Das Google-Auto – Jetzt wird es ernst

Google stellte in der vergangenen Woche ein Auto vor. Ein eigenes Auto. Ein Auto das viel näher am Begriff des ursprünglichen „Auto“ parkt, als es die seit über 100 Jahre bekannten Droschken unserer noch aktuellen Epoche des „Selbstfahrers“ tun.

Der US-Konzern hat nicht vor unter die Automobilbauer, so wie man es heute kennt, zu gehen. Wenn man in Mountain View über Lösungen nachdenkt, dann tut man dies oftmals unter völlig neuen Gesichtspunkten, mit neuen Aspekten und so verwundert nicht, das – was die Googlianer nun vorgestellt haben – einen klassischen Motor-Journalisten mit Fragezeichen hinterlässt.

100 Selbstfahrende Autos – made by google

Wir nutzen Google jeden Tag. 3.5 Milliarden Suchanfragen verarbeitet Google, täglich. Google hat längst die eigenen Sphären als „Betreiber einer Suchmaschine“ verlassen und wurde zum wichtigsten Technologie-Unternehmen der Welt. Wir suchen nicht im Internet, wir googeln. Das eigene Smartphone stammt entweder von Appel, oder es läuft mit einem Betriebssystem von google. Andere Anbieter? Längst zu Nischen dekradiert. Wer erinnert sich noch an Nokia? Einst die Helden der mobilen Telekommunikation. Wer erinnert sich an Motorola? Die Telekommunikationssparte von Motorola gehört heute zu google. Zwei Konzerne die mit Telefonen nichts am Hut hatten, haben die Welt der Telekommunikation verändert.

Droht dieser Umbruch nun der Automobil-Industrie?

Auf einer Podiumsdiskussion am Rande der AMI in Leipzig wurden Vertreter der Automobil-Industrie gefragt, ob die Entwicklung des „Google self driving vehicle“ eine Bedrohung für die etablierten Automobil-Hersteller darstellt. Blauäugig in meinen Augen die Antwort: Nein. Denn was man dort zeigen würde, wäre ja nur eine Ergänzung zu dem was man selbst anbietet. Ein Teil des Spektrums der Mobilität.

Wenn man sich da mal nicht irrt. Und dieser Irrtum könnte so schmerzlich sein, wie der Irrtum bei Motorola oder Nokia. Erst einmal wird google „nur 100 Fahrzeuge“ für einen Feldversuch fertigen. Das tut keinem Automobil-Hersteller weh, richtig. Aber es ist auch nur die erste Phase einer neuen Idee.

Autofahren ohne Lenkrad und Gaspedal – so die Überschrift des Artikels über das Google-Auto bei Motor-Talk.

Sicher. Das was Google im ersten Schritt vorstellt, sieht aus wie eine chinesische Kopie des SMART. Ein Auto ohne Lenkrad und Pedale zudem. Ein Fahrzeug soweit weg von den Vorstellungen der aktuellen Generation von Autofahrern, dass man es zunächst auch gar nicht dieser Gruppe von Menschen vorgestellt hat. Senioren, Kinder und Menschen mit einer Behinderung werden beim ersten Kontakt mit dem „Google-Car“ gezeigt. Die Reaktionen? Enorm.

Und nie zuvor war ein Auto, mehr Auto – als dieses „Google-Automobil“. Schlagen wir im Lexika nach -alternativ googeln wir – Auto kommt von autonom und steht demnach für Eigenständigkeit, für Unabhängigkeit, für die Möglichkeit Freiheiten zu besitzen. Und das Google Auto? Ist es nicht das wirklich erste „autonome“ Auto? Es fährt völlig ohne die direkte Beeinflussung durch den Fahrer. Es kann feste Routen nach Fahrplan abfahren, es könnte per Smartphone gesteuert die Wünsche des Insassen befolgen, ohne das dieser sich weiter mit der Aufgabe des „fahrens“ beschäftigen müsste. Der Mensch wäre frei in seiner Zeit – gleichwohl er sich gerade frei gemacht hat von der Beschränkung auf einen Ort. Seitdem wir uns als Menschen bewegen, wir uns von A nach B bewegen, müssen wir hierfür eine Aktion durchführen oder uns an mehr oder minder fixe Rahmenbedingungen halten. Reiten? Nicht ohne Pferd und ohne diesem zu sagen was es tun soll. Während der gesamten Strecke. Fahrrad fahren? Nicht ohne in die Pedale zu treten, die Umwelt zu beobachten und zu reagieren. Fortbewegung, das überbrücken von Entfernungen war immer eine Arbeit. Es bedarf der steten Überwachung von Technik, von Systemen und Netzen. Der Straßenverkehr ist mitunter die komplexeste Kombination von Autonomie, die sich der Mensch hat ersinnen können.

Das alles kann das erste „selbstfahrende“ Automobil ohne uns. Und genau deswegen kann sich das Google „self-driving vehicle“ zu einer Killer-Applikation entwickeln. Es erfüllt unsere Wünsche nach Mobilität, nach autarker Unabhängigkeit – ohne die negativen Eigenheiten des Alltagsverkehrs mit sich zu bringen. Von A nach B, jeden Tag wiederkehrend? Das kann das google-car erledigen. Die Zeit im Fahrzeug? Es schenkt uns diese zurück.

Sicher – sich fahren lassen, funktioniert schon heute. Bus, Bahn, Taxi und Chauffeurs-Dienste erfüllen uns diesen Wunsch auch. Doch zu welchem Preis? Mit der Hilfe von unfassbar gewaltigen Infrastruktur-Lösungen. Das erste selbstfahrende Auto bietet völlig neue Lösungen, bequeme Unabhängigkeiten. Es befreit uns vom Streß des Alltags im Stau. Der Verkehr darum herum? Car-to-X Funktionen werden die Mobilität der Zukunft neu definieren. Und das google-auto mag nicht in der Konkurrenz zu einem aktuellen Automobil stehen – richtig – aber es steht in der Konkurrenz zur Lösung von Fragen der Mobilität.

Mobilität neu definiert

Auch wenn Automobil-Hersteller im Augenblick gerne über die Fragen von selbstfahrenden Autos und umfassender Assistenzsysteme diskutieren. Wer denkt – google wäre keine Gefahr für das eigene Geschäftsmodell – hat aus der Vergangenheit nichts gelernt. Technologiekonzerne wie Google bringen neue Lösungen für altbekannte Probleme und sie tun es mit dem Pragmatismus eines Unternehmens, dasdie Freiheit besitzt, außerhalb bekannter Lösungs-Szenarien zu denken.

Und wer sich den Videoclip zum Google-Automobil anschaut, der sollte verstehen – wie groß die Chancen zum Erfolg von „autonomen“ Fahrzeugen ist. Denn der Mensch sucht genau diese Form der Mobilität. Eine Form die ihm geschenkt wird, minimiert im Aufwand der Umsetzung. Um von A nach B zu kommen langt in der Zukunft das eintippen eines Ziels. Der Rest wird vom autonomen Automobil erledigt.

Und das soll keine Gefahr, kein Wettbewerb, für aktuelle Automobil-Hersteller sein? Ihr täuscht Euch gewaltig! 

Ausgerechnet mit Google, einem Anbieter von „Dienstleistungen“ wird es den ersten Wettbewerber für die Automobil-Industrie geben, den diese fürchten sollte. Denn dort bietet man eine Lösung an, die man so bislang nicht umsetzen konnte. Statt dessen sprechen wir über Fahrfreude. Über das emotionalisieren des Fahr-Erlebnis. Sicher. Das gibt es. Aber nicht im Alltag, im Stau – jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit. Da haben wir andere Wünsche und ausgerechnet ein Unternehmen aus einer anderen Branche zeigt den Platzhirschen wie das funktioniert – mich erinnert das sehr an die Ereignisse rund um das Mobiltelefon.

… wake up call..

AMI 2014 – Die FORD-Neuheiten auf dem Stand in Leipzig

Das ein Modell fehlte, merkte man dem Stand in Leipzig nicht an.  Denn auf der AMI in Leipzig (vom 31.05.2014 bis 8. Juni 2014) hätte um ein Haar ein ganz neuer, scharfer, kleiner und mit Turbolader aufgepusteter sportlicher Fiesta gestanden. Doch – hinter den Kulissen scheint man sich nicht einig gewesen zu sein. So warten wir also noch einen Augenblick auf die Neuigkeit aus Köln. Zwei Stichwörter werfe ich dennoch in den Raum: „Fiesta und Sport“. Den Rest darf man sich denken. Während einige Automobil-Hersteller den Weg in den Osten der Republik gleich ganz verweigert haben, kam FORD mit einigen aktuellen Modelle, der mehr als interessanten „Vignale-Studie„, dem neuen EcoSport und einem kurzweiligen Sondermodell nach Leipzig. Zeit einen ausführlichen Blick auf den FORD-Stand zu werfen:

FORD auf der AMI in Leipzig

Das wichtigste Modell der Marke mit dem blauen Oval an der Front ist noch immer der Ford Focus. Dieser bekam vor kurzer Zeit ein frisches Design und damit auch den Marken-Schlund verpasst. Zusätzlich wurde er mit aktueller Technik aufgerüstet. Die AMI in Leipzig ist zugleich die Deutschland-Premiere für ihn. So unwichtig – wie man oft denken mag – scheint die Messe in Leipzig also gar nicht zu sein. Nur unglücklich in der Terminwahl.

Ford Focus

Das Design des neuen (Facelift) Focus wirkt emotionaler, vor allem aber kraftvoller. Mit neuen Fahrer- und Sicherheits-Assistenzsystemen, mit einem sorgsam verbesserten und bedienungsfreundlicher gestalteten Interieur, richtet sich das Cockpit nun konsequenter auf den Fahrer aus. Besonders erfreulich, dank des neuen Multimedia-Systems warten nun deutlich weniger Knöpfen und Schaltern auf den Fahrer. So wird diese Baureihe, ab dem 4. Quartal des Jahres,  in ihre zweite Lebenshälfte starten.

Auch bei den Motoren gibt es Änderungen: Neu im Programm sind nun zwei, nochmals sparsamere, EcoBoost-Benziner- und TDCi-Turbodiesel-Motoren mit jeweils 1,5 Liter Hubraum, die die Euro 6-Norm erfüllen. Neu ist auch: Das PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe sowie die konventionellen Automatikgetriebe können nun auch in Kombination mit Lenkrad-Schaltwippen bestellt werden.

ami 201402 ford leipzig automesse

 

Schwarzweiß gedacht? Der Ford Ka als Sondermodell

Basierend auf der umfangreichen Ausstattungslinie „Titanium“ kommt Anfang 2015 der Ford Ka „Black & White“ als besonders individuell gestaltetet Kleinstwagen auf den Markt.  Das Blech wird außen in „Midnight-Schwarz“ lackiert und im Innenraum ergänzen sich farblich abgestimmte Polster mit lackierten Kunststoffflächen. Schwarz und weiß, das Motto ist gesetzt – auch bei den Dekorelementen der Mittelkonsole, des Schaltknaufes und des Lenkrades. Damit der Ka ordentlich auf der Straße steht, bekommt das Sondermodell attraktive und speziell gezeichnete 16-Zoll große Leichtmetallräder verpasst.  Endgültig Farbe bekennen, muss der „black & white“ Ka aufgrund seiner weiß lackierten Spiegelkappen und dem ebenso weiß glänzenden Dach.

ami 201423 ford leipzig automesse

 

EcoSport – Ein SUV für die Stadt

Bereits ausführlich vorgestellt im Blog, stand natürlich auch der neue Ford EcoSport für die Besucher der AMI in Leipzig bereit.

