10 spaßige Autos für 2017 – Scharfe Schlitten

2017 beschert uns einen Blumenstraß spektakulärer Fahrspaß-Mobile. Oft handelt es sich um starke Flundern, die ihren Fahrern dank aberwitziger Leistung ein vom linken bis zum rechten Ohr reichendes Grinsen ins Gesicht zaubern. Doch unsere Definition von Fahrvergnügen reicht weiter. Wie etwa zum neuen BMW 5er, der mit Oberklasse-Komfort, automatisierten Fahrkünsten, viel Multimedia und natürlich klassisch dynamischen Fahreigenschaften seine neuen Besitze…

Opel Mokka – Stress lass nach

Es gibt Fahrzeuge, die machen Hersteller einfach nur froh. Der Opel Mokka gehört zu dieser stimmungsaufhellenden Gattung. Das kleine SUV hat sich seit seinem Debüt 2012 mehr als 600.000 Mal verkauft. Auch nach seinem Facelift im September - zur besseren Unterscheidung zum ungelifteten Modell jetzt mit einem X im Namenszug - zeigt die Verkaufskurve weiterhin nur nach oben. Neben eine…

Die Wüste lebt – Mit dem neuen Audi Q5 in Mexiko

Wenn bei Audi ein Q drauf steht, ist da auch ein Weg. Oder man bahnt ihn sich. Die Ingolstädter präsentieren die zweite Generation des Q5 nicht ohne Stolz zwischen Kakteen auf staubigen Pisten. 1,6 Millionen verkaufte Modelle machten ihn weltweit zum erfolgreichen Mittelklasse-SUV der Premiumklasse. Der Nachfolger kommt zum Jahresstart 2017 erstmals aus dem neuen Audi-Werk im mexikanischen San Chiapa. Pro Jahr sollen mindestens 150.000 Fahrzeuge in alle Welt verkauft werden. Das kann heiß werden für die Konkurrenz, allen voran der BMW X3, der Mercedes GLC und der neue Jaguar F-Pace. 

Dürre Q?

Erster Test des neuen Audi Q5 – in Mexico

Aufmerksam verfolgen dürre Kühe aus den Augenwinkeln die Herde Autos, die sich mit gedrosselter Geschwindigkeit einen Weg sucht. Kein alltägliches Ereignis in der einsamen, von meterhohen Kakteen und struppigem Buschwerk geprägten staubigen Wüste in der mexikanischen Baha California. Ausgerechnet hier im Nirgendwo zwischen dem Golf von Kalifornien und dem Pazifik soll der neue Audi Q5 seine Offroadfähigkeiten unter Beweis stellen. Doch die Auswahl des Testgeländes ist gar nicht so willkürlich, wie es scheint. Die zweite Generation des Ingolstädter SUV läuft nämlich erstmals nicht in Deutschland vom Band, sondern in Mexiko. In dem Land, in dem der Käfer fast fünfzig Jahre gebaut wurde und in das es inzwischen auch Daimler und BMW zieht, hat Audi vor knapp vier Jahren den Grundstein für eine moderne Autofabrik in der mexikanischen Hochebene nordöstlich von Puebla gelegt. Mindestens 150 000 Stück des vom Start 2008 weg erfolgsverwöhnten SUV sollen dort von rund 4200 Arbeitern gebaut werden. Im Oktober lief der erste neue Q5 vom Band.

Gewinner-Q?

Ganz nach der Devise „Never change a winning team“, ließen die Ingolstädter Designer das Äußere des SUV weitestgehend unangetastet. Der plastisch ausgeformte Single-Frame-Grill mit massivem Rahmen dominiert die flache Front und leicht geschärfte Kanten sollen den SUV moderner und dynamischer erscheinen lassen. Das leichte Plus in allen Abmessungen verschafft Augenhöhe mit einem BMW X3 und einem Mercedes GLC. Neuerdings lässt sich beim Q5 auch die Rückbank verschieben, dadurch wächst das Laderaumvolumen von 550 Liter auf 610 Liter, das Umklappen der dreigeteilten Rücksitzlehne eröffnet hinter den Passagieren gute 1550 Liter Stauvolumen. In Europa startet der Fünfsitzer mit vier Dieselmotoren (dem 2,0 Liter TDI mit 150,163 und 140 PS und dem 286 PS starken 3,0 TDI ) sowie dem weiterentwickelten Benziner 2,0 TFSI mit 252 PS.

