Nissan Micra im Praxis-Check mit Habby


Wir probieren mal was neues, was zusätzliches. Autos die wir schon mal im Test / Review hatten, die nehmen wir noch einmal – etwas später – in den Habby-Praxis-Check. Der neue Nissan Micra…

Erste Fahrt: Nissan X-Trail 2018

Nissan X-Trail Fahrbericht

Japanischer Crossover gerüstet für die Zukunft

Seinem meistverkauften Modell spendierte der japanische Automobilhersteller einen Generationswechsel und schickt den X-Trail im dritten Anlauf weiter auf Erfolgskurs.  3,7 Millionen Modelle wurden bislang seit seiner Markteinführung 2000 verkauft. Der 2013 auf der IAA präsentierte Crossover ersetzte den bis dato laufenden Pathfinder in Europa. Mitte 2014 durfte sich die Kundschaft über mehr Rundungen freuen und quittierte dies mit bislang 115.000 verkauften Einheiten auf dem europäischen Markt.. Das turnusgemäße Facelift erhielt ab Sommer 2017 noch mehr Sicherheits- und Komfortfunktionen sowie einen weiteren Qualitätssprung im Innenraum und kleinere Modifikationen am Außenkleid. Um den Anschluß zum Thema „autonomes Fahren“ nicht zu verpassen, rüstet Nissan nun seinen Bestseller mit seiner Eigenentwicklung  ProPILOT aus. Damit sollen die ersten Schritte zur Mobilität der Zukunft gemacht werden. Für die leise Markteinführung 2018 bieten die Japaner das Basismodell mit einem 1,6 Liter Benziner und der Ausstattung „VISA“ ab € 25.440 an.

Neuerungen durch Kundenwunsch

Alle Neuerungen im X-Trail will Nissan gemäß einem Feedback seiner Kunden durchgeführt haben. Hierzu gehören unter anderem seine hohen Radhäuser und die geschwungene Linie der Motorhaube. Unterstützung beim dynamischen Auftritt findet er in der neu gestalteten Frontpartie. Dazu zeigt sich der X-Trail mit dem typischen V-förmigen Frontgrill der Marke. Im Bumerang-Motiv strahlen uns seine Frontscheinwerfer an, die bereits bei seinem größeren Bruder Qashqai als LED Scheinwerfer mit adaptiven Lichtsystem angeboten werden. Der gesamte Frontauftritt lässt den Japaner generell sehr selbstbewußt auf der Straße stehen. Mit einer klaren geraden Linie streckt er sich nach hinten und findet mit seinem Heck schon den eindeutigen Abschluss eines SUV, wenn auch im Crossover Segment beschrieben. Von seinen Fahreigenschaften sowie dem neuen Design konnten wir uns im letzten Oktober rund um die bayerische Landeshauptstadt München einen ersten Eindruck verschaffen.

Modernes Design mit flottem Diesel.

Durchzugsstarker Diesel

Die ersten Testkilometer gestalten sich sehr kurzweilig mit dem X-Trail, der  sowohl im Spurt als auch bei schneller Kurvenfahrt einen erstaunlich sicheren Eindruck für einen Crossover hinterlässt. Im Fokus steht für uns der mit der Modellpflege 2016 eingeführte 2.0 Diesel mit seinen 130 kW (177 PS).  Der „starke“ Diesel mit einem Drehmomentmaximum von 380 Newtonmetern bei 2.000 Umdrehungen macht nicht nur im Stadtverkehr eine gute Figur, sondern wirkt auf kürzeren Autobahnstrecken genauso souverän. Die für die neue Generation überarbeitete Fahrwerksabstimmung überzeugt mit strafferen Federn und einer Neuabstimmung von Stoßdämpfern und der Zahnstangenlenkung mit elektronischer Servolenkung, was den X-Trail äußerst agil wirken lässt.

2.0 Liter Diesel mit 177 PS und 380 Newtonmeter.

Allrad Crossover 

Serienmäßig kombiniert wird das 2.0 Diesel Aggregat im Allradmodus sowohl mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe, als auch mit dem Xtronic Automatikgetriebe. Sollte es dann doch „nur“ das Vorderrad getriebene Fahrzeug sein, steht ausschließlich die Xtronic-Automatik zur Verfügung. Außerdem serienmäßig im X-Trail ein Stopp-/Start-System, das zur Unterstützung der guten Verbrauchswerte beiträgt. Kombiniert liegen uns vom Hersteller für den 4×4-getriebenen mit Xtronic Automatikgetriebe ausgerüsteten X-Trail Angaben von schlanken 6,1 l (6,7 l innerorts, 5,8 l außerorts) vor. Der damit verbundene Kohlendioxid Emissionswert von 162 Gramm pro Kilometer spricht für sich. Der 2.0 Liter Diesel erfüllt zusätzlich natürlich die Euro 6 Norm.

Klettert auch gern mal im Gelände.

Ab 2018 gerüstet für die Zukunft

Zu den im Trend liegenden Assistenzsystemen wie Querverkehrs-Warner, Einpark-Assistent, Müdigkeitserkennung und Totewinkel-Assistent bieten die japanischen Ingenieure seit Beginn 2018 das System ProPILOT an. Im einspurigen Autobahnverkehr, Kolonnenverkehr oder Stau soll es die Steuerung von Lenkung, Beschleunigung und Abbremsen übernehmen. Es kombiniert die Funktionen des Spurhalte-Assistenten, der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage sowie des Traffic Jam Pilot. Ein Schalter am Lenkrad aktiviert und deaktiviert das System. Alle Statusinformationen hält das Display zwischen den Rundinstrumenten bereit.

X-Trail mit ProPILOT System fürs autonome Fahren.

Außer autonom auch luxuriös

Der X-Trail startet für alle seine Motorisierungen mit der Basis Ausstattung „Visia“, die den Anspruch an einen kompletten Crossover fürs erste erfüllt. Die Preisspanne zieht sich dabei von 24.440 Euro (1.6 Liter Benziner, Ausstattung „Visia“) bis zur Variante „Tekna“ mit dem 2,0-Liter-Diesel für 45.290 Euro. Darüber hinaus stehen zahlreiche optionale Extra-Pakete zu unterschiedlichen Preisen zur Auswahl, die Platz zur Individualisierung lassen. Erhältlich sind dabei 18 und 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, Panoramo-Glasschiebedach, Smart-Key-System inkl. Start-Stopp-Knopf sowie ein Premium BOSE Soundsystem mit 8 Lautsprechern, um nur ein paar Features zu nennen. Im Bereich Sicherheitssysteme legt Nissan Features wie Totwinkel-Assistent, Spurhalte-Assistent aktiv mit korrigierendem Bremseingriff, Fußgängererkennung für AEB (Autonomous Emergency Braking), Notbremsassistent, sowie Regensensor, Fernlich-Assisent und Verkehrsteichenerkennung ins Angebot. Eine Rückfahrkamera mit 360 Grad Rundumsicht ist im Paket des Nissan Connect Navigationssystem enthalten.

Mit allen Sicherheit- und Komfort Features.

Fazit: Der 2.0 Liter Diesel X-Trail mit vollem Ausstattungspaket leistet sich keine Schwächen auf den ersten Testkilometern. Beim Startpreis der Motorisierung inklusive Vollausstattung von etwas mehr als 45.000 Euro bleibt kein Wunsch unerfüllt und eine attraktive Alternative für seine Mitbewerber ist er überdies.

Schon fast SUV, der X-Trail.

Der X-Trail mit seinem 2.0 Liter Sahne Diesel hält als Crossover Anschluß zum SUV Segment. Unterstützung findet er dabei auch bei seinen elektronischen Helferlein.

