Performance-Abteilung Cupra — Seat macht Cupra zur eigenen Marke

Seat baut seine Cupra-Abteilung zu einer eigene Marke für sportliche Fahrzeuge aus. Wie der Hersteller am Mittwoch (31.1.2018) mitteilt, wird die offizielle Einführung der Cupra-Marke auf dem Genfer Autosalon am 22.2.2018 erfolgen.

Alle neuen Fahrzeuge der Cupra-Reihe erhalten fortan auch das neue Logo mit Schriftzug und gekreuzten Winkeln. Die ersten Modelle werden im Frühjahr 2018 präsentiert.

Aktuell hat Seat den den Leon als Zwei- und Viertürer sowie in der Kombiversion als Cupra im Angebot.

Sie sind mit dem 300 PS starken 2,0-Liter TSI ausgerüstet und wahlweise mit 6-Gang-DSG oder 6-Gang-Schaltgetriebe gekoppelt. Der Leon Viertürer ist auch mit 310 PS als Cupra R erhältlich.

Als weiteres Modell ist der Ateca als Cupra-Modell in der Planung, hier haben wir bereits die ersten Erlkönige auf Testfahrten erwischt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/seat-macht-cupra-zur-eigenen-marke-8875753.html

Mercedes-AMG C 63 Coupé und Cabrio von Väth — Tuning auf 700 PS und 340 km/h

Väth macht Mercedes-AMG C 63 Coupé und Cabrio schneller: Das Tuning steigert die Leistung des Biturbo-V8 auf 700 PS und die Höchstgeschwindigkeit auf 340 km/h. Billig ist das Vergnügen nicht.

Die Leistung des V8-Biturbo in Mercedes-AMG C 63 Coupé und Cabrio steigert Väth mit diversen Maßnahmen auf 700 PS und 900 Nm: Der Tuner installiert einen neuen Turbolader samt Downpipe und programmiert die Motorelektronik um. Was unter anderem die Höchstgeschwindigkeit auf 340 km/h steigern soll – das Serienauto regelt bei 250 km/h elektronisch ab. Für 2.130 Euro erweitert der Tuner die Tachsoskala auf 360 km/h. Die Sprintzeit von null auf 100 km/h soll auf 3,3 Sekunden sinken. Motor und Getriebe bekommen einen Ölkühler, vom Kunden verlangt Väth für das Tuning-Kit V63 RS 12.800 Euro.

Klappenauspuff: Klang auf Knopfdruck

Wer den Klang des Vierliter-V8 ändern möchte, kann für 3.440 Euro einen Klappenauspuff bestellen. Der Klang soll dann per Knopfdruck von kernig blubbernd auf sonor und zurück umgestellt werden können.

Stärkere Bremsen, tiefere Karosserie

Mit 3.900 Euro berechnet Väth eine 6-Kolben-Festasattel-Bremsanlage mit 390 Millimeter großen Bremsscheiben der Vorderachse. Mit dabei sind Stahlflexleitungen und Sportbremsbeläge. Die Karosserie legen kürzere Federn um 20 bis 40 Millimeter tiefer. Das kostet 690 Euro. Für 3.500 Euro steht ein Komplettfahrwerk zur Verfügung. Dieses Fahrwerk ist in Höhe und Härte einstellbar, die Dämpfer in Zug- und Druckstufe.

Tuning für 28.820 Euro

Die Größen der Väth-Leichtmetallräder V2-GT reichen für C 63 Coupé und Cabrio bis 8,5 x x20 Zoll an der Vorder- und 10 x 20 Zoll an der Hinterachse. Die Vorderräder wiegen 11,1 kg, die größeren Hinterräder 13,5 kg. Vorn können 255er-Reifen aufgezogen werden, hinten sind es 285er. Der Radsatz kostet ohne Reifen und mit Anbausatz 3.050 Euro. Insgesamt summieren sich Motortuning, Fahrwerk, Bremsen, Auspuff und Räder auf 28.820 Euro. Das Mercedes-AMG C 63 Coupé kostet in der Basis 78.302 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vaeth-mercedes-amg-c-63-tuning-mit-700-ps-und-340-km-h-12885683.html

Heico Sportiv Volvo XC60 — Bis zu 427 PS im Kompakt-SUV

Heico Sportiv ist Volvo-Tuner mit Tradition. Für den neuen XC60 haben die Weiterstädter verschiedene Leistungskits, neue Felgen sowie Abgasanlagen und Innenraumfeatures im Programm. Ganz neu im Angebot ist nun auch ein Bodykit.

Für den neuen Volvo XC60 bietet Tuner Heico Sportiv verschiedene Leistungssteigerungen an. Das Angebot startet mit einem Leistungskit für den D5-Motor. Der fügt zum Serienstand von 235 PS und 480 Nm 23 PS und 50 Nm hinzu. Damit kommt der Diesel auf 258 PS und 530 Nm Drehmoment. Die Spurtzeit soll um eine Sekunde sinken, die Höchstgeschwindigkeit auf 230 km/h ansteigen. Der zwei Liter große, 320 PS und 400 Nm starke T6-Benziner legt mit dem Heico-Kit um 20 PS und 70 Nm auf dann 340 PS und 470 Nm zu. Die Spurtzeit sinkt um 0,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit bleibt unverändert bei 230 km/h. Der zwei Liter große Hybridantrieb im T8 leistet durch das Motortuning 20 PS und 70 Nm mehr. Die Gesamtleistung steigt auf 427 PS, die Spurtzeit soll um 0,9 Sekunden sinken. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt unverändert bei 230 km/h.

Das Motortuning beinhaltet dabei eine Garantie von bis zu 60 Monate und 150.000 Kilometer ab Erstzulassung in Umfang und Abwicklung analog der Volvo-Herstellergarantie. Zudem sind die Leistungssteigerungen eintragungsfähig.

In die Radhäuser des Schweden-SUV packt Heico neue 9×21 Zoll große Sportfelgen im Fünfspeichen-Design. optional sind aber auch Räder in den Dimensionen 8,5×20 Zoll und 9,5×22 Zoll zu haben.

Kleiner Motor, großer Sound

Dem Downsizing bei den Motoren – im neuen Volvo XC60 kommen nur noch Vierzylinder zum Einsatz – wirkt Heico Sportiv mit entsprechenden Soundmodulen entgegen. Selected Sound generiert auf Knopfdruck die Klanggewalt eines V8-Motors, lässt sich aber auch abschalten. Zur Tieferlegung des adaptiven Luftfahrwerkes hat der Tuner ein Modul entwickelt, das das Fahrwerk im Vergleich zum Seriensetup jeweils um 30 Millimeter absenkt. Für Fahrwerke mit konventionellen Stahlfedern stehen kürzere Federn zur Tieferlegung zur Verfügung.

Auch für den Innenraum haben die Heico-Designer leckere Zutaten kreiert. Das neu gestaltetes Sportlenkrad, das auf dem Serienlenkrad basiert, bietet zusätzlich zwei ausgeprägte Griffmulden im Lenkradkranz. Das Sportlenkrad wird in der Kombination Leder Anthrazit / Alcantara Anthrazit geliefert, der Mittellagen-Indikator ist ebenfalls in Alcantara eingearbeitet. Die Garnfarbe ist in Silber gehalten. Auf Wunsch kann die Farbgestaltung des Lenkrads individuellen Kundenwünschen angepasst werden.

Bodykit für den SUV

Das siebenteilige Bodykit aus PUR-R-RIM umfasst unter anderem einen neuen Frontspoiler und eine neue Heckschürze, die auch die vier ovalen Auspuffendrohre der neuen Abgasanlage einfasst. Das Heico-Bodykit für den Volvo XC60 kostet ab 2.480 Euro und ist für die Modelle D4, D5, T5, T6 und T8 ab März 2018 lieferbar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/heico-sportiv-volvo-xc60-tuning-8892472.html

Flugauto PAL-V Liberty auf dem Genfer Autosalon 2018 — Fliegendes Auto wird 2019 ausgeliefert

Den Traum vom fliegenden Auto haben schon viele geträumt. Mit dem PAL-V (Personal Air- and Land-Vehicle) Liberty geht das erste serienproduzierte Flug-Auto weltweit in den Handel. Seine Premiere feiert das Modell auf dem Genfer Autosalon 2018.

Den Begriff „fliegender Holländer“ kennt jeder. Jetzt bekommt der eine ganz neue Bedeutung, denn aus den Niederlanden kommt das erste serienreife fliegende Auto. Nach Testprogrammen in den Jahren 2009 und 2012 hat das PAL-V inzwischen auch den Segen der Behörden. Alle weltweit gültigen Sicherheitsbestimmungen, Gesetze und Regularien sollen erfüllt sein. Noch 2017 sollen die ersten Vorserienmodelle gefertigt werden, Ende 2018 die ersten Exemplare in Kundehand gelangen.

Flugtaugliches Dreirad

Auf der Straße fahren und bei Bedarf einfach abheben – das zweisitzige PAL-V will es möglich machen. Dazu haben die Niederländer ein Dreirad mit Neigetechnik mit Hubschrauber- und Flugzeugelementen gekreuzt. Im Straßenbetrieb kauert das PAL-V tief auf der Straße, Leitwerke und Rotoren sind eingeklappt. Wenn es in die Luft geht, hebt sich die Kabine an und alle Aero-Elemente fahren aus. Die Verwandlung soll auf Knopfdruck in 3 bis 5 Minuten erledigt sein. Für den Start benötigt das PAL-V eine lediglich 180 Meter lange Startbahn, die Landung efolgt wie bei einem Hubschrauber beinahe punktgenau. 30 Meter Platz müssen es aber dennoch sein.

