Mazda CX-5 mit Zylinderabschaltung – erster Test

Mazda macht vieles anders als andere Automobil-Hersteller und ist damit auch noch sehr erfolgreich. Bevor man 2019 mit Elektromodellen und Plug-in Hybriden dem aktuellen Trend folgt, wird man mit einem völlig neuen Skyactiv System, dem Skyactiv-X,  noch ein weiteres Ausrufezeichen in der Entwicklung von Verbrennungsmotoren setzen. Nein, Benziner und Diesel sind noch lange nicht „erledigt“. Nicht bei Mazda. Dass der stete Feinschliff und der eingesetzte „Hirnschmalz“ zu spannenden Ergebnissen führt, lässt sich am neuen Mazda CX-5 SKYACTIV-G 194 erfahren.

Test des Mazda CX-5 mit Zylinderabschaltung

Der stärkste Benziner im CX-5 hat 194 PS und ist ein Teilzeit-Vierzylinder

Mazdas Lösung mit einem großvolumigen Benzinmotor ohne Aufladung ist für sich gesehen schon eine merkwürdige Motorisierung. Glaubt doch ganz SUV-Deutschland, ein solches Auto benötige einen Dieselmotor oder wenigstens einen kleinen Benziner mit Turboaufladung. Downsizing und so. Aber – Mazda hat sich für einen anderen Weg entschieden. Ob sie damit richtig liegen? Das Ergebnis wird es klären.

2.5 Liter – keine Aufladung

Der Skyactiv-G Benzinmotor im CX-5 kommt mit 2,488 Liter Hubraum (2.5) und verfügt über eine – für einen Benzinmotor – hohen Verdichtung von 13:1. Neben klassischen Entwicklungsschritten bei der Motoren-Entwicklung wie der Optimierung von Ansaugkanälen, wurde beim neuen Benziner im CX-5 Topmodell auch die innermotorische Reibung minimiert. Neue Kolbenringe, eine neuer Kühlkreislauf und ein gesteigerter Einspritzdruck der Benzin-Einspritzung sind weitere Optimierungen. Die wichtigste Neuheit ist jedoch die Zylinderabschaltung des neuen Top-Motors.

Über eine variable Hydraulik, die bislang nur für den Ventilspielausgleich zuständig war, lassen sich binnen Millisekunden die Ventile der Zylinder 1 und 4 schließen. Wenn anstelle von vier Zylindern nur noch zwei die Arbeit erledigen, steigert sich deren Arbeitsleistung – im Bereich von geringer Lastanforderung, also zum Beispiel beim lockeren Dahinschwimmen im Stadtverkehr – kommt der Effekt der Zylinderabschaltung besonders zum Tragen. Der nun zum Zweizylinder mutierte Vierzylinder arbeitet mit geringeren Drosselverlusten. Die auf die maximale Leistung eines Vierzylinders ausgelegte Drosselklappe öffnet weiter, der Motor atmet freier. Genau dieser Effekt senkt die Drosselverluste und steigert die Effizienz in diesem Betriebsbereich. Bei Mazda spricht man von Einsparungen von bis zu 20%.

Der hydraulische Ventilspielsteller des Rollenkipphebels wird von Mazda genommen, um eine einfache, aber wirkungsvolle Zylinderabschaltung umzusetzen.

Der Stadt-Motor

Gerade für Wenigfahrer, also Menschen, die nicht primär mit dem SUV auf der Langstrecke bei hoher Lastanforderung unterwegs sind, kann sich der Ingenieurs-Geist der Japaner positiv auszahlen. Zwischen 20 und 100 km/h kommen die Effekte des „dynamischen Downsizings“ wirkungsvoll zum Tragen. Der neue Top-Motor wird zudem, zur aktuellen Markteinführung (seit September 2017), nur mit dem 6-Stufen Automatikgetriebe angeboten. Und Stadt und Automatik, das passt perfekt zusammen.

Schmeichler auf Achse

Bei einer ersten Testrunde durch das Oberbergische Land zeigt sich der Top CX-5 dann auch gleich einmal von seiner besonders „schmeichelnden“ Seite. Die Automatik bekam ein zusätzliches Fliehkraft-Pendel zum Ausgleich von möglichen Vibrationen verpasst. Und das „tuning“ am Benziner sorgt, zusammen mit dessen bereits zuvor ausgezeichneten Manieren, für einen sehr komfortablen Antrieb. Ob er gerade im Zweizylinder-Betrieb ist oder mit allen vieren arbeitet, für den Fahrer bleibt dies völlig verborgen. Weder beim Geräuschkomfort noch bei möglichen Vibrationen lässt sich der Arbeitszustand des Skyactiv-G 194 erkennen.

Der 194 PS Motor stemmt 258 Nm auf die Kurbelwelle – und nein – er ist damit sicher nicht der Top-Dynamiker unter den SUVs. Und auch wenn es den neuen Motor derzeit nur mit der höchsten Ausstattungslinie „Sports-Line“ und Allradantrieb gibt, er ist eher ein überzeugender Gleiter und Komfort-Schmeichler denn ein Sportler. Dazu gesellt sich auch der Qualitätseindruck im Innenraum des CX-5. In Verbindung mit der Sports-Line Ausstattung bleiben aber auch sonst kaum noch Wünsche offen – einzig die Frage nach den Ledersitzen kann man sich noch stellen und diese dann mit weiß oder schwarz beantworten.

Spart er jetzt, oder nicht?

Den Normverbrauch von 7.1 Litern haben wir an diesem Tag nicht erreicht, aber knapp 8 Liter auf 100 sind schon mehr als nur ein Achtungserfolg für ein SUV mit Automatik in dieser Größe. Dass der Verbrennungsmotor eben noch lange nicht tot ist, Mazda demonstriert es mit penibler und steter Entwicklungsarbeit. Einen ausführlichen Fahrbericht zum Mazda CX-5 gibt es zudem hier.

 

Topliste 0-200 km/h (sport auto) — So schnell beschleunigen Sportwagen auf 200 km/h

Der Sprint von null auf 100 km/h ist die Königsdisziplin. Doch erst beim Wettbewerb auf 200 Sachen zeigt sich, welcher Sportwagen anhaltende Spurtqualitäten hat. Wir haben unsere sport auto-Testdatenbank nach den schnellsten 0-200-km/h-Jägern gefiltert.

Usain Bolt hält in der Leichtathletik die Weltrekorde über 100 und 200 Meter: 9,58 Sekunden über die kurze Distanz, 19,19 Sekunden über die halbe Stadionrunde. Was der Jamaikaner in der Leichtathletik-Szene ist, ist der Porsche 918 Spyder in der Autowelt. Zumindest, wenn man alle Testwagen durchgeht, die jemals in einem sport auto-Test, Vergleichstest oder Supertest vorstellig wurden. Und nicht durch die Hände eines Tuners liefen.

Porsche 918 Spyder in 7,4 Sekunden auf 200 km/h

Aus dem Stand heizt der Porsche 918 Spyder in 2,6 Sekunden auf 100 Sachen, die 200 km/h-Marke sprengt er nach 7,4 Sekunden. Da kann kein anderer Sportwagen in der sport auto-Testgeschichte mithalten.

Der McLaren 675LT kommt dem 887 PS starken Hybridsupersportwagen noch am nächsten. In einem ersten Test stoppte die Messuhr nach 8,3 Sekunden. In einem weiteren Test feilte der 675LT nach dem Launch-Control-Start drei weitere Zehntelsekunden ab – traditionsgemäß mit vollem Tank und zwei Personen von uns ermittelt. Die Werksangabe liegt bei 7,9 Sekunden. Also fast eine Punktlandung. Lotus 3-Eleven (8,6 Sekunden), Ferrari 488 GTB Coupé (8,7 Sek.) und Lamborghini Aventador LP 700-4 (8,8 Sek.) folgen auf den weiteren Positionen.

