Jeep Gladiator – Transportkompetenz im Matsch

Eigentlich leitet sich der Name Gladiator vom römischen Kurzschwert Gladius ab. Jeep dient er jedoch als Bezeichnung für sein mit Abstand längstes Modell.

Die Offroad-Marke Jeep schickt auf der Los Angeles Auto Show mit dem Gladiator eine neue Pick-up-Version auf Basis des Wrangler in die Arena. 2019 kommt der auf 5,54 Meter gestreckte Allradler mit großer, offener Ladefläche zunächst in den USA auf den Markt. Später soll die neue Baureihe auch in Europa antreten.

Mit 5,54 Meter Länge überragt der Gladiator seine viertürige Wrangler-Basis um 79 Zentimeter

Fahrzeugbasis für die Pick-up-Version ist der viertürige Wrangler, dessen Radstand allerdings um fast einen halben Meter verlängert wurde. Dank eines zudem gestreckten Hecks überragt der Gladiator den Standard-Wrangler um 79 Zentimeter. Hinter der Fahrgastkabine bietet er eine 1,5 Meter lange Ladefläche. Auch 725 Kilogramm Nutzlast und 3,47 Tonnen Anhängelast versprechen Transportkompetenz auf gehobenem Niveau.

Die Standardversion des Gladiator ist mit dem Rock-Trac-Allradsystem, Unterfahrschutz, Geländebereifung und 76 Zentimeter Wattiefe für Offroad-Einsätze gerüstet. Wer mit dem Lasten-Wrangler besonders anspruchsvolle Passagen meistern will, kann alternativ eine Rubicon-Variante bekommen, die zusätzlich ein Offroad-Kamera-System, Reduktionsgetriebe und Sperrdifferenziale bietet.

Den Gladiotor wird es auch als Rubicon geben, der sich durch besonders hohe Offroad-Kompetenz auszeichnet

Zunächst wird der Gladiator in den USA mit 3,6-Liter-V6-Benziner (210 kW/285 PS) an den Start gehen, der sich wahlweise mit Achtgang-Automatik oder Sechsgang-Handschaltung kombinieren lässt. 2020 soll ein Dreiliter-V6-Diesel mit Achtgang-Automatik folgen, der 191 kW/260 PS leistet.

Los Angeles Auto Show 2018 – Gute Laune in Kalifornien

Auf der diesjährigen Auto Show in Los Angeles bleibt die große Welle an Weltpremieren zwar aus, ein paar interessante Fahrzeuge haben es aber dennoch an die Westküste der USA geschafft.

Mit knapp 18 Millionen Einwohnern gehört die Metropolregion Los Angeles zu den größten der Welt. Die „Auto Show“ im Convention Center (bis 9. Dezember) zählt allerdings eher zu den überschaubareren Messen – zumindest neben Größen wie dem Pariser Autosalon oder der IAA in Frankfurt. Wären viele Neuheiten morgens nicht noch abgedeckt, man könnte den Besuch in relativ kurzer Zeit abhaken. Doch ein paar Gründe, etwas mehr Zeit auf dem Messegelände zu verbringen, gibt es dann doch.

Dieses Jahr spielen vor allem Sportwagen eine große Rolle an der Westküste. Auch, wenn Exoten wie Lamborghini, Ferrari oder Aston Martin völlig fehlen. Allen voran zeigt Porsche mit dem 911 der Generation 992, wie man eine Ikone behutsam weiterentwickelt und sich trotzdem nicht der Zukunft verschließt. Der 992 kommt mit einem sehr modernen Infotainment-System samt großem Touchscreen und kann mit deutlich mehr Assistenzsystemen ausgestattet werden als bisher. Wem der normale Elfer zu gewöhnlich ist, der kann – falls das nötige Kleingeld vorhanden ist – einen der 200 GT2 RS Clubsport ordern, den die Stuttgarter in LA überraschen vorgestellt haben. Der Clubsport kommt ohne Straßenzulassung und ist ein Rennwagen, der sich keinem Reglement beugen muss – gigantischer Heckflügel inklusive.

Mit einem Fokus auf die Rennstrecke stellt Mercedes auch den AMG GT-R Pro vor, eine nachgeschärfte Version des zweitürigen Sportwagens, der sich besonders bei Trackdays wohlfühlen soll. Deutlich entspannter dürfte es in der Messepremiere von BMW zugehen: Das Cabrio der 8er-Baureihe steht in Los Angeles erstmals vor großem Publikum und ist neben dem Coupé die zweite von drei vorgestellten Karosserievarianten des 8er. Das finale Puzzle-Stück in Form des Grand Coupé erwarten in Genf 2019.
Auch bei Audi hatten die anwesenden Journalisten mit einer Sport-Version gerechnet – etwa in Form des S7 oder des SQ8. Stattdessen zogen die Ingolstädter das Tuch von der sehr gelungenen Studie e-tron GT, dem direkten Verwandten des Porsche Taycan. Der viertürige Elektro-Sportler ist optisch auf jeden Fall ein Gewinn und dürfte auch dank 434 kW/590 PS kaum Boden auf den Taycan verlieren. Wann der Elektro-GT mit einer Reichweite von über 400 Kilometer in Serie geht, ist noch offen, wahrscheinlich aber erst 2021.

Deutlich unglamouröser geht es auf dem Messestand von VW zu. Hier ist neben dem bereits auf der IAA Nutzfahrzeuge gezeigtem I.D. Buzz (in neuer motorsportorientierter Folierung) lediglich die Abschiedsversion des Beetle Cabrio zu sehen, das die Wolfsburger in Deutschland schon haben verschwinden lassen.

Doch auch, wenn die deutschen Hersteller dieses Jahr ein paar bedeutende Premieren in Los Angeles feiern können, darf man die Marken aus Amerika und Asien nicht vergessen. Jeep hat die sehnlichst erwartete Pick-up-Variante des Wrangler mit dem kämpferischen Namen „Gladiator“ enthüllt, Lincoln das SUV „Aviator“ im Gepäck. Beide kommen nicht nach Europa. Ford und GM halten sich mit Premieren zurück und zeigen lediglich bereits bekanntes wie den Mustang Bullit oder die Corvette ZR1 von Chevrolet. Außerdem auf den Messeständen: jede Menge Pick-ups, die sich in den USA weiterhin größter Beliebtheit erfreuen.

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Wer sich für japanische Fahrzeuge interessiert, wird in Los Angeles nicht am Nissan-Stand vorbeikommen. Hier gibt es neben dem neuen Murano auch den Maxima zu sehen. Mazda hat außerdem bereits am Vorabend den neuen Mazda3 enthüllt, der in Los Angeles mit fünf Türen sowie als Limousine zu sehen ist und mit einem gelungenen Design glänzt. Bei Kia ist der neue Soul zu sehen, der optisch etwas gefälliger wird als bisher und nur noch elektrisch angetrieben offeriert wird. Die SUV-Welle reitet Toyota mit dem neuen Rav4, der sich der Formensprache des CH-R anpasst und deutlich schärfer gezeichnet ist als bisher. Skurril: Ein Toyota Tundra, auf dessen Ladefläche eine komplette Pizza-Hut-Produktion sitzt – vom Ofen bis zum automatischen Pizzaschneider.

Aller Sportwagen und hubraumstarken Trucks zum Trotz ist neben Tesla auch Rivian in Los Angeles vertreten. Der Newcomer zeigt ein klassisches Siebensitzer-SUV sowie einen kantigen Pick-up – beide mit Elektromotor. Neben beeindruckenden Performance-Werten mit bis zu 522 kW/710 PS wollen die Amerikaner auch mit einer großen Reichweite von maximal 640 Kilometer punkten.

Will man das Gesehene auf der wichtigsten Automesse der Westküste zusammenfassen, kommt man nicht umhin, festzustellen, dass die große Premierenflut hier ausgeblieben ist. Außerdem flacht der Berg an elektrischen Studien langsam ab, Audi und Rivian bilden hier die Ausnahme. Passend zum Lifestyle der Millionenstadt ist auch auf der Messe dieses Jahr eher „easy going“ angesagt, ohne dabei groß etwas verändern zu wollen. Außer, man steht auf die wilden Tuning-Umbauten, die sich im Keller der Messe verstecken. Hier gibt es alles: vom Widebody-Lamborghini bis zum 90 Zentimeter höhergelegten Escalade. Man muss sich eben nur trauen.

Max Friedhoff/SP-X

Rivian auf der LA Autoshow

Ein kalifornisches Start-up mit Namen Rivian will zu den ernstzunehmenden Herausforderern von Tesla gehören. Auf der Autoshow in Los Angeles wurden jetzt die ersten beiden Modelle enthüllt.

 „Nein, wir haben wirklich nichts mit Ford zu tun“, schwört Robert „RJ“ Scaringe und nennt die Platzierung des Messestandes in einer Nische des Ford-Areals einen „reinen Zufall“. Der Chef der jungen Firma Rivian will die Autoshow in Los Angeles für die Weltpremiere der ersten beiden selbst entwickelten E-Autos nutzen und kann Gerüchte über ein Zusammengehen mit Ford nun gar nicht brauchen.

Das Cockpit beider Modelle ist ähnlich

Die beiden Elektro-Riesen haben die ungeteilte Aufmerksamkeit auch verdient. Im Gegensatz zum Hauptkonkurrenten Tesla treten sie in einem Format an, das bislang von starken Dieselmotoren und benzinschluckenden Hubraum-Giganten beherrscht wird. Der 5,48 Meter lange Pickup mit der Bezeichnung R1T ist schon seit einigen Wochen bekannt, in Los Angeles nun erstmals in wuchtiger Schönheit zu bestaunen. Ende nächsten Jahres soll es in den USA den Pickup-Markt aufmischen.

Eine Überraschung dagegen das zweite Modell von Rivian, das ab 2020 zu haben sein soll. Das SUV R1S hat drei Sitzreihen, ist 5,04 Meter lang und kann neben dem Fahrer weitere sechs Insassen sogar zu Ausflügen ins Gelände mitnehmen. Die Technik teilt er sich mit seinem eher als Arbeitstier vorgesehen Schwestermodell. Vier Motoren mit je 147 kW/200 PS, die für je ein Rad zuständig sind, sorgen für einen elektronisch geregelten Allradantrieb. Bis zu 552 kW/750 PS leistet das Elektroquartett. Sagenhaft die Durchzugskraft, die Rivian mit 14.000 Newtonmetern angibt. Der Siebensitzer kann 3.500 Kilogramm hinter sich herziehen oder 800 Kilogramm selbst einpacken. Als Reichweite peilt Rivian eine Strecke von rund 640 Kilometern an, wenn die leistungsstärkste Motor- und Batterieversion vom Kunden bestellt wird. Auch die anderen Werte gelten nur für Top-Version des SUV, deren Batterie dann 180 kWh liefert.

Neben dem SUV gibt es einen Pick-up

Die Wahlmöglichkeit zwischen einer Batteriekapazität von (105, 135 oder 180 kWh) hat sich zwar Rivian von Tesla abgeguckt, doch inzwischen überlassen auch andere Hersteller dem Käufer die Entscheidung, wie weit er sein Stromer unterwegs sein will, bevor ihm der Saft ausgeht. Obwohl bis zur Auslieferung des R1S noch zwei Jahre ins Land gehen, können sich Fans schon heute für eine Reservierungsgebühr von 1.000 Dollar einen solchen Großfamilien-SUV sichern. Auch hier lassen Tesla und sein Model 3 grüßen. Die Preisliste, die noch nicht im Detail feststeht, beginnt bei umgerechnet 57.200 Euro. Der Pickup mit Doppelkabine kostet rund 3.000 Euro weniger.

Bei der ersten Sitzprobe im Monster-SUV fällt bewusste Schlichtheit auf. Alle Blicke sollen sich auf den großen Monitor konzentrieren, der an einen quergelegten Tablet-Computer erinnert. Auf ihn können alle wichtigen Funktionen per Touchscreen angesteuert werden. Hinter dem Lenkrad können einige der Anzeigen wie zum Beispiel die Karte des Navigationssystems auf einen separaten Monitor gespiegelt werden. Die Innenausstattung und die Materialien wirken hochwertig, ob auch der Sprung in die Serie gelingt, steht noch nicht fest. Auch in der letzten Sitzreihe, anderswo meist eher Notplätze, lässt sich im Rivian recht kommod sitzen, auch wenn die Beinfreiheit deutlich bescheidener ist als in Reihe 2. Der Durchstieg gelingt aber ohne Verrenkungen.