So sollen sich Staus, schlechtes Wetter oder ungeliebte Straßenabschnitte einfach überfliegen lassen. Der Bordrechner liefert dazu die jeweilige Zeitersparnis inklusive Auf- und Abrüstzeit. Zumindest in Deutschland aber sind Starts und Ladungen an beliebieger Stelle nicht erlaubt. Der Vorteil kann hier also schnell zum Nachteil werden, wenn man immer erst einen zulässigen Start- oder Landepunkt abseits der Route ansteuern muss.

Angetrieben wird das PAL-V Liberty von zwei Rotax-Flugmotoren, die völlig unabhängig voneinander arbeiten. Der Hauptrotor ist so ausgelegt, dass er durch Flugwind selbstätig dreht (Gyroplane) – das soll die Absturzsicherheit erhöhen, da das PAL-V nie den gesamten Auftrieb verliert. Als maximales Startgewicht werden 910 kg angegeben. Betrieben werden kann das PAL-V mit konvetionellem Sprit von der Tankstelle oder speziellem Flugbenzin.

PAL-V Liberty kostet ab 300.000 Euro plus Steuern

Auf der Straße setzt das rund 4 Meter lange, zwei Meter breite und nur 1,7 Meter hohe PAL-V ((Flugabmessungen: Länge: 6,1 Meter, Rotordurchmesser: 10,75 Meter, Höhe: 3,2 Meter) auf eine elektronisch gesteuerte Neigetechnik, die das Dreirad Richtung Kurveninnenseite neigt. Funktioniert wie im nicht-flugtauglichen Carver One. Der 100 PS starke Motor sorgt für eine Spurtzeit auf 100 km/h von knapp 9 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Der Verbrauch soll bei 7,6 Liter liegen, die Reichweite bei 1.315 Kilometer.

In der Luft sorgen im leer 664 kg schweren PAL-V 200 PS für Vortrieb. Maximal sind 180 km/h drin, die Reisegeschwindigkeit liegt bei 140 km/h. Als maximale Flughöhe werden 3.500 Meter angegeben. Der Flugradius beträgt zwischen 400 und 500 km.

Zum normalen Führerschein bedingt das PAL-V natürlich auch eine Fluglizenz. Die Preise für den die vollausgestattete PAL-V Liberty Pioneer Edition starten bei 499.000 Euro plus Steuern, günstiger ist der PAL-V Liberty Sport, der bereits ab 299.000 Euro plus Steuern zu haben ist. Als Anzahlung werden je nach Modell zwischen 10.000 und 25.000 Euro fällig, für eine reine Reservierung 2.500 Euro.

Robert Dingemanse, CEO von PAL-V. „Mit dieser finalen Variante unserer Liberty schließt sich die Lücke zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Wir sind in der letzten Phase des F&E-Prozesses, bevor die Serienproduktion und Auslieferung anlaufen. Dieses Modell ist die Grundlage für alle Zulassungen, die für die weltweite Vermarktung erforderlich sind.“ Mit der finalen Zulassung werde dann nicht nur die Sicherheit des fliegenden Autos bestätigt, sondern sie bedeute auch, dass das Fahrzeug als Fortbewegungsmittel auf der Straße und in der Luft freigegeben ist. Dingemanse: „Wenn in 2019 die allgemeine Zulassung vorliegt, werden wir den ersten Kunden die Schlüssel ihrer PAL-V Liberty übergeben.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/flugauto-pal-v-2019-alle-infos-daten-marktstart-und-preis-1781813.html

Sportwagen und ihr Gewicht – Top & Flop 10 — Fliegengewichte und Eisbrocken

Der natürliche Feind eines sportlichen Autos ist das Gewicht. Weil Masse nun mal in Kurven drückt und die Wendigkeit beeinträchtigt. Wir haben unsere sport auto-Testdatenbank durchsucht und die leichtesten und schwersten Sportwagen im Test herausgefiltert.

Diese Entwicklung schmeckt uns nicht. Sportwagen werden immer breiter. Und leider auch immer schwerer. Schauen wir uns das Beispiel VW Golf GTI an. Im Ur-GTI hatten es 110 PS mit etwas mehr als 800 Kilogramm zu tun. Rund 40 Jahre und sechs Generationen später stemmen die 310 PS des VW Golf GTI Clubsport S gewogene 1.319 Kilogramm. Ein unterschied von einer halben Tonne. Puh. Manche werden gegenhalten: Dafür hat sich die Leistung fast verdreifacht.

Trotzdem: Es ist Fakt, dass das Gewicht der natürliche Feind eines Sportwagens ist. Egal, wie viel Leistung unter der Karosserie steckt. Je mehr Gewicht, desto schwerfälliger das Auto. Einfache Physik. Denn ein Sportwagen sollte nicht nur geradeaus ballern können, sondern auch Kurven beherrschen. Ohne gleich vom ersten Anflug von Fliehkräften aus der Kurve gerissen zu werden.

Panamera Turbo S E-Hybrid: 2.368 kg!

Es gibt viele Gewichtstreiber. Die Autos müssen immer sicherer werden. Die Hersteller statten sie immer besser aus. Sei es für die Sicherheit oder den Komfort mit besser gepolsterten Sitze, elektronischer Verstellung und mehr Dämmmaterial gegen Außengeräusche. Kabel und Sensoren für die Elektronik wachsen wie Unkraut. Die Autos sollen immer mehr können: im Stau selbstständig bremsen und beschleunigen, auf der Autobahn die Spur halten, irgendwann sogar autonom fahren. Das soll nicht heißen, dass wir Sicherheit nicht gutheißen. Aber Sicherheit und Komfort schlagen auf das Gewicht.

Und dann wollen und müssen die Hersteller inzwischen auch ökologisch korrekt sein. Es entstehen sportliche Dickschiffe. Wie zum Beispiel der Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid. Die Limousine mit V8-Biturbo und Elektromotor wiegt vollgetankt 2.368 Kilogramm. Und damit fast 300 Kilogramm mehr als der Panamera Turbo. Um so einen schweren Brocken schnell um Kurven zu wuchten, braucht es allerlei Fahrwerkstechnik. Wie zum Beispiel einen Wankausgleich. Das hilft, trägt aber auf. Teufelskreis.

sport auto wiegt jeden Testkandidaten. Das ist die Basis für diesen Artikel. Wir haben unsere Testdatenbank nach den Gewichten der Sportwagen durchsucht, die in den letzten gut fünf Jahren vorstellig wurden. Stichtag: 1.1.2012. Daraus filtern wir eine Top 10 und eine Flop 10. In der Top 10 sind die Fliegengewichte. Acht der zehn Sportwagen tragen einen Vierzylinder, zwei einen V6. Fünf von ihnen halten ihr Gewicht bei unter einer Tonne. In den Top 10 tummeln sich die Puristen und sportlichen Kleinwagen.

Die sportlichen Autos in den Flop 10 tragen bis auf eine Ausnahme mindestens acht Zylinder. Sie sind Limousinen, große Coupés oder SUV. Der leichteste unter ihnen wiegt 2.142 Kilogramm. Der schwerste über 2,5 Tonnen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die leichtesten und schwersten Sportwagen, die sport auto von 2012 bis heute getestet hat. Wichtig: Alle Kandidaten wurden auf die Waage gestellt. Mit vollem Tank und allen Betriebsflüssigkeiten. Sprich: Die Autos sind im fahrbereiten Zustand. Wir beziehen keine Herstellerwerte ein.

Tabelle: Tops & Flops (Messwerte sport auto)

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/leichteste-und-schwerste-sportwagen-test-sport-auto-8856528.html

Singapur deckelt Neuzulassungen — Keine neuen Autos und Motorräder bis 2020

Singapur begrenzt ab Februar die Zahl der Autos. Neue Autos oder Motorräder können nur noch zugelassen werden, wenn ein altes Fahrzeug exportiert oder verschrottet wird.

Das Wachstum des Automarktes in Singapur war bisher schon begrenzt: Jedes Jahr durften maximal 0,25 Prozent mehr Autos, Motorräder, Busse und Lastwagen zugelassen werden als im Vorjahr. Dieses Wachstum soll nun ganz gestoppt werden: In den nächsten zwei Jahren darf ein neues Autos oder Motorrad nur dann zugelassen werden, wenn dafür ein bestehendes Fahrzeug exportiert oder verschrottet wird. Für Lastwagen und Busse gilt bei Neuzulassungen weiterhin die Wachstumsgsrenze von 0,25 Prozent.

5,6 Millionen Einwohner, 600.000 Privatautos

Derzeit sind im Stadtstaat 600.000 Privatautos zugelassen. Singapur hat 5,8 Millionen Einwohner. Diese Zahl macht deutlich, dass Autobesitz in Singapur deutlich weniger verbreitet ist, als etwa in der Schweiz: Dort kommen auf 8,4 Millionen Einwohner 4,6 Millionen Autos.

Bis zu 30.000 Euro für eine Zulassung

Wer in Singapur ein neues Auto zulassen möchte, muss ein Zertifikat vom Staat kaufen. Ein solches Zertifikat gilt zehn Jahre und kann bei einer der monatlichen Versteigerungen bis zu 50.000 Singapur Dollar kosten (30.000 Euro), berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Schon der Kauf eines Autos ist nicht günstig: Abgaben können den Kaufpreis eines Mittelklasse-Autos locker verdoppeln. Den Unterhalt eines Autos verteuern Straßengebühren, die besonders hoch sind, wenn viele Menschen Auto fahren.

Viel Geld für Busse und U-Bahnen

Viel Geld steckt Singapur in den Nahverkehr: In Busse und U-Bahnen investiert der Stadtstaat laut „FAZ“ 28 Milliarden Singapur Dollar. Das entspricht umgerechnet 17 Milliarden Euro. Der Stadtstaat greift zu so drastischen Maßnahmen, weil die Bevölkerung stark wächst und die Luft schlecht ist. Dies hat laut Zeitungsbericht jedoch auch damit zu tun, dass Malaysia und Indonesien immer wieder Teiles ihres Tropenwaldes abbrennen, um Palmen zu pflanzen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/singapur-deckelt-neuzulassungen-von-autos-und-motorraedern-12884666.html

Toyota 2000 GT so teuer wie Mercedes 300 SL — Gesuchter Japan-Supersportwagen

Ellenlange Motorhaube, kurzes Stummelheck, eine kompakten Kanzel für die Besatzung – der Toyota 2000 GT lehnt sich optisch stark an den Jaguar E-Type an – und zeigt, wie schnell die Japaner lernten.

