Test: Mazda3 (2017) – Facelift für Experten

Ein Facelift ist, wenn die Nase stupsiger wird, die Augenlider gestrafft werden und das Doppelkinn verschwindet. Oder eben nicht. Nach gut drei Jahren gönnt Mazda seinem kompakten Modell 3 eine Frischekur, ohne deswegen die Optik anzupacken. Was ein gutes Licht auf das Grunddesign des Modells wirft. Das passt einfach. Mazdas Kodo-Design ist derzeit ganz sicher die geschmackvollste Designlinie eines japanische…

VW Arteon – Edel-Passat wird eigenständiger

Wird ein Automodell eingestellt, geschieht dies in aller Regel heimlich, still und leise. Wie auch beim CC, der seit kurzem nicht mehr auf der deutschen VW-Seite konfigurierbar ist. Dafür haben die Wolfsburger jetzt die Präsentation des Nachfolgers Arteon auf dem Genfer Autosalon angekündigt und auch eine erste Skizze veröffentlicht. Bei dem Namen Arteon handelt es sich um einen aus zwe…

Lexus GS – Vierzylinderbenziner als neuer Einstiegsmotor

Der Lexus GS ist ab sofort auch mit einem kleinen Turbobenziner zu haben. Der 2,0-Liter-Vierzylinder leistet 245 PS und stellt ein Drehmoment von 350 Nm zur Verfügung. Für die Kraftübertragung an die Hinterräder sorgt eine Achtstufenautomatik. Den Verbrauch der Businesslimousine gibt der Hersteller mit 7,9 Litern je 100 Kilometer an. Mit einem Preis von 46.150 Euro ist die neue Variant…

10 Freie Radikale – Diese Autos bieten puren Spaß

Autos werden sich immer ähnlicher, fahren fast schon von selbst und schirmen die Insassen zunehmend von der Außenwelt ab. Fahrspaß, vor allem der puristische, bleibt da zunehmend auf der Strecke. Wohl auch deshalb ist das Angebot an radikal reduzierten Fahrmaschinen, die oft nur Motor, Fahrwerk, Lenkrad und einen Sitz bieten, stark gestiegen. Die Auswahl extremer Renner mit Straßenzulassung ist jedenfall…

Ford Mustang als Polizeiauto – Ein Wildpferd für den Sheriff

„Tune It! Safe!“ heißt eine 2005 von Bundesverkehrsministerium, ADAC und dem Verband der Automobiltuner gegründete Initiative, die seither jedes Jahr zur Essen Motorshow ein Polizeiauto vorstellt. Ob Audi R8, Porsche 911 oder Corvette – viele Boliden durften sich bereits in silberblauer Aufmachung und mit Blaulichtanlage auf dem Dach präsentieren. Auf der noch bis zum 4. Dezember 2016 stattfindenden Tuningmesse ha…

BMW auf der Essen Motor Show – Tuning in da House!

Allzu lange ist es noch nicht her, als BMW die Sparte "M Performance Parts" vom Stapel laufen ließ. Doch das Geschäft mit den mehr als nur sportlichen Anbauteilen und Leistungsoptimierungen gedeiht prächtig und wird Interessenten nun besonders schmackhaft gemacht – per Leasing. Was die Münchner mit in den Ruhrpott gebracht haben, wollen wir uns einmal genauer ansehen.!--more--

Tunin…

Erster Test: Mercedes-AMG E63 S 4matic+ „Wo soll das nur hindriften?“

Die Eckdaten sind schnell aufgelistet: 4,0l Biturbo V8. 612 PS, 850 Nm. Vollfettstufe also oder wie man in Affalterbach mit stolz geschwellter Brust formuliert: „Die stärkste E-Klasse aller Zeiten“. Die korrekte Anrede lautet dann: Mercedes-AMG E63 S 4matic+. Ehrfürchtig möchte man der Limousine beim Blick in die streng dreinblickenden Doppelbraue der Tagfahrlichter und den schwarzen Lidschatten über den Kühllufteinlässen das Sie anbieten. Doch das ausladende Heck mit der kecken Abrisskante, dem Diffusor samt vier üppigen Endrohren, der es in Kombination trotzdem nur mühsam schafft, die 295er Reifen zu verbergen, entlockt einem eher ein „Hey Du, Bock zu hoonen?“ Hier die Antwort auf unsere plumpe Anmache.

Erster Test der Anabolika E-Klasse: E63 S 4matic+

Mercedes-AMG bittet zum wilden Tanz

Ob der PS-Krieg in der oberen Mittelklasse jemals endet? CO2 Ausstoß hin, alternative Antriebe her, aktuell scheint noch keine Ende in Sicht. Audi knallt vor dem A6 Modellwechsel in 2017 noch schnell den RS6 performance mit 605 PS der Konkurrenz vor den Latz, während sich BMW mit der M5 „Competition Edition“  samt 600 PS selbst abfeiert, bevor der Nachfolger im Kleid des G30 an den Start rollt. Mercedes-Benz hat den Modellwechsel mit dem W213 bereits Anfang des Jahres vollzogen und nutzt den Rückenwind jetzt, um die Messlatte gleich mal ein wenig nach oben zu legen. 612 PS! Das sind 27 Affalterbacher Hengste mehr, als beim Vorgänger und auch das Drehmoment ist trotz 1,5l weniger Hubraum um 50 Newtonmeter gestiegen, da können München & Ingolstadt aktuell nur trocken schlucken. Wie machen die Schwaben das nur? Mit zwei größeren Turboladern im Inneren des Zylinder Vs, deren Schaufeln jeweils von zwei Abgaskanälen angeblasen werden. Twin Scroll heißt die Technik, die auch im A45 verwendet wird und für einen schnelleren Druckaufbau und direkteres Ansprechverhalten sorgen

