Rückruf für Porsche Panamera Fehler bei der Servolenkung

Weil ein Steuergerät nicht richtig programmiert wurde, müssen Panamera-Kunden ihre Limousine in die Werkstatt bringen.

Im aktuellen Porsche Panamera muss das Steuergerät der elektrischen Lenkunterstützung neu programmiert werden. Deshalb ruft Porsche alle Panamera-Modelle, die zwischen dem 21. März 2016 und dem 6. Dezember 2018 produziert wurden in die Werkstatt. Betroffen sind weltweit 74.585 Fahrzeuge.

Durch einen Software-Fehler kann die elektrische Lenkunterstützung vorrübergehend ausfallen. Das Fahrzeug bleibt lenkbar, aber es ist ein höherer Kraftaufwand erforderlich. Die betroffenen Kunden werden von Porsche angeschrieben. Der Werkstattaufenthalt dauert etwa eine Stunde.

The Italian Stallion — H&R Sportfedern für Jeep Compass 4WD

H&R bietet für den Jeep Compass Sportfedern an, die mit 40 Millimeter Tieferlegung die sportliche Seite des Allrad-SUV betonen. Das Fahrverhalten wird agiler, die Seitenneigung in Kurven reduziert sich.

Der Jeep Compass 4WD mag sich optisch eher wenig von den Pseudo -SUVs deutscher Hersteller unterscheiden, aber wenn es ins Gelände anstatt zum Kindergarten geht, zeigt der Compass wo der Hammer hängt. Wenn die anderen schon lange bis zur Achse im Schlamm stecken geht’s mit dem Compass immer noch voran. Wer nun weniger an Ausflügen in Wald und Wiese Interesse zeigt gewinnt mit dem kürzlich für den Compass aufgelegten H&R Sportfedersatz an Format. Die Tieferlegung um circa 40 Millimeter sorgt für einen harmonischen Stand der Räder in ihren Behausungen und lässt die Proportionen des SUV stämmiger erscheinen. Neben dem erleichterten Einstieg reduziert der nach unten verlagerte Fahrzeugschwerpunkt die Seitenneigung der Karosserie in schnell gefahrenen Kurven. Das Fahrverhalten wird zudem deutlich agiler, ohne dabei den Komfort merklich einzuschränken.

H&R Komponenten für den Chrysler Jeep Compass

4WD,Typ MX, exkl. Trailhawk

Sportfedern

Artikelnummer: 28682-1

Tieferlegung VA / HA ca. 40 mm

Preis (UVP): 260,00 Euro (inkl. 19% MwSt.)

Trak+ Spurverbreiterungen

Silber oder schwarz eloxiert

Verbreiterung: 10-30mm / Achse

Preis (UVP): ab 44,00 Euro (inkl. 19% MwSt.)

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/anzeige-h-und-r-jeep-compass-4wd/

Adventskalender 2018 — 31. Dezember: Weber Gasgrill Genesis II LX E-240 GBS

Das letzte Türchen mit der Nummer 31 bietet zum Schluss noch ein ganz besonderes Highlight: einen Gasgrill in Perfektion mit smartem Accessoire von Weber.

Grill an, Welt aus – lehnen Sie sich entspannt zurück und genießen eine leckere Mahlzeit mit Ihren Liebsten. Der Genesis II LX E-240 GBS von Weber vereint gekonnt Leistung und Luxus und ist damit ein wahres Platzwunder. Und hier muss bei der Zubereitung kulinarischer Grill-Meisterwerke kein Kompromiss gemacht werden – neben Platz auf dem Grillrost zur Zubereitung des Hauptgerichts können Sie gleichzeitig Beilagen direkt auf dem integrierten Seitenkocher vorbereiten.

Mit den einzigartigen Hochleistungsbrennern sorgt der Genesis II LX für eine optimale Hitzeverteilung, sodass jedes Gargut köstlich schmeckt. Das geschmackliche i-Tüpfelchen bescheren die Flavorizer Bars. Die Aromaschienen fangen Bratensaft und Fett auf und lassen sie für das beliebte Raucharoma verdampfen. Überaus praktisch im Winter ist das elektronische Zündsystem: Ein Knopfdruck – und der Grill ist startklar. Darüber hinaus punktet der Genesis II LX mit tollen technischen Features, so z.B. Lichtgriffe und Bedienknöpfe mit beleuchteter Fassung. Als smartes Extra liegt dem Set das iGrill 3 bei, das die Temperatur per Bluetooth auf das Smartphone überträgt. So kann während des Grillens ganz entspannt mit Freunden und Familie im Esszimmer zusammengesessen werden. Dank des cleveren Fettauffangsystems ist der Genesis II einfach zu reinigen und erstrahlt schnell wieder im hochwertigen Edelstahl-Look.
Weitere Informationen unter: weber.com.

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Die Antwort zur Gewinnspielfrage gibt es im folgenden Artikel auf auto-motor-und-sport.de!

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/adventskalender-2018-31-dezember-weber-gasgrill/

Adventskalender 2018 — 30. Dezember: Campingschrank von Frankana

Hinter Türchen Nr. 30 verbirgt sich ein tolles Geschenk für alle Camping-Fans: Ein nützlicher Campingschrank von Frankana. Der Schrank kann genutzt werden, um sowohl Küchen-, als auch anderes Campingzubehör zu verstauen.

Nicht genügend Platz zum Lagern oder Abstellen während Ihres Campingurlaubs? Der Campingschrank AC-059 von Frankana kann Abhilfe schaffen. Der Schrank ist ein nützlicher Helfer für alle Camping-Fans. Es handelt sich hierbei nämlich um einen Vorratsschrank, der unterschiedliche Staumöglichkeiten bietet. Drei Ablageböden, seitliche Taschen und eine Tischplatte bieten genug Platz zum Aufbewahren und Verstauen. Das Lüftungsnetz in der Rückwand sorgt zudem dafür, dass der Schrank ausreichend belüftet wird. Belastet werden kann der Vorratsschrank mit bis zu 30 kg.

Durch höhenverstellbare Beine sorgt er auch auf unebenem Boden für einen festen Stand. Wird er einmal nicht benötigt, kann er ganz einfach zusammengeklappt und verstaut werden. Eine praktische Packtasche ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.
Weitere Informationen unter: https://www.frankana.de

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Adventskalender 2018 — 29. Dezember: Pirelli P Zero Soft Windkanal-Displayreifen

Türchen Nr. 29 verbirgt eine ganz besondere Überraschung von Pirelli: Der Pirelli P Zero Soft Windkanal-Displayreifen mit Felge.

Heute gibt es einen Pirelli P Zero Soft Windkanal-Displayreifen mit Felge zu gewinnen. Der wie sein echtes Vorbild in der Formel 1 mit gelben Seitenstreifen markierte Reifen wird mit einem Plexiglas-Ständer in einem schwarzen Koffer geliefert. Reifen, Ständer und Koffer sind mit dem Logo des italienischen Premiumherstellers markiert.

Der im ungefähren Maßstab eins zu zwei gehaltene Windkanalreifen hat einen Durchmesser von 33,5 Zentimetern und eine Breite von 22 Zentimetern – er ist auf eine 6,5-Zoll-Felge aufgezogen. Der schnell montierbare Ständer ist 20,2 Zentimeter breit und 16,2 Zentimeter hoch.

Das Original zu diesem in Italien hergestellten Showreifen wird von Pirelli und den Teams für Windkanal-Tests genutzt. Im freien Handel ist dieses Sammlerstück kaum zu bekommen, es hat einen Wert von ca. 650 Euro. www.pirelli.de

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Abenteuerliche Studie für den Tokyo Auto Salon 2019 — Nissan Juke Schneemobil

Sie haben mal wieder vergessen Schnee zu schippen und müssen aber dringend aus der Einfahrt kommen? Da hat Nissan genau das passende Auto für Sie – einen Juke mit Kettenantrieb.

Wer kennt sie nicht, die sprichwörtliche Spitze des Eisbergs? Und wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein Crossover-Modell das Auto sein soll, mit dem man bis an besagte Spitze fahren könnte? Mehrheitlich sehen Fahrzeuge aus diesem Segment zwar nach jeder Menge Abenteuer aus, kapitulieren aber bereits bei Matsch und grobem Schotter. Da ist dieses Concept Car für den Tokyo Auto Salon 2019 schon eine andere Nummer.

Nissan Juke mit Kettenantrieb

Die fett ausgewölbten Radkästen verdienen ihren Namen in diesem Fall überhaupt nicht, denn Nissan verpasst dem kleinen Juke als Adventure Concept 4 x 4-Antrieb per Kette. Die Scheinwerfer werden dramatisch hinter Gitter gepackt, ein massiver Dachgepäckträger inklusive LED-Lichtleiste schafft Platz für das Polar-Expeditions-Equipment. Und als ob der Juke auf Ketten nicht schon schrill genug wäre, hat man sich für ein giftiges Grün als Akzentfarbe entschieden.

Spekulationen über ein mögliches Serienmodell können wir uns in diesem Fall an den Hut stecken. Für mehr als staunende Blicke auf der japanischen Messe wird das Schneemobil kaum sorgen. Auch nicht in Zukunft. Für den Fall, dass Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind, seit diesem Sommer steht die frisch geliftete Version des Standard-Juke beim europäischen Händler. Den gibt es ab 16.490 Euro und damit dürfte er preislich wohl deutlich attraktiver sein, als sein in Ketten gelegter Bruder.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/nissan-juke-schneemobil-tokyo-auto-salon-2019/

Porsche Macan S Exclusive Manufaktur — Individualisierung mit Lack, Leder und Holz

Porsche stellt die altbekannte Frage von der Frischetheke: „Darf’s ein bisschen mehr sein?“ Ja, es darf, und zwar für den Kompakt-SUV Macan S. Eine Individualisierungs-Symphonie in Kastanie, Aluminium und mojavebeige.

Wer den Blick über die Straßen großer Städte schweifen lässt, muss den Herstellern fast Recht geben. Da sind so viele teure, sportliche und/oder luxuriöse Autos unterwegs, dass die einzelnen Modelle schon beinahe gar nicht mehr auffallen. Genau aus diesem Grund gibt es Individualisierungsprogramme wie die Porsche Exclusive Manufaktur. Diese Einrichtung sorgt dafür, dass Sie mit ihrem Porsche aus dem Zuffenhausener Grundrauschen herausragen, ohne zur völligen Abgrenzung von den Artgenossen auf einen nicht ganz billigen 918 Spyder spekulieren zu müssen. An dieser Stelle erstmal: vielen Dank.

Bug und Heck eigenständig designet

Nun ist das Programm an sich nicht neu, warum also diese Meldung? Weil der Macan S neuerdings auch in Behandlung genommen wurde. Exemplarisch demonstriert der Hersteller die zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten an einem Exemplar in Vulkangraumetallic. Zunächst mal wird die optionale Sportabgasanlage mit Klappensteuerung angeschraubt. Laut Hersteller komplett gesetzeskonform, was die Normen der Geräuschtypisierung angeht. Zweifelsfrei weniger Krawall macht das ebenfalls verbaute Sport Design Paket, das ein eigenständiges Bugteil, Schwellerverkleidungen und Bauteile am Heck (etwa den Diffusor) umfasst – allesamt in Wagenfarbe lackiert und schärfer gezeichnet, als die Serienteile. Das ganze Designerstück stellt Porsche dann noch auf eine Variation der 20-Zoll Macan Turbo-Räder, ebenfalls in Wagenfarbe. Im Angebot haben die Zuffenhausener darüber hinaus noch ausgewählte Lackierungen wie GT-Silber, Platinum seidenglanz oder Schwarz in hochglanz und seidenmatt.

Im Innenraum geht es dann richtig zur Sache. Hier wird eine Fülle von Kombinationsmöglichkeiten aus Materialien und Farben angeboten. Bei unserem vulkangrauen Exemplar erstrahlt das Interieur in einer Bi-Color-Lederausstattung in schwarz und mojavebeige zur Abgrenzung vom Serienfarbton luxorbeige. Sitzkonsolen, Lenksäule und die Einfassungen der Fußmatten können, wie auch die Ziffernblätter des Kombiinstruments und der Sport Chrono Stoppuhr, ebenfalls im entsprechenden Akzent-Farbton ausgeführt werden. Daneben wird im Cockpit mit „Kastanie“ ein neues Holz zur Gestaltung verarbeitet.

Je nachdem, wie Sie ihren Macan individualisieren lassen, erkennt der geübte Betrachter also bereits an der Außenhaut die Sonderbehandlung. Alle anderen müssen Sie dann schon zu einer Probefahrt mitnehmen, um die Arbeit der Porsche Exclusive Manufaktur zu demonstrieren.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/porsche-macan-s-exclusive-manufaktur/

Tuning-Umbau Porsche 911 Werksturbo — Der Elfer aus der Wagenbauanstalt

Die kleinste Manufaktur Deutschlands fertigt pro Jahr genau ein Auto. Unnötig zu betonen, dass es so ein Fahrzeug in sich hat – wie dieser Porsche 911 namens „Werksturbo“.

Es gibt Menschen auf dieser Welt, die es einfach nicht leicht haben. Dazu zählen zum Beispiel diejenigen, die in einem Porsche 911 hinten sitzen müssen. Einerseits, weil das bedeutet, dass sie nicht selbst ans Steuer dürfen und andererseits, weil der Fond eines Elfers nur ein Mindestmaß an Platz für Erwachsene Menschen bietet. Um das Leid dieser – zugegeben überschaubaren – Personengruppe auf die Spitze zu treiben, trägt der „Werksturbo“ aus der Wagenbauanstalt einen handpolierten Cup-Käfig im Hinterbau. Bedeutet: Wer hier hinten sitzen muss, fährt gar nicht erst mit.