Dabei erinnert nur das Äußere an das britische Vorbild, denn unter der Haube geht es ungleich moderner zu. Statt großvolumige Reihensechszylinder oder einem kapriziösen 5,3-Liter-V12 mit 276 PS setzt Toyota auf einen kleinen und leichten Leichtmetall-Reihensechser mit 2 Litern Hubraum. Eine Batterie von 3 Solex-Doppelvergasern versorgt das Hochdrehzahl-Triebwerk mit Gemisch.

Hochdrehzahl-Triebwerk mit 150 PS

Der quadratisch ausgelegt Doppelnocker erreicht seine Spitzenleistung von 150 PS bei 6.600/min, dreht aber locker bis über 7.000/min. Genug für eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h und einen Sprint in knapp unter 10 s auf Tempo 100. Die Eckdaten des Fahrwerks versprechen ebenfalls Gutes: vollsychronisiertes Fünfganggetriebe mit Overdrive, Scheibenbremsen rundum mit Bremskraftverstärker, Dreiecksquerlenker vorne und hinten, doch die Abstimmung geriet nicht gerade ideal. Die Hinterachse gilt als die Achillesferse des Toyota 2000 GT. Zwar bieten die ellenlangen Federwege hinten einen guten Fahrkomfort, doch wenn es sportlich zugeht, kommt die Konstruktion an ihre Grenzen.

Klappscheinwerfer wegen US-Bestimmungen

Für den Hauptabsatzmarkt USA sollte die komfortbetonte allerdings passen. er Verkauf in den USA ist übrigens auch der Grund für die Klappscheinwerfer. Denn ursprünglich sollte es keine neben den tiefliegenden Scheinwerfer geben. Allerdings gab es in den USA Vorgaben bezüglich der Höhe der Scheinwerfer – und so mussten die Klappscheinwerfer hinzugefügt werden. Gebaut wurden die Toyota 2000 GT im Yamaha-Werk in Hamamatsu.

Dass der 2000 GT auch auf Rennstrecken brillieren kann und die Ingenieure ganze Arbeit geleistet hatten, zeigte der Toyota 2000 GT 1966 beim Langstreckenrennen von Suzuka: Toyota holte mit zwei Exemplaren den Sieg bei dem 1.000-km-Rennen. Es folgten noch zahlreiche Rekorde, die auch die Zuverlässigkeit des japanischen Supersportlers bewiesen.

So teuer wie ein Flügeltürer – und viel seltener

Doch der Preis stand dem Erfolg im Wege. Mit 2,4 Millionen Yen war der Toyota 2000 GT bei seiner Einführung das teuerste japanische Automobil. In Europa waren rund 30.000 Mark fällig – nach Deutschland kam der Wagen offiziell jedoch nie. Er hätte es auch schwer gehabt, denn ein Porsche 911 kostete damals ab rund ein Drittel weniger. Die Produktion wurde nach nur 3 Jahren und 351 Exemplaren eingestellt.

Heute spielt der Toyota 2000 GT preislich in einer Liga mit dem Mercedes 300 SL. 2013 und 2014 wurden bei zwei Auktionen deutlich mehr als 1 Million Dollar erzielt. Dabei ist die Preisentwicklung eine der rasantesten in der Klassikerszene: Dasselbe Exemplar, das 2010 bei einer Auktion 375.000 Dollar erzielte, wurde nur 3 Jahre von RM Auctions später für 1,15 Millionen Dollar verkauft. Damit verstummten auch die Stimmen, die sich darüber mokierten, als 2011 ein Toyota 2000 GT bei ebay für 650.000 Dollar angeboten wurde.

Rallye-Weltmeisterin fährt Toyota 2000 GT bei Silvretta Classic

Ein Jahr später bestätigte ein weiterer Toyota 2000 GT das neue, hohe Preisniveau: Im August 2014 versteigerte RM Auctions in Monterey ein 1967er-Modell für 1,045 Millionen Dollar. Eins ist klar, der Toyota 2000 GT ist mit Abstand der schönste und teuerste klassische Japaner.

Bei der Silvretta Classic fährt Isolde Holderied den japanischen Supersportler. Die gebürtige Oberammergauerin holte zweimal die Damenwertung der Rallye-WM und ist sechsfache Gewinnerin der Frauenwertung bei der Rallye Monte Carlo. Sie pfeilt zusammen mit Beifahrer Tom Fux, Geschäftsführer von Toyota Deutschland, durchs Montafon.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-2000-gt-so-teuer-wie-mercedes-300-sl-9743039.html

Kia SP Concept (2018) — Ausblick auf einen SUV für Indien

Der koreanische Autobauer Kia wird auf der Auto Expo in Indien mit der Studie SP Concept einen Ausblick auf einen kommenden kleinen SUV für den Subkontinent geben.

Bislang sind die Koreaner auf dem indischen Markt noch nicht vertreten. Das soll sich aber ändern. Entsprechend groß ist der Erstaufschlag von Kia auf der Auto Expo in New Delhi, die Anfang Februar startet. Neben 16 Modellen aus dem Weltmarktangebot der Koreaner wird als Highlight das neue Kia SP Concept gezeigt.

Kleiner SUV mit bulligem Auftritt

Von dem haben die Koreaner vorab allerdings erst zwei Teaserbilder veröffentlicht. Zu sehen ist ein kompaktes Modell mit kurzen Überhängen und robustem Unterbau, der auf üppig dimensionierten Leichtmetallfelgen steht. Die Front trägt scharf geschnittene LED-Scheinwerfer, die bis weit in die Kotflügel reichen. Die Flanken prägen markante Sicken, die sich zur Fahrzeugmitte hin verlieren. Die untere Fensterlinie trägt zur C-Säule hin einen Aufschwung. Das Dach mit Reling ist farbig abgesetzt.

Am Heck sind eine Schürze mit Unterfahrschutzelement und zwei Auspuffendrohren sowie breit gehaltene LED-Leuchten auszumachen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/kia-sp-concept-2018-ausblick-auf-einen-suv-fuer-indien-939729.html

IDEA Venere von Lvchi Auto — Elektrolimousine aus China

Der chinesische Autohersteller Lvchi wird zusammen mit der italienischen Designhochschule IDEA auf dem Genfer Autosalon die Studie einer Elektrolimousine vorstellen.

Bei dem Konzeptfahrzeug soll es sich um eine Limousine mit reinem Elektroantrieb handeln. Als Name wurde Venere gewählt. Vom chinesischen Start-up soll die Antriebstechnik kommen, die Italiener liefern das aufregende Design.

Lvchi hat seinen Sitz in Shanghai und beschäftigt rund 400 Mitarbeiter. Die meisten davon in der Entwicklungsabteilung. Aktuell bauen die Chinesen ein Werk in Changun, wo ab Mitte 2019 bereits 50.000 Autos jährlich gefertigt werden sollen. Bis 2023 sehen die ehrgeizigen Pläne bereits eine Fertigung von jährlich 550.000 Autos vor. Geplant sind ausschließlich Elektroautos die auf drei verschiedenen Plattformen (S, M und CC) aufbauen sollen. Das Produktportfolio soll bis 2021 acht Modelle vom Kleinwagen über Kompaktmodelle, SUV, MPV, Sportwagen und Limousinen umfassen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/idea-venere-von-lvchi-auto-elektrolimousine-aus-china-677175.html

GFG Style Giugiaro 1 — Elektrolimousine für Genf

Der italienische Stardesigner Giorgetto Giugiaro wird auf dem Genfer Autosalon die Studie einer rein elektrisch angetriebenen Limousine vorstellen. Entstanden ist das Conceptcar im Zusammenarbeit mit dem chinesischen Energieunternehmen Envision.

Bislang haben die Italiener nur vage Teaser von der Elektrolimousine präsentiert. Zu erkennen ist eine langezogene Silhouette mit tiefliegender Nase und hohem Heck. Das Greenhouse erhebt sich nur wenig über den Karosseriegrundkörper. Das Dach verläuft in einem sanften Bogen bis weit ins Heck. Am Bug reckt die Limousine eine Spoilerlippe hervor, am Heck findet sich ein großer Diffusor.

Die Frontschürze scheint ein einziges Kühlermaul zu sein. Darüber verstecken sich ultraschlanke LED-Scheinwerfer. In den vorderen Kotflügel sind Entlüftungsöffnungen zu sehen.

Die Batterie des rein elektrischen Antriebsstrangs kann auch als Energiequelle für externe Anwendungen genutzt werden. So kann der GFG Style Giugiaro 1 auch temporär beispielsweise ein Haus mit Energie versorgen oder als Puffer dienen. Natürlich bringt die Studie auch autonome Fähigkeiten mit, auf ein Lenkrad wollte Giugiaro aber aus Stylinggründen dennoch nicht verzichten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/gfg-style-giugiaro-1-elektrolimousine-fuer-genf-3656203.html

Abt-Audi RS5-R (2018) — Getuntes Sportcoupé mit 530 PS

Im Allgäu wird es laut: Tuner Abt zieht die Grenzen des Audi RS5 neu und hebt dessen Leistung auf 530 PS. Das Sportcoupé mit dem Zusatz „R“ baut Abt nur 50 Mal. Es feiert Premiere auf dem Genfer Autosalon 2018.

