Erste Ausfahrt: Mercedes-Benz CLS Facelift (Mopf)

Schönheit ist nach drei Tagen genauso langweilig wie Tugend.

So sagte es Bernard Shaw

Drei Tage also. Zum Glück dauerte die Begegnung mit dem frisch gemachten CLS nur zwei Tage. Zwei Tage zwischen London und Goodwood. Auf den Spuren des CLS gewandelt, hin- und hergerissen zwischen der Schönheit des viertürigen Coupés und den frisch erstarkten Tugenden. Wobei mir die Shooting Brake Version immer noch ein wenig besser gefällt.

Das Mehr-Coupé

Erste Ausfahrt im neuen CLS

Das Design des CLS war schon immer etwas besonderes. Eine große Prise Luxus, ein Hauch elitärer Verzicht und ganz viel Klasse. Das waren die Zutaten aus denen Mercedes bereits die erste CLS-Generation schuf. Bei der zweiten Generation wurde das Grundrezept nicht verändert. Man nehme eine ordentliche Business-Limousine, setze ihr den Hut eines Coupés auf und behalte die vier Türen bei. Das Ergebnis ist die vermutlich schönste Interpretation des GT-Gedankens.  Mit dem Facelift der zweiten CLS-Generation wird das Rezept wieder nicht angefasst und die Veränderungen an der äußeren Form sind nur für Experten zu sichten.  Es scheint als würden die „drei Tage“ des Bernard Shaw für dieses Automobil niemals enden. Um auf Nummer sicher zu gehen, bekam der CLS nun weitere Tugenden anerzogen. Damit – sollte der Tag kommen und die Schönheit der viertürigen Limousine dem schnöden Alltag gewichen sein – dann doch wenigstens die inneren Werte überzeugen können.

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Mehr Licht, mehr Gänge, mehr Motoren

Mercedes bot bereits im Vorgänger ein LED-Licht an. (In der aktuellen S-Klasse und der noch aktuellen E-Klasse hat Mercedes die LED-Technik zudem um eine Technik erweitert, die es ermöglichte den Gegenverkehr aus dem eigenen Fernlicht auszublenden. Oder ein vorausfahrende Fahrzeug.) Doch unter den deutschen Premium-Herstellern ist ein erstaunlicher Wettbewerb um das beste Licht entstanden und die Schwaben wollen, bei aller Laserlicht-Penis-Debatte, wenigstens beim Serienlicht zu den besten gehören.   Und so verbinden sie ihren Fernlicht-Assistenten (Kamera-Modul in der Windschutzscheibe) nun mit einer LED-Batterie aus 24 LEDs im inneren der zwei Lichtmodule, 8 weitere – die man beim genauen Blick in den Scheinwerfer unter kleinen Souffleur-Hauben erkennt – und 4 LED im dynamisch, beweglichen äußeren Lichtmodul. Das ganze packen die Stuttgarter in einen adretten Scheinwerfer und verpassen diesem zusätzliche eine leuchtende Wimper. Diese „Lichtfackel“ dient als Standlicht, als Tagfahrlicht, als Blinker und als „Willkommens Licht“. Nun denn. Gut sieht die Front aus. Aufgeräumt um die Nase, mit leichten Pausbacken unter den Scheinwerfern.

Doch wie leuchtet es?

Die Straßen rund um Brooklands sind bei Nacht eine tolle Teststrecke. Nicht weil in England die Nacht dunkler wäre als bei uns. Nachts ist es in der Tat überall dunkel (sic!). Sondern weil die leichten Kuppen, der wellige und wechselnder Fahrbahnbelag und das, des öfteren weit in die Straße hängende Ästwerk die Landstraßen noch dunkler und gruseliger erscheinen lassen. Die engen Straßen lassen einen als Autofahrer um soviel zusätzliches Licht wie möglich betteln. Mercedes-Benz bietet im neuen CLS nun zum ersten Mal einen LED-Scheinwerfer an, der mit insgesamt 36 LEDs an den Start geht. Die 36 „light emitting diods“ arbeiten in den verschiedenen Lichtsituationen clever miteinander. So realisiert Mercedes-Benz mit diesem umfangreichen Aufbau sowohl ein dynamisches Kurvenlicht, also ein hineinleuchten in die Kurven während der Fahrt, als auch ein statisches Abbiegelicht, welches auch als „Kreisel-Ausleuchtung“ genutzt wird, wie auch ein Autobahnlicht, eine Art Nebellicht für schlechte Sicht und ein differenzierendes Fernlicht. Das innere Lichtmodul mit seinen 24 LED-Elementen hinter einer Matrize ist zudem in 255 Stufen in der Stärke zu dimmen und kommt nun ohne bewegliche mechanische Bauteile aus (vgl. S-Klasse und E-Klasse Mopf). Mit der neuen Technik lassen sich mehrere Fahrzeuge ausblenden, ohne deswegen auf ein ordentliches Fernlicht verzichten zu müssen. Auf der Autobahn ermöglicht es zudem ein Fernlicht, dass LKW auf der Gegenfahrbahn ausblendet. Eben ein differenzierendes Fernlicht. Damit lässt sich die Steigerung der maximalen Reichweite des Fernlicht (485 Meter) auch im Alltag auf der Autobahn nutzen.

And now, is it any good?

Ach, es ist schwer zu sagen. Klar ist: Der Licht-Teppich den die aufwendigen LED-Scheinwerfer auf die Straße legen ist brilliant-weiß. Die Ausleuchtung in Breite und Länge ist beeindruckend – aber der gesamte Teppich ist nicht frei von Flecken. Techniker sprechen von „leichten Inhomogenitäten“ bei der Lichtverteilung, ich sage: Ich sehe Flecken. Das konnten die LED-Vorgänger in E und S-Klasse leider auch schon. Da man die CLS-Modelle nicht alleine (selbst) durch die Nacht Englands fahren konnte, bleibt eine abschließende Beurteilung außen vor. Licht wirkt für den Fahrer doch immer noch einmal anders, als für den Beifahrer.  Ein erster Test bei Nacht, länger und auf Strecken die man bereits kennt, wird folgen müssen.

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Mehr Gänge

Es hat ein wenig gedauert, aber nun prahlt Mercedes mit einer neuen Neungang-Automatik. Wie es sich für „den Daimler“ gehört, selbst entwickelt und selbst gebaut. Mit dem Facelift des CLS kommt das neue 9-Stufen Getriebe zum ersten Mal in einer Baureihe mit mehr Motorenauswahl in das Programm. Bislang war die 9-Gang Automatik nur für die E-Klasse mit 350er Diesel erhältlich (Fahrbericht folgt die Tage!). Wer sich für einen CLS mit Allradantrieb interessiert, der muss vorerst jedoch auf die 7-Gang Automatik zurück greifen.

Im Facelift-CLS kombiniert Mercedes den neuen Wandler-Automaten mit dem V8-Motor (CLS 500), mit dem CLS 400 (Schichtladungs-Bi-Turbo V6), dem CLS 350 BlueTEC, dem CLS 250 BlueTEC und dem neuen Einstiegsmotor, dem CLS 220 BlueTEC und damit auch mit dem genialsten CLS aller Zeiten.

Denn der „nur“ 170 PS starke Vierzylinder-Diesel mit doppelter Aufladung ist zugleich die günstigste Version um in die Klasse des viertürigen Coupés einzusteigen. Bei einem Basispreis von 54.085,50 € bleibt genug Spielgeld übrig um den Verlockungen der Preisliste nachzugeben.  Und eine A+ in der CO²-Effizienz verdient sich der Fahrer zusätzlich.

Die große Spreizung der Gänge ermöglicht ein extrem niedertourigen Fahrstil. Die 400 Nm des kleinsten Diesel bieten genug Kraft um das Coupé flüssig über die Kuppen des Londoner Hinterlandes zu treiben. Und im Gegensatz zum CLS 63 AMG (Fotos im Artikel zeigen CLS 63 AMG S), bleibt beim kleinen Diesel und einer vernünftigen Rad-Reifen-Kombination ein echter Federungskomfort erhalten. Wo die stark motorisierten CLS-Varianten, mit prächtigen Reifen-Dimensionen, zum Teil hölzern abrollen, behelligt die Buchhalter-Motorisierung ihre Insassen nicht mit dem Zustand der Fahrbahn.  Und der NEFZ-Normverbrauch von 4.6 Litern (kombiniert) beeindruckt nicht nur Greenpeace-Mitglieder.

Mehr Motoren

Drei Dieseltriebwerke mit einer Leistung von 170 PS bis 252 PS sind erhältlich. Und zwei Benziner mit 333 PS (V6 CLS 400) und 408 PS (CLS 500). Darüber rangiert der CLS 63 AMG. Dessen Urgewalt habe ich bereits früher versucht zu beschreiben (Fahrbericht CLS 63 AMG).

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Mehr CLS – Mehr Fazit

Ich kann Bernard Shaw nur bedingt recht geben. Mich langweilte Schönheit noch nie. Der CLS und vor allem der CLS Shooting Brake gehören für mich noch immer zu den schönsten Autos aus dem Hause Mercedes-Benz. Während die erste Generation als viertüriges Coupé die Autowelt auf den Kopf stellte, brachte der CLS Shooting-Brake eine weitere Horizont-Erweiterung – ein Kombi-Coupé – undenkbar zuvor.

Mit dem Facelift des aktuellen CLS gewinnt dieser weiter an Charakter, wenn gleich die optischen Anpassungen nur für Eingeweihte sichtbar sind. Die 9-Gang-Automatik und das Multibeam-LED Licht sind jedoch neue Tugenden für den bekannten Schönling.

