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Mazda CX-3 – Das Crossoverchen

Mazda CX-3 / Daten / Preise / Test und das 2017er Facelift im Überblick

So richtig viel Mühe haben sich die Techniker von Mazda nicht gegeben, zumindest nicht beim Facelift - dafür aber wohl umso mehr bei der grundsätzlichen Konstruktion des Mazda CX-3. Denn was Mazda nun - zwei Jahre nach der Premiere des CX-3, als Facelift-Version des CX-3 liefert…

Nissan Micra – wenn weniger mehr ist

Nissan stellte unlängst die neue Generation des Micra vor. Dieser bekommt nun einen neuen Einstiegsmotor, der die Auswahl nach unten abrundet. Reicht das 71PS-Aggregat, um die fünfte und deutlich gewachsene Generation hinreichend anzutreiben? Read more

N24h2017: Der Renngott lief Amok!

Gibt es irgendeinen Superlativ, mit dem man die letzten 90 Minuten des 24-Stunden Rennens 2017 trefflich beschreiben kann? Unfassbar. Unbegreiflich. Purer Wahnsinn. Amoklauf des Renngottes? Wie auch immer, die letzten 90 Minuten des 24h-Rennens waren nicht für Menschen mit schwachen Herzen. 

Amoklauf des Renngott

Die wahnsinnigen N24-Stunden 2017

Es waren noch genau 91 Minuten und 40 Sekunden bis zum Rennende, als das Drama seinen Lauf nahm. Ein Elektronikdefekt nach dem vorletzten geplanten Boxenstopp liess das bereits dramatische Rennen vollends „explodieren“ – der Land-Audi mit der Startnummer #29 musste langsam über die GrandPrix-Strecke rollen, war ohne Leistung unterwegs. Und auch wenn der notwendig gewordene Boxenstopp nur Sekunden dauerte – aus einem Vorsprung von knapp 2 Minuten wurde ein Rückstand von gut 90 Sekunden. Und ausgerechnet der Teamchef vom dann führenden WRT-Audi R8 LMS GT3 sprach eine alte Rennfahrer-Weisheit gelassen aus: „Noch fast 1.5 Stunden Rennzeit und alles kann passieren“. Es ist die alte Weisheit: „To finish first, you have to finish first“.

Doch der Renngott fing gerade erst an, verrückt zu spielen

Während man bereits versuchte, das Drama des Land-Motorsport Audi R8 in Worte zu fassen, hatte der Renngott noch eine Menge vor. Es sollte das 24h-Rennen am Nürburgring werden, bei dem nur die Sonne schien. Ein neuer Rundenrekord schien am Horizont aufzutauchen. Und dann kamen doch noch die ganz dunklen Wolken. Und die Eifel zeigte in den letzten 30 Minuten, was „Motorsport“ in der Eifel wirklich bedeutet. Man muss immer auf das Verrückteste vorbereitet sein. Immer. Auch wenn man bereits seit Tagen einen Sonnenbrand kassierte, man Probleme hatte, weil es so heiß war, dass man keine Erfahrungen mit den Reifen besaß. 28 Minuten vor Rennende überschlugen sich die Ereignisse. Regen in Adenau. Regen in Breidscheid. Trockene Strecke auf der GrandPrix-Strecke.

„Land geht all-in“

20 Minuten vor Schluss entschied sich die führende Startnummer 9, der WRT-R8, für Slick-Reifen. Eine fatale Entscheidung, wie man Sekunden später feststellte. Und nein, eigentlich hatte die Land-Mannschaft nicht geplant, Regenreifen beim letzten Stopp zu montieren. Bis auch dieser Boxenstopp in die Hose ging. Eine zu frühe Freigabe des R8-Renners, zurückschieben, weiter tanken. Und das war der Augenblick, in dem die Land-Truppe alles auf eine Karte setzte: REGEN-REIFEN, wobei andere nur Sekunden früher, den letzten Stopp mit Slick-Reifen durchführten – RENNGOTT ohne Gnade.

Und diese Regenreifen waren genau richtig! In den letzten 17 Minuten pflügte der der grün-weiße R8 durch die Gischt, die mittlerweile große Teile der Strecke erreicht hatten. In den letzten 15 Minuten war das Regendrama auch für den Vorjahres-Sieger der Schlusspunkt. Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 1 flog im Bereich Metzgesfeld ab.

15 Minuten, in denen Helden geboren werden

Es waren die letzten zwei Runden, gute 15 Minuten, in denen Kelvin van der Linde den Land-Motorsport Audi R8 GT3 wieder in die Führung fuhr. Vom Adenauer-Forst bis zum Kesselchen hat der Land-R8 dem bis dahin führenden WRT-R8 über 2 Minuten abgenommen. 11 Minuten vor Ende rutschte der Führende im Bereich Brünnchen von der Strecke und auch der Zweitplatzierte ROWE-BMW hatte zu kämpfen und 10 Minuten vor Ende zog der Land-R8 am ROWE-BMW vorbei. Eine Runde vor Schluss kommt der WRT-Audi in die Boxengasse und Land übernimmt die Führung.

Damit hatte der DUNLOP bereifte Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3 die Führung inne – und dem Renngott ging endlich der Wahnsinn aus. Was ein Drama. Adrenalin bei allen Beteiligten. Und ein mehr als verdienter Sieg für die Mannschaft von Wolfgang Land! 

„Es ist un-fucking-fassbar. Sorry für das Wort, aber ich kann es nicht beschreiben. Eben noch in der Box gestanden mit zwei Minuten Rückstand, und die Jungs haben nicht aufgegeben, weiter gemacht, den Fehler gefunden, behoben. Vielen Dank an Land, an Audi, an meine Teamkollegen. Wahnsinns-Leistung, ich bin megastolz auf unsere Truppe!“

Christopher Mies (Land-Audi #29, Platz 1) auf dem Siegerpodest

Die anderen 23-Stunden waren aber auch nicht langweilig!

Hatte sich der Glickenhaus im Qualifying noch von der schnellsten Seite gezeigt und auch in den ersten 60 Minuten ein echtes Feuerwerk abgebrannt – so ließ der durstige Honda V6-Turbo die Gesamtperformance des SCG003 nicht in Richtung Gesamtsieg abdriften. Eigentlich schade, denn gerade die Truppe von Traum-Motorsport rund um den Ideengeber Jim Glickenhaus, sie hätten mehr als eine Pole-Position verdient gehabt.

AMG feierte 50-Jahre Historie

Auf der Rennstrecke war jedoch schnell klar: In diesem Jahr wird das AMG-Feststpiel nicht fortgesetzt. Die Dominanz der Audi R8 war zu heftig. Während der ROWE-M6 sich zwar am Ende den zweiten Platz sichern konnte, war dennoch sichtbar: Die Performance der R8 konnte man dort nicht mitgehen.

Die BMW haderten vor allem mit ihren Michelin-Reifen. Das bestätigte auch der einzige M6, der nicht mit Michelin bereift ausrückte: Der Falken BMW M6. Bei den Franzosen hatte das Verbot von „Entwicklungs-Reifen“ eine besonders schmerzliche Performance-Lücke hinterlassen. Ähnlich erging es wohl auch den Mercedes-AMG und den Porsche-Werksfahrzeugen.

Es war ein Drama. Es war geil. Es war die beste Werbung für das kommende Jahr! 

Die letzten 3.5 Stunden des Rennens:

Cadillac CTS-V: Haudrauf mit Manieren

Die Klasse der übersportlichen Power-Limousinen ist klar aufgeteilt: Mercedes-AMG E63, BMW M5 und Audi RS6 – das war´s. Oder? Mitnichten! Aus den Vereinigten Staaten scharrt ein Kandidat nicht gerade leise mit den Hufen, um es der deutschen Konkurrenz so richtig zu zeigen: Der Cadillac CTS-V. Sein Rezept ist ein 6,2 Liter V8 mit Kompressor und irrwitzigen 649 PS. Da kan…

24h-Rennen am Nürburgring 2017: Die Top 10 im Überblick

Rang Fahrer Team-Auto Runden Differenz
1. Mies / De Phillippi / Winkelhock / Van Der Linde Land-Audi #29 158
2. Palttala / Catsburg / Sims / Westbrook ROWE-BMW #98 29.418
3. Müller / Fässler / Frijns / Rast WRT-Audi #9 50.622
4. Wittmann / Blomqvist / Tomczyk / Farfus Schnitzer-BMW #42 6:54.159
5. Engel / Christodoulou / Buurman / Metzger Black-Falcon-Mercedes #1 7:10.835
6. Christensen / Bachler / Siedler / Luhr Frikadelli-Porsche #31 157
7. Weiss / Kainz / Keilwitz / Krumbach WTM-Ferrari #22 1:35.339
8. Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp / Seefried Falken-BMW #33 1:58.634
9. Alzen / Arnold / Götz / Van Der Zande Haribo-Mercedes #8 2:31.898
10. Eng / Sims / Martin / Basseng ROWE-BMW #99 3:28.817

 

Land in Sicht – Das dramatische Finale der N24-Stunden 2017

  • Erfolgreicher Konter mit Reifen-Poker nach bitterem Rückschlag
  • Audi Sport Team WRT rutscht der Sieg wieder aus der Hand
  • Rowe Racing schnappt sich im Finale noch Rang zwei

Erst tief betrübt, dann im Land der Träume: Dank eines geistesgegenwärtigen Pokers beim letzten Boxenstopp zwei Runden vor Schluss erkämpften sich Markus Winkelhock, Kelvin van der Linde, Christopher Mies und Connor de Phillippi doch noch den Sieg beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring, der eigentlich schon verloren schien. 90 Minuten vor Schluss hatte ein defekter Sensor am Audi R8 LMS mit der #29 das Team von Wolfgang Land noch nach vielen Stunden an der Spitze die Führung gekostet und den Traum vom Sieg scheinbar hatte platzen lassen. Als zwei Runden vor Schluss aber plötzlich Regen einsetzte, zog das Team beim eigentlich schon verpatzten Boxenstopp in letzter Sekunde noch Regenreifen auf und holte die schon enteilten Konkurrenten doch wieder ein. Dem zu dieser Zeit führenden WRT-Audi #9 rutschte der greifbar nahe Sieg auf profillosen Slicks noch durch die Finger. Schlussfahrer René Rast musste sogar noch Rang zwei an Nick Catsburg im BMW M6 GT3 #98 von Rowe Racing abgeben, nachdem beide für die letzte Runde auch auf Regenreifen gewechselt hatten.

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, für mich war das Rennen eigentlich schon verloren“, sagte ein fast sprachloser Markus Winkelhock nach seinem insgesamt dritten Nürburgring-Triumph nach 2012 und 2014, den 205.000 Zuschauer am gesamten Wochenende miterlebten. Für Christopher Mies war es der zweite Erfolg am Ring nach 2015, Kelvin van der Linde, Connor de Philippi und Teamchef Wolfgang Land kletterten zum ersten Mal ganz oben auf das Podest.

Hitchcock-Krimi in den letzten Minuten

„Jetzt habe ich endlich verstanden, warum der Nürburgring ‚Grüne Hölle‘ heißt“, meinte de Phillippi. „Ich habe nur noch über Funk das Kommando bekommen: Push, push, push“, verriet Schlussfahrer van der Linde. „Das war ein echter Hitchcock-Krimi. Ich bin erleichtert und riesig stolz auf meine Truppe, die nie aufgegeben und immer gesagt hat: Das Rennen ist erst bei der schwarz-weiß-karierten Flagge zu Ende. Jetzt wird nur noch gefeiert“, sagte Wolfgang Land.

