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5x: Diese Autos wollen wir auch – Exotisch-erotisch

Unsere Konsumwelt wird immer mehr zu einem globalisierten Einheitsbrei. Fußgängerzonen sind, von wenigen Details abgesehen, international austauschbar geworden. Auch in der Autoindustrie gibt es diese Gleichmacherei, da zunehmend mehr Hersteller auf Modelle für möglichst viele Märkte setzen. Und doch verlangen einige Regionen noch immer nach ganz speziellen Autos, die anderen vorenthalten bleiben. Wir stellen fünf Mobile vor, die das Straßenbil…

Neues zum Apollo Arrow – Italo-Connection

Aus der Konkursmasse der Gumpert Sportmanufaktur hat sich mit chinesischem Geld die Sportwagenmarke Apollo Automobil neu formiert. Im März 2016 konnte das wiederbelebte Projekt mit der Studie Arrow auf dem Genfer Autosalon für Aufmerksamkeit sorgen. Zumal die Aussicht auf die Produktion eines Serienmodells angedeutet wurde. Wann und wie es mit dem Projekt vorangeht, haben die Macher jetzt verraten. Unter de…

Fiskers neue Flunder – Comeback mit Tesla-Fighter

Obwohl der Auto-Designer Henrik Fisker mit seinem Projekt Fisker Karma im Jahr 2013 wirtschaftlichen Schiffbruch erleiden musste, ist der Däne in Sachen Autobau umtriebiger denn je. Neben seinem Engagement bei VLF Automotive arbeitet der Erschaffer von BMW Z8 und Aston Martin DB9 unter dem Namen Fisker Inc. an einem E-Mobil, das neue Maßstäbe setzen soll. Erste Bilder zeigen einen flac…

Neues VW-SUV feiert Premiere in den USA – Atlas nicht für alle Welt

Der amerikanische Volkswagen-Chef Hinrich J. Woebcken muss sich wohl ein wenig wie ein Elfmeter-Schütze fühlen, der zum alles entscheidenden Schuss anläuft. Einem, der einfach treffen muss. Geht er daneben, droht der Abstieg aus der ersten Liga. Das historische Santa-Monica-Pier, Endpunkt der ebenso berühmten Route 66, ist die Arena für den Showdown von VW in den USA. Wird der hier erstmal…

10 Fragen zum neuen Mercedes-Benz Pick-Up

Weltpremiere für ein Konzept. Großer Bahnhof in den Schärengärten in Schweden. Was wohl irgendwie einen Sinn ergibt, denn Steine und Bäume können die Schweden – und Steine und Bäume wirken gerade genug rustikal und „down to earth“, um einen Pick-Up zu präsentieren. Nicht irgendeinen – den Mercedes unter den Pick-Ups. Vorhang auf, für einen ganz zarten unter den Harten: Den Premium-Pick-Up aus Stuttgart!

Mercedes-Benz X-Class Concept

Ganz egal, ob GLT, GLX oder X-Class, was Mercedes in der Nähe von Stockholm präsentiert hat, gehört zu den Dingen, die eigentlich niemand mehr braucht. Aber vermutlich die Hälfte der Anwesenden direkt mitgenommen hätte, weil es eben dieses „will ich haben“ Gefühl auslöst. Egal, wie sinnfrei es sein mag. Eine Premium-Pick-Up Klasse? Mal ehrlich. Ein Hirngespinst von Marketing-Schulabrechern, oder? Oder nicht. Einfach nur eine logische Konsequenz. SUVs hat jeder. Will jeder. Und der Pick-Up? Der verliert gerade sein hemdsärmeliges Image und wandelt sich zum Lifestyle-Kumpel. Wie der Kombi, vor bald 40 Jahren. Das stellt einen natürlich vor ein paar Fragen. Zehn davon beantworte ich in diesem Artikel! 

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1.) Braucht es dieses Ungetüm wirklich?

