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Jeep Grand Cherokee Trailhawk – Ab in die Pampa

Wer einen Jeep will, will meist auch offroad fahren. Im Fall des Grand Cherokee geht das mit der neuen Trailhawk-Version besonders gut. Das für Geländefahrten hochgerüstete SUV ist ab Februar wahlweise mit 213 kW/290 PS starkem 3,6-Liter-V6-Benziner oder einem 3,0-Liter-V6-Diesel mit 184 kW/250 PS ab 62.400 Euro zu haben. Mittlerweile hat Jeep damit eine echte Trailhawk-Familie im Programm, denn de…

Skoda Octavia Drive – Sondermodell zum erfolgreichen Lifting

Skoda offeriert den frisch gelifteten Octavia nun auch als Sondermodell „Drive“. Zur Ausstattung von Kombi und Limousine zählen 17-Zoll-Felgen, Klimaautomatik und ein Infotainment-System mit Smartphone-Anbindung. Darüber hinaus gibt es kostenlos nach Ablauf der zweijährigen Herstellergarantie eine dreijährige Anschlussgarantie. Das Motorenprogramm der Kompaktmodelle umfasst vier Benziner mit Leistungswerten zwischen 63 kW/86 PS und 132 kW/180 PS sowie drei Diesel mit 6…

Erste Fahrt: Der neue Seat Ateca 4Drive

Der spanische Ableger der Volkswagengruppe demonstriert seine Stellung im Konzern mit mehr als 93.000 verkauften Einheiten im letzten Jahr, wobei beim Bestellaufkommen die sechsstellige Marke geknackt wurde. Dazu beigetragen mit 6.900 Einheiten hat seit Mitte 2016 der neue Ateca, mit dem Seat eine Lücke in seinem Portfolio schließt. Die Spanier werden nicht müde. ihren „Verkaufsschlager“ häppchenweise vorzustellen. Dabei hat der erste SUV aus dem Haus Seat einiges mehr zu bieten als „nur“ ausreichend Platz. Seats Ingenieure nutzen ihren SUV als Technologieträger. Ausgestattet mit diversen Fahrerassistenzsystemen, die sowohl der Sicherheit als auch dem Komfort dienen, startet der Ateca nun auch mit den „4Drive Antriebskontrolleinstellungen“ durch. Eingebunden sind weitere Fahrprofile wie „Schnee“ und „Off-road“. Ab sofort bestellbar stehen die neuen Features im neuen Ateca beim Händler zum Einstiegspreis von 26.970 Euro (1.4 EcoTSI 4Drive) zur Verfügung.

Der neue Seat Ateca 4Drive im ersten Off-road Fahrbericht

Spurt mit Allrad auch im Schnee

Entgegen dem Trend einiger Automobilhersteller, ihre Fahrzeuge mit Namen aus einer Kombination von Buchstaben und Zahlen zu betiteln, bleibt der spanische Autohersteller seiner Tradition treu. Seinen Namen bekam der Ateca in guter Seat-Manier aus der spanischen Geographie: Die Gemeinde Ateca liegt in der Provinz Saragossa im Zentrum der iberischen Halbinsel. Seit seiner Markteinführung überzeugt der SUV mit seiner äußeren Erscheinung. Seine Designer gaben ihm dafür einen großen Grill und aggressiv wirkende LED-Scheinwerfer. Allein diese beiden Komponenten lassen den Wagen von vorn breit und selbstbewusst auf der Straße stehen. Die Scheinwerfer bilden zudem den Anfang einer Sicke, die Vorder- und Hinterwagen miteinander verbindet. Am Heck endet diese Sicke wiederum an den Heckleuchten. Auch hier gibt uns das Gesamtbild wieder eine souveräne Note. Zur heutigen Vorstellung möchte Seat aber generell auf die Fahreigenschaften mit seinen unterschiedlichen Fahrprofilen aufmerksam machen, den 4Drive Antriebskontrolleinstellungen „Snow“ und „Off-road“. Zusätzlich steht noch die Hill Descent Control Funktion zur Verfügung, die dafür sorgt, dass jeder Anstieg ohne fahrerische Anstrengung absolviert werden kann. Durch die Unterstützung des Antriebskontrollsystems XDS erhält jedes Rad die erforderliche Leistung, um das Fahrzeug gleichmäßig in Bewegung zu halten. Für diese Tests lud Seat ins Hinterland von Innsbruck ein. Auf verschneiten Steilhängen und präparierten Pisten erfuhren wir das Können des spanischen SUV in verschiedenen Workshops.