Das SUV R1S hat drei Sitzreihen

Doch schafft es die recht kleine Firma überhaupt bis zur Serienproduktion, schließlich gibt es viele Beispiele von gescheiterten Start-up-Unternehmen. Eine Frage, die sich für den jungen Chef naturgemäß nicht stellt. „Wir sind solide finanziert, haben ein tolles Team und Produkte, auf die die Kunden in den USA warten“, sagt er und fügt hinzu: „Vor allem haben wir eine eigene Fabrik, die wir von Mitsubishi übernommen haben und die hochmodern mit Robotern und einer Lackiererei ausgerüstet ist“.  Es wird keine klassischen Händler geben, sondern vor allem Online verkauft. Ähnlich wie beim großen Vorbild sollen Beratungs-Stützpunkte in den Metropolen Kunden zum Kauf animieren.

Werden wir einen Rivian auch mal in Europa sehen? Ein Vorstandsmitglied weicht aus, hält einen Export der beiden großen Modelle eher für unwahrscheinlich. „Wir denken aber auch über ein kleineres SUV nach. Das würde dann auch für Europa passen“.

Peter Maahn/SP-X

Porsche 911 (992) – Weltpremiere in Los Angeles

Die achte Generation des Porsche 911 bringt nicht nur die erwartete Optik-Evolution, besonders bei Infotainment und Assistenten macht die Ikone einen großen Schritt in Richtung Zukunft.

Von hinten sind die Änderungen am markantesten

Mit dem Typ 992 geht der Porsche 911 in seine achte Generation. Das neue Modell wurde nun im Vorfeld der Los Angeles Auto Show (30. November bis 9. Dezember) vorgestellt. Optisch unterscheidet sich der Elfer besonders durch das Heck mit durchgängigem LED-Leuchtenband, breitem Spoiler und höherem Abschluss vom „alten“ 991-Modell. Außerdem tragen nun alle Varianten, unabhängig davon, ob sie Heck- oder Allradantrieb haben, die breite Karosserie. An der Vorderachse legt der Elfer um 4,5 Zentimeter in der Breite zu, außerdem trägt die Fronthaube in Anlehnung an klassische Modelle nun eine Vertiefung. Neu sind auch die Türgriffe, die elektrisch ausfahren.

Porsche legt den 911 neu auf

Im Innenraum setzt Porsche auf einen deutlich größeren Infotainment-Bildschirm als bisher. Das Display misst 10,9 Zoll und ist per Tipp- und Wischbewegungen zu bedienen. Moderner fällt auch der Instrumententräger aus, lediglich der mittige Drehzahlmesser ist noch analog. Die vier anderen freien Plätze für die Darstellung von Informationen sind digital und frei konfigurierbar. Neben den Neuheiten beim Infotainment hat der 992 auch bei den Assistenzsystemen aufgerüstet. Unter anderem sind nun ein „Wet Mode“ für nasse Straßen sowie ein Nachtsichtassistent und ein adaptiver Tempomat im 911 zu haben.

Das Display misst 10,9 Zoll und ist per Tipp- und Wischbewegungen zu bedienen

Im Heck des 992 sitzt ein gegenüber dem 991 leicht weiterentwickelter Sechszylinder-Boxer mit 3,8 Liter Hubraum und Turboaufladung. Der Carrera S, den Porsche vor dem normalen Carrera auf den Markt bringen wird, leistet nun 331 kW/450 PS – ein Zuwachs von 22 kW/30 PS. Übertragen wird die Kraft über ein neues Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, das nur noch über die Wippen am Lenkrad geschaltet werden kann. Mit Allradantrieb im Carrera 4S geht es so in 3,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Das optionale Sport-Chrono-Paket feilt davon noch einmal zwei Zehntelsekunden weg.

Auch die ersten Preise hat Porsche im Zuge der Präsentation bereits bekanntgegeben. Die Baureihe 992 startet mit dem Carrera S bei rund 120.000 Euro, die Allrad-Version 4S kostet mindestens 128.000 Euro. Damit wird die achte Generation rund 8.000 Euro teurer als der Vorgänger sein.

Tipps für die Autopflege im Winter

 

Zugegeben, der Winter lässt in diesem Jahr etwas auf sich warten. Während man vor ein paar Jahren im Oktober schon einen Schneemann bauen konnte, lag man in diesem Jahr noch mit kurzen Hosen im Freibad. Dennoch: Der nächste Winter kommt bestimmt und aus dem Grund gibt es heute von uns die besten Autotipps für den Winter. Unterstützt werden wir dabei von unserem Partner KUNGS, der uns bereits seit Jahren dabei unterstützt euch Ratschläge und Tipps zum Thema Autofahren im Winter zu geben. In unserem ersten Beitrag hatten wir euch ja bereits über Eiskratzer aufgeklärt, im zweiten Beitrag haben wir das Auto im Herbst noch fit gemacht für den Winter. Doch wie geht man mit dem geliebten Fahrzeug im Winter um? Heute erfahrt ihr es.

Wenn ihr euer Auto dank unserem Herbst-Check winterfest gemacht habt, dann rollt euer Fahrzeug nun auf geeigneten Reifen welche noch über eine Profil-Tiefe von ca. 4 mm verfügen. Die Reifen sollten auf keinem Fall älter als 10 Jahre sein, den Luftdruck habt ihr angepasst. Die Batterie habt ihr genauso überprüft wie den Frostschutz vom Kühler und von der Scheibenreinigungsanlage. Die Lichteinrichtung habt ihr überprüft, alles funktioniert, der passende Eiskratzer liegt bereit und die Türgummis sind eingefettet.

Die gute Durchsicht und damit den Überblick behalten

Das Auto braucht auch im Winter etwas Pflege, es ist nämlich besonders fiesen Anforderungen und äusserlichen Einflüssen ausgesetzt, wenn ihr unseren „Herbst-Check“ absolviert habt, dann seid ihr schon mal gut gewappnet, denn ihr habt jetzt ausreichend Scheibenreinigungsflüssigkeit mit dem passenden Frostschutz im Tank. Schlieren die Scheibenwischer? Dann müssen diese unbedingt ersetzt werden, das gilt auch für bereits ausgehärtete Scheibenwischer. Die Gummilappen müssen umklappen können für ein perfektes Wischergebnis, denn nur so behält man den Durchblick und die Übersicht bei der Autofahrt. Man muss nicht immer komplett neue Scheibenwischer kaufen, bei einigen Modellen kann man auch einfach nur das Gummi wechseln. Das spart Geld und schont die Umwelt. Füllt regelmäßig den Scheibenreiniger mit Frostschutz nach, denn sind die Düsen erst einmal verstopft, dann wird die Fahrt schnell zum Blindflug.
Die Scheiben beschlagen schnell von innen? Dagegen hilft es die Scheiben von innen einfach zu putzen und die Feuchtigkeit aus dem Auto zu bekommen. Von KUNGS gibt es dafür z.B. einen Scheibenreiniger der auch gut in den Bereich hinter dem Armaturenbrett kommt. Dieser beseitigt das Kondenswasser von der Innenseite der Windschutzscheibe. Doch auch die andere Feuchtigkeit muss aus dem Auto entweichen. Dafür kann man entweder Entfeuchter, Zeitungspapier oder Salz nutzen, am besten bringt man nicht so viel Feuchtigkeit ins Auto, aber das lässt sich leider oft im Winter nicht ganz vermeiden.

Autowaschen auch im Winter

Wir empfehlen ausdrücklich das Fahrzeug auch im Winter zu waschen. Verschmutzte Straßen und das verstreute Salz sorgen für eine miese Schicht auf dem Autolack. Bei Temperaturen über 0°C kann man sich also in die Waschanlage wagen, sollte das Fahrzeug, die Türeinstiege, die Falzen und die Fensterrahmen später gut abtrocknen. Hier empfiehlt es sich die Türgummis anschließend wieder mit dem passenden Mittel zu behandeln um somit ein festfrieren zu vermeiden. Die Türgummis kann man z.B. auch mit Vaseline einreiben, andere Gummipflegemittel wollen häufiger erneuert werden. Die Türgummis neigen dazu im Winter einzureissen, das sorgt dann dafür das Feuchtigkeit in den Innenraum gelangen kann, ausserdem erhöht sich das Geräusch-Niveau. Aus dem Grund unser Tipp: Schmiert die Türdichtungen auch im Winter regelmäßig ein.

Kratzer sind ärgerlich – Hier müsst ihr sofort handeln!

Kleine Lackkratzer die nicht durchgehen auf die Karosserie sind ärgerlich, aber hier besteht kein großer Handelsbedarf. Sofort müsst ihr allerdings reagieren wenn der Kratzer aufs blanke Blech geht. Hier kann man zunächst mit Kriechöl dafür sorgen, dass die Umwelteinflüsse und das Streusalz keinen schlimmeren Schaden verursachen. Wir empfehlen aber eine schnelle und Sachgerechte Instandsetzung entweder durch eine Lackierung oder durch eine Smart- bzw. Spotrepair.

Assistenzslos durch die Nacht

Moderne Fahrzeuge stecken voller Sensoren und sorgen damit, dass die Assistenzsysteme uns das Leben einfacher und sicherer machen. Doch im Winter müssen genau diese Sensoren auch freigehalten werden von Eis und Schnee. Eine Kamera hinter der Frontscheibe kann ohne eine klare Sicht keine Tempolimits erkennen und auch der Radar-Sensor möchte gerne von Eis und Schnee befreit werden, genauso wie die Sensoren für die Parkpiepser, da es ansonsten zu Fehlinterpretationen kommen kann. Wir empfehlen die Sensoren mit einem Mikrofaser-Tuch hin und wieder sauber zu machen.

Die Batterie macht am meisten Ärger im Winter

Keine Autobatterie mag kalte Temperaturen, vor allem wenn das Fahrzeug nur auf Kurzstrecken bewegt wird, wird die Batterie richtig gefordert und gibt auch schnell „den Geist auf“. In dem Fall springt der Wagen dann morgens „einfach“ nicht mehr an. Neu bleibt in dem Fall treu, die alte Batterie ausbauen und gegen eine neue ersetzen gemäß Handbuch oder – falls Mitglied – von einem Autoservice-Dienstleister übernehmen. Der kann dann auch die neue Batterie mitbringen und übernimmt auch die Rückführung der alten Batterie. Batterien die älter als vier Jahre sind neigen dazu im Winter kaputt zu gehen, bei Kurzstrecken-Fahrzeugen oder Fahrzeugen die über längere Zeit stehen tritt das Phänomen schon eher auf. Wenn möglich sollte man bei längeren Standzeiten im Winter die Batterie mit ins Haus nehmen und diese vor kalten Temperaturen schützen.

Autotipps für den Winter

Fällt der erste Schnee, dann herrscht auf deutschen Straßen schnell das Chaos. Gerade in Gebieten wo es nicht so häufig schneit bringt die weiße Pracht manch Autofahrer zum verzweifeln. Zu ängstliche Autofahrer werden schnell zum Hindernis und zur Gefahr von anderen Verkehrsteilnehmer, das gilt allerdings auch für die übermütigen Autofahrer, die dank Allradantrieb und ausreichend Traktion sich und die Fähigkeiten vom Fahrzeug überschätzen, denn bremsen muss man ja auch noch. Selbstüberschätzung und Angst sind die schlechtesten Begleiter bei der Fahrt im Auto, das gilt insbesondere für den Winter. Aus dem Grund haben wir ja bereits im letzten Beitrag einen Verkehrssicherheitslehrgang empfohlen, denn das Fahrzeug kann und wird im Winter auf vereisten oder zugeschneiten Fahrbahnen anders reagieren als auf einer trockenen Strecke im Sommer. Vorausschauend fahren mit der richtig angepassten Geschwindigkeit bringt jeden zum Ziel, achtet auf andere Verkehrsteilnehmer, viele sind mit der Situation überfordert und verzichtet in dem Fall vielleicht einmal häufiger auf euer Recht, auf euer Vorfahrt und nehmt etwas Geschwindigkeit raus. Überholvorgänge sollte man vermeiden, vor allem auf Strecken die nicht gut einzusehen sind. Kommt gut durch den Winter, wir wünschen euch immer die notwendige Traktion und die passende Bodenhaftung.

Tägliche Probleme Teil 1: Ich will doch nur Tanken – Shell Advertorial

Jeder Autofahrer kennt es: Die Benzinanzeige neigt sich dem Minimalpunkt, das Fahrzeug meldet einen zu niedrigen Benzinstand an und die Schweissperlen tropfen einem von der Stirn, weil es weit und breit keine Tankstelle zu geben scheint. Zum Glück gibt es diese tolle Erfindung namens „Navi“, die uns schon vor so manchem Liegenbleiben mit dem Auto bewahrt hat. Die Funktion „Tankstellen suchen“ findet nämlich auch umliegende Tankstellen ganz schnell und lotst uns sicher dort hin. Doch natürlich will man auch nicht zu viel bezahlen. Was macht man da also? Zum Glück gibt es auch hier Abhilfe. Jeder von uns hat heutzutage ein Smartphone dabei, das es uns erlaubt, über bestimmte Apps Benzinpreise zu vergleichen und uns ebenfalls gleich an die günstigste Tankstelle in der Nähe lotst. Aber was, wenn auch das nicht zufriedenstellend funktioniert?