Aber womit wird hier eigentlich gefahren? Dank Breitbau sieht der Elfer nach einem echten Monster aus, und schon das dürfte den Traditionalisten unter Ihnen vermutlich sauer aufstoßen. Motor, Getriebe und Bremsen verbleiben allerdings im Originalzustand. Die „Wagenbauanstalt“ in Hamburg ist die Firma von Kustomizer Oliver Kaps. Die, laut eigenen Angaben, kleinste Fahrzeug-Manufaktur Deutschlands hat sich Premium-Umbauten verschrieben. Wer das nötige Kleingeld auf der hohen Kante hat, kann auch eine komplette Neu-Kreation bestellen. Doch nicht nur der Kontostand muss stimmen, etwas Zeit müssen die Kunden ebenfalls mitbringen, denn in der Regel verlässt nur ein Fahrzeug pro Jahr das Firmengelände. „Was wir bauen, ist ein Maßanzug auf Rädern. Wir nennen das driveable art“, erklärt Kaps. Fahrbare Kunstwerke werden hier also entworfen und gebaut. Aber nicht nur vom Chef allein – Kaps hat ein Team von Karosseriebauern, Sattlern und Motorspezialisten um sich versammelt.

Spezieller Lack und Felgen

Türen, Kotflügel, Seitenteile und der Heckflügel des Porsche 964er aus dem Jahr 1993 wurden angepasst und die gesamte Karosserie schließlich von Lackierer Michael Hamann mit 30 Lackschichten überzogen. Dafür wurde die Candy-Fade-Away-Lackierung als Mischprodukt eigens angerührt. Das aufwändig gestaltete Kleid thront auf goldenen Braid-Felgen, die ebenfalls extra für diese Wagenbauanstalt-Schöpfung angefertigt wurden. Schweller, Stoßstangen und Endtopf sind komplett in Eigenregie entstanden. Die Retro-Scheinwerfer stammen von Kaege, der Schriftzug aus 24-ct-Gold entstammt der Manufaktur Robbe & Berking. Mit dem „Customizing“ nehmen sie es offenbar wirklich ernst in der Hamburger Anstalt. Entsprechend bewegen sich die Preise dort auch im mittleren sechsstelligen Bereich.

Die Preispolitik führt uns zu den eingangs erwähnten Menschen zurück, die im Elfer hinten sitzen müssen. Geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid und im Werksturbo der Wagenbauanstalt wird mutmaßlich nur ein sehr eingeschränkter Personenkreis Platz nehmen. Ein bisschen neidisch wünschen wir allzeit gute Fahrt und das Ausbleiben von Parkremplern.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/porsche-911-werksturbo-tuning-umbau-wagenbauanstalt/

Neuer Ford Explorer (2019) — Als Explorer ST mit bis zu 400 PS

Ford bietet 2019 die sechste Generation des Explorer in den USA an. Der komplett überarbeitetete SUV wurde nun von unserem Erlkönigjäger erwischt.

Seit 2010 ist die fünfte Generation des Explorer auf den Markt, 2015 erhielt das Modell ein Facelift. Der neue Ford Explorer könnte bereits auf der Detroit Motor Show seine Premiere feiern. Als Erlkönig gibt er bereits jetzt schon einen Großteil seines Designs preis. Es bleibt bei dem kastigen Outfit, die untere Fensterlinie steigt nach hinten hin an, die C-Säule reckt sich gen Fahrtrichtung, die hinteren Fenster fallen schmal aus. Der Grill erscheint flacher und breiter.

Der SUV baut auf der neuen flexiblen Ford-Plattform auf, die Heck und Allrad-Antriebe erlaubt. Auf ihr steht ebenfalls der schon präsentierte neue Lincoln Aviator. Die neue Plattform erlaubt einen flexiblen Aufbau sowie dank Aluminium-Bauweise auch eine deutliche Gewichtsreduzierung.

Ford Explorer ST mit 400 PS

Unter der Haube wird sich indes nicht viel tun. Die Einstiegsmotorisierung stellt ein aufgeladener Reihenvierzylinder mit 2,3 Litern Hubraum aus dem Mustang.

Darüber rangiert ein V6-Sauger mit 3,3 Litern Hubraum, der auch optional als Hybrid geordert werden kann. Wer richtig Leistung haben will, der muss zum Explorer ST greifen, der statt des 3,5 Liter-Turbo-V6 mit 365 PS im neuen Modell von einem Dreiliter-Twinturbo-V6 mit rund 400 PS befeuert wird.

Wie schon beim aktuellen Modell ist auch der neue Explorer als Polizei-Auto vorgesehen. Die Michigan State Police durfte bereits den neuen Explorer als Police Interceptor Utility testen und konstatierte, dass der SUV schneller sei, als alle anderen Polizei-Autos am Markt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-ford-explorer-2019-power-suv-bekommt-400-ps/

Hardware-Nachrüstungen für Diesel — Bund definiert Technik-Vorschriften

Die technischen Vorschriften für die Hardware-Nachrüstung von Pkw liegen nach einer Mitteilung des Bundesverkehrsministeriums vom Freitag (28.1.2.2018) vor.

Entsprechend wurde ein Prüf- und Nachweisverfahren entwickelt, das Grundlage für eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist und 2019 schnellstmöglich als Anlage in die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) aufgenommen wird. „Die Erteilung einer ABE durch das KBA wird bereits im Vorgriff auf die StVZO-Änderung auf Basis der veröffentlichten Prüf- und Nachweisvorschriften möglich sein“, so das Bundesverkehrsministerium. Die Details für die Anforderung der Systeme werden indes erst im Januar 2019 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Verkehrsminister sieht Nachrüster nun in der Pflicht

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sagt: „Jetzt ist die Nachrüstindustrie am Zug, wirksame Systeme zu entwickeln, mit denen alle Grenzwerte und Vorschriften eingehalten werden. Sofern diese erfüllt sind, wird das Kraftfahrt-Bundesamt schnellstmöglich die Genehmigung erteilen, damit die Nachrüst-Systeme zeitnah auf dem Markt angeboten werden können.“

Die Hardware-Nachrüstungen zur Minderung der NOx-Emissionen im Straßenverkehr sind Teil des „Konzepts für saubere Luft und die Sicherung nachhaltiger Mobilität in unseren Städten“. Mit der Umrüstung von ÖPNV-Bussen, Kommunalfahrzeugen, von Handwerker- und Lieferfahrzeuge sowie von Pkw sollen Fahrzeughalter in besonders belasteten Regionen eine Möglichkeit erhalten, wie sie trotz Fahrverboten weiterhin mobil bleiben können. So können Pkw mit mit Dieselantrieb der Schadstoffklassen „Euro 4“ und „Euro 5“ von Verkehrsbeschränkungen ausgenommen werden können, wenn diese im realen Fahrbetrieb dank Nachrüstung weniger als 270 mg NOx pro Kilometer ausstoßen.

Autohersteller sowie Auto-Verbände sehen Hardware-Umrüstungen kritisch, da hier unter anderem Gewährleistungsansprüche nicht geregelt sind und teilweise Fahrzeuge wegen des knappen Bauraums nicht umgerüstet werden können. Außerdem kritisieren sie, dass der Verbrauch sich erhöhen könnte und die Leistung der Motoren abnehmen soll.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/technik-vorschriften-fuer-hardware-nachruestungen-von-diesel/

Suzuki auf dem Tokyo Auto Salon 2019 — Jimny als Hardcore- und Pickup-Version

Der Jimny ist schon jetzt ein wahrer Publikumsliebling. Kein Wunder, dass er als Grundlage für ein Pickup- und ein Hardcore-Concept-Car dient. Außerdem würzt Suzuki den Swift Sport für den Tokio Auto Salon 2019 nach.

Es ist ja nicht so, dass wir nicht an die Geländegängigkeit des neuen Suzuki Jimny glauben. Im Gegenteil: wir haben sie sogar schon mehrfach selbst getestet und für beeindruckend befunden. 21 Zentimeter Bodenfreiheit, Geländeuntersetzung, zuschaltbarer Allradantrieb und so weiter. Und trotzdem ertappen wir uns mit Blick auf die Concept Cars für den Tokio Auto Salon 2019 bei einem leicht entrückt-verzückten Grinsen.

Es war nicht nötig, den Jimny noch höher zu legen, ihm Geländereifen aufzuziehen, eine Seilwinde an eine stählerne Front zu packen. Vom martialischen Dach-Aufbau ganz zu schweigen. Es war nicht nötig eine Hardcore-Offroad-Version mit Namen „Jimny Survive Concept“ zu bauen – aber sind wir mal ehrlich: In die Garage stellen würden wir uns das Teil doch alle, obwohl wir damit in puncto Offroad höchstens mal einen Feldweg streifen.

Jimny Sierra Pickup

Und gerade als man denkt, besser könne es nicht mehr kommen, rollt Suzuki mit dem „Sierra Pickup Style Concept“ um die Ecke. Vier LED-Strahler auf dem Bügel, ebenfalls hochgebockt und mit Retro-Holz-Verkleidung an den Flanken. Einzig den reduzierten Grill würde man sich vielleicht in der bekannten Streben-Optik wünschen, aber ansonsten wäre so ein Jimny-Pickup doch ein Knaller. Allein schon, weil mit der Ladefläche das Platzangebot für Transportgüter im Vergleich zum eher klein geratenen Serien-Kofferraum gewaltig ansteigen dürfte. Und argumentativ kam noch niemand gegen praktisch UND cool an – nur leider wird der Pickup höchstwahrscheinlich eine Fingerübung der Designabteilung bleiben.

Für den Fall, dass Ihnen der Jimny vielleicht sympathisch, aber nicht schnell genug ist, hat Suzuki noch einen letzten Pfeil im Köcher. Beziehungsweise den einzigen Pfeil, wenn es um sportliche Fortbewegung innerhalb der Marke geht: den Swift Sport. In Tokyo steht eine heiß augestylte Version des kleinen Flitzers mit Namen „Swift Sport Yellow Rev“. Über eine gesteigerte Leistung oder eine angepasste Ausstattung ist uns bislang nichts bekannt. Was wir aber mit Gewissheit über das Exterieur-Styling sagen können: ein heißer Ofen. Sollte es sich tatsächlich nur um ein Optik-Paket handeln, dann bitte Suzuki: Anbieten. Und was die anderen beiden Autos betrifft – die bitte auch.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/suzuki-tokyo-auto-show-2019-concept-cars-jimny-pickup/

Euro-5-Nachrüstung bei VW — Volkswagen rät von Hardware-Nachrüstungen ab

Angesichts der ersten Fahrverbote von Euro-5-Diesel-Pkw ab 2019 in einigen deutschen Städten sieht Volkswagen die Umrüstungspläne von Diesel-Pkw kritisch. Der Wolfsburger Konzern rät seinen Kunden ab, Umrüstungen von Drittanbietern durchführen zu lassen.

„Alle uns bisher bekannten Konzepte weisen Nachteile für unsere Kunden auf, etwa Mehrverbrauch und damit erhöhte CO2-Emission, zum Teil auch Leistungsreduzierung“, warnt Volkswagen Entwicklungsvorstand Frank Welsch.

Zudem sei, so das Unternehmen in einer Mitteilung vom Freitag (28.12.2018), die dauerhafte Funktionssicherheit der Technik nicht zu gewährleisten. Auch können, entgegen anderer Meldungen, nicht alle Euro 5-Fahrzeuge umgerüstet werden. Außerdem werde der Richtwert von 270 mg/km CO2 bei nachgerüsteten Fahrzeuge nicht immer unterschritten. Dadurch bestehen nach wie vor Einfahrverbote.

Serienreife Systeme noch nicht am Markt

Volkswagen erklärt seine Kritik unter anderem damit, dass „vor allem bei kompakten Fahrzeugen auch der entsprechend notwendige Bauraum für Hardware-Nachrüstlösungen gar nicht oder nur mit Einschränkungen im Innenraum zur Verfügung steht. Weiterhin müssen neben dem Wirknachweis dieser Systeme auch Aspekte wie die langfristige Entwicklung des Kraftstoffverbrauchs, der Fahrbarkeit, der Vermeidung anderer Schadstoffe wie auch die Dauerhaltbarkeit der Komponenten berücksichtigt werden.“

Bisher seien keine serienreifen Systeme am Markt verfügbar, die entsprechende Hersteller-Anforderungen hinsichtlich Entwicklung, Erprobung und Freigabe durchlaufen haben, so VW. Zudem können entsprechende Umbauten nach unabhängigen Untersuchungen einen Mehrverbrauch von bis zu sechs Prozent bewirken. Ein dadurch steigender CO2-Ausstoß steht im massiven Widerspruch zu den verschärften Klimaschutzvorgaben.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/werkstatt/vw-raet-von-euro-5-hardwarenachruestung-bei-diesel-pkw-ab/

Winter-Camping extrem im VW T6 California — Mit dem neuen Bulli in die Arktis

Als absoluter Camping-Anfänger sind die Lofoten in Norwegen der härtest mögliche Einstand für das Outdoor-Erlebnis. Bewaffnet mit einem VW T6 California wagen wir den Selbstversuch nördlich des Polarkreises.

Es ist schon merkwürdig: Da bejubelst du eben noch die Jahreszeit-untypisch milden Temperaturen in Süddeutschland und ein paar Stunden später findest du dich nördlich des Polarkreises wieder und sollst in einem Auto übernachten. Für jemanden, der mit Camping keinerlei Erfahrung hat, ist der VW T6 California erstmal nämlich genau das: ein Auto, wenn auch ein großes. Dass ausgerechnet ein Volkswagen, sonst eher automobilgewordener Schwiegermutterliebling, jetzt den arktischen Abenteurer raushängen lassen soll, fällt im ersten Moment schwer zu glauben.

Zunächst ein paar Worte zum Testwagen: Der VW California wagt sich in der Ausführung „Ocean Red“ ins kalte Nordland – Befeuert vom Zweiliter-TSI, der seine 204 PS über ein Siebengang-DSG, Allradantrieb und Spike-Bereifung an Eis und Schnee weitergibt. Inklusive der Sonderausstattungen wie verstärkter Federung, Hinterachs-Differenzialsperre und dem Navi „Discover Media Plus“ im Wert von insgesamt 12.095 Euro, kommt der Bulli auf einen Gesamtpreis von 85.904 Euro. Das zumindest hat er schonmal mit einem kleinen Einfamilienhaus gemeinsam – muss nur noch der Wohnkomfort passen.