Text: Stefan Beckmann, Beitragsbild: Hersteller Bild: Stefan Beckmann und Hersteller

Rostgefahr an Schrauben von Bosch — Rückruf für Tesla Model S

Tesla ruft weltweit 123.000 Model S in die Werkstätten zurück. Bei der Elektrolimousine können die Schrauben an der Servolenkung korrodieren. Sie stammen vom deutschen Zulieferer Bosch.

Der amerikanische E-Auto-Hersteller hatte in einer E-Mail vom Donnerstag (29.3.2018) seine Kunden über die freiwillige Rückrufaktion informiert. Demnach sind Fahrzeuge aus dem Produktionsmonat April 2016 betroffen.

Servolenkung kann ausfallen bei Tesla Model S

Nach Angaben des Unternehmens habe es keine Unfälle oder Verletzte im Zusammenhang mit dem Fahrzeugmangel gegeben. Die Lenkfähigkeit wäre nicht gefährdet, es sei lediglich mehr Kraft beim Lenken nötig, da die Servounterstützung eingeschränkt sei oder komplett ausfallen könnte.

Insbesondere in kalten Regionen in denen viel Streusalz auf den Straßen gegen Schnee und Eis eingesetzt wird, wurde Rost an der Schrauben festgestellt. Für den Werkstattaufenthalt müssen die Besitzer des Tesla Model S rund eine Stunde einkalkulieren. Wie viele Fahrzeuge in Deutschland von dem Rückruf betroffen sind, ist noch unklar. Mit Bekanntwerden des Rückrufs fiel die Aktie des Unternehmens nachbörslich um vier Prozent.

Aktuell steht Tesla massiv unter Druck, da das Unternehmen mit der Massenproduktion seines neuesten Modells Model 3 nicht vorankommt. Auch untersuchen die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA aktuell einen weiteren tödlichen Unfall mit einem Tesla-Modell. Zudem hatte Tesla in Deutschland mit dem Model S ein Problem mit der E-Auto-Prämie. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) hatte zunächst das Model S von der Liste der förderwürdigen Fahrzeuge gestrichen, da es nicht für unter 60.000 Euro in Deutschland erhältlich war. Mittlerweile konnte der Elektroautohersteller nachweisen, dass das Basismodell in Deutschland zu diesem Preis verfügbar ist. Die Bafa nahm es daraufhin wieder in die E-Auto-Förderliste auf.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen den Vergleich Tesla Model S gegen Vergleich Chevrolet Bolt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/rueckruf-fuer-tesla-model-s-rostgefahr-an-schrauben-von-bosch/

Kia Sedona (2019) Weltpremiere — Der Kia-Familienvan ganz neu

Kia zeigt auf der New York Auto Show den Familienvan Sedona mit neuem Facelift. Das bringt vor allem ein paar Technik-Updates und ein neues Getriebe.

Wenn Ihnen der Name Kia Sedona nichts sagt – kein Problem, denn so heißt der Familienvan nur in den USA. Benannt nach einer Kleinstadt in Arizona läuft der geräumige Van dort inzwischen in der dritten Generation. Bis zur zweiten Generation hatte es Kia damit auch in Europa versucht – unter dem Namen Carnival. Leider stellten die Koreaner den Europavertrieb des Vans mit Einführung der dritten Generation ein. Leider, da dieser neue Carnival/Sedona tatsächlich schick und modern gestaltet ist, während die Vorgänger, höflich ausgedrückt, ein recht zweckmäßiges Design aufwiesen.

Der neue Kia Sedona ist ein ziemlicher Brummer, 5,11 Meter misst er in der Länge. Stilistisch ähnelt er ein bisschen dem großen Kia-SUV Sorento, mit dem er auch die Plattform teilt. Besonders an der Frontgestaltung und dem Heckdesign lassen sich Parallelen zwischen den beiden Modellen erkennen, auch nach dem jetzigen Facelift. Dieses Facelift bringt die üblichen Neuerungen einer solchen Maßnahme mit sich: Umgestaltete Frontschürze, neue Grafik für die jetzt mit LED-Technik ausgestatteten Front- und Heckleuchten, etwas neuer Chromschmuck, frische Formen für die Aluräder.

Mehr Unterhaltung im Kia Sedona

Die Modernisierungsmaßnahmen im Innenraum betreffen vor allem die neu gestalteten Instrumente. Die jetzt elektrisch betätigte Feststellbremse schafft Platz für ein neues großes Ablagefach, in dem sich Mobiltelefone kabellos per Induktion laden lassen. Weil ein Familienvan dem Namen entsprechend eher ein Passagiertransporter als ein Fahrerauto ist, gibt es in der neuen Ausführung des Kia Sedona außerdem reichlich Upgrades bei der Unterhaltungselektronik. Das Soundsystem von Infinity weicht einem von Harman Kardon, dazu gibt es große Farbbildschirme für die zweite Sitzreihe. Das Enterntainmentsystem beherrscht auch das Spiegeln von Handy-Inhalten, so kann sich jeder Mitreisende sein eigenes Unterhaltungsprogramm mixen.

Unter der Haube hat sich nichts getan, es bleibt bei der einzig verfügbaren Motorisierung, einem 3,3 Liter großen V6-Benziner mit Direkteinspritzung. Der klassische Saugmotor steht mit 276 PS ordentlich im Futter, bekommt zum neuen Modelljahrgang jedoch einen anderen Partner. Serienmäßig ist nun eine Achtgang-Automatik installiert. Die Sicherheit wird mit einigen neuen Assistenzsystemen unter anderem zur Kollisionsvermeidung ergänzt, außerdem hält ein Abstands-Tempomat Einzug.

Der neue Kia Sedona soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen, ein genaues Datum sowie die angepeilten Preise hat Kia noch nicht genannt. Derzeit startet der aktuelle Kia Sedona in Amerika bei 27.000 US-Dollar (Nettopreis).

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/kia-sedona-2019-facelift-daten-infos/

Genesis Essentia Concept (2018) — Gran Turismo mit Elektroantrieb

Die Hyundai-Nobeltochter Genesis zeigt auf der New York Auto Show die Studie Essentia Concept. Der Zweitürer gibt einen Ausblick auf einen rein elektrisch angetriebenen Reisesportwagen.

Die Marke Genesis beansprucht künftig einen Teil aus dem Kuchen des Luxussegments. Entsprechend werden alle dazu notwendigen Nischen besetzt. Was noch kommen könnte, zeigt jetzt die Studie Genesis Essentia Concept, die auf der New York Auto Show Weltpremiere feiert.

Das Essentia Concept ist ein langestreckter Gran Turismo mit zwei Flügeltüren und rein elektrischem Antrieb. Das Rückgrat des Essentia bildet ein Monocoque aus Kohlefaserlaminat. Darüber spannt sich eine langezogene vordere Haube, die von mächtigen Luftkanälen durchzogen wird. Die weitestgehend verglaste Kabine schließt weit hinten an, der Dachbogen mündet im hoch angesetzten Heck. Vor und hinter den vorderen Radläufnen öffnen sich weitere große Luftkanäle. zahlreiche durchsichtige Flächen in der Carbonkarosserie machen die darunter liegende Technik sichtbar.

Innenraum im Sportboot-Design

Im Innenraum setzten die Designer auf Purismus, klassisches Material und gedeckte Farben. Zum großflächig mit cognacfarbenem Leder bezogenen Interieur gesellt sich blaues Leder an der Mittelkonsole, dem Armaturenbord und dem Lenkrad, generell erinnert das Cockpit auch dank der runden Fußraumeinfassung eher an ein Sportboot als an ein Auto. Statt klassischen Instrumenten gibt es ein großflächiges Display, das über die gesamte Armaturenbreite reicht, während hinter dem Lenkrad eine Art Tablet aufgesetzt ist, um Fahrdaten wie Tempo oder Reichweite einzublenden.

