Mercedes V-Klasse Rise — Van-Einstig wird günstiger

Die Mercedes V-Klasse wendet sich an Käufer mit viel Platzbedarf. Der Großraumvan ist aber nicht ganz günstig. Mit der neuen Version Rise senken die Schwaben den Grundpreis für die V-Klasse um gut 9.000 Euro.

Bislang startete die Preisliste der Mercedes V-Klasse bei 44.018 Euro für den V 200 d mit einem 136 PS starken 2,1-Liter-Turbodiesel-Vierzylinder und kompaktem Radstand. Mit der neuen Modellvariante V-Klasse Rise drückt Mercedes den Grundpreis des Vans unter die 35.000-Euro-Schwelle. Eine Preissenkung um gut 9.000 Euro. Das neue Modell ist ab sofort bestellbar und kostet ab 34.990 Euro. Zu den Kunden rollt der neue Van dann ab September. Zuvor feiert die Mercedes V-Klasse Rise noch ihre Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt.

Die Mercedes V-Klasse Rise gibt es als Kompakt-Variante oder als Lang-Version. Das Raumangebot und die Grundfunktionalität des Vans bleibt erhalten, reduziert wird bei der Ausstattung. Die V-Klasse Rise bietet serienmäßig Platz für fünf Personen, wobei die Fondpassagiere auf einer Dreierbank Platz finden. Auf Wunsch und gegen Aufpreis kann die Anzahl der Sitzplätze auf bis zu acht erweitert werden. Der Rise rollt auf Stahlrädern, kann aber auch mit Leichtmetallfelgen ausgerüstet werden.

Nur zwei Motoren zur Auswahl

Auf der Motorenseite stehen zwei Diesel zur Wahl. Neben dem Basisdiesel im 200 d mit 136 PS ist das der 163 PS starke V 220d. Beide Aggregate werden mit einem manuellen Sechsganggetriebe kombiniert. Gegen Aufpreis ist auch eine Siebengang-Automatik zu haben. Nicht zu haben ist der 190 PS starke Selbstzünder aus dem V 250 d im Rise.

Wer günstig einsteigen, aber dennoch aufrüsten will, kann den Rise mit verschiedenen Ausstattungspaketen und Sonderausstattungen hochrüsten. Auch die Sicherheitsausstattung der V-Klasse Rise lässt sich mit verschiedenen optionalen Assistenzsystemen weiter verbessern.

Der Grundpreis für den V 200 d Kompakt liegt bei 34.990 Euro, der V 200 d mit langem Radstand steht mit wenigstens 36.485 Euro in der Preisliste. Der Mercedes V 220 d Kompakt ist nicht unter 36.366 Euro zu haben, der V 220 d mit langem Radstand kostet ab 37.223 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-v-klasse-rise-daten-infos-preise-marktstart-2744433.html

Bentley Flying Spur V8 S Black Edition — Luxuriöses Sondermodell mit dunklem Touch

Bentley legt vom Flying Spur mit der Black Edition ein neues Sondermodell auf. Dunkel im Außenauftritt, luxuriös im Innenraum. Unter der Motorhaube sitzt ein 528 PS starke V8-Biturbomotor.

Bentley will im neuen Bentley Flying Spur V8 S Black Edition eine luxuriöse Sportlimousine mit dynamischerer Ästhetik kombinieren. Dazu haben die Designer der britischen Marke eine Reihe von Exterieur- und Interieur-Elementen entworfen, die den sportlichen Charakter des Fahrzeugs reflektieren sollen. So sorgen schwarz glänzende Zierleisten, Fenstereinfassungen und Außenspiegel sowie dunkel getönte Scheinwerfer und ein neues Rad-Design für einen noch dynamischeren Look.

Viele dunkle Elemente

Darüber hinaus sind Scheinwerfer und Schlussleuchten dunkel getönt und eingefasst. Kühler- und Fensterrahmen, die Abdeckungen der Scheinwerferwaschdüsen und die Türgriffeinlagen tragen schwarzen Hochglanzlack.

Das Design der Leichtmetallräder ist exklusiv für den Flying Spur V8 S Black Edition entworfen: siebenspeichige 21-Zoll-Räder mit „Elegant“-Muster in einem schwarzen Hochglanzfinish. Vervollständigt wird der sportliche Look von den Bremssätteln, die wahlweise in Schwarz oder in Rot zur Verfügung stehen.

Für das Interieur steht eine exklusive Farbkombination mit neuen Akzenten zur Wahl. So wird der Innenraum von einem einzelnen Farbton bestimmt, zu dem die gesteppten Lederstreifen, mit denen Sitzflächen und Kopfstützen eingefasst sind, einen kraftvollen Farbkontrast bilden. Zudem greift die Mittelbahn des Innenraumhimmels die Akzentfarbe auf. Ein dreispeichiges Sport Plus-Lenkrad und das Furnier in Piano Black gehören dagegen zur Standardausstattung.

Um dem Dynamikanspruch gerecht zu werden, wurde der 4,0-Liter-V8-Motor auf mehr Leistung getrimmt. Er bietet nun 528 PS und ein maximales Drehmoment von 680 Nm. Diese geballte Kraft, die per Allradantrieb auf die Straße übertragen wird, katapultiert den Flying Spur in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und weiter bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 306 km/h. Der Allradantrieb ist im Verhältnis 40:60 zugunsten der Hinterachse eingestellt und sorgt damit für ein sicheres und dynamisches Fahrverhalten bei allen Straßen- und Witterungsbedingungen.

Mulliner Driving Specification für noch mehr Exklusivität

Wird der Flying Spur V8 S Black Edition mit der Mulliner Driving Specification in Auftrag gegeben, dann kommt er noch exklusiver daher. Die Lederflächen an Sitzen und Türverkleidungen sind dann mit einer Rautensteppung in Kontrastfarbe versehen, wodurch die Optik des Innenraums eine noch modernere Note erhält.

Für das Exterieur bietet die Mulliner Driving Specification als zusätzliche Auswahlmöglichkeit 21-Zoll-Sporträder mit fünf Speichen im laufrichtungs­gebundenen Design in hochglänzendem Schwarz oder in dunkler Tönung.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bentley-flying-spur-v8-s-black-edition-daten-infos-sondermodell-11837875.html

Renault Alaskan Pickup (2017) — Renault bringt zum Jahresende einen großen Pickup

Renault wird Pickup-Anbieter. Nach der letztjährigen Weltpremiere des Alaskan in Südamerika steht jetzt fest: Er kommt auch nach Deutschland. Wir haben alle Fakten zum Einstieg der Franzosen in den Midsize-Pickup-Markt.

Es war ein Paukenschlag aus Frankreich, als Renault im Herbst 2015 mit dem Alaskan Concept verkündete: Renault kommt mit einem Midsize-Pickup in das weltweite Boom-Segment der mittelgroßen Allrad-Transporter. 2016 dann die Weltpremiere in Südamerika, noch zierten sich die Franzosen, den Midsize-Pickup auch für den europäischen Markt freizugeben. Doch bereits damals lautete unsere Prognose: Der kommt! Das ist nun amtlich, denn im Herbst wird mit der Markteinführung in Europa begonnen, bislang betonte Renault, der Haupabsatzmarkt liege in Südamerika.

Renault Alaskan Pickup

Mit dem Renault Alaskan folgt entsprechend die dritte Variante des Nissan Navara, denn wie auch die neue Mercedes X-Klasse basiert der Alaskan auf dem für hiesige Märkte in Barcelona gebauten Japaner. Der Weltmarkt für Midsize-Pickups, den bislang hauptsächlich japanische Hersteller wie Toyota mit dem Hilux sowie zuletzt auch Ford mit dem Ranger unter sich ausmachten, wächst beständig. Rund ein Drittel des weltweiten Transporterabsatzes bestand laut Renault im vergangenen Jahr aus solchen Pickups, die Rede ist von fünf Millionen Einheiten. Das weckt Begehrlichkeiten in der auf stetes Wachstum konzentrierten Branche.

Die Karosserie zeigt unmissverständlich, dass der 2016 neu gekommene Nissan Navara hinter dem Renault-Kühlergrill steckt. Das bedeutet Midsize-Pickup-Standard mit rund 5,3 Meter Länge und rund drei Meter Radstand. Die Zuladung gibt Renault mit 1,1 Tonnen an. Der Alaskan Pickup ist als Doppelkabiner ausgeführt, ob Renault später auch einen Anderthalbkabiner wie Nissan vom Navara anbietet, wurde noch nicht kommuniziert. Als Antrieb des Alaskan Pickup dient entsprechend der 2,3-Liter-Vierzylinder mit Mono- oder Biturbo-Aufladung, der sowohl im Navara als auch künftig in der X-Klasse steckt und es auf maximal 190 PS bringt. In Südamerika hingegen verkauft Renault den Alaskan derzeit mit dem früheren 2,5-Liter-Nissanmotor.

Biturbo-Diesel mit 190 PS

Wesentliches Unterscheidungsmerkmal des Renault Alaskan Concept Pickup zum Nissan Navara ist die Frontgestaltung. Die Scheinwerfer mit der umlaufenden LED-Leiste wirken ein wenig vom VW Amarok inspiriert, sie fallen flacher aus als beim Navara. die Motorhaube weist zwei zusätzliche Längssicken auf und ist im Bereich des Markenemblems ausgeschnitten. Die Frontschürze mit dem weit hineingezogenen Kühlergrill unterscheidet sich ebenfalls deutlich vom Plattformspender.

Damit haben sich die Unterschiede im Blech allerdings erledigt, denn ab der A-Säule ist die Außenhaut des Renault Alaskan Pickup zu hundert Prozent Navara. Am Heck hat Renault dem Alaskan Pickup allerdings wieder ein wenig Eigenständigkeit gegönnt, die bauchig nach außen geformte Heckklappe unterscheidet sich ebenso wie die Rücklichter vom Nissan Navara, letztere haben zwar die identische Gehäuseform, aber ein anderes Design. Kleines Detail am Rande: unterhalb der A-Säule setzt Renault dem Alaskan Pickup einen kleinen Chromschmuck mit Typbezeichnung auf, der an einen zusätzlichen Lufteinlass erinnern soll.

Renault Alaskan Daten, Preise

Im Innenraum müssen sich Nissanfahrer nicht umgewöhnen, wenn sie mal die Marke wechseln. Das Lenkrad hat ein eigenes Renault-Design, die Schalterbelegung im Lenkrad ist nahezu identisch, ansonsten gibt es keinerlei Unterschiede zum Navara. Instrumente, Klimasteuerung, Multimedia-System – kennen wir bereits. Es kommt wahlweise das Sechsgang-Schaltegtriebe oder die Siebenstufige Automatik zum Einsatz die der 190-PS-Variante vorbehalten bleibt. Nachdem Renault auf den Anderhalb-Kabiner verzichtet, wird es den Alaskan nur mit Schraubenfedern an der hinteren Starrachse geben, die blattgefederten Nutzfahrzeug-Varianten sind auch bei Nissan bei den Verkaufsanteilen nicht besonders stark.

Der Renault Alaskan verfügt über einen starr zuschaltbaren Allradantrieb mit Geländeuntersetzung, im Straßeneinsatz läuft er als Hecktriebler. Für den Geländeeinsatz gibt es eine optionale Hinterachs-Differentialsperre. MIt dem 190-PS-Motor wird der 5,3 Meter lange und 1,85 Meter breite Renault Alsakan eine Topspeed von 180 km/h erreichen, die Anhängelast liegt bei 3.500 Kilo. Die Ladefläche des Doppelkabiners misst 1,58 Meter Länge und ist zwischen 1,13 Meter (Zwischen den Radkästen) und 1,56 Meter breit.

Obwohl die Preise für den Renault Alaskan in Deutschland noch nicht vorliegen, werden sie sich nur wenig vom Nissan Navara unterscheiden und eventuell leichte Unterschiede in den einzelnen Ausstattungslinien vorhanden sein. Daher darf man sich auf einen Basispreis von rund 31.000 Euro für den Standard-Alaskan mit Schaltgetriebe einstellen, die Topversion mit Automatik dürfte knapp unter der 44.000-Euro-Marke landen. Mit einem Verkaufsstart des Renault Alaskan rechnen wir noch in diesem Jahr, im September stehen die ersten Testfahrten mit den offiziellen Modellen an.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/renault-alaskan-pickup-2017-9953589.html

Neuer Jaguar XE SVR (2018) — Hardcore-Sportwagen mit 500 PS

Jaguar hat unlängst den XE Project 8 SV auf dem Festival of Speed in Goodwood gezeigt. Jetzt wurde ein Jaguar XE SVR mit V8-Motor von unserem Erlkönigjäger erlegt.

Für das limitierte Project 8-Modell hatten die Briten den Vorderbau des XE mit Teilen aus dem F-Type umgerüstet, um Platz für den Fünf-Liter-V8-Motor zu schaffen.

Jaguar XE SVR dürfte um die 500 PS stark sein

Dieser Entwicklungsaufwand muss sich jedoch lohnen und kann sicher nicht nur von dem rund 170.000 Euro teuren Supersportler alleine reingeholt werden. Also wird Jaguar wohl auch eine Jaguar XE SVR-Version anbieten, auch um die Lücke zwischen dem 600 PS starken Project 8 SV und dem XE S mit nur 380 PS zu schließen.

So verbaut Jaguar auch beim XE SVR seine Power-V8-Allzweckwaffe mit fünf Litern Hubraum und verpasst dem Modell eine Leistung von etwas über 500 PS und nicht wie beim F-Type 575 PS. Damit liegt die Limousine auf dem Niveau eines Mercedes-AMG C 63 S mit 510 PS) aber über der Konkurrenz wie etwa Audi RS4 (vermutlich 456 PS) oder und dem BMW M3 mit Competition Paket (450 PS). Unklar ist, ob die Special Vehicle Operations (SVO) von Jaguar dem XE SVR einen Allradantrieb beschert oder nicht. Dieser dürfte auf der Waage nochmals mit mindestens 50 Mehr-Kilo zu Buche schlagen, wäre aber ein Alleinstellungsmerkmal, vom deutlich schwächeren RS 4 einmal abgesehen.

Preis für den XE SVR nicht unter 80.000 Euro

Optisch wird sich der XE SVR an den auf 300 Exemplare limitierten Project 8 SV anlehnen. Er erhält die zwei Doppelauspuffendrohre am Heck, jedoch eine kleiner dimensionierte Bremsanlage mit roten Bremssätteln sowie eine weniger expressive Frontschürze. Außerdem verzichtet der XE SVR auf die ausgestellten hinteren Radhäuser und den großen Heckspoiler auf dem Kofferraumdeckel. Insgesamt wirkt der Jaguar XE SVR optisch wie ein Wolf im Schafspelz.