Der neue Audi RS5 kitzelt 450 PS und 600 Newtonmeter aus dem 2,9-Liter-Biturbo-V6. Im ersten Anlauf steigerte Abt Sportsline die Leistung auf rund 510 PS und 680 Newtonmeter. Für den Genfer Autosalon 2018 darf es noch ein bisschen mehr sein. In Zahlen: 530 PS und 690 Newtonmeter. Die verpackt der Tuner aus Kempten unter einer gepimpten Karosserie, die im Fall des Genfer Ausstellungsautos in Giftgrün lackiert ist.

Abt-Audi RS5-R 280 km/h schnell

Die Leistungssteigerung erzielt Abt wie üblich über ein Zusatzsteuergerät (Abt Power S). Der Tuner verspricht bessere Sprintqualitäten. Der Abt-Audi RS5-R soll in 3,6 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Das wäre ein Zeitgewinn von drei Zehntelsekunden gegenüber dem 1,75 Tonnen Serien-Coupé. Zur Einordnung: In 3,6 Sekunden sprinten auch Sportwagen wie der heckgetriebene Lamborghini Huracán Spyder oder der Mercedes-AMG GT R auf Landstraßengeschwindigkeit. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Abt mit 280 km/h an.

Für eine bessere Kurvenlage verbaut Abt neue Sportstabilisatoren an der Vorder- und Hinterachse sowie Gewindefahrwerksfedern. In der Entwicklung befindet sich noch ein KW-Gewindefahrwerk, dessen Dämpfer der Tuner hauseigen abschmecken will. Damit der Biturbo-V6 kräftiger lärmt, bestückt Abt den RS5-R mit einer neuen Auspuffanlage. Das Heck schmücken vier Carbon-Endrohre mit einem Durchmesser von jeweils 102 Millimeter. Mit anderen Worten: Da passen vier Äpfel rein, die das gepimpte Sportcoupé schnell zu Bratäpfel schmoren könnte. Nach dem Geschmack der Tuning-Jünger.

Knapp 115.000 Euro teures Sportcoupé

Die Fahrzeugvorderseite wertet Abt durch Flics und einen anderen Splitter auf. Den Single Frame Grill rahmt man neu ein. Die vorderen Radhäuser, in denen sich 21-Zoll-Räder mit Reifen der Größe 275/25 drehen, zeichnen sich durch Entlüftungskiemen aus. Für die Rückseite erdachten die Designer einen neuen Heckschürzeneinsatz, die vierflutige Abgasanlage und eine Lippe auf dem Kofferraumdeckel. Alle Anbauteile sind aus Sichtcarbon.

Den RS5-R limitiert Abt auf 50 Exemplare. Da dürfen sich Kunden auch Änderungen im Innenraum erwarten. Dazu zählen Teilleder-Sitze mit RS5-R-Schriftzug, eine Carbonabdeckung für den Getriebewählhebel und carbonisierte Schaltwippen auf der Lenkradrückseite. Hinzu kommen Einstiegsleisten, eine Türeinstiegsbeleuchtung und Fußmatten.

Der Paketpreis beläuft sich auf 29.900 Euro – zuzüglich 3.200 Euro für die Montage. Wer sich den RS5-R gleich komplett holen will, zahlt knapp 115.000 Euro. Zum Vergleich: Der Serien-RS5 kostet in der Basis 80.900 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/abt-audi-rs5-r-9163124.html

Jetzt doch ein Verbrenner von Tesla — Elon Musk verkauft Flammenwerfer online

Elon Musk bringt man eigentlich mit Tesla und Elektroautos in Verbindung. Jetzt bietet der Unternehmer über seine Firma „The Boring Company“ merkwürdigerweise auch einen Flammenwerfer an. Was hat es damit auf sich?

Der Elektromobilitäts-Pionier Elon Musk scheint auf die dunkle Seite der Macht übergesiedelt zu sein, denn zum ersten Mal hat er einen waschechten Verbrenner im Portfolio. Allerdings prangt darauf kein Tesla-Logo, sondern das seiner Firma „The Boring Company“. Es handelt sich bei dem 500 Dollar teuren neuen Produkt um einen Flammenwerfer. Ja, Sie haben richtig gelesen und fragen sich vermutlich (zu Recht), was dieser Mumpitz nun wieder soll.

Tesla-Gründer bessert Firmenkonto auf

Auf der Website Techcrunch wird eine nachvollziehbare Vermutung angestellt. Eigentlich ist „The Boring Company“ ein Unternehmen, das sich mit Tunnelbohrungen berschäftigt. In diesen Tunneln sollen Autos fahren können, um Staus an der Oberfläche zu vermeiden, oder auch der von Elon Musk ersonnene Hyperloop; ein Transportsystem im Stil der früheren Rohrpost-Technologie. Da die Firma des Tesla-Gründers in dieser Hinsicht allerdings noch keine allzu großen Erfolge zu vermelden hat, wird die Zeit damit überbrückt, merkwürdiges Zeug zu verkaufen und damit gleichzeitig das Firmen-Konto aufzubessern. Rechtlich offenbar kein Problem, denn die Gesetzeslage in den USA erlaubt den Verkauf von Flammenwerfern, deren Feuerstrahl nicht weiter als drei Meter reicht.

Was sich zunächst liest wie ein fragwürdiger Scherz, hatte zwar als solcher begonnen, scheint nun jedoch ernst gemeint zu sein. Die Kunden in spe werden auf der Firmen-Website darauf hingewiesen, dass sie vor Auslieferung des Flammenwerfers gesonderte Geschäftsbedingungen zur Unterschrift erhalten und eventuell Zoll-Gebühren auf sie zu kämen. Je nachdem welche Sicherheits-Richtlinien im Land desjenigen gelten, der sich den Flammenwerfer bestellt. Und tatsächlich, wenn man sich einen in den Warenkorb legt und bezahlen möchte, wird man auf eine ganz reguläre Eingabemaske mit PayPal-Bezahlfunktion weitergeleitet. Wobei es sich aktuell – ganz im Stil von Tesla – nur um eine Vorbestellung handelt. Laut Website beginnt die Auslieferung im Frühling.

Einen Feuerlöscher gibt es übrigens für 30 Dollar mit dazu. Nicht ganz ohne Selbstironie schreibt „The Boring Company“, man könne auch andernorts für deutlich weniger Geld einen Feuerlöscher kaufen, aber ihrer habe einen coolen Sticker drauf. Na dann. Bevor es dieses Angebot auf der Seite gab, hatte Musk 50.000 Baseballcaps mit dem Firmen-Schriftzug verkauft und bereits damals angekündigt, dass er einen Flammenwerfer bringen werde, wenn alle Hüte an den Mann gebracht würden. Laut eigener Angaben seien bereits 7.000 Flammenwerfer geordert worden. Damit stünden 3,5 Millionen Dollar auf der Haben-Seite. Herzlichen Glückwunsch.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/tesla-flammenwerfer-elon-musk-kauf-online-12884167.html

Neuer Rückruf für Porsche Macan — Software-Update für 3,0-Liter-V6-Diesel

Porsche ruft den Macan mit dem Dreiliter-Sechszylinder-Diesel erneut in die Werkstätten zurück. Dies bestätigte ein Porsche-Sprecher.

Nach einem Bericht der „Bild am Sonntag (BamS)“ gibt es bei dem Modell Hinweise auf eine illegale Abschaltvorrichtung. Dieses System erlaube es, dass die Sickoxid-Werte auf einem Prüfstand deutlich besser ausfallen, als im realen Straßenverkehr.

14.000 Macan mit Diesel in Deutschland betroffen

In Deutschland sind von dem Rückruf 14.000 Macan-Modelle betroffen, in Europa sind es rund 52.000 Fahrzeuge, bei denen ein Software-Update aufgespielt werden soll. Anfang Februar muss der Autobauer beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg nachweisen, ob dieses Software-Update ausreicht. Nach der Freigabe durch das KBA werden die Besitzer der betroffen Modelle angeschrieben und in die Werkstätten gebeten. Nach dem „BamS“-Bericht kommt Porsche mit dem Rückruf einem möglichen Zulassungsverbot für den Porsche Macan zuvor.

Bereits 2016 hatte Porsche den Macan im Rahmen einer Serviceaktion in die Werkstätten gerufen. Dort wurde ebenfalls via Software-Update eine Abgasfunktion (Thermofenster) entfernt. Der 3,0-Liter-Diesel-V6 stammt aus der aktuellen Produktion von Audi, Porsche selbst fertigt keine Diesel-Motoren.

Auch 4,2-Liter-V8-Diesel in der KBA-Prüfung

Auch der Porsche Cayenne sowie der Panamera mit dem inzwischen ausgelaufenen 4,2-Liter-V8-Diesel werden aktuell vom KBA wegen des Einsatzes einer Abschalteinrichtung untersucht. Hier wären bei einem Rückruf in Europa zirka 7.000 Modelle betroffen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-rueckruf-fuer-porsche-macan-mit-30-liter-v6-diesel-752578.html

BMW, Daimler, VW, Bosch und das EUGT — Abgastests an Affen und Menschen

BMW, Daimler, VW und Bosch haben jahrelang ein Institut finanziert, das laut Zeitungsberichten Abgase an Menschen und Affen testen ließ. Die Fakten im Überblick.

In einem Report über die Jahre 2012 bis 2015 beschrieb die Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor (EUGT) laut Süddeutscher Zeitung „mehrstündige Inhalationsversuche mit Affen“. An zehn Affen sollte untersucht werden, wie sich Diesel-Abgase auf die Lunge und das Herz-Kreislaufsystem auswirken. Die Affen bekamen im Rahmen der Versuche Comicfilme zur Beruhigung gezeigt, während sie Abgase einatmen mussten. „Erst wurden ihre luftdichten Kammern mehrere Stunden lang an den Auspuff eines alten, schmutzigen Ford (Baujahr 1999) angeschlossen, dann kam ein moderner, angeblich sauberer VW Beetle (Baujahr 2012) auf den Prüfstand“, schreibt die Stuttgarter Zeitung. Von den Abgastests mit Affen hatte zunächst die „New York Times“ berichtet.