Der Ecosport kommt im Juni 2014 zu den deutschen Ford-Händlern. Als Weltauto hat er dann bereits eine ordentliche Reise hinter sich. Ford fertigt den neuen Ecosport in Brasilien, Indien und China. Neben diesen “emerging Markets” darf der kleine SUV-Spross der Kölner nun auch die Hausfrauen in Köln-Nippes, die hippen und trendigen Flatrate-Kunden und Null-Prozent-Finanzier sowie die Senioren mit dem Wunsch nach einer höher gelegten Sitzfläche beglücken. (Quelle: Vorstellung Ford EcoSport)

Die Messe in Leipzig bietet die ideale Möglichkeit, um sich den kleinen Kölner Crossover einmal näher anzuschauen.

ami 201409 ford leipzig automesse

 

Innen größer als außen: Der Ford Tourneo Courier

Der auf dem Fiesta basierende Tourneo Courier ist ein komplett neu entwickelter Hochdach-Van und ganz sicher ein Eye-Catcher auf dem Ford-Messestand. Er erfüllt die Anforderungen junger Familien und besonders freizeitaktiver Menschen. Bei einer Länge von nur 4,16 Metern wartet er mit einem ausgesprochen üppigen Platz- und Kofferraumangebot für bis zu fünf Personen und ihr Gepäck auf. So fasst das Ladeabteil des Fünfsitzers ein Volumen von über 700 Litern. Profitieren können die Mitfahrer von den Schiebetüren des Tourneo Courier, diese ermöglichen ein simples Ein- und aussteigen aus dem kompakten Kölner-Mini-Van. 

ami 201411 ford leipzig automesse

 

Was noch aufgefallen ist:

Ford hat nicht nur Presse-Vertreter nach Leipzig eingeladen, damit man sich vor Ort ein Bild von den aktuellen Modellen machen kann, sondern auch Fans der Marke. Hier fiel besonders auf, wie wenig Berührungsängste zwischen den Ford-Verantwortlichen und den „echten Markenfans“ bestehen. Ein Erinnerungsfoto mit dem Managing Director Wolfgang Kopplin? Kein Problem:

ami 201428 ford leipzig automesse

Es ist diese Nähe zu den Fans der Marke – die ein Unternehmen auszeichnet.

 

Und auch die Motor-Talk’ler haben ganz genau unter die Hauben der ausgestellten Ford-Modelle geschaut:

ami 201425 ford leipzig automesse

 

Die AMI in Leipzig freut sich ab heute – dem 31. Mai 2014 auf Autofans, Autofreaks und ganz normale Menschen, die Spaß am Auto haben. Mehr Informationen zur Automobil-Messe in Leipzig, direkt auf der Webseite der AMI [link].

 

Impressionen vom Stand der Kölner:

 

AMI 2014 – Ford Mondeo Vignale

Er soll ein Ausblick sein, ein Vorgeschmack und erste Möglichkeiten zur Berührung mit einer neuen Ausrichtung der Marke Ford ermöglichen.

FORD Mondeo Vignale

Noch ist der Mondeo in Europa nicht erhältlich, doch bereits in dieser Phase wollen uns die Kölner mit einer neuen Variante zum umdenken anregen. Der Mondeo Vignale wird als Studie, als Konzept, als Sinnbild für eine neue Premium-Zukunft vorgestellt. Ford will den Kunden der Marke in der Zukunft ein Quentchen mehr Premium, mehr Lifestyle, mehr Komfort – gar Luxus anbieten.

Das Signal: Vignale.

Ab 2105 wird der Mondeo in Deutschland in seiner neuesten Variante erhältlich sein und nicht lange darauf soll bereits die neue Premium-Ausstattungslinie „Vignale“ erhältlich sein. Vignale-Käufer werden die Portion Extra-Service erhalten, die Premium-Fahrzeuge auszeichnet. Denn neben besonderen Materialien im Innenraum, wertigen Leder-Ausstattungen und einer umfangreichen Ausstattung, soll der Service für Vignale-Kunden aufgepeppt werden. Mehr Dienstleistung am Kunden. Mehr Angebote für Menschen, die deren Alltag fest verplant und durchstrukturiert ist.

Das Konzept „Vignale“ bezieht sich also nicht nur auf das Fahrzeug an sich, sondern viel mehr auf ein ganzes Öko-System um das Fahrzeug herum. Mehr Service und attraktive Angebote inklusive.

Auf der AMI in Leipzig (31.05.2014 bis 08.06.2014) steht neben den weiteren Ford-Neuheiten auch der Ford Mondeo Turnier in der Vignale-Version. Wer sich für den neuen Premium-Drive von FORD interessiert, kommt um einen Besuch an diesem Fahrzeug nicht vorbei! 

 

 

 

AMI 2014 Leipzig – Das Reifengewinnspiel

An ihren Schuhen sollt ihr sie erkennen!

Zur Messe in Detroit gab es bereits einen „Reifencheck“, eine Art Gewinnspiel für Automobil-Experten. Doch ich glaube beim letzten Mal waren die Ausschnitte der Fahrzeuge zu groß geraten, es war zu leicht, die richtigen Hersteller zu raten. Von der AMI in Leipzig nun ein „Reifencheck“ der deutlich schwieriger wird.

14 Fotos – 14 Premium-Reifen von Pirelli? Aber welche Fahrzeug-Marken habe ich auf der Messe in Leipzig fotografiert?

Da es fast unmöglich erscheint, hier nun auch die korrekten Modelle zu erkennen, reicht mir dieses Mal die Nennung der Automobil-Hersteller zu den jeweiligen Fotos!

Und jetzt viel Erfolg beim raten:

Foto 1:

ami 2014 01 pirelli leipzig

Foto 2:

ami 2014 02 pirelli leipzig

Foto 3: ami 2014 03 pirelli leipzig

Foto 4:ami 2014 04 pirelli leipzig

 

Foto 5:

ami 2014 05 pirelli leipzig

Foto 6:

ami 2014 06 pirelli leipzig

Foto 7:

ami 2014 07 pirelli leipzig

Foto 8:

ami 2014 08 pirelli leipzig

Foto 9:

ami 2014 09 pirelli leipzig

Foto 10:

ami 2014 10 pirelli leipzig

Foto 11:

ami 2014 11 pirelli leipzig

Foto 12:

ami 2014 12 pirelli leipzig

Foto 13:

ami 2014 13 pirelli leipzig

Foto 14:

ami 2014 14 pirelli leipzig

Und auch dieses Mal gibt es einen 100 € Amazon-Gutschein zu gewinnen, für den, der alle Fahrzeug-Hersteller korrekt benennen kann.  Sollte es mehrere richtige Einsendungen geben, dann entscheidet das Los! 

Ende des Spiels – ist mit dem Ende der AMI in Leipzig, am 8. Juni 2014

Teilnahmebedingungen:
  • Mitspielen darf jeder, der zum Zeitpunkt der Teilnahme das 18. Lebensjahr vollendet hat.
  • Die Ziehung des Gewinners erfolgt nach Teilnahmeschluss (s.o.) des Gewinnspieles.
  • Der Gewinner wird nach Abschluss des Gewinnspieles ermittelt und schriftlich per E-Mail benachrichtigt. Um den Gewinner zu ermitteln, benötigen wir daher die E-Mail Adresse. Diese ist bei Abgabe des Kommentars bitte anzugeben.
  • Alle Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels genutzt und nach Beendigung wieder gelöscht.

Skoda Octavia G-TEC: Gas geben leicht gemacht.

Das Interesse an Autos mit Erdgasantrieb wächst immer weiter. Deswegen hat sich Skoda gedacht: Schmeißen wir doch mal ein zweites erdgasbetriebenes Fahrzeug auf den Markt. Nach dem Kleinstwagen Citigo kommt jetzt der große Bruder: der Skoda Octavia. Dank bivalentem 1,4-Liter-Turbomotor stellt sich auch nie die Frage, was eigentlich passiert, wenn einem das Gas ausgeht.

skoda g-tec 02 octavia erdgas

Skoda Octavia G-Tec – Erdgas im Tank!

Durch die zwei verschiedenen Kraftstoffarten schont der Octavia, dank günstigerer Erdgaspreise, nicht nur den Geldbeutel. Im Erdgas-Modus stößt er sogar weniger CO2 aus (nur 97 g/km) als ein reiner Benziner. Die komplette Reichweite mit den beiden bis oben hin gefüllten Tanks wird mit maximal 1330 Kilometer angegeben. 410 Kilometer entfallen dabei allein auf das Erdgas. Zusätzlich erfüllt der tschechische Automobilhersteller die im September 2015 in Kraft tretende EU-6-Norm bereits jetzt.

110 PS sorgen selbst bei jedem Spargedanken für flottes Vorankommen. Das einfach zu schaltende manuelle Getriebe unterstützt den Fahrkomfort und lässt den Piloten die Kontrolle über den Erdgas-Tschechen übernehmen. Bequeme Sitze lassen auch auf langen Strecken den Komfort nicht missen und eine Menge Platz im Fond sorgt für glückliche Gesichter bei den Mitfahrern. Bis zu 460 Liter passen in den Kofferraum der Limousine, da bleibt viel Platz für den Wochenendeinkauf oder den nächsten Roadtrip. Durch geschickte Platzierung der Unterflurtanks mindert die Integration der CNG-Tanks nicht die praktischen Fähigkeiten des Octavia im Alltag.

Als wichtiger Baustein der Skoda Nachhaltigkeitsstrategie versuchen die Tschechen saubere Mobilität zu einem bezahlbaren Preis anzubieten. So startet die erdgasbetriebene Variante des Octavia in den Ausstattungslinien Active ab 21.850 Euro an. Der Skoda Octavia G-TEC kommt im Juni in den Handel und bereichert die Palette der verfügbaren Erdgasmodelle um ein „simply cleveres“ und vor allem umweltfreundlicheres Fahrzeug.

skoda g-tec 03 octavia erdgas

 

Nissan zeigt automobiles Allerlei auf der AMI 2014

Mit dem neuen X-Trail, der die erfolgreiche Crossover-Palette um den Qashqai und Juke komplettiert, zeigt Nissan, was sie noch alles in petto haben. Bislang war der X-Trail als robuster Geländetourer bekannt. Doch nun will Nissan seine Neuauflage durch moderneres Design, effizienten Antrieb, verbesserten Komfort und innovativen Technologien zum erfolgreichsten SUV des japanischen Herstellers machen. Flankiert wird der neue X-Trail von der jüngsten Evolutionsstufe des Juke und – als Deutschlandpremiere – vom neuen e-NV200, dem zweiten Elektrofahrzeug von Nissan.

Nissan X-Trail erste ausfahrt

Der X-Trail 2014

Dynamischer und eleganter soll er sein, sowie ein neues Niveau an Komfort und Premium-Ausstattung bieten. Der neue Nissan X-Trail wird dank seines um 76 Millimeter gewachsenen Radstandes zur wahren Komfort-Kutsche. In der Länge verschiebbare Sitze und ein doppelter Ladeboden im Kofferraum sichern ein Maximum an Möglichkeiten.

Der fortschrittlicher 1.6. dCi Turbodieselmotor mit 96 PS und bis zu 90 Kilogramm weniger auf der Waage (im Gesamtgewicht), machen aus dem Nissan X-Trail einen höchst effizienten SUV. Mit weiteren zahlreichen Extras wie dem Nissan Safety Shield bietet er nicht nur ein umfassendes Sicherheitspaket, sondern auch jede Menge Spaß. Dabei behilflich und unterhaltsam: das neueste Infotainement-System, mit Google-Suche und der Möglichkeit zur Nutzung von allerlei Apps.

 

nissan juke facelift

Der Juke 2014

Auch der Juke wird auf der AMI nicht zu kurz kommen. Noch sportlicher kommt der erfolgreiche Kompakt-Crossover daher und zeigt sich in neuen Farben inklusive umfangreichem Personalisierungsprogram. Die Motorenpalette erweitert sich um einen 1.2 DIG-T Direkteinspritzer mit Turboaufladung und juvenil wirkenden 115 PS unter der Haube.