Gerüstet für den Schnee mit dem 4Drive Antrieb.

Spitzenperformance im Schnee

Zunächst ging es in geführter Kolonne den nächsten Berg hinauf. Schmale verschneite Wege sind für den Ateca im „Snow“-Modus scheinbar  keine Herausforderung. Mühelos zieht der SUV den Berg hinauf und auch wieder hinunter. Passagen mit tieferem Neuschnee durchwühlt der Ateca mit einem kurzen „Kick-Down“ am Gaspedal. Der Wagen schiebt sich wie von selbst wieder zurück in die Spur. Im „Base-Camp“ angekommen, schickt uns der nächste Instruktor zum sogenannte „Drift-Workshop“. Auf einer riesigen Fläche mit weit auseinander gestellten Pylonentoren werden wir gebeten, beide Modi (Snow und Off-road) auszuprobieren. Immer wieder spielen wir sowohl mit der Gasannahme als auch dem Gegenlenken. Nach zwei Runden verleiht uns das Fahren mit dem Ateca eine gewisse Routine, die uns zielsicher durch den Parcours bringt. Am dritten und letzten Workshop soll uns der SUV aus Spanien zeigen, wie leicht es uns das Fahrzeug macht, einen Abhang sowohl rauf als auch hinunter zu fahren. Nichts leichter als das: rauf geht es im „Snow“-Modus mit ordentlich Schwung am Gaspedal. Über eine ungefähre Strecke von 200 Metern schießt der Ateca sicher nach oben. Dort angelangt, stellen wir die „Hill Descent Control“-Funktion ein. Der Wagen manövriert sich nun selbst. Unterstützt durch die eine oder andere Lenkbewegung unsererseits sowie dem selbstständigen Abbremsen des Fahrzeuges kommen wir wohlbehalten im Tal an. Unsere Tests im Schnee zeigen uns, dass der Seat Ateca absolut für jede Art der Fahrbahnbeschaffenheit gerüstet ist und selbst dem ungeübten Fahrer eine gewisse Sicherheit vermittelt.

Ob auf der Fahrt in die Berge, der Drift Challenge oder der Pisten Auf- und Abfahrt. Es gibt nur Lösungen für den Ateca.

Innenraum mit gutem Ambiente

Der von uns getestete Ateca Xcellence 2.0 TDI 4Drive mit Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe besticht nicht nur auf den Extremfahrten im Gebirge und den Workshops. Auf der Fahrt vom Flughafen Innsbruck zur Eventlocation legen wir einige Kilometer auf der Landstraße und Autobahn zurück, die mit viel Komfort wie dem gut abgestimmten Fahrwerk und den Fahrerassistenzsystemen wie der Adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage gemeistert werden. Das optional erhältliche Panorama-Glasschiebehubdach, das ab der Ausstattungslinie „Style“ für 1.120 Euro angeboten wird, lässt den Ateca nochmals größer erscheinen und bringt ein gewisses Wohlgefühl. Dieses Panorama-Dach bietet somit nicht nur dem Fahrer- und Beifahrer, sondern auch den Passagieren im Fond einen freien Blick. Beim Kofferraumvolumen hat Seat auch nicht gespart und offeriert gleich die „Best-in-Class“-Werte. So bietet das Fahrzeug Platz für die ganze Familie und zusätzlich einen Kofferraum von 485 Litern (4Drive). Bei umgeklappter Bestuhlung sogar 1.579 Liter (4Drive).

Innenraum mit angenehmen Ambiente.