Aktuell kostet der Jaguar XE S ab 56.760 Euro, eine Preisspekulation für den XE SVR ist nahezu unmöglich. Wir gehen aber von einem Preis nicht unter 80.000 Euro aus.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-jaguar-xe-svr-2018-leistungsdaten-bilder-preis-1035235.html

Technik von morgen: Audi TechDays Antriebskonzept

Ausblick einer Marke in Sachen Antrieb

Richtungsweisende Antriebe

Dass Audi sich mit dem weltweiten Werbeslogan „Vorsprung durch Technik“ verpflichtet hat, wissen alle Beteiligten. Der Kunde erwartet es und die Verantwortlichen in Ingolstadt sind sich ihrer Pflicht bewusst. Nach den jüngsten Ereignissen rund um den Diesel und letztendlich um den Ottomotor stellt der Automobilhersteller aus Oberbayern die Weichen für die nächsten Jahre. Dabei geht es nicht darum, beide Antriebe verschwinden zu lassen. Im Gegenteil, sowohl der Benziner als auch der weltweit viel verschmähte Diesel werden modifiziert und eingebunden. Hierzu holte sich Audi Hilfe von externer Stelle. Dr. Nikolai Ardey, langjähriger Ingenieur beim Mitbewerber aus München, startete am 01.01.2017 das Projekt „Effizienz und Fahrspaß“ in Ingolstadt. Weltweit  arbeiten insgesamt 2.500 Mitarbeiter in den Entwicklungszentren von Audi. Teile des Projekts sind die Weiterentwicklung der traditionsreichen V-Motoren-Strategie, Audis g-tron-Modelle mit Audi e-gas, die Mild-Hybrid-Technologie sowie das Umsetzen neuer Prüfzyklen und Abgasvorschriften. Die im Trend liegende E-Mobilität soll darüber hinaus nicht zu kurz kommen. Erklärtes Ziel im Hause Audi: bis 2025 möchten die Ingolstädter einen Mix aus 1/3 E-Motoren und 2/3 konventionellen Motoren anbieten. Ambitionierte Ziele, die nicht nur bei Kunden in Deutschland Anklang finden. Ihre ersten Ergebnisse zeigten uns die Oberbayern Ende Mai diesen Jahres in einzelnen Workshops und in kleinen Fahrvorstellungen rund um den Flughafen der bayrischen Landeshauptstadt.

Audi A5 Sportback G-Tron.

V-Motoren: Technologie in Kooperation

Seit nunmehr 30 Jahren steht Audi in der Entwicklung der V-Motoren. Den Anfang machte 1988 der 3,6 Liter Achtzylinder im V8. Zwei Jahre später folgte ein 2,8-Liter-V6 im Audi 100. Nach einigen weiteren Schritten setzten die Ingolstädter Ingenieure V6- und V8-Motoren in allen Modellen ein, die auf dem Modularen Längsbaukasten basieren, also in den Baureihen Audi A4, A5, A6, A8 sowie Q5 und Q7. Die V6-Aggregate – Diesel und Ottomotoren – nutzen ihre Kraft aus 3,0 Liter Hubraum, bei den V8-Motoren sind es 4,0 Liter. Die Leistungsspanne reicht von 160 kW (218 PS) bis 445 kW (605 PS). Um die Entwicklungskosten  zu minimieren, ging Audi mit Beginn des letzten Jahrzehnts eine Sinn bringende Kooperation mit der Luxusmarke aus dem eigenem Konzern ein. Porsche unterstützt im gemeinsamen Projekthaus die Ingolstädter beim V8-Aggregat. Im Gegenzug bietet Audi dem Autobauer aus Zuffenhausen Kompetenz und Know-how des V6-Aggregats. Aktueller Stand beider Antriebe sind der V8 im Porsche Panamera und der V6 in der neuen Generation des Audi A8, der pünktlich dieses Jahr zur Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt kommen wird. Den nächsten Schritt im Blick, eignen sich beide Aggregate für eine Hybridisierung auf 12-Volt- und 48-Volt-Basis.

3,0 Liter TFSI Aggregat.

Zwischenschritt mit Elektromotor – Mild Hybrid 

Am Ziel angekommen, fahren nicht nur die Ingenieure des Autobauers rein elektrisch. Bis dorthin wird es noch die eine oder andere Entwicklungsstufe geben. Eine davon ist die nicht mehr ganz so neue, aber effektive Hybridtechnologie. Was ein japanische Autobauer bereits vor der Jahrtausendwende seinen Kunden anbot, will Audi ab Mitte diesen Jahres veredelt in der nächsten Generation seiner Luxuslimousine A8 weiterführen. Im sogenannten Mild-Hybrid (MHEV, Mild Hybrid Electric Vehicle) arbeitet künftig ein 48-Volt-Netz an Bord. In Japan längst als überteuert abgetan, ist das Konzept für Audi scheinbar kein Problem, denn der Hybrid eignet sich laut Dr. Nikolai Ardey sowohl für Benzin- als auch Dieselmotoren. Erste Tests ergaben die Senkung des Verbrauchs beim V6-Benziner unter Berücksichtigung des Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) von bis zu 0,7 Liter pro 100 Kilometer. Im Gegensatz zu anderen, konventionellen Technologien steigern die MHEV-Antriebe sogar den Komfort, weil sie lautloses Segeln in größeren Geschwindigkeitsbereichen bis zu 160 km/h ermöglichen.

Antriebsstrang mit Elektromotor

Die generelle Arbeitsweise eines Mild-Hybrid ist so simpel wie einfach konzipiert. Elektro- und Verbrennungsmotor sitzen auf einer Kurbelwelle. Das Elektroaggregat unterstützt die „alltägliche“ Arbeit eines Motors. Starten, Boosten und Rekuperieren. Doch Audi wäre nicht Audi, wenn den Ingenieuren dort nicht noch eine Verfeinerung einfallen würde. Das Audi-System setzt sich aus den beiden Bausteinen wassergekühlter Riemen-Starter-Generator (RSG) und Lithium-Ionen-Batterie mit 10h Ladungsträgerkapazität und 48-Volt-Spannungslage zusammen. Der an der Stirnseite des Motors liegende Generator wird mit einem Keilrippenriemen mit der Kurbelwelle verbunden. Damit bringt es der RSG auf bis zu 12 kW Rekuperationsleistung sowie 60 Newtonmeter Drehmoment. Das bislang eingesetzte 12-Volt-Netz ist über einen DC/DC-Wandler an das Hauptbordnetz mit 48-Volt-Spannung gekoppelt. Der im Gepäckraum liegende Lithium-Ionen-Akku hat etwa das Format einer großen Bleibatterie und wird per Luftkühlung permanent gekühlt. Das mit dem Mild-Hybrid einhergehende „Segeln“ war bislang nur mit niedrigen Geschwindigkeiten zu schaffen. Mit der erhöhten Spannung des Bordnetztes erlaubt es nun dem Fahrer zwischen 30 und 160 km/h vom Gas zu gehen, damit das Fahrzeug  bis zu 45 Sekunden mit komplett ausgeschaltetem Motor „rollen“ kann. Beim Segeln mit niedrigem Tempo beginnt die Start-Stopp-Phase schon ab 22 km/h.

MildHybrid mit 48 Volt

Dass die MEHV-Technologie eben nur ein Schritt bleibt, bewies Audi bereits zum diesjährigen Genfer Autosalon. Unter dem Motto „Elektrisch rollen, kraftvoll boosten“ wurde der Q8 Sport concept vorgestellt. Der dort genutzte Startgenerator soll 20 kW und 170 Newtonmeter abgeben. Die stärkere Energieleistung bei der Rekuperation des Systems bringen dem 3.0 TFSI Aggregat in Kombination beim Boost eine Kraftübertragung von bis zu 700 Newtonmeter Drehmoment. Das Showcar beschleunigt mit 350 kW (476 PS) Systemleistung in 4,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis 275 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das MHEV-System soll den Verbrauch der Konzeptstudie um etwa einen Liter pro 100 Kilometer senken. Das verspricht zumindest viel Fahrspaß und Souveränität.

Energiewende groß geschrieben 

Auf der Suche nach alternativen Antrieben ist Audi mit seiner Entwicklung 2013 bei den Brennstoffen Erdgas (CNG – compressed natural gas) und dem Konzern internen Audi e-gas (ein synthetisch hergestellter Brennstoff) abgebogen. Die Ingolstädter Ingenieure versprechen sich hierbei eine nahezu CO2-neutrale Mobilität. Eingestiegen mit dem A3 Sportback g-tron (kombinierter Verbrauch  von bis zu 3,6 CNG) folgen im Frühsommer 2017 der A4 Avant und A5 Sportback. Beide Modelle sollen den CNG-Verbrauch von 4,5 nicht überschreiten. Im A5 Sportback wird ein weiterentwickeltes 2.0 TFSI-Aggregat arbeiten, das mit speziell für eine optimale Verdichtung angepassten Kolben und Ventilen bestückt ist. Die Leistung des Motors liegt bei 125 kW (170 PS) und 270 Newtonmetern. Der A4 Avant arbeitet zukünftig mit gleichem Motor im CNG-Betrieb. Sein 2.0-TFSI-Motor beschleunigt das ausschließlich mit einem S-tronic-Getriebe kombinierte Fahrzeug von 0 auf 100 km/h in 8,4 Sekunden bei einer Höchstgeschwindigkeit von satten 221 km/h. Von den Beschleunigungs- und Höchstgeschwindigkeitswerten konnten wir uns rund um den Münchner Flughafen Ende Mai diesen Jahres überzeugen. Dabei fällt uns positiv auf, dass die ursprünglichen knurrigen Motorgeräusche beim CNG-Betrieb denen eines konventionellen Benzinaggregats gewichen sind. Trotz des Fahrspaßes in beiden Audimodellen ist die Effizienz nicht auf der Strecke geblieben. Im Vergleich zum Benzin entsteht bei der Verbrennung von Erdgas rund 25 % weniger CO2.

Audi A4 G-Tron

Beim Betrieb mit dem nachhaltigen Audi e-gas, das chemisch mit Erdgas identisch ist, geht der Automobilhersteller aus Oberbayern einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Der Kraftstoff entsteht mithilfe von Ökostrom aus Wasser und Kohlendioxid oder auch aus Reststoffen, wie zum Beispiel Stroh und Grünschnitt. Um den Kunden diese Alternative „schmackhaft“ zu machen, bietet Audi diesen Kraftstoff seinen Kunden für drei Jahre serienmäßig an. Der Kunde tankt sein g-tron-Fahrzeug an jeder beliebigen CNG-Tankstelle und bezahlt dafür den regulären Preis. Audi sichert damit die entsprechende CO2-Reduktion, indem das Unternehmen die berechnete Menge in Form von Audi e-gas wieder ins allgemeine Erdgasnetz einspeist. Dies geschieht automatisch auf Basis von Erhebungen und Servicedaten der g-tron Autos. Der TÜV Süd wird dabei das Verfahren überwachen und zertifizieren. Die g-tron-Kunden erhalten außerdem hierfür eine Zertifizierung.

Power-to-Gas-Anlage von Audi

Eine Audi eigene Power-to-Gas-Anlage steht unter anderem in Werlte (Emsland, Niedersachsen). Die ebenfalls 2013 in Betrieb genommene Anlage erzeugt pro Jahr bis zu 1.000 Tonnen e-gas, das insgesamt 2.800 Tonnen CO2 bindet. Mit dieser Menge sollen rund 1.500 Audi g-tron-Fahrzeuge je 15.000 Kilometer im Jahr annähernd CO2-neutral fahren. Bei Audi verspricht man sich die reibungslose Umwandlung von Strom in Treibstoff. Überschüsse an erneuerbaren Energien sollen so langfristig speicherbar sein. Nach Werlte werden neue Kooperationspartner gebunden. Die Thüga-Gruppe und Viessmann GmbH sind die nächsten Partner. Anfang Mai diesen Jahres haben der Mutter-Konzern, Tankstellen-Betreiber und Gasnetzanbieter eine gemeinsame Absichtserklärung bekannt gegeben, weiter an der CNG-Mobilität festzuhalten. Zielsetzung ist der Einsatz von einer Millionen CNG-Fahrzeugen Marken übergreifend bis 2025 auf die Straße zu bringen. 2.000 Tankstellen bundesweit sollen das Vorhaben bis dorthin unterstützen. Der Ausbau auf europäischer Ebene wird nicht außer Acht gelassen.

Globales Prüf- und Abgasprozedere

Der seit nunmehr mehr als 20 Jahren bestehende Europäische Fahrzyklus (NEFZ) zur Ermittlung von Verbrauchs- und Emissionswerten erfährt nicht zuletzt aus den Ereignissen der jüngsten Vergangenheit eine Wachablösung. Er wird ab September 2017 durch das WLTP (Worldwide Harmonized Light Duty Test Procedure) abgelöst. Das globale Verfahren soll mehr realitätsnähere Daten abbilden und den geänderten Verkehrs- und Fahrbedingungen in Europa Gerecht werden. Um den neuen Standards, wie zum Beispiel der neuen Abgasnorm 6c, Rechnung zu tragen, werden zusätzliche Emissionsmessungen notwendig. Unterstützend wird dabei die Messung im laufenden Straßenverkehr (RDE – Real Driving Emissions) vorgeschrieben.

Dass zu einem einheitlichen Testverfahren für PKW und leichter Nutzfahrzeuge führende WLTP wird von Audi ab dem 01. September 2017 verwendet. Bindender Einsatzzeitpunkt für alle Automobilhersteller ist der 01. Januar 2019. Bis dorthin wird für den Kunden weiterhin der NEFZ-Wert die Besteuerungsgrundlage bleiben. Der wesentlich dynamischere WLTP-Wert weist gegenüber dem NEFZ mehr Beschleunigungs- und Bremsvorgänge auf. Er enthält vier Phasen: bis 60, 80, 100 und 130 km/h. Somit werden unterschiedliche Fahrsituationen – vom Innenstadtverkehr bis zur Autobahnfahrt abgebildet. Der WLTP, wie auch schon der NEFZ, wird nach wie vor auf dem Rollenprüfstand ermittelt. Die neue Höchstgeschwindigkeit liegt um 10 km/h höher als der NEFZ auf nunmehr 131 km/h. Zudem übertrifft der neue Testzyklus den alten sowohl bei der Dauer (30 Minuten) als auch bei der Durchschnittsgeschwindigkeit (46,6 km/h). Die Streckenlänge auf dem Rollenprüfstand entspricht rund 23 Kilometer statt bisher 11 Kilometer.

SQ5 mit viel Power und Innovation.

Fazit: Mit neuen Ideen und Innovationen erfindet sich der Autobauer aus Ingolstadt immer wieder neu und das ganz im Dienste seiner Kunden. Dass dies unter Berücksichtigung der Umwelt passiert, ist einmal mehr aller Ehren wert.

