Vorgestellt: Der neue Audi TT

Mit dem TT schliesst man auf Anhieb Freundschaft.

So hat es eine deutsche Autozeitung geschrieben, nachdem man den Redakteur den neuen TT vorab fahren lies. Nun – ein wenig Dankbarkeit dürfte in dem Satz mitschwingen, immerhin bekam man zuerst die Chance auf eine Runde im TT und zum anderen dürfte der Satz ausdrücken, was ich mir bei der Präsentation vor einigen Wochen bereits gedacht habe:

Der neue Audi TT wirkt wie ein “alter Bekannter” 

Zitat aus meiner TT-Präsentation

Mit „alten Bekannten“ schliesst man eben auf Anhieb Freundschaft. Ansonsten lässt einem der Fahrbericht der Kollegen nicht im Unklaren darüber, was man demnächst zu erwarten hat, wenn es selbst zum Termin mit dem „lässigen Sportler aus Ingolstadt“ geht.

Das Fahrwerk scheint sportlich abgestimmt zu sein, oh, sehr überraschend. Die Lenkung erweist sich als leichtgängig und die Verarbeitung ist – natürlich – exzellent. Der Rest der Erklärungen zum neuen TT könnte auch zu jedem anderen VW-Baukasten-Modell passen. Da stellt sich die Frage: Ist der neue TT so langweilig? Gibt es nichts zu erzählen über die dritte Generation des „schönsten VW Golf“? VW Golf? Nicht erschrecken. Das ist kein Tipp-Fehler. Unter dem Blechkleid des TT (8S) steckt natürlich wieder ein wenig VW Golf. Das war bei der ersten Generation auch nicht anders. Und auch die zweite Generation bediente sich am Baukasten der Wolfsburger-Konzermutter.

Die dritte Audi TT Generation basiert auf dem MQB-System von Volkswagen und bedient sich der Schoko-Stückchen.  Moderne Vierzylinder-Turbomotoren mit einer Leistung von 184 bis 310 PS. Genagelt wird im TDI mit den 184 PS, die Benziner übernehmen vorerst die Leistungsstufen 230 und 310 PS. Die Kraft des 310 PS Benziners wird per Doppelkupplungs und Haldex-Allradantrieb auf die Straße gebracht. Den „kleinen“ Benziner und den Diesel bekommt auch mit Frontantrieb und manuellen Sechsgang-Getriebe.

Die Presse-Meldung zur dritten TT-Generation war zwar wortreich, richtige Highlights waren jedoch nicht zu finden. So wird indes einem Detail eine Hauptrolle zu Teil. Das neue „virtuelle“ Cockpit der Ingolstädter. Nichts was man nicht bereits von anderen Herstellern kennen würde – aber eben in typischer „Perfektion made in Ingolstadt“.  Ein TFT-Bildschirm von der Größe eines Heim-TV Gerätes wird zur Anzeige der Cockpit-Informationen benutzt. Auflösung und grafische Detailtiefe sind berauschend. Die Idee dahinter sinnvoll. Neben diesem neuen Display setzen die Ingolstädter auf Minimalismus im Innenraum. Ein zweites Display in der Mitte des Armaturenbrettes spart man sich, die Anzeigen für die Klima-Bedienung wandern gar als kleine Displays in die Bedienknöpfe der drei Luftausströmer.

4.5 von 5 Sterne bekam der neue Audi TTS bei der ersten Ausfahrt einer deutschen Autozeitung.

Am Ende des Artikels fragt man sich wofür. Das gesamte Paket des TT wirkt beängstigend bekannt. Das Design ist eine komplette Arbeitsverweigerung und für das neue Cockpit alleine hätte es kein neues Auto gebraucht.

Ende September darf ich den neuen Audi TT fahren – ich bin gespannt ob ich mehr Neuigkeiten finde, als man bislang kommuniziert hat und ob es mehr gibt, über das man schreiben kann. Schreiben sollte.

Bis zum Fahrbericht über den neuen Audi TT werde ich ein paar Informationen zum Audi TT veröffentlichen, alle paar Tage, ein wenig mehr zum neuen TT. Wer sich also wirklich für den TT in seiner dritten Generation interessiert, der sollte „dran“ bleiben … 

 

 

 

 

Vorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-Benz

Als Marco Polo, der Sohn venezianischer Händler um 1271 aufbrach um zusammen mit seinem Vater und seinem Onkel von Venedig nach China zu reisen, war er gerade einmal 17 Jahre alt. Eine Reise die Vater und Onkel bereits zwei Jahre zuvor unternahmen und für 9 Jahre von zu Hause fern hielt. Vor knapp 750 Jahren war die Reise von Italien nach China eben noch keine Sache von wenigen Flug-Stunden. Jahre brachten die Handelsleute auf ihren Routen zu. Kein Reiseplan zur Hand und Pauschal-Urlaub war damals auch noch nicht erfunden.

Wer auch heute noch ohne Pauschal-Urlaub und mit weniger Reiseplanung unterwegs sein will, der wählt den Trip im eigenen Mobil. Auf eigener Achse unterwegs zu sein, ein echtes Hobby von vielen Deutschen Urlaubsreisenden. Doch nicht immer muss es das große Wohnmobil sein. Manchmal reicht ein „umgebauter Bus“. Vor allem wenn es nicht für 9 Jahre auf die Entdeckung der Seidenstraße gehen soll, sondern nur für ein langes Wochenende in die Toskana, an den Gardasee, die Bretagne oder in Richtung Jakobsweg.

Mercedes-Benz präsentiert den neuen Marco Polo

Die V-Klasse für das Erlebnis-Wochenende

Auf Basis der neuen V-Klasse stellte Mercedes-Benz die Tage in Düsseldorf den neuen Marco Polo vor. Der Name des bekannten venezianischen Welten-Reisenden und Händlers passt derweil ideal zum neuen Reisemobil. Vom edlen Yacht-Holz, bis hin zu den cleveren Details für eine multifunktionale Reise auf kleinsten Raum, es wurde an nahezu alles gedacht.

marco polo neue v-klasse innenraum

Die Aufgabe ist keine ganz leichte. Auf 5.14 Meter Länge und einer Breite von nur 1.93 Metern mussten die Experten von Mercedes-Benz die Möglichkeit schaffen, Feriengefühle zu erleben. Das bedeutet neben einer Kochecke, einer Art Kühlbox und einem Tisch für vier, musste man auch ein Bett verstecken.

Das Geheimnis liegt im Boden der praktischen V-Klasse.  Der variable Innenraum wird über Schienen in den Boden zu einem multifunktionalen Mehrzweck-Zimmer. Eben noch Sitzbank für die Fahrgäste, im nächsten Augenblick die erste Reihe am Büffet. Und kurz darauf, die Unterlage für das Doppelbett.

Doppelbett in der V Klasse Marco Polo

Eben noch Hotelbett mit Stern, kurz darauf Wonzimmer mit 200 km/h Top-Speed

Es macht Sinn einen „Van“ wie die neue V-Klasse als Basis für ein Reisemobil zu nehmen. Wer zu zweit reist, wird damit gut zurecht kommen. Selbst wenn mehr Schlafplätze vorhanden sind, theoretisch könnten fünf Menschen mit dem neuen Marco Polo auf Tour gehen. Doch dann dürfte es – trotz gelungenen Layouts des Marco Polo ein wenig eng werden.

Zwei Aktiv-Urlauber dürften sich indes über die Wendigkeit, die mehr als Langstreckentaugliche Höchstgeschwindigkeit und die Chance auch in Tiefgaragen parken zu können freuen. Der Marco Polo hat mit eingeklappten Dach eine Höhe von 1.98 Metern und ist damit nicht nur Tiefgaragen geeignet, auch in normalen Waschanlagen zur allgemeinen Fahrzeugpflege gern gesehen.

Sicher reisen – Safety first

Die moderne V-Klasse als Basis für den Marco Polo ist gut gewählt, denn so bekommt man die aktuellen Assistenzsysteme auch für das Reisemobil in Serie. Vom Seitenwind-Assistenten bis hin zum Collision-Prevent-Assist ist im Marco Polo vieles an Sicherheits-Systemen möglich. Basierend auf moderner Radar-, Kamera- und Ultraschallsensoren will der Marco Polo den Insassen das Maximum an Sicherheit und Reisekomfort bieten. Als Lichtquelle lassen sich LED-Lichtsysteme an der Front ordern. Damit wird dann auch im „hinteren Orient“ das Land der aufgehenden Sonne gefunden. Eigentlich ist der Name Marco Polo gänzlich falsch gewählt, denn deren Reise war eine Reise voller Unwägbarkeiten. Hier ist der Name „Captain Future“ oder „Buck Rogers“ wesentlich eher angebracht.

Preiswert reisen

Ähm, eher nein. Urlaub war noch nie billig, auch nicht wenn man ihn selbst organisiert. Oder genau dann nicht? Der neue Marco Polo kostet ab 54.835 €. Da ist man dann jedoch noch nicht in der Klasse des großen 250 Diesel und dem Allradantrieb 4matic angekommen. (Mehr Preise gibt es bei den Kollegen von mb-Passion)

 

Alternative: Marco Polo Activity

Wer nicht die ganze Welt des Reisemobil-Luxus in die V-Klasse packen will, sondern nur eine Alternative für den Kurzurlaub sucht – ein Zelt auf Rädern sozusagen – für den hat Mercedes-Benz den Marco Polo Activity im Programm. Hier fehlen die Küchenzeile und der umfangreiche Ausbau des Marco Polo. Der Partner für den Innenausbau des Reisemobils ist im übrigen Westfalia.

Preiswerter reisen

Während es den Marco Polo nur als Heckantriebs-, oder Allrads-Version gibt, startet der Marco Polo Activity preislich bei 38.960 €, dann als 88 PS Diesel mit Frontantrieb.

Die Weltpremiere beider Modelle feiert Mercedes-Benz auf dem Caravan-Salon (30.08.2014 bis 07.09.2014, Messe Düsseldorf). 

 

Galerie zu den Detail-Lösungen des neuen Marco Polo:

 

 

Autonews – Der Wochenrückblick KW 35

1. Strom-Sportler spricht Holländisch

Schon lange haben die Holländer was den Fahrzeugbau anging, auf sich warten lassen. Nun hat das Start-up Carice ein Elektro-Mobil auf die Strasse geworfen: das Carice MKI. Mit einem Gewicht von nur 350 Kilogramm, ist der kompakte und sportliche Roadster ein wahres Fliegengewicht. Der Hersteller verspricht durch die Gewichtsreduzierung leichteres Handling und einen geringeren Energieverbrauch. Doch nicht genug. Der kleine Elektro-Stromer wird speziell nach Kundenwünschen gebaut, was jeden Carice MKI zu einem Einzelstück macht. Der Verkauft startet erstmal nur in den Niederlanden und zwar ab einem Preis von 22.000 Euro. Die können also doch mehr als nur Wohnwagen.

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2. T-Time für Business-Pakete

Mercedes-Benz packt neue Pakete für Businesskunden aus, die eine C-Klasse T-Modell bald ihr Eigen nennen. Für das Ende September geplante sind bereits zwei Business-Pakete bestellbar und beinhalten standardmäßig das Audio-System 20 CD mit Bluetooth. Ebenfalls fester Bestandteil der Packages ist der aktive Park-Assistent inklusive Parktronic. Dieser hilft beim Suchen einer passenden Parklücke und warnt beim Rangieren vor Hindernissen. Zudem ist er mit aktiver Lenk- und Bremsfunktion zum Längs- und Quereinparken ausgestattet und parkt auf Wunsch das Fahrzeug halbautomatisch ein. Sitzheizung und Scheibenwischer mit Regensensor sorgen für weiteren Komfort. Zur Geschäftskundenausstattung gehört ebenfalls ein größerer Tank mit 66 Litern Volumen.

C-Class-T-Modell Pressdrive Deidesheim/Germany July 2014

3. Sondershow Automobildesign auf der Essen 2014

Auf der diesjährigen Motor-Show in Essen wird in einer Sondershow das Automobildesign gefeiert. Es werden dabei die jüngsten Entwürfe verschiedenster Autohersteller gezeigt unter anderem von Giugiaro, Hyundai, IED, Peugeot, Rinspeed, Sbarro und Zenvo, die um die 20 Studien zeigen werden. Rinspeed zegt seine vollelektrische Stuide Xchange, die das autonome Fahren ermöglicht. Das Fahrzeug nutzt ein Bedien- und Anzeigekonzept mit Entertainment-, Sicherheits- und Servicefunktionen, sodass es sich während der autonomen Fahrt bequem arbeiten oder entspannen lässt. Der schweizerische Designer Franco Sbarro rollt mit seiner Luxuslimousine Bugatti Sbarro Royale an. Wie sein Vorbild aus den 1930er Jahren, ist auch dieses Modell mit enormen Ausmaßen versehen: 6,80 Meter lang, 1,80 Meter breit und 1,60 Meter hoch. Ein 7,1-Liter-16-Zylinder-Motor mit 400 PS treibt den Luxusliner an. Weiterhin werden auch ganz zukunftsträchtige Fahrzeuge anwesend sein. Einfach überraschen lassen.

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4. Neuer Nissan Pathfinder auf Abwegen in Moskau

Nissan präsentiert auf der Moskau Motor-Show seinen neuen Pathfinder und wählt damit den Ort des Debüts sehr bewusst. Der Nissan Pathfinder ist das in vierter Generation gebaute Fahrzeug der Baureihe und das erste in Russland produzierte Hybridfahrzeug. Zusätzlich zu einem 3,5-Liter-Benzinmotor wird der Pathfinder auch erstmalig mit einem Hybridantrieb bestehend aus Elektromotor und einem 2,5-Liter-Benziner angeboten. Neben dem Offroader wird auch zeitgleich der Nissan Sentra vorgestellt, eine 1,6-Liter-Benzinlimousine mit hoher Bodenfreiheit. Der Sentra wurde in enger Zusammenarbeit mit Lada entwickelt.

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5. Neuer GT-Flitzer von Renault

Sportlich geht es im Hause Renault zu. Mit dem Sport R.S. 01 präsentiert der französische Autohersteller auf dem Moskauer Automobilsalon einen neuen GT-Rennwagen mit über 500 PS Muskelkraft unter der Haube. Dem Boliden wurde ein Kohlefaserchassis verpasst, welches sein Gewicht auf weniger als 1100 Kilogramm drückt. Der Motor stammt aus dem Hause Nismo (Nissan Motorsport) und ist mit einem sequenziellen Sieben-Gang-Getriebe ausgestattet. Der 3,8-Liter-V6 mit Biturbo dem 1,16 Meter flachen Auto eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h und liefert mehr als 600 Newtonmeter Drehmoment auf die Nadel. Starker Flitzer.

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6. Noch mehr Sportlichkeit bei Opel

Weitere Sportlichkeit liefert auch Opel-Tuner Irmscher. Dieser bringt das auf 100 Stück limitierte Sondermodell Astra GTC Turbo i 1400 auf die Strasse. Die Leistung des Rüsselsheimers wird dabei von 140 PS auf 170 PS angehoben. 20-Zoll-Alufelgen und eine Tieferlegung um drei Zentimeter mit progressiver Federrate optimieren sein Fahrwerk nochmals zusätzlich. Weitere Sonderelemente sind ein Dachspoiler, ein Diffusoreinsatz und Seitenschweller, ein Kühlergrill mit Carbonleiste und eine integrierte Frontspoilerlippe. Der Astra GTC Turbo i 1400 kann für ca. 4000 Euro bei jedem Irmscher-Opel-Händler oder direkt beim Tuner bezogen werden.

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7. GT-R Spritze für den Nissan 370Z Nismo

Auch bei Nissan geht es sportlich zu. Zum Modelljahrgang 2015 wird es für den Nissan 370Z Nismo eine kräftige GT-R Spritze geben. Der 370Z wird von einer Reihe ursprünglich für den GT-R entwickelter Teile profitieren, die neben einer sportlicheren Optik und einem brandneuen Aerodynamik Paket auch ein neu abgestimmtes Sportfahrwerk, sicherere Recaro-Sitze und einen noch besser isolierten Innenraum beinhalten. Ein neuer Heckstoßfänger und ein verkleinerter Heckspoiler sind ebenfalls teil des neu entwickelten Aerodynamik-Pakets. Verkaufsstart des neuen Modelljahrgangs in Europa ist im September.

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8. Besonders: der Peugeot 2008 Castagna

Der erfolgreiche Franzose wurde vom Mailänder Carrossier Castagna zu einem besonders schmucken Einzelstück präpariert. In Rot, Blau und Weiß gestaltet, ist das Unikat ein wahrer Eyecatcher. Die Farben setzen sich auch im mit weichem Alcantara-Leder ausgestatteten Interieur fort. Das Armaturenbrett ist mit handgenähten weißen Kreuznähten verziert und das Panoramaglasdach ist mit einem Sternenhimmel-Effekt geschmückt. Im Kofferraum wurde edles Holz verlegt und durch eine speziell gewebte Matte geschützt, die auch als Picknickdecke verwendet werden kann. Passgenaue Ledertaschen mit Markenlogo kann man ebenfalls erweben. Bunt ist das Leben und Granatenstark, oder?

Peugeot 2008 Castagna

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Fotos: Hersteller

Audi RS3 Erlkönig beim Soundcheck

Audi testet derzeit den neuen RS3 auf der Nürburgring Nordschleife. Schaut man sich den Speed des Fünftürers an und lauscht man seinem Sound, dann kommt da etwas richtig geiles auf uns zu!

 

Fahrbericht: Nissan Qashqai 1.6dCI Xtronic

Erfolgreich ist er, der Nissan Qashqai. Das war bei seiner ersten Generation durchaus eine Überraschung. Aber Nissan hat damals alles richtig gemacht und früh die Nachfrage nach so genannten Crossover-Modellen bedienen können. Dem Qashqai in seiner zweiten Generation soll alles mit ein wenig mehr Lifestyle von der Hand gehen. Vorbei daher auch die Zeiten eines eher zurückhaltend gezeichneten SUV. Der neue Qashqai wirkt bereits im Stand dynamisch und sportlich. Die Griff zum schnittigen SUV scheint beim Nissan Qashqai – trotz des Namens – einfach nur ein logischer Schritt zu sein. Der Qashqai bietet deutlich mehr Platz als der Nissan Juke, ist aber kürzer und damit besser für die Stadt geeignet als der neue X-Trail. Schaut man sich die Nissan-Crossover-Palette an, dann ist der Qashqai die „goldene Mitte“.

Nissan Qashqai 1.6 dCI Xtronic

Die cleverste Qashqai-Variante?

Bei einer erste Testfahrt zu Beginn des Jahres konnte ich dem Qashqai mit dem neuen 1.2 Liter Turbo-Vierzylinder  auf den Ladedruck fühlen. Und auch wenn man es im ersten Moment nicht glauben mag, die Idee mit dem kleinen Turbo-Benziner ist gar nicht so dumm.  Das liegt an den 190 Nm, die der Turbo dem Motörchen abringt und die bereits bei 2.000 Umdrehungen zur Stelle sind. Der 1.6 dCi kann das natürlich ein wenig besser. Kommt er doch mit immerhin 320 Nm, die zudem früher (ab 1.750 U/min) anliegen, zum Dienst im Alltag. Das Plus an Drehmoment ist immer zu spüren und lässt den Qashqai noch einmal deutlich souveräner wirken. Verkuppelt man den Diesel mit der Xtronic getauften Automatik, dann spart man sich zudem das Rühren im Getriebe.