Motorleistung mit reichlich Drehmoment

Die Motorisierungen beim neuen Ateca sind recht übersichtlich. So bietet Seat seinen Kunden außer den beiden Diesel Aggregaten zwei Benziner mit jeweils einer Leistungsstufe. Es performen im Benzinbereich ein 1.0 TSI Ecomotive mit 85 kW (115 PS) und ein 1.4 Eco TSI mit 110 kW (150 PS). Der größere Benziner ist mit der mittleren Ausstattung „Style“ auch im 4Drive-Modus erhältlich. Wird die 1.0 Liter Variante nur mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe präsentiert, so kann die 1.4 Eco TSI Motorisierung sowohl mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden als auch im 4Drive Modus mit einem Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe. Das von uns getestete Diesel Aggregat ist in zwei Leistungsstufen und dem 4Drive Modus zu bestellen. Den Diesel Einstieg bildet ein 1.6 Liter TDI Ecomotive mit 85 kW (115 PS) Motor, der bei einem Drehmoment von 250 Newtonmeter bei 1.500 – 3.250 Umdrehungen bereits ordentliche Kennzahlen liefert. Das Diesel Aggregat mit einem Hubraum von 2.0 Liter und einer Leistungsstufe von 110 kW (150 PS) und 140 kW (190 PS) überzeugt gerade durch das gesteigertes Drehmoment. Kommen beim 150 PS-Motor 340 Newtonmeter bei 1.750 – 3.000 Umdrehungen auf die Straße, schiebt der 190 PS-Motor mit guten 400 Newtonmeter bei 1.750 – 3.250 Umdrehungen nach vorn. Hier lässt Seat allerdings nur eine Kombination mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe und einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe zu.

2.0 Liter Diesel mit starkem Drehmoment.

Üppige Sicherheitsausstattung on board

Mit den drei Ausstattungslinien „Reference“, „Style“ und „Xcellence“ gibt uns der Autobauer aus Spanien ausreichend Optionen für jeden Geschmack. Bereits die Basisausstattung „Reference“ umfasst eine Klimaanlage mit Pollenfilter, elektrische Fensterheber vorn und hinten, einen höhenverstellbaren Fahrersitz, Müdigkeitserkennung und Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion, Berganfahrassist und Elektronische Parkbremse inkl. Auto-Hold-Funktion. Insgesamt fünf Sicherheits-Optionspakete runden das Angebot des Ateca ab. Das aufwendigste Paket listet mit dem Paket V ab 965 Euro: Stauassistent und Notfallassistent, Fernlichtassistent, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Automatische Distanzregelung ACC (bis 210 km/h), Toter Winkel Assistent und Ausparkassistent.

Der Seat Ateca kann einer Fahrt in den Schnee entspannt entgegen sehen.

Fazit: Mit dem Ateca schafft Seat den Einstieg in das Segment der SUV mit einer gewissen Leichtigkeit. Die Kombination zwischen komfortablen Familienfahrzeug mit großzügigem Raumangebot und Fahrzeug mit hoher Fahrdynamik in allen Lagen ist geglückt.

Seat Ateca Kolonne in den Bergen.

Der Seat Ateca beweist sein „Stehvermögen“ auch im Schnee und ist nicht nur als Familienfahrzeug eine gute Wahl beim Neukauf. Dem Einsatz im Gelände steht nichts entgegen.

Text: Stefan Beckmann, Bild: Stefan Beckmann und Rolf Klatt Fotografie

Ford GT – Schneller als die Europäer

Mit der Neuauflage des GT hat Ford ein eindrucksvolles Statement auf die Räder gestellt. Was die Leistungseckdaten betraf, waren die Amerikaner bislang allerdings nur zu vagen Andeutungen bereit. Jetzt gibt es erstmals harte Fakten. Demnach mobilisiert der 3,5-Liter-Biturbo-V6 656 PS und 745 Newtonmeter Drehmoment. 90 Prozent des Drehmoments liegen bereits bei 3.500 U/min an. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Ford mit 34…

Fiat Fullback – Für alle Fälle

Pickups bestimmen – anders als zum Beispiel in den ländlichen Gegenden der USA - zwar hierzulande nicht das Straßenbild, sie werden aber immer beliebter. Im vergangenen Jahr sind immerhin rund 20.000 Kaufverträge über diese robusten Arbeitstiere getätigt worden. Seit Herbst 2016 hat auch Fiat mit dem Fullback sein Nutzfahrzeugportfolio um ein solches Fahrzeug erweitert. Der auf dem Mitsubishi L200 basierend…