 

Fotos: Mercedes-Benz / Andreas Lindlahr | Disclosure: Mercedes-Benz hat die Kosten der Reise übernommen.

Best of Belron 2014 – Der Autoglas-Monteur meines Vertrauens

Glas splittert, ein ätzendes Geräusch entsteht und im schlechtesten Fall bröselt gleich die ganze Scheibe in sich zusammen. Autofahrer kennen das. Eben noch ein Steinschlag in der Windschutzscheibe, in der Sekunde darauf ein Riss der sich quer durch die Scheibe ziehen könnte. Nerviger Alltag für Autofahrer. Moderne Windschutzscheiben halten einiges aus, aufgewirbelte Steinchen können jedoch das Ende bedeuten. Noch ätzender und mir erst vor kurzem passiert: Eine eingeschlagene Seitenscheibe nach einem Einbruch in das Fahrzeug. Man kommt zurück zu seinem Fahrzeug und sieht bereits früh den ehrwürdig glitzernden Haufen an kleinen Glasbrösel neben dem Fahrzeug.

Guter Rat ist teuer – gute Hilfe ebenso. Die erste Frage lautet: Wohin nun? Es gibt viele Autoglas-Servicefirmen. Und auch Vertragswerkstätten reparieren defekte Scheiben, aber es gibt nur eine Autoglas-Firma die sich mit derart viel Engagement, diesem einen Thema verschrieben hat.

CARGLASS – Best of Belron 2014

Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens, bei der Mutter des deutschen Autoscheiben-Experten CARGLASS scheint man dies verstanden zu haben. Jedes Jahr wieder, nun bereits bald seit 10 Jahren, sucht das Unternehmen nach besonderen Wegen um die eigenen Mitarbeiter zu motivieren und zu belohnen. Ein Event mit dem Namen Best of Belron ist das Ergebnis.

In diesem Jahr traf sich die Belron-Familie auf dem Messegelände in Rom um dort den „besten Autoglas Monteur“ der Welt zu küren. Nun ist CARGLASS in Deutschland nur eine von vielen Möglichkeiten um die Scheiben des eigenen Autos reparieren zu lassen, weltweit ist der Mutterkonzern BELRON jedoch die führende Adresse im Geschäft rund um die die Autoglas-Reparatur. Denn Autoscheiben gehen immer wieder zu Bruch. Also fast ein Selbstläufer, dieses Geschäft. Und so trafen sich in Rom die jeweils besten Autoglas-Monteure aus China, aus Kanada, aus Belgien, aus Dänemark, aus Estland und aus 25 weiteren Ländern um unter ihnen wiederum den besten Autoglas-Monteur der Welt finden.

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Scheibe raus, Scheibe rein

Was sonst eigentlich viel Ärger bedeutet, wurde hier in einer der Messehallen bewusst als Vorbereitung durchgeführt: Die Autoscheiben eingeschlagen. 29 Fahrzeuge stehen in einem großen Kreis rund um eine hoch gesetzte Bühne bereit. 29 mal werden Windschutzscheiben von Steinschlägen befreit und später ganz ausgetauscht. 29 mal werden auch die Heckscheiben und Seitenscheiben ersetzt. Dabei wirkt es rund um die Demo-Fahrzeuge ebenso, wie beim Einbruchschaden in den SUBARU WRX, den ich vor ein paar Wochen erlebte.

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Aber nur kurz. Denn wenn die CARGLASS-Monteure an ihr Werk gehen, dann wird „sauber“ gearbeitet. Wer hier antritt, der hatte sich bereits bewiesen. Denn die Autoglas-Doktoren sind allesamt bereits Gewinner. Gewinner der jeweiligen Landeswettbewerbe. So hat zum Beispiel der Deutsche Markus Benra bereits den Carglass-Wettkampf in Düsseldorf im letzten Jahr gewonnen.  Ruhm und Ehre sind ein Teil der Motivation und wer hier in der Fiera di Roma, draußen fällt gerade die erste Sommerhitze über Italien her, die cool und überlegt agierenden Techniker bei ihrer Arbeit beobachtet, der kommt selbst heftigst ins Schwitzen. Konzentriert werden die Schadensfälle begutachtet, eine ordentliche Vorbereitung der Arbeit ist besonders wichtig. Nur so schaffen es die Monteure, auch alleine und vor Ort beim Kunden, eine perfekte Leistung abzuliefern.

Zurück zum Glas-Brösel. Autoglas ist Sicherheitsglas und zerbröselt im Schadensfall in abertausend kleine Brocken. Da ist hektisches arbeiten fehl am Platz. Fein säuberlich werden die Lackstellen abgedeckt, streng organisiert und mit einem klaren Arbeitsablauf machen sich die besten Autoglas-Monteure der Welt an ihre Arbeit. Beobachtet von einer Jury die per Liste mehr als 1.000 Kriterien (sic!) beurteilt.

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Motivation und Feeling

Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchen Ehrgeiz die Teilnehmer des Wettkampfes an ihre Arbeit gehen. Man spürt förmlich den Spirit im Unternehmen. Der jeweils beste eines Landes fährt nicht alleine zum „Best of Belron“ – er wird üblicherweise von einer Abordnung in Kompaniestärke begleitet. Und alle fiebern ihren „Jungs“ zu. Helfen kann die eigene Gruppe den Technikern während des Wettkampfes indes nur moralisch. Doch alleine die Tatsache, dass der Wettkampf in Rom per Livefeed in die Niederlassungen nach Deutschland geschickt wird, dass die Führungsriege vor Ort die Daumen drückt und das am Ende mehr als nur Ehre winkt – ein ordentliches Preisgeld gibt es obendrein – motiviert die Autoscheiben-Experten zu höchst konzentrierter Arbeit.

Gewinner des Best of Belron 2014 - Robin Bogdanowicz (NL)
Gewinner des Best of Belron 2014 – Robin Bogdanowicz (NL)

Best of Belron – Hier gibt es keine Verlierer

Hier in Rom weht ein ungewöhnlicher Teamgeist durch die Hallen. Wenngleich die 29 Autoglaser aus aller Welt kommen, so spürt man doch die Gemeinsamkeiten. Belron versteht es die Mitarbeiter aus der ganzen Welt, mit diesem Event, zu einer einzigen großen Familie werden zu lassen. Über Ländergrenzen hinweg wird hier aus einem Wettkampf, eine großes Familienfest – und ganz nebenbei ein Kongress mit interessanten Gesprächspartnern und am Ende gibt es keine Verlierer – aber einen Gewinner. Der beste Autoglas-Monteur der Welt kommt aus den Niederlanden und heißt: Robin Bogdanowicz. Der beste deutsche Autoglas-Monteur wurde nur knapp geschlagen und landete am Ende des Wettkampfes auf einem beeindruckenden dritten Platz! Und wer Markus Benra live erleben möchte, oder seinen nächsten Glas-Schaden von ihm repariert haben möchte – der besucht ihn in der CARGLASS-Filiale in Karlsruhe!

Und jetzt mal ehrlich; Wo bekommt man das denn sonst noch geboten? 

 

 

 

 

 

 

 

Disclosure: CARGLASS hat meine Reisekosten zum Event "Best of Belron 2014" nach Rom übernommen. Foto-Credit: CARGLASS

Autonews – Der Wochenrückblick KW 26

1. Range Rover Sport SVR zeigt sich in Goodwood

Der leistungsstärkste Land Rover feiert beim diesjährigen Festival of Speed in Goodwood seine Weltpremiere. Der neue Range Rover Sport SVR ist das erste Modell mit dem neuen SVR-Label. Mit eindrucksvollen 550 PS und einer beeindruckenden Optik und Akustik dürfte der Sportler Eindruck bei den Festivalbesuchern schinden. Die Entwicklung des Range Rover Sport SVR dauert noch bis zum nächsten Jahr dann soll der Verkauf starten. Weitere Details außer der PS-Anzahl hält Land Rover noch unter Verschluss. Design, Entwicklung und Fertigung des neuen SVR-Hochleistungsboliden sind eine rein britische Sache, daher auch die feine englische Zurückhaltung bis zum kommenden Jahr.

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2. Audi A3 Sportback E-tron fährt und fährt und fährt

Mehr als 900 Kilometer versprechen die Ingolstädter. Ein 1.4 TFSI-Benziner mit 150 PS und ein 102 PS starker Elektromotor pushen den kompakten Kombi über die Straßen. Damit schafft der E-Tron den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 7,6 Sekunden bei einer Höchstgeschwindigleit von 222 Stundenkilometern. Durch die intelligente Kombination aus leistungsstarkem Elektromotor und ein effizientem TFSI-Verbrennungsmotor schafft der A3 E-Tron mehr als 900 Kilometer Reichweite. Und das bei einem Spritverbrauch von nur 1,5 Liter auf 100 Kilometer. Richtungsweisend? Oh ja!

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3. Nissan Concept 2020: Traumprojekt Gran Turismo

Wer träumt als Designer nicht davon, komplett freie Hand zu bekommen, wenn es um das Konzeptionieren eines Autos geht? Die jungen Nissan Designer aus dem europäischen Designzentrum mitten in London hatten das Glück. Sie durften den Concept 2020 Vision Grand Turismo nach ihren eigenen Wunschvorstellungen entwerfen. Diese Studie wurde nun beim Goodwood Festival of Speed zum ersten Mal präsentiert. Der Concept Sportler kombiniert Designelemente aktueller Sportwagen des japanischen Herstellers mit fortschrittlichen Rennsporttechnologien insbesondere mit Augenmerk auf die Aerodynamik. Die einzige bisher physische Umsetzung des digitalen Modells sollte so manchen Fan auf den Plan rufen.