Text: Stefan Beckmann, Titelbild: Hersteller, Bild: Stefan Beckmann und Hersteller

Erste Fahrten: 60 Jahre Fiat 500

Die Fiat 500 Familie im Fahrbericht

Alter schützt vor Lifestyle nicht

Will man die Charakteristik eines A-Segment-Fahrzeugs oder neudeutsch „City-Car“ beschreiben, gibt es hierfür nur ein Wort und eine Zahl: FIAT 500. Der bereits seit 1957 in den Bestellbüchern des Turiner Autobauers gelistete Kleinwagen beging am 04. Juli diesen Jahres sein historisches 60-jähriges Jubiläum. Immer wieder mit unterschiedlichen Antrieben und Konzepten modifiziert, machte Fiat 2007 einen Schnitt und vermarktet den Kleinen aus Italien als neuen Fiat 500. Als eines der „Weltfahrzeuge“ verkauft sich der 500er in über 100 Ländern dieser Erde und markierte bereits die 2.000.000 Marke der Verkaufszahlen. Nimmt man die verkauften Einheiten seiner älteren Modelle, kommt die Marke Fiat auf etwas mehr als 6 Million Fahrzeuge, die die unterschiedlichen Produktionsstätten verlassen haben. Hauptabnehmer in Europa ist der deutsche Markt. Hier verkaufte sich der neue Fiat Cinquecento seit 2007 inklusive seiner „Brüder“ 500X und 500L rund 200.000 mal. Mit einigen Sondermodellen, unter anderem beim großen 500L mit den Linien „Urban“, „Cross“ und „Wagon“, will Fiat diese Erfolgsgeschichte weiterschreiben.

Kleiner Lifestyler aus Italien mit und ohne Verdeck.

Generell stehen italienische Marken für Lifestyle und Dolce Vita. Der Italiener gilt als sehr modebewußt und detailverliebt. Demnach konzipierten und produzierten die Turiner Autobauer 1957 als Nachfolger eines ihrer von 1936 – 1955 verkauften Fahrzeuge, dem Fiat 500 „Topolino“, den Fiat 500 „Nuova“. Die viersitzige „Knutschkugel“ begeistert heute wie damals mit ihrem Charme der „Sixties“. So richtet sich auch die diesjährige Kampagne des Konzerns aus und verpackt dies in einen Werbefilm mit Adrian Brody, wie schon zum Sondermodell des 500 Riva. Der Oscar-Preisträger fühlt sich in die Zeit der 60iger Jahre zurückversetzt. An Details aus Chrom in Kombination mit Komfort Features der heutigen Zeit wird dort nicht gespart. So definiert sich der kleine Italiener seit seinem Produktionsstart. Aufgepeppt mit immer wieder neuen Accessoires und Farben für das Interieur und Exterieur. Nach dem „Reset“ im Jahr 2007 findet der Fiat 500 immer wieder neue Kooperationspartner aus der Mode oder anderer branchenfremder Industrie. Das waren in den vergangen Jahren unter anderem die Modelabel „Gucci“ und „Diesel“. Seit letztem Jahr bedient man sich der Designelemente aus dem Bootsbau. Mit dem „RIVA“ verbinden beide Firmen die Eleganz und die Sportlichkeit ihrer Unternehmen. Für einen kleinen Rückblick auf die Feierlichkeiten und natürlich einen Ausblick in die Zukunft sowie kurze Testfahrten lud der FCA Konzern in die bayrische Landeshauptstadt München ein.

Dolce Vita mit dem Fiat 500.

Fahrzeug mit Anpassungspotential

Wirken Exterieur und Interieur permanent erneuert, so passt man die Komfortpunkte wie Fahrerassiatenzsysteme oder Konnektivität über Apple CarPlay oder Android Auto dem Mainstream an. Für den Kunden ist optional das Fiat bekannte System UnconnectTM Link wählbar, das mittels eines Touchscreen mit sieben Zoll Bildschirmdiagonale gesteuert wird. Dort sind die Smartphone Anbindungen für Apple und Android Gerät integriert. Das Navigationssystem kann dann weiter eingebunden werden. Die Sicherheitsfeatures beschränken sich auf das City-Notbremssystem, den Spurhalteassistenten mit aktiver Lenkunterstützung sowie den Totwinkel-Assistenten. Bei der Motorenpalette wird die Qual der Wahl nicht allzu groß, denn mit insgesamt drei Aggregaten stellt sich der kleine 500er puristisch auf. Zwei Benziner mit 1.2 Liter und 51 kW (68 PS) und 0,9 Liter mit 63 kW (84 PS) und 77 kW (105 PS) sowie der 1,3 Liter Diesel mit 70 kW (95 PS) stehen dem Jubilar sowohl in Verbindung mit einem Start&Stopp-System und Fünf-Gang-Schaltgetriebe als auch mit einem Automatikgetriebe zur Verfügung. Bei so viel italienischem Lifestyle ist mehr Motor auch nicht nötig.

Großer Bruder 500L.

Fiat 500 mit bis zu sieben Sitzen

Anders als der kleine Bruder kommt der große 500L daher. Fünf Jahren nach seiner Premiere wird er nun runderneuert auf den Markt geschickt. Gestreckt und gezogen bietet der 500L eine optimale Raumnutzung mit zweckmäßiger Funktionalität für kleine und große Familien. Im Vergleich zum Vorgänger wollen Fiats Ingenieure 40 Prozent aller Bauteile erneuert haben. Rein optisch reicht uns dies leider nur zu einem Facelift. Dennoch selektieren die Italiener ihren „Großen“ nun in drei Charakteristika mit den Zusätzen „Urban“, „Cross“ und „Wagon“. Der „Urban“ soll Kunden bedienen, die das Fahrzeug ausschließlich für den Verkehr in der Stadt nutzen wollen. Für Kunden, die auch mal abseits der Straße unterwegs sein wollen, kann der „Cross“ genutzt werden. Ausgestattet mit einem Unterfahrschutz vorne und hinten und Flankenschutz bei 25 Millimeter erhöhter Bodenfreiheit ist er auch für die Schotterpiste bestens geeignet. Die Großfamilie mit bis zu sieben Mitgliedern würde dann gerade richtig passen für die letzte Variante des 500L, dem „Wagon“. Das eindeutige Plus aller drei Varianten liegt zweifelsohne in der Kapazität ihres Kofferraumes. Während „Urban“ und „Cross“ als ausschließliche Fünfsitzer bei voller Bestuhlung noch 455 Liter fassen, nimmt der „Wagon“ bis zur zweiten Sitzreihe sogar noch 638 Liter auf. Mit der dritten Sitzreihe sind es dennoch 415 Liter. Fallen die Rücksitze, laden die Fünftürer 1.480 Liter zu und der Siebensitzer satte 1.784 Liter. Wie seine Brüder der 500er Familie ist auch der 500L mit zeitgemäßen Konnektivitäts Systemen sowie den Fahrerassistenzsystemen ausgestattet.

Aus eins mach`drei – 500L Urban, Cross und Wagon.

Von Benzin bis Erdgas

Seine Motorenpalette spannt der 500L unter der Emissionsnorm Euro 6. Sie umfasst zwei Benziner mit drei Leistungsstufen sowie zwei Turbo Diesel mit je einer Leistungsstufe. Die Benziner stehen in der Liste mit einem 1.4 Liter Aggregat, das als Sauger 70 kW (95 PS) und als T-Jet 88 kW (120 PS) auf die Kurbelwelle bringt. Der 0,9 Liter TwinAir Turbo produziert hingegen ganze 77 kW (105 PS). Das Dieselangebot rundet das Motorenportfolio mit dem 1,3 Liter MultiJet bei 70 kW (95 PS) und dem 1,6 Liter MultiJet bei 88 kW (120 PS) im vollen Maße ab. Optional kann der 1,3 Liter MultiJet mit einem automatisierten Dualogic-Getriebe ausgestattet werden. Darüber hinaus ist ein bivalentes Triebwerk verfügbar. Der TwinAir-Zweizylinderturbo kann wahlweise mit Benzin und dem effizienten Erdgas (CNG) ausgerüstet werden. Im CNG-Betrieb beträgt die Gesamt-Leistung 59 kW (80 PS).

Der 500L kann auch abseits der Straße.

Start unter 13.000 Euro

Die Preisgestaltung aus Turin gestaltet sich generell sehr moderat. Startet der kleine 500 mit der Ausstattung „POP“ bei 12.590 Euro, bekommt man den sehr bullig wirkenden 500X mit der Variante „POP“ bereits bei 16.290 Euro. Den Start beim 500L macht die Variante „POPSTAR“ mit einem Einstieg bei 16.490 Euro. Die Basisversionen aller drei Varianten des 500er sind bereits ohne Kompromisse ausgerüstet. Über die mittlere Ausstattungslinie „POP STAR“, dessen Preise bei 13.490 Euro, 18.590 Euro (beim 500X) und 17.990 Euro (beim 500L) einige Features mehr auflistet, enden die Topvarianten mit einem Rund-um-Sorglos-Paket. Das resultiert beim 500 in der Linie „LOUNGE“ bei 15.100 Euro und 20.890 Euro beim 500X, sowie 18.490 Euro beim 500L.

Sieht gar nicht aus wie 60 Jahre.

Fazit: Die 500er Familie scheint mit ihren verschiedenen Derivaten jeden Kunden bedienen zu können. Dabei kommen sowohl Raumvolumen, Nutzwert und vor allen Dingen der italienische Lifestyle nicht zu kurz. Nach gut 60 Jahren wird die Erfolgsgeschichte des kleinen großen Italieners bei gleichem Design in jedem Fall weitergehen.

Text: Stefan Beckmann, Beitragsbild: Hersteller Bild: Stefan Beckmann

Jaguar XE 25d – Darf es etwas weniger sein?

Jaguar macht seit einiger Zeit vieles richtig – eine subjektive Meinung, zugegeben. Doch die Modelle sehen ausnahmslos gut aus, legen eine Performance an den Tag, die sich nicht zu verstecken braucht und sind dabei in preislich attraktiven Regionen angesiedelt. Natürlich ist ein Jaguar kein Schnäppchen, doch im Bereich der Premium-Konkurrenz anzutreffen. Da macht der Jaguar XE keine Ausnahme. Die Mittelklasselimousine bekam jüngst einen neuen Diesel-Motor mit mächtig Dampf spendiert, den wir unter die Lupe genommen haben. Read more

Toyota Land Cruiser J40 Oldtimer — US-Firma baut den Ur-Land Cruiser neu

Aus Originalteilen und mit moderner Technik baut FJ Company in Florida fabrikneue Toyota Land Cruiser-Oldtimer mit ein paar zeitgemäßen Updates. Unter die Haube kommt ein moderner Power-Motor.

Die Idee ist vor allem in den USA nicht selten: Aus einem alten Auto mit der Hilfe moderner Technik einen optisch reinrassigen Oldie zu bauen, der dennoch voll alltagstauglich ist. Viele deutsche Oldtimerfans mit fast schon religiöser Verehrung des Originalzustands wenden sich dabei zwar mit Grausen. Doch Menschen, die sich an Form und Ausstrahlung klassischer Modelle erfreuen, aber dennoch ein paar angenehme Errungenschaften der Neuzeit genießen möchten (gut funktionierende Bremsen zum Beispiel), haben an dieser Art Revival große Freude.

Der Toyota Land Cruiser hat es besonders der Firma FJ Company angetan, die in Miami erfolgreich Oldies umrüstet. Der Name ist Programm, denn die Spezialisten widmen sich einer ganz bestimmten Modellreihe, dem FJ aus der J4-Familie. Der Toyota Land Cruiser J4 debütierte 1960 und wurde 26 Jahre lang in praktisch unveränderter Form produziert. Dieser Ur-Land Cruiser, ein gewaltiger Verkaufserfolg für Toyota, legte den Grundstein für das „Unzerstörbar“-Image der japanischen Geländegänger. Denn außer von Rost ließ sich ein J4 eigentlich nicht umbringen, außer man stürzte ihn eine Klippe hinunter (vermutlich würde er danach immer noch anspringen).

Kultmodell Land Cruiser

In all den Jahren entstanden unzählige Varianten mit Vier- und Sechszylindermotoren, diversen Radständen und Aufbauten vom kurzen Cabrio über den mittellangen Familien-Cruiser bis zum langen Ur-Buschtaxi mit Längssitzbänken im Heck. Geschlossen und mit Planendach sowie als Pickup, dazu die diversen (allesamt sehr hubraumstarken) Motoren, an der Typenkunde des J4 kann man sich eine Weile abarbeiten. Einfache Faustformel: Der erste Buchstabe bezeichnet den Motor, es folgt J4, danach die Ziffer für den Radstand. Bei den FJ-Modellen handelte es sich um Land Cruiser mit einem zunächst 3,8, später 4,2 Liter messendem Sechszylinder-Reihenbenziner.

Und genau diese Modelle, die auch in den USA Kultstatus genießen, hat sich eben FJ Company als Firmenzweck ausgesucht. Obwohl man beim Blick auf die blitzsauberen Ergebnisse annehmen könnte, dass FJ Company die Fahrzeuge aus Neuteilen neu aufbaut, handelt es sich tatsächlich um orginale, alte Land Cruiser. Diese werden zunächst bis auf die letzte Schraube zerlegt und dann mit moderner Bearbeitungs- und Konservierungstechnik restauriert und wieder zusammengefügt. Von außen ist selbst für fachkundige Cruiser-Fans kaum ein Detail auszumachen, das die neu gebauten Oldies vom Original unterscheidet. Die Federschäkel vielleicht oder eine verdächtig glänzende, handgefertigte Abgasanlage aus Edelstahl. Doch die Karosserie, das Verdeck, Details bis hin zu Blinkern und Scheibenscharnieren, hier wirken die Land Cruiser einfach wie penibelst restaurierte Oldtimer.

Neuer Power-Motor unter der Haube

Den Unterschied merkt man allerdings spätestens beim Fahren (oder nach dem Öffnen der Motorhaube), wenn statt des kernigen Vergasermotors ein moderner 1FZ-Benziner zum Leben erwacht. Der Sechszylinder-Reihenbenziner mit 4,5 Liter Hubraum und bis zu 240 PS ist ungleich moderner, sparsamer und sauberer, schließlich wurde er bis 2007 im offiziellen Programm geführt. Die Herztransplantation bedingt auch ein modernes Fünfganggetriebe sowie vordere innenbelüftete Scheibenbremsen, um die Fuhre sicher wieder zum Stillstand zu bekommen. Außerdem verbaut FJ Company ein Fahrwerk des australischen Herstellers Old Man Emu.

Im Innenraum überraschen neben der handwerklich perfekten Arbeit und leichten, so früher nicht lieferbaren Updates wie einer edlen, gesteppten Lederausstattung vor allem die Details. Zum Beispiel das im originalen Gehäuse und mit originaler Optik eingepasste Anzeigeinstrument mit Drehzahlmesser und dezenter Digitalanzeige oder das zurückhaltend gestylte moderne Radio. Auf der Homepage der Firma lassen sich dutzende prächtig restaurierte J4-Land Cruiser bestaunen. Denn auch in der Dokumentation der Arbeiten ist FJ Company außergewöhnlich gründlich, wodurch sich vom Ursprungszustand bis zum fertigen Endprodukt alle Schritte nachvollziehen lassen. Wer jetzt Feuer gefangen hat: Der Basispreis eines neuen J4-Land Cruiser von FJ Company beginnt bei 90.000 US-Dollar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-land-cruiser-oldtimer-neu-aufgebaut-736524.html

Neuer Mercedes-AMG GLE 63 (2019) — 612-PS-SUV erstmals erwischt

2018 wird Mercedes die neue Generation des GLE (W166) auf den Markt bringen. Jetzt wurde erstmals auch die AMG-Version des SUV von unserem Erlkönigjäger abgeschossen.