Nein. Oder doch? Fakt ist: Es gibt Märkte, auf denen diese Pick-Up Fahrzeuge unfassbar gut verkauft werden. Süd-Amerika, Australien, Russland und auch die USA. Aber bislang gibt es keinen echten Trend zu Premium Pick-Ups. Das will Mercedes-Benz ändern und mit der X-Class ein Angebot etablieren, mit dem man neue Bedürfnisse weckt. Die Premiere der beiden Varianten in Stockholm hat darauf einen Vorgeschmack geliefert. Sowohl der „goldene“ als auch der Perlmutt-Weiße haben die Blicke auf sich gezogen. Und ja, beim Design sprechen wir noch vom Concept-Status, aber die Richtung ist klar. Maskulin oder elegant. Offroad oder urban. Hot oder cool – und nein, über die „sinnliche Klarheit“ sagen wir an dieser Stelle kein Wort. Das tun andere bereits genug. Natürlich ist ein Pick-Up keine Antwort auf die Fragen der modernen Mobilität in den hochkonzentrierten urbanen Lebensumfeldern – aber, die Frage stellt eben nicht jeder. Es gibt Märkte, da braucht es mehr als einen elektrischen smart. Und Mercedes-Benz sieht sich in der Rolle, alle Antworten liefern zu können. Auch wenn die Frage noch nicht gestellt wurde.

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2.) Welche Motoren werden kommen?

Mercedes wird den bekannten V6 Diesel in den Pick-Up packen. Das garantiert zuverlässige Technik, genug Druck und einen annehmbaren Verbrauch. Dass man damit den Lebenszyklus der V6-Triebwerke noch ein wenig verlängert, im Controlling dürfte das gut angekommen sein. Denn klar ist auch: Mercedes-Benz steht gerade an der Schwelle zu einer neuen Motorengeneration.

Neben dem 250+ PS starken Diesel wird es auch den 2.3 Liter Nissan Dieselmotor geben. So als Einstieg in die Premium Pick-Up Klasse. Preislich attraktiver, aber widersprüchlich zur Idee des Premium Pick-Up, oder?

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3.) Kann der Laster auch Last, oder was?

Ja. Bis zu 1.2 Tonnen Zuladung sollen sich auf der Pritsche breit machen können. Das sind Zielwerte und weil man bei Mercedes-Benz auf eine Einzelradaufhängung an der Hinterachse vertraut, könnte der V6-Diesel auch eher bei 1.05 Tonnen landen. Das wird man abwarten müssen. Bei der Premiere wurde Mercedes-Benz jedoch nicht müde zu betonen, wie ernst man den Einstieg nehme. Und auch wenn man ein neues Segment schaffen will – muss auch ein Premium Pick-Up die Leistungswerte der Mid-Size Pick-Up Klasse erfüllen. Auch ohne rustikale Starrachse. Warten wir mal ab – vermutlich landen auf der Ladefläche der „X-Class“ am Ende doch nur Rotwild-Mountainbikes, Surfboards und hin- und wieder ein Billy-Regal.

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4.) Wie ernsthaft nimmt man die Allradtechnik?

Ernst. Zumindest die V6-Dieselvariante wird mit einem Allrad-Antriebsstrang von Mercedes-Benz kommen. Zwei Differentialsperren und ein Untersetzungsgetriebe inklusive. Und mit einem permanenten 4matic-Allradantrieb. Aber – ja – es wird auch eine „Einstiegsvariante“ mit Allradantrieb-System vom Kooperationspartner geben, bei der primär die Hinterachse angetrieben wird.

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5.) Hat der Daimler einen Konkurrenten?

Laut Daimler erfindet man das Segment gerade neu. Was natürlich nur die halbe Wahrheit ist. Ein Volkswagen Amarok mit V6-Diesel wird in der gleichen Preisklasse liegen und dürfte die gleiche Zielgruppe adressieren. Ansonsten ist die neue X-Class eben durchaus eine Kombination, die man sonst eher nicht kennt.

Auch das Interieur des Concepts zeigt die Richtung gut an. Eine Mischung aus V- und C-Klasse. Ein Hauch E-Klasse und eine Anmutung, die deutlich oberhalb der gängigen Pick-Up Erfahrungen liegt.

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6.) Wie steht es um die Sicherheit des Pick-Up?

Da lässt es sich Mercedes-Benz natürlich nicht nehmen, alles an Bord zu stopfen, was man gerade so in den Schubladen hat. Bei den Sicherheits- und Assistenzsystemen wird man sich an der neuen E-Klasse orientieren. Abstandshalter, blind-spot-warner und wie die Dinger sich nennen. Bei der Frage der Crashsicherheit wird man kurz mal den Atem anhalten, denn die Basis für den GLT / GLX / „die X-Klasse“, der Nissan Navara hat nur 4-Sterne im EuroNCAP Crashtest. Und 4-Sterne für einen Daimler? Da hatte man sich beim CITAN bereits blamiert – ich bin gespannt, wie man hier vorgeht!