Nissan e-NV 200

e-NV 200

Nach dem erfolgreich laufenden Leaf, der vor allem für Privatkunden interessant ist, wird Nissan beim neuesten Elektroauto die Gewerbekunden ansprechen. Das zweite rein elektrisch betriebene und emissionsfreie Fahrzeug, der e-NV200, wird in Barcelona produziert und kommt ab Juli auf den deutschen Markt. Dabei handelt es sich um die Elektroversion des Kleintransporters NV200. Mit einer Reichweite von ca. 170 Kilometern pro Batterieladung will er sich besonders bei Gewerbetreibenden einschmeicheln und bietet sogar für Familien dank seiner fünf Sitze in der Pkw-Variante eine attraktive Alternative.

 

Wie die Besucher der Auto Mobil International 2014 die neuesten Nissan Modelle finden werden, bleibt abzuwarten.

Ausblick: AMI Leipzig 2014 – Das Ford Feuerwerk der Neuheiten

Ford will es wissen. Mit vielen Deutschlandpremieren und dem neuen Bediensystem Sync2 fährt der Kölner Autohersteller jede Menge Attraktionen auf der AMI 2014 auf. Das wichtigste Exponat ist sicherlich der neue Ford Focus. Mit kraftvollem Design, zahlreichen neuen Assistenzsystemen und Fahrerfreundlichen Features startet seine zweite Modellhalbzeit in diesem Herbst. Ebenfalls neu im Programm sind zwei hochmoderne EcoBoost-Benziner und TDCi-Turbodiesel-Motoren mit jeweils 1,5-Liter und beachtenswerter Knausrigkeit.

Wer ein bisschen mehr Spaß mit dem erfolgreichsten Ford Modell aller Zeiten haben möchte, kann sich zusätzlich zum PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe und dem konventionellen Automatikgetriebe Lenkrad-Schaltwippen dazu ordern. Ein bisschen Spaß muss nämlich sein, oder?

Das neue Bediensystem Sync2 mit Sprachsteuerung und Touchscreen feiert hier ebenfalls seine Markteinführung. Das Infotainmentsystem mit dem 8-Zoll hochauflösenden Farbdisplay gehört zu der neuesten Generation. Wer zum Beispiel Hunger hat, muss dies dem Ford Focus nur per Sprachsteuerung mitteilen und bekommt sogleich eine Liste aller in der Nähe befindlichen Restaurants angezeigt.

Ford schaut auf der AMI in Leipzig auch zuversichtlich in eine neue Premium-Zukunft. Mit der fünftürigen Studie Mondeo Vignale Concept, die in 2015 angepeilt wird, präsentiert Ford eine besonders exklusive Premium-Ausstattungslinie. Mit diesem Modell soll ein einzigartiges Produkterlebnis geschaffen werden, bei dem anspruchsvolles Design mit erstklassiger Material- und Verarbeitungsqualität kombiniert wird. Innovative Technologien ergänzen den Vignale.

FORD Vignale 26 Premium Konzept Mondeo IAA

Einen weiteren Ausblick aufs kommende Modelljahr 2015 gewährt der neue Ka Black & White. Das neue Sondermodell basiert auf der Ausstattungslinie Titanium und bietet zur serienmäßigen Metallic-Lackierung „Midnight-Schwarz“ farblich abgestimmte Stoffpolster und ein Lederlenkrad. Spezielle Dekorelemente zeichnen den neuen Ford Ka ebenfalls aus.

SAMSUNG CSC

Ebenso fortschrittlich geht der neue EcoSport, der pfiffige Lifestyle-SUV im Offroad-Look mit drei Motoren – zwei Benziner und ein Diesel – an den Start. Auf Benziner-Seite: Der direkt einspritzende 1,0-Liter-EcoBoost Dreizylinder mit 125 PS und ein 1,5 Liter großes Ti-VCT-Triebwerk mit 112 PS. Wer Diesel bevorzugt, dem empfiehlt sich der neue 1,5-Liter-TDCi mit 90 PS. Maßstäbe setzt auch der neue Tourneo Courier. Außen kompakt, innen groß, dabei vorbildlich sparsam und sicher. Bei einer Länge von nur 4,16 Metern wartet er mit jede menge Platz im Interieur für bis zu fünf Personen auf. Mehr als 700 Litern sind da drin.

Welches Fahrzeug am besten bei den Messebesuchern ankommen wird, wird sich zeigen.

 

Premiere: Lexus NX

Er kommt spät, aber dafür optisch extrem aggressiv. Von der sonst so typisch japanischen Zurückhaltung keine Spur beim neuen kompakten SUV der Toyota-Edeltochter Lexus.

Vorstellung Lexus NX

Mit frischem, sportlichen Design in die SUV-Klasse:

Futuristisch und dynamisch bis aggressiv wirkt seine Front, er könnte so auch gut in einem Sci-Fi-Film die Hauptrolle übernehmen, aber der Lexus NX kommt nicht zum Schauspiel auf die Straße, er will die Käufer von seinen Fähigkeiten überzeugen. Neben dem üblichen Hybrid-Antrieb, hat Lexus auch einen ganz neuen Antriebsstrang mitgebracht. Seine scharf zugeschnittenen LED-Scheinwerfer blicken teuflisch drein, sein Diablo-Grill erinnert an die Brüder aus den Baureihen IS und GS. Das Ziel der Attacke ist klar: Vom Volkswagen Tiguan, dem Audi Q3 über BMW X3 bis hin zum Mercedes-Benz GLA, der neue Lexus NX will sich mit den Platzhirschen des Segments um Marktanteile balgen.

Lexus wäre nicht der japanische Premium-Hersteller der er ist, würde er nicht auch auf die Details achten. Der NX bekam versteckte Türschlösser mit integrierter Beleuchtung und strahlt auch im Innenraum eine sportliche Finesse aus, die sich mit der gewohnt guten Verarbeitung um die Anerkennung durch den Fahrer buhlt. Ein ordentliches Platz-Angebot wollten die Japaner den Käufern des neuen NX bieten und schufen dabei einen Innenraum der in seiner Klasse für aufsehen sorgen wird.

Jetzt auch mit Turboschub:

Eher ungewöhnlich, aber genau richtig in der Zeit. Der neue Antriebsstrang der Japaner, der im Lexus NX seine Premiere feiert: Neben den erwarteten Hybrid-System, dass man auch aus dem IS 300h kennt, bekommt der NX als NX 200t einen Vierzylinder-Turbomotor  mit 238 PS. Dieser neue Benziner wird über eine neue 6-Stufen-Automatik an den Antriebsstrang angebunden und sowohl als Crossover mit Frontantrieb erhältlich sein, als auch in einer typischen SUV-Version mit Allradantrieb. Dies gilt auch für den 197 PS starken Hybriden, der mit 120 g CO² je Kilometer zum besonders effizienten und Emissionsarmen SUV wird.

Beiden Varianten gemein soll die angeborene Fahrdynamik sein. Basierend auf einer besonders Verwindungssteifen Karosse und in Zusammenarbeit mit elektronisch geregelten Dämpfern, wird das adaptiv arbeitende Fahrwerk für minimierte Wankneigungen und maximierten Fahrspaß sorgen – soweit die Versprechen der Lexus-Techniker.

Kabellos glücklich:

Neue Technik-Features im Innenraum. Das Premium-Navigationssystem lässt sich über ein neues Touchpad bedienen und im Stadtverkehr wird die 360° Kamera für zusätzliche Übersicht sorgen. Und ganz neu in dieser Klasse: Die Smartphone-Ladeschale die über eine Induktions-Ladung verfügt. Ohne Kabel, einfach das Smartphone einlegen und laden lassen.  Vom Abbiegelicht, zum Pre-Crash-System bis hin zu den üblichen Verdächtigen im Feld der Assistenzsysteme, dem Spurwechselwarner und Totwinkel-Assistenten – der neue Lexus NX fährt mit einem vollständigen Angebot an Komfort- und Sicherheits-Systemen vor.

 

Der Hybrid-NX wird es ab Oktober 2014 geben, der NX200t wird ab Februar 2015 auf dem deutschen Markt angeboten. Die Preise sind bislang nicht bekannt, unter 30.000 € wird jedoch nichts passieren, so meine Vermutung.

Video

Hyundai i30 – Probleme mit der Servolenkung?

Ist der Hyundai i30 das nächste Elch-Problemkind?

Schwedische Motor-Journalisten von „teknikensvarld.se“ haben bei einem Standard-Elchtest ein Problem bei einem Hyundai i30 festgestellt und auf Video festgehalten.  Wie im dazugehörigen Artikel beschrieben wird, fuhren die Tester den Hyundai i30 mit knapp 70 km/h in die Ausweichspur, beim zurücklenken in die ursprüngliche Spur verhärtet dann plötzlich die Lenkung, es scheint als würde die Servo-Unterstützung ausfallen. Dadurch gerät das Fahrzeug im Prinzip außer Kontrolle und würde unkontrolliert in den Gegenverkehr fahren, oder gleich die Straße vollständig verlassen.

Das Fahrzeug bleibt danach auch bei langsamen Geschwindigkeiten unkontrollierbar, man sieht gut wie der Fahrer Probleme hat das Lenkrad in den Händen zu behalten. Erst nachdem die Fahrt gestoppt wurde, das Fahrzeug einmal ausgeschaltet und neu gestartet wurde, funktioniert die Servo-Unterstützung wieder wie sie sollte.

Der Testwagen ist ein Hyundai i30 1.6 Diesel mit Automatikgetriebe und wurde im März 2014 gefertigt. Ein 2013 erstmals getesteter i30 mit manuellen Getriebe hatte damals keine Probleme gehabt. Ob es in der Zwischenzeit Änderungen gab die in die Serie einflossen, ist noch nicht endgültig geklärt.

Ob das ganze ein Einzelfall ist und auf ein technisches Problem beim getesteten Fahrzeug beruhte, wird von Hyundai untersucht werden müssen.  Klar ist: So ein Problem möchte man im Alltag, während man durch eine Not-Situation manövriert, nicht persönlich erleben.

Das ausführende Magazin teknikensvarld.de ist im übrigen auch das Magazin, bei dem damals die A-Klasse von Mercedes im bis dato unbekannten Elch-Test umkippte. Im Anschluss mussten alle A-Klassen mit ESP nachgerüstet werden. Was in diesem Fall die Konsequenzen sein werden, man wird abwarten müssen.

 

Erste Ausfahrt: Volkswagen Sportsvan

Genau genommen ist der VW Golf Sportsvan nichts anderes, als der altbekannte Golf Plus. Dem Produktmarketing ist allerdings aufgefallen, dass „Golf Plus“ nicht sonderlich spannend klingt. Denn man möchte nicht mehr nur noch das Auto für die rüstigere Generation bieten, sondern will vor allem junge Familien mit aufs Parkett locken. Also geschwind ein „Sport“ in den Produktnamen verpflanzt, ein paar Gadgets für den Papa mit an Bord gebracht, der eigentlich lieber im GTI seine Runden drehen würde und nun für die Stammtischrunde mit den Kumpels ein Buzzwordarsenal mit Wörtern wie; „adaptives Fahrwerk“ und „Soundsystem mit Subwoofer“ benötigt. Die junge Generation will man aber nicht auf Kosten der nach Marketingsprech „Best Ager“ hinzugewinnen. Man will denn Spagat zwischen jung und alt, sportlich und nicht mehr ganz so sportlich schaffen.