Liegst du lieber oben oder unten?

Wer alleine reist, hat die Wahl zwischen einem Schlafplatz unter dem luftigen (hier: elektromechanischen) Aufstelldach im Obergeschoss, oder der breiten Liegefläche hinter den Vordersitzen. Die Frage, ob man lieber oben oder unten liegt, hat im California also erstmal überhaupt nichts Schlüpfriges an sich. Beides hat sein Für und Wider, doch dazu später. Der VW T6 erleichtert Camping-Neulingen die Orientierungsphase dankenswerterweise, denn das Cockpit und die Funktionalitäten vom Fahrersitz aus sind bekannt und bewährt. Die Positionierung der Bedienelemente ist ebenso VW-typisch wie das Fahren an sich. Der Bulli setzt die Befehle des Fahrers anstandslos um, das Smartphone ist innerhalb von Sekunden verbunden. Was schnell deutlich wird: Das DSG sollte unbedingt gebucht werden. Manuelle Schaltarbeit will irgendwie nicht so richtig zu dem gemütlichen California passen. Der Antritt zieht einem auch mit dem großen Benziner nicht gerade die Wurst vom Brot, aber wie gesagt: Der California ist schließlich ein gemütliches Auto.

Über die Hurtigruten, ehemals ein Post-Schiff, geht es vom norwegischen Festland über den Atlantik auf die Lofoten. Pluspunkt für den T6: Er kann einfach auf dem Parkplatz unter Deck abgestellt werden, denn er passt problemlos in den Seitenaufzug des Schiffes, mit dem je nach Wasserstand im Hafenbecken die Fahrzeuge verladen werden. Will sagen: Auch als Reisemobil bleiben die Abmessungen des VW Bus kompakt. Damit gelangt er im Prinzip überall dort hin, wo auch ein konventioneller Pkw hinkommt. Beispielsweise in die Parklücke vor dem Supermarkt. Zusammen mit mir gelangt der California allerdings erstmal an eine Bucht in Unstad, wo das erste Nachtlager wenige Meter vom Strand entfernt aufgeschlagen wird. Für das maximale Camping-Erlebnis geht es in dieser Nacht auf die obere Etage. Das Dach hochzufahren ist, wie ein Zelt per Knopfdruck aufzubauen: ziemlich cool eigentlich.

Nichts für betrunkene oder unsportliche Camper

Oben findet man sich auf einer dünnen, aber angenehmen Matratze wieder, Fliegengitter-Fenster geben bei Bedarf Ausblick in alle Richtungen. Es gibt aber Personengruppen, für die das Dachgeschoss als Schlafstätte auscheidet. Zum Beispiel Betrunkene oder gänzlich unsportliche Bulli-Passagiere. Nicht nur, weil das Kunststoff-Rollo an der Öffnung nach oben etwas störrisch ist, sondern weil das Bett erstmal über den Fahrersitz erklommen werden muss. Wenn möglich, ohne dabei den Navi-Touchscreen einzutreten. Dimmbare LEDs spenden im „Oberstübchen“ Licht, um sich einzurichten. In diesem Fall heißt das: Zwei Schlafsäcke überziehen, lange Hose, Pullover, noch ein Pullover und Mütze dazu – fertig. Die Standheizung pustet derweil warme Luft durch den Innenraum, allerdings vorrangig unten, weshalb sie ziemlich aufgedreht werden muss. Alleine kein Problem, wenn aber auf dem unteren Schlafplatz auch jemand nächtigen möchte, wähnt der sich wahrscheinlich in einer finnischen Sauna.

Ich erwache mit einer kalten Nase, doch der Ausblick entschädigt stante pede. Weil wir das Lager nach Einbruch der Dunkelheit erreicht hatten, kann ich die Umgebung erst am Morgen vollständig erfassen. Der Atlantik schwappt gemächlich an den von schneebedeckten Bergen gesäumten Strand. Die Landschaft ist fast schon unwirklich und offenbart einen weiteren Pluspunkt meines Gefährts: Mit dem VW California kommt man der Natur so nahe, wie man es in keinem noch so schön gelegenen Hotel haben kann. Dass der California außerdem über einen Anschluss für eine Außendusche verfügt, ist gut. In der Arktis aber wenig verlockend. Dass unweit ein Strandhaus der örtlichen Surf-Schule mit Badezimmer und Frühstück steht, ist noch besser. So muss die Körperhygiene nicht dem Frost zum Opfer fallen.

Steter Wechsel zwischen Bewegung und Behausung

Gewaschen und gestärkt geht’s zurück hinter das Steuer. Auf den Touren zwischen Henningsvaer und Reine gibt der ganze Tag Gelegenheit, den California eingängig bei Tageslicht unter die Lupe zu nehmen. Dabei zeigt sich, dass ich außer dem elektrischen Aufstelldach, dem Navi und (natürlich) der Standheizung eigentlich überhaupt keine Komfort-Extras brauche. In Gegenteil: Mit einer reduzierten Ausstattungs- und Materialauswahl könnte man den lässigen Grundcharakter des Reisemobils besser unterstreichen. Leder-Gestühl, Hochglanzlack und Holzdekor sind fehl am Platz in so einem Naturburschen. Charmant ist der Bulli ohnehin. Woran man das festmachen kann? Nunja, nicht überall auf der Welt ist man sofort ein gern gesehener Gast. Es sei denn, du steigst aus einem California, dann scheint jeder ein Lächeln auf den Lippen zu haben.

Am Abend wird der T6 wieder vom Wagen zur Wohnung, diesmal auf einem leicht erhöhten Campingplatz in Moskenes, der abermals einen Blick auf den faszinierenden Tanz der Polarlichter bietet. Da kann man echt zum Hippie werden. Würde ich das Aussteiger-Leben in Betracht ziehen, mit einem California wäre ich sicher nicht schlecht beraten. Ein Tisch in der Schiebetür und Stühle in der Heckklappe formen dein Wohnzimmer wo immer es dir grade beliebt. Natürlich sollte man dabei aber nicht vergessen, dass die Standheizung unter Volllast im Dauerbetrieb auch ihren halben Liter Sprit in der Stunde fordert. Wer also wirklich naturverbunden sein will, der friert aus Überzeugung.

Die zweite Nacht im Untergeschoss

Wer in der ersten Nacht bereits bewiesen hat, was für ein harter Kerl er ist, darf in der zweiten Nacht dann wohlverdient im unteren Bett schlummern. Die Situation ist eine gänzlich andere: Die Standheizung läuft nur noch auf Stufe zwei von zehn (und verbraucht damit nur noch rund 0,3 Liter pro Stunde), eine Decke reicht ebenso aus wie Shirt und Shorts. Quasi zwei Klimazonen in nur einem Auto. Weil mich kein Mumienschlafsack einschnürt wie einen verstorbenen Pharao und die untere Matratze ein bisschen dicker ist, erweist sich diese Lösung als deutlich komfortabler. Die Fenster lassen sich mit Rollos schließen und so hat man sogar ein Gefühl von Privatsphäre. Ruckzuck wird der Fond mit Küche zum Schlafzimmer umfunktioniert – nachdem ein geübter Outdoor-Pionier mir den Tipp gegeben hat, den Veloursteppich zuvor umzuschlagen, weil er sonst eingeklemmt wird. Einfach die hintere Sitzreihe vorziehen, umlegen und die Matte drüberfalten. Gute Nacht!

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/fahrbericht/vw-t6-california-bulli-bus-camping-norwegen-arktis/

Adventskalender 2018 — 28. Dezember: Dachbox KAMEI Husky 330

Heute hinter dem Türchen Nr. 28 im Adventskalender gibt es eine Dachbox vom Modell KAMEI Husky 330 zu gewinnen. Sie steht für einen ausgesprochen hohen Reisekomfort.

Mit vielen funktionalen Ausstattungsmerkmalen und großzügigem Ladevolumen bietet die KAMEI Husky 330 Dachbox ganz neue Freiräume auch für anspruchsvolle Touren mit umfangreicher Ausrüstung. Durch die einfache Montage wird jede Fahrt noch komfortabler und sicherer.

Die Vorteile:

  • Komfort-Schiebe-Befestigungssystem
  • Montage mit 90-mm-U-Bügel
  • DuoLift Öffnungssystem (bei der KAMEI 510)
  • Zentralschließ-System mit Sicherheits-Schließmechanismus
  • 6 Jahre Garantie
  • Made in Germany

Maße (L x B x H): max. außen: 190 x 75 x 38 cm; max. innen: 178 x 65 x 34 cm
Rauminhalt: 330 Liter
Eigengewicht: 14 kg
Zulässige Tragkraft: 50 kg
Max. Gewicht: 64 kg
Farbe: Schwarz hochglänzend
Befestigungssystem: Komfort-Schiebe-Befestigungssystem
Montage: 90-mm-U-Bügel für Trägerprofile bis 83 mm Breite
Schließsystem: Zentralverriegelung mit Sicherheitsschließung

Die Dachbox gesponsert von KAMEI hat einen Gesamtwert von 290,00 Euro.

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Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/adventskalender-2018-28-dezember-dachbox-kamei-330/

RM Sotheby’s Auktionen 2019 — 140 Youngtimer zu versteigern

RM Sotheby’s versteigert 2019 in vier Auktionen eine edle Youngtimer-Sammlung. In Paris, Florida und Essen kommen 140 Topmodelle unter den Hammer.

Die Geschichte liest sich fast unglaublich: Ein Sammler, der 140 Autos zusammengetragen hat, möchte verkaufen. Ist allein schon die Größe der Sammlung bemerkenswert, so sind es die Autos umso mehr: Die Sammlung besteht fast ausschließlich aus Topmodellen, Exoten und Tuningautos der Traumwagen-Kategorie.

Topmodelle von Audi bis Wiesmann

Ein kurzer Auszug aus dem Sammelgebiet des unbekannten Autofans: 34 Mercedes, 27 BMW, 12 Rolls-Royce, 11 Bentley, je 8 Porsche und Jaguar, 7 Ferrari, 4 Aston Martin. Dazu kommen Autos der Marken Audi, Lamborghini, Lotus, Morgan, Renault und Wiesmann. Auch japanische Sportwagen waren Teil der Sammlung und kommen nun unter den Hammer: Acura NSX, bei uns als Honda NSX bekannt, Toyota Supra und Nissan 300 ZX Twin Turbo sowie ein Mazda RX-7 Turbo.

Paris, 6. Februar 2019: Alpina, AMG und Ferrari

Die erste von vier Auktionen mit 20 Autos aus der Youngtimer-Sammlung findet am 6. Februar 2019 in Paris statt. Zur Rétromobile werden neben Aston Martin und Morgan auch Alpina- und BMW-Modelle sowie teils von AMG getunte Mercedes aus den Sechziger- bis Neunziger-Jahren versteigert. Darunter befinden sich echte Raritäten: ein Alpina B7 Biturbo, der auf 200.000 bis 240.000 Euro geschätzt wird, ein Mercedes 500 SEC AMG 6.0 Widebody mit 28.000 Kilometern (Schätzwert: 150.000 bis 200.000 Euro) und einer von 43 Ferrari Superamerica mit Handschaltung und einem Schätzwert von 575.000 bis 650.000 Euro.

Amelia Island, 9. März 2019: NSX, Supra, 300 ZX

Die japanischen Modelle mit teilweise vierstelliger Laufleistung versteigert RM Sotheby’s am 9. März 2019 in Amelia Island, Florida. Darunter sind ein Acura NSX, eine Toyota Supra und ein Nissan 300 ZX Twin Turbo. Die Sportwagen haben Laufleistungen zwischen 2.800 und 11.200 Meilen. Außer einem Ferrari Maranello 575M (Schätzwert: 250.000 bis 300.000 Euro) sollen Autos europäischer und japanischer Hersteller versteigert werden. Insgesamt sind zur Auktion in Amelia Island zehn Autos aus den 80er- und 90er-Jahren angekündigt.

Fort Lauderdale, 29. März 2019: Aston Martin, Bentley, Jaguar

In Fort Lauderdale versteigert RM Sotheby’s Ende März 20 Autos aus der Sammlung. Neben einigen Nissan 300ZX sollen mit Modellen von Aston Martin, Bentley und Jaguar vor allem britische Luxusautos einen neuen Besitzer finden. Die meisten Autos werden ohne Mindestgebot versteigert.

Essen, 11. April 2019: BMW, Mercedes, Porsche

In Essen kommt zur Techno Classica mit mehr als 80 Fahrzeugen der größte Teil der Sammlung zur Auktion. Darunter ist auch ein Porsche 911 GT3 RS von 2011 – eines der jüngsten Autos aus der Sammlung. Den Porsche schätzt das Auktionshaus auf 150.000 bis 175.000 Euro. Ähnlich hoch liegt auch der Wert für einen Porsche 911 Turbo 3.6 der Baureihe 964: 150.000 bis 180.000 Euro sei der Sportwagen wert, so RM Sotheby’s. Für 170.000 bis 200.000 Euro ließe sich ein Wiesmann GT ersteigern und für 80.000 bis 90.000 Euro ein Renault 5 Turbo mit 29.000 Kilometern auf der Uhr. Liebhaber von Bentley und Rolls-Royce sollten sich die Auktion ebenso in den Kalender schreiben wie die Fans von Alpina-BMW, AMG-Mercedes und BMW M. Ob ein von AMG zum 500 TE umgebauter S 123 schön und begehrenswert ist, darüber können die Fans dann dann ebenso debattieren wie Interessenten auf dieses seltene Kraft-Fahrzeug bieten können.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/oldtimer/auktion-140-yougntimer-rm-sothebys/

Rolls-Royce Bespoke in Goodwood — So intensiv können Kunden ihren Rolls-Royce individualisieren

Für jeden einzelnen Kunden ein maximal individuelles Auto bauen, das ist das Ziel von Rolls-Royce. Dafür werden die Käufer von Anfang an beraten und betreut – bis das fertige Modell im englischen Goodwood aus der Werkhalle gleitet.