[one_half] [notification type=“notification_mark“ ]Die Basics:[/notification]
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  • 2 Wochen im Test
  • 1.300 Testkilometer 
  • Basispreis: 28.950 €
  • Testwagenpreis: 33.500 €

[/star_list]

[/one_half]
[one_half last=last] [notification type=“notification_mark“ ]Testverbrauch:[/notification]
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[/star_list]

[/one_half]

Diesel oder Benziner? Automatik oder Schaltung?

Nissan lässt dem Qashqai-Käufer derzeit keine großen Wahlmöglichkeiten. Den 1.2 Liter Turbo-Benziner gibt es nur in einer Variante mit 6-Gang Schaltgetriebe. Den 130 PS Diesel kann man entweder als Schalter ordern oder als Xtronic mit einer stufenlosen Automatik.

So fährt sich der Nissan Qashqai 1.6 dCi Xtronic

Die 130 PS klingen erst einmal nach Langeweile. Dank des fülligen Drehmomentverlaufes lässt sich der 1.6 dCi nach dem Testzeitraum als idealer Motor für den Qashqai ausmachen. Auf langen Strecken findet er sich, der nie wirklich leise zu Werke geht und aus seinem Selbstzünder-Prinzip keinen Hehl macht, in seinem Metier wieder. Trotz Automatik lässt sich der Qashqai über längere Strecken sparsam bewegen, ohne dabei die Nerven durch einen aufheulenden Motor zu strapazieren. Die Abstimmung des stufenlosen Getriebes hat Nissan gut hinbekommen. Die Zeite, in denen diese Getriebeart bei mehr Gaseinsatz zuerst einmal den Motor hat aufheulen lassen, um dann mit hohen Drehzahlen den Wunsch nach Beschleunigung zu erfüllen, sie scheinen endgültig vorbei zu sein. Das stufenlose Getriebe ist gut an den Drehmomentverlauf des Diesels angepasst und hält die Motordrehzahl gerne dort, wo am meisten Kraft vorhanden ist.

Der Diesel fühlt sich auf der Vorderachse schwerer an und ein wenig weicher als der 1.2 DIG-T, den ich zuvor gefahren bin. Ganz generell gilt für beide Varianten: Das Fahrwerk wirkt gut abgestimmt, reagiert auf kurze Stöße, wie man sie bei Autobahn-Querfugen erlebt, jedoch ein wenig hölzern. In beiden Fällen waren jedoch 19 Zoll Räder der Tekna-Ausstattung montiert. Hier rollen Reifen in der Dimension: 225/45-19. Die schmalen Flanken scheinen für die Abstimmung des Fahrwerks ein Plus in der Agilität zu bewirken, das erkauft man sich jedoch mit mehr Sensibilität bei Querfugen und Rillen. Das ist nicht ungewöhnlich, sollte einem jedoch bewusst sein.

Nissan Qashqai 16 1.6 dCi Fahrbericht

Ausstattung: Tekna natürlich.

Denn an der höchsten Ausstattungslinie Tekna führt eigentlich kein Weg vorbei. Nur diese Variante bietet den großen Komfort und den leichten Luxus, den man sich im Segment eines solchen Crossover doch auch wünscht. Von den Voll-LED Scheinwerfern an der Front über die getönten Scheiben bis hin zum Nissan Connect Navigationssystem mit 360° Kamera-Blick.   Die Teilleder-Sitze und das große Panorama-Dach machen den Luxus des Mittelstandes komplett. Dazu gehören dann aber auch die 19-Zoll Felgen. Sie sehen gut aus, schmälern aber den Fahrkomfort.

Nissan Qashqai 39 1.6 dCi Fahrbericht

Die Frage der Fragen

Wer selbst schaltet – der steht nun vor der Wahl: Den modernen Turbo-Benziner oder den kräftigeren, aber teureren Diesel wählen?

Nissan Qashqai  1.2 DIG-T Tekna  1.6 dCi Tekna
Kaufpreis:  27.800 €  31.900 €
Kfz.-Steuer:  92 €  200 €
km-Kosten laut ADAC:  49,4 ct/km  52,2 ct/km

Schaut man sich die  Kosten an, so scheint die Antwort eindeutig zu sein. Der Benziner gewinnt das Kosten-Kapitel mit Vorsprung. Für die Anschaffung spart man bereits 4.100 €. Damit lässt sich ein schöner Urlaub mit der ganzen Familie verbringen.

Wer jedoch nicht schalten will, der findet die Antwort derzeit ganz automatisch beim Selbstzünder. Nissan macht es den Kunden mit dem attraktiven Qashqai derzeit nicht leicht. Man muss schon genau wissen, was man will – worauf man abfährt.

Der kleine 1.2 DIG-T hat seinen Reiz und er macht den neuen Qashqai richtig preiswert. Der größere Diesel kann im Alltag vor allem mit dem stufenlosen Getriebe alles besser, ist auf der Autobahn souveräner und spart, sobald man über lange Distanzen unterwegs ist.

Nissan Qashqai 52 1.6 dCi Fahrbericht

Fazit:

Die simple Antwort auf die Frage:  Welcher Qashqai ist der cleverste Kauf?

Es kommt darauf an.

Wie so oft 🙂

Der Einstiegsmotor ist keine üble Spaßbremse und wer nicht mehr als 15.000 Kilometer im Jahr unterwegs, trifft eine clevere Entscheidung. wenn er den 1.2 DIG-T wählt, selbst schaltet, dafür aber eben auch ordentlich spart.

Wer sich bereits beim Kauf des Crossover von Nissan auf der Underdog-Seite wähnt und dafür lieber mit ordentlich Drehmoment und ohne zu schalten durch die City fahren will – wer am Ende gar oft auch die Langstrecke unter die Räder nimmt, der ordert natürlich den 1.6 dCi – alles andere wäre weniger clever.

 

 

 

 

Technische Daten: Verbrauch und Emissionen:
Leistung: 130 PS
Kraft: 320 Nm / 1.750 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h: 11.1 Sek. 
Höchstgeschwindigkeit: 183 km/h 
Effizienzklasse: A
Abgasnorm: EU5b
Verbrauch kombiniert nach NEFZ: 4.6 l/ 100 km 
CO²-Emission kom.: 119 g/km
Daten lt. Hersteller.

 

Automobil-Salon Paris 2014: Der neue Suzuki Vitara

Suzuki enthüllt auf der Mondial de l’Automobile 2014 in Paris den neuen Vitara. Vom 2. bis 19. Oktober 2014* steht der Suzuki Messestand 511 in Halle 1 ganz im Zeichen der Weltpremiere. Das Serienfahrzeug basiert auf der in Frankfurt auf der IAA 2013 vorgestellten Studie Concept iV-4.

Mit einem authentischen Suzuki SUV-Design, ALLGRIP Allradantrieb, fortschrittlicher Technologie, Individualisierungsmöglichkeiten bei Karosserie und Innenausstattung sowie geringen Verbrauchswerten präsentiert der Allradspezialist Suzuki ein völlig neu entwickeltes SUV.

Pressemeldung

Elektroautos – Zoff um die Reichweite! *update

Wie weit kommt ein Elektroauto im Alltag? Eine berechtigte Frage. Eine Frage die ich mir, wenn ich ein Elektroauto zum Test habe, ebenso stelle. Der Renault ZOE, der Mitsubishi i-MiEV und der e-Golf durften sich bereits beweisen und haben mal mehr, mal weniger positiv überrascht.  Der Renault ZOE brachte es im Alltag auf gute 140 km, natürlich ist das weniger als vom Werk versprochen – aber das ist normal. Das wundert mich nicht. Damit kann man Leben. Der Alltag ist eben kein „ewig gleiches Test-Szenario“ und schon gar keines nach DIN-Norm.

Der E-Auto Härtetest der ams

In Heft 16/2014 hat die Automobil-Zeitschrift „auto, motor und sport“ einen „Härtetest“ ausgerufen. An die Grenzen der Leistungsfähigkeit wollte man die Elektromobile bringen. Zum Test angetreten waren:

Also alles was derzeit aktuell ist. Der Renault ZOE und der Mitsubishi i-MiEV waren nicht dabei, leider – denn nur bei diesen beiden Fahrzeugen kann ich auf eigene Messwerte zurück greifen, nur bei diesen Zwei hätte ich den Alltag selbst beurteilen können. Wenn es um die Tests und Ergebnisse der Modelle geht, muss ich also auf das zurückgreifen, was die ams, der ADAC und die Kunden herausfahren.

auto, motor und sport zieht sich den Zorn der Tesla-Fans zu

Es gibt auf dem dt. Zeitschriften-Markt keine Zeitung die mehr Testkompetenz besitzt, als das Traditionsblatt aus Stuttgart. Doch es scheint, als wäre man dieses Mal in die Shitstorm-Falle getappt. Der als „Härtetest“ deklarierte Artikel zur Reichweite von Elektorautos im Alltag, hat erst einmal eine Welle der Empörung ausgelöst. Nachdem man sich zwischen Redaktion und E-Auto-Gemeinde ein wenig ausgetauscht hatte, kamen Hohn und Spott hinzu. Und natürlich die altbekannten Vorwürfe zum Thema „gekaufte Presse„.

Aber, der Reihe nach:

Um „realistische Werte“ zu ermitteln, hat die Redaktion der ams einen „typischen Pendlerzyklus“ mit einer Mischung aus „Stadt-, Land- und Autobahn-Strecken“ zusammengestellt. Diese Strecke wurde digitalisiert und dem TÜV SÜD zum „virtuellen“ nachfahren in die Mess-Computer gespielt. Damit lässt sich nun, der immer gleiche Weg, unter den immer gleichen Bedingungen, für jedes Auto immer und immer wieder abfahren. Das ist ein Standard-Prozedere und soweit völlig in Ordnung. Nun könnte man natürlich fragen: „Was ist schon typisch?“ – aber ich mache das für meine Verbrauchstests nicht anders. Allerdings fahre ich nur mit Fossil-Rennern und unterscheide zudem in drei weiteren Disziplinen. Aber – der Zyklus der ams sollte näher an der Realität sein, als die ECE-Norm.

Neben den virtuellen Tests auf der Rolle des TÜV und unter dem Label TSECC, wurden „reale“ Tests auf dem Bosch-Prüfgelände in Boxberg unternommen. Und hier scheiden sich nun die Geister. Denn die Ergebnisse des ams-Tests sind Welten von dem entfernt, was die E-Auto-Gemeinde als „Erfahrungswerte“ bezeichnet.

Tesla Model S P85+ versagt im ams-Test

Nach der Lektüre des „Härtetest“ bekomme ich das Gefühl, der Tesla S solle als der Verlierer aus diesem Test gehen. Nimmt man die Ergebnisse des 120 km/h Test hierfür zur Argumentations-Grundlage, dann hat die ams Recht. So soll das Model S P85+ nur 37% der versprochenen Reichweite geschafft haben. Nach 184 km ist Schluss mit lustig. Damit würden Model S Fahrer nicht einmal die Strecke von Stuttgart nach München schaffen.

Test-Prozedere 120 km/h

Die ams hat den 120 km/h Test nicht auf der Rolle des TÜV-SÜD durchgeführt, sondern auf dem Testgelände in Boxberg. Die Außentemperaturen sollen hierbei bei guten 30° gelegen haben, der Wagen per Klima auf 20° heruntergekühlt worden sein. Zudem war das Fahrlicht eingeschaltet.

Diese Informationen fehlen dem Artikel, werden aber im Laufe eines Dialoges zwischen den Nutzern des Tesla-Forum und dem Chefreporter Bloch nachgereicht. Doch hat die ams einen vollgeladenen Tesla genommen und ist 184 km gefahren und dann liegen geblieben? Kleiner Sidekick: Im Artikel spricht der Redakteur von einem Testszenario auf der Autobahn, in Wahrheit wurde die Testfahrt auf dem Testgelände von BOSCH in Boxberg gefahren.

Wie sich später heraus stellt und im Tesla-Forum nachzulesen ist, wurden nur 31 Kilometer auf der Teststrecke gefahren, das Model S danach geladen und der Rest errechnet.

Nun – das kann man so machen, ist aber dann halt blöd! 

An dieser Stelle kann ich nun die Seele des E-Auto-Fans verstehen. Nicht nur, dass im Artikel ein anderer Eindruck erweckt wurde, nein, dieses Test-Prozedere lässt viel Platz für Fehler. Fehler die einer ams nicht passieren sollten. Worin diese Fehler genau liegen, weswegen Einphasig und der Ladezustand eine Rolle spielen, wie man bei ~30° ein Auto herunterkühlt usw.  – das überlasse ich den Ausführungen der E-Auto Experten. Denn liest man sich in dieses Tesla-Forum ein, dann merkt man: Hier sind Enthusiasten am Werk. Keine Test-Redakteure, aber Tesla-Fahrer die sich zum Teil sehr gut mit dem eigenen Auto auseinandergesetzt haben.

Trifft es nur den Tesla?

Bislang entsteht der Eindruck, es geht nur um den Tesla. Jein. Natürlich hat der Tesla eine deutlich höhere Emotionalität bei seinen Fahrern, als ein Twizy. Und er kostet viel mehr. Und er bietet „eigentlich“ eine enorme Reichweite. Das sich da engagierte Fahrer des Model S nicht lange bitten lassen, ist klar. Hier geht es um mehr als um die Frage: Wie gut ist denn nun mein eigenes Auto?

Die Diskussion wird schnell zu einem Thema der „automobilen Wirtschaft in Deutschland“. Gekaufte Medien. Kritik an der Energiewende. Und so weiter. Aber das sind alles unwichtige Nebenschaukriegsplätze.

Gegenüberstellung der ermittelten Reichweite von ams und E-Auto-Fahrern.
Gegenüberstellung der ermittelten Reichweite von ams und E-Auto-Fahrern.
Für mich stellen sich zwei andere Fragen:

1.) Warum hat die ams gekniffen?

Nicht lange nach dem Artikel haben sich die E-Auto Fahrer gesammelt und wollten der ams zeigen, wie die eigenen Erfahrungswerte, die so sehr abweichen von den Test-Ergebnissen, zustande kommen. Man hat der ams eine Wette angeboten. Man wollte zeigen: „Bei Tempo 120 kommt man deutlich weiter, als ihr behauptet.“

Nun macht man bei der ams den ersten großen, wirklichen, Fehler. Man kneift. Man bleibt dem Event der E-Auto-Fahrer fern.  Ich selbst wollte vor Ort sein, konnte dann jedoch nicht. Aber TV-Teams waren vor Ort. Und das ganze Spiel hat es sogar in das heute-journal geschafft:

Der Konsens ist klar: Die E-Auto Fahrer haben der „Zeitschrift“ das Gegenteil bewiesen.

Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen der E-Auto Fahrer. Und so langsam kommt Bewegung in die Geschichte. Zahlreiche Einträge auf der Facebook-Seite der „auto, motor und sport“ künden von einem kleinen Shitstorm. Was im Tesla-Forum los ist, was auf Blogs geschrieben wird, unterstützt diesen Eindruck.

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*Update 1:

In einem nächtlichen Dialog mit dem zuständigen Redakteur Alexander Bloch via Twitter, im übrigen hätte mir diese Form der Information auch Jens Katemann zukommen lassen, erfahre ich: „Ja, man hat zuerst zugesagt. Als der Dialog dann jedoch aus den Bahnen lief und man mit Argumenten unterhalb der Gürtellinie konfrontiert wurde, hat man sich entschieden – diesen Dialog, so nicht weiter zuführen.

Aber man hat ebenso frühzeitig dem „Zukunftsforscher Thomsen“ einen Nachtest angeboten.  Darüber wird derzeit allerdings von Seiten der Tesla-Fahrer nicht gesprochen. Ob dies bewusst aus dem Fokus fällt, oder einfach im Rausch der Empörung untergeht – bleibt mir noch unklar.

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2.) Warum geht man nicht auf die Kritik der Tesla-Fahrer ein?

Weil mich das Thema interessiert, kontaktiere ich den Chefredakteur der ams, Jens Katemann.

Ich will wissen, welche Fragen unbeantwortet blieben. Will mehr zur ganzen Geschichte aus ams-Sicht erfahren. Man verspricht eine Pressemeldung bis zum Abend.

Heute Abend reagiert die ams-Redaktion:

auto motor und sport unterstreicht harte Testmethoden von Elektroautos
Redaktion bietet Nachtest an – Kritik an heute journal und WDR – Tesla stellt Redaktion keine Testwagen mehr zur Verfügung

Stuttgart. Die Zeitschrift auto motor und sport hat ihre anerkannt harten und objektiven Testmethoden gegen Kritik privater Autotester verteidigt. „Unsere Tests erfolgen nach festgelegten Standards. Sie gelten für alle Autos, um Autofahrern eine echte Vergleichbarkeit zu liefern. Deshalb sind auto motor und sport-Tests nicht mit Testergebnissen privater Autofahrer auf einer Autobahn zu vergleichen“, sagt Alexander Bloch, Chefreporter Technik bei auto motor und sport.

Damit reagiert die Zeitschrift auf die Kritik des Vereins „Tesla Fahrer und Freunde“ und entsprechenden Berichten des heute journals und des WDR. Der Verein hatte auto motor und sport angegriffen, weil in einem Härtetest von sechs Elektroautos unter Extrembedingungen, der in Kooperation mit dem TÜV Süd durchgeführt wurde, der Tesla-Testwagen angeblich zu niedrige Reichweiten erzielt habe. In der Realität seien die Reichweiten viel größer, was der Verein am vergangenen Sonntag in einem privaten Vergleichstest in Hilden in Nordrhein-Westfalen bewiesen haben will.

„Wir haben die Elektroautos bei Frost und bei Hitze von plus 30 Grad getestet“, erklärt Bloch. Auf der seit Jahrzehnten genutzten ams-Teststrecke, dem zertifizierten Bosch-Prüfzentrum Boxberg in Baden-Württemberg, absolvierten alle Elektroautos unter anderem bei 30 Grad einen Verbrauchs- und Reichweitentest bei konstant 120 km/h. So fuhren die Autos bei dieser Hitze mit eingeschalteter Klimaanlage und weiteren Stromverbrauchern, was bekanntermaßen die Reichweite stark reduziert. Zudem erfolgte ein weiterer temperaturkontrollierter Labortest beim TÜV Süd bei minus sieben Grad, was ebenfalls die Batterieleistung belastet. „Solche Bedingungen gibt es in jedem Winter und jedem Sommer, so dass die Leser von auto motor und sport wissen wollen, wie sich die Autos bei solchen Bedingungen verhalten“, so Bloch. „Es ist klar, dass die Reichweiten bei Frost und Hitze deutlich unter denen liegen, die private Autofahrer bei 20 Grad auf einer Autobahn erreichen“, erklärt Bloch. Solche Härtetests seien aber sinnvoll, weil Fahrer von Elektroautos auch bei Schnee und Hitze ihr Ziel noch erreichen wollen, und nicht nur bei optimalen Bedingungen.

