Icon 4×4 Ford Bronco Oldtimer — Revival für den Kult-Kasten

Die US-Firma Icon 4×4 restauriert Oldtimer mit originaler Optik und moderner Technik. Jüngster im Bunde ist der Ford Bronco in der Urform aus dem Jahr 1966. Der hämmert jetzt mit einem 426 PS wie ein wilder Stier durch Kalifornien.

Für Ford war der Bronco ein immens wichtiger Meilenstein in der Markengeschichte. Mitte der 1960er Jahre ging man mit dem kastig designten Zweitürer in direkte Konkurrenz zum damaligen Jeep CJ, es war der erste zivile Geländewagen von Ford überhaupt. Das extrem simple Konstruktionsprinzip mit geraden Karosserieflächen und einfachem Aufbau führte zu einem attraktiven Preis und in den ersten Jahren auch großem Verkaufserfolg, doch die Anfang der 1970er Jahre aufkommende Konkurrenz zum Beispiel in Form des praxistauglicheren Chevrolet Blazer sorgte langfristig für die Einstellung des nur 3,8 Meter langen Ur-Bronco.

Kult-Modell Ford Bronco

Die Nachfolge-Generationen des Bronco waren wesentlich größer und luxuriöser, weshalb der Ford Bronco I bei Offroad-Fans bis heute Kult-Status genießt. Die Firma Icon 4×4 hat sich auf die Restaurierung von Oldtimern spezialisiert und auch vom Ford Bronco bereits rund 60 Exemplare für Kunden neu auf die Räder gestellt. Zum zehnjährigen Firmenjubiläum von Icon 4×4 haben die Oldie-Spezialisten allerdings noch einmal nachgelegt und eine optisch besonders authentische Ford Bronco-Version gebaut.

In den USA sind solche Wiederaufbau-Maßnahmen keine Seltenheit: Statt wie europäische Originalitäts-Fetischisten den Urzustand bis hin zur letzten Blechschraube zu restaurieren, oft besser als der Oldie seinerzeit aus dem Werk kam, setzen Firmen wie Icon 4×4 auf einen sympathischen Pragmatismus. Das komplett in Einzelteile zerlegte Originalauto bekommt einen originalgetreuen Karosserieaufbau und moderne Antriebstechnik unter das antike Kleid.

Icon Ford Bronco mit Fünfliter-V8

Beim „Icon BR“, der aus rechtlichen Gründen nicht mehr Ford Bronco heißen darf, ist das amtliche Hardcore-Technik, die für extreme Geländeeinsätze ebenso geeignet ist wie für den Show-Auftritt vor dem Eiscafé. Grundgerüst ist ein neuer Rahmen des US-Spezialisten Art Morrison, der bereits die passenden Aufhängungen für ein modernes Performance-Fahrwerk besitzt. Hier setzen die Restaurateure auf Dana-Achsen und ein Fox-Racing-Fahrwerk mit Federbeinen und 305 Millimeter Federweg. Das bringt genügend Freiraum für die 33 Zoll großen BF-Goodrich-Reifen auf 18-Zoll-Rädern.

Unter die Haube des Retro-Bronco verbaut Icon 4×4 den Coyote Crate Engine, ein fünf Liter großer V8-Benziner, den Ford in USA als neuen Komplettmotor für Kundenumbauten anbietet. Die Leistung dürfte ausreichen, 426 PS stehen an. Hier wird wahlweise ein Aisin-Fünfganggetriebe oder eine vierstufige Ford-Automatik angehängt, für Allrad und Untersetzung sorgt das Atlas II-Verteilergetriebe von Advanced Adapters.

Ab 230.000 Dollar geht es los

Für den Innenraum galt die Devise: „No plastic“. Das ist größtenteils gelungen, auch wenn bis auf die Blechverkleidungen kaum Originalteile Verwendung finden. So tarnt sich der moderne Digitaltacho in klassischer Rundform, verchromte Zugschalter glänzen aus dem Armaturenbrett hervor, das Pioneer-Multimediasystem mit Navigation und Rückfahrkamera versteckt sich unter einer Abdeckung in der Mittelkonsole. Stylishes Karomuster auf den Sitzen vervollständigt den Vintage-Look.

Wer es versuchen möchte, mit einem Icon BR beim deutschen TÜV vorstellig zu werden, sollte Geduld und ein bisschen Kleingeld mitbringen. Durch die Handfertigung der neuen Oldies und die durchaus rege Auftragslage kann sich eine Fertigstellung bis zu zwei Jahre hinziehen. Je nach Ausstattung beginnen die Preise bei rund 230.000 US-Dollar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/icon-4×4-ford-bronco-oldtimer-restauration/

Familienkombi mit Biss — H&R Sportfedern für Skoda Octavia RS Facelift

Markantes Gesicht, großer Stauraum und ordentlich Bums. Mit dem „Octavia RS“ mutiert die mittlere Baureihe des tschechischen Volkswagen-Ablegers vom biederen Familienkombi zur sportlichen Allzweckwaffe – auch in der hier gezeigten Diesel-Variante mit 184 PS.

Grund genug für die Ingenieure von H&R, Maß zu nehmen und individuelle Sportfedern zu konzipieren. Diese harmonieren perfekt mit dem Serienfahrwerk und lassen den „RS“ deutlich dynamischer auftreten. Die Absenkung der Karosserie um ca. 50 Millimeter eliminiert den etwas hochbeinigen Charakter des Serienmodells und macht sich fahrdynamisch durch mehr „Biss“ bei flotten Lastwechseln wie auch optisch bezahlt.

Die Sportfedern sind ab sofort inklusive Gutachten verfügbar – ebenso wie „Trak+“-Spurverbreiterungen, mit denen sich Serien- oder Nachrüsträder präzise an den Karosseriekanten ausrichten lassen.

H&R Sportfedern für den Skoda Octavia RS Facelift

Typ 5E, ab Baujahr 2018

Artikelnummer: 28833-4 (2WD, Diesel, 135 kW)

Tieferlegung VA / HA: ca. 50 mm

Preis: 310,99 Euro inkl. 19 % MWSt.

Trak+ Spurverbreiterungen, silber oder schwarz eloxiert:

6-60 mm pro Achse

Preise: ab 43,63 Euro inkl. 19 % MWSt. pro Achse

www.h-r.com

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/anzeige-h-und-r-skoda-octavia-r-s-diesel-2018/

Neuer Audi R8 (2019) — Facelift für den Sportwagen

Audi Sport testet derzeit das Faceliftmodell des Audi R8 und unser Erlkönig-Fotograf konnte den Sportwagen dabei abschießen.

Seit 2015 bietet Audi die zweite Generation des R8 an, zur Mitte seines Produktzyklus erhält der Sportler ein größeres Facelift. An der Front fällt sofort auf, der neue Audi R8 erhält einen breiteren und flacheren Grill. Außerdem ragt der Grill in der Nähe der Scheinwerfer etwas weiter heraus, zudem erscheinen die Lüftungsschlitze unterhalb der LED-Scheinwerfer stärker eingezogen, wodurch der Grill außerdem einen dynamischeren Style bekommt. Auch eine neue Spoilerlippe am unteren Ende der Schürze verbaut Audi künftig.

Audi R8 mit runden Auspuffendrohren

Die weitere Tarnung des Prototypen zeigt an, wo die Audi-Mannen den facegelifteten R8 überarbeiten. Da gibt es Änderungen an den Kotflügeln, den Schwellern, den hinteren Radkästen und am Heck. Hier zeigen sich deutlich die runden Auspuffendrohre in der Schürze. Sie ersetzen die rechteckigen Pendants. Des Weiteren erstrecken sich über die gesamte Breite die Lüftungsgitter, die bisher nur das Kennzeichenfeld flankierten. Im unteren Bereich der Schürze könnten am Diffusor noch aktive Aeroelemente untergebracht sein.

Angetrieben wird der neue R8 nach wie vor vom 5,2-Liter V10-Motor, der auch im Lamborghini Huracan seinen Dienst verrichtet. Aktuell leistet der Zehnender 540 PS und in der Plus-Version 610 PS. Gut möglich, dass Audi dem Sportwagen zum Facelift ein kleines Power-Update beschert. Im Huracan Performante leistet der V10 immerhin 640 PS. Übrigens, den oft kolportierten R8 mit V6-Motor wird es nicht geben. Dafür bekommt der R8 auch die offenen Spyder-Version das Facelift.

Preise für den R8 steigen

Im Inneren dürfte es nicht allzu viele Änderungen geben. Das erste Cockpit-Foto zeigt hier das bekannte unten abgeflachte Dreispeichen-Sportlenkrad, sowie den Instrumententräger mit „Virtual Cockpit“ und die breite Mittelkonsole. Die Passagiere nehmen auf konturierten Sportsitzen Platz. Sicher wird Audi Infotainment- und Assistenzsysteme auf den neuesten Stand bringen und dem Sportwagen noch ein paar minimale Änderungen im Innenraum bescheren. Mit dem Facelift werden die Preise für den R8 um ein paar Hundert Euro steigen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/audi-r8-2019-daten-fotos-preis-facelift/

Nissan GT-R50 by Italdesign — Exklusivsportwagen zum 50ten

Der japanische Autobauer Nissan und das italienische Designstudio haben sich zusammengetan und einen ganz besonderen Nissan GT-R entwickelt. Der Nissan GT-R50 by Italdesign markiert 50 Jahre GT-R und 50 Jahre Italdesign.

Italdesign und der GT-R feiern beide ihren 50. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurden die Kompetenzen gebündelt und der Nissan GT-R50 by Italdesign entwickelt, der demnächst irgendwo in Europa seine Weltpremiere feiern soll.

Die Ausgangsfragestellung war: Wie könnte ein Nissan GT-R aussehen, wenn man ohne Limit arbeiten dürfte? Die Antwort liefert jetzt der GT-R50, der von Italdesign gezeichnet, entwickelt und gebaut wurde.

Exklusiv-Design mit Gold-Elementen

An der Front trägt dieser eine goldfarben gehaltenen Einsatz über die gesamte Fahrzeugbreite, die Motorhaube bekam einen mächtigeren Powerdome und an den Kotflügeln finden sich neue LED-Lichtstreifen. Die neue Silhouette setzt auf eine um 54 mm abgesenkte Dachlinie und ein gestuftes Dach über den Passagieren. Die soll den GT-R noch geduckter daherkommen lassen. Die Luftauslässe hinter den Vorderrädern wurden ebenfalls durch goldene Einsätze pointiert.

Eine länger gezogene Heckscheibe, neue runde Rückleuchten, goldfarbene Elemente sowie ein großer, ausfahrbarer Heckspoiler kennzeichnen das neugestaltete Heck. In die Radkästen wurden spezielle 21-Zoll-Felgen mit Reifen der Dimension 255/35 vorn und 285/30 hinten eingepasst, das Gesamtkunstwerk im Sonderfarbton Liquid Kinetic Gray lackiert, der den entsprechenden Kontrast zu den Gold-Elementen liefert.

Auch im Innenraum des Nissan GT-R hat Italdesign Hand angelegt. Verbaut wurden verschiedene neue Carbonapplikationen, diverse Oberflächen zieren nun schwarzes Alcantara oder schwarzes Leder. Dazu nehmen goldene Elemente am Lenkrad und auf der Armaturentafel die Vorlage des Exterieurs wieder auf.

720 PS unter der Haube

Natürlich darf der Nissan GT-R50 by Italdesign auch leistungssmäßig aus der Reihe tanzen. Der in Handarbeit aufgebaute 3,8-Liter-V6-Biturbo leistet 720 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 780 Nm bereit. Dazu bei tragen zwei neue, größere Turbolader, eine neue Kurbelwelle, neue Kolben, neue Pleuel, modifizierte Nockenwellen sowie eine angepasste Einspritzanlage und ein neues Abgassystem. Entsprechend verstärkt wurden das Doppelkupplungsgetriebe, das Differenzial und die Antriebswellen. Für eine optimierte Straßenlage sollen speziell abgestimmte Bilstein-Adaptivdämpfer sorgen. Die Bremssättel der verstärkten Brembo-Bremsanlage wurden rot lackiert.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/nissan-gt-r50-by-italdesign/

LKW-Platooning auf der A9 — Digital vernetzte Nutzfahrzeuge im Testbetrieb

Zwei MAN-LKW sind jetzt auf der Autobahn A9 zwischen München und Nürnberg mit geringem Abstand unterwegs. Der Fahrer im zweiten Fahrzeug muss nicht mehr lenken, das übernehmen die Fahrassistenzsysteme.