Der Spurt 0-200 km/h ist für die Längsdynamik-Junkies die ultimative Droge. Wer auf 200 km/h zu den schnellsten gehören will, braucht einen fahrbaren Untersatz mit mächtig Qualm an der Kette. Ohne reichlich Drehmoment geht bei der Beschleunigung nichts. Je länger der Spurt dauert, desto entscheidender wird die Leistung, um gegen die Fahrwiderstände anzukämpfen. Unter 450 PS schafft es kein Sportwagen in unsere Topliste.

Ein gut übersetztes und flott schaltendes Getriebe ist ebenso entscheidend für die Beschleunigung von null auf 200 km/h wie die Aerodynamik. Wer zu viel Luftwiderstand aufbaut, büßt spätestens ab 150, 160 Sachen. Ein Beispiel: Die Corvette Z06 C7 erzeugt mit Z07-Performance-Paket bei 200 km/h einen Gesamtabtrieb von 109 Kilogramm. Der cw-Wert beträgt 0,52. Anders verhält es sich beim eigentlich leistungsschwächeren Mercedes-AMG GT R mit einem Gesamtabtrieb von 21 Kilogramm bei 200 km/h und einem cw-Wert von 0,35. Das hilft, um auf 200 km/h schneller zu sprinten als die Z06.

Exoten wie Gumpert mischen vorne mit

Auffallend: Schon bei der 0-100-km/h-Messung nahmen vor allem die Sportwagen von Porsche, Lamborghini und McLaren die vorderen Ränge ein. Auch beim Sprint auf 200 Sachen tummeln sie sich im Spitzenfeld. Porsche ist Erster, McLaren und Lamborghini haben je vier Modelle in den Top 10.

16 Porsche, 12 Mercedes, neun Lamborghini, sieben Audi, fünf Ferrari und fünf McLaren – wenn man den SLR den Briten zuschiebt: Unsere Topliste ist mit den großen Namen der Autobranche gespickt. Allerdings mischen auch die Exoten und Kleinserienhersteller munter mit. Zum Beispiel Gumpert Apollo Sport (9,5 Sekunden) und Koenigsegg CCR (9,6 Sekunden). Und auch japanische und amerikanische Sportler sind am Start.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die schnellsten Sportwagen der sport auto-Testgeschichte von null auf 200 km/h.

Anmerkung der Redaktion:

Die hier aufgeführten Testdaten wurden von sport auto in diversen Tests erhoben. Autos, wie zum Beispiel ein Bugatti Veyron oder Ferrari LaFerrari, sind von unseren Testern/Redakteuren zwar bereits gefahren worden (Fahrberichte), jedoch haben wir keine eigenen Testdaten erheben können. Herstellerangaben fließen explizit nicht (!) in unsere Topliste ein, da wir diese Werte nicht verifizieren konnten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/topliste-0-200-km-h-sport-auto-50-raketenstarts-auf-200-km-h-9411670.html

PSA und Changan — Neuer Pickup für den Weltmarkt

Der französische Autobauer PSA hat mit dem chinesischen Anbieter Changan ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das die Entwicklung eines neuen Pickup der Ein-Tonnen-klasse vorsieht.

Nach dem am 7. Juni 2017 unterzeichneten Rahmenabkommen gehen Changan Automobile und die französische PSA-Gruppe einen Schritt weiter und unterzeichnen eine Vereinbarung über die gemeinsame Entwicklung einer neuen Plattform für Nutzfahrzeuge im Changan-Werk in Dingzhou und über die Entwicklung eines Pick-ups (1 Tonne).

PSA setzt auf wachsenden Pickup-Markt

Dieses neue Modell soll mit einem ausdrucksstarken Design und einem kompromisslosen Qualitäts- und Langlebigkeitsanspruch die weltweit strengsten Vorschriften und die Erwartungen der Kunden erfüllen. Der Pick-up wird zunächst für chinesische Kunden und für den außereuropäischen Export der PSA-Gruppe angeboten.

Der Nutzfahrzeugmarkt machte 2016 weltweit 14 Millionen Fahrzeuge aus, davon entfallen 18 Prozent auf die 1-Tonnen-Klasse von Pick-ups, bei einem jährlichen Wachstum von 5 Prozent.

Erst im Juni 2017 ist Peugeot wieder in Pickup-Geschäft eingestiegen. Allerdings nur für den afrikanischen Markt. Der dort angebotene Peugeot Pickup basiert auf einem Modell von Patrtner Dongfeng, der in China mit dem Rich einen adaptierten Nissan D22-Pick-Up im Programm hat. Der wurde für das Label Peugeot angepasst.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/psa-und-changan-neuer-pickup-fuer-den-weltmarkt-1329975.html

„Kia goes electric“ Leser-Test-Drive 2017 — Herr Grupp fährt das Elektroauto Kia Soul EV

Vier Wochen lang können auto motor und sport-Leser verschiedene Electric-Modelle von Kia testen: Bastian Grupp darf den Kia Soul EV fahren, ein reines Elektroauto. Gut, dass er damit schon Erfahrung hat.

Es passt eigentlich perfekt, dass die Europa-Zentrale von Kia in Frankfurt steht. Warum? Ganz sicher nicht aufgrund der Architektur: Direkt neben den spitzen Wolkenkratzern und den Messehallen, die größer sind als so manches Flughafen-Terminal, sieht das Kia-Hochhaus fast ein bisschen verloren aus.

Vier Leser, vier Modelle, vier Wochen

Nein, es passt deshalb so gut, weil in diesen Messehallen bis vor wenigen Tagen noch die IAA 2017 stattfand, die Automesse, die zeigen sollte, wie wir in Zukunft unterwegs sein werden. Und das ist wohl elektrisch beziehungsweise mindestens teilelektrisch.

Der koreanische Autohersteller Kia bietet – wie viele große Hersteller – schon einen Teil der Produktpalette mit Elektro- beziehungsweise Hybridantrieb an: den Niro als klassischen Hybrid und Plug-In-Hybrid, den Soul als vollständig elektrisches Fahrzeug und den großen Optima SW – ebenfalls als Plug-In-Hybrid. Alle natürlich mit siebenjähriger Garantie. Vier Leser von auto motor und sport dürfen diese vier Modelle nun vier Wochen lang ausgiebig testen und mit ihnen Erfahrungen sammeln und weitergeben.

Elektroautos sind für Bastian Grupp nichts neues. Der 38-jährige Architekt, der mit seiner Familie in Augsburg wohnt, hat schon einige tausend Kilometer mit einem zurückgelegt. Mit welchem? Mit einem der ersten Serien-Elektroautos: dem Citroën C-Zero, der baugleich ist mit dem Mitsubishi i-MIEV sowie dem Peugeot iOn. Für seine Frau, seine zwei Kinder und sich besitzt er außerdem einen Peugeot Expert, einen praktischen Hochdachkombi. Für die kommenden vier Wochen gesellt sich der neue Kia Soul EV dazu.

Bastian Grupp fährt elektrisch mit dem Kia Soul EV

Der Soul EV ist das einzige reine Elektrofahrzeug, das Kia momentan verkauft. Der Crossover aus Kompaktwagen und SUV bietet eine Reichweite (NEFZ) von maximal 250 Kilometern. Möglich wird das mit einer 30 kWh fassenden Lithium-Ionen-Batterie und einem reduziertem Stromverbrauch, verglichen mit dem Vorgänger. Der Elektromotor im Soul EV leistet 81 kW, was etwa 110 PS entspricht, das Drehmoment beträgt maximal 285 Nm. Damit packt das Elektroauto den Standardspurt auf 100 km/h in 11,3 Sekunden und läuft maximal 145 km/h schnell. Und das völlig ohne Motorengeräusche. Apropos: Um Fußgänger zu schützen, emittiert der Soul EV bei Geschwindigkeiten von weniger als 20 km/h einen künstlichen Motorsound, der im Innenraum fast nicht zu hören ist.