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4. Jaguar F-Type Project 7: Noch mehr Goodwood

Noch einer der sich auf dem Goodwood Festival of Speed mit einer neuen Serie zeigt. Jaguar stellte den F-Type Project 7 vor, das erste Modell der neu gegründeten Spezialabteilung Jaguar Land Rover Special Operations. In nur 250 Exemplaren soll der puristische Roadster aufgelegt werden und sich in die Herzen der Fans fahren. Für den deutschen Markt sind allerdings nur 20 Stück vorgesehen. Designtechnisch legt sich das gute Stück an die 2013 gezeigte einsitzige Studie. Mit 575 PS schafft der straßentaugliche Supersportler die 0 auf 100 in nur 3,9 Sekunden. Da müssen sich die potenziellen Interessenten also sputen.

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5. Dem Mercedes-Benz S Coupé wohl geneigt

Ab September gibt es den neuen Mercedes-Benz S Coupé und der kann sich sehen lassen. Kürzer, breiter, niedriger und ausgeprägter wird er auf die Straße gestellt. Markantere Kurven sind von nun an sein Markenzeichen geprägt von einem kräftigen Hinterteil. Auch ein Rücken kann entzücken, oder? Sportliche 455 PS werden aus einem Acht-Zylinder Motor auf die Räder gedrückt. Fahrspaß der einiges kostet, sich aber mehr als lohnt. Zwei Varianten soll es geben mit einer zusätzlichen großzügigen Serienausstattung und ein noch breiteres Spektrum an Möglichkeiten zur Individualisierung. Da greift man doch gern ins Portemonnaie.

Mercedes-Benz S-Klasse Coupe/S63AMG Coupe, Toskana 2014

Mercedes-Benz S-Klasse Coupe/S63AMG Coupe, Toskana 2014

6. Jeep Wrangler als Sondermodell Rubicon X

Ein markanter Frontgrill in „Medium Gloss Black“ sorgt für den imposanten Auftritt des neuen Jeep Ablegers. Der Offroader Rubicon X präsentiert sich in verschiedenen Farbkombinationen und jede Menge abenteuerlicher Extras. Für den Antrieb sorgen ein 3,6 Liter großer Benziner mit wohlklingendem V6 und 284 PS sowie ein Turbodieselmotor mit 2,8 Litern Hubraum und 200 PS. Alles in Kombination mit einem fünfstufigen Automatikgetriebe. Ab sofort gibt es den Rubicon X bei allen Jeep Händlern ab 47.100 Euro direkt vor die heimische Garage.

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7. Toyota geht auf umweltfreundlichere Wege

Schon im Sommer kommenden Jahres will der japanische Autohersteller die Serienversion seines Brennstoffzellenfahrzeugs auf den Markt bringen. Vorerst nur in Japan soll der FCV für umgerechnet 50.000 Euro zu haben sein. Ein stolzer Preis, den man für umweltfreundliches Herumkurven aber gern zahlt. Das Antriebssystem besteht unter anderem aus Hochdruck-Wasserstofftanks und Brennstoffzellen-Stacks, die bei der chemischen Reaktion von Wasser- und Sauerstoff Elektrizität produzieren. Reichweite und Fahrleistung liefert die Limousine wie konventionell angetriebene Fahrzeuge aber ohne die C02-Belastung. Am Ende kommt nämlich nur Wasserdampf aus dem Endrohr. Also, Wasser marsch!

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8. Neuer Opel Corsa noch dieses Jahr

Jetzt noch im Tarnanzug, lüftet Opel schon Ende diesen Jahres das Geheimnis und der neue Opel Corsa lässt seine Hüllen fallen. Der Corsa E verfügt über einen 1.0 Ecotec-Benziner der neuen Motorengeneration mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe. Ein neu entwickeltes Chassis und eine neu abgestimmte Lenkung runden das neue Konzept ab. Ausgerüstet wird der neue Opel Corsa wohl mit einem 115 PS starken, neuen Einliter-Dreizylinder-Turbo, der sowohl Sport- als auch Komfortfahrwerk bietet. Nach den letzten Validierungsfahrten befindet sich der kleine Stadtflitzer direkt auf der Zielgeraden Richtung Serienproduktion.

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Fotonachweis: Hersteller

Škoda Fabia Super 2000 – Eine Offenbarung

Zur Einleitung ein Geständnis: Ich gehe üblicherweise davon aus, der Nabel der Welt zu sein (habe ich gehört). Und Autoblogger wurde ich, weil ich Auto fahren kann. Weil ich Autos beurteilen kann. So wenig, so kurz zu meinem Selbstverständnis. Und dann gibt es, seitdem ich über Autos blogge, immer wieder solche Tage, solche Ereignisse, diese Art von Erlebnisse, die einem die Augen öffnen, den Horizont verschieben und einem vorkommen wie eine Offenbarung. 🙂

Wie zum Beispiel die Mitfahrt im Škoda Fabia Super 2000 Rallye-Fahrzeug – am Steuer, der Rallyeprofi: Sepp Wiegand.

Die Rallye-Offenbarung – Škoda Fabia S2000

200 kW Leistung? Das sind ja nur 272 PS und da soll ich nicht selbst fahren, sondern festgegurtet auf dem Beifahrersitz hocken, während ein anderer am Lenkrad kurbelt? Minimiert man die Mitfahrt im Fabia Super 2000 auf diese Sichtweise, dann wird man spätestens beim starten des Motors heftigst überrascht. Erschütternd der Schrei des Vierzylinders sobald er mit Luft und Benzin gefüttert wird, die Drehfreude ejakuliert förmlich aus dem bescheidenen Endröhrchen. Wild zitternd sprotzelt der Leerlauf oberhalb der 2.000 Touren-Marke und springt wie ein wilder Hengst über 400 Umdrehungen nach oben und unten. Im Innenraum wird es derweil heiß, die Luft steht hier drinnen während Sepp, mit mir auf dem Beifahrersitz, in Richtung der provisorischen Rallye-Stage fährt. Dabei wird es nicht über die Rennstrecke von Brünn an sich gehen, sondern über die Versorgungspfade des Traditionskurses. Und diese sind kaum breiter als der Fabia selbst.

Der Kopf nickt heftig nach vorne, dabei war ich vorgewarnt und ich war auch vorbereitet, doch wenn Sepp die im Durchmesser 35.5 Zentimeter großen Bremsen des nur 1.200 Kilogramm schweren Rallye-Fabia in die Zange nimmt, dann sollte man eine geübte Hals-Muskulatur haben. Warme Slick-Reifen bieten unfassbaren Grip und meine Hals-Muskulatur ist eben nicht trainiert – zack und die Schwerkraft rupft am Helm. Zweimal geht das so, auch eine Art Training. Doch nur ein zahnlose Übung für das, was gleich folgen sollte.

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Rallye-Fahrer und der berühmte Nagel im Kopf

Sepp brüllt mir via Gegensprechanlage in die Ohren, gleich würde es losgehen, wir rollen auf den simulierten Startpunkt zu und Sepp zündet die Tschechische Boden-Boden-Rakete. 200 kW fühlten sich nie stärker an – ob es wirklich nur 272 PS sind die hier unter der kurzen Haube des Fabia mit wahnwitzigen Getöse an die Arbeit gehen? Mir kommen Zweifel – konzentriere mich aber lieber auf die Strecke – immer den Horizont im Auge behalten und dem Magen nicht die Chance geben, später im Parc fermé, für peinliche Momente zu sorgen. Das Mittagessen muss drinnen bleiben. Auf jeden Fall. Also die Augen in Richtung Strecke und Horizont gerichtet, in den Ohren trommelt der zwei Liter Saugmotor auf seine Maximal-Drehzahl zu. Ungewöhnlich, die maximale Leistung liegt früher an als das maximale Drehmoment. Die 272 PS sollen bei 7.000 Umdrehungen versammelt sein, die 253 Nm des brüllenden Vierzylinders jedoch erst bei 8.250 Umdrehungen.

Mein Kopf schwingt kräftig nach rechts, Sepp hat den Fabia in eine Linkskurve geworfen die mir zuvor nicht aufgefallen ist. Das wird mein Magen nicht mögen. Im Mittelohr tobt bereits das aufkommende Unwohlsein. Noch bevor sich der gerade einmal 4 Meter lange Fabia ausgependelt hat, drückt ihn Sepp bereits wieder in eine 90° Rechtskurve und hinein in einen Tunnel. Der Fabia ist kaum kleiner als der Tunnel, es dröhnt das Gebrüll des Fabia S2000 von den Blechverschalungen der engen Röhre zurück. Am Ende des Weges steht ein Müll-Container. Ich sehe ihn. Er kommt im aberwitzigen Tempo auf uns zu – nein halt, wir auf ihn – verflucht, ich sehe ihn, also muss Sepp ihn doch auch sehen – warum reagiert dieser Rallye-Pilot denn dann nicht?

Sepp rupft an der Handbremse, spielt mit dem Lenkrad flipper und lässt den Fabia mit kaum gebremsten Elan um eine weitere 90° Rechtskurve rutschen. Aus dem staubigen Asphalt-Untergrund wird eine Schotterstrecke. Mit Löchern tief genug um einen vorlauten Auto-Blogger darin zu versenken. Sepp kümmert sich nicht um diese Löcher, er treibt den Fabia unter Volllast auf die nächste Kuppe zu. Blind nach links abbiegen, dass ist nichts was ich bisher als Hobby in meinen Lebenslauf geschrieben hätte. Doch im Augenblick kümmert das niemanden in diesem Fahrzeug. Konzentriert lässt der noch junge Sepp Wiegand den Rallye-Fabia an zwei mobilen Toiletten-Häuschen vorbeifliegen – auf dem Tacho der Onboard-Kamera werde ich später nachlesen: Knapp 160 km/h – dabei ist der Weg kaum breiter als der Rallyewagen selbst – und rechts geht es mehrere Meter eine steile Wiese hinab. Ein Fehler von Sepp Wiegand und die Welt würde einen Automobil-Blogger verlieren. Die Gedanken in diesem Augenblick werden immer kruder.