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7.) Machen die das jetzt nur wegen den Amis?

Pick-Up = Amerika. Nein. Lustigerweise kommt einem beim Thema Pick-Up sofort der US-Markt in den Sinn. Und ja, in den USA sind Pick-Ups so etwas wie der VW Käfer bei uns nach dem Krieg. Aber: In den USA kauft man „Full-Size Trucks“. Die haben dann gerne mal 3.5 Tonnen Zuladung und sind eine andere Klasse. Deutlich rustikaler. Deutlich günstiger. In dieses Segment will Mercedes-Benz (aktuell) nicht. Also: Nein – der GLT / GLX / „die X-Klasse“ wird nicht wegen den Amis oder für die Amis gebaut. Die Zielmärkte sind Australien, Russland und Süd-Amerika. Fertigen wird man den Pick-Up im übrigen in den Nissan Werken in Barcelona und in Argentinien.

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8.) Wird es eine AMG-Variante geben?

Schaut man sich den Perlmutt-Weiß lackierten an, dann kann man das AMG-Badge schon förmlich riechen. Eine Variante mit 4.0 Liter V8-Bi-Turbo und 500 PS? Ja, warum denn nicht.

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9.) Wie teuer wird dieser Pick-Up?

Natürlich hat Mercedes-Benz noch keine Preise genannt. Es ist noch ein Concept. Aber. Orientieren wir uns am Volkswagen Amarok, dann würden ich mit einem Einstiegspreis von 42.205,50 € für den „kleinen“ Nissan-Diesel rechnen – und knapp 60.000 € für den V6-Diesel mit Mercedes-Antriebsstrang.

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10.) Und was ist jetzt Nissan daran? Und warum?

Buh! Nur ein „re-badged“ Nissan. Das ist ja gar kein Mercedes. Das war auch meine Befürchtung – und ja, unter den Konzeptfahrzeugen in Stockholm war die pure Nissan-Welt zu finden. Aber ich glaube, Mercedes-Benz ist sich bewusst, was es bedeutet, das Wort Premium in das Produkt einfließen zu lassen. Und bei den Technik-Themen hat man sich scheinbar deutlich mehr ins Zeug gelegt, als beim CITAN-Projekt. Eigene Achsen, eigene Motoren, eigene Getriebe, eigene Elektronik, eigene Sicherheits- und Assistentenzsysteme. Und eine deutlich veränderte Blechhaut. So sind zum Beispiel die Türen in der Oberfläche verändert. Nicht die Form, die bleibt dem Spender-Chassis treu, aber die Blechhaut, die man sieht. Im Prinzip spart man sich die Entwicklung eigener Leiterrahmen. Man nimmt die moderne Plattform von Nissan und adaptiert dann die Elemente, die das Fahrgefühl und die Wahrnehmung beeinflussen.

Das spart Kosten und lässt den Einstieg in ein neues Segment mit einem überschaubaren Kostenrisiko zu. Aber ist es ein Risiko?

Vor der Premiere hätte ich diese Frage anders beantwortet – jetzt suche ich nach Gründen, weswegen ich einen Pick-Up brauche … 

Drei Milliarden für neue Motoren bei Mercedes-Benz

Die wichtigste Botschaft? Der Verbrenner und der Selbstzünder, sie sind noch nicht tot. Noch nicht. Mercedes-Benz hat jetzt eine völlig neue Motoren-Familie präsentiert. Drei Milliarden Euro hat man in die Entwicklung dieser Triebwerke gesteckt. Drei Milliarden, die man vor fünf Jahren (geschätzt) für die neue Motoren-Generation als notwendig erachtet hat. Heute – mit der Aussicht auf ein Verbot von Triebwerken mit fossiler Nutzung – wirkt das unangebracht. Ist es aber nicht. Denn auch wenn wir mit Vollstrom auf eine elektrische Zukunft steuern, noch sind der Benziner und sein öliger Bruder, der Diesel, nicht tot. Noch nicht. Willkommen zur „Next Generation Motorenfamilie“ bei Mercedes-Benz, eventuell „the last Generation?“

Neue Motoren bei Mercedes-Benz

Die neue Motorenfamilie brennt eigentlich schon seit der Premiere des Mercedes-AMG GT ein Feuerwerk ab. Dessen Hot-V Achtzylinder Turbo war der erste Vertreter der neuen Familie. Jetzt hat Mercedes-Benz auch das Tuch vom Reihensechszylinder und dem neuen Vierzylinder-Benziner gezogen. Reihensechszylinder? JA! Endlich haben die Gerüchte ein Ende, endlich kommen die Fakten auf den Tisch. Und die haben es in sich!