Kein Verständnis hat Chefredakteur Jens Katemann, dass die Kollegen von heute journal und der WDR-Lokalzeit über die Kritik berichtet haben, ohne auto motor und sport zu den Vorwürfen zu hören. „Es gehört zu den journalistischen Gepflogenheiten, in solch einem Fall den Betroffenen um Stellungnahme zu bitten“, so Katemann. Der Chefredakteur lädt die Kollegen ein, bei einem Autotest der Redaktion dabei zu sein, und sich selbst ein Bild der hohen Testkompetenz zu machen. auto motor und sport hat dem Verein „Tesla Fahrer und Freunde“ zudem angeboten, den Test in Boxberg zu wiederholen. Eine Antwort steht noch aus.

Tesla ist auf das Angebot zur Wiederholung des Tests bislang nicht eingegangen. Im Gegenteil hat Tesla angekündigt, der Redaktion bis auf weiteres keine Testwagen mehr zur Verfügung zu stellen. „Wenn Tesla damit Druck auf auto motor und sport ausüben will, um Testergebnisse zu beeinflussen, so werden wir diesem nicht nachgeben“, betont Chefredakteur Katemann. „Wir werden weiterhin Autos nach zuvor festgelegten Standards mit unserem Partner, dem TÜV Süd, auf Herz und Nieren testen. Wir geben weder dem Druck von Herstellern, noch von Autofans nach, die offenbar nicht tolerieren können, wenn ihr Auto in einem Test Schwächen zeigt“, so Katemann.

Presse-Meldung der auto, motor und sport, 26/08/2014 – 19:30

 

Puh.

Was bleibt?

Auf der Facebook-Seite von e-Auto.tv geistert bereits der Begriff #amsgate, und auch ich muss sagen, so richtig überzeugend finde ich diese PM nicht.

Da wäre die Tonalität

Zitat:

[…] anerkannt harten und objektiven Testmethoden gegen Kritik privater Autotester verteidigt [..]

Oh weh. Wer hat das denn formuliert? Muss man das „private Autotester“ da unterbringen? Das klingt vollständig negativ. (Das ist fast so schlecht wie die Frage, ob „Auto-Blogger Autos testen sollen„…aber, dass ist eine andere Baustelle.)

Nein. Ein zugehen sieht anders aus. Das ist ein klares „zurechtweisen“ und wird so auch empfunden. Sehr ungeschickt. Zumal die Frage doch ist: Gibt es eine unabhängige Schiedstelle, die der ams die „anerkannt harten und objektiven Testmethoden“ bescheinigt hat? Oder ist das nur das Wunschdenken der Stuttgarter? (Jajaja- ich selbst habe das zur Einleitung ähnlich formuliert: Es gibt keine Zeitschrift mit mehr Test-Kompetenz auf dem deutschen Markt). Als „Rechtfertigung“ zum Beginn einer Presse-Meldung jedoch ungeschickt.

Das wäre der Mangel am Test

Auch in der PM wird nicht näher auf die Umstände vor Ort in Boxberg eingegangen. Das es nur 31 Kilometer waren, wie der Ladezustand des Tesla vor dem Test und nach dem Test belegt wurde, wie nachgeladen wurde. Das bleibt unerwähnt. Und damit bleibt der wichtigste Kritikpunkt unbehandelt. Das gibt wiederum zu denken.

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*Update 2:

Im Dialog verteidigt Chefreporter Bloch die Test-Methodik. Es hätte bewusst ein Härtetest sein sollen. Daher auch die hohen Temperaturen. Bislang ist mir jedoch nicht klar, wie man die Fahrzeuge heruntergekühlt hat. Und warum es so große Unterschiede in der Reichweite geben soll, zwischen dem was man in Californien mit den Model S schafft und dem, was die ams am Boxberg erreicht hat. Mir stellt sich zudem die Frage, ob das wirklich der richtige Ansatz ist.

Testet man die Reichweite von Benzinern auf diese Art? In die Sonne stellen, dann erstmal den Motor an, den Innenraum abkühlen lassen und bei 20° Innenraum-Temperatur losfahren? Mal davon abgesehen, dass diese 10° Differenz durch die Klimaanlage im Innenraum nicht empfehlenswert ist – würde ich das gleiche Prozedere mit einem Benziner machen, dann wäre der Verbrauch nach 31 Kilometern ebenso erschreckend, aber nicht interessant – weil weltfremd!

Weshalb man meint, ein Härtetest für E-Auto würde anders ablaufen, als für Benziner – erschließt sich mir an dieser Stelle nicht!

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Da wären die verdrehten Tatsachen

Zitat: [..]Der Chefredakteur lädt die Kollegen ein, bei einem Autotest der Redaktion dabei zu sein, und sich selbst ein Bild der hohen Testkompetenz zu machen. auto motor und sport hat dem Verein „Tesla Fahrer und Freunde“ zudem angeboten, den Test in Boxberg zu wiederholen. Eine Antwort steht noch aus. [..]

Nun – auch die ams war eingeladen. Hat aber verzichtet. Eventuell wäre es nie notwendig gewesen, diesen Diskurs eskalieren zu lassen? In der PM steht der Verein jetzt als „zögerlich“ dar.

Weiter führt Jens Katemann aus:

[…]Wir geben weder dem Druck von Herstellern, noch von Autofans nach, die offenbar nicht tolerieren können, wenn ihr Auto in einem Test Schwächen zeigt“, so Katemann.[…]

Das ist löblich. Das erwartet man von Deutschlands wichtigster Auto-Zeitung. Man soll sich ein unabhängiges Bild machen können. Aber sorry – die Antwort geht für mich am Kern der Sache vorbei. Die Test-Umstände wurden bemängelt, nicht die Schwächen des Fahrzeuges. Und der im Tesla-Forum dokumentierte Dialog zwischen Redaktion und E-Auto-Vertretern wirkt weder souverän, noch so, als wolle man überhaupt über die eigenen Methoden diskutieren. Das ist eine überholte Einstellung. In Foren und Themenspezifischen Blogs ist oftmals eine enorme Kapazität an Wissen und Erfahrungen versammelt, hier sollte man den Dialog suchen, nicht auf Verteidigung und Abkanzelung schalten.

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*Update 3:

Nun – die frühe Einladung an den Zukunftsforscher Thomsen war mir nicht bekannt. Das darüber nichts erzählt wird, liegt vermutlich in der Kommunikations-Struktur des Vorgangs. Während die ams versucht, klar strukturiert und aus einer Feder in den Dialog zu gehen – sind die Tesla-Fahrer, die E-Auto-Freunde und der Forscher nicht mit der Möglichkeit gesegnet, sich immer erst abzusprechen, bevor man den Dialog führt.

Nun – das ist nicht überraschend. Das sollte der ams klar sein. Man hat sich den Unmut einer Community zugezogen, da öffnet man einen Krieg an vielen Fronten. Umso wichtiger wäre es gewesen, nicht von den verbalen Entgleisungen einzelner beeindruckt zu sein – sondern gleich zum Termin zu kommen. Dann hätte man auch mit den „Kollegen“ aus TV und Lokalpresse in den Dialog treten können.

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Wie geht es weiter?

Mittlerweile findet #amsgate den Weg in andere Medien. Auf Focus online wird darüber spekuliert, ob dieser Vorgang nicht auch stellvertretend für einen Wandel in der Medienlandschaft steht:

Auf den weiteren Verlauf des Elektroauto-Zoffs darf man gespannt sein, steht er doch auch stellvertretend für einen Wandel in der Medienlandschaft: Etablierte Fachmedien und die in Blogs organisierte Stromer-Szene treten zunehmend in Wettstreit miteinander.

Zitat: focus.de

 

Wieder das Thema „Wettstreit“. Wieder erinnert mich das an die Frage, ob wir Blogger überhaupt Autos testen dürfen.

Ich persönlich fände es sehr schade, wenn das wirklich die Ursache für die mangelnde Dialog-Bereitschaft der ams-Redaktion gegenüber den beteiligten Blogs und Webseiten wäre. Das würde mein frisch gewonnenes Bild von der motorpresse glatt ein wenig eintrüben. Muss es wieder auf „Blogs vs. Journalisten“ hinauslaufen? Haben wir aus den letzten Jahren nichts gelernt?

Bleibt zu hoffen, dass die ams schon bald mit Vertretern des Tesla-Vereins, mit weiteren Presse-Kollegen und einem weiteren Tesla S nach Boxberg fährt um den Test dort zu wiederholen und eventuell entsteht ja auch noch ein konstruktiver Dialog über die Messmethodik an E-Autos für die Zukunft. Das wäre wünschenswert und würde zeigen, die ams ist in 2014 angekommen.

 

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*Update 4:

Alexander Bloch hat den Kontakt gestern Abend via Twitter gesucht, nachdem er diesen Artikel hier gelesen hat. Einer seiner ersten Kommentare war: Es geht hier nicht um einen Krieg zwischen Bloggern und Print. Und ich glaube ihm das. Die ams ist bislang nicht, anders als die AutoBild, durch unnötiges Foulspiel aufgefallen.

Ich glaube jedoch – man hat bei der ams die Dynamik hinter diesem „Aufschrei“ völlig unterschätzt. Und ich glaube – man hat gleich zwei Fehler im Nachgang gemacht. Nicht zum „Fahrtest der privaten Autotester“ zu kommen, war der erste. Die Pressemeldung mit einer unpassenden Tonalität war der zweite Fehler. Dialog sieht einfach anders aus!

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*Update 5:

Zitat:

Theoretisch den Verbrauch eines Elektroautos bei einer konstanten Geschwindigkeit zu ermitteln, ist verhältnismäßig einfach und lässt sich mit der Physik der neunten Klasse Gymnasium erschlagen:

Ein Auto muss auf ebener Strecke Luftwiderstand und Rollwiderstand überwinden. Für die Ermittlung des Leistungsbedarfs/Verbrauchs am Rad braucht man neben der Geschwindigkeit das Gewicht des Autos, seinen cw-Wert (Luftwiderstandsbeiwert), seine Stirnfläche und den Rollwiderstandsbeiwert der Reifen. 

Soweit der Autor von „nie-mehr-benzin“. Ich muss sagen, ich habe die Ausführungen noch nicht nachgeprüft, ein erstes überfliegen des Artikels lässt die Aussagen erst einmal plausibel erscheinen! Damit wäre die ams nun in Zugzwang. Zum Artikel klick.

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Quellen:
  • http://www.danzei.de/archives/5005
  • http://www.tff-forum.de/viewtopic.php?f=7&t=4151&sid=f6a37398689ae636041e7b8784e5ccec&start=470
  • http://www.danzei.de/wp-content/uploads/2014/08/AMS-Challenge_Reichweite_Uebersicht.jpg
  • http://e-auto.tv/ams-wette-23-08-2014
  • https://www.facebook.com/eauto.tivi
  • http://www.auto-motor-und-sport.de/news/e-auto-haertetest-auto-motor-und-sport-unterstreicht-harte-testmethoden-8563278.html
  • http://www.mojomag.de/2014/07/sollen-journalisten-autos-testen/
  • http://www.genios.de/fachzeitschriften/artikel/AUBI/20140704/sollen-blogger-autos-testen/127971317.html
  • http://www.focus.de/auto/elektroauto/tesla-contra-auto-motor-sport-reichweiten-diskussion-zoff-in-der-elektroauto-szene_id_4087017.html
  • http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2224728/Wie-weit-kommt-man-im-Elektroauto
  • http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/228#/beitrag/video/2224198/Unplugged:-Das-E-Auto-im-Alltag
  • http://www.adac.de/infotestrat/tanken-kraftstoffe-und-antrieb/alternative-kraftstoffe/elektroantrieb/default.aspx?ComponentId=28713&SourcePageId=127044&tabid=tab2
  • http://www.elektroauto-zoe.de/haertetest/

 

 

Nissan 370Z NISMO – Update

Ich mag den Nissan 370Z. Da mache ich gar keinen Hehl daraus. Das Coupé gehört zu den letzten rauhbeinigen Sportlern, die mit einem ordentlichen Saugmotor an den Start gehen. Ein V6 unter der langen Nase, klassisches Coupé-Design und natürlich mit Heckantrieb damit man ordentlich im Powerslide durch den Alltag kommt. Das ist gut! Richtig gut. Aber es geht noch ein wenig besser, ohne deswegen gleich nach Zuffenhausen schielen zu müssen. Bei Nissan hat man eine eigene Sport-Abteilung. Ihr Name? Nismo! Wie lautet also der Name des besseren 370Z?

NISSAN 370Z NISMO

Und obwohl der Nissan 370Z Nismo erst im letzten Jahr bei uns vorgestellt wurde, gibt es nun ein erneutes „Facelift“. Merkwürdig? Ja. Sinnvoll? Vermutlich.

Ich bin bereits den Nissan 370Z gefahren und auch den 370Z Nismo, die jeweiligen Fahrberichte finden sich als Link hinter dem Namen. Weshalb man bei Nissan nun den NISMO noch einmal frisch macht? Kann ich nicht sagen, kam für mich ein wenig überraschend.

Das ist neu am Nissan 370Z Nismo 2015:

  • Bessere Akustik im Innenraum, dank besserer Geräuschdämmung
  • neue Recaro-Sitze
  • neu abgestimmtes Fahrwerk
  • neues Design der Frontschürze und des Heckspoilers
  • neue 19-Zoll Felgen

Nissan hat sich die Kritik am 370Z zu Herzen genommen und an der Geräuschdämmung des Sportlers gearbeitet. Mit neuen Radhaus-Verschalungen hinten und einer veränderten Dämmung der Teppiche sollen ungewollte Störgeräusche minimiert werden. Ob dies zugleich den Sound des 3.7 Liter Saugmotors dämmt? Ich denke nicht. Hier wurden vor allem die Störgeräusche beseitigt und die Abrollgeräusche der breiten Hinterräder besser gedämmt.  Der NISMO 370Z bellt seine Vitalität weiterhin durch eine zweiflutige Abgasanlage in die Welt hinaus.

Das neue Recaro-Gestühl sieht gut aus und bietet – laut Nissan – noch mehr Seitenhalt. Die Sitze wurden außerdem leichter und steifer in ihrer Konstruktion. Zudem soll die Sitzposition verbessert worden sein.

Das Fahrwerk wurde an der Hinterachse neu abgestimmt. Eine Anpassung der Feder-Dämpfer soll für mehr Abrollkomfort sorgen.

Der 344 PS starke Nismo 370Z steht auf neuen 19-Zoll Leichtmetallfelgen von RAYS. Diese neuen Räder passen gut zu den Veränderungen am Body-Kit des Nismo. Die Front bekam einen größeren Lufteinlass und am Heck fällt der neue Spoiler auf. Auch wenn der neue Spoiler kleiner ausfällt, als der des NISMO 370Z bisher, der Hecktriebler-Sportler soll dennoch über mehr Abtrieb verfügen, als seine Mitbewerber.

Preise hat Nissan noch nicht bekannt gegeben! 

Wie es sich mit dem NISMO 370Z driften lässt, dazu demnächst mehr! 

 

 

Škoda Fabia: Erstes Foto vom Cockpit des schönen Tschechen.

Das Internet, es behält nichts für sich. Jetzt ist das erste Foto vom Cockpit des neuen Škoda Fabia aufgetaucht. Und? Fesch!

Gut schaut es aus, was die Tschechen da so machen!

Klare Linien, reduzierte Knöpfchen. Alles in Reih und Glied und übersichtlich angeordnet. Da freut man sich doch auf die Messe in Paris!

skoda-fabia cockpit

 

Weltpremiere: Der neue Volvo XC90: Thors Hammer

Die ersten Bilder des neuen Volvo XC90 haben den Weg in das Internet gefunden und nachdem worldcarfans.com und autoblog.nl  mit der Premiere vorgeschossen sind, nun auch hier die große Galerie zu „Thors Hammer„, dem neuen, großen, SUV aus Schweden.

VOLVO XC90 – 2015

Nach 12 Jahren präsentieren die Schweden nun die „skandinavische Form“ des Luxus-SUV neu. Die jüngste Modellgeneration bringt verbindet den kühlen Chic eines sachlichen Designs mit der Wertigkeit eines Premium-Automobils.

Markant stellt der XC90 seine Nase  in den Wind.

Als erstes Modell des schwedischen Premium-Herstellers, trägt der neue XC90 das überarbeitete, neue Markenemblem: Der bekannte, nach oben rechts zeigende Pfeil schmiegt sich jetzt im gleichen Winkel in die diagonale Querstrebe des Kühlergrills. Das Logo bildet zusammen mit den T-förmigen Tagfahrleuchten, die in Anlehnung an das Werkzeug des nordischen Donnergotts als „Thors Hammer“ bezeichnet werden, das markante und selbstbewusste Gesicht aller künftigen Volvo Fahrzeuge.

Räder als Design-Element

Der markante Auftritt des XC90 wird auch durch die enormen Radgrößen unterstrichen. Mit bis zu 22 Zoll großen Felgen, steht der XC90 auf den größten Rädern die ein SUV-Hersteller bislang in Serie gebracht hat. Über diesen „dicken Walzen“ trohnt die kräftige Schulterlinie des  Schweden.

Der neue Volvo XC90_63

SUV ohne Kompromisse

Mit dem neuen XC90 will Volvo eine Kombination aus Luxus, Platz, Effizienz und Sicherheit anbieten, die so einzigartig sein soll. Der sachlich kühle Charme der
Schweden unterstreicht die distinguierte Note des Designs vollkommen.

Der neue Volvo XC90_65

Leistung und Effizienz

Unter der Haube arbeiten die Motoren der Drive-E Familie: Die Vierzylinder schöpfen aus
zwei Litern Hubraum höchste Leistung bei maximaler Effizienz. In der Topversion des
Volvo XC90 kommt ein neuer Twin-Engine-Antriebsstrang zum Einsatz, der einen 2,0-
Liter-Benziner mit Turbo- und Kompressor-Aufladung und einen Elektromotor kombiniert.
Die Systemleistung der Plug-in-Hybrid-Version beträgt rund 294 kW (400 PS) bei einem
CO2-Ausstoß von 60 Gramm pro Kilometer (NEFZ).

Technische Daten:

technische daten volvo xc90

Hochwertiges Interieur

Das Interieur des neuen Volvo XC90 ist so luxuriös wie bei keinem anderen Modell des schwedischen Premium-Herstellers zuvor. Den Mittelpunkt bildet ein Touchscreen in der Mittelkonsole, der wie ein Tablet funktioniert und das Herzstück des neuen Bordbediensystems bildet. Es kommt fast ohne Knöpfe aus und bietet Autofahrern völlig neue Kontrollmöglichkeiten und Zugang zu zahlreichen  nternetbasierten Produkten und Diensten. Zudem trägt es entscheidend zum modernen und großzügigen Innenraum bei. „Das neue Interieur ist aufgeräumt und puristisch, erfüllt aber gleichzeitig genau die Ansprüche, die Kunden eines Premium-SUV erwarten. Die natürliche Schlichtheit
befindet sich im Einklang mit unserem skandinavischen Designerbe und eröffnet uns die Möglichkeit, moderne, luxuriöse Cockpits zu schaffen“, erläutert Designchef Thomas Ingenlath.