Unfassbar wie sehr ich mich auf dieses Ausfahrt gefreut hatte, jetzt – kaum zwei Minuten nachdem ich zum ersten Mal meine Halsmuskulatur strecken durfte, sehne ich das Ende herbei. Viel länger müsste es nicht mehr dauern – der heiße Stuhl, der Co-Piloten Platz im Rallye-Fahrzeug ist nicht meine Welt. Unwohlsein und Adrenalin-Kick mischen sich zu einem Emotionscocktail nach Fabia-Rezept.

Eine Handbrems-Drehung leitet die Halbzeit ein. Da ich die Strecke zuvor nicht kannte wird mir nun bewusst, wir fahren die gleichen Kurven noch einmal zurück.

Ich versuche mich auf meinen Piloten zu konzentrieren, auf seine Arbeit am Lenkrad, will einen Blick erhaschen von seinem Gesichtsausdruck. Das ist nicht leicht, während der Fabia bei Tempo 140 einen Elchtest macht und der Abhang nun links vorbeiwischt.

Nach knapp fünf Minuten und einer Punktlandung am Zielstrich nimmt Sepp Wiegand das Tempo raus, ich atme zum ersten Mal wieder bewusst ein und aus. Endorphine fluten mein Hirn und lassen das Mundwerk lose werden – ich habe auf Youtube noch einmal nachgehört, ja ich habe meinen Piloten wirklich als „total bescheuert“ bezeichnet. Aber das war im Fieber des Adrenalin, unter dem unfassbaren Eindruck von höchster Faszination, absolut als Kompliment gedacht.

Und es war eine Offenbarung

Mein Magen hat es überstanden, mein Ego weniger. Nicht einmal 80% dessen, was der junge Sepp Wiegand in einer echten Rallye-Stage geben würde, hat er hier auf der sicheren Rundstrecke abgerufen, für mich war es allerdings soviel, dass ich in der Zukunft die eigenen Nabelschau mit anderen Augen sehen werde. Hammerhart, diese Jungs! 

 

Hier geht es weiter – so wechselt das Team binnen 12 Minuten das Getriebe des Škoda Fabia Super 2000

 

 

 

 

Foto-Story: Škoda Fabia S2000 – Getriebetausch in Rekordzeit

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15:10 – Der Škoda Fabia S2000 von Sepp Weigand kommt zu einem simulierten Boxenstopp. Das Getriebe soll getauscht werden. Das Ballett der Mechaniker startet.
24 Sekunden nachdem der Fabia in die Box kam, steht er bereits auf vier Alu-Böcken und die Mechaniker krabbeln unter das Fahrzeug
24 Sekunden nachdem der Fabia in die Box kam, steht er bereits auf vier Alu-Böcken und die Mechaniker krabbeln unter das Fahrzeug
Bis jetzt ist noch keine Minute vergangen.
Bis jetzt ist noch keine Minute vergangen.
Die Antriebswellen sind demontiert und werden entfernt.
Die Antriebswellen sind demontiert und werden entfernt.
Jetzt arbeiten vier Mechaniker am Fahrzeug.
Jetzt arbeiten vier Mechaniker am Fahrzeug.
Der S2000 verfügt über Allradantrieb. Für den Getriebetausch muss ein Mechaniker unter dem Fahrzeug die Kardanwelle für die Hinterachse vom Getriebe lösen.
Der S2000 verfügt über Allradantrieb. Für den Getriebetausch muss ein Mechaniker unter dem Fahrzeug die Kardanwelle für die Hinterachse vom Getriebe lösen.
Nach 2 Minuten und 2 Sekunden entschwindet die massive Unterboden-Verkleidung.
Nach 2 Minuten und 2 Sekunden entschwindet die massive Unterboden-Verkleidung.
Die Motorverkleidung ist zugleich Schutz für Getriebe und Achsen. Ein massives Stück Metall.
Die Motorverkleidung ist zugleich Schutz für Getriebe und Achsen. Ein massives Stück Metall.
Gut 1.5 Zentimeter dickes Metall schützt die Aggregate von unten.
Gut 1.5 Zentimeter dickes Metall schützt die Aggregate von unten.
Eine von vier Antriebswellen. Massive Ausführungen, speziell für den Rallye-Sport.
Eine von vier Antriebswellen. Massive Ausführungen, speziell für den Rallye-Sport.
Lenkgetriebe und vorderer Achsrahmen liegen neben dem Fahrzeug - gleich kann das Getriebe entfernt werden.
Lenkgetriebe und vorderer Achsrahmen liegen neben dem Fahrzeug – gleich kann das Getriebe entfernt werden.
Zwei Mechaniker liegen nun unter dem Fahrzeug und lösen die Getriebebefestigungen. Ein Mechaniker setzt von oben die Motortraverse an.
Zwei Mechaniker liegen nun unter dem Fahrzeug und lösen die Getriebebefestigungen. Ein Mechaniker setzt von oben die Motortraverse an.
Die demontierte Kardanwelle liegt quer über einem der Mechaniker, gemeinsam wird nun das Getriebe vom Motorblock gelöst.
Die demontierte Kardanwelle liegt quer über einem der Mechaniker, gemeinsam wird nun das Getriebe vom Motorblock gelöst.
Vier Minuten und 29 Sekunden sind vergangen - das Getriebe ist fast draußen.
Vier Minuten und 29 Sekunden sind vergangen – das Getriebe ist fast draußen. In der Zwischenzeit reinigt ein Mechaniker den Unterfahrschutz.
Letzte Befestigungen werden gelöst.
Letzte Befestigungen werden gelöst.
Nach sieben Minuten und sieben Sekunden ist das Getriebe ausgebaut und das neue Getriebe zurück unter dem Fahrzeug. Für das Training wurde das Getriebe demontiert - unter dem Fahrzeug hervor gezogen und dann wieder darunter geschoben.
Nach sieben Minuten und sieben Sekunden ist das Getriebe ausgebaut und das neue Getriebe zurück unter dem Fahrzeug. Für das Training wurde das Getriebe demontiert – unter dem Fahrzeug hervor gezogen und dann wieder darunter geschoben.
Der Kampf gegen die Uhr, jetzt läuft das Prozedere wieder rückwärts.
Der Kampf gegen die Uhr, jetzt läuft das Prozedere wieder rückwärts.
Voller Körpereinsatz unter dem Rallye-Fabia.
Voller Körpereinsatz unter dem Rallye-Fabia.
Jeder Mechaniker hat seinen Arbeitsbereich. Vor, neben oder unter dem Fahrzeug.
Jeder Mechaniker hat seinen Arbeitsbereich. Vor, neben oder unter dem Fahrzeug.
Nach nicht einmal 10 Minuten sieht der Fabia wieder aus, als wäre nie etwas gewesen.
Nach nicht einmal 10 Minuten sieht der Fabia wieder aus, als wäre nie etwas gewesen.
12 Minuten und 44 Sekunden später - das Getriebe wurde getauscht.
12 Minuten und 44 Sekunden später – das Getriebe wurde getauscht.
Funktions-Check, der Chef-Mechaniker startet den Rallye-Fabia und schaltet die Gänge durch.
Funktions-Check, der Chef-Mechaniker startet den Rallye-Fabia und schaltet die Gänge durch.
Back to the Track, der Fabia bekam binnen 12 Minuten ein neues Getriebe. Und wie lange braucht Ihre Werkstatt?
Back to the Track, der Fabia bekam binnen 12 Minuten ein neues Getriebe. Und wie lange braucht Ihre Werkstatt?

Hallo Zukunft – Toyota enthüllt Brennstoffzellen-Auto

Revolutioniert Toyota nun die Automobilwelt? Mal wieder?

Es könnte eine Initialzündung werden, eine bei der am Ende des Verbrennungsprozess nur Wasserdampf aus dem Auspuff kommt. Und es könnte eine Revolution bedeuten.

Toyota präsentiert mit dem FCV das erste Serienautomobil mit einem Wasserstoff-Antrieb. Im Prinzip ist der Toyota FCV ein Elektromotor, nur anstelle von Steckdosen, sucht sich der Fahrer zum nachtanken eine Wasserstoff-Tankstelle. Aus der Kombination von Wasserstoff und Sauerstoff wird in der Brennstoffzelle Strom erzeugt – ganz simpel erklärt – und dieser Strom treibt dann einen Elektromotor an. Am Ende des Prozess steht Wasserdampf. Einfacher, simpler, unschädlicher Wasserdampf.

2014 / Toyota FCV 2014 / Toyota FCV

Wasserstoff statt Batterie

Der Vorteil eines Brennstoffzellenfahrzeuges liegt in der klassischen Nutzung. Ein Tank wird gefüllt, ein chemischer Prozess findet statt, Energie wird produziert und das Fahrzeug fährt. Was unter der Hülle stattfindet, muss den Fahrer nicht interessieren. Der FCV bekommt aus dem Wasserstofftank genug „Saft“ für die Brennstoffzelle, um für eine Reichweite von circa 500 Kilometern mit ausreichend „Saft“ für den (wenigstens) 136 PS starken E-Motor versorgt zu werden.

