Prior Design McLaren 570S PD1 — Aerodynamisch nachgeschliffen

Tuner Prior Design hat dem McLaren 570S ein neues Aerodynamik-Kit angepasst. Der PD1-Bausatz wurde auf der Nordschleife erprobt.

Das Aerodynamik-Kit der Kamp-Lintforter Truppe führt die sportlich-dynamische Designlinie des Sportwagens perfekt fort. Die Bugpartie des McLaren 570S soll dank der neuen Schürze samt Luftleitfinnen und Frontspoiler, der zugehörigen Seitenteile mit Lufteinlässen sowie der Kotflügelaufsätze noch angriffslustiger wirken. Die Flanken rüstet Proir Design mit Cupwings sowie Verbreiterungen für die Seitenschweller und neuen Sideblades auf.

Am Heck fügen sich ein neuer Diffusor sowie Seitenteile für die hintere Schürze mit Lufteinlässen in die martialisch gezeichnete Rückansicht des 570S ein. Dazu gibt es einen verstellbaren Heckspoiler und eine Dachhutze. Alle Anbauteile werden im Autoklav-Verfahren aus hochwertigem Carbon angefertigt.

Ergänzt wird das Aerodynamik-Kit durch dreiteilige Leichtmetallfelgen mit Zentralverschlussoptik vom Typ PD3. Die kommen in den Dimenisonen 9×20 Zoll vorn und 11,5×21 Zoll auf der Hinterachse. Die Reifen messen vorn 245/30 und hinten 305/25.n Abgerundet wird der Umbau durch kürzere Sportfedern aus dem H&R-Programm.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/prior-design-mclaren-570s-pd1-aerodynamisch-nachgeschliffen-10629842.html

BMW Cardata — Neuer Service, Datenhoheit garantiert

BMW bietet in Deutschland ab dem 30.5.2017 mit BMW-Cardata maßgeschneiderte Service-Angebote für BMW-Fahrer, die ihre Daten jedoch selbstständig verwalten können.

Voraussetzung für das kostenlose BMW Cardata ist ein Fahrzeug mit eingebauter SIM-Karte und die Registrierung im Connected-Drive-Portal.

Und wie funktioniert BMW Cardata? Die vom Fahrzeug erzeugten Daten wie zum Beispiel Kilometerstand, Kraftstoffverbrauch, Telematikdaten oder Service-Anrufe werden verschlüsselt über die festverbaute SIM-Karte an einen BMW-Server übertragen. Von dort aus können sich Service-Anbieter, zum Beispiel Werkstätten, Versicherungen oder Flottenmanager, bei BMW Cardata registrieren. Sofern der Kunde eine bestimmte Dienstleistung in Anspruch nehmen will und der Weitergabe seiner Telematik-Daten via Mausklick zugestimmt hat, erhalten die anfragenden Unternehmen die notwendigen Daten verschlüsselt über ein sicheres BMW-Backend. Auf Basis dieser übertragenen Informationen sollen für den Kunden maßgeschneiderte, datenbasierte und innovative Service-Angebote möglich sein. Sie umschließen alle Themen von Infotainment bis zu Smart Home Funktionalitäten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-cardata-neuer-service-datenhoheit-garantiert-733101.html

O.CT-Tuning VW Golf GTI Clubsport S — 370 PS für den Top-GTI

Der VW Golf GTI Clubsport S markiert schon das obere Ende des GTI-Angebot. Nach einer Behandlung durch Tuner O.CT-Tuning rutscht der GTI noch eine Liga rauf.

Mit gezielten Eingriffen an der Motorsteuerungssoftware steigt die Leistung des Zweiliter-Turbobenziners von 310 PS und 380 Nm auf satte 370 PS und 460 Nm.

Bei Fahrzeugen mit DSG-Getriebe werden zudem per Software Änderung an der Drehmomentbegrenzung, Anpassung der Drehzahl, Verlagerung der Schaltzeitpunkte, Verbesserung der Reaktionszeiten, Optimierung der Launch Control sowie ein optimierter Gangwechsel-Vorgang programmiert. Zusätzlich bietet O.CT Tuning für 2.0-TSI-Motoren ein Ölkühler-Kit an, welcher die Öltemperatur um bis zu 20° C senkt.

Die Leistungssteigerung auf 370 PS ist auch für den normalen GTI Clubsport mit 265-Basis-PS zu haben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/o-ct-tuning-vw-golf-gti-clubsport-s-mit-370-ps-10365832.html

Mazda CX-3 – Das Crossoverchen

Mazda CX-3 / Daten / Preise / Test und das 2017er Facelift im Überblick

So richtig viel Mühe haben sich die Techniker von Mazda nicht gegeben, zumindest nicht beim Facelift – dafür aber wohl umso mehr bei der grundsätzlichen Konstruktion des Mazda CX-3. Denn was Mazda nun – zwei Jahre nach der Premiere des CX-3, als Facelift-Version des CX-3 liefert, sieht von außen genauso aus wie zuvor. Und weil der CX-3 wirklich gut war, wie er war, gehört er auch zu den Top-Sellern der Japanischen Marke. Drum haben sich die Techniker nur um die Details gekümmert. Und genau diese Details spielen hier im Artikel nun die Hauptrolle!

G-Vectoring für den Fahrspaß

Was ein wenig nach Beate Uhse und Aufklärung für ein erfülltes Sexualleben klingt, ist eine Softwarelösung für den letzten Feinschliff beim Fahrgefühl. Bekannt bereits aus den größeren Brüdern – der Mazda 6 bekam es zuerst und auch der neue CX-5 besitzt es – sorgt G-Vectoring für eine eine dynamische Lastmomente-Verschiebung bei Lenkbewegungen. Sanfte Eingriffe in das Motormanagement (für rund 15 Millisekunden) sorgen für Dynamikveränderungen im Bereich um die 0,05g – und dennoch hilft genau dieses Radlasten-Management, um Agilität und Handlichkeit zu steigern. Mit dem „Update 2017“ erhält nun auch der CX-3 dieses System in Serie.

Hirnschmalz für die Assistenzsysteme

Auch bei den Assistenzsystemen wurde nachgelegt. So erkennt eine neue Kamera nun Verkehrsschilder und spielt dem nun bis zu 80km/h agierenden City-Notbremsassistenten zu. Ein Toterwinkel-Warner unterstützt die, die nur allzu oft den Schulterblick vergessen und ein Auspark-Assistent hilft vor dem kreuzenden Verkehr im Rücken. Zudem erkennt der CX-3 nun auch „müde Fahrer“ und mahnt zu einer Pause. Dass man den CX-3 zudem auch mit Voll-LED Scheinwerfern bekommt und man sich zudem bei dem Tempomaten nun über einen Radargestützten Abstandsregler freuen kann – all das freut das Herz des Kompakt-SUV-Käufers.

Attraktive Werte für die Besitzer

Mit seinen 4.27 Metern ist der CX-3 kurz genug, um als „recht kompakt“ durchzugehen – dennoch bietet er im Innenraum genug Platz. Das leicht erhöhte Fahrwerk, die knuffige Optik und die interessanten „Skyactiv-Triebwerke“ machen den CX-3 zu einem spannenden Angebot im sonstigen Golfklassen-Einerlei. Wobei – eigentlich ist der CX-3 ja mehr so die Polo-Klasse. Und so liegen auch die Preise. Es geht beim 120 PS Benziner mit 17.990 € los und reicht bis zum Benziner mit Automatik und Allradantrieb in der höchsten Ausstattungslinie, der Sports-Line für 27.690 €. Für die Selbstzünder-Fraktion bietet Mazda den CX-3 mit dem 105 PS Skyactiv-Dieselmotor an.

Fahrgefühl

Ein wenig sanfter rollt er ab. Ein wenig leiser soll er sein. Bei den Windgeräuschen hat man wohl auch nachgebessert und dennoch – bestätigen kann man das nicht. Zu kurz die Fahrt und unser Test des CX-3 liegt auch schon über ein Jahr zurück. Doch was man merkt: Die optionale 18-Zoll Bereifung ist optisch eine Wucht, aber fahrdynamisch durchaus ein Komfort-Killer. Ein wenig rustikal rollt der kleine CX-3 damit über Unebenheiten – wer es sanfter mag, der sollte diese Option umgehen

KIZOKU Intense

Bei den Händlern steht der neue Jahrgang bereits seit ein paar Tagen. Ein spannendes Sondermodell mit exclusiver Ausstattung gibt es zusätzlich. Das „KIZOKU“ getaufte Sondermodell besticht unter anderem durch 18-Zoll Felgen (leider ruppig, siehe oben), havannabraunes Leder und eine umfangreiche Ausstattung. Mehr zum Sondermodell, auf der Webseite von Mazda.