Abgastests an Affen und Menschen

Aus einem EUGT-Report ginge auch hervor, „der Forschungsverein habe auf Empfehlung seines Beirates eine “Kurzzeit-Inhalationsstudie mit Stickstoffdioxid bei gesunden Menschen gefördert„ ,schreibt die Süddeutsche Zeitung. An 25 gesunden Untersuchungspersonen soll untersucht worden sein, wie sich unterschiedliche Konzentrationen von Stickoxid (NO2) auf Menschen auswirken. Auswirkungen hätten nicht nachgewiesen werden können.

Daimler distanzierte sich von dem Versuchsaufbau und kündigte laut Bericht eine Untersuchung an. Auch BMW habe sich distanziert, VW habe die Methodik als falsch bezeichnet und sich entschuldigt.

Das ist die EUGT

Die Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor (EUGT) war laut Süddeutscher Zeitung “ein Lobbyisten-Verein mit wissenschaftlicher Fassade„. Das von der Autoindustrie finanzierte Forschungsinstitut sei zehn Jahre lang betrieben und Mitte 2017 aufgelöst worden. Gegründet hätten den Verein BMW, Daimler, VW und Bosch – Bosch sei nach 2013 wieder ausgestiegen. Die EUGT soll 2013 beim Lovelace Respiratory Research Institute (LRRI) in New Mexico (USA) Tierversuche in Auftrag gegeben haben.

“Im Vorstand des Forschungsvereins saßen Manager von BMW, Daimler und Volkswagen, und auch ein Vertreter der Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport„, so der Bericht weiter. Der Verein sollte die Auswirkungen des Verkehrs auf Menschen und Umwelt untersuchen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/abgastests-menschen-affen-eugt-diesel-skandal-bmw-daimler-vw-12884125.html

Verkehrsgerichtstag 2018 — Raser und Drängler im Visier

Auf dem Verkehrsgerichtstag 2018 ging es um die Themen Raser, Cannabis am Steuer, Unfallflucht, autonomes Fahren sowie das Eintreiben von Bußgeldern für Auslandsdelikte.

Auf dem 56. Verkehrsgerichtstag in Goslar haben mehr als 1.800 Experten über aktuelle Fragen und Probleme rund um den Straßenverkehr diskutiert und eine ganze Reihe von konkreten Maßnahmen vorgeschlagen.

Raser und Drängler

Grundsätzlich sollten gefährliche Verkehrsdelikte wie Überhol-, Tempo- und Abstandsverstöße härter geahndet werden, verlangten die Verkehrsexperten. Zudem sollten Raser und Drängler künftig höhere Bußgelder erhalten und schneller mit Fahrverboten konfrontiert werden. Eine pauschale Erhöhung aller Bußgeldsätze lehnten sie dagegen ab. Zur Umsetzung wurde eine effektivere Verkehrsüberwachung gefordert.

Cannabis am Steuer

Wer mit Cannabis am Steuer erwischt wird, soll nicht mehr automatisch den Führerschein verlieren. Ersttäter sollen sich einer MPU unterziehen müssen. Wird Cannabis hingegen als Medikament verordnet, bestünde grundsätzlich Zweifel an der Fahreignung, heißt es in dem Beschluss.

Bußgelder aus dem Ausland

Das Abkassieren deutscher Autofahrer durch private Inkassobüros nach kleineren Verkehrsdelikten im Ausland wollen die Experten des Verkehrsgerichtstags verbieten lassen. Nach Angaben des ADAC verlangen Inkassobüros dabei teilweise das Zwanzigfache des eigentlichen Bußgeldes für Park- oder Mautverstöße im Ausland als zusätzliche Gebühr. Zudem beklagt der VGT das Forderungen für die tatsächlichen oder vermeintlichen Verstöße teilweise erst Jahre später geltend gemacht werden – und so eine Überprüfung erschwert werde.

Nachbessern beim Unfallflucht

Beim Thema Unfallflucht sprachen sich die Experten für präzisere Regeln aus. Unfallflucht soll auch bei Blechschäden weiter strafbar bleiben. Ein zusätzliches Fahrverbot sollte aber nur noch verhängt werden, wenn Personen zu Schaden gekommen sind oder erheblicher Sachschäden entstanden ist. Zudem sollten die gesetzlichen Vorschriften zur „tätigen Reue“ reformiert werden. Zudem solle der Gesetzgeber präzisieren, wie lange jemand am Unfallort warten muss, wenn der Schaden bereits telefonisch gemeldet wurde.

Handy am Steuer

Das Handyverbot am Steuer solle nicht gelten, wenn das Fahrzeug während der Nutzung der Mobilgeräte autonom unterwegs ist.

Der Deutsche Verkehrsgerichtstag (VGT) kommt jährlich im niedersächsischen Goslar zusammen. Dort diskutieren Juristen, Wissenschaftler, Politiker sowie Spezialisten von Automobilclubs, Ministerien, Behörden, Unternehmen und Verbänden aktuelle Themen rund um den Straßenverkehr. Am Ende des dreitägigen Treffens sprechen sie Empfehlungen für Neuregelungen aus. Immer wieder ist der Gesetzgeber den Vorschlägen gefolgt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/verkehrsgerichtstag-2018-raser-und-draengler-im-visier-719926.html

Werbe-Aktion Nissan ProPILOT — Hotelschuhe parken autonom

Neue Technologien müssen den Kunden anschaulich demonstriert werden. Nissan versucht, sein ProPILOT-System im Rahmen einer Werbeaktion für Hotelgäste erlebbar zu machen.

Automobilhersteller befinden sich im Umbruch. Die Zukunft sehen sie in umfassenden Mobilitäts- und Dienstleistungsangeboten, wollen Teil des Alltags ihrer Kunden werden.

Dazu gehört nach Ansicht von Nissan auch ein ganz spezielles Unfallvermeidungssystem. Wer ist nicht schon einmal auf dem schlaftrunkenen, nächtlichen Gang zur Toilette über ein Paar unachtsam stehengelassener Hausschuhe gestolpert?

Automatische Ordnung

Zumindest den Gästen im „ProPILOT Park Ryokan“ in der japanischen Kleinstadt Hakone dürfte das nicht mehr passieren. Um seine Technik für autonome Autos zu bewerben, hat Nissan dort für eine ganz besondere Zimmerausstattung gesorgt: Pantoffeln, Tische und Bodenkissen, die sich bei Nichtgebrauch eigenständig aufräumen.

In einem Ryokan, einem traditionellen japanischen Hotel mit niedrigen Tischen und Kissen zum Hinsetzen, ziehen die Gäste im Eingangsbereich ihre Schuhe aus. Pantoffeln stehen stets bereit.

Zwei kleine Räder, ein Elektromotor und Sensoren an der Sohle jedes Schuhs sorgen dafür, dass er sich nach Gebrauch selber den Weg ins Foyer sucht und dort autonom einparkt. Auch die frei im Raum beweglichen Tische und Sitzkissen sorgen so selbständig für Ordnung im Zimmer.

Werbeaktion für den Nissan Leaf

Das alles ist natürlich schlicht und einfach eine Werbemaßnahme, um Nissans ProPILOT-System zu demonstrieren. Im Herbst 2017 hat der Hersteller dieses Assistenzsystem, mit dessen Hilfe man ein Auto auf Knopfdruck automatisch einparken lassen kann, in der zweiten Generation des Elektroautos Nissan Leaf vorgestellt.

Die technische Spielerei im Ryokan wird von einem Gewinnspiel in Japan begleitet, in dessen Rahmen man eine Nacht in der Herberge gewinnen kann. Wenig Schlaf dürfte vorprogrammiert sein: Zu groß ist die Verlockung immer wieder ein Paar Pantoffeln anzuziehen und den Schuhen dann beim Einparken zuzusehen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/werbe-aktion-nissan-propilot-autonome-pantoffeln-12884084.html

Mercedes-Benz CLS nach WLTP zertifiziert

Die Einführung des WLTP ist für die kundenrelevanten CO2- und Verbrauchswerte mit einer Währungsreform vergleichbar: Die Fahrzeuge ändern sich technisch ja nicht, sie werden lediglich nach neuen Anforderungen vermessen. Källenius: „Und schon bisher hatten wir nicht nur den Zyklus-Verbrauch im Blick, sondern auch den realen Verbrauch im Kundenbetrieb.“ Ein Beispiel: Quer durch das Modellprogramm stehen die Fahrzeuge von Mercedes-Benz mit an der Spitze bei der Aerodynamik. Das wirkt sich im Realbetrieb aus, beim bisherigen NEFZ aber nur minimal.

Als erster Mercedes-Benz ist der neue CLS nach WLTP in der Emissionsstufe Euro 6d-TEMP zertifiziert. Dazu musste auch die Einhaltung der Grenzwerte im so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) nachgewiesen werden. Der Aufwand für eine Zertifizierung nach WLTP ist etwa doppelt so hoch wie nach NEFZ. Die sehr umfangreiche Verordnung dazu (über 700 Seiten) enthält viele verschiedene Einzeltests und ganz neue Vorgehensweisen. Die Anforderungen an die Testdurchführung, die Ergebnisauswertung und ihre Dokumentation sind deutlich höher. Ebenso ist der Aufwand für jede einzelne Prüfung stark gestiegen.

Im Gegensatz zum NEFZ dauert der WLTP-Fahrzyklus zehn Minuten länger und kommt nur noch auf 13 Prozent Standzeit (NEFZ: 23,7 %). Die gesamte Zykluslänge beträgt ca. 23 Kilometer – ist also mehr als doppelt so lang wie der NEFZ mit 11 Kilometern. WLTP beinhaltet höhere Geschwindigkeiten bis 131 km/h (NEFZ: 120 km/h), das Durchschnittstempo steigt auf 46 km/h (NEFZ: 34 km/h), und er setzt die Fahrzeuge stärkeren Temposchwankungen aus.