Für den Papa gibt’s beim Stammtisch genug Argumente

Erste Ausfahrt mit dem VW Sportsvan

Papa freut sich beispielsweise über die adaptiven Dämpfer. Damit lässt sich das Fahrwerk zwischen „Komfort“ und „Normal“ spürbar in der Härte verstellen,  aber auch in die – für dieses Fahrzeug völlig unsinnige Einstufung „Sport“. Damit reagiert der Sportsvan dann schlicht bockiger auf Querfugen und Unebenheiten, sportlicher wird die Vorstellung aufgrund der nach wie vorgegebenen Wankfreudigkeit aber nicht. Sinn macht das irgendwie alles keinen, ist der Sportsvan doch kein Auto, dass – im Sinne eines radikalen Supersportlers – die volle Bandbreite zwischen Rennstreckentauglichkeit und Alltag meistern müsste. Man fühlte sich wohl einfach dem „Sport“ im Namen verpflichtet – komme was wolle. Eigentlich schade, denn auf den anderen beiden Stufen leistet das Fahrwerk mit der adaptiven Dämpferregelung (DCC genannt) durchaus ganze Arbeit. Ob der Papa sein Geld in das ein oder andere Bierchen beim Stammtisch oder lieber in die Ausstattung für die passenden Argumente beim Stammtisch investiert, obliegt natürlich ganz seiner Entscheidung. Aber investieren lässt sich in den Sportsvan eine ganze Menge: denn Spielereien, wie das DCC, gibt es im völlig nackten 19.000-Euro-Sportsvan nicht.

volkswagen 14 vw golf sportsvan herstellerfotos

Die Kinder freuen sich über satte Bässe und volle Bandbreite

Zu solchen Spielereien über die sich die junge Familie mitsamt Anhang freuen darf, gehört auch das „DYNAUDIO Excite“ Soundsystem, das mit einem zentralen Lautsprecher auf dem Armaturenbrett und einem Radmulden-Subwoofer im Heck um Käufer ringt. Tatsächlich klingt das System schön ausgewogen und macht durchaus Spaß. Die Kinder wird’s freuen, wenn sich Papa an frühere Tage mit dem eigenen Holzbretter-Kofferraum-Audioausbau erinnert fühlen darf. Natürlich ist auch die neueste Version des Infotainment-Baukastens an Bord. Es darf also in bester Smartphone-Manier gewischt und „gepinched“ werden und damit die Kinder auch auf längeren Fahrten mit Smartphones, Tablets & Co ins Netz gehen können, gibt es optional auch einen WLAN-Hotspot an Bord. Das klingt alles ganz fein und schön durchdacht für die moderne Familie. Warum es aber an den Rücklehnen der Vordersitze zwar aufklappbare Tische, aber (auch optional) kein Fondunterhaltungssystem gibt, überrascht ein wenig.

Dafür aber ist das Platzangebot in der hinteren Sitzreihe sehr üppig bemessen. Ob Papa also die Kinder zur Schule oder die Kumpels zum Fußball transportiert: an Platz wird es niemandem Fehlen. Der ist ausreichend vorhanden und dank der variablen hinteren Sitzreihe (um 18 cm in der Tiefe verschiebbar), lässt sich problemlos zwischen Kofferraumvolumen und Beinfreiheit abwägen. Im besten Fall stehen im Gepäckabteil bis knapp über 1.500 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung.

volkswagen 01 vw golf sportsvan herstellerfotos

Übersichtlichkeit und Praktikabilität für die „Best Ager“

Der bisherigen Zielgruppe des VW Golf Sportsvan nimmt man sich vor allem durch kleinere und feine Details an. Beispielsweise helfen der erstmals in dieser Klasse erhältliche Tote-Winkel-Warner und der Ausparkassistent im Stadtverkehr die Übersicht zu behalten – letzterer warnt beim Ausparken vor herannahenden Fahrzeugen. Zudem ist die C-Säule im Look zwar typisch Golf, aber sehr schlank und verhältnismäßig gerade ausgefallen, was eine gute Sicht nach hinten ermöglicht. Beim Blick nach vorne helfen die Dreiecksfenster und die nach hinten tiefer an den Türen angeschlagenen Außenspiegel, um eine gute Übersichtlichkeit zu gewährleisten. Im Innenraum unterstützen jede Menge praktische Haken und zum Beispiel ein Schlitze für die Parkhauskarten den „Herr Papa“ beim Alltagsverkehr in der Stadt.

Der VW Golf Sportsvan zeigt sich also – wie zu erwarten war – als echter Golf. Er macht alles das, was man von ihm erwartet, ganz hervorragend. Dass das „Sport“ im Namen doch mehr Marketing ist und das einzig damit in Verbindung zu bringende Extra, das DCC, in diesem Auto so sinnvoll ist wie ein Sektkühler in einer Lotus Elise – sei’s drum. Produkte verkaufen sich eben auch oder manchmal „vor allem“ auf Grund ihres Marketings. Aber auch preislich schlägt er voll in die Golf-Kerbe und zeigt sich eher als selbstbewusster Volkswagen, denn für 19.000€ möchte niemand freiwillig einen Sportsvan kaufen. Spaß hat man mit ihm erst wirklich ab 25.000€. Die Motoren sind allesamt sparsam und angemessen in ihrer Leistungsausbeute.

Was aber die eigentliche Überraschung darstellt: es hat sich gezeigt, dass der Sportsvan vermutlich der bessere SUV ist. Denn das, was als Argumente für einen SUV so gerne ins Feld geführt wird – Übersichtlichkeit, Praktikabilität und eine erhöhte Sitzposition – kann der Golf Sportsvan locker bieten. Und wer unbedingt glaubt, die Bodenfreiheit zu brauchen, der kann sich ja dann noch das „Schlechtwegefahrwerk“ im Konfigurator anhaken – dann halt ohne Stammtisch-DCC

Weltpremiere: Das neue Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell

Deutschland einig Kombiland. Von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen sieht man in den fünftürigen Lademeistern nicht nur das praktischere, sondern auch das deutlich schönere Auto. Dies lässt sich speziell in der Mittelklasse auch mit Zahlen belegen: Nicht selten liegt der Kombi Verkaufsanteil markenabhängig bei deutlich über 60%. Auch bei Mercedes-Benz. Dort werden Kombis seit dem S123 von 1978 schlicht T-Modell genannt und im Werk Bremen produziert. Damit die Erfolgsgeschichte der Kombis mit dem Stern weitergeschrieben werden kann, wurde am 21. Mai das Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell im Werk 067 (so das interne Kürzel des Bremer Standortes) der Weltöffentlichkeit vorgestellt.

Nach dem fulminanten Marktstart der neuen C-Klasse Limousine im März, ist dies also der nächste wichtige Paukenschlag der Schwaben auf dem Weg zur Spitze der Premium Hersteller. „T“ – das steht auch in der vierten Generation C-Klasse für „Touristik und Transport“ und spiegelt besser, als jemals zuvor den Charakter dieser Fahrzeuggattung wieder: Praktisch, geräumig, elegant und auf keinen Fall für den Transport gewerblicher Güter gedacht. Denn welcher Handwerker würde schon ein Burmester Soundsystem oder die erstmals in einem Mercedes-Benz erhältlichen online Services via „Mercedes connect me“ benötigen?

In Car Entertainment auf höchstem Niveau also, darüber dürfen sich in Baureihe S205 Fahrer und maximal vier weitere Passagiere freuen. Dazu gehören natürlich auch das bereits aus der Limousine bekannte Head-up-Display für den Fahrer, sowie das in der fließend gestalteten Mittelkonsole integrierte Touchpad, auf dem man – wie bei einem Smartphone – per Fingergeste alle im zentralen und bis zu 960 x 540 Bildpunkten großen Display angebotenen Funktionen steuern kann.

Doch das T-Modell brennt nicht nur ein Technik Feuerwerk im Innenraum ab, auch die Behaglichkeit steigt, denn das Längen- und Breitenwachstum im Vergleich zum Vorgängermodell kommt den Fondpassagieren und ein klein wenig dem Gepäckraum zu Gute. Mit maximal 1.510 Litern Ladevolumen übertrifft der neue Kombi die alte Baureihe S204 um zehn Liter. Das Laderaumvolumen hinter der im Verhältnis 40:20:40 teilbaren Rückbank wuchs um fünf Liter auf 490 Liter. Damit bewegt sich die C-Klasse auf dem Niveau von BMW 3er Touring (1.500l/490l) und Audi A4 Avant (1.430l/490l), hat aber optisch deutlich an Dynamik zugelegt.

Damit das Fahrverhalten hält, was das Design verspricht, musste auch die Rucksack C-Klasse eine Diät von 65kg über sich ergehen lassen und bekam zum Ausgleich die neue 4-Lenker-Vorderachse mit elektromechanischen Direktlenkung. Wem das nicht reicht, kann optional die für diese Klasse einmalige Luftfederung samt Agility Select Schalter für noch mehr Dynamik ordern. Den passenden Antrieb gibt es je nach eigenem Anspruch und Geldbeutel dazu. Die Benzinmotoren starten beim C180 mit 156PS und enden mit 333PS im C400. Sparsamer, aber kaum weniger dynamisch geht es mit den Dieselaggregaten vorwärts. Hier macht der C180 BlueTec mit 115PS den Anfang und der C300 BlueTEC HYBRID (inkl. 20 kW Elektromotor) bildet mit 231PS die Spitze der Selbstzünder.

Auch wenn die technischen Daten zum S205 keine wirkliche Überraschung darstellen, wenn man auf autohub.de die Berichte zur C-Limousine verfolgt hat, so ist es Mercedes-Benz trotzdem gelungen mit dem T-Modell die schönere C-Klasse auf die Räder zu stellen. Zusätzlich hat man dabei auch noch den Spagat zwischen gelungenem dynamischen Design und hohem Nutzwert geschafft. Es sind nämlich die überlegten Details, die den Kombi vom Viertürer abheben. Dazu gehören die clevere dreigeteilte Rückbank mit ihrer Fernentriegelung von der Ladeluke aus genauso dazu, wie der optional erhältliche „Hands Free Access“, um die Heckklappe mit einer Fußbewegung unter der Heckschürze vollautomatisch öffnen zu können.

Fehlt also nur noch der Preis für den schwäbischen Edellaster mit dem Geburtsort in Bremen. Hier hält sich Mercedes-Benz aber noch bis zur Markteinführung im September bedeckt, doch unter 37.000 Euro wird man kaum eine C-Klasse als T-Modell bekommen.

 

Lieber Tesla-Fahrer, Du bist ein Arschloch

Nein – ich meine nicht pauschal jeden TESLA-Fahrer, nein, ich meine nur diesen einen Fahrer eines Tesla Model S. Auch nicht weil ich ihn kennen würde. Nicht weil er mich persönlich angegriffen hätte oder ich irgendeine Erfahrung mit ihm hätte. Nein. Nichts dergleichen. Ich kenne nur sein Auto und wo er es parkt. Aber leider reicht das in diesem Fall bereits aus, um im vollen Brustton der Überzeugung zu sagen:

Lieber Tesla-Fahrer, Du bist ein Arschloch!

Weil:

Ich fange von vorne an: Seit Montag steht mir ein Renault ZOE als Testwagen zur Verfügung. Ein cleveres Auto. Ein Elektro-Auto mit interessanten Details. Zum Laden des Akkus würde ich gerne auf die vorhandene Infrastruktur zurückgreifen. Also wenn Ladesäulen mit 400 V und 32 Ampere zur Verfügung stehen, dann würde ich gerne den Akku des ZOE dort mit frischem Saft aufladen. Das dauert rund eine Stunde und funktioniert eigentlich ganz gut. Eigentlich. Denn es gibt ein Problem mit der Idee der E-Mobilität. Und zwar dann, wenn E-Autofahrer so handeln wie dieser Volltrottel eines Tesla S Models. Die Infrastruktur an öffentlichen Ladesäulen ist derzeit noch ein Problem und ich will an dieser Stelle gar nicht darauf eingehen, wie behämmert ich die Idee von TESLA finde, ein Schnell-Ladernetz über Europa zu ziehen, welches wiederum nur von TESLA-Fahrern genutzt werden kann. Theoretisch auch von anderen, doch TESLA beschränkt die neu geschaffene Infrastruktur auf Fahrzeuge die mit einer 135 kW-Ladung umgehen können. Dabei wäre es kein wirkliches Problem, der gesamten E-Technologie weiter zu helfen, in dem man die Rolle des Pionier glaubhaft ausfüllt. Doch das ist anscheinend nicht die Absicht von TESLA. Und TESLA-Fahrer sind ebenso “ich-bezogen”? Kann das sein?

