Mitsubishi L200 Diamant Edition – Souverän auch vor der Oper

Sie ziehen Pferde zum Turnier, Boote zum Meer und bringen kleine Fußballer mit einer Kiste Cola hinter ihnen auf der Ladefläche zum nächsten Bolzplatz. Pick-ups sind trendy. Längst nicht mehr nur als Arbeitsgerät für Landwirte, Förster und Bauarbeiter, sondern auch als praktische und schicke Begleiter in der Freizeit. Deswegen tummeln sich nicht nur japanische und amerikanische Hersteller in dem Erfolg und Absatz versprechenden Segment, sondern inzwischen auch Renault, Fiat, Mercedes und VW. Selbst Tesla will mit einem elektrisierten Pick-Up jetzt auf den Zug aufspringen.

Mtsubishi blickt in Deutschland auf eine mehr als 25jährige Tradition als Anbieter von Pick-ups zurück und präsentiert jetzt seinen Erfolg verwöhnten L200 in den beiden neuen Sonderausführungen „Diamant Edition“ und „Diamant Edition+ „. Nicht nur die Diamanten im Kühlergrill, das Erkennungszeichen der Marke, machen ihn in den beiden Karosserievarianten Club Cab und Doppelkabine auch beim Halt vor  dem Opernhaus salonfähig. Zusätzlich schmücken ihn mattschwarze 17 Zoll Lichtmetallfelgen im neuen Design, mattschwarzer Kühlergrill und Frontschürzbügel sowie mattschwarz folierte Frontstoßfänger und schwarze Heckstoßfänger mit Perleffektlackierung. Und über die ebenfalls matt schwarzen Trittbretter mit LED-Beleuchtung lässt es sich auch im kleinen Schwarzen mühelos nach unten gleiten.

Stilechter Auftritt des L200 mit Zweizonen-Klimaautomatik und Infotainment

Der ab 35.990 EUR erhältliche L200 Diamant Edition basiert auf der Ausstattungsvariante PLUS und rollt mit einem 2,4-Liter-Dieselmotor (133 kW/181 PS), dem „Super Select 4WD-II“-Allradantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe vor. Die ausschließlich der Doppelkabine vorbehaltene L200 Diamant Edition+ basiert auf der Ausstattungsvariante TOP, allerdings kombinieren die Japaner hier den 2,4 Liter Diesel mit einem fünfstufigen Automatikgetriebe und stellen dafür ab 41.790 EUR in Rechnung.
Bei der Diamant Edition sorgt zusätzlich eine Zweizonen-Klimaautomatik für individuell geregelte Innenraumtemperaturen, während die Diamant Edition+ darüber hinaus mit dem Smartphone-kompatiblen Infotainmentsystem „SDA“ (Smartphone Link Display Audio) bestückt ist. Wie es sich für stilechte Auftritte gehört, umfasst das zugehörige Farbangebot sieben markante Uni-, Metallic- und Perleffekt-Töne von stylischem Island-Weiß bis zu sportlichem Piano-Schwarz.
Beide Editionsmodelle sind ab sofort bei allen Mitsubishi Handelspartnern bestellbar.

BMW baut neues Werk — Milliarden-Investition in Ungarn

Die BMW Group baut ihr Produktionsnetzwerk in Europa weiter aus und wird in Ungarn in unmittelbarer Nähe der Stadt Debrecen ein neues Werk errichten. Das Unternehmen investiert rund eine Milliarde Euro in den neuen Produktionsstandort.

Das neue Werk in Ungarn, rund 230 kilometer östlich von Budapest, soll eine Kapazität von bis zu 150.000 Einheiten jährlich sowie mehr als 1.000 Arbeitsplätze bieten.

Fertigung aller Antriebe möglich

Am neuen Standort in Ungarn sollen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und elektrifiziertem Antrieb auf einem Band gebaut werden können. Das neue Werk wird BMW-Modelle produzieren und soll dem Autobauer eine höhere Kapazität in seinem weltweiten Produktionsnetzwerk verschaffen. Die Werke in Dingolfing, Regensburg, München und Leipzig stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen. Zum Zeitpunkt des Produktionsstarts soll das neue Werk Maßstäbe bei Flexibilität, Digitalisierung und Produktivität setzen. Welche Modelle konkret dort gebaut werden sollen, teilte BMW nicht mit.

Die Bauarbeiten sollen in gut einem Jahr beginnen. Wann die Produktion dort straten soll, ließ BMW noch offen. Die Standortentscheidung für Debrecen sei aus Gründen einer sehr guten Infrastruktur, der Nähe zum Lieferanten-Netzwerk und qualifizierten Arbeitskräften vor Ort gefallen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-werk-ungarn/

Milan Red — Hypercar aus Österreich

Der Wettbewerb bei den Hochleistungssportwagen ist international. Mit dem Milan Red gesellt sich jetzt auch ein Vertreter aus Österreich dazu. Der reklamiert mit 1.325 PS eine Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h für sich.

Der Milan Red, der sich natürlich auf den Greifvogel „Roter Milan“ als Namensgeber beruft und auch das Markenlogo von diesem ableitet, will gleiten, jagen und auch angreifen.

Dazu greifen die Österreicher auf bewährte Konzepte zurück. Das Chassis für den 4,74 Meter langen, 2,16 Meter breiten und 1,20 Meter hohen Milan Red baut auf einem Carbon-Monocoque mit angeflanschten Carbon-Crash-Strukturen und Aggregateträgern auf. Auch die darüber gestülpte Karosserie wird aus Kohlefaserlaminat geformt. Der Radstand wird mit 2,75 Meter angegeben.

1.325 PS für über 400 km/h

Verbaut als Mittelmotor soll ein gleich von vier Turboladern beaufschlagter 6,2-Liter-V8 satte 1.325 PS und 1.400 Nm Drehmoment liefern. Über ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe fließt das Antriebsmoment ausschließlich auf die Hinterräder. Wie oben schon erwähnt stehen im Milan Red drei Fahrmodi zur Wahl: gleiten, jagen und angreifen.

Entsprechend fallen auch die genannten Fahrleistungswerte aus. Null auf Tempo 100 soll der 1.300 Kilogramm leichte Milan Red in 2,47 Sekunden schaffen, die 200-km/h-Marke soll nach 5,46 Sekunden fallen und 300 km/h werden schon nach 9,98 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit stellt sich erst jenseits von 400 km/h ein. Als maximale Querbeschleunigung werden 2,6 g genannt.

99 Modelle zum Preis von 2 Mio. Euro

Für die benötigten Haftungsreserven sollen ein großer Frontspoiler, ein großer Heckspoiler mit Luftbremsfunktion sowie ein mächtiger Diffusor sorgen. Den Fahrbahnkontakt an der Vorderachse sichern 265/35er Reifen auf 20-Zoll-Felgen. Hinten sind auf 21 Zoll großen Felgen 325/30er Pneus aufgezogen. Verzögert wird mit einer Carbon-Keramik-Bremsanlage von Brembo mit 390er Scheiben und Sechskolbensätteln vorn sowie 380er Discs und Vierkolbenzangen an der Hinterachse. Das Fahrwerk mit Liftsystem und aerodynamischer Absenkung setzt auf liegende Federbeine, vorne mit Pull-Rods, hinten mit Push-Rods.

Geplant ist für den Milan Red ein Fünf-Jahres-Sorglospaket mit einem Flying-Doctor-Service, der weltweit greifen soll. Alle Fahrzeuge unterliegen einer Ferndiagnose mit Benachrichtigungsservice.

Gefertigt werden sollen vom Milan Red lediglich 99 Exemplare. Der Preis soll bei rund 2 Millionen Euro liegen. Angeblich seien schon 18 Fahrzeuge reserviert. Alle Autos lassen sich natürlich umfangreich individualisieren. Hinter der Milan Automotive GmbH steckt Ex-Rennfahrer Markus Fux.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/milan-red-supersportwagen/

Seat Arona und Ibiza — Digital Cockpit für die Kleinwagen

Der spanische Autobauer Seat rollt den Einsatz des Digital Cockpits weiter aus. Nach den Modellen Ateca und Leon können jetzt auch die Baureihen Arona und Ibiza damit ausgerüstet werden.

Weg von den analogen Instrumenten, hin zum digitalen Display – bei der spanischen VW-Tochter Seat wird das Digital Cockpit jetzt weiter ausgerollt. Nachdem die Baureihen Ateca und Leon schon seit Januar 2018 mit diesem bestückt werden können, so kommen nun auch die Baureihen Arona und Ibiza in den Genuss der vielfach anpassbaren Infozentrale hinter dem Lenkrad.

Anzeigen lassen sich individualisieren

Im 10,25 Zoll großen Display (1.280 x 480 Pixel) lassen sich zwar auch weiterhin Anzeigen im analogen Look darstellen, darüber hinaus können aber auch eben viele andere Ansichten konfiguriert werden. Die drei Ansichten des Hauptdisplays (Classic, Digital und Dynamic) können dabei über eine Lenkradtaste angesteuert und gewechselt werden.

Je nach Motiv werden Tempo, Drehzahl, Assistenzhinweise, Navigation, Telefon, Infotainmentinfos oder Fahrzeuginformationen eingespiegelt. Die Ansichten Classic und Dynamic lassen sich darüber hinaus auch noch umfangreich individualisieren. Generelll passt ein Helligkeitssensor die Anzeige an das Umgebungslicht an.

Ab wann das Digital Cockpit für die Modelle Ibiza und Arona verfügbar ist und zu welchem Preis, teilte Seat noch nicht mit.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/seat-arona-ibiza-digital-cockpit/

114 Exemplare des VW Golf — Riesen Sammlung mit abgefahrenen Unikaten

Ein Leben unter Gölfen – so könnte die Biographie von Josef Juza heißen. Das „Golfsrudel“ des Schornsteinfegers aus Wien umfasst 114 Exemplare des VW Golf. Natürlich keine Modelle von der Stange, sondern zahlreiche Kuriositäten.