Die Prüfvorgaben sind also deutlich strenger. Darüber hinaus wird nicht mehr wie bislang nur die Basisvariante eines Modells getestet, sondern es werden Sonderausstattungen berücksichtigt. Zusätzlich wird im Rahmen eines Straßentests, dem so genannten RDE (Real-Driving-Emissions-Test), geprüft, dass die Euro‑6-Grenzwerte für Stickoxide und Partikelanzahl unter Berücksichtigung von Konformitätsfaktoren nicht überschritten werden.

Voraussichtlich ab September 2018 werden in Deutschland die neuen WLTP-Werte in Prospekten und allen weiteren Publikationen angegeben. Die wichtigsten Fragen rund um den WLTP beantwortet Mercedes-Benz auf https://www.mercedes-benz.com/ de/mercedes-benz/fahrzeuge/ wltp/.

 

SCG Scuderia Cameron Glickenhaus Boot — Super-Offroader für Höhenweltrekord

Die Scuderia Cameron Glickenhaus hat angekündigt ein Offroadmodell zu entwickeln, das unter anderem den Höhenweltrekord für Allradautos brechen soll.

Autofan und Multimillionär James Glickenhaus hat bislang mit dem Bau von extremen Sportwagen auf sich aufmerksam gemacht. Jetzt will er mit seiner Automanufaktur Scuderia Cameron Glickenhaus auch ins Offroadgeschäfft einsteigen. Dazu hat Glickenhaus jetzt die Entwicklung des Extrem-Geländewagens „The Boot“ angekündigt.

Um dessen Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen soll „The Boot“ den Höhenweltrekord für Allradfahrzeuge knacken und den 6.893 Meter hohen Vulkan Ojos del Salado in Südamerika erklimmen. 2014 legte ein deutsches Team unter Matthias Jeschke mit einem Mercedes Zetros-Truck die Marke auf 6.675 Meter.

Mittige Fahrersitzposition und V8-Mittelmotor

Optisch angelehnt wird „The Boot“, von dem es bislang nur einige Designzeichnungen gibt, an einen Baja-Wüstenrenner, mit dem Schauspieler und Rennfahrer Steve McQueen in den 60er Jahren an US-Wüstenrennen teilnahm. Vom Baja Boot getauften Wüstenrenner wurden seinerzeit nur zwei Exemplare gefertigt – eines davon ist heute im Besitz von Glickenhaus. Riesige Räder sitzen unter weit abstehenden Kotflügeln, das Ersatzrad sitzt auf dem Heck. Der V8 saugt über einen Dachschnorchel an. Massive Schutzbügel zieren Front, Heck Flanken und den Rest der Karosserie.

Noch sind nicht alle Eckdaten des Geländewagens festgelegt. Als sicher gilt aber, dass es eine zwei- und eine viertürige Version geben wird. Der Fahrer wird mittig im Cockpit positioniert, ein V8 in Mittelmotorkonfiguration wird für den Antrieb sorgen. Der Achtzylinder soll sich vielfältig auf Kundenwünsche anpassen lassen und auch in einer Turboversion zu haben sein. Als gesetzt gilt auch ein Automatikgetriebe.

Nach der derzeitigen Planung soll das „Boot“ bereits Anfang 2019 Fahrt aufnehmen. Der Grundpreis soll bei rund 100.000 Dollar liegen. Ob „The Boot“ auch mit Straßenzulassung kommen wird, wird derzeit noch geprüft.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/scg-scuderia-cameron-glickenhaus-boot-daten-infos-marktstart-preis-1035454.html

Elektrischer Transporter aus China — Der Maxus EV80 startet in Deutschland

Auf Basis eines Nutzfahrzeugs des ehemaligen britischen Herstellers LDV entstand in China der elektrische Maxus EV80. Jetzt startet er auch in Deutschland. Man kann ihn mieten, aber nicht kaufen.

Die Abgasbelastung nimmt vor allem in Städten immer mehr zu. Elektrisch angetriebene Transporter sollen trotz steigender Zahlen von Paketzustellungen und Lieferfahrten helfen, dieser Entwicklung entgegenzusteuern.

Mercedes-Benz nimmt bereits Bestellungen für den elektrischen eVito entgegen, im zweiten Halbjahr wird mit der Auslieferung begonnen. VW hat bereits 2016 den neuen Crafter, der in der aktuellen Modellgeneration kein Schwestermodell des Mercedes Sprinter mehr ist, mit Elektroantrieb gezeigt und will ihn auch in diesem Jahr an den ein oder anderen gewerblichen Kunden bringen. Renault vervollständigt seine Zero-Emission-Reihe bald mit dem Master Z.E.

Die Chinesen waren schneller

„Made in China“ ist diesmal schneller. Den elektrischen Kastenwagen Maxus EV80 kann man ab sofort hierzulande für den batteriebetriebenen Warentransport nutzen. Die Elektronen zum Antrieb des 60 kW starken Elektromotors spendet eine 56 kWh große Eisenphosphat-Lithium-Batterie. Sie soll Pieter Gabriels, Chef von SAIC Mobility Europe, zufolge für „200 Kilometer Reichweite im realen Verkehr“ ausreichen. Die Nutzlast beträgt 950 Kilogramm.

Der chinesische SAIC-Konzern (Shanghai Automotive Industry Corporation) hat die Konkursmasse des einstigen britischen Nutzfahrzeugherstellers LDV vom einstigen Eigner GAZ aus Russland übernommen. Auf Basis des Transporters Maxus, der zuvor mit einem Dieselmotor des italienischen Zulieferers VM Motori verkauft wurde, haben die Chinesen den elektrischen Kastenwagen entwickelt.

Der erste Maxus-Kunde

Auch wenn der Maxus EV80 jetzt in Deutschland auf dem Markt ist, so gibt es ihn dennoch nicht zu kaufen. Die Firma Maske, ein Flottendienstleister mit dem Schwerpunkt Langzeitmiete, bietet den Kleintransporter an.

Der erste Kunde, der mehrere Maxus EV80 gemietet hat, ist ein Kurierunternehmen aus Norddeutschland.

Je nach Laufzeit und Kilometerleistung ergeben sich unterschiedliche Mietpreise. Die günstigste Möglichkeit ist ein Vertrag mit einer Laufzeit von 60 Monaten (fünf Jahre) und 1.000 Kilometern Fahrstrecke im Monat. Dann kostet der Maxus EV80 den Kunden 745 Euro im Monat – zuzüglich Mehrwertsteuer.

Mercedes am Ende günstiger?

Bei 36 Monaten (drei Jahre) Mietdauer und einer Fahrleistung von 2.000 Kilometern pro Monat kommen dann schon 985 Euro ohne Mehrwertsteuer im Monat zusammen. Da ist dann ziemlich fix der in Aussicht gestellte Kaufpreis des Mercedes eVito mit den Mietgebühren erreicht. Der elektrische Vito soll ab 39.990 Euro ohne Mehrwertsteuer kosten, hat aber auch eine geringere Reichweite von 150 Kilometern und eine mit 41,4 kWh Speicherkapazität kleinere Batterie.

Wenn die 60 Monate um sind und der Maxus EV80 zurück zum Vermieter geht, bleibt beim gekauften eVtio zumindest noch der Restwert übrig. Gut möglich also, dass sich der Kauf des elektrischen Vito für viele Kunden, zumindest mit längerer Haltedauer und höheren Fahrleistungen, mehr lohnt.

Ob man nun zum Chinaimport oder einem der Modelle von Mercedes, Renault oder VW greift, eines ist sicher. Gerade im Verteiler- und Lieferverkehr mit vielen Kurzstrecken im städtischen Verkehr sind elektrisch angetriebene Transporter eine interessante Alternative zum Dieselantrieb.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/maxus-ev80-elektro-transporter-deutschland-marktstart-informationen-preis-12883063.html

Diese sechs Modelle müssen Sie jetzt kaufen — Schnäppchen-Alarm bei Porsche

Porsche-Modelle sind traditionell sehr wertstabil und werden im Alter teurer. Wir haben einige Modelle ausgesucht, die Sie jetzt noch kaufen sollten – und die reichen vom Vierzylinder bis zum V10.

Um Ihnen zu Beginn gleich mal zwei Zähne zu ziehen: Die Bezeichnung „Schnäppchen“ muss man hier durchaus relativ und nicht absolut begreifen, und ein richtig preisgünstiges Auto ist so ein Porsche nie. Mit diesen unerfreulichen Erkenntnissen im Hinterkopf, gehen wir nun zum erfreulichen Teil der Geschichte über. Wir haben einige Modelle der Zuffenhausener Sportwagenschmiede ausgesucht, die – Achtung – in Relation zu ihren Marken-Geschwistern relativ günstig zu haben sind. Darum heißt es hier: Lieber heute als morgen zuschlagen, denn die Preise kennen meist nur eine Richtung – Nordwärts.

Um zu verdeutlichen was gemeint ist, fangen wir mit dem unrealistischsten Schnäppchen an. Der Supersportwagen Carrera GT ist nicht unbedingt ein Auto, das Sie von Ihrem Konfirmationsgeld auf dem Sparbuch kaufen können (ganz gleich, wie alt Sie sind). Was auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu haben ist, spielt sich zwischen 650.000 und einer Million Euro ab. ABER: Im Vergleich zu seinen Artgenossen wie dem Ferrari Enzo oder einem Pagani Zonda F kostet er nur ein Drittel. Dafür gibt’s ein Carbon Monocoque und dank schreiendem V10 auch echtes Rennsport-Feeling mit Gänsehaut-Garantie. Billiger wird der Carrera GT übrigens auch nicht mehr, so viel ist mal sicher.