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48 Volt, E-Turbo und Partikelfilter für den Benziner

Wenn 2017 das Facelift, der Schwabe mit Stern sagt Mopf, für die S-Klasse erfolgt, dann feiert der neue Reihensechszylinder-Benziner endlich Premiere. Sechs Zylinder, 3 Liter Hubraum, 500 Kubik pro Zylinder, wie bei allen in der neuen Motorenfamilie. Dazu das neue 48 Volt-Bordnetz für die Aggregate und zwei Turbolader. Ein Twinscroll-Lader im Abgasstrang und ein elektrischer Turbolader, der binnen 300 Millisekunden mit bis zu 70.000 Umdrehungen Druck aufbaut. Adieu, du schnödes Turboloch!

Getrost können wir hier auf 400+ PS hoffen und dank Effizienzsprung mit dennoch weniger Verbrauch als die bisherigen V6-Benziner, die mit rund 333 PS auskamen. Der neue Motor (intern M256) erhält zudem einen integrierten Startergenerator in der Getriebeglocke. Damit entfällt nicht nur der Anlasser, es lässt sich so zudem Leistung in das 48 Volt Bordnetz zurückspeisen – die zusätzliche 48 Volt Lithium-Ionen Batterie gesellt sich zum normalen 12-Volt Bordnetz hinzu. Der Startergenerator dient auch als elektrischer Booster mit bis zu 220 Nm zusätzlicher Kraft. Und noch einmal: Adieu, du schnödes Turboloch! Dass der Direkteinspritzer-Benziner zudem einen Partikelfilter bekommt, zeigt die Ernsthaftigkeit in der Entwicklung. Das 48-Volt Bordnetz des Aggregates versorgt die leistungshungrigen Nebenaggregate des Motors. Von den Wasserpumpen über Servopumpen zum Klimakompressor bis hin zum E-Turbolader. Der so eingesparte Riementrieb des neuen Sechsers sorgt zudem für einen kompakten Aufbau des Motors. So steigt die Leistung des Reihensechszylinders auf Werte, die ehemals den Achtzylindern vorbehalten waren – die Bauraumgröße ähnelt jedoch eher einem Vierzylinder-Triebwerk.

Anders als ein Vierzylinder genießt der Reihensechser jedoch die Balance der sich selbst eliminierenden Massenkräfte. Wie ein V12, so surrt auch ein Reihensechser in eleganter Ruhe und frei von störenden Massenmomenten. Seidenweicher Lauf, gleich einer Turbine. BMW-Fans wissen das. Und auch beim Daimler hatte man Reihensechser. Bis man eine V-Motorenfamilie benötigte, weil – ja warum eigentlich. Doch das ist Geschichte. 500 Kubik und 90 Millimeter Zylinderabstand – die neue Motorenfamilie beim Daimler.

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Vierzylinder mit 48-Volt (M264)

Der neue Turbo-Vierzylinder M264 muss erst einmal auf einen elektrischen Turbolader verzichten. Erst einmal. Die 100 kW Leistung je Liter Hubraum lassen auch so aufhorchen. 136 PS pro Liter. Bei 4 Zylindern mit je 500 Kubik entspricht das einer Leistung von rund 272 PS. Premiere wird der neue Vierzylinder mit Twinscroll-Lader in 2017 feiern. Auch der Vierzylinder erhält ein 48-Volt Bordnetz und einen Starter-Generator, allerdings nicht auf der Kurbelwelle wie beim Sechsender, sondern Riemen getrieben. Auch der Vierzylinder wird damit in die Lage versetzt, Leistung zu rekuperieren, bis zu 12.5 kW, und auch elektrisch zu boosten. Bis zu einer Drehzahl von rund 2.500 Umdrehungen wird der Riemenstartergenerator mit elektrischer Kraft den Benziner aus dem Turboloch treiben. Also auch hier: Adieu, du schnödes Turboloch!

