger Sprit und zum zweiten: Ist der Reifen sicher? Bietet er genug Grip?

Das Reifenlabel

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Wenn man sich einmal bewusst wird, wie groß der Anteil der Reifen am Spritverbrauch ist, versteht man den Sinn des Reifen-Labels. Hintergründe zum EU-Reifenlabel auf Wikipedia.

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Doch wem vertraut der Kunde? Der Werbung? Dem Verkäufer in der Reifen-Werkstatt? Es hat sich gezeigt, ein Label der EU hilft. So etwas gibt es bereits seit Jahren bei Elektro-Geräten für den Haushalt und erleichtert die Orientierung im Angebots-Dschungel.  So ein Label gibt es mittlerweile aber auch für Reifen. Das EU-Reifenlabel hilft bei der Orientierung, denn es listet die zwei wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des richtigen Reifens auf: Effizienz und Nasshaftung.

Nun könnte man sagen, es fehlt die Trockenhaftung. Stimmt. Das bemängel ich auch, aber ich finde – mit dem Label an sich kommt man schon einmal einen Schritt weiter. Denn ohne die aufwendigen Reifentests lesen zu müssen, kann man zwei Reifen miteinander vergleichen und stellt auf einen Blick fest – welcher der „effizientere“ Reifen ist.

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Teure Reifen sparen Geld

Schon wieder eine Aussage die nach einem Widerspruch in sich schreit. Doch mit der Hilfe des Reifenlabels und eines Online-Rechners lässt sich dies beweisen!

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Der Spritspar-Rechner von Lanxess rechnet einem vor, was die verschiedenen Reifenklassen für den Autofahrer im Geldbeutel an Spuren hinterlassen, oder eben nicht. Als Beispiel soll Otto-Normalverbraucher dienen. Mit 20.000 Kilometern im Jahr, mit einem Benzinverbrauch von 8 Liter auf 100 Kilometer und einem Spritpreis von 1.55 €/Liter.

Ein Wechsel aus der Klasse E in die Klasse B bringt ihm – laut Effizienz-Label, eine Ersparnis von 137 €.

Das könnte man nun wie folgt aufrechnen:

4 neue Sommerreifen in der Größe 205/50-17  (ein Reifengröße die zum Beispiel in der Golfklasse oft anzutreffen ist) kosten als  Nokian zLine  bei einem großen Online-Reifenhändler: 418,40 €. Diese Reifen besitzen ein E-Label in der Effizienz und ein A-Label bei der Nasshaftung. Damit man nun beim „sparsamen“ Reifen keine Sicherheits-Einschränkungen hinnimmt, sollte dieser auch aus der A-Klasse für Nasshaftung stammen. Aber ein B bei der Effizienz besitzen. Wie zum Beispiel der Pirelli Cinturato P7 Blue. Ein B in der Effizienz sorgt für die Einsparung von 137 € Spritkosten per Jahr. In der Nasshaftung ist er mindestens ebenso gut und der Aufpreis beträgt 90,40 €. Das bedeutet:

Geld sparen durch den Kauf eines teureren Premium-Reifens!

Nun sind Reifen nicht nach 20.000 km abgefahren. Dennoch braucht der bessere Reifen nicht einmal die Jahresfahrleistung um den Aufpreis wieder herein zu holen.

Der Spritsparrechner von Lanxess bietet neben dieser einfachen Berechnung anhand der Effizienz-Klassen auch noch die Möglichkeit die Kalkulation zu verfeinern. Um sich selbst ein Bild von den Einsparmöglichkeiten zu machen, sollte man sich den Online-Rechner selbst mal anschauen. Lanxess bietet dieses Rechner auch als App für das eigene Handy an. Damit hat man den Spritrechner beim nächsten Reifekauf dann bereits in der Hosentasche. Ziemlich praktisch.

Im übrigen sagt das Reifenlabel auch noch etwas zum Thema Komfort aus. Je leiser ein Reifen, desto angenehmer der Eindruck. Daher hat das Label als dritten Wert auch noch die Lautstärkeangabe in dB vermerkt.