Die Batterien des Elektroantriebs sind in einem Mitteltunnel unter dem Fahrzeug platziert und sollen so einen besonders niedrigen Schwerpunkt realisieren. Bei der Vorstellung sprach der Genesis-Beauftragte lediglich von „mehreren“ Elektromotoren für den Antrieb, was auf Allradantrieb schließen lässt. Weitere Daten zur geplanten Leistung, Reichweite und Speicherkapazität blieb man indes schuldig, nur der Nullhundert-Wert wurde genannt: Drei Sekunden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/genesis-essentia-concept-2018-elektrosportwagen/

Goodyear verkürzt den Bremsweg für SUV

Wheels are made for rolling, mules are made to pack. Was uneingeschränkt auch für einen SUV und seine Reifen zutrifft. Doch die schwarzen Gummis müssen nicht nur fleißig abrollen, sie müssen im Falle eines Falles in Kooperation mit den Bremsen für möglichst schnelle und sichere Stopps sorgen. Goodyear, einer der größten Reifenhersteller der Welt, stellt jetzt seinen neuen Ultra-High-Performance Reifen für SUV vor. Beim Asymmetric 3 SUV, dem jüngsten Produkt der Eagle F1 Asymmetric Serie, liegt der Fokus der Entwickler auf der optimierten Performance beim Bremsen sowie beim Handling unter allen Bedingungen. Hauptmerkmal des neuen Reifens ist die Active Braking Technology, mit der der Straßenkontakt der Reifenaufstandsfläche während des Bremsvorgangs vergrößert wird. Das sorgt für einen um 1,2 Meter verkürzten Bremsweg. “Bremsen ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Reifens, speziell bei Nässe. Deshalb sind wir begeistert, dass der Eagle F1 Asymmetric 3 SUV einen derart signifikant kürzeren Bremsweg auf nassen und auf trockenen Straßen aufweist”, sagt Mike Rytokoski, Chief Marketing Officer Goodyear Europe.

Außerdem kennzeichnet den Reifen die sogenannte Grip Booster Technology, basierend auf einer speziellen Laufflächenmischung mit haftungsintensiven Harzen, die ihrerseits zum verbesserten Grip, zu den kürzeren Bremswegen und dem besseres Handling beitragen. Mit Hilfe der neuen SUV-Optimized Constuction Technology konnten Goodyear Ingenieure das Laufflächendesign weiterentwickeln. Die neuen Abdecklagen im Reifenaufbau verbessern das Handling bei hohen Geschwindigkeiten, optimieren die Kurvenlage und reduzieren, in Verbindung mit optimierter Außenkontur und Profildesign, außerdem den Verschleiß. Ein weiteres Merkmal ist die UHP Cool Cushion Lage, eine Technologie, die das Handling und den Rollwiderstand verbessert, weil sich der Reifen während dem Fahren weniger erwärmt.

 

Brembo Leichtbau-Bremssattel — Revolutionäres Design, weniger Gewicht

Der italienische Bremsenspezialist Brembo hat einen neuen Bremssattel entwickelt, der mit seinem neuen Design fasziniert und seinem Leichtbau begeistert. Vorgestellt wurde der jetzt auf der New York Auto Show.

Dank einer neuen Simulationstechnologie konnte Brembo am neu gezeichneten Sechskolben-Bremssattel aus Aluminiumguss weitere Bereiche mit überschüssigem Material identifizieren. Diese neue Simulationssoftware wird häufig im geometrischen Design von Rennsportbremsanlagen die aus dem Vollen gearbeitet werden, verwendet. So entstehen Komponenten mit höherer Leistung und Steifigkeit bei geringerem Gewicht.

400 Gramm Gewicht weniger

In Summer verliert der Bremssattel so 400 Gramm an Gewicht und erreicht dennoch das beste Verhältnis zwischen Leichtig- und Steifigkeit, das jemals für einen gegossenen Aluminium-Bremssattel im Straßeneinsatz erzielt wurde. Die Gewichtsoptimierung sorgt für eine Verringerung der ungefederten Masse. Das führt gleichermaßen zu einer Verbesserung der Bremsleistung wie der Fahrzeugreaktion sowie zu einer Verringerung des Kraftstoffverbrauchs. Zudem sorgt die Gewichtsreduzierung für eine neue, luftigere Optik des Bremssattels.

Präsentiert wurde der Hochleistungsbremssattel, der für die Verwendung an Karbon-Keramik-Bremsanalgen ausgelegt ist, an einem Pagani Huayra BC.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/brembo-leichtbau-bremssattel/

Jeep Grand Cherokee Trackhawk — Monster-SUV mit 710 PS kommt nach Deutschland

Bei Jeep tritt der schärfste Indianer aller Zeiten an. Sein 710 PS starker V8 macht ihn zum stärksten SUV der Welt. Jetzt gibt es auch den Preis und den Verkaufsbeginn für Deutschland – noch vor dem Sommer geht es los.

Liebe Porsche-Kunden, liebe AMG-Fahrer, in Kürze wartet eine böse Überraschung auf euch, sie heißt „Trackcat“. Auf diesen Namen hat Jeep den bösesten Grand Cherokee aller Zeiten getauft, der seit 2017 bereits im Heimatland für temporären Atemstillstand bei den PS-Junkies sorgt. Doch nun kommt der Krawallbursche auch in die alte Welt, noch im zweiten Quartal 2018 soll er die europäische Bühne betreten. Ab dann gibt es einen neuen King im Ring.

Für diese selbstbewusste Ansage sorgt der 6,2 Liter messende Kompressor-V8, der sich bislang schon im Dodge Challenger SRT Hellcat mühte, die Achswellen zu Korkenziehern zu formen. Im Grand Cherokee Trackhawk fällt ihm das aus dem einfachen Grund schwerer, dass dieser über Allradantrieb verfügt und damit gleich vier Radiergummis bereit hält. 710 PS und 868 Newtonmeter Drehmoment lauten die Daten für das Europa-Modell. Noch zwei Kinnhaken-Werte? Bitteschön: 3,7 Sekunden und 289 km/h.

Jeep Grand Cherokee Trackhawk ist bis zu 290 km/h schnell

Mit dieser Urgewalt unter der Haube müssen sich künftig selbst ausgewiesene Powerbrummer wie ein GLE 63 AMG oder ein Cayenne Turbo an der Ampel hinten anstellen, um vom breitschultrigen Ami nicht verfrühstückt zu werden. Viel Arbeit ist das nicht, denn die erheblich verstärkte Torqueflite-Achtgang-Automatik sorgt sich um den optimalen Schaltzeitpunkt, eine Launch-Control um den perfekten Kick. Dabei muss der Jeep-Pilot sich auch nicht vor Kurven fürchten. Hierfür sorgt neben dem elektronisch geregelten Allradantrieb das adaptive Bilsteinfahrwerk. Schnell zum Stillstand kommt der Riese außerdem dank der bislang größten Bremsanlage, die je ein Jeep spazieren fuhr: 400 Millimeter vorne, 350 Millimeter hinten messen die Bremsscheiben, Sechskolbensättel an der Vorderachse und Vierkolben an der hinteren beißen kraftvoll zu, die Technik liefert Brembo.