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Der Honnigan im feinen Zwirn

Das Ergebnis liest sich beeindruckend: 0-100 km/h in 3,4 Sekunden und 300 km/h Spitze, wenn man sich das feine AMG Driver’s Package gönnt. Damit das aber auch so reibungslos klappt, wie auf dem Papier beschrieben, gibt es zwei Gründe: Allradantrieb und das erstmals in einem AMG verbaute 9-Gang-Getriebe. Eine sportliche Evolution der 9G-Tronic. Der Wandler fliegt dabei raus aus der Getriebglocke und wird durch eine nasse Anfahrkupplung ersetzt. Die Schaltgeschwindigkeiten verkürzen sich dadurch rapide und das Ansprechverhalten auf Gaspedalbefehle verbessert sich immens. Überhaupt ist dieses AMG Speedshift MCT 9-Gang-Sportgetriebe (so der etwas sperrige offizielle Name) in unseren Augen DAS Sahnestück des neuen E63: Immer mit dem richtigen Gang zur Stelle und der perfekte Begleiter in allen Lebenslagen: Beim cruisen auf der Autobahn im Comfort Modus oder bei der Time Attack im Race Modus.

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Drift Mode nun auch in Schwaben

Also hat der E63 S 4Matic+ wirklich Bock zu hoonen? Nun, für schwarze Striche auf der Straße muss man schon ein wenig tricksen, aber es geht: Fahrprogramm „Race“, ESP aus, Getriebe auf manuell und einmal an den Schaltpaddeln gezupft, dann wird der Allradler zum reinrassigen Hecktriebler. „Drift Mode“ heißt das und bleibt so lange aktiv, bis das Gummi auf den 10J x 20 Felgen sich in Rauch aufgelöst haben, oder der Hoonigan Erbarmen mit den winselnden Pneus hat. Doch hoonen geht auch anders und darum schickt uns Mercedes-AMG an der Algarve auf ein herrliches Asphaltband Namens „Portimao“. Auf der Rennstrecke soll der E63 S 4Matic+ zeigen, was er wirklich kann. Elektronisches Hinterachs-Sperrdifferenzial, eine optionale Keramik Verbundbremsanlage, dynamische Motorlager, Luftfederung, zusätzliche Aussteifungsmaßnahmen, geänderte Radträger, höherer negativer Sturz und voll variabler Momentenverteilung zwischen den angetriebenen Achsen wurden aufgefahren, um eins zu erreichen: Die Physik austricksen. Doch Naturgesetze sind ein echt übler Endgegner, an dem sich leider auch die besten schwäbischen Ingenieure die Zähne ausbeissen. Denn auch wenn es der AMG Sledgehammer in den ersten Runden noch schafft sein Gewicht vergessen zu machen, schlägt irgendwann die Physik gnadenlos zurück und zeigt dem 1,9 Tonnen Schiff erbarmungslos, wo der Hammer hängt. Die Reifen beginnen zu schmieren, die Lenkpräzision lässt nach, der Bremsweg wird länger. Nein, der E63 S ist kein Tracktool. Doch hatte das überhaupt jemand erwartet? Anscheinend ja, denn AMG erklärt, dass eine erklecklich Zahl von Kunden ihre sportliche E-Klasse auf Rennstrecken ausführen.

Die schnellste Verbindung zwischen zwei Kurven? Der Druck des Hot-V V8 aus Affalterbach

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Das verblüfft uns, denn auch wenn die obere Mittelklasse von Mercedes-Benz vieles sehr gut kann, als AMG unfassbar schnell ist und an Dynamik im Vergleich zum Vorgänger einen Quantensprung gemacht hat: ein Racer ist sie nicht. Doch was ist der E63 S 4Matic+ letztendlich? Eine zu Siezenden Powerlimousine, oder der Duz-Kumpel für ein paar Hot Laps? Irgendwie entsteigen wir dem jüngsten Produkt der Affalterbacher etwas unschlüssig nach dem ersten Test. Der kleinere Bruder C63 S gefiel uns an gleicher Stelle besser, auch wenn er ungehobelter daherkam. Er passte einfach perfekt wie ein Handschuh, wo der E63 etwas überfrachtet wirkt. Doch wahrscheinlich ist es genau das, was der Hauptmarkt USA an dieser Limousine so liebt: den Überfluss. Und so wird auch dieser AMG wieder Richtung Erfolg driften.