Der dreimalige Le-Mans-Sieger Marcel Fässler, der sich die #9 neben Rast mit Nico Müller und Robin Frijns geteilt hatte, ging auch am Tag nach seinem 41. Geburtstag in der Eifel wieder leer aus. Trotz aller Enttäuschung gönnte der Schweizer den Erfolg den Markenkollegen, „die den Sieg verdient haben“. Riesenjubel herrschte dagegen bei Rowe Racing. „Das war absolutes Chaos. Man hat nur noch nach Gefühl entschieden. Der zweite Platz ist für alle ein Gewinn. Die Show war gigantisch. Das war Motorsport der Extraklasse“, sagte Teamchef Hans-Peter Naundorf nach der bislang besten Platzierung seiner Mannschaft am Ring, die Catsburg mit Markus Palttala, Alexander Sims und Richard Westbrook erkämpfte.

„Das war im sprichwörtlichen Sinne ein heißes Rennwochenende! Unglaublich tolles Wetter, harte Positionskämpfe bis zur letzten Minute und Fans, die eine Riesenparty gefeiert haben: Das 24h-Rennen war ein echtes Motorsportfest”, sagte Rennleiter Wolfgang Hornung, der nach 23 ¾ Stunden mit Eifel-untypischem Sonnenschein noch ein spektakuläres Finale im Regen erlebte. Denn ein Wolkenbruch in den letzten Minuten stellte den Rennverlauf noch einmal auf den Kopf. Während Rast und Catsburg in der vorletzten Runde mit profillosen Slicks fast hilflos im Schneckentempo über die Nordschleife rutschten, kämpfte sich van der Linde im Land-Audi mit seinen Regenreifen doch wieder an die Spitze zurück.

Bester Mercedes-AMG war der Vorjahressieger von Black Falcon mit der #1 auf dem fünften Platz direkt vor dem Frikadelli-Porsche #31 auf Rang sechs. Der Wochenspiegel-Ferrari #22 erkämpfte sich Position sieben, bester Bentley war die #37 von Abt auf dem 16. Platz.

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Seat Alhambra: Taxi des Jahres 2017

Wer bei Taxen ausschließlich Fahrzeuge mit Stern auf der Haube vor Augen hat, sollte umdenken. Der Seat Alhambra erhielt die Auszeichnung als „Taxi des Jahres 2017“ und ging damit als Gesamtsieger aus einem Testfeld von 21 Fahrzeugen hervor. Das Branchenmagazin „taxi heute“ rief 41 Taxiunternehmer zum vierten Mal zur Wahl, die in Fulda die Fähigkeiten der Fahrzeuge unter die Lupe nahmen. Read more

Erste Fahrten: Das Dacia Line-up Update

Dacia Line-up im Fahrbericht

12 Jahre kontinuierlicher Aufstieg

Bereits 1967 wurde das erste Dacia LKW-Komponentenwerk in Pitesti (Rumänien) mit Unterstützung des französischen Herstellers Renault zur Automobilfertigung ausgebaut. Ein Jahr später versuchen sich Franzosen am Lizenzbau und produzieren den Renault 8 und der Namen Dacia 1100. Die Idee wird geboren, Fahrzeuge weitaus billiger zu vermarkten durch Know-how aus Frankreich. Entwicklungs- und Vertriebskosten können beim Vertrieb der Dacia Modelle außen vor gelassen werden und so blieben nur die reinen Produktionskosten. Nach Übernahme der Dacia Anteile 1999 von 51 Prozent und zwei Jahre später sogar von 92,72 Prozent hatte Renault nun auch freie Hand bei der Vermarktung in Gesamteuropa. Mit dem Zitat: „Es erschien vielen unmöglich, ein modernes und zuverlässiges Auto zu einem Basispreis von 5.000 Euro anzubieten. Der Logan beweist, dass Renault die Herausforderung bewältigt hat.“ von Renaults Präsident Louis Schweitzer (2004) begann der kontinuierliche Aufstieg der Marke Dacia auch in Deutschland. Seit diesem Jahr präsentiert Dacia das vierte Modell als Stepway, die Kombivariante des Logan MCV zum Einstiegspreis von 12.200 Euro.

Dacia komplett Line-up inklusive Lodgy StepWay.

Beginnend 2005 konnte der Renault Ableger seine Verkäufe bis auf 463.018 Einheiten im Jahr 2016 steigern. Im laufenden Jahr soll die 500.000 Marke erreicht werden. Die Verkaufszahlen für das erste Quartal 2017 geben zumindest Mut dafür. Die Zulassungen stiegen um 34,7 Prozent auf 14.578 bei den Pkw und bei den leichten Nutzfahrzeugen im erstes Quartal 2016 auf 10.824 Einheiten. Der Dacia Marktanteil wuchs um 0,33 Prozentpunkte auf 1,6 Prozent (Vorjahr: 1,27 Prozent). Um diese Zahlen zu unterstreichen, wurde die komplette Modellpalette „runderneuert“ bzw. bekam die Kombivariante von Dacia ein neues Modell. Es stellte sich bereits zum 87. Genfer Autosalon der Logan MCV im „Stepway“ – Gewand vor. Um der Marke Dacia ein einheitliches Gesicht zu geben, wurde das komplette Portfolio einem Front-Kosmetik-Schliff unterzogen. Im Mittelpunkt steht der Kühlergrill mit Wabenoptik, der das Markenlogo prominent einfasst. Zusätzlich werden die Segmente für Blinker, Fern- und Abblendlicht von vier waagerechten LED-Leuchtbalken für das Tagfahrlicht unterstützt. Die Heckpartie der Dacia Palette  wird ab diesem Jahr ebenfalls im Einheitslook durch die markanten Heckleuchten und Stoßfänger auftreten. Um uns einen Eindruck der technischen Details der einzelnen Modelle zu verschaffen, lud Dacia Deutschland ins bergische Land rund um Engelskirchen bei Bergisch Gladbach ein.

Der neueste im StepWay Portfolio – Lodgy StepWay.

Sandero als günstigster Kleinwagen

Den Anfang macht der „kleinste“ im Dacia Portfolio, der Sandero, mittlerweile der „günstigste“ Kleinwagen Deutschlands mit einem Einstieg von 6.990 Euro. Zu den bereits erwähnten optischen Neuerungen gesellen sich fünf überarbeitete Motorisierungen, die mit neuer Effizienz glänzen sollen sowie ein neues Basistriebwerk. Der 1.0 Liter drei Zylinder SCe 75 liefert eine Nennleistung von 54 kW (73 PS) und ersetzt den 1.2 Liter 16V. Die vom Hersteller angegebenen Verbrauchswerte von kombiniert 5.2 Liter (117 gr. CO2/KM) erfahren wir bei den festgelegten Teststrecken leider nicht. Diese sind kurvenreich und mit kleinen schnelleren Passagen versehen, was für den Sandero ansonsten aber keine Herausforderung darstellt. Bei einer Gesamtlänge von 4,06 m bietet der „Kleine“ bequem Platz für fünf Erwachsene. Das Gepäckraumvolumen von 320 Litern lässt sich durch Umklappen der Rücksitzlehne auf 1.200 Liter erweitern. Die serienmäßige Berganfahrhilfe bleibt nicht das einzige Komfortfeature. Hinzu kommen optional ein Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer sowie akustische Einparkhilfen hinten und einer Rückfahrkamera. Für einen im Verhältnis niedrigen Aufpreis von 250 Euro bieten die Franzosen das Multimedia-Navigationssystem „Media-Nav Evolution“ an. Das Gerät lässt sich über den 7-Zoll (18-Zentimeter)-Touchscreen-Monitor einfach bedienen. Neben der Audioanlage, der Bluetooth-Schnittstelle für die Freisprecheinrichtung und das Abspielen von Dateien externer Musikträger (Audiostreaming) sowie USB- und Klinken-Anschluss bietet das „Media-Nav Evolution“ ein integriertes Navigationssystem mit dynamischer Routenführung per TMC (Traffic Message Channel).

Neu im StepWay Line-up – der Lodgy

Markenzeichen des zweiten Fahrzeuges aus der Dacia Palette, dem Mini-Van Lodgy, ist eine hohe Aufnahmefähigkeit von Personen und Gepäck. Die Länge von 4,50 Metern bildet zusammen mit dem großzügigen Radstand von 2,81 Metern und der Höhe von 1,71 Metern die Basis für Raumgefühl auf allen Plätzen. Wird der Lodgy als Fünfsitzer genutzt, stehen 827 Liter Ladekapazität zur Verfügung. Bei vorgeklappter zweiter Sitzreihe steigt das Kofferraumvolumen auf 2.617 Liter. In siebensitziger Ausführung fasst der Restkofferraum noch 207 Liter. Das Fassungsvermögen aller Staufächer schlägt mit insgesamt 30 Litern zu Buche. Unsere Fahrt führt uns auf gleicher Strecke mit dem Dacia Lodgy durch das bergische Land. Diesmal lässt sich der Dacia nicht ganz so souverän durch die Kurven unserer „Hausstrecke“ manövrieren. Leichtes Untersteuern schleicht sich dabei ein. Dennoch erleben wir den von uns getesteten Turbobenziner TCe 115 mit 85 kW (116 PS) und Direkteinspritzung als drehfreudig und agil. Der vom Hersteller dargestellte Durchschnittsverbrauch von 5,5 Liter pro 100 Kilometer (124 g CO2/km) wird von uns um 0,4 Liter überboten. Die serienmäßigen Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer sowie Dreipunkt-Sicherheitsgurte auf allen fünf Plätzen der beiden vorderen Sitzreihen sorgen im Lodgy für eine hohe passive Sicherheit. Die drei Plätze der zweiten Reihe sind mit dem ISOFIX-Befestigungssystem für Kindersitze ausgestattet. Für die gute Kurvenperformance ist das serienmäßige Elektronische Stabilitätsprogramm ESP mit Untersteuerungskontrolle und Antriebsschlupfregelung (ASR) zuständig. Zur Unterstützung trägt außerdem das Antiblockiersystem bei.

Duster – als SUV das Flaggschiff mit DCT Getriebe

Zur letzten Fahrt auf gleichem Rundkurs nutzen wir das „Flaggschiff“ von Dacia, den Duster, der gemäß einer Befragung der Bild am Sonntag (BamS) das beliebteste SUV-Modell bei Deutschlands Frauen ist. Seine kompakten Abmessungen machen es einfach, ihn sowohl durch dichten Stadtverkehr als auch auf nicht befestigten Wege zu steuern. Seine Bodenfreiheit von bis zu 21 cm macht es möglich. Dank der Böschungswinkel von 29 Grad vorn und 35 Grad hinten, des Rampenwinkels von 23 Grad sowie der knappen Überhänge von 82,2 Zentimetern vorn und 82,0 Zentimetern hinten kann der Dacia SUV selbst steile Anstiege erklimmen. Bei 4,31 Meter Länge und 1,82 Meter Breite bietet er viel Platz für bis zu fünf Personen. Das Kofferraumvolumen beträgt beim Duster je nach Sitzkonfiguration 475 bis 1.636 Liter. Bei den Allrad 4×4-Varianten liegt die Ladekapazität bei 443 bis 1.604 Litern. Highlight bei der Modellpflege für diese Jahr ist allerdings das mit dem dCi 110 Diesel Aggregat kombinierte Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe, das sehr ruhig im Fahrbetrieb agiert. Dabei leistet der Diesel 80 kW (109 PS) und doch dünne 250 Newtonmeter bei 1.750 Umdrehungen pro Minute. Außer dem optional erhältlichen Multimediasystem „Media-Nav Evolution“ sind wie beim Sandero akustische Einparkhilfen hinten sowie der Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer und eine Rückfahrkamera erhältlich.

Fazit: Allein mit einem unschlagbaren Preis-/Leistungsverhältnis ist Dacia/Renault für dieses und die zukünftigen Jahre gerüstet.

Und zum Schluss darf es der Duster sein.

Dacia modifiziert das gesamte Line-up zum richtigen Zeitpunkt, um seine Erfolgsgeschichte fort zuschreiben. Dabei stellt sich die Marke, wie die Jahre zuvor, über das unschlagbare Preis-/Leistungsverhältnis wegen fehlender Entwicklungs- und Vertriebskosten besonders gut auf. 

Text: Stefan Beckmann, Beitragsbild: Hersteller Bild: Stefan Beckmann

Das Mercedes-AMG Millionen-Euro-Hypercar

1967 wurde die Firma AMG gegründet. 1971 gewann man das legendäre 24-Stunden Rennen in Spa-Franchorchamps. Mit einem eher ungewöhnlichen „Mercedes“, der roten Sau. Als Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher in Großaspach die heute bereits legendären drei Buchstaben zu einer Marke formten – war nicht absehbar, wohin das führen würde. 50 Jahre später feiert man als „Mercedes-AMG“ das eigene Jubiläum und macht sich selbst das größte Geschenk. Und wo? Am Nürburgring – beim 24-Stunden Rennen. Der Kreis schließt sich also.

Millionen-Euro Supercar – Der „mehr als 1.000 PS Mercedes“.

Performance aus der Formel 1-Denkfabrik

Mercedes-AMG Project ONE

Mercedes-AMG hat Journalisten im Rahmen des 24-Stundenrennens einen exclusiven Einblick  unter die kommende Hülle des Mercedes-Supercars gewährt. Und was sich da zeigt, hat mindestens ebenso exclusive Wurzeln. Ganz nah am Vorbild des Formel 1-Fahrzeugs wurde der Antrieb konstruiert. Eine Kombination aus Turbobenziner und Elektroantrieb. Ein ganz besonderes Highlight stellt der nur 1.6 Liter große V6-Turbobenziner da. In der Zylinderbank sitzt ein elektrisch betriebener Turbolader und pustete dem über 10.000 Umdrehungen drehenden V6 mächtig Druck zu.

Der Turbo-Benziner wird tief im Fahrzeug verbaut, im Rücken des Fahrers sitzend. Er teilt sich den Platz dort mit einem Elektromotor. An der Vorderachse, die über eine astreine Motorsport-Kinematik verfügt, sitzen zudem zwei weitere, je 120 kW starke E-Motoren, die auf je ein Vorderrad wirken.  Wie in der Formel 1 wird auch das Mercedes-AMG Hypercar über eine Hybridantriebslösung mit der Möglichkeit zur „rein elektrischen“ Fahrt verfügen.

(Artikel über die Formel 1-Motorentechnik)

Geplant sind 200 bis 300 Fahrzeuge zu einem Preis, der ganz klar 7-Stellen haben wird! 

Vieles spricht für den Plug-in Hybriden

Seit ein paar Tagen haben wir auf mein-auto-blog einen neuen Lieferanten für Automobile Nachrichten: Die Motor Presse in Stuttgart und ihre Traditionsmarke "auto, motor und sport" liefern nun auch für mein-auto-blog die wichtigsten News aus dem Automobilbereich. Als "Blog" haben wir nicht die notwendige Größe um eine Redaktion für tägliche News vorzuhalten. Deswegen gab es bereits seit gut zwei Jahre…

Test: Fiat Spider 124

Mit dem 124 Spider bietet Fiat seit Mitte 2016 seine offen zu fahrende Ikone nach mehr als drei Jahrzehnten Pause wieder zum Kauf an. Allerdings sparen sich die Autobauer aus Italien die Hälfte der Entwicklungs- und Produktionskosten und lassen ihren Roadster zusammen mit dem neuen Mazda MX5 in Hiroshima (Japan) bauen. Mit kleinen, aber feinen kosmetischen Korrekturen repräsentiert der offen…

Glickenhaus auf der Pole-Position!

Westphal schnappt sich Pole Position für 45. ADAC Zurich 24h-Rennen

  • Glickenhaus-Pilot holt sich die „Glickenhaus-Trophy“
  • Startplätze zwei und drei für Audi-Piloten de Phillippi und Frijns
  • Ferrari komplettiert zweite Startreihe

Mit einer superschnellen zweiten Runde hat sich der US-Amerikaner Jeff Westphal sensationell die Pole-Position für das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen geholt. Westphal fuhr in 8:15,427 Minuten die Bestzeit im Top-30-Qualifying und wird damit am Samstag um 15:30 Uhr im SCG003C mit der Startnummer 704 von Platz eins ins Rennen zweimal rund um die Uhr gehen. Neben Westphal in der ersten Startreihe steht dann sein Landsmann Connor de Phillippi, der im Land-Audi mit der Nummer 29 in 8:16,102 Minuten lediglich 0,675 Sekunden langsamer war.

„Die Runde war hart am Limit, ich hatte viel Übersteuern. Das war heute einfach nach dem Motto Alles oder Nichts“, sagte Westphal. „Die erste Runde war schon ziemlich gut, aber es gab ein paar Stellen, wo es noch besser ging.“ Westphal sicherte sich damit auch die „Glickenhaus-Trophy“. Den Wanderpokal hatte 2016 der amerikanische Filmregisseur James Glickenhaus, der das Team Traum Motorsport von Westphal aufgebaut hat, gestiftet. So hatte der Teamchef das Vergnügen, seinem eigenen Fahrer die Trophäe zu überreichen. „Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist wie Woodstock – ein Festival des Motorsports“, so Glickenhaus. „Ich bin stolz, dass unser Team mit der Pole-Position heute ein Teil dieser Legende wird.“

Die zweite Startreihe ging an Robin Frijns im WRT-Audi mit der Nummer 9 und den Wochenspiegel-Piloten Jochen Krummbach im Ferrari mit der Nummer 22. Auf den Plätzen fünf und sechs komplettierten die DTM-Piloten Nico Müller in der Nummer 10 und Mike Rockenfeller in der Nummer 5 das gute Gesamtergebnis von Audi.

Vorjahressieger Maro Engel, der im Top-30-Qualifiying nicht in der Nummer 1, sondern der Nummer 3 von Black Falcon saß, war als Siebter bester Fahrer von Mercedes-AMG. Sven Müller stellte den schnellsten Porsche auf Rang acht, Augusto Farfus den besten BMW auf Rang 10. Der beste Bentley lag mit Christian Mamerow auf Rang 13.

Die Jagd zweimal rund um die Uhr beginnt am Samstag zum 15:30 Uhr; Fans können das Geschehen live im Free-TV bei RTL NITRO oder mit zahlreichen zusätzlichen Onboard-Kameraeinstellungen im Livestream auf www.24h-rennen.de verfolgen.

 

Die besten Fotos vom 24h-Rennen 2017 am Nürburgring

Es ist wieder einmal so weit. Das größte Fest des Motorsports steht an. 24-Stunden durch die „Grüne Hölle“. Und in diesem Jahr scheint das Wetter die gute Laune der Zuschauer und Teilnehmer zu teilen. Sonnenschein über allen Wipfeln. 

Zeit sich die schönsten Fotos (bis Freitag-Nachmittag) zu sichten und mit Euch zu teilen:

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Erste Fahrt: Renault Captur

Renault Captur im Fahrbericht

Der Crossover Plus

Seit Mitte 2013 präsentiert sich Renault im Segment der Crossover mit dem Captur. Auf gleicher Plattform wie sein kleinerer Bruder Clio fährt er seither jedes Jahr steigende Marktzahlen ein. Allein im Jahr 2016 konnte der französische Autobauer mehr als 215.000 Einheiten in Europa verkaufen. Um diesen Trend weiter fortzuführen erfährt der Captur im Zuge seiner ersten Modellpflege eine deutliche Aufwertung. Nicht verhehlen kann der Captur seine Herkunft aus dem Hause Renault mit dem Rhombus im Markenlogo, wenn gleich die Front dem Markenauftritt mehr zugeschnitten wurde. Kombiniert mit dem Design eines SUV im Bereich des Kühlergrills und den Stossfängern eines Crossover wirkt der Franzose erwachsener. Dennoch kommt er nicht nur chic er daher. Auch unter der Karosse hat sich einiges getan. Die Preisliste beginnt unter der 16.000 Euro Grenze.

Crossover oder SUV ?

Beim ersten Hinsehen versucht sich der Captur noch als Kompakt-SUV, Mini-SUV oder doch Kleinwagen. Seine Maße sprechen dabei eine eindeutige Sprache. Seit seiner Markteinführung  bewirbt sich der Franzose im Segment der Crossover. Sein modernes Äußeres zeigt das Fahrzeug im sportlichen und doch eleganten Look der Renaultfamilie. Beim Thema unterschiedliche Zielgruppen kamen die französischen Designer auf die Erweiterung des Farbspektrums. So bietet der überarbeitete Captur, ohnehin als zweifarbiges Fahrzeug bekannt, mehr als 30 farbliche Kombinationsmöglichkeiten beim Außen- und Innendesign. Das LED-Tagfahrlicht der Frontscheinwerfer des Captur bilden zudem sehr markant die Form eines „C“. Neu im Zuge der Modellpflege sind die optinalen LED-Heckleuchten, die das „C“ in 3D-Optik wiedergeben. Der Crossover bietet mit seiner Plattform, die er sich mit dem Clio teilt, zusätzlich ein neu abgestimmtes Fahrwerk mit einer präzise arbeitenden Lenkung, die zusammen ein völlig souveränes Fahrgefühl ergeben. Bei ersten Tests rund um die romantische Metropole  Kopenhagen des Energy TCe 120 mit 87 kW (118 PS) stellten wir fest, dass der Captur Schlaglöcher und Unebenheiten der Fahrbahn gut wegsteckt, so insgesamt sehr stabil wirkt und ein komfortables Fahrverhalten bietet. Die erhöhte Bodenfreiheit von 170 mm qualifiziert ihn aber genauso für Fahrten auf Feldwegen und Schotterpisten. Die in Kombination gehaltenen Autobahnstrecken meistert er genauso bequem und so verschafft uns das Fahrzeug ein Rundum-Sorglos-Paket.

Auch Urban eine gute Performance

Überschaubare Motorenpalette

Mit jeweils zwei Benzin- und Diesel-Aggregaten ist die Motorenpalette recht übersichtlich gehalten. Im Benzin Bereich arbeiten der ENERGY TCe 90 mit 66 kW (90 PS) und der ENERGY TCe 120 mit 87 kW (118 PS). Wird die 90-PS-Motorisierung ausschließlich mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgeliefert, kann der Kunde beim 120-PS-Aggregat zwischen einem Sechs-Gang-Schalt- und Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe wählen. Die beiden Dieselaggregate ENERGY dCi 90 und dCi 110 mit den Leistungsstufen 66 kW (90 PS) und 81 kW (110 PS) werden beim 90-PS-Motor sowohl mit einem Sechs-Gang-Schalt-, als auch mit einem Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe geliefert, während der 110-PS-Motor ausschließlich mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe bestückt ist. Alle Aggregate erfüllen die Euro-6-Abgasnorm, wobei die von uns gefahrene 118-PS-Benzin-Version mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe nur 5,5 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen soll, was gerade einmal 125 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer entspricht. Den Angaben des Herstellers kommen wir bei unserer Testfahrt sehr nahe. Der Benziner liefert ordentliche 205 Newtonmeter Drehmoment schon ab 2.000 Umdrehungen pro Minute.

Zwei Benzin- und Diesel-Aggregate

Innenraum mit Platz für Alle

Innen finden bei einer Fahrzeuglänge von 4,12 Metern bis zu fünf Personen bequem Platz. Die Kabine überzeugt mit guter Material- und Verarbeitungsqualität. Das klar gestaltete Cockpit mit langgezogenen horizontalen Linien und dem erweiterten R-Link Evolution® sowie dem Touchscreen-Multimediasystem Media Nav Evolution (7-Zoll-Display) als Blickfang und Schaltzentrale sorgen zudem für ein großzügiges Raumgefühl. Beide Systeme sind optional erhältlich und lassen sich sowohl über das Display und den Bediensatelliten am Lenkrad bedienen. Hinzu kommt das Audiosystem R&GO mit integrierter Smartphone-Halterung, die die Nutzung der gleichnamigen Applikationen möglich machen. Für mehr optischen Raum und Licht sorgt das neu auf der Liste der Optionen stehende Panorama-Glasdach.  Die Innenraumvariabilität des Captur kommt dem eines SUV gleich. Das erleben wir beim herausnehmbaren und höhenverstellbare variablen Kofferraumboden. In der unteren Position steht das maximale Kofferraumvolumen von 455 Litern bei Beladung bis zur Fensterkante zur Verfügung. In der oberen Position ermöglicht er bei umgeklappten Rückbanklehnen einen durchgängig ebenen Ladeboden. Bei dieser verringerten Bestuhlung erreicht das Ladevolumen bei dachhoher Beladung 1.235 Liter. Der variable Gepäckraumboden besteht aus zwei Teilen und lässt sich auch als Gepäckraumteiler verwenden. Hier können einzelne Gepäckstücke besser fixiert werden. Dieses Setup ermöglicht das Transportieren von Gepäckstücken bis zu einer Länge von 1,51 Meter.

Komfortables Ambiente mit Premium Akustik

Captur mit Top Lifestyle Ausstattung

Ein breites Aufgebot an radar- und kamerabasierten Fahrassistenzsystemen erhöht die aktive Sicherheit im Captur. Hierzu zählen unter anderem der Spurhalte-Warner und die Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitswarner. Optional sind darüber hinaus Toter-Winkel-Warner und Notbremsassistent verfügbar. Auch ein Easy Park-Assistent wird es optional geben. Der Fahrer muss lediglich behutsam Gas geben und bremsen, während der Easy Park-Assistent die Lenkarbeit übernimmt. Mit den fünf Ausstattungsvarianten will der französische Autobauer auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse eingehen. Startet der Captur mit der Variante „Life“ beim veränderten Innen- und Außendesign, darf sich der „Experience“ Kunde über mehr sportliche Applikationen erwarten. Die mittlere Ausstattung „Intens“ bietet mehr SUV-Look und Komfort. Die Top-Variante des Vorgängers „Crossborder“ soll mehr On-Board-Infotainment liefern. Neu im Programm demonstriert Renault mit der Version „Initiale Paris“ nicht nur die All-In Ausstattung, das Fahrzeug soll eine Brücke zum nächsten Segment mit mehr Ambiente und Infotainment schlagen. Preislich beginnt der Captur seine Reise bei 15.890 Euro. Ende der Fahnenstange bildet ein voll ausgestattetes Fahrzeug mit einem Preis von 27.790 Euro.

Crossover mit Freizeit Charakter

Fazit: Ein klares Zeichen, dass Fahrzeuge mit Fahrspaß, Nutzwert und Freizeitcharakter auch unterhalb der 16.000 Euro-Grenze auf dem deutschen Markt zu vertreiben sind, zeigt der überarbeitete Captur. Dennoch kommt der Kunde mit mehr Anspruch auf Qualität und Verarbeitung nicht zu kurz.

Fahrzeug für jede Aktivität

Das neue Update des Renault Captur  ist Crossover mit Ambitionen zum SUV. Ein MUSS als Familienfahrzeug und für Menschen mit dem Hang zu Extrem Freizeit Aktivitäten.

Text: Stefan Beckmann, Beitragsbild: Hersteller Bild: Stefan Beckmann und Hersteller

News und Stimmen 1. Qualifying

August Farfus sicherte dem BMW Team Schnitzer die vorläufige Pole-Position für das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Im BMW M6 GT3 mit der Startnummer 43 fuhr der Brasilianer in 8:22,307 Minuten die Bestzeit. Platz zwei ging an das Bentley Team Abt #39 mit einem Rückstand von 0,948 Sekunden vor dem Schnitzer-Schwesterfahrzeug mit der #42, dem am Ende 1,565 Sekunden auf die Spitze fehlten.

1 – Engel / Christodoulou / Buurman / Metzger (Mercedes-AMG GT3)

21:36 Uhr Manuel Metzger: \“Es war gut und hat Spaß gemacht. Die erste Runde war etwas grenzwertig vom Licht, weil die Sonne sehr tief stand. Das war dann in der zweiten Runde besser, aber da hatte ich leider mehr Verkehr. Deswegen war die erste schneller. Das Auto hat sich gut angefühlt. Es läuft nach Plan. Wir wollen in die Top-30, wenn wir das nicht schaffen, wäre das eine Enttäuschung.\“

4 – Haupt / Al Faisal / Stolz / Juncadella (Mercedes-AMG GT3)

23:01 Uhr Luca Stolz: \“Wir hatten im Freien Training noch ein paar Probleme. Unser Hauptziel war, diese auszumerzen. Zudem müssen wir uns noch für das Top-30-Quali qualifizieren. Das sieht im Moment nicht so schlecht aus. Morgen früh müssen wir aber nochmal angreifen, um sicher zu gehen, dass wir wirklich dabei sind.\“

20:50 Uhr Daniel Juncadella: \“Meine Runde war nicht schlecht, aber ich hatte viel Verkehr auf der Strecke. Mal sehen, ob wir die Position halten können.\“

20:39 Uhr Bestzeit mit 8:29.260 Min. knapp schneller als die Teamkollegen in der #1. Aufgrund der Gelbphase am Ende der Boxengasse werden nicht allzuschnell neue Bestzeiten kommen.

5 – Stippler / Rockenfeller / Busch / Moller Madsen (AUDI R8 LMS)

22:37 Uhr Mike Rockenfeller: \“Es ist noch viel los. Anscheinend suchen viele auch im Dunkeln noch ihre Linie. Unser Auto fühlt sich gut an und wir spulen derzeit unser Programm ab.\“

8 – Alzen / Arnold / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)

23:17 Uhr Uwe Alzen: \“Ich bin die zwei Runden gefahren, die ich brauche, um mich zu qualifizieren. Die Strecke ist in einem guten Zustand. Es gab keine Unfälle. Wir konzentrieren uns auf die Vorbereitung für das Top-30-Qualifying, für das wir uns schon qualifiziert haben.\“

22:18 Uhr \“Lance David Arnold: \“\“Unser Auto ist repariert und läuft wieder tadellos. Der Verkehr muss sich jetzt bei Einbruch der Dunkelheit erst noch ordnen. Für uns geht es jetzt darum, die Lichter einzustellen und einige weitere Sachen bei Nacht zu testen.\“

21:16 Uhr Maximilian Götz über die offene Motorhaube zum Ende des Freien Trainings: \“Das war ein kleiner Auffahrunfall von Uwe Alzen mit einem Porsche, ein Missverständnis auf der Grand-Prix-Strecke beim Überholen. Es gab eine kurze Stauchung im Auto und die Haube ging auf. Es war nichts Großes und wurde wieder repariert.\“

13 – Dittmann / Albrecht / Schall / Lachmayer (Chrysler Dodge Viper)

21:25 Uhr Das beste Team der alternativ betriebenen Fahrzeuge ist die Chrysler Dodge Viper rund um Titus Dittmann auf Gesamtplatz 66.

19 – Klingmann / Müller / Edwards / Onslow – Cole (BMW M6 GT3)

22:10 Uhr John Edwards: \“Ich bin am Nachmittag nicht gefahren, von daher habe ich meine ersten Runden in der Dämmerung absolviert. Da ist die Nordschleife noch einmal spezieller. Doch es lief soweit gut. Die Zeit der Vorbereitung ist vorbei, jetzt geht es endlich los!\“

20 – Krohn / Müller / Spengler / Wittmer (BMW M6 GT3)

22:47 Uhr Bruno Spengler: \“Ich musste mich erst an das Fahren auf der Nordschleife bei Nacht herantasten. Es war recht viel Verkehr, es gab einige gelbe Flaggen und Code 60. Es war gut, dass ich so viel Nacht-Erfahrung sammeln konnte.\“

22 – Weiss / Kainz / Keilwitz / Krumbach (Ferrari 488 GT3)

22:55 Uhr Das Team arbeitet in der Box am aufgebockten Fahrzeug.

21:54 Uhr Jochen Krumbach setzt den Ferrari mit einer Zeit von 8:23,737 Min. auf den zweiten Platz.

21:06 Uhr Daniel Keilwitz: \“Es war richtig viel los. Ich glaube, ich habe auf der Grand-Prix-Strecke schon zehn Sekunden verloren. Jetzt werden sich die Autos mehr auf der Strecke verteilen und damit müssten auch alle schneller werden.\“

29 – De Phillippi / Mies / Winkelhock / van der Linde (Audi R8 LMS)

21:30 Uhr Kelvin van der Linde: \“Momentan haben wir sehr schöne Bedingungen zum Fahren. Die Sonne steht einem zwar ein bisschen in den Augen, aber die Stecke ist in einem guten Zustand und die Temperaturen gehen runter. Damit kommen die Reifen in ein gutes Arbeitsfenster. Wir konzentrieren uns im Moment mehr auf die Rennabstimung und werden erst morgen Früh auf eine schnelle Qualifying-Runde gehen. Wir haben ein paar Änderungen am Setup vorgenommen, die eine echte Verbesserung waren. Dieses Rennen mit all den Fans und Lagerfeuern ist einfach unglaublich.\“

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler / Müller (Porsche 911 GT3 R)

21:28 Uhr Fahrerwechsel im Team aus Barweiler: Andreas Ziegler verlässt den Porsche und Sabine Schmitz wird das Steuer übernehmen.

33 – Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp / Seefried (BMW M6 GT3)

23:34 Uhr Der Falken-BMW hat die Mindesthöhe, die in diesem Jahr vorgeschrieben ist, nicht eingehalten. Daraus resultiert eine Rückversetzung um zehn Positionen nach dem Zeittraining.

35 – Schmidtmann / Hammel / Schwager (Renault R.S.01)

21:51 Uhr Dominik Schwager: \“Bis jetzt läuft es ganz gut, wir haben keine Probleme. Es sollen jetzt mal alle drei Fahrer einige Runden am Stück fahren. Bis jetzt läuft alles nach Plan. Später werden wir neue Reifen aufziehen und sehen, was möglich ist.\“

37 – Brück / Menzel / Verdonck / Jöns (Bentley Continental GT3)

22:54 Uhr Christopher Brück: \“Die Bedingungen sind nicht perfekt – es liegt viel Dreck auf der Strecke. Deshalb sind wir langsamer als bei früheren Rennen. Morgen müssten wir schneller werden, da die Strecke langsam sauberer wird.\“

22:52 Uhr Christopher Brück: \“Die Bedingungen sind nicht perfekt – es liegt viel Dreck auf der Strecke. Deshalb sind wir langsamer als bei früheren Rennen. Morgen müssten wir schneller werden, da die Strecke langsam sauberer wird.\“

21:15 Uhr In langsamer Fahrt im Bereich der Döttinger Höhe unterwegs

38 – Jöns / Mamerow / Pepper / Brück (Bentley Continental GT3)

23:17 Uhr Das Fahrzeug wird in der Box noch einmal für eine letzte Ausfahrt vorbereitet.

21:16 Uhr Christer Jöns: \“Ich bin jetzt meine ersten Runden am Stück gefahren. Es waren interessante Bedingungen, da die Sonne derzeit untergeht. Ein paar Details müssen wir noch verbessern. Wenn es dunkel ist, werden wir uns um die Einstellung des Lichts kümmern.\“

39 – Borum / Moore / Eden (BMW 335 i)

20:57 Uhr \“Nachtrag zum Unfall zum Beginn des Trainings. Am Steuer saß Michael Eden: ,,Ich bin mit kalten Reifen aus der Box gestartet und habe schlagartig den Grip verloren! Das tut mir echt leid!\“\“ Das Team erwartet nun das Auto zurück im Fahrerlager, um die notwendigen Reparaturen beginnen zu können.\“

20:30 Uhr Der Fahrer hat ausgangs der Boxengasse die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und ist in die Leitplanke eingeschlagen.

42 – Wittmann / Blomqvist / Tomczyk / Farfus (BMW M6 GT3)

21:04 Uhr Neue Bestzeit mit einer Zeit von 8:23.872 Min.

43 – Farfus / Lynn / Felix Da Costa / Scheider (BMW M6 GT3)

23:29 Uhr Augusto Farfus hat die Bestzeit seines Teamkollegen Antonio Felix da Costa in 8:22,307 Minuten nochmals um eine Zehntelsekunde unterboten.

23:28 Uhr Timo Scheider: \“Grundsätzlich sind wir mit dieser Position zufrieden. Da wir noch keinen Platz im Top-30-Qualifying haben, müssen wir Gas geben. Dass dies in der Dunkelheit geklappt hat, ist umso schöner. Ich denke, dass im Q2 noch einiges passieren wird. Antonio ist die Zeit auf weichen Reifen gefahren. Für einen Neuling auf der Nordschleife sehr gut.\“

23:17 Uhr Übernimmt mit einer Zeit von 8:22.402 Min. den ersten Platz vom Abt-Bentley #38.

47 – Asch / Baumann / Hohenadel / Mücke (Mercedes-AMG GT3)

22:19 Uhr Christian Hohenadel: \“Wir haben die Lichter eingestellt und geschaut, ob alles passt. Es war perfekt. Ich fahre jetzt dann noch eine Runde im Dunkeln, um mich auf die Nacht-Stints einzuschießen.\“

21:53 Uhr Dominik Baumann übergibt das Steuer an Sebastian Asch. Baumann zu seinem Stint: \“Leider hatten wir am rechten Vorderreifen einen Druckverlust. Warum das passiert ist, müssen wir noch feststellen. Sobald es dunkel wird, müssen wir das Licht noch einstellen. Der Verkehr ist schwierig, da jeder noch seine Linie sucht.\“

48 – Heyer / Schneider / Dontje / Assenheimer (Mercedes-AMG GT3)

22:00 Uhr Kenneth Heyer: \“Es war eigentlich ganz gut. Wir probieren heute im ersten Qualifying noch zwei Sachen aus. Das hat jetzt bei der zweiten Änderung sehr gut funktioniert. Wir sind eine ganze Ecke schneller geworden und sind im Fahrplan.\“

50 – Baumann / Buhk / Mortara / Sandström (Mercedes-AMG GT3)

22:22 Uhr Edward Sandström: \“Es macht sehr viel Spaß hier im Dunkeln… Es ist ein Privileg, so ein fantastisches Fahrzeug hier auf der Nordschleife fahren zu dürfen. Alles war gut in meinem Stint.\“

22:11 Uhr \“Maximillian Buhk: „Das Auto ist super. Leider war viel Verkehr und wir haben nicht die richtige Lücke getroffen, die wir gebraucht hätten. Wir hingen immer im Verkehr fest.“

66 – Aust / Oeverhaus / Jahn / Bollrath (Porsche 911 GT3 Cup-MR)

20:58 Uhr David Jahn steigt aus – Stefan Aust übernimmt das Steuer. Jahn zu seinem Stint: \“Wir hatten im Training noch ein paar Probleme, die wir aber lösen konnten. Details könnte man noch verbessern, aber wir sind schon sehr zufrieden. Die ersten beiden Runden war schön und katastrophal gleichzeitig, da natürlich alle gleichzeitig rausgefahren waren. Wir absolvieren jetzt alle unsere Pflichtrunden.\“

76 – Hauschild / Czyborra / Hüttenrauch / Kodidek (Porsche 991 GT3 Cup HRT)

23:10 Uhr Nachtrag zum technischen Defekt im freien Training. Es gab Probleme im Bereich des Motors. Da man noch genug Zeit hat, wechselt man direkt den kompletten Motor, um für das restliche Wochenende auf Nummer sicher zu gehen.

89 – Wieninger / Andree / Schmid / Schmitz (Audi TTRS2)

21:24 Uhr Der Audi TT RS, aktuell pilotiert durch die 29-jährige Daniela Schmid, liegt als bester Fronttriebler auf Gesamtrang 49.

105 – Caba / Lange / Sprungmann (Ford Focus RS)

22:04 Uhr Durch Einschlag des Ford Code 60 im Bereich Hohenrain.

131 – Epp / Holthaus / Bohrer / Uelwer (Renault Clio RS CUP Avia Racing)

21:52 Uhr Der Avia-Clio ist über die gesamte Trainingssitzung bisher das Maß in der Klasse der Specials bis 2.000ccm. Direkt in der ersten Runde des Trainings markierte man mit einer Zeit von 10:00,722 Minuten die Bestzeit markieren. Platz zwei geht an #123 mit annähernd 12 Sekunden Rückstand.

132 – Lomas / Gavris / Gusenbauer / Gusenbauer (Toyota GT86)

22:09 Uhr Das Toyota-Team ist lediglich vier Runden gefahren. Jeder Fahrer hat seine Pflichtrunde absolviert. Morgen wird noch einmal auf Positionsverbesserung gefahren.

136 – Dr. Dr. Tveten / Fübrich / Nytröen (Porsche 911 Carrera)

21:17 Uhr Nach rund 50 Minuten im ersten Zeittraining liegt das Porsche Trio auf Gesamtplatz 58 und ist somit das beste Serienwagenteam.

145 – Glenn / Halse / Burnett (BMW E36 M3)

22:00 Uhr Steht mit technischem Defekt auf der Grand-Prix-Strecke.

704 – Westphal / Mailleux / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)

23:06 Uhr Felipe Laser: \“Wir mussten einen kurzen unplanmäßigen Stopp einlegen. Wir probieren momentan noch Bremsbeläge aus und mussten eben an die Box kommen, um sie zu wechseln. Wir fahren aber gleich wieder raus.\“

911 – Dumas / Makowiecki / Pilet / Lietz (Porsche 911 GT3 R)

23:15 Uhr Richard Lietz übergibt an Romain Dumas und sagt zu seinem Stint: \“Bei uns läuft es gut, aber wir wollen uns natürlich stetig verbessern. Wir arbeiten derzeit noch am Setup. Es geht aber mehr um kosmetische Dinge – es soll sich jeder im Auto wohlfühlen. Alles, was es dem Fahrer einfacher macht, ist sehr wichtig.\“

 

 

Titelbild: 24 Stunden Nürburgring 2017, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography

N24h: Schnitzer-BMW mit der Nummer 43 im ersten Qualifying an der Spitze

  • Augusto Farfus fährt in der Nacht die Bestzeit

  • Platz zwei für Bentley Team Abt

  • Noch zwölf Plätze im Top-30-Qualifying frei

Das BMW Team Schnitzer hat sich beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen am Donnerstagabend im ersten Qualifying die vorläufige Trainingsbestzeit gesichert. DTM-Pilot Augusto Farfus, der 2010 als erster Brasilianer das 24h-Rennen gewonnen hatte, unterbot im BMW M6 GT3 mit der Nummer 43 wenige Minuten vor Ende des Qualifyings in 8:22,307 Minuten die vorherige Bestzeit seines Teamkollegen Antonio Felix da Costa (Portugal) nochmals um eine Zehntelsekunde. Das Quartett des Rekordsiegerteams Schnitzer, zu dem auch noch Timo Scheider (Braubach) und Alex Lynn (Großbritannien) gehören, war eine knappe Sekunde schneller als der Abt-Bentley mit der Nummer 38 von Christer Jöns (Ingelheim), Christian Mamerow (Waltrop), Jordan Lee Pepper (Südafrika) und Christopher Brück (Köln), die 8:23,255 Minuten benötigten.

„Heute zählt das noch nicht wirklich viel. Wir sind jetzt mit der Nummer 43 Erster, das 42er-Auto ist auch vorne mit dabei. Für heute ist das okay, aber wir müssen morgen sicherstellen, dass wir das Top-30-Qualifying erreichen, um dann um die Pole Position kämpfen zu können“, sagte Farfus.

Die beiden erstplatzierten Autos nahmen damit beide Kurs auf einen Platz im Top-30-Qualifying. Bislang sind nach den Ergebnissen aus den ersten beiden VLN-Läufen und dem 24h-Qualifikationsrennen 18 der begehrten 30 Tickets für das Einzelzeitfahren um die Pole Position und die besten Startplätze vergeben. Dazu gehört auch der am Abend drittplatzierte zweite Schnitzer-BMW mit der Nummer 42, in dem Doppelstarter Farfus gemeinsam mit DTM-Champion Marco Wittmann (Fürth), Tom Blomqvist (Großbritannien) und Martin Tomczyk (Kolbermoor) fährt. Die 30 schnellsten Fahrzeuge erhalten neben dem Startrecht im Top-30-Qualifying auch für das Rennen eine blaue Lampe hinter der Frontscheibe, durch die sie für langsamere Fahrzeuge im Rückspiegel besser zu erkennen sind.

Am Freitagmorgen steht von 9:30 bis 11:30 Uhr das zweite Qualifying an, danach wird nach den Zeiten aus beiden Qualifikations-Sitzungen die Reihenfolge ermittelt, nach der die noch offenen Plätze im Top-30-Qualifying vergeben werden. Die Start-Reihenfolge im Einzelzeitfahren wird traditionell am Freitag von 15:00 bis 15:40 Uhr im ring°boulevard öffentlich ausgelost. Die Jagd nach der Pole Position beginnt dann um 19:50 Uhr; Fans können das Geschehen live im Free-TV bei RTL NITRO oder mit zahlreichen zusätzlichen Onboard-Kameraeinstellungen im Livestream auf www.24h-rennen.de verfolgen.

 

 

Titelbild: 24 Stunden Nürburgring 2017, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography

N24h: Freies Training: Erste Bestzeit für 
den Land-Audi R8 LMS #29

Das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen hat am Donnerstagnachmittag mit dem Freien Training offiziell begonnen. Die erste Bestzeit des Wochenendes auf der Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife holte sich dabei der Land-Audi R8 LMS #29.

Connor de Phillippi (USA), Christopher Mies (Heiligenhaus), Kelvin van der Linde (Südafrika) und Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) waren in ihrer schnellsten Runde in 8:19,006 Minuten gut sechs Sekunden schneller als ihre Audi-Markenkollegen mit der #10 auf dem Audi Sport Team WRT. Nico Müller (Schweiz), Rene Rast (Frankfurt/Main), Frank Stippler (Bad Münstereifel) und Frederic Vervisch (Belgien) umrundeten die Strecke in 8:25,143 Minuten. Platz drei ging mit einer Zeit von 8:26,440 Minuten an den Falken-Porsche #44 mit Laurens Vanthor (Belgien), Martin Ragginger (Österreich), Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Dirk Werner (Würzburg).

„Ich bin noch ganz entspannt gefahren, da es sich noch ums Freie Training gehandelt hat. Für das Qualifying erhoffe ich mir einiges“, sagte Kelvin van der Linde, der bei der schnellsten Runde am Steuer des Audi R8 LMS gesessen hatte. Von 20:05 bis 23:30 Uhr findet am Abend das Qualifying 1 statt, nach dem Qualifying 2 am Samstag von 9:30 bis 11:30 Uhr stehen dann die letzten zwölf Teilnehmer am Top-30-Qualifying fest. Dort geht es am Freitagabend von 19:50 bis 20:30 Uhr um die Pole Position und die besten Plätze in der Startaufstellung.

 

Titelbild: 24 Stunden Nürburgring 2017, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography

Bentley GT3: Im Luxusliner über die Nordschleife

 

 

 

Im hochkarätigen Starterfeld des ADAC Zurich 24h-Rennens findet der aufmerksame Beobachter so manchen Farbtupfer. Doch kaum einer zieht die Blicke der Fans entlang der Nürburgring-Nordschleife so auf sich, wie der knallgelb lackierte ABT Bentley Continental GT3, den Christian Mamerow mit seinen Fahrerkollegen pilotiert. Mit starken Leistungen in den bisherigen Saisonrennen auf der Nordschleife haben sie für Furore gesorgt.

Wenn sich die britische Nobelkarosse mit bulliger Optik und lautstarkem, dumpfen Grollen nähert, gerät jeder Motorsportbegeisterte ins Schwärmen. Das über 600 PS starke V8-Monster, das vom britischen Rallye-Experten Malcolm Wilson und seinem Team M-Sport entwickelt wurde, bereichert seit 2013 die weltweite GT-Szene und wird in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal vom Team ABT Sportsline beim Langstrecken-Klassiker in der Eifel eingesetzt. „Wir nehmen das ’Projekt-Nordschleife’ mit voller Konzentration und Respekt, aber auch mit großer Vorfreude in Angriff“, sagt Geschäftsführer Hans-Jürgen Abt. Christian Mamerow (Waltrop), der das 24h-Rennen bereits 2014 im Phoenix-Audi gewinnen konnte, ist dieses Jahr neu im Fahrerkader der Mannschaft aus Kempten im Allgäu.

Professionelles Umfeld lockte den 24h-Sieger von 2014 an

„Nach einigen erfolgreichen Jahren mit Audi hat sich für mich das Angebot aufgetan, mit Bentley beim diesjährigen 24h-Rennen zu starten. Ich war auf der Suche nach einer professionellen Zusammenarbeit, und das war bei der Verbindung von Abt Sportsline und Bentley gegeben. Deshalb habe ich gesagt: ’Jawohl, da habe ich Lust drauf.’ Das ist eine neue Herausforderung für mich, die ich gerne annehme“, erläutert Christian Mamerow. „Für mich war ganz einfach wichtig, in einem professionellen Umfeld zu arbeiten, um so noch einmal die Möglichkeit zu haben, vielleicht das Rennen zu gewinnen“, betont der 32-Jährige. „Und diese Sieg-Chance hat man nur, wenn man mit einer werksunterstützten Mannschaft an den Start geht“, ist sich Mamerow sicher. Die Umstellung vom Audi R8 LMS auf den rechtsgesteuerten Bentley Continental GT3 war eine besondere Herausforderung für den Waltroper Profi-Rennfahrer. „Für mich war es natürlich auch spannend zu sehen, wie schnell ich mich umstellen kann“, verrät Mamerow. „Und ich muss sagen, dass ich mich schon nach kurzer Zeit im Auto wohlgefühlt habe. Natürlich hatte ich in den ersten Runden Probleme, im rechtsgesteuerten Bentley Linkskurven richtig einzuschätzen, und habe deshalb nicht nur mehrmals die Curbs getroffen, sondern auch einige Male die Grasnarbe geküsst.“

Mamerow über Abt: „Professionell und akribisch“

Dank des über 600 PS starken vier Liter V8-Bi-Turbo-Motors hat der britische Luxusliner einen enormen Vortrieb. „Die Leistungsentfaltung durch den Turbo ist gewaltig“, sagt Mamerow. Aufgrund seiner großen Stirnfläche hat der Bentley allerdings Nachteile in Punkto Endgeschwindigkeit. „Auch in langsamen, kurvigen Passagen tut sich unser Auto im Umlenkverhalten etwas schwer“, sagt Mamerow. „Trotzdem war ich sehr überrascht, wie gut sich der Bentley dennoch fahren lässt“. Der Schlüssel zum Erfolg liegt aber auch in der langjährigen Erfahrung und in der Struktur des Abt-Teams, glaubt Mamerow. „Dort wird in allen Belangen unheimlich professionell und akribisch auf höchstem Niveau gearbeitet“, freut er sich. „Wir versuchen, aus unserem Paket das Beste herauszuholen, zählen aber sicherlich beim 24h-Rennen nicht zu den Top-Favoriten, da wir von allen Marken das älteste GT3-Auto im Feld haben“.

24h-Qualirennen: Starke Performance blieb unbelohnt

Bei der Generalprobe zum 24h-Rennen, dem ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen stand der Abt-Bentley mit der Startnummer #38, den sich Mamerow mit Christer Jöns (Ingelheim) und Jordan Pepper (Südafrika) teilt, in der Startaufstellung nur auf Platz 13 und schaffte es damit noch nicht in die Liste der Startplätze für das Top-30-Qualifying. Das Schwesterauto # 37 dagegen mit Christopher Brück (Köln), Nico Verdonck (Belgien) und Christian Menzel (Kelberg) hat sich durch Startplatz zehn bereits qualifiziert und bewies damit auch: Die Briten sind mit ihrer Performance bei der Musik. Auch im anschließenden 6h-Rennen auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nürburgring-Nordschleife lagen die beide Abt-Bentleys aussichtsreich im Rennen. Der Continental GT3 # 37 konnte sogar anfangs die Führung behaupten. Allerdings sahen beide Fahrzeuge nicht die Zielflagge, sondern schieden schon nach rund drei Stunden mit technischen Defekten vorzeitig aus. „Bei uns war es ein Turboladerschaden, der zum Ausfall führte“, erklärte Christian Mamerow enttäuscht. Jetzt hofft das gesamte Team auf mehr Glück beim 24h-Rennen …

N24h: 40. Teilnahme: Erster Pokal für Rekordstarter Volker Strycek

Schon bei der Fahrerbesprechung vor dem 45. ADAC Zurich 24h-Rennen am Donnerstagmittag übergab Rennleiter Walter Hornung den ersten Pokal: Ausgezeichnet wurde Volker Strycek, der am Wochenende zum 40. Mal beim „Eifel-Marathon“ am Start sein wird. Als Hornung dem Rekordteilnehmer ihm die Trophäe überreichte, gab es langen Applaus von allen Fahrerkollegen.

„40 Starts ist schon eine bewegende Zahl, aber ehrlich gesagt bin ich noch genauso nervös wie beim ersten Mal“, sagte Strycek, der selbst ein bisschen überrascht war, dass Hornung sogar zwei Jahre (1999 und 2004) in der Historie gefunden hatte, in denen der frühere DTM-Champion und spätere Opel-Motorsportchef sogar in drei verschiedenen Autos am Start war. Diesmal steht der 13. Doppelstart an, zum zweiten Mal nach 2016 als Familieneinsatz mit seiner Tochter Lena und seinem Sohn Robin in einem Opel Astra J OPC und natürlich auch wieder im Kult-Auto des Rennens, dem Opel Manta, der zum 17. Mal am Start steht.

Beide Einsätze sind für den 59-Jährigen Strycek, der 1976 in einem Renault R5 TS zum ersten Mal am 24h-Rennen teilgenommen hatte, hoch emotional. „Das Gefühl, mit den eigenen Kindern hier zu fahren, das kann man gar nicht beschreiben“, sagt Strycek: „Und wenn man mit dem Manta auf die Strecke geht, ist das einfach irre, was da an der Strecke abgeht. Da habe ich schon in der Einführungsrunde Gänsehaut. Ich bin sehr froh, dass ich als Gast auf diesem Auto immer wieder dabei sein darf.“

Seine schönste Erinnerung an die 40 Rennen ist der Gesamtsieg 2003. „Das war das größte Erlebnis, das stelle ich sogar noch über meinen DTM-Titel“, sagt Strycek: „Aber eigentlich ist jedes Rennen hier etwas Besonderes. Wenn man alleine daran denkt, was wir hier alles schon erlebt haben: ein überflutetes Karussell, einen abgerutschten Hang am Flugplatz, Schnee und Hagel oder extreme Hitze wie bei unserem Sieg 2003. Es ist jedes Mal eine neue Challenge und ein tolles Gefühl, das Ziel zu erreichen.“

 

 

 

Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf

Der neue Range Rover Velar – Frisch aufgeschifft

Normalerweise trifft man Fahrzeuge im Allgemeinen ja auf Straßen oder Parkplätzen an. Ok, vielleicht manchmal noch auf Fähren aber im Schiffsbauch als Installation auf einem Frachtschiff doch eher selten. Land Rover dachte sich beim Range Rover Velar „Pfeif drauf, was alle sonst so machen. Wir nehmen ein Schiff und basta“. Gesagt, getan. Es stand nämlich außer Frage, dass ein simpler Messeauftritt für die Deutschlandpremiere des Range Rover Velar keine adäquate Bühne darstellt. In einem Gemeinschaftsprojekt der Frankfurter Agenturen makerelations, Voss+Fischer und Spark44 entstand das Projekt #PUREVELAR zur Aktivierung des deutschen Marktes vor der Verkaufspremiere.

Dafür fanden sich recht spannende Locations. Zum Beispiel die Technische Universität München mit ihrem reflexionsarmen Raum. Normalerweise nutzt man diesen akustischen Raum für technische Tests und wissenschaftliche Untersuchungen. Für den neuen Range Rover Velar eine ungewöhnliche, aber bestens passende, weil absolut reduzierte Umgebung. Auch die Premierenfeier war etwas Besonderes und wurde im kleinen Kreis gefeiert. Das Konzept der folgenden Deutschlandreise ist ebenso spektakulär wie der Auftakt. Denn mehr als zwei Monate lang dauert die #PUREVELAR-Tour mit einer eindrucksvollen statischen Präsentation – an Bord eben dieses Frachtschiffes.

Frisch aufgetischt – Pardon – aufgeschifft

In 18 Städten macht das Land Rover-Schiff in citynahen Lagen fest. Start war am 10. Mai in Potsdam. Über Berlin, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Köln, Mainz, Frankfurt am Main, Nürnberg, Mannheim und weitere Ziele geht es bis zum 16. Juli nach Esslingen. Dabei wurde für den Bauch des Schiffs eine besondere Installation entwickelt. Im Mittelpunkt hier natürlich ebenfalls das modern, minimalistische Design des Velar. Gedämpfte Akustik und ein wandelbarer Innenraum sorgen für eine spezielle Atmosphäre, Sound leitet die Besucher zum Auto, das Spiel mit Licht und Dunkelheit lenkt die volle Aufmerksamkeit auf das besondere Design. Die Installation verzichtet auf unnötige Showeffekte und schafft einen echten Spannungsbogen: ganz im Stil des von Reduktion geprägten Velar-Charakters.

Der Name „Velar“ (lat. „Enthüllen“) geht zurück auf den Prototypen von 1969. Damals konstruierten die Land Rover-Entwickler den ersten geheimen Prototypen, dem sie den Codenamen Velar gaben. Heute, nicht mehr ganz so geheim, feiert Land Rover mit seinen Fahrzeugen große Erfolge. Mit dem Velar wollen die Briten nun einen neuen hochkarätigen Vertreter ihrer Zunft auf die Straße schicken. „Mit seinem modernen Design verschafft sich der neue Velar eine herausragende Stellung in seiner Klasse. Er zeigt perfekt austarierte Proportionen, kraftvoll straffe Flächen und eine unverwechselbare Silhouette.“ sagt Gerry McGovern, Land Rover Chief Design Officer. Avantgardistisch und doch unverwechselbar Range Rover, so präsentiert er sich uns nach seiner Enthüllung im Schiffsbauch.

Eingelassene Türgriffe, reduziertes puristisches Design, kantisch und kraftvoll. In Zusammenarbeit mit Designer Sebastian Scherer konnte auch im Interieur mit reduziertem Design für Emotionalität gesorgt werden. Die Herausforderung dabei war, die Einfachheit mit Luxus zu kombinieren und ihn so zu einer Einzigartigkeit zu machen. Ein großes Thema dabei war: Nachhaltigkeit. Die Produktion fand sowohl unter Nutzung von Solar- und Wasserenergie als auch mit bis zu 60% recycelbaren Materialien statt. Als erstes Modell seiner Klasse bietet der neue Velar für die Sitzbezüge ein betont nachhaltiges Angebot in Gestalt von besonders umweltverträglichen Premium-Textilien als Alternative zu Leder. Der Premium-Stoff in Dapple Grey wurde in Kooperation mit Kvadrat entwickelt, dem europäischen Spezialisten für hochwertige Textilien in anspruchsvollem Design.

Puristisch Futuristisch

Ein großzügiges Platzangebot ergänzt durch hochwertige Materialien zeigt die hohe Verarbeitungsqualität, für die Land Rover bekannt ist. Besonders ins Auge fällt auch die Tatsache, dass die Zahl der Schalter und Bedieneinheiten im Velar auf ein absolutes Minimum beschränkt wurde. Gleich zwei hochauflösende 10,2-Zoll-HD-Touchscreens sind gekonnt in die Innenraumarchitektur integriert und gewährleisten beste Unterhaltung sowie volle Kontrolle über das Wohlbefinden. Dabei arbeiten die intuitiv bedienbaren Bildschirme perfekt zusammen und fügen sich harmonisch in die puristische Innenraumgestaltung ein. Ein mit 673 Liter Volumen angelegter Kofferraum sorgt für weitere Staumöglichkeiten.

Ab dem 3. Quartal diesen Jahres wird der Range Rover Velar ab 56.400 Euro zu haben sein. Wer ihn sich vorher noch mal live ansehen will: Interessenten können sich bei Land Rover unter www.velar-circle.de anmelden und ihren Platz gratis auf der #PUREVELAR-Tour. An den jeweiligen Veranstaltungstagen ist das Schiff in der Regel zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Und auch wer nicht teilnehmen kann, darf sich dem Velar nähern: Mitglieder des Velar-Circle können von zu Hause eine Kamera steuern und sich dem Velar damit aus jedem Blickwinkel nähern.

 

Bericht: Simone Amores

Fotos: Simone Amores / Land Rover

Test: Mercedes-Benz A-Klasse

Bereits kurz vor der Jahrtausendwende stand der Autobauer aus Sindelfingen in der Entwicklung und Erprobung der E-Mobilität und Alternative Antriebe. 1997 kam hierzu die erste A-Klasse als Kompaktfahrzeug auf dem Markt. Den Schwerpunkt höher gesetzt, sollte der Unterboden als Staufach der Batterien bzw. Brennstoffzellentanks dienen. 15 Jahre später, als dieses Konzept ausgedient hatte, durften Daimlers Ingenieure ein Fahrzeug mit eine…

Freitag, der beste Tag der Woche und wir haben den …

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Freitag, der beste Tag der Woche und wir haben den zweiten Teil unseres Sechsteilers zum neuen Mercedes-Benz E-Coupé. Teil 1, kam letzte Woche – jetzt Teil 2 genießen!

10 Minuten mit dem neuen E-Coupé von Mercedes-Benz!
Der „Directors Cut“ des Mercedes-Benz E220d Coupés Reviews. Ungekürzt, dafür in kurze 10-Minuten Happen portioniert.

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Teil 2 von 6
#stayHABBY

Offroad mit dem Plug-in Hybrid Outlander?

Allradantrieb? Braucht man das? Wenn ja, gibt es Unterschiede in der Technik? Dieser Artikel soll eine Orientierung im Dschungel der Technik geben und zugleich erklären, was die 4x4-Technik des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander so besonders macht. Damit ein Auto um eine Kurve fahren kann, benötigt man in der Achsmitte ein Differential. Dieses Differential übernimmt den Ausgleich der Drehzahlunterschiede zwischen de…

Mercedes-AMG E43T 4matic – Der billigere AMG?

Habby testet den "Billigen-AMG"

Mercedes-AMG E43T 4matic - Mit Druck vorbei am Ziel?

Da steht er, der AMG-Light. Pardon. Natürlich ist auch der Mercedes-AMG E43 ein AMG - sagt ja bereits der Name. Aber geboren wurden die 43er als 450er und erst, als man das Potential des V6-Turbo so richtig erkannt hatte und man sah: Hoppla, so eine AMG-Entry-Class unterhal…

Skoda Karoq – Der Yeti-Nachfolger

Der Skoda Yeti ist tot, lang lebe der Skoda Karoq. Das Wortspiel funktioniert zwar eigentlich anders, doch haben die Tschechen den Namen ihres Kompakt-SUVs geändert und ihn der aktuellen Familien-Nomenklatur angepasst. „Karoq“ stammt von der Insel Kodiak in Alaska und steht – aus der Sprache der Ureinwohner übersetzt – für eine Kombination aus Auto und Pfeil. Letzterer passt damit also bestens zum Firmenlogo. Wir waren live mit dabei, als der Skoda Karoq der Weltöffentlichkeit zum ersten Mal gezeigt wurde und haben die detaillierten Informationen zum neuen, tschechischen Kompakt-SUV.

Willkommen in der Moderne

Der kastige Skoda Yeti ist also passé. Schade, war er im Segment der Kompakt-SUV schließlich ein Charakter-Darsteller, der nicht im Design-Einheitsbrei unterging. Dafür fährt der nun wesentlich adrettere Skoda Karoq vor und macht das Duo, bestehend aus dem Volkswagen Tiguan und dem Seat Ateca, nun zum Trio. Zwar sagen die Tschechen, dass der neue Karoq ein komplett neu entwickeltes Kompakt-SUV sei, doch die Ähnlichkeit zum spanischen Bruder ist bestechend. Dafür passt sein Design zur gegenwärtigen Skoda-Familie, die bei den SUV vier „Augen“ trägt. Zudem sollen Elemente der tschechischen Kristall-Kunst einfließen, was etwa an den Rückleuchten zu erkennen ist. Kombiniert wird dies mit einem großzügigen Platzangebot, neuen Fahrerassistenzsystemen, Voll-LED-Scheinwerfern und – zum ersten Mal – mit einem frei programmierbaren, digitalen Instrumentenpanel.

Auf großem Fuß: Der Skoda Karoq wuchs in allen Dimensionen

Gegenüber dem Skoda Yeti legte der Karoq in allen Dimensionen zu. Aber das dürfte auch kein Wunder sein, galt sein Vorgänger nicht gerade als Riese – trotz des urigen Namens. So misst der Karoq 4,38 Meter in der Länge, 1,84 Meter in der Breite und 1,60 in der Höhe bei einem Radstand von beachtlichen 2,64 Metern. Den Zugewinn an Raum spüren nicht nur die Fond-Passagiere, sondern auch derjenige, der den Laderaum belädt: Das Kofferraumvolumen liegt nun bei 521 bis 1.630 Litern, während der Yeti in der Basis lediglich 405 Liter bot. Wählt man für den Skoda Karoq die optionale VarioFlex-Rückbank, erhält man einen variablen Stauraum und kann beim Basis-Volumen zwischen 488 bis 588 Litern variieren – je nach Position der Rückbank. Zudem kann man die drei separaten Sitze einzeln verstellen oder ausbauen – der Yeti lässt grüßen. Sind die drei Sitze komplett entfernt, stehen sogar bis zu 1.810 Liter Kofferraumvolumen parat.

Aktuellste Konnektivität im Skoda Karoq

Tschechische Kristall-Kunst am Skoda Karoq

Skoda hat sich dem Anspruch verschrieben, mit dem Infotainment des neuen Karoq an der Spitze des Segments zu stehen. Dafür findet nun die zweite Generation des modularen Infotainment-Baukastens Verwendung im SUV und bietet zahlreiche Schnittstellen sowie kapazitive Touch-Displays. Je nach Version stehen ein WLAN-Hotspot und LTE-Modul bereit. Drüber hinaus bietet das System, das bereits im Facelift des Skoda Octavia erhältlich ist, die mobilen Online-Dienste „Skoda Connect“. Sie können in zwei Kategorien einsortiert werden. Zum einen wären da die Infotainment-Online-Dienste für Information und Navigation. Zum anderen kommen die Care-Connect-Dienste hinzu, die beispielsweise Assistenz bei Pannen und Notfällen bieten. Weitergehende Dienste können über die Skoda Connect-App hinzugefügt werden, sodass man etwa aus der Ferne den Tankinhalt prüfen kann, um nur eine Funktion zu nennen.

In Sachen der Konnektivität steht die Plattform SmartLink+ bereit, die Apple CarPlay, Android Auto und MirrorLink bietet. Das Smartphone lädt indes – sofern unterstützt – induktiv in der Phonebox. Bei den Assistenzsystemen stehen der Park-, Lane- oder Stauassistent parat und werden durch die Blind Spot Detection, den Front Assist für den Fußgängerschutz sowie den Emergency Assist ergänzt. Zudem gibt es nun einen Abstandsregel-Tempomaten, eine Verkehrszeichenerkennung und weitere, sicherheitsfördernde Systeme. Kompetenzen, die der Yeti bislang nicht oder nur eingeschränkt bieten konnte. Gleiches gilt für die Voll-LED-Scheinwerfer, die für den neuen SUV erhältlich sind: Das Xenon-Licht des Yeti war zwar alles andere als schlecht, doch überzeugen die neuen LED-Scheinwerfer durch eine nochmals bessere Ausleuchtung einem feineren Design.

Gänzlich neu ist das frei programmierbare, digitale Instrumentenpanel im neuen Skoda Karoq. Kennt man digitale Anzeigen anstatt der gewöhnlichen, analogen Uhren bislang schon aus Konzern-Geschwistern, können die Anzeigen nun nach eigenen Wünschen zusammengestellt werden.

Motoren – bekannte Diesel und Benziner

Gerade von hinten erinnert der Karoq an seinen Bruder Seat Ateca

Bereits zum Marktstart wird der neue Skoda Karoq in fünf Varianten beim Händler stehen. Als Basis-Aggregat hält der 1.0 TSI mit 115 PS und 175 Nm Einzug unter der charakteristisch ausgeformten Motorhaube. Sein Verbrauch soll bei 5,2 Litern im Drittelmix liegen. Empfehlenswerter scheint der ungleich kräftigere 1.5 TSI mit 150 PS, 250 Nm Drehmoment und einem noch geringeren Durst von lediglich 5,1 Litern auf 100 km.

Bei den Selbstzündern markiert der 1.6 TDI mit 115 PS und 250 Nm den Einstieg. Sein Verbrauch soll bei überschaubaren 4,5 Litern im Mix liegen. Gleiches gilt für den 2.0 TDI mit 150 PS und 340 Nm. Der ebenfalls mit 2.0 Hubraum gesegnete Dieselmotor mit 190 PS generiert indes 400 Nm und konsumiert im Durchschnitt 5,3 Standard-Milchtüten auf 100 km.

Wie Phoenix aus der Asche tauchte der neue Karoq auf der Bühne auf

Ja nach Ausstattung ist der Skoda Karoq überdies mit einer Fahrprofil-Auswahl erhältlich, die die Wahl zwischen Normal, Sport, Eco, Individual und Snow bietet. Letztere schaltet automatisch den Allradantrieb, sofern vorhanden, hinzu. Wie es mit vier angetriebenen Rädern in der Zukunft aussehen wird, ist nicht klar, schließlich geht der Trend zu SUV ohne zusätzlich angetriebene Räder. Andererseits ist Skoda eine Allrad-Marke – wie die Tschechen selbst über sich Auskunft geben. Klar ist hingegen, dass man bis 2025 seine SUV-Palette ausweiten wolle. Zunächst startet im Herbst diesen Jahres aber der neue Skoda Karoq und lässt den berühmten Schnee-Menschen vom Himalaya wieder zur Legende werden.

Im Gespräch: Design-Star Peter Schreyer

Interview mit Peter Schreyer, Design-Chef Hyundai Kia Automotive Group

Brückenschlag vom Kia Kee und Stinger

Er ist ein Star unter den Automobil-Designern: Peter Schreyer. Der geborene Oberbayer zeichnete einst für den Volkswagen-Konzern den Golf IV und Ikonen wie New Beetle und Audi TT. Seit 2006 prägt er die Formgestaltung bei Kia und heimste dabei 18 Red Dot-Awards ein. Seit 2013 ist er Design-Chef und Präsident der Hyundai Kia Automotive Group. Seine Konzeptstudie Kia Kee von 2007 ist gerade der Star einer Ausstellung im ältesten Design-Museum der Welt in München. Peter Schreyer schildert den Weg vom Kee bis zum neuen Gran Turismo Kia Stinger und blickt für mein-auto-blog in die Zukunft.

Was Konzeptstudien im Nachhinein verraten

Der Kennerblick erkennt sofort: Im Design der Studie Kia Kee von 2007 steckt viel mehr als nur die heute markentypische, sogenannte „Tigernase“. Damals hat der Kee auf der IAA Aufsehen erregt. Peter Schreyer erinnert sich: „Wir haben damit erstmals die Tigernase gezeigt.“ Seither ist diese stilprägend für die aufstrebende, südkoreanische Marke. Laut Schreyer zentriert sie das Auto, ist stark, variabel und markant. Wer den Kee heute bei seinem Auftritt in der Münchener Pinakothek der Moderne genauer betrachtet, bemerkt unter anderem auch das schwebende Dach mit unterbrochener hinterer Säule – so wie beim aktuellen Hyundai i20 Coupé oder auch beim Opel Astra.

Peter Schreyer – Kia Event in der Pinakothek der Moderne in Muenchen am 16.05.2017

Kee klingt nicht zufällig wie „Key“

Zehn Jahre nach seiner spektakulären Premiere in Frankfurt setzt sich der Kee 400 km weiter südlich in der Münchner Pinakothek der Moderne in Szene: Das grün-gelbe Coupé ist derzeit Hauptanziehungspunkt der erfolgreichen Ausstellung „Korean Design“ im ältesten Design-Museum der Welt, der seit 1925 bestehenden „Neuen Sammlung“. Direktorin Dr. Angelika Nollert nennte den Kee eine „wahre Ikone“. Sein Name klinge nicht zufällig wie „Key“, denn es handle sich um eines der „Schlüsselwerke“ von Peter Schreyer. Das lockte extrem viele Besucher an – zusammen mit weiteren Exponaten zu aktuellen koreanischen Strömungen wie „K-Pop“ oder „K-Style“. Angenehme Überraschung: Schon nach Halbzeit wurde der Ausstellungs-Folder neu aufgelegt. Nach der Eröffnung am 4. März war er so schnell vergriffen, dass „Korean Design“ jetzt von 18. Juni auf 16. Juli verlängert wurde.

Für den deutschen Auto-Designer Peter Schreyer schließt somit ein Kreis: Vor genau zehn Jahren sei der Kee „der Urvater unseres heutigen Kia-Designs“ gewesen. Ab Ende 2017 wird künftig der Kia Stinger die Klasse der viertürigen Gran Turismos bereichern. Er ist für den weltweit renommierten Automobildesigner ebenso „die Erfüllung eines Traumes“, wie der Erfolg des Kee in München: „So etwas wäre noch vor zehn Jahren undenkbar gewesen – Kia in so einem Museum. Sofort war klar, dass wir dieser Einladung folgen würden. Es ist eine tolle Sache, dabei zu sein.“

Wegsweiser fürs heutige Kia-Design

Kee, Stinger und Schreyer in der Neuen Sammlung in München – eine schöne Gelegenheit, um auf die vergangenen zehn Jahre zurückzublicken und aus erster Hand mehr über die Hintergründe koreanischen Automobildesigns zu erfahren. Mit dem Kee hinterließ Peter Schreyer für Kia eine erste deutliche Duftmarke in der Welt des Automobildesigns. Vor seinem Engagement als Kia-Chefdesigner ab 2006 war Schreyer bereits mit wegweisenden bis bahnbrechenden Modellen aufgefallen wie VW Golf IV, New Beetle und vor allem Audi TT. Heute ist er nicht nur Chef-Designer von Kia, sondern seit 2012 bestimmt er als einer der Konzern-Präsidenten die Formgebung der gesamten Hyundai Kia Automotive Group.

Peter Schreyer – Kia Event in der Pinakothek der Moderne in Muenchen am 16.05.2017

18 Red Dot Awards für Kia-Modelle von Schreyer

„Eine überwältigende Inspiration“ sei Korea mit seiner Kunst und Kultur für Peter Schreyer: „Ich bin immer wieder gerne dort. Besonders die Kunstszene ist sehr inspirierend. Unsere Autos würden sonst anders aussehen.“ Seit Peter Schreyer das Design von Kia verantwortet, hat sich der weltweite Absatz der südkoreanischen Marke fast verdreifacht: Von gut 1,1 auf mehr als 3,0 Mio. Autos jährlich. Gleichzeitig stieg der Wert der Marke Kia laut der Studie „Best Global Brands“ auf etwa das Siebenfach im Vergleich zu Schreyers Amtsantritt vor nunmehr elf Jahren. Und: Nicht weniger als 18 Mal heimsten Schreyers Kia-Entwürfe seitdem den in aller Welt renommierten „Red Dot Design Award“ ein – erstmal gelang dies 2009 mit dem Soul. Für diese Erfolgsstory war die Studie Kee ebenso verantwortlich, wie 2011 das Concept Car Kia GT – eine erste Andeutung des künftigen Stinger-Designs.

Wenn man Peter Schreyer am grün-gelben Kee sieht und über seinen ersten großen Wurf für Kia reden hört, wird sofort klar: Er ist sichtlich und zurecht stolz darauf. Selbst zehn Jahre nach seiner Premiere wirkt das Korea-Coupé sehr futuristisch. Damals wie später mit dem Stinger konnte sich Schreyer auf Basis einer Heckantriebs-Plattform designerisch austoben – ein Luxus, der ihm im VW-Konzern mit front- oder bestenfalls allradgetriebenen Fahrzeugen zuvor nie vergönnt war. Die Proportionen mit langer Haube und knackigem Hintern seien sehr angenehm für den Designer.

Eine Bibel für rund 700 Designer

Für den gebürtigen Oberbayern Peter Schreyer ist der Serienstart seines Lieblingsprojektes Kia Stinger eine echte Herzensangelegenheit. Stinger wie bereits zehn Jahre zuvor Kee verkörpern beide die von Peter Schreyer vorgegebene Designlinie der Autos von Kia. Diese hat Schreyer für seine rund 700 Design-Mitarbeiter deutlich festgelegt: „Sauber, architektonisch und technikgetrieben.“ Festgehalten und detailliert beschrieben ist dies in einem designerischen Manifest, das jeder Kia- und Hyundai-Designer in Buchform auf seinem Tisch liegen hat.

Wichtig ist Peter Schreyer auch der markentypische, sechseckige „Hexagonal“-Grill. Daran könne man deutlich erkennen, dass koreanisches Auto-Design eindeutig nichts mehr mit Kopieren zu tun habe. In der koranischen wie der gesamten asiatischen Kultur sei dies zwar keineswegs eine Schande, sondern eher eine Form der Anerkennung. Aber Schreyer legt großen Wert darauf: „Wir machen’s längst nicht mehr, eher läuft es heute umgekehrt“. Dabei kann sich der oberbayrische Designer weder ein leichtes Schmunzeln verkneifen, noch den dezenten Hinweis darauf, dass die hexagonale Form heute gar nicht so weit entfernt von München im Design zu finden sei.

Peter Schreyer – Kia Event in der Pinakothek der Moderne in Muenchen am 16.05.2017

Schreyer lobt auch andere Marken

Der Design-Chef von Kia und Hyundai hat nach wie vor auch Augen für die Produkte der anderen Marken. Besonders gefalle ihm momentan Volvo: „Die Schweden pflegen in meinen Augen erfolgreich skandinavisches Design als Statement.“ Und eine deutsche Premium-Marke hat es dem deutschen Designer besonders angetan: „Das aktuelle Mercedes-Design finde ich sehr spannend. Gerade im Vergleich zu anderen Premium-Marken sei es erstaunlich, wie Daimler-Chef-Designer Gorden Wagener es geschafft habe, die „eher als konservativ geltende Marke“ als sehr fortschrittlich zu positionieren.

Locker sieht der renommierte Designer die Zukunft mit vollautonomen Autos und Elektroantrieben: „Ein Rolls Royce mit Chauffeur ist in gewissem Sinne auch ein autonomes Fahrzeug, aber keinesfalls unemotional.“ Außen wie innen werde das Aussehen nicht unter der Möglichkeit des autonomen Fahrens leiden. Stattdessen gebe es besonders im Innenraum natürlich auch künftig Möglichkeiten, sich sein Auto persönlich einzurichten. Schreyer: „Wohnungen sind ja auch nicht alle gleich.“ Auch Elektro-Autos müsste müssten laut Peter Schreyer nicht durch eigenständiges Design sofort als solche zu erkennen sein: „Das sollte kein Dogma sein. Ein Diesel sieht ja auch nicht anders aus als ein Benziner.“

Stinger so erfüllend wie einst der Audi TT

Vom Kia Kee zum Kia Stinger: Nach genau zehn Jahren erfüllt sich für Peter Schreyer ein Traumes als Designer. Der eine wegweisend fürs neue Marken-Design, jetzt der Stinger ein absolutes Lieblingsprojekt von Schreyer und seinen Mitarbeitern. Der gesamte Designprozess sei wie ehemals beim Audi TT „sehr erfüllend“ gewesen: „Man merkte in jeder Phase: Der Stinger bedeutet allen Beteiligten unheimlich viel. So eine gewaltige Gruppendynamik hat man nicht bei jedem Auto. Das sind ganz besondere Momente.“

Fazit: Was auf Grundlage der Designstudie Kee von 2007 jetzt mit Serienreife herausgekommen ist, hat großes Potenzial: Der Kia Stinger wird ab Ende 2017 wohl zahlreiche Käufer zu Kia locken. Der an sich zurückhaltende Peter Schreyer verfällt fast in Ephorie, wenn er sein Lieblingprojekt beschreibt: „Man sieht den Stinger und möchte ihn sofort haben. Weil’s einfach ein geiles Auto ist.“