In den kommenden vier Wochen wird Bastian Grupp seine Erfahrungen mit dem Kia Optima SW PHEV hier dokumentieren.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/kia-goes-electric-leser-test-drive-soul-ev-elektroauto-12675207.html

MS-RT Limited R-Spec Ford Transit Custom Edition — 212 PS im sportlich aufgemachten Ford-Bus

Ein Ford Transit mit der Seele eines Ford Fiesta WRC – das ist der R-Spec Ford Transit Custom von der britischen Rennsportschmiede MS-RT, der jetzt vorgestellt wurde.

Nutzfahrzeuge und Motorsport haben wenig gemeinsam, außer sie dienen als Transportfahrzeuge für Motorsport-Equipment. MS-RT Motorsport aus dem britischen Dovenby Hall in Cockermouth sieht das ein wenig anders und hat einen neuen Sport-Bus aufgelegt. Hinter MS-RT Motorsport stehen die Motorsport-Legende Malcolm Wilson und die Nutzfahrzeugspezialisten von Van-Sport.

Der MS-RT Limited R-Spec Ford Transit Custom Edition ist wie der Name schon sagt streng limitiert. Mehr als 50 Sport-Busse diesen Schlags wird es nicht geben. MS-RT feiert mit dem neuen Transit seinen zweiten Jahrestag.

Zur Ausstattung zählt ein Aerodynamik-Kit, das unter anderem eine neue Frontschürze mit großen Lufteinlässen, Flaps und Spoilern, neue Seitenschwellerverkleidungen sowie Radlaufverbreiterungen und eine Heckschürze mit Diffusoreinsatz mitbringt. In diesen wird ein Vierrohr-Endschalldämpfer integriert, der rechteckige Blenden trägt. An der hinteren Dachkante wurde zusätzlich ein Spoiler montiert. Der untere Kühlergrill bekommt LED-Zusatzleuchten spendiert.

Diesel wird auf 212 PS aufgeblasen

Die Bremsanlage an der Vorderachse wurde gegen deutlich üppiger dimensionierte Bauteile getauscht. Die neuen Stopper können zudem mit 20 Zoll großen Leichtmetallfelgen kombiniert werden.

Mehr Power gibt es auch für den Turbodiesel unter der Haube. Ein Sportluftfilter, neue Krümmer, ein modifizierter Ladeluftkühler sowie eine neue Steuerungssoftware sollen satte 212 PS und 486 Nm aus dem serienmäßig nur 170 PS starken Zweiliter-Aggregat pressen.

Der Transit-Pilot darf sich über ein Sportlenkrad mit blauer 12-Uhr-Markierung sowie neue Applikationen auf der Armaturentafel freuen. Fahrer und Beifahrer thronen auf Sparco-Integralsportsitzen. Die Gurtfarbe darf zwischen blau und gelb frei gewählt werden.

Zu haben ist der MS-RT Limited R-Spec Ford Transit Custom Edition zu Preisen ab umgerechnet rund 41.000 Euro plus Steuern – alledings nur als Rechtslenker.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ms-rt-limited-r-spec-ford-transit-custom-edition-212-ps-im-tuning-bus-1791669.html

Geiger Cars Cadillac CTS-V „Kompressor 753“ — 753 PS für die Mittelklasse

Potente Mittelklasseautos stehen hoch im Kurs der Kundschaft. Wie so richtig viel Power geht, zeigt der Tuner Geiger Cars mit dem Cadillac CTS-V „Kompressor 753“.

Ein BMW M3 mit bis zu 450 PS oder ein Mercedes-AMG C63S mit bis zu 510 PS sind ordentlich motorisiert. So richtig Dampf im Kessel bietet in dieser Klasse aber der Cadillac CT-S V mit seinen werkseitigen 649 PS und 855 Nm Drehmoment. Im 6,2-Liter-Kompressor-V8 steckt aber noch mehr Potenzial, das jetzt Tuner Geiger Cars aus München ausgelotet hat.

753 PS für den Kompressor-V8

Durch Modifikationen an der Kompressoraufladung des Achtzylinders, deren Herzstück fortan ein hauseigener 2,9-Liter-Schraubenverdichter bildet, sowie eine anschließende Softwareoptimierung entlocken die Techniker dem CTS-V-Triebwerk 753 PS bei einer Drehzahl von 6.350/min. Bereits bei 4.400/min steht das maximale Drehmoment von 887 Nm auf Abruf bereit. Das Antriebsmoment wird über eine Achtgang-Automatik an die Hinterräder weitergereicht. So aufgerüstet katapultiert sich der fortan als „Kompressor 753“ auftretende Cadillac CTS-V in nur 3,5 Sekunden auf 100 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt satte 338 km/h. Das Tier will aber auch entsprechend gefüttert werden. Bereits den Norm-Durchschnittsverbrauch gibt Geiger Cars mit 13,0 Liter an. Im freien Lauf dürften aber durchaus noch mehr Liter drin sein.

Nachgelegt wurde auch bei der Bereifung. Die Serienfelgen wurden mit Michelin Sport Cup-Sportreifen der Seriendimensionen 265/35ZR19 vorn und 295/30ZR19 an der Antriebsachse ausgerüstet.

Die Optik des kräftigen Amerikaners wird mit weiteren schwarzen Details aufgewertet, die das Black Edition-Outfit des Basismodells ergänzen. Schwarz präsentieren sich so unter anderem die Griffleiste am Heck, die Felgen, die seitlichen Entlüftungskiemen, Teile der Außenspiegel, die Kühlermaske, die Motorhaubengitter sowie die Hintergründe der Beleuchtungseinheiten und die Fenstereinfassungen. Die Spoileranbauteile an Front und Heck sind in Sichtcarbon gehalten.

Erhältlich ist das Cadillac CTS-V Black Edition-Serienfahrzeug bei Geiger Cars in München zu einem Basispreis von 97.900 Euro. Die Umbauten schlagen mit 14.900 Euro für den Kompressor-Kit inklusive Softwareoptimierung, 1.870 Euro für den Michelin Pilot Sport Cup-Reifensatz sowie 1.900 Euro für den Styling-Kit zu Buche.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/geiger-cars-cadillac-cts-v-kompressor-753-1031700.html

Pilotprojekt Mercedes Vans & Drones in Zürich — Van und Drohne bilden die perfekte Lieferkette

Die Nutzfahrzeuge von Mercedes machen sich auf, fortan auch den Luftraum zu erobern. Mit „Vans & Drones“ startet ein Pilotprojekt in Zürich zusammen mit dem Schweizer Online-Marktplatz siroop und Drohnen-Entwickler Matternet aus den USA.

Kennen Sie das: Sie bestellen ein Produkt online, und können es schon beim Abschicken der Bestellung kaum noch erwarten, das neue Teil in den Händen zu halten. Sollten Sie mit dieser Art von Ungeduld bedacht sein, könnte Mercedes künftig Abhilfe schaffen. Die Vision: Ich bestelle eine Ware und mein Paket ist bereits kurze Zeit später bei mir. In diesem Umfang handelt es sich freilich noch um Zukunftsmusik, doch die Transformation in der Transport-Branche wird kommen, da sind sich die Beteiligten einig. „Auf der rein technischen Seite könnten wir schon in zwei Jahren starten, was die regulatorische Ebene betrifft, dauert es allerdings noch länger“, prognostiziert Stefan Maurer, Leiter der Abteilung Future Transportation bei Mercedes-Benz. Gemeinsam mit den Partnern siroop aus der Schweiz und Matternet aus dem Silicon Valley arbeite man an einer ganzheitlichen und skalierbaren Lösung.