Damit es mit den Partikel-Emissionen hinhaut, bekommt auch der Vierzylinder-Turbobenziner einen Partikelfilter. Direkteinspritzer mit hoher Effizienz haben ein Partikel-Problemchen. Der Partikelfilter für Benziner hebt das neue Aggregat auf ein Emissionslevel, weit vor der aktuellen Gesetzgebung. Das ist wichtig – denn nur so lässt sich der Einsatz von Verbrennern überhaupt noch argumentieren. Der elektrische Antriebsstrang, er zieht dennoch langsam und sicher in unser Automobil. Noch versteckt er sich unter 48-Volt Bordnetzen und Starter-Generatoren, aber auch hier – alles nur ein weiterer Schritt zur Elektrifizierung. Die Grenzen der Hybridisierung verschwinden zunehmend. Mit dem 48-Volt Bordnetz und den Riemen-Startergeneratoren oder den integrierten Starter-Generatoren bei den Sechszylindern erwächst der Verbrenner zum Hybriden.

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Diesel-Reihensechser OM 656

Zwei Turbolader in Reihe, eine so genannte Twin-Turbo-Konfiguration, ein Aluminium-Motorblock mit Stahlkolben und der NANOSLIDE-Beschichtung und mehr als 310 PS Leistung. Der neue Dieselmotor mit sechs Zylindern in Reihe gehört zu den besonderen Leckerbissen. Für Menschen mit Diesel in der Blutbahn. Noch ein letzter satter Aufschlag, bevor wir alle rein elektrisch fahren. Noch einmal Drehmoment-Orgien erleben. Satter Schub aus dem Keller, Effizienz, wie man sie zuvor nicht kannte.

Der neue Reihensechser ist eng verwandt mit dem in der E-Klasse vorgestellten neuen OM 654 Vierzylinder-Dieselmotor.  Bis 2019 will Mercedes-Benz alle Dieseltriebwerke in allen Baureihen auf diese neue Generation umgestellt haben. Damit werden dann auch die neuen Abgasvorschriften nach RDE-Anforderung erfüllt.

 

Kia Optima Sportswagon – Sondermodelle für Gewerbekunden

Ausschließlich für Gewerbekunden bietet Kia nun den Optima Sportswagon in den Ausstattungslinien „Business“ und „Business Supreme“ an. Zur Serienausstattung zählen jeweils Navigationsgerät, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und Tempomat, die Supreme-Ausführung bietet zusätzlich einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz in Lederimitat, Xenonlicht und ein Assistenten-Paket. Für den Antrieb sorgt ein 1,7-Liter-Diesel mit 104 kW/141 PS, der 4,4 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen soll (113 g CO2/km)…

Fiat 500X Trekking Sondermodell – Matschversion mit Preisvorteil

Als Sondermodell Trekking kommt Fiats 500X im expressiven Offroad-Outfit und einer bereits gehobenen Serienausstattung vorgefahren. Zu den serienmäßigen Extras gehören unter anderem das Entertainmentsystem Uconnect mit Fünf-Zoll-Touchscreen, 16-Zoll-Alus, Tempomat, Klimaanlage und Bluetooth-Freisprechanlage. Der Kunde kann zwischen drei Motorvarianten ausschließlich in Kombination mit Frontantrieb wählen. Die beiden Benziner leisten 81 kW/110 PS beziehungsweise 103 kW/140 PS. Alternativ ist ein 1,3-Liter-Diesel mi…

Subaru BRZ Modelljahr 2017 – Botox-Kur für Boxer-Sportler

Der BRZ von Subaru startet ins Modelljahr 2017 mit zahlreichen Neuerungen. Bereits optisch fallen einige Änderungen ins Auge, wie etwa die neuen Voll-LED-Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht. Auch bei den Nebelscheinwerfern und Rückleuchten kommt jetzt LED-Technik zum Einsatz. Ebenfalls neue Akzente setzen eine überarbeitete Frontschürze, neue Leichtmetallräder und ein Heckspoiler, der nicht mehr direkt auf der Kofferraumkante platziert ist, sondern sic…

Nissan e-NV200 Workspace – Office to go

Nissan hat in Zusammenarbeit mit britischen Designern ein Konzeptauto namens e-NV200 Workspace auf die Räder gestellt, das im Innern einen feschen wie auch funktionalen Arbeitsraum bietet. Das Office-Mobil soll digitale Arbeitsnomaden noch unabhängiger von einem festen Büroarbeitsplatz machen und ihnen als Alternativ-Basis für die stetig flexibler werdende Arbeits- und Bürowelt dienen. Für den Umbau hat Nissan den Kleintransporter NV200 i…