Die Performance-Abteilung aus Affalterbach beschert 2019 dem Mercedes GLE aber nicht nur eine heiße Ausgabe, sondern gleich zwei Top-Modelle. Da wäre zum einen der Mercedes-AMG GLE 63, der statt des 5,5-Liter großen Achtzylinders in V-Ausführung, die AMG-Allzweckwaffe, den Vierliter-V8-Biturbo, erhält. Dieser wird wie in der AMG-E-Klasse 571 PS leisten. Zu anderen verpasst AMG den GLE mit dem Zusatzbuchstaben „S“ und lässt den Achtender dann mit 612 auf die Menschheit los.

Mercedes-AMG G 63 mit 4-Matic+-Allrad

Der Allradantrieb wird sich ebenfalls von der E-Klasse ableiten. Das 4-Matic+ verteilt sich die Motorkraft dank elektromechanischer Kupplung variabel zwischen den Achsen.Um die maximale Traktion zu gewährleisten, wird die Drehmomentverteilung dabei fortlaufend berechnet und stufenlos angepasst. Auch die Neungang-Automatik wird überarbeitet und erhält verkürzte Schaltzeiten. In Sachen Fahrwerk kommt eine Luftfederung mit drei Härtegraden zum Einsatz. Wie sein ziviler Bruder steht der AMG 63 auf der neuen MRA-Plattform, auf der auch die E-Klasse aufbaut. Sie erlaubt es den SUV um einige Kilos leichter zu machen. Ob die AMG-Version dann ebenfalls die Zwei-Tonnen-Marke unterschreitet ist nicht bekannt.

AMG-GLE kostet nicht unter 115.000 Euro

Das Äußere des Mercedes-AMG GLE 63 zeichnet sich mit einer neu gestalteten Front aus, die auch eine aggressivere Schürze beherbergt. Auch der Grill dürfte optisch überarbeitet sein. In der Seitenansicht fallen neue Schweller sowie AMG-Felgen auf Breitreifen auf. Hinter den Rädern verbirgt sich eine optimierte Bremsanlage. Das Fahrwerk wird ebenfalls dem sportlicheren Charakter des SUV angepasst. Natürlich werden im Innenraum spezielle AMG-Features auf Fahrer und Passagiere warten. Dazu zählen diverse AMG-Logos, Einstiegsleisten, Sport-Sitze und –Lenkrad sowie Lederfinish. Der Hingucker wird aber das Cockpitdisplay, das weit über die Mitte des Armaturenträgers reicht und neben den Fahrinformationen links auf der rechten Seite das Infotainmentsystem darstellt.

Aktuell steht der GLE 63 ab 112.336 Euro in der Preisliste, die S-Version ab 122.213 Euro. Die nächste Generation dürfte nicht unter 115.000 beziehungsweise unter 125.000 Euro beim Händler stehen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-mercedes-amg-gle-63-2019-infos-preise-marktstart-3821886.html

ÖPNV On-Demand — Autonomer Bus auf Abruf

In Schleswig-Holstein startet jetzt ein Mobilitätsprojekt, das erstmals den Einsatz autonom fahrender Busse in ländlichen Regionen vorsieht. Der öffentlicher Nahverkehr wird dabei ohne feste Routen und Fahrpläne einzig durch die Nachfrager gesteuert.

Die Mobilität der Zukunft klingt vielversprechend: Nie wieder den Bus verpassen oder Frösteln an der Bushaltestelle bei eisigen Temperaturen. Während der Fahrt lässt es sich gemütlich telefonieren oder lesen. Und nach dem Aussteigen am gewünschten Haltepunkt sucht sich das elektrisch angetriebene Fahrzeug selbstständig einen Abstellort, lädt an der nächsten Ladestation auf oder macht sich schon auf den Weg zum nächsten Fahrgast. Busfahren per Knopfdruck – das verspricht das Projekt „ÖPNV-On-Demand“, das jetzt in Schleswig-Hoklstein an den Start geht.

Elektrische, autonome Busse fahren auf Abruf

Die beim Projekt eingesetzten NAF-Kleinbusse sollen elektrisch angetrieben sein und vor allem eine attraktive Lösung für den ÖPNV im ländlichen Raum und in Tourismusregionen bieten. „Die Strecken, die ein Bus auf dem Land zurücklegen muss, sind bei zu weiten Entfernungen und zu wenigen Nutzern häufig nicht rentabel“, schildert Projektleiter Ralph Hirschberg die Herausforderung für ÖPNV-Unternehmen auf dem Land. „Die festen Fahrpläne sind unflexibel und berücksichtigen den Bedarf der Nutzer nur teilweise. Zudem sind weit abgelegene Ortsteile oft nicht an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, was vor allem für ältere Menschen problematisch ist“, so Hirschberg weiter. Autonom fahrende Busse werden da Abhilfe schaffen und neue Geschäftsmodelle eröffnen.

Das Projekt, das aus dem Schleswig-Holsteiner Innovationsnetzwerk „Autonomes Fahren im ländlichen Raum“ entstanden ist und von der Beratungsgesellschaft EurA AG koordiniert wird, soll nun neue Erkenntnisse zu Nutzererfahrung und -verhalten in autonomen Fahrzeugen gewinnen. Außerdem sollen neue Ansätze für die individuelle und gesellschaftliche Akzeptanz des neuen Verkehrsmodells sowie Risiko-Nutzen-Abwägungen gefunden werden.

Tests auch auf öffentlichen Straßen

In verschiedenen Testszenarien auf dem privaten Gelände des Schleswig-Holsteinischen GreenTEC-Campus in Enge-Sande bei Niebüll sowie im Pendlerverkehr auf öffentlichen Straßen im ländlichen Raum im Kreis Nordfriesland und auf öffentlichen Straßen auf der Nordseeinsel Sylt sollen der Nutzen und die Auswirkungen autonomer elektrischer Fahrzeuge im ÖPNV entwickelt, erprobt und demonstriert werden.

Gefördert wird dieses Zukunftskonzept vom Bundesverkehrsministerium mit einer Fördersumme von mehr als zwei Millionen Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/oepnv-on-demand-autonomer-bus-auf-abruf-12366946.html

Bollinger B1 — Elektrischer Hardcore-Offroader

Das US-Start-up-Unternehmen Bollinger Motors hat einen Hardcore-Geländewagen mit rein elektrischem Antrieb entwickelt. Die serienfertige Version wurde nun in New York enthüllt.

Form follows function, heißt die Devise beim jungen Start-up Bollinger Motors aus den USA. Denn der Prototyp des B1 Electric Truck, den das Unternehmen vollmundig als „the world’s first all-electric, all-wheel drive, off/on road sport utility truck” beschreibt, ist optisch von modernem Karosseriebau doch ein wenig entfernt. Dass die Grundform stark dem Land Rover Defender ähnelt liegt auch daran, dass die Blechhülle praktisch auf der Abkantbank entstand, statt teure Formpressen zu nutzen.

B1 Electric Truck

Bei der Premiere des B1 Electric Truck in New York zeigten sich seine Schöpfer überzeugt, mit dem Offroader im kultigen Styling in die Produktion gehen zu können. Dabei verfügt der Bollinger B1 tatsächlich über ein paar markante Eigenheiten, die recht interessant sind. Angetrieben wird das Elektro-SUV von zwei jeweils an den Achsen montierten Elektromotoren, die über klassische Antriebswellen alle vier Räder antreiben. Die Systemleistung der beiden Motoren gibt der Hersteller mit 360 PS an, das Drehmoment soll sich auf 640 Newtonmeter addieren. Damit soll der kantige B1 Electric Truck in rund 4,5 Sekunden auf Tempo 100 sprinten und im Bedarfsfall angeblich 204 km/h Topspeed erreichen. Dann dürfte es allerdings etwas lauter im Gehäuse werden, denn auf Dämmstoffe oder Verkleidungen wurde komplett verzichtet. Auch die Abteilung Sicherheit und Assistenzssysteme ist beim Prototypen unbesetzt, es gibt noch nicht einmal einen Fahrerairbag.

Angeblich 2,8 Tonnen Zuladung

Das Chassis des B1 Electric Truck ist aus Aluminium gefertigt und wiegt lediglich 134 Kilo. Fahrfertig mit Batterien bestückt, bringt der B1 Electric Truck nur 1,8 Tonnen auf die Waage, ein erstaunlich geringer Wert. Maximale Zuladung sowie mögliche Anhängelast sollen dabei jeweils 2,8 Tonnen betragen, speziell für die Zuladung erscheint dies aber etwas unglaubwürdig. Eine sehr spannende Besonderheit haben sich die Entwickler in Sachen Durchlade einfallen lassen. Da kein Motor in der Front untergebracht werden muss, kann der dortige Raum als Ladeabteil genutzt werden. Durch die Konfiguration mit vier Einzelsitzen lässt sich lange Ladung wie Rohre oder Holzlatten praktisch auf der gesamten Länge des Fahrzeugs (3,81 Meter) transportieren, ein interessantes Feature. Die Geländetauglichkeit wird durch den ebenen, verstärkten Unterboden unterstützt, die Bodenfreiheit wird mit 39 Zentimeter angegeben. Bereift ist der B1 mit Geländegummis im Format 285/70-17, die Federwege sollen über 25 Zentimeter betragen.

Bei der Ladetechnik soll die Wahl zwischen zwei verschieden großen Stromspeichern (60 und 100 kWh) bestehen, die für eine Reichweite von 190 oder 320 Kilometer bürgen sollen. Die Ladezeit für den kleinen Akku wird mit sieben Stunden angegeben, beim großen Speicher soll es zwölf Stunden lang dauern, bis eine komplett leere Batterie wieder gefüllt ist. Für die 100 kWh-Version wird außerdem ein Schnelladesystem geplant, das einen “Tankvorgang mit CHAdeMO-Schnittstelle in 75 Minuten erledigt. Die Batterien sind im Fahrzeugboden untergebracht. Über eine mögliche Serienproduktion möchte sich die Firma derzeit noch nicht äußern, man befinde sich in Verhandlung mit verschiedenen Zulieferfirmen, die dazu in der Lage seien. Entsprechend kann Bollinger Motors auch keinen Preis nennen. Dafür kann man, ganz start-up-mäßig, schon mal eine Wette auf die tatsächliche Fertigung des Modells abschließen. Denn wie bei solchen Modellen inzwischen üblich gibt es die Möglichkeit, 1.000 Dollar anzuzahlen, um bei einer eventuellen Produktion des B1 bevorzugt beliefert zu werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/elektro-gelaendewagen-bollinger-b1-infos-daten-preise-1033510.html

Neuer BMW X5 M (2018) — Alle Infos, Bilder und Daten vom Hardcore-SUV

Der neue BMW X5 (intern G05) steht für 2018 in den Startlöchern, jetzt haben die Bayern auch schon den BMW X5 M in der Erprobung. Erste Erlkönig-Bilder zeigen die heiße SUV-Version bei Testfahrten in der Nähe des Nürburgrings.

Wie die zivile Version des BMW X5 basiert auch die M-Ausgabe auf der neuen Plattform CLAR (Cluster Architecture). Sie senkt dank Leichtbaumaterialien wie Alu, Magnesium und Carbon das Fahrzeuggewicht deutlich und wird in Zukunft auch für die Modelle vom BMW 3er bis zum BMW 7er verwendet. Rund 100 Kilo weniger könnte die Plattform auch dem SUV bescheren.

BMW X5 M mit über 600 PS Leistung

Den Antrieb des BMW X5 M übernimmt der V8-Twin-Turbo-Motor, der mit 4,4 Liter Hubraum daher kommt. Dieser Achtzylinder-Motor debütiert bereiits im neuen BMW M5 und dürfte über 600 PS Leistung und über 700 Nm maximales Drehmoment auf die Kurbelwelle stemmen. Für den Kraftschluss des Power-SUV sorgt eine Achtgang-Wandler-Automatik. Sie leitet die Kraft auf alle vier Räder, wobei die Auslegung des Allrad sportlich eher die hintere Achse bevorzugt. Das Allradsystem namens M xDrive das ebenfalls zunächst im BMW M5 Einzug halten wird, kommt natürlich auch im BMW X5 M zum Einsatz. Fraglich ist jedoch, ob der komplett abschaltbare Allradantrieb und die ausschließliche Kraftübertragung mit der gesamten Leistung an die Hinterachse auch im SUV Einzug halten wird.

Neuer BMW X5 M kosten nicht unter 123.000 Euro

Optisch wird sich der BMW X5 M natürlich von seinem Serienbruder deutlich unterscheiden. Dazu tragen nicht nur mannigfaltige M-Badges an der Karosserie, sondern auch aggressiver gestaltete Schützen an Front und Heck, ausgeprägte Schweller sowie spezielle M-Räder bei. Dazu gesellen sich einen verstärke Bremsanlage mit gelochten Bremsscheiben, ein Sportfahrwerk sowie die modifizierte Abgasanlage, die sich am Heck mit doppelflutigen Auspuffendrohren rechts und links manifestiert. Im Innenraum warten neben diversen M-Logos, Sportsitze und Sportlenkrad dazu sowie Alu-Finish und allerlei M-Gedöns auf den Fahrer.

Aktuell kostet der BMW X5 M ab 120.700 Euro, das neue Modell wird unserer Schätzung nach nicht mehr unter 123.000 Euro zu haben sein.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-bmw-x5-m-2018-infos-erlkoenig-bilder-preis-marktstart-4293827.html

Neuzulassungen Top 50 Italien 1.Halbjahr 2017 — Die Bestseller in Italien

Italien kauft anders. Wir haben die Halbjahresbilanz der Neuzulassungen aus Italien analysiert und daraus die Top 50-Modelle Italiens extrahiert.

Der italienische Markt präsentiert sich im ersten Halbjahr 2017 im Höhenflug. Mit 1.136.331 erstmals in den Verkehr gebrachten Pkw steht das Plus gegenüber dem Vorjahr bei satten 8,9 %. Und dabei bleibt Italien klar ein Dieselmarkt. Der Anteil der Selbstzünder an den Neuzulassungen liegt ungeachtet der europaweiten Dieseldiskussion bei 56,7 %. Auf Benziner entfallen 32,5 % der Neuzulassungen, Flüssiggas liegt bei 6,3 %. Der Hybridanteil liegt bei 3,0 %, Elektroautos spielen mit 0,1 % quasi keine Rolle. Die absolut stärksten Segmente sind die Kompaktklasse (36,9 %) und die Mittelklasse (31,9 %). Kleinwagen liegen bei 17,1 %.