Der Abschnitt der Autobahn A9 zwischen München und Nürnberg ist ein digitales Testfeld für die Erprobung selbstfahrender Autos. Neben BMW und Audi werden hier auch autonome Nutzfahrzeuge getestet. Ein Forschungsprojekt des LKW-Herstellers MAN, der Hochschule Fresenius und der Spedition DB Schenker ist dort jetzt in die Praxisphase gestartet.

Auf der 145 Kilometer langen Autobahnstrecke begannen regelmäßige Testfahrten von zwei miteinander vernetzten LKW. Fachleute sprechen hierbei von Platooning.

Was ist Platooning?

Unter diesem Begriff versteht man eine starke Vernetzung zwischen zwei Fahrzeugen, durch die mindestens zwei Autos oder LKW in sehr engem Abstand hintereinander herfahren können. Das Folgefahrzeug, oder später auch mehrere Fahrzeuge, sind elektronisch an den Zugführer gekoppelt. Sensoren und Kameras halten dabei einen stets gleichen Abstand ein, weitere Fahrassistenzsysteme wie ein aktiver Spurhalte- und ein Bremsassistent unterstützen das sichere Zusammenspiel.

Im ersten LKW sitzt ein Fahrer, der den Sattelschlepper wie gewohnt steuert. Auch im zweiten Fahrzeug sitzt ein Mensch im Führerhaus. Er lenkt aber nicht mehr, sondern kann die Zeit mit anderen Aufgaben, zum Beispiel der Planung einer Tour oder anderer anfallender Arbeiten, verbringen. Im Notfall ist er stets einsatzbereit, zum Beispiel wenn Systeme ausfallen sollten.

Vorteile für Fahrer und Spediteure

Ohne ein höheres Unfallrisiko kann der Abstand zwischen den beiden LKW massiv verkleinert werden, was für Platzersparnis auf der Straße sorgen soll. Langfristig könnte Platooning auch die Parkplatznot an den Autobahnrasthöfen mindern, wenn Fahrer ihre Ruhezeiten teilweise oder vollständig auch im Platoon verbringen dürfen und nicht auf dem Parkplatz stehen müssen. Spediteure dürften auch von deutlich geringeren Kraftstoffkosten profitieren, da die LKW im engen Abstand den Windschatten des vorausfahrenden Fahrzeugs ausnutzen können.

Bis Anfang August fahren die beiden MAN noch ohne Ladung im Testbetrieb, dann sollen zwei bis drei Fahrten im normalen Logistik-Alltag beginnen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte zum Start der Testfahrten: „Dies ist ein visionäres Forschungsprojekt für unser Digitales Testfeld Autobahn A9. Der Straßengüterverkehr startet damit in seine automatisierte und vernetzte Zukunft. Wir bringen die Technik von morgen auf die Straße von heute, erproben das intelligente Zusammenspiel von Mensch, Maschine und Material. Unsere Chancen: Die Logistikprozesse – von der Rampe bis zum Kunden – können noch sicherer, effizienter, umweltfreundlicher werden. Und der Lkw-Fahrer kann zur modernen Logistikfachkraft im Digital-Truck werden.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/man-lkw-platooning-autobahn-a9/

McLaren 600LT (2018) — Preis und technische Daten zum 600-PS-Sportwagen

McLaren schlägt mit dem 600LT das nächste Kapitel seiner Longtail-Geschichte auf. Der Sportwagen basiert auf dem 570S Coupé und konkurriert zum Beispiel mit Porsche 911 Turbo S. McLaren verspricht eine Leistung von 600 PS und ein Drehmoment von 620 Newtonmetern.

Klar, ein neuer McLaren muss stärker, schneller, besser, leichter sein als seine Vorgänger. Allein schon aus Marketinggründen. Im Fall des neuen 600LT muss man das jedoch einschränken. Der Sportwagen soll der neue König in McLarens Sports Series sein. So nennt der Hersteller mit Sitz in Woking seine Einstiegsbaureihe. Der 600LT thront also über 570S (Coupé & Spider), 570GT und 540C. Jedoch nicht über 720S, Senna oder dem ausgelaufenen P1.

Aerodynamik-Umbauten für McLaren 600LT

Der 600LT basiert auf dem 570S Coupé, streckt seine Karosserie jedoch um 7,4 Zentimeter mehr in die Länge, um seinem Namen gerecht zu werden. LT, dieses Kürzel steht für Longtail und beschriebt eine McLaren-Tradition, die 1997 mit dem F1 GTR Longtail startete und vor wenigen Jahren nach langer Zwischenpause mit dem 675LT fortgesetzt wurde.

Das 570S Coupé ist 4.530 Millimeter lang. Folglich bemisst sich die Länge des 600LT, der wie alle McLaren auf einem Kohlefaser-Monocoque aufbaut, auf 4.604 Millimeter. Die Briten verlängerten Frontsplitter und Diffusor, um mehr Anpressdruck zu erzeugen und passten außerdem die Seitenschweller an. McLaren spricht von rund einem Viertel Neuteile gegenüber der Ausgangsbasis. Dazu gehört auch ein feststehender Heckflügel, der optisch ebenso heraussticht wie die beiden Auspuffrohre, die zwischen Motorabdeckung und Flügel aus der Karosserie lugen. Sie blasen die heißen Abgase in einem solchen Winkel aus der Verkleidung, dass man den Eindruck gewinnt, der Auspuffstrahl könnte noch den Heckflügel streifen. Ein Trick nach Formel 1-Vorbild, um das verlängerte Hinterteil noch ein bisschen stärker auf die Straße zu pressen. Zuzutrauen wäre es den britischen Ingenieuren jedenfalls.

Das Auspuffsystem ist noch kürzer und extremer als beim McLaren Senna. McLaren will den Gegendruck reduziert haben, was der Motorleistung zugute kommt. Die Motoreningenieure optimierten auch das Kühlsystem. Im Heck wütet ein V8-Biturbo mit einem Hubraum von 3,8 Litern und festeren Motorlagern verglichen mit dem Triebwerk im 570S. Im Senna und 720S ist hingegen schon der neue, auf vier Liter aufgebohrte V8 eingebaut.

Noch keine Sprintwerte

McLaren verspricht einen Leistungssprung von 30 PS und 20 Newtonmeter gegenüber dem 570S Coupé. 600 PS und 620 Nm treffen im 600LT auf ein Trockengewicht von 1.247 Kilogramm. Dafür muss McLarens Spezialabteilung Dach und Dachgeländer aus Kohlefaser fertigen. Eine weitere Option sind die vorderen Radhäuser aus Kohlefaser mit Entlüftungskiemen. Ein 570S wiegt trocken 1.344 Kilogramm, also 97 Kilo mehr. Erinnern wir uns zurück an den McLaren 675LT, den sport auto zweimal testete. McLaren sprach damals von einer Gewichtsdiät von 100 Kilogramm gegenüber einem 650S. Beim ersten Test kamen davon nur 31 Kilogramm an. Beim zweiten immerhin 72 Kilo.

Noch geben sich die Briten zugeknöpft. 0-100 km/h? 0-200 km/h? Höchstgeschwindigkeit? Alle Werte werden erst in einem zweiten Schritt kommuniziert, wie auch das maximale Abtriebslevel. Fans und Interessenten müssen sich noch bis zum Goodwood Festival of Speed gedulden. Dann werden sie den 600LT auch erstmals in Querdynamik-Aktion erleben. Anhaltspunkte gibt es: Der 570S sprintet aus dem Stand in 3,2 Sekunden auf Landstraßentempo und in 9,5 Sekunden auf 200 km/h. Da sollte der 600LT jeweils drunter liegen. Und hier noch die Daten eines Konkurrenten, des allradgetriebenen Porsche 911 Turbo S (205.133 Euro) mit 580 PS und 750 Nm. Der zoomt sich in 2,9 Sekunden auf 100 und in 9,9 Sekunden auf 200 Sachen.

Im Innenraum sitzt der Fahrer auf Carbon-Rennsitzen mit Alcantara-Bezug. Optional verbaut McLaren die Sitzschalen aus dem Senna. Wie der 675LT, von dem es 500 Coupés und 500 Spider gab, limitiert McLaren die Produktion des 600LT. Die ersten Autos werden ab Oktober handgefertigt. Die Produktion endet nach einem Jahr. Und was kostet das gute Stück? 230.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Na dann, auf zum McLaren-Händler …

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-600-lt-sportwagen-vorstellung-preis-technische-daten/

Neuer Alfa Romeo GTV (2021) — Giulia-Coupé mit 600 PS

Der Alfa Romeo GTV kehrt zurück. Bis 2022 will die Marke im „Specialty“ genannten Segment nicht nur den legendären 8C wiederbeleben, sondern auch den GTV. Und für das Giulia Coupé gibt es sogar schon ein paar erste Hard-Facts.

Der Zweitürer, basierend auf einer Update-Version der aktuellen Giulia-Plattform, wird vier Personen Platz bieten, wenngleich die hinteren Plätze nur als Notsitze ausgelegt sind. Dazu kommen ein Allradantrieb mit Torque Vectoring sowie eine Gewichtsverteilung von 50:50. Unter der Haube arbeitet eine modifizierte Version des 2,9-Liter-V6-Motors mit Twinturbo, der bereits in der Giulia und im Stelvio seinen Dienst verrichtet. Per E-Boost soll der Sechs-Ender auf 600 PS kommen. Derart potent positioniert er sich im Konkurrenzumfeld von Audi RS5, Mercedes-AMG C63 und BMW M4.

Alfa Romeo GTV ist das neue Top-Modell

Das erste Teaserbild von Alfa zeigt die Linie des GTV mit stark ausgestellten Kotflügeln, grimmig dreinschauenden Scheinwerfern und eine geschwungene Dachlinie sowie starke Konturen in der Motorhaube. Die Außenspiegel stehen auf der Türbrüstung. Unser Zeichner hat den neuen Alfa GTV auf Basis dieses Bildes aufgebaut. Es zeigt neben den starken Sicken in den Türen und den ausgestellten Schwellern an der Seite auch ein ausgeprägtes Scudetto sowie mächtige Kühlluftschlitze in der Front-Schürze.

Der „Gran Turismo Veloce“ markiert mit seinem 100 Mehr-PS damit das Top-Modell der Giulia-Baureihe und trägt natürlich das QV-Logo auf den Kotflügeln. Sicher ist es noch zu früh über die Ausstattung des Alfa Romeo GTV zu spekulieren. Sportlenkrad und –sitze sind jedoch gesetzt.

Rückblick: Den von Giugiaro gezeichneten GTV 2000 führte Alfa Romeo 1976 auf Basis einer um elf Zentimeter verkürzten Alfetta-Plattform ein. Der Hecktriebler wurde von einem Zweiliter-Turbo mit 150 PS befeuert, später nach dem Facelift 1980, kam noch ein GTV6 mit 2,5-Liter-V6-Motor und 158 PS Leistung dazu. 1986 wurden diese GTV-Modelle eingestellt.

1994 legte Alfa einen weiteren GTV (Code 916) auf, er lief nach einem Facelift bis 2005, basierte auf der Typ-2-Frontantriebsplattform des Fiat Tipo und kam auch als offene Spider-Version auf den Markt. Das Sport-Coupé und das Cabrio gab es in diversen Motorisierungen bis hin zum 240 PS starken 3,2-Liter-V6. Nachfolger wurde dann der Alfa Brera.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-alfa-romeo-gtv-2021-motor-marktstart-bilder/

Neuer BMW M4 CSL (2019) — Rückkehr eines legendären Sportwagens

BMW testet aktuell einen ganz besonderen BMW M4, der eine legendäre Typenbezeichnung wieder aufleben lässt. 2019 kehrt als Krönung der der M-Modelle das Kürzel CSL (Coupé Sport Leichtbau) zurück.

Auch wenn der auf dem Nürburgring erwischte Erlkönig noch am Heck das Kürzel GTS trägt, so kommt der Hardcore-Zweitürer tatsächlich als BMW M4 CLS auf den Markt. Erst unlängst hatte BMW beim Patentamt für die M-Modelle diese Zusatzbezeichnung schützen lassen.