Kein Wunder, dass die Einwohner Rolls-Royce hier nicht haben wollten: Goodwood in der englischen Grafschaft Sussex ist eine idyllische Ecke. Zehn Kilometer von der Südküste Großbritanniens entfernt prägen hügelige Wiesen, verwitterte Felsmauern und Bilderbuchdörfchen mit Teich und Kirche die mäßig dicht besiedelte Landschaft. Und so richtig schlecht geht es den Einwohnern hier auch nicht.

Aber einer der größten Landbesitzer der Gegend ist mit dem Duke of Richmond ein ausgemachter Autofan. Der geschäftstüchtige Gründer des Goodwood Festival of Speed wollte unbedingt einen Autohersteller auf seinen Ländereien haben. Als Rolls-Royce 2000 ein neues Zuhause suchte, ergriff er die Chance. Seitdem ist der feine britische Hersteller Pächter eines kleinen Teils der Ländereien des feinen Duke. Dabei musste Rolls-Royce eine Bedingung erfüllen: Die Firmengebäude durften nicht so hoch sein, dass sie den Blick des Duke aus den Fenstern seines Goodwood House verstellen. So setzen die Architekten flache Gebäude in ein sanftes Tal und schufen ein Gelände, das eine fast schon unwirkliche Ruhe ausstrahlt. Eine Ruhe, die auch im Inneren der Gebäude jedes Stresslevel senkt und die selbst in der Montagehalle herrscht. Dies muss eine der ruhigsten Fertigungsstätten der Autoindustrie sein – im gemächlichen 45-Minuten-Takt (je nach Modell) entstehen hier Rolls-Royce. Schließlich kommen hier nicht nur die Fahrwerke und die aus dem bayerischen Dingolfing per Lkw zugelieferten Karosserien sowie die aus München stammenden Motoren zusammen, hier sind auch Künstler am Werk.

Experten für Individualisierung

Individualisierung ohne Grenzen ist das Versprechen, dass die Eingangshalle und der Kunden-Beratungsraum im Hauptquartier atmen. Hierher kommen Rolls-Royce-Fahrer, um die Gestaltung ihres nächsten Wagens zu besprechen. Der stylisch und teuer eingerichtete L-förmige Beratungsraum hat sogar einen originalen Safe aus den alten Rolls-Royce-Büros. Hinter einem wegklappbaren Bild versteckt, lagern in ihm zur Freude der Gäste beispielsweise Vertragsdokumente. Links um die Ecke breitet sich an einer Wand die Vielfalt der Lackierungsmöglichkeiten in Form von bunten Magneten aus, die den Rolls-Royce Phantom stilisieren. Allerdings ist die überbordende Farbenpracht nur eine grobe Auswahl – jede erdenkliche Farbe ist möglich. So kam eines Tages eine New Yorker Kundin mit ihrem Hund nach Goodwood. Sie wollte Ihren neuen Rolls-Royce in der Farbe, die auch das Fell ihres Hundes hatte. Also hielten Lackspezialisten einen Farb-Scanner an das Fell und mischten die gewünschte Tönung ab. Einige Wochen später lag eine Postkarte aus Amerika im Briefkasten: Der hundefarbene Wagen stand in New York, am Steuer saß der Hund. Viele der betuchten Kunden haben so einen besten Freund und lassen ihren Rolls-Royce auf dessen Bedürfnisse anpassen. So hat ein anderer Amerikaner den kompletten hinteren Bereich seines langen Phantom extra für seinen Hund herrichten lassen, während das Herrchen am Steuer sitzt und vergnügt den Chauffeur gibt.

Für die Außen- und Innengestaltung eines Rolls-Royce klären die Designer vorab eine Menge Fragen. So ist es wichtig, ob der Eigentümer den Wagen vorwiegend als Selbstfahrer oder als Chauffeurswagen nutzt und in welcher Umgebung er ihn vorwiegend bewegt. Michael Fux, Matratzenhersteller, Multimillionär, Auto-Enthusiast und einer der größten amerikanischen Rolls-Royce-Kunden, wollte beispielsweise kürzlich einen gelben Phantom. Fux ist zwar für seinen ausgefallenen Farbgeschmack bekannt, trotzdem wanden sich die Designer und versuchten Fux, gelb auszureden – vergebens. Später schickte Fux Bilder vom gelben Phantom in Laguna Beach bei Strandpartys – und die Designer sahen ein, dass der lebensfrohe Unternehmer die passende Farbe gewählt hatte.

Kunstwerke in luftdichter Box

Viel Phantasie und Arbeit steckt auch in dem luftdicht versiegelten Armaturenbrett-Segment, dass der Kunde frei nach seinen Wünschen mit einem Kunstwerk füllen lässt. Von unten mit LED angestrahlte Metallwolken oder hinter kleinen Theatervorhängen verborgene Bilder – alles ist möglich. Vom Entwurf bis zur Realisierung in einem Hochrein-Raum dauert es oft sechs Wochen. Dabei entsprechen die Kunstwerke sämtlichen Vorschriften und Sicherheitsrichtlinien – und von innen beschlagen, können die Armaturenbrett-Vitrinen wegen der luftdichten Versiegelung auch nicht.

Kommt nun jeder Kunde für eine Beratung nach Goodwood? Aus Amerika, Asien oder dem nahen Osten? Natürlich nicht: Wessen Terminkalender zu voll für eine Auto-Einkaufsreise ist, den besuchen die Rolls-Royce-Spezialisten. Sie haben Tablets dabei, auf denen viele Gestaltungsmöglichkeiten zu sehen sind. Und sie haben die Lackmagneten in einer Reise-Miniaturausführung im Gepäck.

Gold-Noten fürs Armaturenbrett

Wer zum Werk in Goodwood reist, kann auch einen Blick in die Produktionshalle werfen. Was als erstes auffällt, ist nicht visuell: Die besagte besänftigende Ruhe füllt den großen Raum. Rolls-Royce-Modelle in verschiedenen Ausbaustufen sind zu sehen. An der Seite trägt jedes Modell die Fahne des Landes, in dem es mal auf die Straße rollen wird. Zur Montage gehört auch das Sternenhimmel-Dach. Zwei Frauen sitzen an großen Tischen hintereinander, jede von ihnen lässt per Handarbeit innen am Autodach die Sterne aufgehen. Dafür fädeln sie Lichtleiter-Kabel durch winzige Verkleidungs-Öffnungen, verkleben sie dann und schneiden die überstehenden Enden ab. Beim Phantom ist der Himmel nach 1.152, beim Phantom mit langem Radstand nach 1.344 Einfädelungen fertig. Eine spezielle Sternen-Anordnung gibt es nicht, je nach Wunsch leuchtet aber der Sternenhimmel über Goodwood oder jeder andere Sternenhimmel über den Köpfen der Insassen – und das in einstellbaren Helligkeitsstufen. Die Dächer für US-Modell sind übrigens besonders markiert: Dort dürfen per Gesetz keine Lichter in der Nähe der Frontscheibe leuchten – trotzdem bekommen die US-Kunden genauso viele Sterne wie alle anderen auch.

Während die Sternenhimmel-Künstlerinnen in der großen Montagehalle sitzen, haben die Furnier-Schnitzer direkt daneben einen kleinen Extra-Raum. Experten setzen die Wünsche der Kunden an Rechnern in Zeichnungen um, dann arbeiten sich Spezialisten mit Entwürfen und Modellen zum endgültigen Furnier-Element vor. Auch hier ist wieder alles möglich: Segelschiffe in voller Fahrt, prächtige Blumenornamente oder auch mal eine Partitur von Brahms mit ins Holz eingelassenen Gold-Noten. Wünsche nach furniergewordenen Partituren sind nicht selten. Und so gibt es im Werk einen Musiker, der die Partituren direkt vom Furnier nachspielt und somit prüft, ob sich kein Fehler eingeschlichen hat.

Wunsch nach Leder ungebrochen

Den größten Bereich nach der Montagehalle nimmt die Lederwerkstatt ein. Brian Staite ist als Chef der Leder-Abteilung ist stolz darauf, dass es viel zu tun gibt: Beim Phantom mit verlängertem Radstand sind je nach Sitzkonfiguration (Sitzbank, Einzelsitze oder Schlafsitze) bis zu 457 Teile zu beledern. In die Auswahl des Leders stecken die Spezialisten viel Arbeit, während den späteren Zuschnitt Maschinen erledigen. Laut Staite wird Leder durch den Zuschnitt per Hand nicht besser – und bei ihm sind nur Tätigkeiten erlaubt, die das Produkt besser machen. 13 Bullenhäute stecken in einem langen Phantom – aktuell kommt viel Leder aus Deutschland. Gutes Leder in großer Menge zu bekommen ist laut Staite gar nicht so einfach: Bauern züchten Rinder vor allen Dingen zur Fleischproduktion, nur vier Prozent ihrer Einnahmen kommen vom Leder. Dementsprechend steht die Lederqualität ihrer Kühe bei den meisten Bauern nicht an erster Stelle. Gegerbt und gefärbt wird das Leder bereits beim Zulieferer, wobei auch hier alle erdenklichen Farben und Farbkombinationen möglich sind. Und wie sieht es in Zeiten von veganem Lifestyle mit der Beliebtheit von Leder als Bezugsstoff aus. Brian Staite sagt, dass er viel von Leder-Ersatzstoffen hört, allerdings schlägt sich das nullkommanull in seinem Bestellbuch nieder. Leder sei in jeglicher Beziehung das bestmögliche Material und die Kunden sehen das genauso. Sollte doch mal ein Kunde den Wunsch nach einem anderen Bezugsmaterial haben: Die Werkstatt kann auch jedes andere geeignete Material nutzen. So wurde das Gestühl einer Studie aufwendig mit Seide ummantelt – eine große Herausforderung, da sich Seide bei Druck und Zug vollkommen anders verhält als Leder.

Am Ende der ganzen Arbeit, die, glaubt man den Mitarbeitern, schon wegen des Unterschieds zur Standard-Massenproduktion Spaß macht, fährt ein sehr individueller Rolls-Royce aus der Ruhezone in Goodwood, um dann überdurchschnittlich lange bei seinem neuen Eigentümer zu bleiben – wer sein Auto so intensiv auf seine Wünsche zuschneiden lässt, gibt es laut Rolls-Royce meistens nicht so schnell wieder her.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/oberklasse/rolls-royce-bespoke-goodwood-2019/

Aston Martin 24h-Rennen — Teil des Teams

Chefreporter Jens Dralle fuhr das 24h-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings. In einem Aston Martin. Eine Team-Leistung, die ihn tief beeindruckt hat und zu seinen Höhepunkten des Jahres zählt.

Einfach einfach sein. Einfach gestrickt sein. Das hilft. Nicht immer, aber oft. Ich bin einfach gestrickt. Weshalb die Auswahl für diese Geschichte leichtfällt. Hey, ich durfte das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring fahren! Schon wieder! Diesmal mit einem Sportwagen, in dessen Straßenversion sich schon viele Fans hineinträumen: Aston Martin Vantage GT8. Musste mir deutlich häufiger darüber Gedanken machen, wie ich an anderen vorbeikomme als bislang. 2017 reichte es noch zu überlegen, wie die anderen an mir vorbeikommen. Dann die Strecke, die Menschenmassen jenseits der Fangzäune, das Rennwagen-Multikulti diesseits.

Der Aston bringt Dich ans Limit

Genauso schnell, wie der Brite mit seinem ausufernden Aero-Paket unter zornigem V8-Gebrüll in die Fuchsröhre donnerte, durch die Dreifach-Rechts Richtung Wehrseifen knallte und über die Pflanzgarten-Kuppen flog, machte er mir unmissverständlich klar: Dich, mein Freund, bringe ich ans Limit. Die Demütigung gelang, mein Magen hisste die weiße Flagge, zuverlässig, immer eine Runde vor Ende der Schicht. Dann brachte die Nordschleife den Aston ans Limit. Des Nachts. Bei strömendem Regen. Aus. Kurz bevor ich wieder dran gewesen wäre. Mit vollen Hosen, mangels Erfahrung. Mit einem Auto dieses Kalibers, einer Strecke dieses Kalibers und Wetterbedingungen dieses Kalibers. Bis dahin: ein Rausch. Weil: Teil eines fantastischen Teams, Teil dieses wohl größten Oktan-Schauspiels überhaupt. Weil es so nahe, die über 25 Kilometer lange Nordschleife (im 24h-Layout) so kompromisslos, das Teilnehmerfeld so greifbar ist. Danke an Jürgen, Tony, David, Hemmi – an alle.

Es gab viele größte Erlebnisse 2018. In denen kommen unter anderem Torgau, Celle und die Dolomiten vor, aber lassen wir das. Der Aston fährt inzwischen wieder, die Nordschleife ist immer noch da. Wir müssen da noch etwas zu Ende bringen. Ich trainiere. Muss. Ganz einfach

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/vln/24h-rennen-nuerburgring-aston-martin/

Die Sportwagen-Highlights der Redakteure 2018 — Die Auto-Favoriten des Jahres aus der Redaktion

Zum Jahresende hin dürfen wir auch mal wieder subjektiv sein. Audi, BMW, Mercedes und Co. haben ihr Portfolio aufgestockt, aber auch kleinere Hersteller gingen mit spannenden Modellen an den Start. Hier erfahren Sie die Top 3 der Redakteure.

Alpine, Z4 und Porsche 911 Speedster

Für mich steht an erster Stelle die neue Alpine A110. So ein erfrischend einfacher Sportwagen, der alles hat was er braucht und gleichzeitig nichts zu viel. Das merkt man schon am Gewicht – nur eine knappe Tonne bringt der Flitzer auf die Waage. Das wiederum wird bei der Performance spürbar. Ein aufgeladener 1,8-Liter-Vierzylinder klingt spontan nicht nach reinrassigem Sportwagen, in der Alpine aber verrichten die 252 PS sehr überzeugend ihren Dienst. Außerdem haben es die Designer geschafft, den Retro-Look in die Moderne zu übersetzen und einen echten Blickfang auf die Räder gestellt.