Und wehe mir sagt noch einmal jemand, Auto fängt mit „Au“ … 

Audi A5 DTM Champion bei Europcar

Was passiert wenn ein Hersteller einen sportlichen Erfolg feiern will? Er baut eine Kleinserie. Oder er bietet ein Sondermodell an. Gleiches hat auch Audi mit dem A5 DTM Champion getan.  Als Audi im vergangenen Jahr die DTM-Meisterschaft gewann, war das genug Grund für ein Sondermodell. Im Oktober 2013 rührte man die PR-Trommel für das Fahrzeug. Einen Flyer für den „A5 mit sportlicher Ausstrahlung durch den feststehenden Heckflügel“ kann man noch online abrufen.

AUDI A5 DTM Champion

Im 1.900,– € teuren Aufpreis-Paket waren folgende Leckerli enthalten:

  • DTM-Dekor-Foliensatz auf den Schwellerleisten in Wagenfarbe matt
  • DTM-Emblem auf den vorderen Kotflügeln
  • Außenspiegel in Aluminiumoptik
  • Heckflügel und Schwellerleisten in Wagenfarbe
  • Einstiegsleisten mit Aluminiumeinlage und Schriftzug „1 OF 300 – DTM Champion 2013“
  • Aluminium-Gussräder Audi exclusive im 5-V-Speichen-Design in Titanoptik matt, glanzgedreht, Größe 9 J x 20 mit Reifen 265/30 R 20*
  • Heckflügel und DTM-Dekor-Foliensatz auf Wunsch abwählbar
  • Nur erhältlich in Kombination mit S line Sportpaket und S line Exterieurpaket
  • Nur erhältlich mit Multifunktions-Sportlederlenkrad im 3-Speichen-Design unten abgeflacht

Limitiert wurde dieses Sondermodell auf 300 Stück. 

Nun ist der A5 vermutlich kein Fahrzeug was all zu schnell die Herzen der Sammler höher schlagen lassen wird, aber ein Sondermodell mit der überschaubaren Auflage von 300 Stück ist doch ein echtes Schmankerl für Audi und für DTM-Fans. Mag man meinen.

Nun sind 50 Stück des Sondermodells bei einem Auto-Vermieter gelandet. 

Nein, das spricht nicht für den Erfolg eines Sondermodells. Und auch die Idee von Europcar und Audi, daraus ein Incentive für Facebook-Fans von Europcar zu machen, spricht nicht für den Absatzerfolg des A5 DTM Champion Sondermodells. Es hat viel mehr den faden Beigeschmack von Resterampe und Ramschtruhe.

Und auch der Zeitpunkt – Frühling 2014 – ist vermutlich nicht der Zeitpunkt an dem man den DTM-Erfolg des letzten Jahres vermarkten wollte.

Und so sind die 50 DTM-A5 die traurigen Reste einer einfallslosen PR-Aktion – zwischengeparkt bei einem Auto-Vermieter, bevor die Fahrzeuge dann als „junge Gebrauchte“ in den Markt kommen. Wer denkt, ein Auto-Vermieter würde auch nur annähernd die Listenpreise des Herstellers zahlen – der wartet am 24.12. auch auf den Weihnachtsmann – oder alternativ bei einer DTM-Übertragung auf spannenden Motorsport. Damit dürfte dann auch klar sein, was es bedeutet, wenn ein Modell zum Auto-Vermieter wandern muss.

Mitsubishi gibt den Preis für den Outlander Plug-In Hybrid bekannt.

Ab Mai steht der innovative Outlander Plugin-Hybrid bei den deutschen Mitsubishi-Händlern. Jetzt hat der Importeur die Preise für das Fahrzeug bekannt gegeben.