Das Arschloch vom Frankfurter-Flughafen auf jeden Fall.

E-Mobilität steckt in den Kinderschuhen. Umso mehr freut man sich, als E-Auto-Fahrer, wenn es Anfänge einer brauchbaren Infrastruktur gibt. Zum Beispiel Parkplätze am Flughafen Frankfurt, ausgerüstet mit Schnell-Ladern. Der Flughafen Frankfurt hat so etwas. Im Parkhaus P4 gibt es in der Parkbucht 222 eine Ladesäule. Ja, eine. Diese bietet zum einen den Mennekes (Typ2) an und eine Schuko-Buchse. Dank Mennekes, 400V und ordentlich Druck auf der Leitung, lässt sich so der eigene E-Flitzer binnen 60 Minuten aufladen. Wenn der Parkplatz frei ist. Wenn einer der beiden Parkplätze frei ist. Denn diese Pionierzeit scheint nicht jedem E-Auto-Fahrer gut zu bekommen.

Montag 19.05. – Parkhaus P4 – Parkbucht 222, einer der Parkplätze für E-Autos wird vom Model S besetzt gehalten. Aber er tankt nicht. Kein Kabel in der Ladesäule.

Dienstag 20.05. – Parkhaus P4 – Parkbucht 222, der Parkplatz – der gleiche – wird noch immer vom parkenden Tesla Model S besetzt. Das Fahrzeuge wurde in den letzten Stunden nicht bewegt.

Mittwocht 21.05. – Parkhaus P4 – Parkbucht 222 – der Tesla wurde wieder nicht bewegt.

Nun bin ich nur an diesen drei Tagen am Flughafen gewesen – der Tesla parkte aber die ganze Zeit dort und wurde nicht bewegt.

Da muss man sich frage: Was denkt sich dieses Arschloch? Wofür braucht er einen dezidierten Parkplatz für ein E-Auto, wenn er nicht auflädt? Warum besetzt er die einzigen beiden Lademöglichkeiten über einen längeren Zeitraum? Was passiert – wenn ein anderer Tesla-Fahrer mit dieser Ladesäule gerechnet hat? Nun kann man am Flughafen davon ausgehen, im Normallfall nicht binnen 60 minuten (Ladephase) zurück zum Fahrzeug zu kommen. Geschäftsreisende werden üblicherweise den Tag über dort parken, oder auch einmal eine Nacht. Wenn man zurück kommt, dann wäre es nicht schlecht, wenn man die Infrastruktur nutzen könnte. Oder?

Aber nein – dieses Arschloch parkt mit seinem E-mobil auf dem E-mobil-Parkplatz, ohne den Ladestrom zu benötigen. Vermutlich aus Prinzip. Weil der Parkplatz so schön nah am Gate ist. Ihm scheint egal zu sein, dass es auch andere Menschen gibt, die auf diese Infrastruktur zugreifen wollen. Ich könnte das akzeptieren, wenn er seinen Wagen laden würde – aber er musste seinen Hobel nicht laden. Er wollte nur nah am Terminal parken und nutzt seine Antriebstechnik als Alibi.

Das ist wie der Business-Typ der auf den Frauen-Parkplatz fährt und dort einen Parkplatz besetzt – weil die nächsten freien eben zu weit weg gewesen wären. Das er damit einer Frau den zugedachten Parkplatz wegnimmt – war ihm egal. Aber peinlich.

Nun denn – der TESLA-Fahrer ist aber noch aus einem anderen Grund ein Arschloch. Denn er leistet der gesamten E-Mobilität einen Bärendienst mit seiner Aktion. Er ist der lebende Beweise für die Unfähigkeit zur Adaption.  Einen Parkplatz an einer Ladesäule zu nehmen, obwohl man die Ladesäule nicht benötigt ist schlicht asozial. An einer normalen Tankstelle wäre das unvorstellbar. Parken Sie doch mal an einer Zapfsäule. Am besten an einer Autobahn-Tankstelle. Sie würden sich wundern, wie schnell es dahinter zum Hupkonzert kommt. Zu recht.

Und wie dämlich ist es- wenn jemand Sprit braucht, an einer Zapfsäule parkt, diese anderen verwehrt und dann nicht einmal selbst tankt? Das klingt völlig absurd, oder? Aber am Ende ist es genau das, was dieses Arschloch tat. Hätte dort jemand geparkt – der kein E-Auto fährt, ich hätte es verstanden. Der denkt sich dann nämlich, diese E-Mobilität wird sich nie durchsetzen. Und je früher es diese Träumer einsehen, umso besser. Aber in diesem Fall war es einer der “Träumer”. Einer der jedoch nicht weiter denken kann, als sein eigenes Ladekabel reicht.

Oder es einfach nicht wollte.

Darum,

Arschloch.

 

 

Edit: Donnerstagabend komme ich von einem Termin zurück und werde genau dort wieder vorbeilaufen. Mal schauen ob der TESLA noch immer dort parkt…

Weltpremiere: Mercedes präsentiert den Kombi der C-Klasse (S205)

Kombi, Touring, Avant? Bei Mercedes trägt die praktische Varianz einer Baureihe immer den Namen T-Modell. Und hier nun die ersten Fotos des T-Modells der neuen C-Klasse.

Wenn der W205 zum S205 wird, dann hat die Sache einen Haken!

W205 steht für die Baureihenbezeichnung der neuen C-Klasse. Sobald das große Kombiheck mit ins Spiel kommt, wird aus dem W ein S und der Experte kann nun daraus deuten: S205 ist das T-Modell der neuen C-Klasse. Gar nicht so schwierig.

Mercedes-Benz gab mir die Gelegenheit, bereits vor der Weltpremiere, einen Blick auf den neuen Star der Kombiklasse zu werfen und investigativ – wie ich nun einmal bin – habe ich auch gleich einen Haken am neuen T-Modell gefunden!

Doch nun – der Reihe nach:

Neben den 8 Zentimeter mehr Radstand, die auch die Limousine der C-Klasse bekam, wuchs das Kombimodell gegenüber dem Vorgänger um insgesamt 9.6 Zentimeter. Nicht nur länger, auch breiter und zwar um 4 Zentimeter. Fast das gesamte Längenwachstum kommt den Passagieren in Reihe zwei und dem Laderaum zu gute.  Damit bewegt sich der S205 (C-Klasse T-Modell) schon fast auf dem Niveau des alten E-Klasse Kombis. Platz und Variabilität sind Grundtugenden für eine Kombiversion bei Mercedes, das neue T-Modell der C-Klasse will da keine Ausnahme sein.

Die neue Rücksitzbank ist nun im Verhältnis 40:20:40 geteilt und bietet damit mehr Variabilität als die 60:40 Teilung des Vorgängers. Neben der Möglichkeit die Rücksitzlehnen auf Knopfdruck elektrisch flach zu legen, bekam das T-Modell der C-Klasse nun auch eine elektrische Heckklappe (optional) und auch eine Möglichkeit, die Heckklappe per „Fußtritt“ unterhalb des Stoßfängers zu öffnen (ebenso optional).

Bei den Motoren wird Mercedes die neue Kombiversion der C-Klasse mit drei Vierzylinder-Benzinern und einem Sechszylinder-Benziner anbieten. Die Leistung spannt sich hierbei von 156 PS bis 333 PS. Wer den Dieselmotor bevorzugt, der hat die Wahl zwischen dem 115 PS Diesel aus der Kooperation mit Renault und den überarbeiteten Doppel-Turbodiesel mit bis zu 204 PS, die eine astreine Mercedes-Entwicklung sind. Später folgen ein Diesel-Hybrid (204 PS Diesel und 27 PS E-Motor) und ein Benziner-Plugin-Hybrid mit 210 PS Turbo-Vierzylinder und 70 PS E-Motor. Als C 300 BlueTEC Hybrid (Diesel-Hybrid) kommt der C-Kombi auf einen Normverbrauch von 3.8 Litern auf 100 Kilometern, was einer CO²-Emission von 99 Gramm je Kilometer entspricht!

c-klasse kombi 01 s205 haken

Der Innenraum entspricht – mit Ausnahme des Ladeabteils – dem modernen Innenraum der neuen C-Klasse und hat wie diese auch, u.a. das neue Touchpad und die geschwungene Mittelkonsole zu bieten. Aber dennoch – die C-Klasse als T-Modell hat einen Haken – nein, sie hat sogar zwei Haken:

c-klasse kombi 03 s205 haken

Und an diese Haken – hängt man dann die Jacke.

Wenn jetzt jemand fragt, wofür man diese Haken gebrauchen kann, dann sei darauf hingewiesen: Die T-Modelle sind Autos für Menschen – die praktische Lösungen lieben. Als Beispiel sei erwähnt: Wer mit seinem Hund Gassi geht und die Regenjacke aufhängt, sich die Schuhe ausziehen will und nicht auf dem Jacket hocken will oder wer sich einfach nur vor einem Geschäftstermin nach langer Autofahrt noch einmal in Form bringen will – der hängt an diesen Haken seine Jacke auf.

Okay – ernsthaftere praktische Vorteile bieten diese beiden Haken nicht – eventuell ist das der Haken, an den Haken. Aber sie zeigen dennoch, bei Mercedes wird praktisch gedacht.

Zur Galerie des Mercedes C-Klasse T-Modells [klick]

 

Nissan präsentiert den Pulsar

Mit Fahrzeugen wie Qashqai, X-Trail und Note hat Nissan in den vergangenen Jahren ganz neue Segmente begründet. Basierend auf denselben Denkansätzen – mutiges Design gepaart mit technischen Innovationen und großzügigen Platzverhältnissen – erweitert der japanische Automobilhersteller nun seine Modellpalette um eine Schräghecklimousine: den neuen Nissan Pulsar.

Fortschrittliche Technologien

Der Nissan Pulsar verfügt über viele nützliche technische Features, die die Fahrt noch sicherer und angenehmer machen. Mit Ausstattungsdetails, die man gewöhnlich erst in höheren Fahrzeugklassen erwartet, unterstreicht Nissan seinen Anspruch, technische Innovationen möglichst vielen Autofahrern zugänglich zu machen.

Das Nissan Safety Shield beispielsweise kombiniert verschiedenste Assistenzsysteme miteinander und knüpft so ein einzigartiges Sicherheitsnetz. Es umfasst unter anderem einen Autonomen Notbrems-Assistenten, eine Bewegungserkennung sowie einen Spurhalte- und einen Totwinkel-Assistenten.

Die neueste Generation von Nissan Connect ist ebenfalls an Bord. Das Navigations- und Infotainment-System integriert nicht nur das Smartphone, sondern bietet darüber hinaus zahlreiche Funktionen wie etwa Send-to-Car von Google® und verschiedene nützliche und informative Apps.

Der Nissan Pulsar fährt außerdem mit LED-Scheinwerfern vor, die bereits für Qashqai und X-Trail angeboten werden. Die markanten Leuchten des Pulsar produzieren ein weißes, klares Licht und verbrauchen 50 Prozent weniger Energie als konventionelle Scheinwerfer.



Effiziente und leistungsstarke Motoren

Beim Antrieb setzt Nissan seine erfolgreiche Downsizing-Philosophie fort. Die Palette des Nissan Pulsar umfasst ausschließlich Turbo-Motoren, die Fahrspaß mit höchster Effizienz kombinieren – und die Betriebskosten somit so niedrig wie möglich halten. Als Einstiegsmotor dient ein 1,2-Liter-DIG-T-Turbobenziner mit 85 kW/115 PS, alternativ steht ein 1,5-Liter-dCi-Diesel mit 81 kW/110 PS und einem maximalen Drehmoment von 260 Nm zur Wahl. 2015 wird das Motorenangebot um einen 1,6-Liter DIG-T Turbobenziner mit 140 kW/190 PS erweitert.