Auf Platz zwei landet der neue BMW Z4. So einen großen und wichtigen Sprung gibt es von einer Generation auf die nächste auch nicht immer. Obwohl der Vorgänger zwar schick ausgesehen hat, war er von dynamischem Talent so weit entfernt wie ein Schulbus. Der Neue trägt dagegen jede Menge Teile aus M3 und M4 in sich und kommt als Sechszylinder mit 340 PS. Das reicht für mehr als nur die Sonntags-Ausfahrt zum Badesee, damit kann man durchaus auch mal den Trip zur Rennstrecke wagen. Dort klebt er so lange auf der Linie, bis man ihn zum Ausbruch provoziert. Beherrschbar bleibt das Vergnügen aber trotzdem.

Der dritte Rang geht an den Porsche 911 Speedster. Und ja, Sie können mir jetzt einen latenten Hang zum Retro-Auto unterstellen – stimmt schon irgendwie. Auf dem Pariser Autosalon stand er in indisch-rot und mit Heritage-Ausstattung, im kommenden Jahr steht er dann beim Händler. Talbot-Außenspiegel, Tankdeckel mittig auf der Haube, Doppelhutze, Kreuzspeichen-Räder – der automobile Abgesang auf die Elfer-Baureihe 991 strotzt nur so vor Design-Details. Wer es habhafter mag: GT3-Fahrwerk, Sechsgang-Schaltgetriebe und Vierliter-Boxer mit 500 PS. Warum so ein Auto nur auf Platz drei steht? Weil dank Limitierung auf 1.948 Stück vermutlich kaum einer auf der Straße zu sehen sein wird.

MX-5, Monza SP1/2 und Supra

Der oberste Platz auf dem Treppchen gebührt dem Mazda MX-5- Mit dem jetzt 184 PS starken Zweiliter-Aggregat unter der Haube wird der ohnehin schon attraktive Mazda MX-5 noch attraktiver. Fetter Antrieb bei wenig Gewicht und zudem der Verzicht auf ein festes Dach – fertig ist der Spaßsportler. Zumal er das Talent besitzt, ein Gefühl von schnellem Fahren zu vermitteln, ohne notwendigerweise wirklich schnell unterwegs zu sein. Außerdem erreicht die japanische Spaßkanone die Abgasnorm 6d-Temp ganz ohne Hilfe eines Otto-Partikelfilters.

Ferrari steht mit Monza SP1 und SP2 bei mir auf Platz 2. Ich stehe auf radikale Konzepte. Wer Sportwagen fährt, muss Sportwagen fühlen. Viel Power und so gut wie kein Windschutz. Der Fahrer nimmt in einem tropfenförmigen Monocoque mit schmalem Ledersitz Platz, die Türen öffnen sich nach oben. Wer das schon für Spektakel hält, sollte abwarten, bis der 810 PS starke Zwölfzylinder angeworfen wird. Damit geht’s in nur zwei Sekunden von null auf hundert. So spektakulär das ist, leider haben die Ferrari-Sondereditionen auch einen horrenden Preis.

Rang drei geht an die neue Toyota Supra. Endlich traut sich Toyota so richtig was. Klassisches Konzept, klassische Linienführung – einfach Sportwagen pur und für mich der bessere Z4. Gemeinsamkeiten gibt es natürlich trotzdem. Etwa den Reihensechszylinder oder den Hinterradantrieb. Baubedingt ist so ein zweisitziges Coupé mit festem Dach aber trotzdem mehr Sportwagen als ein Cabrio. Noch ein paar nette Zahlen zur Supra? 1.500 Kilo Gewicht, das sich im Verhältnis 50:50 über das Auto verteilt.

Mustang, Fiesta ST und Subaru BRZ

Erster Platz für den Mustang 5.0. Ich gebe es ja zu, ich bin ein Muscle-Car-Fan. Und diese Liebe wird durch den neuen Mustang noch verstärkt. Ford hat ihn innen digitalisiert und ihm dazu herrlich unnütze Features wie Burnout-Automatik und Dragstrip-Modus verpasst. Aber wie so oft in der Liebe gibt es Dinge, über die man hinwegsehen muss. Das betrifft vor allem die Materialanmutung im Innenraum und die lediglich durchschnittliche Rennstreckenperformance. Unschlagbar dagegen bleibt das Preis-Leistungsverhältnis. Mehr Power kriegt man sonst nur schwer für sein Geld.

Meine persönliche Nummer zwei kommt nochmal von Ford und nochmal in Gestalt von bezahlbarem Fahrspaß – allerdings zwei Nummern kleiner. Mit seiner ultradirekten, rotzfrechen Art fährst du mit dem 200 PS starken Teilzeit-Zweizylinder und Sperre an der Vorderachse auf verwinkelten Bergsträßchen Kreise, nicht nur um den Mustang, sondern auch um die direkte Konkurrenz. Wer angesichts Zylinderabschaltung und Connectivity jetzt Angst hat, der neue Fiesta ST könnte zum sparsamen Hipster-Kleinwagen mutieren, darf sich getrost entspannen.

Kommen wir zur Bronze-Medaille. Dieser BRZ ist eines der letzten Früher-war-fast-alles-besser-Autos. Ein erschwingliches Sportcoupé, das dich rausreißt aus dem Alltag, schon wenn du einsteigst: sportlich tief statt SUVig hoch, mit schwerpunktgünstig tief montiertem Saugmotor in Vierzylinder-Boxer-Konfiguration statt Turboreihenvierer, luststeigerndem Hinterrad- statt allwettertauglichem Allradantrieb und zwei engen Notsitzen statt Dreiersofa im Fond. Ein Fahrspaßauto alter Schule.

488 Pista, Mustang Bullitt und Mégane R.S.

Mein Sportwagen des Jahres muss ein Ferrari sein. Der 488 Pista erwärmt mein Herz nicht nur, weil er 720 PS hat, in 7,6 Sekunden von Null auf 200 pfeilt und unfassbar präzise und stabil ums Eck geht. Oder weil er den eh schon famosen 488 GTB – vom Fahrkomfort einmal abgesehen – in jeder Hinsicht überflügelt. Nein, mich begeistert die Detailliebe, mit der die Ferraristi dieses Auto auf dieses Level gehoben haben. Dass der Motor nicht nur 50 PS stärker, sondern auch 18 Kilo leichter ist, das gesamte Auto 90 Kilo abgespeckt hat und die Aerodynamik auch ohne sichtbares Spoilerwerk ohne Ende Anpressdruck generiert, ist auf diesem Niveau einfach irre und deshalb nicht genug zu loben.

Ich bin mir vollkommen im Klaren darüber, dass mein zweiter Platz, der Mustang Bullitt, das genaue Gegenteil des Ferraris ist. Aber warum auch nicht? Ich schätze charakterstarke Autos, und der ‚Stang lässt sich einfach nicht verbiegen. Jedenfalls dann, wenn im Bug das fünf Liter große V8-Herz pocht, das im Bullitt 460 PS leistet und mit maximal 529 Newtonmetern die Hinterräder malträtiert. Dass er schon bei gut 260 km/h den Kampf gegen den Windwiderstand verliert und mehr in Kurven hineingezwungen werden möchte als freudig von selbst hineinfährt, verzeihe ich ihm nicht nur. Es ist mir schlicht egal. Viel wichtiger finde ich: 52.500 Euro sind für ein limitiertes Coupé gar nicht so viel. Wenn ich das Geld nur übrig hätte…

Rang drei geht an den Renault Mégane R.S. Okay, der mag gegenüber dem bei Sportfahrern so verehrten Vorgänger etwas an Kompromisslosigkeit eingebüßt haben. Doch das hält sich in engeren Grenzen als befürchtet. Und in der Kompaktklasse gar nicht übliche Hightech-Avantgarde gibt es obendrein. Mitlenkende Hinterräder zum Beispiel oder ein Doppelkupplungsgetriebe, das beim Zurückschalten mehrere Gänge überspringen kann. Unnütze Spielerei? Mag sein. Cool ist es trotzdem. Genau wie die große Spreizung zwischen den Fahrmodi, die dem R.S. mehrere Charaktere verleihen, von schwiegermutterfreundlich bis rennstreckentauglich. Und wer unbedingt einen Krawallbruder will, kann sich ja die Trophy-Version gönnen.

Hyundai i30 N Option, Porsche 911 Carrera T, Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ 4-Türer Coupé

Erster Platz: Das Aftermarket-Tuning-Gesamtkunstwerk aus dem Hause Hyundai mit Namen i30 N Option Studie. Wie geil ist das denn bitte? Jeder, der einen i30 (N oder nicht, egal!) hat, kann in Zukunft für bis zu 70.000 Euro aus seinem drögen Stadt-Koreaner einen heißen Asiaten machen lassen. Schön verpacktes Karbon, so weit das Auge reicht, Alcantara so weit die Finger greifen und fette Spoiler rund um den Kompakten. Gleichzeitig fährt sich der fast 300 PS starke Flitzer auch noch großartig.

Platz zwei: Eine Top 3 ohne 911 ist kaum vorstellbar, auch für mich. Ein Elfer passt schlicht und ergreifend auf Anhieb wie ein guter Anzug. DER Porsche sollte aber bitte als Carrera T vorfahren. Na gut, etwas mehr als 370 PS dürfen es normalerweise ja schon sein. Aber darum geht es bei dem Diä-T ja überhaupt nicht. Hier lautet das Stichwort „Abspecken“. Für den Anpressdruck in Form von Kilos sorge ich bereits. Da kann der Sportwagen ruhig mal ein wenig leichter daherkommen. Zudem macht mich das schnörkellose Heck mit den beiden mittig positionierten Endrohren einfach an.

Platz drei: So ganz sollte und darf man seine Wurzeln nicht vergessen. Ich komme ausm Pott und da dürfen Fahrzeuge mit dem Stern in der Front bekanntermaßen auch mal ein wenig krawalliger wirken – und klingen. Wenn nicht gerade von Brabus aus Bottrop, dann sollte ein Mercedes doch zumindest mal zur Kur in Affalterbach gewesen, wenn nicht sogar dort geboren sein. Da kommt ein Fahrzeug wie das Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ 4-Türer Coupé gerade recht. Ein Auto, dessen Tachonadel in der Zeit, in der man seinen Namen vorliest, weit über 100 km/h schnell ist. 639 PS und ein Klang zum Niederknien passen schlichtweg perfekt zueinander. Hinzu kommt eine Optik, die im Rückspiegel seinem Vordermann „Sieh zu!“ zuschreit. Die Tatsache, dass er Platz für bis zu vier Personen parat hält, spricht einen Familienvater natürlich auch an. Was will ein PAPA mehr?

Bentley Continental GT, Dodge Challenger SRT Hellcat Redeye Widebody, McLaren Speedtail

Platz eins: Dieses Anti-Normal-Auto säuft unter Volllast in elf Minuten seinen Tank leer und hat für einen perfekten Start beim Beschleunigungs-Rennen TransBreak (Einlegen von erstem und Rückwärtsgang gleichzeitig) und Line Lock (Feststellen der Vorderräder bei durchdrehenden Hinterrädern) serienmäßig. Ein Beifahrersitz ist serienmäßig nicht vorgesehen, aber gegen Aufpreis gibt es eine auf Sprints optimierte Achsübersetzung: Der Dodge Challenger SRT Hellcat Redeye ist ein Dragracer mit 808 PS für die Straße. Grobe kantige Unvernunft auf Rädern – das Salz in der allgemeinen Verkehrssuppe.

Zweiter Platz: McLaren macht es tatsächlich: Der legendäre von 1993 bis 1997 gebaute F1 bekommt einen Nachfolger. Der neue heißt Speedtail, hat wie sein Vorbild ebenfalls drei Sitze und ist mit maximal 403 km/h ebenfalls richtig schnell. Dabei helfen ihm 1.050 Hybrid-PS und Innovationen: Am Heck gibt es zwei Luftpaddels, die einfach von Aktuatoren nach oben gebogen werden – das Karosserie-Karbon bricht dabei nicht. Außenspiegel hat der Renner keine mehr, stattdessen fahren winzige Kameras aus der Karosserie – und einer guten Aerodynamik zuliebe im Rennmodus wieder ein. Aus dem gleichen Grund sind die Vorderräder mit feststehenden Karbonkappen abgedeckt. Ein schönes Spielzeug: In Deutschland 2,37 Millionen Euro teuer, war der auf 106 Exemplare limitierte Wagen ruckzuck ausverkauft.

Dritter: Groß, extrem luxuriös und schwer: Beim Bentley Continental GT zählt volle Hütte und nicht das Weglassen des Beifahrersitzes. Trotzdem ist der große Brite im Rahmen seiner Möglichkeiten sportlich – schließlich teilt er sich eine Plattform mit dem Porsche Panamera. Der eigenständige V12 dürfte keinen Nachfolger bekommen und wirkt somit wie ein Abschiedsgruß an großvolumige Verbrennungsmotoren. Seine Laufruhe passt zu dem, worum es im Continental vor allem geht: angenehmes Reisen mit jederzeit verfügbarem Schmackes-Potential.

BMW 8er Coupé, Porsche Panamera Sport Turismo, Aston Martin DBS Superleggera

Platz 1 – BMW 8er. Die Gründe? Ich liebe den E21, ich war einer der ersten, der über den G15 geschrieben hat und ich kann mich am Neuen einfach nicht satt sehen. Lange Haube, flache Sharknose, tolle Linie und ein knackiges Heck – BMW halt. Unter der Haube der prächtige 4,4-Liter-V8 mit 530 PS und 750 Nm Drehmoment. Noch Fragen? Ach ja, und er fährt … einfach und schnell, egal wo … Stadt, Land, Autobahn. Und das Schönste ist: Das Teil kommt noch als Cabrio und als viertüriges Coupé … meine eigentliche Plätze zwei und drei.

Platz 2 – Porsche Panamera Sport Turismo. Ich mag ja die Karosserieform sehr und nehme es Mercedes immer noch übel, den CLS Shooting Brake aus dem Programm genommen zu haben. Dafür gibt es aber adäquaten Ersatz bei Porsche. Ja, groß und schwer, „is ja gar kein Sportler“, maulen die Puristen. Naja, ich entgegne nur … Robert Harting oder Dirk Nowitzki. Und wie fährt er? Ich zitierte meinen Kollegen Jörn Thomas, der im Turbo S E-Hybrid unterwegs war: „Gefährlich schnell. Warum gefährlich? Nicht etwa wegen unkalkulierbaren Fahrverhaltens oder mangels elektronischer Sicherheitssysteme. Nein, es ist die unauffällige Kraft, die aus den beiden Maschinen fließt. 850 Newtonmeter ab 1.400/min. Kurz sacken lassen. Okay, es geht weiter: Leise, drehmomentstark und homogen schieben der Biturbo-V8 und die E-Maschine den schweren Wagen vorwärts. Traktion? Allradversichert. Dabei bleibt es im Inneren gespenstisch ruhig, während die Nadeln der teils TFT-animierten Instrumente bei Vollgas blitzschnell über die Skalen wischen, die Zahlen des Digitaltachos sich zu verheddern drohen.“ Danke Thomas. Danke Porsche.

Platz 3 – Aston Martin DBS Superleggera. Für mich eine der gelungensten Mischungen aus Design und Sportlichkeit. Aggressiver Schub, Aero-Tricks und Anmut. Ich sage nur A-S-T-O-N-M-A-R-T-I-N. Hach, ist der schön! V12, 5,2 Liter, 725 PS, 900 Nm, 3,4 Sekunden auf 100, 1.693 Kilo. Warum nicht dann nicht Platz eins? Das wäre zu einfach 😉

Ford Fiesta ST, BMW M2 Competition, Bugatti Divo

Platz 1: Sportliche Fahreigenschaften mit hoher Alltagstauglich kombinieren – keine Fahrzeugart beherrscht das so gut wie die Hot-Hatch-Truppe aus der Kompaktklasse. Als Kleinwagen gehört der Ford Fiesta ST dem erlauchten Kreis dieser Alleskönner streng genommen zwar nicht an, aber: Mit seiner fidelen Art bespaßt er dich beim Fahren mitunter noch besser als seine größeren Kollegen, bekommt (wenn es denn sein muss) auch bis zu vier Mitfahrer und etwas Gepäck unter und kann seit dem Generationswechsel in diesem Jahr selbst beim Infotainment und – ein zugedrücktes Auge vorausgesetzt – bei der Innenraum-Verarbeitung mithalten. Erste Wahl ist er für mich aber wegen seiner vergleichsweise noch kompakteren Abmessungen. In der Stadt schlawinert dich der Kleine durch den dichten Verkehr und lässt dich auch vor engen Parklücken nicht zurückschrecken. Draußen fegt er mir dir gekonnt über die Landstraßen und macht dich auch auf der linken Autobahnspur nicht zum Verkehrshindernis. Mehr Auto? Brauch ich nicht.

Rang 2 gehört für mich dem BMW M2 Competition – dem authentischsten M unter den M-Modellen. Das war er bereits als M2, obwohl der kompakten Fahrmaschine in der ersten Ausführung noch ein echtes M-Treibwerk fehlte. Der neue Competition mit seinem S55-Reihensechser aus dem großen Bruder M4 sollte diesbezüglichen nun auch die letzten Zweifler überzeugt haben. Okay, der Neue klingt wegen des verordneten Parikelfilters nicht mehr so kernig wie sein Vorgänger. Dafür gibt es nun optische Schmankerl wie die M-spezifischen Seitenspiegel, die optionalen Sportsitze und die besonders gut passende Lackierung Hockenheim Silver.

3. Platz: Was ein Gerät, dieses mindestens 5 Millionen Euro teure automobile Gesamtkunstwerk. Der neue Bugatti Divo basiert zwar auf dem Chiron, hat mit ihm optisch aber nur noch den Hufeisen-Kühlergrill, die mittlere Trennlinie und die typische Bugatti-Linie an den Seiten gemein. Ansonsten gibt es beinahe überall aerodynamische Feinheiten zu entdecken, die aus der längsdynamischen Rekordbasis einen maximale Kurven-Performance heraus holen sollen. Und dann dieser Innenraum, diese Rücklichter, dieser massive Heckflügel… Man kommt aus dem Staunen kaum mehr heraus.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/neuheiten-2018-top3-redaktion-highlights-sportwagen/

Tokyo Auto Salon 2019 — Studien-Feuerwerk von Honda

Honda nutzt die hierzulande weitgehend unbekannte Tuningmesse, um gleich fünf interessante Konzeptstudien zu präsentieren. Darunter den Neo Classic Racer auf Basis des Kei-Car-Roadsters S660.

Bevor es zu Missverständnissen kommt: Der Tokyo Auto Salon ist NICHT die Tokio Motor Show, sondern eine kleine dreitägige Tuningmesse, mit der in Japan das neue Jahr eingeläutet wird. Das hält die einheimischen Hersteller jedoch nicht davon ab, dort einige aufsehenerregende Fahrzeuge zu präsentieren. Diesmal tobt sich vor allem Honda aus. Die Marke stellt auf dem Tokyo Auto Salon gleich fünf Konzeptstudien vor. Spektakulärster Vertreter des Quintetts: der S660 Neo Classic Racer.

Sportcoupé auf Kei-Car-Basis

Der basiert auf dem S660, einem nur in Japan erhältlichen und nach Kei-Car-Regularien konstruierten Roadster. Das bedeutet: Der Hubraum des Motors darf höchstens 660 Kubikzentimeter betragen, die Leistung nicht über 64 PS liegen. Außerdem dürfen Kei Cars maximal 3,40 Meter lang und 1,48 Meter breit sein. Der S660 schöpft die Vorgaben vollständig aus, sodass er in internationalen Fachmedien einen durchaus hohen Spaßfaktor attestiert bekommt – so auch in auto motor und sport. Er scheint also gute Voraussetzungen für den Neo Classic Racer mitzubringen, der auf dem bereits erhältlichen Neo Classic-Bodykit aufbaut.

Die Studie kommt, wie der Name schon verrät, im Sportwagen-Style der 60er und 70er Jahre daher. Weit nach vorn gezogene Frontlippe, angeschraubte Kotflügelverbreiterungen, Seitenspiegel auf den vorderen Kotflügeln, Lufteinlässe an der B-Säule, Fünfspeichen-Felgen im klassischen Design: Das Auto könnte auch aus der guten alten Coupé-Ära stammen. Vorne fallen der große Kühlerschlund und die Scheinwerfer auf. Deren vier Elemente formen einen Kreis, sollen aber an die oft mit Tape abgeklebten Scheinwerfer historischer Rennwagen erinnern. Die Heckleuchten sind ebenfalls rund, zudem gibt es hinten einen üppig dimensionierten und vergitterten Luftauslass sowie einen Heckbürzel. Ein weiteres nettes Detail sind die Lederriemen, die die Fronthaube in Position halten – oder vielleicht auch nur so tun.

Zwei Van-Studien und Abwandlungen des Fit und Civic

Doch der S660 Neo Classic Racer ist nicht die einzige Kei-Car-basierte Studie für den Tokyo Auto Salon. Da gibt es noch den Trip-Van, hinter dem sich ein mit hübschem Holz-Innenraum und Dachgepäckträger zum Surfer-Mobil umfunktionierter N-Van verbirgt. Deutlich größer, weil vom Mittelklasse-Van Stepwgn abgeleitet, ist der Well Concept, zu dem Honda bislang nicht viel mehr preisgibt, als dass es sich um das Familienauto der Zukunft handeln soll. Schließlich debütiert mit dem Fit Elegant Color Concept ein Auto mit farblich abgesetztem Dach samt Säulen, das die hierzulande als Jazz bekannte Mixtur aus Kleinwagen und Mikrovan für Frauen interessanter machen soll. Und dann gibt es da noch den Civic Versatilist Concept, der mit höhergelegter Karosserie, beplankten Kotflügeln und stärker ausmodellierter Frontstoßstange ein bisschen offroadiger aussieht als das Standardmodell.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/spektakulaere-honda-studien-beim-tokyo-auto-salon-2019/

City Transformer — Faltbares Elektroauto gegen Parkplatznot

Ein zweisitziges Elektroauto, das kaum mehr Parkraum benötigt als ein Motorrad: Der faltbare City Transformer aus Israel soll im Jahr 2020 in Serie gehen.

Unsere Städte wachsen zwar, der Verkehrs- und Parkraum nimmt aber nicht im gleichen Maße zu wie die Bedürfnisse der Autokäufer. Das wird spätestens dann klar, wenn man versucht, den über fünf Meter langen und zwei Meter breiten Premium-SUV in ein Parkhaus zu rangieren.

Nicht nur dort, auch am Straßenrand wird es oft eng, wenn man kaum ein- oder aussteigen kann, weil der Normstellplatz zu klein ist. Der ist 2,3 Meter breit und je nach Lage fünf (wenn er quer zur Fahrtrichtung liegt) oder sechs (längs zur Fahrtrichtung) Meter lang.

Die Idee hinter dem ersten Smart

Die erste Generation des Smart Fortwo, damals noch mit der Modellbezeichnung City Coupé, wollte hier mit einer Länge von 2,5 Metern ansetzen. Die Idee: zwei Smart passen auf einen Parkplatz. Aus halb so teuren Parktickets oder der Erlaubnis für Querparken wurde bislang aber nichts.

Auch das israelische Start-up City Transformer möchte mit einem Fahrzeugkonzept die Antwort auf engen Parkraum geben. Die Firma hat ein kleines, zweisitziges Elektroauto entwickelt, dessen an sich schon überschaubare Breite von 1,40 Metern auf Knopfdruck um 40 Zentimeter reduziert werden kann. Eingezogen werden dabei aber nur die Räder samt Fahrwerk, die Kabine an sich bleibt unverändert.

Geparkt dürfte der City Transformer mit einer Breite von einem Meter an der Hauswand kaum mehr im Weg stehen als ein Motorroller. Den Faltmechanismus für das Fahrgestell hat sich City Transformer patentieren lassen.

Im Jahr 2020 möchte man die ersten Fahrzeuge auf den Markt bringen. Tel Aviv, die Heimat des Unternehmens, soll die erste Stadt werden, in der man den City Transformer fahren kann. Neben Privatkunden will man auch Carsharing-Anbieter beliefern.

City Transformer verspricht eine Reichweite von 150 Kilometern des maximal 90 km/h schnellen Elektro-Leichtkraftfahrzeugs mit 15 kW starkem Antrieb. Hierzulande dürfte der Zweisitzer, wie aktuell auch der Renault Twizy, eine Zulassung als Quad bekommen können.

Einstiegspreis unter 10.000 Euro

10.500 US-Dollar, aktuell ungefähr 9.300 Euro, soll der City Transformer kosten. In diesem Preis ist die 14 kWh große Batterie aber nicht enthalten, sie muss wohl separat gekauft oder geleast werden.

Nach dem Start einer möglichen Serienproduktion soll es auch weitere Derivate des City Transformer geben, unter anderem offene Strandmobile als Mobilitätslösung für Wohnmobilurlauber und Nutzfahrzeugversionen für Lieferdienste und Handwerker.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/startups/city-transformer-faltbares-elektroauto/

VW stellt mobile Ladesäule vor — Betrieb mit MEB-Batterien

Volkswagen hat Ladesäulen entwickelt, die unabhängig vom Stromnetz flexibel aufgestellt werden können. Die Technik dahinter stammt aus VWs MEB, also dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten.

VW stellt eine Ladesäule vor, die unabhängig vom Stromnetz überall aufgestellt werden kann. Dafür sitzen in der Ladesäule Batterien, die VW im Rahmen des MEB auch in seinen Elektrofahrzeugen aus beispielsweise der ID-Familie einsetzt. Den MEB (Modularer Elektrifizierungsbaukasten) entwickelt VW seit 2015 – er ist im Zuge der Elektrifizierung der Modellpalette als Ergänzung zum Modularen Querbaukasten (MQB) gedacht. Der Einsatz der MEB-Batterien bietet zum einen den Vorteil der schnellen Skalierbarkeit, zum anderen lassen sich dort laut VW gebrauchte Akkus verwenden, deren Kapazität für die ID-Fahrzeuge nicht mehr ausreicht – für eine Ladestation sind sie dann noch gut genug.

Die mobile Ladesäule funktioniert ähnlich wie eine Powerbank für Smartphones. Ihre Ladekapazität beträgt 360 Kilowattstunden, der gespeicherte Strom reicht zum Laden von 15 Fahrzeugen. Beim Laden von 28 Kilowattstunden dauert ein Ladevorgang laut Hersteller zirka 17 Minuten. Die Säulen sind für ein DC-Schnellladen (direct current: Gleichstrom) mit 100 Kilowatt ausgerüstet. Bis zu vier Fahrzeuge (auch Elektrofahrräder) lassen sich an einer Säule gleichzeitig laden, zwei per DC und zwei über AC (alternating current: Wechselstrom). Sinkt der Energiegehalt der Ladesäulen-Batterien auf unter 20 Prozent, sendet die Säule ein Signal an die Zentrale und wird gegen eine frisch aufgeladene getauscht.

Entlastung des Netzes zu Hauptnutzungszeiten

Zusätzlich zu ihrer örtlichen Flexibilität haben die batteriebetriebenen Ladesäulen einen weiteren Vorteil: Sie können an das Standardnetz angeschlossen und dort mit bis zu 30 Kilowatt permanent nachgeladen werden. Dadurch lassen sich die Säulen auch abseits von Starkstromnetzten mit dem Stromnetz verbinden und ermöglichen als Zwischenspeicher im besten Fall eine Entlastung des Stromnetzes zu den Haupt-Nutzungszeiten. Dies gilt auch bei in stark schwankenden Mengen zur Verfügung stehendem Ökostrom: Die Batteriesysteme können Sonnen- und Windenergie speichern und jederzeit bei Bedarf wieder abgeben.