Erstes Brennstoffzellen-Fahrzeug in Serie!

Toyota ist der erste Hersteller der ein „Serien-Automobil“ mit dieser Antriebstechnik vorstellt. Ab April 2015 wird der FCV in Japan für rund 50.000 € im Laden stehen. Europa und die USA sollen später folgen. Und damit könnte Toyota, wie damals bei der Hybridtechnik, zum Vorreiter für eine neue, lokal völlig emissionsfreie, Antriebstechnik werden.

Werde Formel 1 Reporter!

Die Königsklasse des Motorsports im badischen Motodrom hautnah selbst erleben!

Sebastian Vettel die Hand schütteln? Nicht unmöglich! Mit Fernando Alonso über die schwache Leistung der Scuderia Ferrari in diesem Jahr schnacken? Auch nicht unmöglich. Mit Nico Rosberg und Lewis Hamilton einen chilligen Abend verbringen? Ganz sicher unmöglich! Denn aktuell sind die beiden Team-Kollegen ihre eigenen und vor allem schwersten Konkurrenten beim Kampf um die Krone in der Königsklasse des Motorsports und wenn es stimmt, was man sich so erzählt, dann rumpelt es zwischen den beiden. Du hast nun die Chance das heraus zu finden!

Werde Pirelli-Fan-Reporter!

Hast Du Lust die Formel 1 direkt aus der Boxengasse auf dem Hockenheimring 2014 zu erleben? Pirelli sucht einen Fan-Reporter, der auf den Spuren von Kai Ebel und Florian König wandelt. Er erhält Backstage-Zugang und die  Hotelübernachtung für Ihn und einen Freund sind auch schon inklusive.

Alles was Ihr tun müsst, ist mittels Foto und kurzer Begründung zu beweisen, dass Ihr der größte Pirelli-Fan seid.

Hier könnt Ihr mitmachen: Werde F1-Reporter!

Premiere: Der Ford Edge für Europa

Die Diskussion über Sinn oder Unsinn von SUVs ist längst entschieden, wenn es nach den Kunden geht. Die lieben ihre SUVs und das in allen Größen. Bei Ford gab es in Europa lange Zeit nur einen SUV im Angebot. Der Ford Kuga zählt dabei zu den erfolgreichen Kompakt-SUVs im Segment. Ganz neu, der kleine SUV mit dem Namen EcoSport. Dieser wurde zu Beginn des Jahres vorgestellt und nun will man bei FORD das Angebot nach oben abrunden und bringt einen „großen SUV“.

Premiere des FORD EDGE

Think bigger!

Ford Edge premiereErst in der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres (Q3/2015) wird dieser große SUV an die deutschen Kunden ausgeliefert. Eine lange Zeit die man nun, von der Präsentation, bis zu dem Tag an dem man mit dem Familien-SUV vom Hof des Händlers rollen kann, überbrücken muss. Das hat man den deutschen Ford-Kunden bereits mit dem neuen Mustang angetan und nun wiederholt man diese lange Anlaufphase.

One Ford – Drei SUVs

Der Ford Kuga ist am deutschen Markt eine feste Größe, der neue Ford Ecosport rundet das Angebot der Ford SUV-Modelle nach unten ab. Der neue Edge soll das Top-Modell der SUVs im Programm der Kölner werden.

Volle Kante

Der Ford Edge wurde mit 4.81 Metern üppig lang. Die Front besteht fast nur aus dem massiven Chrom-Kühlergrill im „super-size-me Format“.  Kleine Andeutungen von Blechfalten, ähnlich der Powerdoms früher Muscle-Cars, teilen die große Fläche der Motorhaube dezent in drei Bereiche auf. In der Seite wirken vor allem die 20-Zoll Räder des Edge imposant. Die Seitenlinie bekam eine nach hinten stärker ausgeformte Schulterlinie. Und die Blechnase vor dem Hinterrad soll an den dynamischen Körperbau eines Geparden erinnern. Nun denn.  Über optische Spielereien und die philosophischen Eskapaden der Designer, kann man endlos lange diskutieren.  Als gelungen empfinde ich die Heckpartie des neuen Edge, wenngleich mich die Details der Rückleuchten und der Übergang in die Seitenlinie an den neuen Jeep Cherokee erinnern.

Fakten über die man nicht diskutieren kann

Ford wird den Edge in drei Ausstattungslinien anbieten. Wobei in dieser Klasse vor allem das Titanium-Topmodell und der auf Dynamik getrimmte Sport die Marktanteile holen sollen.

Bei der Motorisierung bekommt der Kunde vorerst keine Wahl. Unter der Haube wird ein Diesel mit zwei Liter Hubraum und vier Zylindern seine Arbeit verrichten. Die TDCi-Motoren werden zu einer neuen (überarbeiteten) Generation gehören und entweder 180 PS oder 210 PS leisten. Wer den großen SUV automatisch schalten lassen möchte, der bekommt ein 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe und die 210 PS-Motorisierung in Kombination. Der 180 PS Diesel wird als 6-Gang Handschalter ausgeliefert.

Während die Motorisierungsmöglichkeiten noch sehr mager ausfallen, packt FORD beim Thema Sicherheit und Assistenz eine Extra-Portion oben drauf. So wird der neue Ford Edge der erste Ford sein, der eine adaptive Lenkung erhält. Das ist nichts umwerfend neues in der Automobil-Industrie, aber eben zum ersten Mal in einem Ford erhältlich. Die Vorteile sind mehr Handlichkeit in der Stadt und mehr Fahrspaß durch eine direkte Lenkung bei höheren Geschwindigkeiten.  Der Edge wird zudem der erste Ford in Deutschland sein, der Gurt-Airbags für die Passagiere in der zweiten Reihe anbietet. Gurt-Airbags werden wie normale 3-Punkt Gurte angelegt, enthalten aber, im quer über die Brust verlaufenden Gurtband, einen Airbag der sich im Bedarfsfall binnen 40 Millisekunden aufbläst und so die Aufprallenergie besser auf den Oberkörper verteilt.  Ein Notbrems-Assistent für die Stadt, ein Assistent zum ein- und ausparken und auch ein System dass aus den Parklücken heraus schaut und so heran nahende Fahrzeuge erkennen soll, wird an Board sein.

An der Front wird man mit LED-Scheinwerfern in die Nacht leuchten und das neue, frisch wirkende und vor allem von vielen Knöpfen befreite Cockpit spricht dank dem Ford Sync2 System auch mit den Insassen und wer nicht sprechen will, der bedient das Multimedia-System über das neue 8-Zoll große Touchscreen.

Ein praktischer Typ für die ganze Familie?

So eine statische Präsentation lässt kein endgültiges Urteil über ein Auto zu. Was ich in Köln begutachten konnte, war vor allem ein großer SUV mit ordentlich Platz im Innenraum, einem maskulinen Außendesign und einem frischen Cockpit-Design. Ob am Ende die Verarbeitung dem Anspruch an ein „Top-SUV“ gerecht wird, ob man mit nur einem Motor und der strikten Verknüpfung der beiden Leistungsstufen an je eine Getriebe-Möglichkeit zudem erfolgreich am Markt der „Premium-SUVs“ angreifen kann – will ich vorab bezweifeln.

Das der neue FORD Edge  für Familien mit dem Wunsch nach einem attraktiven und geräumigen SUV, eventuell sogar zu einem Kampfpreis, gerecht werden kann – dass will ich nicht vorab bezweifeln.

 

Über den Preis schweigt sich FORD derzeit noch aus, ich persönlich würde 33.900 als Basispreis vermuten. 

 

 

 

Erste Ausfahrt: Toyota Aygo – Kleinstwagen mit dem großen X

Kann ich es schaffen, irgendwann ein guter Automobiljournalist sein? Wahrscheinlich nicht, denn bei Presseveranstaltungen der Hersteller bin ich meistens unzureichend vorbereitet: Weder mit einem Zollstock bin ich ausgerüstet, um die Höhe der Ladekante auszumessen, noch besitze ich einen automobilen Almanach, um die Aussage des Pressesprechers sofort verifizieren zu können, dass das vorgestellte Fahrzeug mittlerweile 20 Wettbewerber hat .Uff, so viele? Ja, denn es handelt sich um den neuen Toyota Aygo und der tritt in der mittlerweile hart umkämpften 10.000 Euro Kleinstwagen Klasse an. Ein erster Test zeigt, was man von dieser automobilen Basis erwarten darf.

Der neue Toyota Aygo

Kleinstwagen mit dem großen X

Doch wie teste ich überhaupt, so vollkommen unvorbereitet, aber auch unvoreingenommen? Zu Beginn leitet mich der erste Eindruck und ganz ehrlich: Toyota hat es geschafft, mich zu überraschen. Glich die erste Generation Aygo seinen ebenfalls in Tschechien produzierten Zwillingsbrüdern Citroën C1 und Peugeot 107 wie ein Ei dem anderen, sind die Japaner für die zweite Generation gewaltig über ihren Schatten gesprungen. Ein solch extrovertiertes Design hat man bei Toyota seit… eigentlich noch nie gesehen. Das prägnante X im Gesicht des 3,45 Meter Zwergs mit dem grimmigen Blick, der zackig ansteigenden Fensterlinie und den sichelförmigen Rückleuchten, welche die gläserne Heckklappe förmlich in die Zange zu nehmen scheinen – ja, das hat schon was. Doch leider hält der Innenraum nicht, was die knackige Schale verspricht: Etwas lieblos treffen hier an allen Ecken und Kanten billige Kunststoffarten aufeinander. Wirklich herausstechend im Cockpit ist daher nur ein 7 Zoll Touchscreen, der optional mit einem Navigationssystem, einer Rückfahrkamera und MirrorLink, dem neuesten Standard zur Smartphone Integration im Pkw, erweitert werden kann. Ansonsten helfen nur noch die farblichen Umrandungen von Lüftungsdüsen und Schaltkonsole, um – gegen Aufpreis- ein wenig die Tristesse aus dem Viersitzer zu treiben. Wobei: Wer spricht hier von Viersitzer? Die zweite Sitzreihe ist eigentlich nur zumutbar, wenn Pilot und Co-Pilot ein Körpermaß von 175cm nicht überschreiten.