Mit Gelände hat der Jeep Grand Cherokee Trackhawk naturgemäß nichts mehr am Hut, denn wie der bisherige Top-Jeep Grand Cherokee SRT hat auch er keine Offroad-Untersetzung mehr. Stattdessen wurde das Verteilergetriebe mit verstärkten Zahnrädern und einer breiteren Antriebskette aufgerüstet, die Hinterachse bekam verstärkte Antriebswellen und ein verstärktes Differential. Alles kein Leichtbau, weshalb der neue Jeep Grand Cherokee Trackhawk im fahrfertigen Zustand stolze 2.531 Kilo auf die Waage drückt. Bevor jetzt ein paar Sportwagenfahrer zu kichern beginnen: Der Grand Cherokee Trackhawk darf auch 2,95 Tonnen an die Anhängerkupplung nehmen. Beat this, Ferrari!

Jeep Grand Cherokee Trackhawk: Der Preis

Wenn der neue Jeep Grand Cherokee Trackhawk demnächst bei den deutschen Händlern steht, müssen die Besitzer deutscher Power-SUV wohl ein zweites Mal schlucken. Denn der Preis ist zwar nicht gerade gering bemessen, im Vergleich zur europäischen SUV-Oberliga aber geradezu ein Schnäppchen: ab 119.000 Euro geht es los. Wer diese Summe in ein sehr spaßiges Fahrzeug investiert, wird auch über den Verbrauch hinwegsehen, bei dem bereits der tiefstgestapelte Normwert (innerorts 25,5l, kombiniert 16,8l…) für Furore sorgt. Immerhin: der Tank ist über 90 Liter groß.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/jeep-grand-cherokee-trackhawk-daten-infos-preise-marktstart/

VW Atlas Tanoak (2018) — Dicker Pick-up mit Allrad für den US-Markt

In New York zeigt VW die Studie Tanoak auf Basis des großen MQB-SUV Atlas. Der klassische Pick-up soll die Reaktion des Publikums testen. Was anderes als Begeisterung ist schwer vorstellbar, so amerikanisch wirkt der Tanoak.

Allein schon die Größe: Der Tanoak ist mit einer Länge von 5,44 Meter ist satte 56 Zentimeter länger als der unlängst in China vorgestellte Touareg. 2,03 Meter machen den Tanoak zudem 5 Zentimeter breiter als den Touareg und mit gut 1,84 Meter überragt der Pick-up mit dem Quermotor den Längs-Motor-SUV der in den USA gar nicht mehr angeboten wird, um 14 Zentimeter. Ein Riesentrumm, sogar im Vergleich zum 7-sitzigen Atlas (+ 34 Zentimer bei der Länge), der mit 5,04 Meter größtes Serienmodell im VW-Angebot ist. Und das alles auf Basis des Modularen Querbaukastens, den auch der kompakte Golf nutzt.

Der Radstand zwischen den in Relation bescheidenen 20-Zöllern erstreckt sich über 3,26 Meter (+ 28 Zentimeter gegenüber dem Atlas). Trotzdem gehörte der Tanoak als Serienmodell in den USA zu den Midsize-Pick-ups – wie der Atlas zu den Mid-Size-SUV. Im Vergleich zu diesem ist die Karosserie der Studie um 4,5 Zentimeter angehoben; die Einstiegshöhe vorn liegt bei rund 35 Zentimetern, hinten sind es gar rund 37 Zentimeter.

Design lebt von animierter Beleuchtung

Bis zur B-Säule gleichen sich Pick-up und Atlas natürlich stark. Die Radlaufverbreiterungen aus robustem Kunststoff sind allerdings extra für den Pick-up gestaltet, eigene Wege gehen die Atlas-Versionen ab der B-Säule. Nahezu unsichtbar in die C-Säulen integrierte hintere Türgriffe kaschieren die Fondtüren. Das lässt die Doppelkabine samt besonders lang wirken. Kabine und Cargo-Box hängen beide an einer markant gestalteten Fuge optisch zusammen.

Der Knaller ist aber die animierte Beleuchtung am Heck. Mit dem Aufschließen dimmt zuerst das VW-Logo auf, von der Mitte nach außen „öffnen“ sich dann die zwei roten LED-Streifen unter- und oberhalb der Heckklappe; sobald sie die LED-Rückleuchten erreichen, werden auch diese aktiviert. Währenddessen „wischen“ die LEDs der zwei Streifen für einen kurzen Moment noch einmal punktuell von außen nach innen, bis schließlich alle LED-Elemente leuchten, was dem Tanoak ein charakteristisches Nachtdesign verleiht. Auch vorn geht nicht einfach das Licht an: Mit dem Öffnen des Atlas Tanoak dimmt das weiß beleuchtete VW-Logo auf; von dort aus „läuft“ das weiße Licht über die zwei Kühlergrill-LED-Querspangen in die Umrandung der Scheinwerfer. Am Ende sind auch die LED-Scheinwerfer und die sechseckigen LED-Tagfahrlicht-Elemente im Stoßfänger aktiviert.

Interieur mit digitalem Cockpit

Ähnlich wie im Cross Sport sind Instrumente und Bedienung weitgehend digitalisiert, aber die Bedienelemente tragen durch die Kombination aus digitalen Touch-Flächen und robusten Kipp-Tastern (zum Beispiel im Klimapanel, der Dachkonsole und der Bedienung der Allrad-Modi) dem robusteren Charakter Rechnung.

In der Doppelkabine des Tanoak ist Platz für Fünf, aber der eigentlich Knaller kommt dahinter: Die Ladefläche ist rund 1,63 Meter lang, 1,45 breit (1,28 Meter Durchladebreite zwischen den Radhäusern) und 53 hoch. Bei offener Ladeklappe fast schon ein Doppelbett (die Klappe misst 66 Zentimeter und verlängert die Ladefläche auf 2,29Meter) – oder Platz für den neuen Wäschetrockner, obwohl Waschmaschine, Geschirrspüler und Herd schon aufgeladen sind. So profane Transportideen hat VW für das Showcar natürlich nicht. Da ist die Ladefläche für Bikes, Boards und kleinere Boote gedacht. Dazu hat VW einen Cargo-Bügel entwickelt, der aus seiner Ruheposition im Heckfensterbereich der Doppelkabine herausgelöst und auf den Seitenwänden der Cargo-Box verschoben werden kann. So könnten beispielweise Kanus über Fixierpunkte im Cargo-Bügel und am Dach des Atlas Tanoak sicher befestigt werden. Unter der Ladefläche gibt es Platz für ein vollwertiges Reserverad statt es in einer Reserveradmulde wie beim SUV aufzubewahren – damit das Ersatzrad auch bei voller Beladung zugänglich bleibt.

Für Europäer mag schwer vorstellbar sein, dass Autofahrer so viel Platz brauchen, aber das Design könnte auch in der alten Welt Anklang finden und wirkt erheblich glamouröser als das des pragmatischen Amarok. Da der nicht in den USA gebaut wird, findet der erheblich kleinere und nicht auf dem MQB basierende Amarok aufgrund hoher Zölle schon ohne Trumpsche Einfuhrstrafen nicht auf den US-Markt. Das wäre bei einem Serien-Tanoak anders. VW würde ihn wie den Atlas in Chattanooga produzieren.

Automatik und Allradantrieb

Benannt ist der Tanoak übrigens nach einer Baumart, die an der US-Pazifikküste beheimatet ist und bis zu 45 Meter hoch wird. Er würde gut in den mittleren Westen passen, wo die meisten Kunden Autos der volumenstärksten Fahrzeugklasse des nordamerikanischen Marktes kaufen. Passend zum robusten Mobilitätsbedürfnis mit großen Reichweiten verzichtet der Tanoak auf Hybridantrieb, wie sie VW mit dem Cross Sport zeigt. Den Tanoak treibt der 3,6-Liter-VR6-Benziner mit 280 PS an, der auch im Atlas die Spitzenmotorisierung darstellt. Sein maximales Drehmoment von 350 Nm leitet er über die Aisin-8-Gang-Automatik variabel an beide Achsen weiter. Mit dem Alllradantrieb soll der Tanoak den Sprint von 0 auf 100 km/h in 8,8 s schaffen.

Über einen Fahrprogrammschalter lassen sich verschiedene On- und Offroad-Modi einstellen. Außerdem hat der Pick-up anders als der Atlas-SUV eine Untersetzungsstufe – mechanischer Grip ist Trumpf bei der anvisierten Klientel.

Die Technik des Tanoak wäre also recht nah an der des Atlas und bestimmt kein Grund, den Pick-up nicht zu bauen. Jetzt fehlen nur noch möglichst viele hochgereckte Daumen vom Publikum – und dann könnte es losgehen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-atlas-tanoak-2018-pick-up-daten-infos-fotos/

MAN Lion’s City GL Partybus — Fahrende Disco mit Zapfanlage und drei Kühlschränken

Na, wo findet denn Ihre nächste Geburtstagsparty statt? MAN hätte da einen Vorschlag: Der Nutzfahrzeughersteller hat einen Linienbus zu einer fahrenden Disco umgebaut – inklusive Zapfanlage, DJ-Pult und fettem Hifi-Sound.

Auf den ersten Blick wirkt der MAN Lion’s City GL ganz normal, so als würde er gleich in den Busbahnhof einbiegen und seine Passagiere ordnungsgemäß an der Haltestelle abliefern. Wären da nicht die gelben Schilder an Front und Seite, auf in denen in knallpinken Lettern „Discobus“ geschrieben steht. Sie lassen erahnen, dass in dem Gelenkbus keineswegs abgewetzte Sitzreihen mit geschmacklosen Stoffmustern stecken. Stattdessen finden sich stylische graue Lounge-Couches mit integrierter bunter Ambientebeleuchtung, die farblich perfekt zu der Lichtinstallation an der Decke passen. Im Party-Fachjargon heißt das „LED-Pixelstripe-Technologie“.

Drei Kühlschränke, Tresen, magnetische Getränkehalter

Für wohl temperierte Getränke sorgen drei Kühlschränke, die nahe des Tresens montiert sind. Ebenfalls mit an Bord ist eine Bierzapfanlage inklusive Bierfasskühler – und wer sich jetzt Sorgen um die Standhaftigkeit der Bierkrüge während der Fahrt macht, der sei beruhigt: Denn damit die Drinks auch während der Fahrt sicher abgestellt werden können, befinden sich magnetische Gläserhalterungen im Lounge-Bereich.

Auch sonst ließen die Party-Tüftler kaum einen Vergnügungswunsch unberücksichtigt: Am obligatorischen DJ-Pult ist eine „High-End Soundlage“ mit eingelassenen Lautsprechern, Subwoofern und abnehmbaren Außenlautsprechern angeschlossen, will heißen: Fünf mal 700 Watt Lautsprecherleistung, die von Akustikern speziell für diesen Bus entwickelt wurde.

WLAN und Social-Media-Monitor für Instagram und Co.

Sie soll für den richtigen Sound sorgen, damit die Party-Crew auf der geräumigen Tanzfläche ordentlich abgeht. Damit auch die Außenwelt etwas von der Party mitbekommt, ist der Bus nicht nur mit WLAN ausgestattet, sondern sogar mit einem speziellen Social-Media-Monitor inklusive Fisheye-Kamera. Damit lassen sich lustige oder vielleicht auch peinliche Schnappschüsse gleich direkt bei Snapchat, Instagram und Co. hochladen. Haben die Feiernden dann einen passenden Platz zum Rasten gefunden, können sie eine ausfahrbare Markise nutzen, um im Außenbereich bei sämtlichen Wetterverhältnissen Luft zu schnappen. Und falls der eine oder andere Partygast während der Fahrt dann doch mal schlappmacht, soll sich auch ein WC mit hochwertiger Ausstattung an Bord befinden.

Platz für 45 Gäste

Damit es nicht zu einem unerwarteten Blackout kommt, haben die Techniker im Heck des Busses zwei 5 kW starke Ladewechselrichter verbaut, welche die Energie für die Licht- und Soundanlage liefern. Weitere Unterstützung spenden zwei Lithium-Ionen-Batterien sowie ein Batteriemanagementsystem. Der 18,75 Meter lange Discobus soll Platz für 45 Gäste bieten und wird von einem 310 PS starken Dieselmotor angetrieben, der immerhin die Euro-6-Norm erfüllt. Damit dürften sich zumindest noch vorläufig die Partymeilen in den Stadtzentren ansteuern lassen. Der Umbau des Gelenkbusses hat etwa 300.000 Euro gekostet.

Doch für eine ausgelassene Party auf Rädern im Discobus, wird man sich derzeit sowieso erstmal nach Luxemburg begeben müssen. Denn dorthin hat ihn der Auftraggeber dieses exotischen Umbaus, die Sales-Lentz Group, beordert. Das luxemburgische Unternehmen will ihn künftig nach Angaben von MAN bei Events und Partys im Business-, aber auch im Privatbereich einsetzen.

Wenn seine Partygäste genügend Hashtags vom Discobus im Internet verteilen, füllen sich vielleicht schon bald die Auftragsbücher des MAN Bus Modification Centers. Denn eines steht fest: Der Lion’s City GL Discobus scheint etwas für echte Partylöwen zu sein.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/man-lions-city-gl-discobus-mit-kuehlschrank-und-zapfanlage/

Unfallmeldestecker (UMS) von Bosch — eCall zum Nachrüsten

Bosch bietet in Zusammenarbeit mit dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ein eCall-System zum Nachrüsten an.

Zum 31.3.2018 ist das Notrufsystem eCall bei Neuwagen in neuen Baureihen Pflicht. Für Gebrauchtwagen gibt es aber eine eCall-Nachrüstlösung. Die deutschen Kfz-Versicherer haben schon seit 2016 ihren Unfallmeldedienst in Betrieb. Der Unfallmeldestecker (UMS) wird dazu im Zigarettenanzünder platziert und ist mit einer Smartphone-App gekoppelt.

eCall-System meldet automatisch Unfälle

Registriert der Stecker über Beschleunigungssensoren oder weitere Algorithmen einen Unfall, sendet er diese via Bluetooth an die App auf dem Smartphone des Autofahrers. Diese Informationen gibt die App dann an die Notrufzentrale der Autoversicherer (Unfallmeldedienst – UMD) weiter und stellt eine Sprechverbindung her. Ist der Fahrer nicht ansprechbar und die übermittelten Daten weisen auf einen schweren Unfall hin, alarmieren die Mitarbeiter der Notrufzentrale eine Rettungsleitstelle vor Ort. Aber auch bei kleineren Unfällen oder Pannen kann der Unfallmeldestecker helfen. Registriert der Unfallmeldestecker nur einen leichten Aufprall oder fordert der Autofahrer manuell Hilfe an, kann direkt Kontakt mit der eigenen Versicherung aufgenommen werden, welche über die nächsten Schritte informiert. Die Hardware wurde von Bosch entwickelt, die App kommt von IBM.

Der Unfallmeldestecker wird von den Kfz-Versicherungen an die Kunden zu einem Preis von zehn bis 20 Euro angegeben. Teilweise ist der Service noch an weitere Versicherungspakete gekoppelt. Zum Beispiel an einen Schutzbrief. Nach Angaben von Bosch bieten in Deutschland 40 bis 50 Versicherungen (rund 80 % Marktabdeckung) den Unfallmeldestecker an – teilweise haben diese jedoch eine andere Bezeichnung für den UMS. Eine Übersicht über die teilnehmenden Versicherungen gibt es hier (nach unten scrollen).