Mitsubishi Outlander PHEV startet bei 39.900,– €

Die Grundversion startet unter 40.000 € und damit ist der Outlander Plugin-Hybrid nicht nur der erste SUV der als Hybrid mit Plugin-Technik auf den deutschen Markt kommt, sondern auch besonders günstig. Vergleicht man den Einstiegspreis des Outlander mit dem des Audi Q5 Hybrid – dann liegen hier 15.000 € zwischen den Fahrzeugen. Natürlich verspricht der Q5 mehr Chic im Innenraum, verzichtet dafür auf die Möglichkeit der per Steckdose aufladbaren Batterien.

Mit dem neuen Plug-in Hybrid Outlander* werden bei Mitsubishi in Deutschland neue Ausstattungslinien eingeführt, die die bisherigen Linien Intense und Instyle ablösen. In Zukunft gibt es neben der Basisvariante die Ausstattungen PLUS und TOP, die durchgängig über die gesamte Produktpalette Anwendung finden werden. Im Falle des Plug-in Hybrid Outlander bedeutet dies ein Preis von 44.990 Euro für die Version PLUS und 49.990 Euro für die Spitzen-Ausstattungslinie TOP.

Bereits die Basisversion des geräumigen Fünfsitzers ist umfangreich ausgestattet und verfügt unter anderem über die elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle (MASC/MATC), 7 Airbags, Berganfahrhilfe, 18“ Leichtmetall-Felgen, Dachreling, elektrisch einstell-, anklapp- und beheizbare Außenspiegel mit integrierten LED-Blinkleuchten, Privacy Glass, Bluetooth® Audio-Schnittstelle und Bluetooth® Freisprecheinrichtung, 2-Zonen Klimaautomatik, Multifunktions-Lederlenkrad, Licht- und Regensensor, Multi-Informationsdisplay mit Energieflussanzeige, Radio-CD-/MP3-Player, Tempoautomatik inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer sowie USB-Audio-Schnittstelle.

VLN: Der GT86 Cup startet mit 8 Teams in die neue Saison

Es ist angerichtet: Zehn technisch optimierte TMG GT86 CS-V3 Rennfahrzeuge stehen am Start, wenn am 29. März der erste Lauf des TMG GT86 Cup 2014 auf dem Programm steht. Ein deutlicher Beweis für die gute Arbeit der TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) und der Cup-Organisatoren. Ein faszinierender und zuverlässiger Rennwagen, ein klares technisches Reglement und vor allem spannender Motorsport zeichneten die Serie schon in ihrem Debütjahr aus. Daran wollen alle Beteiligten in diesem Jahr anknüpfen.

Auch in seiner zweiten Saison ist der attraktive Markenpokal der TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) fester Bestandteil bei allen zehn Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Dabei werden die acht Teams und ihre 30 eingeschriebenen Fahrer und Fahrerinnen bei den Rennen auf der berühmten Nordschleife des Nürburgrings noch schneller unterwegs sein als 2013. Mehr Drehmoment, bessere Bremswirkung, tieferer Schwerpunkt und weniger Verbrauch sind einige Eckpfeiler des weiterentwickelten Einsatzfahrzeuges, das mehr Performance, mehr Fahrdynamik und damit schnellere Rundenzeiten verspricht.

Bereits bei der obligatorischen Probe- und Einstellfahrt am 21./22. März nutzten fünf Teams die Chance, ihrem Fahrzeug den letzten Feinschliff für den bevorstehenden ersten Saisonlauf zu verpassen. Mit von der Partie sind auch die Neueinsteiger von Mothes GP mit den Fahrern Patrick Mothes, Daniel Weckop und Domenico Solombrino: „Als Neueinsteiger im TMG GT86 Cup sind wir sehr gespannt auf die Saison 2014. Was auf dem Papier bereits sehr interessant aussah, hat sich beim ersten Test als wahre Spaßmaschine entpuppt. Der TMG GT86 CS-V3 vermittelt durch seinen Heckantrieb und das geringe Leistungsgewicht pure Agilität, die sich mit absoluter Sicherheit in schnellen Rundenzeiten widerspiegeln wird. Was den TMG GT86 Cup als solches betrifft, so ist es wohl noch zu früh, um eine reale Einschätzung treffen zu können, wo wir am Ende stehen werden. Die Leistungsdichte scheint dieses Jahr sehr hoch zu sein. Durch das neue Fahrwerk fangen alle Teams bei null an, was es nicht nur für Einsteiger interessant macht, sondern auch routinierte Fahrer fordert. Wir von Mothes GP freuen uns auf Zweikämpfe auf der Strecke“, freut sich Patrick Mothes auf die neue Saison des TMG GT86 Cup.