 

Euro Camp Jeep 2017 — Jeep-Fans feiern in Deutschland

Ende Juni trifft sich die europäische Jeep-Gemeinde zum alljährlichen Camp Jeep. Diesmal in Deutschland, in der Nähe Berlins. Das Fahrgelände misst 300 Hektar. Am Wochenende 24./25. Juni werden bis zu 800 Jeeps erwartet.

Acht Jahre ist es her, dass zuletzt ein Jeep-Camp – als letztes seiner Art – in Deutschland gastierte. Nach der längeren Schaffenspause mit Kreativphase wurde das jährliche Großtreffen für europäische Jeepfahrer 2014 neu aus der Taufe gehoben. Nach den Events in Italien, Frankreich und Spanien, die unter der neu geschaffenen Orga-Struktur der „Jeep Owners Group“ firmierten, geht es nun in Deutschlands wilden Osten.

Nach den bisherigen Events im Süden Europas mit überwiegend alpin geprägter Landschaft wird es diesmal zwar wenig hügelig, dafür aber richtig sandig. Der Teltow-Fläming-Ring in Kallinchen, rund 50 Kilometer südöstlich von Berlin gelegen, verspricht auf rund 300 Hektar Fahrgelände richtiges Sahara-Feeling. Neben ausgewiesenen Geländestrecken für die Jeeps gibt es ein Überraschungs-Livekonzert in der Camp Area sowie Freizeitaktivitäten ohne Autos, zum Beispiel Stand-up-Paddling auf dem Motzener See.

Camp Jeep 2017 mit neuem Compass

Erstmals wird beim 4. Camp Jeep der neue Jeep Compass für Probefahrten zur Verfügung stehen. Die Zubehörprofis von Mopar sind ebenfalls vor Ort und informieren über das Sortiment. Anmeldungen für das Camp Jeep 2017 sind von sofort an unter www.campjeep2017.com/de möglich. Die Teilnahme kostet pro Jeep-Fahrzeug für beide Tage 185 Euro, für einen Tag 95 Euro. Diese Preise gelten jeweils für Mitglieder der Jeep Owners Group, Nichtmitglieder zahlen 45 beziehungsweise 25 Euro mehr.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen Impressionen vom letztjährigen Camp Jeep in Spanien.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/euro-camp-jeep-berlin-2017-727830.html

Neuer Hyundai-SUV 2018 — Kleinwagen-SUV wird Kona heißen

Der koreanische Autobauer Hyundai wird sein SUV-Angebot nach unten abrunden. Als neues Modell unterhalb des bestehenden Portfolios wird der Hyundai Kona kommen.

Hyundai möchte bereits 2021 der führende asiatische Autobauer in Europa werden und pflegt entsprechend der Ambitionen sein Modellportfolio nach. SUV boomen und derzeit partizipieren die Koreaner am Trend mit dem Modellen Grand Santa Fe, Santa Fe und Tucson.

Um künftig bei den ganz kleinen SUV-Modellen ebenfalls mit von der Partie zu sein wird ein neue Modell für das B-Segment ins Line-Up eingezogen – der neue Kona, der bei den Kleinwagen-SUV mitmischen soll. Bei der Kontzerntochter Kia ist mit dem Stonic ebenfalls ein entsprechendes City-SUV-Modell in der Mache. Kommen soll der neue Hyundai Kona zum Modelljahr 2018 – also Ende 2017. Premiere ist am 13. Juni 2017.

Die technische Plattform für den SUV liefert der Hyundai i20. Damit dürfte das Motorenangebot 1,0-Turbobenziner mit bis zu 120 PS sowie für den europäischen Markt auch 1,4-Liter-Turbodieselmotoren mit 90 umfassen. Die Basisversionen treten mit Vorderradantrieb an, Allradantrieb soll es als Option geben.

Die schmalen Schlitzscheinwerfer sind mit LED ausgestattet, für den Fahrer gibt es ein Head-up-Display, das wichtige Infos zum Fahrzeug und Navigationsdaten anzeigt.

Der Name Kona leitet sich von einer Region auf Hawaii ab.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/hyundai-kona-suv-2018-daten-infos-preise-marktstart-1034577.html

Porsche 911 R als Goldmine — Das Rezept gegen die Spekulanten

Ein Sportwagen sollte gefahren werden. Das sehen manche Porsche-Käufer anders. Sie kaufen ihren Sportwagen nur, um mit der Wertanlage mehr Geld zu scheffeln. Beispiel: Porsche 911 R. Der Hersteller will das in Zukunft unterbinden.

Es ist traurig. Porsche baut vom 911 R nur 991 Exemplare. Zum Grundpreis von 189.544 Euro. Eine Summe, die nur betuchte Leute aufbringen können. Damit muss man sich abfinden.

Echte Fans ärgert ein Fakt noch wesentlich stärker: Manche Käufer sehen ihren 500 PS starken Sportwagen mit puristischer Handschaltung nicht als einen Sportwagen. Sie nutzen ihn auch nicht als einen solchen. Sondern vielmehr als eine Wertanlage, mit der man sich weiter bereichert.

Eine Aktie ohne Risiko

Für sie ist der Porsche 911 R wie eine Aktie. Ein Wertpapier ohne Risiko. Der 911 R verspricht beim Weiterverkauf einen hohen Gewinn. Schon kurz nach Marktstart tauchten auf den Verkaufsplattformen im Internet die ersten 911 R aus zweiten Hand auf. Teilweise für eine halbe Million, teilweise sogar für eine Million Euro.

Das ist nicht im Sinne des Herstellers. „Ich mag das Geschäftsgebaren der Leute nicht, die unsere Autos kaufen, um daraus mehr Geld zu machen. Das war nie unsere Absicht“, sagt Andreas Preuninger, Leiter Motorsport und GT-Straßenfahrzeuge, gegenüber „Car and Driver“ „Wir begrenzen die Stückzahl nicht, damit die Autos ihren Wert steigern. Wir wollen kein Geld auf das Dach legen, sobald sie unsere Fabrik verlassen.

Saure Kundschaft wegen Handschaltung für 911 GT3

Wie will Porsche es zukünftig unterbinden, dass sich Käufer anhand begrenzter Sportwagen nur bereichern wollen? Indem man die Kunden vorher intensiv durchleuchtet, wie es Ford bei seinem GT getan hat? Porsche geht einen anderen Weg. “Wir beobachten genau, wer unsere Autos einfach für mehr Geld wegschnippt. Wir bauen nicht zu viele Autos, und kennen die meisten unserer Kunden. Wenn man unsere Autos wegschnippt, ist es denke ich verständlich, dass man für das nächste Auto nicht auf die Liste kommt, wenn die Nachfrage höher als das Angebot ist.„

Einige Käufer des 911 R sollen sich darüber beschwert haben, dass die Exklusivität des Sportwagens durch den neuen 911 GT3 geschmälert werde. Weil Porsche den GT3 wieder mit Handschalter anbietet. In Zuffenhausen sieht man es ganz pragmatisch. “Wenn es die Nachfrage gibt, sollten wir dem als Firma nachkommen„, sagt Preuninger.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/porsche-911-r-als-goldmine-rezept-gegen-die-spekulanten-12051581.html

Erlkönig Hyundai i30 Fastback — Vierte Karosserieversion kommt 2018

Hyundai baut die i30-Modellfamilie weiter aus. Nach der Steilheckversion, dem Kombi und dem N-Modell soll 2018 auch ein Fastback kommen. Die wurde jetzt als Erlkönig erwischt.

Der neue i30 als Steilheckversion ist bereits in den Handel gestartet, der Hyundai i30 Wagon wurde auf dem Genfer Autosalon präsentiert. Heiß erwartet wird die N-Version des i30, die in der zweiten Jahreshälfte 2017 kommen soll. Aber die Koreaner haben mit dem i30 noch mehr vor.

Im Rahmen einer Produktpräsentation rund um den i30 wurde die Fastback-Version des i30 schon bestätigt. Der Viertürer mit Fließheck ist für Anfang 2018 eingeplant. Die Technik wird er sich mit den anderen i30-Varianten teilen. Jetzt ist der i30 Fastback unserem Erlkönigjäger vor die Linse gefahren.

Hyundai i30 Fastback mit großer Heckklappe

Von der Nase bis zur B-Säule scheint der i30 Fastback den Schwestermodellen zu entsprechen. Ab der B-Säule fällt das Dach sanft bis zum Heckbürzel ab. Der Zuschnitt der Tarnung deutet auf eine große, bis zum Dach reichende Heckklappe hin. Im Heckdeckel sitzen waagerecht ausgerichtete, vermutlich zweigeteilte Rückleuchten.