Nachtrag: der stampfende und trampelnde Stier im E AMG

Eins werden wir nach diesem Test nicht mehr vergessen: Der Anblick, wenn der E63 S mit seinem Air Body Control Fahrwerk ohne Seitenneigung durch die unfassbar schnelle, doch leicht hängende Start-Ziel Kurve von Portimao stampft und trampelt, nur um anschließend mit herzzerreißendem V8-Gebrüll auf der Geraden Richtung Sonnenuntergang zu hämmern.

Ob der Autor Spaß hatte?

Test: Škoda Yeti Outdoor 2.0 TDI

Nach weltweit ca. 580.000 verkauften Einheiten schickt Škoda seit 2013 seinen Dauerbrenner Yeti mit zwei verschiedenen Karosserie Styles auf den globalen Markt. Der Kompakt SUV mit herausnehmbaren Rücksitzen begann 2009 als Neueinsteiger seinen Siegeszug und entwickelte sich mit den Ansprüchen seiner Käufer zum Lifestyle- und Gelände-Fahrzeug. Ausgestattet mit dem Škoda 4X4 permanentem Allradantrieb, zeitgemäßen Sicherheitssystemen und jeder Menge Individualisierungsmöglichkeiten a…

Rezvani Beast Alpha – Turbokracher mit tollkühnen Türen

Seit 2015 bietet die noch junge amerikanische Sportwagen-Manufaktur Rezvani mit dem Beast einen spektakulären Roadster an. Jetzt hat Rezvani sein Angebot um eine Coupé-Variante namens Beast Alpha erweitert, die als schrullige Besonderheit sogenannte Sidewinder-Türen bietet. Was man den spektakulär gezeichneten Rezvani-Modellen nicht ansieht, ist ihre technische Basis: Unter der dramatisch inszenierten, scharfkantigen Kunststoffhaut steckt nämlich ein Ariel Atom. Mit de…

Fiat 124 Spider – Ein Italiener zum Verlieben

Der kleine, schon etwas in die Jahre gekommene Fiat 500 muss jetzt ganz stark sein: Seine Stellung als das Frauenauto der italienischen Marke ist in Gefahr. Die Bedrohung kommt nicht von außerhalb, sondern aus den eigenen Reihen. Der seit Anfang Juli und zu Preisen ab 23.990 Euro erhältliche Fiat 124 Spider schickt sich an, die Frauen-Versteher-Position einzunehmen. Anders als de…

Erster Test: BMW Fünfer 2017 (G30)

Der König ist tot, lang lebe der König! Oder so. Seit sich BMW mit dem E12 als sportliche "Obere-Mittelklasse" positioniert hatte, gelten die Bayern als das Maß der Dinge in diesem Segment. Eine fast schon luxuriöse Limousine im Segment der viertürigen Limousinen, aber immer ein wenig sportlicher als die anderen. Das war mit dem E28 nicht anders. Es war mi…

Abarth 595 Edizione Turini – Scharfes Sondermodell

Fiats sportliche Tochtermarke Abarth bietet ab sofort den 595 als Sondermodell an. Der 595 Edizione Turini steht in lediglich zwei Außenfarben mit einem kurios anmutenden Preisunterschied zur Wahl: Für die weiß lackierte Variante werden 26.085 Euro fällig, die Version in Blau kostet 40 Euro mehr. In beiden Fällen beziffert Fiat den Preisvorteil auf 1.800 Euro.

Der neue Sonder-Abarth basiert auf der Turismo genannten 595-Variante. Diese wird von einem 121 kW/165 PS starken 1,4-Liter-Turbobenziner angetrieben. Knapp über 7 Sekunden dauert der Standardsprint, maximal schafft die kleine 500-Granate 218 km/h.

Die Ausstattung umfasst Bi-Xenon-Leuchten, Parkpiepser hinten, Sportsitze mit Sitzheizung, Klimaautomatik, das Infotainment-System Uconnect mit Sieben-Zoll-Touchscreen und DAB-Radio, Sportfahrwerk, Koni-Stoßdämpfer sowie 17-Zoll-Leichtmetallräder mit Sommerbereifung. Zusätzlich gibt es zudem Winterräder auf ebenfalls 17 Zoll großen Alufelgen. (Mario Hommen/SP-X)

Auto-Neuheiten 2017 – Alle Hersteller von A-Z

Dazu benötigt man keine Glaskugel: Der SUV-Boom setzt sich auch im kommenden Jahr fort. Die Bandbreite reicht von Dickschiffen wie dem VW Touareg bis zu Mini-Modellen wie dem Suzuki Ignis, von Luxus-Crossovern wie dem Porsche Cayenne bis zu Budget-Angeboten wie dem Dacia Duster. Aber auch in den anderen Pkw-Klassen haben die Hersteller zahlreiche Neuheiten im Programm. Audi: Für Audi starte…

Überholt – Alfa Romeo 1.6 JTDm TCT Super

Die jüngste Überarbeitung der kompakten Giulietta ist Alfa Romeo wirklich in ausnehmender Dezenz gelungen. Der neue Grill hinter dem Markenlogo, die dunkleren Scheinwerfer und die schrägen Endrohre sind äußerlich noch die markantesten Änderungen.