Ich will doch nur TANKEN

Nur nicht ins Lenkrad beißen, das Auto kann ja nichts dafür. Am besten fährt man einfach zur nächsten Shell. Wieso? Ganz einfach. Wer Shell Club Smart Mitglied ist, tankt nicht nur immer günstig, er schont auch seine Nerven – denn so entfällt die lästige Suche nach einer günstigen Tankmöglichkeit. Shell vergleicht die aktuellen Benzinpreise der nächsten 10 Markentankstellen im Umkreis der Shell Station, und sollte eine günstiger sein, reduziert das Shell Kassensystem beim Vorzeigen der Shell Club Smart Karte automatisch den an der Zapfsäule angezeigten Literpreis auf den Shell Garantiepreis. Dafür nutzt das System die Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffpreise des Bundeskartellamts. So bequem und einfach kann günstig tanken sein. Also einfach Shell anfahren und entspannt zapfen. Das Gute ist: Mit der Karte lassen sich noch viele weitere Vorteile absahnen.

Wer regelmäßig Aktions-Artikel im Shell Shop einkauft, sammelt Punkte. Auch auf deli2go Snacks und Heißgetränke, auf Autopflege-Produkte und Autowäschen bekommt man wertvolle Shell Club Smart Punkte für die eigene Wunschprämie, wie zum Beispiel die aktuellen und streng limitierten Brands & Trends Produkte, Artikel aus der Shell Nostalgie Linie und viele weitere attraktive Angebote. In Kooperation mit Partnern gibt es sogar abseits der Shell Tankstelle viele Möglichkeiten, Shell Club Smart Punkte zu sammeln und gegen attraktive Prämien einzulösen. Als registriertes Shell Club Smart Mitglied bekommt man 1 Punkt pro Liter Shell Standardkraftstoff auf das Punktekonto gutgeschrieben.

Jeder Einkauf lohnt sich also. Und wer jetzt noch schauen mag, wie das genau funktioniert, guckt sich hier das Video von Habby an. Am Ende gibt es sogar noch eine Überraschung, also einschalten, mitmachen und absahnen!

 

Fahrbericht: Opel Insignia Grand Sport 1.6 Turbo

Opel schickt sein Flaggschiff Insignia mit einem neuen 1,6 Liter-Turbobenziner und einer neuen Infotainment-Generation in das Modelljahr 2019. Der 147 kW/200 PS starke Turbo übernimmt ab sofort die Topposition bei den Benzinern. Das 2,0-Liter-Aggregat mit 191 kW/260 PS wird nicht mehr angeboten. Der mit einem Benzinpartikelfilter ausgestattete Turbo ist wie die anderen für den Insignia angebotenen Motoren nach der Abgasnorm Euro 6d-temp klassifiziert und für die Grand Sport genannte Limousine, den Sports Tourer (Kombi) und den Country Tourer verfügbar. Los geht es ab 35.195 Euro für die Limousine, in Verbindung mit der zweiten Ausstattungsstufe Dynamic. Beim Country Tourer übernimmt serienmäßig eine Sechsstufen-Automatik die Kraftübertragung. Die anderen Modellvarianten werden ab Werk mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgeliefert, die Automatik ist alternativ erhältlich.

2018 Opel Insignia Multimedia Navi Pro

Die technischen Daten für den Grand Sport lesen sich im Vorfeld einer Testfahrt rund um den Frankfurter Flughafen und ins hessische Umland bereits vielversprechend: Der Standardspurt gelingt in 7,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei Tempo 235 erreicht. Dazu gibt es ein maximales Drehmoment von 280 Nm, das zwischen 1.650 und 4.500 Umdrehungen anliegt. Wichtiger als die Papierwerte sind jedoch die gefühlten Fahrerlebnisse. Hier kann der 1.6er durchaus überzeugen. Dank des knackigen Sechsgang-Schaltgetriebes steht einem zügigen Beschleunigungsvorgang zumindest auf der Autobahn nichts im Wege. Der Turbo hat keine Mühe, das gut 1,5 Tonnen schwere Fahrzeug auf Touren zu bringen. Auch jenseits der Richtgeschwindigkeit geht der Vorwärtsdrang munter weiter. Abseits der Schnellstraßen überzeugt der Turbo durch seine Laufruhe und seine harmonische Abstimmung. Der Fahrwerksabstimmung gelingt der Spagat zwischen sportlich und angenehm straff. Bodenwellen und –unebenheiten werden brav weggebügelt. Bei den Automatikversionen gehört das adaptive Fahrwerk Flex-Ride zur Serienausstattung. Hier lassen sich die drei Einstellungen Standard, Sport und Tour je nach Fahrgusto anwählen und personalisieren. Opel gibt als Verbrauch nach WLTP mit 6,8 bis 7,0 Litern an. Bei entspannter Fahrweise dürften diese Werte annähernd zu erfahren sein. Wer jedoch das Gaspedal oft und länger durchtritt, muss sicherlich mit gut zwei Litern mehr rechnen. Aber man muss ja nicht schnell fahren, man kann aber.

2018 Opel Insignia Multimedia Navi Pro

Apropos schnell: Das neue Infotainmentsystem „Multimedia Navi Pro“ verfügt über ein acht Zoll großes, sehr hochauflösendes Display, das dank einer neuen Menüanordnung wie ein Tablet per Wisch- und Zoombewegung bedient werden kann und dank Echtzeit-Navigation flott zum Ziel führen soll. Der Fahrer kann das Infotainment-System auch über Schalter am Lenkrad bedienen. Das Multimedia Navi Pro lässt sich darüber hinaus auch per integriertem Sprachbefehl steuern. Muss aber nicht: Wer lieber Icons für Multimedia, Navigation etc. anklickt, kommt ebenfalls mit dem System zurecht.

Die Bedienung ist denkbar übersichtlich gestaltet, die Umsetzung der Befehle geschieht sehr schnell. Die Betulichkeit der Vorgängergeneration ist Geschichte. Ist das System über ein Smartphone oder eine Simkarte mit dem Internet verbunden, gibt es Verkehrsinfos in Echtzeit. Aktuelle Daten zu Staus werden zum Beispiel dann in zwei bis drei Sekunden-Takt abgerufen, aktualisiert und in die Routenführung integriert. Das System lernt zudem aus Erfahrungswerten früherer Fahrten. Indem es das Verkehrsaufkommen auf gleicher Strecke zu vergleichbaren Uhrzeiten berücksichtigt. Viermal jährlich erfolgt zudem ein Kartenupdate. Ist keine Online-Verbindung verfügbar, greift das System mittels DAB/DAB+ auf das digitale Übertragungsformat TPEG zu. Ohne ein digitales Radiosignal werden TMC-Daten (Traffic Message Channel) per UKW übertragen. Bis zu fünf Fahrerprofile lassen sich in dem System hinterlegen.

Opel Insignia Grand Sport 1.6 Turbo

Ab Werk fährt der Insignia mit dem neuen Multimedia-Radio mit 7-Zoll-Touchscreen, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Audio-Streaming und AppleCarplay und Android Auto vor. Das Navi Pro kostet rund 1.500 Euro Aufpreis, gehört aber ab der zweiten Ausstattungsstufe (Dynamic) zum Serienumfang. Wer noch sein Smartphone kabellos aufladen möchte, muss noch knapp 200 Euro investieren.

Fetter Luxus – Fahrbericht: Mercedes GLE

Modellwechsel bei dem meistverkauften Mercedes-SUV: Der 2015 von der M-Klasse zum GLE umgetaufte Luxus-Offroader mit Stern startet wieder mit einigen Innovationen in die vierte Generation. Und die haben vor allem das Ziel, den Fahr- und Bedienkomfort weiter zu verbessern.

Mercedes-Benz reklamiert für sich, 1997 mit der Einführung der M-Klasse einen Trend gesetzt zu haben. Den Trend zu…

Neuer Volvo XC40 ist Women’s World Car of the Year 2018

 

Der neue Volvo XC40 ist das Women‘s Worlds Car of the Year 2018. Der fünftürige kleine Premium SUV aus Schweden konnte sich nach zwei geheimen Abstimmungsrunden gegen den BMW X2, den Jaguar E-Pace, den Jaguar I-Pace, den Peugeot 508 und den Porsche Cayenne durchsetzen.

Die rein weibliche Jury, besetzt mit 34 Motorjournalistinnen aus 27 Ländern, unter ihnen Solveig Grewe, freie Journalistin für Auto, Reise und Lifestyle und Autorin für autohub.de, entschied sich unter dem Vorsitz von Sandy Myrhe aus Neuseeland letztendlich für den XC40, weil er in Sachen Sicherheit, Konnektivität und cleveren Gestaltungskonzepten im Innenraum neue Standards in seiner Klasse setzt.

Neben den Modellen aus den einzelnen Fahrzeugkategorien kürte die Jury zudem als ihr ganz persönliches Traumauto den Aston Martin Vantage. Das zweisitzige Coupé widerlegt das Vorurteil, dass Frauen keine Sportwagen bevorzugen. Erstmals vergab die Jury einen Preis, der sich an eine besonders erwähnenswerte Frau in der Automobilbranche richtet. Er gebührt in diesem Jahr Fiona Pargeter von Jaguar Land Rover, die aktiv Werbung für mehr weibliche Mitarbeiterinnen in der Branche macht und weltweit für den PR-Bereich von Jaguar Land Rover verantwortlich zeichnet.

Text : Solveig Grewe

Fotos: Hersteller

 

 

Die Überprüfung der Profiltiefe alleine reicht nicht aus

Bevor Sie auf Winterreifen umsteigen, denken Sie daran, die Profiltiefe und den Zustand der Lamellen zu überprüfen. Jeder kann sich selbst beibringen, Reifen zu wechseln, aber die Arbeit erfordert Konzentration. Wenn Sie zu ungeduldig herangehen, können Ihr Auto oder Ihre Reifen am Ende sogar beschädigt werden. Nokian Tyres gibt im Folgenden Tipps, wie Sie Ihre Reifen richtig und problemlos wechseln.

Wenn es an der Zeit ist, auf Winterreifen umzusteigen, stellen Sie zuerst sicher, dass Ihre Reifen überhaupt noch verwendbar sind. Ein gängiger Trick ist der Einsatz einer Zwei-Euro-Münze zur Überprüfung der Profiltiefe. Die Überprüfung der Abnutzungsanzeige DSI (Driving Safety Indicator) ist jedoch viel einfacher: Die Abnutzungsanzeige, die auf allen Produkten von Nokian Tyres zu finden ist, ist eine Zahlenreihe, die sich direkt auf dem Reifenprofil befindet. Lässt das Reifenprofil nach, verschwinden die Zahlen nach und nach. Die höchste, noch sichtbare Zahl gibt die verbleibende Profiltiefe an.

Die Profiltiefe ist besonders wichtig bei Fahrten auf Schneematsch. Auf rutschigen Straßen kommt es vor allem auf einwandfreie Lamellen an.

Überwachen Sie Ihre Reifen

Bei Winterreifen ohne Spikes gründet der Griff auf dem Reifenprofil und den Profilmaterialien, daher müssen die Fahrer die Lamellen und Rillen der Reifen immer im Auge haben. Der Griff wird durch die scharfen Lamellenkanten und eine weichere Gummimischung ermöglicht. Wenn die Lamellen heruntergefahren, an den Kanten rund und steif statt flexibel sind, hat der Reifen seinen Halt verloren.

Darüber hinaus haben die meisten Pkw einen Vorderradantrieb, sie werden tendenziell immer schwerer und die durchschnittliche Motorleistung ist gestiegen. Eine aggressive Fahrweise beschleunigt den Verschleiß der Reifen zusätzlich. Wechseln Sie die Positionen Ihrer Reifen zwischen Vorder- und Hinterachse nach jeweils 6.000 bis 8.000 Kilometern, da die Reifen an verschiedenen Positionen unterschiedlich verschleißen. Denken Sie daran, den Reifendruck beim Reifenwechsel stets zu überprüfen.

Stellen Sie den richtigen Druck im Voraus ein

Die ersten Nachtfröste sind ein guter Zeitpunkt für die Umstellung auf Winterreifen. Zu dieser Zeit können schattige, besonders kühle Stellen auf der Straße morgens bereits gefroren sein. Beim Reifenwechsel ist allerdings Vorsicht geboten: Fehler beim Wechseln können Ihre Reifen ruinieren oder sogar dazu führen, dass sie sich während der Fahrt lösen.