Verschiedenste Materialien wie weiches Leder und Holz harmonieren mit handgefertigten Details wie beispielsweise dem Schalthebel aus Kristallglas von Orrefors, einem bekannten schwedischen Glashersteller, sowie den in Diamantschnitt ausgeführten Bedienknöpfen.

Der neue Volvo XC90_70

Eines der besten Audiosysteme der Welt

Für höchsten Klanggenuss sorgt eines der besten Audiosysteme der Automobilbranche, das Volvo gemeinsam mit Bowers & Wilkins, dem britischen Traditionsunternehmen für Unterhaltungselektronik, entwickelt hat. Es besteht unter anderem aus einem Klasse-DVerstärker mit 1.400 Watt und insgesamt 19 Bowers & Wilkins Lautsprechern. Als eines der ersten Autos fährt der Volvo XC90 mit einem völlig neu belüfteten Subwoofer vor, der in die Karosserie integriert ist und so aus dem Innenraum einen immensen Resonanzkörper macht. Dank der neuesten und fortschrittlichsten Klangverarbeitungs-
Software, die das Zusammenspiel zwischen den Lautsprechern, erwartet die Insassen ein Klangerlebnis wie in einem Konzertsaal.

Zubehör-Themen: elegant oder robust

Zahlreiche Zubehöroptionen ermöglichen es dem Kunden seinen Volvo XC90 nach seinen persönlichen Vorlieben zu gestalten. Es gibt zwei Designrichtungen für die Außengestaltung des SUV:

  • Das Urban-Luxury-Paket kombiniert ein farblich passendes Außenstyling-Kit mit Details in poliertem Edelstahl, wie zum Beispiel die Umrandung des Kühlergrills, Schutzfänger vorn und hinten sowie Schwellerleisten. Die glänzenden und exklusiven Leichtmetallfelgen in 21 Zoll vervollständigen den eleganten Look.
  • Das Rugged-Luxury-Kit unterstreicht die Robustheit des Volvo XC90 mit dunklen, matten Elementen, Edelstahl-Schutzfängern, illuminierten Trittbrettern integrierten Auspuffendrohren. Zu diesem Thema gehören auch einzigartige 22-Zoll-Leichtmetallfelgen.

 

Die Mercedes SUV-Familie bekommt neue Namen

Ein Kind braucht einen Namen. Und dann bleibt es bei diesem Namen, ein Leben lang. Man tut sich also gut daran, diese Namensgebung gut zu überlegen. In der Automobil-Industrie war es früher einfach. Die Franzosen hatten zwei Buchstaben, die Italiener flotte Namen und bei den Deutschen waren es Zahlenspiele. Oft nach diesem Muster: „320“. Die drei stand für die Baureihe, die 20 für den Hubraum und damit für zwei Liter. Bei Mercedes brachte man vor einigen Jahren die „Klassen“ ins Spiel. Von der A bis zur S-Klasse, alles logisch durch buchstabiert. Erst die Baureihe, dann den Hubraum.

Allerdings hatten die Hersteller früher auch nur eine Handvoll Modelle. Da war es bei BMW einfach mit 1 bis 8 auszukommen. Das ist Mercedes nicht anders. Schon längst besiedeln die beiden Premium-Hersteller jede noch so kleine Nische und manchmal, ja manchmal, da erfinden sie Nischen ganz einfach. Der CLS war so eine Sache – da wurde eine Nische geschaffen, die zuvor niemand kannte. Das viertürige Coupé. Heute haben viele Hersteller ein viertüriges Coupé. Jedoch – mehr Modelle – mehr Bezeichnungen. Und manchmal überwerfen sich dann die unterschiedlichen Baureihen.

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Das dürfte der Grund sein, weswegen man sich bei Mercedes vor einiger Zeit mit der Frage beschäftigen musste, wie denn die zukünftigen „SUV-Modelle“ benannt werden sollen. Das Bild zeigt einen, bislang als MLC bekannten Erlkönig. Eine Art Coupé mit vier Türen, auf Basis der M-Klasse. Die M-Klasse trägt sich schon länger mit einem Doppelnamen. ML steht darauf, M-Klasse wird sie im Volksmunde genannt.

Jetzt sickert durch und die Kollegen des passion-Blogs haben es zuerst geschrieben, der MLC wird nicht als MLC an den Start gehen. Nun ist im Artikel noch die Rede von „Gerüchten“, üblicherweise sind die Gerüchte des mb-Passion-Blogs jedoch sehr nah an der Wahrheit. Und manchmal – ja manchmal, da wird die Information ja auch direkt von Mercedes-Benz gestreut.

Die zukünftigen Namen* der Mercedes-Benz SUV-Familie:

  • GLA
  • GLA Coupé
  • GLC
  • GLC Coupé
  • GLE
  • GLE Coupé
  • GLS
  • GLS Coupé

8 SUV-Modelle?

Der GLA ist bekannt und der Fahrbericht zum GLA findet sich hier – eigentlich ist der GLA gar kein echter SUV, aber das soll hier jetzt nicht das Thema sein. Schaut man sich die Liste an, dann führt der GLA nicht nur das Regiment der neuen Namen an, nein, er war sogar der Erste der mit der neuen Modellbezeichnung an den Start ging. Ein kleiner – früher – Hinweis. GL für Gelände und A für die korrespondierende Fahrzeugklasse.  Ob es ein GLA Coupé geben wird? Im Prinzip ein CLA auf Stelzen? Die Plattform-Technik gibt es her, die Nische wäre noch nicht da. Aber eventuell als „GLA Coupé“ der dann eine Klasse tiefer zu Hause ist? Denn auch hier bleibt noch Platz unterhalb des GLA. Ob Mercedes diese Klasse darunter überhaupt besetzten will, dürfte jedoch davon abhängig sein, ob BMW einen Mini Countryman-Abkömmling unter dem Label des Propellers anbietet.

Der GLC ist der logische Schritt der aus der Umbenennung der Modelle hergeleitet wird. Bislang als GLK bekannt, wäre die Neu-Auflage des GLK in der Zukunft ein GLC, denn die dazugehörige Fahrzeugklasse ist die C-Klasse.  Eine Coupé-Version hier, analog zu BMWs X4 halte ich für zwangsläufig notwendig.

Und nun – der GLE. Heute noch als M-Klasse oder ML bekannt, ist der GLE in der Zukunft der große SUV im Segment der Mercedes-Offroader. Und der neue – bislang als MLC bekannte Erlkönig, wird sich wohl als GLE Coupé auf der Messe in Detroit zeigen. Ob Mercedes dann Nägel mit Köpfen macht und den ML zum GLE tauft ist bislang unklar.

Und was wird aus dem GL?

Das bislang größte SUV-Schiff der Stuttgarter müsste, bleiben wir bei der Klassen-Analogie, zum GLS werden. Klingt ein wenig nach Paketdienst und nicht nach Luxus. Wäre aber konsequent. Ebenso konsequent wäre ein GLS Coupé. Denn daran arbeiten auch die Münchner.

Zählt man alle Modelle zusammen, landen wir bei 7 bis 8 Modellen. Und einer völlig neuen Namensgebung für die derzeit so angesagte Klasse der SUVs.

Was davon am Ende wahr wird? Wir werden es erleben. Aber ganz unter uns: Wenn die Jungs von MB-Passion auf dem Trip sind, dann sind sie nur selten auf einem Holzweg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*die vermutlichen Namen, nichts davon ist bislang offiziell!

Toyota Yaris 2014 – mehr als Make-Up

Seit gut drei Jahren ist der Toyota Yaris auf dem deutschen Markt und eigentlich kann man sich bei Toyota über das Interesse der Kunden und den Absatz des kompakt knuffigen Kleinwagens nicht beschweren. Damit dies auch in der Zukunft zu bleibt und weil auch die Konkurrenten im B-Segment nicht untätig bleiben, muss ein Update her.

Make-Up und mehr?

Der neue Toyota Yaris

Bei einem frischen Make-Up und einem Gesichtslifting soll es nicht bleiben – denn einen Toyota kaufen viele Kunden aufgrund seiner inneren Werte und so musste sich der Yaris zur Halbzeit nicht nur durch das umfassende Facelifting-Programm, sondern wurde gleich in mehr als 1.000 Punkte verändert.  Zusätzliche Schweißpunkte in der Produktion der Fahrgastzelle, zusätzliche Dämm-Materialien in den Türen und veränderte Fahrwerkskomponenten spielen in diese 1.000 Punkte-Liste mit ein. Das Ergebnis ist ein steiferer, ruhigerer und komfortablerer Yaris – trotz gleicher Plattform. Die Arbeit an den Details macht den Unterschied aus.

Bei Toyota legt man Wert auf die kulturellen Eigenheiten der unterschiedlichen Märkte. Das hat man verinnerlicht und bietet Fahrzeuge an, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Marktes hin zugeschnitten sind. Der neue Yaris wird zum Beispiel federführend in Frankreich entwickelt und dort auch produziert.

Mit dem Facelift hat der Yaris an Fahrkomfort gewonnen und die Lenkung wurde zudem ein wenig direkter abgestimmt. Der Yaris lässt sich nun angenehmer und mit mehr Komfort durch die Stadt bewegen. Üble Frostaufbrüche werden besser kaschiert.

4 Motoren – 1 Hybrid

Den Anfang macht der 1.0 Liter Dreizylinder mit 69 PS, den kennt man auch aus dem Toyota Aygo. Mit 95 Nm bei 4.300 Umdrehungen ist der 12-Ventiler wirklich nur eine Einstiegsmotorisierung. Der nächste Benziner bringt immerhin vier Töpfe mit und schöpft seine 99 PS aus 1.33 Liter Hubraum. Auch dieser 125 Nm starke Vierzylinder ist bereits ein „guter, alter Bekannter“. Auf der Dieselseite offeriert Toyota den 1.4 Liter D-4D mit 90 PS und 205 Nm. Eine gute Wahl für Viel- und Oftfahrer. Der noch als EU 5 eingestufte Motor soll den Alltag (NEFZ) mit 3.8 Liter auf 100 Kilometer schaffen. Doch bei Toyota hat man eine andere Kompetenz und selbst im Kleinwagen Yaris greifen viele Toyota-Kunden zum Hybriden.

Der dritte Benziner im Bunde ist ein 1.5 Liter Vierzylinder der mit variablen Ventilsteuerzeiten und dem Atkinson-Cycle zum Partner des 19.3 kW starken E-Motors wird. Der Benziner bringt 100 PS Leistung und 111 Nm Kraft mit. Zusammen mit den 169 Nm des Elektromotors wird der Yaris Hybrid damit zum flüsternden Stadtmobil. Lautlos durch die Stadt? Dank der 6.5 Ah Stunden großen Batterie, schafft der Yaris Hybrid das anfahren und gleiten durch die Stadt, auch ohne Verbrenner. Allerdings spricht Toyota beim Yaris Hybrid nicht von einem Hybriden der rein elektrisch fahren soll. Eine Klasse darüber bietet Toyota bereits den Plugin-Hybriden Prius an – ob es demnach schon bald einen Plugin-Yaris geben wird? Das will man bislang nicht verraten.

Faszinierend ist der Normverbrauch des Yaris Hybrid. Mit 3.3 Liter auf 100 Kilometer liegt diese noch unter dem sparsamen Dieselmotor. Und mit einem CO²-Ausstoß von 75 Gramm je Kilometer, gehört der Yaris Hybrid zu den besonders sparsamen und effizienten Kleinwagen.

Irritieren lassen darf man sich indes vom Sound des Hybriden. Für Menschen die noch nie mit einem stufenlosen Getriebe gefahren sind, bringt diese Technik ein paar neue Töne mit. Wenngleich mit jeder neuen Generation die alten Nachteile mehr und mehr ausgemerzt werden, das der Benziner hochdreht und dann seine Drehzahl hält, während das Auto schneller wird – bleibt für das Ohr des Mittel-Europäers ungewohnt. Nicht schlecht. Aber ungewohnt.  Für die Hybrid-Versionen verwendet Toyota allerdings kein simples CVT-Getriebe wie man es aus anderen Modellen kennt, sondern eine HSD getauften Planetenradsatz. Die Wirkung ist ähnlich – eine stufenlose Übersetzung, die Technik dahinter völlig unterschiedlich.

[one_third]

Technische Daten:

[yes_list]

  • 69 bis 100 PS
  • bis zu 175 km/h
  • 10.8 Sekunden auf 100 (1.4 D-4D)
  • 36 – 42 Liter Tankvolumen
  • Min. CO²-Emissionen: 75g/km (Hybrid)
  • L/B/H: 3.95/1.69/1.51
  • Leergewicht ab: 980 kg /1.0 VVTi)

[/yes_list]

[/one_third]

[one_third]

Preise:

[yes_list]

  • Yaris Basis ab 11.990 €
  • Comfort ab 14.990 €
  • S ab 17.940 €
  • Club ab 18.840 €
  • Hybrid Comfort ab 18.400 €
  • Hybrid Club ab 20.900 ³

[/yes_list]

 

[/one_third]

[one_third last=last]Gut zu wissen:

Eine sehr umfangreiche Erklärung, leider nur in englisch verfügbar, über die Funktion der E-Motor und Benziner-Kombination im Yaris bringt dieses Video: HSD / E-CVT erklärt Es geht zwar um den Prius (dritte Generation), aber das technische Prinzip ist weiterhin gültig. Gegenüber dem "normalen" stufenlosen Getriebe ist beim e-CVT von Toyota doch einiges anders.

[/one_third]

Und das Make-Up?

Richtig. Das Make-Up. Der Yaris bekam das X-Gesicht mit dem bereits der neue Aygo auf die Welt kam. So ergibt sich eine Art Familiengesicht für die Stadt-Flotte der Japaner. Das schönste am Make-Up des neuen Yaris ist jedoch der frischere Innenraum. Mit Liebe zum Detail, einer gewohnt guten Verarbeitung und frischen Ideen – ist der Yaris nach diesem Lifting fit für die zweite Hälfte seines Zyklus.

Das der Yaris als Hybrid eine Besonderheit im Segment der Kleinwagen ist, muss jetzt nicht noch einmal erwähnt werden – oder? 

 

 

Autonews – Der Wochenrückblick KW 34

1. Kleinstes Serien-Auto der Welt: der Peel

Was aussieht wie ein Zeichentrickfahrzeug auf dem Comic „Die Jetsons“ ist in Wirklichkeit das kleinste Serienfahrzeug der Welt. Der Einistzer P50 von Peel und der Zweisitzer mit dem illustren Namen Trident schafft es in jede Parklücke und hält heute noch den Rekord als kleinstes Serienauto der Welt im Guiness-Buch der Rekorde. Wagemutige Fahrer sollen den Einsitzer mit sagenhaften 4,2 Pferdestärken einst auf eine Spitzengeschwindigkeit von stolzen 70 km/h gebracht haben. Von 1962 bis 1969 wurde der kleine Flitzer gebaut, doch danach hat sich der Hersteller dem Bootsbau zu gewidmet. Gekostet hat das skurrile Fahrzeug damals 199 Pfund, was heute ca. 1100 Euro entspricht. Eines der wenigen verbliebenen Exemplare wird schon mal für rund 200 000 Dollar (fast 150 000 Euro) gehandelt. Ein teures Hobby. Doch wer sich kein Original leisten kann, hat trotzdem die Chance zum belächelsten aller Nachbarn zu werden. Faizal Kahn und Gary Hillman, zwei in London ansässige junge Unternehmer, legen den P 50 für Solisten und den zweisitzigen Trident für rund 14.500 Euro wieder auf.

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2. Elite sammelt sich in Pebble Beach

Wer in der automobilen Welt dazu gehören will, muss nach Pebble Beach. Nur zweieinhalb Stunden von San Francisco entfernt trifft sich jedes Jahr die Klassiker Szene mit den verschiedensten Exoten. Da trifft man schon mal auf einen Ferrari 365 GTB/4 oder einen Ferrari 375 MM Scaglietti von 1954, das einst für den Regisseur Robert Rossellini gebaut und 1995 umfangreich restauriert worden ist. Ein Einzelstück und etwas ganz Besonderes. Unter den Ausstellungstücken finden sich auch immer wieder viele Prototypen, die teilweise auf speziellem Kundenwunsch gebaut oder für Automessen entwickelt wurden. McLaren enthüllt den P1 GTR, Range Rover zeigt den 550 PS starken Sport SVR und bei Cadillac ist erstmals der neue Escalade Platinum mit Spitzen-Ausstattung und neuem Kühlergrill und Markenlogo mit am Start. Große Auktionshäuser machen sich dieses königliche Treffen natürlich zunutze indem sie seltene Pretiosen unter den Hammer bringen. Wie zum Beispiel den Ferrari 250 GTO, der am Donnerstagabend für 38,1 Millionen Dollar den Besitzer wechselte.

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3. SEAT bringt Allroader X-Perience auf die Strasse

Der spanische Autohersteller hat bereits einen SUV angekündigt, doch auf dem Weg dahin stellt er erstmal ein anderes Allround-Talent auf de Strasse. Der SEAT X-Perience verspricht Fahrspaß auf allen Wegen. Das bedeutet Offroad-Vergnügen light. Ab 28 750 Euro darf man für den neuen Spanier mit 1.6 TDI Start&Stop 4Drive und 110 PS hinblättern. Effiziente TDI- und TSI-Triebwerke mit bis zu 184 PS sorgen für hohe Dynamik und Sicherheit, der Allradantrieb stammt aus der modernsten Generation und eine ganze Palette von Assistenzsystemen unterstützen den Fahrer. Offizielle Markteinführung findet am 18. Oktober 2014 statt.

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4. Citroen präsentiert den Jumper Kombi

Auf der 65. Internationalen Automobilausstellung für Nutzfahrzeuge im Herbst diesen Jahres zeigt unter anderem Citroen eine Kombi-Variante des Jumper, der sich zur Personenbeförderung eignen. Hier kommen die Jugendmannschaften unter oder Gäste von Hotels und Flughäfen. Der Citroen Jumper verfügt über bis zu neun Sitze inklusive Fahrerplatz und bietet mit einem Kofferraumvolumen bis zu 3400 Liter ausreichend Platz für jede Menge Gepäck. Zur wesentlichen Attraktivität des Citroen Jumper Kombi trägt auch die Nutzlast von bis zu 1165 Kilogramm bei. Ein praktischer Shuttle für alle, die einen brauchen.

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5. Lamborghini Huracán LP 620-2 Super Trofeo: Ab nach Pebble Beach

An den Besonderheiten im kalifornischen Pebble Beach kann man sich nicht satt sehen. Nun stellte man vor Ort den Lamborghini Huracán LP 620-2 Super Trofeo im Rahmen der Monterey Car Week in Pebble Beach auf den Rasen. Bei dem rasanten 620-PS-starken Boliden handelt es sich um die neueste Entwicklung aus der Lamborghini-Motorsportabteilung, der in der Saison 2015 beim Markenpokal Lamborghini Blancpain Super Trofeo zu sehen sein. Sämtliche Details und Spezifikationen zielen auf höchste Leistung ab. Den V10-Motor mit 5,2 Litern Hubraum und Direkteinspritzung übernimmt der Super Trofeo aus der Straßenversion jedoch wurde die Leistung auf 456 kW oder 620 PS gesteigert. Ein rasanter Sportler, der mit einem stolzen Preis von 230.000 Euro Interessierte tief in die Tasche greifen lässt.