Absoluter Marktführer in Italien ist wenig überraschend die Fiat Gruppe mit 334.771 Pkw-Neuzulassungen und einem Marktanteil von fast 29,5 %. Zweite Kraft ist die VW Gruppe mit einem Marktanteil von 12,6 %, vor der Renault Gruppe (9,8 %) und der PSA Gruppe (9,2 %). Die Fiat Gruppe stellt mit Fiat auch die stärkste Einzelmarke (246.735 Neuzulassungen, 21,7 % Marktanteil). Dahinter folgen VW (82.601 Neuzulassungen, 7,3 %) und Renault (77.988 Neuzulassungen, 6,9 %).

Fiat dominiert italienischen Markt mit dem Panda

Der absolute Bestseller in Italien ist und bleibt der Fiat Panda. Er dominiert den Markt südlich der Alpen wie der VW Golf bei uns. Auf Rang zwei folgt der Lancia Ypsilon, der nur noch in Italien angeboten wird. Auf das richtige Pferd gesetzt zu haben, scheint Fiat auch mit dem Tipo. Der hat sich direkt auf den dritten Rang in der Zulassungsstatistik hochkatapultuiert. Platz 4 in den Top 50 der Neuzulassungen geht an das erste Importmodell – den Renault Clio. Dahinter macht sich die Fiat 500-Familie breit. Platz 5 belegt das Basismodell, auf 6 steht der 500L und auf 9 der 500X. Komplettiert werden die Top 10 in Italien durch die Importmodelle Citroën C3 auf Rang 7, vor dem Ford Fiesta auf 8 sowie dem VW Polo auf dem zehnten Rang. Der Golf rangiert erst auf 11.

Bemerkenswert, auch wenn die Mittelklasse in Italien stark ist, findet sich in den Top 50 mit dem Audi A4 nur ein Vertreter aus diesem Segment. Der Ingolstädter steht auf Platz 49. Ansonsten finden sich in der Neuzulassungshitparade nur Kleinwagen, Kompakt-SUV und Kompaktmodelle.

Alle Modelle aus den Top 50 der italienischen Neuzulassungen finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-top-50-italien-1-halbjahr-2017-8441523.html

Opel Manta B im Klassiker-Check — Das sind die Problemzonen des Youngtimers

Wer sich einen Opel Manta B zulegen möchte und bei allen Reparaturen auf die Hilfe einer Werkstatt angewiesen ist, muss keine finanzielle Katastrophe befürchten – bis auf wenige Ausnahmen.

Die Wartungskosten für einen Opel Manta B sind sehr erträglich„,findet Roland Barleben. Außerdem hält der Chef des Autohauses Barleben in Lütjenburg in Norddeutschland das Auto für robust. “Das heißt aber nicht, dass nie etwas kaputtgeht„, schränkt er ein. Wer sich für einen Manta B interessiert, stellt zunächst einmal fest, dass es ihn mit verschiedenen Vierzylindermotoren gab, die sich nicht nur im Hubraum unterscheiden, sondern außerdem unterschiedlichen Wartungsaufwand benötigen. Der kleinste Motor hat 1,2 Liter Hubraum und eine seitliche Nockenwelle. Bei diesem OHV-Motörchen (“OHV„ für “Overhead Valves„, also“Über-Kopf-Ventile„) betätigen eine seitliche Nockenwelle, Stößelstangen und Kipphebel die Ventile. Die gängigsten und beliebtesten Aggregate sind die CIH-Motoren, die es mit 1,6,1,9 und zwei Litern Hubraum gab. “CIH„steht für “Camshaft in Head„, was bedeutet, dass die Nockenwelle im Zylinderkopf sitzt. Die Ventile werden über Kipphebel betätigt, das Ventilspiel sollte bei OHV- und CIH-Triebwerken etwa alle 20.000 Kilometer geprüft und justiert werden, was einschließlich einer neuen Ventildeckeldichtung meist sogar für unter 100 Euro machbar ist.

Hydrostößel oder Nockenwelle erneuern

Beim Zweilitermotor mit hydraulischem Ventilspielausgleich entfällt diese Arbeit. “Hier ist lediglich eine Grundeinstellung nötig, wenn die Hydrostößel erneuert werden oder wenn zum Beispiel die Nockenwelle ersetzt wird„, sagt Barleben. Hydrostößel haben auch die später im Manta verwendeten 1,3-und 1,8-Liter-Motoren. Diese warten mit einer obenliegenden Nockenwelle auf, und die wird statt von einer Kette von einem Zahnriemen angetrieben. Der muss natürlich regelmäßig gewechselt werden, doch ist er laut Opel-Spezialist Jan Vetter von Auto Vetter in Wuppertal “in weniger als 45 Minuten getauscht„, was nicht zuletzt an der einfachen Konstruktion liegt. Für den Riemen gibt es noch nicht mal eine Spannrolle. Eine Werkstatt mit geringem Stundensatz kann ihn also für unter 100 Euro tauschen, und so fällt es nicht schwer, dies etwa alle sechs bis acht Jahre erledigen zu lassen. “Alle Motoren sind ähnlich lange haltbar„,weiß Barleben, wobei wir übrigens in dieser Service-Station nicht auf den in exklusiver Stückzahl gebauten Manta 400 mit 2,4-Liter-Motor oder die Irmscher-Modelle eingehen.

Immer ein Thema ist Ölverlust, bei den CIH-Motoren am Ventildeckel oder den Kurbelwellensimmerringen. Laufen am hinteren Kurbelwellensimmerring größere Mengen Öl ins Freie, muss man reagieren, und das kann einige Euro kosten, “weil für die Reparatur das Getriebe ausgebaut werden muss„, so Vetter. Zum Service der Zündanlage gehört natürlich das Ersetzen der Unterbrecherkontakte. Das ist nur dann für kleines Geld machbar, wenn die Unterdruck- und Fliehkraftverstellung funktionieren und die Verteilerwelle nicht ausgeschlagen ist. Fein raus sind Besitzer von Zweiliter-Manta ab Baujahr August 1981, die haben eine kontaktlose Transistorzündung. Für die Gemischaufbereitung kamen im Manta verschiedene Vergaser zum Einsatz,doch keiner davon ist besonders anfällig. Auch die Bosch L- und LE-Jetronic in den E-Versionen macht üblicherweise keine Probleme. Bestimmte Ersatzteile dafür, falls sie denn mal benötigt werden, sind aber nicht billig. So kostet ein Luftmengenmesser an die 500 Euro.

Probleme mit dem Steuergerät

Manchmal strapazieren bei diesen Modellen auch schon mal kleine, altersbedingte Schäden die Nerven – Schäden, die nicht immer auf die Schnelle zu lokalisieren sind, “etwa wenn Stecker oder Kabel korrodiert sind„, nennt Barleben ein Beispiel. Er kann sich ferner daran erinnern, dass es zur Bauzeit der Wagen öfter mal Probleme mit dem im Fußraum untergebrachten Steuergerät gab, wenn es mit Feuchtigkeit etwa bei einer undichten Scheibe in Berührung kam. Bei den Einspritzermodellen gehört übrigens alle 40.000 Kilometer ein Wechsel des Kraftstofffilters zum Serviceplan (Kosten etwa 45 Euro), was gerne vergessen wird. Klein bleiben normalerweise auch die Kosten, wenn etwa ein Wechsel des Kühlwasserthermostats ansteht. Und selbst für das Erneuern der Wasserpumpe, die laut Barleben gerne mal undicht ist, fallen meist weniger als 200 Euro an.

Eine am Manta B vergleichsweise teure Reparatur ist ein Wechsel der Kupplung, was je nach Modell über 400 Euro kosten kann. Defekte Schaltgetriebe, speziell die Viergangausführungen, lassen Manta-Besitzer aus Kostengründen nur selten überholen, hier ist der Einbau eines gebrauchten Aggregats durchaus üblich. “Und bei Automatikmodellen sollte man daran denken, dass deren Getriebe eine regelmäßige Wartung braucht„, betont Vetter. Dazu gehören zum Beispiel alle 40.000 Kilometer ein Ölwechsel und das Ersetzen des Ölsiebs (um 90 Euro).

Langlebige Kraftübertragung

Obwohl auch die Kraftübertragung des Opel zur robusten Sorte gehört, sollte man mit zunehmendem Alter die Kreuzgelenke der Kardanwelleim Auge behalten. Eine Besonderheit bei vielen Opel-Fahrzeugen, so auch beim Manta, ist die Hinterachsverlängerung. Dabei handelt es sich um eine in einem Rohr geführte Welle im Anschluss an die Kardanwelle, die ihre Kraft über ein verzahntes Endstück auf das Ausgleichsgetriebe überträgt. Die Hinterachsverlängerung ist durch ein Gummilager mit einer Traverse am Unterboden verbunden, das mit der Zeit altert. Außerdem gehört ein Kugellager zur Konstruktion, das bei fortgeschrittenem Verschleiß “lastabhängig zu jaulen beginnt„, weiß Barleben. Kugellager und Gummi sollten sich für unter 200 Euro erneuern lassen.

Wo wir gerade bei Geräuschen sind: Ein ständiges Jaulen im Heckbereich ist meist ein Hinweis auf ein verschlissenes Hinterachsgetriebe, dessen Gehäuse zudem oft undicht ist. Das Überholen der Hinterachse müssen selbst die vielen Hobbyschrauber in der Manta-Szene einer Fachwerkstatt überlassen, weil dazu entsprechende Literatur und Messwerkzeug nötig sind. Stefan Brinkmann vom Youngtimer-Service Nord in Wattenbek südlich von Kiel bietet beispielsweise diesen Service an. Für die Komplettrevision einer Hinterachse muss man mit etwa 1.500 Euro rechnen. Was das Fahrwerk angeht, könnten an der Hinterachse ein Austausch der Gummis des Panhardstabs fällig werden, was nicht viel kostet. Müssen alle Hinterachsgummi ersetzt werden, fallen gut 300 Euro an Ausgaben an. An der Vorderachse müssen gelegentlich die Traglager oder die Spurstangengelenke erneuert werden.

Opel Manta B bei Tunern beliebt

“Nicht vergessen sollte man, dass die Manta B beliebte Tuningobjekte waren„, gibt Vetter zu bedenken. Spurverbreiterungen und extrem breite Räder können den Verschleiß der Fahrwerksteile, aber auch der Radlager merklich beschleunigen. Wer etwa beide hinteren Radlager ersetzen lassen muss, wofür der Arbeitsaufwand deutlich höher ist als für einen Wechsel der vorderen, muss dafür sein Konto um über 400 Euro erleichtern. Sind neue Stoßdämpfer fällig, kann man zwischen Öldruck- und Gasdruckausführungen wählen. Vier neue Öldruckdämpfer gibt es schon ab etwa 280 Euro, während man für die Gasdruckversion rund 400 Euro investieren muss. “Ist die Zahnstangenlenkung verschlissen, muss man nach einem Gebrauchtteil suchen, denn die ist nicht mehr lieferbar„, sagt Barleben. Doch dieses Problem kommt zum Glück selten vor.

Zum Schluss noch ein Blick auf die Bremsanlage. Alle Manta haben vorne Scheiben- und hinten Trommelbremsen. Der Belagwechsel vorne geht schnell und ist für etwa 90 Euro machbar. Die Bremssättel kann man für etwa 150 Euro überholen lassen (ohne Montage). Ein Wechsel der Trommelbremsbeläge ist teurer (180 Euro), man sollte dabei auch den Radbremszylinder und die Trommel checken. Grundsätzlich steht aber fest: Wer einen Klassiker mit überschaubaren Kosten für Wartung und Technikreparaturen sucht, ist mit einem Manta B gut bedient.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/klassiker-check-opel-manta-b-die-schwachstellen-im-detail-12367318.html

Seine Majestät Rolls-Royce Phantom VIII. (2018) — Das neue beste Auto der Welt

Seit 2003 wurde die siebte Generation des Luxus-Modells Rolls-Royce Phantom gebaut. Zeit für eine neue Ära im automobilen Königshaus. Wir saßen bereits im neuen Modell, das 2018 auf den Markt kommt. Und es war überwältigend.

Auf einer Sonderausstellung im britischen Mayfair hat Rolls-Royce den Thronfolger in der Luxusklasse präsentiert: Die seit 2003 gebaute siebte Generation des Phantom gibt das Zepter Anfang 2018 weiter an Nummer VIII. Selbstredend muss sich unter dieser neuen Regentschaft die Frage nach der Vereinbarkeit von Tradition und Moderne gestellt werden – und die Antwort beginnt beim V12-Herzstück. Downsizing wäre wenig royal, deshalb bleibt es beim 6,75-Liter-Zwölfzylinder. Neu sind dagegen die beiden Turbolader, die für eine Leistungssteigerung von 460 auf 570 PS sorgen. Beim Drehmoment wird ebenfalls nachgelegt: Ab 1.700 Umdrehungen liegen 900 Newtonmeter an. Doch reine Leistungsdaten wirken als Beschreibung für einen Phantom profan.

Bei einem Auto im Palast-Format stellt sich auch die Frage nach der Vereinbarkeit von Größe und Eleganz. Zentrales Gestaltungselement ist nach wie vor der imposante Grill, der nun fließender in das Gesamtdesign eingebettet ist. Chromstreben ziehen sich von den oberen Ecken über die Motorhaube und umfassen die Windschutzscheibe. Weitere Streben schwingen über den unteren Lufteinlass zu den Seiten weg. Zusammen mit den Laser-Scheinwerfern entsteht unverkennbar ein Rolls-Royce-Gesicht, das sehr feinfühlig zeitgenössische Züge angenommen hat. Der Grill wurde dezent in die Länge gezogen, sodass sich die „Spirit of Ecstasy“ mehr als einen Zentimeter höher in den Fahrtwind reckt. Am unteren Ende befinden sich eindrucksvolle 22-Zöller. Um die Aluminium-Spaceframe-Architektur spannt sich eine Hülle, die das Heck nun deutlich weicher erscheinen lässt. Die Dachlinie der langen Limousine fällt beinahe so fließend ab, wie die eines Coupés.

Das geleitet uns in den Innenraum, präzise: in den Fond, die angestammte Heimat des Phantom-Kunden. Auch dort übersetzen die cleanen Oberflächen und die frische Linienführung den Luxusgedanken gekonnt in eine moderne Anmutung. Sobald die Tür sanft ins Schloss gleitet, fühlt man sich von der Außenwelt wie abgekapselt. Die opulenten Sitze und der mit Teppich ausgekleidete Fahrzeugboden dämpfen jegliches Störgeräusch. Insgesamt wurden rund 130 Kilo an Dämmmaterial verbaut, sodass auch der Motor bei 100 km/h innen 10 Prozent leiser sein soll, als noch beim Vorgänger. Per Knopfdruck geben die Holzverkleideten Rückseiten der Vordersitze Bildschirm oder Klapptische preis. So lange sie nicht gebraucht wird, soll die Technologie im Innenraum unsichtbar bleiben. Zur Steuerung der Funktionen dient eine Kontrolleinheit in der Mittelarmlehne, welche übrigens wie die Sitze oder die Armlehnen an den Türen beheizbar ist.