Nach Berechnungen des GDV dauert es fast zehn Jahre, bis sich eCall in der Hälfte aller Autos durchgesetzt hat.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/unfallmeldestecker-ums-von-bosch-ecall-zum-nachruesten/

Jaguar F-Pace SVR (2018) Weltpremiere — Power-SUV mit 550-PS-V8

Jaguar will bei den luxuriösen Power-SUV vorneweg fahren. Richten soll es der F-Pace SVR mit Kompressor-V8. Richten soll es der F-Pace SVR mit Kompressor-V8. In New York feiert der Kraftbolzen Weltpremiere.

Mit dem vollelektrischen I-Pace hat Jaguar das grüne Gewissen beruhigt, jetzt geben die Briten wieder richtig Gummi. Auf der New York Auto Show feiert der Jaguar F-Pace SVR Premiere, der mit dem bekannten Kompressor-V8 künftig auf Sportwagen-Jagd geht. Der Fünfliter-Motor ist bereits aus anderen Jaguar- und Land Rover-Modellen bekannt und schiebt das 4,74 Meter lange Luxus-SUV in Zukunft mit 550 PS in Richtung Überholspur. Mit 680 Newtonmeter massiert der Direkteinspritzer die Achtgang-Automatik von ZF.

Modifizierte Karosserie

Wer dem von der Jaguar-Tuningschmiede SVO (Special Vehicle Operations) zum wilden Tier dressierten F-Pace in die Augen sieht, erkennt die Unterschiede zur braven Verwandschaft auf den ersten Blick, vor allem an den riesigen unteren Kühllufteinlässen in der Schürze sowie den Entlüftungsschlitzen auf der Haube (und natürlich am dezenten SVR-Logo im finsterschwarzen Grill). Eine weitere Modifikation betrifft die Radhäuser, deren Ausschnitt mit zusätzlichen Verkleidungen verkleinert wurden. Hierdurch werden laut Jaguar gleich mehrere Vorteile erzielt: Geringerer Auftrieb bei hohem Tempo, mehr Lenk- und Fahrstabilität und eine bessere Belüftung für die Bremsanlage.

Denselben Zweck verfolgen die neu gestalteten 21- und 22-Zoll-Räder, die nicht nur jeweils bis zu 2,4 Kilo leichter sind als die normalen Serienräder, sondern durch ihr Design ebenfalls für eine bessere Belüftung der Bremsen sorgen sollen, die Scheiben vorne messen 395 und hinten 396 Millimeter im Durchmesser. Leichter ist außerdem auch die Abgasanlage ausgefallen. Die Klappen-Auspuffanlage alleine soll 6,6 Kilo Gewichtsersparnis gegenüber einem Standard-F-Pace bringen.

Jaguar F-Pace SVR mit adaptivem Fahrwerk

Im Jaguar F-Pace SVR kommt erstmals in dieser Baureihe das aktive Differential EAD an der Hinterachse zum Einsatz. Der Allradantrieb ist ebenfalls elektronisch geregelt und speziell auf das EAD abgestimmt, die Steuerung für das adaptive Fahrwerk, die elekrische Servolenkung und die verschiedenen anwählbaren Fahrmodi wurden ebenfalls für den Jaguar F-Pace SVR neu angepasst.

Nach vorne geht es im Jaguar F-Pace SVR jedenfalls ausgesprochen flott. Der zwei Tonnen (1.995 kg ohne Fahrer) schwere Luxus-SUV hämmert bei Bedarf in 4,3 Sekunden auf Tempo 100 und hört erst bei 283 km/h auf mit der Party. Dass Jaguar die Verbrauchswerte derzeit noch nicht nennen mag, ist nachvollziehbar, die bekannten Werte für den (deutlich leichteren) Jaguar F-Type SVR lassen wenig Raum für Euphorie.

Jaguar F-Pace: Preis bei rund 85.000 Euro

Bedeckt halten sich die Briten auch noch hinsichtlich des Euro-Preises für den Jaguar F-Pace SVR. Für den Heimatmarkt nennt Jaguar einen Startpreis von umgerechnet rund 85.200 Euro, wobei sich dieser spezifische britische „on the road“-Preis auf die kompletten Kosten inklusive Lieferung, Zulassung, Nummernschildern und einem Jahr Kfz-Steuer bezieht. Die erste Auslieferung des Jaguar F-Pace SVR in Großbritannien soll im Mai beginnen, für das linkslenkende Resteuropa gibt es noch keine Daten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/jaguar-f-pace-svr-2019-premiere-daten-infos-preise-marktstart/

Classic Mini Cooper Electric (2018) — Mini Cooper im klassischen Look mit Elektroantrieb

Gokart-Feeling und pures Fahrvergnügen: Vielen Mini-Fans fehlen die Ur-Attribute der Kultmarke bei den neuen Modellen. In New York präsentiert Mini nun einen klassischen Mini mit Elektroantrieb.

Doch bevor jetzt alle den „Bestell-Button“ suchen: Bei dem elektrischen Classic-Mini handelt es sich um ein Einzelstück. Die Grundlage für den E-Auto-Umbau bildet ein gut restauriertes Modell des Mini Cooper Baujahr 1998.

Auf den ersten Blick sieht der 20 Jahre alte Cooper mit der Typenbezeichnung MK VII ganz unverdächtig, wenn auch rotzfrech aus: knallrote Lackierung, silbernes Dach und dazu passende Rallyestreifen, die sich einmal über die ganze Karosserie ziehen. Doch anstelle eines 63 PS starken 1,3-Liter-Benziners wird die kleine Krawallkiste von einem kleinen Elektromotor samt Akkupacks angetrieben.

Stecker-Logos geben Hinweise auf elektrischen Antrieb

Äußere Hinweise darauf liefert das gelbe Steckerlogo, das die Umrüster im Markenemblem integriert haben. Das Symbol ist auch auf den Radnaben des Mini sowie als weißer Aufdruck unter der C-Säule zu finden. Der Ladeanschluss für den Typ-2-Mennekes-Stecker befindet sich dort, wo beim ursprünglichen Mini Cooper dieser Modellgeneration der Tankdeckel war: hinten links. Leistungsdaten von Elektromotor und Akkupack sind noch nicht bekannt.

Den Elektro-Cooper nutzt Mini als Symbol für seine Aktivitäten im Bereich der alternativen Antriebe. Im Jahr 2008 präsentierte die Marke den Mini. Das in Kleinserie produzierte Fahrzeug (600 Stück) wurde zu Forschungszwecken eingesetzt – die Erkenntnisse nutzte BMW beim Bau des i3.

Erster rein elektrischer Serien-Mini kommt 2019

Eine weitere Elektrostudie stellte der Kleinwagenhersteller 2017 mit dem Mini Electric Concept auf der IAA in Frankfurt vor. Sie gibt einen Ausblick auf das erste rein elektrische Mini-Modell das 2019 auf den Markt kommen soll. Bislang ist der Mini Cooper S E Countryman All4 als Plug-in-Hybrid das einzige Modell der Marke mit alternativem Antrieb.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/classic-mini-electric-2018-klassischer-mini-cooper-mit-elektroantrieb/

Mercedes-AMG C 63 und C 63 S Facelift (2018) — Verbesserte Technik, neue Front, Preise

Nach dem Facelift der Mercedes C-Klasse schicken nun auch die Affalterbacher die modellgepflegten Power-Versionen Mercedes-AMG C 63 und C 63 S auf den Markt. Coupé, Limousine, T-Modell und Cabrio erhalten unter anderem einen neuen Kühlergrill und ein neues Getriebe.