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6. Porsche testet 919 Hybrid

Bei Porsche laufen die Vorbereitungen für den zweiten Saisonabschnitt der Langsstrecken-Weltmeisterschaft auf Hochbetrieb. Die Porsche-Werksfahrer Neel Jani (Schweiz), Romain Dumas (Frankreich) und Mark Webber (Australien) legten nun mit dem Le-Mans-Prototypen 919 Hybrid auf dem Eurospeedway Lausitz bei Dresden nun 2031 Kilometer zurück. Bei trockener Strecke und Lufttemperaturen bis zu 20 Grad waren die Bedingungen perfekt und ließen Teamchef Andreas Seidl ein positives Fazit ziehen. Bereits Anfang September rückt der Porsche 919 Hybrid noch ein weiteres Mal zum Test aus. Da findet am 20. September in Austin, Texas der vierte von insgesamt acht WM-Läufen statt.

Porsche 919 Hybrid

7. Ford Nugget: Ready to Camping

Camping-Freunde aufgepasst! Ford stellt jetzt den Nugget vor und nimmt mit ihm einen riesen Markt für sich ein. Letztes Jahr zählte das Kraftfahrtbundesamt (KBA) allein 350 000 Wohnmobile und 580 000 Wohnanhänger. Bei dem anhaltenden Trend ist das Angebot aus dem Ford-Sortiment geradezu perfekt abgestimmt. Ausgangsmodell ist ein Transit Custom Kombi, dessen Innenausbau einen Kühlschrank, Gasherd, Tisch und Schränken bietet. Ein geändertes Konzept des Dachaufbaus an dem 2,85 Meter hohen Fahrzeug fällt ebenfalls sofort ins Auge. Bei den Motoren bietet sich der 2,2-Liter-Dieselmotor mit 155 PS am besten an. Mit einem Einstiegspreis von 54.204 Euro hat man einen realistischen Gegenwert, wenn man das Zuhause mit in den Urlaub nehmen möchte.

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Bilder: Hersteller

VLN 2014: ROWE Racing holt das Triple beim 6h-Rennen

Dieser Sieg war kein Geschenk, sondern harte Arbeit: ROWE Racing feierte nach 2012 und 2013 den dritten Sieg beim OPEL 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen in Folge. Jan Seyffarth (Querfurt-Leimbach) und Thomas Jäger (München) überquerten im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 nach 6:08:03,684 Stunden und einer zurückgelegten Distanz von 36 Runden als Sieger die Ziellinie. Der Vorsprung auf das zweitplatzierte Haribo Racing Team betrug 3:09,079 Minuten. Norbert Siedler (Österreich), Uwe Alzen (Betzdorf) und Mike Stursberg (Wermelskirchen) holten im Porsche 911 GT3 R mit dem berühmten Goldbären das beste Saisonergebnis für das Haribo Racing Team. Das schönste Geburtstagsgeschenk hat sich Oliver Kainz (Kottenheim) selber gemacht. Zusammen mit Georg Weiss (Monschau), Michael Jacobs (Roetgen-Rott) und Jochen Krumbach (Eschweiler) pilotierte der erfahrene Langstreckenpilot den Porsche 911 GT3 RSR des Wochenspiegel Team Manthey auf Rang drei. Der Saisonhöhepunkt war von wechselnden Witterungsbedingungen in der ‚Grünen Hölle’ geprägt und eine Reihe von Favoriten blieben nach Unfällen auf der Strecke. Eine 30-minütige Zusammenfassung des siebten Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zeigt der Sender Sport1 am 30. August um 17 Uhr.

ROWE Racing hielt sich in der teils hektischen Anfangsphase zurück. Bei schwierigen Witterungsbedingungen übernahm das Duo erst in Runde 20 die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. „Das war der wertvollste Sieg, denn das Wetter war heute ein enormer Faktor im Rennen“, sagte Seyffarth, der an allen drei aufeinanderfolgenden Siegen für ROWE Racing beteiligt war. „Unsere Mannschaft hat heute alles richtig gemacht und hat immer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Reifen aufgezogen. Besonders wichtig ist der Sieg für die Jungs in der Boxengasse, die nach vielen Rückschlägen nun endlich einen richtigen Grund zum Feiern haben.“

Auch wenn sie den 200. Porsche-Sieg in der VLN-Geschichte verpasst haben, waren die Fahrer des Haribo Racing Team zufrieden. „Wir haben an diesem Wochenende sehr hart gearbeitet, um die Performance des Porsche zu verbessern“, sagte Alzen. „Am Ende haben wir ein gutes Setup erarbeitet – trotzdem ist der Frikadelli-Porsche bei den 911ern im Moment das Maß der Dinge. Wir hatten eine gute Strategie – Patrick Huisman konnte ich in der Startphase trotzdem nicht halten.“ Alzen wird auch beim achten VLN-Lauf für das Haribo Racing Team an den Start gehen, nachdem sein BMW Z4 GT3 beim letzten Rennen nachhaltig beschädigt wurde. Im Oktober kommt dann voraussichtlich wieder das GT3-Coupé aus Bayern zum Einsatz.

„Toll endlich wieder auf dem Podium zu stehen“, freute sich Krumbach. „Wir haben uns in den letzten Rennen konstant gesteigert – Platz fünf beim sechsten Lauf war schon in Ordnung und Platz drei war heute das Maximum, das wir herausholen konnten. Trotzdem freuen wir uns, weil wir diesen tollen Erfolg im wahrsten Sinn erfahren haben.“

Zum Teil starke Regenfälle im mittleren Renndrittel führten zu einem Favoritensterben. Von Beginn an dominierte Frikadelli-Racing das Geschehen an der Spitze. Die dreifachen Saisonsieger schieden nach einem Unfall auf nasser Strecke in Runde 18 in der Eiskurve aus. Dieses Pech ereilte auch das Team Falken Motorsports – ebenfalls mit einem GT3-Porsche am Start. Peter Dumbreck (Großbritannien) und Alexandre Imperatori (China) fuhren im Zeittraining die schnellste Runde mit einer Zeit 8:15,379 Minuten und sicherten sich die Pole-Position. Im Rennen übernahm das Duo die Führung, nachdem sich das Frikadelli-Team bei einsetzendem Regen verpokerte und eine Runde zu spät die Box zum Reifenwechsel ansteuerte. Sieben Runde währte die Führung – das Aus nach einem Unfall im Streckenabschnitt Kallenhard ereignete sich im 19. Umlauf. Nach starker Performance endete auch das Rennen von Stefan Mücke (Berlin) und Pedro Lamy (Portugal) im Aston Martin Vantage GT3 vorzeitig. Grund dafür war ebenfalls ein Unfall auf regennasser Fahrbahn in Runde zwölf. Während die drei vorgenannten Teams ohne Feindkontakt auf der Strecke blieben, wurde Sascha Bert (Ober-Ramstadt) mit dem McLaren MP4 12C in einen Unfall verwickelt. Der britische Supersportler traf eingangs der 22. Runde in Kurve eins ein zu überrundendes Fahrzeug. Starke Beschädigungen am McLaren verhinderten die Weiterfahrt der bis zum Unfall Sechstplatzierten Dörr-Mannschaft.

Hinter dem Spitzentrio brachten Harald Hennes (Eschweiler), Thomas Gerling (Uchte), Thomas Kappler (Bad Saulgau) und Peter Scharmach (Neuseeland) den schnellsten Cup-Porsche auf Position vier ins Ziel. Die Seriensieger in dieser Klasse, Adam Osieka (Meuspath), Christopher Mies (Heiligenhaus) und Steve Jans (Luxemburg), mussten sich in dieser Saison erstmalig geschlagen geben und wurden Fünfte. Platz sechs ging an Niclas Kentenich (Neuss), Henry Walkenhorst (Melle), Peter Posavac (Essen) und Anders Buchardt (Norwegen) im BW Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop. Auf den Positionen sieben und acht kamen die beiden Audi TTRS2 von LMS Engineering ins Ziel – die bestplatzierten Fronttriebler.

WTCC-Stars Tarquini und Monteiro sammeln Nordschleifen-Erfahrung
Bei ihrem ersten Nordschleifen-Test mit Ausblick auf das Gastspiel der Tourenwagen-Weltmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife in der Saison 2015 fuhren die beiden WTCC-Stars Gabriele Tarquini (Italien) und Tiago Monteiro (Portugal) 27 Runden im Honda Civic Type R. „Ich kannte die Nordschleife nur aus Videos und von Computerspielen“, sagte Tarquini. „Es war so für uns nicht einfach, uns gleichzeitig an die Strecke und den Verkehr zu gewöhnen – vor allem bei diesen erschwerten Bedingungen wie heute. Trotzdem hatten wir eine Menge Spaß und haben viel gelernt. Ich bin sicher, wir werden bald wiederkommen.“

Fantastisches Jubiläum für den Opel Manta: Klassensieg beim 100. Einsatz
„Es ist einfach unglaublich, was dieses Auto zu leisten imstande ist“, sagte Olaf Beckmann (Oststeinbeck) mit sichtlicher Rührung. „Der Opel Manta auf der Nordschleife – das ist eine ganz, ganz große Liebe.“ Das immer-junge Sportcoupé aus Rüsselsheim absolvierte beim Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen seinen 100. Renneinsatz seit seinem Debüt im Jahr 1994. Zusammen mit seinen langjährigen Mitstreitern Peter Hass (Lorsbach) und Volker Strycek (Dehrn) fuhr Beckmann zum 39. Klassensieg. „Der Manta hat 71.302 Rennkilometer auf der anspruchsvollen Nordschleife auf dem Buckel“, sagte Strycek. „Das ist eine unglaubliche Leistung. Dem Team rund um Olaf gebührt großes Lob und Anerkennung.“

Nach dem Highlight biegt die Saison 2014 der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Am 13. September steht mit dem 46. ADAC Barbarossapreis der achte Lauf des Jahres auf dem Programm. Das Rennen des MSC Sinzig führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

Nissan-Special: Die Crossover-Familie

Volles Programm: Crossover

Nissan Juke crossover spezial

Crossover und kompakte SUV. Jeder will sie.  Man macht bei Nissan also nichts verkehrt, wenn man die eigene Palette an Crossover und SUV überarbeitet. Neben dem Facelift des Juke, zu Beginn des Jahres, kam erst der neue Qashqai auf den Markt und nun der neue Nissan X-Trail. Während der Juke bei seinem extravaganten Stil blieb, sind Qashqai und X-Trail nicht nur deutlich weniger abgedreht im Design, sondern auch sehr ähnlich. Man sieht den beiden die gemeinsame Plattform an. Doch Nissan hat sich dabei auch etwas gedacht. Während der alte X-Trail ein wenig hemdsärmeliger im Design auftrat, bleibt der neue X-Trail weiterhin der, mit dem man auch gerne mal querfeldein fährt – was dank der Bodenfreiheit auch geht –  nähert sich dem Urbanen-Stil von Crossovern im allgemeinen jedoch an.

Der neue X-Trail übernimmt zudem die Rolle des Nissan Qashqai+2, den es nicht mehr gibt. Wer also im SUV zu siebt zum Auswärtsspiel unterwegs ist, der sitzt zukünftig im X-Trail.

Alle drei Modelle konnte ich bereits fahren. Den Juke kenne ich noch von seiner ersten Generation und auch der Qashqai war bereits zum Test. Der X-Trail war vor ein paar Wochen zu einem ersten Fahrbericht verfügbar. Im Blog findet sich der neue Qashqai im ersten Fahrbericht mit dem neuen Downsizing-Triebwerk 1.2 DIG-T. Ein 115 PS starker Turbo-Benziner, der für „Wenig-Fahrer“ eine interessante Alternative im Crossover darstellt. Den SUV-typischen Diesel, als 1.6 dCi, war vor kurzem zum Test angetreten. Der Fahrbericht hierzu folgt in wenigen Tagen!

Was macht eigentlich die Faszination Crossover und Urban-SUV aus?

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So fährt sich der neue Juke

nissan juke 2015

Der junge Wilde. Für Nissan ist der Juke ein Glücksgriff. Der kompakte Crossover bringt eine Eroberungsrate von 80% mit. Das bedeutet, viele Juke-Käufer sind zuvor keinen Nissan gefahren. Das außergewöhnliche Design des Juke ist Freude und Last zugleich. Man mag ihn sofort, oder man wird ihn nie mögen. | So fährt sich der neue Juke – Fahrbericht.

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[tab title=“Fakten“] [line_list]

  • Startet bei: 15.450 €
  • Leistung: 94 bis 190 PS
  • Für 2 bis 4 Personen

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[tab title=“Positiv“] [yes_list]

  • Mit dem Facelift bekam der Juke die Chance auf hochwertiges Xenon-Licht. Zudem ist der neue 1.2 DIG-T Motor ein sparsamer, aber ausreichend kraftvoller Motor für den kompakten Crossover.

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[tab title=“Negativ“] [no_list]

  • Der 190 PS-Motor gehört zu den durstigen Motoren in seiner Klasse. Der Fahrbericht hatte dies gezeigt. [zum ersten Nissan Juke Fahrbericht]. Ansonsten bleibt zu bedenken, der Juke bietet in Reihe zwei nur überschaubaren Platz.

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So fährt sich der neue X-Trail

Nissan X-Trail 2015

Der Große mit dem Offroad-Gen. Er basiert auf der gleichen Bodengruppe wie der neue Qashqai und sieht diesem auch ähnlich. Doch Nissan hat die jüngste X-Trail Variante gegenüber dem Qashqai massiv wachsen lassen. So wird der neue X-Trail zum 2 in 1. Neben dem SUV-Geländegänger im Programm ist er auch der Ersatz für den Qashqai+2. | Hier geht es zum Fahrbericht.

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[tab title=“Fakten“] [line_list]

  • Startet bei: 26.790 €
  • Leistung: 130 PS
  • Für 4 bis 7 Personen

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[tab title=“Positiv“] [yes_list]

  • Der X-Trail bleibt mit 21 cm Bodenfreiheit ein SUV mit dem man auch mal in das Gelände kann. Der große Kofferraum und die variable Sitzbank lassen den X-Trail zum „großen“ Familienfreund werden.

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[tab title=“Negativ“] [no_list]

  • Nissan bietet derzeit nur einen Motor für den X-Trail an. Das wird sich im kommenden Jahr ändern, bis dahin muss der 1.6 Liter Diesel für Vortrieb sorgen.

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So fährt sich der neue Qashqai

nissan qashqai 2014

Der „Stadt-SUV“ Crossover. Der Nissan Qashqai überzeugt seit Jahren die zufriedenen Käufer und hat der Marke einen satten Anteil am Markt der erfolgreichen Crossover und SUV gesichert. Der Qashqai will in der jüngsten Generation vor allem praktisch und sparsam sein, ohne deswegen sein Äußeres zu vernachlässigen.  | Hier lang zum Nissan Qashqai 1.2 DIG-T Fahrbericht.

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[tab title=“Fakten“] [line_list]

  • Startet bei: 19.940 €
  • Leistung: 110 – 150 PS
  • Für 4 bis 5 Personen

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[tab title=“Positiv“] [yes_list]

  • Handlich, gut ausgestattet und mit den aktuellen Motoren auch sparsam im Verbrauch. Es gibt keinen Grund, wieso der neue Qashqai nicht ebenso erfolgreich werden sollte, wie sein Vorgänger.

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[tab title=“Negativ“] [no_list]

  • Derzeit gibt es kaum Wahlmöglichkeiten was die Kombination von Allradantrieb, Getrieben und Motoren angeht. Hier muss Nissan dringend für mehr Auswahl sorgen!

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Mehr zum Nissan Safety Shield

Nissan 08 Safety shield

Unter dem Begriff des Nissan Safety Shield fasst der Autobauer aus Japan drei Assistenzsysteme zusammen, die man bislang vor allem aus hochpreisigen Fahrzeugen kennt. Den Tot-Winkel-Assistenten, den Spurhalte-Assistenten, eine Verkehrsschild-Erkennung und einen Notbrems-Assistenten.

Neben dem Safety Shield gibt es zusätzlich einen Einpark-Assistenten im X-Trail und eine Müdigkeitserkennung.

Das Safety Shield bekommt man auch im Nissan Note! [klick]

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NissanConnect & Around View Monitor

NissanConnect

In der neuesten Generation lässt sich das Navigations- und Infotainment-System NissanConnect
(optional ab Ausstattung Acenta) mit dem Smartphone des Fahrers verbinden und bringt
zahlreiche Internet-Funktionen ins Auto. Wo immer der neue X-Trail unterwegs ist: Die mobile
Welt des Internet ist nur einen Klick entfernt. Über den sieben Zoll großen Farb-Touchscreen
(über den sich auch die 360-Grad-Rundumsicht des Around View Monitors abrufen lässt)
können zahlreiche Apps aufgerufen werden: von sozialen Plattformen und Netzwerken bis hin
zu Informations- und Unterhaltungsinhalten.

Mehr Informationen? Klick!

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Und was ist mit dem Vorgänger?

nissan qashqai titelbild

Der Erfolg eines Modells ist niemals zufällig. Es gibt immer verschiedene Faktoren die stimmen müssen. Und wenn ich davon ausgehe, wie oben geschrieben, dass der neue Qashqai die Erfolgsgeschichte des alten Qashqai weiter führt, dann wäre es doch ganz gut zu wissen – wie der „alte Qashqai“ so war.

Und manch einer will keinen Neuwagen kaufen, oder kann sich keinen neuen Qashqai leisten, sondern greift lieber zum Vorgänger. Gut gepflegte Gebrauchtwagen finden sich in den einschlägigen Automobil-Online-Börsen. Also?  Wie fährt sich der „alte Qashqai“?

Der 150 PS Diesel im Fahrbericht. 

Audis neuer Vierzylinder – Variable Kompression

Okay. Ich könnte jetzt Kollegenschelte betreiben. Tue ich nicht. Oder?

Es gibt einige Artikel (derzeit online) die schreiben von einem neuen Audi-Motor, der besonders laufruhig sein soll, obwohl er nur vier Zylinder haben wird. Nun – Laufruhe ist etwas feines. Aber: Die dazu in den Artikeln online gestellten Schnittzeichnungen sind keine Patent-Unterlagen für einen laufruhigen Motor.

 

Worum geht es? Hier das Schnittbild:

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Einer der Kollegen hat ein US-Magazin angeführt, welches hier über einen Vierzylinder mit besonderen Ausgleichswellen spekuliert.

Bullshit!!1einself!!

Was dieses Patent-Zeichnung zeigt, ist ein Motor mit variablen Verdichtungsverhältnis. (Anderweitig kennt man bereits Motoren die im Verdichtungsbereich zwischen Diesel und Benziner arbeiten als Diesotto. )

Eigentlich auch nicht schwer aufzulösen. Schaut man sich die Kurbelwelle an und fragt sich, wie sich diese dreht, was dabei die Pleuel tun und was wohl für Schwingungen auf dieser „Exzenterwelle“ getilgt werden können – kommt man schnell drauf: Nix: Laufruhe! Per Anlenkpleuel lässt sich der Hub des Kolben variabel im Betrieb anpassen.