Echte Kunstgalerie im Phantom

Doch auch als Fahrer zieht man kein schlechtes Los. Die Instrumente erstrahlen in digitalisiertem hellblau und sind damit im inaktiven Zustand ebenfalls nicht sichtbar. Die Bedieneinheit mit touchfähigem Dreh-Drück-Regler lässt sich in die vordere Mittelarmlehne klappen. Der 12,3-Zoll-LED-Bildschirm überzeugt mit einer klaren reduzierten Darstellung und hoher Reaktionsschnelligkeit. Mit Hilfe des Displays werden all die aktuellen Assistenzsysteme bedient, die sich natürlich ebenfalls im Phantom befinden. Das wahre Highlight an den komplett hinter einer Glasfront angebrachten Armaturen residiert allerdings auf der Beifahrerseite. Die Damen und Herren von Rolls-Royce wissen natürlich, dass viele ihrer Kunden große Kunstfreunde sind. Daher bietet der Luxus-Hersteller die Möglichkeit rechts der analogen Uhr, in der sogenannten Gallery, ein Kunstwerk unterzubringen. Wahlweise kann das ein Ölgemälde sein, aber auch Rosen aus Porzellan oder ein abstraktes Werk aus Seide sind kein Problem. Einige Entwürfe gibt es bereits ab Werk, wer ein echtes Unikat möchte, kann Rolls-Royce auch beauftragen mit seinem Lieblingskünstler oder-Designer etwas Passendes zu entwerfen.

Bei aller Materialgüte, Individualisierung und Technologie bleibt am Ende eigentlich noch eine Frage und das wäre die nach der Vereinbarkeit von Kontostand und Fahrzeugerwerb. Den Anschaffungspreis des Vorgängers von rund 487.000 Euro wird der neue Phantom VIII vermutlich übersteigen. Was Sie dafür bekommen, können Sie sich in unserer Bildergalerie jetzt ganz genau anschauen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/rolls-royce-phantom-viii-2018-daten-infos-marktstart-preise-8546726.html

Neues Heft von AUTOStraßenverkehr, Ausgabe 17/2017 — Alle neuen SUV-Modelle ab 16.000 Euro

AUTOStraßenverkehr – Heft 17/2017 – ab 26. Juli 2017. Themen: SUV für Einsteiger + Großer Bestseller-Check+ Top-Test Dacia Duster Automatik.

AUTOStraßenverkehr gibt es jetzt auch als digitale Ausgabe für Android. Hier finden Sie mehr Infos!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was genau ist eigentlich ein Rückruf? Bislang assoziieren wir damit betriebs- oder sicherheitsrelevante Mängel an unseren Autos, deren Behebung keinen Aufschub duldet und die vom Kraftfahrt-Bundesamt überwacht wird. Doch als Folge der Abgasthematik und verschärfter Luftreinhaltemaßnahmen geistert der Begriff dieser Tage öfter durch die Medien, auch wenn es sich dabei meist nicht um Rückrufe handelt. Hersteller wie Audi, BMW und zuletzt Mercedes gehen mit sogenannten „freiwilligen Serviceaktionen“ in die Offensive, die sie explizit nicht als Schuld- eingeständnis verstanden wissen wollen, sondern als eine Art Umweltinitiative.

Der Hintergrund ist klar: Um drohende Fahrverbote oder andere Zwangsmaßnahmen möglichst lange aufzuschieben oder ganz abzuwenden, werden Motoren und Abgasreinigung zumindest softwareseitig in Richtung Emissionsverhalten optimiert. An sich ein löbliches Konzept – zumindest dann, wenn den Kunden daraus keine Nachteile entstehen, Stichwort: Mehrverbrauch oder Versottung. Denn wenn das Problem nur verlagert wird und in einigen Jahren aufgrund möglicher Folgeschäden doch wieder ein „echter“ Rückruf droht, bleibt der Dieselfahrer der Dumme.

Ihr Stefan Cerchez

Inhalt AUTOStraßenverkehr Ausgabe 16/2017

Nachrichten

  • AUTO aktuell: Neues rund ums Auto

Neuheiten

  • Titelthema: Alle neuen Einsteiger-SUV bis 2019 zu Basispreisen ab rund 16.000 Euro
  • Am Start: Hyundai i30 Kombi – Konkurrenz für den Variant
  • Am Start: Hyundai i30 Fastback – coupéartige Viertürer
  • Am Start: Range Rover Velar – neues Modell der Briten
  • Am Start: Peugeot 308 GTi – so fährt der aufgefrischte GTi
  • Am Start: Toyota Yaris GRMN – neuer Performance-Mini
  • Am Start: Mercedes X-Klasse – Pickup mit Stern

Tests

  • Vergleichstest: Opel Insignia Grand Sport 2.0 D gegen Skoda Superb 2.0 TDI
  • Top-Test: Dacia Duster dCi 110 EDC – Wie gut ist der erste Dacia mit Automatikgetriebe? Plus Kaufberatung
  • Vergleichstest: Kia Rio 1.0 T-GDI gegen Nissan Micra 0.9 IG-T, Skoda Fabia 1.2 TSI und Suzuki Swift 1.2 Dualjet. Dazu fünf Alternativen
  • Test: VW Arteon 2.0 TSI 4Motion – Ersatz für CC und Phaeton
  • Test: Land Rover Discovery SD4 – auch gut für die Straße?
  • Test: Mini Countryman Cooper S E – erster Plug-in der Marke

Wissen Tanken

  • Marktbericht – Pkw-Zulassungen im Juni plus Halbjahresbilanz
  • Audi A8 – Bedienkonzept und Assistenzsysteme des Neuen
  • Continental – Neue Technologien für den Dieselmotor
  • Markenlexikon – Dacia
  • Bestseller in Deutschland – Die 15 beliebtesten Neuwagen im Check mit Empfehlungen zu Motoren, Ausstattungen und der idealen Variante

Extra Fahranfänger

  • Gebrauchtwagen – Sechs empfehlenswerte Modelle für Fahranfänger – ab 3.000 Euro aus erster Hand
  • Alternative Mobilität – So wichtig ist das Smartphone bei der Mobilität ohne eigenes Auto
  • Unterhaltskosten – Wegen der hohen Versicherungsbeiträge kann Leasing für Fahranfänger günstiger sein als der Kauf

Gebrauchtwagen

  • Check bei Meister Wünsch: So gut ist der Mini (2006-2014)

Reise

  • Fahr mal hin: Unterwegs auf der Deutschen Sielroute

Reportage

  • Abschied: Lancia zieht sich vom deutschen Markt zurück
  • Selbstversuch – Herumtoben mit dem Buggy Criog

Alle Autos im neuen Heft von AUTOStraßenverkehr 16/2017

  • Audi A8
  • Audi A4
  • Citroën C3 Aircross
  • Dacia Duster
  • Ford Focus
  • Hyundai Kona
  • Hyundai i30
  • Jaguar E-Pace
  • Kia Stonic
  • Kia Rio
  • Land Rover Discovery
  • Mercedes E-Klasse
  • Mercedes X-Klasse
  • Mercedes C-Klasse
  • Mini
  • Mini Countryman
  • Nissan Micra
  • Opel Insignia
  • Opel Crossland X
  • Opel Corsa
  • Opel Astra
  • Peugeot 308 GTi
  • Range Rover Velar
  • Seat Arona
  • Seat Leon
  • Skoda Karoq
  • Skoda Superb
  • Skoda Fabia
  • Skoda Octavia
  • Suzuki Swift
  • Toyota Yaris GRMN
  • VW T-Cross
  • VW Golf
  • VW Polo
  • VW Tiguan
  • VW Arteon

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vorschau-autostrassenverkehr-heft-17-2017-12396572.html

Abschied von der Mercedes R-Klasse — Produktion endgültig eingestellt

Die Mercedes R-Klasse wurde zuletzt nur noch für den chinesischen Markt gebaut. Jetzt laufen die letzten Exemplare vom Band. Bis September wird noch produziert und bis Ende 2018 ausgeliefert.

2012 wurde die Mercedes R-Klasse in den USA vom Markt genommen. 2013 folgten alle anderen Weltmärkte. Lediglich in China, wo sich die R-Klasse großer Beliebtheit erfreut, war der Van in der Langversion noch im Angebot zu finden. Gefertigt wurde die Mercedes R-Klasse seit Produktionsbegin im Jahr 2005 im Mercedes US-Werk in Alabama.

Seit 2015 bei AM General gebaut

Weil Mercedes dort aber mehr Kapazitäten für den GLE, das GLE Coupé und den GL benötigte, musste die Produktion der R-Klasse ausgelagert werden. Die Wahl fiel auf den Auftragsfertiger AM General, der nach dem Wegfall des Hummer H2 nach neuen Aufträgen suchte. So wurde die Mercedes R-Klasse ab August 2015 bei AM General in Indiana gebaut und zwar weiterhin ausschließlich für den chinesischen Markt. Eine entsprechende Vereinbarung wurde zwischen beiden Unternehmen bereits im Januar 2015 getroffen. Neben der R-Klasse werden bei AM General überwiegend Militärfahrzeuge gefertigt.

Im September 2017 soll die Produktion der Mercedes R-Klasse nach zwölf Jahren nun endgültig eingestellt werden. Die bis dahin produzierten Fahrzeuge sollen noch bis Ende 2018 auf dem chinesischen Markt verkauft werden. Chinesischen Kunden mit dem Wunsch nach einem Siebensitzer sollen künftig mit dem GLS und der V-Klasse bedient werden. Seit Produktionsbeginn wurden gut 200.000 Autos der R-Klasse an Kunden ausgeliefert.

Crossover mit S-Klasse-Anspruch

Erstmals vorgestellt hatte Mercedes die R-Klasse 2005 auf der New York International Auto Show. Positioniert war das Modell als Großraumlimousine für die Oberklasse, quasi eine S-Klasse im Crossover-Format. Die technische Plattform lieferte die M-Klasse. Angeboten wurde die R-Klasse in zwei Radständen.

Zunächst war nur eine 4+2-Sitzkonfiguration zu haben, später wurde die R-Klasse auch als Siebensitzer zu haben. 2010 erhielt das Crossovermodell im Rahmen eines großen Facelifts eine komplett neue Front und neue Motoren. Motorisiert war die R-Klasse mit Turbodieselmotoren und -benzinern mit einem Leistungsspektrum von 190 bis 510 PS. Top-Modell war der R63 AMG mit einem V8 Motor mit 6,3 Liter Hubraum, der die R-Klasse auf 250 km/h beschleunigte. Geschaltet wurde per Automatik mit sieben Gängen. Die R-Klasse war, je nach Motorisierung, mit Allradantrieb oder reinem Hinterradantrieb zu haben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aus-fuer-die-mercedes-r-klasse-produktion-endgueltig-eingestellt-659975.html

Neues VW-Werk in Algerien — 200 Autos täglich für Afrika

Der Volkswagenkonzern hat jetzt in Algerien ein Montagewerk in Betrieb genommen, in dem Modelle der Marken VW, Skoda und Seat gefertigt werden können.

Das Mehrmarkenwerk, das in Relizane, 280 Kilometer südwestlich von Algier liegt, wird von VW zusammen mit dem lokalen Partner SOVAC betrieben. SOVAC stellt als Mehrheitseigner auch den Geschäftsführer. Der Volkswagen Konzern hält nur einen Minderheitsanteil am Gemeinschaftsunternehmen. Der Vertrag für das neue Montagewerk wurde im November 2016 unterzeichnet. Die Bauzeit für den neuen Standort betrug nur 200 Tage. Die Mehrmarkenfabrik bietet vier Montagelinien.

In dem Montagewerk können täglich bis zu 200 Fahrzeuge der Modelle VW Golf, VW Caddy, Seat Ibiza und Skoda Octavia gefertigt werden. Ab 2018 soll die lokale Fertigung um die Modelle VW Polo und Skoda Fabia erweitert werden.

Aktuell arbeiten 550 Mitarbeiter in der neuen Fabrik. Langfristig können bis zu 1.800 Arbeitsplätze im Werk in Relizane geschaffen werden. Weitere Arbeitsplätze werden bei Lieferanten und Logistikdienstleistern entstehen.

Qualität soll auf hohem Niveau liegen

Um den Konzern-Qualitätsstandard zu gewährleisten, wurden die algerischen Mitarbeiter in den Bereichen Produktion, Logistik und Qualitätssicherung vor Ort von Experten der Konzernmarken geschult. Zudem durchliefen algerische Führungskräfte ein mehrmonatiges Qualifizierungsprogramm in den Produktionsstandorten der Marken.

Bereits 1952 exportierte VW die ersten Fahrzeuge in geringen Stückzahlen von Deutschland nach Algerien. Anfang der siebziger Jahre erhöhte sich die Zahl der exportieren Modelle auf einige Tausend Fahrzeuge im Jahr. Seit 2001 ist SOVAC Vertriebspartner in Algerien für die Marke Volkswagen. Später kamen sukzessive Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Seat, Skoda und Porsche hinzu. Das Händlernetz von SOVAC für den Volkswagen Konzern umfasst in Algerien rund 90 Händlerbetriebe mit mehr als 1.600 Mitarbeitern. Im Jahr 2015 lieferten die Händler der SOVAC-Gruppe rund 30.000 Volkswagen Konzern Fahrzeuge an Kunden in Algerien aus.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neues-vw-werk-in-algerien-200-autos-taeglich-fuer-afrika-1567565.html

Mercedes Axor 2644 — Der XXL-Sicherheitstransporter

Das Sicherheitstransportunternehmen Prosegur hat jetzt in Brasilien den wohl größten Sicherheitstransporter der Welt in Dienst gestellt. Der XXL-Panzerwagen auf Mercedes-Lkw-Basis kann bis zu 74 Tonnen Wertsachen transportieren.

Das neue Flaggschiff der Sicherheitstransporter-Flotte von Prosegur ist der Axor 2644. Als größter gepanzerter Sicherheitstransporter Brasiliens bringt er bis zu 74 Tonnen Fracht sicher ans Ziel.

175 Kubikmeter Wertsachen auf 10 Achsen

Als Basis dient der von Mercedes in Brasilien angebotene Schwer-Lkw Axor 2644. Der wird von einem 12 Liter großen Reihensechszylinderdiesel mit Turboaufladung angetrieben. Die Leistung von 439 PS liegt bei 1.900/min an. Das maximale Drehmoment von 2.200 Nm steht ab 1.100/min. zur Verfügung. Geschaltet wird per automatisiertem 16-Gang-Getriebe. Für den Einsatz als Sicherheitstransporter wurde die Axor-Zugmaschine um eine vierte Achse ergänzt. Mit der zweiten lenkbaren Achse wird aus dem Axor 2644 6×4 Truck ein 8×4. Daran angehängt werden können ein oder auch zwei gekoppelte Sattelanhänger mit jeweils weiteren drei Achsen. Insgesamt kann der Zug so auf 10 Achsen kommen.