Zudem geben die mobilen Ladesäulen den Städten die Möglichkeit, zu erproben, wo die besten Standorte für solche Ladestationen sind. Wird eine Säule kaum genutzt, kommt sie an eine neuen Test-Standort. Herrscht dort großer Bedarf, kann über eine teurere fest installierte Ladesäule nachgedacht werden. Anfangs ist es ohnehin geplant, einen Teil der Säulen ohnehin ständig an Orte zu transportieren, wo der Bedarf am größten sein wird. Ein mobiler Einsatz für mit leerer Batterie liegengebliebene Elektrofahrzeuge ist nicht vorgesehen – dafür sind die Säulen zu groß und zu schwer. Damit ein Elektrofahrzeug die letzten Kilometer zur nächsten Ladestation schafft, ist viel weniger Energie nötig – VW arbeitet für diesen Fall an Lösungen mit kleineren und leichteren mobilen Ladegeräten.

Erste Säulen bereits gebaut

Die aktuellen Standorte der Säulen sollen sich über Internet und per App finden lassen. Erste mobile Ladesäulen hat VW bereits gebaut, ab dem ersten Halbjahr 2019 beginnt die Erprobung im Rahmen eines Pilotprojektes in Wolfsburg. Ab 2020 beginnt die Serienproduktion der Säulen, die dann auch in anderen Städten und Gemeinden aufgestellt werden. Anfangs werden die Säulen von VW selbst betrieben. Ob solche Säulen später auch an Städte und Gemeinden oder andere Betreiber verkauft werden, wird im Zuge des Politversuchs im Jahr 2019 entschieden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/vw-mobile-ladesaeulen-2018/

Daihatsu Copen Coupé — Für Japan auch mit festem Dach

Der japanische Kleinwagenspezialist Daihatsu präsentiert auf dem Tokyo Auto Salon im Januar eine Coupé-Variante des Daihatsu Copen. Die Karosserievariante kommt im Laufe des Jahres 2019 auf den japanischen Markt.

Den Copen von Daihatsu kennt man hierzulande nur als Cabrio mit faltbarem Hardtop. Seit die Toyota-Tochter sich aber Ende Januar 2013 aus Europa zurückgezogen hat, ist auch das Copen-Cabrio immer seltener auf unseren Straßen zu sehen.

In Japan ist der Copen immer noch im Angebot und für das Jahr 2019 wird es den Kleinwagen auch als Coupé geben. Die Premiere des Daihatsu Copen Coupé haben die Japaner für den den Tokyo Auto Salon im Januar 2019 angekündigt. Die Auflage des geschlossenen Zweisitzers ist aber auf 200 Exemplare limitiert. Die Auslieferungen sollen ab April 2019 erfolgen.

Coupé-Dach aus Kohlefaserlaminat

Das Coupé basiert natürlich auf dem Cabrio. Dessen faltbares Hardtop wird durch ein festes Dach aus Kohlefaserlaminat ersetzt. Optional kann das Dach zudem mit einer öffenbaren Glasheckscheibe bestückt werden, die als Zugang zum Gepäckraum dient.

Zudem wird das Coupé serienmäßig mit einem Sperrdifferenzial an der angetriebenen Vorderachse ausgerüstet. Unverändert bleiben aber der 660 cm³ große Turbo-Dreizylinder mit 64 PS und das CVT-Getriebe. Zur weiteren Sonderausstattung des Copen Coupé zählen Ledersitze, ein Momo-Sportlenkrad, BBS-Leichtmetallräder, ein Sportendschalldämpfer und ein Sportfahrwerk. Auf der Mittelkonsole sitzt eine Plakette, die die fortlaufende Seriennummer dokumentiert.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/daihatsu-copen-coupe/

Seat Ateca JE Design — SUV mit All Terrain-Optikpaket

Tuning für den Seat Ateca: JE Design legt das SUV höher und verpasst ihm mit Radlaufverbreiterungen einen stämmigeren Auftritt. Günstig ist der Umbau nicht.

Tuner JE Design hat den Seat Ateca zum Showcar umgebaut: Der „All Terrain“ ist höhergelegt, hat Kotflügelverbreiterungen und eine matte Folierung. Das SUV steht auf grobstolligen 16-Zoll-Rädern drei Zentimeter höher, Distanzscheiben verbreitern die Spur und Radlaufverbreiterungen die Karosserie um sieben Zentimeter.

Das Showcar hat Radlaufverbreiterungen mit Nietverschraubungen. Die Verbreiterungen für die Straße haben diese Verschraubungen nicht, sie kosten 2.142 Euro. Die LED-Light-Bar auf dem Dach ist als Zusatzfernlicht zugelassen, sie ist für 1.190 Euro zu haben. Dachblende und Radläufe schützt ein Strukturlack, wie er auch auf der Ladefläche von Pickups angewandt wird. Der Tuner betont die bullige Optik mit Front- und Heckaufsatzblenden in silber matt (650 respektive 590 Euro). Ein Heckspoiler (417 Euro) sowie Sidewings für die Heckscheibe (179 Euro) setzen weitere Akzente. Dazu kommen links und rechts jeweils Doppelendrohrblenden mit je 80 Millimeter Durchmesser oder ovale Endrohre mit 160×90 mm (899 Euro).

Umbau für alle Ateca außer FR und Cupra

Die Bodenfreiheit erhöht JE Design in zwei Schritten um insgesamt drei Zentimeter. Zwei Zentimeter bringt die Fahrwerkshöherlegung (159 Euro), einen Zentimeter die 16-Zoll-Räder mit Reifen der Größe 215/65 R 16 (1.890 Euro inklusive Tachoanpassung). Die Folierung der Karosserie kostet einzeln 3.000 Euro. Das Komplettpaket bietet JE Design für 13.964 Euro an. Umgebaut werden können alle Ateca-Modelle außer FR und Cupra. Die Radlaufverbreiterungen, die Dachblende mit LED-Light-Bar und der Ladekantenschutz sind einzeln auch für die Ausführung FR und Cupra Ateca lieferbar, der Auspuff ausschließlich für den FR mit Zweiliter-TDI 4Drive.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/seat-ateca-2019-je-design-tuning/

Audi A3 (2019) — Alle Infos und Daten zur 4. Generation

Im November 2019 rollt Audi den neuen A3 zu den Händlern. Erstmals wurde nun von unserem Erlkönigfotografen das kompakte Modell (intern AU380) abgeschossen.

Seit 2021 ist der Audi A3 8V in Deutschland am Start und erhielt 2016 eine optische und technische Modellpflege. Mehr als dringlich benötigt der A3 eine neue Modellgeneration.

Design und Karosserie

Der Dreitürer-A3 hat künftig ausgedient, auch ein Cabrio bieten die Ingolstädter nicht mehr an. Es bleibt bei der Limousine und beim viertürigen Sportback.

Optisch orientiert sich der A3 an dem eben erst vorgestellten A1. Sein Design soll deutlich markanter ausfallen. Dazu kommt er mit breiten Kotflügeln, leicht vergrößerter Spurweite und sportlicher Attitüde daher. Auf den Erlkönigbildern ist gut zu erkennen, dass der Grill wächst. Unterhalb der Scheinwerfer mit markanter Signatur prägt eine zackige Linie das Gesicht des A3. Neben neuen Schürzen und neu designten Türgriffen werden auch die Radläufe überarbeitet. Insgesamt soll die Karosserie einen verbesserten cW-Wert erreichen.

Innenraum

Im A3 Sportback gibt es in der neuen Generation einen schon fast kombiähnlichen Stauraum. Rund 410 Liter bietet der Kompakte auf – plus 30 Liter. Dank eines längeren Radstands sollen die hinteren Passagiere über mehr Platz verfügen. Vorne greift der Fahrer in ein Dreispeichenlenkrad mit kleinem Pralltopf und schaut auf ein digitales Kombiinstrument. Ein weiterer Bildschirm auf dem Armaturenträger ist für die Steuerung des Infotainment-Systems zuständig. Die Mittelkonsole fällt breiter aus, die Sitze sportlicher.

Technik und Motoren

Der neue Audi A3 basiert auf dem modifizierten Modularen Querbaukasten (MQB) des VW-Konzerns. Motorseitig sind ausschließlich Turbo-Motoren am Start. Bei den Benzinern sind es Vierzylinder mit 2,0 und 1,5 Liter Hubraum. Der hochverdichtende 1,5-Liter-TFSI leistet 150 PS und verfügt über Zylinderabschaltung. Das Aggregat mit 130 PS ist auch für den Erdgasbetrieb vorgesehen. Der Zweiliter-TFSI soll zunächst bis 190 PS leisten. Später gesellen sich noch weitere Leistungsstufen dazu, so dass eine Range von rund 130 bis deutlich über 200 PS zustande kommt. Alle Benziner sind mit einem 48-Volt-Bordnetz und E-Boost ausgestattet.

Die Selbstzünder im A3 sind allesamt mit Partikelfilter und SCR-Kat ausgerüstet. Ein Startergenerator und ein 12-Volt-Bordnetz unterstützen den Zweiliter-Diesel, der deutlich weniger verbrauchen wird.

Als Top-Modelle bietet Audi künftig auch weiterhin den S3 und den RS3 an. Der Audi S3 mit seinem aufgeladenen Vierzylinder kommt künftig auf rund 330 PS. Fraglich ist noch, ob im RS3 weiterhin der 2,5-Liter-Fünfzylinder seinen Dienst verrichtet oder im Top-A3 auch der Vierzylinder Einzug hält. Fix: Der RS3 leistet über 400 PS.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/audi-a3-2019-alle-infos-und-daten-zur-4-generation/

Adventskalender 2018 — 27. Dezember: Reifensatz von Hankook

Heute im Adventskalender gibt es hinter Tür Nr. 27 einen Reifensatz von Hankook zu gewinnen.

Mit Hankook sicher für den Winter gewappnet

Der Premium-Reifenhersteller ist mit diversen Auszeichnungen für seine Wintermodelle in die kalte Jahreszeit gestartet.

Überdurchschnittliche Testergebnisse erzielten im europaweiten Vergleich die Reifen Winter i*cept RS 2 und Winter i*cept Evo 2. auto motor und sport bewertet in der Ausgabe 21/2018 den Winter i*cept RS 2 „im Schnee als sehr verlässlich, präzise und traktionsstark“. Damit knüpft der Winter i*cept RS 2 an die guten Testergebnisse aus dem Vorjahr an.

Der Hankook Winter i*cept Evo 2 ist für die winterlichen Straßenverhältnisse in Mittel- und Westeuropa ebenfalls bestens geeignet. Überzeugen konnte der Ultra-High-Performance Winterreifen durch seine starke Bremsleistung auf verschneiter Fahrbahn und den besten Kurvengrip.

Der von Hankook gesponserte Gutschein für einen Satz Sommer-/Winter-/ oder Ganzjahresreifen für Ihren PKW oder SUV hat einen Gesamtwert von 200 Euro.

Interesse geweckt? Dann machen Sie beim Gewinnspiel mit

Füllen Sie einfach das folgende Formular mit Ihren Daten aus und schon sind Sie im Lostopf. Der glückliche Gewinner wird dann von uns benachrichtigt.

Die Antwort zur Gewinnspielfrage gibt es im folgenden Artikel auf auto-motor-und-sport.de!

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/adventskalender-2018-27-dezember-reifensatz-hankook/

Adventskalender 2018 — 26. Dezember: Werkzeugsatz und Leatherman von Mazda

Heute im Adventskalender hinter Tür Nr. 26 gibt es ein Werkzeugsatz mit Steckschlüsseln und ein Leatherman Sidekick von Mazda zu gewinnen.

Der Werkzeugsatz mit Steckschlüsseln und der Leatherman von Mazda gesponsert hat einen Gesamtwert von 100,00 Euro. Das Leatherman Sidekick LTG831438 ist das perfekte Einsteigermodell und steht Ihnen als guter Kumpel immer zur Seite. Dieses handliche Multi-Tool hat alles, was Sie brauchen, um Ihr Projekt zu verwirklichen – und das zu einem Bruchteil der Kosten für Einzelwerkzeug. Dank der von außen zugänglichen Klingen können Sie das Messer einhändig öffnen, und wenn Sie die neuen Zangenbacken mit Federbetätigung einsetzen, sorgen die abgerundeten Griffe für sicheren und bequemen Halt. Ganz gleich, ob das Sidekick für Sie erste Wahl oder praktisches Ersatzwerkzeug ist – einen besseren Kumpel aus Edelstahl und mit 25 Jahren Garantie werden Sie nicht finden. Der 198,4 Gramm leichte Leatherman hat eine Klingenlänge von 6,6 Zentimetern (Tool-Länge 9,7 cm) und verfügt inklusive der Spitzzange (mit Greif- und Schneidfunktion) über 14 Features:

1 Spitzzange mit Federbetätigung
2 Normale Zange mit Federbetätigung
3 Federbetätigter Drahtschneider
4 Abisolierklinge
5 420HC Messer
6 420HC Wellenschliffmesser
7 Säge
8 Lineal (1,5 Zoll 3,8 cm)
9 Dosenöffner
10 Flaschenöffner
11 Holz-/Metallfeile
12 Kreuzschlitzschraubendreher
13 Mittlerer Schraubendreher
14 Kleiner Schraubendreher

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Adventskalender 2018 — 25. Dezember: Messerblock 4Knives von Dick

Hinter Türchen Nr. 25 verbirgt sich ein ganz besonderes Geschenk der Firma Dick: Der Messerblock „4Knives“ als echter Hingucker in der Küche im Wert von 315 Euro.

Der Messerblock „4Knives“ verbindet klares Design, durchdachte Funktion und Qualität zu einem außergewöhnlichen Produkt. Er zeichnet sich aus durch sein leichtes Gewicht und eine intelligente, platzsparende Transport- und Aufbewahrungslösung, die dank eines ausgeklügelten Verschlusssystems einzigartig ist.

Bestückt ist der Messerblock mit Kochmesser (Klingenlänge 21 cm), Santoku mit Kullenschliff (Klingenlänge 18 cm), Brotmesser (Klingenlänge 26 cm) und Officemesser (Klingenlänge 9 cm) aus der Serie Red Spirit.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt auf der Website von Dick: https://www.dick.de/ und für spezielle Informationen zu Kochutensilien: https://www.dick.de/de/koch-und-fleischerwerkzeuge/home/.