Dieser Motor soll jedoch – vermutlich rein zur Steigerung der Effizienz, immer im maximal sinnvollen Lastbereich (Verdichtung) betrieben werden. In Verbindung mit einer möglichen variablen Aufladung lassen sich so Kombinationen mit hoher Verdichtung, aber nicht laufenden Nebenaggregaten, die Reibungsverluste minimieren – bei hoher Leistungsanforderung jedoch die Einspritzmenge erhöhen, ohne deswegen den Zylinder-Innendruck zu sehr in die Höhe zu treiben und damit maximale Leistung bei konstanter Haltbarkeit vereinen. Am Ende wird es aber vermutlich rein auf die Effizienz hinauslaufen.

Es gibt im übrigen keinen Grund, weswegen dieses Patent nur für Vierzylinder möglich sein sollte.

 

Und laufruhige Vierzylinder lassen sich ohne diesen Aufwand realisieren. Variable Motorlager und Ausgleichswellen sind ausreichend.

 

 

 

…mehr Informationen? Das Google-Patentbuch ist behilflich: http://goo.gl/Nbb8G7

Fahrbericht: Škoda Octavia vRS Combi

Sportlicher Alltag für Papas

Škoda Octavia Combi RS im Fahrbericht

Das mit dem Erwachsen werden ist so eine Sache. Plötzlich fährt man ein langweiliges Auto. Am Ende gar ein sinnvolles Auto. Und sobald der Nachwuchs vor der Tür steht, kommt der Pampers-Bomber auf den Parkplatz. Für manch Autofreund dürfte diese Zukunft so düster sein, wie die Erinnerung an die Abi-Party. Vorbei die Zeiten als man mit dem Golf GTI vor der Dorfdisco die Damen im paarungsfähigen Alter beeindruckt hat. Der nächste Ampelsprint zwischen Fastfood-Bude und 24h-Tankstelle? Alles nur eine verblassende Erinnerung, wie die Benzinpreise von damals. Da hat man noch in D-Mark bezahlt. Und ein Liter Superplus kostete nicht soviel wie die monatliche Mitgliedschaft im DVD-Verleih.

Die Zeiten ändern sich. Sie ändern Dich. Diese Veränderungen bringen aber auch Gutes mit. Zum Beispiel den neuen Octavia Combi als RS.

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Der Tscheche mit den 220 PS und den 1.740 Liter Ladevolumen

Wer schon immer lieber vor der Disco parkte, als die Jahresmitgliedschaft im Schach-Verein zu verlängern, der wählt bei der Frage nach der Octavia RS-Motorisierung den 220 PS starken Benziner und interessiert sich nicht für die Wirtschaftlichkeit des 184 PS starken Diesels. Der aus dem Wolfsburger-Konzernregal bekannte GTI-Motor bringt die gute Laune zurück. Genau die richtige Motorisierung um sich täglich ein wenig Abstand zum Wickeltisch zu besorgen.

Und natürlich wählst Du den Handschalter. Du willst die Dinge ja selbst im Griff haben. Ja – das DSG ist im Alltag überlegen, in allen Disziplinen. Es lässt Dir die Wahl zwischen gemütlich bummelnd und hektisch durch die Zahnräder hüpfend. Aber früher gab es das auch nicht. Die manuelle 6-Gang Schaltung gibt Dir das Gefühl zurück, alles im Griff zu haben. Selbst zu bestimmen. Auf dem Weg um noch schnell eine Packung Pflegecremé aus der Drogerie zu holen? Sicher nicht selbst bestimmt diese Tour, da soll es wenigstens in der Schaltbox nach Deinen Wünschen gehen. Verständlich. 

Der zwei Liter Turbo-Benziner geht völlig undramatisch zu Werke. Bis 2.500 zieht er, nicht beeindruckend, aber nachhaltig, darüber hinaus fängt er dann Spaß zu machen. Wirklich fauchend und vom Ladedruck gepuscht erlebt man den Motor allerdings nicht. Fast als wollte er einem die GTI-Allüren nicht zugestehen. Leise flüstert er: „Mensch, wir fahren Combi“. Bis Du auf den Tacho schaust. Eigentlich bist Du immer zu flott unterwegs. Der TSI-Druck und der Combi, die spielen Hand in Hand. Das Fahrwerk ist trocken und straff abgestimmt. Natürlich kannst Du den Kinderwagen einladen, Kinder? Gerne auch zwei auf die Rücksitzbank. Aber wir haben hier die Sportschau angeschaltet. Das ist nicht die Sendung mit der Maus. Um die Mittellage reagiert der Octavia Combi RS ein wenig spitz. Da zucken schon mal die Köpfe im Rückspiegel.



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Wann sind wir endlich da?

Wer hinter dem Lenkrad sitzt, wird diese Frage nicht verstehen. Doch im Family-Modus unterwegs, kann diese Frage durchaus von der zweiten Reihe gestellt werden. Da hilft es ungemein zu wissen, wenn man will, dann verkürzt man die Zeitspanne bis zum Ziel. Einfach durch Druck auf das rechte Pedal. Der Octavia RS Combi sprintet als Benziner binnen 6.9 Sekunden auf 100 km/h und lässt sich auch nicht so leicht von der linken Spur vertreiben. Mit 248 km/h kommt der „ach so sinnvolle“ Kombi ordentlich voran.

Neben den praktischen Details, wie zum Beispiel den von hinten, aus dem Kofferraum heraus umklappbaren Rücksitzlehnen, erfüllt der Octavia Combi RS vor allem den Spieltrieb seines Fahrers.

Der Taster für die Fahrprofilwahl schaltet um zwischen Comfort und Sport und verändert mit der Hilfe eines Soundgenerators sogar den Klang des Motors im Innenraum. Mit Mutti schön sanft und leise zu den Schwiegereltern? Die Kids mit mehr Sound und straffer Dämpferabstimmung zur Disco?  Und auf der Rückfahrt von der Disco kann Papa dann den sentimentalen Erinnerungen nachhängen, während er sich über das große Multimediasystem und die aufpreispflichtigen Canton-Soundanlage die Ohren frei pusten lässt.

Natürlich sind das alles nur „Vorschläge“. Natürlich kann man auch ganz erwachsen und zivilisiert den Alltag durchkreuzen. Der Octavia Combi RS macht das so zickenfrei, wie jeder andere Combi auch. Aber er hat eben auch eine andere Seite – eine sehr unterhaltsame Seite.

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[tab title=“Extrem gut, weil:“]Der Octavia RS aus einem pragmatischen Combi einen unterhaltsamen Halbstarken mit viel Fahrspaß werden lässt..[/tab]
[tab title=“Überraschend war:“]Das man den 220 PS Benziner mit 8 Liter fahren kann. Das gab es früher nicht.[/tab]
[tab title=“Konkurrenz:“]BMW 3er Kombi, Mazda 6, Ford Focus Kombi ST[/tab]
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Fazit: Fahrspaß, Praktisch im Alltag und Clever?

Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal und die lassen sich kombinieren. Der Octavia RS lässt sich handlich über Landstraßen wedeln, bleibt aber dennoch ein praktischer Begleiter für den großen Einkauf bei Ikea. Die cleveren Ideen, die man bei Škoda für jede Baureihe etabliert hat, setzt natürlich auch der Octavia RS im Alltag ein. Vom Eiskratzer im Tankdeckel bis hin zu den praktischen Mülltütenhalter in den Seitentüren. Im Combi RS will die Tschechische VW-Tochter alle Kompetenzen vereinen. Und das auf Wunsch 248 km/h schnell.

Der Octavia RS ist die ideale Zeitreise für Papas, die sich gerne an die wilde Zeit zurück erinnern. Seriös ja, aber … 

[notification type=“notification_info“ ]Wer es nicht so mit der eigenen Zeitreise hat, der greift zum Octavia Scout 4×4 – oder zum normalen Octavia 4×4…alles gute Autos!  Den Octavia Combi gibt es im übrigen auch mit Erdgas-Antrieb![/notification]

 

Technische Daten: Verbrauch und Emissionen:
Leistung: 220 PS
Kraft: 350 Nm
Beschleunigung 0-100 km/h: 6.9 Sek. 
Höchstgeschwindigkeit: 244 km/h 
Effizienzklasse: C 
Abgasnorm: EU 6
Normverbrauch komb.: 6.2l/100km
CO²-Emission kom.: 142 g/km
Daten lt. Hersteller.
Anmerkung: Der Testwagen wurde mir kostenfrei von Škoda Auto-Deutschland zur Verfügung gestellt. Der Test dauerte allerdings keine 14 Tage wie sonst üblich. Daher fehlen die selbst ermittelten Verbrauchswerte.

Neuer Škoda Fabia – Premiere in Paris

Škoda präsentiert vorab zwei Fotos zum neuen Fabia. Seine Weltpremiere wird der Polo-Mitbewerber auf dem Automobil-Salon in Paris erleben.

Der neue Škoda Fabia

Kurz unter vier Meter lang, wird der neue Fabia auf dem MQB-Baukasten von Konzernmutter VW aufgebaut. Das bedeutet: Moderne Motoren, modernes Infotainment, moderne Assistenzsysteme. Wer gedacht hatte, bei den Tschechen wäre alles in Richtung billig getrimmt, der wird positiv überrascht. Der neue Fabia wird, wie zuvor der neue Octavia, ein solides, ein modernes und fröhliches Auto werden. Ein Kleinwagen der dem Konzernbruder Polo mächtig auf die Pelle rückt.

Diät geglückt

Dank der modernen Basis-Architektur, soll der neue Fabia bis zu 100 kg leichter werden als sein Vorgänger. Gut für das Handling, gut für den Verbrauch.

3.1 Liter auf 100 Kilometer

Die moderne Architektur sorgt für sparsame Motoren. Der neue 1.4 Liter TDI wird in der Version als 75 PS-Diesel mit gerade einmal 3.1 Liter auf 100 Kilometer auskommen. Zusätzlich wird es den Diesel in einer 90 und 105 PS Version geben. Wer weniger fährt, konzentriert sich auf die Benziner. Darunter der moderne 1.2 Liter TSI mit 90 und 110 PS.

Um das Preisspektrum nach unten abzurunden, wird Škoda auch simple Motoren anbieten. Nicht aufgeladene Benziner mit 60 und 75 PS.

Mehr zum neuen Fabia, spätestens aus Paris.

 

Fahrbericht: Forester XT (240PS)

Einen Boxermotor verwenden, weil das den Schwerpunkt senkt? Gleichzeitig die größte Bodenfreiheit (22 cm!) in der Klasse der Crossover und SUV-Kollegen? Klingt widersprüchlich, ist aber ein Sinnbild für die technische Leidenschaft eines Automobil-Herstellers, der scheinbar völlig ohne Marketing und Lifestyle-Department auskommt. Eine Wohltat für Autotechnik-Freunde.

Weil robuster einfach besser ist.

Im 240 PS starken Forester durch die Welt

Ja – der Innenraum wirkt, als könnte man das harte und schwarze Plastik mit dem Dampfstrahler reinigen, aber das ist gut so. Es lenkt nicht ab. Es lässt dem Fahrer die Möglichkeit, die technische Extravaganz des Forester XT zu sortieren, zu verstehen. Unter der hohen Haube, jenseits der steil stehenden Scheibenrahmen, brummt ein Turbo-Vierzylinder im Boxerformat vor sich hin. Die stärkste Variante, den 240 PS-Turbo, verkuppelt SUBARU ausschließlich mit einem stufenlosen Getriebe. Eine Getriebevariante, die kaum Verwendung findet und – eigentlich auch zu Recht – ausgestorben scheint. Die Kraft des Boxers landet nach der “Lineartronic” an einem echten Allradantrieb. Keine verkrüppelte Hang-On Lösung. Zentraldifferential und eine elektrische Drehmomentverteilung sorgen für eine zuverlässige Verteilung der Kraft.

Wer sich vom hochbeinigen Forester über Land schaukeln lässt, treibt Boxermotor und stufenlose Automatik zum Perfektions-Patt aus Drehmomentwoge und beruhigend niedriger Drehzahl an. Faszinierend, wie weit die Entwicklung des CVT-Getriebes getrieben wurde. Der Forester XT  drückt mit 350 Nm in die Schaltbox und diese versteht es tatsächlich, den Alltag immer mit der geringstmöglichen Drehzahl zu garnieren. Stufenlos bedeutet dann auch: Rucklos. Da unterbricht nichts den Vorwärtsdrang, gediegen schiebt der Boxermotor durch das variable Übersetzungsverhältnis.

[one_half] [notification type=“notification_mark“ ]Die Basics:[/notification]
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  • 2 Wochen im Test
  • 1.661 Testkilometer 
  • Basispreis: 43.000 €
  • Testwagenpreis: 43.560 €

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[one_half last=last] [notification type=“notification_mark“ ]Der Testverbrauch:[/notification]
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Aufjaulen der Drehzahl? Nur, wenn man das Pedal stumpf in Richtung Asphalt drückt. Animierend wirkt  die Sport und Sport-Sharp Stellung des SUBARU Intelligent Drive. Wo andere den Tempomat-Taster unterbringen, überlässt SUBARU den XT-Fahrern das Gamepad für eine angeschärften Motor- und Getriebesteuerung. Mehr Druck gleich mehr Agilität. Im „sport-sharp“ simuliert das stufenlose Getriebe zudem: Schiebt man den Schalthebel in die manuelle Gasse mit 8 anstelle von sonst nur 6/7 virtuellen Gängen, bringt es sogar Schaltrucke mit ein. Sie und die Schaltstufen lassen sich auch per Schaltpedal steuern. Wer es mag. Auf der Autobahn kann es helfen, die Drehzahl zu halten, vor allem, wenn man zügig unterwegs ist. Ansonsten ist die CVT so gut abgestimmt, das man durchaus dem Automaten die Arbeit überlassen kann. Dass ich so etwas mal über eine stufenlose Automatik schreibe, hätte ich auch nicht erwartet.

Subaru046 Galerie Neuer forester

Förster-Mobil

Interessant wird es,  wenn man den Forester von der Landstraße abbiegen lässt. Dass man die Marke SUBARU oft im Wald sieht, hat einen guten Grund. Der permanente Allradantrieb ist ein echter und wirkungsvoller Allradantrieb. Die Kraft wird über ein perfekt symmetrisch aufgebautes Antriebslayout permanent an alle vier Räder verteilt und reagiert dank cleverer Regel-Elektronik schnell und flexibel. Der Forester lässt sich mit Wonne durch Wasserdurchfahrten jagen, bei denen andere Lifestyle-SUV vor lauter Schreck ihr Make-Up verlieren würden. Doch der Forester XT verzichtet auf optische Reize, bei ihm folgt die Form der Funktion. Er ist ein Arbeiter, ein Kletterfreund, ein echter Naturbursche und auch ein jovialer Trink-Kumpane.

Subaru028 Galerie Neuer forester

Durst hat er

Bei 240 PS aus einem Turbo-Benziner mit der Aerodynamik eines in Eiche rustikal ausgeführten Wohnzimmerschrankes bleibt der Durst nicht lange unterdrückt. Man kann mit 7.3 Liter auf 100 Kilometer auskommen, dann darf man vom lüsternen Drehmoment des Boxers nicht mal nippen. Da hält man sich besser von allen Drehzahlen jenseits der 2.000 U/min fern und rollt mit dem Wind. In der Ökorunde hatte mich jedoch der Ehrgeiz gepackt – für den Alltag sind gute 9.3 Liter zu kalkulieren.

Im weltfremden NEFZ-Drittelmix gibt SUBARU einen Normverbrauch von 8.5 Liter auf 100 Kilometer an. Das immer zu treffen, dürfte schwer werden.

Wer sich jedoch an den 240 PS des Turbos fröhlich tut, den Forester XT auf die Jagd nach Diesel-SUV auf die linke Spur der Autobahn stellt und dabei dem nachfolgenden Verkehr den Windschatten seines Lebens spendiert – der erlebt nicht nur, wie unfassbar stabil der Hochsitz über die Autobahn zu jagen ist, sondern auch Verbrauchswerte aus einer längst verloren geglaubten Welt. Vor-Ölkrisenfähige 16 Liter im Q5/X3/GLK-Jagdmodus? Kein Problem!

Der Forester XT unterwirft sich auf schnellen Autobahnkurven der Schwerkraft wie die Costa Concordia ihrem Kapitän Schettino, jedoch ohne Schiffbruch zu erleiden und mit einem soliden Gefühl von: „Das geht hier alles gut.“

Trotz großer Bodenfreiheit, komfortabler Dämpferabstimmung und breiten Geländereifen spurtet der XT gerne auch flott über lange Strecken. An die Seitenneigung gewöhnt man sich. Der Rest ist purer Spaß. Der Kick des Turbo-Benziners muss an der Tankstelle bezahlt werden, kann jedoch süchtig machen.

Subaru IMG_4582 Der neue Forester Fahrbericht

Auf der Jagd

Selbst wenn der Forester XT der Liebling der Förster ist, auch Familien werden glücklich. Die nüchterne Grundform, die steilen Scheiben, das praktische Kombiheck. Der Forester bietet ordentlich Platz. Fünf Mitfahrer und deren Urlaubsgepäck? Kein Thema. Auf nur 4.60 Metern bringt der Forester XT eine Menge praktische Tugenden mit. Der 505 Liter große Kofferraum lässt sich auf 1.547 Liter erweitern und wer die Anhänger-Kupplung nutzt, der kann bis zu 2 Tonnen an den Haken nehmen.

Fazit:

Ein pragmatischeres Automobil für 99% aller Situationen im Alltag habe ich nicht erlebt. SUBARU ist der letzte Automobil-Hersteller, bei dem man sich als Auto-Tester wirklich zum “Auto testen” animiert fühlt. Marketing-Sprüche? So genanntens Premium-ChiChi? Alles Bullshit. Ein SUBARU wird aus grundsoliden Ideen und dem Anspruch, einen Sinn, einen Zweck, eine Funktion zu erfüllen, gebaut. Das gefällt. Ist aber nichts für Menschen, die einen SUV auch mit Frontantrieb fahren würden.

 

Der Fahrzeugschein:
Hersteller: Subaru
Typ: Forester 2.0 XT Platinum
Klasse: SUV
Motor: B4
Getriebe: CVT
Antrieb: Allrad permanent
Hubraum: 1.998 ccm
Leistung / Leistung (E-Motor): 240 PS / –
Drehmoment: / Drehmoment (E-Motor): 350 Nm / –
Gewicht Fahrfertig: 1.636 kg
Von 0 auf 100: 7.5 s
Höchstgeschw.: 221 km/h
Verbrauch (NEFZ): 8.5 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ): 197 g/km
Emissionsklasse: EU 5
Effizienzklasse: E
cW-Wert: 0.33
Kommentar:

 

Hinweis: Die Fotos stammen von der Fahrveranstaltung zur Deutschland-Premiere des SUBARU Forester. Ich hätte  gerne eigene vom Testwagen gemacht, aber leider kam ein Parkplatz-Rempler (Fahrerflucht) dazwischen. 
Daher - mitten im August, die Fotos mit Schnee ;)

 

Fahrbericht: Mercedes-Benz S400 Hybrid

Elektrisch los surren. Das geht. Vorsichtig und mit gedämpftem Elan. Aber es geht. Weil eine S-Klasse aber an sich schon ein sehr leises Auto ist, ist der Verzicht auf den Einsatz des Benziners im S400 Hybrid irgendwie nicht ganz so faszinierend wie in anderen Hybrid-Automobilen. Das ist dann einfach die Last eines bereits mehr als komfortablen Autos. Da wird es schon schwierig, die Vorteile des fast lautlosen E-Motors und die Abwesenheit von Vibrationen zu feiern. Eine normale S-Klasse, gerade als S500, ist kaum lauter, vibriert kaum mehr als dieser S400, den man mit sanftem Zehenspiel von der Ampel wegfahren lässt.