Foto: Audi

Die Autorin am neuen Q5, vor DEM „Hotel California“. Foto: Audi

Komfort-Vieh

Viehtransporter und die Pickups der Rancher haben tiefe Furchen in dem rötlich schimmernden Wüstenboden hinterlassen. In einer verlockend langen Geraden und in gebührendem Anstand von den zurückgebliebenen Kühen nehmen die nagelneuen Q5 ihre ambitionierte Fahrt wieder auf. Das Gaspedal kräftig durchtreten – ein Signal, was der quatro mit ultraTechnologie bei dieser Bodenbeschaffenheit als akuten Bedarf an Grip versteht. Innerhalb von zwei Zehntelsekunden wird der bislang abgekoppelte Hinterachsantrieb zugeschaltet. Das neue Konzept, was für alle Motorisierungen bis auf den Sechszylinder Diesel angeboten wird – für den gibt es auf Wunsch das Sportdifferential an der Hinterachse – steigert die Effizienz, macht aber nicht im geringsten Abstriche bei der Fahrdynamik. Im dichten Staub verschwimmen die Umrisse der vorausfahrenden Fahrzeuge, nur ihre Rückleuchten lassen den Fahrbahnverlauf erkennen. Die tiefen Bodenwellen bügelt die neue Luftfederung mühelos hinweg, Dämpferregelung und Karosseriehöhe können nach Bedarf variiert werden. Um gefährlich spitze Steine lässt sich der Q5 ebenso leicht dirigieren wie um die überlebensgroßen Kakteen, die schon mal im Weg stehen. Das Abenteuer auf und abseits des Asphalts gibt es ab dem kommenden Frühjahr zum Preis ab 45 100 Euro. Mit den vielen Helfern, die im Stau, beim Parken, Abbiegen, Überholen und Bremsen unterstützen, dem neuen head-Up Display und vielen anderen Annehmlichkeiten für die Zivilisation lässt sich der Preis aber noch beliebig anheben.

 

Text : Solveig Grewe // Fotos: Solveig Grewe/Audi

Sportwagen- und Cabrio-Neuheiten 2017 – Ein Comeback und ein paar Neuauflagen

Mit Cabrios und Sportwagen bedeutet Fahren mehr, als von A nach B zu kommen. Im kommenden Jahr werben unter anderem ein neu aufgelegter Klassiker, ein wetterfestes Spaßauto und zwei deutsche Luxus-Cabrios auf geneigte Käufer. Die wichtigsten Neuheiten. Sportwagenfans mit Sinn für Tradition dürften sich am meisten auf die Neuauflage des Renault Alpine freuen. In den 50er- und 60er-Jahren waren Modell…

Kia Niro – Der Prius aus Korea

Viele Jahre galt: Wer Hybrid sagt, denkt Toyota Prius fast automatisch mit, denn das Kompaktmodell der Japaner war lange das einzige Angebot mit dem umweltfreundlicheren Doppelantrieb aus Benzin- und Elektromotor. Mittlerweile bestimmen die die reinen Elektroautos die Diskussion und bei Hybriden wird oft „Plug-in“ mitgedacht, weil die größeren und an der Steckdose nachladbaren Batterien dieser Modelle rein elektrische Fahrten vo…

Neuer Kia Picanto – Schicker unterwegs

Anfang 2017 bringt Kia die dritte Generation seines Kleinstwagens Picanto auf den Markt. Erste Skizzen eines fünftürigen Modells zeigen, dass der Koreaner wohl etwas gewachsen ist und die bisherige Länge von 3,60 Metern übertrifft. Optisch nimmt der Picanto unter anderem mit der typischen Tigernasenfront eindeutig Anleihen beim ebenfalls neuen Rio. Auch im Innenraum geht es nun mit moderner zu. J…

VW gibt Strom – Die I.D.-Familie wächst

Nach der Pariser VW I.D.-Studie folgt auf der Detroit Motorshow (08. bis 22. Januar) das Konzept des nächsten Modells der künftigen Elektroflotte. Während der erste I.D. den Golf der Elektrozukunft darstellt, erinnert die Detroit-Studie an den legendären Bulli und zeigt, wie ein kleiner elektrischer Van der Zukunft aussehen könnte. Selbstredend kann der neue I.D. autonom fahren. Nach einem Druck au…

Autorückblick 2016 – So modern war das Jahr

Vom größten, stärksten und schnellsten SUV über Neuheiten in der Business-Klasse, bei elektrifizierten Modelle bis zu den Kleinwagen: Das Jahr 2016 hatte in Sachen Modellneuheiten einiges zu bieten – Rückblick auf einige Highlights. Nicht, dass der SUV-Boom bis zu diesem Jahr noch nicht richtig in Fahrt gewesen wäre. Doch 2016 hat den Hochbeinern in allen Größen noch mal richtig Schwun…

Gehobener Lifestyle Cruiser – Der GLC 250d im Fahrbericht

Diese SUV entwickeln sich immer mehr weg vom Geländewagen hin zu hochgebockten Pkw mit Allroundtalenten. Das gilt auch für den GLC von Mercedes. Soviel vorab, der GLC 250d überzeugt im Test mit feinen Manieren, einem tollen Fahrverhalten - und etwas überraschend - in einer anderen Disziplin. Aber der Reihe nach. Der Mercedes-Benz GLC 250d im mein-auto-blog Fahrbericht.