Die Neuheiten des Facelifts gelten nach Angaben von AMG für alle vier Modellderivate, zunächst aber gibt es nur Fotos vom neuen C 63 Coupé.

Dort fällt auf den ersten Blick der AMG-spezifische Paneramicana-Kühlergrill auf, der nach den GT-Modellen jetzt auch die Front des C63 ziert. Durch die vertikalen Streben unterscheidet sich das Performance-Modell aus Affalterbach deutlich von der serienmäßigen C-Klasse. Etwas weniger auffällig, aber ebenfalls neu designt sind die äußeren Lufteinlässe.

Das neue Heck unterscheidet sich dagegen kaum vom Vorgänger: Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass die Doppelendrohrblenden etwas weniger abgeflacht sind als zuvor.

Neues Felgendesign für mehr Aerodynamik im C 63

Neu ist außerdem das Felgendesign, das für eine bessere Aerodynamik sorgen soll. Der C 63 trägt serienmäßig 18-Zöller, optional sind auch 19-Zoll-Räder erhältlich. Der noch etwas sportlichere C 63 S hat bereits serienmäßig die größeren Schlappen drauf.

Im Innenraum bleiben die schwarzen Kunstleder-Sitzbezüge serienmäßig, gegen Aufpreis sind verschiedene Varianten in Nappa Leder erhältlich. Neu ist hier die Farbkombination magmagrau/schwarz mit gelben Kontrastziernähten. Für Limousine und T-Modell gibt’s eine Kombination mit Rautensteppung in sattelbraun/schwarz und platinweiß pearl/schwarz.

Klimatisierte AMG Performance Sitze

Ebenfalls erstmals im Mercedes-AMG C 63 erhältlich sind die Holz-Zierelemente „Eiche anthrazit“, „Walnuss“ oder „Esche schwarz“. Sie sind jeweils mit verschiedenen Innenraumdesigns kombinierbar. Die gegen Aufpreis erhältlichen AMG Performance Sitze lassen sich nun außerdem auch in drei Stufen klimatisieren.

AMG hat auch das Lenkrad überarbeitet und will durch die abgeflachte Form, die perforierten Griffbereiche und die mit einer Metallschicht überzogenen Schaltpaddel mehr Sportlichkeit schaffen. Im C 63 ist das Steuer aus Nappa Leder, im C 63 S hat zudem noch zusätzliche Mikrofaser-Elemente, welche vermutlich die Griffigkeit verbessern sollen. Mit neuen Knöpfen am Lenkrad sollen sich unter anderem Funktionen aus dem Infotainment besser anwählen lassen. Dieses bleibt dagegen unverändert: Das Sieben-Zoll-Display ist nach wie vor Serie, die 10,25-Zoll- beziehungsweise 12,3-Zoll-Varianten kosten extra.

Fahrprogramme optional direkt mit Lenkrad anwählbar

Gegen Aufpreis befinden sich außerdem noch mehr Knöpfe am Lenkrad, mit denen sich die AMG-Fahrprogramme einstellen lassen. Ein kleines LCD-Display im Lenkrad zeigt dann an, in welchem Modus man sich gerade befindet.

Die Motorenvarianten übernimmt AMG aus dem Vor-Facelift: Weiterhin leistet ein 4,0-Liter-V8-Biturbo 476 PS und 650 Nm Drehmoment im C 63 sowie 510 PS und 700 Nm Drehmoment im C 63 S. Damit soll es das C 63 Coupé in 4,0 Sekunden von Null auf Hundert schaffen, als C 63 S benötigt das Coupé 3,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist im C 63 bei 250 km/h abgeriegelt, die S-Version schafft 290 km/h. Die C 63 Limousine braucht 4,1 Sekunden für den Sprint (C 63 S: 4,0 Sekunden), das T-Modell in der C-63-Version benötigt 4,2 Sekunden (C 63 S: 4,1 Sekunden).

Mercedes-AMG C 63 erstmals mit 9-Gang-Getriebe

Als Getriebe kommt in beiden Modellen das „AMG Speedshift MCT 9G“ mit neun Gängen zum Einsatz, das im Vergleich zum MCT-Sportgetriebe des Vor-Facelifts zwei Gänge mehr besitzt. Dieses kennt man bereits aus dem Mercedes-AMG E 63. Die ölgekühlte „nasse“ Anfahrkupplung ersetzt hierbei wie auch schon beim Vorgänger-Getriebe den Drehmomentwandler. Dadurch lässt sich nach Angaben von AMG Gewicht sparen und auch das Ansprechverhalten soll verbessert werden.

Ebenfalls für besseres Ansprechverhalten sollen die überarbeiteten Fahrprogramme „Glätte“, „Comfort“, „Sport“, „Sport+“, „Race“ und „Individual“ sorgen. AMG verspricht außerdem, auch die Regelschwellen des ESP „intelligenter angepasst“ zu haben. In den Modi „Sport“ und „Sport+“ ist eine Zwischengasfunktion anwählbar.

Hinterachs-Sperrdifferenzial nun elektronisch

Aus dem Vorgänger übernimmt der neue Mercedes-AMG C 63 das elektronische adaptive, Dämpfungssystem, die 4-Lenker-Vorderachse sowie eine Raumlenker-Hinterachse.

Das Hinterachs-Sperrdifferenzial ist nun allerdings nicht mehr mechanisch, sondern ebenfalls elektronisch gesteuert. Mit an Bord ist außerdem eine und elektromechanische Parameterlenkung mit variabler Übersetzung sowie eine Abgasanlage mit verstellbaren Klappen.

Marktstart und Preis

Detaillierte Verbrauchswerte, Angaben zum Gewicht, einen möglichen Marktstart oder Preise des neuen Mercedes-AMG C 63 stehen derzeit noch nicht fest. Das Vor-Facelift des C 63 Coupé startet aktuell bei 78.302 Euro, als C 63 S kostet es 86.572 Euro. Die Limousine kostet 76.398 Euro (C 63) beziehungsweise 84.669 Euro (C 63 S). Für das T-Modell sind momentan 78.064 Euro (C 63) beziehungsweise 86.335 Euro (C 63 S) fällig, die Preise für das Cabrio beginnen bei 84.014 Euro (C 63) und 92.284 Euro (C 63 S). Die neuen Versionen dürften ein paar Tausend Euro teurer werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-amg-c-63-und-c-63-s-facelift-2018/

Jaguar F-Type (2021) — Sportwagen wird deutlich leichter

Jaguar macht grade mit einem Elektro-SUV Schlagzeilen, beschäftigt sich aber offenbar auch mit dem Nachfolger des klassischen Sportwagens F-Type.

Den F-Type sieht Jaguar als Nachfolger des legendären E-Type. Er kam 2013 auf den Markt. Damals verkaufte Jaguar insgesamt 80.000 Autos. 2017 waren es rund 180.000 Stück. Der F-Type hat dazu mengenmäßig wenig beigetragen. In Deutschland beispielsweise findet er pro Jahr nur rund 1.300 Kunden. Aber er machte den Anfang der Modelloffensive nach der Übernahme der britischen Traditionsmarke durch den indischen Tata-Konzern und war ein Ausrufezeichen fürs Image.

Darum wird er sicher einen Nachfolger bekommen, obwohl auch der kaum für weiteres Absatzwachstum der Marke sorgen dürfte. Das besorgen auch bei Jaguar inzwischen die SUV. Meistverkauftes Modell war 2017 der F-Pace. Doch als Nachweis für den technischen Anspruch der Marke ist ein zweisitziger Sportwagen glaubhafter als jede Werbekampagne.