Porsche V8 zum C-Klasse-Tarif

Sie hätten es gerne eine Spur realistischer? Na gut. Der Porsche Panamera S mit seinem 400 PS starken V8 war als Handschalter kein besonders gefragtes Modell. Entsprechend günstig ist er aktuell noch zu haben. Ein Exemplar von 2010 mit weniger als 50.000 Kilometern auf der Uhr kostet rund 44.000 Euro. Wer keine Angst vor Laufleistung hat, kommt auch mit 10.000 Euro weniger aus. So können Sie einen V8-Porsche zum Mercedes E-, beziehungsweise C-Klasse-Tarif fahren. Kleines Sahnehäubchen: Der Panamera S ist als Handschalter rund 200 Kilo leichter als die Turbo-Version.

Sollte das Kleingeld im Sparstrumpf doch etwas überschaubarer dimensioniert sein, dann tut es vielleicht auch ein Boxster 986. Ignorieren sie einfach die Stammtisch-Proleten und ihre Sprüche á la „Hausfrauen-Porsche“ und „für einen echten Porsche hat’s wohl nicht gereicht“. Ab 5.000 Euro gibt es bereits offenen Sechszylinder-Fahrspaß mit 204 PS. Der Mittelmotor-Sportwagen fährt sich markentypisch agil und straft besagte Sprüche-Klopfer lügen, sobald er eine kurvige Landstraße unter sich hat. Wer 10.000 Euro in die Hand nehmen will und kann, bekommt auch ein Auto mit nur 80.000 Kilometern und guter Ausstattung. Wer mit Blick auf den Aspekt „Wertanlage“ einkaufen möchte, muss nach dem limitierten 550 Spyder Ausschau halten und leider auch ein größeres Investment einplanen. Mindestens 30.000 Euro sind in dem Fall nötig.

Ebenfalls sehr beliebt sind klassische Modelle; kaum eine Oldtimer-Rallye findet noch ohne einen alten Porsche statt. Aufgrund seiner zeitlosen Form steht bei den Fans der 964 hoch im Kurs. Als Carrera C2 Coupé befinden sich nennenswerte Modelle allerdings erst hinter der 40.000-Euro-Schranke. Die günstigste Version dieser Baureihe wäre das Cabrio, doch in Relation zum Preisanstieg lohnt der Blick in Richtung Targa. Bis vor kurzem waren die halboffenen 964 noch günstiger als die Coupé-Version. Mittlerweile ist der Targa schon knapp vorbeigezogen und tummelt sich in gutem Zustand bei 65.000 Euro und mehr. Ein Wertzuwachs scheint unaufhaltsam.

Der günstigste Weg Porsche zu fahren

Doch auch in der Oldie-Abteilung gibt es Wege zum Porsche, die keine allzu hohe Kaufkraft erfordern. Einen Porsche 914 kann man sich bereits für 8.000 Euro in die Garage stellen. Sicher haben die Zuffenhausener schönere und vor allem auch schnellere Autos in petto. Aber diese gewisse Underdog-Coolness hat ihrem Charme. Gute fahrbereite 914er mit Laufleistungen unter 40.000 Kilometern gibt es aktuell noch für rund 17.000 Euro. Und hey, jetzt wo mit 718 Cayman und Boxster der Vierzylinder wieder Einzug ins Markenportfolio gehalten hat, gewinnt der 914 doch sogar ein Stück weit an historischer Relevanz. Obwohl man ihm spontan keine Rennsportgene attestieren würde, war der 914 übrigens das erste Safetycar der Formel 1 und gab sein Debüt 1973 beim Grand Prix in Kanada.

Vierzylinder stört Sie nicht, aber ein bisschen mehr Leistung dürfte es schon sein? Wie wäre es dann mit 220 PS und 330 Newtonmetern Drehmoment? Die Rede ist vom Porsche 944 Turbo, der bis 1988 gebaut wurde. Ein Auto, mit dessen Prototyp „924 GTP“ Walter Röhrl in Le Mans so manchen stärkeren Boliden überrunden konnte, weil der zuverlässige Porsche weniger Boxenstopps benötigte. Nicht zuletzt wegen seiner Erfolge im Motorsport kam schließlich ein Straßenmodell auf den Markt. Aktuell fallen die Preise des 944 Turbo laut classics analytics sogar leicht. Bereits ab 18.000 Euro gibt es solide Vertreter auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

Am besten schlagen Sie also zu, so lange sich die Preise noch im Sinkflug (oder zumindest noch nicht auf dem höchsten Niveau) befinden. Denn allzu lange wird das bestimmt nicht anhalten. Alle genannten Autos können Sie sich in unserer Bildergalerie zur Entscheidungsfindung nun nochmal genau ansehen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/porsche-modelle-schnaeppchen-kaufen-einstieg-9729672.html

Rimac Concept 2 — Konkurrent zum neuen Tesla Roadster

Der kroatische Elektroautobauer Rimac wird auf dem Genfer Autosalon das Rimac Concept 2 vorstellen. Der Elektrosportwagen zielt auf den Tesla Roadster der nächsten Generation.

Bislang gibt es vom Rimac Concept 2 nur ein Teaservideo, dennoch ist schon damit klar, wohin die Reise gehen soll. Die Kroaten planen einen zweisitzigen Supersportwagen, der natürlich rein elektrisch angetrieben wird. Der Concept 2 soll größer und noch luxuriöser als das Concept 1 werden. Vom Concept 2 sollen nur maximal 100 Exemplare gefertigt werden, 20 davon im ersten Produktionsjahr. So niedrig die Stückzahl, so exorbitant der Preis. Rimac spricht von über eine Millionen Euro. Tesla hat für seinen neuen Roadster, der ab 2020 kommen soll, einen Basispreis von 200.000 Dollar kalkuliert.

Weitere Infos zum Rimac Concept 2 gibt es noch nicht. Vermutlich dürfte aber die Antriebstechnik aus dem Concept S verbaut werden. Dort leisten die E-Motoren rund 900 kW und werden mit einem Akku mit 90 kWh Kapazität kombiniert.

Vorgestellt wird das Rimac Concept 2 auf dem Genfer Autosalon.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/rimac-concept-2-konkurrent-zum-neuen-tesla-roadster-737046.html

Hersteller-Ranking der EPA für die USA — Toyota kommt bei Flottenverbrauch nur auf Platz 8

Die US-Umweltschutzbehörde hat für das Jahr 2016 die US-Flottenverbräuche der großen Autohersteller ermittelt. Mazda gewinnt das Ranking, bester nicht-asiatischer Hersteller ist BMW mit Platz 7. Erst dann folgt Hybrid-Pionier Toyota.

Sind Autos von Toyota gnadenlose Spritfresser? Der neue Flottenverbrauchs-Report (Light-Duty Vehicle CO2 and Fuel Economy Trends) der unabhängigen US-Umweltschutzbehörde „Environmental Protection Agency“ (EPA) könnte diesen Verdacht aufkommen lassen. Unter elf getesteten Marken erreicht Toyota gerade mal Platz 8, während Mazda am besten abschneidet.

Die EPA misst auch den Verbrauch und den damit verbundenen Kohlendioxid-Ausstoß einzelner Automodelle des US-Marktes, errechnet daraus den Flottenverbrauch der Hersteller und vergleicht, wie hoch eventuelle Verbesserungen gegenüber Vorjahren ausfallen. Der Messzyklus der EPA gilt dabei als besonders realitätsnah. Die durchschnittlichen Verbrauchswerte ermittelt die 1970 unter dem damaligen republikanischen Präsidenten Richard Nixon gegründete Behörde dann anhand der Verkaufszahlen der Fahrzeuge. Der „Clean Air Act“ von 1970 geht maßgeblich auf das Wirken der EPA zurück. Mit diesem Gesetz soll die Luftqualität in den USA unter anderem dadurch gesichert werden, dass Luftverschmutzer durch die EPA reguliert werden. Seitdem setzt sich die EPA für den technischen Fortschritt bei umweltfreundlichen Verbrennungsmotoren ein.

Verbräuche liegen weit auseinander

Für das Ranking im EPA-Flottenverbrauchs-Report sind der Verbrauch und der CO2-Ausstoß entscheidend. Der Verbrauch wird in den USA als Reichweite in Miles (eine Meile = 1,6 Kilometer) per Gallon (3,78 Liter) angegeben. So kommt Mazda über alle Modelle mit einer Gallone Kraftstoff 29,6 Meilen weit, was einem Verbrauch von 7,9 Litern pro 100 Kilometer entspricht. Auf Platz 2 landet Hyundai mit 8,2 Litern, der dritte Platz geht an Honda mit 8,3 Litern. BMWs US-Fahrzeugflotte landet mit 9,2 Litern auf dem 7. Rang vor Toyota (9,4 Liter) und Mercedes (9,9 Liter). Die beiden US-amerikanischen Hersteller Ford (10,3 Liter) und GM (10,6 Liter) folgen mit ihren zweistelligen Durchschnitts-Verbräuchen auf den letzten Plätzen. Als Gesamtverbrauch aller Hersteller gibt die EPA 9,6 Liter pro 100 Kilometer an.

Darum steht Toyota in den USA beim Gesamtverbrauch schlecht da

Toyota wird hierzulande zwar als Hybridmarke wahrgenommen, und im US-Bundesstaat Kalifornien ist der bereits in der vierten Generation gebaute Vorzeige-Hybrid Prius allgegenwärtig, aber mit dem deutschen Markt ist der US-Gesamtmarkt nicht vergleichbar. So verkauft Toyota in den USA teilweise verbrauchsstarke SUVs wie Highlander, 4Runner, Sequoia (auch mit V8) und Land Cruiser (nur mit 5,7-Liter-V8) und mächtige Pick-ups wie den Tacoma oder den wiederum mit V8 verfügbaren Tundra. Diese Fahrzeuge verhageln den Japanern die EPA-Verbrauchsbilanz.