 

Heiser rauchiger Dreizylinder

Als zweites Testkriterium kommt dann mein Bauchgefühl dazu. Das wird zwar durch den heiser rauchig werkelnden Dreizylinder Motor angenehm massiert, doch leider will der 69PS Floh so gar nicht die Fahrdynamik vermitteln, die ihm die Marketingabteilung auf die Fahnen geschrieben hat. Zu sehr quält sich das Saugmotörchen mit den (je nach Ausstattung) bis zu 985 Kilogramm. Auch zurückschalten in dem etwas gefühllos durch die Gassen rutschenden Fünfgang Getriebe hilft kaum, denn eigentlich wird der Aygo dann nur lauter, aber nicht wirklich schneller. Nein, die Autobahn ist definitiv nicht das Revier des kleinen Japaners. Und die Landstraße im Grunde auch nicht. Dafür bieten die Sitze einfach viel zu wenig Seitenhalt. Aber der Aygo ist wenigstens knauserig im Verbrauch. Auf meiner Testrunde zog der 998 cm³ Motor 5,1l Benzin pro 100km durch die Brennräume. Toyota gibt sogar noch einen Liter weniger an, aber die wollen anscheinend auch nicht zügig ans Ziel kommen.

 

Einstiegspreis ab 9.950 €

Stufe drei meines Testprozederes ist dann erst einmal eine Nacht Schlaf. Die brauche ich, um das Erlebte sacken zu lassen und danach mit den offiziellen Pressetexten abzugleichen, die technischen Daten zu analysieren und Preislisten zu studieren. Hier komme ich dann wieder ins stutzen: Toyota will definitiv seiner jungen urbanen Kundschaft kein X für ein U vormachen, denn es gibt drei Modellvarianten: Den Aygo x, x-play und x-play touch. Obendrein gibt es zum Verkaufsstart 19. Juli auch gleich noch drei Editionsmodelle mit den Namen x-cite, x-clusiv und x-wave, sowie ein umfangreiches Individualisierungsprogramm, um das X im Kühlergrill in unterschiedlichen Farben strahlen zu lassen. Wer jedoch viele X im Konfigurator setzt, der wird auch einen Preis deutlich über dem Einstiegspreis von 9.950 Euro für den Dreitüren ernten. Die fünftürige Topvariante x-play touch für 12.350 Euro lässt sich nämlich mit Leder, der wirklich schicken Sonderfarbe Vulcanorot, Faltdach, und Start-Stop Automatik auch locker über die 15.000 Euro Schwelle wuchten. Zum Glück serienmäßig ist in allen Modellen aber ABS, ESP, Traktionskontrolle und sechs Airbags. Doch das war beim 250 Euro günstigeren Vorgänger auch schon Standard.

 

Fazit der ersten Ausfahrt

Man darf also nicht zu viel erwarten vom neuen Toyota Aygo. Der Kleinstwagen bleibt auch in der zweiten Generation ein grundehrliches Auto im Kampf gegen VW up!, Kia Picanto, Fiat Panda und Co. um die kleinste Parklücke im Großstadtdschungel. Technisch bleibt eigentlich alles beim Alten und nur das Design, sowie das In-Car-Entertainment wurden zeitgemäß aufgefrischt. Ob der Kollege mit Zollstock, Autokatalog und vorab auswendig gelernter Preisliste wohl zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen ist?

Von der Parkplatz-Schramme zur Fahrerflucht

Wer das Eigentum anderer beschädigt, der haftet dafür. Ein ganz simpler Sachverhalt, oder? Leider gibt es gerade im Automobil-Bereich immer wieder Situationen, in denen sich die Verursacher eines Schadens aus dem Staub machen.

Am vergangenen Sonntag passierte mir genau das. Zurück bleibt ein beschädigtes Auto, lange Gesichter und ein Verursacher der sich einfach mal verpisst hat. Toll. Nicht. 

Vom Parkplatz-Kratzer zur Fahrerflucht

Der SUBARU Forester XT ist ein Testwagen von SUBARU Deutschland und mit dem Parkplatz-Kratzer trifft es nun zum zweiten Mal in Folge, einen Testwagen des japanischen Allrad-Spezialisten.  Was war passiert?

Am vergangenen Wochenende (18.6.-22.6.) ging sonntags um 16 Uhr das aufregende 24h-Rennen am Nürburgring zu Ende.  Weit nach Rennende verließ ich das Presse-Zentrum und stapfte in Richtung Presse-Parkplatz (A6) davon. Der Forester stand bereits seit Freitagabend auf diesem Parkplatz und hatte einiges an Staub abbekommen. Der A6 ist nicht geteert, der Schotter-Untergrund sorgt für dicke Staubfahnen hinter den fahrenden Fahrzeugen und feisten Staubschichten auf den Fahrzeugen.  Geparkt hatte ich relativ weit hinten, rechts in den Parkbuchten. Schräg vor mir standen ein paar 7.49 Tonner, andere Presse-Fahrzeuge und ein Teambus.  Weil der Forester mit der Front in Richtung „weg vom Ring“ zeigte und ich mich ihm von hinten näherte, fiel mir der Schaden nicht sofort auf. Erst später, beim Einladen des Gepäcks, vor dem Hotel, sah ich die tolle Überraschung.

Irgendein Arschloch ist beim rangieren, beim rein- oder ausfahren aus den Nachbar-Parklücken (zweireihig) am Testwagen hängen geblieben. Und? Hat er eine Nachricht hinterlassen? War ein Zettel am Auto? Oder wurde eventuell die Polizei informiert? Nein. Diese dumme Sau hat sich einfach aus dem Staub gemacht.

Verdammte Kacke! Ich hasse es, wenn so etwas passiert. Ich stehe für den Testwagen ein. Und nachdem man bereits in Nizza in den Test-WRX STi einbrach um Ausrüstung zu klauen, trifft es nun wieder einen SUBARU.

Der Gesetzgeber sieht in diesem Fall eine Strafe vor, die von Punkten in Flensburg, Bußgeldern bis hin zu einer Haftstrafe führen kann. Diese Form der Unfallflucht ist keine Bagatelle. Es ist eine Straftat.  Dabei ist jedes Auto mit einer Haftpflicht-Versicherung ausgerüstet, diese ist die Grundlage für die Anmeldung. Ohne Versicherung für Haftpflichtschäden, darf kein Fahrzeug am Straßenverkehr teilnehmen. Der Verursacher hätte sich melden können, die Polizei informieren oder auch über die Halterauskunft der Versicherer direkt bei SUBARU eine Meldung machen können. Aber nichts. Das schaffen echt nur Arschlöcher!

Parkplatz-Schaden mit Fahrerflucht am Nürburgring

Daher nun auch hier mein öffentlicher Aufruf: Zwischen Freitag dem 20.06.2014 und Sonntag den 22.06.2014 ~18h, wurde auf dem Parkplatz A6 am Nürburgring ein blauer SUBARU Forester angefahren. Ich glaube nicht, dass man diesen Schaden nicht gemerkt hat. Wem ist etwas aufgefallen? Für Hinweise bin ich dankbar!

 

 

 

 

Formel 1 in Hockenheim – Sei live dabei!

Wenn am 20. Juli der „Große Preis Santander von Deutschland“ startet, dann werden im Hockenheimer Motodrom auch wieder vier deutsche Formel 1 Rennfahrer am Start stehen. Kaum eine Rennserie ist so geprägt von deutsch sprechenden Spitzen-Piloten, wie die Königsklasse des Motorsports.

Formel 1-Fieber am Hockenheimring

Großer Preis Santander von Deutschland 2014

Diese Formel 1 Saison ist bislang geprägt von einer besonderen Erfolgsserie der Silberpfeile. Mercedes-Benz hat in der Vorbereitung auf die Formel 1 Saison 2014 alles richtig gemacht und die beiden Team-Kollegen Lewis Hamilton und Nico Rosberg kämpfen im Prinzip nur noch Teamintern um die Siege. Schlagen kann beide nur die eigene Technik, wie zuletzt beim Grand Prix in Kanada als beide im gleichen Augenblick mit einem technischen Defekt langsamer wurden.

Bei beiden Silberpfeilen versagte die Hybrid-Technik die zu dem 1.6 Liter V6-Turbomotor gehört und dennoch schaffte es zumindest Nico Rosberg, mit einem Leistungsdefizit von rund 160 PS ins Ziel. Und nicht nur das, er wurde sogar noch zweiter hinter dem Australier Ricciardo.

Wenn am Wochenende des 18. bis 20. Juli die Luft über dem Badischen Motodrom in der Sommerhitze flimmert und die Soundschwaden der Boliden über die Rennstrecke dröhnen, dann haben zwei Leser meines Blogs die Chance, mit dabei zu sein, mit vor Ort.  Live!

Mitspielen und die Formel 1 in Hockenheim 2014 live erleben  | GEWINNE jetzt zwei Karten!