So ein VW Golf ist ja ein Massenphänomen und man könnte meinen, mit diesem Umstand geht ihm so ein bisschen die Faszination flöten. Nun, wenn es jemanden gibt, der die kritischen Stimmen zum Schweigen bringen kann, dann ist es Josef Juza aus Wien. Denn eigentlich kommt seine Obsession für den Klassiker aus Wolfsburg aus einer ähnlichen Ecke. Die ersten Golf-Modelle, die sich der Österreicher zugelegt hatte, waren reine Vernunftsentscheidungen. Doch auf einer Oldtimer-Ausstellung passierte es schließlich: er verliebte sich in ein Erstserienmodell mit Trommelbremsen und Schwalbenschwanz-Heckschürze – der erste „unnötige Golf“ und damit Startschuss für eine Sammlung, die Ihresgleichen sucht.

114 Exemplare hat Juza mittlerweile zusammengetragen. Eine Anzahl, die er lediglich als Zwischenstand verstanden haben möchte. „Ich brauche nur kurz ins Internet zu sehen, und schon habe ich wieder ein tolles Exemplar gefunden, das praktisch nichts kostet“, erzählt der Sammler. Häufig sei der Transport teurer als der Kauf. Wenn man die Josef Juzas überdimensionale Garage unter ein Motto stellen möchte, dann könnte man sagen „Ein Golf für jeden Anlass“. Ob für die Rennstrecke, um darin zu wohnen, als Müllauto oder für den ultimativen Luxusanspruch – ein Auto wie ein schwarzes T-Shirt. Geht eigentlich immer.

G60, GTI und Öko-Golf

Hauptsächlich stehen in der Halle Exemplare der ersten drei Generationen. Mit von der Partie sind natürlich Klassiker wie der G60, aber auch ein Vorserien-Modell mit Schiebetür, ein e-Golf von 1981, ein Öko-Golf II mit Motorabschaltung im Freilauf, diverse GTI-Modelle, Wohnmobil-Aufbauten und der „Millionen-Golf“ mit namensgebender Laufleistung. Anders als in einem offiziellen Museum sind die Exponate hier nicht auf Hochglanz poliert, sondern in ihrer jeweils ganz eigenen Patina verblieben. Bei 114 Ausstellungsstücken ist das ohne Mechanikertruppe aber auch schwerlich anders zu gestalten. Doch es macht die Sammlung ehrlich und zu einem echten Stück automobiler Zeitgeschichte.

Momentan ist die Sammlung noch nicht frei zugänglich, doch das Ziel ist klar: Josef Juza möchte Direktor im eigenen Golf-Museum werden. Im Frühjahr 2019 soll es so weit sein, und die Pforten zum „Golfsrudel“ werden geöffnet. Bis dahin können Sie in unserer Bildergalerie schonmal einen Blick auf die teilweise kuriosen Golf-Modelle aus dieser beeindruckenden Ansammlung werfen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-golf-sammlung-youngtimer-oldtimer/

Spice-X Elektroauto — Neuer Elektrorennwagen aus Italien

In Italien entsteht unter dem Namen Spice-X ein elektrisch angetriebener Rennwagen. Die Designstudie des Einsitzers wurde jetzt vorgestellt, Informationen zur Technik gibt es noch nicht.

Gerade, wenn man denkt, das stete Aufpoppen neuer Elektroautomarken verliert ein bisschen an Fahrt, da kommt Post aus Italien. Dort soll ein elektrisch angetriebenes Rennauto mit dem Namen Spice-X entstehen.

Der Elektro-Racer ist mit einer Länge von 3,83 Metern und einer Breite von knapp 1,70 Metern sehr kompakt gehalten. Das soll laut den Designern für eine gute Fahrbarkeit des Spice-X auf der Rennstrecke sorgen. Außerdem soll der Transport von und zu Rennveranstaltungen auf einem Anhänger oder in einem Transporter damit vereinfacht werden.

Die Fahrerkabine des Einsitzers öffnet wie die Kanzel eines Düsenjets nach vorne. Einblicke in das Cockpit unter dem getönten Glas gewährt Spice-X noch nicht.

Zum Antrieb gibt es noch keine Informationen

Die ersten Informationen der italienischen Firma sparen sich jeglichen Verweis auf technische Daten oder Angaben darüber, welcher Batterietyp verwendet werden soll. Auch die Website verrät noch nichts. Immerhin gibt es einen Instagram-Account, auf dem Bilder einer Fahrzeugpräsentation und von Arbeiten am Prototypen gezeigt werden.

Über die Substanz hinter dem Projekt Spice-X kann im Moment also nur spekuliert werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/spice-x-elektro-rennwagen/

VW T6 Tuning — Abt spendiert Bulli 20 Zöller und 240 PS

Vor kurzem lief der 500.000 T6 vom Band. Für Abt ein Grund sowohl ihm als auch seinem Vorgänger, dem T5, ein neues Rad zu spendieren – Serie sind 14- oder 15-Zoll-Räder. Die GR-Felge ist im Format 9,0×20 Zoll verfügbar.

Das neue Rad steht gleich in zwei Varianten zur Wahl: „glossy black“ mit Diamant-bedrehtem Felgenhorn oder „matt black“ mit Diamant-bedrehter Oberfläche. Der Felgensatz kostet ab 3.530 Euro. Die Felge DR in „mystick black“ ist in 19 Zoll erhältlich. Hier starten die Preise für den Felgensatz bei 2.600 Euro.

Neben den neuen Felgen versorgt Abt den VW Bus auf Wunsch auch mit ein paar PS mehr. Beim 2.0 TSI sind dies 240 PS, beim zwei Liter großen Biturbo-Diesel 235 PS. Damit nicht nur die Leistung, sondern der ganze VW sportlich daherkommt, bietet Abt optische Bauteile wie Frontschürzenaufsätze, Frontgrillaufsatz, Seitenleisten für kurzen oder langen Radstand, ein Heckschürzenset inklusive Endschalldämpfer und sogar einen Heckflügel an. Und auch das Fahrwerk kann per einfacher Tieferlegungsfedern oder einer kompletten Gewindeoption individualisiert werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/vw-t6-tuning-abt/

Ford Autonomous Vehicles LLC — Ford gründet eigene Firma für Roboterautos

Für die Entwicklung und spätere Vermarktung selbstfahrender Autos hat Ford in den USA eine eigene Gesellschaft gegründet. Über vier Milliarden US-Dollar werden investiert.

Bis zum Jahr 2023 will die Ford Motor Company vier Milliarden US-Dollar in die Entwicklung autonom fahrender Autos investieren. Jetzt wurde die Gründung eines eigenen Tochterunternehmens namens Ford Autonomous Vehicles LLC (Limited Liability Company, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, ähnlich der bei uns bekannten GmbH) bekanntgegeben.

Übernahme des KI-Start-ups Argo IT

Ein Viertel des Milliardeninvestments steckt Ford in die 2017 angekündigte Übernahme des auf künstliche Intelligenz und Robotik spezialisierten Start-ups Argo IT. Jim Hackett, Präsident und CEO der Ford Motor Company, sagt: „Ford hat im Bereich des autonomen Fahrens enorme Fortschritte in der gesamten Wertschöpfungskette gemacht – von der Fahrzeugentwicklung über die Erarbeitung von Geschäftsmodellen bis hin zu wichtigen Erfahrungen bei der praktischen Anwendung. Jetzt ist der Zeitpunkt, um unsere Teams bestmöglich fit für die Zukunft zu positionieren.“

Während Ford mit dem neuen Tochterunternehmen am selbstfahrenden Auto arbeitet, werden andere Fahrzeughersteller zum Hardwarelieferanten. Waymo, ein Tochterunternehmen des Alphabet-Konzerns, zu dem auch Google gehört, hat insgesamt 82.000 Autos bestellt, die von Waymo umgebaut und dann im Rahmen von selbstfahrenden Shuttleservices eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um 62.000 Chrysler Pacifica und 20.000 Jaguar I-Pace mit Elektroantrieb.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ford-autonomous-vehciles/

Skoda Karoq Scout (2018) — Robuster Look, Allrad Serie

Skoda baut das Modellangebot des SUV Karoq aus. Neu ins Angebot rutscht der offroadorientiertere Skoda Karoq Scout, der auf dem Autosalon in Paris im Oktober seine Weltpremiere feiern wird.

Zu den typischen Scout-Attributen bei Skoda gehören eine robustere Optik sowie der serienmäßige Allradantrieb. Den äußeren Auftritt des neue Skoda Karoq Scout bestimmen chrom- und silberfarbenen Karosserieapplikationen, schwarze Radhausverkleidungen sowie polierte 18-Zoll-Leichtmetallräder. Optional sind auch 19-Zöller zu haben. Dazu gesellen sich noch getönte Scheiben und Scout-Plaketten auf den vorderen Kotflügeln.

Auch im Innenraum darf sich der Skoda Karoq Scout von seinen Standardbrüdern absetzen. So trägt er neue Sitzbezügen und schwarz-braunen Kontrastnähte. Mit Ausnahme der Vario-Flex-Rückbank tragen alle Sitze einen eingestickten Scout-Schriftzug. Das Multifunktions-Lederlenkrad, die Pedale mit Edelstahlapplikationen sowie das LED-Paket mit Ambientebeleuchtung runden die Serienausstattung ab.

Drei Motoren im Angebot

Zu haben ist der neue Skoda Karoq Scout mit vier verschiedenen Motoren – einem Benziner und zwei Dieseln. Der 1,5 TSI-Benzinmotor leistet 150 PS und wird mit einem 7-Gang-Direktschaltgetriebe (DSG) gekoppelt. Der 2,0 TDI mit ebenfalls 150 PS verfügt serienmäßig über ein manuelles 6-Gang-Getriebe, kann aber optional auch mit einem 7-Gang-DSG gekoppelt werden. Top-Motor im Karoq Scout ist der 2.0 TDI mit 190 PS und serienmäßigem 7-Gang-DSG.

Preise für die neuen Scout-Versionen nennt Skoda noch nicht. Auch ein Marktstarttermin wurde noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/skoda-karoq-scout-2018/

Audi PB 18 E-Tron — Sportwagen-Ausblick mit E-Antrieb

Audi präsentiert im Rahmen von Pebble Beach als Weltpremiere die Studie Audi PB 18 E-Tron. Die gilt als Designstudie eines puristischen Sportwagens der Zukunft.

Viel lässt sich Audi zur Studie PB 18 E-Tron nicht entlocken. Der Name geht auf den Präsentationsort – PB für Pebble Beach – und das Präsentationsjahr zurück. E-Tron deutet ganz klar auf einen rein elektrischen Antrieb hin.

Die Designstudie, die einen puristischen Sportwagen der Zukunft zeigen soll, entstand in der neuen Dependance des Audi Design im kalifornischen Malibu. Enthüllt wird der Audi PB 18 E-Tron auf der Rennstrecke in Laguna Beach. Anschließend wird er später auch noch im Rahmen von „The Quail“ zu sehen sein.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/audi-pb-18-e-tron/

Bosch kooperiert mit Wetterspezialist Foreca — Das Popometer fürs autonome Auto

Ein Mensch kann wetterbedingte Straßenzustände oft im Vorfeld abschätzen und das Fahrverhalten darauf einstellen. Bosch und der Wettervorhersage-Spezialist Foreca machen auch selbstfahrende Autos fit für diese Intuition.

Der Mensch lenkt und denkt nicht nur, er kann auch fühlen. Zumindest erfahrende Autofahrer und Autofahrerinnen haben zusätzlich zu den Augen und dem Gehirn auch ihr „Popometer“ eingeschaltet. Damit lassen sich Reaktionen des Autos, zum Beispiel auf rutschigem Untergrund oder bei der Zufahrt auf eine große Pfütze erkennen und fühlen. Jeder, der schon einmal Aquaplaning erlebt hat, kann das nachvollziehen.

Wenn in Zukunft selbstfahrende Autos auf den Straßen unterwegs sind, sehen und denken die Computergehirne darin wesentlich mehr als ein menschlicher Pilot. Kamera, Lidar-Systeme und Sensoren empfangen Signale von anderen vernetzten Autos und gleichen Navigationskarten und Echtzeit-Verkehrsinformationen mit der Realität vor dem und um das Auto herum ab. Nur das Gefühl muss einer künstlichen Intelligenz antrainiert werden. Das gelingt mit der Bereitstellung von Informationen.

Straßenzustandsinformationen für autonome Autos

Der Zulieferer Bosch möchte autonom fahrenden Autos dieses Gefühl durch eine Kooperation mit dem finnischen Unternehmen für Wettervorhersagen Foreca antrainieren. Petri Marjava, Verkaufsleiter bei Foreca, erklärt: „Die Kombination der Kompetenzen von Foreca und Bosch wird zu einer neuen Ära der Straßenzustandsprognosen führen. Im Gegensatz zu Wettervorhersagen in den Medien berücksichtigen die Straßenzustands-Services von Bosch mehrere mögliche Prognoseszenarien.“

Diese Services sollen schrittweise auf den Markt gebracht werden. Ab 2020 zunächst auf Basis von Wetterdaten, die später um Daten ergänzt werden, die vernetzte Fahrzeuge sammeln und weitergeben. Bosch geht davon aus, dass alleine zur Abdeckung der 80.000 deutschen Autobahnkilometer ungefähr 20 Millionen vernetzte Autos benötigt werden.

Auch Daten von ESP und Co. helfen mit

„Regen, Schnee, Eis – mit unseren vorausschauenden Straßenzustands-Services melden wir Gefahren, lange bevor es zu einer kritischen Situation kommt“, sagt Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel. „Ein automatisiertes Fahrzeug weiß so ganz genau, wo und wie es selbstständig fahren kann.“ So soll ein automatisiertes Fahrzeug künftig eine Entscheidung darüber treffen, wie es auf der Strecke, wenn zum Beispiel Aquaplaning oder Glatteis droht, weiterfährt und die Geschwindigkeit und das Fahrverhalten anpasst. Auch Daten, die im Auto gesammelt werden, werden in die Entscheidungsfindung mit einbezogen, darunter Werte des ESP, die Außentemperatur und die Aktivierung der Scheibenwischer.

Die Technologie von Bosch und Foreca kann nicht nur das Fahrverhalten von autonom fahrenden Autos nach Level 4 oder Level 5 beeinflussen. Auch schon in einem früheren Stadium der Automatisierung, zum Beispiel beim Autobahnassistenten, können die Daten für die adaptive Geschwindigkeitsregelung und andere Systeme herangezogen werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bosch-forect-autnonome-autos-wetterinformationen/

TMC Dumont — Irres Custombike von Ex-F1-Pilot

Früher fuhr der Brasilianer Tarso Marques bei Minardi in der Formel 1. Jetzt wirkt er in seiner Heimat als erfolgreicher Customizer für Autos und auch Motorräder. Auf der legendären Daytona Bike Week holte er 2018 mit der TMC Dumont den Titel „Best of Show“.

In der Formel 1 war der Brasilianer Tarso Marques zwischen 1996 und 2001 für das Team Minardi am Start. Nennenswerte Erfolge konnte er dabei nicht einfahren. Seiner Rennfahrer-Leidenschaft fröhnte er später noch bei Stock-Car-Rennen in seiner Heimat. Heute liegt sein Fokus auf Customizing. Mit seinem eigenen Unternehmen entwirft und baut er extrem ausgefallene Autos und Motorräder.

In Daytona alle ausgestochen

Ein absolutes Glanzlicht lieferte Tarso Marques auf der 2018er Daytona Bike Week, dort wo sich die wohl besten Customizer der Welt einen harten Wettstreit liefern. Und Marques setzte sich durch. Die von ihm gestaltete TMC Dumont stahl quasi allen Wettbewerbern die Schau und holte sich den Titel „Best of Show“. Für den ultimativen Showeffekt setzt die TMC Dumont – sie ist nach einem brasilianischen Flugpionier benannt – auf einen längs eingebauten, luftgekühlten Sechszylinder-Flugmotor sowie nabenlose 36 Zoll-Räder.

300 PS ohne Schalldämpfung

Das rund 300 PS starke Triebwerk mit liegenden Zylindern, das vom Flugmotorenhersteller Rolls-Royce stammt und sonst in zahllosen Cessnas arbeitet – wird über zwei Mehrfachvergaser und eine riesige Lufthutze mit Gemisch versorgt. Schalldämpfung? Fehlanzeige. Ausgeatmet wird über ungedämpft kurze Flammrohre.

Für den eigentlichen Radantrieb wird die Kurbelwellendrehzahl bei der TMC Dumont über einen Riemenantrieb auf eine Zwischenwelle übersetzt. Das Antriebsmoment fließt anschließend über einen Winkeltrieb und einen Kettenantrieb über ein Reibrad auf das Hinterrad. Das Vorderrad wird in einer Schwinge geführt, die im Rahmenanlenkpunkt horizontal drehbar gelagert ist. Der Lenkeinschlag ist aber minimal. Der Fahrer sitzt ungeschützt vor dem Hinterrad nur geschätzt 30 Zentimeter über dem Boden und direkt hinter dem Sechszylinder. Der sitzt auf einem Stahlwannenprofil, das als Rahmen dient. Vorder- und Hinterrad werden daran über Luftfederbälge, wie man sie von Lkw kennt, abgestützt.

Neben der TMC Dumont hat Marques bereits zahlreiche andere Custombikes auf Basis von BMW-, Triumph- und natürlich Harley-Modellen gefertigt. Auch Autos, Boote, Hubschrauber und Flugzeuge durchlaufen seine Designabteilung.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/tmc-dumont-custombike/

Neuzulassungen Top 50 Frankreich — Die Bestseller im ersten Halbjahr 2018

Der französische Neuwagenmarkt wächst nach den ersten sechs Monaten des Jahres gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent auf 1.188.156 Autos. Topseller bleiben die Modelle Renault Clio sowie Peugeot 208 und 3008.

Der französische Neuwagenmarkt wächst stetig und kann nach 2016 und 2017 auch 2018 weiter zulegen. Wie gewohnt kaufen unsere Nachbarn bevorzugt Fahrzeuge französischer Marken. Klarer Marktführer ist die PSA Gruppe mit einem Marktanteil von 32 Prozent. Die Renault-Gruppe kommt auf 26,5 Prozent. Betrachtet nach einzelnen Marken steht ganz oben allerdings Renault vor Peugeot, Citroën und Dacia. Ähnlich wie die Deutschen verzichten auch die Franzosen aber zunehmen auf einen Selbstzünder unter der Motorhaube. Waren 2013 noch 67 % der Neuwagen mit einem Diesel unterwegs, so sind es 2018 nur noch 40 % nach 47 % im Vorjahr. Ausgewichen wird aber überwiegend auf Benziner. Elektroantriebe (Marktanteil 1,21 %) und Hybridmodelle (5,02 %) können nur auf kleinstem Niveau zulegen.

Elektroauto in den Top 50

Dennoch schafft es mit dem Renault Zoe in Frankreich ein reines Elektroauto in die Top 50 der meistverkauften Autos im ersten Halbjahr 2018. Der Stromer steht mit 8.007 Einheiten auf Rang 33. An der Ranglistenspitze werden aber ganz andere Stückzahlen gefahren. Der Renault Clio als Spitzenreiter kommt auf über 70.000 Modelle. Mit ihm auf dem Treppchen stehen noch die beiden Peugeot-Modelle 208 und 3008. Komplettiert werden die Top 10 durch den Citroën C3, den Renault Captur, den Dacia Sandero, den Peugeot 2008, den Peugeot 308, den Renault Twingo und den Renault Mégane. Schlägt man den Dacia Renault zu so ergibt sich ein rein französisches Spitzenfeld.

Erst auf Platz 13 findet sich mit dem VW Polo ein Modell, das nicht von einem französischen Autokonzern stammt. Direkt dahinter rangiert mit dem Toyota Yaris der erste Japaner. Auf Platz 17 steht mit dem Fiat 500 ein Italiener und auf Rang 29 mit dem Mini ein Brite. Hoch eingestiegen in die Top 50 ist der VW T-Roc auf Platz 30. Der BMW X1 holt sich Rang 45 und die Mercedes A-Klasse landet auf Listenplatz 50.

Klassische Limousinen finden sich in den Top 50 überhaupt nicht, dafür jede Menge Kleinwagen und SUV-Modelle. Die komplette Top 50-Hitliste finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-top-50-frankreich-1-halbjahr-2018/

Noch mehr Freude am Fahren — H&R Gewindefedern für den 5er BMW

Wie gewohnt haben die Fahrwerk-Profis aus dem Sauerland wieder ganze Arbeit geleistet: Die höhenverstellbaren H&R Federsysteme sind ab sofort für nahezu die gesamte Modellpalette der beliebten BMW 5er Baureihe F10/F11 verfügbar.

Das gilt für Fahrzeuge mit und ohne Allradantrieb ebenso wie für Limousine oder Touring, Benziner oder Diesel und ganz wichtig, auch für Fahrzeuge mit elektronischer Dämpferkontrolle.

Als Ausrüster des BMW Motorsport-Teams in der DTM ist es für H&R fast schon „ein Muss“, den Modellen aus München noch mehr Dynamik zu entlocken. Dabei bleiben die originalen BMW-Dämpfer weiterhin in Diensten, auch die elektronisch geregelte Variante arbeitet ohne Einschränkungen, deren Stilllegung ist beim Einbau von H&R Gewindefedern nicht erforderlich!

Dennoch lässt sich die Fahrzeughöhe nun stufenlos einstellen, mit ausreichendem Restfederweg für seriennahen Fahrkomfort. An der Vorderachse beträgt die Absenkung zwischen 40 bis 55 Millimeter, hinten sind 30 bis 50mm Tieferlegung realisierbar.

Optisch gewinnen die Autos durch einen perfektionierten Stand der Räder in den Radhäusern. Technisch betrachtet wandert der Schwerpunkt des Fahrzeugs nach unten und die Fahrdynamik gewinnt spürbar. Die geringere Wankneigung der Karosserie, besseres Einlenkverhalten und eine spürbar souveränere Kurvenlage sorgen für noch mehr Fahrfreude.

Weiter im H&R Lieferprogramm bleiben natürlich H&R Sportfedern, Gewindefahrwerke, Sport-Stabilisatoren und „TRAK+“- Spurverbreiterungen zur millimetergenauen Ausrichtung der Räder an den Radhauskanten.

Alle H&R Komponenten sind 100% Made in Germany und verfügen natürlich über die erforderlichen Teile-Gutachten.

H&R HVF-Systeme/Gewindefedern sind nur über ausgesuchte H&R- Vertriebspartner erhältlich.

H&R-Gewindefedern für die BMW 5er-Reihe (F10) Limousine inkl. Adaptive Drive m. elektr. Dämpferkontrolle

Je nach Motorisierung:

Artikelnummer: 23000-1oder 23000-2

Tieferlegung VA ca. 40-55mm / HA: ca. 30-50mm

Preis: 803 Euro inkl. 19 % MWSt.

H&R-Gewindefedern für die BMW 5er-Reihe (F11) Touring inkl. Adaptive Drive m. elektr. Dämpferkontrolle

Je nach Motorisierung:

Artikelnummer: 23000-3 oder 23000-4

Tieferlegung VA ca. 40-55mm / HA: ca. 30-50mm

Preis: 556,- Euro inkl. 19 % MWSt.

www.h-r.com

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/anzeige-h-und-r-bmw-5er-2018/

Neuer Aston Martin Vantage S (2019) — Mehr Power und Schaltgetriebe für Weekend-Warriors

Aston Martin erprobt derzeit den Vantage S, der ab 2019 auf den Markt kommen soll. Der Prototyp wurde nun von unserem Erlkönigjäger fotografiert.

Das Modell zeigt sich am Heck mit einer doppelflutigen Auspuffanlage rechts und links sowie einem leicht veränderten Diffusor. Ansonsten ist das abgeschossene Modell noch mit der Karosserie des „zivilen“ Vantage unterwegs. Die S-Version erhält ab 2019 eine straffer abgestimmtes Fahrwerk und eine modifizierte Lenkung. Außerdem sparen die Briten rund 30 Kilo Gewicht ein.

Vantage S mit 550 PS

Unter der Haube arbeitet der AMG-V8 mit vier Litern Hubraum und Twinturbo-Aufladung. Der leistet 510 PS und gibt 685 Nm Drehmoment ab. Damit beschleunigt er den Vantage in 3,6 Sekunden auf Tempo 100. Als Höchstgeschwindigkeit stehen 314 km/h zu Buche. Im Vantage S weist der Achtender künftig 550 PS auf und leitet die Power über die Achtgang-Automatik an die Hinterräder. Das Design des Vantage passt Aston Martin der höheren Leistung an.

Doch die Handschalter-Fans dürfen sich freuen, denn der Vantage und der Vantage S werden in Zukunft auch mit einem manuellen Siebengang-Getriebe ausgerüstet. Aston Martin-Chef Andy Palmer plant bis zu 25 Prozent der Vantage-Modelle als Handschalter, um die „Weekend-Warrior“ zu befriedigen. Das sind die Kunden, die am Wochenende auf der Rennstrecke unterwegs sind.

Schaltgetriebe für den Vantage

Das Schaltgetriebe mit sieben Gängen liefert der italienischen Getriebespezialist Oerlikon Graziano zu, der unter anderem auch das Doppelkupplungsgetriebe für McLaren fertigt. Dabei ist das manuelle Getriebe mit H-Schaltung als Sportschaltung mit dem erste Gang „unten links“ ausgelegt. Entsprechend sind die häufigeren Gangwechsel zwischen „zwei“ und „drei“ schneller zu schalten.

Allerdings müssen sich die Handschalter-Fans noch etwas gedulden. Erst Mitte 2019 gibt es die neue Getriebeoption, da der AMG-V8 noch nie mit einem Schaltgetriebe gekoppelt wurde. Entsprechend ist der Entwicklungs- und Testaufwand hier höher.

Neben dem Vantage und dem Vantage S mit Automatik und Schaltgetriebe bietet Aston Martin das Modell auch künftig als Cabrio-Version Volante sowie mit einem 5,2-Liter-Twinturbo-V12 an. Auch eine AMR-Ausgabe dürfte es vom Vantage geben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/erlkoenig-aston-martin-vantage-s-2019-bilder-daten-marktstart/

aCar E-Truck Fahrbericht — Elektroantrieb für Entwicklungsländer

Das aCar ist ein kompakter, allradgetriebener und multifunktionaler Elektro-Transporter speziell für Entwicklungsländer. 2019 soll die Serienfertigung starten. Jetzt konnten wir eine erste Testfahrt mit dem aCar machen.

Mit dem aCar will die aus dem Forschungsprojekt der TU München heraus neu gegründete Firma Evum Motors nicht weniger als eine Revolution des Transportwesens in afrikanischen Ländern anstoßen. Autark, elektrisch angetrieben und so einfach aufgebaut, dass keine teuren Spezialwerkzeuge oder Ersatzteile für die Wartung nötig sind. 2019 soll die Serienfertigung beginnen, nun gab es für uns die Gelegenheit, mit dem ersten Vorserienmodell Fahreindrücke zu sammeln.

Vier Jahre sind ins Land gegangen, seit Wissenschaftler der Technischen Universität München mit den ersten Feldstudien in Kenia und Ghana die Grundvoraussetzungen für das neue aCar festgelegt haben. Bei dem Projekt handelt es sich um einen einfach aufgebauten Transporter, der sich sowohl für den Waren- als auch für den Personentransport eignen soll, mit Elektroantrieb fährt und vor den teils herausfordernden „Straßen“verhältnissen in entlegenen Gegenden Afrikas nicht kapituliert.

Einfacher Aufbau, günstige Produktion

Das aCar kann man sich recht ähnlich wie den einfach aufgebauten StreetScooter der Deutschen Post vorstellen – nur nochmals um ein vielfaches zweckmäßiger konstruiert, auch wenn sich die Optik ähnelt. Die Basis ist ein Rahmen aus Profilblechen wie im Lkw-Bau, ein Rohrrahmen definiert die Fahrgastzelle. Auf der dahinterliegenden Plattform lassen sich verschiedene Transportmodule anbringen – offene Pritsche, verkleideter Aufbau mit Sitzbänken für den Personentransport oder auch geschlossene Koffer für empfindliche Ware.

Angetrieben wird das aCar von jeweils einer 8 kW leistenden Elektromaschine pro Achse, durch welche der Transporter über einen verspannungsfreien Permanent-Allradantrieb verfügt. Wahlweise kann der Vorderradantrieb auch abgeschaltet werden, um Energie zu sparen. Das aCar ist 1,5 Meter breit, 3,7 Meter lang und 2,10 Meter hoch (jeweils ohne Aufbau) und wiegt mit der Traktionsbatterie lediglich 800 Kilo. Diese hat eine Kapazität von 20 kWh, eine Komplettladung soll an 230-Volt-Steckdosen in rund sieben Stunden möglich sein. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 60 bis 80 km/h je nach Anwendung, die maximale Reichweite bei 80 Kilometern. Bis zu einer Tonne Zuladung verträgt das aCar.

Speziell die Angaben zu Reichweite und Höchstgeschwindigkeit lesen sich für Standard-Elektrofahrzeuge im europäischen Einsatz recht gering. Doch das Forscherteam – insgesamt arbeiteten über 200 Studenten und Doktoranden an dem Projekt – hatte bereits zu einem frühen Zeitpunkt mit einem ersten Versuchsfahrzeug eine mehrwöchige Erprobungsphase in Ghana absolviert. Die gewonnenen Erkenntnisse brachten eben diese Dimensionierung der Antriebstechnik zutage, die für einen ganztägigen Einsatz im geplanten Umfeld völlig ausreichend sei.

Gebaut nach den Bedürfnissen in Afrika

Im Idealfall lässt sich das aCar vollkommen autark bewegen, indem es mit den im Dach integrierten sowie fest auf Häusern installierten Solarmodulen geladen wird, ein entscheidender Vorteil gegenüber Verbrennerfahrzeugen in strukturschwachen Gebieten. Möglich sind weitere Solarpanele auf einem Kofferaufbau und sogar aufklappbar in den Koffer-Seitenteilen, was die Nutzfläche zur Energiegewinnung entsprechend vervielfacht.

Ein weiterer Vorteil des aCar ist dessen Eignung als Stromversorger. So können mit der aufgeladenen Traktionsbatterie zum Beispiel in entlegenen Gebieten Wasserpumpen oder ganze Haushalte mit Elektrizität versorgt werden.

Bislang liegt das Projekt voll im Zeitplan. Mit der Kleinserienproduktion von zehn Prototypen in 2018 wird die Erprobungsphase abgeschlossen, ab Mitte 2019 soll die Serienfertigung bei der aus dem Forschungsprojekt heraus gegründeten neuen Firma Evum Motors erfolgen, eine Produktion von insgesamt 1.000 Fahrzeugen ist die vorläufige Planung. Nachdem ein erster Versuchsträger 2017 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde und dort auf große Resonanz stieß, überdachte man allerdings das Vermarktungskonzept. So soll neben dem bereits geplanten Bau der Fahrzeuge in Entwicklungsländern direkt vor Ort auch eine Fertigung bei München entstehen, aus der europäische Kunden beliefert werden können.

Die Form folgt der Funktion

Die funktionale Form des aCar folgt dem Zweck, eine möglichst einfache Fertigung zu ermöglichen. Beim Erstkontakt mit dem Vorserienmodell sieht das durchaus gefällig aus, auch wenn man an Details noch den Prototypenstatus erkennt. Eine erstaunliche Schalterbatterie breitet sich im ansonsten spartanischen Cockpit aus. Erstaunlich deshalb, weil es eigentlich nicht sonderlich viel zu schalten gibt. Aus Kosten- wie Effizienzgründen gibt es weder Klimaanlage noch Radio, auch eine Servolenkung fehlt dem Projektfahrzeug.

Das Gekurbel am relativ kleinen Kunststofflenkrad fällt dennoch nicht übermäßig schwer, auch weil die Bereifung verhältnismäßig klein ausfällt. Wer beim losfahren einen Drehmoment-Tsunami erwartet wie in Hightech-Elektroautos, sitzt jedoch im falschen Fahrzeug. Ungefähr mit dem Temperament eines Golfcarts setzt sich das aCar in Bewegung, untermalt vom deutlichen Singen aus dem elektrischen Antriebsstrang. Die Federung fällt reichlich schütter aus, angesichts der möglichen Zuladung von einer Tonne jedoch wenig überraschend.

Auf einem Motocross-Parcours darf der Prototyp kurze und durchaus steile Anstiege und Abfahrten bewältigen. Traktionsprobleme gibt es keine, auch das Anfahren in der Steigung gelingt (mit verhaltenem Temperament) tadellos. Die Rekuperation beim Prototypen ist noch fest auf 20 Prozent programmiert, was an Steilabfahrten nur wenig nutzbare Motorbremskraft bereitstellt. Für die spätere Serienfertigung verträgt vor allem die Fahrwerks- und Lenkungseinstellung noch etwas Feinarbeit, der Prototyp fährt sich ähnlich wie ein Kommunaltraktor. Doch die Verbesserungsarbeit ist natürlich längst eingeplant, so soll es zum Beispiel je nach Kundenwunsch auch eine elektrische Servolenkung geben.

Rund 10.000 Dollar Kosten – in Afrika

Was die Kosten betrifft, hält man an dem früh angepeilten Fixpunkt (10.000 US-Dollar) nach wie vor fest. Allerdings nur bei einer Fertigung vor Ort zum Beispiel in Ghana oder Nigeria, nachdem die dortigen Arbeiter eine Schulung in Deutschland durchlaufen haben. Aus europäischer Produktion und mit Straßenzulassung (nach L7e-Norm) wird – sowohl wegen der erheblich höheren Produktionskosten als auch wegen entsprechender technischer Umrüstungen für die Straßenzulassung – derzeit ein Preis von rund 22.000 Euro kalkuliert. Die Planungen sind in jedem Fall ambitioniert, bis 2025 will Evum Motors in dann elf Produktionsorten weltweit insgesamt 110.500 Fahrzeuge hergestellt haben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/acar-elektroauto-afrika-test/

Jaguar Land Rover und Plugsurfing — Einfaches Bezahlen an der Stromladesäule

Fahrer eines Jaguar I-Pace oder eines elektrifizierten Range Rover können künftig eine App zur Suche von Ladesäulen und zur Bezahlung des Fahrstroms nutzen. Der Autobauer kooperiert dabei mit Plugsurfing.

9.976 Ladestationen für Elektroautos zählt das Onlineportal Statista aktuell in Deutschland, Tankstellen sind es laut gleicher Quelle aktuell ca. 14.500. Gar kein großer Unterschied mehr, wobei sich das Nachladen von Strom nicht nur aufgrund der längeren Standzeit noch immer komplizierter gestaltet. Unterschiedliche Netzbetreiber und Gebührenmodelle treffen auf Bezahlmodelle mit Kundenkarten, von denen man natürlich die nicht hat, die man gerade benötigt.

Zentrale Abrechnung des Fahrstroms

Die zentrale Abrechnung mit den verschiedenen Anbietern ist das Geschäftsmodell neuer Dienstleister, die ihren Kunden Zugang zu sämtlichen Ladepunkten in Deutschland und auch im Ausland bieten. Einer davon ist das Berliner Start-up Plugsurfing, seit Frühjahr 2018 Teil des finnischen Ladeinfrastruktur-Betreibers Fortum Charge & Drive.

Einer der Kooperationspartner von Plugsurfing ist der Autobauer Jaguar Land Rover. Mit den elektrifizierten Plug-in-Hybriden Range Rover P400e und Range Rover Sport P400e sowie dem vollelektrischen Jaguar I-Pace haben die Briten aktuelle drei Modelle mit Ladeanschluss im Programm. Weitere werden folgen, denn im Jahr 2020 soll jede Baureihe der beiden Marken über mindestens eine elektrifizierte Version verfügen.

Fahrer der Marken können einer App unter den 70.000 europäischen Ladepunkten im Netzwerk von Plugsurfing den für sie nächsten oder am besten gelegenen Stromanschluss suchen. In der App wird auch die Ladeleistung der jeweiligen Säule angezeigt. Außerdem erfährt man, ob der Anschluss frei oder von einem anderen Auto belegt ist.

Abo-Modell mit begrenztem Gratis-Strom

Die Bezahlung der Stromladung erfolgt zentral über Plugsurfing. Ein RFID-Chip schaltet die Ladesäule vor Ort frei. Alternative zur reinen Zahlung nach Bedarf bietet Jaguar Land Rover auch ein Abo-Modell an. Dabei zahlt der Hybrid- oder Elektroautofahrer 45,80 Euro im Monat. Als Gegenleistung kann man bei jedem Ladevorgang kostenlos 30 Minuten Gleichstrom und 60 Minuten kostenlos Wechselstrom zapfen. Je nach Ladeleistung der Säule und Fahrprofil kann man sich mit seinem Jaguar I-Pace oder Range Rover also von Ladesäule zu Ladesäule hangeln, um stets im Zeitlimit für die kostenlose Stromportion zu bleiben. Dabei gibt es keine Deckelung nach oben, dieses Spiel könnte man beliebig oft betreiben.

Käufer eines Jaguar I-Pace oder eines elektrifizierten Range Rover dürften aber eher weniger zur Stromschnäppchenjägerfraktion zählen. Schon mit der Wahl ihres Autos zeigen sie doch, dass sie zu den Besserverdienern gehören. Den Jaguar I-Pace kann man zu Preisen ab 77.850 Euro bestellen. Der Range Rover Sport P400e kostet ab 88.000 Euro, die preisliche Spitze des Trios markiert der Range Rover P400e mit einem Grundpreis von 120.000 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/jaguar-land-rover-plugsurfing/

Motoren auf die Ohren – Der mobile.de Motortalk (Advertorial)

Ihr kennt das: der eine braucht es beim Sport oder zum Einschlafen und der andere zwischendurch. Die Rede ist von Podcasts, die Hörspiele der Neuzeit. Ob spannende News, fesselnde Geschichten oder entspannende Erzählungen, jeder hat seine Vorlieben und Podcasts erleben geradezu ein Revival. Für echte Autofans gibt es jetzt sogar „Autopodcasts“, bei denen sich das Reinhören auf jeden Fall lohnt. 

Motor geht ins Ohr

mobile.de, die Plattform, die normalerweise für den An- und Verkauf von Gebrauchtwagen bekannt ist, hat nun ein paar dieser Autopodcasts vorgestellt und dabei festgestellt, dass es vier Typen gibt, für die diese Formate interessant sein könnten:

Der Auto-News-Hörer, der immer genau wissen will. welche Modellneuigkeiten gerade im Umlauf sind und welcher Hersteller wann welches Modell herausbringt. Dieser ist beim AutoBild Podcast genau richtig. Einmal wöchentlich bekommt er hier alle News was es rund um zukünftige Modelle zu wissen gibt. 

Beim zweiten Autopodcast-Typ, dem Leitmedien-Hörer, bietet der AutoMobil Podcast von detektor.fm jeden Montag vielfältige Themen. Vom autonomen Fahren über ÖPNV bis hin zur Oldtimerzulassung werden von Experten für 5 bis 10 Minuten diskutiert und erörtert. 

Der Auto-Allrounder will natürlich noch viel tiefer in die Materie steigen. Dafür laden sich Martin Gerstenberg und Timo Friedmann ganz unterschiedliche „Gearheads“ zu einer illustren und kurzweiligen Gesprächsrunde ein. Die Themenbandbreite spricht in einem längeren Podcast bis zu 60 Minuten Autofans und Autofahrer, Autoblechverformer und „Ausversehen-Hörer“ gleichermaßen an. Ob es um Trockeneis beim Autowaschen, Autos der Zukunft oder die besten Roadtrips geht, beim mobile.de MOTORTALK bleibt kein Thema auf der Strecke und alles wird freudig diskutiert.

Autonews in Hörbuchlänge

Beim letzten Autopodcast-Typ dreht sich alles um die E-Mobilität. Der Elektro-Fanatiker bekommt beim Cleanelectric sowohl aktuelle Themen als auch Themen der Zukunft in Hörbuchlänge auf die Ohren. In zwei bis vier Stunden erfährt der geneigte Hörer 14tägig alles über die neuesten Elektro-Insights in Deutschland von den Podcastern Philipp, Marcel und Jakob.  

Wer noch immer nicht weiß, welcher Podcast für ihn am interessantesten ist, bietet eine Infografik Hilfe.

Doch egal, wofür man sich nun mehr interessiert, als Autofan lohnt es sich in jeden Podcast mal reinzuhören, um sich die neuesten und interessantesten Autonews vor allen anderen zu holen. Viel Spaß dabei: http://smarturl.it/mobile.de

Neuzulassungen Spanien 1. Halbjahr 2018 — Vorne stehen Leon und Ibiza

Der spanische Automarkt tickt etwas anders als der deutsche. Wir haben die Neuzulassungen aus dem 1. Halbjahr 2018 analysiert und daraus die Bestseller extrahiert. Ganz vorne stehen Seat-Modelle, schon auf Rang vier steht ein Dacia.

Der spanische Neuagenmarkt kennt seit Jahren nur eine Richtung – aufwärts. Auch in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 wurden auf der iberischen Halbinsel wieder mehr Autos neu zugelassenen als noch vor einem Jahr. 737.670 Autos erhielten erstmals ein Kennzeichen, was einem plus von 9,9 Prozent entspricht.

Wie fast überall in Europa scheinen die Boomzeiten des Diesel vorbei zu sein. Von noch knapp 50 Prozent Marktanteil im ersten Halbjahr 2017 bleiben nach sechs Monaten in 2018 nur noch 37 Prozent übrig. Die meisten Neuwagenkäufer wechseln zum Benziner. Hier stieg der Anteil von 49,8 auf nun 62,4 Prozent. E-Mobilität ist in Spanien kaum gefragt. 4.344 E-Autos summieren sich nach 6 Monaten zu einem Anteil von 0,6 Prozent.

Spanien ist Seat-Land

Marktführer in Spanien ist Seat mit einem Anteil von 8,5 Prozent. Die zweite Kraft ist VW mit 8,1 Prozent vor Peugeot (7,4 %), Renault (7,2 %), Opel, (6,7 %), Toyota (5,2 %) und Nissan (4,6 %).

Der absolute Bestseller in Spanien im ersten Halbjahr 2018 ist der Seat Leon, der vor seinem Markenbruder Seat Ibiza liegt. Komplettiert wird das Siegertreppchen durch den VW Polo. Schon auf rang vier steht der Dacia Sandero, der damit den VW Golf hinter sich lassen kann. Aufgefüllt werden die Top 10 durch den Nissan Qashqai, den Renault Clio, die Fiat 500-Familie, den Renault Mégane sowie den Opel Corsa.

Deutsches Premium findet erstmals auf Rang 34 mit dem Audi A3 statt. Direkt dahinter stehen der X1 von BMW, der Audi A1 und die Merceds A-Klasse. Auf Rang 45 folgt noch der BMW 1er und auf Platz 47 der Audi Q3. Auch in Spanien ist der neue VW T-Roc bereits in den Top 50 zu finden. Hier steht er zum Halbjahr auf Rang 48.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-spanien-1-halbjahr-2018/

Road Rover (2019) — Land Rover schützt Limousinen-Name

Land Rover hat sich beim Europäischen Patentamt den Namen „Road Rover” schützen lassen. Die Eintragung erfolgt bereits am 23.7.2018 unter der Nummer 01793370.

Road Rover wurde von den Briten für die Nizza-Klassifikation 12 eingetragen, die unter anderem für Automobile reserviert ist. Bereits vor einiger Zeit ließ sich Jaguar/Land Rover auch die Jaguar spezifischen Namen „C-Pace“ und „J-Type“ eintragen. Aus der Eintragung lässt sich jedoch keine konkrete Fahrzeugproduktion ableiten. Allerdings lässt der Road Rover viel Platz für Spekulationen, zumal es seit Monaten schon Gerüchte zu einem neuen Modell der Marke gibt.

Road Rover könnte als E-Modell kommen

So soll es bis zum Ende des Jahrzehnts eine Range Rover-Limousine auf Basis der nächsten Jaguar XJ-Plattform mit Offroad-Attributen geben, die in erster Linie für die Märkte in den USA und China gedacht ist. Darüber hinaus schreibt man dem Modell auch besonders dynamische On-Road-Qualitäten zu, die auch dank Elektromotoren zustande kommen. Auch ein rein elektrisch angetriebenes Modell mit zwei Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse wäre denkbar, hier ist sogar die Rede von einer Reichweite von mindestens 400 Kilometern

Des Weiteren könnte der Road Rover zu einer neuen Baureihe von Straßen-Modellen ausgebaut werden, wobei das Top-Modell locker die 100.000 Euro-Marke durchbrechen könnte.

Road Rover als Velar-Limousine?

Andere Spekulationen legen nahe, dass der Road Rover eher auf Basis der Range Rover Velar-Plattform (iQ) basiert. Sie dient auch dem SUV Jaguar F-Pace sowie den Limousinen XE und XF als Basis. Entsprechend könnte der Road Rover das Modellportfolio auf dieser Plattform als Range Rover-Limousine komplettieren.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/road-rover-2019-infos-bilder-land-rover-limousine/

Jaguar I-Pace als Taxi — Elektrotaxi-Flotte startet in München

Ab August 2018 sind zehn Jaguar I-Pace als Taxis in München unterwegs. Die Elektroautos wurden jetzt an einen lokalen Taxiunternehmer übergeben, die Fahrer wurden speziell geschult.

Im Jahr 2008 begann ein Münchner Taxiunternehmer, mit dem Toyota Prius Hybrid eine umweltfreundliche Antriebstechnologie im Alltagsbetrieb zu testen. Weil vor allem die Kostenrechnung am Ende aufging – die Hybrid-Japaner gingen selten kaputt und Verschleißteile mussten weniger häufig ausgetauscht werden, wurde nach und nach die gesamte Flotte auf Prius umgestellt, auch andere Firmen in der bayerischen Landeshauptstadt zogen nach.

Alternative zur Mercedes E-Klasse?

Jetzt dürften die Flottenverkaufsberater bei Mercedes, mit der E-Klasse nach wie vor der unangefochtene Platzhirsch im Taximarkt, abermals die Taschenrechner auspacken und für neue Preisangebote gewappnet sein. Denn noch bevor Toyota im kommenden Jahr den Camry Hybrid einführen will und diesen auch durchaus als Taxialternative sieht, rollt eine erste Elektro-Taxiflotte heran.

Jaguar hat an das Münchner Taxi Zentrum zehn Exemplare des voll elektrischen I-Pace übergeben. Ab August 2018 werden die neuen Autos im regulären Taxieinsatz fahren. Die Taxifahrer könnten dabei auch als Markenbotschafter für Jaguar dienen. Gregor Beiner, Geschäftsführer des Münchner Taxi Zentrums, erklärt: „Unsere Fahrer erhielten ein gesondertes Training, um die mit einem E-Auto und den spezifischen Produkteigenschaften des Jaguars vertraut zu machen.“

Schnellladesäulen auf dem Taxi-Betriebshof

Die folierten Jaguar I-Pace werden rund um die Uhr eingesetzt wie andere Taximodelle auch. Auf dem eigenen Betriebshof hat das Münchner Taxi Zentrum Schnellladestationen installiert, an denen die Autos Strom zapfen werden. „Im Wechsel werden immer fünf Autos laden und die anderen fünf unterwegs sein“, stellt Gregor Beiner in Aussicht. Nach dem neuen WLTP-Verbrauchszyklus nennt Jaguar eine Reichweite von 480 Kilometern für den I-Pace mit 90 kWh großem Akkupack. 80 Prozent der Batteriekapazität lassen sich an einer 100 kW-Schnellladesäule innerhalb von 40 Minuten laden.

Der Einsatz des Jaguar I-Pace dürfte beim bayerischen Taxibetreiber auch unter ökonomischen Geschichtspunkten erfolgen. Durch die Rekuperation, die vor allem im Stadtverkehr oft stattfindet, werden Bremsbeläge und -scheiben geschont und müssen weniger oft gewechselt werden wie bei einem Diesel oder Benziner. Auch Ölwechsel fallen nicht an. Außerdem darf vermutet werden, dass das Münchner Taxi Zentrum für den öffentlichkeitswirksamen Auftritt des I-Pace spezielle Konditionen erhält. In der regulären Preisliste startet das Modell bei 77.850 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/jaguar-i-pace-elektroauto-taxi-muenchen/

Daimler kooperiert mit Baidu — Zusammenarbeit für autonome Autos und Connectivity

Daimler vertieft seine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Technikunternehmen Baidu. Softwarelösungen für autonom fahrende Autos und Konnektivität sind der Kern der Kooperation.

China wird für etablierte Autohersteller nicht nur zum global wichtigsten Absatzmarkt, auch bei neuen Technologien sind Unternehmen aus dem Reich der Mitte immer öfter die erste Wahl für Kooperationen. Baidu, Betreiber der größten lokalen Internetsuchmaschine und sozusagen „das Google Chinas“, ist Kooperationspartner von Daimler.

Smartphone-Integration Baidu CarLife

Schon seit dem Jahr 2017 besteht eine Zusammenarbeit bei einer von Baidu initiierten offenen Softwareplattform für autonomes Fahren, Apollo genannt. Bereits seit 2016 stattet Mercedes-Benz Autos in China mit der Smartphone-Schnittstelle Baidu CarLife – vergleichbar mit Apple CarPlay und Android Auto – aus. Jetzt haben Daimler und Baidu eine vertiefte strategische Kooperation beim automatisierte Fahren und bei der Fahrzeugkonnektivität vereinbart.

Baidu-Chef Robin Li erklärt: „Im Zeitalter von künstlicher Intelligenz und Big Data wird sich die Automobilindustrie nach einer vollkommen anderen Logik entwickeln – von vertikaler Integration zu einem plattformgestützten Ökosystem. Daher ist jetzt der optimale Zeitpunkt für globale Automobilhersteller und Technologieunternehmen, um zusammenzuarbeiten und die Kooperation beim Aufbau eines intelligenten Ökosystems zu vertiefen. Ich hege die Hoffnung, dass diese Partnerschaft zwischen Baidu und Daimler zu verstärkter branchenübergreifender Zusammenarbeit führen und das Geschäft mit dem automatisierten Fahren vorantreiben wird.“

Wohl vorerst für den chinesischen Markt sollen Softwarelösungen von Baidu in das neue Multimediasystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) einziehen.

Daimler forscht global und lokal

Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender von Daimler und Chef der Marke Mercedes-Benz: „Angesichts der Veränderungen, mit denen unsere Industrie heute konfrontiert ist, arbeiten wir weltweit genauso wie vor Ort in China kontinuierlich an der Umsetzung unserer Innovationsstrategie C.A.S.E. Insbesondere die Bereiche automatisiertes Fahren und Konnektivität entwickeln sich in China mit beispielloser Geschwindigkeit, und für unseren dauerhaften Erfolg reicht es nicht, diesen Trends nur einen Schritt voraus zu bleiben, sondern wir müssen führen. Daimler und Baidu pflegen auf diesen beiden Feldern bereits eine starke Partnerschaft, und die Unterzeichnung dieser Absichtserklärung ist ein weiterer Meilenstein in der Zusammenarbeit unserer beiden Unternehmen.“

In der chinesischen Hauptstadt Peking testet Mercedes-Benz mit umgebauten Van der V-Klasse das vollautomatisierte Fahren auf öffentlichen Straßen. In diesen Testfahrzeugen sind die Softwarebausteine der Apollo-Plattform von Baidu bereits integriert. Zusätzlich zu den im normalen Verkehr eingesetzten Autos werden Daimler und Baidu auch weitere Versuche auf abgesperrten Teststrecken in China unternehmen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/daimler-baidu-kooperation-china/

TU München gewinnt Hyperloop-Wettbewerb — Mit 467 km/h sind die Deutschen am schnellsten

Zum dritten Mal ließ Elon Musk verschiedene Hyperloop-Teams gegeneinander antreten. Die TU München baute die schnellste Kapsel mit 467 km/h Spitzengeschwindigkeit.

Das WARR Hyperloopteam der TU München hat zum wiederholten Mal den von Tesla-Chef Elon Musk ausgerufenen Hyperloop Wettbewerb gewonnen. Mit gemessenen 467 km/h hält die Kapsel aus München zudem den Geschwindigkeitsrekord in der einen Meile (1,6 Kilometer) langen Röhre.

Von 18 Teams, die 2018 gegeneinander antraten hatten es drei ins Finale geschafft. Die Münchner setzten sich hier gegen Delft Hyperloop der TU Delft aus den Niederlanden und EPF Loop der technischen Hochschule im Schweizerischen Lausanne durch.

WARR Hyperloop ist ein Projekt der wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (abgekürzt WARR) der Technischen Universität München. Schon beim Wettbewerb Anfang Januar 2017 baute das Team die schnellste Kapsel. Damals erreichte die Kapsel eine Spitzengeschwindigkeit von 324 km/h.

Anfang 2017 wurde das Team auf Bayern Zweiter. Von den damals 30 teilnehmenden Teams hatten nur drei die Vorprüfungen überstanden. Diese drei Teams konnten ihre Pods im vorläufigen Endausscheid in einer eine Meile (1,6 Kilometer) langen Röhre testen. Gesamtsieger 2017 wurde das Team der Universität Delft aus den Niederlanden.

Die Jury bestand aus Ingenieuren des Raumfahrt-Unternehmens SpaceX, dessen Chef Elon Musk auch Boss des Elektroauto-Herstellers Tesla ist.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/tu-muenchen-hyperloop-test/

Streitatlas Deutschland 2017 — Hier wohnt die Wut

Wohnen Sie im Kreis Cloppenburg oder in Limburg-Weilburg, oder in Wiesbaden? Dann sind Sie im Straßenverkehr besonders streitlustig. Das ergibt der Deutsche Streitatlas, den die Rechtsschutzversicherung „Advocard“ zum dritten Mal aufgelegt hat.

In Ihrer Studie wurden insgesamt 1,7 Millionen Streitfälle im deutschen Straßenverkehr bis auf Landkreisebene ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass innerhalb von zwei Jahren die Anzahl der Verkehrsstreitigkeiten um 28 Prozent im Durchschnitt angestiegen sind. In keinem anderen Rechtsbereich verzeichnet der Versicherer ähnliche Steigerungsraten.

NRW ist das streitlustigste Bundesland

An der Bevölkerungsdichte kann es trotz des oftmals hohen Verkehrsaufkommens nicht liegen. In Cloppenburg mit 12,3 Verkehrstreitigkeiten pro 100 Einwohner sind es 484 Einwohner pro Quadratkilometer. Wiesbaden kommt auf 1.361 Quadratkilometer mit 10,6 Streitigkeiten pro 100 Einwohner.

Bei der Auswertung nach Bundesländern liegt das bevölkerungsreichste Land Nordrhein-Westfalen zusammen mit Brandenburg auf Platz 1. Hier gab es 8,0 Streitigkeiten pro 100 Einwohner. Rang zwei teilen sich das Saarland und Hamburg mit 7,8, Platz drei geht an Berlin mit einer Quote von 7,7.

Im Süden Deutschlands geraten die Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer nicht ganz so häufig aneinander. Bayern auf dem letzten Rang verfügt hier über nur 5,7 Streits pro 100 Einwohner. Aus diesem Bundesland kommen auch die drei Landkreise mit den wenigsten Streitfällen. Tirschenreuth liegt mit 2,8 auf Platz 1, gefolgt von Freyung-Grafenau mit 3,5 und Roth mit 3,8.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/streitatlas-deutschland-2017/

Range Rover Modelljahr 2019 — Neuer Turbodiesel und neue Assistenten

Der Autobauer Land Rover hat den Range Rover für das Modelljahr 2019 überarbeitet. Der SUV bekommt einen neuen Dreiliter-Turbodiesel sowie ein erweitertes Angebot an Assistenzsystemen.

Zum Modelljahr 2019 rüstet Land Rover den Range Rover mit einem neuen V6-Biturbodiesel aus, der aus drei Litern Hubraum 275 PS und 625 Nm Drehmoment schöpft. Das neue SDV6-Triebwerk leistet damit 17 PS mehr als der bisherige TDV6. Der Normverbrauch des neuen Selbstzünders wird mit 7,6 Liter auf 100 Kilometer angegeben. Den Spurt von Null auf 100 km/h absolviert der neue Diesel in 7,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 209 km/h.

Nachgearbeitet haben die Briten auch den Antriebsstrang im 4,4-Liter-SDV8. Der 339 PS leistende V8-Diesel erhielt eine modifizierte Achtstufenautomatik, die gleichfalls für weniger Verbrauch und geringere CO2-Emissionen bürgen soll. Hier geben die Briten 9,3 Liter an. Die restliche Motorenpalette wurde unverändert ins neue Modelljahr übernommen.

Neue Funktion für den Tempomat

Erweitert wurde dagegen die Palette an Assistenzsystemen. Neu ist der adaptive Tempomat mit Lenkassistent. Das System hält das Tempo und die Spur bis zu einer Geschwindigkeit von 200 km/h. Droht das Auto die Spur zu verlassen, so greift das System mit einem dezenten Lenkimpuls ein. Beim Spurwechsel oder Bremsen wird das System automatisch deaktiviert.

Das Angebotsprogramm des Land Rover-Flaggschiffs umfasst weiter die Ausstattungsvarianten Vogue, Autobiography, SV Autobiography und SV Autobiography Dynamic sowie Modelle mit normalem und langem Radstand. Der Modelljahrgang 2019 ist ab sofort bestellbar.

Zu haben ist der neue V6-Diesel zu Preisen ab 103.100 Euro, der V8 Diesel kostet ab 118.400 Euro, die Hybridversion ab 120.000 Euro und die Kompressor-Varianten des V8-Benziners stehen mit 124.500 und 176.300 Euro in der neuen Preisliste.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/range-rover-modelljahr-2019/

Datsun mi-Do Konzept (2018) — Outdoor auf russisch

Die Nissan-Billigmarke Datsun hat für den russischen Markt den Datsun mi-Do vorgestellt. Die Studie zielt auf Kunden, die ihre Freizeit gerne draußen verbringen. Speziell im Auge haben die Macher Angler und Camper.

Die Vorgaben für den Datsun mi-Do lieferte eine Social-Media-Kampagne die im Januar gelaufen ist. Als Basis wurde die Steilheckversion des Datsun Do gewählt. Deren 1,6-Liter-Benziner wurde genauso unverändert übernommen, wie das manuelle Schaltgetriebe. Auch bleibt es beim Vorderradantrieb.

Nachgelegt wurde allerdings bei der Bodenfreiheit. Dazu wurden das Fahrwerk höhergelegt sowie die Räder im Durchmesser vergrößert. Jetzt erhebt sich die Karosserie des Do 180 Millimeter über den Boden. Den Motor, das Getriebe und den Tank schützt von unten eine vier Millimeter dicke Aluminiumplatte.

Tarnlook außen, Stausystem innen

Auf das Dach haben die Macher ein Trägersystem mit großer Dachbox installiert. Zusätzlich wurde der Dachträger mit LED-Zusatzscheinwerfern bestückt. Um den Outdoorlook zu vervollständigen, wurden die Radläufe mit Kunststoffverbreiterungen bestückt. Zudem hüllt sich der mi-Do in einen kratzfesten matten Camouflage-Look.

Auch im Innenraum haben die Entwickler Hand angelegt. Die hintere Sitzreihe wurde komplett entfernt. Das schafft Platz für ein Stausystem mit Schubladen. Hier werden das Zelt, ein Klapptisch, Klappstühle, eine Akt, eine Schaufel, Angelutensilien, Gummistiefel und anderes Outdoor-Equipment verstaut. Dazu gibt es einen 20 Liter fassenden Kühlschrank sowie eine Kaffeemaschine. Zusätzliche Scheinwerfer im Dachhimmel leuchten den Heckbereich bei Nacht aus. Und um eine eventuell notwendige Innenraumreinigung zu erleichtern, sind alle Oberflächenbezugstoffe pflegeleicht und robust ausgelegt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/datsun-mi-do-konzept-2018/

BMW, Nissan, Renault und VW — Steigende Zahlen bei Elektroautos

Trotz des bevorstehenden Modellwechsels auf den I.D. steigert VW die Produktion des elektrischen Golf. Auch BMW und Renault wollen künftig mehr E-Autos bauen.

Im Jahr 2019 wird VW mit dem I.D. das erste von Grund auf als Elektroauto entwickelte Modelle vorstellen, dem viele Derivate folgen werden. Der aktuell angebotene e-Golf, der auf dem aktuellen Bestseller in siebter Generation aufbaut, gilt daher als Auslaufmodell.

Das hindert die Kunden aber wohl nicht daran, den Golf mit Batterien statt Kraftstofftank zu bestellen. Im VW-Stammwerk Wolfsburg und auch in der „Gläsernen Manufaktur“ in Dresden, wo der e-Golf ebenfalls montiert wird, erhöht der Hersteller einem Bericht der Automobilwoche zufolge die Kapazität, um der Nachfrage Herr zu werden.

160 VW e-Golf pro Tag

Statt aktuell 120 sollen demnächst bis zu 160 e-Golf pro Tag gebaut werden, eine weitere Erhöhung der Produktion wird zusätzlich geprüft. Die Produktionsvorbereitungen für den VW I.D. dürften durch den höheren Ausstoß des e-Golf nicht beeinflusst werden. Die komplett neue Modellreihe auf dem ME-Baukasten wird in Zwickau von den Bändern rollen.

Der VW e-Golf kostet ab 35.900 Euro. Etwas teurer ist der BMW i3. Er kostet ab 37.550 Euro und wurde bereits ab dem ersten Zeichenstrich als Elektroauto konzipiert. Auch er soll künftig vermehrt in Leipzig gebaut werden.

Dem gleichen Bericht zufolge will BMW die Produktionsmenge des i3 und des Plug-in-Hybriden i8 im Herbst um 50 Prozent erhöhen. Insgesamt plant der Hersteller, die Zahl von 100.000 elektrifizierten Autos, als Plug-in Hybride und reine Elektroautos, aus dem Jahr 2017 in diesem Jahr um 40 Prozent auf 140.000 Einheiten zu steigern. Im Jahr 2025 soll ein Viertel der BMW vollständig oder teilweise elektrifiziert sein.

Renault Zoé ab 21.900 Euro

Deutlich günstiger ist der Einstieg in die Elektromobilität mit dem kleineren Renault Zoé. Ihn gibt es ab 21.900 Euro, wobei der günstige Einstiegpreis nur mit einer Miete der Batterie möglich ist, die je nach Kilometerleistung monatliche Kosten von mindestens 69 Euro (bei 7.500 Kilometern im Jahr und einer Mietdauer von 12 Monaten) bis 119 Euro mit sich bringt. Aktuell baut Renault 220 Zoe pro Tag im französischen Werk Flins. Hier möchte man die Kapazität während der Werksferien im August auf 440 Autos steigern und damit verdoppeln.

37.000 Bestellungen für den Nissan Leaf

In England läuft der Leaf des Renault-Allianzpartners Nissan vom Band. Er kam 2018 in zweiter Generation auf den Markt und beansprucht weiterhin den Titel des meistverkauften Elektroautos für sich. Nissan berichtet von 37.000 Bestellungen seit der Weltpremiere des aktuellen Leaf im Herbst 2017, im ersten Halbjahr wurden europaweit über 18.000 Leaf erstmals zugelassen.

Der deutsche Importeur trägt nur einen kleinen Teil dazu bei, hierzulande waren es von Januar bis Juni 2018 ungefähr 900 Leaf, die erstmals in den Verkehr kamen. 2.600 weitere Autos wurden aber Unternehmensangaben zufolge von Kunden in Deutschland bestellt, die noch auf die Auslieferung ihres Autos warten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/hoehere-produktionszahlen-elektroautos-bmw-renault-vw/

Neuer Audi-Chef — BMW-Vorstand Duesmann soll Stadler beerben

Der VW-Konzern ist bei der Suche nach einem Nachfolger für Audi-Chef Rupert Stadler fündig geworden. Der gerade bei BMW gegangene Einkaufsvorstand Markus Duesmann soll den Posten übernehmen.

Weil der bisherige Audi-Vorstandschef Rupert Stadler wegen Manipulationsvorwürfen im Gefängnis sitzt, hatte der VW-Konzern einen Nachfolger für Stadler gesucht. Den Chefposten bei Audi könnte der von BMW kommenden Markus Duesmann werden. BMW hatte am Montagabend den Abgang von Duesmann aus „persönlichen Gründen“ verkündet, ohne weitere Details zu nennen. Duesmann war bislang Einkaufsvorstand bei BMW. Am Dienstag bestätigt VW, dass man Duesmann den Eintritt in den Konzernvorstand angeboten hat. Eine entsprechende Vereinbarung wurde bereits unterzeichnet. In Folge könnte Duesmann dann auf Stadler folgen, wenn dessen Zukunft geklärt ist.

Das Handelsblatt hatte zuvor berichtet, Duesmann könne den Audi-Posten aber frühestens in einem halben Jahr antreten, da er eine Wettbewerbsklausel in seinem Vertrag habe. Die Hoffnung ruhe natürlich darauf, dass ihn BMW schneller aus seinem Vertrag lasse und er möglichst bald bei Audi anfangen könne.

Zweiter BMW-Topmann zum VW-Konzern

Der gelernte Maschinenbauer war seit 2007 im BMW-Konzern – zunächst im Formel-1-Team, ab 2012 als Leiter der Motorensparte. Im Oktober 2016 wurde zum Einkaufsvorstand berufen. Anfang Juli hatte der Manager einen Milliardenvertrag mit dem chinesischen Batteriezell-Produzenten CATL geschlossen, der unter anderem dafür ein neues Werk in Thüringen bauen will.

Nach Herbert Diess, der bereits im Jahr 2015 von BMW in den VW-Vorstand gewechselt war, ist Duesmann der zweite Topmanager, den die Wolfsburger von BMW abwerben. Diess ist seit dem Rückzug von Matthias Müller VW-Konzern-Vorstandsvorsitzender, er dürfte hinter der Berufung von Duesmann stehen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/audi-chef-duesmann/