Volvo V90 Cross Country – Rustikaler Allrad-Kombi

Vor 20 Jahren war es vielleicht noch ein Wagnis, als der schwedische Hersteller Volvo mit dem ersten V70 Cross Country eine völlig neue Fahrzeug-Gattung ins Leben rief. In der Zwischenzeit hat das Segment der rustikalen Allrad-Kombis im Crossover-Design zahlreiche Nachahmer gefunden, die Allroad, Alltrack oder, wie das jüngste Clubmitglied aus dem Hause Mercedes, All-Terrain heißen und sich allseits großer Nachfrag…

Test: BMW 340i GT

Es ist wirklich mehr so etwas für Kleinteilige. Alle anderen werden die große Modellpflege des kleinen Gran Turismo nicht wahrnehmen. Am Auffälligsten ist noch das neue Typenschild: BMW 340i GT. Das gab es vorher so noch nicht. Unser Test klärt, was sich hinter den Neuerungen verbirgt.

Test: BMW 340i GT

Gran Turismo, da denkt man natürlich an die weite Reise…

Mercedes E-Klasse Cabriolet – Hinten sitzen die Gewinner

Nach Limousine, Kombi und Coupé bringt Mercedes im in der zweiten Jahreshälfte 2017 noch die E-Klasse als Cabriolet auf den Markt. Der im Vergleich zum Vorgängermodell um zwölf Zentimeter längere und um sieben Zentimeter breitere Oben-ohne-Benz soll mit mehr Platz und Komfort als bisher verwöhnen. Anders als noch das aktuelle E-Klasse Cabriolet will die Neuauflage als vollwertiger Viersitzer antreten. Dan…

Volvo V90 Cross Country – Eleganz auf schlechten Straßen

Wem Volvos Oberklasse-SUV XC90 zu massig ist, soll bei den Schweden nun trotzdem wieder fündig werden. Der V90 Cross Country führt die Tradition des Offroad-Kombis XC70 weiter, interpretiert sie aber eine ganze Ecke edler. Die Markteinführung erfolgt im Februar zu Preisen ab 56.300 Euro. Optisch setzt sich der Cross Country unter anderem durch Unterfahrschutz, auffällige Beplankung an den Flanken un…

Tesla Model X 100 D – Sport-Van für Hollywood

Eines muss man Tesla lassen – sie haben die Branche aufgemischt und Lösungen zu Problemen gefunden, die vorher niemanden kümmerten. Das Thema Schnellladestationen an Autobahnen beispielsweise wäre ohne Teslas privates Engagement samt Verschenken des Stroms gar keins, weil es eben keine Säulen gäbe. Wir haben probiert, wie sich das Tesla Model X im winterlichen Alltag schlägt. Model X, das is…

Skoda Kodiaq – Ein SUV macht auf Sportler

Skoda betont beim Kodiaq das „S“ in SUV. Mit dynamischer Optik soll die neue Variante „Sportline“ Kunden locken, denen das Standardmodell zu gewöhnlich und die kürzlich vorgestellte „Scout“-Variante zu rustikal rüberkommt. Zu den besonderen Merkmalen der Ausstattungslinie zählen spezielle Stoßfänger, bis zu 20 Zoll große Räder und schwarz lackierte Karosseriezierteile. Das Zentralinstrument im Cockpit stellt zudem G-Kräfte und Turboladedruck dar…

Aston Martin Vanquish S Volante – Da geht was

Neue Modelle von Aston Martin sehen meist so aus, wie Modelle von Aston Martin schon recht lange aussehen. Satt gesehen haben wir uns an den irgendwie immer gleichen Allerbasterkörpern dennoch nicht, wie das jüngste Modell beweist: Auch der neue Vanquish S Volante löst allein beim Anblick ein kleines Blitzgewitter zwischen den Schläfen des Betrachters aus. Zudem ist das Muskelpaket atemberauben…

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander: Vorfreude auf das Modelljahr 2017

Wir begleiten den Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander ja nun schon seit einiger Zeit. Und er uns. Begonnen haben wir den Dauertest im Oktober 2014, damals noch mit dem ersten Modell. Der ursprünglichen Variante. Und vor allem, damals war der Plug-in Hybrid Outlander noch der "Erste" Plug-in Hybrid SUV auf dem Markt. Der Vorreiter einer ganzen Armada von Modellen die mittlerweil…