Hier ist die Idee: Transportfahrzeuge von Mercedes gehen auf Tour, um Pakete an Endkunden auszuliefern. Habe ich als Kunde jetzt noch spontan eine Bestellung, dann wird diese vom Online-Marktplatz direkt an den Händler übermittelt. Der packt die Ware in ein Paket und übergibt an eine Matternet-Drohne. Per Algorithmus wird errechnet, welcher Van die effizienteste Routen-Änderung ermöglicht, um die priorisierte Sendung zuzustellen. Die Drohne fliegt autonom zu einem Meeting-Point und übergibt dort das Paket an den Fahrer des Mercedes Vans. Dieser wiederum stellt das Päckchen zu und erhält von der Steuerungs-Software eine aktualisierte Route, um sein Tour fortsetzen zu können.

Unwetter und Gegenverkehr im Luftraum

Hier sind die Haken an der Geschichte: Die Drohne M2 von Matternet wiegt selbst zehn Kilo und kann Pakete mit einem Gewicht von bis zu zwei Kilo transportieren. Wer also spontan einen Flachbildfernseher bestellen möchte, kann den Service bis dato nicht in Anspruch nehmen. Dazu kommen Faktoren wie das (Un)Wetter und natürlich der Platz im Luftraum. Den teilt sich die Drohne nämlich unter anderem mit Rettungshelikoptern, deren Einsatzgebiete sich am Ende auch kurzfristig ergeben können.

„Wir testen unsere Drohnen in Klimazonen auf der ganzen Welt. Die Technik für alle Wetterlagen fit zu machen ist ein Prozess, aber wir sind dran“, berichtet Matternet-CEO Andreas Raptopoulos. Die rechtliche Grundlage für den Testlauf in der Schweiz hat das Projektteam bereits abgeklärt. Dort wurde von der Luftaufsichtsbehörde eingehend geprüft, ob die autonomen Flug-Lieferanten ihren Dienst aufnehmen dürfen. Dass eine Matternet M2 abstürzt, ist nicht zu befürchten. Einerseits werden die Drohnen via Kommandozentrale überwacht und können notgelandet werden. Andererseits sorgt ein integrierter Fallschirm bei technischen Defekten für eine sanfte Landung.

Um die Machbarkeit zu demonstrieren, bestellt siroop COO Peter Rohn per Smartphone live von der Bühne aus ein Päckchen Kaffee. Es dauert keine 20 Minuten, bis die bestückte Drohne vor den Augen der anwesenden Journalisten auf dem Dach eines Mercedes Vans landet und der Fahrer die Box mit dem braunen Gold überreicht. Wie viel Vorbereitung in diesem Demonstrations-Ablauf steckt sei nun mal dahingestellt, doch es verdeutlicht auf beeindruckende Weise, wohin die Reise gehen soll. Stand heute fliegen die M2s mit 70 km/h in 80 Metern Höhe vollautonom bis zu 25 Minuten lang. Ist der Akku leer, wird er getauscht, somit werden lange Ladezeiten vermieden. Doch nicht zuletzt dient der aktuelle Probelauf auch auf technischer Ebene dazu, die Hardware kontinuierlich zu verbessern.

Ausprobieren, auswerten, ausbessern

„Build, measure, lern“, zitiert Maurer den iterativen Prozess nach dem auch viele moderne Start-Ups agieren. Ausprobieren, analysieren, lernen – und dann geht es wieder von vorne los. Konkretes Beispiel: Aktuell surrt die Drohne mit einer Lautstärke von 60 bis 70 dB (vergleichbar mit einem Rasenmäher), die Entwickler arbeiten allerdings an leiseren Rotoren, um die Lärmbelästigung möglichst gering zu halten.

In der weiteren Zukunft könnte ein Transporter auch als mobiles Warenhaus fungieren und dem Fluggerät die „letzte Meile“ überlassen. Zunächst gilt es allerdings die Zeitspanne zwischen Bestellung und Zustellung zu schrumpfen, und dem Verbraucher ein tolles Nutzungserlebnis zu bieten. „Am Ende wollen wir natürlich für ein Lächeln auf den Kunden-Gesichtern sorgen“, schmunzelt Peter Rohn. Nehmen wir nur mal an, Sie schmeißen eine Cocktail-Party und haben vergessen Trinkhalme zu besorgen. Hier kann das Vans & Drones-Lieferkonzept einspringen und für das gewünschte Lächeln sorgen. Denn wer trinkt schon gerne seinen Mojito ohne Röhrchen?

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-benz-vans-drones-drohne-pilotprojekt-12675150.html

Aston Martin — Briten entwerfen Power-Boat und U-Boot

Aston Martin geht auf und unter das Wasser. Mit den Partnern Quintessence Yachts und Triton entwerfen die Briten ein Power-Boat sowie ein U-Boot.

Aston Martin wagt sich erneut aufs Wasser. Oder besser gesagt unter Wasser. Nachdem die Briten bereits vor knapp einem Jahr ein Power-Boat gezeichnet hatten, ist jetzt ein U-Boot dran.

Zusammen mit den Spezialisten von Triton Submarines soll unter dem Codenamen Project Neptune ein Mini-Luxus-U-Boot entworfen werden. Das Klein-U-Boot soll Abenteurer, Super-Yacht-Besitzer und Forscher ansprechen. Als Basis für das Project Neptune dient das Drei-Mann-U-Boot von Triton, das von Aston Martin neu in Form gebracht wird. Dabei sollen auch Anklänge an den kommenden Hypersportwagen Valkyrie zu sehen sein.

Power-Boat im Aston Martin-Style

Bereits im September 2016 hatten die Designer des britischen Sportwagen-Bauers zusammen mit den Spezialisten von Quintessence Yachts ein luxuriöses Power Boat namens AM37 auf Kiel gelegt. Das Ziel der Entwickler lag darin, die DNA von Vulcan, DB11 oder One-77 in eine sportlich-elegante Yacht zu verpflanzen.

Geld spielte dabei natürlich nur eine untergeordnete Rolle. Die Aston Martin-Gestalter durften sich ordentlich austoben. Highlight des Exterieurs ist die doppelt gewölbte Windschutzscheibe, die sich in einem Stück über das komplette Vorderdeck biegt. Steht das Bötchen im Hafen, fährt auf Knopfdruck eine Schutz-Abdeckung aus 3 Carbon-Tafeln über den kompletten Innenraum.

Der Schutz ist auch notwendig. Im Interieur kommen jede Menge feiner Materialien wie Leder, Aluminium und Kohlefaser zum Einsatz, die man aggressivem Salzwasser nicht aussetzen will. Für den Komfort der bis zu 8 Passagiere ist ebenfalls gesorgt: An Bord befinden sich unter anderem eine Klimaanlage, ein Mikrowellen-Ofen, eine Kaffee-Maschine und auch eine Toilette.

Im Cockpit sollen das Leder-Lenkrad und das Karbon-Armaturenbrett in Sachen Styling an die Sportwagen von Aston Martin erinnern. Das Navigation-System, der Daten-Monitor und die Entertainment-Anlage sind in einer volldigitalen Multimedia-Einheit untergebracht. Zu dieser gehört auch ein großer Touchscreen.

Aston Martin AM37 in drei Antriebsvarianten

Der Name AM37 verrät bereits die Länge des kompakten Cruisers: 37 Fuß – das entspricht 11,27 Metern. In Sachen Antrieb bietet der Hersteller seinen Kunden gleich mehrere Optionen. Die Standard-Version kommt entweder mit zwei 370 PS starken Diesel-Triebwerken oder zwei 430 PS starken Benzinern.