Der CO2-Ausstoß beläuft sich je nach Motorisierung auf weniger als 95 Gramm pro Kilometer (noch nicht homologiert).  Neben einem manuellen Schaltgetriebe ist für den Pulsar optional auch ein Xtronic Automatikgetriebe erhältlich, das direktes und unmittelbares Feedback bei schneller Beschleunigung und hohe Fahrkultur mit sanftem Wechseln der Übersetzungen im Niedriglastbereich verbindet.

Neue Maßstäbe bei Platzverhältnissen
Mit 2,70 Meter profitiert der Nissan Pulsar vom längsten Radstand seiner Klasse: Kein anderer Kompaktwagen bietet mehr Schulter- und Beinfreiheit. Selbst auf der Rückbank liegt die Kniefreiheit bei 692 Millimetern, womit der Pulsar geräumiger ist als viele Mittelklassemodelle. Trotz dieser großzügigen Platzverhältnisse beschränkt sich die Fahrzeuglänge auf kompakte 4,39 Meter. Das erleichtert die Parkplatzsuche in der Stadt.

Eleganz gepaart mit Athletik
Dank des typischen, V-förmigen Kühlergrills und der muskulösen Kurven ist der Pulsar auf Anhieb als Nissan Modell erkennbar. Die Design-DNA, die Qashqai und X-Trail eine solch kraftvolle Präsenz verleiht, erzeugt beim Pulsar eine elegante, athletische Form, die starke Linien mit liebevollen Details verbindet. Wie die Crossover-Geschwister kennzeichnen das neue Modell markante Radkästen, eine zum Heck hin ansteigende Gürtellinie und ein fließendes Profil.

Die selbstbewusste Premiumanmutung setzt sich im Interieur fort, wo hochwertige Materialien und ein klares Design perfekt mit der großzügigen Ausstattung harmonieren. Speziell auf Europa abgestimmt, läuft der Pulsar im spanischen Nissan Werk in Barcelona vom Band. Der Marktstart ist für Herbst 2014 vorgesehen.

Pressemeldung

Ford Mustang 2015 mit V6 Motor startet bei 17.819 Euro

Wer sich jetzt für den neuen Ford Mustang interessiert, kann das 2015er Modell für 17.819 € bestellen. Theoretisch. Denn dieser Preis gilt natürlich nur für die USA und in Dollar sind das 24.425$.  Wenn der neue Mustang im nächsten Jahr ganz offiziell zu uns nach Deutschland kommt, dann wird sich die US-Ikone fern ab von diesem Schnäppchen-Preis bewegen. Zur Erinnerung, für 17.819 € bekommt der deutsche Autokäufer nicht einmal den Ford Fiesta in der ST-Version. Von so viel automobiler Leidenschaft zu einem derart guten Kurs, können deutsche Autokäufer nur träumen.

 

Sicher durch den Sommer: Drei Gründe für den Sommerreifen

Ein Autoreifen sollte immer optimal an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst sein. Ändert sich die Jahreszeit, ändern sich wetterbedingt auch die Gegebenheiten auf der Fahrbahn. Die StVO schreibt daher vor, dass ein Kraftfahrzeug bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur mit Reifen gefahren werden darf, deren Laufflächenprofil und Struktur so konzipiert sind, dass sie bei dieser Witterung bessere Fahreigenschaften gewährleisten als normale Reifen. Einen festgeschriebenen Zeitraum, wann Winterreifen anlegt werden müssen, gibt es zwar nicht, Experten raten jedoch, in der Zeit von Oktober bis Ostern auf Winterreifen zurückzugreifen. Wer gegen diese Auflage verstößt, muss ein Bußgeld zahlen. Anders verhält es sich im Sommer. Hier ist keine spezielle Bereifung vorgeschrieben. Es gibt jedoch drei gute Gründe, die Winterreifen ab Ostern gegen spezielle Sommerbereifung zu tauschen.

  • Grund eins: Wer wechselt, spart Sprit und schont die Umwelt
    Der Gesetzgeber verpflichtet niemanden dazu, die Winterreifen im Sommer abzulegen. Es wäre aber sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch gesehen höchst unsinnig, auf Sommerreifen zu verzichten. Winterreifen verfügen über eine sehr weiche Gummimischung, die im Winter den nötigen Grip gibt. Bei sommerlichen Temperaturen nutzt sich ein Winterreifen jedoch viel zu schnell ab, und durch den größeren Rollwiderstand erhöht sich der Spritverbrauch – nicht nur schlecht fürs Portemonnaie, sondern auch für die Umwelt.
  • Grund zwei: Besseres Fahrgefühl
    Im Gegensatz zu Winterreifen sind das Profil und die Gummimischung von Sommerreifen speziell an die Gegebenheiten des wärmeren Halbjahres angepasst. Spätestens wenn das Thermometer in den zweistelligen Plusbereich klettert, wirken sich Winterreifen negativ auf Fahrkomfort und Geräuschentwicklung aus. Optimierte Sommerreifen bieten bei hohen Temperaturen ein sehr viel angenehmeres Fahrgefühl. Die Profilblöcke eines Sommerreifens sind gröber und verfügen über zahlreiche Längsrillen, wodurch sie bei trockenen und regennassen Straßen ein optimales Handling bieten. Die besseren Fahreigenschaften zeigen sich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten. Hier verleihen diese Pneus deutlich mehr Stabilität.
  • Grund drei: Mehr Sicherheit
    Sicherheit geht vor. Reifen, die an die jeweilige Jahreszeit angepasst sind, kommen eindeutig schneller zum Stehen. Sommerreifen bieten aufgrund der Materialeigenschaften nicht nur Fahrstabilität, sie verkürzen auch den Bremsweg auf trockenen und regennassen Straßen gegenüber Reifen, die für winterliche Straßenverhältnisse optimiert wurden. Wer auf Sommerreifen verzichtet, schafft eine unnötige Gefahrenquelle.

Es lässt sich also festhalten: Spätestens ab Ostern ist der Sommerreifen ein Must-have. Doch wer sich nach geeigneten Modellen umsieht, wird schnell feststellen: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Unter den zahlreichen Topmarken das richtige Produkt für den eigenen Wagen und die individuellen Fahrgewohnheiten ausfindig zu machen, kann sich bei der großen Auswahl durchaus schwierig gestalten. Eine Hilfestellung kann hier der jährliche Sommerreifen-Test des ADAC bieten, dessen Testsieger 2014 von Tirendo hier übersichtlich einander gegenübergestellt wurden. Getestet wurden sowohl Sommerreifen für die Dimension Kompaktfahrzeuge und ältere Pkw bis in die Mittelklasse (195/65 R15 V) als auch Pneus für die Dimension Kleine Pkw (175/65 R14 T).

SUBARU WRX STi – Vom Nürburgring zum Col de Turini

In einigen Tagen steht die erste Testfahrt mit dem neuen SUBARU WRX STi auf dem Programm. Doch bevor es mit dem neuen Modell auf die Strecke geht, sollte sein Vorgänger mit mir auf eine Abschiedstour gehen und zeigen, was es bedeutet, wenn unter der Haube ein 2.5 Liter Boxermotor bollert und die Kraft des Turbomotors über einen symmetrischen Allradantrieb auf die Straße gebracht wird. Der WRX STi hat sich eindrucksvoll in die Geschichtsbücher der Rallye-WM eingetragen und seit einigen Jahren fährt das aktuelle Modell auch bei den 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife mit. Wohin sollte die Abschiedstour des WRX STi also führen? Die Antwort war schnell gefunden: Es konnte nur eine Strecke geben, die dem Charakter des WRX STi, dem Enkel des Rallye-Weltmeisters von 1995, 2001 und 2004 gerecht wird. Die Bergstrecke des Col de Turini in den französischen See-Alpen. Und der Startpunkt für die Abschiedstour konnte nur im Fahrerlager des Nürburgrings sein. Dem Ort, an dem am 19.6.2014 sein Nachfolger in das härteste Rennen des Jahres starten wird, dem 24h-Rennen 2014. subaru wrx sti nürburgring

Die Tour-Fakten:
  • Start: Nürburgring-Fahrerlager
  • Ziel: Gipfel am Col de Turini
  • Strecke: 1.166km
  • Höhenunterschied: 1.712 Meter

WRX STi start in der Boxengasse Der Start im Fahrerlager des Nürburgrings war unspektakulär: Das Rolltor hinauf geschoben, den WRX STi gestartet und langsam aus den heiligen Hallen der Eifeler Traditionsstrecke hinaus gerollt. Der Vierzylinder-Boxer brummelt aus seinen vier Auspuffrohren, lautmalerisch ist auf jeden Fall etwas anderes. Der WRX STi fühlt sich im Fahrerlager des Nürburgrings wohl, man spürt es an seiner souveränen Art, wie er sich durch Reifenstapel und Öl-Kannen manövriert. Die Blicke der Besucher vor Ort sprechen Bände: Dort erkennt man den WRX STi mit seinem großen Heckflügel. Man erinnert sich an seine Geschichte, versteht den Sinn der Fritten-Theke am Heck und wundert sich nicht über die Lufthutze auf der Motorhaube. Unter dieser Hutze steckt der Ladeluftkühler des Turbomotors. Mit 300 PS aus 2.5 Litern ist der WRX STi nicht übermotorisiert. So lange man den Dreh-Hebel für die Steuerung des Motor-Kennfeldes im “Intelligent Drive” Modus belässt, fühlt sich der Allradler sogar betont harmlos an. Keine Spur von wildem Rallye-Tier, fieser Vollgas-Wutz. Daneben die Knöpfe zum einstellen des Allradantriebes. Die meinen es wirklich ernst bei SUBARU. Der WRX STi mag einen, für den Alltag, peinlich großen Heckflügel auf seinem Kofferraum spazieren fahren – hier im Umfeld der Nürburg und beim Anblick der Regelknöpfe des „symmetrical all-wheel-drives“ wird einem bewusst, wie ernsthaft das Anliegen des WRX ist. Später – in den See-Alpen sollte der Enkel der Rallye-Ikonen Klartext mit dem Fahrer sprechen – bis dahin standen jedoch noch über 1.100 Kilometer auf dem Plan. Gefahren zum Teil auf den langweiligen, vom Tempolimit gegeißelten, Autobahnen Frankreichs. wrx porta nigra

Erster Stopp: Porta Nigra

Wie durstig der Turbo-Motor des SUBARU werden konnte, zeigte sich bereits auf dem ersten Teilstück der Tour. Mit vollem Tank vom Nürburgring gestartet, standen 60 Minuten später und nach 127 Kilometern nicht mehr als 50 % des Tankvorrates zur Verfügung. Der WRX zeigte sich nach der ersten Hatz über die A48 und A1 von seiner trinkfesten Seite. 20 Liter vom guten 98 Oktan Saft durch die Einspritzdüsen jagen? Kein Problem. Dazu stellt man den Drive-Mode Schalter am sinnvollsten auf “Sport sharp (#S)” und überlässt dem Ladedruck das Kommando. Die Porta Nigra ist einmal im Jahr das Zuhause der deutschen Rallye-Gemeinde – ein schnelles Foto und die Tour in Richtung Süden ging weiter. Die Weinberge und die Wertungs-Etappen der Deutschland-Rallye haben den, in WR Mica blau lackierten, SUBARU gelockt – doch der Ruf des Col de Turini war lauter.  Der nächste Stopp konnte also nur in Frankreich statt finden. Subaru WRX STi Roadtrip 2

Ätzende Autobahnen Galliens

Mit 300 PS, manuellen 6-Gang Getriebe und einem technisch genialen Allradantrieb sind Tempo-Limits und schnurgerade verlaufende Autobahnen nicht besonders reizvoll. Das Wetter versuchte sich indes als Unterhaltungsmeister. Sintflutartige Regenfälle wollten die Sport-Reifen des WRX STi an ihre Grenzen zu bringen. Doch ein WRX lässt sich von Aquaplaning nicht beeindrucken. Lenkrad locker und gerade halten, das Tempo anpassen und wie Jesus über das Wasser marschieren.  Der WRX kann es.subaru wrx sti nizza promenade