BMW M4 CSL mit schärferer Optik

Rückblende: Das rund 1,5 Tonnen schwere Vorgänger-Modell BMW M4 GTS wurde 2016 in einer limitierten Auflage von 700 Exemplaren an den Start gebracht. Unter dessen Haube arbeitete der Dreiliter-Biturbo-Reihensechszylinder mit Wassereinspritzung, der es auf 500 PS und ein maximales Drehmoment von 600 Nm brachte. Angeflanscht an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und ein aktives Hinterachssperrdifferential spurtete der GTS in 3,8 Sekunden auf 100 km/h. Top-Speed lag bei 305 Sachen an. Die weiteren Ausstattungen: Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK), Sportabgasanlage mit Endschalldämpfer aus Titan und 80 Millimeter großen Endrohren, 19 Zoll große Leichtmetallfelgen vorne, 20 Zöller an der Hinterachse, einstellbares Gewindefahrwerk, Carbon-Keramik-Bremsanlage und Alcantara-Rennschalensitze. Der Preis: 142.600 Euro.

Während beim BMW M4 GTS der Carbon-Splitter an der Front einstellbar war, so zeigt sich beim CLS-Modell an der Front eine veränderte, aber feststehende Lippe mit seitlichen Flügelelementen. Die Seitenschweller sind konturierter und ragen deutlich näher in Richtung Asphalt. Zudem hat BMW die Luftauslässe an den Kotflügeln weiter oben positioniert. Am Heck fällt der nochmals vergrößere Spoiler auf, der von durchaus massiven Stegen getragen wird. Hier dürften beim Serienmodell deutlich feinere Stege zu sehen sein. Außerdem wächst der Diffusor nochmals deutlich.

Motorseitig wird der neue BMW M4 CSL wieder einen Dreiliter tragen – sicher mit deutlich mehr Output. Er steht damit in der Tradition des E46 BMW M3 CSL mit 360 PS und dem E9-Modell mit bis zu 206 PS. 2015 ehrte BMW im Rahmen von Pebble Beach das 40-Jahr-Jubiläum, von BMW in den USA mit einem 3.0 CSL Hommage R. Zuvor wurde eine zivilere Version beim Concorso d´Eleganza Villa d´Este präsentiert.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/bmw-m4-csl-2019-fotos-daten-marktstart/

Neuer Renault Crossover — null

Der französische Autobauer Renault wird auf der Moskau Autoshow 2018 Ende August ein Showcar zeigen, das ein neues Crossovermodell für das C-Segment ankündigt und weltweit vermarktet werden soll.

Als Präsentationsort wurde Moskau gewählt, weil das neue Renault Crossovermodell dort als erstes auf den Markt kommen wird. Zudem soll das neue Modell auch in Russland produziert werden.

Neben der Einstufung ins C-Segment ist die Informationslage zum neuen Crossover der Franzosen noch dünn. Auch das erste Teaserbild gibt fast nichts preis. Das Showcar trägt eine typische Renault-Front, wie man sie von den aktuellen SUV-Modellen kennt. Weitere Details und technische Infos sollen erst zur Messepremiere folgen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-renault-crossover-2018/

BMW K 1600 Grand America — Schwarze Messe mit Sechs-Appeal

Sechszylinder. Reihenmotor. Sauger. Neu. Gibt’s doch gar nicht? Gibt’s doch! Im Sattel der BMW K 1600 Grand America. Ein sogenannter Fulldresse. Einmal mit allem sozusagen. Doch lesen Sie selbst:

Reihensechszylinder-Sauger, Xenon, LED, Adaptives Kurvenlicht, Sitzheizung, Navigation, Stereoanlage, e-Call, Bodenbeleuchtung, Rückfahrhilfe – Top-Dienstwagen, oder? Äh, nein. Motorrad. Und was für eins. Kein Kurvenfräser sondern eines aus der Monumental-Reiseabteilung mit Verkleidung, Koffern und Topcase mit Rückenlehne für den Beifahrer. Fulldresser nennen die Amerikaner sowas, doch eigentlich müsste die BMW K 1600 Grand America sich mit „Icke bin’s, wa!“ vorstellen, schließlich kommt sie wie fast alle BMW-Motorräder aus Spandau. Irre, was die inzwischen alles von der Rampe schieben. Luftgekühlte Heritage-Trendsetter, wassergekühlte Profi-Boxer, Reiseenduro-Bestseller, konkurrenzaufmischende 200 PS-Supersportler.

Und seit kurzem die K 1600 Grand America. Sie basiert auf der K 1600 B. B wie Bagger, was nicht für eine Baumaschine sondern einen ganz besonderen US-Stil steht: eine nach hinten abflachende Designlinie, die Verkleidung und Koffer (bags) einbezieht. Negative Keilform quasi, die jedem klarmacht: Dynamik – überlasse ich gern den anderen. So ein Gerät will cruisen. Gern lang und ausdauernd, seine Besitzer beim Klamottenpacken nicht einschränken oder den Sozius haltlos auf seinem Platz hängenlassen. Ergebnis: noch ein Topcase dran und Grand America nennen. Speziell in schwarz steht die mächtigste aller BMW auch schlüssig da. Bis hin zu den parallel zum Boden angebrachten Schalldämpfern und den in Koffer integrierten LED-Rückleuchten.

Raumgreifenden Komfort ohne Grenzen. US-Style halt

Erstklassiger Südstaaten-Style, meinen Sie? Unser Reden. Also ab nach South Carolina, mal eine größere Runde um den Block drehen. Eigentlich ist hier ja auch BMW-Land, bauen sie doch in Spartanburg einen Großteil der X-Modelle für die ganze Welt (by the way: echte US-Exportschlager, die Autos, Mr Trump…). Der Grand America gefällt es. Hier läuft es einfach lässiger als bei uns. Mehr Straßen, weniger Menschen, entspannte Highways, reichlich Natur und ein paar schöne Hügel drumherum, die sie mit herrlich kurvigen, flüssig zu fahrenden Pisten erschlossen. Passt zur Grand America, denn auf einer Briefmarke willst du das 360 Kilo-Trumm nicht wenden. Überhaupt versetzt das dicke Ding selbst erfahrene Motorradfahrer wieder in den Novizen-Modus. Dritte Fahrstunde oder so. Beim Anhalten bloß immer festen Halt suchen…. Wenn der Apparat zur Seite kippt ist Schicht. Immerhin hilft ein Rückwärtsgang per E-Starter beim Rangieren.

Perfekter Massenausgleich, so geht‘s

Doch wer will schon lange E-Startern und Rangieren, wenn er so einen Prachtkerl rauslassen kann: Frei saugenden Sechszylinder, 1600 Kubik. Wo gibt’s denn sowas? Na hier. Nach dem Zünden wundern sich selbst gestandene Fahrensleute. Denn dieser Motor läuft schon ohne dass man es merkt. Reihensechszylinder besitzen nicht nur im Physik-Lehrbuch einen perfekten Massenausgleich, sondern auch in der Praxis. Vibrationen im Stand: keine. In Verbindung mit dem zunächst sehr verhaltenen Klang erschwert das die ersten Anfahrmanöver. Es fehlen die gewohnten Bezugspunkte. Doch das ist schnell gelernt und macht Platz für Überraschung, die schnell Richtung Begeisterung wechselt. Denn holla, das Ding marschiert. Klar ist Masse träge, vor allem so viel Masse. Aber der motivierte 1,6-Liter richtet das mit seinen 160 PS und 175 Newtonmetern, von denen die meisten schon recht früh parat stehen. So ab drei-, viertausend Touren schiebt er mit Pracht. Nicht nur akustisch, sondern auch längsdynamisch, schiebt den Horizont recht flott Richtung Verkleidungsscheibe. Dank Schaltassistent kann der Gashahn beim Hochschalten offen bleiben, Zug am Fußhebel genügt.

Aus cremig wird zornig

Auf dem ersten freien Stück darf der Motor dann richtig drehen. Noch fix den Modusschalter auf Dynamic geklickt und ab geht’s. Richtung fünf, sechs, sieben. Hui, aus dem cremigen Schmeichler wird ein zorniger Kerl mit aggressivem Ansaugkreischen-und fauchendem Auspuffsound. Passt eigentlich gar nicht zum betulichen Charakter des dicken Tourers, macht aber Spaß. Ganz ehrlich, Motorfreunde können sich das Lachen nicht verkneifen, wenn dieser Sixpack den Sound der Stereoanlage und die Windgeräusche überstimmt. Schade, dass es sowas anderswo kaum noch gibt: Sechszylinder-Sauger, toll.

Doch Obacht, frisch euphorisisert mit dem entsprechenden Schwung in Kurven reinstechen ernüchtert. Zu hoch das Gewicht, zu entkoppelt das Fahrgefühl, zu touristisch die Sitzposition. Jedenfalls für den Novizen. Grand America bleibt da konsequent komfortabel, relaxed. Spürbar auch bei den Modi der wählbaren Adaptivdämpfer. Cruise ist soft. Punkt. Man fühlt förmlich die großen Öldurchlässe in den Dämpfern. Doch „Road“ ist auch soft. Nur ein bisschen weniger. Da hilft nur eins: drauf einlassen. Die Füße auf die Trittbretter links und rechts am Motorgehäuse ablegen, Scheibe elektrisch justieren und entspannen. Vielleicht kurz dem Infotainment widmen, das sich sich über Tasten und ein Wahlrad am Lenker steuern lässt. Dort kann der Pilot auch die Sitzheizungsintensität regeln oder den Bordcomputer.

Sound? Sechszylinder plus Stereo-Kick

Einfach nur fahren? Wo denken sie hin. Doch die Sache mit dem Soundtrack aus den Lautsprechern hat schon was. Klar bei hohem Tempo verfliegen die Töne, doch beim moderaten Crusing verdoppelt es die Freude. Und man teilt sie mit der Umgebung. Apropos Umgebung: die besteht beim Motorrad ja immer auch aus den Elementen. Vor allem bei Regen. Erlebbar wenn so ein kühler Bach den Rücken runter bis zum Hintern rinnt. Doch wer auf Tempo bleibt, wird erst ziemlich spät so richtig nass, ein großer Teil des Schlamassels wird abgeleitet. Wir haben das für sie ausprobiert. Nicht ganz freiwillig aber intensiv. Intensiv. So wie das ganze Bike sich anfühlt. Irgendwo im Grenzbereich zwischen Motorrad und Auto.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-k-1600-grand-america-fahrbericht/

Neuer Opel Combo (2019) — 1 Tonne Nutzlast, 4.400 Liter Laderaum

Mit Platz für zwei Europaletten, Dachklappe und 19 Assistenzsystemen kommt der neue Opel Combo Kastenwagen im September 2018 auf den Markt.

Die fünfte Combo-Generation hat Opel gemeinsam mit PSA entwickelt, die Pkw-Variante haben wir schon vorgestellt. Citroën Berlingo und Peugeot Partner sind die Schwestermodelle des kleinen Kastenwagens. Den Combo liefert Opel in zwei Längen: Die kurze Variante ist 4,40 Meter lang, die Langversion kommt auf 4,75 Meter.

Platz für zwei Europaletten

Zwei Europaletten lädt auch die kurze Version ein. Durch eine Klappe in der Trennwand passen bis zu 3,09 Meter lange Gegenstände in den Transporter. Gegen Aufpreis schafft bei der Version mit Heckflügeltüren eine Dachklappe Platz für längere Gegenstände wie etwa Leitern, die bis zu 100 Kilogramm wiegen dürfen. Die Zuladung von 1.000 Kilogramm überwacht optional eine ab 2019 lieferbare Überladungsanzeige. Je nach Ausstattung packt die Kurzversion bis zu 3,8 Kubikmeter ein. Der Radstand beträgt 2,785 Meter.

Bis zu fünf Sitzplätze im Combo

Die Langversion mit 2,975 Meter Radstand bietet ein Ladevolumen von bis zu 4,4 Kubikmeter und lädt Gegenstände von bis zu 3,44 Meter Länge. Zu den beiden Karosserievarianten kommen drei Sitzvarianten: Den Combo gibt es mit zwei oder drei Sitzen in der Kabine und auch mit einer zweiten Sitzreihe als Fünfsitzer. Die Sitzbank kann nach vorn geklappt und die Trennwand verschoben werden.