Damit der neue F-Type 2021 den Anspruch einlösen kann, muss er leichter werden. Denn Mark Stanton, Technischer Direktor von SVO, kennt die Frage: „Warum der F-Type trotz hohen Aluminium-Anteils so schwer ist? Weil die Archtiektur schon viele Jahre auf dem Buckel hat.“ SVO ist als Tochtermarke von Jaguar Land Rover für Performance-orientierte Varianten wie den F-Type SVR zuständig. „Sicherheitsstandards und Ansprüche der Kunden machen es nicht gerade einfach, Gewicht zu sparen. Bei gleichen Anforderungen an die Produkteigenschaften aber unter Berücksichtigung künftiger Standards allein muss ein Auto schon fünf Prozent leichter entwickelt werden, um das gleiche Fahrzeuggewicht zu erreichen.“ Dennoch ist er zuversichtlich, modellunabhängig bei einer neuen Fahrzeuggeneration die Masse erheblich zu reduzieren. „Einsparungen im dreistelligen Kilogramm-Bereich halte ich durchaus für möglich“, sagt Stanton gegenüber auto motor und sport. Mit dem Generationswechsel könnte der neue F-Type rund 100 Kilogramm Gewicht verlieren.

Wieder ein 4-Zylinder als Basismotorisierung?

Über die Antriebe des neuen F-Type für 2021 ist noch nichts bekannt, aber zum Gewicht Sparen wäre die erst kürzlich vorgestellte 4-Zylinder-Version mit 300 PS sicher hilfreich. Mit Hinterradantrieb und 8-Gangautomatik kommt selbst die aktuelle Generation auf ein Leergewicht von vertretbaren 1545 Kilogramm. Wenn es diese Basismotorisierung in der zweiten F-Type-Generation mit Handschaltung gäbe, könnte gar die 1500-Kilogramm-Marke fallen.

Für die V6- und V8-Varianten (mit Kompressor) dürfte das freilich schwierig werden. Sie haben die Kunden bislang allerdings nicht nur mit ihrer schieren Leistung begeistert, sondern vor allem auch mit ihrem extrovertierten Sound. Für viele womöglich sogar der wichtigere Kaufgrund. Schwer vorstellbar, dass Jaguar das in Zukunft aufgeben wird, auch wenn der Spritverbrauch der vielzylindrigen Maschinen nicht mehr zeitgemäß ist. Ökologisch korrekt wäre eher eine rein elektrische Version – einen E-Antrieb mit sportwagentauglichen 400 PS bringt Jaguar diesen Sommer im i-Pace auf den Markt. Aber ein elektrischer F-Type würde sicher noch erheblich schwerer als die aktuelle Version. In der Bildergalerie sehen Sie den ersten elektrischen Sportwagen von Jaguar: Den E-Type Zero, einen Umbau des Klassikers.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/jaguar-f-type-marktstart-2021/

Unfallstatistik 2018 — Zahl der Verkehrstoten sinkt weiter

Nachdem 2017 bereits einen historischen Tiefstand bei den Verkehrstoten auf deutsschen Straßen gebracht hat, so sinkt deren Zahl auch zu Jahresbeginn 2018 weiter.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden kamen im Januar 2018 224 Menschen auf deutschen Straßen ums Leben, das waren 5 Verkehrstote weniger als im Januar 2017. Im Straßenverkehr verletzt wurden rund 26.300 Menschen. Das entspricht einer Zunahme um 4,0 %.

Insgesamt nahm die Polizei im Januar 2018 rund 205.800 Straßenverkehrsunfälle auf, 2,8 % weniger als im Vorjahresmonat. Bei rund 20.100 Unfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, das waren 4,5 % mehr Unfälle als im Januar 2017. Dagegen ist die Zahl der Unfälle, bei denen es bei Sachschaden blieb, um 3,6 % auf rund 185.600 zurückgegangen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/unfallstatistik-2018/

Lynk & Co 02 — Stadt-SUV zum Teilen

Lynk & Co hat in Amsterdam sein zweites Serienauto, den Lynk & Co 02 vorgestellt. Der chinesische Hersteller nennt den Wagen Sports Crossover SUV. Das Gefährt zielt vor allen Dingen auf Kundschaft aus der Stadt ab – und die soll ihren Wagen gerne mit anderen teilen dürfen.

Vertriebskonzept soll Preis niedrig halten

Um den Preis, und sicher auch den eigenen Aufwand, so niedrig wie möglich zu halten, hat sich Lynk ein neues Verkaufskonzept ausgedacht: In jeder großen europäischen Hauptstadt eröffnet Lynk einen Laden – Amsterdam bekommt als erstes einen, dann folgen Barcelona, London, Brüssel und Berlin. Hinzu kommen 20 Pop-up Stores, die mithilfe von stylischen Trucks ständig durch Europa reisen. So ein fahrender Lynk-Händler bleibt zwischen zwei Tagen und einer Woche an Ort und Stelle, bevor er weiterzieht. Laut dem belgischen Lynk-Boss Alain Visser ermöglicht dies, rechnerisch 700 Standorte in Europa abzudecken – mit nur 200 Mitarbeitern. Visser war vorher unter anderem Vertriebs- und Marketingchef bei Volvo und Opel, kennt sich also mit den Vertriebsstrukturen der Autoindustrie bestens aus.

Die Wahl ist für den Kunden laut Visser leicht: Die Autos von Lynk & Co gibt es nur in einer sehr überschaubaren Ausstattungsvielfalt. Er hat Kunden im Visier, die Lust haben, ihr Auto zu teilen (beispielsweise, wenn sie selber gerade auf Arbeit sind) und die in einem Smartphone auf Rädern unterwegs sein wollen. Außerdem soll es möglich sein, sich einen Lynk & Co für verschiedene Zeiträume zu mieten – einen Tag, eine Woche, einen Monat oder ein Jahr: Alles soll möglich sein.

Lynk & Co 02

Das Stadt-SUV Lynk & Co 02 fährt in Amsterdam in Gestalt von zwei Vorserien-Fahrzeugen vor – die Fenster sind so stark verdunkelt, dass ein Blick nach innen unmöglich ist. Am Heck des weißen Modells prangt AWD. Die gezeigte Allrad-Variante ist mit 19-Zöllern bereift, während der graue Wagen mit 18-Zöllern und ohne AWD-Kürzel auf eine Bühne fährt.

Laut Lynk-Designer Andreas Nilsson, der vorher schon bei Ford und Volvo gearbeitet hat, ist der jetzt vorgestellte 02 etwas niedriger, kürzer und breiter als der Lynk & Co 01. Die Insassen sollen sich in ihm geschützt vor dem Trouble der Stadt fühlen. 4.448 Millimeter lang, 1.890 Millimeter breit und 1.528 Millimeter hoch basiert der 02 auf der von Volvo und Geely entwickelten CMA-Plattform (Compact Modular Architecture), auf der beispielsweise auch der Volvo XC40 aufbaut – schließlich ist Lynk eine im Oktober 2016 gegründete Tochtermarke des chinesischen Autoherstellers Geely, zu dem seit März 2010 auch Volvo gehört. Als Antrieb ist der 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo aus dem Volvo XC40 vorgesehen, später soll es auch, natürlich, eine reine Elektroversion geben.

Die Produktion des Lynk & Co 02 startet 2019 im Volvo-Werk im belgischen Gent – dort entsteht auch der XC40. Der Lynk & Co 02 soll ab der ersten Hälfte 2020 in Europa auf den Markt kommen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lynk-co-02-daten-infos-bilder-marktstart/