Die seitliche Fensterlinie steigt zur C-Säule hin an. Hinter der Fondtüre gibt es ein drittes Seitenfenster. Die Heckschürze setzt auf eine horizontale Ausrichtung.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/hyundai-i30-fastback-vierte-karosserieversion-kommt-2018-690435.html

BMW Cardata — Neuer Service, Datenhoheit garantiert

BMW bietet in Deutschland ab dem 30.5.2017 mit BMW-Cardata maßgeschneiderte Service-Angebote für BMW-Fahrer, die ihre Daten jedoch selbstständig verwalten können.

Voraussetzung für das kostenlose BMW Cardata ist ein Fahrzeug mit eingebauter SIM-Karte und die Registrierung im Connected-Drive-Portal.

Und wie funktioniert BMW Cardata? Die vom Fahrzeug erzeugten Daten wie zum Beispiel Kilometerstand, Kraftstoffverbrauch, Telematikdaten oder Service-Anrufe werden verschlüsselt über die festverbaute SIM-Karte an einen BMW-Server übertragen. Von dort aus können sich Service-Anbieter, zum Beispiel Werkstätten, Versicherungen oder Flottenmanager, bei BMW Cardata registrieren. Sofern der Kunde eine bestimmte Dienstleistung in Anspruch nehmen will und der Weitergabe seiner Telematik-Daten via Mausklick zugestimmt hat, erhalten die anfragenden Unternehmen die notwendigen Daten verschlüsselt über ein sicheres BMW-Backend. Auf Basis dieser übertragenen Informationen sollen für den Kunden maßgeschneiderte, datenbasierte und innovative Service-Angebote möglich sein. Sie umschließen alle Themen von Infotainment bis zu Smart Home Funktionalitäten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-cardata-neuer-service-datenhoheit-garantiert-733101.html

O.CT-Tuning VW Golf GTI Clubsport S — 370 PS für den Top-GTI

Der VW Golf GTI Clubsport S markiert schon das obere Ende des GTI-Angebot. Nach einer Behandlung durch Tuner O.CT-Tuning rutscht der GTI noch eine Liga rauf.

Mit gezielten Eingriffen an der Motorsteuerungssoftware steigt die Leistung des Zweiliter-Turbobenziners von 310 PS und 380 Nm auf satte 370 PS und 460 Nm.

Bei Fahrzeugen mit DSG-Getriebe werden zudem per Software Änderung an der Drehmomentbegrenzung, Anpassung der Drehzahl, Verlagerung der Schaltzeitpunkte, Verbesserung der Reaktionszeiten, Optimierung der Launch Control sowie ein optimierter Gangwechsel-Vorgang programmiert. Zusätzlich bietet O.CT Tuning für 2.0-TSI-Motoren ein Ölkühler-Kit an, welcher die Öltemperatur um bis zu 20° C senkt.

Die Leistungssteigerung auf 370 PS ist auch für den normalen GTI Clubsport mit 265-Basis-PS zu haben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/o-ct-tuning-vw-golf-gti-clubsport-s-mit-370-ps-10365832.html

Abgasaffäre — EU einigt sich auf strenge Hersteller-Kontrollen

Die EU wird künftig die Zulassungen von Autos strenger überwachen. Darauf hat sich die Mehrheit der Mitgliedsländer am Montag (29.5.2017) geeinigt.

So soll die stärkere Überprüfung künftig bei der Zulassung neuer Fahrzeugtypen und von bereits im Straßenverkehr befindlichen Autos möglich sein. Mitgliedsstaaten, die bei einem Verdacht auf Abgasmanipulation untätig bleiben, sollen mit einer Strafe vom bis zu 30.000 Euro pro Fahrzeuge belegt werden können. Im Rahmen des aktuellen Abgasskandals hat die EU-Kommission bereits ein Vertragsverletzungsverfahren gegen sieben Mitglieder unter anderem gegen Deutschland und Großbritannien eingeleitet. Hintergrund: Es wurde nicht energisch genug die Verstöße gegen die Abgastests vorgegangen.

Der aktuelle Vorschlag der Mitgliedsländer muss nun in die Verhandlungen mit EU-Parlament und –Kommission. Allerdings gibt es bereits Kritik: Nach Meinung der EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska sei der Vorschlag ihrer Behörde aufgeweicht worden. So wurde aus einer befristeten Typzulassung für 5 Jahre eine unbefristete Zulassung. Auch gebe es keine einheitlichen Strafen für die Autohersteller in den einzelnen Mitgliedsstaaten. Des Weiteren darf die EU-Kommission keine Verfahren einbringen, neu starten oder fortführen, wenn Unternehmen durch eine frühere Entscheidung betraft oder nicht für verantwortlich erklärt wurden, heißt es weiter. Somit kann die Brüsseler Behörde nicht mehr nachträglich gegen Freisprüche oder zu niedrige Strafen auf nationaler Ebene vorgehen.

Deutschland wollte die Entscheidung über den Vorschlag zunächst noch verschieben, hat dann aber zugestimmt, in der Hoffnung, noch Änderungswünsche platzieren zu können. So soll es unter anderem eine Clearingstelle geben, die Streit zwischen Mitgliedsländern schlichten soll.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/abgasaffaere-eu-will-strangere-kontrollen-der-hersteller-12036619.html

Crossover-SUV Mazda CX-3 Facelift 2017 — Alle Infos, Daten, Preise vom neuen SUV

Mazda brachte den kleinen Bruder des CX-5 im Jahr 2015 auf den Markt. Für das Modelljahr 2017 erhält das Crossover-SUV CX-3 nun eine Überarbeitung. Welche neuen Features sind mit an Bord?

Heuer beziehen sich automobile Facelifts zumeist auf Assistenz-Systeme und LED-Scheinwerfer. Wie also sieht es beim Mazda CX-3 aus? Umfangreichere Fahrassistenzsysteme hat er jedenfalls bekommen: Müdigkeits-, Verkehrszeichen- und Fußgängererkennung gesellen sich zu den bereits bekannten Komponenten, die nun mit einer hochauflösenden Kamera zusammenarbeiten. Zudem wurde laut Hersteller der Fahrkomfort durch effektivere Geräuschdämmung im Cockpit verbessert. In der Markensprache nennt sich das „Natural Sound Smoother“ und „Natural Sound Frequency Control“. Was die Dynamik anbelangt, ist das Regelsystem G-Vectoring Control für Traktion und Stabilität jetzt serienmäßig an Bord.

Gleicher Preis, bessere Ausstattung

Im Innenraum wurde das Lenkrad überarbeitet und die Instrumente lassen sich besser ablesen. Unter der Haube verrichten die Skyactiv-Motoren ihren Dienst. Zwei Benziner (120 PS mit Frontantrieb und 150 PS mit Allradantrieb), sowie ein Diesel (mit 105 PS und wahlweise Front- oder Allradantrieb) sind verfügbar und serienmäßig mit einem Start-Stopp-System gekoppelt. Preislich tut sich übrigens nichts, der Mazda CX-3 startet auch weiterhin bei 17.990 Euro. Vier Ausstattungslinien (Prime-Line, Center-Line, Exclusive-Line und Sports-Line) plus Sondereditionen sind vorgesehen. Für die Top-Ausstattung Sports-Line sind mindestens 23.290 Euro fällig. Mit Diesel, Allradantrieb und Sechsstufen-Automatikgetriebe bringt es der CX-3 auf 28.690 Euro. Achja und die LED-Lichter gibt es jetzt natürlich auch. Für die Scheinwerfer, Nebelleuchten und Tagfahrlichter. Ehrensache für ein Facelift.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mazda-cx-3-facelift-2017-fotos-daten-marktstart-preise-12051579.html

Tesla, Twizy, i3 und e-Golf als Gebrauchtwagen — Die zehn begehrtesten Modelle und was sie kosten

Vielen Autofahrern sind Elektroautos als Neuwagen zu teuer. Als Gebrauchte kosten sie jedoch häufig weniger als 20.000 Euro. Finden wir heraus, was die zehn beliebtesten Modelle im Schnitt auf dem Gebrauchtwagenmarkt wert sind.

Prämie hin oder her: Für die meisten Autofahrer in Deutschland sind Elektroautos bislang vorrangig ein zu teures Vergnügen. Doch der Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos kommt allmählich in Schwung und macht die Flitzer so erschwinglich. Das Online-Portal autoscout24 hat die zehn beliebtesten Modelle – also diejenigen mit den meisten Detailseiten-Aufrufen – vermeldet. Angeführt wird das Ranking vom amerikanischen Elektro-Traum Model S von Tesla. Richtig günstig ist der jedoch auch dann nicht, wenn er bereits Vorbesitzer im Brief stehen hat. Im Schnitt sind immer noch 87.109 Euro fällig.