Im Unsichtbaren hat sich dafür einiges getan. So ist die neue Antriebskombination aus dem 120PS starken 1.6 Liter JTDm Vierzylinder-Diesel und dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe TCT ein echter Quell der Freude. Sind die Motoren schon immer das Herz eines jeden Alfa Romeo gewesen, so machen auch die Dieselmotoren aus Turin keine Ausnahme.

Für die neue Generation Giulietta ist das Aggregat komplett überarbeitet worden. Dank Common-Rail-Einspritzung – übrigens eine Erfindung von Fiat-Tochter Magneti Marelli – der dritten Generation mit besonders hohen Drücken und neu gestalteten Mehrloch-Injektoren schafft der Selbstzünder nicht nur die EU6-Abgasnorm, er sorgt auch für effiziente Verbrennung, die in einem Normverbrauch von nur 3.9 Litern auf 100 Kilometer resultiert.

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Dass es in der Praxis dann gerne zwei Liter mehr sind, dafür sorgt die Charakteristik des kleinen Vierzylinders. Das TCT-Getriebe kaschiert die kleine Anfahrschwäche durch verschliffenes Einkuppeln wunderbar diskret und schon knapp unter 2000 Umdrehungen federt der 16V-JTDm lässig nach vorne. Bei vollem Einsatz des Gaspedals fühlen sich die 320Nm auch deutlich saftiger an, als man auf den ersten Blick in die Datenkarte vermuten mag. Erstaunlich druckvoll geht der Alfa durch die Drehzahlmitte und scheut sich auch der Region über 4000 Umdrehungen nicht, soll es auf der Landstraße beim Überholen einmal zügiger vorangehen.

Das Getriebe ist hier auch mehr in seinem Element. Die dynamische Gangart scheint ihm genehmer, als innerstädtischer stop&go-Verkehr. So reicht es unter Zug locker und schnell den richtigen Gang nach, schaltet bei ernsteren Bremsvorgängen wunderbar passend zurück und ist überhaupt so treffsicher, dass sich der manuelle Eingriff meist erübrigt. Morgens nach dem Kaltstart und aufgereiht im Pendlerverkehr zeigt sich aber, dass die Italiener diese Art der Nutzung nicht wirklich mögen. Zu lange werde die Gänge vor dem Auskuppeln gehalten, die ganze Giulietta schüttelt sich unwirsch und auch die Verzögerungen beim Wiederanfahren sind deutlich spürbar.

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Gleiches gilt für das Fahrwerk, denn auch die Chassis-Abstimmung zeigt, dass das letzte Quäntchen fehlt. Die Feinheit der schnellen Konkurrenz aus Köln und Wolfsburg ist der Giulietta fremd, wenngleich sie auch wunderbar fröhlich auf der Straße liegt, ausreichend gut gedämpft ist und damit wunderbar zum saftigen Drehmoment des Motors passt, wenn man über die Landstraßen surft. Einlenkverhalten, auch die Abstimmung des elektronischen Q2-Differenzials ist hier gut gelungen, doch wenn es dann wirklich schnell werden soll, dann muss der kompakte Alfa Federn lassen. Das Zusammenspiel aus nachgiebiger Federung und lockerer Dämpfung gerät plötzlich etwas aus den Fugen. Die Giulietta lehnt sich mächtig zur Seite, rutscht weit aus der Kurve und mit dem Gaspedal kann man dann auch nicht mehr viel retten, weil der DNA-Fahrmodischalter im schärfsten Setting zu wenig Kontrolle zulässt.

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Sie ist also nichts für den ganz wilden Ritt. Die zügige und möglichst lange Etappe muss also ihre Domäne sein. Doch hierzu muss sich auch das Arrangement im Innenraum etwas Kritik gefallen lassen. Auch wenn das Uconnect LIVE-System mit seinem 6.5 Zoll messenden Monitor im jüngsten Facelift erneuert wurde, so nagt der Zahn der zeit bereits kräftig an Menüstruktur, Grafik und Rechenleistung. Zwar ist über den App-Store eine Uconnect Applikation erhältlich, mit Hilfe derer man iPhone wie Android-Geräte ein wenig an die Leine nehmen kann und ein paar kooperierende Apps wie Deezer oder TuneIn mit dem Alfa koppeln kann, aber das Ganze wirkt 2016 einfach nicht mehr zeitgemäß. So auch die Gestaltung des Innenraums, hier hat die Konkurrenz in der 30.000 EUR-Preisklasse den Italiener ebenfalls abgehängt.

Was wirklich schade ist, denn gerade hier erwartet man von einem Alfa Romeo einfach ein wenig mehr Herz, ein wenig mehr Leidenschaft, ein wenig mehr Liebe. Für 36.000 EUR bietet die Alfa Romeo Giulietta 1.6 JTDm Super TCT vielleicht einfach ein bisschen zu wenig. Von einem tollen Motor allein lebt es sich nur schwerlich. Doch es ist Licht am Ende des Tunnels: mit der neuen Plattform für Kompakte hat der Fiat-Konzern neue Möglichkeiten, um aus der ganz neuen Giulietta wieder einen feurigen Alfa zu machen.