Fiat hat die frühere Kultmarke Abarth wiederbelebt – Spaß und Tradition

Wie das Schicksal manchmal so spielt. Fast wäre in der berühmten italienischen Tuning-Firma Abarth deutsch gesprochen worden. Schließlich lebte der Rennfahrer Karl Abarth in Wien. Als Südtirol aber nach dem Krieg zu Italien kam, entschied sich dessen in Meran wohnender Papa für die neue Staatsbürgerschaft, der Sohnemann zog über die Alpen, aus Karl wurde Carlo. Der junge Tüftler mit Sternzeiche…

Mercedes-Benz E63 AMG – Duo infernale

Die Anfang 2016 gestartete neue E-Klasse-Generation ergänzt Mercedes Anfang 2017 um den E63 AMG. Wie schon beim Vorgänger wird sie in zwei Varianten antreten. In der Standardausführung sind 420 kW/571 PS und 750 Newtonmeter angesagt, die S-Version kann sogar 450 kW/612 PS und 850 Newtonmeter an alle vier Räder wuchten. Statt der bisherigen 5,5-Liter-Maschine kommt im E63 künftig der au…

Peugeot 3008 – Das etwas andere SUV

Statt als Van ist die zweite Generation des Peugeot 3008 als lupenreiner SUV angetreten. Ab Ende Oktober ist der neue Peugeot ab 22.900 Euro in Deutschland zu haben. Äußerlich kommt der 3008 im typischen SUV-Stil mit bulligem Kühler und kantiger Karosserie daher. Der Innenraum setzt hingegen sehr eigene Akzente. Das Kombiinstrument zum Beispiel ist nicht hinter dem Lenkrad, sondern oberhal…

Abarth 695 biposto – Mehr geht nicht

Schon der Name gibt Rätsel auf. Biposto steht mitnichten für einen besonders veranlagten Postbeamten oder einen doppelt besetzten Wachposten vor dem dem Studio eines Mailänder Modedesigners. „Posto“ heißt übersetzt „Sitze“. Wir lernen also, dass die 3,66 Meter kurze Abarth-Version des kultigen Fiat 500 nur zwei Insassen mit auf die rasante Fahrt nehmen kann. Es gäbe zwar Platz für eine Rückbank…

Markenausblick Jaguar Land Rover – Geländeparcours mit Hindernissen

Erfolg kann manchmal auch zum Fluch werden. Jaguar Land Rover (JLR), seit mehr als sechs Jahren im Besitz des indischen Tata-Konzerns, geht es so blendend wie nie zuvor. Die Briten feiern ein Rekordjahr nach dem nächsten. Seit 2009 hat sich der Absatz mehr als verdoppelt. Die Marke hat kein „faules Ei“ im Nest. Sämtliche Modelle, ob Limousinen, SUVs oder Sportwagen…

Mercedes Pick-up X-Klasse – Aller Laster Anfang

Wer heute auf US-Highways unterwegs ist, dem wird schnell und unmissverständlich vor Augen geführt: Pick-ups sind die Lieblinge der Nation. Seit Jahrzehnten gehören sie zum festen Straßenbild. Ähnlich, nur eine Nummer kleiner, sieht es in Südamerika, Südafrika, Asien und Australien aus. Pickups zählen zu den nützlichsten Fahrzeugen überhaupt. Transportiert wird so gut wie alles. Wo in alten Lassie-Filmen noch Heuballe…

Rolls-Royce Dawn Inspired by Fashion – Nix von der Stange

Wer seinen Rolls-Royce Dawn in besonders distinguierter Aufmachung will, kann sich ab November 2016 von der Bespoke-Abteilung des britischen Luxuswagenherstellers über die Möglichkeiten der Sonderedition Inspired by Fashion beraten lassen. Das erweiterte Individualisierungsangebot wurde von einem Team von Modedesignern der Haute-Couture-Szene zusammengestellt. Basis für die Inspired-by-Fashion-Edition ist der Dawn in arktikweißer Außenfarbe und einer schwarz-weißen Innenausstattung. Als auffälligen Kontrast zu…