Renault Twizy ist der günstigste Gebrauchtwagen

Doch es geht auch wesentlich günstiger: Bereits auf Platz zwei der beliebtesten Elektro-Gebrauchtwagen rangiert der flippige Twizy von Renault, für den im Schnitt nur 6.611 Euro investiert werden müssen. Insgesamt ist Renault drei Mal in der Hitliste vertreten. Mit der Zoe (Platz fünf, 15.024 Euro im Durchschnitt) und dem Kangoo Z.E. (Platz sechs, 13.491 Euro im Durchschnitt).

In den weiteren Rollen der beliebtesten Elektroautos auf dem Gebrauchtwagenmarkt finden sich BMW, Smart, Mercedes, Volkswagen, Peugeot und Nissan. Das komplette Ranking und die Durchschnittspreise der einzelnen Autos erfahren Sie in unserer Bildergalerie.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/gebrauchtwagen-elektroauto-top-10-kosten-12036588.html

BMW Leipzig — Fehlendes Bauteil legt Produktion lahm

Im BMW-Werk in Leipzig und an weiteren Standorten liegt teilweise die Produktion lahm. Der Grund: Dem Autobauer fehlen Lenkgetriebe des Zulieferers Bosch.

Gegenüber der dpa bestätigte eine Sprecher einen Bericht von Focus Online. So soll die Fertigung an diesem Montag (29.5.2017) teilweise für die 1er- und 2er-Baureihen stillstehen. Die betroffenen Mitarbeiter können nach Angaben von BMW zu Hause bleiben und die freie Zeit über ihre Arbeitszeitkonten ausgleichen. Bereits in der vergangenen Woche gab es ähnliche Probleme im Münchener Werk mit der 3er- und 4er-Reihe. In Leipzig wird neben dem BMW 1er und 2er auch die E-Autos BMW i3 und i8 baut. Der Lieferengpass hat keine Auswirkungen auf die E-Auto-Produktion.

Am kommenden Dienstag soll die Produktion wieder normal laufen, so BMW. Bei einem italienischen Subunternehmer von Bosch gibt ein die Lieferschwierigkeiten für ein bestimmtes Bauteil.

Gegenüber dem Spiegel sagte BMW-Einkaufsvorstand: „Wir gehen davon aus, dass Bosch als der verantwortliche Lieferant für den uns entstandenen Schaden einstehen wird“. Wegen des Engpasses seien bislang mehrere tausend Fahrzeuge nicht wie geplant gebaut worden.

Neben München und Leipzig ist auch die Produktion im chinesischen Shenyang stark eingeschränkt. Für den Herbst vorgesehene Wartungsarbeiten im südafrikanischen Rosslyn wurde vorgezogen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-leipzig-fehlendes-bauteil-legt-produktion-lahm-12036601.html

N24h2017: Der Renngott lief Amok!

Gibt es irgendeinen Superlativ, mit dem man die letzten 90 Minuten des 24-Stunden Rennens 2017 trefflich beschreiben kann? Unfassbar. Unbegreiflich. Purer Wahnsinn. Amoklauf des Renngottes? Wie auch immer, die letzten 90 Minuten des 24h-Rennens waren nicht für Menschen mit schwachen Herzen. 

Amoklauf des Renngott

Die wahnsinnigen N24-Stunden 2017

Es waren noch genau 91 Minuten und 40 Sekunden bis zum Rennende, als das Drama seinen Lauf nahm. Ein Elektronikdefekt nach dem vorletzten geplanten Boxenstopp liess das bereits dramatische Rennen vollends „explodieren“ – der Land-Audi mit der Startnummer #29 musste langsam über die GrandPrix-Strecke rollen, war ohne Leistung unterwegs. Und auch wenn der notwendig gewordene Boxenstopp nur Sekunden dauerte – aus einem Vorsprung von knapp 2 Minuten wurde ein Rückstand von gut 90 Sekunden. Und ausgerechnet der Teamchef vom dann führenden WRT-Audi R8 LMS GT3 sprach eine alte Rennfahrer-Weisheit gelassen aus: „Noch fast 1.5 Stunden Rennzeit und alles kann passieren“. Es ist die alte Weisheit: „To finish first, you have to finish first“.

Doch der Renngott fing gerade erst an, verrückt zu spielen

Während man bereits versuchte, das Drama des Land-Motorsport Audi R8 in Worte zu fassen, hatte der Renngott noch eine Menge vor. Es sollte das 24h-Rennen am Nürburgring werden, bei dem nur die Sonne schien. Ein neuer Rundenrekord schien am Horizont aufzutauchen. Und dann kamen doch noch die ganz dunklen Wolken. Und die Eifel zeigte in den letzten 30 Minuten, was „Motorsport“ in der Eifel wirklich bedeutet. Man muss immer auf das Verrückteste vorbereitet sein. Immer. Auch wenn man bereits seit Tagen einen Sonnenbrand kassierte, man Probleme hatte, weil es so heiß war, dass man keine Erfahrungen mit den Reifen besaß. 28 Minuten vor Rennende überschlugen sich die Ereignisse. Regen in Adenau. Regen in Breidscheid. Trockene Strecke auf der GrandPrix-Strecke.

„Land geht all-in“

20 Minuten vor Schluss entschied sich die führende Startnummer 9, der WRT-R8, für Slick-Reifen. Eine fatale Entscheidung, wie man Sekunden später feststellte. Und nein, eigentlich hatte die Land-Mannschaft nicht geplant, Regenreifen beim letzten Stopp zu montieren. Bis auch dieser Boxenstopp in die Hose ging. Eine zu frühe Freigabe des R8-Renners, zurückschieben, weiter tanken. Und das war der Augenblick, in dem die Land-Truppe alles auf eine Karte setzte: REGEN-REIFEN, wobei andere nur Sekunden früher, den letzten Stopp mit Slick-Reifen durchführten – RENNGOTT ohne Gnade.

Und diese Regenreifen waren genau richtig! In den letzten 17 Minuten pflügte der der grün-weiße R8 durch die Gischt, die mittlerweile große Teile der Strecke erreicht hatten. In den letzten 15 Minuten war das Regendrama auch für den Vorjahres-Sieger der Schlusspunkt. Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 1 flog im Bereich Metzgesfeld ab.

15 Minuten, in denen Helden geboren werden

Es waren die letzten zwei Runden, gute 15 Minuten, in denen Kelvin van der Linde den Land-Motorsport Audi R8 GT3 wieder in die Führung fuhr. Vom Adenauer-Forst bis zum Kesselchen hat der Land-R8 dem bis dahin führenden WRT-R8 über 2 Minuten abgenommen. 11 Minuten vor Ende rutschte der Führende im Bereich Brünnchen von der Strecke und auch der Zweitplatzierte ROWE-BMW hatte zu kämpfen und 10 Minuten vor Ende zog der Land-R8 am ROWE-BMW vorbei. Eine Runde vor Schluss kommt der WRT-Audi in die Boxengasse und Land übernimmt die Führung.

Damit hatte der DUNLOP bereifte Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3 die Führung inne – und dem Renngott ging endlich der Wahnsinn aus. Was ein Drama. Adrenalin bei allen Beteiligten. Und ein mehr als verdienter Sieg für die Mannschaft von Wolfgang Land! 

„Es ist un-fucking-fassbar. Sorry für das Wort, aber ich kann es nicht beschreiben. Eben noch in der Box gestanden mit zwei Minuten Rückstand, und die Jungs haben nicht aufgegeben, weiter gemacht, den Fehler gefunden, behoben. Vielen Dank an Land, an Audi, an meine Teamkollegen. Wahnsinns-Leistung, ich bin megastolz auf unsere Truppe!“

Christopher Mies (Land-Audi #29, Platz 1) auf dem Siegerpodest

Die anderen 23-Stunden waren aber auch nicht langweilig!

Hatte sich der Glickenhaus im Qualifying noch von der schnellsten Seite gezeigt und auch in den ersten 60 Minuten ein echtes Feuerwerk abgebrannt – so ließ der durstige Honda V6-Turbo die Gesamtperformance des SCG003 nicht in Richtung Gesamtsieg abdriften. Eigentlich schade, denn gerade die Truppe von Traum-Motorsport rund um den Ideengeber Jim Glickenhaus, sie hätten mehr als eine Pole-Position verdient gehabt.

AMG feierte 50-Jahre Historie

Auf der Rennstrecke war jedoch schnell klar: In diesem Jahr wird das AMG-Feststpiel nicht fortgesetzt. Die Dominanz der Audi R8 war zu heftig. Während der ROWE-M6 sich zwar am Ende den zweiten Platz sichern konnte, war dennoch sichtbar: Die Performance der R8 konnte man dort nicht mitgehen.