Martin Dražík, Produktmanager bei Nokian Tyres Central Europe, erinnert daran, dass beispielsweise richtungsgebundene Reifen eine bestimmte Drehrichtung haben. Der Reifen hat ein Pfeilmuster, das immer vorwärts rollen muss. Werden die Reifen falschherum montiert, greifen sie bei anspruchsvollem Winterwetter nicht wie geplant.

Sie sollten Ihre Winterreifen unbedingt bereits vor dem Reifenwechsel auf den richtigen Reifendruck einstellen. Manchmal fahren Menschen mit frisch aufgezogenen Reifen direkt zur Tankstelle, um den Druck erst dort zu überprüfen. Wenn beispielsweise zwei Reifen einen sehr niedrigen Druck haben, können diese beiden schon auf dem Weg zur Tankstelle beschädigt werden“, so Dražík.

Wenn Ihre Felgen mit Konusmuttern befestigt sind, sollte der Kegel nach innen gerichtet sein. Sie sollten auch sicherstellen, dass die Zentrierringe passend zur Position der Winterreifen angebracht sind. Andernfalls kommt es zu Vibrationen.

Auch wenn es einige Details zu beachten gibt, lernt man den richtigen Umgang mit Reifen immer am besten, wenn man es ausprobiert.

Beginnen Sie, indem Sie jemandem zuschauen, der im Reifenwechseln geschult ist. Es ist keine Raketenwissenschaft“, erinnert Dražík.

Wenn Sie sich jedoch noch unsicher fühlen, sollten Sie den Job lieber einem Profi überlassen.

Bei neueren Fahrzeugen ist der Reifenwechsel anspruchsvoller – die Reifen sind meist größer, was bedeutet, dass sie mehr Platz einnehmen und man dementsprechend mehr Kraft bei der Montage benötigt“, sagt Dražík.

Die Kunden der Reifenhotels von Vianor erhalten rechtzeitig vor jeder Saison einen individuellen Terminvorschlag. Ein Fachmann prüft dann während des Wechselns direkt auch den Zustand der Reifen. Auf diese Weise kann der Fahrer sicher sein, dass seine neu aufgezogenen Reifen auch in einem angemessenen Zustand sind.

Tipps zum Reifenwechsel

  • Machen Sie den Münz-Test: Drücken Sie eine Zwei-Euro-Münze in die Profilrille. Wenn die silberne Außenkante der Münze über dem Profilblock zu mehr als der Hälfte sichtbar bleibt, sollten Sie Ihre Reifen austauschen. Der Silberanteil ist vier Millimeter breit. Die gesetzliche Mindestanforderung an die Profiltiefe in Deutschland beträgt 1,6 Millimeter.
  • Alle Produkte von Nokian Tyres verfügen über die Abnutzungsanzeige (DSI), mit der der Fahrer den Zustand und die Sicherheit seiner Reifen überprüfen kann. Die Sicherheitsanzeige zeigt die Tiefe der Hauptrillen des Reifens an, d. h., wie viel Profil noch vorhanden ist.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie einen Kreuzschlüssel, einen Drehmomentschlüssel und einen guten Wagenheber haben. Der fahrzeugeigene Wagenheber ist nicht für wiederholte Reifenwechsel vorgesehen.
  • Schauen Sie in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs nach den richtigen Hebepunkten und dem vom Hersteller empfohlenen Luftdruck. Winterreifen sollten um 0,2 bar höher aufgepumpt werden als Sommerreifen.
  • Sie benötigen eine feste, ebene Plattform für den Reifenwechsel.
  • Wenn Ihr Auto über Leichtmetallräder verfügt, ziehen Sie die Radmuttern nach 100-200 Kilometern Fahrt wieder an.
  • Alle 6.000 bis 8.000 Kilometer sollten Sie die Reifen zwischen Vorder- und Hinterachse rotierend wechseln. Deshalb sollten Sie die Platzierung auf eingelagerten Rädern immer markieren.

Tipps für die Autopflege im Herbst

Normalerweise gilt die Regel von O bis O, also von Oktober bis Ostern. Wer sich in diesem Jahr an diese Faustregel gehalten hat, der ist im Oktober bei Temperaturen um die 30°C mit Winterreifen gefahren. Das sollte man nicht tun, denn die Gummimischung ist nicht für diese Temperaturen gedacht. Sollte der Wetterbericht über kühlere Temperaturen berichten, die so um die 7-10°C betragen, dann sollte man von Sommer- auf Winterreifen umwechseln.
In diesem Beitrag geben wir Tipps und Tricks wie man das Auto im Herbst richtig pflegt und auf die kommende Wintersaison vorbereitet, wenn ihr unsere Check-Liste abarbeitet, dann dürfte im Winter nicht mehr ganz so viel schief gehen.
Winterreifen sind Pflicht
Ab wann genau man Winterreifen verwenden soll, hängt von den situativen Wetterverhältnissen ab. Wenn man mit Frost, Reif, Schnee oder kälteren Temperaturen rechnen kann, dann sollte man auf Winterreifen wechseln. Beim Radwechsel unbedingt auf die ggf. vorhandene Laufrichtung der Räder, auf den Luftdruck und auf das richtige Anzugdrehmoment achten. Passen die Radbolzen von der Sommerbereifung zu den Winterfelgen? Bei Zweifel oder Fragen lieber den Fachmann fragen, denn ein Rad möchte sicherlich keiner verlieren.
Der Blick unter die Motorhaube
Oft sind es böhmische Dörfer, der Blick unter die Motorhaube, doch wir helfen gerne. Wichtig im Winter sind die Batterie, der Frostschutz für den Kühler, der richtige Ölstand und die Reinigungsflüssigkeit für die Scheibenreinigungsanlage. Auch diese sollte über Frostschutz verfügen. Wer selbst nicht den Frostschutz von der Kühlflüssigkeit (Motor) bestimmen kann, der sollte dieses in einer Werkstatt machen lassen. Dort kann man auch gleichzeitig die Batterie überprüfen lassen. Waschmaschinen gehen immer am Wochenende kaputt, Batterien immer im Winter. Murphys Law! Achtet auf den richtigen Öl-Stand, denn der Motor ist im Winter frostigen Anforderungen ausgesetzt, da muss das Öl Höchstleistung bringen bei der Schmierung, Abdichtung und Kühlung der Bauteile. Gerade beim Kaltstart muss das Öl schnell an alle Stellen im Aggregat gelangen, aus dem Grund muss der Ölstand stimmen und der letzte Ölwechsel sollte auch nicht zu lange her sein. Finger weg von der Bremsflüssigkeit. Fehlt Bremsflüssigkeit gibt es nur eins: Ab zur Werkstatt! Der Bremskreislauf ist ein geschlossenes System, fehlt Bremsflüssigkeit weißt das entweder auf einen großen Verschleiss von Scheiben und Belägen oder aber auf einen anderen (schlimmeren) defekt hin. Es macht übrigens Sinn auch im Winter durchaus mal fester zu bremsen um die Bremssättel gangbar zu machen bzw. ein festsetzen zu vermeiden.
Funktioniert auch alles?
Scheinwerfer, Blinker, Fernlicht, Bremslicht, Nebelscheinwerfer, Nebelschlussleuchte, Kennzeichenbeleuchtung? Wischer, Scheibenreinigungsanlage, Heckwischer, Heizung? Alles sollte man schon vor dem Wintereinbruch testen und defekte Leuchtmittel instandsetzen / austauschen.
Auto aufräumen und sauber machen
Es klingt komisch, aber es ist für den Winter gut das Fahrzeug noch einmal richtig sauber zu machen. Einmal von außen, aber vor allem auch von innen. Dazu gerne auch die Fensterscheiben richtig reinigen. Das reduziert auch das Beschlagen im Winter. Wir empfehlen auch mit einer geeignetem Bürste Hundehaare zu entfernen, die könnten im Winter sonst anfangen zu müffeln und wer will schon ein schlecht riechenden Innenraum? KUNGS hat dafür eine Silikon Bürste im Sortiment. Mit dieser kann man Sand, Schmutz oder Tierhaare entfernen und die Bürste anschließend mit Wasser reinigen.
Den Eiskratzer kann man auch schon mal im Kofferraum platzieren, wo es vernünftige Eiskratzer gibt, hatten wir ja schon in unserem ersten Beitrag ausführlich beantwortet.
Nach der Reinigung sollte man mit Silikon oder Vaseline die Türgummis bearbeiten und so gegen ein festfrieren oder ein reißen schützen. Das macht man an allen Türen, aber auch am Kofferraum.
Bei Fahrzeugen mit Schiebetüren sollte man unbedingt vor dem Winter die Laufschienen reinigen und die Laufrollen mit Öl gangbar machen, bei Fahrzeugen mit Fenster die zum Öffnen einen Spalt nach unten gehen sollte man die Fenster immer sauber halten von innen und außen, das verhindert das einfrieren.
Kurzform – unsere Tipps um das Auto im Herbst winterfest zu machen:
Geeignete Reifen mit ausreichend viel Profil und Luft, alle Flüssigkeiten gecheckt, Auto gewaschen und Innenraum gesäubert, Eiskratzer im Kofferraum platziert und die Lichteinrichtung sowie die Scheibenwischer geprüft? Dann kann der Winter doch kommen, oder?
Wir haben noch einen Tipp: 
Macht einen Fahrsicherheitskurs! Wir machen die auch! Jährlich und gerne! Die machen a) Spaß und b) bringt man sich und sein Fahrzeug mal in Grenzsituationen und lernt wie man das Fahrzeug beherrscht wenn es entweder über die Vorderachse schiebt oder über die Hinterachse ausbricht. Man lernt wie man richtig bremst und lenkt, denn gerade das kann einem im Winter schon mal sprichwörtlich „den Hintern retten“.

Goldener Oktober bei Mitsubishi Motors

Auch der Herbst hat seine schönen Seiten. Zumindest bei Mitsubishi, wo sich der Oktober mit fast 5.000 Neuzulassungen für den japanischen Automobilimporteur das Adjektiv „golden“ verdiente. Einmal mehr schlug sich Mitsubishi deutlich besser als der Gesamtmarkt, der im Oktober um 7,4 Prozent rückläufig war.

Die 4.976 – inklusive der Pick-ups – neu in Deutschland im Oktober zugelassenen Fahrzeuge bedeuten für Mitsubishi Motors in Deutschland im Vergleich mit dem Vorjahresmonat eine Steigerung um mehr als 58 Prozent. Betrachtet man nur die Pkw-Zahlen, wie sie in der Statistik des Kraftfahrt Bundesamtes (KBA) erfasst werden, liegt die Steigerungsrate sogar bei 63,3 Prozent. Besonders erfreulich: Durch alle Modellreihen legten die Absatzzahlen nachhaltig zu. Von Januar bis Oktober 2018 wuchs der Absatz bei Mitsubishi im Vergleich zum Vorjahr damit um 15,8 Prozent. Damit ist Mitsubishi Motors unter den japanischen Importmarken einmal mehr die mit der prozentual höchsten Absatzsteigerung.

Von dem am Beginn des Jahres gesetzten, damals ambitionierten Absatzziel von 50.000 Fahrzeugen im vollen Kalenderjahr 2018 sind bis Ende Oktober bereits 45.163 Einheiten erreicht. „Das ist eine tolle Teamleistung unserer gesamten Organisation, für die ich jedem einzelnen Mitarbeiter danke. Ich bin heute zuversichtlich, nein sicher, dass wir die Erfolgswelle, die uns bisher durch das Jahr getragen hat, für uns auch in den beiden noch vor uns liegenden Monaten nutzen werden. Wir liegen heute klar auf Kurs, unsere anspruchsvollen Ziele für 2018 in jeder Hinsicht zu erreichen,“ kommentierte Mitsubishi Motors Geschäftsführer Dr. Kolja Rebstock das Monatsergebnis. Der Marktanteil von Mitsubishi kletterte auf 1,9 Prozent im Oktober, für die ersten zehn Monate liegt er bei 1,5 Prozent.

„Ein sensationeller Erfolg“, ergänzte Christian Andersen, Leiter PR und Marketing. „Nun können wir von der Zielgeraden 2018 aus guten Schwung aufnehmen für das neue Jahr.“ Vor allem der neue Outlander Plug-in Hybrid steht dabei im Fokus, welcher mit seiner elektrischen Reichweite von 54 km und seinen 40 g COpro Kilometer jedem drohendem Fahrverbot trotzt.

Damit die Reifen länger halten: Nokian Tyres gibt Tipps für richtiges Reifenlagern

Der Ort, an dem man Sommerreifen lagert, ist nicht zu vernachlässigen. Laut Experten ist dabei die Lagertemperatur das wichtigste Kriterium. Die Lebensdauer der Reifen lässt sich ebenfalls verlängern, wenn man sie vor Feuchtigkeit, Chemikalien und UV-Strahlen schützt. Die einfachste Lösung hierfür sind Einlagerungsservices. Nokian Tyres zeigt, wie Sie Ihre Reifen bestmöglich einlagern.

 Sollen Sommerreifen in der Garage, im Keller, auf dem Balkon oder draußen gelagert werden? Laut Martin Dražik, Produktmanager bei Nokian Tyres CE, muss vor allem auf die Lagertemperatur geachtet werden.

Früher lagerten manche Autofahrer ihre Reifen in der Nähe ihrer Zentralheizungsboiler. Dieser Ort ist für die Einlagerung von Reifen viel zu warm, die abgehende Hitze hat eine negative Auswirkung auf die Gummimischung. Der Reifen trocknet langsam aus, verhärtet und entwickelt Risse“, erklärt Dražik. „Der ideale Lagerungsort für Reifen ist ein kühler Ort mit einer Raumtemperatur unterhalb 15 Grad Celsius – hierbei bleiben die Reifen trocken. Zusätzlich sollte der optimale Lagerungsort dunkel bzw. vor Sonneneinstrahlung geschützt sein, da UV-Strahlung die Lebensdauer eines Reifens ebenso verkürzt“, fügt Dražik hinzu.

Einlagerungsservices sind die Lösung für das Lagerungsproblem

Eine immer häufiger genutzte Option ist die Lagerung von Reifen bei sogenannten Einlagerungsservices – dadurch schaffen Autofahrer zuhause mehr Platz für andere Dinge. Ein Einlagerungsservice kann für Autobesitzer eine bequeme und platzsparende Lösung sein. Bei einem Einlagerungsservice werden die Reifen von Fachleuten inspiziert, gewaschen und montiert.

Werden die Reifen unter den richtigen Bedingungen eingelagert, verlängert das ihre Lebensdauer“, betont Dražík.

Sorgsam gewartete, hochwertige Reifen halten in der Regel bis zu sechs Jahre ab Nutzung – abhängig von der Fahrleistung. Wurden die Reifen vor mehr als zehn Jahren produziert, sollten sie gar nicht mehr benutzt werden. Das Produktionsdatum erkennen Sie an der vierstelligen Nummer auf dem Reifen: Die zwei ersten Ziffern stehen für die Woche, die zwei letzten Ziffern für das Jahr der Herstellung. Ein ungeeigneter Lagerort kann Reifen bereits innerhalb einer Saison irreparabel beschädigen.

Kraftvolle Hochdruckreiniger können Reifen schaden

Die Empfehlungen zur Einlagerung von Winter- und Sommerreifen gleichen sich im Prinzip. Bevor man Reifen einlagert, sollten diese sorgfältig gereinigt und abgespült werden. Entfernen Sie groben Schmutz wie Steine aus den Profilrillen und überprüfen Sie das Laufflächenprofil sowie die Seitenwände auf Risse und ungewöhnlich vorstehende Wölbungen.

Achten Sie darauf, den Wasserstrahl des Hochdruckreinigers von den Reifen fern zu halten, denn das könnte das Gummi vom darunterliegenden Gewebe trennen. Das kann wiederum dazu führen, dass die Reifen dann nicht mehr voll funktionsfähig sind“, sagtDražík.

Vor dem Einlagern der Reifen sollten Sie sicherstellen, dass die Reifen trocken sind und am Lagerplatz nicht mit Öl, Lösemittel oder anderen Chemikalien in Berührung kommen. Falls notwendig, können Sie zum Schutz Reifentüten verwenden. Außerdem sollten die Reifen nicht unter hohem Druck und Spannung stehen. Stellen Sie keine anderen Gegenstände auf den Reifenstapel.

Beim Stapeln der Reifen sollte man den Reifendruck leicht erhöhen, da der unterste Reifen unter hoher Belastung steht“, erwähnt Dražík.

Reifenlagerungstipps von Martin Dražik auf einen Blick: 

  • Überprüfen Sie das Alter der Reifen und kaufen Sie alle sechs bis zehn Jahre ein neues Set.
  • Überprüfen Sie das Reifenprofil und entfernen Sie groben Schmutz wie Steine aus den Rillen.
  • Reinigen Sie die Reifen und lassen Sie diese komplett trocknen, bevor Sie sie einlagern.
  • Lagern Sie die Reifen an einem kühlen, trockenen Ort.
  • Schützen Sie die Reifen vor Sonnenlicht und Chemikalien.
  • Überlassen Sie die Arbeit den Fachleuten vom Einlagerungsservice.

Fahrbericht: Renault Talisman Initiale Paris und S-Edition

Um Besserverdiener von BMW oder Mercedes wegzulocken, rüstet Renault sein Flaggschiff Talisman in zwei Edelversionen auf. Die haben viele Luxus-Extras serienmäßig, die woanders Aufpreis kosten.

Französische Führungskräfte, Zahnärzte und Rechtsanwälte oder sonstige sogenannte Besserverdienende, haben eine lange Durststrecke hinter sich. Zumindest, wenn sie gerne eine Limousine aus ihrem Heimatland bewegen würden. Doch die französischen Hersteller sahen über Jahrzehnte zu, wie sich das deutsche Premium-Trio Mercedes, Audi und BMW auch auf der linken Rheinseite das lukrative Dienstwagen-Geschäft aufteilte. Jetzt könnte sich der Wind drehen: Renault wie Peugeot haben die obere Mittelklasse wiederentdeckt. Und bieten dabei auch spezielle Versionen, die Wünsche nach einem besonders feinen Innenleben oder mehr Muskeln unter Haube erfüllen.

Die „S-Edition“ unterscheidet sich nur in Details und zielt auf sportliche Kunden

Das gilt zum Beispiel für die zwei ab Dezember bestellbaren Talisman-Versionen „Initiale Paris“ und „S-Edition“, beide mit dem Vierzylinder-Turbobenziner mit 165 kW/225 PS und 1,8 Litern Hubraum. Damit reagiert Renault auf den gleichstarken Peugeot 508 GT, der allerdings mit 200 Kubikzentimeter weniger Hubraum auskommen muss. Beiden ist gemeinsam, dass sie in der 4,80 Meter-Klasse antreten, in der zum Beispiel auch die E-Klasse von Mercedes zu Hause ist. Das Preisniveau zwischen 41.000 und 45.000 Euro dagegen liegt eher im Bereich einer vergleichbar ausgestatteten C-Klasse.

Eher sportlich oder doch lieber elegant und komfortabel? Renault deckt mit den neu aufgelegten Top-Limousinen beide Launen ab, sie unterscheiden sich nur in Details, selbst die Daten sind fast identisch. Das neu entwickelte Triebwerk verfügt über einen Benzin-Partikelfilter und muss damit vor keinem der drohenden Sperrbezirke umdrehen. Der nach neuer Norm ermittelte, praxisnahe Verbrauch liegt bei 7,2 Litern auf 100 Kilometern. Für einen starken Benziner ein passabler Wert. Der gleiche Motor ist auch in der Familien-Großraumlimousine Espace, im Sportwagen Alpine A 110 oder dem GTI-Rivalen Megane RS zu haben.

Um Besserverdiener von BMW oder Mercedes wegzulocken, hat Renault seinem Flaggschiff Talisman gleich zwei Edelversionen spendiert, hier der Talisman Initiale Paris

Beim Initiale Paris ist zum Preis von 42.150 Euro eine lange Liste Extras serienmäßig: Voll-LED-Scheinwerfer, elektronisch geregeltes Fahrwerk inklusive Allradlenkung, Fernlichtassistent mit automatischem Abblenden bei Gegenverkehr, schlüsselloser Zugang, Bose-Audiosystem mit elf Lautsprechern, Navigationssystem und Head-Up-Display.

Einmal Platz genommen, offenbaren sich weitere serienmäßig Annehmlichkeiten. Die Sitze sind mit Nappaleder bezogen und verfügen über gesteppte Nähte. Anstatt des harten Plastikmaterials der einfacheren Talisman-Modelle besteht die Verkleidung des unteren Armaturenbretts dank Schaumfütterung den Weichheitstest per Daumendruck. Auf dem senkrecht stehenden 8,7-Zoll-Bildschirm können diverse Funktionen per Touchscreen aktiviert werden. Er dient auch als Monitor für die Rückfahrkamera. All diese Feinheiten verleihen dem Flaggschiff das erhoffte Premium-Ambiente. Die genannten Extras finden sich auch in der S-Edition (ca. ab 45.000 Euro) wieder, dort mit Attributen wie roten Nähten und Alu-Pedalen.

Diverse Extras finden sich auch in der S-Edition (ca. ab 45.000 Euro) wieder, dort mit Attributen wie roten Nähten und Alu-Pedalen

Auf der Tour locken vor den Toren von Paris viele Landstraßen rund um das berühmte Schloss Chantilly und die dazugehörende Galopprennbahn. Ein Terrain zum Cruisen und Gleiten, in dem der Modus Comfort aktiv ist. Natürlich ist die Laufruhe des vergleichsweise kleinen Triebwerks nicht mit einem Sechszylinder zu vergleichen. Die Arbeit der Kolben ist hörbar, aber nicht aufdringlich. Das ändert sich in der Sportstellung, in der die Siebengang-Doppelkupplung ihre Stufen ausreizt. Das Hochdrehen sorgt für den bei Fans erwünschten Sound. Die Renault-Ingenieure verzichteten auf die künstlichen Geräusch-Spielchen wie blubberndes Bellen beim Runterschalten, die in manchen sportlichen Limousinen inzwischen zur Mode geworden sind.

Ein Erlebnis ist das flotte Durchqueren langgezogener Kurven dank der mitlenkenden Hinterräder. Nach etwas Gewöhnung fällt auf, wie sparsam das Lenkrad bewegt werden kann, da die hinteren Räder ab 60 km/h in die gleiche Richtung zeigen wie die vorderen. Selbst ein simuliertes Ausweichen samt Spurwechsel gelingt ohne große Kurbelei. Vorteil beim Einparken: Hier schwenken die hinteren Räder bis zu 3,5 Grad entgegengesetzt, der Wendekreis ist gut einen Meter geringer. Eine feine Sache, die sonst meist nur in viel teureren Autos zu finden ist (z.B. Porsche Panamera, BMW 7er).

In Summe könnten also durchaus auch hiesige Dienstwagen-Nutzer ihre Flottenmanager zur Anschaffung eines Franzosen wie der Edel-Ausgabe des Renault Talisman überreden. Optik und Technik stimmen, auch wenn einige Highlights der deutschen Platzhirsche (z.B. automatische Staufolge-Funktion, aktive Spurhaltesysteme) noch nicht zu haben sind. Wenn da nicht die alles entscheidende Frage der berufsmäßigen Pfennigfuchser wäre: Wie ist das mit dem Wertverlust beim Wiederverkauf oder bei der Leasing-Rückgabe? Frühere große Modelle aus Frankreich wie der Renault Safrane oder der Peugeot 607 machten ihren Besitzern in dieser Disziplin keine Freude.

Renault erneuert seine Motoren-Palette für die größeren Modelle

Eine gute Nachricht für all jene, die sich einen Neuwagen mit Renault-Logo anschaffen wollen. Der französische Konzern bringt drei neue Motoren mit neuester Abgastechnik, die alle geforderten Vorschriften erfüllen. Fahrverbote sind für Autos mit diesen Triebwerken kein Thema. Dabei setzt Renault weiterhin auf den Diesel.

Im Fokus stehen neue 2,0-Liter-Selbstzünder für die Limousine Talisman und den Großraumvan Espace, jeweils in Verbindung mit Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Bei identischer Technik gibt es zwei Leistungsstufen. Der Blue cDI 160 leistet 118 kW/160 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern. Die stärkere Version Blue cDI 200 kommt auf 147 kW/200 PS bei 400 Newtonmetern. Obwohl der Verkaufsstart unmittelbar bevorsteht, geben die Franzosen noch keine genauen Fahr- und Verbrauchsdaten heraus. Beide Triebwerke erfüllen die aktuell strengste Abgasnorm 6d-temp. Zur Abgasreinigung ist das SCR-System an Bord, das mit Hilfe von Harnstoff („Adblue“) das Stickstoff-Oxid in Nitrogen und Wasser umwandelt. Das in einem Zusatztank mitgeführte AdBlue soll laut Renault für eine Strecke zwischen 5.000 und 7.000 Kilometer reichen.

An die neuen Vorschriften angepasst wurde gleichzeitig der bekannte Zweiliter-Diesel im SUV Koleos. Er leistet 130 kW/175 PS bei einem Drehmoment von 380 Newtonmetern und hat ein stufenloses CVT-Getriebe an Bord. Der Verbrauch für die Allradversion liegt bei 6,4 Litern auf 100 Kilometer, die Höchstgeschwindigkeit bei 192 km/h.

Neues auch beim Thema Benziner: Der aus dem Sportwagen Alpine A110 bekannte 1,8-Liter-Vierzylinder mit 165 kW/225 PS ist jetzt auch für Talisman und Espace zu haben. Bei ihm sorgt ein Partikelfilter für zusätzliche Abgasreinigung. Die Daten: 300 Newtonmeter Durchzugskraft bei 2.000 Umdrehungen, 240 km/h (Espace: 224 km/h), 7,2 Liter auf 100 km (Espace: 7,4 l).

Die neuen Renault-Triebwerke sollen ab Dezember verfügbar sein. Wie letztlich den Fahrern älterer Dieselmotoren geholfen werden kann, ist auch bei Renault im Bereich „Nachrüstung“ noch nicht geklärt. Die Franzosen bieten beim Neukauf eines Talisman, Espace oder Koleos eine Umtauschprämie von bis zu 10.000 Euro. Bei anderen Modellen liegt sie zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Beim Neukauf des Elektromodells Renault Zoe addieren sich zwei Prämien (Elektro und Dieselumtausch) auf 8.000 Euro.

Gebrauchtwagen verkaufen – So fotografiert man sein Auto

In unserem ersten Ratgeber haben wir schon beschrieben wie wichtig es ist, dass man ein sauberes Fahrzeug hat, wenn man dieses fotografieren möchte. Gerade wenn man den Wagen verkaufen will, ist es wichtig, dass man seine ehrliche Beschreibung mit ansprechenden Fotos unterstreichen kann. Also: Ihr wollt euer Auto verkaufen? Ihr habt euer Auto schon ordentlich sauber gemacht? Dann kann es ja los gehen! Falls nicht, hier noch mal schnell nachlesen auf was ihr achten sollt um euer Auto so richtig schön fotografieren zu können.

Gebrauchtwagen richtig fotografieren:

So erstellt ihr verkaufsfördernde Fotos von eurem Fahrzeug, die den Erlös nach oben schrauben dürften, denn schlechte Fotos senken nicht nur das Interesse der potenziellen Käufer, sondern auch den Preis. Das können wir euch aus eigener Erfahrung versichern.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das gilt erst recht in Fahrzeugbörsen, wo der erste Eindruck zählt und das nächste Angebot nur einen Mausklick entfernt ist. Unsere Tipps sollen Ihnen helfen, mit hochwertigen Bildern aus der Masse hervorzustechen.
Inzwischen braucht man keine hochwertige Kameraausrüstung mehr um professionelle Fotos von seinem Fahrzeug zu machen, ein aktuelles Smartphone reicht schon aus.

Gebrauchtwagenfotos: Die Location ist wichtig!

Wir empfehlen einen leeren Parkplatz, ein leeres Parkdeck oder eine andere Fläche, bei der das Umfeld nicht vom eigentlichen Produkt (dem Auto) ablenkt. Der Hintergrund sollte neutral sein, also nicht vor einem Autohaus fotografieren und schon gar nicht mitten in der Stadt. Das Wetter kann man nicht immer beeinflussen, idealerweise hat man einen leicht bewölkten Himmel, das reduziert die Reflektionen durch die Sonne. Ein Auto braucht Platz, nehmt euch immer zwei Fahrzeuglängen abstand, wer sein Fahrzeug in einer dunklen Garage fotografiert, während es an der Wand parkt – der muss sich nicht wundern, wenn man damit nur wenig Anklang findet.

Gebrauchtwagen verkaufen – So fotografiert man sein Auto

Bei einem Auto gibt es oft die „Liebe auf den ersten Blick“ und aussagekräftige Bilder sagen bekanntlich auch mehr aus als 1000 geschrieben Worte, aus dem grund wählen wir eine typische „Autozeitung-Aufnahme“ für unser erstes Verkaufsbild.

Das Auto von vorne schräg links, in einem Winkel von ca. 45°. Die Räder schlägt man dabei nach rechts ein, dadurch kommen die Felgen (hoffentlich sauber geputzt) besser zur Geltung. Probiert verschiedene Höhen aus, oft sieht eine etwas tiefere Position noch dynamischer aus.
Wir empfehlen anschließend alle Seiten des Fahrzeuges zu fotografieren: Front, Seite, Heck, Felgen einzeln, ggf. auch noch das Profil der Reifen, bekannte Schäden sollte man auch fotografieren. Es macht auch Sinn das Fahrzeug einmal umzudrehen und das Fahrzeug im gleichen Winkel zu fotografieren, auch hier schlägt man die Räder ein und wählt eine dynamische Höhe.

Der Innenraum ist wichtig, schließlich sieht man diesen ja immer wenn man drin sitzt. Das Armaturenbrett kann man am besten vom Rücksitz aus fotografieren, dabei sollte man das Lenkrad gerade stellen. Das nächste Foto sollte den Tacho zeigen mit dem Kilometerstand. Anschließend die Sitze und die Sonderausstattung. Hat das Fahrzeug ein Schiebedach? Fotografieren! Hat das Fahrzeug weitere Besonderheiten im Innenraum? Eine Klimaanlage? Eine Automatik? Ein besonderes Infotainmentsystem? Einschalten und fotografieren, so kann man auch die Funktion nachweisen.

Türeinstiege fotografieren und natürlich zeigen wir auch den aufgeräumten und gesäuberten Kofferraum sowie den Blick unter die Motorhaube. Zugegeben erkennt man bei aktuellen Motoren dort sowieso nichts mehr ausser einer Plastikabdeckung, aber es gehört einfach dazu.

Wieviele Fotos bringen beim Gebrauchtwagenverkauf den Erfolg?

10-18 Fotos sollte man von seinem Fahrzeug schon machen, wir empfehlen 10 Fotos vom Exterieur und 8 Fotos vom Innenraum. Wer sein Kennzeichen nicht im Internet zeigen möchte, der kann es vorher entweder demontieren oder – und das sieht in der Regel besser aus – mit einem Grafikbearbeitungsprogramm entfernen. Dazu muss man nicht Photoshop-Philipp sein, das kann man schon selbst – oder man fragt einfach den pickeligen Computer-Nerd den man früher in der Klasse immer gehänselt hatte und der heute einen besser dotierten Job hat als man selbst.

Entfernen sollte man digital aber keine Beschädigungen, denn schließlich wollt ihr ja den zukünftigen Käufer überzeugen und nicht täuschen. Beim Autoverkauf sollte man ehrlich sein und nicht die Fotos so tunen wie ein Profilbild in einer Singlebörse. 

Es macht auch Sinn Fotos zu machen von Sonderausstattungen, dem Scheckheft und ggf. den Sondereintragungen / ABEs bei Tuning-Artikeln. Sind die verbauten Felgen eingetragen? Wie lange hat das Fahrzeug noch TÜV? Auch diese Sachen kann man mit einem einfach Foto klären.
Macht es euch und den potenziellen Käufern einfach, alles was man auf den Fotos erkennen kann, lässt keine Fragen offen. Cabriolets fotografiert man auf dem Aufmacher-Bild z.B. stets offen, man sollte aber auch das Cabriodach im geschlossenen Zustand zeigen. Hat das Dach Risse? Wie sieht die Heckscheibe aus? Das interessiert den potenziellen Käufer, also lasst keine Fragen offen, denn ansonsten müsst ihr nachträglich alles per Mail beantworten.Wir hatten in unserem ersten Beitrag ja bereits den Tipp gegeben, dass man den Stress umgehen kann. Auf www.meinautomakler.de kann man einfach seine Fotos hochladen und die Mitarbeiter kümmern sich darum, dass man in der Regel innerhalb von 48 Stunden ein Angebot hat. Dort gibt man zunächst den Hersteller, die Marke und den Kilometer Stand ein. Anschließend wählt man die Kategorie, die Farbe und die Leistung aus und beschreibt die Extras, gibt optionale Hinweise oder weist die Unfallbeschädigungen aus. Bereits vorher kann man auswählen ob das Fahrzeug einen Motorschaden hat oder nicht. Anschließend gibt man noch den Standort, die e-Mail Adresse, die Telefon-Nummer und eine Preisvorstellung ein und schon kann man ein kostenloses Angebot anfordern.

Wie finde ich einen fairen Gebrauchtwagenpreis für mein Auto?

Man kann sich zunächst einmal den Markt ansehen, zu welchen Preisen werden vergleichbare Fahrzeuge gehandelt. Nicht vergessen: Händler müssen Garantie auf die Fahrzeuge geben, hier sind die Preise oft etwas teurer als bei privaten Anbietern. Eine ungefähre Bewertung kann man über Schwacke, DAT, der ADAC Gebrauchtwagenbewertung oder über andere online Preisbewertungen kommen. Doch vorsicht ist geboten, hier fehlen oft die Aufpreise für weiteres Zubehör, welche man unbedingt mit in die Preisgestaltung einfließen lassen sollte. Übrigens auch in die Fotoauswahl, hat das Fahrzeug eine Anhängerkupplung? Dann sollte man diese genauso zeigen wie das optionale Hardtop beim Cabriolet. Auf einschlägig bekannten Autoverkaufsseiten kann man auch inzwischen den ungefairen Wert des Gebrauchtwagen ermitteln.

Und wo verkaufe ich nun mein Auto?

Grundsätzlich ist der Fahrzeugverkauf über www.meinautomakler.de kostenlos, sofern weitere Dienstleistungen (Zustandsbericht durch Sachverständigen o.Ä.) genutzt werden entstehen Kosten. Ohne eine explizite Beauftrag ist der Verkauf kostenfrei, wie ein Makler auch bekommt www.meinautomakler.de Geld von ihren Kunden, nicht vom Verkäufer.

Nissan Qashqai – Aufgewertet und sehr effizient

Für ein richtiges Facelift ist es noch zu früh, hat Nissan seinem „Zugpferd“ erst letztes Jahr eins verpasst. Dieses mal reichte es „nur“ für einen neuen Motor, aber der hat es in sich. In Barcelona sollte der neue 1,3-Liter-Benzinmotor mit bis zu 160 PS vorgestellt werden. Nach einem zweitstündigen Flug, auf dem mir eine nette ältere Dame und ihr Hund „Chef“ von der katalanischen Hauptstadt vorschwärmten, erwartete das Nissan Team uns mitten in der Stadt zur Vorstellung des neuen Motors mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Erstmalig bei Nissan. Ich muss zugeben, bis dato bin ich noch nie einen Nissan Qashqai gefahren und war sehr gespannt, was der kleine Crossover so auf dem Kasten hat. Schon die theoretische Präsentation versprach ein sportliches und direktes Fahrerlebnis sowie eine verbesserte Beschleunigung aus dem Stand, mal vom reduzierten Geräuschpegel abgesehen. Ich konnte den praktischen Test am nächsten Tag nicht erwarten.

Löwenstark

Leider wurden wir vom Wetter ein wenig enttäuscht, denn es regnete Bindfäden. Zum Glück nur in der Stadt, ausserhalb klarte es auf und wir konnten den Nissan Qashqai durch die angenehme Landschaft Kataloniens treiben. Für die erste Fahrt wurde uns direkt die 160 PS Version zur Verfügung gestellt. Man soll sich ja auch nicht lumpen lassen. Der aufgeladene 1,3-Liter-Vierzylinder mit Otto-Partikelfilter und Euro-6d-Temp-Klassifizierung, die ab September 2019 verpflichtend wird, schnurrt leise wie ein Kätzchen, hat aber die Kraft eines ausgewachsenen Löwen. Zieht gut, würde man sagen, und macht Spaß. Mehr Leistung und Drehmoment, ein direktes Ansprechverhalten und eine gleichmäßige Leistungsentfaltung zeichnen das Triebwerk aus, das neben einem leiseren Fahrerlebnis auch zur guten Laune beiträgt. Alle Motorisierungen sind an Frontantrieb gekoppelt und sollen neue Standards in Sachen Fahrverhalten setzen.

Mir gefällt es, besonders der leise Motor. Er macht eindeutig Spaß. Auch das Interieur fällt für einen kleinen SUV recht edel aus. Nappaleder-Sitze mit gesteppten Flächen, ein nach unten abgeflachtes Lenkrad und natürlich das neue NissanConnect Infotainment-System. Auch wenn wir es im Auto direkt nicht testen durften, um die voreingestellten Routen nicht versehentlich zu löschen, konnten wir das an einem Terminal im Hotel nachholen. Das System ermöglicht einfache Internet-Updates für Karten und Software und verfügt in allen Ausstattungsvarianten oberhalb der Einstiegsversion Visia über Apple CarPlay und Android Auto. Dabei kann man über eine neue Smartphone-App namens „Door to Door Navigation“ zusätzliche Funktionen freischalten. Die Route kann zuhause oder im Büro geplant und an das Navigationssystem geschickt werden. Der ebenfalls enthaltene Dienst TomTom Premium Traffic sorgt mit Echtzeit-Verkehrsdaten für eine noch bessere Routenführung mit präziseren Reisezeiten. Sehr praktisch, besonders wenn man die Routen schon vor der Fahrt bequem am Küchentisch planen und einstellen kann.

160 PS vs. 140 PS

Dem katalanischen Straßenverkehr sind wir leider trotzdem nicht entkommen und waren froh, als wir eine Route in ländlicheren Gegenden entlang fuhren. Zwischendurch tauschten wir die Fahrzeuge, um auch die anderen Motorisierungen zu testen. Die 140-PS-Version des 1,3-Liters liefert mit 240 Newtonmeter mehr Drehmoment als sein Vorgänger und hier merkt man auch den Unterschied zum 160-PS starken Bruder. Denn wenn es darauf ankommt, schwächelt er ein bisschen auf der Brust. Beim Verbrauch unterscheiden sich die verschiedenen Leistungsstufen kaum: Die 140-PS-Variante braucht offiziell 5,3 Liter auf 100 Kilometer, der stärkere Motor ebenfalls. Natürlich kommt das immer auf Strecke und Fahrweise an. Da dürften sich die Werte schnell nach oben korrigieren.

Die Empfehlung geht somit klar zur 160-PS-Version, egal, ob mit Handschaltung oder mit Doppelkupplungsgetriebe. Da muss man einfach weniger schalten und man hat nicht das Gefühl, zwischendurch anschieben zu müssen, wenn man sich in den niedrigeren Drehzahlen befindet. Der große Motor macht einfach mehr Laune und reagiert schneller auf Befehle des Gaspedals. Das merke ich auch in den kurvigen Strassen Kataloniens und vermisse den stärkeren Motor ein bisschen. Man merkt, dass sich hier etwas getan hat. Das Einspritzsystem wurde verbessert, die Form des Brennraums, der Turbolader und die Reibung wurde reduziert. Netter Nebeneffekt: Die Service-Intervalle wurden von 20.000 auf 30.000 Kilometer verlängert.

Der Preis ist heiß

Preislich hat sich zum Glück nicht viel zum Vorgänger getan: Der 140-PS-Qashqai ist ab 21.350 Euro zu haben, die 160 PS kosten 2.050 Euro mehr. Und wer Automatik fahren will, ist mit 1.700 Euro dabei. Fürs erste reicht uns aber der Testwagen, mit dem wir auf der Abschlussrunde noch ein bisschen in die Berge fahren. Hey, wenn schon SUV, denn schon SUV.

Fazit: Klein aber Oho. Der Nissan Qashqai zeichnet sich als kompakter aber kraftvollen Crossover aus und mit den neuen Motoren dürfte er noch ein paar mehr Fand dazu gewinnen. Er ist leise, äußerst wendig und macht Laune, auch wenn beim kleineren Motor ein paar Schwächen festzustellen sind. Das dürfte aber in der Stadt nicht besonders ins Gewicht fallen und mal ehrlich, die katalanische Berglandschaft hat ja nun auch nicht jeder vor der Haustür.

Fahrbericht: Simone Amores
Bilder: Simone Amores / Nissan

Work hard – play Hard – Der neue Mitsubishi L200

Seit 40 Jahren ist der L200 eine feste Größe im Modell-Programm von Mitsubishi. Jetzt geht der Pick-up in die nächste Runde – mit altem Konzept und neuer Technik.

„Rugged“ und „tough“, also „robust“ und „zäh“ – wenn Osamo Masuko über den L200 spricht, dann nutzt der Mitsubishi-Chef gerne martialisches Vokabular. Schließlich ist der Pick-up auch ein vergleichsweise martialisches Auto: Während selbst der Mitsubishi Pajero zunehmend von der Zivilisation vereinnahmt wurde, gibt der Pritschenwagen seit genau 40 Jahren den harten Hund und hat sich so in 150 Ländern von der Sahara bis nach Sibirien als zuverlässiger Partner für Arbeit, Sport und Spiel etabliert.

Genauso wenig stand der zuschaltbare Allradantrieb samt Untersetzung zur Diskussion

Doch auch an einem solchen Dinosaurier geht die Zeit nicht spurlos vorüber: Wenn im kommenden Sommer bei uns schätzungsweise ab etwa 24.000 Euro die nächste Generation an den Start geht, sieht die deshalb zwar noch rustikaler aus: Die Flanken tragen jetzt massive Muskeln, die Front ist kantiger und die Haube höher geworden. Aber innen hält ein bisschen smarte Technik Einzug und auch der Pick-Up bietet erstmals Assistenz- und Komfortsysteme, wie sie im Pkw längst Standard sind. So überwachen Kameras nun den toten Winkel und helfen mit einem 360-Grad-Panorama beim Parken und Rangieren, eine mit der Bremse gekoppelte Abstandsmessung verhindert Parkrempler, es gibt eine automatische Notbremse und ein Keyless-go-System.

Dass die Japaner allerdings selbst die zwei USB-Buchsen als Errungenschaft feiern, scheint dann doch ein wenig übertrieben – zumal der Rest des Infotainments eher mau ist. Dem kleinen Touchscreen-Navi fehlen Apple Carplay oder Android Auto und statt digitaler Instrumente gibt’s nur einen winzigen Monitor für den Bordcomputer.

So modern sich der L200 bei Ausstattung geben möchte, so traditionell ist das Ambiente, selbst wenn ein paar Chromrähmchen etwas Glanz in die Hütte bringen: Grobe Schalter, einfache Kunststoffe, schlichtes Leder – ein Pick-Up muss nicht vornehm sein, sondern unverwüstlich. Und was ihm an Prestige fehlt, macht er mit Platz wieder wett: Vorn, weil die Kabine, die es bei uns auf jeden Fall als Club-Cab mit Notsitzen in der zweiten Reihe und wahrscheinlich auch als Double-Cab mit vier echten Türen und vollwertiger Rückbank geben wird, geräumiger ist als bei jedem konventionellen Geländewagen. Und hinten, weil die Pritsche der Traum jeden Lademeisters ist. Selbst wenn Mitsubishi noch keine Daten zur Zuladung nennt, werden Nutzlast und Volumen ganz sicher jedes SUV ausstechen.

Seit 40 Jahren ist der L200 eine feste Größe im Modell-Programm von Mitsubishi. Jetzt geht der Pick-Up in die nächste Runde – mit altem Konzept und neuer Technik

Das Design modernisiert, die Ausstattung üppiger als bisher und jetzt sogar LED-Technik im markanten Gesicht – da mag sich der Zeitgeist Einfluss verschafft haben. Aber bei der Technik machen die Japaner weder Kompromisse und noch Zugeständnisse. Weil ein Pick-up zuallererst Arbeitstier ist, ordentlich was wegstecken und noch mehr wegschleppen muss, standen weder der Leiterrahmen noch die Blattfedern zur Diskussion. Genauso wenig wie der zuschaltbare Allradantrieb samt Untersetzung, selbst wenn der mit 5,30 Metern Länge ohnehin schon ziemlich unhandliche Wagen dann noch sperriger wirkt und der Wendekreis langsam Lkw-Niveau erreicht.

Doch auch hier hält ein wenig Moderne Einzug: Immerhin gibt es jetzt fast so wie im Range Rover eine Art Terrain Response System, mit dem man den Antrieb für Schlamm oder Schnee, Sand oder Felsen optimieren kann. Und im steilen Gefälle bremst die Elektronik den Wagen jetzt auf Knopfdruck ein.

Innen hält ein bisschen smarte Technik Einzug und auch der Pick-Up bietet erstmals Assistenz- und Komfortsysteme, wie sie im Pkw längst Standard sind

Treibende Kraft ist dabei wie bisher ein 2,4-Liter-Diesel, der daheim in Thailand, wo der L200 als Triton verkauft wird, mit 133 kW/181 PS und 430 Newtonmetern startet, für Europa aber vielleicht noch eine etwas andere Kalibirierung bekommt. Er schüttelt sich zwar beim Anlassen erst einmal kräftig und macht aus seiner schweren Arbeit akustisch keinen Hehl, geht dafür aber kräftig zur Sache und treibt den Pritschenwagen tapfer durch den Dreck. Natürlich ist er dabei lange nicht so schnell wie ein SUV, dürfte es kaum in weniger als zwölf Sekunden auf Tempo 100 schaffen und viel mehr als 180 Sachen werden auch nicht drin sein. Aber dafür hat er ein Durchhaltevermögen, von dem sich Tiguan & Co eine dicke Scheibe abschneiden können: Matsch und Modder jedenfalls konnten den L200 bei der ersten Testfahrt genauso wenig stoppen wie die mächtigen Bodenwellen oder künstlichen Hügelketten, die die Japaner auf dem Demo-Parcours aufgebaut haben. Da hat der L200 in den letzten 40 Jahren schon größere Hürden gemeistert.

Ratgeber: Autopflege im Herbst

Fallendes Laub macht im Herbst die Straßen rutschig. Die Blätter können aber auch den Lack angreifen und für feuchten Muff im Innenraum sorgen. Im Herbst sollte man nicht nur Garten und Gehwege regelmäßig von Laub befreien, sondern auch das Auto. Denn die gefallenen Blätter können dem Auto auf Dauer schaden.

Dringt das Laub in Karosserieritzen ein, kann es dort die Wasserabläufe verstopfen. Nasse Fußmatten, beschlagene Scheiben und ein insgesamt feuchter Innenraum sind oftmals die Folge. Beliebte Verstecke sind beispielsweise die Rinnen unter der Motorhaube und die Ritzen zwischen Kofferraumklappe und Seitenblech. Aber auch in Lüftungsgitter oder den Ecken und Kanten von Scharnieren sowie den Ablauflöchern in den Türen bleiben Blätter gerne haften. Eine kritische Stelle für Herbstlaub sind auch Schiebedächer. Sind deren Ablaufkanäle verstopft, rinnt das Regenwasser über den Rahmen und dann hinter die Seitenverkleidung in den Fußraum.

Auch auf der Karosserie richten Blätter auf Dauer Schaden an. Sie speichern Feuchtigkeit und geben zudem Gerbsäure ab – beides greift Lack und Metall an. Ratsam ist es deshalb, regelmäßig das Blattwerk von der Karosserie zu entfernen. Meist gelingt das schnell und ohne großen Aufwand per Hand. Der manchmal darunter liegende Schlamm wird mit einem feuchten Lappen oder Schwamm entfernt. Bei tiefen Stellen hilft auch ein Griff zum Staubsauger. Mit ein wenig Politur können die Stellen anschließend nicht nur glänzender, sondern vor allem glatter aufbereitet werden – damit sich das Laub nicht wieder so schnell festsetzen kann.

BMW M340i xDrive – Topmodell kommt im Juli

Seit jeher gehört zum BMW 3er auch ein sportliches Topmodell unterhalb des M3. Im Falle der neuen 3er-Generation kommt das Flaggschiff im nächsten Sommer zu uns.

Zwar steht die Markteinführung der neuen Baureihe des BMW 3er noch bevor, trotzdem kündigen die Münchner nun bereits das stärkste Modell unterhalb eines künftigen M3 an. Der M340i xDrive wird auf der Los Angeles Auto Show (30. November bis 9. Dezember) Weltpremiere feiern und im Juli nach Europa kommen.

Unter der Haube des M340i steckt ein Reihensechszylinder-Benziner mit Turboaufladung, der es auf 275 kW/374 PS bringt und der gegenüber dem Vorgänger um 35 kW/48 PS zulegt. Das Drehmoment wächst um 50 auf 500 Newtonmeter. Übertragen wird die Kraft an alle vier Räder, aus dem Stand geht es in 4,4 Sekunden auf Tempo 100.

Zu den weiteren technischen Finessen des M340i zählen M-Sportfahrwerk, direktere Sportlenkung, Differenzialsperre, größere Bremse, Sportabgasanlage sowie spezielle 18-Zoll-Leichtmetallfelgen. Im Innenraum runden Sportsitze und Alcantara-Akzente das Bild ab. Preise für den neuen M340i xDrive nennt BMW bisher noch nicht, das alte Modell startete zuletzt bei rund 54.000 Euro.

Zauberhand im hüpfenden Offroader

Das große Mercedes-SUV GLE fährt zum Verkaufsstart Ende Januar mit technischen Neuheiten vor: einem Fahrwerk, das sich in die Kurve legt, und einem Multimedia-System, das sich auf künstliche Intelligenz stützt.

Mehr als 30 Assistenzsysteme stehen dem Mercedes-Kunden mittlerweile zur Auswahl, mit jedem Modellwechsel kommen weitere hinzu. So auch mit der vierten Generation des Mercedes GLE, die Ende Januar an den Start geht. Die beiden Weltneuheiten, das elektronisch geregelte Fahrwerk „E-Active Body Control“ und der Innenraum-Assistent als Ergänzung zum Multimedia-System MBUX, sind allerdings im Grundpreis ab 65.807 Euro nicht enthalten.

Mit einem Obolus von 7.735 Euro ist die neue Body Control einer der teuersten Einzelposten in der Aufpreisliste des SUV der oberen Mittelklasse. Sie ist zweifellos aber auch ein technisches Highlight. Versorgt von einem 48-Volt-Bordnetz – deshalb „E-Active“ – vermag das Fahrwerk mittels einer elektrischen Hydraulikpumpe die Feder- und Dämpferkräfte an jedem einzelnen Rad individuell zu regeln. Das demonstrierten die Daimler-Entwickler durchaus eindrucksvoll und verspielt mit einem zu rhythmischen Klängen „tanzenden“ Offroader. In der Praxis beschert die Neuheit der Kundschaft ein höheres Komfortniveau.

So gleicht das elektronische, stets mit Luftfederung kombinierte Fahrwerk dank eines Oberflächenscanners wie schon das Vorgänger-System weiterhin Bodenwellen aus, legt sich im Fahrprogramm Curve aber zudem wie ein Motorradfahrer in die Kurve (bis zu drei Grad) und sorgt damit für einen besseren Niveauausgleich. Noch effektvoller ist der sogenannte Freifahrmodus, mit dem sich der GLE aus schwierigen Offroad-Situationen befreien kann. Wer mit allen vier Rädern tief im Sand steckt, wird durch ein „hüpfendes“ Fahrwerk Stück für Stück wieder in die Freiheit befördert. Zumindest bei gelegentlichen Fahrten in die Wüste ist das sehr hilfreich.

Das Multimedia-System MBUX (Mercedes-Benz User eXperience), das die Stuttgarter zuerst in der A-Klasse eingeführt und für das sie viel Lob eingeheimst haben, kommt jetzt auch beim M-Klasse-Nachfolger GLE zum Einsatz – erweitert um den neuen „Interieur Assist“. Er soll „mit seiner Lernfähigkeit dank künstlicher Intelligenz“ (O-Ton Daimler) den Bedienkomfort weiter erhöhen. Eine Kamera in der Dachbedieneinheit erkennt, wenn sich eine Hand dem 12,3-Zoll-Touchscreen oder dem Touchpad auf der Mittelkonsole nähert, und ändert die Anzeige im Media-Display, hebt die gewünschten Menüpunkte hervor.

Das funktioniert so präzise, das sogar die Hand des Fahrers von der des Beifahrers unterschieden wird, und so etwa erkannt wird, für welchen Sitz beispielsweise die Massagefunktion aktiviert werden soll. Außerdem lassen sich die Leseleuchten an der Unterseite des Innenspiegels durch Annähern der Hand ein- und ausschalten. Und wenn der Fahrer nach einem Gegenstand rechts auf dem unbesetzten Beifahrerplatz greift, leuchtet die Innenbeleuchtung automatisch dorthin. Fahrer und Beifahrer können jeweils auch eine persönliche Favoritenfunktion – zum Beispiel die Navigation nach Hause – einstellen, die mit einer Handgeste (Victory-Zeichen) sofort gestartet wird.

Der Aufpreis für den Innenraum-Assistenten soll rund 300 Euro betragen. Allerdings wird diese Neuheit in Deutschland ausschließlich im MBUX-Gesamtpaket für 1.722 Euro angeboten. Im Gegensatz zur E-Active Body Control, die optional zunächst nur für den GLE-Benziner 450 4Matic (ab 72.650 Euro) zu haben ist, kann das erweiterte Multimedia-System auch im GLE 300d 4Matic geordert werden.

Eiskratzer im Vergleich: Worauf muss man achten? (Werbung)

Auch in diesem Jahr bringen wir euch zusammen mit unserem Partner KUNGS gut durch die Winterzeit.
In diesem Jahr sogar etwas ausführlicher als in den Jahren zuvor, freut euch also über Tipps und Tricks zu den Themen „Autopflege im Herbst“, „Autopflege im Winter“, „Winter-Check für das Auto“, „Autozubehör“ und heute beleuchten wir einfach mal kurz den Eiskratzer Markt.
Unser Medien-Partner KUNGS hat uns für den Einstieg die Auswertung einer forsa-Umfrage sowie eine Info-Grafik zur Verfügung gestellt. Im Oktober 2018 wurden im Auftrag des Herstellers aus Finnland exakt 1.013 Autofahrer in Deutschland zum Thema „Autofahren im Winter“ befragt.
Brrrrr, ist das kalt!
Wer kennt es nicht, man ist morgens sowieso schon wieder zu spät dran, läuft zum Auto und erspäht ein Fahrzeug welches man zunächst von Schnee und Eis befreien muss. Da kann die Laune schon mal sinken und 21% der Befragten geben zu in dem Fall schon mal in Zeitnot zu geraten. Dennoch: Kratzt die Scheiben ordentlich frei, nehmt euch die 5-10 Minuten „Winterarbeit“ am frühen Morgen und behaltet so den Durchblick.
Motor laufen lassen im Stand?
Schlecht für die Umwelt und den Motor ist übrigens das laufen lassen im Stand. Gefühlt hat es jeder schon einmal gemacht, 59% der Befragten haben es sogar zugegeben. Wir sprechen in dem Fall übrigens von ein Umweltverschmutzung, einer höheren Schadstoffbelastung und von einer Lärmbelästigung. Es ist nämlich nicht zulässig, lärm- oder abgaserzeugende Motoren „unnötig zu betreiben“.
Ohne Witz: Das „Motor laufen lassen“ stellt ein Delikt da, es kann mit einem Bußgeld geahndet werden, schadet dem Motor und bringt auch nicht den gewünschten Effekt.
Klar, man möchte es schnell warm haben, für den Motor ist es allerdings besser nach dem Motorstart direkt los zu fahren, doch dafür muss man erst die Scheiben frei kratzen und dafür braucht man den passenden Eiskratzer.
„Ey Mann, wo ist mein Eiskratzer?“ 
Wer den Eiskratzer nicht das ganze Jahr im Auto spazieren fährt, der wird sich mit Einbruch der Winterzeit sicherlich die Frage „Wo ist mein Eiskratzer“ schon einmal gestellt haben. Wir kommen noch aus der Generation, da hatte man damals „Kassetten-Hüllen“ oder „CD-Hüllen“ temporär und kurzzeitig als Eiskratzer missbraucht. Machen wir uns nichts vor: Funktioniert nicht auf Dauer, dauert viel zu lang und hinterlässt auch ganz fiese Kratzer.
Wir empfehlen in der Tat „bevor es zu spät ist“ einen vernünftigen Eiskratzer in das Fahrzeug zu legen, Eiskratzer von KUNGS findet man im gut sortierten Fachhandel, im Baumarkt oder in größeren Supermärkten.
Neun von Zehn Autofahrer legen sich auch bereits vor dem Wintereinbruch den Eiskratzer ins Auto, den 10. bekommen wir auch noch dazu, oder?
Eiskratzer oder Scheibenenteiser?
Wir empfehlen übrigens ausdrücklich die Scheiben frei zu kratzen. Scheibenenteiser zum aufsprühen neigen zu Schlierenbildung und zur Wiedervereisung. Gerade bei Dunkelheit birgt das Risiken die man besser nicht eingehen sollte. Das Märchen, dass Scheibenenteiser schlecht zum Autolack möchten wir nicht weiter verbreiten, alle aktuell erhältlichen Scheibenenteiser wurden bereits darauf getestet. Aber die Wiedervereisung und die Schlierenbildung sind so gravierende „Mängel“ bei der Enteisung, dass wir zum klassischen Eiskratzer raten, sofern keine Standheizung oder keine Garage zur Verfügung steht.

„Ich will morgens nicht frieren!“
Wer mag schon gerne morgens, in der Dunkelheit in die Kälte und Scheiben kratzen? Vermutlich hegt kaum einer diesen „Fetisch“, aber es muss gemacht werden, auch wenn dadurch die Kleidung nass und ggf. sogar etwas schmutzig wird. Die Autos verschmutzen im Winter stark, das bleibt leider nicht aus, aber wir haben einen Tipp gegen die Kälte:
Eiskratzer mit Handschuh gegen die Kälte!
KUNGS hat den ARCTIS-IS Eiskratzer mit Handschuh im Sortiment, dieser verfügt über eine 10 cm breite Schaberkante mit Eiszähnen. Der Handschuh ist wasserdicht und verfügt über ein extra warmes und weiches Innenfutter.
Durch einen Eiskratzer mit Handschuh friert man morgens nicht beim kratzen, denn 51% der Befragten haben ausgesagt, dass sie morgens schnell kalte Hände bekommen und jeden vierten stört die Kälte im Auto selbst.
Auch die Geschwindigkeit muss passen!
Doch nicht nur die Kälte ist ärgerlich. 76% der befragten Autofahrer ärgern sich über die nicht angepasste Geschwindigkeit der anderen Verkehrsteilnehmer und dazu möchten wir euch auch einen Ratschlag geben:
Passt eure Geschwindigkeit an! Auch wenn gute Winterreifen und ein eventuell vorhandener Allrad-Antrieb euch das Gefühl von Sicherheit vermitteln: Ihr müsst das Fahrzeug auch wieder abbremsen können. Gerade im Winter lauern Gefahren hinter jeder Ecke und Kuppe. Glatteis, Schnee, überfrorene Nässe oder aber Verkehrsteilnehmer die sich nur ein Guckloch freigekratzt haben und euch übersehen. Auf glatter Fahrbahn verlängert sich der Bremsweg um ein vielfaches, vorausschauend fahren und eine angepasste Geschwindigkeit sind also das A und O – übrigens nicht nur im Winter.
Guckloch ade!
19% der Befragten haben zugegeben auch schon mal nur ein Guckloch freigekratzt haben. Auch hier geben wir euch den gut gemeinten Ratschlag dieses nicht zu tun. Kratzt immer komplett alle Scheiben sauber, durch unseren eigenen Eiskratzer Test empfehlen wir dazu am besten einen Eiskratzer mit Besen, denn damit kann man anschließend noch Schnee und Eis von den Scheiben fegen. Da die Autos immer größer, länger und höher werden, erreicht man mit dein Eiskratzern mit Stil (und Besen) ggf. auch die Scheiben besser.
Laut Gesetz ist man dazu verpflichtet die Scheiben komplett von Schnee und Eis zu befreien, das gilt übrigens auch für das Dach und die komplette Beleuchtungseinrichtung. Hier drohen neben der Gefahr auch noch Bußgeld. Also lieber im Winter ein paar Minuten früher aufstehen.
Für jedes Fahrzeug den passenden Eiskratzer!
Im Handel gibt es für (fast) jedes Fahrzeug einen passenden Eiskratzer. Der ideale Eiskratzer sollte, das ergibt auch die forsa-Umfrage, welche im Auftrag vom finnischen Autozubehör Hersteller KUNGS erstellt wurde, nachfolgende Punkte erfüllen: Der perfekte Eiskratzer sollte Eis effizient, vollständig und schonend vom Auto / von den Autoscheiben entfernen ohne dabei den Lack oder die Autoscheiben zu beschädigen. Darüber hinaus sollte der perfekte Eiskratzer bruchfest und widerstandsfähig sein. Eine lange Haltbarkeit setzt man bei einem perfekten Eiskratzer ebenfalls voraus und 39% der Befragten haben angegeben, dass auch eine Herstellung unter umweltfreundlichen Bedingungen ein Pluspunkt darstellt. Das Design wurde / wird eher sekundär betrachtet.
Große Autos brauchen längere Eiskratzer
Unserer Meinung nach muss der Eiskratzer auch zum Auto passen, bei größeren Autos wie SUVs oder Vans empfehlen wir definitiv einen Eiskratzer mit Teleskopstange und einen Eiskratzer mit Besen, so könnt ihr die Scheiben und das Dach schnell vom Eis / Schnee befreien.
Wir machen weiter…
Wichtig ist im Winter aber auch der Zustand vom Fahrzeug, aus dem Grund geben wir euch in den nächsten Beiträgen Tipps und Tricks rund um die Themen „Autopflege im Herbst“, „Autopflege im Winter“, „Winter-Check für das Auto“ und dann stellen wir euch noch „Autozubehör“ vor, welches man im Winter gebrauchen kann.