Dazu ist auch noch eine Power-Version namens AM37S im Angebot. Hier sorgen zwei 520 PS starke Benzin-Motoren für Top-Speeds von über 50 Knoten. Das sind 92,6 km/h in bekannter Währung. Apropos Währung: Zum Preis wollten Aston Martin und Quintessence Yachts noch keine Angaben machen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aston-martin-power-boat-am37-und-project-neptun-u-boot-11560217.html

Honda Sports EV Concept — Elektrosportwagen fürs Herz

Der japanische Autobauer will auch bei elektroautos künftig auf Emotion setzen. Auf der Tokyo Motor Show wird das Honda Sports EV Concept enthüllt.

Elektroautos müssen nicht langweilig und nur nutzwertorientiert sein, meint der japanische Autobauer Honda und zaubert für die anstehende Tokyo Motor Show einen rein elektrisch angetriebenen Sportwagen aus dem Hut. Bislang verraten die Japaner allerdings nur, was auf einem ersten Teaserbild zu sehen ist.

Honda Sports EV Concept mit dynamischer Linienführung

Das Honda Sports EV Concept setzt auf eine geschwungene Dachlinie, weit ausgestellte Schulterpartien an der Hinterhand sowie viereckige Rückleuchten mit drei Querstreifen. Das Gesicht soll freudndlich dreinblicken.

Mit an Bord: ein kräftiger Elektroantrieb und ein fortschrittliches, intelligentes Bediensystem.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/honda-sports-ev-concept-elektrosportwagen-1356012.html

McLaren baut Hypercar BP23 — F1-Nachfolger mit drei Sitzen

McLaren baut ein neues Hypercar: Der BP23 kommt 2019. Damit baut die Sportwagenschmiede aus Woking einen Nachfolger des F1. Hyper-GT nennen die Briten ihr neues Werk, von dem es 106 Stück geben soll.

McLaren entwickelt einen Sportwagen, der unter anderem in der Sitzanordnung Anleihen beim legendären F1 nimmt. Ein Hyper-GT, wie die Briten so schön schreiben. Also ein Grand Tourer, der schneller als alle Konkurrenten sein soll. Dafür müsste er weit mehr als 320 km/h anstreben. Das Projekt, das unter dem Decknamen BP23 läuft, kommt von der McLaren Special Operations – kurz MSO und wird in der McLaren Ultimate Series einsortiert. Hinter MSO verbirgt sich die Veredelungsschmiede des britischen Herstellers.

F1-Nachfolger BP23 kommt 2019

„Eine Hybrid Antriebseinheit wird es zu einem der kraftvollsten McLaren machen, der jemals geschaffen wurde“, sagt McLaren-Chef Mike Flewitt. Ende Juli hatte Flewitt noch gesagt: „Wir lieben den F1, aber wir werden nicht noch einen machen.“ Die ersten Exemplare sollen Anfang 2019 zu den Kunden kommen. Die können sich nicht nur die Farbe aussuchen, sondern auch Bedienelemente maßschneidern lassen, teilt McLaren mit.

Wie beim F1 soll der Fahrer in zentraler Position sitzen, die beiden Passagiere jeweils flankierend. Für das neue Layout rüstet McLaren sein bekanntes Carbon-Monocoque um – genannt Monocell oder Monocage, wie es in der weiterentwickelten Variante im P1 heißt. Auch der bekannte Schnorchel soll auf das Dach des F1-Nachfolgers gepresst werden. Die McLaren-typischen Flügeltüren öffnen und schließen erstmals elektrisch unterstützt.

4,0-Liter-Biturbo-V8 mit wenigstens 720 PS

Ebenso klar, dass McLaren auf seinen neuen 4,0-Liter-Biturbo-V8 setzen wird. Das spart Geld. Das Aggregat treibt den neuen 720er an. Im BP23 wird der Biturbo-V8 Teil eines Hybridantriebs, wird also elektrisch unterstützt.

Zwischen 1993 und 1997 legte McLaren 106 Exemplare seines F1 auf. 64 Modelle entfielen auf die Standardversion mit V12 und 627 PS. Drei auf den F1 GT und 28 auf den nach FIA-Regeln im GT1-Rennsport eingesetzten F1 GTR. Dazu gab es sechs Prototypen und fünf LM-Versionen. Das Straßenwagen-Projekt trieb der damalige F1-Designer Gordan Murray voran. 106 Exemplare soll es auch vom BP23 geben – die sind aber alle bereits ausverkauft. Die Nachfrage soll das Angebot bereits jetzt um das dreifache übersteigen. Der Stückpreis soll bei 2,3 Millionen Euro liegen.

F1: Schnellster Sportwagen mit Saugmotor

Der McLaren F1 hängt auch heute noch in den Köpfen der Sportwagen-Fans. Wie ein BMW M1. Oder ein Porsche Carrera GT. Windschlüpfrig und leistungsstark zog der Supersportwagen seiner damaligen Konkurrenz davon. 386 km/h Topspeed – noch heute gilt der F1 als der schnellste Sportwagen mit Saugmotor.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen den berühmten McLaren F1.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-bp-23-f1-nachfolger-hyper-gt-11495446.html

Kooperation zwischen Mazda, Toyota, Denso — Gemeinsame E-Auto-Entwicklung

Mazda, Toyota und Zulieferer Denso kooperieren in Zukunft bei der Entwicklung von Elektroautos. Wie die Unternehmen am Donnerstag (28.9.2017) mitteilen, wurde ein entsprechender Vertrag unterzeichnet und gleichzeitig die Gründung eines gemeinsamen neuen Unternehmens vereinbart.

In diesem sollen ausgewählte Ingenieure der drei Partner die effiziente Umsetzung der gemeinsamen Entwicklungsprojekte sicherstellen.

Die Aufgaben des neuen Unternehmens sind:

  • die Erforschung der Eigenschaften einer gemeinsamen Architektur, die für optimale Performance und Funktionen von Elektrofahrzeugen verantwortlich sind – sowohl im Hinblick auf einzelne Komponenten als auch auf das gesamte Fahrzeug
  • die Prüfung von Komponenteneinbau und Fahrzeug-Performance im Hinblick auf die unter Punkt 1 erreichten Eigenschaften
  • Untersuchung des optimalen Konzepts für jede Fahrzeugklasse unter Berücksichtigung jeder Komponente und jeder Fahrzeugart auf Basis der Punkte 1 und 2

Toyota trägt den Löwenanteil an EV C.A. Spirit Co., Ltd

„Damit wird eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrzeugsegmente und -arten abgedeckt, um flexibel und schnell auf Marktentwicklungen reagieren zu können. Die Vereinbarung deckt eine große Bandbreite an Modellen ab, von Kleinstwagen über Pkw und SUV bis hin zu leichten Nutzfahrzeugen. Die Verbindung der individuellen Stärken der beteiligten Unternehmen – die Mazda “Bundled„-Produktplanung und computer-basierte Entwicklung, Denso Elektrotechnologien und die Toyota New Global Architecture (TNGA) – ermöglicht einen innovativen Entwicklungsprozess“, heißt es in einer Mitteilung.

Die beiden Autobauer und der Zulieferer reagieren damit auf die zunehmend strengeren Richtlinien zur Reduzierung von Treibhausgasen sowie die Regelungen, den Elektrofahrzeugabsatz zu fördern. Auch wolle man für andere Automobilhersteller und Zulieferer eine offene Geschäftsstruktur schaffen.

An der EV C.A. Spirit Co., Ltd im japanischen Nakamura ist Toyota mit 90 Prozent beteiligt, Mazda und Denso zu je fünf Prozent. Das Kapital der neuen Firma beträgt 10 Millionen Yen (umgerechnet 1,3 Millionen Euro). Zum Start der neuen Unternehmung sind 40 Mitarbeiter beschäftigt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/elektroauto-entwicklung-von-mazda-toyota-denso-10327781.html

BMW 2er Gran Coupé F44 (2020) — Hier fährt die europäische 1er Limousine

Ab 2019 wird BMW das 2er Gran Coupé mit dem internen Kürzel F44 im Leipziger Werk vom Band rollen lassen. Das viertürige Coupé, das 2020 auf den Markt kommen wird, wurde nun von unserem Erlkönig-Jäger abgeschossen.