Höhergelegte Baustellen-Variante

Motoren und Getriebe entsprechen jenen im Combo Life. Dort gibt es einen Dreizylinder-Turbobenziner mit 110 PS und zwei Vierzylinder-Diesel mit 102 und 130 PS. Gegen Aufpreis hat der Combo Intelligrip-Fahrprogramme mit Kennlinien für unterschiedliche Untergründe. Wer Baustellen befahren möchte, kann ein Paket bestellen, das die Karosserie um drei Zentimeter höherlegt und auf größere Räder stellt. Zu dem Baustellen-Paket gehören auch Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse.

Kamera-Rückspiegel und Abbiege-Assistent

Neben Komfort-Merkmalen wie einer Zweizonen-Klimatisierung, beheizbarem Fahrer- und Beifahrersitz sowie Lenkrad bietet Opel diverse Assistenzsysteme an, die im Alltag helfen sollen. Neu ist, dass die Rückfahrkamera auch als Ersatz für den Innenspiegel genutzt werden kann: Die Kamera schickt permanent ein Bild auf den Monitor und zeigt einen Bereich von vier bis 30 Metern hinter dem Auto an. Eine zweite Kamera im Beifahrer-Außenspiegel schaltet sich ein, sobald der Fahrer nach rechts blinkt. So sieht der Fahrer in den Toten Winkel hinein. Sensoren überwachen die Seite und piepen, sobald sich das Auto einem seitlichen Hindernis nähert. Nach vorne überwacht der Combo den Verkehr mit einem Frontkollisionswarner, der Fußgänger erkennt und automatisch bremst. Weitere Assistenten helfen beim Spurhalten, erkennen Verkehrsschilder und Müdigkeit.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/opel-combo-kasten-2019/

Beach-Patrol an der Adria — Jeep Wrangler für die Carabinieri

Zum ersten Mal gehen in diesem Sommer die italienischen Carabinieri an den Stränden zwischen Rimini und Riccione auf Streife. Ihr Einsatzfahrzeug: Ein speziell präparierter Jeep Wrangler.

Nach dem Vorbild der „Beach-Patrol“ aus den USA wird es künftig in Italien erstmals eine eigene Strandpatrouille der italienischen Staatspolizei Carabinieri geben. In einem feierlichen Akt übergab Fiat-Chrylser-Chef Sergio Marchionne höchstpersönlich die Schlüssel für das neue Einsatzauto an Carabinieri-Kommandeur Giovanni Nistri.

Bei dem neuen Streifenwagen im klassischen, dunkelblauen Carabinieri-Design handelt es sich um einen kurzen Dreitürer-Wrangler der noch aktuellen JK-Baureihe, die Nachfolge-Generation kommt in Europa erst im Herbst auf den Markt. Motorisiert mit dem 200 PS starken 2,8-Liter-Vierzyinder-Turbodiesel geht künftig eine zweiköpfige Besatzung auf Streife. Einsatzort sind die Strände der Romagna Riviera, und hier besonders ein 30 Kilometer langer Strand zwischen Cattolica und Bellaria inklusive der Ferienorte Rimini und Riccione.

Höherlegung für den Polizei-Jeep Wrangler

Für den Einsatz am Meer bekam der Jeep Wrangler für die Carabinieri noch einige Umbauten aus dem Zubehörprogramm von Mopar. Ein Fox-Performance-Fahrwerk bringt 50 Millimeter mehr Bodenfreiheit und Platz für die größeren 32-Zoll-Reifen, die von zusätzlichen Kotflügelverbreiterungen abgedeckt werden. Ein neuer Lenkstabilisator und die schwarzen „Performance Gladiator“ Leichtmetallräder in 17 x 8,5 Zoll gehören ebenfalls zum Zubehörpaket.

Die polizeispezifische Umrüstung umfasst zusätzliche Blaulicht-LED-Blitzer an Front, Heck und hinter der Windschutzscheibe, ein Blaulicht-Rundsignal über dem Reserverad, LED-Zusatzscheinwerfer am Windschutzscheibenbügel, Halter für Maschinenpistolen und Signalkellen sowie ein portables Funkgerät.

Für Italien ist der neue Polizei-Wrangler eine Premiere, wenn er in der kommenden Feriensaison erstmals zum Einsatz kommt. Bislang gab es keine vergleichbaren Streifenfahrten an den Urlauberstränden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/jeep-wrangler-polizei-carabinieri-italien-strand/

Neuer Citroen Berlingo (2018) — Euro 6d-Temp, 4.400 Liter Laderaum und 20 Assistenten

Ende 2018 fährt Citroën die dritte Generation des Berlingo Kastenwagens aus den Produktionshallen. Das seit 1996 1,5 Millionen Mal produzierte Nutzfahrzeug ist der eineiige Zwilling des Peugeot Partner.

Der neue Citroën Berlingo im Kastenwagen-Trimm kommt in zwei verschiedenen Fahrzeuglängen auf den Markt. Die M-Variante misst 4,40 Meter und die XL-Variante 4,75 Meter. Zudem stehen zwei Ausstattungsvarianten zur Wahl: Worker und Driver. Wie die Namen schon erahnen lassen, soll der Worker mit seinen bis zu drei Sitzen in der ersten Reihe und der Höherlegung um drei Zentimeter robusteren Ansprüchen genügen während der Driver sich als fahrendes Büro anbietet.

Heckklappe oder Flügeltüren

Von außen unterscheidet sich der neue Citroën Berlingo Kastenwagen von seinem Vorgänger vor allem durch die stärker vorwärts ausgerichtete Windschutzscheibe und den höheren sowie kürzeren Vorbau. Den Zugang zum bis zu 4.400 Liter fassenden Laderaum ermöglichen entweder eine Heckklappe oder zwei seitlich öffnende Flügeltüren. Die Nutzlast beträgt je nach Größe 650 bis 1.000 Kilogramm. Die maximale Anhängelast beträgt 1.500 Kilogramm. Dank der gleichgebliebenen Innenbreite zwischen den Radkästen (1,23 m) können bis zu zwei Europlatten transportiert werden.

Citroën Berlingo basiert auf EMP2-Plattform

Der auf der neuen Plattform EMP2 basierende Franzose kommt mit einem 110 PS starken Benzinmotor in Kombination mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe sowie einem 130 PS starken Benziner mit Achtgang-Automatik auf den Markt. Seitens der Dieselaggregate stehen vier Varianten von 75 bis 130 PS mit Schaltgetriebe (BlueHDi 75, BlueHDi 100, BlueHDi 100 Stop&Start, Blue HDi 130 Stop&Start) oder Achtgang-Automatikgetriebe (BlueHdi 130 Stop&Start) zur Wahl. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-Temp.

Zwanzig Fahrerassistenzsysteme

Der Citroën Berlingo Kastenwagen kommt mit vier Konnektivitätstechnologien und zwanzig Fahrerassistenzsystemen und auf den Markt. Darunter eine Überlastanzeige, die den Fahrer informiert, wenn die maximale Zuladung überschritten wird, Surround Rear Vision, ein aktiver Geschwindigkeitsregler und -begrenzer mit Bremsfunktion und ein aktiver Spurhalteassistent. Über eine Ladeschale in der Mittelkonsole können zudem Smartphones induktiv geladen werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/citroen-berlingo-2018-kastenwagen/

Neuer Peugeot Partner (2018) — Sechs Motoren und bis zu 4.400 Liter Laderaum

Peugeot lässt ab November 2018 den neuen Partner auf die Straße. Erstmals finden die Kunden ihr Nutzfahrzeug serienmäßig mit dem i-Cockpit ausgestattet. Sechs Motoren und jede Menge Fahrerassistenzsysteme stehen zur Auswahl.

Der in der Standardversion 4,40 Meter und in der längeren Ausführung 4,47 Meter lange Peugeot Partner kommt mit zwei neuen Versionen auf den Markt. Die Grip-Version richtet sich primär an Gewerbekunden, die schwere, dreckige oder lange Ladung transportieren und regelmäßig zu dritt unterwegs sein müssen. Die Asphalt-Version des auf der EMP2-Plattform (Efficient Modular Platform) basierenden Partners dient dem Kunden mehr als Business-Center mit mobilem Schreibtisch auf dem mittleren Sitz der Frontreihe und Ledersitzen. Gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern bietet Peugeot zudem Umrüstangebote vom Rettungsdienst und Assistance, Pick-up, über Lieferungen, Isotherm bis hin zur Allradlösung und weiteren an.

Bis zu 4.400 Liter Ladevolumen

Das Ladevolumen beträgt zwischen 3.300 und 4.400 Litern, die Nutzlast zwischen 650 und 1.000 Kilogramm – je nach Variante. Im Cockpit stehen weitere 113 Liter Ablagefächer inklusive eines großen Handschuhfachs, das einen 15 Zoll großen Laptop schlucken soll, zur Verfügung. Die Laderaumlänge variiert zwischen 1,80 und 3,44 Meter, je nachdem, ob sich für die Version mit Durchladeklappe entschieden wurde, oder nicht.

Aktuelles Infotainmentsystem

In puncto Infotainment zeigt sich der Partner auf dem aktuellen Stand. So bietet er Verbindungsmöglichkeiten per Mirror Link, Apple Carplay und Android Auto. Die Bedienung erfolgt optional über einen acht Zoll großen Touchscreen. Die weiteren Besonderheiten des serienmäßigen i-Cockpits sind ein unten und oben abgeflachtes Lenkrad und das höher installierte Kombiinstrument. Gleichzeitig bietet Peugeot zwei Pakete an: Monitoring und Tracking. Flottenmanagern werden zusätzlich drei weitere Pakete angeboten: Connect Fleet Management, EcoDriving und Geolokalisation.

Zwei Benziner, vier Diesel

Antriebsseitig kommt der neue Franzose bei den Benzinern mit zwei Leistungsstufen von 110 bis 130 PS inklusive Partikelfilter daher. Bei den Dieselaggregaten stehen vier Varianten mit 75 bis 130 PS sowie Partikelfilter und SCR-Technologie zur Wahl. Generell steht beim neuen Peugeot Partner äußerst viel optional zur Wahl, wie ein Blick auf die Fahrerassistenzsysteme verrät. So bietet Peugeot seinen Kunden die elektrische Parkbremse, einen adaptiven Geschwindigkeitsregler, eine Verkehrsschilderkennung, die Anhängerstabilisierung, einen Fernlichtassistenten, einen Totwinkelassistenten, das schlüssellose Zugangs- und Startsystem und einen Überladewarner gegen Aufpreis zur Verfügung. Letzterer soll ab 2019 mit einer weißen und mit einer gelben Lampe darauf aufmerksam machen, dass 90 Prozent beziehungsweise mehr als 100 Prozent der der zulässigen Gesamtmasse erreicht sind.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/peugeot-partner-2018-i-cockpit/

Saudische Rennfahrerin feiert im Jaguar F-Type den World Driving Day

Ein historischer Tag für alle Frauen in Saudi-Arabien. Sie müssen nicht mehr auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, sondern dürfen endlich selber ans Steuer. Was in anderen Ländern eine Selbstverständlichkeit ist, war in dem arabischen Königreich aus religiösen Gründen streng verboten und wurde mit Gefängnisstrafe geahndet. Jetzt hat der König das Verbot nach jahrzehntelangen Protesten von Frauenrechtsaktivistinnen aufgehoben. In diesen Tagen werden in Saudi-Arabien die ersten Fahrausweise für Frauen ausgestellt. Seit dem 24.06. dürfen sie offiziell auf den Straßen des Landes unterwegs sein.

Zur Feier des Tages, der von Jaguar zum „World Driving Day“ ausgerufen wurde, drehte die saudische Rennfahrerin Aseel Al Hamad eine Runde mit einem Jaguar F-Type. „Das war eine Premiere, noch nie bin ich in meiner Heimat selbst gefahren“ strahlt Aseel, die Autos seit ihrer Kindheit liebt. Deshalb unterstützt sie mit vollem Herzen den Appell von Jaguar an Autofans aller Geschlechter, zum ersten World Driving Day über #worlddrivingday ihre schönsten Erlebnisse am Steuer eines Autos mit anderen zu teilen.

Die Sprecherin von Jaguar Land Rover, Fiona Pargeter, betonte zu dem Ereignis, wie leicht man vergesse, was es für ein Privileg und was für eine Freude sei, sich hinter das Lenkrad eines Autos setzen zu dürfen. „Mit dem World Driving Day will Jaguar dieses für Männer und Frauen geltende Privileg nun jedes Jahr feiern“. Es sei ihr eine besondere Freude, dass Jaguar Land Rover nun auch die Universität von Saudi-Arabien als offiziellen Partner in sein Netzwerk zum Austausch über Mobilitätslösungen der Zukunft aufnehmen könne.

Bildnachweis: obs/Jaguar Land Rover Deutschland GmbH

Suzuki Leser Test Drive — 10 von 10 Punkten

Bei einem exklusiven Testdrive-Wochenende konnten sechs Leserinnen und Leser von AUTOStraßenverkehr den neuen Suzuki Swift Sport noch vor der Markteinführung in den bergen Andalusiens Probe fahren.

Mehr Leistung, weniger Gewicht: Das ist die einfachste Formel in der Sportwagenentwicklung. Nur umzusetzen ist sie nicht immer so einfach. Beim neuen Swift Sport passt das; der Neue wiegt weniger, leistet mehr (siehe Fahrbericht in AUTO 11/2018) und soll Fahrfreude und Performance in den Mittelpunkt stellen.

„Stimmt“, sagt Tobias Binhack, als er in den Bergen hinter Marbella aus dem gelben Swift Sport steigt, der für die Dauer dieses Tages sein Swift Sport ist – seiner und der seiner Frau Tatjana Oreskovic. Noch vor dem Verkaufsstart konnten die beiden und vier weitere Gewinner Suzukis neuen Kleinwagensportler in Andalusien kennenlernen.

„Der wäre genau mein Auto“, sagt Tatjana, die seit Jahren einen normalen Swift bewegt. „Mit dem bin ich sehr zufrieden. Aber so ein neuer Sport ist auf einem ganz anderen Niveau als mein alter.“ Mit ihrem Mann müsste sie nicht lange diskutieren. Der meint, kaum dass er am Steuer sitzt: „Den würde ich sofort nehmen. Klein und handlich, aber stark genug, um die Größeren zu ärgern.“

Kein Krawallbruder, aber flink und agil

Oder so, als hätte der neue Suzuki Swift Sport einfach das Zeug dazu, die Testdrive-Teilnehmer auf den Bergstraßen Richtung Ronda sofort zu überzeugen. „Der Swift passt gut auf die schmalen und kurvigen Straßen“, sagt Jan H. Heinrichs, „überhaupt nicht krawallig, aber schnell und leichtfüßig. Er macht wirklich Spaß.“ Sein Bruder Frederik hatte sein Smartphone mit dem Infotainment-System verbunden, und bei soften Elektroklängen surften die zwei von einem Aussichtspunkt zum anderen.

Im Hinterland der Costa del Sol quälten sich Rennradfahrer die steilen Hänge hoch, kämpften gegen den Wind und – ihren Gesichtern nach zu urteilen – nicht selten auch mit dem inneren Schweinehund. Der Swift Sport musste sich dagegen überhaupt nicht quälen. 140 Turbo-PS, weniger als 1.000 Kilo Gewicht. „Und eine tolle Lenkung: präzise und mit guter Rückmeldung. Auf den kleinen Straßen hat das echt gepasst, aber auch vorher auf der Autobahn war das Auto nicht nervös oder unruhig. Es kann beides“, findet Frederik Heinrichs.

Niki Schelle, Rallyefahrer und einer der Tester, die in die Abstimmung von Fahrwerk und Lenkung eingebunden waren, freut das: „Härter lässt es sich immer machen. Die Frage ist aber, ob das Auto dadurch besser wird. Und Suzuki war es wichtig, dass der Swift Sport auch ohne Sperr­differenzial seine Kraft auf den Boden bringt.“

„Das tut er“, sagt Daniel Wurster, „140 PS, das hört sich erst mal nicht spektakulär an. Aber tatsächlich musst du mal eingestiegen sein, um dieses Auto zu verstehen, um es zu erfahren. Sonst glaubt man nicht, was damit geht. In einem Ranking ,Fahrspaß pro Euro‘ wäre der neue Swift Sport ganz vorne dabei. Ein bisschen Luft ist noch beim Infotainment, aber sonst? 10 von 10 Punkten.“ Sein Kumpel Markus Sperling nickt: „Das Auto macht es dir leicht. Es rückt den Fahrer ins Zentrum, und je mehr du aufs Fahren achten musst, desto besser fühlt der Swift Sport sich an. Du merkst das geringe Gewicht, der Motor passt gut zum Auto. Selbst bei 50 im sechsten Gang ist er fahrbar. Sollten sie uns den Rückflug streichen“, sagt Markus, „nehmen wir gerne den Suzuki für den Heimweg.“ Sicher? „Klar doch“, sagt Daniel, „ich hätte Lust auf ein paar Tausend Kilometer mehr.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/suzuki-leser-test-drive-2018/

Bosch Halbleiterfabrik — Neues Werk in Dresden startet 2021 die Produktion

Bosch baut ein neues Werk in Dresden, wo ab dem Jahr 2021 Halbleiter enstehen soll. Künstliche Intelligenz wird den Produktionsprozess steuern. 700 Arbeitsplätze werden entstehen.

Der Automobilzulieferer Bosch stellt, analog zu seinen Kunden, die Weichen in Richtung Elektromobilität. In Dresden wird ein neues Halbleiterwerk geplant, für das jetzt der Grundstein gelegt wurde. Es ist die zweite Fabrik für Halbleiter von Bosch nach dem Standort im schwäbischen Reutlingen.

Die Basis der Halbleiter ist eine kleine, sehr dünne Siliziumscheibe. Bosch wird in der neuen Fabrik Scheiben mit 300 Millimeter Dicke produzieren. Davon verspricht sich das Unternehmen höhere Skaleneffekte als von dünneren Bauteilen. Mehrere Wochen dauert die Herstellung der kleinen Siliziumscheiben, die Arbeitsschritte sind komplex und zahlreich.

Riesiges Datenvolumen in der Produktion

Kleinste Staubpartikel in der Luft würden die Halbleiter massiv beschädigen, weshalb die Produktion in einem Reinraum erfolgt. Das geschieht weitestgehend automatisiert. Künstliche Intelligenz im Computernetzwerk der Anlage analysiert und optimiert die Fertigungsabläufe eigenständig. Das kann der Rechner schneller als der Mensch. Die Menge der anfallenden Produktionsdaten ist immens: umgerechnet 500 Textseiten pro Sekunde. An einem Tag kämen somit über 42 Millionen beschriebene Blatt Papier mit einem Gesamtgewicht von 22 Tonnen zustande.

Für die Region bedeutet der Bosch-Standort die Schaffung neuer Arbeitsplätze, auch für Akademiker: „Für diese vernetzte und automatisierte Produktion suchen wir kreative Köpfe – vor allem Experten in der Halbleitertechnik, wie Prozessingenieure, Mathematiker oder auch Softwareentwickler“, erklärt Werksleiter Otto Graf.

700 neue Arbeitsplätze

Ende 2019 soll die Fabrik fertiggestellt sein. Anfang 2020 kommen die ersten Mitarbeiter, erst dann beginnt die Vorbereitung der Produktion. Den Start einer Pilotserie von Halbleitern „made in Dresden“ stellt Bosch für das Jahr 2021 in Aussicht. Bei voller Auslastung des Werks will Bosch am Standort Dresden 700 Menschen beschäftigen.

Bosch hat sich nach einem weltweiten Städtevergleich für Dresden als Heimat der neuen Halbleiterfertigung entschieden. „Die Landeshauptstadt besitzt ein ausgezeichnetes Mikroelektronik-Cluster“, sagte Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel. Zulieferer, qualifizierte Dienstleister und Abnehmer sind in der Region angesiedelt. Dazu zählen auch die Autohersteller Porsche und BMW, beide im knapp über 100 Kilometer entfernten Leipzig mit Produktionsstätten vor Ort. In Sachsen werden auch die elektrischen bzw. elektrifizierten BMW-Modelle i3 und i8 gebaut.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bosch-halbleiterfabrik-dresden/

Technik gegen Schlaglöcher — Neues Dämpfersystem im Ford Focus

Ford erklärt mithilfe eines interaktiven Fahrwerkssystems inklusive adaptiver elektronischer Dämpferregelung CCD (Continuously Controlled Damping) Schlaglöchern den Krieg. Dabei wird allerdings nicht die Fahrbahn vor dem Fahrzeug abgescannt.

Das für die 5-türigen Ford Focus-Limousinen mit Multilink-Hinterachse erhältliche System setzt im Zwei-Millisekunden-Rhythmus die Informationen der Federung, der Lenkung und der Bremse um und passt das Ansprechverhalten der Stoßdämpfer an. Schon das Überrollen der vorderen Schlaglochkante soll ausreichen, die Federung der Vorderachse entsprechend anzupassen. Die Informationen der Vorderräder dienen den Hinterrädern als Information, so dass die Federung entsprechend „gewarnt“ ist. Dass diese Technik kein Wunschdenken, sondern tatsächlich funktionsfähig ist, zeigen Tests auf der 1,9 Kilometer langen Rüttel- und Holperstrecke auf dem Lommel Proving Ground in Belgien. Hier werden einige der namhaftesten, schlimmsten Schlaglochpisten der Welt zu Testzwecken realistisch nachgebildet.

JLR forscht einen Schritt weiter

Jaguar Land Rover zeigt mit seinem MagneRide-System für Range Rover Evoque und Discovery Sport, eine ähnliche Technologie. Gleichzeitig erforschen die Briten aktuell ein System, das bereits vor dem Fahrzeug den Untergrund erkennt und das Allradsystem auf den zu erwartenden Schlupf konfiguriert.

Bleibt abzuwarten, ob diese Technik auch bald für die Früherkennung von Schlaglöchern zu nutzen ist.

Im Audi A8 ohne Holpern zum Ziel

Bei Audi sorgt die adaptive Luftfederung für eine nahezu holperfreie Fahrt auch über Schlaglöcher. Das unterschiedlich ausgeführte System kommt in verschiedenen Baureihen zum Einsatz ist wie folgt aufgebaut: In den Federbeinen der Vorderachse umschließen die Luftfedern die Stoßdämpfer, an der Hinterachse sind beide Bauteile voneinander getrennt angeordnet. Im Audi A8 sind übrigens auch an der Hinterachse Luftfederbeine verbaut. Das zentrale Fahrwerk-Steuergerät (Elektronische Fahrwerkplattform) regelt die Dämpfer im Millisekunden-Takt für jedes Rad einzeln – abhängig von der Beschaffenheit der Straße, dem Stil des Fahrers und dem Modus, den er im Fahrdynamiksystem einstellt. Elektromagnetische Dämpferventile variieren den Volumenstrom der Hydraulikflüssigkeit. Abhängig vom Modell differiert die Einbaulage des Kompressors sowie die Anzahl der zu füllenden Druckspeicher.

So entstehen Schlaglöcher

Durch rissig gewordene Stellen im Asphalt dringt Regenwasser unter die Fahrbahndecke. Bei stetigem Dauerfrost gefriert das Wasser zu Eis und dehnt sich zu allen Seiten aus, die Fahrbahndecke wölbt sich nach oben. Steigen die Temperaturen wieder an schmilzt das Eis und es bleiben instabile Hohlräume zurück. Unter den hohen Fahrzeuggewichten stürzen diese Hohlräume in sich zusammen und der Schaden wird sichtbar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/schlagloecher-federung-ford-jlr-audi/

VW Jetta Bonneville Speed Week — Rekordmarke 335 km/h als Ziel

VW baut einen Jetta für die Bonneville Speed Week, die vom 11. bis 17. August 2018 auf den Salzseen in Utah ausgetragen wird. Der Jetta hat einen Zweiliter-TSI und soll mit mindestens 335 km/h einen bestehenden Rekord brechen.

Nach dem Sieg bei Pikes Peak plant Volkswagen in den USA den nächsten Rekord: Ein Jetta soll auf dem Salzsee in Utah mindestens 335 km/h erreichen. Mit einem Motor, der so ähnlich noch dieses Jahr in Serie kommen soll: Der Jetta GLI wird genau wie das Rekordfahrzeug von Zweiliter-TSI der Baureihe EA 888 angetrieben. Die Leistung gibt VW nicht an, doch sie wird vermutlich deutlich oberhalb der Serie liegen.

Werbung für Jetta GLI

Helfen soll der sehr günstige CW-Wert von 0,27. VW-Nordamerika-Chef Hinrich J. Woebcken sagt zu dem Projekt: „Wir wollen die sportlichen Anlagen des Jetta betonen und die Kunden für den kommenden Jetta GLI begeistern.“ Das Rekordfahrzeug ist deutlich tiefergelegt, hat glatte Scheibenräder und einen Bremsfallschirm. Der Innenraum ist komplett ausgeräumt, der Fahrer schaut auf TFT-Instrumente, ein Überrollbügel und ein Schalensitz mit Fünfpunktgurten schützen ihn.

Bereits in 2011 konnte der VW Jetta Hybrid den Rekord für das schnellste Hybridmodell einsammeln, 2012 legte die Hybridlimousine noch einen drauf und holte den Speedrekord in der Klasse für 1,5-Liter-Benziner mit Einspritzung.

Hybrid-Jetta fuhr 300 km/h

Auf Basis des Jetta Hybrid mit 1,4-Liter-TSI-Motor und einer Systemleistung von 170 PS entstand für den Rekordversuch in Wolfsburg eine rund 300 PS starkes Geschoss. Äußerlich blieb der Jetta weitgehend unangetastet. Er wurde lediglich extrem tiefergelegt und mit Spezialreifen- und Felgen bestückt. Zudem wurde der Innenraum nahezu ausgeräumt.

Im Mittel aus zwei Läufen schraubte der VW Jetta Hybrid dann den Rekord auf 299,842 km/h. Als Spitzengeschwindigkeit wurden sogar 301,184 km/h erreicht. Dennoch haben die Teammitglieder bereits neue Ziele benannt. im kommenden Jahr will man in den 200 mph-Club (321,87 km/h) eintreten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-jetta-bonneville-2018/

Volvo S90 Excellence — Luxus-Limousine aus China auch für Deutschland

Volvo hatte bereits 2016 auf der Guangzhou Motor Show die Luxus-Limousine S90 Excellence gezeigt, die in China für den weltweiten Markt gebaut wird. Jetzt startet die lange Luxuslimousine in Deutschland.

Bereits auf der Peking Motor Show 2016 hatte Volvo einen ersten Blick in den luxuriösen Innenraum des Volvo S90 Excellence gezeigt. 2017 kam das Modell schon auf ausgewählten Märkten in den Handel. Jetzt erfolgt der Marktstart in Deutschland. Einzig vefügbarer Motor für den Volvo S90 L Excellence ist der Plug-in-Hybrid T8 Twin Engine AWD mit 390 PS. Zu haben ist die lange Luxuslimousine zu Preisen ab 108.460 Euro.

Kernstück des Innenraumkonzepts des um 12 Zentimeter verlängerten S90 ist der Wegfall des Beifahrersitzes, an dessen Stelle ein variables Modul tritt. Dadurch ergibt sich für die Fondpassagiere ein deutlich verbessertes Raumgefühl sowie ein uneingeschränktes Sichtfeld nach vorn.

Im Fond haben die Volvo Designer komfortable Sitze und ein zentrales Steuerelement ergänzt, über das sich unter anderem die beheiz- und kühlbaren Glashalter, das Soundsystem, die Massagefunktion und ein großer Multimedia-Bildschirm bedienen lassen. Zwischen den Sitzen befindet sich ein Kühlschrank, der neben Platz für Getränke auch zwei handgefertigte Kristallgläser der schwedischen Manufaktur Orrefors beinhaltet.

Die Lounge Console bietet drei Modi

Der Lounge Console genannte Hocker lässt sich in drei Varianten nutzen. Im Entspannungsmodus fährt der Sitz ganz zurück, während die Füße auf dem beheizten Hocker ausruhen. Die Schuhe lassen sich dabei in einem Fach in der Konsole verstauen.

Im Unterhaltungsmodus, fährt der Bildschirm in eine für das Auge angenehmere Position. Somit kann man relaxt seinen Lieblingsfilm genießen. Der Fahrer wird dank der drahtlosen Kopfhörer von Bowers & Wilkins dabei nicht abgelenkt.

Im Business-Modus lässt sich Lounge Console auf Knopfdruck in einen vollwertigen Arbeitsplatz verwandeln. Dabei kann man dank des ausklappbaren Tisches und dem großen Bildschirm in Ruhe Mails bearbeiten oder Videokonferenzen abhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/volvo-s90-excellence-luxus-limousine-aus-china/

E.On Drive Ready — Solarstrom für Haushalt und Elektroauto

Ein Elektroauto ist dann maximal umweltfreundlich, wenn es mit Strom betrieben wird, der aus regenerativen Quellen gewonnen wird. E.On bietet jetzt mit Drive Ready einen Ladeanschluss in der Garage für die Solaranlage im Haushalt an.

Es gibt Menschen, die Elektroautos als generell emissionsfrei erachten. Das ist, der versierte Leser weiß das selbstverständlich, nicht ganz richtig. Je nach der Herstellungsart des in der Autobatterie gespeicherten Stroms entstehen auch bei dieser Form der Energieproduktion Abgase, zum Beispiel bei Kohlekraftwerken.

Der maximale Umweltvorteil eines elektrisch angetriebenen Autos entsteht, wenn der Strom dafür aus regenerativen Quellen gewonnen wird. E-Auto-Besitzer mit eigener Solaranlage auf dem Haus- oder Garagendach können ganz sicher sein, dass sie sich umweltfreundlich fortbewegen.

Das kann mit einem neuen Produkt des Energiekonzerns E.On gelingen. Unter dem Namen Drive Ready bietet das Unternehmen eine neue Lösung für die Installation von Solaranlagen bei Privathaushalten an. Bei der Konfiguration der Anlagen kann künftig neben dem Energiebedarf des Haushalts auch gleich der Stromverbrauch eines Elektroautos mit bedacht werden. Bei der Installation werden dann auch entsprechende Kabel vom Dach in die Garage gelegt, außerdem wird ein Ladeanschluss montiert.

Solaranlage mit Speicherbatterie

„Unsere Kunden wollen schon bei der Planung der Solaranlage sicherstellen, dass später auch genügend Strom für das Laden eines Elektroautos zur Verfügung steht. Mit Drive Ready erfüllen wir diesen Wunsch und sorgen gleichzeitig dafür, dass jederzeit und ohne viel Aufwand eine Ladelösung an den bereits mitinstallierten Ladeanschluss angebracht werden kann“, erklärt Sebastian Eisenberg, der bei E.On für das Geschäft mit Solarenergie zuständig ist.

Auch eine Speicherbatterie für das Haus bietet E.On an, damit Solarstrom auch dann zur Verfügung steht, wenn die Sonne einmal nicht scheint. Ein Kunde, der sich mit Solarstrom selbst versorgt und neben dem Strom für Fernseher, Kühlschrank und Co. auch das Elektroauto mit der Energie der Sonne versorgt, ist für einen Energieversorger wie E.On auf den ersten Blick natürlich ein Problem, denn ein Vertrag mit monatlichen Abschlagszahlungen wird nicht mehr abgeschlossen. Genau hier setzt das neue Geschäftsmodell an. Am Verkauf und der Montage der Solaranlage verdient E.On Geld, außerdem kann dem Drive Ready – Kunden künftig auch ein spezielles Fahrstromangebot, zum Beispiel in Form einer Prepaid-Karte für Ladesäulen, unterbreitet werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/eon-solarstrom-fuer-elektroautos/

Car Connectivity Consortium — Der digitale Autoschlüssel im Smartphone

Schon bald dürften wir mehr Platz in den Hosentaschen haben. Geht es nach dem Plänen des Car Connectivity Consortium, wird der Autoschlüssel zum Auslaufmodell. Eine App auf dem Smartphone soll ihn ablösen.

Nutzer von Car Sharing kennen es bereits. Anstatt mit einem Schlüssel können sie das von ihnen angemietete Auto nicht nur über eine Smartphone-App reservieren, sondern damit das Auto auch entriegeln. Zum Motorstart dient die bekannte Taste im Armaturenbrett.

Der Ersatz des Autoschlüssels durch eine Software auf dem ohnehin allgegenwärtigen Smartphone ist ein erklärtes Ziel des Car Connectivity Consortium. Das ist ein globaler Zusammenschluss von Autoherstellern, Zulieferern sowie Technikunternehmen. Über 75 Mitglieder zählt die Organisation, darunter auch der iPhone-Produzent Apple. Der MirrorLink-Standard, mit dem sich Telefoninhalte auf die Bedienoberfläche eines Infotainmentsystems im Auto spiegeln lassen, zählt zu den Entwicklungen des Car Connectivity Consortium.

Keine klobigen Autoschlüssel mehr

Die Entwicklung eines gemeinsamen Standards soll derzeitige Insellösungen einzelner Autobauer ersetzen. Auch klobige Hardwareprodukte wie der BMW Display-Key, den es aktuell für einen Aufpreis von 290 Euro zum Beispiel für den aktuellen BMW 5er zu bestellen gibt, können damit der Vergangenheit angehören.

Mit der NFC-Technologie („Near Field Communication“), mit der auch das kontaktlose Bezahlen per Kreditkarte funktioniert, sollen Autofahrer künftig das Auto entsperren und starten können. Je nach Nutzer können über die Smartphone-App verschiedene Parameter voreingestellt sein, darunter die Wohlfühltemperatur der Klimaanlage, Sitzeinstellung und der Lieblingssender. Es können aber auch verschiedene Rechte für das jeweilige Auto freigegeben und eingeschränkt werden. Das dürfte vor allem Flottenbetreiber und Mietwagenfirmen interessieren. Ein junger Mietkunde könnte zum Beispiel nur eine eingeschränkte Höchstgeschwindigkeit über sein Profil in der App zugeteilt bekommen.

Datensicherheit muss gewährleistet sein

Abo-Modell für verschieden Automodelle, wie sie unter anderem Volvo und die US-Premiummarke Cadillac schon anbieten und die zukünftig eine wachsende Konkurrenz für den Barkauf und das Leasing werden sollen, können mit dem digitalen Autoschlüssel kundenfreundlicher gestaltet werden. Vom Hersteller kann innerhalb der Smartphone-App das gewählte und bezahlte Auto freigeschaltet werden, der Kunde hat für den gewählten Zeitraum die Nutzungsrechte.

Ein wichtiger Aspekt für die Akzeptanz des digitalen Autoschlüssels bei einer breiten Zielgruppe ist natürlich neben dem Datenschutz auch die Sicherheit. Das System muss bestmöglich gegen Hackerangriffe von außen, die sich über eine Schadsoftware Zugang zu fremden Autos verschaffen können, geschützt sein. Nochmals besser als die aktuell verwendete Funktechnologie bei Schlüssel-Fernbedienungen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/smartphone-digitaler-autoschluessel/

Neues Tuning für Mini-Modelle F55, F56, F57 LCI — AC Schnitzer pumpt 235 PS in den Mini

AC Schnitzer bietet neue Tuningpakete für die Mini-Modelle F55, F56, F57 LCI an. Zu den Paketen zählen Leistungssteigerungen und optische Modifikationen.

Mini-Fahrer gelten seit jeher zu den Individualisten. Jetzt haben sie die Chance mit der Hilfe von AC Schnitzer ihren Kleinwagen zu verfeinern. 235 PS und 350 Newtonmeter, ein Ladeluftkühler und eine Schalldämpferanlage mit Soundrohr in Chrom oder auch schwarz eloxiert sorgen für einen sportlichen Auftritt. Hinzu kommen eine Tieferlegung, 19 Zoll-Felgen und Radsätze mit der AC1 Leichtmetallfelge und ein Frontsplitter. Für den Innenraum bietet AC Schnitzer ein Aluminium Cover für den iDrive System Controller, einen Aluminium-Schaltknopf, Aluminium-Pedalerie und Velours-Fußmatten.

Sehen Sie in unserem Video den „nur“ 280 PS starken AC Schnitzer Raptor auf Basis des Mini Coupé auf der Rennstrecke.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/tuning-fuer-mini-modelle-f55-f56-f57-lci-ac-schnitzer-tunt-mini-auf-235-ps/

Party mit 50.000 PS — Pikes-Peak-Fan-Fest

Man finde in Europa mal eine Großstadt mit einer halben Million Einwohner, die mal eben für eine Motorsport-Veranstaltung ihre Innenstadt absperrt, in Colorado Springs ist das ganz normal. Das „Fanfest“ des Pikes-Peak-Bergrennens ist die größte Party der Stadt.

Es ist nicht so, dass Colorado Springs ein verschlafenes Nest wäre, in dem sonst nichts los ist. Die Stadt am Ostrand der Ausläufer der Rocky Mountains hat ihre Einwohnerzahl seit den Achtziger Jahren mehr als verdoppelt und liegt aktuell bei etwa 465.000, womit die erst 1870 gegründete Stadt die zweitgrößte in Colorado hinter Denver ist.

Colorado Springs ist eine Sportstadt, das nationale olympische Komitee der USA residiert hier, es gibt diverse Trainingszentren verschiedenster Disziplinen von Bobfahren bis Ringen. Attraktionen wie die über 3.000 Jahre alte indianische Felsensiedlung Manitou Cliff Dwellings und die „Höhle des Windes“ locken im Jahr sechs Millionen Besucher an.

Pflichttermin: Sämtliche Teams stellen ihre Wagen aus

Das Zentrum der Stadt wirkt nüchtern und tagsüber fast verlassen, die Lichter der Großstadt locken am Abend viele Besucher in die Restaurants und Bars. Doch bei keiner anderen Gelegenheit des Jahres ist Colorado Springs so überfüllt, dass man auf der Hauptstraße im Stau steht – als Fußgänger wohlgemerkt. Zwei Abende vor dem Pikes-Peak-Rennen kommen sämtliche Teams in die Stadt und stellen ihre Autos aus, die Teilnahme ist Pflicht.

Den Rummel nutzen auch andere, von Lackierbetrieben, die für individualisierte Auto-Gestaltung werben, über klassische Tuningbetriebe bis zu Food-Trucks. Höhepunkt ist die Vorführung der Motocross-Akrobaten aus dem Red-Bull-Stall, die spektakuläre Stunts aufführen. Aber vor allem ist das „Fan-Fest“ für die Bewohner der Stadt Motorsport zum Anfassen.

Riechbar: Kiffen ist in Colorado erlaubt

Seit Marihuana im Bundesstaat Colorado legalisiert worden ist, riecht es in den Straßen des Zentrums zu vorgerückter Stunde zunehmend nach frisch verrauchtem Gras, der Bier-Konsum in den Kneipen ist auch nicht von schlechten Eltern. Doch einen allzu großen „Hangover“ können sich weder die Besucher noch die Teams leisten. Die rücken am kommenden Vormittag wieder Richtung Pikes Peak ab, um für das Rennen am Sonntag alles aufzubauen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/motorsport/pikes-peak-fanfest-2018/

Moovel – So geht Ridesharing

In einem futuristischen Berliner Loft, inklusive Spreeblick, standen die Moovel-Mitarbeiter rund um Dr. Randolf Wöhrl, Head of Strategic Partnerships, Rede und Antwort. Die Idee des flexiblen, bedarfsgerechten Verkehrs (Dynamic on-demand Ridesharing) ist nicht neu und bereits durch das VW-Projekt Moia aus Hannover bekannt. Die Konzepte sollen in den Innenstädten der Zukunft die Lücke zwischen öffentlichem Nahverkehr und Taxidiensten  schließen.

Es ist doch jedes Mal das Gleiche: Wie kommt man um diese Uhrzeit noch nach Hause?

Wer kennt es nicht? Man wollte eigentlich nur kurz auf einen Plausch zu Freunden und es wurde mal wieder etwas später. Mit zu wenig Bargeld für ein Taxi und keinem eigenen Fahrzeug in der Nähe muss somit die Heimreise via öffentlichen Personennahverkehr angetreten werden. Selbst in Städten wie Berlin, in denen das ÖPNV-Netzwerk sehr gut ausgebaut ist, gibt es dennoch hier und dort sogenannte „weiße Flächen“, in denen der Taktverkehr der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe nur sporadisch auftritt. Genau hier kommt Moovel ins Spiel. Bewaffnet mit dem Smartphone lässt sich über die hauseigene App ein Shuttle bestellen. Shuttle bestellen?! Zugegebenermaßen klingt das nicht sehr innovativ, aber der Clou ist das Konzept des „Dynamic on-demand Ridesharing“. Um die Reise zu starten wählt man eine der zahlreichen virtuellen Haltestellen, die Moovel selber vorgibt, die aber stets in fußläufiger Entfernung liegen. Gibt es nun noch weitere Mitfahrer, die eine ähnliche Strecke fahren möchten, erkennt der Moovel-Algorithmus dies und bündelt die Mitfahrer – „Pooling“. Dadurch, dass sich mehrere Mitfahrer ein Fahrzeug teilen – „Ridesharing“, bietet dieses Konzept eine ökonomischere Alternative zum Taxi und schont gleichzeitig die Umwelt. Die künstliche Intelligenz berechnet für jeden individuell für jeden Mitfahrer die optimale Start- und Endhaltestelle, sowie die jeweilige Fahrt- und Ankunftszeit. Um schnellstmöglich von A nach B zu gelangen, werden die Routen laufend mit Echtzeitdaten aus dem Straßenverkehr und dem ÖPNV-Netz gefüttert. Als würde das nicht schon ausreichend sein, kann der Algorithmus eine Nachfrageprognose treffen. Hierfür bündelt er ähnliche Fahrtwünsche und ermöglicht somit eine effiziente und prädiktive Flottensteuerung.

Mobilität on-demand in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben

Aktuelles Ziel von Moovel ist es, den Stuttgartern ein besseres ÖPNV-Angebot, vor allem in Gebieten oder zu Zeiten zu ermöglichen, die mit bisherigen Angeboten nicht ausreichend erschlossen sind. Die Daimler Tochter arbeitet bereits seit 2012 sehr eng mit der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) zusammen, um zusätzlich eine Tarifintegration und Intermodalität gewährleisten zu können. Einen ersten sechsmonatigen Test in der Stuttgarter City konnte man mit 20.000 Mitfahrern als Erfolg verbuchen. Gestärkt durch das Ergebnis wurde am 1.Juni das neue Angebot SSB Flex initiiert.

SSB Flex schließt die Lücke zwischen ÖPNV und Taxi. Es bietet auf der Basis einer multimodalen App zusätzliche intermodale Fahrten in Stuttgart an. Die Fahrgäste können mit dem Flex-Shuttle bequem zur nächstgelegenen ÖPNV-Haltestelle gelangen, um einen Weg direkter oder früher zurückzulegen oder um den Weg zwischen Haltestelle und Haustür bequemer zu gestalten.

Ausblick in die Zukunft

Zurück ins Berliner Loft. Dort führt Dr. Randolf Wöhrl während des eineinhalbstündigen Events in die Moovel-Welt ein. Markus Lehmann, Software Architekt und Verantwortlicher für die Künstliche Intelligenz, die hinter dem Moovel-on demand Algorithmus steht, führt auf welche Vorteile die KI gegenüber dem Menschen hat und wie Moovel dies zu seinem Vorteil nutzt. Abschließend gibt Dr. Ilja Radusch, Leiter Automotive Services und Communication Technologies des Frauenhofer Institut FOKUS, einen Einblick in die mögliche Zukunft der Mobilität in den vernetzten und automatisierten Städte von Morgen. Zurzeit wird im Berliner Stadtteil Reinickendorf auf einem digitalem Testfeld die präzise Umweltwahrnehmung und Lokalisierung im Stadtverkehr erprobt.

Wie im Endeffekt die Zukunft aussehen wird, bleibt abzuwarten. Was allerdings gewiss ist, ist der im Zuge der Urbanisierung weiter steigende Personenverkehr in den Ballungszentren. Dies bedeutet vor allem für den öffentlichen Nahverkehr eine große Herausforderung. Hier bietet Moovel mit seiner App und seinem Algorithmus eine zukunftsorientierte, mögliche Lösung – die effiziente Verbindung verschiedener Mobilitätsangebote.

 

Neue Struktur für VW-Konzern – Marken für Märkte — Skoda verantwortet Billigauto für Indien

 

Der Volkswagen-Konzern konkretisiert die unter dem neuen Chef Herbert Diess angekündigte Konzernstruktur: Die Verantwortung für verschiedene Märkte wird auf die Marken verteilt, nur China bleibt beim Konzern.

 

„Wir verteilen die Verantwortung auf mehrere Schultern. Damit können Entscheidungen künftig deutlich dezentraler getroffen werden, und der Konzernvorstand kann sich auf die übergeordneten strategischen Themen konzentrieren. Damit machen wir Volkswagen schneller, schlanker und effizienter“, so Konzernchef Herbert Diess.

VW macht USA, Seat Nordafrika, Audi Asien

In einer Pressemitteilung heißt es: „Die Regionenverantwortung im Volkswagen Konzern verteilt sich künftig wie folgt: Die Marke Volkswagen übernimmt die Steuerung für Nordamerika, Südamerika und die Sub-Sahara-Region. Seat ist für den wachsenden Markt in Nordafrika verantwortlich. Audi steuert den Mittleren Osten und die Region Asien-Pazifik ohne China. China bleibt in der Verantwortung des Konzerns. Skoda trägt künftig die Verantwortung für die Märkte Russland und Indien und soll mit dem Projekt “India 2.0„ sowie der damit verbundenen Modelloffensive der Marken Volkswagen und Skoda die Marktposition des Konzerns im Wachstumsmarkt Indien nachhaltig stärken. Die Vorbereitungen für die lokale Entwicklung und Fertigung der neuen, technisch zukunftsweisenden Volumenmodelle sind bereits in vollem Gange“.

Wer kann das Billigauto für Indien?

Der indische Markt ist besonders preissensibel. Damit steht das immer wieder gescheiterte Projekt „Billigauto“ oder Budget-Car offenbar vor der Realisierung – unter Führung der Marke Skoda. 2009 hatte Volkswagen durch Kooperation mit und Beteiligung an Suzuki versucht, auf dem indischen Markt Fuß zu fassen. Aber schon 2011 hatte Suzuki die Lust an der offenbar erdrückenden Umarmung durch die Deutschen verloren. Erst 2015 verpflichtete sich VW auch, seinen rund 20-prozentigen Anteil an Suzuki wieder zu verkaufen. Die Japaner haben mit ihrer Tochter Maruti eine beherrschende Stellung am indischen Markt – 2017 lag ihr Marktanteil bei satten 49 Prozent. Mit den „technisch zukunftsweisenden Volumenmodellen“ müssen Skoda und VW jetzt also gegen einen übermächtigen Gegner antreten.

Gelingen soll das offenbar mit einer starken Regionalisierung von Entwicklung und Produktion. In der Pressemitteilung zur neuen Konzernstruktur heißt es: „Ziel der klaren Zuordnung der Regionenverantwortung ist es, das Modellangebot auf Grundlage örtlicher Kenntnisse und Kompetenzen sowie durch intensive Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort schnell und passgenau auf die jeweiligen Marktanforderungen und Kundenbedürfnisse zuzuschneiden. Die regionale Leitmarke hat dabei die Aufgabe, die Konzernstrategie für die ihr zugeordnete Region in Abstimmung mit den Marken vor Ort zu synchronisieren und Markenaktivitäten, Partnerschaften und das Heben von Synergien zu koordinieren“. Genug zu tun also für Skoda – die ursprünglich für 2017 geplante Entscheidung, ob und wann die tschechische auf dem US-Markt startet, hat Skoda aufgrund des Engagements für das Billigauto verschoben.

Indisch-chinesisches Modell?

Eine Kooperation mit dem indischen Hersteller Tata (Eigner von Jaguar-Land-Rover) blies Skoda allerdings bereits im August 2017 ab. Daher ist auch noch nicht vom Tisch, ob das Budget-Car nicht womöglich in Kooperation mit chinesischen Landesgesellschaften bzw. Produktionspartnern entsteht. Das könnte passen, denn auf dem indischen Automarkt, schon jetzt der drittgrößte der Welt nach China und den USA, greifen ab 2020 erheblich strengere Abgas- und Crash-Gesetze. Denkbar ist auch, dass VWs und Skodas „technisch zukunftsweise Volumenmodelle“ für Indien zumindest zum Teil Elektroautos werden sollen und dafür wäre die China-Connection besonders wertvoll – das Elektro-SUV Sol E20X (s.o.) etwa dürfte eines der günstigsten E-Autos auf dem chinesischen Markt werden, während die Technik des Modularen Elektrobaukastens (MEB) viel zu teuer wäre.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-skoda-konzernstruktur-billigauto-indien/

Ferrari 250 GTO Auktions-Weltrekord — Der Auktions-Weltrekord wackelt

Im August könnte eine neue Bestmarke für Oldtimer aufgestellt werden, die bei einer Auktion verkauft wurden. Den Rekord brechen könnte der Ferrari 250 GTO, dessen Wert auf 45 Millionen US-Dollar geschätzt wird.