Nizza

Nach einer kurzen Nacht im französischen Niemandsland, kurz hinter Lyon, stand am zweiten Tag die Etappe zur französischen Südküste bevor. Über Marseille führte die Route nach Nizza. Ein Besuch an der Strandpromenade – immer wichtig – immer beliebt. Und wenn es ordentlich regnet und am Himmel die dunklen Wolken das Regiment übernehmen, dann kann man sich auch zum fotografieren in Stellung bringen. An diesem Punkt waren bereits gute 1.000 Kilometer zurück gelegt und der WRX hatte gezeigt, wie locker er die lange Strecke in Angriff nimmt. 24-Stunden im Fahrzeug. Dank extrem guter Sitze und hohem Fahrkomfort – ja, absurd bei einem Auto mit derartiger Rallye-DNA, aber wirklich vorhanden – sind selbst die langweiligen französischen Autobahnen irgendwann überstanden. Vor einem liegt das offene Meer und im Rücken nun die See-Alpen, der Zielpunkt der Tour. Subaru WRX STI Bergetappe 1

Bergwertung

pirelli - partner von mein-auto-blogVom mondänen Stadtleben Nizzas aus, sind es nur 30 Minuten bis es zum ersten ernsthaften Berg-Paß. Der Col de Braus führt auf gute 1.000 Meter hinauf und war ehemals die Hauptverbindung zwischen Nizza und Turin. Nach der langen Tour galt es nun die Sitze richtig einzustellen, den Abstand zum Lenkrad zu verkürzen, durchatmen, die Fahrdynamik-Einstellungen auf “Sport-sharp” zu stellen und den WRX STi auf die Route seiner Ur-Ahnen einzustimmen. Bis 2.000 Umdrehungen grummelt der Boxermotor unbedenklich. Sein Turbolader ist hier noch beim Luft holen. Bis 4.000 Umdrehungen stellt der 2.5 Liter Motor sein Drehmoment bereit – wie bei einer unangekündigten Paket-Lieferung erscheinen die 407 Nm nach alter Turbomotor-Manier gemeinsam und plötzlich. Der Allradantrieb übernimmt die Verteilung der Kraft, drückt die Fuhre mit zurecht gestutzten Drehmoment-Zuteilungen in die Berg-Kehren, nimmt der Vorderachse die zugeteilte Kraft weg, sobald die Fuhre zu untersteuern droht und lässt den immerhin 1.500 Kilogramm schweren WRX leichtfüßig tänzeln. Anbremsen, runterschalten, mit der Hacke den Turbomotor bei Drehzahl halten – der WRX ist aus einer Zeit, in der schnelle Autos von schnellen Autofahrern bewegt wurden. Hier hilft kein Drehzahl-Management beim anheben der Drehzahl – hier übernimmt der Fahrer die volle Verantwortung für scheitern und siegen am Berg. 1.500 Kilogramm zusammenstauchen – die Bremse arbeitet heftig und erzählt dem Fahrer mit entsprechenden Geräuschen von ihrem Engagement im Bereich der negativen Beschleunigung. Hart am Berg. Der Turbomotor drückt, der Allradantrieb verteilt die Kraft nach bestem Wissen und der Körper des Fahrers fängt an, mit Schweißflecken unter den Armen, von der Arbeit zu berichten. Arbeit und Lust – wer Auto fahren als pures Vergnügen empfindet, der findet nach einigen Berg-Passagen den Zugang zum WRX – links rechts, der Tanz auf dem Asphaltband kann beginnen. Blinde Kuppen, spitze Felszacken, Kies im Scheitelpunkt – sobald die Sportreifen ihre Arbeitstemperatur erreicht haben – bei 1.000 Meter über n.N. und 6° Außentemperatur sind dazu einige Kurven mit mutigen G-Werten notwendig – verschmelzen der WRX und sein Fahrer zu einer Einheit. Eine Lenkung die um die Mittellage nicht genug Präzision bietet? Welcher Volltrottel hat dies dem WRX je attestiert? Klugscheißer die nie den Tanz in den See-Alpen geübt haben – vermute ich. Der WRX verliert nach den ersten Berg-Etappen, nachdem der Bordcomputer die Verbrauchswerte mit einer führenden drei errechnet hat, massiv an Gewicht. Frontlastig? Nicht mit diesem Allradantrieb. Nicht mit diesem Fahrwerks-Setup. Der WRX springt über den geschichtsträchtigen Asphalt, verschlingt Meter um Meter – um Meter. Kastriert Spitzkehren zu simplen Richtungsänderungen, verbindet den Arsch des Piloten mit dem Asphalt. Alte Technik? Simpler Turbomotor? Langweilige Limousine mit Proletenflügel? Hier oben, in den See-Alpen Südfrankreichs spielt der WRX STi in einer ganz eigenen Liga. Er zeigt Dir, welche DNA in ihm steckt, er beweist seine Gene und sein Talent. Er lässt dich ehrfürchtig zurück, sobald Deine Grenzen früher erreicht sind als die Haftungsgrenzen seines Antriebssystems. Und das wird Dir passieren.

Und plötzlich stehst Du am Col de Turini.

Knackend berichten die Bremsen von den hitzigen Kilometern die hinter dir liegen. Berg auf und immer hart im Spiel zwischen Ladedruck, Grip und Bremsbalance. Im Leerlauf rumort der Vierzylinder-Turbo weiter. 125° Öl-Temperatur liegen an, während hier oben, auf über 1.600 Metern über dem Meer die Außentemperatur nur knapp oberhalb des Gefrierpunktes liegt. Dein Körper fühlt sich indes an, als wärst Du die letzten Stunden unter Drogen gestanden. Adrenalin und WRX-DNA mischen sich mit Deiner Wahrnehmung. Glück entsteht. subaru wrx sti col de turini wrxtrip Am Ziel angekommen. Aus den berechneten 1.166 Kilometern wurden lockere 1.400 Kilometer bis zum Col de Turini. Zu verlockend waren die Wege dort hinauf, zu beeindruckend die souveräne Art mit der sich der WRX über die Stunden auf der Autobahn gezeigt hat.

 

Der neue SUBARU WRX STi

Wenn in einigen Tagen die Testfahrten mit dem neuen Modell anstehen, werde ich im Hinterkopf die Vorstellung des Vorgängers haben. Und es ist gut zu wissen, daß man bei SUBARU nicht wirklich viel am Motor und Antriebsstrang des WRX geändert hat. Und auch der Heckflügel wird wieder da sein. Manche Dinge sollte man eben nicht ändern – manchmal braucht man aber eine gewisse Zeit, bis man das verstanden hat. Der SUBARU WRX STi gehört zu den letzten Straßensportlern, die ihre Motorsport-DNA nicht von einer Werbe-Agentur erhalten haben.  Das hat er mir bewiesen – auf einer eindrucksvollen Tour, vom Nürburgring zum Col de Turini.

Zur WRX-Roadtrip-Galerie [klick]

 

Danke an Pirelli Deutschland und SUBARU Deutschland für die Unterstützung!

VLN 4: Blick in den Toyota GT86 Cup

Der Knoten scheint geplatzt: Nach einem schwierigen Start in die Saison und dem offenbar befreienden Erfolg beim 3. Lauf des TMG GT86 Cup wurde das Team Vantage Motorsport, erst zu Saisonbeginn neu in den Cup eingestiegen, auch im vierten Rennen des Jahres als Sieger abgewunken. Vorzeitig, denn nach etwas mehr als drei Stunden Fahrzeit wurde die 45. Adenauer ADAC Simfy Trophy nach einem für die Fahrer glimpflich verlaufenen Unfall abgebrochen. Vantage Motorsport mit den Geschwistern Sarah und Nigel Moore im Cockpit des TMG GT86 CS-V3 sind damit die ersten Doppelsieger im TMG GT86 Cup in dieser Saison. Rang zwei sicherten sich Alexander und Wolfgang Kudrass mit Martin Tschornia für das Team Leutheuser Racing&Events vor dem Vater-Sohn-Duo Wolfgang und Kevin Hönscheid (WH-Motorsport). 

Beeindruckend diesmal vor allem die Überlegenheit des britischen Teams. Nigel Moore, der nach drei Pole-Position in Folge diesmal „nur“ von Startplatz zwei ins Rennen gegangen war, dominierte vom Start weg. Schon in der erste Runde übernahm der schnelle Brite die Führung in der Klasse Cup 4 und baute sie im Verlauf des weiteren Rennens kontinuierlich aus. Den Sieg fuhr Nigel Moore diesmal übrigens ganz allein heraus. Just als er auf dem Weg in die Box zum Fahrerwechsel war, wurde das Rennen abgebrochen. „Heute lief für uns nahezu alles perfekt. Im Qualifying hatten wir noch kleine Probleme mit dem Set-up, doch im Rennen hatten wir alles im Griff“, freute sich Moore nach der Siegerehrung. „Leicht war das Rennen dennoch nicht. Auf der Nordschleife darf man keine Sekunde unkonzentriert sein, sonst ist ein Rennen ganz plötzlich zu Ende“, zog Moore zufrieden Bilanz. Wie gut Vantage Motorsport diesmal unterwegs war, zeigt auch ein Blick in die VLN-Gesamtwertung. Im Feld der insgesamt 207 gestarteten Autos hatte Moore das Rennen von Platz 138 aufgenommen. Als der Lauf nach rund 200 Minuten abgebrochen wurde, lag das Auto von Vantage Motorsport auf Gesamtrang 93. 

So einsam der TMG GT86 CS-V3 mit der Startnummer 539 an der Spitze des Cup-Feldes seine Runden drehte, so spannend verlief der Kampf um die Podiumsplätze. Die beiden Autos von Leutheuser Racing&Events mit den Startnummern 540 und 545, WH-Motorsport (Startnummer 538) und das Toyota Swiss Racing Team (532) lieferten sich einen hochspannenden Kampf um die Plätze auf dem Podium. Die Verfolger jagten sich phasenweise in Sichtweite und mit knappen Sekundenabständen um die Nordschleife, ehe die rote Flaggen die Hatz durch die grüne Hölle unverhofft beendete. 

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motosport: „Heute haben wir wieder alles gesehen, was die Faszination Motorsport ausmacht. Faszinierende Rennautos, Speed und spannende Zweikämpfe bei perfekten äußeren Bedingungen auf dem Nürburgring. Den Siegern Vantage Motorsport kann man zu einer erstklassigen Vorstellung nur gratulieren. Nach einem nicht ganz problemlosen Einstieg in unseren TMG GT86 Cup hat sich Vantage-Motorsport in kurzer Zeit zu der Mannschaft entwickelt, dass es nun zu schlagen gilt. Ich bin mir sicher, dass unsere etablierten Cup-Teams das als Herausforderung betrachten und beim nächsten Rennen nach der Sommerpause am 5. Juli wieder voll angreifen werden

Nissan schickt Heidfeld in die grüne Hölle

Der vierte Saisonlauf der VLN am Nürburgring wird für Nissan zur Generalprobe für das 24-Stunden Rennen. Um optimal gerüstet zu sein, startet Nissan mit insgesamt drei Nissan GT-R in das Rennen und einer besonderen Fahrerpaarung auf den Fahrzeugen der Nissan GT Academy.

Nick Heidfeld startet für Nissan beim 24h-Rennen

Drei Fahrzeuge umfasst das Engagement der Japaner beim 24h-Rennen und beim vierten VLN-Lauf findet die Generalprobe für das wichtigste Rennen des Jahres statt. Zwei Nissan GT-R werden unter der Bewerbung der Nissan GT-Academy (Team RJN) eingesetzt und ein Fahrzeug vom „Schulze Team“.