Die BMW haderten vor allem mit ihren Michelin-Reifen. Das bestätigte auch der einzige M6, der nicht mit Michelin bereift ausrückte: Der Falken BMW M6. Bei den Franzosen hatte das Verbot von „Entwicklungs-Reifen“ eine besonders schmerzliche Performance-Lücke hinterlassen. Ähnlich erging es wohl auch den Mercedes-AMG und den Porsche-Werksfahrzeugen.

Es war ein Drama. Es war geil. Es war die beste Werbung für das kommende Jahr! 

Die letzten 3.5 Stunden des Rennens:

Cadillac CTS-V: Haudrauf mit Manieren

Die Klasse der übersportlichen Power-Limousinen ist klar aufgeteilt: Mercedes-AMG E63, BMW M5 und Audi RS6 – das war´s. Oder? Mitnichten! Aus den Vereinigten Staaten scharrt ein Kandidat nicht gerade leise mit den Hufen, um es der deutschen Konkurrenz so richtig zu zeigen: Der Cadillac CTS-V. Sein Rezept ist ein 6,2 Liter V8 mit Kompressor und irrwitzigen 649 PS. Da kann die Konkurrenz nicht mithalten. Aber schafft es der Caddy sich die deutsche Premium-Konkurrenz auch beim Fahren vom Hals zu halten oder ist er nur ein Papier-Tiger? Fahrbericht. Read more

24h-Rennen am Nürburgring 2017: Die Top 10 im Überblick

Rang Fahrer Team-Auto Runden Differenz
1. Mies / De Phillippi / Winkelhock / Van Der Linde Land-Audi #29 158
2. Palttala / Catsburg / Sims / Westbrook ROWE-BMW #98 29.418
3. Müller / Fässler / Frijns / Rast WRT-Audi #9 50.622
4. Wittmann / Blomqvist / Tomczyk / Farfus Schnitzer-BMW #42 6:54.159
5. Engel / Christodoulou / Buurman / Metzger Black-Falcon-Mercedes #1 7:10.835
6. Christensen / Bachler / Siedler / Luhr Frikadelli-Porsche #31 157
7. Weiss / Kainz / Keilwitz / Krumbach WTM-Ferrari #22 1:35.339
8. Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp / Seefried Falken-BMW #33 1:58.634
9. Alzen / Arnold / Götz / Van Der Zande Haribo-Mercedes #8 2:31.898
10. Eng / Sims / Martin / Basseng ROWE-BMW #99 3:28.817

 

Land in Sicht – Das dramatische Finale der N24-Stunden 2017

  • Erfolgreicher Konter mit Reifen-Poker nach bitterem Rückschlag
  • Audi Sport Team WRT rutscht der Sieg wieder aus der Hand
  • Rowe Racing schnappt sich im Finale noch Rang zwei

Erst tief betrübt, dann im Land der Träume: Dank eines geistesgegenwärtigen Pokers beim letzten Boxenstopp zwei Runden vor Schluss erkämpften sich Markus Winkelhock, Kelvin van der Linde, Christopher Mies und Connor de Phillippi doch noch den Sieg beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring, der eigentlich schon verloren schien. 90 Minuten vor Schluss hatte ein defekter Sensor am Audi R8 LMS mit der #29 das Team von Wolfgang Land noch nach vielen Stunden an der Spitze die Führung gekostet und den Traum vom Sieg scheinbar hatte platzen lassen. Als zwei Runden vor Schluss aber plötzlich Regen einsetzte, zog das Team beim eigentlich schon verpatzten Boxenstopp in letzter Sekunde noch Regenreifen auf und holte die schon enteilten Konkurrenten doch wieder ein. Dem zu dieser Zeit führenden WRT-Audi #9 rutschte der greifbar nahe Sieg auf profillosen Slicks noch durch die Finger. Schlussfahrer René Rast musste sogar noch Rang zwei an Nick Catsburg im BMW M6 GT3 #98 von Rowe Racing abgeben, nachdem beide für die letzte Runde auch auf Regenreifen gewechselt hatten.

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, für mich war das Rennen eigentlich schon verloren“, sagte ein fast sprachloser Markus Winkelhock nach seinem insgesamt dritten Nürburgring-Triumph nach 2012 und 2014, den 205.000 Zuschauer am gesamten Wochenende miterlebten. Für Christopher Mies war es der zweite Erfolg am Ring nach 2015, Kelvin van der Linde, Connor de Philippi und Teamchef Wolfgang Land kletterten zum ersten Mal ganz oben auf das Podest.

Hitchcock-Krimi in den letzten Minuten

„Jetzt habe ich endlich verstanden, warum der Nürburgring ‚Grüne Hölle‘ heißt“, meinte de Phillippi. „Ich habe nur noch über Funk das Kommando bekommen: Push, push, push“, verriet Schlussfahrer van der Linde. „Das war ein echter Hitchcock-Krimi. Ich bin erleichtert und riesig stolz auf meine Truppe, die nie aufgegeben und immer gesagt hat: Das Rennen ist erst bei der schwarz-weiß-karierten Flagge zu Ende. Jetzt wird nur noch gefeiert“, sagte Wolfgang Land.

Der dreimalige Le-Mans-Sieger Marcel Fässler, der sich die #9 neben Rast mit Nico Müller und Robin Frijns geteilt hatte, ging auch am Tag nach seinem 41. Geburtstag in der Eifel wieder leer aus. Trotz aller Enttäuschung gönnte der Schweizer den Erfolg den Markenkollegen, „die den Sieg verdient haben“. Riesenjubel herrschte dagegen bei Rowe Racing. „Das war absolutes Chaos. Man hat nur noch nach Gefühl entschieden. Der zweite Platz ist für alle ein Gewinn. Die Show war gigantisch. Das war Motorsport der Extraklasse“, sagte Teamchef Hans-Peter Naundorf nach der bislang besten Platzierung seiner Mannschaft am Ring, die Catsburg mit Markus Palttala, Alexander Sims und Richard Westbrook erkämpfte.

„Das war im sprichwörtlichen Sinne ein heißes Rennwochenende! Unglaublich tolles Wetter, harte Positionskämpfe bis zur letzten Minute und Fans, die eine Riesenparty gefeiert haben: Das 24h-Rennen war ein echtes Motorsportfest”, sagte Rennleiter Wolfgang Hornung, der nach 23 ¾ Stunden mit Eifel-untypischem Sonnenschein noch ein spektakuläres Finale im Regen erlebte. Denn ein Wolkenbruch in den letzten Minuten stellte den Rennverlauf noch einmal auf den Kopf. Während Rast und Catsburg in der vorletzten Runde mit profillosen Slicks fast hilflos im Schneckentempo über die Nordschleife rutschten, kämpfte sich van der Linde im Land-Audi mit seinen Regenreifen doch wieder an die Spitze zurück.

Bester Mercedes-AMG war der Vorjahressieger von Black Falcon mit der #1 auf dem fünften Platz direkt vor dem Frikadelli-Porsche #31 auf Rang sechs. Der Wochenspiegel-Ferrari #22 erkämpfte sich Position sieben, bester Bentley war die #37 von Abt auf dem 16. Platz.

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Seat Alhambra: Taxi des Jahres 2017

Wer bei Taxen ausschließlich Fahrzeuge mit Stern auf der Haube vor Augen hat, sollte umdenken. Der Seat Alhambra erhielt die Auszeichnung als „Taxi des Jahres 2017“ und ging damit als Gesamtsieger aus einem Testfeld von 21 Fahrzeugen hervor. Das Branchenmagazin „taxi heute“ rief 41 Taxiunternehmer zum vierten Mal zur Wahl, die in Fulda die Fähigkeiten der Fahrzeuge unter die Lupe nahmen. Read more

Erste Fahrten: Das Dacia Line-up Update

Dacia Line-up im Fahrbericht

12 Jahre kontinuierlicher Aufstieg

Bereits 1967 wurde das erste Dacia LKW-Komponentenwerk in Pitesti (Rumänien) mit Unterstützung des französischen Herstellers Renault zur Automobilfertigung ausgebaut. Ein Jahr später versuchen sich Franzosen am Lizenzbau und produzieren den Renault 8 und der Namen Dacia 1100. Die Idee wird geboren, Fahrzeuge weitaus billiger zu vermarkten durch Know-how aus Frankreich. Entwicklungs- und Vertriebskosten können beim Vertrieb der Dacia Modelle außen vor gelassen werden und so blieben nur die reinen Produktionskosten. Nach Übernahme der Dacia Anteile 1999 von 51 Prozent und zwei Jahre später sogar von 92,72 Prozent hatte Renault nun auch freie Hand bei der Vermarktung in Gesamteuropa. Mit dem Zitat: „Es erschien vielen unmöglich, ein modernes und zuverlässiges Auto zu einem Basispreis von 5.000 Euro anzubieten. Der Logan beweist, dass Renault die Herausforderung bewältigt hat.“ von Renaults Präsident Louis Schweitzer (2004) begann der kontinuierliche Aufstieg der Marke Dacia auch in Deutschland. Seit diesem Jahr präsentiert Dacia das vierte Modell als Stepway, die Kombivariante des Logan MCV zum Einstiegspreis von 12.200 Euro.