Erlebe live wie Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Nico Hülkenberg und Adrian Sutil um Punkte kämpfen. Sei live dabei wenn die Silberpfeile eine neue Runde im Teaminternen Duell um die Weltmeisterschaft einläuten. Oder können die Red Bull Piloten noch einmal nachlegen? Wird Williams wieder so stark sein wie in Kanada? Eines ist sicher, es wird nicht an Spannung mangeln.

Mehr Informationen zu den Tickets, zum Motodrom und zum „Großen Preis von Deutschland“ gibt es auf der Webseite des Hockenheimrings [klick].

Und jetzt zum Gewinnspiel:

Hier die Preisfrage: Wann wurde der erste Formel 1 Grand Prix in Hockenheim gefahren?

Jetzt mitspielen bis zum 10.07.2014 (24h). Bitte die Teilnahmebedingungen beachten!

 

[toggle title=“Teilnahmebedingungen“]

Teilnahmebedingungen

1. Bei dem Gewinnspiel handelt es sich um eine Aktion von autohub.de - Impressum
2. Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen, die mindestens 18 Jahre alt und in Deutschland wohnhaft sind. Das Gewinnspiel ist auf Deutschland beschränkt.
3. Teilnahmeschluss ist der 10.07.2014. Die Teilnahme an der Aktion ist nur online unter der Internetadresse http://autohub.de möglich.
5. Durch Ausfüllen des Online-Formulars hat der Teilnehmer die Möglichkeit 1x 2 Wochenendtickets für die Formel 1 – Großer Preis Santander von Deutschland vom 18.-20. Juli 2014 auf dem Hockenheimring zu gewinnen.  Das Wochenendticket beinhaltet einen reservierten Sitzplatz (Freitag- Sonntag) auf der Innentribüne inmitten des legendären Motodroms. autohub.de verlost nur diese zwei Tickets. Die Durchführung und Verantwortung für den Formel 1 Lauf liegt nicht bei autohub.de, die Karten wurden zur Verfügung gestellt durch die Hockenheim-Ring GmbH.
6. Die Gewinner werden aus allen Teilnehmern gezogen. Das Los entscheidet. Jeder Teilnehmer darf nur einmalig an diesem Gewinnspiel teilnehmen und kann nur einmal gewinnen.
7. Für die Abwicklung werden vom Teilnehmer folgende Daten benötigt: Vor- und Nachname, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse. Der Teilnehmer ist für die Richtigkeit seiner Angaben verantwortlich.
8. Im Falle eines Gewinns wird der Gewinn an die angegebene Adresse versendet.
9. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich; der Gewinn ist nicht übertragbar.
10. Die Teilnahme über automatisierte Massenteilnahmeverfahren ist unzulässig.
11. Die Veranstalter des Gewinnspiels behalten sich vor, Teilnehmer, die gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen, vom Gewinnspiel auszuschließen, sowie das Gewinnspiel jederzeit zu modifizieren oder zu beenden.
12. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
13. Alle gespeicherten Daten werden nach dem Ende des Gewinnspiels gelöscht.

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N24h – Der Sprung in die grüne Hölle

Man durfte mich durchaus zu den großen Kritikern des PR-Stunts rund um den Stratosphären-Springer Felix Baumgartner zählen. 24-Stunden später bin ich beeindruckt von der Leistung des Felix Baumgartners. Nein, er war nicht so schnell wie die Profis – aber er hat eine mehr als beachtenswerte Leistung gezeigt!

Das darf man, das sollte man auch würdigen – ich tue es mit einer Galerie der „besten Baumgartner“ Fotos vom 24h-Rennen 2014.

 

Foto: Baumgartner am Rennzaun: S.Baldauf R.Kah! Rest: Habegger

N24h Nachtrag – Titus Viper

Der Abflug der Titus Viper – oder sollte man besser sagen, diese massive Träumerei des Piloten endete in einem ebenso massiven Crash und der späteren Disqualifizierung des Teams durch die Rennleitung.  Der unverschuldet aus dem Rennen geworfene Mini des Besaplast Racing Team konnte nichts für den Unfall und hatte keine Chancen, den Zusammenstoß zu vermeiden.

Ein Foto aus der Boxengasse zeigt nun den heftigen Schaden an der Aufhängung der Viper. Zudem sieht man durch das große Loch in der Seitenwand, den Erdgas-Tank im Heck der Viper. Dieser hat den Unfall jedoch ohne Probleme überstanden.

 

 

Foto-Credit: Constantin Bergander

N24h – Das Audi-24h-Doppel!

Binnen 7 Tagen, der zweite Sieg für Audi während einem 24h-Rennen. Glückwunsch an die siegreiche Truppe von Phoenix-Racing, ein tolles Rennen, ein hartes Rennen, ein geiles Rennen. Noch vor dem Start führten wir ein Interview mit einem der siegreichen Piloten: Christopher Haase im Interview – und auch wenn man sich dort nicht als Favorit abstempeln lassen wollte, der Wille zum Sieg wurde klar formuliert!

Und wenn man mit bestem Material, einem guten Team und excellenter Rennleistung über 24-Stunden frei von echten Fehlern bleibt, dann gewinnt man eben ein 24-Stunden Rennen!

Herzlichen Glückwunsch, Phoenix-Racing, Glückwunsch Audi, Glückwunsch Haase, Mamerow, Rast und Winkelhock!

 

N24h – Sieg für Phonix Racing im Audi R8 LMS ultra!

Nach 24 Stunden und 159 Rennrunden überfährt der Audi R8 LMS ultra mit der Startnummer 4 vom Phoenix Racing Team als auf Position 1 liegend die Ziellinie! Die Truppe Christopher Haase, Christian Mamerow, René Rast und Markus Winkelhock konnte sich gegen den Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Black Falcon mit der Nummer 1 und dem ROWE Racing SLS mit der Nummer 22 durchsetzen. Damit gelingen Audi zwei beeindruckende Siege bei den wichtigsten Langstreckenrennen in einer Woche!

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Als kleine Sensation folgt dahinter auf Platz 4 der Falken Motorsport Porsche 911 GT3 R 997, gefolgt vom Aston Martin Vantage GT3 mit der Startnummer 7 auf Platz 5, welcher sich in den letzten Runden mit dem Schubert Racing BMW Z4 GT3 einen fulminanten Fight um diese Position lieferte.

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Fotos: Bjoern Habegger, S.Baldauf/R.Kah

N24h – Letzte Runden laufen

Das wird noch einmal spannend! In den letzten 2-3 Runden führt der Phoenix-R8 mit der Nummer 4 souverän, vom Black Falcon wurde auch schon angekündigt, keinen Angriff mehr fahren zu wollen, stattdessen das Fahrzeug sicher ins Ziel zu bringen. Spannend ist es aber nun noch um Platz 5: der Schubert-Z4 (20) will sich die Position vom Aston Martin (7) erkämpfen. Ganz, ganz großes Kino!

Foto: S.Baldauf/R.Kah
#4 Audi R8 LMS ultra, Phoenix Racing

N24h – Spannende Schlussphase im Anflug

Das diesjährige 24h Rennen am Nürburgring ist schon eine ordentliche Hausnummer: etliche Unfälle in der ersten Rennphase, unfassbar schnelle Runden das gesamte Rennen hindurch, ein aus dem All springender Österreicher, Motorsport auf höchstem Niveau, Unfälle bei denen es einem die Fußnägel hochzieht, die aber glücklicherweise glimpflich ausgingen und vor allem: eine nervenaufreibende Schlacht um die ersten drei Plätze.

Die Zeitentabellen zeigen, dass die 3 führenden Teams alle auf dem gleichen Niveau unterwegs sind: sowohl der Phoenix Racing Audi R8 LMS ultra (#4), der Schubert Racing BMW Z4 GT3 (#20), als auch der Black Falcon Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (#1) bewegen sich mit den schnellsten Runden im Bereich um die 8:21 Minuten und fahren, soweit es der Verkehr zulässt, konstant in diesem Zeitfenster.

2,5 Stunden liegen uns noch bevor, in denen nun das Tempo noch einmal kräftig angezogen werden dürfte. Sicher ist zumindest, dass die Schubert-Truppe noch ein, zwei Kohlen nachlegen kann, der R8 dürfte dann ordentlich unter Druck geraten.

Foto: Tom Schwede

N24h – Zeitstrafe für Schubert BMW Z4 GT3

Herber Rückschlag für die Schubert-Mannschaft im Kampf um den Gesamtsieg: auf Grund des vom Z4 verursachten Unfall mit dem Cayman S im Yokohama-S, hat die Rennleitung eine Stop-and-Go-Strafe von 1:32 Minuten ausgesprochen.

Bild: © S. Baldauf/R. Kah
#4 Audi R8 LMS ultra, Phoenix Racing

N24h – Boxenstopps an der Spitze

Innerhalb einer Runde kommen sowohl der Audi R8 LMS ultra (#4) als auch der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von in die Box. Bei Audi übernimmt René Rast das Auto von Markus Winkelhock. Im Mercedes von Black Falcon bleibt Lance David Arnold an Bord. Da der BMW Z4 GT3 (#20) von BMW Sports Trophy Team Schubert für einen Unfall am Morgen mit einer Zeitstrafe von 1:32 Minuten belegt wurde, verdichtet sich der Kampf um den Sieg auf Audi und Mercedes.