Der Vorteil des Hybrids muss sich also woanders verstecken.

Im besten Auto zu einem besseren Menschen?

Mercedes-Benz S400 Hybrid. Das Beste ist nicht gut genug.

Kaum vorstellbar, aber die technisch doch eher komplexe Hybrid-Version der S-Klasse ist in der Preisliste der Stuttgarter Oberklasse derzeit der günstigste Benziner. Dabei bringt er nicht nur den 3.5 Liter V6-Benziner und die 7-Gang Automatik mit, sondern auch einen schmalen scheibenförmigen Elektromotor mit 20 kW, der seine Heimat zwischen Benziner-V6 und Automatikgetriebe gefunden hat. Neben der Funktion als Elektromotor übernimmt diese Dynamo-Scheibe zudem die Arbeit des Anlassers und der Lichtmaschine.

Nun sind die 20 kW zwar in der Lage, den Wagen elektrisch anzutreiben, aber nur wenn der Fahrer mit viel Sensibilität am Gas hantiert und bei überschaubarer Wegstrecke. In der Stadt –  von der Ampel weg – geht es kurz elektrisch, dann schaltet sich der Benziner dazu. Was die S-Klasse dafür gut kann, ist das “Segeln”. Vom Gas gehen, der Benziner schaltet sich aus, das Getriebe in den Leerlauf – die S-Klasse segelt dahin. Wer nun mit viel Gefühl am Gaspedal spielt, der hält für einige Zeit die Geschwindigkeit nur per E-Antrieb. Der Vorteil in der Geräuschentwicklung ist dabei allerdings, wie eingangs erwähnt, überschaubar. Die S-Klasse an sich ist einfach schon derart leise, derart gedämpft, derart komfortabel, der Verzicht auf den 306 PS starken V6-Benziner bringt nicht wirklich ein Komfortplus.

[one_half] [notification type=“notification_mark“ ]Die Basics:[/notification]
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  • 2 Wochen im Test
  • 2.822 Testkilometer 
  • Basispreis: 86.334,50 €
  • Testwagenpreis: 125.061 €

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[one_half last=last] [notification type=“notification_mark“ ]Der Testverbrauch:[/notification]
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S400 Hybrid Fahrbericht

Kein Plus – eher ein Minus

Der Verbrauch. In Summe stehen 333 PS an Leistung zur Verfügung. Die S-Klasse gilt derzeit als das komfortabelste Fahrzeug in ihrer Klasse. Sie verwöhnt die Insassen mit einer Hot-Stone-Massage (optional), klingt im Innenraum auf Wunsch wie ein Opernsaal oder ein Rock-Konzert in der ersten Reihe (Burmester-Anlage), schottet einen vom widrigen Alltag ab (Doppelverglasung), läuft bei Tempo 250 km/h in den elektronischen Begrenzer und spurtet binnen 6.8 Sekunden auf Tempo 100. Und dennoch – im Alltag sind knappe 9 Liter auf 100 Kilometer machbar, ohne sich deswegen kasteit zu fühlen. Wer es darauf ankommen lässt und sich vom grünen Energiefluss im Display animiert fühlt, der schafft eine niedrige 7, eine hohe 6. Und hier sprechen wir über Liter Benzin je 100 Kilometer. Eine Sache, die man vor einigen Jahren für unmöglich gehalten hätte. Es ist nicht lange her, da hat eine über 300 PS starke S-Klasse gute 15 Liter auf 100 Kilometer verschlungen, ohne dass deswegen irgendwer mit den Augen gerollt hätte. Das war eben so. Leistung, Luxus, Lust – das kostet.

Das kann auch der S400 Hybrid noch immer. Wer die S-Klasse so bewegt, wie es in den Stammbaum des großen Stuttgarters geschrieben wurde – also mit Tempomat 200 über eine lange Distanz – der bläst auch schnell mal 16 Liter (auf 100 km) durch die sechs Brennräume und verändert dabei deren Aggregatzustand von flüssig in gasförmig. Nun mag man geneigt sein zu sagen: Was bringt denn der Hybrid-Antrieb bei dieser Hatz?

Nix. Bis sehr wenig.

Der E-Motor arbeitet im Schubbetrieb als Generator, einem Fahrrad-Dynamo nicht unähnlich und wer nicht segelt, sondern leicht das Bremspedal antippt, der lässt den Generator zum Kraftwerk werden. So sammelt die S-Klasse überflüssige Kraft ein, wandelt die nicht mehr gebrauchte Bewegungsenergie in Strom und speichert diese in ihrem Lithium-Ionen Akku. Diese Lithium-Ionen Akkus sind von Haus aus eher leicht, in der S-Klasse S400 Hybrid aber auch nicht allzu groß. Damit wären wir wieder beim Start. Weil der Akku nicht besonders groß ist, hält der Vorrat an elektrischer Energie nie lange an. Dafür bringt der E-Motor ab der ersten Rotation feine und nützliche 250 Nm Drehmoment mit. Das hilft dem frei Saugenden –  der V6 in der S-Klasse ist nämlich der “alte” 3.5 Liter Sauger – ein wenig über sein überschaubares Drehmoment-Angebot hinweg. Mercedes nennt es boosten und das ist es,  was der E-Motor gut kann. Er unterstützt den Benziner beim Beschleunigen. Und er sammelt überflüssigen Schwung wieder ein.

Alltags-Situationen

Kurz rein elektrisch aus der Parklücke, dann springt der Benziner an, zieht am S400 und gemeinsam drücken E-Motor und Benziner die S-Klasse in den Berufsverkehr hinaus. Das klappt erst einmal sehr gut. Wer sich aber konzentriert, wer anfängt sich von der möglichen Sparsamkeit des dicken Dings challengen zu lassen, der bemerkt die holperigen Übergänge zwischen E-Motor, Benziner und deren unterschiedlichen Strategien bei der Zusammenarbeit. Andere können das deutlich besser. (Kurzer Blick nach Japan..)

Rein in die Ortschaft, leicht auf der Bremse. Das Gefühl auf dem Bremspedal ist gut – der Unterschied zwischen der ersten Rekuperation des e-Motors und dem Anpacken der Bremsklötze an die Scheibe ist fein abgestimmt. Da wirkt nichts künstlich. Die klassische Ortsdurchfahrt schafft die S-Klasse im rein elektrischem Betrieb. Und das fasziniert schon. Aber nicht wegen der Ruhe, sondern eher, weil es eben möglich ist.

Auf der Autobahn fängt der V6 dann an, sich bemerkbar zu machen, zumindest dann, wenn der Wunsch nach „ordentlich Schub“ geäußert wird. Wer das Gaspedal durch den hochflorigen Teppich wanzt, der erlebt einen zornig drehenden V6-Saugmotor. Das ist hart an der Grenze zum Verlust der Contenance. So richtig melodisch wirkt er nicht und ohne Turbohilfe fehlt ihm auch der Schub. Das soll ja die Elektroscheibe richten. Bei Tempo 140 zum Sprint ansetzen, ist da jedoch nicht mehr im Lastenheft vermerkt gewesen.

Der Hybrid-Schriftzug am Heck des Testwagens nimmt einem ein wenig die Last des Luxus ab. Große Autos. Spritschlucker. Böse Menschen. Diese Gleichung gibt es ja doch immer mal wieder. Und natürlich schwirrt dieser Gedanke im Hinterkopf – der Hybrid hilft die Last zu minimieren. Sollen es die anderen ruhig sehen. Ja – diese S-Klasse kostet in der Serie zwar gute 86.000 € und als Testwagen mit der entsprechenden Ausstattung dann schon eher 125.000 € – aber hey, ich übe mich in Zurückhaltung. “Kleiner” V6 und e-Motor anstelle von V12-Bi-Turbo und Maximum-Attack.

Der Drehzahlmesser mit "Charge"-Bereich. Darin sichtbar: Wie stark der S400 Hybrid rekuperiert.
Der Drehzahlmesser mit „Charge“-Bereich. Darin sichtbar: Wie stark der S400 Hybrid rekuperiert.

Komfort-Wumms

Was der Antriebsstrang bei mir nicht so richtig geschafft hat, übernahm der Fahrkomfort, der Sitzkomfort, dieses allgemeine Level des Wohlsein an Bord der neuen S-Klasse. Es gibt derzeit kein Auto mit besseren Sitzen. Es gibt kein Auto mit einem besseren Langstreckenkomfort – mal eben 1.000 km am Stück abreißen? Eine Wohltat. Sitzmassage an, Sitzklima an, die Soundanlage (auch ohne Burmester schon eine Wucht) an und ab geht der Wohlfühl-Express.

s-klasse Hybrid gefahren

Fazit:

Das “beste Auto der Welt” ist beim Thema Hybridantrieb – zumindest derzeit – nicht die beste Wahl. Der Test über knapp 3.000 km war nicht völlig überzeugend. Zu oft spürte man den Wechsel der Antriebsform, zu unharmonisch der Übergang zwischen E-Motor, Benziner, zwischen Boosting und Rekuperation. Man wird auch nicht zu einem “besseren Menschen”, nur weil man einen Hybriden gekauft hat. Gleichwohl erzieht der S400 seinen Fahrer zu einer effizienten Gangart.

Sobald es um die klassischen Qualitäten der S-Klasse geht, wie Sitzkomfort, Fahrkomfort und das Talent für die große – ich meine wirklich große – Reise, dann punktet auch der S400 Hybrid. Das hat er allerdings nicht seinem Antriebsstrang zu verdanken. Denn das sind Fähigkeiten, die jede S-Klasse mitbringt.

 

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[tab title=“S500 Plugin Hybrid“]In einigen Tagen wird Mercedes-Benz der Presse die Möglichkeit geben, den neuen Plugin-Hybrid S500 zu fahren. Im Gegensatz zum S400 Hybrid bekam der S500 Plugin nicht nur den V6-Motor mit Turboaufladung, sondern auch ein größeres Batteriepaket. Damit ist dann, dank Aufladung zu Hause an der Steckdose, eine Reichweite von bis zu 35 Kilometer rein elektrisch möglich. Zudem sollen bis Tempo 140 km/h die Zündkerzen schweigen. Damit das geht, erstarkte der Elektromotor auf 85 kW. Bestellen kann man diesen großen Hybriden bereits. Sein Basispreis? Mit 108.944,50 € bereits über der magischen 100.000 € Hürde. [/tab]
[tab title=“S350 BlueTEC Diesel“]Einen Hybriden kauft man, weil man sparen will. Allerdings ist es mit dem kleinen e-Motor und der überschaubaren Batterieleistung gar nicht so leicht, wirklich sparsam zu sein. Wer zudem mehr als nur Stadtverkehr fährt, der wird vermutlich mit dem S350 BlueTEC Diesel glücklicher werden. Hier stehen stolze 620 Nm zur Verfügung und der NEFZ-Normverbrauch fällt sogar unter die 6 Liter (je 100 km) Marke.

 

Der S350 BlueTEC ist  knapp 6.000 € günstiger als der S400 Hybrid.[/tab]
[tab title=“Hybrid erklärt“]Mild-Hybrid, Voll-Hybrid, Plugin-Hybrid? Toyota hat für den Prius vor einigen Jahren die Begrifflichkeit: „Voll-Hybrid“ geprägt. Damit war gemeint, dass ein solches Fahrzeug rein elektrisch anfahren kann. Die anderen Hersteller haben es tapfer übernommen und sobald ein Hybrid nicht elektrisch anfahren konnte, war er ein Mild-Hybrid. Plugin-Hybriden sind den „Voll-Hybriden“ sehr ähnlich. Dank größerer Batterien und der Möglichkeit zur Ladung per Stecker (plugin), schaffen diese Voll-Hybriden jedoch weitere Wegstrecken im rein elektrischen Modus. Der S400 Hybrid ist ein „Voll-Hybrid“ und der S500 Hybrid wird der „Plugin-Hybrid“ werden. Einen „Mild-Hybrid“ gibt es im S-Klasse-Programm nicht.[/tab]
[/tabgroup]

 

 

Der Fahrzeugschein:
Hersteller: Mercedes
Typ: S 400 Hybrid
Klasse: Oberklasse
Motor: V6
Getriebe: 7G-Tronic Plus
Antrieb: Heck
Hubraum: 3.498 ccm
Leistung / Leistung (E-Motor): 306 PS (225 kW) / 27 PS
Drehmoment: / Drehmoment (E-Motor): 370 Nm / 250 Nm
Gewicht Fahrfertig: 1.925 kg
Von 0 auf 100: 6,8 s
Höchstgeschw.: 250 km/h
Verbrauch (NEFZ): 6,3 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ): 147 g/km
Emissionsklasse: EU 6
Effizienzklasse: A
cW-Wert: 0.26
Kommentar:

Autonews – Der Wochenrückblick KW 33

1. Citroen DS 3: Rendezvous in Paris

Französisch anmutende Couture beim Citroen DS 3. Die Franzosen statten ihren kleinen City-Flitzer mit neuen Extras aus und kreieren damit die limitierte Edition „So Paris“. Mit neuer Xenon Full-LED-Lichtsignatur, neuer 3-D-LED-Rückleuchten, anthrazit-graue, glanzgedrehte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und ein Siebdruck an den hinteren Seitenscheiben, der die Skyline von Paris darstellt wird das Sondermodell auf den Markt kommen. Die exklusive Stoffpolsterung „Délice-Grau“ ist mit abgesetzten Nähten versetzt und eine Lasergravur auf dem Armaturenbrett zeigt ebenfalls die Pariser Skyline. Das auf dem So Chic basierende Sondermodell des DS 3 und DS 3 Cabrio wird zu Preisen ab 20 640 Euro zu haben sein. Oh la la!

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2. Kia Sorento in frischer Optik

Der südkoreanische Autohersteller hat die ersten Bilder der dritten Generation des Kia Sorento präsentiert. Gegenüber seinem Vorgängermodell ist der SUV nun breiter und flacher. Mit einem größeren Radstand und einem deutlich größeren Platzangebot dürfte er so manchen Interessierten überzeugen können. Das neue SUV-Flaggschiff der Marke verfügt über eine Reihe von innovativen Ausstattungselementen und auch bei der Weiterentwicklung des Designs wurden neue Elemente intergiert. Besonders sticht der neue markante Kühlergrill hervor mit seinem dreidimensionalen Rautenmuster sowie die langen, bis weit nach hinten gezogenen Scheinwerfer. Seinen ersten Auftritt wird der neue Sorento auf dem Pariser Autosalon im Oktober haben.

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3. Hyundai’s neue i20-Generation

Auch bei Hyundai wurde eine kleine Vorschau auf die nächste i20-Generation, die beim Autosalon in Paris vorgestellt werden soll, gewährt. In Europa entworfen und entwickelt, passt sich das Fahrzeug wunderbar an die Bedürfnisse der europäischen Fahrer an. Neben der großzügigen Innenraumabmessungen und der qualitativ aufgewerteten Komfortaustattung, bietet die neue Generation ein unverwechselbares Design. Taillierte Formen, die eine verschlankte Optik zaubern, bieten weiterhin jede Menge Platz. Mit einem neuen Panorama-Schiebedach sorgt due neue Hyundai i20-Generation für ein verbessertes Komfort- und Raumgefühl.

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4. Technischer Neustart bei Volvo

Mit dem neuen Volvo XC90 will Volvo einen technischen Neustart wagen. Vier Jahre hat die Entwicklung der „skalierbaren Produkt-Architektur (SPA)“ gedauert, die nun alle Freiheiten bei der Entwicklung und beim Design bieten soll und sie die Fertigung aller Modelle auf einer Produktionslinie erlaubt. Bisherige Design-Einschränkungen wie zum Beispiel bei Radstand, Überhang, Fahrzeug-Gesamthöhe und Höhe der Frontpartie werden damit ausgeräumt. Beim Volvo XC90 werden rund 90 Prozent der Komponenten erstmals eingesetzt. Beim Pariser Autosalon darf man dann erstmals einen Blick auf die neuen Grundpfeiler des Transformations- und Wachstumsplans der Volvo Car Group werfen.

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5. Toyota FT-1 Vision GT in Pebble Beach

Schon die Beach Boys wussten, was sie an Kalifornien hatten. Toyota nutzt das Bikini-Mekka nun für die Präsentation des Toyota FT-1 als Vision GT. Beim elitären Concours d ‚Elegance wird der Sportler gleich zweimal gezeigt: einmal virtuell und einmal live. Mit neuen Lackierungen und Änderungen im Innenraum wirbt er um die Gunst von Oldtimer- und Superauto-Fans. Der FT-1 war ursprünglich als virtueller Rennwagen für die Playstation entworfen worden, nun gibt es ihn zum erleben und anfassen. Ab September können Fans gleich drei Versionen des GT für „Gran Turismo 6“ herunterladen.

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6. Höllenkatze: Dodge Charger SRT Hellcat

Dodge packt das nächste Superauto aus. Der Dodge Charger SRT Hellcat ist ein klassisches amerikanisches Muscle Car das nicht nur mit den Muskeln zu spielen weiß. Mit einem 6,2-Liter-Motor schüttelt er stolze 716 PS aus den acht Zylindern mit einem maximalen Drehmoment mit 880 Newtonmetern. Den Sprint von null auf 100 km/h schafft die Höllenkatze in 3,7 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit 326 km/h. Leckere 9,5 J x 20-Felgen und 275/40 ZR 20 Reifen (Pirelli P Zero) darf er sein eigen nennen und die größten Brembo-Scheibenbremsen halten seine Power im Zaum. Das Kätzchen kommt mit einer edlen Ausstattung und mit einer modernen Bordelektronik die den Charakter per Knopfdruck bestimmen kann. Unter den fünf Fahr-Modi findet sich sogar einer fürs sparsame Fahren. Preise sind leider noch nicht bekannt, aber schmusig dürften diese nicht werden.

Dodge Kicks off Woodward Dream Cruise Unveiling the New 2015 Dodge Charger SRT Hellcat – the Quickest, Fastest and Most Powerful Sedan in The World

Fotos: Hersteller

Der e-Golf. Voll doof. Oder?

Tom wieder. Wieder einmal Tom. So langsam habe ich das Gefühl, der Tom foppt mich. Erst will er die 18-Zoll Räder Idee von Formel 1-Reifenausrüster Pirelli mit aller Macht doof finden (hier lang zum Artikel) und jetzt behauptet er, die bei VW würden gar kein „richtiges Elektroauto“ bauen. Und weil sie das nicht tun, brauchen sie auch nicht mit Vorurteilen aufzuräumen.