Technisch orientiert sich das rund 4,50 Meter lange BMW 2er Gran Coupé an der BMW 1er Limousine (F52), die für den chinesischen Markt vorgesehen ist. Sprich also: UKL-Plattform und Frontantrieb. Das 2er Gran Coupé wird jedoch noch optional den X-Drive-Allrad mit Haldexkupplung erhalten. Heckantrieb, da müssen mal wieder die BMW-Puristen stark sein, spielt auch beim BMW 2er Gran Coupé keinerlei Rolle.

BMW 2er Gran Coupé erhält den starken Sechszylinder

Als Motoren kommen im viertürigen Coupé nur die kräftigeren Aggregate zum Einsatz, die in der aktuellen 2er-Baureihe verwendet werden. So etwa der 218d, 220d und 225d auf der Dieselseite, bei den Benziner der 220i und der 230i dann in Kombination mit dem Allradantrieb. Bis zur Markteinführung werden die aktuellen Motoren sicher noch in Sachen Leistung zulegen und beim Verbrauch abnehmen. Als Top-Version kommt ein Sechszylinder im M235i Gran Coupé zum Einsatz. Plug-In-Versionen dürften zum Marktstart ebenfalls erhältlich sein, ein reines E-Modell ist ausgeschlossen.

Viertüriges Coupé teurer als BMW 3er?

Bei Bedienung und Vernetzung wird das 2er Gran Coupé nicht mehr nur Auto sein, sondern positioniert sich als Partner, der den Tagesablauf begleitet und organisiert. Dazu sind die neuesten Infotainmentsysteme und Fahrerassistenzsysteme im Coupé erhältlich. Sie werden aus den großen Baureihen upgedatet nach „unten“ weitergereicht.

Insgesamt fällt das 2er Gran Coupé im Vergleich zum China-1er natürlich edler aus, wird einen auf den europäischen Geschmack gerichtetes Interieur haben. Im Vergleich zur China-Limousine zeigt sich der Erlkönig mit einer leicht anderen Dachlinie sowie einer größeren Heckscheibe und einem kleineren Kofferraumbürzel. Die untere Fensterlinie steigt wie bei der Limousine dynamisch an. Ausgeprägte Sicken sind dank der Tarnung an der Seite jedoch nicht zu erkennen. An der Front dürfte die Niere breiter ausfallen, die Scheinwerfer ragen nach wie vor weit in die Kotflügel hinein. Die Motorhaube ist stark ausgewölbt.

Die Preise sind zum aktuellen Zeitpunkt reine Spekulation. Der „kleinste“ BMW 3er steht als Limousine ab 32.850 Euro derzeit in der Preisliste. Das 2er Gran Coupé in der Basisausführung dürfte darunter beginnen, die Top-Versionen jedoch locker die 32.000-Euro-Marke knacken.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-2er-gran-coupe-f-44-2020-erste-fotos-daten-preise-10289790.html

Neuer „Head of Styling“ bei Kia Motors — Pierre Leclercq unterstützt Peter Schreyer

Pierre Leclercq, bisher Chefdesigner des chinesischen Automobilherstellers Great Wall Motors, übernimmt Ende September 2017 bei Kia Motors die Funktion des „Head of Styling“.

Der Belgier ist in dieser neuen Position verantwortlich, die langfristige Designstrategie der Marke zu entwickeln und die einheitliche Design-DNA bei den Kia-Modell zu gewährleisten. Er ist außerdem für die Innovationen im Außen- und Innendesign sowie für Materialien und Textilien zuständig. Zu seinen Aufgaben gehört auch, die Kooperation innerhalb des globalen Design-Netzwerks der Marke zu intensivieren.

Pierre Leclercq war auch BMW M-Designchef

Leclercq ist in seiner neuen Funktion im Kia-Hauptdesignzentrum im südkoreanischen Namyang tätig und arbeitet mit dem Kia und Hyundai-Chefdesigner Peter Schreyer, sowie mit Seon Ho Youn zusammen, dem Leiter des koreanischen Kia-Designzentrums.

1999 startete Leclercq seine berufliche Laufbahn nach dem Transportdesign-Studium am Art Center College of Design in Pasadena (Kalifornien) in Italien bei Zagato und arbeitete anschließend im Turiner Ghia-Studio von Ford. Im Jahr 2000 ging er zu BMW, war bei der Marke als Exterieur-Designer zunächst im kalifornischen Designstudio und dann in München tätig, ehe er 2011 Designchef der sportlichen Sub-Marke BMW M wurde. Von 2013 bis zu seinem jetzigen Wechsel zu Kia verantwortete Leclercq das Design von Great Wall. Hier war er unter anderem für die Design-Entwicklung der neuen Premiummarke Wey zuständig.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/pierre-leclercq-head-of-styling-kia-motors-2017-10304347.html

Leser-Test-Drive — Vredestein-Reifen-Workshop am Nürburgring

60 auto motor und sport-Leser testeten drei Antriebsarten und drei Reifenkonzepte: Beim Vredestein-Reifen-Workshop am Nürburgring wurden Geraden zur Nebensache.

Der Leser-Test-Drive von Reifenhersteller Vredestein und auto motor und sport hatte den Titel „3 x 3 des Reifen-Know-how“. Drei Gruppen mit jeweils 20 Leserinnen und Lesern waren geladen. Es galt herauszufinden, welchen Einfluss die Antriebskonzepte Front-, Heck- und Allradantrieb auf das Fahrverhalten im Grenzbereich haben und welche Rolle die richtigen Reifen dabei spielen.

Vor der Praxis war zunächst etwas Theorie Pflicht: In „Fahrphysik light“ lüftete auto motor und sport-Reifenexperte Thiemo Fleck fahrdynamische Geheimnisse um Reifen und Antrieb. Details zu Reifenkonstruktion, zur Funktion und Mechanik von Profilen sowie zum Vredestein-Produktportfolio lieferte Kundendienstleiter Marc Philippzik. Am Folgetag stand das Fahren im Vordergrund: Stellvertretend für heckgetriebene Sportwagen stellte Vredestein Porsche Carrera, für Allradsportler einige Audi S5 und als Beispiel für frontgetriebene Kompaktwagen diverse Audi A3 zur Verfügung.

In kleinen, aber intensiven Übungseinheiten tasteten sich die Teilnehmer an die Grenzbereiche von Fahrzeug und Reifen heran. Nicht wenige waren von den deutlichen Leistungsunterschieden zwischen dem sportlichen Ultra-High-Performance-Reifen Ultrac Vorti, dem komfortableren Premium-Reifen Ultrac Satin und den griffigen Wintrac-Winterreifen auf den verschiedenen Untergründen mehr als überrascht.

Selbst auf dem rutschigen Gleit-belag der Handlingfläche zeigte die Wintrac-Mischung erstaunlich viel Haftung. „Beeindruckend, was neues­te Gummimischungen heute können müssen“, staunte die Verwaltungsangestellte Helen nach einer ungewollt dynamischen Querfahrt im 911, die Instruktor Rufflen gleich mit einem „Wer quer fährt, fährt nicht schnell“ kommentierte. „Der ging halt so schnell quer“, entschuldigte sich die junge Dame. Doch das ließ der Fahrtrainer nicht gelten: „Das üben wir noch!“

Neben der Kurventechnik wurde auch das präzise und reproduzierbare Bremsen trainiert. Wie Testfahrer bei einem Reifentest sollten die Teilnehmer an einem exakt definierten Punkt einer künstlich bewässerten Messstrecke eine ABS-Vollbremsung durchführen. Dazu waren die bereitgestellten A3 mit professioneller Messtechnik sowie mit den neuesten Sommer-, Winter- und Allwetter­reifen von Vredestein ausgestattet. Anhand der messbar kürzeren Bremswege auf sommerlich-nassem Eifel-Asphalt konnten die Fahrer die Sicherheitsvorteile eines guten Sommerreifens gegenüber den universeller ausgelegten Allwetter- wie auch den kälteoptimierten Winterreifen eindrücklich erfahren.