Besonders interessant für alle Starter im zweiten Jahr des TMG GT86 Cup ist das attraktive, von der TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) im Vergleich zu 2013 deutlich erhöhte Preisgeld. Insgesamt werden in dieser Saison 86.000 € unter den ersten acht der Gesamtwertung verteilt.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Das große Starterfeld im TMG GT86 Cup sehen wir als Bestätigung unserer guten Arbeit. Im Laufe der diesjährigen Saison rechnen wir fest mit weiteren Teams, die sich in den TMG GT86 Cup einschreiben werden. Es war uns aber auch Verpflichtung, wieder alles zu tun, um unseren Kunden in dieser Saison erneut beste und vor allem gleiche Voraussetzungen für spannenden Motorsport zu geben. Dafür haben wir im Winter hart gearbeitet. Jetzt freue ich mich auf zehn spannende Rennen und wünsche allen Startern viel Erfolg sowie vor allem eine unfallfreie Saison.“

Interessierte Teams und Fahrer finden detaillierte Informationen rund um den TMG GT86 Cup, darunter auch das aktuelle Reglement, auf der Homepage der Rennserie unter www.gt86-cup.com.

Erlkönig: Der Dacia der zum LADA wird.

Auf großen Portalen werden die folgenden Erlkönigfotos als Dacia Logan II gehandelt. Ich bin mir nicht sicher ob wir hier wirklich den Logan II sehen. Nicht weil er mit Stufenheck abgelichtet wurde und Stufenheck-Modelle in Deutschland nicht verkauft werden können – sondern schlicht wegen dem Logo.

Nun könnte man noch die Marke DATSUN ins Spiel bringen und sich überlegen ob wir hier den ersten DATSUN für den Europäischen Markt sehen. Denn auch der Renault-Partner Nissan will mit einem „Lowcost-Brand“ nach Europa zurückkehren. Aber – bei all dem guten Willen zur Tarnung, das Logo des Erlkönigs sieht sehr nach dem Oval der Marke LADA aus.

DACIA oder LADA Erlkönig?

Für alle die kein Statussymbol brauchen?

Für einen LADA spricht auch die Grundform des Modells. In Russland ist die klassische Limousine noch immer nachgefragt. Zudem gehört der Automobil-Hersteller von der Wolga mittlerweile zu 74 % der Renault-Nissan Allianz. Der erwischte Erlkönig wird also vermutlich die DACIA-Technik besitzen, sprich ältere Renault-Motoren und Getriebe, aber als LADA auf den Markt kommen.

Dazu würde ein Benzinmotor mit maximal 90 PS und ein gleichstarker Dieselmotor mit 1.5 Liter Hubraum passen. Üblicherweise wird die Kraft dann über ein 5-Gang Getriebe an die Vorderachse geschickt. Bei der Länge würde ich auf etwas mehr als vier Meter tippen. Schaut man sich den hinteren Überhang an, wird der Lowcost-Dacia mit viel Platz für Gepäck aufwarten können.

 

 

 

Erlkönig: Mercedes-Benz CLA Shooting Brake 45 AMG

Es ist kein Geheimnis mehr. Natürlich wird Mercedes-Benz eine Shooting-Brake Version von A-Klasse und CLA auf den Markt bringen. Auch nicht überraschend: Natürlich wird Mercedes auch in dieser schicken Lifestyle-Version den stärksten Zweiliter-Serienturbo mit 360 PS und Allradantrieb anbieten.