Test: Renault Megane GT

Er ist ein Zwischending. Kein voll ausgezogener RS, der im Mégane-Kleid seit Jahren die Benchmark der schnellen Kompakten bildet, aber eben auch deutlich mehr als der normale, hübsch und teuer aufgepolsterte Preislistenkönig. Im neuen Renault Mégane GT TCE 205 EDC sind es vor allem die Lebendigkeit, das Kommode und die doch überraschende Leistungsfähigkeit, die dem Piloten gefallen. Denn: 205PS au…

Porsche 917 – Rennlegende unterm Hammer

Der Porsche 917 zählt zu den legendären Rennwagen des 20. Jahrhunderts. In Paris versteigert Sotheby’s nun ein besonders exklusives Exemplar: den 917/10 Can-Am-Spyder-Prototypen aus dem Jahr 1970. Der erwartete Erlös liegt bei 4,6 bis 5,5 Millionen US-Dollar. Das Chassis mit der Nummer 001 war das erste von nur 13 Exemplaren und diente zur Erprobung im Windkanal und auf der Rennstrecke…

NEVS-Pläne – Elektro-Saab soll 2017 starten

Saab-Nachfolger NEVS will 2017 mit der Produktion der Elektroversion des Saab 9-3 starten. Das schwedisch-chinesische Unternehmen hat nun von der chinesischen Regierung eine der begehrten Lizenzen für den Bau von E-Mobilen erhalten. Das Werk in Tianjin soll Ende 2017 die Arbeit aufnehmen, die Jahreskapazität liegt bei 200.000 Einheiten. Zunächst sollen 150.000 Elektro-Limousinen an ein Leasing-Unternehmen in China geliefert werden. De…

Neue Mercedes A-Klasse – Auch als Limousine

Weniger als eine Studie, mehr als eine Skizze: Mit der Skulptur „Aesthetics A“ hat Mercedes nun einen ersten Ausblick auf die nächste Generation der A-Klasse gegeben. Die Designer haben eine schnittige Limousine gestaltet, die die dynamische Formensprache der aktuellen Generation aufnimmt und weiterführt. Der Stil wirkt puristischer als zuletzt, auch weil Sicken und rein dekorative Linien weitgehend zu fehlen scheinen…

Test: BMW 225xe – Der Fortschritt gewinnt, immer

Sich selbst Grenzen zu setzen ist in einer Welt, die immer direkter, verbundener und schneller wird ein Fehler. Dazu gehören auch zur Legende verklärte Markenkerne, oder wie sie es heute gerne nennen: unique selling proposition.

Fahrbericht BMW 225xe Active Tourer

Und so ist es dann irgendwie ein Befreiungsschlag, wenn du plötzlich in einem generell eher frontgetriebenen Van sitzt, dessen Dreizylindermotor que…

Mercedes E-Klasse All-Terrain – Der schlankere GLE

Zu Preisen ab 58.100 Euro ist nun die Mercedes E-Klasse All-Terrain bestellbar. Der Business-Kombi im Offroad-Design wird von einem 143 kW/194 PS starken 2,0-Liter-Dieselmotor angetrieben, zur Ausstattung zählen Allradantrieb, Luftfederung und eine Neungangautomatik. Weitere Merkmale des Geländekombis sind ein Lamellengrill im SUV-Stil, ein angedeuteter Unterfahrschutz und robuste Karosserieplanken. Der Aufpreis für das All-Terrein-Modell gegenüber dem Standard-Kombi mit gleichem Antrieb beträg…

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Grüner Sieger

Er ist eines der echten Erfolgsmodelle der Japaner: Die Rede ist vom Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid. Selbst spricht Mitsubishi vom Flaggschiff der Marke. Und wenn man ehrlich ist, kann man dem Outlander PHEV, wie der Kompakt-SUV kurz genannt wird, diesen Titel nicht streitig machen. Immerhin ist der Plug-In Hybrid zum dritten Mal in Folge „Sieger in Grün“ in der Kategorie Kompakt-SUV. Verliehen wird der Preis von Auto Test und Ökotrend, einem unabhängigen Institut für Umweltforschung.