Dann noch Kurvenbremsen, Untersteuern, Übersteuern und die abschließende Twister-Challenge, bei der es einen Parcours auf Zeit zu meistern galt. Kleiner Schönheits­fehler: An der Hinterachse des Skoda Fabia waren Rollen angebracht, die an die Räder von Einkaufswagen erinnerten. Ein Fall für Helen – nach zaghaften Versuchen im Porsche hatte sie im Fabia-Twister jedoch schnell den Dreh raus und zog den Skoda im eleganten Drift in Topzeit durch die Kurve. „Geht doch“, krächzt die Stimme von Trainer Rufflen durchs Funkgerät. „Ja“, sagt sie, „quer geht jetzt auch.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/leser-test-drive-vredestein-reifenworkshop-nuerburgring-2017-12669854.html

Porsche, Maserati, Bentley, Jaguar — So viele SUV verkaufen Sportwagen- und Luxusmarken

SUV sind Bestseller. Auch bei Marken, die eigentlich für Sport und Luxus stehen. Wie Porsche, Jaguar, Bentley und Maserati. Wir haben nachgezählt: Selbst bei diesen Herstellern liegt der SUV-Anteil in schwindelerregenden Höhen. Alle Zahlen hier.

Porsche steht für Sportwagen. Jaguar für einen Mix aus sportlichen und gehobenen Fahrzeugen. Bentley für puren Luxus. Maserati für italienischen Flair. Mit ihren Firmennamen assoziiert man Coupés, Limousinen und vielleicht noch Cabrios. Aber bestimmt keine SUVs. aber dieses Bild stimmt nicht mehr. Man könnte sagen, es ist veraltet. Alle vier Marken bauen inzwischen SUVs. Porsche und Jaguar inzwischen sogar zwei Baureihen. In allen vier Fällen wirken sie auf die Absatzkurven wie wie Anabolika auf Muskelaufbau. In allen vier Fällen sind sie immer die stärkste Baureihe. Ihre Verkaufszahlen stützen den Bau teurer und schneller Sportwagen.

Porsche ist eine SUV-Marke geworden

Im ersten Halbjahr 2017 hängen Macan und Cayenne die Nicht-SUV-Baureihen 911, 718 Boxster/Cayman und Panamera locker ab. In den ersten sechs Monaten lieferte Porsche 126.497 Autos aus. Sieben Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 85.704 gehen auf das Konto von Macan und Cayenne. Oder anders ausgedrückt: Zwei Drittel aller Porsche, die von den Bändern laufen, sind SUV. Porsche ist längst mehr SUV- als Sportwagenmarke.

Porsches zweiter SUV, der Macan, hat 2014 eingeschlagen wie es der Cayenne 2002 tat. Die Sportwagenschmiede verkauft beide wie warme Semmeln. Im ersten Halbjahr 2017 waren es 50.103 Macan und 35.601 Cayenne. Den größeren der beiden lieferte Porsche in gut 15 Jahren über 760.000 Mal aus. Es spricht nichts dagegen, dass auch Cayenne Generation Nummer 3 ein Bestseller wird.

Er steht mit Sechszylinder-Turbobenziner und 340 PS ab 74.828 Euro in der Preisliste. Den Macan verkauft Porsche in Deutschland als günstigste Variante ab 56.264 Euro. Dann steckt ein Vierzylinder-Turbo-Benziner mit 252 PS unter der vorderen Haube des Kompakt-SUV.

Porsches einst einzige Baureihe, der 911, belegte im ersten Halbjahr 2017 nur Platz drei in Porsches Verkaufsstatistik. Vom Vorzeigemodell der Marke lieferte Porsche im gleichen Zeitraum weniger als 17.000 Autos aus, Vom 718 sind es grade mal 13.083 Stück. Vom Panamera 10.738.

Jaguar bald mit einer Doppelspitze

Jaguar hat den Macan-Konkurrenten F-Pace seit 2016 im Aufgebot. Es kam wie erwartet. Der F-Pace verkauft sich aus dem Modellportfolio mit XE, XF, F-Type und XJ am besten. Und es ist anzunehmen, dass der neue E-Pace, ein kleinerer SUV, und der F-Pace bald die Doppelspitze in der Verkaufsstatistik übernehmen werden. So wie es Macan und Cayenne bei Porsche machen. Jaguar verkaufte von Januar bis Juni 2016 insgesamt 95.238 Fahrzeuge. Der Anteil des F-Pace liegt mit 39.643 Exemplaren bei über 40 Prozent. Es folgt als zweitstärkste Baureihe der Jaguar XE mit 22.798 Modellen.

Bei Bentley ist das Verhältnis ähnlich. Die britische Luxusschmiede lieferte im ersten Halbjahr über 5.200 Autos aus. Mehr als 2.200 davon als Bentayga. Zweitstärkste Baureihe sind Bentley Continental GT und Continental GT Convertible.

Im Fall von Maserati macht der SUV Levante ungefähr 50 Prozent des gesamten Absatzes aus. Der liegt im ersten Halbjahr 2017 weltweit bei etwa 25.100 Einheiten. Besonders interessant sind in diesem Zusammenhang die Wachstumsraten. Maserati verzeichnet ein Plus von 90 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (rund 13.200 ausgelieferte Autos).

Schlüsselmärkte wie China (+ 125 Prozent) und Europa (+ 101 Prozent) wachsen am stärksten. Der Levante ist das Paradebeispiel, dafür, dass sich eine MArke miteinem SUV in eine andere Liga katapultieren kann. Den Levante führte Maserati in Europa erst im Frühjahr 2016 ein. In den ersten Monaten profitierte die italienische Marke also noch nicht von seinem SUV. Märkte wie England, USA und China wurden erst im Herbst und Winter 2016 mit den ersten Autos bedient. 2017 sah das anders aus. Prompt erreichten die Absatzzahlen vorher unbekannte Höhen. Ähnliches Bild bei Jaguar: In den ersten sechs Monaten 2017 verzeichnete der britische Autobauer ein Plus von 54,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Wie steht es um die einzelnen Märkte?

Am besten verkauft sich der Jaguar F-Pace mit Zweiliter-Vierzylinder-Diesel, Allradantrieb und in der Ausstattungslinie R-Sport. Mit Sechsganghandschaltung kostet das Paket 52.310 Euro. In der Basis startet Jaguars erstes SUV bei 43.560 Euro. Bei Maserati zieht der Sechszylinder-Turbo-Diesel mit drei Litern Hubraum und 275 PS vor allem in Europa (ab 71.200 Euro). In den USA und in China ist hingegen der 430 PS starke Sechszylinder-Turbobenziner gefragt. Bei Bentley halten sich in Europa überraschend der W12 (316 Modelle) und der Diesel (302) im ersten Halbjahr die Waage. Der Zwölfzylinder kostet ab 208.488 Euro. Der Diesel ist rund 34.000 Euro billiger. Porsche möchte keine Angaben über die Absatzzahlen der einzelnen Cayenne- und Macan-Derivate machen.

Für Porsche sind USA und China die größten SUV-Märkte. In China, Porsches größtem Einzelmarkt überhaupt, lieferte man im ersten Halbjahr 15.960 Macan und 14.278 Cayenne aus. Zusammen gerechnet sind das 30.238 von insgesamt 35.864 ausgelieferten Fahrzeugen. In den USA setzte Porsche 27.568 Fahrzeuge ab – davon 17.698 Macan und Cayenne. In Deutschland lieferte der Sportwagenbauer 4.503 Macan-Exemplare im ersten Halbjahr an Kunden aus. Vom Cayenne waren es 2.901.