Neuer Mini Countryman – Größer war noch keiner

Mini lässt den Countryman in der zweiten Generation zum vollwertigen SUV wachsen. Dazu gibt es neue Motoren, erstmals einen Plug-in-Hybridantrieb und ein paar neue Spielereien. Premiere feiert der Fünftürer auf der Auto Show in Los Angeles (18. bis 27. November), die Markteinführung in Europa erfolgt im Februar 2017 zu Preisen ab 26.500 Euro. War der erste Mini Countryman seinen Schwestermodelle…

Renault Scénic – Ein Van kommt selten allein

Kinder wie die Zeit vergeht: Vor 20 Jahren kam der erste Renault Scénic auf den Markt, damals noch mit dem Zusatz Mégane. Mit ihm brachten die Franzosen frischen und besonders familienfreundlichen Wind in die Kompaktklasse und erfanden den Kompaktvan. Erhöhte Sitzposition, verschiebbare und ausbaubare Einzelsitze im Fond und pfiffige Ideen rund ums Verstauen von Gepäck und Kleinteilen machten ihn z…

Hinter Gittern im VW load up!

Ruhig Blut! Es geht hier weder um schwedische Gardinen noch um sonst eine Art von Gefängnis, Knast oder Bau. Nein, Volkswagen bietet nun den load up! an, einen Lieferwagen, der über zwei Sitze verfügt, hinter denen ein Trenngitter installiert ist. Und damit zeigt sich schon der Haupt-Einsatzzweck des Mini-Flitzers: Kuriere, Pizzaboten und Konsorten bekommen mit dem load up! eine neue Alternative für das tägliche Liefergeschäft. Dabei darf das Ladegut sogar etwas größer ausfallen, schließlich bietet der Wolfsburger 990 Liter Ladevolumen. So darf die Pizza-Bestellung auch mal größer ausfallen.

Von außen sieht der load up! aus wie ein gewöhnlicher up!
Von außen sieht der load up! aus wie ein gewöhnlicher up!

Der VW up! gilt gemeinhin als so etwas, wie das Premium-Produkt unter den Kleinstwagen. Meist in weiß, wirkt er wie ein iPod – ganz schlicht und chic. Das geht dem load up! nicht ab, sondern nur seine Rückbank. Dafür erweitert sich hingegen der Kofferraum von der Kofferraumklappe bis zum serienmäßigen Trenngitter auf 990 Liter Volumen. Gepaart mit der Wendigkeit und Effizienz des Kleinwagen-Konzepts ergibt sich damit ein veritabler Großstadt-Transporter.

Der load up!: Innen Lieferwagen, außen iPod

Effizienz ist überhaupt ein großes Thema beim kleinen Lieferwagen. Als e-load up! wurde er in der Energieeffizienz mit einem A+ eingestuft. Das freut den Besitzer, da Stromer aktuell von der KFZ-Steuer befreit sind. Rechnet man den niedrigen Strom-Konsum hinzu, der sich auf 11,7 kWh/100 Kilometer beläuft, fährt man unter dem Strich wirklich günstig – wenn da nur der hohe Einstiegspreis nicht wäre. Rund 23.000 Euro muss man berappen, möchte man sich den elektrisch angetriebenen load up! vor den Laden stellen. Rechnet man die üppige Ausstattung mit Klimaautomatik, 15-Zoll-Leichtmetallfelgen und weiteren, vor allem optischen, Gimmick auf, fällt das Staunen über den hohen Basispreis geringer aus. Wenn man allerdings bedenkt, dass der e-load up! mit einer vollen Batterieladung nur maximal 160 km weit fährt, kommt man wiederum ins Grübeln.

vw-load-up-lieferwagen-2016-mein-auto-blog-1Doch es gibt noch andere Varianten, die weniger auf das Portemonnaie schlagen. So ist der City-Lieferwagen auch als 60 PS-Benziner mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,4 Litern erhältlich und kostet nur noch rund 9.300 Euro. Dafür bietet er so gut wie keine Ausstattung. Doch die Preisdifferenz von rund 13.000 Euro gegenüber dem Stromer will erst herausgefahren werden. Als weitere Alternative bietet sich noch die Erdgas-Variante an, der eco-load up!. Er startet bei rund 11.800 Euro und begnügt sich mit 2,9 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometer. Fragt sich nur, wo man das Erdgas tanken will, schließlich sind entsprechende Tankstellen rar gesät. Bei LPG sähe das schon ganz anders aus. Aber ein Pizza-Bote kommt ja gut rum und wird sicherlich den Weg zu einer Erdgas-Tankstelle finden.