Mazda in den USA nur mit Vierzylinder-Motoren

Mazda hingegen bietet auf dem US-Markt zwar keine Hybridfahrzeuge an, dafür aber den Roadster MX-5, den kompakten 3, die Mittelklasse-Limousine 6, das Kompakt-SUV CX-3, den größeren CX-5 und den großen CX-9. V6- oder V8-Motoren? Bei Mazda gibt es nur Vierzylinder-Triebwerke, die bei den Real-Tests der EPA für gute Verbräuche sorgen.

EPA vor der Verkleinerung

Der von der EPA veröffentlichte Report bezieht sich auf das Jahr 2016, für 2017 prognostiziert die Behörde ein Sinken der Realverbräuche. Aktuell erfüllt nur ein Viertel der Fahrzeuge auf dem US-Markt die CO2-Emissionsvorgaben für das Jahr 2020 – der verstärkte Einsatz von Elektro-, Hybrid-, Brennstoffzellen- und nicht zuletzt Dieselfahrzeugen soll dabei helfen, den Vorgaben näher zu kommen.

Andererseits wird die EPA unter der Regentschaft des aktuellen republikanischen Präsidenten Donald Trump stark verkleinert, um den eher lockeren umweltpolitischen Vorstellungen des Präsidenten Rechnung zu tragen. Dabei war es die EPA, die 2015 den Abgasskandal ins Rollen brachte und am 18. September desselben Jahres VW einen Rechtsverstoß gegen den Clean Air Act vorwarf sowie 2017 auch Fiat-Chrysler mit dem Vorwurf von Abgasmanipulationen konfrontierte.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/us-flottenverbrauch-hybrid-marke-toyota-nur-auf-rang-8-12870387.html

Video

Ice Ice Ferrari – Die Shell Winter Driving Challenge

Ein Winter Wunderland der anderen Art. Kurz vor Weihnachten wurde von Shell ein ganz besonderes Test-Rennen ins Leben gerufen, der einigen Fans und Formel 1 begeisterten einen überraschenden Tag bescheren sollte. Die Mission: den ehemaligen Formel 1-Profi und Weltmeister Kimi Räikkönen, auch bekannt als „Iceman“, auf schneebedeckter Rennstrecke in den Schweizer Alpen bei einem Go-Kart-Rennen herausfordern. Das Ziel: ihn für zwei Runden hinter sich zu halten. Der ultimative Wintertest für Herausforderer und für Fahrzeuge, die Dank Shell V-Power Kraftstoffe sowie Shell Helix Ultra Motorenöle den extremen Temperaturen gekonnt trotzen konnten.

Schon seit en Anfängen der Formel 1 im Jahr 1950 versorgt das niederländische Unternehmen die Scuderia Ferrari mit ihrem Kraftstoff. Seitdem begleitet Shell die Motorsportabteilung des Sportwagenherstellers Ferrari von Erfolg zu Erfolg. Bereits zehn Konstrukteurs- und zwölf Fahrerweltmeisterschaften können sie vorweisen. Bis zu 21.000 Arbeitsstunden investiert Shell jedes Jahr nur in das Formel 1-Programm, um zu garantieren das der Technologietransfer von der Rennstrecke auf die Strasse maßgeblich dazu beiträgt, noch bessere Kraft- und Schmierstoffe für Kunden auf der ganzen Welt zu entwickeln.

Diese kamen auch bei dieser besonderen Challenge in den Schweizer Alpen zum Einsatz. Bis zu 99 Prozent enthält der Shell V-Power Straßenkraftstoff, der hier verwendet wurde, das selbe Gemisch wie in der Formel 1. Hergestellt aus Erdgas, hilft das Öl Autofahrern weltweit dabei, den Motor ihres Autos auf allen Fahrten zu schützen – selbst bei -40 Grad Celsius. Die besten Voraussetzungen also für die Herausforderer von Kimi Räikkönen, bei der die extreme Leistungsfähigkeit der Shell Helix Ultra Motorenöle bei extremen Temperaturen erneut unter Beweis gestellt wurden. Diese einmalige Chance wurde ermöglicht durch die Shell Innovationspartnerschaft mit der Scuderia Ferrari, einer der längsten und bekanntesten Partnerschaften in der Welt des Motorsports.

Ob die Herausforderer ihre Mission erfüllt haben und dem langen Atem des „Icemans“ davon fahren konnten, erfahrt ihr hier:

Erlkönig Volvo V60 (2018) — Alle Infos zum neuen Schweden-Kombi

Volvo testet aktuell den kommenden V60 im hohen Norden unter einer starken Tarnung. Das Kombimodell wird Mitte 2018 auf den Markt kommen.

Nachdem die Marke, die dem chinesischen Autobauer Geely gehört, zunächst den V90 sowie die Cross Country-Version auf den Markt gebracht hat, folgt nun die kleinere 60er-Baureihe. Der Kombi V60 aber auch die für Ende 2018 anvisierte Limousine S60 bauen auf der Scalable Product Architectur-Plattform (SPA) der 90er-Baureihe auf. Bei dieser Plattform mit quer eingebauten Vierzylinder-Motoren bleibt der Vorderbau immer gleich, während sich die äußeren Abmessungen variieren lassen.

Volvo V60 mit Plugin-Hybrid

Als Top-Motor dient der T8 Plugin-Hybrid mit aufgeladenem 2,0-Liter-Benziner, der für 400 PS und 640 Nm Drehmoment gut ist sowie über Allradantrieb und eine 8-Gang-Automatik verfügt. Auf der Benzinerseite verbaut Volvo den T5-Motor mit 250 PS, den es in der Basisversion mit Frontantrieb und gegen einige Extra-Euro allradgetrieben gibt. Beide Versionen sind ebenso mit der 8-Gang-Automatik verbandelt, wie das T6-Aggregat mit 310 PS.

Auf der Diesel-Seite steht der D4 mit 190 PS im Programm der Schweden, er ist nur als AWD-Version erhältlich, kann aber wahlweise mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder dem 8-Gangautomaten geordert werden. Top-Diesel ist der D5 mit Allrad, Automatik und 235 PS Leistung.

Volvo V60 als kleiner V90

Wenngleich der Volvo V60 als Erlkönig noch stark getarnt ist, so zeichnen sich schon die nahezu waagerechte Dachlinie und die knackigen Überhänge ab. Am Heck sind die Volvo-typischen hochstehenden Leuchten zu erkennen, ein kleiner Spoiler thront mitsamt der dritten Bremsleuchte an der oberen Dachkante. An der Front zeigen sich die Scheinwerfer mit den T-förmigen LED-Leuchtbändern. Insgesamt wird der neue Volvo V60 das Design seinen großen Bruders widerspiegeln. Übrigens: Unklar ist, ob es den Volvo V60 auch als V60 Cross Country geben wird.

Kleine Anekdoten am Rande: Einer der Testfahrer trägt eine Jacke mit Saab-Logo, der Prototyp auf dem vereisten Heckfenster ein Opel-Logo. Was soll uns das sagen? Wir wissen es nicht. Wir wissen aber, was die Stinkefinger zu bedeuten haben, den beide Testfahrer unserem Fotografen entgegen recken.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/erlkoenig-volvo-v60-2018-alle-infos-zum-neuen-kombi-9143755.html

Leserwahl „Best Cars 2018“ — VW Golf gewinnt vor Audi und BMW in der Kompaktklasse

Die auto motor und sport-Leser haben auch 2018 wieder ihre „Best Cars“ gewählt. In der Kompaktklasse führt kein Weg am VW Golf vorbei. Mit deutlichem Vorsprung schiebt er sich vor die Konkurrenz von Audi und BMW.

Es war schon fast ein kleiner Donnerschlag, als sich der Audi A3 im vergangenen Jahr in der Kompaktklasse auf Platz eins der Leserwahl „Best Cars“ gekämpft hatte. König Golf war gestürzt und landete auf Platz zwei. Bei der Wahl 2018 konnte der Wolfsburger den Thron mit 20 Prozent der Stimmen jedoch wieder besteigen und verweist damit seinerseits den A3 auf Rang zwei (15,7 Prozent). Dahinter beziehen das 2er Coupé (15,1 Prozent) und der 1er (6,8 Prozent) von BMW Stellung. Mercedes positioniert die A-Klasse und das Derivat CLA mit 6,6 und 6,3 Prozent auf den folgenden Plätzen. Der erste Wagen aus dem Ausland steht mit 3,5 Prozent auf Platz acht, doch in der Importwertung mit 18,6 ganz oben auf dem Treppchen. Wie bereits im Vorjahr handelt es sich dabei um den Skoda Octavia.

Alfa Romeo Giulietta ist beliebt

Auch auf dem zweiten Platz der Importwertung steht eine alte Bekannte aus dem Vorjahr: Die Giulietta von Alfa Romeo ist dem Octavia mit ihren 15,2 Prozent dicht auf den Fersen. Platz drei sichert sich mit 9,9 Prozent der abgegebenen Stimmen der Seat Leon. Damit ist er deutlich erfolgreicher als sein Konzernbruder Toledo. Der landet nämlich mit 0,2 Prozent auf dem vorletzten Platz. Das Schlusslicht in der Importwertung ist der Hyundai Elantra mit 0,1 Prozent, in der Gesamtwertung gibt der Koreaner die rote Laterne allerdings an den Toledo ab.

Die Elektromobilität findet in der Wertung der Kompaktklasse auch ihren Platz. Opels Ampera-e schafft es mit 2,4 gerade noch in die Top Ten, der Hyundai Ioniq stromert auf Platz 15, für den Nissan Leaf reicht es dagegen nur bis zum 29. Platz.

Die komplette Liste mit allen 42 Kontrahenten, ihren Platzierungen und der Stimmenverteilung finden Sie in der Bildergalerie.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/leserwahl-best-cars-2018-kategorie-c-kompaktklasse-8643732.html