Neick Heidfeld startet für Nissan beim 24h-Rennen

Von der Spiele-Konsole auf die Rennstrecke. Die Absolventen, die Gewinner, die besten Konsolen-Spieler der Welt bekamen die Chance und wurden von Nissan auf den Einsatz als Rennfahrer vorbereitet. Mit Alex Buncombe, Lucas Ordonez und Florian Strauss starten drei Gewinner der GT-Academy zusammen mit ihrem Mentor Nick Heidfeld in das vierte VLN-Rennen der Saison. In dieser Fahrer-Paarung wird man auch gemeinsam das 24h-Rennen in Angriff nehmen. Auf dem zweiten Fahrzeug der GT-Academy startet die japanische Piloten-Abordnung mit den Rennfahrern Tanaka Tetsuya, Hoshino Kuzuki, Chiyo Katsumasa und dem schon seit langer Zeit in der japanischen GT-Meisterschaft startenden Michael Krumm.

Auf dem Fahrzeug der „Schulze-Brüder“ wird neben Tobias und Michael auch Yamauchi Kazunori starten – in seiner Funktion wiederum Vice-President von Sony und Erfinder des GT-Konsolenspiel. Und damit schließt sich der Kreis. Denn nun starten die besten Sony GranTurismo (GT) Spieler, dank der Förderung durch die Nissan GT-Academy, im gleichen Rennen – wie der Erfinder der Renn-Simulation.

Eine faszinierende Vorstellung und ein wundervolles Beispiel für die Faszination des Motorsportes. Und gemeinsam ist allen der Respekt vor der Nordschleife. Und der Rennwagen mit dem sie in das 24h-Rennen starten werden: Der Nissan GT-R GT3 Nismo.

 

Vor dem Rennen habe ich mich von den Fähigkeiten des Nissan GT-Academy Gewinners Florian Strauss überzeugt – nein, ein Foto vom Ergebnis wird es nicht geben. Nur ein Beweisbild von vorne:

Florianstrauss nissan

 

Wer das vierte VLN-Rennen der Saison nicht live vor Ort anschauen kann, der sollte sich den Link für den VLN-Livestream notieren: http://www.vln.de/de/live/features.html

 

bjoern-mein-auto-blog

Der Schweizer, der gegenüber Audi-Boss Stadler die Wahrheit enttarnte

Vor ein paar Tagen hat ein Schweizer Motor-Journalist einen Artikel verfasst, der viel geteilt wurde – auf Facebook tauchte er gleich mehrfach in meiner Timeline auf und die Kommentare zu den Ausführungen von Peter Ruch – so sein Name – waren oftmals eher zustimmend, denn kritisch.

Worum ging es?

Peter Ruch fuhr den Alfa Romeo 4C und wurde von diesem mitten hinein in sein viertaktendes Herz getroffen.

Und dann: fahren Sie den 4C mal aus. Sie werden ein nervöses, fieses Teil erleben, das den Fahrer jede Sekunde des Weges fordert. Man will mit ihm nicht von München nach Hamburg fahren, dafür ist er zu laut, zu grob, zu aktiv, man würde schweissgebadet ankommen. Doch dafür will man am Sonntagmorgen um 5 aufstehen, zwei, drei Pässe fressen, sich dann unter die Dusche stellen – und der Familie bestens gelaunt das Frühstück servieren.

Zitat: http://ps.welt.de/2014/05/13/sehr-geehrter-herr-stadler/

Im restlichen Text war Peter Ruch nicht minder emotional am Thema.

Die Schweizer Motor-Journalisten und die Kollegen aus Österreich sind in vielen Themen deutlich direkter. Das hat vielerlei Gründe, gehört aber jetzt nicht hierher.

Der Artikel von Peter Ruch hat nun eine so polarisierende Wirkung entfaltet, dass sich ein arrivierter deutscher Motor-Journalist zu einem eigenen Beitrag hat hinreißen lassen. Nicht auf der welt.de Domain – auch nicht bei den wichtigen deutschen Web-Angeboten von ams oder autobild, sondern auf automotive-opinion.com. Der Verfasser der Antwort: Peter Groschupf. Kein unbekannter Motor-Journalist, ein Mann der seit 30 Jahren in der Branche arbeitet. Seine Antwort:

Dass der Autor kritisert, im Volkwagenkonzern würden zu viele Gleichteile verbaut und die Marken verwässert, ist typische Autotester-Denke. Wer jede Woche das Auto wechselt, mag sich schwer tun, noch große Unterschiede zu finden. Für den Käufer sind solche Überlegungen völlig irrelevant. Er will sein Auto haben und fährt es bein paar Jahre. In guter Qualität zu einem für ihn erschwinglichen Preis. Ob der Motor noch in einem anderen Fahrzeug des Konzerns arbeitet, ist ihm egal. Und wenn der Alfa ein so gutes Spaß-Auto ist, wie der Autor jubelt, dann wird er zweifellos seine Kunden finden. Ob der Alfa dem Audi TT das Wasser reichen oder gar abgraben kann, bleibt abzuwarten. Rupert Stadler hat jedenfalls keinen Grund, seine Planung und Strategie über den Haufen zu werfen. Der Erfolg wird ihm Recht geben. Audi baut seine Autos schließlich nicht für die Minderheit gekonnt quer fahrender Motorjournalisten.

Zitat: http://automotive-opinion.com/2014/05/15/ein-offene-brief-an-den-audi-chef-gegen-die-automobile-bevormundung-ist-zwar-gut-geschrieben-geht-aber-an-der-wirklichkeit-vorbei/

Zuerst einmal: Den Artikel von Peter Ruch werden mehr Menschen lesen, als den von Peter Groschupf. Das könnte man bereits als Statement verstehen. Auf der anderen Seite aber, verstehe ich beide Meinungen. Verstehe die Aussage von Peter Ruch jedoch nicht als „Fürsprache“ zu mehr „gefährlichen Autos“, wie dies Peter Groschupf implizieren will (im übrigen war der erste TT – ohne Flügel und bevor er in Stückzahlen zugelassen wurde, vermutlich gefährlicher zu fahren als der 4C) – doch um den „Thrill-Faktor“ der fahrlässigen Gefährdung ging es Peter Ruch (wie ich ihn verstand) gar nicht.

Es geht um Emotionen. Und die fehlen den Ingolstädter-Technokraten. Sie bauen perfekte Autos. Und sie machen Gewinne wie blöd. Das ist kein Zufall, es ist das Ergebnis von perfekter Arbeit.

Aber es ist auch die Abwesenheit von natürlichen Makeln. Und eben diese Makel sind es, die Emotionen auslösen. Peter Ruch hat völlig recht mit seinem – zum Teil – auch grob polemischen Ausführungen. Aber eben diese Polemik, dieses zuspitzen, dass gehört dazu. Das braucht ein solches Statement. Nur so wird aus einem Artikel ein Beitrag der Leser bewegt und teilt und nur so wird man in Ingolstadt auch merken, wie groß doch der Wunsch bei vielen Autokäufern ist – lieber etwas mit mehr Spaltmaßen, als ein Auto mit der Gefühlsprägung eines Miele Vollwaschautomaten.

Denn das ist doch die Endstation auf die man bei Audi zusteuert. Fachlich perfekt. Technisch oberhalb des notwendigen – nur emotional völlig abseits dessen, was ein solches Auto leisten sollte. Und die Aufgabe eines Motor-Journalisten sollte doch sein, genau solche klaren Statements zu formulieren. Audi verteidigen? Das ist unnötig wie ein Kropf. Deren Absatzzahlen und Umsatz-Rendite ist Argument genug. Aber die Fürsprache zu mehr Emotionen – zu einem puren fahren, zu einem „nachdenken“ über Alternativen, das ist die Aufgabe des Journalisten und von diesen gibt es in unserer Branche doch eh zu wenige. Daher noch einmal ein „fettes Danke“ in die Schweiz!

 

 

In eigener Sache: eBay-Kollektionen

Als die Agentur von eBay-Deutschland auf mich zukam und mich fragte, ob ich bei den eBay-Kollektionen mitmachen möchte, war das keine Frage. Es war ein Angebot das man gerne annimmt. Wann kann man schon mal von Anfang an bei etwas dabei sein?

eBay-Kollektionen

Die Idee hinter den eBay-Kollektionen ist ähnlich der Idee von Pinterest und auch dort bin ich vertreten. Und ganz unter uns, die Idee ist wirklich gut. Aber worum geht es denn nun eigentlich?

eBay-Kollektionen sind eine Art Bilderbuch, ein Merkzettel und eine Art Einkaufsliste. Zugleich aber auch eine Art Ausdruck von persönlichen Vorlieben, die Chance Ideen und Projekte zu einer „Kollektion“ zusammen zu fassen.

Die Idee der Agentur war, als Auto-Blogger würden mir bestimmt ein sehr „Auto-spezifische“ Kollektionen einfallen und ich denke, mir ist das auch ganz gut gelungen. So habe ich folgende Kollektionen zusammengestellt:

  • Musik im Auto
  • Formel 1 2014
  • Haustiere und Autos
  • Kinder an Board
  • Profi-Schrauber
  • Der Hobbyschrauber
  • Gehört in jedes Auto
  • Autopflege
  • Foto-Ausrüstung
  • Motorsport-Wochenende
  • Sammeln und spielen
  • Roadtrip-Grundausstattung
  • Tuning und Spaß
  • Auto-Bücher zum schmökern
  • Sicher durch den Winter
  • Motorsport

Nun sind einige der Kollektionen nicht wirklich „Auto-Blogger spezifisch“, denn eine Kollektion „Sammeln und spielen“ könnte jeder Auto-Fan anlegen. In diese Kollektion packt man dann die ganzen eBay-Fundstücke die man sich gerne anschaffen möchte. So wird aus der eBay-Kollektion eine Art Wunschliste. Ähnlich wie man das von Amazon kennt. Nur eben auf eBay und mit den Vorteilen des Marktplatzes dort.

Meine eBay-Kollektion „Roadtrip-Grundausstattung“ basiert auf den Erfahrungen die ich mit der Organisation meiner Roadtrips gesammelt habe. Die eBay-Kollektion zum Thema Foto-Ausrüstung zeigt wiederum meine ganz eigene Wunschliste. Es gibt eben doch einiges, was man sich auch als Auto-Blogger wünscht, was nicht direkt mit dem Auto zu tun hat. Das in meiner Foto-Kollektion so gut wie nur CANON auftaucht ist meinen guten Erfahrungen mit diesem Hersteller geschuldet.

Gleiches gilt für meine eBay-Kollektion zum Thema Autopflege. Dort findet man fast nur SONAX-Produkte und warum? Nicht weil ich von SONAX dafür bezahlt werde, sondern weil ich selbst nur gute Erfahrungen mit deren Autopflege-Mittel gemacht habe.

Ich denke meine eBay-Kollektionen sind ganz sinnvoll geworden, bei einigen war es wirklich schwer – bei anderen war es deutlich leichter, eine ordentliche Anzahl an Produkten zu finden. Jetzt – bald drei Monate nachdem ich meine erste eBay-Kollektion angelegt habe, empfinde ich diese neue Funktion von eBay als extrem nützlich. Mit diesen Kollektionen lassen sich „Ideen“ und „Projekte“ wie bei einer „To-Do-Liste“ zusammenfassen. Zudem ist die Integration dieser Funktion gut gelungen und wurde über die Zeit ständig verbessert.

Feine Sache, diese eBay-Kollektion. Es würde mich freuen, wenn ihr Euch meine Kollektionen mal anschaut.

folge zu meinen ebay-kollektionen

Hinweis: eBay-Deutschland ist eine Partnerschaft mit mir eingegangen und ich wurde dafür bezahlt, einen Blick auf dieses neue Tool zu werfen und ein wenig damit herum zu spielen. Wenn ich die Funktion der eBay-Kollektionen doof fände, dann dürfte ich dies aber auch sagen. Die Tonalität und Art meiner Berichterstattung über die eBay-Kollektionen wurde mir nicht vorgeschrieben!

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen