Mazda 323 (1977-2003) — Fast vergessener Alltagsheld

In Japan hieß der Mazda 323 Familiale, in Europa erschien er 1977, gründete schnell eine Familie und gefiel vor allem mit Zuverlässigkeit. Heute ist er fast vergessen. Zu Unrecht.

Heute stellt Mazda das mit dem Namen ein bisschen so hin, als sei es schon immer geplant gewesen, dass der 323 irgendwann einfach 3 heißt. Vermutlich wusste damals nur keiner so recht, wohin mit der einsamen Ziffer, also nahm man zwei und gruppierte sie schön gleichmäßig um eine Zwei herum. In Japan hieß der 323 übrigens Familiale. Nun ja, das hätte einige Motorjournalisten sicher zu dem ein oder anderen Wortspiel in der Überschrift angestiftet.

1. Generation (1977-1980)

Angesprochen hat der 323 zunächst, also ab 1977, Menschen, die an einem Auto schätzten, dass es zuverlässig funktioniert und zu einem vernünftigen Preis gut ausgestattet ist. Die Zuverlässigkeit zumindest bewies ein 15.000 Kilometer langer Trip von Hiroshima, Japan zur IAA nach Frankfurt. Auf Achse und dem Landweg. „37 Tage ohne Rücksicht und Verluste“, bemerkte die Werbung dazu so trocken wie vermutlich der Sand in der Wüste Kandahar war, durch die der Trip führte. Kaputt ging ein Reifen und ein Büffel drückte nachts eine Delle in einen der beiden 323, das war’s. Am 14.9.1977 erreichte das Team laut damaliger Mazda-Werbung sein Ziel. Im lobte Dirk-Michael Conradt in der auto motor und sport 22/1978 die bequemen Vordersitze des Mazda 323 und die gute Ausstattung. Kritik gab es auch: Der Motor sei etwas unelastisch und verbrauche viel Benzin.

2. Generation (1980-1985)

Ein zu hoher Benzinverbrauch ist beim Test der nächsten Generation kein Thema mehr. Mazda stellt den 323 im Jahr 1980 auf Quermotor und Frontantrieb um, auto motor und sport testet das Topmodell GT im Heft 26/1980. Der 95 PS starke Vierzylinder verbraucht 10,1 Liter Super und ist damit einen ganzen Liter sparsamer als ein Alfasud. Mit 12.990 Mark Grundpreis ist der 323 zudem günstiger als ein Golf. Weil der Motor lärmt und das Fahrwerk zwar sicher, aber unkomfortabel sei, sieht Michael Koenig noch Handlungsbedarf für den japanischen Hersteller. Jene DDR-Bürger, die einen der 10.000 importierten 323 bekommen haben, sahen das vermutlich eher in einem Kontext, der von Trabant und Wartburg geprägt war.

3. Generation (1985-1989)

Als Thomas Fischer für Heft 20/1985 einen Test schreibt, war der Mazda 323 schon zwei Mal meistverkaufter Importwagen aus Japan. Die neue Generation ist 15 mm länger, 15 mm höher und 35 mm länger, es ist „mehr Platz da im Mazda!“ Optisch sei der 323 jedoch eher 08/15, schreibt Fischer, der den Mazda ansonsten für sein gutes Raumangebot, die guten Sitze und den niedrigen Innengeräuschpegel lobt und am Ende schreibt: „Der Mazda 323 ist unter den Kompaktwagen vielleicht der Schlichteste, aber ganz gewiß nicht der Schlechteste.“ Na dann. Mazda selbst sorgt ab 1986 mit Dieselmotor für eine sparsame Alternative, gewinnt 1987 einen Lauf der Rallye-WM und legt mit dem 323 Turbo 4WD 16V einen 150 PS starkes Topmodell auf.

4. Generation (1989-1994)

Mit der vierten Generation Mazda 323 bringt Mazda ein viertüriges Coupé auf die Straße: flache Klappscheinwerfer-Front und rahmenlose Seitenscheiben inklusive. Der F genannte Viertürer wird zur beliebtesten Karosserieversion und fällt definitiv mehr Leuten auf als der etwas biedere Zweitürer, der meist auch noch in graumetallic lackiert ist. Mit einem Zweitürer in Graumetallic ist Klaus Westrup für Heft 18/1989 unterwegs. Er bemerkt zunächst, dass den neuen Mazda im Gegensatz zum ebenfalls neuen Mercedes SL kaum einer bemerkt. Dabei hat der Unauffällige einiges zu bieten. Ein zweckmäßiges und elegantes Interieur etwa, eine präzise Schaltung und einen kräftigen Motor –der allerdings auch kräftig tönt. Lastwechselreaktionen und deutliche Komfortschwächen des Fahrwerks konstatiert Westrup ebenfalls. Mut zur Vielfalt beweist Mazda mit dem F auch unter der flachen Haube: Wer will, kann den Viertürer mit einem Zweiliter-V6 bekommen. Wollen nur wenige. Schade eigentlich, heute wäre so ein Kompakt-Coupé mit V6 eine feine Sache.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/oldtimer/mazda-323-1977-2003-kompakter-japaner/

La Bella Macchina — Alfa Romeo Giulia Veloce mit H&R Sportfedern

Nach „Quadrifoglio“ und Giulia 2WD haben die Fahrwerksspezialisten von H&R jetzt auch den Giulia Veloce Allrad unter ihre Fittiche genommen. Die neu entwickelten H&R Sportfedern sorgen optisch wie technisch für mehr „Kick“.

So stehen die breit bereiften Alfa-Alus nun satte 50 Millimeter tiefer in den Radhäusern und schon sieht der Veloce so böse aus wie sein Kleeblättriger Baureihenbruder mit Ferrari-Herz.

Die H&R-typische Federabstimmung sowie die tiefere Fahrzeuglage sorgen für spürbar mehr Einlenkdynamik und minimierte Seitenneigungen bei flotten Lastwechseln, garantieren aber trotzdem einen langstreckentauglichen Fahrkomfort. 100 Prozent Made in Germany ist bei H&R ebenso klar wie die Lieferung mit Teilegutachten zur sorglosen Eintragung in die Fahrzeugpapiere.

Für noch mehr „Dolce Vita“ empfehlen die H&R-Jungs Trak+ Spurverbreiterungen. Die sorgen für die millimetergenaue Ausrichtung von Serien- und Nachrüsträdern an den Radhauskanten.

H&R Komponenten für den Alfa Romeo Giulia Veloce, Typ 952 (2WD + 4WD), 2.0L Benzin (206 kW)

Sportfedern: Artikelnummer 28715-1 (ohne Alfa Active Suspension)

Tieferlegung VA/HA: ca. 50mm

Preis (UVP): 405,54 Euro inkl. 19% MwSt.

Trak+ Spurverbreiterungen, silber eloxiert oder schwarz

Verbreiterung:10-40mm je Achse

UVP: ab 43,63 Euro inkl.19% MwSt.

www.h-r.com

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/anzeige-h-und-r-alfa-romeo-giulia-veloce/

Toyota und PSA — Weiteres Nutzfahrzeug und neue Werksstruktur

Der japanische Toyota-Konzern und die PSA-Gruppe vertiefen ihre Zusammenarbeit. Toyota übernimmt das Gemeinschaftswerk in Tschechien sowie einen weiteren Transporter von PSA für sein Programm.

Toyota und der französische PSA-Konzern haben bereits gemeinsam die neue Kleintransporter-Generation rund um die Modelle Peugeot Traveller, Citroën Spacetourer und Toyota Proace entwickelt, die 2016 auf den Markt kam. Ab Ende 2019 wird Toyota ein weiteres Nutzfahrzeugmodell der Franzosen seinem Modellprogramm einverleiben.

Künftig werde unter der Marke Toyota auch ein kompakter Transporter vertrieben, der aus dem spanischen Werk in Vigo stammt. Das heißt, die Japaner bekommen ihren Klon von Citroën Berlingo, Opel Combo und Peugeot Rifter/Partner. Zudem will sich Toyota an den Entwicklungs- und industriellen Investitionskosten zukünftiger leichter Nutzfahrzeuge beteiligen.

Toyota übernimmt Gemeinschaftswerk

Darüber hinaus wurden zwischen beiden Parteien vereinbart, dass Toyota die finanzielle Verantwortung für die TPCA-Joint-Venture-Aktivitäten in der Tschechischen Republik übernimmt. In dem Joint-Venture werden die Kleinwagen Peugeot 108, Citroën C1 und Toyota Aygo produziert.

Künftig wird die Anlage zu einer Tochtergesellschaft von Toyota und ergänzt damit die sieben Werke, die Toyota bereits in Europa betreibt. In Kolin wird weiterhin die aktuelle Generation der Kleinwagenmodelle beider Unternehmen gefertigt. Toyota beabsichtigt, die Produktion und die Beschäftigungsverhältnisse im Werk auch in Zukunft fortzusetzen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/toyota-und-psa-weiteres-nutzfahrzeug-und-neue-werksstruktur/

Audi e-Tron GT (2020) — Probesitzen im viertürigen Elektro-Coupé

Klar, der e-tron GT ist ein Elektroauto. Aber wüsste man das nicht, wäre er ein schnittiger Viertürer der Ingolstädter mit einem Design, fast so ikonisch wie das des legendären Audi 100 Coupé. Wir haben ihn uns genau angesehen und Platz genommen.

Der erste Eindruck: lang, geduckt, ein echter GT. Und so flach, dass die Haube etwa Sitzhöhe für Normalwüchsige hat. Das sieht schon mal sehr verheißungsvoll aus. Einziger Hinweis auf den Elektroantrieb ist der – wie bei den e-tron Modellen üblich – invertierte und geschlossene Single Frame. Aber daneben klaffen so große Lüftungsöffnungen, dass auch das Elektro-Coupé luftgierig aussieht. Vor allem ist der e-tron GT unverkennbar ein Audi, ein moderner.

Hinten erinnert das durchgehende Leuchtband mit den nach innen zeigenden Pfeil-LEDs ohnehin an den A7, mit dem der e-tron GT die Proportionen gemein hat. Bei praktisch gleicher Länge (4,96 Meter) ist der e-tron allerdings vier Zentimeter flacher und fünf Zentimeter breiter, was seine Wirkung nicht verfehlt. Die 22-Zoll-Räder füllen die im Urquattro-Stil offensiv ausgestellten Radhäuser perfekt aus und tun ein Übriges, dass der Betrachter dem GT viel Leistung zutraut – über Krawall würde sich auch niemand wundern. Aber der dürfte dezent bleiben: Statt dicker Auspuffendrohre schließt ein auffällig in Szene gesetzter schwarzer Diffusor mit rot beleuchtetem e-tron-Schriftzug das Heck.

„Veganer“ Innenraum mit Fußgaragen

Genug ums Auto herumgeschlichen, wir wollten ja Probe sitzen. Auch im Viertürer gibt es viel zu entdecken: Beruhigenderweise ist das Cockpit-Layout eher klassisch: leicht fahrerorientierte Mittelkonsole, griffsympathisches Lenkrad mit kantigem Mittelteil, aber ohne viel Bedienelemente. Ok, die Instrumente sind digital; aber in Verbindung mit den zwei mittigen Touchsreens für Infotainment und Klimaanlage in der gleichen Black-Panel-Optik sieht auch das einfach gut aus.

Der Instrumententräger zieht sich mit einer kantigen Metallleiste über die ganze Breite bis in die Türverkleidung. Die Windschutzscheibe steht vergleichsweise steil, was den Fahrer der Fronthaube näherbringt. Die Übersichtlichkeit nach vorn ist gut nach hinten schlecht. Die Sitze sind straff, aber bequem und binden einen schön ins Auto ein – man bekommt hier große Lust auszuprobieren, was die 590 PS in Verbindung mit Allradantrieb und Allradlenkung so anrichten können.

Riecht das hier nach Fisch?

Den Elektroantrieb bringt man ja gerne mit Umweltfreundlichkeit in Verbindung, was angesichts der hohen Leistung aber so eine Sache ist, vor allem so lange der Strom dafür noch nicht nachhaltig erzeugt wird. Vielleicht ist Audi deshalb wichtig, dass das Interieur aus nachhaltigen Materialien gemacht ist. Das kennt man ja schon vom BMW i3, aber Audi geht noch einen Schritt weiter: Auf den Einsatz von Produkten tierischen Ursprungs verzichteten die e-tron-GT-Bauer völlig: Der Innenraum ist „vegan“. Sitze und Verkleidungsflächen sind aus synthetischem Leder, an Sitzflächen, Armauflagen und an der Mittelkonsole finden sich Textilien, die aus recycelten Fasern hergestellt sind. Der hochflorige Teppich ist aus nachhaltigem Econylgarn, einer Recyclingfaser, die aus gebrauchten Fischernetzen hergestellt wird. Keine Angst, man riecht es nicht! Auch sonst erfordert die Nachhaltigkeit keine Zugeständnisse. Die Materialien machen einen hochwertigen Eindruck und fassen sich gut an.

Gute Platzverhältnisse, zwei Kofferräume

Wo die Schuhe in den Teppich tauchen, hat die im Fahrzeugboden platzierte 96-kWh-Batterie Aussparungen. Die sogenannten Fußgaragen (vom Porsche Taycan) verhindern, dass sich größere Fondinsassen mit den Knien die Ohren zuhalten können – sprich: Für die Beine ist Platz nach unten, obwohl die Sitzflächen passend zur flachen Karosse tief angebracht sind. Der Knieraum ist hinten ausreichend; angesichts der vielfach beschworenen Bauraum-Vorteile des Elektroantriebs hätte man sich bei einem Radstand von 2,90 Meter fast mehr erwartet. Dass hingegen Personen mit mehr als 1,85 Meter Körpergröße der Dachhimmel nahekommt, ist eher dem sportlichen Dachverlauf am Heck geschuldet.

Dafür soll der e-tron GT jede Menge Gepäck schlucken: Hinten 450 und vorne weitere 100 Liter. Das allerdings ließ sich am Concept Car nicht ausprobieren: Der Kofferraumdeckel blieb verschlossen. So konnte man nur erkennen, dass der e-tron GT nicht für Sperriges gedacht ist, denn die große Heckklappe fehlt – zugunsten der Steifigkeit. Schließlich soll er ein Sportwagen sein.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/audi-e-tron-gt-markstart-2020-sitzprobe-design/

Porsche 911 (992) im ersten Check — Ist der Neue innen noch ein echter 11er?

Porsche zeigt in LA den neuen 911 mit dem Modell-Kürzel 992. Porsche-Chef Oliver Blume verspricht, Generation 8 des Sportwagen-Klassikers sei „noch leistungsstärker, noch emotionaler“ als die Vorgänger. 30 PS mehr als zuvor hat der Neue – aber ist er wirklich emotionaler?

Einen Blick auf den 992 zu werfen, ist auf der Messe in den USA gar nicht so einfach. Die Amerikaner stehen auf Porsche, 55.000 Autos verkauften die Schwaben 2017 dort. Aber selbst in der Menschenmenge ist erkennbar: Der neue 11er übertrifft seine Vorgänger in punkto zeitlosem und gleichzeitig modernem Styling deutlich. Durch die integrierten Türgriffe, die erst bei Berührung aus der Karosserie hervorkommen, kommt die Seitenlinie ohne Brüche noch klarer zur Geltung als jemals zuvor. Auch die Frontansicht mit den neuen LED-Scheinwerfern sowie das Leuchtband am Heck wirken klarer und schnörkelloser als beim Vorgänger-Modell. Überhaupt das Heck: Kaum einer der Betrachter kann es sich verkneifen, über die sinnlich geschwungenen hinteren Kotflügel zu streichen. Subjektiv liegt das Hinterteil noch etwas satter auf der Straße – das kommt sicher durch die hinten 44 Millimeter breitere Spur und entsprechend ausladendere Karosserie, die jetzt für alle Modelle gleich breit ist.

Digitale Instrumente – fast

Im Innenraum ist es dann eher wieder das alte Elfer-Gefühl: Auf den sportlich gestalteten Sitzen hat man sofort den Eindruck, perfekt ins Auto integriert zu sein. Der Seitenhalt wirkt schon im Stand hervorragend. Außerdem fühlt sich der Sitz an, als würde er den Fahrer besser stützen.

Vor ihm blieb der Drehzahlmesser an seinem Platz – nämlich ganz Porsche-typisch in der Mitte. Und wie der Sechszylinder-Boxer im Heck, von dessen Kurbelwelle er die Rotationen angibt, blieb er als einziges Instrument analog. Rechts und links daneben informieren zwei dünne, rahmenlose Digital-Displays den Fahrer über allerlei – na ja, Details letztlich, wenn man die Drehzahl (und die Geschwindigkeit wie bisher im Drehzahlmesser digital angezeigt) kennt. Apropos Nebensächliches: Das etwas gewachsene, 10,9 Zoll große Display in der Mitte bekam eine komplett neue Programmierung und lässt sich jetzt intuitiver bedienen.

Kleiner Automatikwählhebel und Assistenzsysteme

Echte Blickfänger sind die fünf geriffelten, metallisch glänzenden Tasten direkt unterhalb des Displays. Sie gewähren den direkten Zugriff auf wichtige Funktionen wie Dämpfer- oder PDC-Einstellung, ohne dass sich der Fahrer in dee Untermenüs bemühen muss. Über drei weitere Tasten vor dem Schalthebel im gleichen Stil lassen sich die Innenraumtemperatur pro Fahrzeugseite sowie der Ventilator der Lüftung einstellen. Vielleicht hat Porsche den Wählhebel der Automatik deshalb so klein gemacht, weil er den Tasten optisch so nahe ist – ein bisschen sieht er ja aus wie einst die Rasierer von Braun. Schon stylisch, aber irgendwie nicht recht passend. Vielleicht ein Argument für die zum Glück weiter angebotene Handschaltung?

Serienmäßig hat der 992 nun auch zahlreiche neue Funktionen an Bord; unter anderem eine Schwarmdaten-basierte Online-Navigation und das beliebte Porsche Connect Plus. Besonders stolz ist Porsche auf seinen serienmäßigen „Wet Mode“. Diese digitale Neuentwicklung an Bord erkennt, wenn Wasser auf der Straße ist, und regelt die Systeme entsprechend. Der Fahrer wird gleichzeitig auch gewarnt und kann – falls er dies wünscht – per Tastendruck die Abstimmungen besonders sicherheitsbetont wählen. Ebenso serienmäßig ist jetzt ein Warn- und Bremsassistent an Bord, der via Kamera drohende Kollisionen mit sich bewegenden Objekten erkennt und gegebenenfalls eine Notbremsung einleitet. Weltpremiere hat im neuen 911er auch ein Nachtsichtassistent mit Wärmebildkamera – der kostet aber Aufpreis.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/porsche-911-992-erster-check/

Neuer Mercedes-AMG GLB 35 4-Matic (2020) — Alle Infos, Daten und Preis zum Power-Mini-GLS

Mercedes bringt mit dem GLB (interner Code X247) 2019 einen Kompakt-SUV auf Basis der A-Klasse an den Start. Auch der kantige Offroader auf der Frontantriebsplattform „MFA2“ kommt in der 35er-AMG-Ausgabe zu den Kunden. Einen ersten Erlkönig haben wir nun erwischt.

Noch schwer getarnt ist der Mercedes-AMG 35 unterwegs, trotzdem gibt der Prototyp schon jetzt einige Infos zur Optik und zur Technik preis

Antrieb und Getriebe

Der Mercedes-AMG GLB 35 ist das Einstiegsmodell in die AMG-Welt. Unter der Haube arbeitet der aus dem Mercedes AMG A35 bekannte Zweiliter-Turbobenziner. Er erreicht 306 PS und stemmt 400 Nm auf die Kurbelwelle. Gekoppelt ist das Aggregat mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Dieses kommt mit Race-Start-Funktion, einer Art Launch-Control, die Drehzahl und Kraftübertragung für eine maximale Beschleunigung aus dem Stand optimiert. Serienmäßig verfügt der AMG GLB35 über den 4-Matic-Allradantrieb. Die 45er-AMG-Ausführung kommt dann mit 408 PS an den Start.

Analog zur A-Klasse verteilt ein System mit Lamellenkupplung je nach Fahrsituation die Motorkraft zwischen den Achsen. Unter normalen Fahrbedingungen ist der 35er-GLB mit Vorderradantrieb unterwegs, je nach Bedarf können aber bis zu 50 Prozent der Motorkraft auf die hintere Achse geleitet werden. Das Fahrdynamik-System kennt insgesamt fünf Fahrprogramme. Zu „Comfort“, „Sport“, „Sport+“ und „Individual“ kommt noch ein „Glätte“-Modus, der mit reduzierter Leistung, sanften Gangwechseln und frühem Hochschalten zu einem sicheren Fahrverhalten auf rutschigem Untergrund führen soll. Für die negative Beschleunigung sorgen innen belüftete und gelochte Scheibenbremsen.

Exterieur und Interieur

Der Mercedes-AMG GLB 35 soll als Mitglied der AMG-Familie erkennbar sein. Dazu zählen der Grill m it Doppellamellen und AMG-Schriftzug, Stoßfänger mit Spoiler-Flaps und Seitenschwellerverkleidungen. Das Heck dominiert ein Schürze mit Diffusor und großen runden Auspuffendrohren rechts und links. Serienmäßig rollt der GLB 35 auf 18 Zöllern, gegen Extra-Euros sind 19 Zoll große Leichtmetallfelgen drin. Außerdem lässt sich der Mini-GLS per Aerodynamikpaket noch aufrüsten.

Wie bei der A-Klasse wird der GLB-Kunde in ein Sportlenkrad greifen und auf ein volldigitales Cockpit mit MBUX-Infotainmentsystem schauen. Das breite freistehende Display erlaubt es, drei AMG-Anzeige-Stile darzustellen. Im Supersportmodus ist der Drehzahlmesser zentral angeordneten, Fahrdynamik-Anzeigen drumherum drapiert. Ansonsten nehmen Fahrer und Beifahrer auf konturierten Sportsitzen Platz und können sich an den diversen AMG-Schriftzügen erfreuen.

Markstart und Preis

Der Mercedes GLB in der zivilen Version kostet ab 2019 nicht unter 35.000 Euro für das Basismodell. Kostet der A 35 bereist knapp 48.000 Euro, so dürfte der AMG-GLB die 50.000-Euro-Grenze knapp erreichen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/neuer-mercedes-amg-glb-35-4-matic-2020-marktstart-preis-motor-ausstattung/

Tune it! Safe!-Auto 2018 — BMW i8 im Polizei-Look

Das Tune It! Safe!-Polizeiauto hat auf der Essen Motor Show Tradition. Für die 2018er Ausgabe hat BMW-Tuner AC Schnitzer einen BMW i8 in den Polizei-Look gehüllt.

Um Tuning sicherer zu machen, fährt der Verband Deutscher Automobil Tuner e.V. (VDAT) zusammen mit dem Bundesverkehrsministerium schon seit 2005 die Kampagne Tune It! Safe! Begleitet wird sie in jedem Jahr mit einem neuen Polizei-Auto, das traditionell auf der Essen Motor Show enthüllt wird.

Diesmal ist es ein BMW i8, der die Kampagne begleiten darf. Der wurde natürlich entsprechend aufgerüstet. Zunächst erhielt er von AC Schnitzer eine Tieferlegung um etwa 20 Millimeter an Vorder- und Hinterachse. Damit ist der Polizei-BMW i8 der Straße deutlich näher als das Serienfahrzeug und sorgt somit für Fahrstabilität in allen Kurvenlagen.

In Kombination mit dem AC1 Leichtbau-Radsatz, mit dem pro Felge ca. 4,4 kg Gewicht eingespart werden, verbessert sich auch die Querdynamik des i8 spürbar.

Aeropaket aus Carbon

Der Aerodynamikumbau für den Polizei-BMW i8 ist vollständig aus Carbon gefertigt: Frontspoilerelemente, Mittel-Frontspoiler und die Front Side Wings sowie das Bonnet-Top für die Motorhaube sorgen für höhere Abtriebswerte. Carbon-Seitenschweller links und rechts verbessern in Kombination mit dem Carbon-Racing-Heckflügel und dem dreiteiligen Carbon-Heckdiffusor die Sogwirkung im Unterbodenbereich des i8, mit dem Ergebnis einer besseren Druckverteilung, die für noch mehr Abtrieb sorgt.

Abgerundet wird das AC Schnitzer-Aerodynamikprogramm durch Carbon-Türgriffschalen und Spiegelcover sowie den Frontgrill für die BMW-Niere. Ein Aluminium-Schaltwippen-Set, eine Aluminium-Pedalerie und das Aluminium-Cover für den iDrive System-Controller werten den Innenraum auf.

Darüber hinaus trägt der i8 eine umfassende Polizei-Beklebung sowie eine Signallichtanlage auf dem Dach. Echte Polizeieinsätze darf er dennoch nicht fahren. Ein Jahr lang kann das Kampagnenfahrzeug für Veranstaltungen, Messen und Tuningevents auf Anfrage gebucht werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/tune-it-safe-auto-2018-bmw-i8-polizei-look/

Kia e-Soul (2019) — So fühlt sich der neue Elektro-Kia an

Auf der L.A. Autoshow debütiert der neue Kia e-Soul, der 2019 auf den deutschen Markt kommt. Wir saßen bereits drin und haben festgestellt: So flippig das kleine Elektro-SUV außen wirkt, so nüchtern und praktisch ist er innen.

Gegenüber von mir steht er – der neue Soul. Und immer noch genießt er mehr Aufmerksamkeit als all die prächtigen Mustangs am Stand nebenan. Nicht schlecht für den Anfang. Auch wir sind durch den komplett neu entwickelten Soul schon durchgekrabbelt. Wirklich begeistert sind wir von dem äußerlich so launigen Koreaner allerdings nicht.

Nüchtern, aber einfach zu bedienen

Er ist und bleibt eben ein Kia und gibt sich innerlich ziemlich nüchtern. Die Instrumente sind analog ausgeführt, das Infotainment-und Navisystem sitzt wie üblich in der Mittelkonsole und an großen Fächer und Ablagen mangelt es nicht. Doch vieles ist grau gefärbt, harte Kunststoffe dominieren, bunte Einsätze sind nicht zu entdecken. Fairerweise sei angemerkt, dass es sich hier um ein Vorserienmodell handelt und die Hoffnung, dass sich Interieur-Designer bei Kia noch etwas einfallen lassen, ist sicher nicht unbegründet.

Ein gewichtiger Vorteil des konservativen Interieurs ist freilich seine einfache Bedienung, das wir immer wieder sehr zu schätzen wissen. Auch als E-Mobil. Ein Drehknopf zwischen den Sitzen dient als Automatik-Wählhebel und mittels wertiger Paddels am Lenkrad lässt sich die Rekuperation einstellen.

Viel Platz und eine ebene Ladefläche

Die Stoffsitze selbst sind kia-typisch weich gehalten, aber bequem und einfach zu verstellen. Nichts zu mäkeln gibt’s am Platzangebot. Trotz des trendigen Soul-Designs geht es selbst im Fond luftig zu. Für Kopf, Knie und Füße ist genug Platz und die starre Rückbank bietet genügend Beinauflage. Oft ein Knackpunkt im Fond: zu kurz einstellbare Kopfstützen. Das ist im neuen Soul aber kein Thema.

Sind die Lehnen umgeklappt, ergibt sich eine ebene Ladefläche. Eine angenehm niedrige Ladekante erleichtert die Beladung des Kofferraums. Kaum minder wichtig: Das zugehörige Ladekabel muss nicht im Kofferraum herum fliegen, sondern passt in ein hinreichend tiefes Unterbodenfach, dass Kia trotz Akku noch unterbringen konnte.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/erster-check-kia-e-soul-2019/

Lincoln Aviator (2019) — Noch mehr Luxus für die Mittelklasse

Der Lincoln Aviator tritt als Luxusmodell im SUV-Mittelklassesegment an. Auf der L.A. Autoshow hat die Ford-Tochter nun den komplett neuen Aviator vorgestellt.

Auch wenn der Lincoln Aviator in der Mittelklasse angesiedelt ist, ist er mit drei Sitzreihen ausgerüstet und soll, wenn er im Sommer 2019 zu den US-Händlern rollt, gegen Modelle wie den Mercedes GLE, den Volvo XC90 oder den BMW X5 antreten.

Auch als Plug-in-Hybrid

Das Zwei-Box-Design des Aviator wurde rundlicher und integriert auch Elemente der Lincoln-Limousinen. Unter der langen Motorhaube sitzt ein Dreiliter-V6-Twinturbo-Benziner, der es auf 400 PS und ein maximales Drehmoment von 610 Nm bringt. In der Grand Touring getauften Version des Aviator wird dieser V6 durch Kombination mit einem E-Motor zuzm Plug-in-Hybrid, der 450 PS und 814 Nm Drehmoment bereitstellt und auch rein elektrisch fahren kann. Beide Maschinen sind jeweils mit einer Zehngang-Automatik verheiratet. Die Lithium-Ionen-Batterie für den Hybrid wurde im Unterboden integriert. Für eine volle Ladung muss sich etwa drei bis vier Stunden ins 240-Volt-Netzt gehängt werden. Das Antriebsmoment der Motoren fließt an die Hinterachse, gegen Aufpreis ist auch Allradantrieb zu haben. Immer an Bord sind fünf abrufbare Fahrmodi, die Hybridversion trägt zwei weitere für den E-Antrieb.

Beim Fahrwerk setzt der Aviator auf Einzelradaufhängugen rundum, die mit einer höhenverstellbaren, adaptiven Luftfederung kombinert werden. Dazu gibt es ein vorausschauendes System, das Bodenwellen per Kamera detektiert und das Fahrwerk entsprechend vorjustiert.

Luxus pur im Innenraum

Der Innenraum präsentiert sich entsprechend der Positionierung des Lincoln Aviator vollgepackt mit Edelhölzern und Leder. Gegen Aufpreis sind alle erdenklichen Luxusfeatures wie elektrisch einstellbare Sitze, Head-up-Display oder High-End-Audiosysteme zu haben. Als zentrales Info- und Steuerelement dient ein 12,3 Zoll großer Touchscreen auf der Armaturentafel, der den Aviator auf Wunsch auch umfassend vernetzt. Im elektronischen App-Schlüssel können verschiedene Fahrerprofile und die damit verbundenen Einstellungen abgelegt werden. Erwähnenswert sind die Signaltöne der Sicherheitsfeatures, die extra von einem Symphonie-Orchester für den Lincoln eingespielt wurden. Die arbeiten mit einer Armada an Assistenz- und Sicherheitssystemen zusammen.

Neben der Basisversion und diversen Optionen kommt der Lincoln Aviator auch als speziell ausgestattete Black Label-Variante. Preise wurden allerdings noch nicht genannt. Auf der Detroit Motor Show im Januar 2019 wird Ford mit dem neuen Explorer das Schwestermodell zum Aviator enthüllen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/lincoln-aviator-2019/

Lorinser G- und A-Klasse — 500 PS für den Mercedes G 500

Lorinser zeigt auf der Essen Motor Show 2018 seine neuen Programme für den Mercedes A 250 und G 500. Dazu gehören in beiden Fällen Leistungssteugerungen, Sportauspuffanlagen, Bodykits und Räderwerk.

422 PS und maximal 610 Newtonmeter: Das sind die Daten des Mercedes G 500 im Serienzustand. Nachdem Sportservice Lorinser dessen Vierliter-Biturbo-Benziner in die Finger bekommen hat, leistet er 500 PS und verteilt im Höchstfall 730 Newtonmeter auf alle vier Räder. Verantwortlich dafür ist eine geänderte Motorelektronik (2.880 Euro) und eine 4.200 Euro teure Edelstahl-Sportabgasanlage mit Klappensteuerung, deren Endrohre ganz im AMG-Style seitlich vor den Hinterrädern hervorschauen.

Mehr Frischluft für den V8-Biturbo

Außerdem führt der Tuner dem V8-Triebwerk mehr Frischluft zu, indem es dem G 500 eine neue Frontschürze und einen Aufsatz für die Motorhaube verpasst; beides ist mit üppig dimensionierten Lufteinlässen gesegnet. Neu sind außerdem der Dachkantenflügel, die neue Reserveradabdeckung und natürlich das Lorinser-Logo, das anstelle des Sterns im Kühlergrill rückt. Der Preis für das Komplettpaket: 8.750 Euro.

Lorinser sieht für die G-Klasse zwei Felgendesigns vor. Die große Lösung ist das pro Stück 1.150 Euro teure, einteilige Schmiederad RS10s in 11×23 Zoll, das Reifen der Dimension 295/35 R23 trägt. Kleiner und günstiger ist das RS9-Gussrad in 10×22 Zoll, für das pro Exemplar 610 Euro fällig werden. Die Reifendimension hier: 295/40 R22.

Innen toben sich die Sattler aus und verpassen dem G 500 eine „ausschweifende Lederlandschaft“, die je nach Geschmack mit Hölzern, Lack oder Carbon kombiniert wird. Außerdem tauscht Lorinser die Pedalerie aus und verteilt Fußmatten mit Firmenlogo im Interieur.

Auf 25 Exemplare limitierte A-Klasse-Sonderserie

In jeder Hinsicht mehrere Nummern kleiner tritt die Mercedes A-Klasse nach ihrer Metamorphose zur auf 25 Exemplare limitierten Lorinser Green Series auf. Die trägt ihren Beinamen nicht etwa auf Umweltgründen, sondern weil ihre Räder grün lackiert sind. Die 8,5×19 Zoll großen Rundlinge im Turbinendesign hören auf den Namen RS8 und sind ringsum mit Reifen der Dimension 225/40 R19 ummantelt.

Vor seiner Verwandlung war das Auto mal ein Mercedes A 250. Lorinser programmiert für 1.290 Euro das Steuergerät des Vierzylinder-Turbobenziners derart um, dass die Leistung von 224 auf 258 PS und das maximale Drehmoment von 350 auf 420 Newtonmeter steigen. Einen kleinen Beitrag zum Power-Upgrade leistet der 1.090 Euro teure Sportauspuff mit vier Edelstahl-Endrohren. Diese finden eine Heimat in einem 680 Euro teuren Heckschürzeneinsatz in Diffusoroptik. Die Frontschürze wird von Lorinser mit einem 690 Euro teuren Anbauteil für den Frontstoßfänger und Aufsätzen für die Lufteinlässe, die 540 Euro kosten, umgestaltet.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/lorinser-mercedes-g-klasse-und-a-klasse-essen-motor-show-2018/

Mercedes-Benz S-Klasse Cooperative Car — Schau’ mir in die Augen, Auto!

Man muss kein Fan einer autonom fahrenden Zukunft sein, um sich ernsthaft Gedanken darüber machen zu können, wie der Alltag mit selbstfahrenden Autos aussehen kann. Bei Mercedes haben sie genau deshalb eine S-Klasse zum kooperativen Auto umgebaut, also zu einem, das mit uns kommunizieren kann. Wir haben dem dicken Benz ganz tief in die Augen geschaut.

Keine Ahnung wie es Ihnen geht, aber beim Thema autonomes Fahren denke ich vor allem an Technologie. Sensorik, Kameras, Supercomputer, Highspeed-Datennetze, usw. Alexander Mankowsky wird von Mercedes-Benz dafür bezahlt, genau das nicht zu tun: zu denken wie ein Ingenieur. Und genau deshalb spricht der werkseigene Zukunftsforscher auch über Empathie und Vertrauen und sieht darin die zentralen Erfolgsfaktoren für einen Alltag in und mit der autonomen Mobilität. „Menschen müssen schnell und zuverlässig einschätzen können, was ein autonomes Fahrzeug als nächstes tun wird. Das Fahrzeug muss daher in einer Art und Weise über seine Absichten informieren, die der Mensch unmittelbar und intuitiv erfassen kann“, so Mankowsky.

Türkis soll für Autonomie stehen

Heißt: Autonome Autos haben keinen Vertrauensbonus. Im Hier und Jetzt habe ich als Fußgänger die Chance, mit dem Fahrer hinterm Steuer zu kommunizieren. Blickkontakt, Gestik, Mimik. Im besten Fall so etwas wie „blindes Verständnis“. Das fällt flach, wenn das Automobil autonom fährt. Die Antwort der Mercedes-Forscher: Eine S-Klasse mit Augen, bzw. einer 360-Grad-Signalanlage. Leuchtbänder in der Windschutzscheibe, im Kühlergrill, in den Scheinwerfern, den Außenspiegeln und im unteren Bereich der Scheiben visualisieren den autonomen Fahrmodus und informieren Passanten und den umliegenden Verkehr, dass das Fahrzeug eigenständig unterwegs ist. Wichtig: die Farbe der Leuchten. Das helle Türkis wird laut einer von Mercedes durchgeführten Studie von der Mehrheit der Teilnehmer als Signalfarbe bevorzugt. Die Ergebnisse der Studie bringt Mercedes-Benz zum Thema „Autonomes Fahren“ auch in die SAE International ein, eine Organisation, die sich dem Fortschritt der Mobilitätstechnologie widmet.

Den Fußgänger immer im Blick

Leuchten auf dem Dach geben zudem Auskunft darüber, was das Fahrzeug als nächstes vorhat. Langsames Blinken bedeutet, dass das Fahrzeug abbremst. Ein stationäres Licht zeigt, dass das Fahrzeug im autonomen Fahrmodus ist, unabhängig ob es fährt oder steht. Die Lichter auf dem Dach verfolgen zudem die Bewegungen von Menschen am Straßenrand und an der Front, um ihnen zu signalisieren, dass sie vom Fahrzeug wahrgenommen werden. Dabei ahmt die S-Klasse den natürlichen Blickkontakt nach, der zwischen Fahrer und Fußgänger ablaufen würde.

Die S-Klasse kann auch Männchen machen

Nettes Details: Die kooperative S-Klasse fährt nicht einfach los, sie „wacht auf“. Zunächst erzeugen die Lichtbänder rund um das Fahrzeug ein entsprechendes Lichtsignal, dann klappen die Außenspiegel aus, bevor sich zunächst das Heck und schließlich die Front des Fahrzeugs anheben. Das erinnert an einen Hund, der Männchen macht und soll laut Mercedes die Kommunikation für Menschen drumherum intuitiv erfassbar machen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/mercedes-s-klasse-kooperatives-auto-2018/

Jeep Gladiator – Transportkompetenz im Matsch

Eigentlich leitet sich der Name Gladiator vom römischen Kurzschwert Gladius ab. Jeep dient er jedoch als Bezeichnung für sein mit Abstand längstes Modell.

Die Offroad-Marke Jeep schickt auf der Los Angeles Auto Show mit dem Gladiator eine neue Pick-up-Version auf Basis des Wrangler in die Arena. 2019 kommt der auf 5,54 Meter gestreckte Allradler mit großer, offener Ladefläche zunächst in den USA auf den Markt. Später soll die neue Baureihe auch in Europa antreten.

Mit 5,54 Meter Länge überragt der Gladiator seine viertürige Wrangler-Basis um 79 Zentimeter

Fahrzeugbasis für die Pick-up-Version ist der viertürige Wrangler, dessen Radstand allerdings um fast einen halben Meter verlängert wurde. Dank eines zudem gestreckten Hecks überragt der Gladiator den Standard-Wrangler um 79 Zentimeter. Hinter der Fahrgastkabine bietet er eine 1,5 Meter lange Ladefläche. Auch 725 Kilogramm Nutzlast und 3,47 Tonnen Anhängelast versprechen Transportkompetenz auf gehobenem Niveau.

Die Standardversion des Gladiator ist mit dem Rock-Trac-Allradsystem, Unterfahrschutz, Geländebereifung und 76 Zentimeter Wattiefe für Offroad-Einsätze gerüstet. Wer mit dem Lasten-Wrangler besonders anspruchsvolle Passagen meistern will, kann alternativ eine Rubicon-Variante bekommen, die zusätzlich ein Offroad-Kamera-System, Reduktionsgetriebe und Sperrdifferenziale bietet.

Den Gladiotor wird es auch als Rubicon geben, der sich durch besonders hohe Offroad-Kompetenz auszeichnet

Zunächst wird der Gladiator in den USA mit 3,6-Liter-V6-Benziner (210 kW/285 PS) an den Start gehen, der sich wahlweise mit Achtgang-Automatik oder Sechsgang-Handschaltung kombinieren lässt. 2020 soll ein Dreiliter-V6-Diesel mit Achtgang-Automatik folgen, der 191 kW/260 PS leistet.

Los Angeles Auto Show 2018 – Gute Laune in Kalifornien

Auf der diesjährigen Auto Show in Los Angeles bleibt die große Welle an Weltpremieren zwar aus, ein paar interessante Fahrzeuge haben es aber dennoch an die Westküste der USA geschafft.

Mit knapp 18 Millionen Einwohnern gehört die Metropolregion Los Angeles zu den größten der Welt. Die „Auto Show“ im Convention Center (bis 9. Dezember) zählt allerdings eher zu den überschaubareren Messen – zumindest neben Größen wie dem Pariser Autosalon oder der IAA in Frankfurt. Wären viele Neuheiten morgens nicht noch abgedeckt, man könnte den Besuch in relativ kurzer Zeit abhaken. Doch ein paar Gründe, etwas mehr Zeit auf dem Messegelände zu verbringen, gibt es dann doch.

Dieses Jahr spielen vor allem Sportwagen eine große Rolle an der Westküste. Auch, wenn Exoten wie Lamborghini, Ferrari oder Aston Martin völlig fehlen. Allen voran zeigt Porsche mit dem 911 der Generation 992, wie man eine Ikone behutsam weiterentwickelt und sich trotzdem nicht der Zukunft verschließt. Der 992 kommt mit einem sehr modernen Infotainment-System samt großem Touchscreen und kann mit deutlich mehr Assistenzsystemen ausgestattet werden als bisher. Wem der normale Elfer zu gewöhnlich ist, der kann – falls das nötige Kleingeld vorhanden ist – einen der 200 GT2 RS Clubsport ordern, den die Stuttgarter in LA überraschen vorgestellt haben. Der Clubsport kommt ohne Straßenzulassung und ist ein Rennwagen, der sich keinem Reglement beugen muss – gigantischer Heckflügel inklusive.

Mit einem Fokus auf die Rennstrecke stellt Mercedes auch den AMG GT-R Pro vor, eine nachgeschärfte Version des zweitürigen Sportwagens, der sich besonders bei Trackdays wohlfühlen soll. Deutlich entspannter dürfte es in der Messepremiere von BMW zugehen: Das Cabrio der 8er-Baureihe steht in Los Angeles erstmals vor großem Publikum und ist neben dem Coupé die zweite von drei vorgestellten Karosserievarianten des 8er. Das finale Puzzle-Stück in Form des Grand Coupé erwarten in Genf 2019.
Auch bei Audi hatten die anwesenden Journalisten mit einer Sport-Version gerechnet – etwa in Form des S7 oder des SQ8. Stattdessen zogen die Ingolstädter das Tuch von der sehr gelungenen Studie e-tron GT, dem direkten Verwandten des Porsche Taycan. Der viertürige Elektro-Sportler ist optisch auf jeden Fall ein Gewinn und dürfte auch dank 434 kW/590 PS kaum Boden auf den Taycan verlieren. Wann der Elektro-GT mit einer Reichweite von über 400 Kilometer in Serie geht, ist noch offen, wahrscheinlich aber erst 2021.

Deutlich unglamouröser geht es auf dem Messestand von VW zu. Hier ist neben dem bereits auf der IAA Nutzfahrzeuge gezeigtem I.D. Buzz (in neuer motorsportorientierter Folierung) lediglich die Abschiedsversion des Beetle Cabrio zu sehen, das die Wolfsburger in Deutschland schon haben verschwinden lassen.

Doch auch, wenn die deutschen Hersteller dieses Jahr ein paar bedeutende Premieren in Los Angeles feiern können, darf man die Marken aus Amerika und Asien nicht vergessen. Jeep hat die sehnlichst erwartete Pick-up-Variante des Wrangler mit dem kämpferischen Namen „Gladiator“ enthüllt, Lincoln das SUV „Aviator“ im Gepäck. Beide kommen nicht nach Europa. Ford und GM halten sich mit Premieren zurück und zeigen lediglich bereits bekanntes wie den Mustang Bullit oder die Corvette ZR1 von Chevrolet. Außerdem auf den Messeständen: jede Menge Pick-ups, die sich in den USA weiterhin größter Beliebtheit erfreuen.

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Wer sich für japanische Fahrzeuge interessiert, wird in Los Angeles nicht am Nissan-Stand vorbeikommen. Hier gibt es neben dem neuen Murano auch den Maxima zu sehen. Mazda hat außerdem bereits am Vorabend den neuen Mazda3 enthüllt, der in Los Angeles mit fünf Türen sowie als Limousine zu sehen ist und mit einem gelungenen Design glänzt. Bei Kia ist der neue Soul zu sehen, der optisch etwas gefälliger wird als bisher und nur noch elektrisch angetrieben offeriert wird. Die SUV-Welle reitet Toyota mit dem neuen Rav4, der sich der Formensprache des CH-R anpasst und deutlich schärfer gezeichnet ist als bisher. Skurril: Ein Toyota Tundra, auf dessen Ladefläche eine komplette Pizza-Hut-Produktion sitzt – vom Ofen bis zum automatischen Pizzaschneider.

Aller Sportwagen und hubraumstarken Trucks zum Trotz ist neben Tesla auch Rivian in Los Angeles vertreten. Der Newcomer zeigt ein klassisches Siebensitzer-SUV sowie einen kantigen Pick-up – beide mit Elektromotor. Neben beeindruckenden Performance-Werten mit bis zu 522 kW/710 PS wollen die Amerikaner auch mit einer großen Reichweite von maximal 640 Kilometer punkten.

Will man das Gesehene auf der wichtigsten Automesse der Westküste zusammenfassen, kommt man nicht umhin, festzustellen, dass die große Premierenflut hier ausgeblieben ist. Außerdem flacht der Berg an elektrischen Studien langsam ab, Audi und Rivian bilden hier die Ausnahme. Passend zum Lifestyle der Millionenstadt ist auch auf der Messe dieses Jahr eher „easy going“ angesagt, ohne dabei groß etwas verändern zu wollen. Außer, man steht auf die wilden Tuning-Umbauten, die sich im Keller der Messe verstecken. Hier gibt es alles: vom Widebody-Lamborghini bis zum 90 Zentimeter höhergelegten Escalade. Man muss sich eben nur trauen.

Max Friedhoff/SP-X

Ford Transit Plug-in-Hybrid — 2019 starten die ersten Transporter in Köln

In London und Valencia sind die Ford Transit Plug-in-Hybride mit Dreizylindermotor als Range Extender schon unterwegs. Im ersten Quartal 2019 startet eine weitere Testflotte in Köln.

Bei den Anstrengungen, den Schadstoffausstoß des innerstädtischen Verkehrs zu reduzieren ist vor allem der zunehmende Lieferverkehr eine wichtige Stellschraube.

Pakete werden zu Kunden gebracht und abgeholt, der Biomarkt um die Ecke mit Lebensmitteln beliefert und die Abfallbehälter im Park geleert. Lieferwagen und Kleintransporter sind aus dem urbanen Straßenbild nicht einfach zu verbannen.

Hersteller wie Mercedes-Benz und VW haben bereits elektrische Kastenwagen im Programm oder bereiten den Marktstart vor. Ford geht den Weg über die Plug-in-Hybrid-Technik.

Tests in London, Valencia und Köln

Im Großraum London sowie im spanischen Valencia laufen bereits seit einiger Zeit Feldversuche mit elektrifizierten Ford Transit, die dort von öffentlichen Stellen (Feuerwehr, Stadtverwaltung, Polizei) eingesetzt werden.

Jetzt rollen zehn Exemplare des Ford Transit Plug-in-Hybrid in Zusammenarbeit mit der Kölner Stadtverwaltung auch auf den Straßen in Fords deutschem Hauptsitz. Ein Jahr lang soll die Technik, hierbei vor allem die elektrische Reichweite, erprobt werden.

Die Transporter kombinieren einen Einliter-Dreizylinder-Benziner mit einem Elektroantrieb und einer 14 kWh großen Batterie. Der Verbrenner treibt nicht direkt die Antriebsachse an, sondern fungiert als Range Extender, der die Reichweite über die 50 Kilometer aus den mitgeführten Akkus auf insgesamt 500 Kilometer erhöhen soll.

Sie werden im Rahmen des Tests u.a. von den städtischen Abfallwirtschaftsbetrieben, der Verwaltungsgesellschaft des Flughafens Köln/Bonn, den Verkehrsbetrieben und dem Versorger RheinEnergie eingesetzt.

Marktstart im zweiten Halbjahr 2019

„Ich freue mich, dass Köln neben London und Valencia innerhalb unseres Konzerns zu einer der wenigen europaweit strategisch wichtigen Städte in Bezug auf zukünftige Mobilität ausgewählt worden ist, und wir nun gemeinsam mit der Stadt Köln interessante neue Themen angehen werden“, sagt Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung Ford-Werke GmbH.

Auf der IAA Nutzfahrzeuge im vergangenen September hat Ford die Serienversion des Transit Plug-in-Hybrid vorgesellt. Unabhängig von den städtischen Pilotversuchen ist der Produktions- und Marktstart des elektrifizierten Transporters für das zweite Halbjahr 2019 geplant.

Auf Basis des Ford Transit entsteht auch ein vollelektrisches Modell. In Zusammenarbeit mit dem Aachener Start-up StreetScooter baut Ford, im ersten Schritt ausschließlich für die StreetScooter-Mutter Deutsche Post, elektrisch angetriebene Transit mit Kofferaufbau. Hier wird das Fahrgestell des Ford mit dem Elektroantrieb von StreetScooter kombiniert.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/ford-transit-plug-in-hybrid-koeln/

Nissan Maxima (2019) — Facelift für die US-Limousine

In den USA ist Nissan mit der Mittelklasselimousine Maxima recht erfolgreich unterwegs. Für das Modelljahr 2019 bekam die Limousine jetzt ein Facelift. Premiere feiert es auf der L.A. Autoshow.

Zu erkennen ist der neue Modelljaghrgang, der jetzt in Los Angeles erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wurde, an neu gezeichneten 19-Zoll-Leichtmetallrädern, einem vergrößerten, weiter heruntergezogenen Kühlergrill, der weiter in V-Form erscheint, sowie neuen LED-Hauptscheinwerfern. Zudem wurden die Rückleuchten und die Heckschürze mit einem neuen Zuschnitt versehen. Durch die Heckschürze lugt nun eine Vierrohr-Abgasanlage. Höhere Ausstattungsvarianten bekommen zudem einen kleinen Heckspoiler spendiert.

Erweitertes Sicherheitspaket

Nachgelegt wurde auch bei den Assistenzsystemen. So ist der Maxima künftig mit dem Assistenzsystem-Paket Safety Shield 360 ausgerüstet. Dieses umfasst unter anderen einen Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung, einen Tot-Winkel-Warner, eine Querverkehrswarnung, eine Spurverlassenswarnung, einen adaptiven Tempomat, Verkehrszeichenerkennung und einen Fernlichtassistenten.

Den Innenraum des Maxima wertet Nissan mit neuen Bezugsstoffen und Applikationen auf. Ein Upgrade gab es auch für das Infotainmentsystem. Unverändert übernommen wird er 300 PS starke 3,5-Liter-V6-Saugbenziner, der ausschließlich die Vorderräder antreibt.

Im US-Handel startet der aufgefrischte Nissan Maxima bereits ab Mitte Dezember 2018. Zu haben ist er in fünf Ausstattungsniveaus.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/nissan-maxima-2019-facelift/

Rivian auf der LA Autoshow

Ein kalifornisches Start-up mit Namen Rivian will zu den ernstzunehmenden Herausforderern von Tesla gehören. Auf der Autoshow in Los Angeles wurden jetzt die ersten beiden Modelle enthüllt.

 „Nein, wir haben wirklich nichts mit Ford zu tun“, schwört Robert „RJ“ Scaringe und nennt die Platzierung des Messestandes in einer Nische des Ford-Areals einen „reinen Zufall“. Der Chef der jungen Firma Rivian will die Autoshow in Los Angeles für die Weltpremiere der ersten beiden selbst entwickelten E-Autos nutzen und kann Gerüchte über ein Zusammengehen mit Ford nun gar nicht brauchen.

Das Cockpit beider Modelle ist ähnlich

Die beiden Elektro-Riesen haben die ungeteilte Aufmerksamkeit auch verdient. Im Gegensatz zum Hauptkonkurrenten Tesla treten sie in einem Format an, das bislang von starken Dieselmotoren und benzinschluckenden Hubraum-Giganten beherrscht wird. Der 5,48 Meter lange Pickup mit der Bezeichnung R1T ist schon seit einigen Wochen bekannt, in Los Angeles nun erstmals in wuchtiger Schönheit zu bestaunen. Ende nächsten Jahres soll es in den USA den Pickup-Markt aufmischen.

Eine Überraschung dagegen das zweite Modell von Rivian, das ab 2020 zu haben sein soll. Das SUV R1S hat drei Sitzreihen, ist 5,04 Meter lang und kann neben dem Fahrer weitere sechs Insassen sogar zu Ausflügen ins Gelände mitnehmen. Die Technik teilt er sich mit seinem eher als Arbeitstier vorgesehen Schwestermodell. Vier Motoren mit je 147 kW/200 PS, die für je ein Rad zuständig sind, sorgen für einen elektronisch geregelten Allradantrieb. Bis zu 552 kW/750 PS leistet das Elektroquartett. Sagenhaft die Durchzugskraft, die Rivian mit 14.000 Newtonmetern angibt. Der Siebensitzer kann 3.500 Kilogramm hinter sich herziehen oder 800 Kilogramm selbst einpacken. Als Reichweite peilt Rivian eine Strecke von rund 640 Kilometern an, wenn die leistungsstärkste Motor- und Batterieversion vom Kunden bestellt wird. Auch die anderen Werte gelten nur für Top-Version des SUV, deren Batterie dann 180 kWh liefert.

Neben dem SUV gibt es einen Pick-up

Die Wahlmöglichkeit zwischen einer Batteriekapazität von (105, 135 oder 180 kWh) hat sich zwar Rivian von Tesla abgeguckt, doch inzwischen überlassen auch andere Hersteller dem Käufer die Entscheidung, wie weit er sein Stromer unterwegs sein will, bevor ihm der Saft ausgeht. Obwohl bis zur Auslieferung des R1S noch zwei Jahre ins Land gehen, können sich Fans schon heute für eine Reservierungsgebühr von 1.000 Dollar einen solchen Großfamilien-SUV sichern. Auch hier lassen Tesla und sein Model 3 grüßen. Die Preisliste, die noch nicht im Detail feststeht, beginnt bei umgerechnet 57.200 Euro. Der Pickup mit Doppelkabine kostet rund 3.000 Euro weniger.

Bei der ersten Sitzprobe im Monster-SUV fällt bewusste Schlichtheit auf. Alle Blicke sollen sich auf den großen Monitor konzentrieren, der an einen quergelegten Tablet-Computer erinnert. Auf ihn können alle wichtigen Funktionen per Touchscreen angesteuert werden. Hinter dem Lenkrad können einige der Anzeigen wie zum Beispiel die Karte des Navigationssystems auf einen separaten Monitor gespiegelt werden. Die Innenausstattung und die Materialien wirken hochwertig, ob auch der Sprung in die Serie gelingt, steht noch nicht fest. Auch in der letzten Sitzreihe, anderswo meist eher Notplätze, lässt sich im Rivian recht kommod sitzen, auch wenn die Beinfreiheit deutlich bescheidener ist als in Reihe 2. Der Durchstieg gelingt aber ohne Verrenkungen.

Das SUV R1S hat drei Sitzreihen

Doch schafft es die recht kleine Firma überhaupt bis zur Serienproduktion, schließlich gibt es viele Beispiele von gescheiterten Start-up-Unternehmen. Eine Frage, die sich für den jungen Chef naturgemäß nicht stellt. „Wir sind solide finanziert, haben ein tolles Team und Produkte, auf die die Kunden in den USA warten“, sagt er und fügt hinzu: „Vor allem haben wir eine eigene Fabrik, die wir von Mitsubishi übernommen haben und die hochmodern mit Robotern und einer Lackiererei ausgerüstet ist“.  Es wird keine klassischen Händler geben, sondern vor allem Online verkauft. Ähnlich wie beim großen Vorbild sollen Beratungs-Stützpunkte in den Metropolen Kunden zum Kauf animieren.

Werden wir einen Rivian auch mal in Europa sehen? Ein Vorstandsmitglied weicht aus, hält einen Export der beiden großen Modelle eher für unwahrscheinlich. „Wir denken aber auch über ein kleineres SUV nach. Das würde dann auch für Europa passen“.

Peter Maahn/SP-X

Porsche 911 (992) – Weltpremiere in Los Angeles

Die achte Generation des Porsche 911 bringt nicht nur die erwartete Optik-Evolution, besonders bei Infotainment und Assistenten macht die Ikone einen großen Schritt in Richtung Zukunft.

Von hinten sind die Änderungen am markantesten

Mit dem Typ 992 geht der Porsche 911 in seine achte Generation. Das neue Modell wurde nun im Vorfeld der Los Angeles Auto Show (30. November bis 9. Dezember) vorgestellt. Optisch unterscheidet sich der Elfer besonders durch das Heck mit durchgängigem LED-Leuchtenband, breitem Spoiler und höherem Abschluss vom „alten“ 991-Modell. Außerdem tragen nun alle Varianten, unabhängig davon, ob sie Heck- oder Allradantrieb haben, die breite Karosserie. An der Vorderachse legt der Elfer um 4,5 Zentimeter in der Breite zu, außerdem trägt die Fronthaube in Anlehnung an klassische Modelle nun eine Vertiefung. Neu sind auch die Türgriffe, die elektrisch ausfahren.

Porsche legt den 911 neu auf

Im Innenraum setzt Porsche auf einen deutlich größeren Infotainment-Bildschirm als bisher. Das Display misst 10,9 Zoll und ist per Tipp- und Wischbewegungen zu bedienen. Moderner fällt auch der Instrumententräger aus, lediglich der mittige Drehzahlmesser ist noch analog. Die vier anderen freien Plätze für die Darstellung von Informationen sind digital und frei konfigurierbar. Neben den Neuheiten beim Infotainment hat der 992 auch bei den Assistenzsystemen aufgerüstet. Unter anderem sind nun ein „Wet Mode“ für nasse Straßen sowie ein Nachtsichtassistent und ein adaptiver Tempomat im 911 zu haben.

Das Display misst 10,9 Zoll und ist per Tipp- und Wischbewegungen zu bedienen

Im Heck des 992 sitzt ein gegenüber dem 991 leicht weiterentwickelter Sechszylinder-Boxer mit 3,8 Liter Hubraum und Turboaufladung. Der Carrera S, den Porsche vor dem normalen Carrera auf den Markt bringen wird, leistet nun 331 kW/450 PS – ein Zuwachs von 22 kW/30 PS. Übertragen wird die Kraft über ein neues Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, das nur noch über die Wippen am Lenkrad geschaltet werden kann. Mit Allradantrieb im Carrera 4S geht es so in 3,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Das optionale Sport-Chrono-Paket feilt davon noch einmal zwei Zehntelsekunden weg.

Auch die ersten Preise hat Porsche im Zuge der Präsentation bereits bekanntgegeben. Die Baureihe 992 startet mit dem Carrera S bei rund 120.000 Euro, die Allrad-Version 4S kostet mindestens 128.000 Euro. Damit wird die achte Generation rund 8.000 Euro teurer als der Vorgänger sein.

Jeep Gladiator (2019) — Sitzprobe im neuen Jeep-Pick-up

Im Innenraum überzeugt der neue Pick-up aus dem Hause Jeep mit viel Platz und noch mehr praktischen Lösungen. Der Gladiator wirkt schick, erstaunlich wertig und lässt sich als Kleinlaster mit Cabriodach nutzen.

Über die Transport- und Geländekompetenz des optisch beeindruckend mächtigen Gladiator haben wir in diesem Artikel ja schon ausführlich berichtet. Nun geht es darum, wie sich der Jeep anfühlt. Schließlich sind zahlreiche Pickup ziemlich unbequemer Natur. Nun, der wuchtige Bruder des größtenteils baugleichen Wrangler enttäuscht nicht. Bereits das uns gezeigte Vorserienmodell wirkt schick und erstaunlich wertig – wobei wir hier von einem teuren Rubicon reden, der mit seitenhaltsstarken und gut verarbeiteten Ledersitzen auftrumpft.

Überall USB-Buchsen und Steckdosen

Gleichfalls an Bord sind ein großer Touchscreen (8,4 Zoll), Bestandteil des bekannten Uconnect-Infotainmentsystems, sowie ein scharfes Farbdisplay zwischen gut ablesbaren Instrumenten, das beispielsweise auch Navibefehle oder die Kraftverteilung wiedergeben kann. Praktische Ablagen sind vorne ebenso zugegen wie USB-Ports und Steckdosen. All dies mündet zwar nicht in einem intuitiv bedienbaren Cockpit, aber es passt gut zur Marke und dürfte für die typischen Jeep-Kunden sowieso mehr als ausreichen.

Klettern wir nun in den Fond. Auch hier sitzt es sich auf deutlich ausgeformtem Gestühl bequem. Die Lehne ist nicht zu steil, selbst die gebotene Beinauflage geht in Ordnung. Die Kopfstützen drücken nicht in den Nacken, sondern stützen passend ab. Auch schrammeln die Köpfe nicht am Hardtop und die Knie nicht an den Vordersitzen, die mit Netztaschen ausstaffiert sind. Weiche Armauflagen in den sehr weit öffnenden Türen sowie eine Mittelarmlehne erhöhen nochmals den Komforteindruck. Zudem finden sich auch hier USB-Buchsen.

Praktische Ideen, wie sie sonst nur Skoda hat

Aber es geht noch besser: Die Lehne lässt sich zwecks zusätzlichen Transporteinsätzen nicht nur eben vorklappen; auch die Bank kann man kinosesselartig (zweigeteilt 60/40) aufklappen. Hier wiederrum finden sich zwei abschließbare Boxen, die sich innerlich fünffach unterteilen lassen. Auch ein tragbarer Lautsprecher verbirgt sich unter der Bank. LED-Leuchten in der Seitenverkleidung helfen im Dunkeln. Ideen, die man sonst eher von Skoda kennt.

Bedenkt man, dass der Gladiator wie der 79 Zentimeter kürzere Wrangler auch mit abnehmbarem Hardtop oder Faltschiebedach zu haben ist, reift der in den USA lang ersehnte Pick-up zu einem ziemlich einzigartigen Kleinlaster heran, in dem vier Personen offen reisen können. Plus Gepäck natürlich. 725 Kilo kann der Gladiator auf der 1,50 Meter langen und gut einsehbaren Ladefläche transportieren und freilich ist die Auswahl an Planen, Ösen, Boxen, Fahrradträgern und vielem mehr sehr üppig. Hier steuert die FCA eigene Marke Mopar vieles bei. Die zugehörige Klappe ist gedämpft, lässt sich in drei Stellungen arretieren und mit 120 Kilogramm belegen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/jeep-wrangler-gladiator-2019-sitzprobe/

Honda Passport (2019) — Rückkehr des Mittelklasse-SUV

Der japanische Autobauer Honda hat auf der L.A. Autoshow den komplett neuen Passport vorgestellt. Der wiederbelebte Mittelklasse-SUV geht in den USA Anfang 2019 an den Start.

Im US-Modellprogramm von Honda siedelt sich der Passport, der zuletzt 2002 angeboten wurde, zwischen dem auch bei uns bekannten, kompakten CR-V und dem großen, siebensitzigen Pilot ein. Der Passport soll vom boomenden SUV-Markt profitieren und tritt in den USA gegen Wettbewerber wie den Ford Edge, den Nissan Murano oder den kommenden Chevrolet Blazer an.

Front- oder Allradantrieb

In der oberen SUV-Mittelklasse tritt der Passport mit einer selbsttragenden Karosserie sowie einem neuen, direkteinspritzenden V6-Benziner an. Ein Großteil der Technik stammt von den Schwestermodellen Pilot und Ridgeline. Das 3,5 Liter große Aggregat setzt auf die variable Ventilsteuerung VTEC, leistet 280 PS und liefert ein Drehmoment-Maximum von 355 Nm. In der Basis kommt der Passport mit Vorderradantrieb. Optional verteilt wird das Antriebsmoment über eine Neungang-Automatik und Torque Vectoring auf alle vier Räder. Das Antriebsmanagement bietet zudem drei Fahrmodi (Schnee, Sand und Dreck), die optimalen Vortrieb auf allen Untergründen gewährleisten sollen. Maximal leitet das System 70 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterachse. Als Anhängelast werden zwischen 1,6 und 2,3 Tonnen angegeben.

Wie ein großer CR-V

Um seinen Passagieren optimale Sicherheit zu bieten, ist der Honda Passport mit dem Assistenzsystempaket Honda Sense ausgerüstet. Beim Design lehnt sich der neue Passport stark am neuen CR-V an, zeigt sich allerdings in allen Dimensionen etwas üppiger und steht serienmäßig auf 20 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit 245/50er oder 265/45er Reifen. In der Länge kommt der Passport auf 4,84 Meter, er ist 1,82 Meter hoch und zwei Meter breit. Der Radstand wird mit 2,82 Meter angegeben.

Angeboten wird der Honda Passport auf dem US-Markt in vier Ausstattungsvarianten ab Anfang 2019. Preise wurden noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/honda-passport-2019-rueckkehr-des-mittelklasse-suv/

Ferrari SP3JC — Cabrio-Einzelstück auf F12 TdF-Basis

Ferrari baut mit seiner Spezialabteilung Autos nach Kundenwunsch. Mit dem Ferrari SP3JC ist jetzt nach zweijähriger Arbeit ein weiteres Unikat auf Basis des F12 TdF entstanden. Der büßte bei dem Umbau sein Dach ein.

Wenn ein echter Ferrari-Fan bereit ist, genug Geld zu investieren, dann bauen sie ihm in Maranello auch sein Traumauto. Dazu hat der Sportwagenbauer extra eine Spezialabteilung eingerichtet.

Die hat jetzt für einen Sammler in zweijähriger Arbeit den Ferrari SP3JC aufgebaut. Als Basis diente dazu ein Ferrari F12 TdF. Um den Vorgaben des Kunden zu entsprechen, büßte das Coupé dabei sein festes Dach ein und verzichtet wohl komplett auf ein selbiges. Dafür türmen sich hinter den Passagieren Carbon-Überrollbügel und Airdomes auf, die sanft gen Heck ablaufen. Das trägt zudem einen klassischen Tankdeckel aus Aluminium.

Front, Heck, Seiten – alles neu

Die Flanken bekamen komplett neue Schwünge und Entlüftungsöffnungen einmodelliert. Die Front trägt eine neue Schürze mit modifizierten Kühlluftöffnungen. Auch das Heck wurde umgestaltet und mit nun vier runden Rückleuchten sowie großen Querschlitzen versehen. Diffusor und die Vierrohrabgasanlage scheinen vom TdF zu stammen. Neu sind auch die transparenten Einsätze in der Motorhaube. Insgesamt wurden beim Umbau die Karosserie und die Spur des F12 TdF breiter.

Beim Farbkleid setzt der Kunde auf einen weißen Grundlack, eine blau gehaltene Front sowie verschiedene schwarze und gelbe Akzente. Die Sportsitze tragen blaues Leder und weiße Akzentstreifen.

Der Antrieb des SP3JC entspricht dem der F12 TdF-Basis. Der 6,3 Liter große V12-Saugmotor leistet 780 PS bei 8.500 Touren und stellt ein maximales Drehmoment von 705 Nm bereit.

Wer der neue Besitzer des Ferrari SP3JC ist und was er für sein Einzelstück bezahlt hat, lässt Ferrari im Dunkeln.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/ferrari-sp3jc-cabrio-einzelstueck-f12-tdf/

Los Angeles Auto Show 2018 — Pro und Contra zu den Neuheiten der Messe

Auf der L.A. Auto Show 2018, der in jedem Jahr letzten großen internationalen Messe, stehen auch dieses Jahr wieder Weltpremieren, Messepremieren und die Fahrzeuge kleiner Hersteller. Unsere Redakteure sagen vor Ort ihre Meinung zu zahlreichen ausgestellten Autos – immer ein Pro und ein Contra pro Exponat.

Manchmal ist es gar nicht leicht, zu einem richtig guten Auto ein Contra zu finden oder umgekehrt, zu einem eher reizlosen Fahrzeug etwas Gutes abzugewinnen. Aber wir haben nicht gekniffen und die beiden Messehallen im L.A. Convention Center an der Figueroa Street gründlich abgegrast.

Unsere beiden Redakteurinnen Birgit Priemer und Bettina Mayer sowie unsere Redakteure Michael von Maydell, Marcel Sommer und Gregor Hebermehl haben sich die neuesten oder sonst interessantesten Exponate herausgepickt. Wir sind durch übergroße Pick-ups gekrochen, haben uns durch Besuchermassen zu den Autos durchgezwängt und im speziellen Takt der Messe in L.A. den Weltpremieren genähert – schließlich werden hier manche Autos erst kurz vor Feierabend enthüllt.

Dabei gilt immer: Die Meinung unserer Redakteure muss nicht Ihre Meinung sein – schließlich gibt es unzählige persönliche Vorlieben und Gewichtungen, und jede Meinung lässt sich gut begründen. Viel Spaß bei Pro & Contra der Redaktion in Los Angeles 2018.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/los-angeles-auto-show-2018-pro-contra-neuheiten/

Toyota Prius (2019) — Kleines Facelift und Allradoption

Toyota präsentiert auf der L.A. Autoshow ein kleines Facelift für den Prius, das die üblichen optischen Änderungen mit sich bringt. Zudem gibt es für die USA eine Allradoption für den Prius.

Die Front des leicht überarbeiteten Prius zieren nun schlanke neue Scheinwerfer mit doppelten LED-Einheiten (Bi-Beam-LED). Auch die Rückleuchten wurden neu gestaltet. Zusammen mit den angehobenen Stoßfängern soll in der Seitenansicht eine fließende Linie entstehen, die dem Prius eine sportlichere Silhouette verleihen soll. Horizontale Linien an Front und Heck betonen außerdem den tiefen Schwerpunkt des Fahrzeugs. Neu gezeichnt wurde zudem die Aussparung für das hintere Kennzeichen.

Darüber hinaus wartet der Toyota Prius mit den zwei neuen Lackfarbtönen Karmina Rot Metallic und Reflex Blau Metallic sowie neu gestalteten 17-Zoll-Leichtmetallfelgen auf.

Im Innenraum zeigt sich die Überarbeitung an der geänderten Anordnung der Instrumente auf der Mittelkonsole und der Armaturentafel. Dazu gibt es neue Sitzpolster und eine vergrößerte Ladeschale für Smartphones. Navigationshinweise werden jetzt direkt im Head-up-Display angezeigt, das aufgewertete Infotainmentsystem reagiert nun auch auf Gestensteuerung.

Optional mit Allradantrieb

Für den US-Markt bietet Toyota zudem optional ein AWD-e-system an, das den Prius+ temporär zum Allradler macht. Dazu trägt der Prius einen zweiten Elektromotor an der Hinterachse. Gedacht ist das System als Anfahrhilfe auf rutschigem Terrain, daher unterstützt der Heckantrieb auch nur bis zu einem Tempo von zehn km/h. Bei spätestens 75 km/h steigt er dann ganz aus. Seine Energie bezieht der hintere E-Motor aus einer neuen Nickel-Metall-Hydrid-Batterie, die unter den Rücksitzen sitzt und so das Kofferraumvolumen nicht beeinträchtigt. Die Vorderradantriebsmodelle behalten die Lithium-Ionen-Batterie.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/neuvorstellung/toyota-prius-2019-kleines-facelift-und-allradoption/

H&R auf der Essen Motor Show — Der Fahrwerksspezialist auf der Tuning-Messe

Auch in diesem Jahr stellt die H&R Spezialfedern GmbH wieder auf der Essen Motor Show (30.11. – 09.12. Messe Essen) aus. Auf dem über 500 Quadratmeter großen Stand in Halle 7 / Stand 7A10 präsentieren die Fahrwerksspezialisten ihre neuesten Entwicklungen.

Dieses Jahr stehen besonders die H&R Gewindefedern im Focus, deren Anwendungen in den zurückliegenden 12 Monaten auf nahezu 150 Fahrzeugmodelle angewachsen sind. H&R Gewindefedern ermöglichen eine variabel einstellbare Tieferlegung auch bei Fahrzeugen mit aktiven oder elektronisch gesteuerten Fahrwerkskomponenten, deren Funktionsweise dennoch voll erhalten bleibt.

Die weiteren Produktgruppen Sportfedern, Stabilisatoren, Trak+ Spurverbreiterungen, Cup Kit Sportfahrwerke sowie Gewindefahrwerke sind aktuell für über 3.000 Fahrzeugmodelle verfügbar. H&R liefert damit eines der weltweit größten Programme für sportliche Fahrwerkskomponenten. „100 Prozent Made in Germany“ gilt dabei für das komplette Lieferprogramm, denn es wird ausschließlich im Lennestädter Werk entwickelt, getestet und produziert.

Darüber hinaus werden die Besucher der Messe wieder wie gewohnt am Stand von H&R spektakuläre Fahrzeuge erleben können. Unter anderem zeigen die Lennestädter Breitbauversionen der neuen Mercedes X-Klasse sowie vom Audi Q8, einen Lamborghini Huracan Performante Spyder, einen Porsche GT3, einen BMW M3 Competition, einen Golf VII Clubsport S sowie den brandneuen Suzuki Jimny, für den H&R bereits jetzt erste Fahrwerkskomponenten liefern kann.

www.h-r.com

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/anzeige-h-und-r-essen-motorshow-2018/

Avis, Budget und Sixt — Autovermieter planen für die Zukunft

Man bekommt nach der Unterschrift einen Schlüssel, fährt und gibt am Ende den Mietwagen vollgetankt am Schalter zurück. Soweit das bisherige Procerede für Kunden von Autovermietungen. Die Zukunft wird vielschichtiger.

Automobilhersteller wollen sich vom reinen Lieferanten der Hardware zu Mobilitätsdienstleistern wandeln und Kunden mit Carsharing und digitalen Ökosystemen an sich binden. Gleichzeitig strömen mit Waymo, Uber und Co. neue Player in den Markt.

Auch die klassischen Autovermieter passen ihre Geschäftstätigkeit den sich wandelnden Umständen an. Marktführer Sixt hat nach dem Verkauf seiner Anteile am einst mit BMW als Gemeinschaftsunternehmen gestarteten Carsharing DriveNow die neue Abteilung SixtX ins Leben gerufen.

Hier sollen neue Ideen entwickelt und umgesetzt werden. Eine davon ist die jetzt angekündigte Investition in das Berliner Start-up Chargery.

Powerbank für Elektroautos

Als Alternative zu stationären Ladepunkten für Elektroautos bietet Chargery einen mobilen Ladeservice an. Aktuell ist das 2017 gegründete Unternehmen in Berlin aktiv, eine Ausweitung der Aktivitäten in weitere Städte ist geplant. Dabei hat man neben Deutschland auch das europäische Ausland im Visier.

Meldet sich der Fahrer eines Elektroautos mit leerer Batterie bei Chargery, wird ein Fahrrad mit großer Powerbank auf einem Anhänger zum Standort des Fahrzeugs geschickt. In der steckt nach Angaben von Chargery ausschließlich Ökstrom.

Mit der mobilen Batterie kann das Elektroauto beispielsweise während eines Geschäftstermins geladen werden, sie wird zu einem vereinbarten Zeitpunkt wieder abgeholt. Zusätzlich kann man neben der Batterieladung auch Dienstleistungen wie eine Innenraumreinigung und kleinere Wartungsarbeiten bei Chargery in Auftrag geben.

Sixt möchte durch die Kooperation mit Chargery den Service auch für die Elektroautos und Plug-in-Hybride seiner eigenen Vermietflotte nutzen und Kunden somit die Angst vor mangelnder Reichweite oder die Routenplanung zu Ladepunkten abnehmen.

Nico Gabriel, bei Sixt der verantwortliche Bereichsvorstand für SixtX, erklärt: „Elektro- und Hybridfahrzeuge bieten vor allem in urbanen Gebieten deutliche Vorteile bei Kosten und Nachhaltigkeit. Mit unserem Investment in Chargery tragen wir dem wachsenden Interesse unserer Kunden an alternativen Antrieben Rechnung und bieten ihnen eine einfache und flexible Lösung für das Aufladen der Fahrzeuge – und somit eine reibungslose E-Mobilität.“

Connected Car für Mietkunden

Auch die Vernetzung von Autos wird positive Auswirkungen auf Autovermieter und ihre Kunden haben.

Fahrzeugrelevante Daten wie der Tachostand oder die Füllung des Tanks können vom Auto direkt an den Computer der Autovermietung übertragen werden, was die Rückgabe- und Abholungsprozesse deutlich verkürzen kann.

Mit einem digitalen Schlüssel in einer Smartphone-App kann sich ein Mietwagen künftig auch ohne Umwege zum Schalter öffnen lassen, auch bei der Rückgabe kann man direkt vom Flughafenparkhaus zum Abfluggate gehen.

Die Avis Budget Group hat jetzt mit der Einführung vernetzter Fahrzeuge in ihrer Flotte begonnen. Den Anfang machen Deutschland und die Schweiz. Hier sind aktuell 3.000 Mietwagen verschiedener PSA-Marken (Citroën, DS, Opel, Peugeot) als Connected Car unterwegs. Auch in Großbritannien und den Benelux-Ländern fahren bereits Mietwagen mit Internetanschluss. Bis zum Jahr 2020 soll die weltweite Flotte der Vermietungsmarken Avis und Budget vernetzt sein.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/mobilitaetsservices/autovermietungen-elektroautos-connected-car/

Rivian R1S EV SUV (2020) — Elektro-SUV mit sieben Sitzen

Das amerikanische Start-up Rivian stellt auf der L.A. Autoshow den rein elektrisch angetriebenen Siebensitzer-SUV Rivian R1S vor. Technisch basiert er auf dem bereits vorgestellten Pick-up R1T. Kommen soll der Ende 2020.

Vor der L.A. Autoshow hatte Rivian schon den rein elektrisch angetriebenen Pick-up R1T vorgestellt. Auf der US-Messe folgt nun der siebensitzige SUV R1S. Der nutzt die gleiche Elektroantriebsplattform wie der Pick-up. Sprich: Im „Skateboard“ werden die Batterien und alle Antriebskomponenten gebündelt.

Damit verfügt auch der knapp fünf Meter lange und zwei Meter breite SUV R1S (Radstand: 3,45 Meter) über eine von 105 bis 180 kWh skalierbare Batterie, die Reichweiten zwischen knapp 390 und 640 Kilometern möglich machen soll. Geladen wird mit bis zu 160 kW Leistung, Strom für 320 Kilometer soll sich damit in 30 Minuten zapfen lassen. Den Antrieb übernehmen vier Elektromotoren, an jedem Rad einer. Deren Leistung liegt bei jeweils 147 kW, die Systemleistung variiert je nach Konfiguration zwischen 300 und 522 kW. Damit soll der SUV in knapp über drei Sekunden von Null auf 100 km/h spurten. Die Bodenfreiheit lässt sich per Luftfederfahrwerk variieren.

Sieben Sitze auf drei Reihen

Im Innenraum bietet der Rivian R1S drei Sitzreihen mit einer 2+3+2-Sitzkonfiguration. Die mittlere Bank lässt sich dreigeteilt umlegen, die dritte Sitzreihe setzt auf zwei Einzelsitze. Als mögliche Zuladung werden 800 Kilogramm genannt, an die Hängerkupplung darf der SUV 3,5 Tonnen nehmen. Der Kofferraum unter der Fronthaube schluckt 330 Liter, der Laderaum hinter Reihe drei 180 Liter. Das Cockpit des R1S setzt auf mehrere Touchscreen sowie eine komplette Vernetzung.

Zu haben sein soll der Rivian R1S ab 2020 zu Preisen ab 65.000 Dollar (hier sind staatliche Zuschüsse bereits abgezogen). Reservierungen sind ab sofort gegen eine Anzahlung von 1.000 Dollar möglich.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/rivian-r1s-ev-suv-2020-elektro-suv-sieben-sitze/

Neues Heft von AUTOStraßenverkehr, Ausgabe 26/2018 — SUV-Vergleich: VW T-Roc oder Mini Countryman?

Ab 26. November 2018. Themen: SUV-Vergleich: T-Roc oder Countryman – VW gegen Mini + Kombi-Vergleichstest: BMW 318d gegen Volvo V60 D3 + Fahrberichte: Audi A1, Mercedes B-Klasse + Kaufberatung: Mazda CX-3, CX-5 und 6 + Top-Test: Kia Ceed Sportswagon – Kombi mit 140-PS-Benziner + Gebrauchtwagen Meister-Check: Opel Mokka unter der Lupe + AUTO-Jubiläum: Sonderverlosung mit tollen Preisen!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nicht jedes Jubiläum gibt Anlass zu einer großen Feier. Aber auch die „halbrunden“ Geburtstage wollen angemessen begangen werden. Unsere langjährigen Leser und Abonnenten wissen es: AUTO STRASSENVERKEHR ist im Sommer vor 65 Jahren zum ersten Mal erschienen – noch unter dem Namen „Der deutsche Straßenverkehr“. Durch diese Tradition fühlen wir uns Ihnen in besonderem Maße verpflichtet. Denn gerade in einer Zeit, in der sich sowohl die Autobranche als auch das Verlagswesen in der bislang größten Umwälzung ihrer Geschichte befinden, ist es uns ein besonderes Anliegen, Ihnen weiterhin die gewohnte Dosis an kompetenten und verlässlichen Informationen über den Automarkt und seine Produkte zu vermitteln. Ob auf Papier gedruckt wie in den ersten 65 Jahren von AUTO oder künftig verstärkt auch in digitalen Formaten. Ich möchte mich an dieser Stelle für Ihre Treue bedanken und lade Sie nun ein, in dieser Ausgabe gemeinsam mit uns Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu betrachten. Mein Tipp: das große Jubiläumsrätsel auf Seite 44, bei dem es außergewöhnliche Preise zu gewinnen gibt. Viel Vergnügen bei der Lektüre,

Ihr Stefan Cerchez

Inhalt AUTOStraßenverkehr Ausgabe 26/2018

Nachrichten:

  • AUTO aktuell: Neues rund ums Auto

Neuheiten:

  • Titelgeschichte: 65 pfiffige Ideen, die den Auto-Alltag entspannter, sicherer und komfortabler machen
  • Am Start: Mercedes B-Klasse – ist schicker gleich besser?
  • Am Start: Peugeot 508 SW – erste Fahrt im MittelklasseKombi, der die Grenzen zwischen den Formen verwischt
  • Am Start: Audi A1 – zweite Generation des Einstiegsmodells
  • Am Start: Honda CR-V Hybrid – Premiere für das gemischte Antriebsdoppel in Hondas Bestseller-SUV
  • Am Start: Mercedes GLE – viel Luxus und viel Technik

Test:

  • Vergleichstest: Mini Countryman Cooper D All4 gegen VW T-Roc 4Motion – zwei schicke kleine Dynamiker im Duell
  • Top-Test: Kia Ceed Sportswagon 1.4 T-GDI – der neue Kombi setzt Maßstäbe in der Kompaktklasse. Mit Kaufberatung und Ausstattungsübersicht
  • Vergleichstest: BMW 318d Touring gegen Volvo V60 D3. Premium sind beide – aber wer ist wirklich besser?
  • Test: Suzuki Jimny 1.5 Allgrip – ganz neu und wieder so eigen, wie es wohl nur ein Jimny sein kann

Wissen tanken:

  • Rückblick: Modelle und Ereignisse im Jahr 1953
  • Zahlen und Fakten: Spannende Infos rund ums Auto

Reise:

  • Fahr mal hin Unterwegs auf der Burgenstraße in Thüringen

Leseraktion:

  • Jubiläumsrätsel: Zum 65. Geburtstag von AUTO STRASSENVERKEHR: großes Rätsel, große Preise
  • Familienauto des Jahres: Preise und Zahlen

Service:

  • Konnektivität und Datenschutz: Manch hilfreiche Smartphone-App gibt ungefragt Nutzerdaten weiter
  • Autotipps für den Winter: Acht Dinge, die Sie nicht tun sollten
  • Geschenkideen: Originelle Präsente für Autofans

Gebrauchtwagen:

  • Check bei Meister Wünsch: Opel Mokka (2012–2016)

Kaufberatung:

  • Der beste Mazda für Sie: CX-3, CX-5 oder doch Mazda 6? AUTO arbeitet die Unterschiede heraus

Reportage:

  • Trabi-Safari: Im Trabant auf Erkundungsfahrt durch Berlin – wir nehmen an der coolsten Großstadttour Deutschlands teil

Alle Autos in dieser Ausgabe:

  • Aston Martin DBX
  • Audi A1
  • BMW Dreier
  • Ford Bronco
  • Honda CR-V
  • Kia Ceed
  • Mazda CX-3
  • Mazda CX-5
  • Mazda 6
  • Mini Countryman
  • Mercedes B-Klasse
  • Mercedes GLE
  • Opel Adam
  • Opel Mokka
  • Peugeot 508 SW
  • Suzuki Jimny
  • Trabant
  • Volvo V60
  • VW T-Roc

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vorschau-autostrassenverkehr-heft-26-2018/

Tipps für die Autopflege im Winter

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Zugegeben, der Winter lässt in diesem Jahr etwas auf sich warten. Während man vor ein paar Jahren im Oktober schon einen Schneemann bauen konnte, lag man in diesem Jahr noch mit kurzen Hosen im Freibad. Dennoch: Der nächste Winter kommt bestimmt und aus dem Grund gibt es heute von uns die besten Autotipps für den Winter. Unterstützt werden wir dabei von unserem Partner KUNGS, der uns bereits seit Jahren dabei unterstützt euch Ratschläge und Tipps zum Thema Autofahren im Winter zu geben. In unserem ersten Beitrag hatten wir euch ja bereits über Eiskratzer aufgeklärt, im zweiten Beitrag haben wir das Auto im Herbst noch fit gemacht für den Winter. Doch wie geht man mit dem geliebten Fahrzeug im Winter um? Heute erfahrt ihr es.

Wenn ihr euer Auto dank unserem Herbst-Check winterfest gemacht habt, dann rollt euer Fahrzeug nun auf geeigneten Reifen welche noch über eine Profil-Tiefe von ca. 4 mm verfügen. Die Reifen sollten auf keinem Fall älter als 10 Jahre sein, den Luftdruck habt ihr angepasst. Die Batterie habt ihr genauso überprüft wie den Frostschutz vom Kühler und von der Scheibenreinigungsanlage. Die Lichteinrichtung habt ihr überprüft, alles funktioniert, der passende Eiskratzer liegt bereit und die Türgummis sind eingefettet.

Die gute Durchsicht und damit den Überblick behalten

Das Auto braucht auch im Winter etwas Pflege, es ist nämlich besonders fiesen Anforderungen und äusserlichen Einflüssen ausgesetzt, wenn ihr unseren „Herbst-Check“ absolviert habt, dann seid ihr schon mal gut gewappnet, denn ihr habt jetzt ausreichend Scheibenreinigungsflüssigkeit mit dem passenden Frostschutz im Tank. Schlieren die Scheibenwischer? Dann müssen diese unbedingt ersetzt werden, das gilt auch für bereits ausgehärtete Scheibenwischer. Die Gummilappen müssen umklappen können für ein perfektes Wischergebnis, denn nur so behält man den Durchblick und die Übersicht bei der Autofahrt. Man muss nicht immer komplett neue Scheibenwischer kaufen, bei einigen Modellen kann man auch einfach nur das Gummi wechseln. Das spart Geld und schont die Umwelt. Füllt regelmäßig den Scheibenreiniger mit Frostschutz nach, denn sind die Düsen erst einmal verstopft, dann wird die Fahrt schnell zum Blindflug.
Die Scheiben beschlagen schnell von innen? Dagegen hilft es die Scheiben von innen einfach zu putzen und die Feuchtigkeit aus dem Auto zu bekommen. Von KUNGS gibt es dafür z.B. einen Scheibenreiniger der auch gut in den Bereich hinter dem Armaturenbrett kommt. Dieser beseitigt das Kondenswasser von der Innenseite der Windschutzscheibe. Doch auch die andere Feuchtigkeit muss aus dem Auto entweichen. Dafür kann man entweder Entfeuchter, Zeitungspapier oder Salz nutzen, am besten bringt man nicht so viel Feuchtigkeit ins Auto, aber das lässt sich leider oft im Winter nicht ganz vermeiden.

Autowaschen auch im Winter

Wir empfehlen ausdrücklich das Fahrzeug auch im Winter zu waschen. Verschmutzte Straßen und das verstreute Salz sorgen für eine miese Schicht auf dem Autolack. Bei Temperaturen über 0°C kann man sich also in die Waschanlage wagen, sollte das Fahrzeug, die Türeinstiege, die Falzen und die Fensterrahmen später gut abtrocknen. Hier empfiehlt es sich die Türgummis anschließend wieder mit dem passenden Mittel zu behandeln um somit ein festfrieren zu vermeiden. Die Türgummis kann man z.B. auch mit Vaseline einreiben, andere Gummipflegemittel wollen häufiger erneuert werden. Die Türgummis neigen dazu im Winter einzureissen, das sorgt dann dafür das Feuchtigkeit in den Innenraum gelangen kann, ausserdem erhöht sich das Geräusch-Niveau. Aus dem Grund unser Tipp: Schmiert die Türdichtungen auch im Winter regelmäßig ein.

Kratzer sind ärgerlich – Hier müsst ihr sofort handeln!

Kleine Lackkratzer die nicht durchgehen auf die Karosserie sind ärgerlich, aber hier besteht kein großer Handelsbedarf. Sofort müsst ihr allerdings reagieren wenn der Kratzer aufs blanke Blech geht. Hier kann man zunächst mit Kriechöl dafür sorgen, dass die Umwelteinflüsse und das Streusalz keinen schlimmeren Schaden verursachen. Wir empfehlen aber eine schnelle und Sachgerechte Instandsetzung entweder durch eine Lackierung oder durch eine Smart- bzw. Spotrepair.

Assistenzslos durch die Nacht

Moderne Fahrzeuge stecken voller Sensoren und sorgen damit, dass die Assistenzsysteme uns das Leben einfacher und sicherer machen. Doch im Winter müssen genau diese Sensoren auch freigehalten werden von Eis und Schnee. Eine Kamera hinter der Frontscheibe kann ohne eine klare Sicht keine Tempolimits erkennen und auch der Radar-Sensor möchte gerne von Eis und Schnee befreit werden, genauso wie die Sensoren für die Parkpiepser, da es ansonsten zu Fehlinterpretationen kommen kann. Wir empfehlen die Sensoren mit einem Mikrofaser-Tuch hin und wieder sauber zu machen.

Die Batterie macht am meisten Ärger im Winter

Keine Autobatterie mag kalte Temperaturen, vor allem wenn das Fahrzeug nur auf Kurzstrecken bewegt wird, wird die Batterie richtig gefordert und gibt auch schnell „den Geist auf“. In dem Fall springt der Wagen dann morgens „einfach“ nicht mehr an. Neu bleibt in dem Fall treu, die alte Batterie ausbauen und gegen eine neue ersetzen gemäß Handbuch oder – falls Mitglied – von einem Autoservice-Dienstleister übernehmen. Der kann dann auch die neue Batterie mitbringen und übernimmt auch die Rückführung der alten Batterie. Batterien die älter als vier Jahre sind neigen dazu im Winter kaputt zu gehen, bei Kurzstrecken-Fahrzeugen oder Fahrzeugen die über längere Zeit stehen tritt das Phänomen schon eher auf. Wenn möglich sollte man bei längeren Standzeiten im Winter die Batterie mit ins Haus nehmen und diese vor kalten Temperaturen schützen.

Autotipps für den Winter

Fällt der erste Schnee, dann herrscht auf deutschen Straßen schnell das Chaos. Gerade in Gebieten wo es nicht so häufig schneit bringt die weiße Pracht manch Autofahrer zum verzweifeln. Zu ängstliche Autofahrer werden schnell zum Hindernis und zur Gefahr von anderen Verkehrsteilnehmer, das gilt allerdings auch für die übermütigen Autofahrer, die dank Allradantrieb und ausreichend Traktion sich und die Fähigkeiten vom Fahrzeug überschätzen, denn bremsen muss man ja auch noch. Selbstüberschätzung und Angst sind die schlechtesten Begleiter bei der Fahrt im Auto, das gilt insbesondere für den Winter. Aus dem Grund haben wir ja bereits im letzten Beitrag einen Verkehrssicherheitslehrgang empfohlen, denn das Fahrzeug kann und wird im Winter auf vereisten oder zugeschneiten Fahrbahnen anders reagieren als auf einer trockenen Strecke im Sommer. Vorausschauend fahren mit der richtig angepassten Geschwindigkeit bringt jeden zum Ziel, achtet auf andere Verkehrsteilnehmer, viele sind mit der Situation überfordert und verzichtet in dem Fall vielleicht einmal häufiger auf euer Recht, auf euer Vorfahrt und nehmt etwas Geschwindigkeit raus. Überholvorgänge sollte man vermeiden, vor allem auf Strecken die nicht gut einzusehen sind. Kommt gut durch den Winter, wir wünschen euch immer die notwendige Traktion und die passende Bodenhaftung.

Neuer Mazda 3 (2019) — Mit Allradantrieb und Kompressionszündung

Der neue Mazda 3 ist äußerlich und innerlich entschlackt, bekommt ein neues Fahrwerk und als erstes Serienauto der Welt einen Motor, der die Prinzipien der Benzin- und Dieselverbrennung vereint.

Außen ist der neue Mazda 3 im Stil der Zeit glattgeschliffen, auf prägnante Charakterlinien verzichten die Japaner. Geschwungene Flächen sollen die Umgebung verschiedenartig spiegeln und für einen harmonischen Auftritt sorgen. Damit ist der Mazda 3 ganz nahe an der Studie Kai Concept geblieben, die im Oktober 2017 auf der Tokio Motor Show zum ersten Mal zu sehen war. Den Kompaktwagen wird es sowohl als Fünftürer als auch als viertürige Limousine geben – beide Karosserievarianten unterscheiden sich im Design deutlich: Der Fünftürer wirkt jugendlich spritzig, die Limousine gediegener und feiner.

Innen sind Knöpfe verschwunden und die Übersicht nach vorn wurde durch die Optimierung der A-Säulen-Form verbessert. Für eine bessere Sicht bei Regen arbeiten die Scheibenwischer jetzt einen größeren Bereich ab, die Wischdüsen sitzen auf den Wischern und die Wischer verschwinden bei Nichtgebrauch unter der Motorhaube. Der Radstand von 2,71 Metern sorgt für genügend Beinfreiheit vorn und hinten. Mazda betont, dass der Verstellbereich des Lenkrads in der Tiefe um zwei auf jetzt sieben Zentimeter erweitert wurde. Die Neigungsverstellung des Fahrersitzes gehört jetzt zum Serienumfang und für den Fünftürer gibt es erstmals eine dunkelrote Lederausstattung.

Aufgeräumt und Ergonomie verbessert

Einer besseren Ergonomie zuliebe gibt es jetzt eine verlängerte Mittelarmlehne, einen nach vorn verlagerten Dreh-Drücksteller und einen nach vorne sowie oben versetzten Schalt- oder Gangwahlhebel. Die Schriftarten der verschiedenen Anzeigen inklusive des optionalen Head-up Displays wurden vereinheitlicht. Das zentrale Display ist nicht allzu üppige 8,8 Zoll groß. Für noch mehr Sicherheit kommt beim neuen Mazda 3 als erstem Modell der Japaner serienmäßig ein Fahrer-Knieairbag zum Einsatz. Neu ist zudem, dass die Seitenairbags jetzt zweistufig auslösen. Den Fußgängerschutz sollen ein neu gestalteter Stoßfänger und eine Motorhaube mit einer energieabsorbierenden inneren Struktur verbessern. Das Infotainment-System umfasst jetzt eine Bedienungsanleitungs-App. Erscheint im Display eine digitale Warnung, wird diese zum einen mit einem Hinweis zur Wichtigkeit der Warnung versehen, zum anderen gibt es einen Link zur digitalen Bedienungsanleitung, wo das Problem erklärt wird und Lösungen vorgeschlagen werden.

Zur Absenkung des Geräuschniveaus verfügt der Mazda 3 als erstes Modell der Marke über eine doppelwandige Struktur, die Raum zwischen der Karosserie und dem Teppich lässt. Hinzu kommen ein neues Fasermaterial für die Teppiche, die Reduzierung der Öffnungen im Fahrzeugboden und ein in Sachen Dämmeigenschafften verbesserter Dachhimmel. Auch das Audiosystem hat Mazda neu entwickelt: Die Basslautsprecher sitzen jetzt in den Ecken, die Mitten- und Hochtöner schallen von den Fensterdreiecken und oberen Türbereichen. Das Standard-System umfasst acht Lautsprecher, das aufpreispflichtige System von Bose ist mit zwölf Lautsprechern dabei.

Erstmals mit Allrad

Der neue Mazda 3 soll steifer sein als sein Vorgänger. Dafür wurde der Anteil der hochfesten Stähle an der Karosseriestruktur von drei auf 30 Prozent erhöht, außerdem werden Front und Heck durch zusätzliche Streben verbunden. Vorn arbeiten McPherson-Federbeine, hinten übernimmt ein neu entwickeltes Verbundlenker-System die Radführung. Außerdem gibt es für den Mazda 3 erstmals einen Allradantrieb. Dieser verteilt das Drehmoment bedarfsgerecht zwischen Vorder- und Hinterachse. Das Einlenkverhalten wird durch ESP-gesteuerte Bremseingriffe an den jeweils kurveninneren Rädern verbessert. Gegenüber den Allradsystemen anderer Mazda-Modelle sollen zudem die Reibungsverluste um enorme 60 Prozent reduziert worden sein.

Neue Assistenten

Zu den Assistenten, die das Fahren sicherer und einfacher machen, zählt im Mazda 3 jetzt ein Müdigkeitswarner. Dieser bestrahlt das Gesicht des Fahrers über LEDs mit Infrarotlicht und beobachtet es gleichzeitig mit einer Infrarot-Kamera. Im Hintergrund wertet ein Rechner Parameter wie Winkel von Mund und Gesicht, Öffnung der Augenlieder, Häufigkeit von Blinzeln, Blickrichtung und Augenbewegungen aus. Erkennt das System Schläfrigkeit, warnt es den Fahrer akustisch, außerdem kann es einen aktiven Bremseingriff veranlassen. Zudem gibt es jetzt einen Querverkehrswarner für die Front und einen adaptiven Abstandstempomaten mit Spurhaltefunktion.

Erstmals mit Benzin-Kompressionszündung

Beim Mazda 3 kann der Kunde zwischen drei Motorisierungen wählen: Einem Skyactive-G-Benziner mit zwei Litern Hubraum, einem Skyactive-D-Diesel mit 1,8 Litern Hubraum sowie dem neuen Skyactive-X-Benziner mit ebenfalls zwei Litern Hubraum. Das Skyactive-G-Triebwerk wurde gründlich überarbeitet: Eine neue Form der Einlasskanäle und der Kolben, eine getrennte Einspritzung und ein neues Kühlmittel-Regelventil sollen die Effizienz steigern. Spektakulär aber ist der erstmals in einem Serienfahrzeug eingesetzte Benzinmotor mit Kompressionszündung. Dabei arbeitet der Benziner zu weiten Teilen wie ein Diesel mit Selbstzündung durch Kompression. Dies sorgt zwar nicht für monströse Leistungsdaten, soll aber beim Verbrauch zu signifikanten Einsparungen führen. Beide Benziner sind zur weiteren Effizienzsteigerung an ein 48-Volt-Mildhybrid-System gekoppelt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/neuvorstellung/mazda-3-2019/