Fahrbericht: GLC 250d

GL…

Franzose mit Chic und Charme – Der Renault Talisman im Test

Ob der neue Talisman den Franzosen Glück bringt? Gut, der musste jetzt einfach sein. Talisman. Okay - es soll nicht um die Namenswahl gehen, es soll um das Auto dahinter gehen. Und auch da haben die Franzosen keinen leichten Stand. Zumindest in Deutschland. Business-Limousinen und Kombis, da kauft der Deutsche an sich ja lieber konservativ. Und konservativ sind die Franzose…

Der Landlord mit dem Doppelherzen: Test Range Rover Sport Hybrid

„Sport ist Mord“ – steht dieser legendäre Ausspruch von Winston Churchill für die Sichtweise der britischen Oberschicht auf Leibesertüchtigungen? Und wenn ja, wie passt da ein Range Rover Sport ins Bild? Und was passiert, wenn man das vermeintlich grüne Leibchen eines „Hybrid-Schriftzuges“ über den massigen Körper des Fullsize-SUV zieht?

Hersteller von SUV und sogenannten Crossover-Fahrzeugen vermarkten ihre Produkte gerne unter anderem als besonders „sportlich“. Schließlich steht das „S“ in SUV ja auch für „sport“. Und manchmal kommt dann noch der Alibi-Antrieb Hybrid unter das Blech. Eine spannende Mischung. Ein sportlicher Sparer, im Gewand eines 2.5 Tonnen Klein-Lasters – aha!

Die größte sportliche Herausforderung für SUV-Fahrer scheint indes das „Besteigen“ des Fahrzeuges zu sein. Im Falle des Range Rover Sport 3.0L SDV6 Diesel Hybrid ist das nicht anders. Wenngleich es selbst für dicke und unsportliche Menschen schon eine sportlichere Herausforderung ist, zwei Kästen Wasser in den Kofferraum zu packen, als den Fahrersitz zu erklimmen. Liegt die Ladekante doch bereits auf Brusthöhe Normalsterblicher.

Test- und Fahrbericht des Doppelherz-Landlords

Range Rover Sport 3.0 Diesel Hybrid

Land Rover ist dafür bekannt, nicht nur irgendwelche SUV zu bauen. Sondern Fahrzeuge, die (noch) das immer seltener werdende Prädikat „Geländewagen“ verdienen. Mit denen man also mehr kann, als nur kurz über einen Feldweg zu hoppeln. Da stellt sich schon die Frage, was für eine Art Fahrzeug der neue Range Rover Sport da schon sein kann?

Zunächst einmal ist der „Sport“ ein echter Range, wird also vom 14 Zentimeter längeren Edel-Geländewagen Range Rover abgeleitet. Das ist keinesfalls so selbstverständlich, wie es sich zunächst anhört, basierte doch die erste Generation noch auf dem Klassen tieferen Discovery. Seit Spätsommer letzten Jahres gibt es den Range Rover Sport in der zweiten Generation, die erstmals diesen Namen verdient.

Sparen auf Wohlstandsniveau

Vom edlen Schwestermodell Range Rover hat der „Sport“ die Voll-Aluminium-Karosserie übernommen, das Leichtmetall kommt nicht nur auf der Außenhaut, sondern auch in der Struktur zum Einsatz. Der sich daraus ergebende Effekt ist erstaunlich, zumindest, wenn man das neue Modell mit dem alten vergleicht. Über 400 Kilogramm haben die Briten an Gewicht eingespart. Klar, dass der „Sport“ mit dem von uns gewählten 3,0-Liter-Diesel unter der Haube auf Gasbefehle mit spontanem Vortrieb reagiert. Ganz unbescheiden hilft dem Briten dabei ein Elektromotor, der die Leistung des Dieseltriebwerks auf eine Systemleistung von 340 PS pusht. Zufällig genau die Leistung, die auch der V8-Diesel offeriert. Und dann haben beide auch noch die gleiche System-Power von 700 Nm anzubieten. Wohl kaum ein Zufall. Eher ein gutes Argument, den V8 gegen den Hybriden zu tauschen. Dies unterstützen auch die offiziellen Fahrdaten: Nach 6.9 Sekunden ist der „Hybrid-Sport“, aus dem Stand startend, bei Tempo 100 angekommen. Bis zu 218 km/h sind drin. Viel wichtiger als diese Zahlen ist jedoch das ganz spezielle Range-Gefühl. Wohliger Überfluss. Samtig eingebettet zwischen viel Leder, Holz, umwerfender Alukarosse und treffsicher agierender Achtgangautomatik wird jeder Ausflug im „Sport-Hybrid“ zum kurzen Wellness-Urlaub mit unverschämtem Wohlfühlfaktor. Wer meint, Geld mache nicht glücklich, konnte sich noch nie einen Range Rover Sport leisten.