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Automobile Todsünden im Winter – Sicher durch Schnee und Eis

Der Winter steht in Deutschland vor der Tür. Und vermutlich wird er auch dieses Mal wieder für Schnee und Glatteis auf unseren Straßen sorgen. Autofahrer müssen sich dann in besonderer Weise an die Herausforderungen der kalten Jahreszeit anpassen. Dabei werden jedoch immer wieder einige Todsünden begangen, die es unbedingt zu vermeiden gilt. Freie Sicht: Besonders wichtig im Winter ist gut…

BMW 5er M Performance – Scharfes Vorspiel

Wer der im Februar 2017 startenden Neuauflage des BMW 5er entgegenfiebert, kann sich jetzt schon Gedanken über eine dynamische Aufwertung machen. Im Rahmen der Essen Motor Show zeigen die Münchener ihr M-Perfomance-Paket für die neue Generation der Business-Limousine, das neben einer Verschärfung der Optik auch ein paar Extra-PS bietet. Für mehr Muskeln sorgen unter anderem schwarze Schwelleraufsätze, Heckspoiler, Heckdiffusor, Folierunge…

Mini-Tuning – JCW-Power für Cooper S

Mini stellt auf der Essen Motor Show (bis 4. Dezember 2016) ein umfangreiches Tuningprogramm seine Modellpalette vor. Neben Anbauteilen und Fahrwerksoptimierungen gibt es auch ein Leistungskit, das den Cooper S auf das PS-Niveau des alten John Cooper Works hievt. Fahrwerksseitig lässt sich der Mini unter anderem mit der 1.650 Euro teuren Sportbremse des John Cooper Works aufrüsten. Für die Motorvariante…

Alfa Romeo Giulia Veloce – Der Name ist Programm

Schon der Name ist klangvoll. „Giulia Veloce“, eine Liebeserklärung an die schnelle Julia, vielleicht in höchsten Tönen dargebracht in der Mailänder Scala von einem schmachtenden Tenor. Und schnell ist er wirklich, der sportlichste und gleichzeitig gerade noch bezahlbare Spross der neuen Alfa-Familie, die zum ernsthaften Rivalen des deutschen Dreigestirns von BMW, Mercedes und Audi aufsteigen will. Natürlich gibt es d…

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander im Kostencheck!

[=" " ]Wir fahren den Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander im Dauertest - und Sie erfahren alles wichtige! Ein "ökologisch korrekter SUV"? Kann das überhaupt gehen? Natürlich, wenn man den richtigen Antriebsstrang wählt. Aber wie kommt der Normverbrauch zustande und was kostet der Plug-in Hybrid Outlander nach dem Kauf? 

6.000 € "Elektrobonus" locken den Käufer und lassen den Grundpreis von 39.990 …

Roadtrip: 4.043 Meilen quer durch die USA #mbc2c

USA: Coast2Coast in der Mercedes-Benz E-Klasse

Unterwegs im Drive-Pilot Habitat

Um ein Land zu verstehen, muss man es bereisen. Um ein Auto zu verstehen, muss man es fahren.  Soweit, so simpel. Die neue E-Klasse kenne ich bereits. Hier gab es die internationale Premiere für Journalisten, dann kam das T-Modell und derzeit fahren die Kollegen den AMG-Hammer der E-Klasse. Doch Presse-Fahrveranstaltungen sind zeitlich eng gesteckte Erlebnisse. So eine „full spec“ E-Klasse dabei wirklich zu „erfahren“ – eher schwierig. Und auch die ganzen Motorisierungen zu testen. Man lässt sich ja doch lieber zu E43 und AMG hin verleiten.

Unter der Oberfläche

Ähnlich sieht es bei den USA aus. Ein Land, das fasziniert. Eigentlich kenne ich es auch. Aber eben, nur oberflächlich. Und derzeit berührt mich das Land persönlich sehr. Was passiert dort? Was denken die Menschen, wenn man mal nicht die hippen Ost- und Westküsten-Städte besucht? Als die Frage kam, ob ich nicht mit der neuen E-Klasse von Miami nach Los Angeles fahren möchte – war meine Antwort klar, noch bevor die Frage zu Ende gestellt wurde. Ja – ich will. So unüberlegt und dennoch eindeutig war vermutlich nur  noch meine Antwort vor dem Standesbeamten.

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Und dieses Mal stand kein AMG zur Verfügung. Kein G63, kein SL63, nicht einmal eine feine S-Klasse 550. Nein, es sollte ein E300 4matic sein, in Buchhalter-Grau, oder wie es die Mercedes-Benz Experten nennen, in Diamant-silbern. Mit einem Vierzylinder. In den USA. Durch die USA. Den aufgeladenen „300er“ Vierzylinder und den Mercedes-Allradantrieb inklusive 9-Gang Automat gibt es in dieser Kombination im übrigen nicht in Deutschland. Spannende Wahl also allemal. Viel spannender war jedoch die Frage, wie sich der Drive-Pilot schlagen würde. Ist die Zeit reif für Stufe 2 auf den 5 Stufen zum autonomen Fahren?