Nicht nur der niedrige Verbrauch überzeugt

Die Essenz des Erfolgs: Der nachhaltige Hybrid-Antrieb

Im Ökoranking wird nicht nur der Durchschnittsverbrauch bewertet – der aktuelle NEFZ-Standard ist aktuell ohnehin stark umstritten – sondern der gesamte Lebenszyklus des Fahrzeugs. Und hier hat der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid besonders gut abgeschnitten: Von der Herstellung bis zum Recycling. Gewertet wurden, neben dem Kraftstoffverbrauch von rund 1,7 Litern Super auf 100 km und kombiniert 13,4 kWh/100km Strom auch Schadstoff- und Geräuschemissionen. So stößt der Outlander PHEV gerade einmal 41 g CO2 pro Kilometer aus. Damit zeigt sich, dass Mitsubishi die Wahrnehmung ökologischer und sozialer Verantwortung ernst nimmt. Und das spiegelt sich wiederum im Testergebnis wider: Der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid erreichte 90,9 von 100 möglichen Punkten und ließ seine Mitbewerber damit hinter sich.

Zum dritten Mal in Folge

Dank geringer Emissionen wird die Umwelt vorbildlich geschont

Dass es nicht leicht ist, einen Titel zu verteidigen, kann man kaum glauben, schließlich hat es der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid zum dritten Mal in Folge geschafft. Das spricht für seine Qualität und Nachhaltigkeit sowie für den hohen Grad der Ausgereiftheit seiner Technik. Zudem ist das Konzept in der Klasse der Kompakt-SUV recht einzigartig: Kein anderer Hersteller bietet die Kombination aus einem Benziner und einem Elektromotor, der in der heimischen Garage geladen werden kann. Sind die Akkus voll, kann der Outlander Plug-In Hybrid bis zu 52 km weit fahren, ohne den Verbrenner auch nur einmal bemüht zu haben. Das ist gerade für Berufspendler ein sehr brauchbarer Wert. Aber auch auf der langen Reise mit Kind und Kegel macht der SUV eine gute Figur, ermöglicht er schließlich eine maximale Reichweite von 800 km. Da müssen die Passagiere wohl früher zum Boxenstopp, als der Outlander PHEV.

 

Jaguar E-Type wird zum Eagle Spyder GT – Radikal verteuert

Ein Jaguar E-Type ist auch heute noch ein Augenschmaus. Fahrtechnisch bietet die 60er-Jahre-Ikone aus heutiger Sicht allerdings viel Optimierungspotenzial. Das hat auch der englische Restaurator Eagle entdeckt, der alte E-Types restauriert oder auch radikal umbaut und dabei auf einen modernen Stand der Technik bringt. Das jüngste Modernisierungs-Projekt aus dem Hause Eagle heißt Spyder GT. Als Basis für den Spyder G…

Range Rover SVAutobiography Dynamic – Der Gentleman-Express

Individualisierung steht in der Autobranche hoch im Kurs. Ganz gleich, ob es nur die bunten Klebestreifen auf der Motorhaube sind, eine besondere Inneneinrichtung, neue Bremsen oder ein paar PS mehr: Die Kundschaft findet immer mehr Gefallen daran, ihr Auto zu etwas Einzigartigem zu machen – beim Kleinwagen wie bei der High-End-Limousine. Statt dieses Geschäft weiterhin dem After-Sales-Markt und findigen Tuningfirme…

Mitsubishi in Genf – Ein kleiner Bruder für den Outlander

Mitsubishi zeigt auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) ein neues SUV. Das Kompaktmodell soll sich zwischen dem 4,30 Meter langen Crossover ASX und dem großen SUV Outlander (4,70 Meter) einordnen. In dieser Größenklasse fahren auch wichtige Wettbewerber wie VW Tiguan, Ford Kuga und Toyota RAV4. Neben Benzin- und Dieselmotoren könnte für Mitsubishis Herausforderer auch ein Hybridantrieb angeboten werden…

Dacia Lodgy/Dokker Facelift – Dezent aufgewertet

Erst kürzlich hat Dacia die Logan/Sandero-Familie in Details überarbeitet. Jetzt folgt ein Mini-Facelift für das Van-Duo Lodgy und Dokker. Trotz einer Auffrischung bleiben die Preise der Basisvarianten auf unverändert niedrigem Niveau. Auffälligste Änderung ist ein neuer Kühlergrill, bei dem ein wabenförmiges Gitter die bisherige Querspangen-Optik beerbt. An der Heckklappe gibt es künftig zudem eine Chromspange über dem Nummernschild. Von de…

Aston Martin V12 Vantage S – So, und nicht anders!