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Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/adventskalender-2018-25-dezember-dick-messerblock-4knives-design/

Das sind unsere Lieblings-SUV aus 2018 — Top 3 der Redakteure von auto motor und sport

Zum Jahresende hin dürfen wir doch auch mal wieder ganz subjektiv sein. Hier erfahren Sie die jeweiligen SUV-Top 3 der Redakteure von auto motor und sport.

Jimny, i-Pace und Borgward BX7

Auf Platz eins steht ganz klar der kleine Suzuki Jimny. Mit neuem Look und alten Talenten kraxelt sich der Offroad-Japaner sicher in viele Herzen. In der neusten Generation spendiert der Hersteller einige sinnvolle Technik-Updates wie LED-Scheinwerfer, Verkehrszeichenerkennung, Touchscreen-Infotainment mit Smartphone-Integration und einen Spurhalteassistent. Dabei wird der Jimny nicht mit Gadgets überschwemmt und bleibt übersichtlich. Was die Performance im Gelände betrifft, büßt er nichts von seinem Ruf ein. Kaum ein Hindernis vermag den wendigen Suzuki mit zuschaltbarem Allradantrieb und Geländeuntersetzung zu stoppen. Der sieht nicht nur nach was aus, der kann auch was.

Die Zweitplatzierung streicht der i-Pace von Jaguar ein. Als erster Hersteller schicken die Briten einen ernstzunehmenden Tesla-Gegner auf die Straße mit einer realen Reichweite von rund 370 Kilometern. Dabei muss man als Fahrer auf nichts verzichten. Cleverer Allradantrieb, Luftfahrwerk und moderne Sensorik sorgen dafür, dass eine Ausfahrt nicht bei losem Untergrund endet. Den satten 400-PS-Punch beim Antritt gibt’s obendrauf. Als Elektroauto punktet der i-Pace zudem mit ein paar Energiespar-Tricks. Bemerkt das Auto beispielsweise, dass niemand außer der Fahrer im Wagen sitzt, wird die Klimatisierung für die freien Sitze ausgeschaltet. Bei konstanter Fahrt über 105 km/h senkt sich der Jag außerdem eigenständig ab, um aerodynamisch günstiger durch die Luft zu schneiden.

Meine Nummer drei ist der BX7 von Borgward. Schon allein, weil das Konzept so cool ist. Gebaut wird das Auto in China, in einem Autohaus in Deutschland ist er allerdings nicht zu sehen. Wie kommen Sie an ihren BX7? Sie bestellen ihn einfach im Internet. Und wer macht dann den Service? Dazu kooperiert Borgward mit der Kette A.T.U. und nutzt so ressourcenschonend bestehende Strukturen, um sich auf dem deutschen Markt zu etablieren. Qualitativ und fahrdynamisch erhält man ein gutes Paket, sofern man es gemütlich mag. Eine Elektro-Version soll noch nachgeschoben werden, weitere Modellfamilien folgen ebenfalls. Klingt, als hätten sie bei Borgward einen Plan.

GLE, E-Pace und RAV4

Mein SUV-Sieger ist der neue Mercedes GLE. Das hat auch optische Gründe. Endlich hat hat das Auto wieder ein harmonisches Design und sieht nicht mehr so zusammengestöpselt aus wie die beiden Vorgängergenerationen. Es hat außerdem Platz, viel Platz. Und noch mehr Technik, zum Beispiel ein 48-Volt-Mildhybridsystem mit integrierter Karosserieschaukel-Unterdrückung. Natürlich bekommt der neue GLE das MBUX-Infotainment mit zwei 12,3-Zoll-Bildschirmen, und zwar ergänzt mit einigen Neuerungen wie der Gestensteuerung. Besonders lobenswert finde ich die verbesserte Offroad-Kompetenz, deren extremste Ausprägung der Freifahrmodus ist, bei dem sich die Karosserie so oft anhebt und absenkt, bis sich das Auto freigeschaukelt hat. Auf so eine Idee musst du als Ingenieur erst mal kommen!

Silber geht für mich an den Jaguar E-Pace. Warum? Weil er nicht perfekt ist, das auch gar nicht sein will. Das Platzangebot? Eingeengt. Der Kofferraum? Kleiner als bei der Konkurrenz. Die Übersicht? Welche Übersicht! Der Fahrkomfort? Nun ja, geht so. Aber das passt schon so – ein Jaguar ist schließlich nicht dazu da, es allen recht zu machen. Dafür ist er ein echtes Fahrerauto, was nicht nur das fahrerorientierte Cockpit verdeutlicht. Er hat auf Wunsch Allradantrieb, geht agil um Kurven und hat starke Motoren. Und auch die happigen Preise sind ziemlich Jaguar-like.

Auf Platz drei liegt der neue RAV4, der aus meiner Sicht exemplarisch dafür steht, was bei Toyota derzeit richtig läuft. Erstens: Das Styling passt endlich wieder. Der RAV4 schmeißt nicht mehr beliebig alle Design-Trends zusammen wie viele Toyotas zuvor, sondern zeigt eine charakterstarke, zeitlose und eigenständige Linie, die auch noch modern aussieht. Und zweitens: Ich gehöre wahrlich nicht zu den Diesel-Verteuflern und finde es trotzdem gut, dass der RAV4 ohne Selbstzünder auf den Markt kommt. Toyota hat sich nun mal auf den Hybrid als Antrieb der Wahl festgelegt und zieht das eisern durch. Das ist die Art Konsequenz, die ich mag – deshalb ist der Treppchenplatz des RAV4 hochverdient.

Mercedes G, Volvo XC40, Suzuki Jimny

Platz 1: Mercedes G

So muss ein neuer Mercedes G aussehen: Wie ein Mercedes G eben. Außen auf den zweiten Blick vom Vorgänger zu unterscheiden, innen komplett modernisiert. Keine Kompromisse mehr bei der Innengestaltung, auch die Fahrdynamik entspricht nun nicht mehr der eines gewaltig übermotorisierten Lastwagens. Würde ich kaufen, wenn er nicht so viel kosten würde wie ein mittelgroßes Häuschen auf dem Land.

Platz 2: Volvo XC40

So muss ein modernes Kompakt-SUV aussehen: eigenständig, zweckmäßig und robust. Volvo hat es hinbekommen, das Familiengesicht subtil so zu verändern, dass der XC40 genau in die Reihe mit XC60 und XC90 passt, ohne wuchtig-wichtig daherzukommen. Wer mag, bekommt den Lack zweifarbig oder oranges Filz in den Türablagen, dazu Assistenz und Infotainment aus den höheren Klassen. Könnte meiner sein, wenn ein Kompakt-SUV Teil meiner Lebensplanung wäre.

Platz 3: Suzuki Jimny

So muss ein neuer Suzuki Jimny aussehen: Wie ein zu heiß gewaschener Mercedes G. Dass er nicht so viel anders fährt wie der Vorgänger, liegt daran, dass er technisch im Grunde ganz der alte ist. Macht nichts, dafür ist der Jimny günstig und geländegängig. Eine Kombination, die bei Suzuki Tradition hat und mich überlegen lässt, ob ich nicht dringend etwas Geländegängiges brauche, um endlich einen vernünftigen Kaufgrund für einen Jimny zu haben.

Rolls-Royce Cullinan, Bentley Bentayga Hybrid, Jeep Grand Cherokee Trackhawk

Rang eins: Wenn schon groß, dann richtig. Und nicht nur richtig lang, sondern auch richtig teuer. Da ich zudem gern höher einsteige, kommt mir der teuerste SUV der Welt namens Rolls-Royce Cullinan gerade recht. Hinzu kommt eine unnachahmlich leise aber dennoch brachiale Beschleunigung, purer Luxus und die bösen Blicke der Prius-Fahrer, die ich dank Laser-Licht-Technologie auch schon aus 600 Metern Entfernung sehen kann. Mit dem 5,34 Meter-Giganten lässt es sich im Zweifel auch prima in der zweiten Reihe parken, da sich bestimmt kein Abschleppunternehmer wagt, den mindestens 315.000 Euro teuren (in meiner individualisierten „bespoke“ Wunschausstattung weit über 500.000 Euro) 2,7-Tonner an den Haken zu nehmen. Und die Knöllchen? Kommen ins private RR-Sammelalbum.

Rang zwei: Understatement ist mir privat ja schon ein bisschen wichtig. Besonders, weil dadurch die Wahrscheinlichkeit steigt, an der nächsten Ampel in völlig derangierte, weil überraschte Gesichter der Sprint-Gegner zu gucken. Möglich ist dies mit einem auf den ersten Blick recht normalen SUV von Jeep. Na gut, Kenner dürften den 710 PS starken Jeep Grand Cherokee Trackhawk auf Anhieb erkennen. Für die meisten schaut er jedoch einfach nur wie ein leicht aufgehübschtes Soccer-Mom-Car aus.

Rang drei: In meine Top 3 gehört natürlich auch ein Hybrid. Da bietet sich doch glatt der Bentley Bentayga an! Mit 462 PS ein wenig untermotorisiert versprechen die Briten einen Spritverbrauch von 3,2 Litern! Ob die nun wirklich erst nach 100 oder bereits nach 50 oder zehn Kilometern verbrannt sind, ist doch egal. Und nein, ich werde nach dem ersten Tankstopp nicht nachrechnen, ob das wirklich stimmt. Denn andere Hybridfahrer schwadronieren am Stammtisch doch auch nur von den Soll- und nicht von den Ist-Werten ihrer Umweltretter-Mobile – und die Erde ist schließlich ´ne Scheibe! Dafür habe ich mit 700 Newtonmetern unfassbaren Öko-Spaß – ätsch bätsch.

VW T-Cross, Audi e-tron, BMW X7

Platz eins: Dafür, dass er das Polo-SUV sein soll, ist er ziemlich groß und bietet richtig viel Platz: der VW T-Cross. Die Insassen genießen eine überdurchschnittlich gute Rundumsicht und dank einer ähnlich guten Ausstattung, mehr Platz fürs Gepäck und ein bisschen mehr Power macht der neue T-Cross in der Basisausstattung dem in die Jahre gekommenen Golf das Leben schwer. Außerdem ist das SUV in der Basis etwas günstiger als der Einstiegsgolf – der Kompakte wird den Abstand erst wieder in der achten Generation (wird 2019 vorgestellt) vergrößern können.

Zweiter Platz: Rein elektrisch unterwegs und immer mit dem Hang, soviel wie möglich Energie, soll der Audi e-tron eine alltagstaugliche Reichweite schaffen. Es ist nicht nur Zeit, dass ein deutscher Hersteller mal dem Tesla Model X ein konkretes Modell entgegenhält. Der e-tron gefällt auch mit seinem üppig dimensioniertem Fond und seiner Bremse. Diese fühlt sich dank Brake-by-Wire und Gegenkraft-Simulator wie bei einem herkömmlichen Verbrenner an, der typische störende Übergang zwischen rekuperierendem und hydraulischem Bremsen entfällt. Boots-, Wohnwagen- und Pferdebesitzern dürfte zudem die maximale Anhängelast von 1.800 Kilogramm gefallen.

Dritter: Wer den BMW 7er schon immer als SUV haben wollte, der ist mit dem neuen X7 gut bedient. Das riesige SUV macht mit den beiden aufpreispflichtigen Einzelsitzen in Reihe zwei am meisten Spaß, weil diese Sitze denen in Reihe eins in fast nichts nachstehen (fast, weil es die Massagefunktion nur für die Vordersitze gibt). Außerdem setzt die stylisch moderne Innenraumgestaltung Maßstäbe – Konkurrenten wie der Mercedes GLS können da aktuell nicht mithalten. Fahren dürfte mit dem X7 dank kräftiger Motoren, Allradantrieb, adaptiven Dämpfern und optionaler Hinterachslenkung richtig Spaß machen.

Audi Q8, Porsche Cayenne Turbo, VW Touareg

Platz eins: Audi hat es also endlich geschafft, was Mercedes mit dem GLE Coupé und BMW mit dem X6 schon vor Jahren vorgemacht haben: Ein SUV-Coupé auf den Markt gebracht. 2018. In Zeiten von CO2 und NOx und der allgemeinen Verteufelung von schwergewichtigen SUV. Seis drum. Audi hats gut gemacht. Die Form klassisch, das Styling böse, die Message klar: „Ich bin da!“ Und dazu kann der Q8 auch noch fahren. Trotz seiner 2.271 Kilo ist er überraschend handlich, je nach Federung sogar komfortabel – und in Sachen Multimedia so modern wie seine beiden Konkurrenten zusammen.

Platz zwei: Gerne würde ich noch ein SUV-Coupé aufs Treppchen stellen. Aber der Cayenne als Coupé kommt erst 2019. Der ist dann schon mal vorgemerkt. Also bleibt auf Rang zwei der neue Porsche Cayenne Turbo. Warum? Ich zähle auf: Sieht aus wie ein Porsche, fährt wie ein Porsche; V8, 286 km/h, 3,9 Sekunden auf Tempo 100, Wolfram-Carbid-Bremsscheiben, „Air Brake“, 21 Zoll Räder. Das müsste doch reichen und mir ist es so was von egal, dass man diese Urgewalt nur auf die STRASSE bringt und nicht auf den Feldweg.

Platz drei: Ja, und noch ein Modell aus dem VW-Konzern. „Mit so was fährt man nicht ins Gemüse“, schreibt mein Kollege Torsten Seibt. Und Recht hat er. Volkswagen hat den Touareg nicht zu dem gemacht, was er nun in der dritten Generation ist, nein, die Kunden haben es so gewollt. Und die wollen keinen starrachsigen Geländegänger, keine handfeste Geländetechnik, die wollen hoch sitzen, komfortabel reisen und mal ´ne Bordsteinkante mitnehmen. Insofern alles richtig gemacht, zumal der Touareg durchaus im nicht allzu geländigem Gelände noch ein gute Figur macht.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/erlkoenig/suv-top3-redaktion-jahresrueckblick/