Hm. Da finde ich gleich zwei Denkfehler.

Warum der e-Golf das Beste ist, was der Elektromobilität passieren konnte

Volkswagen e-Golf, die VW-e-Golf-Kampagne und Tom

Volkswagen hat vier lustige Spots auf Youtube gestellt. Das jeweilige Script sieht einen „Mythbuster“ vor, der mit den gängigen Vorurteilen zum Thema Elektromobilität aufräumen soll. Okay, der Schauspieler ist in seinem CI-blauen Anzug ein wenig affig – aber der Rest der Werbung ist extrem gut pointiert.

Es sind diese vier Vorurteile die man, in der Tat, häufiger hört. Sobald es um die e-Mobilität geht, haben die Menschen Berührungsängste. Und wer Berührungsängste hat – der sucht sich Ausreden. Argumente nennt er diese Ausreden dann. Im Falle der E-Mobilität-Angst geht es allerdings wirklich nur um Ausreden. Und die vier von Volkswagen thematisierten Punkte sind genau die, um die es sich immer wieder dreht.

In den Werbespots hat sich VW den Ausreden angenommen und schön widerlegt. Finde ich. 

Tom sieht das anders. Vor allem findet er, ausgerechnet Volkswagen dürfte sich nicht zum „Erklärbär“ für die e-Mobilität hervortun, den deren e-Golf ist ja nur ein „nachträglich elektrifiziertes konventionelles“ Auto. Er versteht den e-Golf gar als „verpassten Schritt“ in die Richtung Zukunft und führt stattdessen den BMW i3 ins Feld. Ein e-Auto, konzipiert, nur als e-Auto. Das wäre der Fortschritt den wir brauchen?

Ist das so? Ist der e-Golf kein echtes Elektroauto?

Quatsch. Ich bin den e-Golf gefahren und bin zu einem völlig anderen Ergebnis gekommen:

Auch der e-Golf ist nur ein Golf aber genau deswegen steht ihm die größte Aufmerksamkeit im E-Auto-Segment zu! Volkswagen demonstriert mit dem e-Golf, wie pragmatisch die Elektrifizierung eines Massen-Mobils sein kann.  Sie sind mit dem e-Golf spät dran und der Patriarch hat dem e-Mobil eigentlich erst vor kurzem eine Abfuhr erteilt. Dennoch, der e-Golf ist schlicht das beste Elektroauto das ich bisher gefahren bin. Ein Wolfsburger Meilenstein.

Fahrbericht e-Golf März 2014

Viele Automobil-Hersteller haben sich bislang am Elektromobil versucht. Viele sind gescheitert. Einige haben sich als Pioniere hervorgetan. Mitsubishi zum Beispiel. Der i-MiEV hat trotz furchtbaren Namen und einem gewöhnungsbedürftigen Design, den Sprung in mein Herzen geschafft. Er war das erste e-Mobil für Endkunden, ganz einfach zu bestellen, beim bekannten Mitsubishi-Händler vor Ort. Keine Extravaganzen im Vertrieb. Einfach in Serie.

Oder der Nissan Leaf. In Europa das erfolgreichste Elektroauto. Das Design war gewöhnungsbedürftig, orientierte sich aber ganz klar am C-Segment (Golf-Klasse).

Und dann gibt es den Pionier, den Tom meint. Diese designtechnische „Audi A2 Kopie“ in Karbon und mit einem – speziell für die E-Mobilität – geschaffenem Design, aus München. Den i3. Tom bezeichnet diese Gattung als „echte Elektroautos“.

Echte und falsche Elektromobilität

Der Weg von BMW ist effekthaschend. Eine teure Carbon-Karosserie, ein Fahrzeug speziell konstruiert für den Elektroantrieb. Dazu ein Design mit klaren Verfallsdatum. Lustige Ideen, aber viel zu kompliziert gedacht. E-Autos sollen als E-Autos erkannt werden und ein E-Auto müsse rund um seinen Antrieb konzipiert werden. So sieht es Tom.  Und andere (einer, da auf Facebook) stimmen ein und sagen es wäre viel, viel klüger, ein E-Auto so zu bauen wie es BMW macht. Oder Tesla.

Ich sehe das völlig anders.

Wenn wir Elektromobilität endlich in der Breite nutzen wollen, dann müssen zwei Punkte angegangen werden:

  1. Kontakthürden
  2. Produktkosten

Die Kontakthürden müssen niedergerissen werden. Wir hatten das Experiment mit dem E-Auto, das als E-Auto erkannt werden muss. Mitsubishi, Citroën und Peugeot haben den i-MiEV vermarktet, der Erfolg bleibt überschaubar. Der Twizy ist ein Reinfall. Der Renault ZOE und der Nissan Leaf Punkten mit einem Design, dass sich an der aktuellen Mode orientiert.

Der i3 bekommt derzeit nur den Bonus der Extravaganz zugeschrieben. Aber er ist teuer. Und deswegen müssen, neben den Kontakthürden aufgrund des Designs, die Produktkosten gesenkt werden. Ein E-Auto muss im Wettbewerb zu den klassischen Antriebsformen stehen und bestehen.

Da ist die Entwicklung eines Nischenmodells jedoch kontraproduktiv. Auch die Fertigung von Fahrzeugen in Sonderwerkstoffen ist kontraproduktiv. Der richtige Weg kommt aus Wolfsburg. (Ist halt einfach so)

Eine bekannte Hülle und eine Plattform-Technik ist die Lösung!

VW e-Golf und e-Up! sehen aus, wie ihre Benzin-Brüder. Das nimmt den Menschen die Hemmungen. Und die Entwicklung auf Basis einer Plattform (e-Golf) senkt die Kosten für die neue Technik.

Tom spricht davon, dass ein Elektroauto um seinen Antrieb herum konstruiert werden muss. Ich behaupte ja, dass trifft auf jedes Auto zu. Bevor ich ein Auto konstruiere, überlege ich mir – wo sitzt der Motor und welche Achse wird angetrieben.

600x400+-+Antriebssysteme+im+MQB+-++dt.+DB2012AL00070_smallDem MQB-Baukasten nun vorzuwerfen, er würde auch Diesel, auch Benzin, auch Hybrid, auch Gasantriebe – neben dem Elektroantrieb – ermöglichen und sei deswegen keine E-Mobil-orientierte Lösung, ist schlicht nicht fair. Ach, es ist einfach falsch! Den MQB-Baukasten des VW-Konzerns kann man sich vorstellen, wie ein Lego-Bausatz. Die Hülle bleibt, aber die Technik darunter wird angepasst. Und zwar auf einer Fertigungslinie in der Fabrik. Und nur dieser Ansatz wird die Kosten für Elektromobile so weit senken, dass überhaupt ein wirtschaftlicher Erfolg machbar wird.  Und genau deswegen ist es wesentlich klüger, was in Wolfsburg entwickelt wurde. Denn mit dieser Technik wird man die sehr unterschiedlichen Ansprüche der kommenden Käufergenerationen befriedigen können. Und man darf nicht vergessen: Der MQB des VW-Konzerns skaliert einmal quer durch die Produktpalette. Einen e-Beetle, ein e-Golf Cabrio, einen e-Golf Variant, einen e-Passat, einen e-CC, einen … usw wird es bei VW dank dieser Technik innerhalb von wenigen Monaten geben. Ohne das man hierfür die Carbon-Hülle und das ganze Layout neu erfinden muss.

Der Weg von Tesla und BMW ist der teure Weg, für ein Modell. VW hat die Plattform entwickelt und packt die Hülle darum, die der Kunde wünscht – das ist der wirklich clevere Weg!

Was man VW vorwerfen kann ist nur die Tatsache, dass sie dazu ewig gebraucht haben und das man, nüchtern wie die Wolfsburger sind, die Show vernachlässigt. Aber hey – genau das finde ich gut!

 

Will ich Show, oder will ich Funktion?

Und der zweite Denkfehler ist die Frage, wer die „Kunden“ aufklären soll. Aus Sicht der Mitbewerber erlaubt sich VW hier einen Bärendienst. Denn 3/4 der Werbe-Kampagne gilt für alle e-Auto-Hersteller. Ist also keine Werbung die nur VW nutzt, sondern eine, die der gesamten E-Auto-Mobilität nutzt! Umso besser!

 

 

 

Trike fahren, ein Alt-Herren-Hobby?

Drei Räder sind praktisch, da kippt man weniger leicht um als auf zwei Rädern. Haben wir ja bereits als Kinder gelernt. Warum man aber auch im Erwachsenen-Alter noch mit drei Rädern fahren will, dass werde ich die Tage mal ausprobieren.

Rewaco RF1 LT-2

So ein Trike darf man, dank der drei Räder, auch ohne Motorrad-Führerschein und nur mit dem normalen Klasse B (früher mal IIIer) fahren. Da trifft es sich ganz praktisch, dass die Rewaco-Trikes laut Fotos auch mehr nach Auto, denn nach Motorrad aussehen. Ein ordentliches Gestühl mit Lehne inklusive.

Wer also schauen will, wie es mir mit dem Trike so ergeht, der hält am besten die kommenden Tage meinen instagram-Account im Blick. Dort werde ich einige Fotos aus dem Alltag mit dem Trike posten!

Kein instagram? Kein Problem. Natürlich wird es später auch einen Fahrbericht zum 140 PS starken Trike von Rewaco geben.

Mehr Infos zum Trike vorab? Hier lang … 

Keine „Russian-Dashcamvideos“, made in Germany!

Schon mal bei Youtube nach „Dashcam Russia“ gesucht? Ui. Einfach mal machen. Eine Abendfüllende Unterhaltung ist garantiert. Darunter so Blockbuster wie dieses Video hier:

Dashcams sind kleine Videocameras die man zum Beispiel per Saugnapf an der Windschutzscheibe befestigt. Im Prinzip laufen diese Digitalen-Videocameras die ganze Zeit mit und erst wenn man auf den Knopf drückt, andere lösen per Bewegung aus (z.Bsp.: bei einem Unfall), speichern diese Cams die letzten 5-15 Minuten ab.

In Russland scheint es – der Straßenverkehr wirkt in den Videos ein wenig rauh – keine andere Möglichkeit zu geben um an sein Recht zu kommen.  Für Deutschland scheint dies jedoch keine Alternative zu sein. Dabei hatten die ersten selbst ernannten Verkehrspolizisten und Verkehrswächter vermutlich nur auf ihre Chance gewartet. Endlich könne man, so die Vermutungen, die elendigen Raser und Sünder zur Anzeige bekommen. Wenn man einfach mal alles schön in Bits und Bytes auf der Dashcam aufnimmt.

Das Verwaltungsgericht Ansbach hat nun anders entschieden!

Dashcams verstoßen gegen das Datenschutzgesetz

Im konkreten Fall hatte ein Autofahrer permanent das Verkehrsgeschehen um ihn herum gefilmt und bei aufgezeichneten Verstößen die Daten an die Polizei weitergegeben. Die Behörden untersagten dem selbsternannten Verkehrswächter daraufhin den Einsatz seiner Dashcam. Daraufhin klagte der freiberufliche Ordnungshüter. Das Verwaltungsgericht in Ansbach stellte daraufhin fest: Der Einsatz der Dashcam verstoße gegen das Datenschutzgesetz.

Ein Verbot von Dashcams bedeutet dies jedoch nicht.  Nicht in Deutschland. In Belgien, Luxemburg, Österreich und Portugal wurde der Einsatz dieser Kameras jedoch bereits verboten. 

 

 

 

 

Quelle: Pressemeldung des ACV

Feuer und Flamme für LED – Der neue Ford Mondeo

Wer in der Nacht Auto fahren will, der braucht Licht. Als vor 111 Jahren die Geschwindigkeiten der Automobile noch nicht so hoch war, da reichte ein Karbid-Scheinwerfer. Das Ford Model A hatte solch eine Lichttechnik – wobei Lichttechnik ein wenig hoch trabend klingt. Das was damals aus diesen „Leuchten“ kam, taugte kaum mehr, als einen Schatten in die dunkle Nacht zu malen.

Karbidlampe

Das verbrennende Acetylen-Gas einer Karbid-Lampe erzeugte viel Ruß. Unter Tage, beim Bergbau, wo diese Technik lange verwendet wurde, war das vermutlich nicht allzu wichtig. Am Automobil sorgte der Wartungsaufwand, der Ruß und auch die Empfindliche Handhabung schnell für eine Ablösung. Zudem wurden die Autos immer schneller. Das Ford Model A war noch mit gemütlichen 35 km/h – da war das flackernde Licht der Karbid-Lampe eine Hilfe. Doch bald schon musste etwas helleres her!

Licht durch Strom

Bereits 1915 beim Ford Modell T montierte Henry Ford eine Scheinwerfer-Beleuchtung die einen Glühwedel durch elektrische Spannung zum leuchten brachte. Mehr Licht, mehr Sicht – waren das Ergebnis.

In den folgenden Jahren entwickelten die Hersteller die Beleuchtung der Fahrzeuge weiter. Bessere Reflektoren, effizientere Leuchtmittel und wie 1929 das „junge“ Modell A dann auch zwei Glühbirnen in einem Scheinwerfer.

Erst während der 1940er Jahre gab es die Trennung der Scheinwerfer-Technik für die unterschiedlichen Einsatzzwecke. So schuf man ein Licht für den nahen Verkehr und eines, für die Weitsicht. Das Fern- und Abblendlicht war geboren.

1962 entwickelte der  US-Forscher Holonyak die erste LED. Doch erst einmal waren es nur rote LED. Und die kamen auch nicht an Fahrzeugen zum Einsatz, sondern in der Industriefertigung. Wer erinnert sich nicht an die kleinen roten LEDs am Fernseher? Da findet man die Ur-Enkel dieser ersten LED noch heute.

Für das Automobil waren die LED da noch ferne Zukunftsmusik. Erst einmal kam die Halogentechnik zum Einsatz. Die auch heute oft noch verwendete H4-Birne wurde 1966 auf den Markt gebracht. Philips erfand diese Zweifaden-Lampe, mit der Abblendlicht und Fernlicht in einem Scheinwerfer kombiniert werden konnten.

Die LEDs kommen

Seit 2008 sind LED als Lichtquellen an Rückleuchten zugelassen. An der Front der Fahrzeuge hatten sich Xenon-Scheinwerfer durchgesetzt und scheinen heute noch in vielen Top-Modellen. Helles, fast Tageslicht ähnliches Licht wird durch die Xenon-Scheinwerfer produziert.

Doch nun macht sich die LED-Technik daran, die Xenon-Scheinwerfer zu verdrängen. Noch effizienter, noch heller, noch intelligenter.

Die neue LED-Technik verspricht neue Scheinwerfer-Formen, die Designer der Automobil-Industrie fahren darauf ab und nutzen die neuen Freiheiten bei der Gestaltung. Eine LED ist deutlich kleiner als die bisherigen Leuchtmittel. Zudem braucht eine LED bei gleicher Lichtleistung deutlich weniger Strom, man mag es kaum glauben – aber auch das spart Treibstoff.

Mondeo mit LED-Technik

Der neue Ford Mondeo wird der erste FORD mit LED-Lichttechnik sein.  Vor ein paar Tagen hat Ford die Bestellfreigabe für das neue Modell gegeben und jetzt wurde bekannt, der neue Mondeo erhält als erster Ford in Europa die neue clevere Lichttechnik!

Das Abblend-, Fern-, Tagfahr- und Blinklicht der „Ford Dynamic LED“-Scheinwerfer wird komplett von lichtemittierenden Dioden (LEDs) übernommen. Diese LED-Module sorgen für eine hochpräzise Lichtverteilung und erzeugen ein helles, natürliches Licht. 

Zudem ist das „Ford Dynamic LED“-Scheinwerfersystem des neuen Mondeo adaptiv, das heißt: es passt sich dem Straßenverlauf an. Bei Lenkradeinschlag oder Betätigung des Blinkers folgen die Lichtkegel der Scheinwerfer automatisch Kurven beziehungsweise Kreuzungen und sorgen somit für eine bessere Sicht und für mehr Sicherheit bei Nachtfahrten. Außerdem bietet das Scheinwerfersystem eine automatische Anpassung der Lichtverteilung und der Leuchtweite: Die „Ford Dynamic LED“-Scheinwerfer des neuen Ford Mondeo verändern ihre Lichtverteilung und die Leuchtweite automatisch in Abhängigkeit von
der Geschwindigkeit. Bei höherer Geschwindigkeit, wie zum Beispiel auf der Autobahn, leuchten die Scheinwerfer für eine optimale Fernsicht weit nach vorne, während sie bei geringerem Tempo, zum
Beispiel in einer Spielstraße, die Straßenränder mit ausleuchten und damit für ein eher breites Sichtfeld sorgen. Damit entfällt das Umschalten von Abblend- auf Fernlicht.

Der neue FORD Mondeo wird zum Ende des Jahres 2014 in Deutschland erhältlich sein. Und dann völlig frei von rußenden Karbid-Lampen sein 😉 

 

 

 

 

 

 

#movingmyway – Fahrspaß mieten, Fahrspaß gewinnen – Die Europcar-Kampagne

Einen Traumwagen für eine Woche gewinnen? Nichts bezahlen und mit einem Jaguar F-Type, einen Land Rover Dicovery, einem Golf GTI oder Golf R für eine Woche unterwegs sein? Das kann man gewinnen! Und zwar noch bis zum 27.8.2014 bei Europcar!

#movingmywayDas Gewinnspiel und die Fahrspaß-Kampagne

Wie man am Gewinnspiel teilnimmt habe ich im ersten Beitrag zur Fahrspaß-Kampagne bereits erklärt. Wer sich das nochmal durchlesen will, der klickt hier – oder er springt einfach rüber auf die Webseite von Europcar. Dort wird auch noch einmal erklärt, wie man die Woche Fahrspaß in einem Traumwagen gewinnen kann.

Nachdem das Gewinnspiel nun fast zwei Wochen läuft, ist es Zeit mal einen Blick auf den instagram-Kanal von Europcar zu werfen. Ich selbst habe ja als „Supporter“ der Kampagne mitgemacht und insgesamt 10 Fotos gepostet, die für mich das Thema „Fahrspaß“ verkörpern.

Meine 10 Fotos waren:

Leider kann man auf instagram nicht einfach so leicht suchen, wie auf twitter. Aber es gibt einen Umweg und zwar den über iconsquare. Und dort habe ich mal geschaut, welche Fotos so eingeschickt wurden und wer alles mitgespielt hat.

Eines meiner Lieblingsfotos ist dieses: http://iconosquare.com/p/730981999183937106_51321038

 

Was ist für Dich Fahrspaß?

Wer sich die Chance nicht entgehen lassen will, der sollte noch bis zum 27.08.2014 mitspielen. Natürlich kann man sich die Prestige-Cars von Europcar auch einfach mieten. Wer also werde Lust hat auf instagram aktiv zu werden, oder denkt, er würde das Thema nicht fotografisch festhalten können – für den hat Europcar auch eine große Palette an Mietwagen im Programm. Allerdings nicht gratis 😉

Wer mehr erfahren will, der klickt jetzt noch zur Facebook-Seite von Europcar!