Es gibt Dinge, die können nur Engländer. Und damit meinen wir nicht lauwarmes Bier mit fettig ausgebackenem Fisch und gestampften Erbsen. Wir meinen mehr so: einen zehn Jahre alten Sportwagen nehmen und ihm zwei Motoren aus dem Ford Mondeo einbauen, das Ganze dann auf Diät setzen, das Fahrwerk radikalisieren und ein Schaltgetriebe aus dem Motorsport zufügen.

Die obskure Konstruktion darf sich dann Aston Martin V12 Vantage S nennen. Und sie ist wunderbar.

Ein Auto, wie es heute nicht mehr auf dem Markt sein dürfte. Die Form, so hinreißend wie am ersten Tag. So klein, so klar gezeichnet, so unglaublich zeitlos und eben einfach wunderschön. Dazu eben jener V12, dessen Grundkonstruktion als Sechszylinder tatsächlich auf Porsche zurückgeht und dann von Cosworth zum Zwölfzylinder erweitert wurde, der fernab von Turboladern und anderen elektronischen Spielereien einfach die Kraft des Hubraums und die guten alten Tricks des Frisierens nutzt, um seine Leistung zu entfachen.

573PS und 620Nm, ganz klassisch von Hand verwaltet und auf die Hinterachse losgelassen – sie spüren die Freude, oder?

Die Ansprache des V12 ist klar und deutlich. Im Vantage S darf er durch eine besonders leichte und akustisch potentere Auspuffanlage atmen und es scheint den Sechsliter zu freuen. Mit einem mächtigen Stampfen bei tiefen Drehzahlen, hinauf zu dieser unbeschreiblichen Mischung aus Fauchen und Heulen, wie es nur ein Zwölfzylinder bringt, beherrscht der Aston die aristokratische Geräusch-Klaviatur der V12 perfekt. Nur eben, dass er dabei ein bisschen virtuoser scheint als je zuvor. Wilder, entschlossener, gieriger.

Wer genau hinhört, der spürt dieses hohle Dröhnen des Ansaugtraktes, wenn die Drosselklappen bei voller Beschleunigung komplett offenstehen, diese leichten Unsauberkeiten, wenn er sich beim Wechsel in den Schubbetrieb aus hohen Drehzahlen wie zu verschlucken scheint, oder die kleinen Unstetigkeiten im Leerlauf, die von seinem scharfen Nockenprofil künden.

Und es sind genau diese Kleinigkeiten, die im Hintergrund vor sich gehen, sich nicht aufdrängen und dabei doch das Bild des Aston komplett neu zeichnen. Weg vom elegant schnellen Grand Tourer, hin zum charakterstarken Fahrerauto. Er geht dabei nicht in Extreme über wie die Konkurrenz aus Deutschland und Italien das zuweilen gerne macht, er bleibt sich in letzter Konsequenz treu – und doch: er trägt den Sportfahrer auf Händen.

Allein das Getriebe. Sieben Gänge, weil sie einfach die automatisierte Variante genommen haben und sie mit einem Schalthebelmechanismus und einem Kupplungspedal versehen haben. So erklärt sich auch die „dog-leg“-Auslegung mit dem ersten Gang in der Gasse links unten. Bei der Automatik-Variante ergab das schlicht Bauraum-Vorteile und es war mit vertretbarem Aufwand für den Handschalter nicht zu ändern. Außerdem atmet dieses Schema seit jeher den Geist des Sportgetriebes – was so schlecht ja in diesem Zusammenhang nicht ist.