Der Renn-GT mit der Chassisnummer 3413GT aus der Sammlung von Gregory Whitten, ehemaliger Chefentwickler von Microsoft, ist das Highlight auf der Auktion von RM Sotheby’s am 24. und 25. August in Monterey.

Im Umfeld des Concours d’Elegance im noblen Golfclub von Pebble Beach und den historischen Rennen auf der Rennstrecke von Laguna Seca offerieren alle namhaften Auktionshäuser ein spektakuläres Angebot. Für die Versteigerer-Elite ist es das wichtigste Wochenende des Jahres. Schon jetzt hat RM Sotheby’s im Rennen um das größte Prestige die Pole Position erobert: Der Ferrari GTO wird bereits zwei Monate zuvor als teuerstes Auto gefeiert, das je auf einer Auktion angeboten wurde.

Bisheriger Rekord: 38 Millionen

Die Rekordmarke für den höchsten Zuschlag bei einem Oldtimer liegt bislang bei 38,115 Millionen US-Dollar. Das britische Auktionshaus Bonhams stellte sie 2014 in Kalifornien mit einem Ferrari 250 GTO auf. Er befand sich zuvor fast 50 Jahre im Besitz von Fabrizio Violati und gehörte zu dessen Maranello Rosso Collection.

Der 250 GTO besitzt für Oldtimersammler einen Stellenwert wie Gemälde von Leonardo da Vinci, Pablo Picasso oder Vincent von Gogh für Kunstliebhaber. Erst im April wechselte ein Exemplar (Chassis 4153GT) für 70 Millionen US-Dollar auf dem Privatmarkt den Besitzer. Dieser 1962 nach Belgien ausgelieferte Ferrari 250 GTO mit sehr guter Rennhistorie gehörte lange zur Sammlung der Gläsel-Familie.

Phil Hill fuhr diesen 250 GTO

Wie alle der insgesamt 39 von 1962 bis 1964 in Handarbeit gefertigten Ferrari 250 GTO verfügt auch das von RM Sotheby’s angebotene Exemplar über eine einmalige Historie. Es ist der dritte je gebaute GTO und wurde vor dem Verkauf von Formel-1-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Phil Hill als Testwagen für die Targa Florio 1962 genutzt. Danach übernahm ihn der 31 Jahre alte Gentleman Driver Edoardo Lualdi-Garbardi, Spross einer vermögenden Textilfabrikantenfamilie aus Busto Arsizio in der Nähe von Varese.

Der Ferrari-Privatfahrer gewann mit dem rund 300 PS starken GTO auf Anhieb die italienische Bergmeisterschaft. Im Mai 1963 verkaufte er den Ferrari an den Römer Gianni Bulgari, der damit bei der Targa Florio zusammen mit seinem Teamkollegen Maurizio Grana die 3-Liter-GT-Klasse gewann. Als Gesamtvierter waren sie bei dem Straßenrennen auf Sizilien die bestplatzierten Privatfahrer. Ende des Jahres kaufte Corrado Ferlaino aus Neapel den erfolgreichen Ferrari. Vom Werkskarossier Scaglietti ließ er die Karosserie auf den aktuellen Stand von 1964 umrüsten. Insgesamt vier 250 GTO wurden auf diese windschlüpfigere Karosserie umgebaut, die drei 1964 gebauten Exemplare lieferte Ferrari direkt damit aus. Ferlaino setzte seinen GT mit der 64er-Karosserie erstmals bei der Targa Florio ein und gewann als Gesamtfünfter erneut die große GT-Klasse zusammen Luigi Taramazzo.

Kaufpreis im Jahr 2000: 7 Millionen

Danach wurde der Ferrari mit der Chassisnummer 3413GT nach England an Dan Margulies verkauft. Weitere Besitzer waren Neil Corner und der Baumaschinen-Mogul Anthony Bamford. Nach einem Intermezzo in einer japanischen Sammlung kehrte der GTO nach England zurück und schmückte die Sammlung von L’Oreal-Chef und Rennfahrer Lindsay Owen-Jones. Im Januar 2000 kaufte Gregory Whitten diesen GTO, den er nach über 18 Jahren verkauft. Für den IT-Spezialisten könnte das ein gutes Geschäft werden: Er selbst hat damals noch 7 Millionen US-Dollar für den Ferrari bezahlt. Bei der Rekordsumme von 45 Millionen Dollar käme ein schöner Gewinn dabei heraus – Wertsteigerung pro Jahr: 2,1 Millionen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/auktion/ferrari-250-gto-auktion-rekord/

Porsche Connect — Die Zukunft ist jetzt

Fahrer, Büro, Haus und Auto können miteinander vernetzt sein – nicht irgendwann mal, sondern heute. Porsche Connect zeigt, wie es geht.

Das eigene Auto, egal ob es geschäftlich oder privat genutzt wird, ist weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Das gilt für die Produkte einer Marke wie Porsche ganz besonders. Die Vernetzung beginnt bereits mit der Erstellung einer Porsche-ID. Dieses digitale Profil für Fahrer der Marke ist die Eintrittskarte in das vielfältige Angebot von Porsche Connect.

Das Smartphone ist nach der Aktivierung von Porsche Connect das Bindeglied zwischen Fahrer und Auto, selbst wenn man gar nicht im Fahrzeug ist. Am Frühstückstisch oder im Büro kann man mit der Porsche Connect App das Ziel für den nächsten Termin eingeben. Die Route wird an das Navigationssystem im Fahrzeug gesendet. Aber Porsche Connect kann noch mehr. Noch vor dem Fahrtantritt kann über die App der Fahrzeugstatus abgerufen werden. Reicht die Tankfüllung für die geplante Strecke, oder sollte ein Stopp eingeplant werden? Ist die Batterie des Plug-in-Hybrids ausreichend geladen, um lokal emissionsfrei aus der Innenstadt zu kommen? Porsche Connect weiß die Antworten. Auf dem Weg zum Auto, das vielleicht in einer der unzähligen Seitenstraßen der Großstadt geparkt wurde, zeigt die First Mile Navigation innerhalb der Porsche Connect App den Fußweg zum Auto. Sollte man seinen Porsche auf einem großen Parkplatz oder einer langen Straße nicht sofort finden, kann man über die App die Blinker oder die Hupe betätigen.

Nach dem Einstieg geht die Navigation nahtlos vom Smartphone auf das Porsche Communication Management (PCM) im Fahrzeug über. Eine erneute Zieleingabe entfällt also. Während der Fahrt nutzt die Porsche Connect App Echtzeit-Verkehrsinformationen, um die Route zum Ziel im Minutentakt entsprechend der aktuellen Verkehrslage zu überprüfen und anzupassen. Droht ein Stau, wird dieser mit der dynamischen Routenführung entspannt umfahren. Sollte die Strecke zur Stau-Umleitung über kurvige Landstraßen führen anstatt über die verstopfte Autobahn, kann sich der Fahrer ganz klassisch an der Quer- und Längsdynamik seines Autos erfreuen.

Nie mehr zu spät

Nach der Ankunft am Ziel kann der Porsche über die Smartphone-Applikation verschlossen werden. Für die letzten Meter zum Ziel wird die Navigation wieder in der Porsche Connect App fortgesetzt. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn man sich beispielsweise in einem nur für Fußgänger zugänglichen Bereich in größeren Büroparks zurechtfinden muss. Mit der Zielführung von Tür zu Tür erreicht man seinen Termin pünktlich und ohne Stress.

Porsche Connect hilft aber auch in anderen Situationen: Im Falle einer technischen Panne, die einer Weiterfahrt im Wege steht, kann der Pannenruf direkt über die Porsche Connect App erfolgen. Die Leitzentrale von Porsche Assistance erhält dann umgehend alle relevanten Informationen zum Fahrzeug und auch den genauen Standort. Damit kann Hilfe nicht nur schneller vor Ort sein, sondern auch bereits auf den spezifischen Grund des Ausfalls vorbereitet erscheinen. Eine unkomplizierte Instandsetzung und damit eine schnelle Weiterfahrt sind also wahrscheinlicher.

Sollte der Porsche in einen Unfall verwickelt sein, sendet er automatisch einen Notruf und es werden im Bedarfsfall Polizei und Rettungsdienste informiert. Außerdem wird ein Notfallplan für die Bergung des beschädigten Autos aktiviert.

Ein Plus an Sicherheit

Ein Porsche weckt natürlich Begehrlichkeiten, leider ab und zu auch bei den falschen Menschen. Sollte er trotz modernster Schutz- und Alarmsysteme einmal in fremde Hände fallen, kann man sich auch voll und ganz auf Porsche Connect verlassen. Das Porsche Vehicle Tracking System (PVTS) löst nach einem Diebstahl automatisch eine Meldung an die von Porsche beauftragte Alarmzentrale aus. Außerdem wird der Besitzer des Fahrzeugs über die Entwendung informiert.

Mit der Hilfe von PVTS kann das Auto via GPS-Daten geortet werden. Diese werden den lokalen Behörden zur Verfügung gestellt, die das gestohlene Fahrzeug umgehend sicherstellen können. Noch weiter geht PVTS Plus. Dieses System erkennt den autorisierten Fahrer an einer mitgeführten Driver Card. Sollte der Porsche gefahren werden, ohne dass sich die Driver Card im Fahrzeug befindet, wird automatisch ein stiller Alarm sowohl an die Alarmzentrale wie auch an die Porsche Connect App gesendet.

Alle Angebote von Porsche Connect sind modular aufgebaut und in Pakete aufgeteilt. Das erleichtert die Auswahl für den Kunden, der sich die einzelnen Pakete je nach Einsatzzweck und Vorlieben aussuchen kann. Im Navigation- & Infotainment-Paket, das für alle Fahrzeuge mit der Ausstattungsoption Connect Plus verfügbar ist, sind neben den Navigationsdienstleistungen mit Echtzeit- Verkehrsinformationen unter anderem auch Online-Dienste mit Wettervorhersagen und Nachrichten enthalten. Damit kommt man immer bestens informiert zum nächsten Termin und ist trotz vollem Kalender stets bestens informiert.

Eine Besonderheit im entsprechend ausgestatteten Porsche Cayenne ist das neue Risk Radar. Mit der Auswertung anonymisierter Schwarmdaten erfährt das System in Echtzeit, wenn sich innerhalb der nächsten Kilometer ein Unfall ereignet hat. Eine Umfahrung wird geplant, damit der Stau vermieden und den Mitfahrern die unangenehme Situation an der Unfallstelle erspart werden kann. Das Navigation & Infotainment Paket ist inklusive einer Internetanbindung des Fahrzeugs in den ersten 24 Monaten ab Neuzulassung kostenlos nutzbar.

Das Car Remote Paket zum Auffinden, Öffenen und Verriegeln des Autos ist in Verbindung mit Connect Plus zwölf Monate kostenlos nutzbar. Auch die Statusabfrage von Tankfüllung, Batterie­ladung und weiteren Parametern ist ein Jahr inklusive. Bei den E-Hybrid-Modellen von Cayenne und Panamera beträgt die kostenlose Laufzeit fünf Jahre.

Das Car-Security-Paket hat eine Laufzeit von zwölf Monaten, das Porsche-Vehicle-Tracking System kostet in jedem Fall extra. Damit sind der Erstbesitzer des neuen Porsche und künftige Käufer des gebrauchten Sportwagens ausreichend flexibel.

Schnell auf der Datenautobahn

Autos sind schon heute ein fester Bestandteil des „Internet of Everything“. Porsche Connect ist der perfekte Service für Kunden, die auch auf der Datenautobahn die Dynamik erwarten, die ein Porsche auf der Straße verspricht.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/porsche-connectivity-vernetzung-2018/