Wie steht es um die Absatzmärkte bei den anderen Marken? Amerikaner stehen auf den F-Pace. Jaguar brachte 11.194 Stück zwischen Januar und Juni an den Mann. Zweitstärkster Markt für den SUV ist Europa (7.893) gefolgt von der Heimat UK (6.696). Bentley lieferte am meisten Modelle des Bentayga in Europa aus (618). Gefolgt von den USA (577) und UK (331). In China/ Hon Kong/ Macau kommt der britische Luxushersteller auf 250 Auslieferungen.

Lambo-SUV kommt, Ferrari- & Lotus-SUV auch?

Wie sehr das Geschäft mit SUVs brummt, haben längst auch andere Sportwagen- und Luxushersteller erkannt und sich an die Umsetzung eines eigenen Projekts gemacht. Lamborghini stellt noch in diesem Jahr den Urus vor – das zweite Dickschiff nach dem LM002. Der SUV rollt auf den Genfer Autosalon 2018 und ab Sommer 2018 zu den Händlern und zu den ersten Kunden – zu denen können jetzt auch Familien zählen. Lamborghini peilt im ersten Verkaufsjahr 3.500 Auslieferungen an. Das wäre eine Verdopplung der bisherigen Gesamtstückzahlen.

Alfa hat den Stelvio, Aston Martin bringt den DBX, Rolls-Royce den Cullinan. Selbst Ferrari und Lotus denken laut über SUVs nach. Beide besonders sportlichen Marken hängen ihren Crossover-Modellen wie Lamborghini, Porsche und Jaguar den Performance-Deckmantel um: SUV von Sportwagenherstellern sollen eben besonders sportlich sein. Durch moderne Fahrwerkstechnik können sie es auch sein. Im Rahmen ihrer physikalischen Möglichkeiten. Die Karosserie wird erst hochgelegt, um dann wieder tiefergelegt zu werden. Eigentlich Unsinn. Aber die Kunden lieben es.

Tabelle: SUV-Auslieferungen nach Marken im ersten Halbjahr 2017

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/suv-auslieferungen-porsche-maserati-bentley-jaguar-1333276.html

eBay-Familien-Traumauto — Die Sieger-Familie übernimmt den Wagen

Es ist ja oft der erste Eindruck, der zählt. Für den neunjährigen Paul ist die Sache sofort klar: „Das ist das geilste Auto der Welt“, freut sich der Junge. Der Grund für die schnelle Meinungsbildung: zwei (!) Playstation-Konsolen samt Monitoren, die auf den beiden Sitzen im Fond für Unterhaltung sorgen.

Paul ist mit seiner Schwester Emma (6) und den Eltern Nadine und Günther nach Hamburg gereist, um einen besonderen Tag zu erleben. Die Familie aus Hessen hat beim Gewinnspiel von eBay und auto-motor-und-sport.de das eBay-Familien-Traumauto gewonnen. „Als der Anruf kam, um mir mitzuteilen, dass ich gewonnen hatte, reagierte ich erst einmal pampig“, erzählt Gewinnerin Nadine. Sie war es, die auf auto-motor-und-sport.de an der Verlosung teilgenommen und dabei die Wünsche und Ansprüche an ihr persönliches Familien-Traumauto verraten hat.

Abwaschbar und mit Kühlschrank

„Abwaschbare Sitze, Entertainment für die Kinder und einen Kühlschrank“ wünschte sie sich. Vor allem das Unterhaltungsangebot und eine gute Vernetzung mit der digitalen Welt stehen auf den Listen von Familien ganz oben, wenn es um ihr Traumauto geht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Familien, die eBay in Auftrag gegeben hat. Sehr viel mehr Einsendungen hatte das nachfolgende Gewinnspiel zum eBay-Familien-Traumauto. „Als mir klar war, dass der Anruf kein Verkaufsversuch war, sondern wir tatsächlich gewonnen hatten, kam große Freude auf“, erklärt Nadine.

Der Gewinn: ein VW Touran 1.4 TSI DSG R-Line. Schön und gut, aber trotz des Sportpaketes ein durchaus gewöhnliches Auto. Wenn es denn nicht durch die Hände des Hamburger Unternehmens Continental Cars gegangen wäre.

Dort, wo man eigentlich Oldtimer, Sportwagen und Luxuskarossen verkauft und wartet, wurde der VW Touran unter Leitung der Kfz-Meisterin Tanja Trautmann komplett zerlegt. „Fast vier Wochen haben wir an dem Auto gearbeitet“, berichtet sie stolz. Und in der Tat ist das Gewinnerauto kein gewöhnlicher Touran mehr: Die Individualität jedes der vier Familienmitglieder ist durch vier verschiedene Blautöne markiert. Nicht nur die Karosserie ist entsprechend foliert worden, auch die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen (saisongerecht auf Winterreifen mit Mischbereifung, 235/23 R19 vorne, 255/30 R19 hinten) und sogar die komplette Innenausstattung ist in vier Schattierungen gehalten.

Blu-ray Player und Playstation-Konsolen

Als Material für Sitze und Türverkleidungen wurde bewusst Kunstleder gewählt: „Damit konnten wir nicht nur die exakten Farbtöne der Karosserie im Innenraum treffen, sondern erreichen auch die maximale Pflegeleichtigkeit“, sagt Tanja Trautmann. Der vollausgestattete VW Touran wurde von ihrem Team neben den beiden Playstation-Konsolen mit einem Blu-ray Player unter dem Beifahrersitz samt Monitor in der Beifahrersonnenblende ausgestattet, alle drei Plätze genießen das Entertainment natürlich mit Kopfhörern. Filme wird vornehmlich Papa Günther schauen. „Mit dem Auto werde hauptsächlich ich fahren“, stellt Gewinnerin Nadine klar. „Die Kinder in die Schule oder zum Sport und in Zukunft vor allem in den Urlaub. Denn in Zukunft werden die Kinder kaum mehr quengeln, wenn die Fahr mal länger dauert.“

Neben den Spielekonsolen kann der Nachwuchs im Fond auch den verschiebbaren Tisch für Brettspiele oder als Malunterlage nutzen, alle Utensilien finden im großen Ablagefach unter der Tischplatte Platz. Hier ist sogar noch der gewünschte Kühlschrank verbaut! Falls doch irgendwann die Müdigkeit Einzug hält, können Emma und Paul speziell angefertigte Kopfstützenaufsätze benutzen, die den Kopf gerade halten und für einen gemütlichen Autoschlaf sorgen werden. So ausgeruht, kann am Ziel gleich eine Fahrradtour starten. Denn einen Haken hat der aufwendig umgebaute Touran dann doch: und zwar am Heck.

Anhängerkupplung und Dachbox

Auf die frisch anmontierte Anhängerkupplung kann der ebenfalls mitgelieferte Fahrradträger gesetzt werden. Außerdem trägt das eBay-Familien-Traumauto zusätzlichen Stauraum in Form einer großen Dachbox auf seiner Reling. Nadine und Günther freuen sich auf lange Urlaubsfahrten und viele Kilometer mit ihrem ganz speziellen VW Touran. Kfz-Meisterin Tanja ist sich aber auch sicher, dass vor allem die Kinder oftmals in der heimischen Garage ins Auto klettern und sich die Playstation-Controller schnappen. Extra dafür hat sie im vorderen Stoßfänger den Anschluss für eine externe Stromzufuhr versteckt. Günther stimmt zu: „Die Kinder haben schon oft nach einer Playstation gefragt, aber noch keine bekommen. Jetzt haben beide eine eigene. Und wir ein tolles neues Auto dazu.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ebay-familien-traumauto-uebergabe-12660456.html