Klar, man muss sich heutzutage wieder dran gewöhnen und die ersten ein, zwei Stunden bist du im Aston V12 S ständig einen Gang zu hoch unterwegs. Dazu kommt, dass die Mittenzentrierung in der Neutralstellung nicht in der zweiten Gasse, wo sich normal die Dritte und die Vierte finden würden, zum Stehen kommt, sondern immer mit etwas Vorliebe zur dritten Gasse und somit den Gängen Vier und Fünf. Wenn nun noch hinzukommt, dass die ganze Kinematik der Schalterei etwas, sagen wir, undurchsichtig ist, landest du quasi bei jedem Gangwechsel in der falschen Welle. Ob es beim Hochschalten von der Zweiten in die Fünfte ist, oder beim Zurückschalten von der Sechs in die Drei – man muss wirklich aufpassen, denn gerade letzteres kann trotz des großen Drehzahlspektrums der 573PS-Maschine schnell ein teurer Spaß werden.

Immerhin: es ist dem Sechsliter tatsächlich relativ egal welchen Gang du gerade eingelegt hast. Vollgas reißt hier in jedweder Übersetzung derart an, dass du alle Probleme schlagartig vergisst. Dabei ist es vor allem dieses Unmittelbare und Ansatzlose, das die größte Freude ausmacht. Wenn keine Turbolader auf Drehzahl gebracht werden müssen, keine Doppelkupplungssteuerungen und keine aktiven Allradantriebe um Rat und Tat gefragt werden müssen, sondern die Leistung einfach so deinen Befehlen folgen darf, dann spürst du eine wirklich tiefe, tiefe Dankbarkeit.

Weil es diese ehrliche Erfahrung heute nicht mehr gibt. Alle sind sie schneller, cleverer und einfacher zu fahren als der Aston. Und doch bist du in ihm dem Kern soviel näher. Denn es geht eben nicht bloß um Rundenrekorde, um Beschleunigungs-Duelle, oder Leichtbau-Masochismen.

Es geht um viel mehr, es geht um Freude.

Und die hast du im Aston Martin V12 Vantage S jede Sekunde. Wenn du ihn siehst, betört dich seine Form. Beim Einsteigen, wenn dir dieser unendlich teure Duft aus glattem und wildem Leder, poliertem Aluminium und nackter Kohlefaser entgegenschlägt. Beim Anlassen, beim Warmfahren, beim Feuergeben, ja sogar beim Verschalten.

Er ist kein perfektes Auto. Und genau deshalb vielleicht begehrenswerter als all’ seine Konkurrenten.

 

Audi prägt Motive in den Lack – Hier könnte Ihr Name stehen

Karosserie-Folie und Rallyestreifen waren gestern: Audi prägt auf Wunsch mattierte Schriftzüge und Bilder in den Lack seiner Sportwagen. Zunächst gibt es die neuartige Design-Individualisierung allerdings nur für den R8. Und auch dort können nur die sogenannten Sideblades - die Abdeckungen der seitlichen Lufteinlässe hinter den Türen - verziert werden. Der Kunde hat bei der Gestaltung allerdings nahezu freie Hand …

Neuer Motor für den Toyota Yaris – Up – statt Downsizing

Toyota ersetzt im Yaris den bisherigen 1,33-Liter-Benziner durch ein 1,5-Liter-Aggregat. Der neue Saugbenziner soll eine bessere Performance bei weniger Verbrauch ermöglichen. Für den hubraumstärkeren Vierzylinder gibt Toyota im Yaris 82 kW/111 PS sowie 136 Newtonmeter Drehmoment an. Im Vergleich zum 72 kW/98 PS und 118 Nm starken 1,33-Liter-Modell soll sich dadurch die Sprintzeit um 0,8 auf 11 Sekunden verkürzen. Auc…

Jeep Grand Cherokee Trailhawk – Der will nur klettern

Der Name Jeep steht als Synonym für richtige Geländewagen, also nicht nur für modische SUV, die oftmals nur über Frontantrieb verfügen und normalerweise außer Asphalt und ein wenig Schotter nichts unter die Räder bekommen. Auch wenn die Kultmarke – dem Flottenverbrauch geschuldet – beim Renegade und Cherokee auch Vorderradantrieb offeriert, die meisten Jeep-Kunden greifen zu den 4x4-Versionen. Beim gerade aufgefrischte…