Foto: Tom Schwede

N24h – Unfall #18 und #62

Knapp 4 ½ Stunden liegen immer noch vor uns. Im Umkehrschluss heißt dies, dass die Fahrzeuge und ihre Piloten fast 20 Stunden im Einsatz sind. Trotzdem schwer nachvollziehbar, wie man sich gegenseitig am Ende der Start-Ziel-Geraden so übersehen kann! Der Audi R8 LMS ultra (#18) und ein Porsche 911 GT3 Cup (#62) können sich nicht über die Vorfahrt einigen und rumpeln zusammen. Ergebnis: Aufhängungsschaden am Porsche von raceunion Teichmann Racing!

 

Bildrechte Titelfoto: S.Baldauf / R.Kah

N24h – Hyundai beim 24h Rennen

Für Hyundai gibt es beim 24h Rennen Licht und Schatten. Das Hyundai Genesis Coupé V6 (#50) musste mit einigen technischen Defekten kämpfen und hatte sich zwischenzeitlich Höhe Aremberg auch bereits tief im Kiesbett eingegraben. Gut läuft es dagegen aber für den Veloster Turbo. Der führt schon seit Stunden souverän die SP2T an und fährt bisher ein Rennen ohne weitere Zwischenfälle. Starke Leistung der Hyundai-Mannschaft.

Bild: © S. Baldauf/R. Kah

N24h – Interview mit Christopher Haase

Christopher Haase stand am Samstag, kurz vor dem Rennstart für ein kurzes Interview zur Verfügung. Mit den „alten Hasen“ und dem „jungen Hüpfer“ hat Audi mehrere Höhepunkte für dieses Rennwochenende gesetzt, noch bevor es in die 24-Stunden Hatz ging.

Auf der Nordschleife kannst du nur gewinnen, wenn das Teamwork stimmt!

Interview mit Christopher Haase. Die grüne Hölle, das 24h-Rennen und mögliche Sieger!

Christopher, lass uns über das bevorstehende 24h-Rennen reden. Es ist das sechste 24h-Rennen für den gebürtigen Kulmbacher.  (Und damit zählt Christopher Haase zu den „alten Haasen“ in diesem größten Wagenrennen seit Ben Hur.)

Wie bereitest Du dich auf so ein Rennen vor?

Christopher Haase: Die Vorbereitung beginnt bereits im Winter, mental und körperlich bereitet man sich mit längeren Trainingseinheiten vor. 5-6 Stunden Rad fahren, das ist bereits für Körper und Geist ungeheuer wichtig. Wenn ich 6 Stunden auf dem Fahrrad trainiere, dann hilft mir das auch beim “Kopftraining”, bei der Konzentration.

Auch wenn es dein sechstes 24h-Rennen ist und Du die Nordschleife als Profi kennst und beherrschst, in diesem Jahr wurden einige Streckenabschnitte neu asphaltiert, ist das für einen Profi eine Herausforderung?

Christopher Haase: Die Nordschleife ist immer eine Herausforderung. Am Donnerstagabend, beim Nachttraining, war es kurz nach dem Regenschauer neblig, dazu die vielen Lichter und Lagerfeuer rund um die Strecke, die Fans, neue Asphaltstücke – da musst Du dich auch als Profi dran gewöhnen. Du musst schauen wo jetzt der beste Grip ist. Pflanzgarten 1 zum Beispiel, da bist Du früher komplett offline gefahren, heute fährst Du dort eine neue Linie.

Stellt der Nürburgring für den Profi-Rennfahrer eine besondere Herausforderung dar? Ist es härter als an anderen Rennstrecken dieser Welt?

Christopher Haase: *lächelt* Normal bist du hier zumindest von der Temperatur im Cockpit nicht so gefordert. Zum Beispiel in Spa im letzten Jahr, da war es extrem heiß, hier am Ring haben wir oft angenehmere Temperaturen im Cockpit. Da bist Du rein körperlich nicht so gefordert. Der Nürburgring und eben die Nordschleife an sich bieten andere Herausforderungen, die Kompressionen in der Senke, lange schnelle Kurven, der Nacken muss gut trainiert sein und dann ist natürlich der Verkehr. Die Konzentration um – trotz vieler langsameren Fahrzeuge – schnell zu sein, fordert den Körper anders.

#4 Audi R8 LMS ultra, Phoenix Racing - Bild: © S. Baldauf/R. Kah
#4 Audi R8 LMS ultra, Phoenix Racing –  Bild: © S. Baldauf/R. Kah

 

Hat der Audi R8 lms ultra hier auf der Nordschleife besondere Vorteile? Was sind die Stärken des Audi R8 hier in der Eifel?

Christopher Haase: Mittelschnelle und schnelle Kurven, da liegt unser R8 besonder satt. Und auf der Bremse. Meiner Meinung nach ist unser R8 extrem gut beim anbremsen und du kannst gut und gerne eine Attacke auf die Gegner beim anbremsen fahren. Und natürlich bietet dieses gute Brems-Performance auch Sicherheit. Gerade im Verkehr, da sieht dich mal einer nicht, dann stauchst Du deinen R8 eben noch einen ticken härter zusammen.

Hat man auf der Nordschleife mehr Respekt vor der Geschwindigkeit? Die Auslaufzonen sind an vielen Stellen eher übersichtlich. Geht man da mit gebremsten Elan an die Sache?

Christopher Haase: Ganz generell versucht man beim 24h-Rennen schon eher auf der sicheren Seite zu sein. Ich persönlich glaube, auf der Nordschleife kannst Du nie 100 Prozent fahren. Das geht im Top30 Qualifying für eine Runde, aber selbst da glaube ich nicht, dass wirklich jeder 100 % geht! Vor dem McLaren im Top 30 Quali muss ich allerdings den Hut ziehen.

Wir sind mittlerweile bei einer 8:10 im top-Quali angekommen. Muss man darüber nachdenken ob die GT3-Fahrzeuge irgendwann zu schnell werden für die Nordschleife?

Christopher Haase:  Was heißt schon zu schnell? Du musst bedenken, die Reifen (Audi fährt mit Michelin-Reifen) werden immer besser, wir werden sicher noch schneller werden, aber zu schnell? Das sehe ich im Augenblick noch nicht.

Ist es ein besonderer Druck, wenn man mit drei weiteren Fahrern auf einem Fahrzeug fährt? Wenn man im Rennen das Fahrzeug wegwirft, dann muss man sich nicht nur bei sich selbst entschuldigen, dann muss man auch noch bei drei weiteren Rennfahrern eine Entschuldigung finden. Wie geht man damit um?

Christopher Haase: Auf der Nordschleife kannst du nur gewinnen, wenn das Teamwork stimmt!  Und wenn sich vier Fahrer ein Auto teilen, dann ist der Team-Gedanke besonders wichtig. Das Feeling im Team. Wenn man als Fahrer einen Fehler macht, dann ist das Auto üblicherweise kaputt, aber das ist allen Rennfahrern bewusst und natürlich sprechen wir vor einem Rennen auch darüber, wie viel Risiko wir eingehen. Wie wir uns verhalten wenn es ein wenig tricky wird. Und manchmal geht es einfach so schnell, da kannst Du nichts mehr machen. Und dann steht man im Team auch zueinander. Da kommt keiner her und es gibt keine Schuldzuweisungen.

In meinen Augen kann am Wochenende nur ein Audi gewinnen. Audi tritt immerhin mit 8 Fahrzeugen an. Was ist denn Euer Ziel?

Christopher Haase: Mein Ziel ist ganz klar der Sieg, ich will gewinnen!

Siehst Du Euch in der Rolle als möglichen Gesamtsieger?

Christopher Haase: Ich sehe viele Teams in dieser Rolle 🙂 – locker 20 Fahrzeuge an diesem Wochenende.

 

Vielen Dank Christopher für das Gespräch!

Info: Christopher Haase ging auf dem Audi R8 mit der Startnummer 4 in das Rennen und dieses Team dominierte lange Phasen des Rennens. Kopf-an-Kopf Fights mit dem Vorjahres-Sieger, Duelle mit den BMWs von Schubert und MarcVDS. Ob das Team das Rennen für sich entscheidet, zeigt sich um 16 Uhr!

Update: Und wenn ein Profi etwas will, dann schafft er es! Herzlichen Glückwunsch an Christopher Haase! 

 

#8 Porsche 911 GT3 R, Haribo Racing Team

N24h – Ausfall des Haribo-Porsche

Der Haribo-Porsche steht nach einem Dreher auf der Nordschleife hinter einer Linkskurve gegen die Fahrtrichtung auf dem linken Seitenstreifen. Auffällig die starke Rauchentwicklung am Porsche 911 GT3 R. Das Team teilte in der Boxenstrasse mit, dass dem Dreher eine Berührung mit einem anderen Teilnehmer vorausgegangen ist. Dabei wurde der Kühler beschädigt. Eine Weiterfahrt ist nicht möglich.

Foto: Tom Schwede

#4 Audi R8 LMS ultra, Phoenix Racing

N24h – Zweikampf an der Spitze, auf der Strecke und in der Box

Rundenlang duellieren sich jetzt die #1 und die #4. Mehrfach wechselten der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 und der Audi R8 LMS ultra auf der Strecke die Positionen. Um die Spannung noch zu steigern, kommen jetzt beide Fahrzeuge gleichzeitig in die Box. Dort verschafft sich der Audi etwas Luft. Denn der Mercedes-Benz SLS ist doppelt geschlagen. Zunächst muss Mercedes-Pilot Lance David Arnold eine Zwangspause von 30 Sekunden einlegen. Da das Black Falcon Team beim vorherigen Boxenstopp die Mindeststandzeit unterschritt, ist jetzt eine Stop & Go Strafe fällig. Ebenfalls Zeit geht verloren, weil der Mercedes anders als der Audi bei diesem Stopp einen Bremsservice benötigt.

Foto: Tom Schwede

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