Karibik-Buntes Ambientelicht

Die USA sind vielschichtig. Wie die Ausstattungskataloge des Mercedes-Benz Konfigurators. Der Start in Miami ein buntes Erlebnis. Launiges Karibik-Feeling mischt sich mit der Präsenz von Senioren und Winter-Flüchtlingen aus der ganzen Welt. Die ersten Meilen vergehen, während man sich in den Konfigurations-Möglichkeiten der Business-Class Limousine verirrt. Wo war noch einmal die Ambiente-Beleuchtung? Verflucht? Welche der 64 Farben passt denn nun zu Miami?

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Der Drive-Pilot wird bereits zum Start der Tour aktiviert. Unsicherheit. Erst einmal. Man kennt ja das TESLA-Fiasko. Aber es ist nun einmal kein „Autopilot“, wie es die anderen nennen, es ist und bleibt ein Assistenzsystem auf dem Level 2. Für die Navigation probiere ich also lieber die Sprach-Erkennung aus, damit bleiben die Augen auf der Straße und das „Schreiben“ auf dem Dreh-Drücksteller mag zwar auch funktionieren, ist aber eben nicht so intuitiv. Und überhaupt – was musste man bei den US-Adressen noch einmal beachten? Erst die Hausnummer? Dann die Straße? War der Zielpunkt der Tages-Etappe nun „South“ oder „North“? Dem Comand-System ist es egal. Meinen US-Slang akzeptiert es wohlwollend. Die Suche über die Sprach-Erkennung? Ein Segen. Die Ergebnisse, zu 99.9% auf den Punkt. So muss das mit dem „Assistieren“ laufen. Helfen, nicht nerven. 

Die Augen ermüden, der Drive-Pilot nicht

Nach 250 Meilen ermüden die Augen. Die Eindrücke entlang der Küste Floridas sind berauschend. Das Meer, Strandverläufe und immer wieder die ewig gleichen Kleinstädte. Hier eine Tankstelle von der Kette A, da ein Fastfood-Restaurant von der Kette B und da drüben, wieder ein Shop von Kette C. Bereits am ersten Tag wird klar: Die USA mögen ewig gleich strukturierte Prozessabläufe. Die USA, das Land der Ketten und der Systemgastronomie. Aber damit tut man ihnen unrecht, oder? Dem 300er ist es auf jeden Fall egal. Er schiebt uns, während sein Vierzylinder unter 2.000 Umdrehungen im 9.Gang vor sich hin brummelt, mit überraschender Effizienz in Richtung Tagesziel. Nicht erotisch, der Klang, aber effizient im Antrieb.

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Ja, Kaltstart ist nicht so sein Ding. Müssen wir Benzin tanken, oder nicht doch Diesel? Beim Aufbruch in Richtung Westen, der erste Tag ging an der Ostküste entlang in Richtung Norden, stellt sich die Frage zum ersten Mal. Der 300 mag sich als Effizienz-Wunder präsentieren, aber dafür erfordert er die Nachsicht beim Geräuschbild. Am Anfang dachte ich noch, da wäre das Hosenrohr gerissen. 

Effizient, aber rau

Die Meilen addieren sich. Der Verbrauch sinkt auf knapp 32 mpg. Beim Umrechnen im Handy klappt die Kinnlade herunter.

Die Landschaft verändert sich zum ersten Mal, als wir Texas erreichen und die Golf-Küste verlassen. Aus dem fast tropischen Bild wird ein etwas kargeres. Die Menschen verändern sich. Die Autos, mit denen wir uns die Interstate teilen, verwandeln sich. Aus SUVs und Limousinen werden Pick-Up Trucks. Nicht diese „kleinen Dinger“. Die großen. Mit Zwillings-Bereifung und derben Rußfahnen beim Beschleunigen. Feinstaub und Nox-Emissionen? Die Probleme der anderen. Sowie es so langsam eh mehr und mehr um „die anderen“ geht. 

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Noch den ersten 1.000 Meilen ist der Drive-Pilot zum besten Freund geworden. Keine Interstate vergeht, ohne die Wachsamkeit und Assistenz des Drive-Pilot zu nutzen. Er warnt dich vor Trucks, die unangekündigt die Spur wechseln, er hält dich sicher auf deiner Spur, während du im Satelliten-Radio zwischen Sendeplatz 85 und 179 nach neuer Musik suchst. Und natürlich entspannt er deine Körperhaltung. Die Hände lässiger am Lenkrad, leichte Führung, den rechten Fuß relaxed im Fußraum, weg vom Gaspedal. So gibt dir diese E-Klasse den Freiraum, deine Gedanken schweifen zu lassen. Die Augen auch mal über den Horizont wandern zu lassen. Die Eindrücke mental zu verarbeiten. Vom subtropischen Klima Floridas zur trockenen Landschaft Texas in Richtung Norden, in Richtung Wälder und weit greifenden Bergen. Colorado überrascht am meisten. Den Vierzylinder-Turbo geißeln die Aufstiege auf über 4.000 Höhenmeter. Jetzt, ja jetzt, wäre der E400 die deutlich lockere Wahl. Oder ein 350er Diesel? Doch die USA verstehen den Diesel nicht mehr. Zumindest dann nicht, wenn er ohne Rußwolken auskommt. Ein Diesel ohne Rußwolken – und überhaupt, ein Diesel, ja, doch nur ein Truck-Antrieb. Manchmal kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Bei den Motoren herrscht selige Übereinstimmung und trottelige Vergangenheitsliebe, aber wehe, du fragst nach French-Toast oder Kaffee, von beidem gibt es mehr Varianten als es dem eigenen Cholesterin-Spiegel oder der Magendrüse gut tut. Texas, New Mexico und Colorado sind so völlig anders als die Urlaubsorte an der Ost- und Westküste. Nicht, dass die Menschen nicht freundlich sind. Auf dem ganzen Trip haben wir nicht einen Menschen getroffen, der nicht freundlich war. Aber, es ist anders. Der mittlere Westen ist gläubig. Und manchmal glaubt man sogar die wenig nachvollziehbaren Versprechen eines Verführers mit orangener Haut und merkwürdigen Haupthaar. 

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Atemberaubend

Die anspruchsvolle Landschaft Colorados raubt mit ihrer dünnen Luft nicht nur mir den Atem. Auch der Verbrauch des E300 leidet. 30 mpg sind erst einmal Geschichte. Wie gesagt, „Rightsizing“ des Antriebes ist eine Frage, die mehrschichtig ist. Und manchmal ist mehr, eben gerade richtig. Notiz in der Ringmappe: E-Klasse für den nächsten USA-Roadtrip? Mindestens als 400er Benziner.

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Filmkulisse USA

Von Colorado führt der Weg nach UTAH. Das Land der Canyons. Und wieder ändert sich die Vegetation komplett. Endlose Highways führen in Richtung Horizont. Meile um Meile, geradeaus. Das Tempolimit wird großzügig ausgelegt, die Warnschwelle des Comand-Systems angehoben. Mittlerweile finden die Finger blind zum Untermenü für die Sitzmassage. Nach über 2.800 Meilen ist der Favorit hier klar gefunden. Die „Active Massage“ gewinnt. Der Sound der „kleinen“ Burmester-Anlage liefert das akustische Spektakel für die umwerfenden Eindrücke der Weite. So langsam wirkt das alles wie ein endloses Intro für einen Roland Emmerich Film.

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Aliens und Waffen

Immer wieder die Gedanken, wie das wohl war, als nicht der Stern gen Westen trug, sondern eine Kutsche. Ein Pferd. Die Einsamkeit muss brutal gewesen sein. Der „wilde Westen“? Keine einfache Kulisse, ein Sinnbild für die Anforderungen, die man meistern musste. Eine Historie, die Menschen prägt, eine Geschichte, die erklärt, weswegen man den „Amis“ nicht einfach das „Second Amendment“ wegnehmen kann. In Nevada soll es Aliens geben. Oder wenigstens einen „Extraterestrial Highway“. Wie vieles in den USA verläuft man sich schnell in Touristenfallen – aber abseits der Trampelpfade findet man immer wieder Stellen, an denen einem die Faszination der Weite jegliche Laute raubt. 

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Am vorletzten Tag lockt die Sünde. Las Vegas. Dieses Lichtermeer in der Wüste. Wer „Vegas“ besucht, sollte das mit dem Auto tun. Und er sollte am Abend ankommen. Vegas liegt in einem Tal-Kessel, lange, bevor man ankommt, schimmert der Himmel über der Wüste orange. Nach der endlosen Weite, der Einsamkeit, draußen – wirkt das überdrehte Las Vegas surreal. Überdreht. Zu grell. Wie einige der Lichtfarben der Ambiente-Beleuchtung, wie die volle Dröhnung aus der Burmester-Anlage bei überkommender Müdigkeit.

Vegas zu verlassen, ist so schön wie ankommen.

Noch ein letztes Mal lockt die Wüste. Auch nach über 3.300 Meilen spielen die Sitze in der E-Klasse den perfekten Gastgeber. Warum man sich so gerne auf die E-Klasse als Flottenfahrzeug einlässt? Vermutlich, weil sie auch in der jüngsten Generation ihre klassischen Tugenden nicht vergessen hat. Okay, zu dieser Erkenntnis hätte es vermutlich auch die Strecke Ulm-München getan. Nachdem man sich aber über die gesamte Breite des Nordamerikanischen Kontinent davon überzeugt hat – muss es nochmal erwähnt werden. 

Der Salzgeruch der Westküste überlagert das Beduftungsystem der E-Klasse, als das Ziel sichtbar wird. Die Pier in Santa Monica, Endpunkt der Route 66 durch die USA. Endpunkt einer Reise, die mir am Ende mehr Antworten über die E-Klasse lieferte als über die USA.

Welcome to Drive-Pilot-Habitat-Country, welcome to the U.S.

Die klassische Reise-Limousine ist, auch als 300er, Sieger der Herzen, nicht der Performance und nicht beim Geräuschbild – aber wenn es um die Tugend des „Ankommens“ geht, fährt sie einen klaren Punktsieg ein. Um die USA zu verstehen, gut, dazu muss ich vermutlich noch einmal zurückkommen. Eventuell beim nächsten Mal voll-autonom? Ost-Küste -> West-Küste? Das dürfte dann auch für den „Stern“ eine Herausforderung sein.