No Sports

218 km/h, 6.9 Sekunden, 8-Gänge – ja, das alles sind Werte, die noch vor wenigen Jahren einem Sportwagen gut zu Gesicht gestanden hätten. Aber – das Wort „Sport“ passt so gar nicht zu eurem ansonsten gepflegten Understatement. Und auch nicht zum Alltag des Sport Hybrid Range. „Sportlich“ durch das Wasser pflügen? Könnte der Range. Denn auch als „Hybrid“ mit 1.76 kWh „kleinen“ Akku liegt die Wattiefe bei 900 mm. Doch wer rein elektrisch gleiten will, der muss sich auf eine überschaubare Distanz einlassen und dabei die Tachonadel nicht über die 50 km/h Marke rutschen lassen. Und das passiert, aufgrund der Perfektion des Fahrgefühls im Briten-Dickschiff, einfach viel zu schnell! Vergessen Sie das sportlich. Lassen Sie sich auf das „Gleiten“ ein. Das ist seine Domäne. Wenngleich der Range Rover „Sport“ überraschend handlich über Landstraßen zu dirigieren ist. 2.5 Tonnen? Hm. So fühlt er sich dann auch wieder nicht an.

Aber auch im Range Rover Sport Hybrid Diesel ist man – wie in vielen Fullsize SUV – lieber gebremst schnell unterwegs. Dazu passt auch das zwar moderne, aber doch eher edle als wirklich sportliche Interieur, dazu passen auch die Langstrecken tauglichen Sitze und die zwar im Vergleich zum Vorgänger direktere, aber wiederum auch nicht wirklich sportliche Lenkung. Aber hey, ernsthaft. Hat das jemand erwartet?

Wer meint, Geld mache nicht glücklich, konnte sich eben noch nie einen Range Rover Sport Hybrid leisten. 

Trotzdem kann man mit dem Briten Spaß haben. Die Kernkompetenzen eines Range sind nun einmal nicht der dynamisch genommene Alpenpass, sondern das grobe Gelände. Oder schlicht die lange Reise. Und auch wenn der Range Rover Sport am Ende doch nur auf der Kö parkt oder den Schulbus ersetzt, er könnte – wenn er denn sollte. Und wenn es sein muss, dann vermutlich auch den Autoreise-Zug nach Sylt ersetzen. Beim Thema Offroad lassen sich die Briten die Dominanz nicht vom Leder reiben. Sowohl die mechanische Seite des Antriebsstranges – mit Differentialsperren, Verschränkungsgrad und Böschungswinkel –  ist dominant auf Offroad-Abenteuer eingestellt, als auch die per Software eingesteuerten Regelsysteme des Antriebsstranges lassen keinen Zweifel an der Hartnäckigkeit, mit der man einen Range in Richtung Gipfel-Überquerung steuern könnte. Ganz ohne asphaltierte Alpenpässe.

Ein Blick in die Preisliste zeigt allerdings die Kehrseite des „mit vollen Hosen lässt sich gut stinken“ Angebotes. Wir sparen uns die Details an dieser Stelle. Wenn Sie reif sind für den Range, dann wissen Sie das. Wenn Sie nicht reif sind, dann wollen wir Sie mit dem Preis nicht erschrecken.

Sport ist Mord und damit hatte Winston Churchill nun einmal unrecht. Sport ist ziemlich aufregend und macht ordentlich Spaß, zumindest, wenn man den passenden Zündschlüssel besitzt ..

DATEN Range Rover Sport Hybrid SDV6 3.0

Preis € 129.200, –
Steuer jährlich € 260,40
Antrieb V6-Diesel mit E-Motor, 2993 ccm, 250 kW (340 PS) Systemleistung, 700 Nm. 8-Gang-Automatikgetriebe, Permanenter Allradantrieb, dynamisch variabel.
Dimensionen: 5 Sitze, L/B/H 4999/1983/1835 mm, Gewicht 2394 kg, Kofferr. 550-2030 l, Tank 80 l.
Fahrleistungen: 0-100 km/h 6,9 sec, Spitze 218 km/h, Normverbrauch/CO2 6,4l/100 km/169 g/km.
Extras: 

Test: Renault Talisman Grandtour

Der französische Autobauer setzt mehr denn je auf Schutz und Stärke, aber auch Verlässlichkeit und Chic. Er dokumentiert dies mit seinem Vertreter in der Mittelklasse, dem Talisman, dessen Namen er weltweit vermarktet. Die Kombivariante verbindet modernes Design und Eleganz mit Fahrspaß und Nutzwert, was er bereits seit Mitte diesen Jahres präsentiert. Der Talisman Grandtour nutzt dabei die „Common Module Family…

Riskiert ’ne dicke Lippe – Der Kia Sportage (2016) im Test

Hipster fällt einem sofort ein. Fashion-Victim, eventuell auch. Der neue Sportage ist KIA Antwort auf zurückhaltende SUV, der Sportage ist alles - nur nicht mehr dezent. Dafür sorgt seine prägnante Schnauze mit der auffällig dicken Lippe.