Mercedes-Benz CLA Shooting Brake 45 AMG

Der Name des Fahrzeuges wird indes vermutlich länger als das Modell selbst. Viel wichtiger als der Name ist jedoch, was unter der Motorhaube tobt. Der stärkste „kleinste“ Motor den AMG je in die Hand genommen hat. Von mir bereits im A45, im CLA 45 und im GLA 45 gefahren. Als Freund des „großen Shooting-Brakes“ freue ich mich jedoch auf diese neue A-Klasse-Version mit am meisten.

2015 wird der Shooting-Brake auf den Markt kommen und vermutlich auch sofort als 45er AMG erhältlich sein. Den Preis würde ich 2.000 € oberhalb des CLA 45 AMG avisieren.  Damit landet der Shooting Brake dann zwischen GLA und CLA.

Die Erlkönigfotos von SB-Medien zeigen bereits den üblichen AMG-Schmuck an der Front. Das Heck ist noch leicht getarnt, die Form des Shooting-Brake zeichnet sich jedoch erkennbar ab.  War der CLA bislang kaum als Viersitzer zu bezeichnen, dürfte sich dies bei der „Shooting-Brake“ Version nun erledigt haben.

 

VLN: Es geht wieder los – Rent4Ring Racing freut sich darauf!

Am vergangenen Wochenende nahmen mehr als 170 Rennautos an den VLN Test- und Einstellfahrten am Nürburgring teil, um sich für den ersten Lauf am 29. März 2014 vorzubereiten. Mit dabei auch das Vorjahres-Siegauto von Rent4Ring Racing, der Mazda MX-5.

Rent4Ring Racing startet in diesem Jahr mit Vollgas in die neue Saison. Nachdem das Team um Fredy Lienhard und Ralph Beck den Meisterschaftstitel in der V3-Klasse letztes Jahr errungen hatte, gehen die Schweizer beim Saisonauftakt mit gleich drei Fahrzeugen an den Start der 60. ADAC Westfahlenfahrt. Der Mazda MX-5, der mit den Fahrern Anthony Toll und Dale Lomas in der V3 antritt, spulte während den zwei Testtagen fast 20 Runden ab.

„Wir hatten einen wirklich guten Testablauf und dank des tollen Eifelwetters, konnten wir den Mazda MX-5 in allen Konditionen testen“, so Dale nach der Einstellfahrt. „Wir waren mit der Performance sowohl im Nassen als auch im Trockenen absolut zufrieden, von daher sind wir für alle Wetterkapriolen beim ersten Rennen gewappnet. Im letzten Jahr fuhr ich noch auf dem BMW 125i und es war für mich nun eine spannende Lehrzeit den MX-5 kennenzulernen. Er ist ein wenig kritischer wenn es darum geht, die beste Kurvengeschwindigkeit mitzunehmen, da hatte der 125i kleinere Fehler besser verziehen.“

Der BMW 428i, den Fredy und Ralph in dieser Saison fahren, wird aufgrund von technischen Umwandlungen nicht rechtzeitig für einen Einsatz beim ersten VLN-Lauf fertig. „Wir haben uns kurzfristig dazu entschlossen, mit dem BMW 428i in einer anderen Klasse, nämlich der SP3T an den Start zu gehen, doch leider schaffen wir es nun doch nicht, das Auto rechtzeitig fertig zu bauen“, so Fredy Lienhard. „Den 428i möchten wir erst einsetzen, wenn er absolut einwandfrei fertiggestellt ist, und das wird zum dritten Lauf sein. Damit wir allerdings nicht den Anschluss verlieren und in der Routine bleiben, fahren Ralph und ich beim ersten Lauf den BMW 325i von Peter Bonk Performance in der Klasse V4.“

Der BMW 125i startet mit gleich drei Fahrern in den ersten Lauf der VT2 Serie. Der junge Japaner und Drittplatzierter der Japanischen Formel 3 Meisterschaft 2013 Chiyo Katsumasa fährt zusammen mit dem Newcomer aus 2013, Florian Strauss, sowie dem Franzose Frédéric Lédoux.

Am 29. März startet die VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring in die 38. Saison. Der erste von zehn Meisterschaftsläufen geht über eine Distanz von vier Stunden.