Dacia komplett Line-up inklusive Lodgy StepWay.

Beginnend 2005 konnte der Renault Ableger seine Verkäufe bis auf 463.018 Einheiten im Jahr 2016 steigern. Im laufenden Jahr soll die 500.000 Marke erreicht werden. Die Verkaufszahlen für das erste Quartal 2017 geben zumindest Mut dafür. Die Zulassungen stiegen um 34,7 Prozent auf 14.578 bei den Pkw und bei den leichten Nutzfahrzeugen im erstes Quartal 2016 auf 10.824 Einheiten. Der Dacia Marktanteil wuchs um 0,33 Prozentpunkte auf 1,6 Prozent (Vorjahr: 1,27 Prozent). Um diese Zahlen zu unterstreichen, wurde die komplette Modellpalette „runderneuert“ bzw. bekam die Kombivariante von Dacia ein neues Modell. Es stellte sich bereits zum 87. Genfer Autosalon der Logan MCV im „Stepway“ – Gewand vor. Um der Marke Dacia ein einheitliches Gesicht zu geben, wurde das komplette Portfolio einem Front-Kosmetik-Schliff unterzogen. Im Mittelpunkt steht der Kühlergrill mit Wabenoptik, der das Markenlogo prominent einfasst. Zusätzlich werden die Segmente für Blinker, Fern- und Abblendlicht von vier waagerechten LED-Leuchtbalken für das Tagfahrlicht unterstützt. Die Heckpartie der Dacia Palette  wird ab diesem Jahr ebenfalls im Einheitslook durch die markanten Heckleuchten und Stoßfänger auftreten. Um uns einen Eindruck der technischen Details der einzelnen Modelle zu verschaffen, lud Dacia Deutschland ins bergische Land rund um Engelskirchen bei Bergisch Gladbach ein.

Der neueste im StepWay Portfolio – Lodgy StepWay.

Sandero als günstigster Kleinwagen

Den Anfang macht der „kleinste“ im Dacia Portfolio, der Sandero, mittlerweile der „günstigste“ Kleinwagen Deutschlands mit einem Einstieg von 6.990 Euro. Zu den bereits erwähnten optischen Neuerungen gesellen sich fünf überarbeitete Motorisierungen, die mit neuer Effizienz glänzen sollen sowie ein neues Basistriebwerk. Der 1.0 Liter drei Zylinder SCe 75 liefert eine Nennleistung von 54 kW (73 PS) und ersetzt den 1.2 Liter 16V. Die vom Hersteller angegebenen Verbrauchswerte von kombiniert 5.2 Liter (117 gr. CO2/KM) erfahren wir bei den festgelegten Teststrecken leider nicht. Diese sind kurvenreich und mit kleinen schnelleren Passagen versehen, was für den Sandero ansonsten aber keine Herausforderung darstellt. Bei einer Gesamtlänge von 4,06 m bietet der „Kleine“ bequem Platz für fünf Erwachsene. Das Gepäckraumvolumen von 320 Litern lässt sich durch Umklappen der Rücksitzlehne auf 1.200 Liter erweitern. Die serienmäßige Berganfahrhilfe bleibt nicht das einzige Komfortfeature. Hinzu kommen optional ein Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer sowie akustische Einparkhilfen hinten und einer Rückfahrkamera. Für einen im Verhältnis niedrigen Aufpreis von 250 Euro bieten die Franzosen das Multimedia-Navigationssystem „Media-Nav Evolution“ an. Das Gerät lässt sich über den 7-Zoll (18-Zentimeter)-Touchscreen-Monitor einfach bedienen. Neben der Audioanlage, der Bluetooth-Schnittstelle für die Freisprecheinrichtung und das Abspielen von Dateien externer Musikträger (Audiostreaming) sowie USB- und Klinken-Anschluss bietet das „Media-Nav Evolution“ ein integriertes Navigationssystem mit dynamischer Routenführung per TMC (Traffic Message Channel).

Neu im StepWay Line-up – der Lodgy

Markenzeichen des zweiten Fahrzeuges aus der Dacia Palette, dem Mini-Van Lodgy, ist eine hohe Aufnahmefähigkeit von Personen und Gepäck. Die Länge von 4,50 Metern bildet zusammen mit dem großzügigen Radstand von 2,81 Metern und der Höhe von 1,71 Metern die Basis für Raumgefühl auf allen Plätzen. Wird der Lodgy als Fünfsitzer genutzt, stehen 827 Liter Ladekapazität zur Verfügung. Bei vorgeklappter zweiter Sitzreihe steigt das Kofferraumvolumen auf 2.617 Liter. In siebensitziger Ausführung fasst der Restkofferraum noch 207 Liter. Das Fassungsvermögen aller Staufächer schlägt mit insgesamt 30 Litern zu Buche. Unsere Fahrt führt uns auf gleicher Strecke mit dem Dacia Lodgy durch das bergische Land. Diesmal lässt sich der Dacia nicht ganz so souverän durch die Kurven unserer „Hausstrecke“ manövrieren. Leichtes Untersteuern schleicht sich dabei ein. Dennoch erleben wir den von uns getesteten Turbobenziner TCe 115 mit 85 kW (116 PS) und Direkteinspritzung als drehfreudig und agil. Der vom Hersteller dargestellte Durchschnittsverbrauch von 5,5 Liter pro 100 Kilometer (124 g CO2/km) wird von uns um 0,4 Liter überboten. Die serienmäßigen Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer sowie Dreipunkt-Sicherheitsgurte auf allen fünf Plätzen der beiden vorderen Sitzreihen sorgen im Lodgy für eine hohe passive Sicherheit. Die drei Plätze der zweiten Reihe sind mit dem ISOFIX-Befestigungssystem für Kindersitze ausgestattet. Für die gute Kurvenperformance ist das serienmäßige Elektronische Stabilitätsprogramm ESP mit Untersteuerungskontrolle und Antriebsschlupfregelung (ASR) zuständig. Zur Unterstützung trägt außerdem das Antiblockiersystem bei.

Duster – als SUV das Flaggschiff mit DCT Getriebe

Zur letzten Fahrt auf gleichem Rundkurs nutzen wir das „Flaggschiff“ von Dacia, den Duster, der gemäß einer Befragung der Bild am Sonntag (BamS) das beliebteste SUV-Modell bei Deutschlands Frauen ist. Seine kompakten Abmessungen machen es einfach, ihn sowohl durch dichten Stadtverkehr als auch auf nicht befestigten Wege zu steuern. Seine Bodenfreiheit von bis zu 21 cm macht es möglich. Dank der Böschungswinkel von 29 Grad vorn und 35 Grad hinten, des Rampenwinkels von 23 Grad sowie der knappen Überhänge von 82,2 Zentimetern vorn und 82,0 Zentimetern hinten kann der Dacia SUV selbst steile Anstiege erklimmen. Bei 4,31 Meter Länge und 1,82 Meter Breite bietet er viel Platz für bis zu fünf Personen. Das Kofferraumvolumen beträgt beim Duster je nach Sitzkonfiguration 475 bis 1.636 Liter. Bei den Allrad 4×4-Varianten liegt die Ladekapazität bei 443 bis 1.604 Litern. Highlight bei der Modellpflege für diese Jahr ist allerdings das mit dem dCi 110 Diesel Aggregat kombinierte Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe, das sehr ruhig im Fahrbetrieb agiert. Dabei leistet der Diesel 80 kW (109 PS) und doch dünne 250 Newtonmeter bei 1.750 Umdrehungen pro Minute. Außer dem optional erhältlichen Multimediasystem „Media-Nav Evolution“ sind wie beim Sandero akustische Einparkhilfen hinten sowie der Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer und eine Rückfahrkamera erhältlich.

Fazit: Allein mit einem unschlagbaren Preis-/Leistungsverhältnis ist Dacia/Renault für dieses und die zukünftigen Jahre gerüstet.

Und zum Schluss darf es der Duster sein.

Dacia modifiziert das gesamte Line-up zum richtigen Zeitpunkt, um seine Erfolgsgeschichte fort zuschreiben. Dabei stellt sich die Marke, wie die Jahre zuvor, über das unschlagbare Preis-/Leistungsverhältnis wegen fehlender Entwicklungs- und Vertriebskosten besonders gut auf. 

Text: Stefan Beckmann, Beitragsbild: Hersteller Bild: Stefan Beckmann

Das Mercedes-AMG Millionen-Euro-Hypercar

1967 wurde die Firma AMG gegründet. 1971 gewann man das legendäre 24-Stunden Rennen in Spa-Franchorchamps. Mit einem eher ungewöhnlichen „Mercedes“, der roten Sau. Als Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher in Großaspach die heute bereits legendären drei Buchstaben zu einer Marke formten – war nicht absehbar, wohin das führen würde. 50 Jahre später feiert man als „Mercedes-AMG“ das eigene Jubiläum und macht sich selbst das größte Geschenk. Und wo? Am Nürburgring – beim 24-Stunden Rennen. Der Kreis schließt sich also.

Millionen-Euro Supercar – Der „mehr als 1.000 PS Mercedes“.

Performance aus der Formel 1-Denkfabrik

Mercedes-AMG Project ONE

Mercedes-AMG hat Journalisten im Rahmen des 24-Stundenrennens einen exclusiven Einblick  unter die kommende Hülle des Mercedes-Supercars gewährt. Und was sich da zeigt, hat mindestens ebenso exclusive Wurzeln. Ganz nah am Vorbild des Formel 1-Fahrzeugs wurde der Antrieb konstruiert. Eine Kombination aus Turbobenziner und Elektroantrieb. Ein ganz besonderes Highlight stellt der nur 1.6 Liter große V6-Turbobenziner da. In der Zylinderbank sitzt ein elektrisch betriebener Turbolader und pustete dem über 10.000 Umdrehungen drehenden V6 mächtig Druck zu.

Der Turbo-Benziner wird tief im Fahrzeug verbaut, im Rücken des Fahrers sitzend. Er teilt sich den Platz dort mit einem Elektromotor. An der Vorderachse, die über eine astreine Motorsport-Kinematik verfügt, sitzen zudem zwei weitere, je 120 kW starke E-Motoren, die auf je ein Vorderrad wirken.  Wie in der Formel 1 wird auch das Mercedes-AMG Hypercar über eine Hybridantriebslösung mit der Möglichkeit zur „rein elektrischen“ Fahrt verfügen.

(Artikel über die Formel 1-Motorentechnik)

Geplant sind 200 bis 300 Fahrzeuge zu einem Preis, der ganz klar 7-Stellen haben wird! 

Vieles spricht für den Plug-in Hybriden

Seit ein paar Tagen haben wir auf mein-auto-blog einen neuen Lieferanten für Automobile Nachrichten: Die Motor Presse in Stuttgart und ihre Traditionsmarke „auto, motor und sport“ liefern nun auch für mein-auto-blog die wichtigsten News aus dem Automobilbereich. Als „Blog“ haben wir nicht die notwendige Größe um eine Redaktion für tägliche News vorzuhalten. Deswegen gab es bereits seit gut zwei Jahren die Kooperation mit dem Mediendienst „Spotpress“. Doch auch, wenn mein-auto-blog auf News der etablierten Redaktionen zurückgreifen kann – es bedeutet nicht, dass man nicht einen konstruktiven Dialog innerhalb der Artikel führen kann. Und so müssen wir uns heute mit einem Artikel aus der Print-Version der „auto, motor und sport“ (12/2017) beschäftigen. Auf Seite 71 betrifft ein „Vergleich“ den Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander. Ein Fahrzeug das wir bei mein-auto-blog besser kennen als kein anderes. Seit über 2-Jahren fahren wir einen solchen Plug-in Hybrid im Dauertest. Und wir müssen daher ein paar „Aussagen“ richtigstellen und auch das Fazit des Autors hinterfragen!

Vieles spricht für den Plug-in Hybriden

Richtigstellung zum Plug-in Hybrid Outlander

In einer Vergleichsreihe befasst man sich mit der Frage, ob sich die Hybrid- oder Plug-in Hybridvarianten durchsetzen können. Ausgerechnet beim Plug-in Hybrid Outlander, gewinnt scheinbar die Dieselvariante den Vergleich. Doch das greift einfach zu kurz. Denn ein „simpler Vergleich“ zwischen den Technikwelten ist nicht möglich. Ein Plug-in Hybrid ist ein Fahrzeug für eine klar definierte Zielgruppe. Wer die täglichen Fahrten primär mit der Batteriereichweite von bis zu 54 km erledigen kann und seinen Strom aus „erneuerbaren Energien“ bezieht, der liegt mit der neuen Technik immer komplett richtig. Da gibt es nicht ein einziges Argument „pro Diesel“. Auch nicht die beiden vom Redakteur vorgeschobenen Gründe:

1.) NEIN, der PHEV hat keine CVT-Automatik

2.) NEIN, auch der PHEV hat einen permanenten Allradantrieb

3.) Und wie man sparen kann 

Es gibt keine CVT-Automatik im Plug-in Hybrid Outlander

Der Autor schreibt fälschlicherweise von einer „stufenlosen Automatik“, die unter „hoher Last“ den Benziner aufheulen lässt. Das ist falsch. Der Plug-in Hybrid Outlander besitzt eine permanent fixen Ein-Stufen Übersetzung. Ab 64 km/h kann über diese Übersetzung der Benzinmotor direkt auf die Vorderachse gekoppelt werden. Darunter arbeitet der Benziner als „Stromaggregat“ mit variabler Drehzahl – je nach Leistungsabruf.

Keine HALDEX-Kupplung beim Diesel 4×4, permanenter Allradantrieb beim Plug-in Hybriden

Der Autor schreibt ferner von einer Haldex-Kupplung im Diesel-Outlander. Auch das ist verkehrt. Denn Mitsubishi verwendet eine eigene Lamellenkupplung zur vollvariablen Kraftverteilung. Der Autor führt weiter aus, der „Diesel-Outlander“ hätte zur Differenzierung gegenüber dem PHEV-Outlander eine Taste „4WD-Lock“, die eine mechanische Differenzialsperre darstellt und damit der Achse mit mehr Traktion, mehr Drehmoment zuteilen würden. Auch das ist so nicht richtig. Die „4WD-Lock Einstellung“ sorgt für eine paritätische Verteilung der Antriebskraft und ist, genau so, mit der gleichen Funktion, auch im Mitsubishi Plug-in Hybrid vorhanden. Die Wirkung ist also – trotz vollständig unterschiedlichen Aufbaus, absolut gleich!

Der Plug-in Hybrid ist ein Erfolg für Mitsubishi

Am Schluß führt der Autor aus, der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander sei ein Erfolg für Mitsubishi. Damit liegt er vollkommen richtig! Und einer der Gründe liegt in der massiven technologischen Überlegenheit die man als Kunde mit dem Plug-in Hybrid einkaufen kann. Und das man – anders als suggeriert wird – eine ernsthafte Sparmöglichkeit erhält. Der Plug-in Hybrid Outlander ist die Alternative, für Menschen die nicht ständig auf der Autobahn unterwegs sind. Wer einen Familien-SUV sucht, der oft nur Kurzstrecken fahren soll – mit Allrad, mit Platz, der kann sich im Prinzip nur für den Plug-in Hybrid Outlander entscheiden.

auto motor und sport 12/2017

 

Test: Fiat Spider 124

Mit dem 124 Spider bietet Fiat seit Mitte 2016 seine offen zu fahrende Ikone nach mehr als drei Jahrzehnten Pause wieder zum Kauf an. Allerdings sparen sich die Autobauer aus Italien die Hälfte der Entwicklungs- und Produktionskosten und lassen ihren Roadster zusammen mit dem neuen Mazda MX5 in Hiroshima (Japan) bauen. Mit kleinen, aber feinen kosmetischen Korrekturen repräsentiert der offene Fiat nun die Marke weltweit als eleganten, aber sportlich agilen Roadster. Dass die Korrekturen nur minimal ausgefallen sind, verdankt der Lifestyle Zweisitzer seiner Fan- und Kundengemeinde. Dafür startet der Offene mit dem Fahrzeug angepassten Komfortfeatures, einem manuell zu öffnenden und schließenden Stoffverdeck mit acht verschiedenen Außenfarben und drei verschiedenen Lederbezügen. Um der Sommersonne entgegen zu fahren, haben die Italiener eine übersichtliche Palette aus Motoren- und Antriebsvarianten geschnürt. Den Einstieg findet die Stil-Ikone bei € 24.990

Testbericht: Fiat Spider 124 Lusso

Wiedergeburt einer Frischluft Ikone
Nach drei Jahrzehnten wieder auf dem Markt.

Um ein sportlich elegantes Design noch attraktiver zu gestalten, bedarf es Feinheiten, dachte man sich bei den Designern von Centro Stile in Turin. Aufgabenstellung war es, Elemente des Vorgängers von 1966 mit den Bedürfnissen der heutigen Kunden zu verbinden. Dass dies mit einem Chassis gelungen ist, das zeitlos, aber doch mit viel Präsenz daherkommt, darüber sind wir uns einig beim ersten Rundgang um den neuen Testwagen. Dabei sind es nicht nur die Merkmale der Front mit dem oberen Hexagon-Kühlergrill und dem Grillmuster sowie die Hutzen (Powerdoms) an der Fronthaube, es sind die Seitenführungen des Wagens, die uns ins Schwärmen bringen. Die Änderungen zum Urahn gestatten dem Fahrzeug, in Gänze breit und flach auf der Straße zu stehen. Nicht sichtbare Modifikationen bei der Verstärkung der Karosserie für den Fall eines Unfalls sind selbstverständlich. Wichtig waren die geraden Träger und eine möglichst durchgängige Rahmenstruktur, der es speziell bei Cabriolets mit Frontmotor und Hinterradantrieb bedarf, wie es der Spider ist. Im Falle eines Frontalaufpralls verteilt die von Fiat entwickelte „Multi-Load-Path“-Struktur der Karosserie die Aufprallenergie in zwei Richtungen. Die Energie wird entlang der Seitenschweller, B-Säulen und des Tunnelabschnitts abgeleitet, um das Risiko einer Deformation der Fahrgastzelle zu reduzieren.

Auch für die Fahrt zum Picknick allzeit bereit. 

Auf Sound wird nicht verzichtet

Fahrer- und Beifahrersitz sind klassisch manuell einzustellen, bieten aber dennoch einen komfortablen Seitenhalt. Für Beinfreiheit ist ausreichend gesorgt, was ein entspanntes Cruisen zu zweit möglich macht. Instrumenteneinheit und Bedienung sind bereits beim ersten Eindruck selbsterklärend, wirken nicht überladen, doch sehr informativ. Das optionale Infotainment-System präsentiert ein 7-Zoll Touchscreen-Display in der Mitte des Armaturenbretts als Blickfang. Lieferumfang des Systems sind AM/FM-Radio, HD-Radio, MP3-Player, zwei USB-Anschlüsse, AUX-Eingang, sechs Lautsprecher, Multimedia-Steuerung, Bluetooth-Verbindung, Rückfahrkamera und ein 3D-Navigationssystem. Die Spracherkennung macht es uns möglich, das Mobiltelefon, Musik und Navigationssystem durch Freisprechen zu bedienen. Das Versenden von Sprachnachrichten (Voice Text Reply) ist gemäß der italienischen Ingenieure mit einem kompatiblem Mobiltelefon selbstverständlich. Für eine ausgezeichnete Klangqualität, auch bei offenem Verdeck, sorgt das Bose® Premium Sound-System mit neun Lautsprechern, einschließlich zweifacher Kopfstützenlautsprecher pro Sitz sowie einem Subwoofer, was uns als semiprofessionelle Musiker natürlich freut. Das Manövrieren beim Parken und schnellem Lastwechsel des etwa vier Metern langen Fahrzeuges ist über die direkte und präzisen Lenkung sehr leicht, auch wenn der Blick über die Motorhaube ein langer ist. Darüber hinaus erhalten wir eine gute Rückmeldung auf Geraden und in langgezogenen Kurven gleichermaßen. So macht der 124 Spider nicht nur beim Geradeauslauf eine sehr gute Figur.

Der Spider kann auch im urbanen Verkehr überzeugen. 

Spritsparen durch Cruisen

Auf dem Fahrersitz Platz genommen und den Startschalter des Spider gedrückt, hört man den 1.4 Liter turbogeladenen MultiAir Vierzylinder mit seinen 103 kW (140 PS) knurrig brummen. Das Sechs-Gang-Schaltgetriebe bringt den etwas mehr als 1.100 Kilogramm wiegenden Roadster mit sehr viel Kraft in Bewegung. Das gut abgestimmte Fahrwerk mit der Doppelquerlenkerachse (mit Stabilisatoren) vorn und der Mehrlenkerachse (mit Stabilisatoren) hinten beweist ein um das andere Mal seine Leistungsfähigkeit beim Neutralisieren von Straßenunebenheiten gerade im urbanen Verkehr. Die Settings des Spider geben uns die Möglichkeit, das Fahrzeug agil und zielsicher durch den Verkehr zu manövrieren. Der Roadster zeigt bei schnellerer Fahrt merklich mehr Stabilität bei Lastwechseln. Der vom Hersteller angegebene Normverbrauch von 6,4 Litern auf 100 Kilometern ist in der Praxis in jedem Fall zu schaffen, denn beim Cruisen ist das Einsparen von Kraftstoff immer möglich. Wir meinen: für dieses Fahrzeug: ein bemerkenswert kleiner Schluck aus der Benzinflasche. Der Antrieb des in Japan produzierten Cabrios liefert dagegen magere 240 Newtonmeter Drehmoment bei 2.250 Umdrehungen pro Minute. Die Kraftentfaltung lässt den Spider in 7,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. In der Spitze sind gemäß Hersteller bis zu 217 km/h drin.

Markantes zeitloses Äußeres mit 140 PS Benziner.

Roadster mit kleinen Helferlein

Die Turiner arbeiteten bei der Neuauflage des 124 Spider nicht nur an der Performance des Fahrzeuges. Es wurden die bereits zum Standard eines Mittelklasse Fahrzeuges üblichen Komfortfeatures gleichermaßen überarbeitet und optimiert. Das Paket umfasst Adaptive Frontscheinwerfer AFLS, eine Aktive Motorhaube, eine Automatische Leuchtweitenregelung, Tagfahrlicht, Elektronische Überschlagsvermeidung (ERM), eine Elektronische Fahrzeuginformationszentrale (EVIC), ein Schlüsselloses Enter’n-Go-System, eine Mechanische Feststellbremse, ein ParkSense-Rückparkassistent-System, eine ParkView-Rückfahrkamera sowie Scheibenwischer mit Regensensoren. Geschlossene Fahrten bis zur Höchstgeschwindigkeit sind akustisch absolut machbar. Beim Öffnen des Verdecks faltet sich das Softtop klein zusammen und legt sich auf der Karosserie ab, dient so zugleich als Persenning.

Ausstattung, einfach aber komfortabel.

Puristischer Preis

Der 124 Spider, den Fiat mit nur einer Benzin Motorisierung anbietet, ist ab einem Preis von 24.990 Euro zu haben. Dafür bieten die Italiener einen 1.4-Liter Benziner mit 140 PS und Sechs-Gang-Schaltgetriebe. Zur Basis Ausstattung setzt Fiat noch ein Upgrade, die Ausstattung „Lusso“ ein. Der Aufpreis von 2.000 Euro beinhaltet unter anderem Ledersitze, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, einen Überrollbügel in Aluminium Optik sowie elektrisch verstellbare Außenspiegel. In der zweiten Ausstattung kann der Roadster zudem mit einem Automatikgetriebe kombiniert werden.

Legenden aus unterschiedlichen Zeitaltern.

Fazit: Der 124 Spider Roadster von Fiat steht für Emotion, Lifestyle und sportliche Eleganz. Auf die gewohnte italienische filigrane Verarbeitung der Materialien muss im offenem Zweisitzer nicht verzichtet werden. So erhält der Kunde das Rundum-Sorglos-Frischluft-Feeling einer Stil-Ikone.

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

Fiat

Spider 124 Lusso

Motor R4, Super Benzin
Hubraum 1.368 ccm³
Leistung 140 PS @ 5.000 U/min
Kraft 240  Nm @ 2.250 U/min
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe
Antriebsachse Hinterradantrieb

[/toggle]

[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe 4.075, 1.740, 1.230   mm
Radstand 2.310 mm
Leergewicht 1.125 kg
Wendekreis 9,4 m
Höchstgeschwindigkeit 217 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 7,5 sec
Normverbrauch 6.4 l/100 km

[/toggle]

[toggle title=“Verbrauch im Test“]

Alltagsfahrer 6.3 l / 100 km
Öko-Experte 5.9 l / 100 km
Außendienst-Modus 6.6 l / 100km

[notification type=“notification_info“ ]Text: Stefan Beckmann, Bild: Stefan Beckmann und Hersteller (FCA Germany AG) – Beitragsbild: Hersteller (FCA Germany AG)[/notification]

[/toggle]