Fahrbericht: Kia Sportage

Dicke Lippe riskiert, und sonst so?

Es gibt da diese konservative SUVs, wie einen VW Tiguan oder einen Seat Ateca, die mi…

Stichtag: RaceChip blickt auf die Essen Motor Show zurück

Wir kennen ihm mittlerweile, den kleinen Tuner aus Göppingen, der eigentlich gar nicht so klein ist. Chiptuning für jeden Geldbeutel und eine Vielzahl von Fabrikaten und Modellen, das sind die Maxime des Leistungsoptimierers. Von welchem Tuner die Rede ist? Ganz klar: RaceChip. Die Göppinger ziehen Bilanz nach der Essener Motorshow – und die fällt sehr positiv aus.

200 Einheiten konnte RaceChip von seinem Chiptuning und Gaspedaltuning auf der diesjährigen Essen Motor Show absetzen – ein neuer Rekord. Ein Grund für den Messe-Erfolg: Das breite Angebot der Göppinger. RaceChip verzichtet darauf, nur eine Marke oder nur spezifische Modelle zu optimieren, sondern legt Hand an viele Marken und Modelle.

Publikumsmagnete: Die beiden Showcars

Das sieht man allein schon an den diesjährigen Showcars, die RaceChip mit nach Nordrheinwestfalen gebracht hat. Mit Kleinkalibern gibt sich der Tuner zwar gerne in der Werkstatt ab, aber für die Messe durften es zwei ganz besondere Exponate sein: Ein McLaren 570S und ein Porsche Panamera. Aus dem Briten machten die Göppinger im Endeffekt einen McLaren 650S, schließlich pushten sie die Leistung des Showcarsvon 570 auf 650 PS und diabolische 666 Nm Drehmoment. Auch dem Zuffenhausener halfen sie auf die Sprünge: Seine Power stieg von 420 auf 505 Pferde an. Viel eindrucksvoller ist aber sein Drehmoment: Satte 1.037 Nm entlässt der Panamera von RaceChip auf alle Viere. Sehr eindrucksvoll.

Der Schlüssel zum Erfolg: Die Nähe zum Kunden

Diese beiden Fahrzeuge waren natürlich Publikumsmagnete. Viele Messebesucher drückten sich an den Exponaten die Nasen platt, in dem Irrglauben, dass es für ihr eigenes Fahrzeug sicherlich keine Möglichkeit zur Leistungssteigerung gebe. Doch weit gefehlt: RaceChip greift vielen Fabrikaten unter die Arme. Und so kommt es auch, dass die Göppinger die Essener Motor Show vor allem unter dem Gesichtspunkt der Kommunikation mit den Kunden sehen. Hier konnte man sich mit den Interessenten austauschen, auf deren Wünsche und Inspiration eingehen und vielleicht das ein oder andere Vorurteil gegen Chiptuning beiseite räumen.

USA-Westküste für Autofreaks

Die Westküste der USA ist ein Eldorado für Auto-Fans und Liebhaber von allerlei Benzin getrieben Vier- und Zweirädern. Das ewig gute Klima lässt Oldies und Zweiräder ebenso lange leben wie die Lust am Achtzylinder und den guten „Old-School“ Muscle-Cars. Wer nur ein wenig Benzin im Blut hat, der sollte sich einen Roadtrip an der Westküste auf den „To-Do Zettel“ schreiben.

USA-Westküste und dann? Roadtrip-Ziele, Touren und legendäre Orte, alles in einem Buch.

Björn Marek war zwölf Jahre als Motorjournalist tätig, bevor er zu ABT Sportsline wechselte und dort nun die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortet. Seine Liebe zum alten Blech und den USA hat er auch in einer Nebentätigkeit vereint: Er importiert US-Klassiker nach Deutschland. Und jemand wie Björn Marek kennt natürlich die wirklich spannenden Ecken der USA. Für die Westküste hat er nun die Hot-Spots in seinem Buch: „ USA für Auto-Fans: Kalifornien und die Westküste“ zusammengetragen.

Eine unterhaltsame Lektüre und ideale Vorbereitung für den nächsten Trip an die Westküste. Egal, ob man Roadtrips plant, die Geheim-Tipps für Auto-Fans kennen lernen will oder einfach die besten Burger-Schuppen sucht, das Buch von Björn hat so einiges in petto. Und wenn es bis Weihnachten nicht mehr reicht, als Grundlage für die Roadtrip-Planung kann man sich das Buch auch nach Weihnachten kaufen!

 

 

Neuheiten 2017 – Von verspielt bis erwachsen

Zwischen den ganzen SUV gibt es sie immer noch: ganz normale Klein- und Kompaktwagen mit Schrägheck. 2017 kommen vor allem Klassiker in neuem Gewand. Manche sind erwachsener geworden, einige setzen ganz auf jugendliche Ausstrahlung. Besonders quirlig tritt der neue Citroen C3 auf. Wirkte der Vorgänger zuletzt eher altbacken, setzt die ab Januar angebotene Neuauflage auf extrovertiertes Design mit bunten Akzente…

Rückblick Autojahr 2016 – Die besten Studien

Auf den Automessen sind sie das Salz in der Suppe, versetzen die Besucher ins Staunen und lassen uns von einer besseren Zukunft der Mobilität träumen: Studien, die uns die Autoindustrie auch 2016 wieder in großer Zahl präsentierte. Die Thinktanks der Autoindustrie sind deutlich kreativer und visionärer als es das alltägliche Straßenbild vermuten lässt. Unter den vielen Konzepten des vergangenen Jahre…

BMW M550i xDrive und 530e iPerformance – Ein starkes und ein sparsames Messedebüt

Auf der Detroit Motor Show (8. - 22.Januar) feiert die neue Generation des 5er-BMWs ihre offizielle Messe-Weltpremiere. Vorgestellt wurde die siebte Generation der Münchner Businessklasse bereits im Oktober in München. In den Handel kommt sie Anfang Februar. Zum Messedebüt bringt BMW neue Modellvarianten mit in die USA. Der M550i xDrive ist das vorläufige Spitzenmodell der Baureihe. Dank seines 340 kW/46…

Ssangyong XLV – Lang gemacht

In den großen SUV-Klasse ist sie längst schon üblich: die alternativ zum Standardmodell angebotene Langversion. Das Pärchen Nissan Qashqai/Nissan X-Trail wäre ein Beispiel. Oder der Hyundai Santa Fe, den es auch als Grand Santa Fe gibt. Im Segment der Mini-SUV musste erst ein Außenseiter kommen, um die eigentlich nahe liegende Nische erschließen. Der hierzulande kleine koreanische Hersteller Ssangyong bietet seine…

Shell Helix Heartbeat Challenge 2016

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Kennt Ihr das? Ihr sitzt mit weit aufgerissenen Augen auf dem Beifahrersitz, seid bleich geworden und denkt nur: „Ich will hier raus!“. Und spätestens wenn der gute Kumpel, der gerade fährt, sagt: „Puh, das war aber knapp!“, wisst Ihr zwei Dinge. Erstens, ob Ihr bei extremen Fahrmanövern cool bleibt und zweitens, dass man solche Fahrten lieber einem Profi überlässt. Einem Mann, wie etwa Augusto Farfus, seines Zeichens BMW Werksfahrer. In der Shell Helix Heartbeat Challenge 2016 konnten drei Kandidaten eine exklusive Mitfahrt im BMW M4 DTM auf dem legendären Nürburgring gewinnen – der gefährlichsten Rennstrecke der Welt. Ob sie dabei cool geblieben sind?

Ob Matthias Malmedie genauso cool bleiben würde, wie die drei Gewinner?

Viele Video-Beiträge beweisen es: Die Nordschleife ist nicht nur einen der legendärsten Rennstrecken dieser Welt, sondern auch eine der gefährlichsten. Wer es hier auf dem Beifahrersitz eines Rennwagens schafft, es nicht mit der Angst zu bekommen, dürfte zu den besonders abgebrühten Kandidaten gehören. Etwa so, wie die drei Gewinner der Shell Helix Heartbeat Challenge 2016.

Are you cool?

Sie wurden in einem BMW M4 DTM von Augusto Farfus pilotiert und konnten die „Grüne Hölle“ hautnah erleben. Der Rennsport-Bolide holt aus seinem 4.0 Liter V8 satte 480 PS, die auf einen tiefen Schwerpunkt und wenig Gewicht treffen. Allein bei diesen technischen Daten cool zu bleiben, ist eine schwierige Hürde. Wer dabei am coolsten bleibt? Das sieht man im Video.

Klar ist aber, dass eine Menge Spaß und adrenalinreiche Action mit von der Partie waren. Möchte man jeden Tag auf den Rennstrecken dieser Welt dabei sein, sollte man sich aber auch im Klaren darüber sein, dass man über eine extreme Fitness verfügen muss – so wie Augusto Farfus. Um sich fit zu halten, geht der Profi-Rennfahrer jeden Tag laufen. Doch nicht nur der Fahrer muss leistungsstark sein, sondern auch das Auto und deshalb bekommt der BMW M4 DTM die besten Zutaten spendiert, die einen Rennwagen überhaupt erst zu einem DTM-Boliden machen. Und dazu zählt auch das Motorenöl – besonders wichtig, damit alles wie geschmiert läuft.

Shell Helix Ultra gibt (Erd-)Gas

Was wenige wissen: Ein Rennwagen muss mit so wenig Schmierstoffen, wie nur irgend möglich auskommen, um Gewicht zu sparen. Was sogar noch weniger wissen: Shell Helix Ultra wird aus Erdgas hergestellt. Durch einen innovativen Prozess wird dieses Gas jedoch in kristallklares Grundöl umgewandelt, das zu 99,5 Prozent rein ist. Der Vorteil: Eine verbesserte Reinigungs- und Schutzwirkung, aus der ein unübertroffener Schutz vor Schlammbildung resultiert. Kein anderes Motorenöl bietet bessere Reinigungseigenschaften. Nur so wird vermieden, dass Schmutzpartikel verklumpen, Schlamm bilden und in der Folge die Motorleistung negativ beeinträchtigen.

Da würde Malmedie am liebsten selbst am Steuer sitzen. Kein wunder bei einem V8 mit 480 PS

Weiterer Vorteil des Shell Helix Ultra: Man muss weniger Nachfüllen. Dank einer speziellen Formel fallen bis zu 50 Prozent geringere Verdampfungsverluste an, vergleicht man das High-End-Produkt mit minderwertigeren Ölen. Zudem ist das Ultra Helix auch bei extremen Temperaturen einsatzbereit – selbst bei minus 40 Grad Celsius. Die Viskosität, also die Fließgeschwindigkeit ist jederzeit optimal, was eine kürzere Aufwärmzeit des Motors zur Folge hat. Und nur dann kann ein Aggregat, wie etwa der 4.0 Liter Achtzylinder im BMW M4 DTM seine volle Leistung bringen. Und dass Shell Helix Ultra bestens funktioniert, sieht man schon daran, dass es bereits im zweiten Jahr der Partnerschaft zwischen Shell und BMW keine Probleme bereitet.

Ein Blick ins Cockpit

So cool, wie Shell und BMW die Herausforderungen des Rennsports meistern, mussten die Beifahrer erstmal sein. Unterstützt wurden sie dabei vom Auto-Experten und TV-Moderator Matthias Malmedie. Der Petrolhead war ganz in seiner Materie, schließlich ging es um einen PS-starken Boliden und eine legendäre Rennstrecke. Ob Ihr genauso cool bei der Fahrt über die Nordschleife bleiben würdet, wie die drei Gewinner der Heartbeat Challenge 2016, könnt ihr überprüfen, indem Ihr euch virtuell mit ins Auto setzt. Ein echter Höllenritt!

Und als Special-Addon – ein Interview mit Augusto Farfus;

Augusto, wie war´s nach über 20 Jahren mit deinem DTM-Renntaxi auf die Nordschleife zurückzukehren?
Antwort: „Unglaublich! Der Tag wird mir lange in Erinnerung bleiben. Das Team hat einen super Job gemacht und meine Beifahrer waren große Klasse.
Die Strecke ist etwas ganz besonders und bereitet mir sehr viel Fahrspaß. Das DTM-Renntaxi wurde speziell an die Bedingungen der Nordschleife angepasst und so würde ich es die perfekte Rückkehr auf die Nordschleife nennen. Ich hoffe, es dauert nicht wieder so lange bis zum nächsten Mal.

Um mal einen deiner Beifahrer zu zitieren: Du bist einfach „crazy“! Was war deiner Meinung nach noch ausschlaggebend dafür, dass der Shell BMW M4 DTM zu Höchstleistungen auflief?
Antwort: „Es ist nicht nur der Fahrer, der hier „crazy“ sein muss. Nur wer ein starkes Team im Hintergrund hat, dass das Auto und seine Bedürfnisse versteht, kann auch auf der Strecke die beste Performance hinlegen.
Wir sind inzwischen ein eingespieltes Team und verstehen uns Blind und das ist unbezahlbar. Wenn dazu noch Verlass auf den Motor ist, kann nichts mehr schiefgehen.

Worauf kommt es beim Fahren auf dem Nürburgring/der Grünen Hölle an?
Antwort: „Kontrolle und Konzentration sind hier die Zauberworte. Wer das Auto versteht und kontrollieren kann, kann auf der Strecke alles geben und so die beste Zeit einfahren.
Durch die vielen Kurven ist der Streckenverlauf am Nürburgring sehr anspruchsvoll, nur einmal falsch abgebremst oder zu spät eingelenkt und du landest im Kiesbett.“

Was ist bei der Verwendung von Motorenöl zu beachten – dein ganz persönlicher Tipp?
Antwort: „Motorenöl wird oft unterschätzt. Man kann es nicht sehen, also ist es für viele Autofahrer unwichtig. Aber das ist eine falsche Annahme! Das richtige Motorenöl trägt zur Erhaltung des Motors, aber auch zur Steigerung Performance bei. Aufgrund seiner reinen Basis ist Shell Helix Ultra mit der Shell Pure Plus Technology daher meine klare Empfehlung, denn egal wofür und unter welchen Bedingungen, Shell Helix Ultra hat mich noch nie hängen lassen.“

Mercedes S-Klasse Coupé Night Edition – Im AMG-Anzug

Mercedes wird im April 2017 das S-Klasse Coupé in einer leicht aufgewerteten Version namens Night Edition auf den Markt bringen. Zur Wahl stehen die Motorvarianten S 400 oder S 500. Optisch hat Mercedes das Sondermodell sportlicher getrimmt. So stammen etwa die Front- und Heckschürzen aus dem AMG-Portfolio. Außerdem gibt es schwarz lackierte 20-Zoll-Räder. Darüber hinaus sind Kühlergrill, Schwellereinleger und Außenspiegelkappe…

Kostenfalle Batterie beim Plug-in Hybrid Outlander?

Dieses "elektrische Fahren" mag ja sinnvoll sein. Und ohne Emissionen, vor allem, wenn man den Strom vom eigenen Dach tankt. Aber wer bezahlt die Zeche, wenn die Technik versagt? Elektroautos und Plug-in Hybride sind doch vollgestopft mit teurer Technik. Wenn da was kaputt geht? Und dann diese Batterie - man kennt doch die ermüdenden Akkus aus Notebooks und Handys. We…

Ssangyong Tivoli Black+White – Kontrastreiche Koreaner

Ssangyongs Kompakt-SUV Tivoli ist ab sofort als Sondermodell Black+White zu haben. Auffälligstes Merkmal der mindestens 23.000 Euro teuren Ausstattungsvariante ist die zweifarbige Außenlackierung. Bei schwarzer Grundfarbe sind Dach und Außenspiegel weiß, beziehungsweise umgekehrt. Zusätzlich gibt es 18-Zoll-Räder, wahlweise in Silber oder in Schwarz. Das auf dem mittleren Ausstattungsniveau Quartz basierende Sondermodell hat Ssangyong mit einigen weiteren Ausstattungsdetails angereichert. So biete…

5x kleine Allradautos – Auf allen Vieren durch den Schnee

Nicht nur in den höher gelegenen Regionen Deutschlands wünscht sich so mancher Autofahrer im Winter einen Wagen mit Traktionsvorteil. Den Allrad-Aufpreis scheuen aber viele. Dabei muss es in der Summe nicht unbedingt viel Geld kosten, auf Schnee mehr Grip zu haben. Fünf Beispiele für Neuwagen mit Allradantrieb unter 20.000 Euro. Die klassische Wahl unter den Günstig-Kraxlern ist der Lada 4x4/Taig…

Guinness-Rekord für Kia Niro – Sparsamster Transamerika-Hybrid

Einen Spritspar-Rekord hat das Hybrid-SUV Kia Niro aufgestellt. Der kompakte Crossover durchquerte die USA von Küste zu Küste mit einem Verbrauch von lediglich 183,6 Litern Benzin – Bestwert für ein Serienauto mit Hybridtechnik und Anlass für einen Eintrag im „Guinness Buch der Rekorde“. Der Durchschnittverbrauch während der Tour lag bei 3,1 Litern, so dass es der Crossover mit 4,1 Tankfüllunge…

Bosch-Studie – Eine Viertelmillion weniger Unfälle durch vernetzte Mobilität

Schöne neue Welt: Wenn 2025 ein Großteil der Autos vernetzt sind, hat das erhebliche Auswirkungen, unter anderem auf die Sicherheit im Straßenverkehr: Nach Modellrechnungen des Automobil-Zulieferers Bosch und des Beratungsunternehmens Prognos für Deutschland, die USA und China könnten dann 260.000 Unfälle mit Verletzten verhindert werden – dadurch, dass viele Fahrzeuge mit dem Internet verbunden sind und bestimmte Sicherheitssysteme an Bor…

Mini John Cooper Works Clubman – Im Club der schnellen Kombis

Mini beschert seinen Fans und denen, die es noch werden wollen wieder einmal die eierlegende Wollmilchsau in Form eines Kleinwagen-Kombis, der Lifestyle-Faktor besitzt und schnell ist. Mini drückt es distinguierter aus – es handelt sich also um den längst etablierten Allrounder mit dem klangvollen Namen Clubman – 1.250 Liter Stauvolumen bei umgeklappten Rücksitzen sind inbegriffen, nicht Spitzenklasse, aber schon ein…