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Jaguar Land Rover startet Elektrifizierung – Sauber durch Strom

Das Elektro-SUV I-Pace ist nur der Anfang. Bis 2020 soll in der Hälfte der Baureihen von Jaguar Land Rover ein batteriebetriebener Motor zumindest einen Teil der Antriebsarbeit übernehmen. Das soll den Briten auch beim Erreichen ihrer CO2-Ziele helfen. Premiere feiert der jüngst auf der Auto Show in Los Angeles als Studie vorgestellte Jaguar I-Pace bereits 2017. Auf den Markt komme…

Suzuki Ignis – Kraxel-Knirps

Anfang 2017 bringt Suzuki den Ignis zurück in den deutschen Automarkt. Wie einst der bis 2007 gebaute Ignis, handelt es sich auch bei der Neuauflage um einen kastigen Stadtfloh. Allerdings kommt der neue mit einer SUV-artigen Aura daher. Der nur rund 3,70 Meter lange Fünftürer mit besonders kurzen Karosserieüberhängen bewegt sich größentechnisch unterhalb des Formats der derzeit boomenden Mini-SUVs un…

Nissan X-Trail – Japanisch-französische Freundschaft

Nissan hört auf seine Kunden, denn deutlich über 50 Prozent der Kunden wollten den X-Trail als Automatik mit Allrad und Diesel. Und genau das bieten die Japaner jetzt mit dem neuen 130 kW/177 PS starken Triebwerk. Mindestens 36.490 Euro werden für diese Option fällig, während der Spritverbrauch mit rund sechs Litern noch immer moderat ausfallen soll. Freilich verweigert der Herstelle…

Restwerte im Internethandel – SUV zahlen sich aus

SUV sind auch im Internet besonders wertstabil. In der Restwert-Statistik des Online-Portals „Autoscout24“ sinkt der Preis der modischen Crossover in den ersten drei Jahren nach Erstzulassung lediglich um 22 Prozent. Damit schneiden sie deutlich besser ab als die nächstplatzierten Sportwagen (23 Prozent) und Kleinwagen (24 Prozent). Unter dem stärksten Wertverlust leiden Oberklassemodelle (42 Prozent), Großraum-Vans (43 Prozent) und Mittelklasseautos (4…

Mazda CX-5 – Gute Wahl

Das seit Anfang 2012 angebotene SUV-Modell CX-5 ist für Mazda ein echter Verkaufsschlager. Entsprechend viele Fahrzeuge tummeln sich bereits auf dem Gebrauchtmarkt. Die Suche nach einem Exemplar aus zweiter Hand kann sich lohnen, denn der Japaner empfiehlt sich angesichts seiner hohen Zuverlässigkeit als eine echte Alternative zum VW Tiguan. Karosserie und Innenraum: Beim CX-5 handelt es sich um ein rech…

McLaren 570 S Design Edition – Bunte Boliden

McLaren erweitert sein Angebot an Individualisierungsoptionen für den 570S. Unter dem Namen Design-Edition bieten die Briten fünf neue Außenfarben in Kombination mit weiteren Optikdetails und Innenraumpaketen. Die Variante Design Edition 1 zeichnet sich unter anderem durch die Außenfarbe Zinnoberrot aus. Weitere Erkennungsmerkmale sind ein Stealth-Auspuff, glanzgedrehte Fünfspeichen-Räder und rot lackierte Bremssättel. Der Innenraum bietet zudem Sitze mit schwarzen Alcantara-Bezügen un…

Lotus Exige Sport 380 – Nachgeschärft

Lotus hat seinen Exige verschärft und nennt ihn nun Sport 380. Basis für das neue Topmodell der Baureihe ist der 2015 vorgestellte Exige Sport 350. Im Vergleich zum Sport 350 hat Lotus die Aerodynamik verbessert, die Motorleistung angehoben und das Gewicht verringert, unter anderem mit einer Lithium-Ionen-Batterie und einem Heckfenster aus Polycarbonat. Wird die optionale Titanium-Auspuffanlage bestellt, soll das Leergewich…

VW Transform 2025+: Der Langzeitplan

Diese Woche war es soweit: Volkswagen kam mit der Transform 2025+ um die Ecke und will damit zeigen, wie es in den nächsten Jahrzehnten mit dem ins Wanken geratenen Konzern weitergehen soll. Volkswagen Markenvorstand Dr. Herbert Diess fährt sogar ganz große Geschütze auf und will ein „neues Volkswagen schaffen“. Wie diese Restrukturierung und Neupositionierung im Detail aussieht, kommt jedoch nicht klar raus. Nachhaltig und mit einem profitablen Wachstum gesegnet stellt sich VW seine Zukunft vor. Die Ambitionen gehen sogar noch weiter: Die Wolfsburger wollen zum Marktführer in Sachen E-Mobilität werden – und zwar bis 2025. Außerdem will man das stärkste digitale Ökosystem der Branche aufbauen. Wir haben einmal zwischen den Zeilen gelesen und geschaut, wo das Geld für die Gratwanderung überhaupt herkommen soll. Read more