Mit dem Doppel-Trailer kommt der Sicherheitstransporter auf eine Ladekapazität von 175 Kubikmetern. Davon 100 Kubikmeter im ersten Trailer und 75 Kubikmeter im zweiten Hänger. Die maximale Nutzlast wird mit 74 Tonnen angegeben. Transportiert werden hauptsächlich elektronische Geräte, Handys, Medizin, Schmuck, Uhren, Geld, Goldbarren.

Trailer sowie Zugmaschine sind für ihren Einsatzzweck natürlich umfangreich gepanzert. Nähere Informationen gibt es aus Sicherheitsgründen nicht. Die Kabine der Zugmaschine ist neben dem Fahrerplatz mit vier weiteren Einzelsitzen für Sicherheitsbegleitpersonal ausgerüstet.

Wertsachen werden eingeschäumt

Neben dem Axor 2644 hat Prosegur seine brasilianische Flotte auch um 134 kompakte Werttransporter aufgestockt. Die basieren auf dem Mercedes-Benz Lkw Chassis 915 E. Hier wurde der Radstand von 4.500 mm auf 3.150 mm gekürzt, ein geschützter Kraftstofftank und Kraftstoffleitungen und auf dem Dach eine spezielle Klimaanlage für Sicherheitsfahrzeuge montiert. Die Lenksäule wurde neu positioniert, der Schwerpunkt tiefer gelegt und die Kabinenhöhe für eine noch bessere Übersicht erhöht, zudem wurde das Sichtfeld verbreitert. Das Fahrzeug bietet Platz für vier Sicherheitsbeamte. Außerdem sind die kleinen Sicherheitstransporter mit einem ganz speziellen Sicherheitsfeature ausgestattet, dem „Expanded Polyurethane Injection System“. Falls es Unbefugte schaffen sollten, bis zum Safe vordringen, wird der Innenraum des Sicherheitsschranks mit einem schnell aushärtenden Schaum ausgespritzt. Innerhalb von 22 Sekunden werden alle Wertgegenstände sicher ummantelt. Insgesamt hat das Unternehmen 1.650 Panzerfahrzeuge in Brasilien am Start.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-axor-2644-der-xxl-sicherheitstransporter-1567635.html

Opel Insignia GSi Sports Tourer — Sportversion auch als Kombi

Auf der IAA in Frankfurt wird Opel den Insignia GSi mit einem 260 PS starken Zweiliter-Turbobenziner und Allradantrieb als Limousine präsentieren. Die Sportversion kommt aber auch als Kombi. Wir haben ihn bereits erwischt.

Mit dem Comeback des GSi-Labels knüpft Opel an eine lange Tradition an. Bereits offitziell vorgestellt wurde der neue Opel Insignia in der Limousinenvariante im sportlichen GSi-Trimm. Die sortiert sich zwischen die Serienmodelle und eine noch kommende OPC-Variante ein.

260-PS-Turbo für den Kombi

Offensichtlich wird es die GSi-Features künftig aber auch im Insignia Kombi Sports Tourer geben. Einen entsprechenden, nahezu ungetarnten Prototyp hat unser Erlkönigjäger jetzt auf Testfahrten erwischt. In Sachen Antriebstechnik sind beim Kombi keine Abweichungen zur Limousine zu erwarten. Hier wie dort wird ein Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit Turboaufladung für Vortrieb sorgen. Der bringt es auf eine Maximalleistung von 260 PS und stellt bis zu 400 Nm Drehmoment bereit. Allradantrieb und eine Achtgang-Automatik gibt es serienmäßig dazu. Für die Limousine hat Opel als Alternativmotorisierung bereits einen starken Diesel angekündigt. Auch der dürfte seinen Weg in dem GSi Sports Tourer finden.

Zum potenten Motor trägt der Opel Insignia GSi ein sportlicher abgestimmtes elektro-mechanischen FlexRide-Fahrwerk mit einer 10-mm-Tieferlegung. Zudem werden Bremsen und Lenkung neu abgestimmt.

Sports Tourer im Sport-Look

Optisch setzt sich der Opel Insignia GSi Kombi wie schon die Limousine mit neuen Schürzen an Front und Heck in Szene. Die vorderen Lufteinlässe tragen Chromrahmen. Die Heckschürze deutet optisch einen Diffusor an und zeigt zwei chromgefasste Endrohre. Die angedeuteten Luftauslässe an den Seiten sind mit Reflektoren bestückt. Über der Heckscheibe macht sich ein großer Dachkantenspoiler breit.

Den Innenraum werten ein schwarzer Dachhimmel, Sportsitze mit integrierter Kopfstütze ein Sportlenkrad sowie Alupedale auf.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/opel-insignia-gsi-sports-tourer-infos-daten-marktstart-preise-1046418.html

BMW-Neuheiten bis 2021 — Alle Infos zu Z5, X7, 8er, 1er, 3er & Co.

BMW bringt in den nächsten Jahren eine Vielzahl neuer Modell auf den Markt. Hier zeigen wir, welche BMW-Neuheiten bis 2021 auf den Markt kommen: Angefangen vom neuen BMW 1er mit Frontantrieb über den BMW Z4-Nachfolger und den BMW X2 bis zur neuen 8er Reihe.

Neben Modellen der M GmbH und zahlreichen Facelifts und neuen Motorisierungen liegt der Fokus der BMW-Zukunft in einem gesunden Mix aus Sportwagen, Luxus-Modellen, Geländewagen und vor allem Elektroautos. Die Elektro-Strategie der Bayern: Für alle Marken sieht das Unternehmen zusätzlich zu klassischen Verbrennern vollelektrische oder Plug-in Hybrid-Antriebe vor. Ab 2020 sollen auf neuen Plattformen auch weitere vollelektrische Modelle kommen. Den Anfang macht der neue Elektro-Mini, der ab 2019 gebaut wird.

Für das Jahr 2017 plant die BMW Group 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge zu verkaufen, um dann insgesamt bereits 200.000 elektrifizierte Fahrzeuge auf den Straßen zu haben. Für 2025 erwartet BMW für den Gesamtkonzern einen Verkaufsanteil elektrifizierter Fahrzeuge zwischen 15 und 25 %. Allerdings spielen bei dieser Prognose Faktoren wie Gesetzesanforderungen, Anreizsysteme und die Ladeinfrastruktur entscheidende Rollen.

Hier die wichtigsten Modelle im Kurz-Steckbrief. Alle weiteren BMW-Neuheiten sehen Sie in unserer Tabelle und der Fotoshow.

BMW 5er Touring (2017)

Auf dem Genfer Autosalon zeigt BMW die Kombiversion (G31) des neuen BMW 5er, der gerade erst in den Markt eingeführt wurde. Die Vier- und Sechszylindermotoren stammen aus dem neuen Baukasten der Bayern und leisten als Diesel zwischen 190 und 265 PS, bei den Benzinern zwischen 252 und 462 PS. Auch Allradantrieb wird es im Touring wieder geben, eine M-Version jedoch nicht. Das Kofferraumvolumen des Kombi könnte im Vergleich zum Vorgänger etwas wachsen.

Besonderheiten: Im Gegensatz zur Limousine wird es den BMW 5er Touring an der Hinterachse serienmäßig mit Luftfederung und Niveauregulierung geben.

BMW 6er GT (2017)

Der BMW 6er GT ersetzt 2017 den BMW 5er GT und nutzt die Technik des neuen BMW 5er. Das Modell steht auf der Leichtbauplattform, die rund 100 Kilo an Gewicht sparen soll. Bei der Motorisierung kommen die modular aufgebauten Aggregate mit 0,5-Liter-Zylinder-Abschnitten zum Einsatz. Bei 6er GT sind des Vier-, Sechs- und Achtzylinder. Die Leistungsrange beträgt uzwischen 190 und 465 PS. Auch ein Hybrid-System wird kommen, ein M-Modell jedoch nicht, dafür aber ein M-Performance-Modell. Aus dem BMW 7er wird das Cockpit verwendet. Die Preise für den BMW 6er GT beginnen über 50.000 Euro.

Besonderheit: Der BMW 6er GT ist mit 5,05 Meter länger als sein Vorgänger und bekommt rund 500 Liter Kofferraumvolumen. Noch bis 2018 wird das 6er Grand Coupé weitergebaut und dann endgültig eingestellt.

BMW X2 (2017)

Das kompakte SUV-Coupé steht auf der Plattform des BMW X1 oder des Mini Countryman, die vorrangig für Frontantrieb bietet. Allerdings ist es nicht unwahrscheinlich, dass der BMW X2 erst mit den potenteren Motorvarianten sowie serienmäßigem Allrad einsteigt und die vom BMW X1 bekannten Basis-Benziner- und Diesel mit 136 respektive 150 PS außen vor lässt. Eine reine E-Version kommt nicht, dafür aber ein Plugin-Hybrid.

Besonderheit: Die Heckpassagiere sitzen auf Einzelsitzen – der X2 wird nicht mit durchgehender Rücksitzbank angeboten.

BMW X3 (2017)

Der intern G01 genannte SUV wird das erste Modell auf der neuen flexiblen CLAR-Plattform der Bayern sein. In den Dimensionen legt der X3 nur geringfügig zu, bringt aber dank der neuen Plattform zirka 55 Kilo weniger auf die Waage und bietet im Innenraum mehr Platz. Das Fahrwerk wurde überarbeitet. Zunächst gibt es als Top-Modell die Performance-Version M40i mit einem 360 PS starken Dreiliter-Reihensechszylinder. Ein echtes M-Modell wird später nachgereicht. Die Preise starten bei 44.000 Euro für den BMW X3 XDrive20i, der M40i kostet ab 66.300 Euro

Besonderheit: Der X3 kommt ohne Dreizylinder aus, aber dafür mit Plugin-Hybrid. Ab 2020 ist ein reines E-Modell geplant.

BMW X7 (2017)

G07 heißt die neue Baureihe von BMW, die in den USA im Werk Spartanburg vom Band rollt. Auch dieser Siebensitzer-SUV baut auf der CLAR-Plattform auf. Bei den konventionellen Antrieben wird sich der BMW X7 bei den Konzernbrüdern bedienen dürfen. Ob es den prestigeträchtigen V12 geben wird, bleibt abzuwarten.

Besonderheit: Der BMW X7 erhält eine überarbeitete Infotainmentarchitektur mit Sprach- und Gestensteuerung und soll um die 100.000 Euro kosten.

BMW M5 (2017)

Das Top-Modell der Baureihe baut auf der Leichtbauplattform CLAR auf und auch hier soll es dank Aluminium und Magnesium eine Gewichtsersparnis von rund 100 Kilo geben. Der F90 wird unter der Haube den bekannten 4,4-Liter-Bitrubo-V8 haben, der bei der Leistung sicher über 600 PS liegt.

Besonderheit: Den M5 bietet BMW ausschließlich als Allrad-Version an, um die hohe Leistung noch sicher auf die Straße bringen zu können. Trotzdem legen sie die Top-Limousine auf ein stark heckbetonte Auslegung aus. Die M-Abstimmung des Allradantriebs dürfte dann wohl nicht unter dem Namen xDrive antreten.

BMW M2 GTS (2017)

Ende des Jahres wird BMW eine schnellere und leichtere Version des M2 auf denn Markt bringen. Der neue BMW M2 GTS erhält eine verbesserte Version des 3,0-Liter-Turbo-Reihensechszylinders, der es auf rund 400 PS bringen wird.Vermutlich wird das Modell nur in einer limitierten Auflage an den Start gehen.

BMW Z4 (2018)

Intern hört der BMW Z4 auf das Kürzel G29 und trägt ein klassisches Stofffaltdach. Technisch bedient sich der neue BMW Z4 aus dem BMW-Regal – er erhält die Achsen des aktuellen BMW M3 und soll dank Leichtbau-Materialien nur rund 1.400 Kilo auf die Waage bringen.

Besonderheit: Der BMW Z4 entsteht in Kooperation mit Toyota. Als Toyota Supra erhält er ein festes Coupédach. Der Japansportler kommt als Allradler, der BMW dürfte beim klassischen Hinterradantrieb bleiben.

BMW 8er (2018)

Ende 2018 kehrt die 1999 eingestellte 8er-Baureihe wieder ins Modellportfolio der Bayern zurück. Der Zweitürer wird mit einer Länge von 5,01 Meter sich nur unwesentlich kleiner als ein S-Klasse Coupé zeigen und kommt auf eine Breite von knapp über 1,90 Meter. Unter der Haube verfügt der neue BMW 8er dann über einen doppelt aufgeladenen V8-Motor, der aus 4,0-Liter Hubraum mindestens 450 PS schöpfen wird.

Besonderheit: 2020 wird es auch ein 8er Cabrio geben, 2019 toppt der BMW M8 die Baureihe.

BMW 3er (2018)

Die neue Generation des BMW 3er nennt sich intern G20 und die Bayern wollen nicht nur eine großen Technologie-, sondern auch einen große Designschritt wagen. In Sachen Innenraumqualität soll neue BMW 3er deutlich aufgewertet werden. Mit dem kommenden 5er teilt sich der neue BMW 3er auch die CLAR-Plattform. Das bedeutet, der 3er wiegt rund 40 Kilo weniger, als der Vorgänger.

Besonderheiten: BMW will dem Mercedes-AMG C43 Paroli bieten und schließt die Lücke zwischen dem BMW 340i und dem M3 mit einem BMW 340i M Performance.

BMW X5 (2018)

BMW legt 2018 eine neue Generation des BMW X5 (G05) auf. Dank der CLAR-Plattform mit seinen Leichtbaumaterialien Alu und Magnesium fällt das Fahrzeuggewicht deutlich geringer aus. In Sachen Antrieb wird BMW auf Vier-, Sechs-, und Achtzylinder setzen, den Dreizylinder sucht man vergeblich. Dazu gibt es eine Plugin-Version und eine M-Version mit rund 700 PS.

BMW i8 Roadster (2018)

Als weiteres Modell der der BMW i-Familie bringen die Bayern den i8 in der Roadsterversion auf den Markt. Unter der Haube verbaut BMW die Antriebs-Technik auf dem BMW i8 Coupé. Allerdings wird der offene i8 gleich die aktualisierte Antriebstechnik tragen, die der normale i8 mit seinem Facelift bekommt. Bei der Verdeckkonstruktion des BMW i8 Roadster ergibt sich gegenüber der Studie eine Änderung. Zwischen den beiden Airdomes hinter den Sitzen scheint eine unabhängig vom Stoffverdeck versenkbare Glasscheibe Einzug zu halten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-neuheiten-alle-neuen-modelle-bis-2021-10143479.html

Erlkönig Aston Martin Vanquish Zagato — Als Speedster für 28 Sammler

Der britische Sportwagenbauer Aston Martin hat sich erneut mit der italienischen Designschmiede Zagato zusammengetan. Jüngstes Kind der Kooperation ist ein Speedster auf Basis des Aston Martin Vanquish.

Zagato und Aston Martin verbinden schon seit Jahrzehnte zarte Bande. immer wieder zeichnen die Italiener für die Briten Sondermodelle, die dann als Unikat oder in Kleinstserien aufgelegt werden und in der Regel in Sammlerbeständen verschwinden.

