Cannes Yachting Festival 2018 — Die Luxus-Boote von morgen

Mit dem Cannes Yachting Festival öffnet die größte Boot-Show Europas am 11. September ihre Tore. Zu sehen sind mehr als 600 Yachten, darunter auch viele Weltpremieren. Wir zeigen Ihnen jetzt schon ein paar davon.

An der Côte d’Azur ist den ganzen Sommer viel los im Wasser. Doch vom 11. Bis 16. September wird es in die Häfen von Cannes noch ein bisschen voller als sonst. Beim Cannes Yacht Festival treffen sich einmal im Jahr die großen Bootsbauer, um der Öffentlichkeit ihre neuen Modelle vorzustellen. Wie immer sind zahlreiche Welt- und Europa-Premieren zu sehen.

Probefahrt im Mittelmeer

Im Gegensatz zu Automessen sind die Ausstellungsobjekte bei Boots-Shows nicht einfach nur auf dem Trockendock geparkt. Die meisten der mehr als 600 Yachten liegen im Wasser und können für Demo-Fahrten gebucht werden – zumindest wenn ein ehrliches Kaufinteresse anliegt.

Die Millionäre haben die Qual der Wahl. Ob superschnelle Carbon-Speedboote, luxuriöse Megayachten oder elegante Großsegler – in Cannes ist für jeden Geschmack etwas dabei. Allerdings muss man schon einen entsprechend großen Geldbeutel mitbringen. Die Preise der meisten Yachten sind übrigens nur auf Anfrage erhältlich. Schließlich kommt es ja auch immer auf die individuelle Ausstattung an.

Übers Wasser fahren oder fliegen

Einer der Stars des Cannes Yachting Festivals 2019 ist die sogennante „Foiler“-Yacht. Dank ausfahrbaren Tragflügeln kann das sportlich gezeichnete Motorboot im sogenannten Flight-Mode 1,5 Meter über der Wasseroberfläche schweben. Der reduzierte Widerstand sorgt für Top-Speeds von mehr als 40 Knoten.

Wer es etwas gemütlicher mag und auf ökologisch weniger schädliche Antriebe Wert legt, für den ist vielleicht eher die SolarImpact-Yacht etwas. Von dem futuristischen 24-Meter-Bötchen, das wie der Name schon sagt, mit Sonnenenergie fährt, ist allerdings nur ein virtuelles 3D-Modell in Cannes zu besichtigen.

Was sonst noch so beim Yacht Festival vor der Küste von Cannes herumschippert, zeigen wir Ihnen in unserer Galerie.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/cannes-yachting-festival-2018/

Hessen Express — H&R Sportfedern für den Opel Insignia Sports Tourer GSI

Ab sofort liefert H&R auch für den Insignia Sports Tourer GSI (inkl. Flexride-Fahrwerk) einen Sportfedersatz, der penibel auf die Dämpfer des hessischen Express-Lasters abgestimmt wurde.

260 PS in Kombination mit Allrad-Antrieb sorgen beim GSi für Schub und Grip ohne Grund zur Klage, doch mit dem sportlich abgestimmten H&R Federsatz mutiert der gefällig gezeichnete Groß-Kombi zum Kurvenräuber. Auch optisch stehen dem GSI die 25 Millimeter Absenkung an beiden Achsen hervorragend, perfekt stehen die Räder nun in ihren Radhäusern. Technisch betrachtet wandert der Schwerpunkt des Fahrzeugs nach unten, die Fahrdynamik gewinnt infolge dessen spürbar. Mit ausreichendem Restfederweg sorgen die H&R Federn für seriennahen Fahrkomfort, doch Einlenkverhalten und reduzierte Seitenneigung in schnellen Kurven oder beim abrupten Lastwechsel fühlen sich nun viel präziser an.

Als zusätzliche Option empfehlen die H&R Ingenieure „TRAK+“- Spurverbreiterungen zur millimetergenauen Ausrichtung der Original- wie Nachrüsträder an den Kotflügelkanten.

Alle H&R Komponenten sind natürlich auch für alle anderen Insignia-Modelle lieferbar, zu 100% Made in Germany und verfügen immer über die erforderlichen Teile-Gutachten.

H&R-Sportfedern für Opel Insignia Sports Tourer GSI

4WD, 2,0l Benzin 191 KW, inkl. Flexride

Artikelnummer: 28717-8

Tieferlegung VA / HA: ca. 25mm

Preis: 280,00 Euro inkl. 19 % MWSt.

H&R-Trak+ Spurverbreiterungen

18-60mm (je Achse)

Preis: ab 122,57 Euro / Achse inkl. 19 % MWSt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/anzeige-h-und-r-opel-insignia-sports-tourer-gsi-08-2018/

Lada Vision 4×4 Concept (2018) — Ausblick auf den neuen Niva

Auf der Moskau Auto Show gibt der russische Autobauer Lada einen Ausblick auf den kommenden neuen Niva. Die Studie Lada 4×4 Vision Concept hat mit dem Klassiker allerdings nicht mehr viel gemeinsam.

Seit rund 40 Jahren ist der Lada 4×4 Niva fester Bestandteil der Lada-Geschichte. Mit der Studie 4×4 Vision geben die Russen jetzt einen Ausblick auf die Zukunft des kleinen Geländewagens. Und die unterscheidet sich formal doch deutlich vom aktuellen Modell.

Bulliger X-Look

Die klare Designvorlage liefert beim extrem bullig gezeichneten Lada Vision 4×4 der Lada X-Ray mit dem x-geprägten Design. So trägt die steil stehende Front einen dreidimensional geformten, glänzend schwarzen Kühlergrill mit matt gehaltenen Einlagen in X-Form. Flankierend gibt es zwei Aluminiumspangen und schmale LED-Scheinwerfereinheiten. Die in die konturierte Motorhaube integrierten LED-Blinker sollen an den alten Niva erinnern. Den unteren Teil der Frontschürze teilen sich ein Unterfahrschutzelement und Nebelscheinwerfer.

Die Flanken nehmen mit den vorne und hinten extrem ausgestellten Kotflügeln und großen C-förmigen Sicken das X-Design erneut auf. Radläufe und Schweller sind mit Kunststoff beplankt, die Schweller zusätzlich mit Schutzelementen im Alu-Look versehen. Auf den ersten Blick wirkt der 4×4 Vision wie ein Zweitürer, hinter den langen Vordertüren verbergen sich aber noch zwei weitere Portale. In den Radhäusern drehen sich 21 Zoll große Leichtmetallräder im Fünf-Speichen-Design. Auf dem Dach trägt die Studie natürlich eine Reling, die ein großes Glasdach einrahmt. An der rechten Flanke trägt der Lada 4×4 Vision zudem eine 220-Volt-Steckdose um externe Verbraucher befeuern zu können.

Volldigitales Cockpit

Die Heckansicht, die ein wenig an aktuelle Jeep-Modelle erinnert, setzt auf X-förmige LED-Leuchten, fette Luftauslässe in der Schürze sowie einen Unterfahrschutz mit integrierten Auspuffendrohren. Aufbauend auf einer eigenen Plattform kommt die Studie auf eine Länge von 4,20 Meter, bietet viel Bodenfreiheit und setzt auf kurze Überhänge an Front und Heck. Zusammen mit einer Getriebekonfiguration mit einer breiten Spreizung plus Untersetzung soll der 4×4 Vision damit extrem geländetauglich sein. Zum Motor an sich machte Lada keine Angaben. Unterstützung für Offroadfahrten erhält der Pilot durch verschiedene nicht näher erklärte Fahrassistenzsystem. Dargestellt werden die Fahrhilfen auf zwei großen Displays im grau und orange gehaltenen Digital-Cockpit, da natürlich auch die Navigation durch den Großstadtdschungel übernehmen. Für eine jeweils passende Cockpitstimmung sorgt eine anpassbare LED-Beleuchtung. Das X-Design findet sich in den vier Lüftungsdüsen auf der Armaturentafel sowie in den Cupholdern auf der Mittelkonsole wieder.

Die vier Einzelsitze im Innenraum sind mit einer Mischung aus Kunstleder- und Mesh-Gewebe bezogen um intensiver Nutzung Rechnung zu tragen. Die Mittelkonsole ist mit dem Automatikwählhebel und dem Controller für die Antriebskonfigurationen bestückt. Darüber finden sich die Bedienelemente für die Klimaanlage. Das oben und unten abgeflachte Lenkrad ist mit zahlreichen Bedienelementen bestückt.

In Summe gibt sich der Lada 4×4 Vision also viel moderner als der aktuelle Niva, dennoch soll er ein waschechter, robuster Geländewagen sein. Was dieses Versprechen Wert ist, wird sich ab 2022 zeigen. Dann nämlich soll der neue Lada Niva auf Basis der 4×4 Vision-Studie von den Lada-Bändern rollen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lada-vision-4×4-concept-2018-niva/

Bridgestones neue Ganzjahreswaffe: der Weather Controll A005

Ein Fahrsicherheitstraining auf dem Sachsenring, gesponsert vom Reifenexperten Bridgestone mit gleichzeitiger Vorstellung der neuen Ganzjahreswaffe? Na, das lassen wir uns doch nicht entgehen! Ende Juli rief Bridgestone zum Gewinnspiel auf. Glücklicherweise gehöre ich zu einem ausgewählten Kreis, der auch ohne Gewinnsspielteilnahme eingeladen wurde und so kam es, dass ich ein paar Wochen später neben den zehn ausgewählten Glückpilzen auf dem Fahrsicherheitsgelände des Sachsenrings stand.

Seien wir doch mal ehrlich. Das Thema Reifen spielt für den normalen Automobil-Besitzer doch eher eine ungeordnete Rolle und gehört mit ziemlicher Sicherheit nicht zu den Lieblingsthemen. Die lästige Wahl des Reifens wird meist der Werkstatt des Vertrauens überlassen. Dabei hängt die Entscheidung für die richtigen Pneus –  zwei Sätze für den Sommer –  und Wintereinsatz oder doch lieber ein Satz Ganzjahresreifen –  nicht nur von der Größe des Portemonnaies ab, sondern ebenso von den lokalen Gegebenheiten. Besonders in urbanen Regionen und generell dort, wo man erfahrungsgemäß milde Winter erwarten kann, laufen Ganzjahresreifen über die Theken der Reifenhändler wie geschnitten Brot. Genau hier knüpft Bridgestone an und geht mit dem neu entwickelten Ganzjahresreifen Weather Control A005 in die Offensive. 64 unterschiedliche Größen bieten die Japaner an. Der Fokus liegt hierbei auf 17 Zoll, da die wachsende Beliebtheit der SUV  auch im Reifensegement keinen Halt macht. Insgesamt deckt Bridgestone somit  90 Prozent des Marktes ab und bietet damit für fast Jedermann das Passende.

Mit ihrer neuen Ganzjahreswaffe wollen die Japaner nichts Geringeres als den Klassenprimus Michelin Cross Climate+ angreifen. Dass das zumindest auf dem Papier möglich ist, bewiesen die ersten Tests. Durch die Zugabe von größeren Mengen Silika und der noch stärkeren Vertiefung der wasserableitenden Profilrillen konnte man die Nasseigenschaften im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessern. Der Weather Controll A005 wurde im Nasshaftungstest daher mit der höchsten Auszeichnung, dem EU-Label A, prämiert.

Achtung, es wird rutschig!

Wir Teilnehmer waren ein gemischter Haufen – vom Fahranfänger bis hin zu den „alten“ Hasen, die bereits mehrfach an Fahrsicherheitstrainings teilgenommen haben und somit über ein großes Repertoire verfügten. Langeweile kam dennoch bei keinem von uns auf.

Da ich als Automobil-Blogger recht viel Zeit in vierrädrigen Gefährten verbringe und Autos quasi mein zweites Wohnzimmer darstellen, gehe ich natürlich davon aus, dass ich ein hervorragender Autofahrer bin – wie vermutlich 90% aller Männer.
Trotzdem war ich äußerst gespannt, was ich noch alles im Fachsicherheitstraining lernen kann und vor allem wie sich der neue Ganzjahres-Pneu Weather Controll A005 schlägt.

So ein Fahrsicherheitstraining ist niemals verkehrt. Unter der Leitung eines fachkundigen Trainers, bei uns war es der Holger Weber, lernt man wertvolle Tipps und Ratschläge, um auch in brenzligen Situationen Herr der Lage zu bleiben. Und dem Holger entgingen selbst die noch so kleinsten Fahrfehler nicht und prompt kamen über die Funke die richtigen Kommandos, um es beim nächsten Anlauf gleich besser zu machen.
Im Mittelpunkt der Übungen stand vor allem das simulierte Fahren auf rutschigem Untergrund – das übliche Leid eines jeden Autofahrers während der kalten Jahreszeit. Da wir über 24°C Außentemperatur und strahlenden Sonnenschein hatten, waren aber die Bedingungen nicht ganz optimal dafür. Abhilfe schaffte die gummierte Fahrbahnoberfläche, die mit Wasser benetzt für schneeähnliche Verhältnis sorgte.

Die Fahrübungen auf nassem Gummi waren kein Kinderspiel und forderten einiges an Können ab. Ob Gefahrenbremsung mit Ausweichen, Anfahren am Berg, das plötzliche Ausscheren des Hecks, Slalom fahren oder das Kreisfahren mit unterschiedlichen Lenk- und Beschleunigungsimpulsen – es waren die Klassiker eines jeden Fahrsicherheitstrainings. Höhepunkt war eine Testfahrt auf abgestecktem Parcours, bei der sich zwei Fahrer im Team abwechseln mussten. Es wurde ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen bei dem die Bridgestone-Leute alt aussahen und auf den vierten Platz verwiesen wurde. Die ersten drei Plätze trennten jeweils nur 3-Sekunden. Mein Teamkollege und ich freuten uns über den dritten Platz.

Eine runde Sache

Die Bridgestone – Pneus brillierten auf ganzer Strecke und harmonierten wunderbar mit den von Toyota gestellten Hybriden. Der Weather Controll A005 überzeugte mit toller Rückmeldung und einer gut einschätzbaren Leistungsbandbreite. Lenkbewegungen wurden direkt umgesetzt und das Fahrzeug blieb stets gut kontrollierbar. Selbst auf nassem, gummiertem Terrain lieferten die Pneus gute Leistungen ab.

Obwohl ich ein Befürworter von saisonalen Reifen bin, wurde ich vom Bridgestone Weather Controll A005 positiv überrascht. Gerade auf rutschigem Untergrund sorgte er für ein gutes Sicherheitsgefühl. Sicherlich steht ein Ganzjahres-Reifen nie in direkter Konkurrenz zu Sommer- und Winterreifen, aber gerade für Kunden in Großstädten oder im Flachland, wo keine großen Wetterextreme zu befürchten sein dürften, bietet der Bridgestone eine echte Alternative. Bedenkt man starke Regenschauer in den Sommermonaten, schlägt der Weather Controll A005 mit großer Sicherheit sogar Sommerreifen des niedrigen Preissegements, die in dieser Situation oftmals eklatante Schwächen aufweisen.

 

Versteckte Funktionen im Fahrzeug freischalten — Det Müller hat die Carly-Apps getestet

Einfach, sicher, schnell: Mit den Carly-Apps kann wirklich jeder die Funktionen des eigenen Fahrzeugs beherrschen. Selbst die, auf die bislang nur die Werkstatt Zugriff hatte! Det Müller hat die Carly-Apps getestet.

Ohne Smartphone und Tablet geht nichts mehr – warum also nicht Einstellungen am Auto einfach, individuell und sicher selbst mit dem eigenen Mobilgerät anpassen? Mit der App von Carly – Connected Car lassen sich Funktionen im Fahrzeug freischalten oder abstellen. Dabei geht es vor allem um den Komfort: Unter anderem können spielend einfach die Start-Stopp-Automatik oder das Warnsignal des Gurtes dauerhaft ausgestellt werden.

Und so geht’s:

1) Adapter in die OBD-Schnittstelle im Auto stecken

2) Per Bluetooth oder WLAN mit dem Smartphone oder Tablet koppeln

3) App starten

Doch die App von Carly kann noch viel mehr! Besonders von der Tiefendiagnose und dem Gebrauchtwagen-Check ist Det Müller überzeugt: „Keine andere App lässt so tief blicken – verschaff auch Du Dir den Profiblick für Dein Auto.“ Mit der Diagnosefunktion können alle Steuergeräte ausgelesen und Fehler sofort erkannt werden – auf dem gleichen Niveau wie in der Herstellerwerkstatt.

Tachomanipulationen aufdecken

Laut Gebrauchtwagenstatistik von Carly sind 17 Prozent aller Fahrzeuge in Deutschland manipuliert. Damit man aber nicht selbst zum Opfer wird, kann man mit Carly feststellen, ob die Angaben zum Fahrzeug wirklich stimmen. „Überprüfe die Angaben des Verkäufers mit dem Gebrauchtwagen-Check und Du bist sofort auf der sicheren Seite“, empfiehlt Det. Wie wichtig es ist, Tachomanipulationen zu erkennen und worauf man beim Gebrauchtwagenkauf noch achten sollte, zeigt auch Alexander Bloch in der neuen Folge von „Bloch erklärt“. Denn mit der App von Carly lassen sich die Kilometerstände in verschiedenen Steuergeräten auslesen und mit der Anzeige am Tacho vergleichen. Wurde am Tacho gepfuscht, alarmiert Dich die App. Apropos Alarm­ – auch hier hat Det eine Lösung: „Du hast Angst, dass jemand Dein Baby ramponiert oder dass es sogar geklaut wird? Die Carly Protect-App sagt Dir immer, wo Dein Auto steht und schlägt Alarm, sobald sich jemand daran zu schaffen macht.“

Carly ist die Nummer 1 bei Auto-Apps weltweit und für Audi, BMW, Mercedes, Mini, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Toyota und VW verfügbar. Sie liest völlig legal die herstellerspezifischen Daten aus und ist individuell auf die jeweilige Fahrzeugmarke abgestimmt – das macht diese App so einzigartig. Außerdem wird sie kontinuierlich um weitere Funktionen und Marken ergänzt, weiterentwickelt und kostenlos upgedatet.

Weitere Infos gibt’s HIER.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/ratgeber/carly-connected-car-app-test-advertorial/

Lego Technic Bugatti Chiron 1:1 — Fahrbarer Klötzchen-Sportwagen in Originalgröße

Als Miniaturbausatz hatte Lego den Bugatti Chiron schon im Programm. Jetzt haben die Klötzchenbauer den französischen Supersportwagen in Originalgröße nachgebaut und sogar fahrbar gemacht.

Ein Bugatti Chiron ist immer gut für Superlativen. Speed, Leistung, Preis. Der Spielzeughersteller Lego fügt jetzt noch eine weitere hinzu. Einen Bugatti Chiron, in Originalgröße mit Lego Technic-Elementen nachgebaut, voll funktionstüchtig und von Lego Technic Power Functions angetrieben, mit Platz für zwei Passagiere und einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h.

1,5 Tonnen Lego-Bausteine

Insgesamt wurde mehr als eine Millionen Lego Technic-Elemente verbaut, darunter 339 verschiedene. Kein Teil wurde geklebt, alle nur gesteckt. Die Zeit für die Entwicklung und den Bau werden mit 13.438 Stunden beziffert. Das Gesamtgewicht beläuft sich auf 1,5 Tonnen. 2.304 Motoren erzeugen zusammen 5,3 PS und ein geschätztes Drehmoment von 92 Nm. Im Antriebsstrang sitzen zudem 4.032 Getriebezahnräder. Nur bei den Rädern und dem Bugatti-Logo verwendete Lego keine eigenen Bauteile – hier kommen die Original-Felgen des Chiron sowie die Original-Logos des Sportwagenherstellers zum Einsatz.

Von Weitem ist die Ähnlichkeit von Original und Nachbau tatsächlich verblüffend. Erst wer sich nähert erkennt die Struktur aus unzähligen kleinen dreieckigen Segmenten, die jedes Detail des Originalfahrzeugs sorgfältig nachbilden – innen und außen.

Das Modell ist mit einem Heckspoiler, einem Tachometer, Front- und Rückleuchten, einem abnehmbaren Lenkrad und einem Bremspedal ausgestattet, die alle voll funktionsfähig sind und aus Lego-Elementen bestehen.

Mit LeMans-Sieger auf über 20 km/h

Seine Jungfernfahrt absolvierte der Lego-Bugatti auf dem VW-Testgelände in Ehra-Lessien, wo auch Bugatti selbst teilweise seine Hochgeschwindigkeits-Testfahrten durchführt. 420 km/h wie der echte Chiron schaffte das Lego-Pendant zwar nicht, aber über echte 20 km/h waren dann doch drin.n Als Testpilot fungierte der Geschwindigkeitserprobte Lmehrfache LeMans- und Daytona-Sieger Andy Wallace. Der zeigte sich begeistert, hatte er doch nie daran geglaubt mal ein Lego-Auto zu fahren.

Begeistert von der gelungenen Umsetzung des Lego-Chiron zeigte sich auch Lena Dixen, Senior Vice President von Product and Marketing bei der Lego: „Dieses Modell in Originalgröße ist in vielerlei Hinsicht eines der ersten seiner Art. Unser Ziel war es, die Grenzen unserer eigenen Vorstellungskraft zu sprengen. Seit über 40 Jahren können Fans jeden Alters dank Lego Technic ihre Kreativität testen. Sie werden vor Bauherausforderungen gestellt und gefordert, mehr zu tun, als lediglich neue Designs zu konstruieren und neue Funktionen zu entwickeln. Unsere Lego Technic-Designer und die Ingenieure aus der Fabrik in Kladno, Tschechien, in der auch die beeindruckenden Modelle für die Lego-Stores und Legoland-Parks gebaut werden, haben sowohl beim Nachbau der ikonischen Formen des Chiron als auch bei der Vorbereitung dieses Modells auf echte Fahrten fantastische Arbeit geleistet.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lego-technic-bugatti-chiron-1-1/

Ford „Mach1“ (2020) — Hier rollt der Elektro-Crossover

Ford bringt 2020 einen vollelektrischen Crossover auf den Markt, der bisher unter dem Arbeitstitel „Mach 1“ firmierte. Unter Erlkönigjäger hat den ersten Prototypen des Elektro-Modells nun abgeschossen.

Doch gehen wir ein paar Monate zurück. Ford hatte Anfang 2018 mit einem ersten Teaser-Video den „Mach 1“ angekündigt und daraufhin extrem viele negative Reaktionen der Ford-Fans und –Kunden erhalten. Warum? Ende der 60er Jahre legt Ford mit dem Mustang Mach 1 eine Performance-Version auf und führte diese bis 2004 weiter fort. Gegenüber der „Automotive News“ sagte Jim Farley, Präsident für die globalen Märkte bei Ford, zu dem Namen „Mach 1“: „Es gibt Pros und Contras, ich möchte das jetzt nicht bewerten, aber wir haben sehr starke Reaktionen von den Menschen erhalten. Wir evaluieren das jetzt.“ Damit dürfte der Modellname „Mach 1“ für den Crossover nahezu tot sein.

Ford „Mach1“ basiert nicht auf Focus-Plattform

Der Elektro-Crossover ist indes nicht tot. Ganz im Gegenteil. Ford will bis 2022 16 Elektro-Modelle an den Start bringen und konzentriert sich derzeit auf die Straffung seines Produktportfolios. Hier spielen SUV und Sportwagen eine große Rolle. Und auch der neue Ford EV aka „Mach 1“ soll – so suggeriert es das erste Teaser-Video – die Gene des Ford Mustangs tragen. Doch das Rückgrat des Elektro-SUV ist nicht die Plattform des Sportwagens und auch nicht die bisher kolportierte C2-Plattform, auf der unter anderem der neue Ford Focus aufbaut.

Stattdessen baut der „Mach 1“ oder auch intern „CX430“ genannt auf der neuen Elektroplattform der Amerikaner auf. Sie ist mit dem selbsttragenden Chassis eine von insgesamt sechs verbleibenden Plattformen im Konzern.

Reichweite knapp 500 Kilometer

Und was wissen wir noch über den ersten Elektro-SUV von Ford: Jim Farley fasste es unlängst zusammen: „Eine schlanke Silhouette, null Emissionen, vier Türen und die rebellische Seele eines Mustangs“. Das Allrad-Modell soll eine Reichweite von 300 Meilen haben – umgerechnet also knapp 500 Kilometer. Nähere technische Angaben gibt es derzeit noch nicht.

Die ersten Erlkönigbilder geben auch noch keinen Aufschluss über das Design des „CX430“. So scheint es, als ob die Ford-Mannen die Karosserie des neuen Kuga/Escape über die Elektro-Plattform gestülpt haben. Dafür spricht auch, dass der Unterboden mit seiner Batterie und ein einsames Auspuffendrohr herausragen. Die Aufschrift „Diesel Fuel only“ auf einer recht großen „Tankklappe“ soll Erlkönig-Jäger in die Irre leiten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/elektro-suv-ford-mach1-2020-technik-bilder-reichweite/

Wegen neuem Messzyklus WLTP — Kfz-Steuer steigt ab 1.9. um bis zu 70 Prozent

Ab 1. September 2018 ist der WLTP für jede Erstzulassung eines Neuwagens auf den Käufer Pflicht. Der neue Prüfzyklus ergibt gegenüber dem alten NEFZ höhere Verbrauchswerte (proportional zum CO2-Ausstoß). Und weil die Kfz-Steuer einen CO2-Anteil hat, steigt sie von einem Tag auf den anderen teilweise drastisch.

Hintergrund: Der inzwischen fast 20 Jahre alte Neue Europäische Fahrzyklus (NEFZ) stand fast genauso lange in der Kritik, weil praxisfremd und weil er zudem Spielwiese für legale Tricks der Autohersteller war. De facto war er ein reiner Laborwert, der Autokäufern bis zu 40% niedrigere Verbrauchswerte nannte, als selbst bei moderatester Fahrweise erreichbar waren.

Verbrauch steigt auf dem Papier, Kfz-Steuer real

Daher ist die Einführung des erheblich anspruchsvolleren WLTP (Worldwide harmonized Light-Duty Test Procedure) eigentlich überfällig und begrüßenswert. Aber realistischere Verbrauchswerte heißt, dass diese jetzt auch auf den Zulassungspapieren erheblich höher ausfallen – nicht in der Praxis. Denn an den Motoren der meisten Pkw-Modelle ändert sich mit dem Stichtag technisch praktisch nichts.

Aber für den der CO2-abhängigen Betrag der Kfz-Steuer (2,00 € je Gramm CO2 pro km oberhalb des steuerfreien Grenzwertes von 95 g/km) ist genau der in der Zulassungsbescheinigung Teil I im Feld V.7 eingetragene CO2-Papier-Wert (g/km) maßgeblich. Er addiert sich zum hubraumbezogenen „Sockelbetrag“ (Ottomotor: 2,00 € je angefangene 100 cm³ Hubraum, Dieselmotor: 9,50 € je angefangene 100 cm³ Hubraum).

73,9 Prozent mehr Kfz-Steuer

Im Schnitt steigen die Papier-Verbrauchswerte laut Experten um etwa 20 Prozent. Aber je nach Modell kann das mehr sein. Außerdem ist das Verhältnis zwischen Sockelbetrag und CO2-Anteil je nach Typ unterschiedlich. Das führt zu der kuriosen Situation, das etwa für einen Peugeot 508 1.6 Pure Tech 180 (Diesel), der am 30.8. 2018 erstmals zugelassen wird, 92 Euro Kfz-Steuer pro Jahr fällig werden, während der Betrag für das gleiche Auto, das einen Tag später zugelassen wird, auf 160 Euro ansteigt, wie der ADAC ausgerechnet hat. Das entspricht einem Anstieg von 73,9 Prozent.

Weil die Kfz-Steuer absolut gesehen überschaubar ist, haben freilich auch relativ hohe Steigerungen nur mäßig höhere Euro-Beträge zur Folge, die sich noch dazu auf ein ganzes Jahr beziehen. So steigt die Kfz-Steuer für den VW Up GTI zwar um 72 Prozent, aber das sind gerade mal 36 Euro, also 3 Euro pro Monat.

Und hier die Tabelle, für die der ADAC die Kfz-Steuer-Steigerung bereits errechnet hat:

Bei allen Modellen konnte der ADAC sowohl den CO2-Wert nach WLTP (im Kfz-Schein: Feld V.7) als auch den CO2-Wert nach NEFZ (Feld 22) konkret der jeweils vorliegenden Zulassungsbescheinigung Teil I entnehmen und so die Kfz-Steuer berechnen.

Fein raus sind laut ADAC „Lagerfahrzeuge (End-of-Series), die nach NEFZ typgenehmigt wurden. Für die “kann der Hersteller beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Wird diese genehmigt, wird weiterhin der CO2-Wert nach NEFZ für die Steuerbemessung verwendet. Wie viele Hersteller diese Ausnahmegenehmigung in Anspruch nehmen, ist noch nicht absehbar„, so der Automobilclub.

Und was ist mit den Abgasnormen?

Ab dem 1. September 2018 gelten auch neue Abgasnormen, deren Einführung nach dem Dieselskandal die Luft in den Städten erheblich verbessern soll – denn bei ihnen erfolgt die Emissionsmessung nach RDE (Real Driving Emissions), also unter Realbedingungen auf der Straße mit mobilen Meßgeräten (PEMS). Zulassungsfähig sind dann nur noch Pkw mit Abgasnorm Euro 6c mit OBD-Norm 6-2 (Emissionsschlüsselnummer in den Zulassungspapieren: 36AD), Euro 6d-TEMP (36 AG), Euro 6d-TEMP-EVAP (36BG) und Euro 6d (36AJ).

Größter Unterschied zwischen Euro 6c (mit OBD-Norm 6-2) und Euro 6d-TEMP ist, dass bei Euro 6d-TEMP der RDE-Übereinstimmungsfaktor (CF, Conformity Factor) für Stickoxidemissionen NOX von 2,1 erreicht werden muss (Euro 6d-TEMP-EVAP steht nur für ein überarbeitetes Prüfverfahren für Verdunstungsemissionen). Für Euro 6d sinkt dann der RDE-Übereinstimmungsfaktor auf 1,5. Mit dem Faktor darf der ursprüngliche Euro-6-Grenzwert von 80 mg/km (Diesel) multipliziert werden – für Euro 6d Temp liegt er also bei 168 mg/km, für 6d bei 120 mg/km.

Den Conformity Factor haben die Behörden eingeführt, um den Autoherstellern Zeit für technische Weiterentwicklungen zu geben. Denn die ursprünglichen Grenzwerte sind mit den erheblich anspruchsvolleren RDE-Tests viel schwerer zu erfüllen – in der Realität sind die neuen Abgasnormen trotz korrigierter (höherer) Grenzwerte sauberer als die nicht korrigierten zuvor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/kfz-steuer-steigt-wltp-co2/

Skoda Spaceback (2019) — Der Rapid-Nachfolger wächst und wird schicker

Skoda schickt den Rapid in den Ruhestand. Der Nachfolger Spaceback soll junge Kunden locken. Mit virtuellem Cockpit und jeder Menge Assistenten rollt er Anfang 2019 auf den Markt.

Mit dem Skoda Spaceback (die neue Typbezeichnung hat Skoda noch nicht bekannt gegeben) kommt ein erheblich emotionaler gestalteter Nachfolger des Rapid auf die Straße. Einen ersten Geschmack auf das neue Design gibt die 4,36 Meter lange Studie Vision RS Anfang Oktober auf dem Pariser Salon, von der die Tschechen jetzt erste Skizzen veröffentlicht haben. Wie die meisten Modelle des VW-Konzerns baut der neue Kompaktwagen auf der MQB-Plattform (Modularer Querbaukasten) auf. Er soll mit den aus anderen Modellreihen bekannten Assistenten wie dem Lane Assist ausgestattet sein. Hinzu kommen Voll-LED-Scheinwerfer. Die Stufenheckvariante wird laut Skoda nicht mehr im Portfolio zu finden sein. Der Kofferraum ist mit 430 Liter üppig dimensioniert. Vier Motoren stehen zur Auswahl: 1,0 TSI (Benziner / je nach Version mit 95 PS oder 109 PS), 1,0 G-TEC (Erdgas / 68 PS), 1,5 TSI (Benziner / 150 PS) und ein 1,6 TDI (Diesel / 110 PS).

Was vor allem junge Käufer ansprechen könnte: Die Verwendung des Infotainmentbaukastens MIB III und des Virtual Cockpits. Mit letzterem lässt sich unter anderem die große Navigationskarte direkt hinter das Lenkrad auf dem digitalen Instrument einblenden. Der Modulare Infotainmentbaukasten der neuesten Generation schafft die Voraussetzung dafür, dass sich aktuelle Modelle mit Apple- und Android-Smartphones per App-Connect verbinden.

Designstudie weckt Lust auf die Serie

Die Studie Vision RS, die in Paris ihre Weltpremiere feiern wird, hat etwas sportlichere Proportionen als die Serienversion, die aber erheblich dynamischer gestaltet sein wird, als ihr doch recht braver Vorgänger. Flache, fast schon pfeilartige Scheinwerfer, großvolumige Lufteinlässe in der Front mit dem typischen Skoda-Markengesicht sowie ein Heck mit Diffusor und aerodynamisch optimierten Dachspoiler wecken lassen die Studie passend zum „RS“ im Namen sehr sportlich wirken. Vermutlich wird der Skoda Spaceback etwas höher als die nur 1,43 Meter flache Studie. Und auch die gewaltigen Rädern dürften in der Serienversion etwas kleiner und aber mit größerem Gummianteil ausfallen. Unser Zeichner hat sich daher um eine etwas realitätsnähere Version des zukünftigen Skoda Spaceback bemüht (siehe Galerie).

In der Seitenansicht fallen sofort die sportlicher wirkenden Sicken auf und wie satt der Komapkte auf der straße steht. Die Silhouette erinnert jetzt viel mehr an den Konzernverwandten Seat Leon. Die Scheinwerfer laufen deutlich spitzer aufeinander zu als die brav rechteckigen des Vorgängers, der Kühlergrill hebt sich mit seinem Mattschwarz auffällig von der weißen Außenhaut des Spaceback ab. Die flachen Tagfahrlichter lassen zudem mehr Raum für Lufteinlässe. Ein schöner Hinweis, dass es auch Motoren für das neue Modell geben wird, die eine stärkere Beatmungsleistung brauchen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/skoda-spaceback-rapid-nachfolger-2019/

Aston Martin — Sportwagenbauer will an die Börse

Der Autobauer Aston Martin erwägt den Gang an die Börse. Ein entsprechendes Registrierungsdokument als Voraussetzung für den Gang an die Börse habe der Autobauer bei der Behörde eingereicht, teilte Aston Martin am Mittwoch (29.08.2018) mit

Bis zum 20. September will das Unternehmen entscheiden, ob die Börsenpläne weiterverfolgt werden. Angestrebt werde eine Premium-Notierung an der Londoner Börse. Wie das Manager Magazin berichtet, plant das Unternehmen einen Streubesitz von mindestens 25 Prozent durch den Verkauf von Anteilen der überwiegend kuwaitischen und italienischen Investmentfirmen.

Nach sechs verlustreichen Jahren verbuchte Aston Martin 2017 wieder Gewinne. Der Sportwagenhersteller war in seiner mehr als 100-jährigen Geschichte sieben Mal insolvent und gehörte bis 2007 zum US-Autobauer Ford. Finanzexperten schätzen den Wert von Aston Martin auf bis zu fünf Milliarden Pfund (5,5 Milliarden Euro). Der mit 4,9 Prozent an Aston Martin beteiligte Daimler-Konzern werde Aktionär bleiben, teilte der britische Sportwagenbauer mit. 2017 verkaufte Aston Martin 5.098 Fahrzeuge, geplant ist eine Aufstockung auf 14.000 Fahrzeuge jährlich.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aston-martin-boersengang/

Aurus Senat — Putin-Limousine für jedermann

Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich eine neue Staatslimousine entwickeln lassen, auf der Moskau Motor Show wurde jetzt mit dem Aurus Senat die Zivilversion für betuchte Privatkunde vorgestellt.

Russland hat eine neue Luxuslimousine am Start. Auf der Moskau Motor Show wurde jetzt der Aurus Senat enthüllt – eine Luxuslimousine, die auf die Initiative von Staatspräsident Wladimir Putin zurückgeht. Der wollte seinen offiziellen Fuhrpark mit russischen Modellen bestückt sehen und ließ entsprechend passende Fahrzeuge entwickeln.

Abgeleitet von der Staatslimousine ist der Aurus Senat, den es als Sedan mit kurzem Radstand und als Limousine mit langem Radstand gibt, künftig das Luxusmodell für national orientierte, betuchte Kunden, damit diese nicht weiter zu Rolls-Royce, Bentley oder Mercedes greifen müssen.

Fast 600 PS starker Hybrid-Allradantrieb

Gänzlich in die Karten blicken lassen sich die Russen aber noch nicht, dennoch sind erste Details des Luxusliners bekannt. Zu haben ist der Aurus Senat in gepanzerten und ungepanzerten Versionen. Immer an Bord ist dagegen ein Allradantrieb, der mit Hybridantriebskomponeten kombiniert wird. Als Verbrenner sitzt hinter dem massiven Kühlergrill ein von Porsche entwickelter 4,4-Liter-Biturbo-V8 mit Elektromotorunterstützung, der es auf 598 PS und 880 Nm Drehmoment bringt.

Beim Design lehnt sich der Aurus Senat ganz klar an aktuellen Rolls-Royce- und Bentley-Entwürfen an. Der verchromte Kühlergrill mit seinen senkrechten Streben wird von LED-Scheinwerfern flankiert. Die Flanken werden von einer durchgehenden Sicke und Chromrahmen um die Fenster charakterisiert. Das Heck trägt gestufte Kotflügel, kleine LED-Leuchten, Chromleisten und in die Schürze integrierte Chromauspuffendrohre. Der Kofferraumzugang ist schmal geschnitten, dafür bietet der Laderaum eine enorme Tiefe. Der Heckdeckel öffnet und schließt sich elektrisch. In den Radhäusern stecken 20 Zoll große Leichtmetallräder.

Luxuriöser Innenraum

Das Interieur wartet mit viel Leder und Edelholzapplikationen auf. Das Cockpit setzt komplett auf digitale Instrumente, die von einem großen Zentraldisplay flankiert werden. Das dahinter liegende Infotainmentsystem soll eigens für den Aurus entwickelt worden sein. Auf der Mittelkonsole zeichnen sich der Wählhebel für die Automatik sowie eine Controller-Einheit ab. Die Klimabedieneinheit und einige wenige Tasten wurden darüber positioniert. Nicht fehlen darf eine Analog-Uhr im Cockpit. Zudem kann der Innenraum umfangreich und individuell per LEDs illuminiert werden. Die Fondsitzanlage kann elektrisch vielfach verstellt werden. Große Flachbildschirme an den Vordersitzen sorgen für Unterhaltung. Ein eigener Controller dazu findet sich auf der Mittelarmlehne.

Zur weiteren Ausstattung sollen ein umfangreiches Assistenzsystempaket sowie ein Notfallmeldesystem gehören. Auf den Markt kommen sollen die Aurus-Modelle ab Anfang 2019.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aurus-senat-2018-daten-infos-marktstart-preis/

Volvo 360c Conceptcar — Ausblick auf das autonome Reisen

Volvo wird Anfang September 2018 mit dem 360c-Conceptcar eine autonom fahrende Studie präsentieren. Erste Teaser-Videos sollen nun schon Lust auf mehr machen.

Die weiteren Informationen zu der Studie sind spärlich. Das erste Teaser-Video zeigt einen „elektrisierten“ Summton, auf dem zweiten Video ist die Silhouette eines Fahrzeugs zu erkennen. An dessen Front zeigt sich eine durchgehende LED-Lichtleiste, die in aufrechtstehenden LED-Blöcken mündet.

Vision vom autonomen Reisen

Etwas ausgestellt ist eine Finnen zu erkennen, die wohl die Rückblick-Kameras trägt. Insgesamt wirkt die Karosserie wie ein SUV mit stark ausgeprägten Kotflügeln. Am Heck zeichnen sich ebenfalls schmale LED-Einheiten ab, die das bekannte aufrechtstehende Leuchten-Layout der aktuellen Volvo-Modelle nachzeichnen. Allerdings scheint der Heckabschluss recht kastig auszufallen, insbesondere weil das rote LED-Band eine Finne bis zum Dach nachzeichnet. Volvo selbst erklärt in dem Video, dass es sich um eine „Vision für das zukünftige Reisen“ handelt. Entsprechend dürfte die elektrische Zukunfts-Studie nach Level 4 oder 5 autonom fahren. Volvo wäre aber nicht Volvo, wenn nicht auch das Thema Sicherheit im Fokus stehen würde.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die Volvo-Zukunft bis 2021.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/volvo-360c-conceptcar-elektro-studie-zeigt-autonomes-reisen/

DLR New Generation Vehicle — Leichtbaukarosserie für Elektroautos

Nicht nur mit der Fortbewegung in der Luft und im Weltraum, sondern auch mit dem Straßenverkehr von morgen beschäftigt sich die DLR. 20 Institute arbeiten gemeinsam am „New Generation Vehicle“.

Bei elektrisch angetrieben Autos drängt sich, nicht zuletzt aufgrund der schweren Akkus, das Thema Leichtbau stark in den Vordergrund. Das stellt die Ingenieure und Entwickler wiederrum vor die Aufgabe, eine leichte Karosserie möglichst sicher zu bauen. Daran forscht, neben etablierten und neuen Autobauern, auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Dort ist man seit einiger Zeit mit dem Entwicklungsprojekt „Next Generation Car“ (NGC) beschäftigt. In dessen Rahmen sind Ideen zu einem kompakten Stadtauto und einer Reiselimousine entstanden, die auch Wasserstoff als Energielieferant für den Elektroantrieb vorsehen sollen. Jetzt kommt mit dem „Safe Light Regional Vehicle“ (SLRV) ein weiteres Konzept für ein nur 450 Kilogramm leichtes Brennstoffzellenauto hinzu.

Wasserstoff-Zweisitzer mit 400 Kilometern Reichweite

„Der Schwerpunkt beim SLRV liegt darauf, eine sehr leichte Karosserie zu bauen, um so möglichst ressourcenschonend unterwegs zu sein. Gleichzeitig wollen wir eine sehr hohe passive Sicherheit bieten, was bestehende Fahrzeuge in diesem leichten Segment oft nur unzureichend tun“, erläutert Dr.-Ing. Gerhard Kopp, Gruppenleiter Leichtbaufahrzeuge und Methode Straßenfahrzeuge am DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte, die Motivation der Entwickler. Die Reichweite des SLRV sollte den Angaben seiner geistigen Väter bei 400 Kilometern liegen und damit Berufspendlern genügen.

Die Karosserie des zweisitzigen SLRV ist in Sandwich-Bauweise aus einer metallenen Decklage und Kunststoffschaum im Inneren geplant und soll dadurch nur 80 Kilogramm wiegen. Der Großteil der Technik ist in Vorder- und Hinterwagen untergebracht, die auch als Crashzonen fungieren. Die Fahrgastzelle besteht aus einer Wanne, in der die beiden Personen bei einem Aufprall optimal geschützt sein sollen.

Das DLR will mit seiner Studie die Crashsicherheit von Sandwich-Strukturen im Karosseriebau verbessern. Der leitende Ingenieur des Projekts, Michael Kriescher, sieht hierin die größte Herausforderung. „Bisher kommen Strukturen aus Sandwich-Materialien noch nicht in der Serienfertigung von Fahrzeugen vor. Es besteht großer Forschungsbedarf, um das Verhalten solcher Strukturen zu charakterisieren und herauszufinden, wie man mit ihnen am besten baut. Wichtig ist dabei vor allem das Verhalten von Sandwich-Strukturen bei Belastungen bis hin zum Extremfall, dem Crash.“

Fahrfertiger Prototyp in Planung

Nach Beendigung der Crashtests wollen die 20 DLR-Institute, die am Großprojekt „Next Generation Car“ beteiligt sind, einen fahrfertigen Prototypen aufbauen. Die in der Entwicklung gewonnen Erkenntnisse könnten dann Autoherstellern, zum Beispiel im Rahmen eines Lizenzabkommens, zugänglich gemacht werden. Dass aus dem DLR-Projekt ein weitere Firma mit Ambitionen zum Bau von Autos entsteht, erscheint unwahrscheinlich.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/dlr-new-generation-vehicle-crashtest/

Diät-Tipps vom Zuckerbäcker

Die Reportage vom Shell Eco-marathon 2018.

Stellen Sie sich mal folgendes vor: Sie haben Lust auf was Süßes und gehen in die nächste Bäckerei. Dort liegen frische Donuts. Doch bevor Sie zur Bestellung kommen, sagt Ihnen die Verkäuferin; Ja, die schmecken lecker, aber haben Sie mal an etwas gesünderes gedacht? Wir wären doch alle ein wenig irritiert. Ebenso ging es mir, als ich zum ersten Mal vom SHELL Eco-marathon hörte. Warum sollte ausgerechnet ein Unternehmen, dass davon lebt Energie zu verkaufen, einen Wettbewerb erfinden bei dem es darum geht maximale Effizienz zu belohnen? Ein Widerspruch? Oder einfach nur der richtige Weg? Zeit genau das zu heraus zu finden.

London im Summer 2018 – es ist heiß, Habby läuft der Schweiß und wer jetzt noch nicht an den Klimawandel glaubt, dem helfen auch keine Argumente mehr. Doch, nein, Polemik und Politik bleiben außen vor – hier an diesem Ort geht es rein um die Wissenschaft. SHELL kennen die meisten von uns, als Betreiber von Tankstellen. Der Ort an dem wir unsere Schätzchen auftanken, wir schnell noch Blumen für die Frau kaufen, oder eine Kleinigkeit für die Kids. Oder Zeitschriften. Oder, oder – oder. Doch SHELL ist auch Schirmherr einer ganz besonderen Veranstaltung und das bereits seit vielen Jahren. Der SHELL Eco-marathon ist ein Wettkampf bei dem die Teams nicht an Zehntelsekunden Rundenzeiten feilen, sondern alles, absolut alles der Effizienz untergeordnet wird.

Vor einigen Wochen war ich bei einer Truppe von Studenten der Hochschule München zu Besuch und habe dort einiges über deren Projekt gelernt, auch dazu gab es ein Video:

Nachdem mir klar wurde, diese Studenten meinen es ernst, musste ich mir auch den Wettbewerb in London anschauen. Mein Team von Hydro2Motion traf ich dort wieder und konnte ein wenig von der emotionalen Achterbahn mitnehmen, die diese Studenten erlebt haben. Mehr dazu, und die Auflösung gibt es im oben verlinkten Video. Doch zurück zum Vergleich mit dem Zuckerbäcker.

SHELL und der Eco-Marathon 2018

Ganz egal ob es um Brennstoffzellen-Technik geht, wie beim Team „Hydro2Motion“, Batterie elektrische Fahrzeuge oder klassische Verbrenner. Wer am Shell Eco-marathon teilnimmt, der will Grenzen verschieben. Und für SHELL ist der Eco-marathon ein geniales Kommunikationsmittel geworden. Weg vom Image des reinen Tankstellenbetreibers. Hin zu einem Woodstock-Festival für angehende Ingenieure. Seit 1985 entwickelt sich dieses Event und in diesem Jahr waren es 150 Teams aus 24 Ländern Europas und Afrikas, die die Reise nach London antraten. Im Gepäck jeweils eine Vision für die Zukunft. Angetreten wird grundsätzlich in zwei verschiedenen Klassen. Unser Team „Hydro2Motion“ hat sich für die Prototypen-Klasse entschieden, daneben gibt es noch die Klasse der „UrbanConcept“ Fahrzeuge, bei denen, nicht nur die maximale Effizienz im Vordergrund steht, sondern auch einige Auflagen für allgemeine Straßentauglichkeit beachtet werden müssen. Vom Scheibenwischer, Blinker bis hin zum Fahrlicht. In beiden Fahrzeugklassen können sich die Teilnehmer dann wiederum für eine Antriebstechnik entscheiden. Dabei wird zunächst unterschieden zwischen Elektro- und Verbrennerantrieb und dann noch nach Energieträger, also zum Beispiel, wie bei Hydro2Motion die Brennstoffzelle als Energielieferant für den Elektromotor.

Der Verbrauch wird dabei auf einen Liter Kraftstoff oder dessen Gegenwert in Kilowattstunden hochgerechnet, denn gefahren werden 15 Runden über einen Rundkurs von 970 Metern länge, also insgesamt 14,55 Kilometer. Die Zeit hierfür liegt bei 35 Minuten – damit wird eine Mindestgeschwindigkeit eingefordert – denn natürlich wäre es leichter, weniger Sprit zu verbrauchen, je langsamer man fährt. Aber auch wenn es nicht um Höchstgeschwindigkeiten geht, ein wenig „Speed“ muss sein.

2.500 Kilometer mit nur einem Liter Erdgas!

Den bisherigen Rekord eines französischen Teams, mit nur einem Liter Erdgas über 2.503 Kilometer zu erreichen, hat „mein Team“ nicht geknackt. Aber – ein stolzer 4.ter Platz ist dennoch Grund zur Freude. Denn am Ende sind es keine Profi-Teams, sondern Schüler und Studenten, die hier um die Effizienz-Krone kämpfen. Junge Teams die völlig aus eigenem Antrieb heraus an diesem Wettbewerb teilnehmen. Es ist kein Pflichtprogramm, es ist ein freiwilliges Engagement. Und wer an diesem Wochenende im Juli in 2018 in London war, der wird nachempfinden können, eine gewisse Leidensfähigkeit gehört auf jeden Fall dazu.

 

Und jetzt habe ich Lust auf einen Donut!

 

Clauspeter Becker gestorben — Redaktion trauert um einen Kollegen

Clauspeter Becker, ehemaliger Redakteur bei auto motor und sport, ist nach kurzer Krankheit im Alter von 83 Jahren am 27. August 2018 verstorben.

Den älteren Lesern sind seine mit cpb signierten Geschichten oft noch so präsent, als hätte der am 6. Dezember 1934 geborene Kölner Clauspeter Becker sie gerade frisch formuliert: die Beschreibung der Eifel-Wälder als indischer Dschungel etwa, gesehen durch die Frontscheibe eines Mahindra-Geländewagens; der Versuch, mit einem Amphicar auf dem Wasserweg von Stuttgart nach Paris zu reisen; die dreiwöchige Sahara-Expedition in einem Achtrad-MAN und viele weitere „unvernünftige Reisen“, eine Becker-Spezialität in auto motor und sport.

Becker-Geschichten als Vorlagen

Für den gelernten Kfz-Mechaniker war das Auto nie nur ein Stück Technik oder ein Image-Faktor. Autos und Motorräder waren für cpb dazu da, Erlebnisse zu schaffen, und wenn die exotisch, kompliziert, gefährlich oder einfach unmöglich schienen, waren es Abenteuer so recht nach seinem Herzen.

Becker-Geschichten dienten Generationen von Nachwuchs-Journalisten bei auto motor und sport als stilvolle Vorlagen: Verstand es ihr Autor doch in unnachahmlicher Weise, in einer für jeden wunderbar leicht lesbaren, unkomplizierten Sprache Auto-Erzählungen zu schaffen, die stets mit einem Schuss trockenen Humors und einer gehörigen Portion an Fachwissen garniert waren. Einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor trug er nie etwas nach, nicht einmal jener Honda CB72, die ihn einst so gegen ein Verkehrsschild warf, dass ihm von da an ein leichtes Hinken als Andenken blieb.

Becker der Fachbuch-Autor

Autor auch höchst lesenswerter Fachbücher zum Thema Automobiltechnik, -geschichte und Motorsport, gehörte Becker von 1971 bis 1994 zur Redaktion auto motor und sport; danach blieb er als freier Mitarbeiter dem Titel verbunden. Am 27. August 2018 ging Clauspeter Becker auf seine letzte Reise. Er hinterlässt seine Frau Susanne, mit der er 55 Jahre verheiratet war, sowie Tochter Pamela und Sohn Christoph.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/clauspeter-becker-gestorben/

Die meistverkauften Autos der Welt — Das sind die Top 50 für 2018

In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden weltweit 44,03 Millionen Autos verkauft. Aber welche Pkw-Modelle sind bei den Autokäufern weltweit besonders beliebt. Hier eine Marktanalyse der 57 wichtigsten Automärkte.

In den Top 50, nach einer Auswertung des Marktbeobachters Jato, stehen insgesamt 13 Modelle deutscher Herkunft – darunter sieben VW-, drei Mercedes-, zwei BMW-, und ein Audi-Modell. Die Vorherrschaft von VW ist unter anderem damit zu begründen, dass viele Modelle als Derivate auch in China vom Band rollen. Hier zum Beispiel der VW Passat, der auch als Magotan verkauft wird, sowie der Jetta, der in vielen Märkten als Sagitar, Bora und Vento an den Start geht. Trotzdem, der in Deutschland seit Jahrzehnten an Platz eins stehende VW Golf, schafft es im internationalen Ranking nur auf den 3. Rang.

Toyota Corolla vor VW Golf

Die japanischen Autohersteller dominieren das Ranking: Toyota (6 Modelle), Honda (5), Nissan 3 und Mazda, Suzuki sowie Subaru sind mit jeweils einem Modell vertreten. Dabei markiert der Toyota Corolla, der auch als Auris vermarktet wird, mit 476.112 verkaufen Modellen Platz zwei vor dem VW Golf, von dem rund 40.000 Fahrzeuge weniger im ersten Halbjahr abgesetzt wurden.

Von den amerikanischen Autoherstellern bringt Ford fünf Fahrzeugmodelle unter die ersten 50 verkauften Autos weltweit, Chevrolet platziert zwei Modelle, Ram ein Fahrzeug. Aber: Ford stellt der ersten Platz mit weltweit 534.827 verkauften F-Series-Pickups.

Deutscher Markt von Indien überholt

Dabei konnte der US-Markt im Vergleich zu Europa und China 2018 nur um zwei Prozent auf 8,62 Millionen Fahrzeuge zulegen, Europa kommt in den ersten sechs Monaten auf 9,77 Millionen verkaufte Fahrzeuge und damit auf ein Plus von 3,0 Prozent. Ganz vorne liegt China mit einem Zuwachs von 3,9 Prozent und 12,23 Millionen Autos. Deutschland liegt im internationalen Vergleich aktuell nicht mehr auf dem vierten Rang hinter Japan.

Die 1.973.242 Millionen abgesetzten Autos reichen trotz eines Plus von drei Prozent nicht, um Indien mit einem Plus von 16 Prozent aufzuhalten. Der Markt auf dem Subkontinent verzeichnet im 1. Halbjahr 2018 1.982.442 verkaufte Fahrzeuge und damit exakt 9.200 Autos mehr als Deutschland. Auf dem dritten Rang platziert sich Japan, auch wenn dieser Automarkt um 2 Prozent zurückging.

SUV auch international auf dem Vormarsch

Ähnlich wie auf dem deutschen Markt boomen auch international die SUV und Offroader. Deren Verkäufe gingen zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf weltweit 14,95 Millionen Fahrzeuge rauf. Dabei legten mit plus 25 Prozent die SUV im B-Segment (Kleinwagen) und mit plus 13 Prozent die SUV im C-Segment (Kompaktklasse) zu.

Nach Märkten konnten die Autoverkäufer in Russland die meisten SUV verkaufen. 45 Prozent beträgt dort die SUV-Dichte, noch vor den USA mit 44 Prozent und China sowie Canada mit je 42 Prozent.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/die-meistverkauften-autos-der-welt-2018/

Mercedes V-Klasse Concept Marco Polo — Voll vernetztes mobiles Zuhause

Intelligente Vernetzungslösungen werden auch bei Reisemobilen immer gefragter. Was in naher Zukunft bereits darstellbar ist, zeigt Mercedes auf dem Caravan Salon in Düsseldorf mit dem Concept Marco Polo auf Basis der Mercedes V-Klasse.

Durch das Auto krabbeln um Schalter oder Hebel suchen – das könnte künftig ein Kapitel in der Reisemobil-Historie füllen, denn auch mobile Ferienhäuser werden smart. Zumindest ist das der Ansatz, den Mercedes mit dem Concept Marco Polo auf dem Caravan Salon in Düsseldorf verfolgt.

Zentrales Schnittstellenmodul

Als Basis für die Vernetzung dient dabei das neu entwickelte Schnittstellenmodul „Mercedes-Benz Advanced Control“ (MBAC), das im neuen Sprinter bereits ab 2019 erhältlich sein wird und auch in Freizeitfahrzeugen eingesetzt werden kann. MBAC dient dabei grundsätzlich der Kommunikation zwischen dem Basisfahrzeug und der Bordtechnik beispielsweise eines Aufbauherstellers. Damit lassen sich dann unter anderem alle Einstellungen oder Füllstände zentral auf dem Fahrzeugdisplay, oder über eine spezielle App auch auf dem Smartphone anzeigen. Diese zentrale Schnittstelle erlaubt aber auch diverse Einstellungen vorzunehmen. Mit einer Wischbewegung auf dem Smartphone lassen sich so beispielsweise die Sitzbänke zum Bett umlegen oder das Aufstelldach öffnen. Einstellen lassen sich auch sämtliche Beleuchtungen oder die Leistung des Kühlfachs. In die Arbeitsfläche ist zudem ein induktives Ladefeld für mobile Endgeräte integriert. Auch eine Steuerung per Sprachbefehl ist möglich. Hier genügt als Zauberwort das Codewort „Hey, Mercedes“ und das Reisemobil hört aufs Wort.

Zu den weiteren Features des Concept Marco Polo gehören eine Luftfederung, die das Reisemobil ganz automatisch nivelliert, eine elektrochromatische Fensterverdunkelung sowie zahlreiche Solarmodule auf dem Aufstelldach, die bis zu 400 Watt Leistung generieren können. Auch diese Funktionen lassen sich per App oder Sprache steuern.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-v-klasse-concept-marco-polo-vernetztes-reisemobil/

Jaguar Land Rover und Aurrigo — Autonome Pods mit Blickkontakt zu Fußgängern

„Hallo Fußgänger, sich sehe Dich“. Jaguar Land Rover erprobt die Akzeptanz des direkten Blickkontaktes zwischen autonom fahrenden Autos und ihrem Umfeld. Damit soll das Vertrauen in die Fahrzeuge gestärkt werden.

Im Rahmen des mit staatlichen Mitteln geförderten Projektes UK Autodrive zur Erprobung autonomer Fahrzeuge in Großbritannien entwickelt das Unternehmen Aurrigo selbstfahrende Pods. Die elektrisch angetriebenen Kabinen bieten vier Personen Platz und sind nicht nur für den Einsatz in Flughäfen, großen Einkaufzentren oder Freizeitparks gedacht, sondern auch als Mobilitätsangebot für die erste und letzte Meile in Städten.

Der Autohersteller Jaguar Land Rover, der ebenfalls Teil des UK Autodrive – Projekts ist, kooperiert jetzt mit Aurrigo. Gemeinsam stellt man einen Weg vor, der das selbstfahrende Auto mit seinem Umfeld kommunizieren lässt. Dazu gab und gibt es von diversen Autobauern schon mehrere Ansätze, die von farbig leuchtenden Elementen an der Front bis hin zu auf die Straße projizierten Zebrastreifen oder Nachrichten reichen.

Aurrigo und Jaguar Land Rover glauben, dass ein direkter Blickkontakt zwischen dem autonom fahrenden Auto und den Passanten ein gutes Mittel ist. Im Rahmen der Forschung sind die Pods in einem künstlich angelegten Stadtbild unterwegs, damit die künstliche Intelligenz in den fahrerlosen Autos das Verhalten von Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern lernen kann.

Direkter Blickkontakt zwischen Auto und Fußgänger

Die virtuellen Augen an der Front des Fahrzeugs erkennen Personen und blicken diese über ihr Display direkt an. Damit soll eine Vertrauensbasis zwischen Mensch und Maschine hergestellt werden. Jaguar Land Rover bezieht sich auf Studien, wonach über 63 Prozent der befragten Teilnehmer sich im Straßenverkehr weniger sicher fühlen, sobald autonome Fahrzeuge unterwegs sind. Diese Unsicherheit soll mit den Blickkontakten minimiert werden.

Pete Bennett, Manager für Future Mobility Research bei Jaguar Land Rover, erklärt: „Es zähl zu den Selbstverständlichkeiten, dass Fußgänger Blickkontakt zum Fahrer eines nahenden Wagens aufnehmen, bevor sie die Straße betreten. Es ist uns wichtig zu verstehen, wie sich dies in die stärker automatisierte Welt der Zukunft übertragen lässt. Wir möchten herausfinden, ob es sinnvoll ist, die Menschen mit umfassenden Absichten eines Fahrzeugs zu versorgen – oder ob man einen Fußgänger einfach nur wissen lässt, dass er erkannt wurde und auf diese Weise Vertrauen aufbaut.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/jaguar-land-rover-aurrigo-autonom-test/

Dethleffs e.home coco — Studie eines Wohnwagens mit Elektromotor

Keine Messe mehr ohne die Präsentation von Elektroantrieben. Das gilt auch für den Caravan Salon in Düsseldorf. Dethleffs zeigt mit dem e.home coco einen Wohnwagen mit E-Motoren.

Wenn man sich auf den Campingplätzen im In- und Ausland umsieht, erkennt man sehr schnell das Einkaufsverhalten von Wohnwageneigentümern beim Zugfahrzeug. Schwere SUV, Kombis ab der Mittelklasse aufwärts und Großraumvans vom Schlage eines VW Multivan oder einer Mercedes V-Klasse parken neben den Wohnanhängern in den Parzellen.

Campingalternative für Fahrer von Elektroautos

Das hat natürlich Gründe. Noch immer sind große Dieselmotoren mit viel Drehmoment die erste Wahl für ein Auto, dass zumindest ab und zu einen schweren Anhänger auch über Bergstraßen oder lange Autobahnanstiege ziehen soll. Ganz vereinzelt sieht man auch Tesla Model X, serienmäßig mit einer Anhängerkupplung ausgestattet, mit Wohnwagen hintendran an einem Supercharger Strom ziehen.

Die Firma Dethleffs möchte auch Fahrern anderer Elektroautos eine Möglichkeit bieten, mit dem Wohnwagen zu verreisen, ohne dass die Batterie in Windeseile leer ist. Mit dem e.home coco stellt der Hersteller auf dem Caravan Salon Düsseldorf (24. August bis 2. September 2018) die Studie eines Wohnwagens mit eigenem Elektroantrieb vor. An beiden Rädern hängen Elektromotoren.

Der Wohnwagen unterstützt das Zugfahrzeug

Während der Fahrt treiben sie ein Zugentlastungsmodul an, dass, vereinfacht ausgedrückt, durch den elektrischen Anschub die Last des Anhängers am Auto verringert. Damit soll es auch möglich sein, mit kleineren und leichteren Autos schwere Anhänger an das Ziel zu bringen. Wenn das Zugfahrzeug ein Elektroauto ist, wird durch den geringeren Energieaufwand natürlich die Batteriekapazität geschont. Vor allem Bergpässe dürften sich so leichter bezwingen lassen. Geht es nach dem Gipfel wieder bergab, rekuperiert der Anhänger genauso wie das Elektroauto vor ihm.

Auf dem Campingplatz kann der Wohnwagen dank seines Antriebsstrangs selbsttätig per Fernbedienung in die Parzelle gelenkt und durch in Position gebracht werden. Der Kauf eines optionalen Fernbedienungssystems, das es aktuell schon für Anhänger zu kaufen gibt, entfällt also.

Damit können die künftigen Kunden eines Wohnwagens mit Elektroantrieb also einen Teil der Anschaffungskosten wieder hereinholen. Auch in der Zeit, in der ein Wohnwagen ansonsten ungenutzt unter dem heimischen Carport steht, soll der e.home coco seine Eigentümer unterstützen. Zumindest, sofern der Haushalt eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach hat. Der hier gewonnene Strom muss nicht mehr, sofern er nicht in das öffentliche Netz eingespeist wird, in einen extra anzuschaffenden Stromspeicher gelenkt werden. Die Batterien des Wohnwagens können ihn aufnehmen und bidirektional auch wieder abgeben.

Auch auf dem Dach des e.home coco sind Solarzellen montiert. Damit sowie mit den Elektronen aus der Batterie, soll man im Urlaub länger autark unterwegs sein können, ist also nicht direkt am Ziel auf eine Campingplatzparzelle mit Stromanschluss angewiesen.

Im ersten Halbjahr 2019 will Dethleffs mit einer Demonstrationsfahrt zum Gardasee die Funktionsweise des e.home coco demonstrieren. Der Zeitrahmen für einen Serienstart und mögliche Preise werden aktuell noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/dethleffs-e-home-coco-caravan-elektromotor/

Ferrari: Eleganz und Schönheit fürs Regal

Vor 30 Jahren starb ein Visionär. Zum Todestag von Enzo Ferrari bringt der Autohersteller nun ein Buch auf den Markt, dass ein ganz besonderes Leckerbissen ist und nicht nur Fans heftig Schlucken lassen dürften.

Podcast anhören:

Der Autor, Pino Allieri, hat sich etwas ganz besonderes einfallen lassen, um den Mann zu ehren, der die Sportwagen-Welt wie kein anderer prägte: Enzo Ferrari. Auf 480 Seiten wird das Lebenswerk es Italieners mit vielen bislang unveröffentlichten Fotos und persönlichen Einträgen aus dem Tagebuch dargestellt. Es trägt passenderweise den schlichten Namen „Ferrari“ und mehr bedarf es auch nicht, um eine große Begehrlichkeit zu wecken. Die auf 1.947 Exemplaren limitierte „Collectors Edition“ kommt in einer Alu-Box, die einem Ferrari-V12 Motor nachempfunden ist.

Das Besondere: Sie wurde extra von Piero Ferrari, dem Sohn Enzos, signiert. Die noch weit aus herausstechendere „Art Edition“ mit nur 250 Exemplaren weltweit kommt ebenfalls in einer V12-Alubox aber hier ergänzen handgebogene Krümmer-Rohre einen frei stehenden „Altar“. Diese Version wurde zusätzlich noch von John Elken und Sergio Marchionne, der kürzlich verstoben ist, signiert.

Eigentlich ein absolutes Muss für jeden Ferrari Fan, zumindest die mit dem nötigen Kleingeld: Für die „Collectors Edition“ werden 5.000 Euro fällig, die „Art Edition“ kostet stolze 25.000 Euro. In einer Ferrari Welt wohl normal, in der von Normalsterblichen muss man erstmal schlucken. Dabei muss man wohl im Auge behalten, dass Ferrari heutzutage als Kulturgut angesehen wird und zwei faszinierende Aspekte vereint: Technik und Kunst.

So ist es natürlich nur selbstverständlich, dass sich das auch in einem Buch, dem Meister persönlich gewidmet, niederschlägt. Und Kunst hat, wie man weiß, seinen Preis. Das Buch erzählt großformatig und ledergebunden in 10 Kapiteln von Schönheit und Stil, einer Welt, die jeder angehören möchte und die doch den meisten verschlossen bleibt. Ein Blick durchs Schlüsselloch quasi, der so exklusiv ist, dass man nicht nur tief in die Tasche greifen muss, sondern fast durch sie hindurch.

Fakt ist: Ferrari ist bis heute ein Versprechen von mobiler Freiheit durch seine enorme Kraft und mögliche Geschwindigkeit. Und eine faszinierende Dekadenz, die in Zeiten der Massenmobilität kaum noch Raum hat. Was also bleibt: Eleganz und Schönheit. Ein Buch für die Ewigkeit.

Vom besseren, noch mehr! Der 2019er Plug-in Hybrid Outlander.

Der japanische Automobil-Hersteller Mitsubishi hat bereits vielmals die eigene Innovationsfreudigkeit unter Beweis gestellt. Benzin-Direkteinspritzung zum Beispiel, schon früh im damaligen Carisma in Serie gebracht. Und auch das erste rein elektrische Serienfahrzeug, der Mitsubishi EV (i-MiEV), früher als alle anderen am Markt. Belohnt wird der Mut zur Innovation nicht immer – es sei denn, man kombiniert die beliebte Karosserieform „SUV“ mit modernster Plug-in Hybrid Technik – wie beim Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander. Dem meistverkauften PHEV-SUV der Welt. Jetzt hat Mitsubishi die dritte Generation des Bestsellers präsentiert

Bereits 2014 kam der Mitsubishi Outlander in einer Plug-in Hybrid Variante auf den Markt und hat schnell eine große Fan-Gemeinde erobern können. Die Gründe sind simpel: Eine beliebte Karosserieform, der SUV-Markt ist am Ende ja doch nur eine Mischung aus pragmatischer Kombi-Version, mit ein wenig mehr Bodenfreiheit und besserer Rundumsicht, (echte Geländewagen sind auch SUVs nun einmal nicht), dazu eine moderne Antriebstechnik, die zahlreiche Vorteile mit sich bringt und die sprichwörtliche Zuverlässigkeit der japanischen Automobil-Hersteller.

Damit der Vorsprung vor den Mitbewerbern gehalten werden kann, tummeln sich doch mittlerweile einige Hersteller im Feld der Plug-in Hybrid-SUV – wenn gleich auch niemand so konsequent in der technischen Umsetzung wie Mitsubishi – musste sich der Outlander einem Update-Programm unterziehen.

Der 2.0 Liter Benzinmotor musste einer Version mit 2.4 Liter Hubraum und Atkinson-Cycle Verfahren weichen und legte zudem sowohl bei der Leistung (+14 PS), als auch beim Drehmoment (+21 Nm) zu. Während der vordere Elektromotor bei seiner Leistung von 82 PS blieb, wuchs die Leistung des E-Motors an der Hinterachse auf 95 PS an. Wer sich bislang noch nie mit der Antriebstechnik des Plug-In Hybrid SUV beschäftigt hat, für den sind die folgenden Zeilen besonders wichtig:

Der „geilste Antriebsstrang ever“ – oder wie Mitsubishi Motors zwei Welten zu einer perfekten Harmonie vereint: 

Drei Motoren sorgen für Vortrieb und das tun sie in harmonischer Zusammenarbeit, oder je nach Bedarf, ganz für sich alleine. Mitsubishi hat dem Plug-in Hybrid Outlander einen elektrischen Allradantrieb verpasst. An beiden Achsen übernehmen E-Motoren den Antrieb. Der Vorteil der E-Motoren ist bekannt; Sofortige Leistungsabgabe und feinfühlige Regelung der Momentenabgabe. Der Benzinmotor, jetzt 2.4 Liter groß und auf den sparsamen Atkinson-Cycle optimiert, übernimmt zwei Funktionen. Zum einen arbeitet er, unter 64 km/h, als reiner Strom-Erzeuger. Dazu wurde ein 95 kW starker Generator angekoppelt, oder, und hier erfolgt der großartige Kniff im Technik-Layout des Plug-In Hybrid Outlanders, er wirkt, ab 64 km/h, direkt auf die Vorderachse. Das Ergebnis ist ein Benzinmotor-Antrieb der immer im höchsten Gang arbeitet. Die Übersetzung des Benzinmotors auf die Vorderachse ist vergleichbar mit einem 5. oder 6. Gang und damit kann der Benzinmotor im maximal effizienten Bereich arbeiten.

Dem neuen Modelljahr wurde zudem eine Batterie mit leicht gesteigerter Kapazität zur Seite gestellt. Nun werden bis zu 13.8 kWh geladen – mit dieser Kapazität erreicht der Plug-In Hybrid nach neuer WLTP-Norm bis zu 57 Kilometer an rein elektrischer Reichweite. Der Akku kann an ChaDeMo-Schnell-Ladestation binnen 25 Minuten geladen werden, an einer Haushaltssteckdose dauert es rund 5,5 Stunden. Mitsubishi gewährt auf die Lithium-Ionen-Batterie im übrigen eine beruhigende Garantie von acht Jahren (oder bis 160.000 Kilometer). So empfiehlt sich der Plug-in Hybrid SUV gerade zu als Auto für Kurzstrecken-Pendler oder als Familien-SUV, deren tägliche Fahrstrecke üblicherweise unter 45 Kilometer bleibt. Ein „Vollwert-Elektro-SUV“, ohne Reichweiten-Angst!

Alle diese technischen Feinheiten müssen den Fahrer aber nicht interessieren, denn eine überzeugende und dennoch beruhigende Leistungsabgabe erfolgt völlig automatisch und der Logik des Plug-In Hybrid folgend. Dank der technisch bislang einzigartigen Umsetzung mit zwei E-Motoren an den Achsen, spurtet der Plug-In Hybrid ansatzlos nach vorne. Nein, ein Sportwagen ist er nicht – aber gefühlt bleibt er ein SUV der durch Leichtigkeit beim Antritt überzeugt. Dabei blendet die akustische Ruhe die Umgebung aus, erst bei gesteigerter Last-Anforderung schaltet sich der Benzinmotor ruckfrei hinzu und ändert dann auch das Klangbild des geräumigen SUVs. Bei rein elektrischer Fortbewegung sind 135 km/h die Obergrenze, arbeitet der Verbrenner mit, sind maximal 170 km/h drin.

Im Alltag gilt es die vielen Möglichkeiten zu entdecken, die der Outlander bietet. So sind die Lenkrad-Paddles nicht etwa zum Schalten da, sondern zum Wählen der Rekuperationsleistung. In der Einstellung „0“ wird praktisch gar kein Bremsmoment aufgebaut, während in „5“ maximale Energierückgewinnung mit entsprechender Verzögerung angesagt ist. Zudem gibt es die Möglichkeit, mit dem Verbrenner die Batterie wieder aufzuladen, wenn man etwa trotz leeren Akkus am Ende der Fahrt die letzten Kilometer im Wohngebiet elektrisch zurücklegen will.

Wirklich überraschend ist, dass Mitsubishi das aufwendige System und den günstigen Preis nicht über eine bescheidene Ausstattung erkauft. Tatsächlich ist die „Basis“ genannte Ausführung mit Klimaautomatik, 18-Zoll-LM´s, DAB-Empfang, Licht und Regensensor, Rückfahrkamera und einigem mehr ausgestattet. Über „Plus“ (Bi-LED´s, beheizbares Lenkrad, Einparkhilfe vorn und hinten, diverse Assistenten) geht es zum Spitzenmodell „Top“ mit elektrischem Fahrersitz, Leder, Glasschiebedach und weiteren Assistenzsystemen. Beim Navi setzt Mitsubishi auf das Smartphone der Besitzer, nur in der höchsten Stufe kann man ein festes System für 600 Euro dazu buchen.

Zum feinen Innenraum des Outlander PHV passt das moderat überarbeite Äußere des Fahrzeuges extrem gut. Dank einer dezenten Weiterentwicklung mit retuschierten Stoßfängern, einem vollwertigen LED-Licht an der Front und der klassen-typischen SUV-Form bleiben optisch keine Fragen offen. Der Wagen wirkt insgesamt wie aus einem Guss und vermittelt dennoch genau die Form von Vorsprung durch Technik und Modernität, die auf der technischen Seite des Fahrzeuges erreicht wird.

Der Plug-in Hybrid Outlander hat im neuen Modelljahr 2019 eine große Aufgabe: Er soll und muss den Erfolg seines Vorgänger fortführen, dass im dies gelingt, daran zweifelt der Autor dieses Textes jedoch nicht im geringsten. Denn ein Fortschrittlicheres SUV in dieser Klasse, gibt es bislang nicht.

Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid – Technische Daten:

  • Fünftüriges, fünfsitziges Mittelklasse-SUV, Länge: 4,70 Meter, Breite: 1,80 Meter (mit Außenspiegeln: 2,12 Meter), Höhe: 1,71 Meter, Radstand: 2,67 Meter, Kofferraumvolumen: 463 bis 1.602 Liter
  • 2,4-Liter-Vierzylinder-Benziner, 99 kW/135 PS, maximales Drehmoment: 211 Nm bei 4.500 U/min, eine Übersetzungsstufe, zwei Elektromotoren, vorn: 60 kW/82 PS/137 Nm, hinten: 70 kW/95 PS/195 Nm,
  • 0-100 km/h: 10,5 s, Vmax: 170 km/h (im elektrischen Betrieb: 135 km/h), Durchschnittsverbrauch: 1,8 Liter/100 Kilometer + 14,8 kWh/100 Kilometer, elektrische Reichweite: 54 km (WLTP: 57 km), CO2-Ausstoß: 40 g/km, Abgasnorm: Euro 6-d-temp, Effizienzklasse: A+

Preis: ab 37.990 Euro – Preis nach Abzug von Mitsubishi-Elektromobilitätbonus (6.500 Euro) + Umweltbonus (1.500 Euro) ab 29.990 Euro

Fahrbericht: Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid 2019

Der Outlander ist in der Plug-in-Version ein echter Erfolg, über 130.000 Einheiten hat Mitsubishi weltweit schon verkauft. Für das neue Modelljahr haben die Japaner das SUV technisch gründlich überarbeitet und innen deutlich verfeinert. Die eigentliche Sensation ist aber der Preis.

Ein echtes Mittelklasse-SUV als Plug-in-Hybrid (PHV) für unter 30.000 Euro? Das fragt Mitsubishi in seinem Outlander-Prospekt rein rhetorisch, denn die Antwort ist natürlich klar: Die Japaner bieten ihr großes SUV im neuen Modelljahr 2019 tatsächlich für 29.990 Euro an, nachdem vom eigentlichen Basispreis (37.990 Euro) 6.500 Euro Prämie von Mitsubishi und 1.500 Euro Umweltprämie abgezogen worden sind. Fahren wir jetzt also ein echtes Schnäppchen oder ist der PHV nur ein Blender?

Der Outlander ist in der Plug-in-Variante schon seit fünf Jahren im Handel und laut Mitsubishi sowohl europa- wie auch weltweit das meistverkaufte SUV mit einem solchen Antrieb. Zum neuen Modelljahr stand nun die erste große Überarbeitung an. Und hier haben sich die Ingenieure nicht lumpen lassen. Der Benzinmotor ist sogar völlig neu, der Hubraum beträgt nun 2,4 statt 2,0 Liter, Leistung (+14 PS) und Drehmoment (+21 Nm) wurden angehoben. Zusammen mit den beiden Elektromotoren vorn (60 kW/82 PS) und hinten (70 kW/95 PS, +13 PS) ergibt sich ein elektrischer Allradantrieb und eine Systemleistung von 161 kW/220 PS.

Das System ist ausgereift und sorgt für eine souveräne Fortbewegung des immerhin zwei Tonnen schweren Fahrzeugs. Überzeugend fällt auch die rein elektrische Reichweite aus, die nach NEFZ-Verbrauchszyklus 54 und nach der neuen WLTP-Messung 45 Kilometer beträgt. Die Batteriekapazität wurde auf für einen PHV üppige 13,8 kWh angehoben, sie ist an einer Schnell-Ladestation nach 25 Minuten geladen, an einer Haushaltssteckdose dauert es 5,5 Stunden. Mitsubishi gewährt auf die Lithium-Ionen-Batterie übrigens eine Garantie von acht Jahren (bis 160.000 Kilometer).

Über ein Getriebe verfügt der Outlander PHV nicht, der Benziner wird per Kupplung zugeschaltet und ist dann über eine große Übersetzung an die Räder gebunden. Bei geringen Geschwindigkeiten fährt der Japaner immer elektrisch. Das alles muss den Fahrer aber nicht interessieren, denn das große Fahrzeug beschleunigt SUV-typisch geschmeidig und bleibt natürlich bis zum Einschalten des Ottomotors auch leise. Richtig schnell kann man mit dem Fünfsitzer sowieso nicht fahren, bei rein elektrischer Fortbewegung ist bei 135 km/h Schluss, arbeitet der Verbrenner mit, sind maximale 170 km/h drin.

Aber hohes Tempo und lange Fahrten sind weder die Domäne des Mitsubishi, noch ist das für ein PHV sinnvoll. Denn ist die Batterie leer, steigt der Verbrauch des durch den Doppelantrieb vergleichsweise schweren Fahrzeugs schnell in zweistellige Dimensionen. Im Alltag gilt es vielmehr, die vielen Möglichkeiten zu entdecken, die der Outlander bietet. So sind die Lenkrad-Paddles nicht etwa zum Schalten da, sondern zum Wählen der Rekuperationsleistung. In der Einstellung „0“ wird praktisch gar kein Bremsmoment aufgebaut, während in „5“ maximale Energierückgewinnung mit entsprechender Verzögerung angesagt ist. Zudem gibt es die Möglichkeit, mit dem Verbrenner die Batterie wieder aufzuladen, wenn man etwa trotz leeren Akkus am Ende der Fahrt die letzten Kilometer im Wohngebiet elektrisch zurücklegen will. Über zwei Steckdosen lässt sich zudem jederzeit komfortabel Strom entnehmen.

Wirklich überraschend ist, dass Mitsubishi das aufwendige System und den günstigen Preis nicht über eine bescheidene Ausstattung erkauft. Tatsächlich ist die „Basis“ genannte Ausführung mit Klimaautomatik, 18-Zoll-LM´s, DAB-Empfang, Licht und Regensensor, Rückfahrkamera und einigem mehr ausgestattet. Über „Plus“ (Bi-LED´s, beheizbares Lenkrad, Einparkhilfe vorn und hinten, diverse Assistenten) geht es zum Spitzenmodell „Top“ mit elektrischem Fahrersitz, Leder, Glasschiebedach und weiteren Assistenzsystemen. Beim Navi setzt Mitsubishi auf das Smartphone der Besitzer, nur in der höchsten Stufe kann man ein festes System für 600 Euro dazu buchen.

Zum feinen Innenraum des Outlander PHV passt allerdings das Außendesign weniger gut. Der Wagen wirkt insgesamt, vor allem von hinten und in der Seitenansicht, arg konservativ; vorne zeigt man mit dem typischen Markengesicht (Dynamic Shield) zwar mehr Flagge, richtig überzeugen kann die hier etwas zerklüftete Optik aber auch nicht.

Das ist dann aber auch eine der wenigen Schwächen des Fahrzeugs. Wer ein großes SUV mit Plug-in-Technik sucht und dazu einen günstigen Preis, kommt derzeit am Outlander kaum vorbei. Die für nächstes Jahr von Marketing-Chef Christian Andersen in Deutschland anvisierten 3.000 Einheiten, erscheinen daher als ein mindestens realistisch, vielleicht sogar als zu bescheiden formuliertes Ziel.

Peter Eck/SP-X

Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid – Technische Daten:

  1. Fünftüriges, fünfsitziges Mittelklasse-SUV, Länge: 4,70 Meter, Breite: 1,80 Meter (mit Außenspiegeln: 2,12 Meter), Höhe: 1,71 Meter, Radstand: 2,67 Meter, Kofferraumvolumen: 463 bis 1.602 Liter
  2. 2,4-Liter-Vierzylinder-Benziner, 99 kW/135 PS, maximales Drehmoment: 211 Nm bei 4.500 U/min, eine Übersetzungsstufe, zwei Elektromotoren, vorn: 60 kW/82 PS/137 Nm, hinten: 70 kW/95 PS/195 Nn, Systemleistung: 161 kW/220 PS, elektrischer Allradantrieb, 0-100 km/h: 10,5 s, Vmax: 170 km/h (im elektrischen Betrieb: 135 km/h), Durchschnittsverbrauch: 1,8 Liter/100 Kilometer + 14,8 kWh/100 Kilometer, elektrische Reichweite: 54 km (WLTP: 45 km), CO2-Ausstoß: 40 g/km, Abgasnorm: Euro 6-d-temp, Effizienzklasse: A+

Preis: ab 37.990 Euro

Preis nach Abzug von Mitsubishi-Elektromobilitätbonus (6.500 Euro) + Umweltbonus (1.500 Euro) ab 29.990 Euro

Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid – Kurzcharakteristik:

  • Warum: für die außergewöhnliche Technik fairer Preis; gute elektrische Reichweite
  • Warum nicht: sehr konservative Optik; für Vielfahrer – wie alle PHV – wenig geeignet
  • Was sonst: einen PHV-SUV in dieser Klasse gibt es sonst nur bei Lexus (NX) und Volvo (XC60)
  • Wann kommt er: Anfang September

Löschpanzer Spot-55 — 48 Tonnen, 11.000 Liter Wasser und 578 PS

Panzer sind seit jeher für ihre martialischen Kampfeinsätze bekannt. Doch nur wenige wissen, dass sie nicht nur zerstören, sondern auch beschützen können. Zwei Beispiele fahren aktuell von einem Brand zum nächsten und sorgen mit 11.000 Litern Löschwasser für Abkühlung.

Wenn Anna und Maria an einem Brandherd auftauchen, geht es dem Feuer an den Kragen. Denn die beiden Damen sind Panzer. Genauer gesagt Löschpanzer des Typs Spot-55 auf Basis des russischen Kampfpanzers T-55. 32 Exemplare dieses Spezialfahrzeugs CPS (Cisternova Pasova Strikacka), das bei den Rettungs- und Bergeeinheiten des tschechischen Katastrophenschutzes zum Einsatz kam, wurden in der Tschechoslowakei produziert, die Hälfte ging in den Export.

Doch warum die Wandlung zum Löschpanzer? „Hintergrund war, dass es den Feuerwehren verboten ist, in Waldgebieten zu löschen, die munitionsbelastet sind“, so Hans Joachim Schulz, Besitzer der beiden Fahrzeuge und Inhaber der Firma „Dienstleistungen im Brand- und Katastrophenschutzfall GmbH (DiBuKa GmbH)“ in Seehausen (Altmark). Und da laut dem Innenministerium allein in Brandenburg mehr als 360.000 Hektar kampfmittelbelastet sind – seit 1991 wurden 13.000 Tonnen Kampfmittel geborgen, darunter 49.000 Minen, 74.000 Brandbomben und 68.000 Granaten – entsprang die Idee zum Löschpanzer.

Spot-55 löscht Brände aus bis zu 65 Metern Entfernung

Da der 7,12 Meter lange und 47,5 Tonnen schwere auf 90 Kettengliedern rollende Panzer maximal 50 Kilometer pro Stunde schnell ist, muss er per Tieflader zu seinem Einsatzgebiet gebracht werden. Ein weiterer Grund, den 578 PS starken Feuerlöscher lieber nicht selbst zum Einsatzort fahren zu lassen, ist sein Spritverbrauch. Denn mit 210 Litern Diesel pro 100 Kilometer auf ebener, asphaltiertet Straße müsste er wahrscheinlich seinen 11.000 Liter fassenden Wasserspeicher mit Diesel füllen und sich regelmäßig selbst betanken. Zugegeben: Bei einem Hubraum von 38,8 Litern und dem Kampfgewicht wundert solch ein Verbrauch natürlich nicht. Der CO2-Ausstoß beträgt im Übrigen rund 5,5 Kilogramm pro Kilometer.

Neben dem in zwei Tanks (9.000 und 2.000 Liter) gelagerten Wasser führt ein Spot-55 2.000 Liter Schaummittel und 500 Kilogramm Löschpulver mit sich. Mithilfe von zwei Schaum-/Wasserwerfern können 2.500 Liter Wasser oder 3.200 Liter Schaum pro Minute bis zu 65 Meter weit (Wasser/ Schaum 50 Meter) geworfen werden. Im Heck verfügt der Löschpanzer noch über eine Schnelleingreifeinrichtung mit hydraulisch angetriebener Pumpe, die 1.250 Liter pro Minute herausschießt. Zum Selbstschutz versprühen zahlreiche Düsen an der Oberfläche des Fahrzeugs einen Wassernebel. Für den Fall, dass die 11.000 Liter leergesaugt wurden, besteht die Möglichkeit mit einer Pumpe im Fahrzeug Wasser aus einer Tiefe von bis zu 7,5 Metern zu fördern oder per Feuerwehrschlauch mit Tankern oder Hydranten verbunden zu werden.

Aus 1.500 Metern ferngesteuert zum Brandherd

Einmal in Fahrt kennt der Spot-55 kaum noch ein Halten. Selbst bis zu 1,4 Meter tiefe Wasserdurchfahrten nimmt er ohne Probleme. Die Bodenfreiheit beträgt 42,5 Zentimeter, die Kettenbreite 58 Zentimeter. Sollte dennoch mal ein Hindernis den Weg versperren, wartet ein Stahlschild an der Front auf seinen Einsatz. Für den reibungslosen und stets kontrollierten Ablauf einer Löschaktion sorgen die drei Besatzungsmitglieder: Fahrer, Mechaniker und Pumpenmaschinist. Alle drei sind im sehr spartanisch ausgestatteten Innenraum gegen Hitze, radioaktive Kontamination und Niederschlag geschützt. Für den Fall, dass selbst dieser Schutz nicht ausreichend genug scheint, ist es noch möglich, den Löschpanzer aus einer Entfernung von bis zu 1.500 Metern fernzusteuern.

Doch es sind nicht nur die gewaltigen Feuersbrünste, welche die Mithilfe von Anna und Maria erfordern. Gemeinsam mit einem umgebauten Kommandopanzer, der Feuer auf eine Entfernung von bis zu 80 Metern entfachen kann, dienen die beiden Panzer-Damen der Verjüngung und damit auch Erhaltung von Heidekrautheiden durch kontrollierten Feuereinsatz.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/loeschpanzer-spot-55/

Ferrari 488 Pista Spider — Sonderversion jetzt auch offen

Ferrari hatte den 488 schon als noch sportlicher zugeschnittenen Pista präsentiert. In Pebble Beach wurde jetzt die dazu passende Ferrari 488 Pista Spider-Variante präsentiert. Es ist zugleich das 50. Cabriomodell aus dem Hause Ferrari.

Natürlich baut der Ferrari 488 Pista Spider auf dem entsprechenden Coupé auf. Wie der normale offene 488 verfügt der Spider über ein elektrisch betätigtes Metallklappdach.

Auf der Antriebsseite kommt der aus dem Pista-Coupé bekannte 3,9 Liter große Biturbo-V8 zum Einsatz. Der leistet auch im Spider 720 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 770 Nm bereit. Damit soll der trocken im Bestfall 1.380 Kilogramm schwere Ferrari 488 Pista Spider in 2,85 Sekunden von Null auf Tempo 100 beschleunigen. Die 200 km/h-Marke soll nach 8 Sekunden geknackt werden können. Als Höchstgeschwindigkeit werden 340 km/h angegeben, das Leistungsgewicht des offenen Ferrari soll bei 1,92 kg/PS liegen.

Markante Rennlackierung

Optisch setzt sich der 488 Pista Spider durch eine charakteristische Rennlackierung, mit einem mittig über die gesamte Länge des Wagens laufenden dreigeteilten Farbstreifen in Szene. Farblich entsprechend abgesetzt sind auch die Lufteinlässe auf den hinteren Radläufen, die Seitenschweller, die Luftschächte vorn und Teile des Frontspoilers sowie der Heckdiffusor und Teile der Heckverkleidung. In den Radhäusern stecken 20 Zoll große Leichtmetallfelgen in Sternspeichenoptik. Optional sind außerdem einteilige Carbonfelgen erhältlich, die gegenüber den Alufelgen eine weitere Gewichtsreduzierung von 20 % erlauben.

Weniger Gewicht stand auch im Lastenheft für den Innenraum. Hier setzt Ferrari auf abgespeckte Komponenten und den großzügigen Einsatz von Carbonfasermaterialien und Alcantara. Teppiche wurden durch strukturierte Fußplatten aus Aluminium ersetzt und der Türgriff auf der Fahrerseite ist jetzt nur noch ein einfacher Gurt.

Preise für den neuen Ferrari 488 Pista Spider, der nur in einer limitierten Auflage gebaut werden wird, nannten die Italiener noch nicht.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ferrari-488-pista-spider-daten-infos-marktstart-preis/

Jaguar Land Rover – Mit Schirm, Charme und viel PS

Wenn die Queen ruft, dann leistet man augenblicklich folge. In diesem Fall rief „her Majesty herself“ nicht persönlich, sondern Jaguar Land Rover aber das Ergebnis ist das selbe: man folgt und zwar pronto. Leider ging es nicht in die schillernde Metropole an der Themse, sondern „nur“ nach Mendig in Rheinland-Pfalz, aber die royale Begrüßung war nicht minder beeindruckend. In einem Hangar am Flughafen Mendig, der als Teststrecke dient, erwarteten uns neben den aktuellen Jaguar XJ Modellen auch altehrwürdige Fahrzeuge wie zum Beispiel die Limousine von Queen Mum. Mit dem königlich ausgestatteten XJ 12 S1 Vanden Plas Saloon erfüllt sie ihre repräsentative Pflichten und wollten zeitlebens kein anderes Auto mehr fahren. Verständlich. Die Langversion war mit einem 4,2-Liter-Sechszylinder ausgerüstet. Der vom Londoner Spezialisten Vanden Plas ausgestattete XJ der Serie 1 ersetzte 1973 den in die Jahre gekommenen Jaguar Mk VII von 1955 der Queen Mum, die dem Auto bis ins hohe Alter von 101 Jahren und bis zu ihrem Tod treu blieb. 

Very british

„Very british“ zeigten sich auch die bereitgestellten Oldtimer für die Rennstrecke. Mit entsprechendem Respekt und der nötigen Vorsicht kutschierten wir die Fahrzeuge über den Asphalt. Ein denkwürdiger Moment. Ganz anders war da die Fahrt mit dem Jaguar XE SV Project 8. Mit stolzen 600 PS ausgestattet wollte man damit nicht minder vorsichtig über die Rennstrecke, aber um weiten schneller schon. Mit einem fähigen Instruktor an der Seite, ging es möglichst über die Ideallinie ins Ziel. Natürlich wollte ich noch wissen, wie es ist, mit einem Profi in dem Fahrzeug zu fahren. Also schwang ich mich auf den Beifahrersitz und erntete erstmal einen mitleidigen Blick. „Are you sure?“ lautete die Frage. Na logo! Scheinbar hat er eher selten eine Frau neben dran. Bei der Fahrt haute es mir auch fast meine Kamera aus der Hand, aber man, hat das Spaß gemacht. Er wollte es erst nicht glauben, dass ich am liebsten noch eine Runde gedreht hätte. Wer so viel fährt wie ich, hat (eigentlich) einen festen Magen. Ich liebe die Geschwindigkeit, doch kombiniert man sie mit Serpentinen, kann das auch schnell nach hinten los gehen.

 

Mit dem Adrenalinspiegel im Anschlag ging es dann endlich zur eigentlichen Probefahrt mit dem Jaguar XJ 30d LWB. Nach dem gänsehautverursachenden Fauchen des Jaguar XE war hier nur sehr wenig mit „Grrr“. Entspannend und sehr luxuriös ausgestattet doch wer in aller Welt hat sich die verchromte Mittelkonsole ausgedacht? Schonmal was von Sonnenblendung gehört? Ach ne, die Briten haben ja immer nur Regenwetter. Ich vergaß. In Mendig und Umgebung aber schien bei knapp 28 Grad die Sonne und sorgte durch das verchromte Mittelteil ständig dafür, dass ich nichts sehen konnte. Handtasche drauf und weiter ging es. Frau weiß eben wie es geht. Das restliche Interieur konnte das Gemüt aber schnell wieder beruhigen: Softgrain-Ledersitze mit Diamanten- oder Rautenmusterung in Ebony oder Ivory sowie Kopfstützen mit eingeprägtem Jaguar Springer sorgen für hohen Sitzkomfort. Optische Akzente setzen neben XJ50-Einlagen in den beleuchteten Einstiegsleisten und an den Türinnenseiten eine XJ50-Prägung auf der Mittelarmlehne, ein Drive Selector mit silberfarbigen Applikationen, Schaltwippen in Silber, eine Pedalerie aus Edelstahl und Dekorelemente in Gloss Shadow Walnut. 

Hallo Wroom Wroom, wo bist du?

Dank Spaßtaste konnte auch die Diesel-Variante auf der Strasse zeigen, wo die Katze hängt. Bei 99.000 Euro Kosten darf man neben luxuriösem Interieur auch ein bisschen was unter der Haube erwarten, immerhin handelt es sich dabei um das Jubiläums-Modell. Das vom bewährten 3,0-Liter-V6-Turbodiesel mit 221 kW (300 PS) angetriebene Modell basiert auf der Ausstattungslinie Premium Luxury, die jedoch auf einmalige Weise um Elemente des XJ Portfolio und die diamantgedrehten schwarzen 20-Zoll-Felgen mit fünf Doppelspeichen des XJ R-Sport ergänzt wird. Neben XJ50-Emblemen am Heck und auf den seitlichen Luftauslässen verraten ein schwarzer Frontgrill und die vom Portfolio entlehnten Stoßfänger die Jubiläums-Edition. 

Schickes Ding, keine Frage, aber mir fehlte das aggressive Fauchen, welches man oftmals bei einem Jaguar wahrnimmt. Beim Tausch der Fahrzeuge schnappte ich mir dann den laut Hersteller „mächtigsten XJ aller Zeiten“: den XJR 575. Als ich da den Motor anließ wusste ich genau, wo das Fauchen hingekommen war: Genau unter diese Haube. Mein lieber Scholli. 575 PS wollen eben gezügelt werden. Von 0 auf 100 km/h in 4,4 Sekunden und bis zu 300 km/h, DAS musste ich ausprobieren, wenn schon allein der Sound des angelassenen Motors für Gänsehaut sorgte. Wie musste da erst das Fahrgefühl werden? 

Der sowohl mit normalen wie langem Radstand erhältliche XJR575 kommt sogar als Renntaxi auf der Nürburgring-Nordschleife zum Einsatz. Zu den für ihn maßgeschneiderten Exterieur-Teilen zählten eine Heckspoilerlippe, breitere und ausgestellte Türschweller, Luftauslassöffnungen auf der Motorhaube und größere Einlassöffnungen in der Frontschürze. Exklusive 20’’ Felgen mit fünf Doppelspeichen in Farallon glänzend Schwarz und rot lackierte Bremssättel setzen den XJR575 von den übrigen XJ-Modellen ab. Allein die Farbe sagte alles: „Velocity Blue“. Da ist das „Wroom Wroom“ gerade zu mit eingearbeitet. Eine weitere nette Spielerei, die allen neuen XJ innewohnt, ist die Tatsache, dass der Schaltknauf automatisch beim Anlassen des Fahrzeugs hochfährt. Wirklich cool. 

AvD-Oldtimer-Grand-Prix

Bei der Fahrt in den Kurven Strassen rund um Mendig war ich sehr froh, alleine im Fahrzeug zu sein. Bei den Quietsch-Geräuschen die meinen Mund verließen, wäre jeder Beifahrer taub geworden. Das Ding macht einfach Spaß und man kriegt einfach nicht genug. Einzig der Land Rover SVR, den ich noch kurz ausprobieren durfte, konnte dem XJR den Rang ablaufen. Aber hey, bleibt ja in der Familie. Der nächste Tag war eher zum entspannten gedacht. Auf dem Nürburgring ließen sich die Rennfahrer in ihren Oldtimern nicht lumpen und ließen so manchen Motor beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix aufheulen. Sehr zu meinem Vergnügen, war ich doch das erste Mal an der Rennstrecke und dann gleich passend zu meinem Lieblingsthema: Oldtimer. Zum Glück hatte ich einen Bloggerkollegen an meiner Seite, der mir zu fast jedem Fahrzeug Insights vermitteln konnte, nur zum ältesten Fahrzeug von 1910 nicht. Aber das wäre auch zu viel verlangt. Das einer Kutsche ähnliche Gefährt konnte sogar käuflich erworben werden, doch mal eben eine knappe Million hat nicht jeder mal eben in der Portokasse. 

Fazit: Zwei wunderbare Tage mit noch besseren Autos. Neben den Jubiläums Modellen trumpfte Jaguar mit altehrwürdigen Fahrzeugen aus der Geschichte und natürlich ihren Sportskanonen, dem XJR und dem Projekt 8, auf. Autos, die echt Spaß machen, wahnsinnig luxuriös sind und einfach das typisch englische Gefühl vermitteln. Die wahren Gentlemen eben. So fühlt sich „Frau“ wohl und auch dem einen oder anderen Herren dürfte vor lauter Verzückung zumindest das Grinsen ins Gesicht geschrieben gewesen sein. Wiederholung hoffentlich garantiert. 

Fotos / Text: Jaguar und Simone Amores

Concours d´Lemons — Schrott, Rost und Totenköpfe

Zu jeder Bewegung gibt es ja bekanntlich eine Gegenbewegung. Während wir uns zunächst auf dem mondänen kalifornischen Autotreffen The Quail umgesehen haben, folgt jetzt das Kontrastprogramm.

Denn auf dem Concours d’Lemons in Seaside bei Monterey trifft sich inzwischen zum neunten Mal alles, worüber die elegante Pebble-Beach-Gesellschaft verächtlich die Nase rümpft. Will man meinen.

Doch zwischen verrosteten Motorhauben, vergammelten Innenräumen und eigenwilligen Fahrzeugkonstruktionen stöckelt doch tatsächlich der eine oder andere Hutträger, der gestern noch neben seinem Ferrari einen Champagner schlürfte. Die Lemons sind inzwischen einfach Kult. Und die Fantasie derjenigen, die sich die begehrte Quatsch-Trophäe sichern wollen, ist genauso drüber wie der Preise der versteigerten Autos hier in der Gegend.

Nissan Altima im Mad-Max-Style

Da wäre zum Beispiel Benjamin, der vor sechs Jahren mit seinem Nissan Altima einen Unfall baute und sich dabei die Front zerdellte. Die Reparatur hätte 5.000 Dollar gekostet. „Das war mir zu teuer“, erzählt er. Also fing er an, die japanische Limousine umzubauen. Er ließ sie gezielt verrosten, schraubte Rohre, Hupen, Maschinengewehre aus Plastik und jede Menge Skelette und Totenköpfe dran.

Jeder Filmjunkie erkennt auf den ersten Blick, wovon sich Benjamin inspirieren ließ. „Ich nahm mir Mad Max zum Vorbild.“ Mit dem „Road Warrior“ fährt der Autokünstler nicht nur auf Treffen, sondern jeden Tag zur Arbeit oder in den Urlaub nach Mexiko. Kein Wunder, dass er bei all der Liebe zum Detail direkt eine begehrte Limone abstaubt.

Zwei Autos weiter stehen Anton und Anna aus Großbritannien, die mit dem „Million Mile Lexus“ nach Kalifornien gekommen sind. Den haben sie sich vom amerikanischen Motorjournalisten Matt Farah geborgt. Der hat den LS400 von 1996 vor vier Jahren gekauft. Damaliger Tachostand: 897.000 Meilen. Er erhöhte in selbst auf 970.000 und verleiht ihn jetzt an Freunde.

Eine Millionen Meilen mit einem Lexus LS400

Die Autoblogger Anton und seine Freundin Anna kamen extra aus Großbritannien in die Staaten, um die Aufgabe zu übernehmen. Seit drei Monaten sind sie hier und haben inzwischen 16.000 Meilen im Lexus zurückgelegt: „So viele Kilometer fahre ich normalerweise nicht mal in einem Jahr“, erzählt Anton. Aktueller Stand: 988.697 Meilen – und angeblich ist der Motor im Originalzustand.

Doch zwischen all den exotischen Limonen geht der schlichte Lexus schon fast unter. Der rostige VW Käfer von Autosammler Randy ist da schon auffälliger. Nicht zuletzt, weil ein südafrikanischer Springhase auf dem Dachgepäckträger sitzt. „Meine Kinder nennen ihn Squeezy“, erzählt Randy. Den habe er aber nicht etwa eigenständig erlegt und ausgestopft, sondern auf einem Antiquitätenmarkt gefunden.

Ob Randy sich bei der Gestaltung seines 1960er Käfers genauso viel Mühe gegeben hat wie Benjamin mit seinem Mad-Max-Nissan? „Nein, die Patina kam von ganz allein, wenn man den Wagen nur lange genug draußen an der Meeresluft stehen lässt“, verrät der Kalifornier seinen Trick.

Das bisschen Rost

Doch obwohl sein Käfer schon recht knusprig ist – Johns Chevy Pickup von 1977 kann hier wohl niemand übertreffen. Auf der beige-gelben Motorhaube sind die braunen Flecken so akkurat angeordnet, dass man meinen könnte, sie stammen von einem Geparden. Über mangelnde Belüftung dürfte sich der V8-Motor jedenfalls nicht beschweren.

Der Concours d’Lemons gehört inzwischen genauso zur Monterey Car Week wie der Concours d’Elegance oder The Quail. Und sind wir doch mal ehrlich: Die meisten sehen sich doch viel lieber abgedrehte Rostlauben an als geschniegelte Ferraris. Wer will denn schon perfekt sein?

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/concours-d-lemons-2018-monterey-car-week/

Tops & Flops Pebble Beach — Warum hier alles super ist

Einmal im Jahr treffen sich die Reichen in Kalifornien, um ihre Autos zu bestaunen. Finden Sie da mal einen Flop. Deshalb zeigen unsere Tops und Tops die Highlights des Events. Eine geballte Ladung Superlative, aber auch einiges, womit Sie garantiert nicht gerechnet hätten.

Eine rosarote Welt, die gibt es nicht. Oder doch? Betritt man den Eingangsbereich von The Quail ist es so, als würde man das „normale“ Leben für einen Tag an der Rezeption abgeben. Aber wohin mit dem Stapel Vorurteile, die man sich so schön säuberlich zurechtgelegt hat? Superreiche, Champagner, Kaviar, Protz und Autos, die einmal im Jahr an der frischen Luft sind. Nun, alles davon ist wahr. Trotzdem ist The Quail noch mehr.

Mike hantiert gerade an seinem Austin Healey 100 M Le Mans herum. Er zieht den Gürtelriemen über der Haube fest. Als er merkt, dass er beobachtet wird, blickt er auf und lächelt: „Ich muss hier gerade noch etwas fixieren, damit er perfekt aussieht“, plaudert der Amerikaner locker drauf los. 1962 hat ihm sein Vater das stark ramponierte Rennauto für 1500 Dollar gekauft. „Mein Alter meinte, dass ich doch ein anständiges Auto für die Schule bräuchte“, erzählt der Mann mit der roten Kappe und dem weißen Schnurrbart.

Mit dem Austin Healey zur Highschool

Acht Jahre lang haben Mike und sein Vater den Austin Healey restauriert, und zwar komplett in Eigenregie. Seitdem hat er die Familie nicht mehr verlassen. Ob er ihn verkaufen würde? „Vor ein paar Wochen hat mir ein Interessent einen Check über fünf Millionen Dollar angeboten. Ich habe abgelehnt. Er gehört schließlich zur Familie“, beteuert der Kalifornier. Während er in seiner Jugend damit zur Highschool fuhr, fährt er nun einmal im Monat mit ihm, meistens sonntags.

Brain, der ein paar Reihen weiter in einem mit Gold bedruckten Campingstuhl, der die Lettern „The Quail“ trägt sitzt, fährt seinen Ferrari da schon häufiger. Vor einem Jahr hat er sich einen 1983er Ferrari 308 GTS Quattrovalole gekauft. „Ferrari fahren ist wie Karneval“, beschreibt der Entwickler aus San Francisco, wie es ist, so ein Auto im Alltag zu fahren, „Alle Leute gucken, bleiben an der Straße stehen, freuen sich und winken.“

Entweder Ferrari oder Fahrradfahren

Er genießt es sichtlich, auch der Rote beim Einkaufen im Supermarkt oft an seine räumlichen Grenzen stößt: „Da passt eben doch nicht so viel rein“, gesteht Brain. Doch er hat keine Alternative, denn einen Zweitwagen hat er nicht: „Ich könnte höchstens auf mein Fahrrad umsatteln“, lacht er und genehmigt sich einen Schluck Champagner.

Jeder der Autobesitzer hat hier einen Schaumwein in der Hand. Manche stellen die leeren Gläser auf dem Kunstrasenboden vor ihren Autos ab. So wie eine Bierdose. Die Frauen schmücken sich zwar mit Hüten, aber die sehen weniger nach Ascott aus, sondern sind eher im lässigen Stroh-Look. Die meisten Besucher kombinieren Slipper oder Sneakers zu ihren Anzügen, manche kommen aber auch einfach in Shorts und im Ferrari-Shirt. Die Frauen tragen Plateau-Sandalen anstatt Stilettos, um nicht im Boden einzusinken.

Jay Lenos Kumpel baut Vorkriegsauto

Auch Gary Wales hat einen Strohhut auf dem Kopf. Diesen hat er aber ganz individuell verziert. Mit Fotos seines Schätzchens, einem La Bestioni „The Beast“, einem Vorkriegs-Roadster in gigantischen Ausmaßen. Der Kumpel von Jay Leno ist sehr umtriebig: „Vor einem Jahr zogen wir das Prachtstück hier aus dem Wald. Dann haben wir es direkt restauriert.“

Das ging ja ganz schön flott? „Ja“, erklärt der rüstige Schnurrbartträger in beiger Hose und Weste, „ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste! Da sollte man keine Zeit verschwunden.“ Schwups, und ein Schluck Champagner hinterher. Gary ist ein kleiner Star auf the Quail, er hat stets eine Schar begeisterter Fans um sich herum.

Die meisten Leute hier dürften verdammt reich sein oder haben zumindest die Gabe, es so aussehen zu lassen. Sie nennen ihre Hunde „Enzo“ und im Zehnminutentakt ertönt Lärm am Himmel, wenn mal wieder ein Hubschrauber landet. Am kalten Buffet gibt’s keine Schnitzel, sondern „Spice Rubbed Salmon“, „Marinated Fregola Sarda“ und „Roasted Cauliflower“.

Hersteller zeigen sich der solventen Kundschaft

Inzwischen haben so ziemlich alle US-relevanten Autohersteller The Quail für sich entdeckt und nutzen die Location für ihre Premieren. Links enthüllt Bugatti den Divo, rechts zeigt Audi das Showcar PB 18 e-tron. Da macht Infiniti gleich mal mit und packt den Prototype 10 dazu. Ach ja, und Lamborghini stellt den Aventador SVJ noch auf die Bühne. Jede Wette, dass der im kommenden Jahr in mehrfacher zwischen goldenen Campingstühlen auf dem robusten Rasen steht.

Denn die Leute hier lieben ihre Autos. Wahrscheinlich würden sie sich auch mit Lightbier aus der Dose zufriedengeben, wenn es hier so prominent herumstehen würde wie die Champagnergläser. So lange sie auf Campingstühlen sitzen und stolz sind auf das, was neben ihnen steht. Egal, ob es ein Pagani Huayra aus Carbon, ein Ferrari F50 oder ein lila Lamborghini Aventador Performante ist. Eine Liebe, die Auto-Enthusiasten verstehen. Und die sich ja zum Glück beliebig skalieren lässt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/tops-flops-peeble-beach/