Ford-Vignale – Luxuskonzept kommt auch für kleinere Baureihen

Vor etwa einem Jahr startete Ford mit „Vignale“ eine besonders hochwertige Ausstattungslinie, die darüber hinaus auch spezielle Services offeriert. Den Anfang machte damals die Kölner Mittelklasse Mondeo, später kam der große Van S-Max und das aus den USA importierte SUV Edge hinzu. Auch für den jetzt überarbeiteten Kuga will Ford eine Vignale-Variante anbieten. Damit ist aber noch längst nicht Schluss…

Ford Mustang auf der SEMA – Wilde Herde

Bei der Tuningmesse SEMA in Las Vegas gibt seit vielen Jahren Zeit vor allem ein Auto den Ton an: der Ford Mustang. Anfang November 2016 werden wieder diverse Tuner Vorschläge unterbreiten, wie man den amerikanischen Kultsportler besonders eindrucksvoll in Szene setzen kann. Fünf extrascharfe Entwürfe stellen wir bereits vorab vor. Als Salut an die amerikanische Luftwaffe ist das kompressorgeladene G…

Elektromobilität – Die Last mit dem Laden

Norwegen hat 14 Mal weniger Einwohner als Deutschland, aber mehr elektrische Ladesäulen. Die Niederlande hat nur zwölf Prozent der Fläche Deutschlands, versorgen den E-Auto-Fahrer aber mit rund viermal so vielen Ladesäulen. Auch in Frankreich und Großbritannien stehen doppelt so viele Stromtankstellen wie bei uns. Jüngste Zahlen belaufen sich auf knapp 6.500 öffentlich-zugängliche Ladestationen, darunter etwa 150 Schnelllader, die man i…

Alpha N-Performance BMW M2 – Kleiner Aufschneider

Mit dem M4 GTS hat BMW eine besondere Preziose aufgelegt, deren 700 Exemplare trotz eines Preises von über 140.000 Euro rasend schnell ausverkauft waren. Wer leer ausgegangen ist, kann jetzt eine Nummer kleiner und günstiger einen M2 mit der Optik des M4 GTS vom Tuner Alpha-N aufbrezeln lassen. Neben der starken Optik gibt es selbstredend noch ein paar Mehr-PS. Alpha-…

Renault Mégane Grandtour – Für verspielte Praktiker

Ein halbes Jahr nach Marktstart des Renault Mégane steht nun seit Anfang Oktober die Kombiversion des französischen Kompaktmodells bei den Händlern. Die Grandtour genannte Variante startet in Verbindung mit dem 74 kW/100 PS starken 1,2-Liter-Vierzylinderbenziner ab 17.790 Euro und kostet 1.000 Euro mehr als der vergleichbare Fünftürer. Insgesamt sechs Ausstattungslinien stehen zur Wahl. Ab Werk gehören unter anderem Klimaanlage, LE…

Dr. Jekyll and Mr. Hyde – Die neue Mercedes X-Klasse

Vor ein paar Stunden war es soweit: In Stockholm wurde die neue Mercedes X-Klasse gezeigt. Natürlich entspricht das, was wir aktuell noch zu sehen bekommen, nicht dem endgültigen Modell. Doch das Conceptcar ist schon sehr nah dran an der Serie, schließlich ist Ende 2017 die Marktreife geplant. Die Stuttgarter sprechen beim neuen Modell vom ersten Pickup der Firmengeschichte und wollen mit ihm eben dieses Segment umkrempeln. Das haben sie vor 20 Jahren schon einmal geschafft, als sie mit der M-Klasse die Riege der reinen Geländefahrzeuge zum Segment der SUV umfunktionierten. Werfen wir einen Blick auf die Details der neuen Mercedes X-Klasse.

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Ford Fiesta ST200 – Kölner Kurven-Künstler

Der Fiesta ist laut Ford der meistverkaufte Kleinwagen Europas. Im nächsten Jahr soll eine völlig neue Generation dem in Köln gebauten Fahrzeug zusätzlichen Schwung verleihen. Bis dahin müssen aber noch viele aktuelle Fiesta verkauft werden und wie bei vielen Autoherstellern üblich setzt man bei Ford zum Ende der Bauzeit daher vor allem auf Emotionen. Seit Juli zum Beispiel durch de…