Speedster mit markanten Airdomes

Im Herbst 2016 hatte Zagato ein Cabrio auf Basis des Aston Martin Vanquish vorgestellt, bereits im Frühjahr wurde das dazu passende Coupé vorgestellt. Für beide Modelle – Volante und Coupé – wurde eine Kleinserie von jeweils 99 Exemplaren angekündigt, die 2017 an die Kunden gehen soll. Jetzt scheinen die Zagato-Modelle in der letzten Entwicklungsstufe angekommen zu sein, wie erwischte Erlkönige auf der Nordschleife belegen. Die bringen aber noch eine weitere Note in die Klaviatur. Neben dem bereits bekannten Aston Martin Vanquish Zagato Volante dreht in der Eifel auch eine Speedster-Version des offenen Briten ihre Runden.

Gekennzeichnet wird der Speedster durch eine etwas flacher angestellte und niedriger ausgeführte Frontscheibe. Dazu türmen sich hinter Fahrer und Beifahrer sogenannte Airdomes auf, die über einen Mittelsteg miteinander verbunden sind. Auf dem Heckdeckel sitzt ein kleiner ausklappbarer Spoiler. Ansonsten behält auch der Speedster die Zagato-Merkmale des Volante bei. Die Leuchten vorne und hinten setzen auf LED-Technik. Neu gezeichnet wurden die Außenspiegel sowie Heckabrisskante. Im Untergeschoss machen sich eine neue Vierrohr-Abgasanlage sowie ein Carbon-Diffusor breit. Dazu gibt es neue Seitenschwellerverkleidungen und einen neuen Frontspoiler. Die hinteren Radläufe bekommen eine knackige Linie einmodelliert, hinter den vorderen Radläufen machen sich Entlüftungsflügel breit. Ein Verdeck ist bei dem erwischten Erlkönig zwar nicht zu sehen, wir gehen aber davon aus, dass der Speedster ein Notverdeck aus Stoff erhält. Der komplette Umbau auf den neuen Zagato-Look wird mit Anbauteilen aus Kohlefaserlaminat ausgeführt.

Speedster verdoppelt den Preis

Während von normalen Volante 99 Exemplare gebaut werden sollen, so soll die Auflage des Speedsters bei nur 28 Exemplaren liegen. 7 davon werden als Rechtslenker aufgebaut. Der Zagato Volante wurde seinerzeit mit 850.000 Dollar eingepreist. Der Speedster soll diesen Betrag rund verdoppeln.

Angetrieben werden alle Aston Martin Vanquish Zagato-Modelle vom bekannten 5,9-Liter-V12-Saugmotor, der es in diesen Modellen auf 592 PS bringt. Genug um die Zweisitzer in knapp 4 Sekunden von Null auf 100 km/h zu beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 320 km/h.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/erlkoenig-aston-martin-vanquish-zagato-als-speedster-fuer-28-sammler-1142199.html

Erlkönig Volvo XC40 (2017) — So kommt der kleine Schweden-SUV

Der schwedische Autobauer Volvo wird 2017 den Volvo XC40 auf den Markt bringen. Jetzt gibt es ein erstes Teaserbild. Premiere wird er kurz nach der IAA feiern.

Neue Plattform für den Volvo XC40

Bisher können Volvo-Kunden, wenn sie in der Kompaktklasse offroadiges haben wollen, nur zum V40 Cross Country greifen. Mit dem Wechsel auf die neue modulare CMA-Plattform (Compact Modular Architecture), wird es auch einen echten SUV bei den Kompakten geben. Einen Ausblick auf den XC40 gab bereits die Studie Volvo Concept 40.1.

Schweden-Style auch für den kleinen SUV

Optisch lehnt sich der neue Volvo XC40 dann an die aktuelle Designsprache der Schweden an. Der Grill fällt groß aus und steht steil, die Scheinwerfer ragen weit in die Kotflügel hinein und tragen die typische Scheinwerfer mit den T-förmigen Tagfahrlichtern. Auch bei der Heckgestaltung lehnt sich der neue XC40 stark an die Modelle XC60 und XC90 an, wie ein jetzt veröffentlichtes erstes Teaserbild zeigt.

Die neue Plattform erlaubt es nicht nur weitere Karosserieversionen – es kommen noch der V40 sowie der C40 auf den Markt – aufzubauen, sondern auch Infortainment-, Fahrerassistenz- und Sicherheits-Systeme aus den größeren Baureihen ebenfalls einzusetzen.

Volvo XC40 kommt mit T5-Top-Motorisierung als Plugin-Hybrid

Auch in Sachen Motorisierung kommen die bekannten 2,0-Liter-Vierzylinder-Aggregate zum Einsatz. Dazu gesellt sich noch der 1,5-Liter-Dreizylinder – letzterer wird auch als T5-Top-Motor mit 180 PS angeboten werden. Wie bei den T8-Motoren der größeren Baureihen, wird auch dem T5 mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe im neuen Volvo XC40 ein 50 kW starker E-Motor zur Seite gestellt. Die Reichweite des Volvo XC40 T5 soll dann mit der 9,7 kWh-Batterie rund 50 Kilometer betragen.

Das neue Volvo-Modell soll auch mit diversen Farbkombinationen für Exterieur und Innenraum dutzende Personalisierungsmöglichkeiten bieten.

Sein Debüt dürfte der Volvo XC40 kurz nach der IAA feiern. Auf der IAA selbst sind die Schweden nicht vertreten. In den Handel kommt er dann als 2018er Modell.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/erlkoenig-volvo-xc40-2017-neuvorstellung-infos-marktstart-10215973.html

Daimler und MV Agusta — Autobauer steigt wieder aus

Im Herbst 2014 hatte sich Daimler am Motorradbauer MV Agusta mit 25 % beteiligt. Jetzt steigen die Schwaben bei MV Agusta wieder aus. Ein russischer Investor übernimmt.

Der italienische Motorradbauer MV Agusta kündigte am Dienstag (25.7.2017) an, die bisher vom Autobauer Daimler über seine Tochter Mercedes-AMG gehaltenen Anteile von 25 Prozent zurückzukaufen. Das Geld für den Rückkauf soll vom neuen MV Agusta-Investor ComSar Invest stammen. Das Unternehmen gehört zur russisch-amerikanischen Black Ocean Group, die sich bereits im Vorjahr bei den Italienern engagiert hat. Die Black Ocean Group verdient ihr Geld mit Öl- und Gasförderung und -vermarktung in Russland und Osteuropa. Mit der Übernahme der 25 Prozent von Mercedes-AMG soll der MV Agusta-Anteil der Black Ocean Group auf 50 steigen.

Keine Einigung bei Markenausrichtung

Offiziell wurden keine Gründe für die Trennung angegeben. Beobachter gehen davon aus, dass sich Daimler und MV Agusta-Chef Giovanni Castiglioni nicht über die Ausrichtung der Marke einigen konnten. Daimler hatte höhere Stückzahlen zugunsten einer höheren Wirtschaftlichkeit angestrebt. Castiglioni will MV Agusta noch exklusiver positionieren und auf exklusive Kleinserien setzen. Dazu wurde extra die neue Abteilung für Sonderanfertigungen RSV gegründet. RSV steht dabei für Reparto Veicoli Speciali, also Spezialfahrzeugbau. Das erste Projekt dieser Truppe ist die MV Agusta RVS#1, die Mitte Juni vorgestellt wurde.

Nachdem die Daimler-Tochter AMG beim italienischen Traditionshersteller Ducati von Audi ausgebootet wurde, hatte sich die Tuningtochter voon Mercedes nach einem neuen Motorradpartner umgeschaut. Im April 2012 hatte die Zusammenarbeit mit Ducati geendet, als die VW-Tochter Audi den italienischen Motorradhersteller gekauft hatte. Der Autobauer und Ducati hatten im Bereich Marketing kooperiert.

Auch Audi will sich von Motorrad-Partner trennen

Mittlerweile scheint auch Audi sich wieder von Ducati trennen zu wollen. Als potenzieller Verkaufspreis werden rund 1,5 Milliarden Euro kolportiert. Es soll rund ein halbes Dutzend potenzielle Käufer geben. Neben Harley-Davidson sollen auch der indische Bajaj-Konzern sowie die Finanzinvestoren KKR, Bain Capital, Permira und Investindustrial an der italienischen Kultmarke interessiert sein. Bajaj ist bereits mit 48 Prozent am österreichisches Motorradbauer KTM beteiligt. Harley-Davidson hatte es 2008 bereits mit der einem italienischen Motorradbauer versucht und MV Agusta gekauft. Die italienischen Sportmotorräder sollten die Harley-Kultmodelle ergänzen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/daimler-und-mv-agusta-autobauer-steigt-wieder-aus-8465160.html

Neuzulassungen Top 50 Brasilien 1. Halbjahr 2017 — Die Bestseller in Brasilien

Brasilien kauft anders. Wir haben die Halbjahresbilanz der Neuzulassungen aus Brasilien analysiert und daraus die Top 50-Modelle des südamerikanischen Marktes extrahiert.

Der Automarkt in Brasilien unterscheidet sich grundlegend von Märkten in Europa. In Südamerika dominieren Kleinwagen, kleine Limousinen und kleine Pickups das Angebot. Entsprechend finden sich in den Top 50 des Landes viele für uns exotische Modelle, aber auch einige alte Bekannte.

Im ersten Halbjahr 2017 konnte der brasilianische Markt (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge/Pickups) gegenüber dem Vorjahr um 4,25 % auf 991.475 Neuzulassungen zulegen. Davon entfallen 847.798 Einheiten auf Pkw und 143.677 auf die Nutzfahrzeuge. Marktführer ist GM mit einem Marktanteil von 17,7 %. Dahinter folgen Fiat mit einem Marktanteil von 13,6 % und VW mit 12,6 %. Ford kommt auf 9,4 %, Hyundai auf 9,4 %, Toyota auf 8,9 % und Renault auf 7,4 %. Komplettiert werden die Top 10 durch Honda (6,6 %), Jeep (4,0 %) und Nissan (3,4 %).

General Motors dominiert den Markt

General Motors ist aber nicht nur Marktführer in Brasilien, GM stellt auch den absoluten Bestseller. Ganz klar auf Listenplatz 1 steht der Chevrolet Onix. Ebenfalls auf das Podest haben es der Hyundai HB20 und der Ford Ka in der Steilheckvariante geschafft. Den vierten Rang in den Top 50 des ersten Halbjahres 2017 nimmt der Renault Sandero ein. Renault? Ja, in Brasilien laufen die bei uns unter dem Label Dacia vermarkteten Modelle als Renault mit leicht angepasster Optik. Die fünfte Position in der Halbjahresbilanz fällt an den VW Gol. Dahinter reihen sich die kleinen Stufenhecklimousinen Chevrolet Prisma und Toyota Corolla ein. Komplettiert werden die Top 10 durch drei Modelle aus dem Hause Fiat – den Mobi, der aussieht wie ein Panda, sowie die beiden Pickups Toro und Strada.

Bereits auf Platz 12 steht der neu aufgelegte Jeep Compass. Neu auf dem Markt und neu in den Top 50 ist auch der kleine SUV Creta aus dem Hause Hyundai. Der Koreaner landet zum Halbjahr auf Platz 20. Ebenfalls erfolgreich in den Markt und die Hitliste eingestiegen ist der kleine Honda-SUV WR-V. Er landet auf Rang 44 zum Halbjahr.

Der südamerikanische Markt kennt aber auch Spaßmodelle. So wurden in den ersten 6 Monaten 77 Porsche 911 verkauft, 24 BMW M2, 90 Chevrolet Camaro und 88 Mercedes SLC sowie 58 Audi TT und 15 Jaguar F-Type.

Alle Modelle aus den Top 50 finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-top-50-brasilien-1-halbjahr-2017-9152608.html

Bentley Continental GT Convertible Galene Edition — Luxuscabrio mit Maritim-Flair

Bentley legt vom Continental GT Cabrio ein beues Sondermodell auf. Die Galene Edition von Mulliner zeigt sich von edlen Luxusyachten inspiriert und ist weltweit auf 30 Exemplare limitiert.

Für besondere Individualisierungsansprüche ist im Hause Bentley Mulliner zuständig. Für das Sondermodell Bentley Continental GT Convertible Galene Edition holten sich die Bentley-Spezialisten aber noch Experten des britischen Unternehmens Princess Yachts mit ins Boot. Benannt wurde die Sonderserie nach Galene, der griechischen Göttin für stille See.

Als Basis für das Sondermodell wurde der Continental GT mit dem V8-Biturbomotor im Bug gewählt. Der Twinturbo kommt auf 507 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 660 Nm bereit. Das wird über eine Achtgangautomatik serienmäßig an alle vier angetriebenen Räder verteilt.

Yacht-Anklänge innen und außen

Um dem offenen Viersitzer reichlich Yacht-Feeling mit auf den Weg zu geben, erinnert das Exterieur des GT mit seiner Sonderlackierung in „Glacier White“ an das irisierende Glitzern von kristallklarem Wasser. Die Zierleisten auf den Flanken sind im unteren Bereich in Sequin Blue gehalten. Vervollständigt wird der Look von Mulliners Galene Edition mit einem dunkelblauen Verdeck und auffälligen, polierten 21-Zoll-Rädern im Propellerstil.

Maritime Anklänge finden sich aber auch im Innenraum. Die Sitze sind mit Leder in Linen und Portland bezogen, während die von Hand gesetzten Steppnähte in Camel gehalten sind. Leder in den Farben Linen, Portland und Brunel ziert die Türverkleidungen, und als Akzente für die Lederflächen an Armaturenbrett, Mittelkonsole und Armlehnen werden Linen, Brunel und Camel wieder aufgenommen. Das Lenkrad ist in Linen und Brunel gestaltet und an der 12-Uhr-Position mit einem Streifen in Camel versehen.

Spezialapplikationen für den Galene Edition

Die Kopfstützenstickerei greift ebenfalls auf den Farbton Camel zurück, während das Ablagefach der Mittelkonsole in Glacier White gehalten und mit Alcantara in Brunel ausgeschlagen ist. Die Außenlackierung in „Glacier White“ findet sich im Interieur wieder: im Mittelkonsolen-Etui und dem Armaturenbrett, das optional mit einer handgefertigten Illustration einer Megayacht versehen werden kann, die den Mulliner-Schriftzug in jedem Fahrzeug ergänzt. Zudem umgibt dieser Weißton den Uhrenrahmen des Galene Edition. Speziell für das Sondermodell entwickelt wurden die Edelholzapplikationen. Pinstripe Walnut, offenporig versiegelt, bedeckt Teile der Mittelkonsole und des Armaturenbretts. Pinstripe Walnut findet sich aber auch als Einleger in den beleuchteten Einstiegsleisten sowie großflächig ausgelegt im Kofferraum des Bentley wieder.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bentley-continental-gt-convertible-galene-edition-infos-preis-marktstart-1567832.html