VW erstattet Selbstanzeige — Porsche 911 mit zu hohem Verbrauch

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ hat Volkswagen wegen zu hoher Verbrauchswerte beim Porsche 911 Selbstanzeige erstattet.

VW hat am Donnerstag (31. Januar 2019) Selbstanzeige beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) erstattet, berichtet der Spiegel. Grund sind zu hohe Verbrauchswerte des Porsche 911 aus den Baujahren 2016 und 2017. VW wird auch die amerikanische EPA (Environmental Protection Agency, deckte 2015 den VW-Diesel-Skandal auf) und das CARB (California Air Resources Board) über die Mehrverbräuche informieren. Einen Grund für die erhöhten Verbräuche nannte Porsche laut Spiegel bisher nicht. Allerdings will der Spiegel aus VW-Managementkreisen erfahren haben, dass für die Verbrauchsmessungen auf dem Rollenprüfstand ein falscher Luftwiderstandswert verwendet wurde – bei solchen in geschlossenen Räumen durchgeführten Tests wird der Luftwiderstand rechnerisch simuliert. Die Stärke der Auswirkungen des falschen Luftwiderstandes soll jetzt durch weitere Messungen ermittelt werden.

Laut Spiegel hat VW das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) über die Selbstanzeige informiert – Porsche-Chef Oliver Blume soll bereits mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) über den Sachverhalt gesprochen haben. Porsche wolle die folgenden Untersuchungen nach eigener Aussage „in enger Abstimmung mit den Behörden“ fortsetzen.

Strafen und Schadensersatzforderungen möglich

Sollten die ursprünglich angegebenen Verbrauchswerte deutlich unter den tatsächlichen Prüfstandverbräuchen liegen, könnte VW mit Geldstrafen belegt werden. Außerdem könnten Kunden Schadensersatzansprüche geltend machen oder sogar eine Rückabwicklung des Kaufvertrages verlangen. Zudem könnten laut Spiegel die Steuerbehörden wegen des mit einem Mehrverbrauch zwangsläufig einhergehenden erhöhten CO2-Ausstoßes nachträglich höhere Kfz-Steuern verlangen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/sportwagen/vw-selbstanzeige-porsche-911/

Mercedes V-Klasse (2019) — So schnell wie ein Fiat Abarth 500

Eine Großraumlimousine mit den Fahrleistungen einer kleinen italienischen Kult-Knallbüchse? Kann man jetzt haben – mit der modellgepflegten Mercedes V-Klasse und der neuen Topmotorisierung.

Mercedes rückt die V-Klasse näher an das aktuelle Erscheinungsbild der Marke. Die Großraumlimousine erhält eine überarbeitete Frontpartie mit größerem Lufteinlass und Rautengitter. Für die AMG-Line gibt es exklusiv den bekannten Diamantgrill. Dazu bieten die Schwaben vier neue Lackierungen an – Graphitgraumetallic, Selenitgraumetallic, Stahlblau und Hyazinthrotmetallic. Passendes Schuhwerk von 17 bis 19 Zoll gibt es ebenfalls neu dazu. Ansonsten ändert sich rein äußerlich nicht viel – aber es gibt am Heck einen neuen Schriftzug. Wer das Topmodell ordert, kann dort „300 d“ lesen. Mercedes stattet die modellgepflegte V-Klasse mit den Aluminium-Diesel-Vierzylindern der Familie OM 654 aus, die wir bereits aus der E-Klasse kennen.

500 Nm und Hinterradantrieb

In seiner stärksten Ausbaustufe leistet das Aggregat 239 PS und katapultiert den Van mit 500 Nm Drehmoment in nur 7,9 Sekunden auf Landstraßentempo. So schnell wie der oben genannte Abarth 500 und schneller als beispielsweise ein Suzuki Swift Sport. Nur mal zur Einordnung. Darunter rangiert der 250 d mit 190 PS und 440 Nm Drehmoment – beide Motoren werden mit dem 9G-Tronic-Automatikgetriebe kombiniert, treiben serienmäßig die Hinterräder an und können auch als Allrad 4Matic geordert werden.

„Wir haben uns für diese Motorenfamilie entschieden, weil wir damit dem Kundenwunsch nach mehr Leistung ebenso nachkommen können, wie künftigen Anforderungen mit Blick auf eine Euro 7-Norm. Die Abgasnachbehandlung ist hier auf dem aktuellsten Stand, die Motoren erfüllen derzeit Euro 6d-Temp“, erklärt Andreas Hasselwander, Leiter Entwicklung Mercedes Midsize-Vans.

Logieren wie in der Businessclass

Im Cockpit erkennt der Pilot ebenfalls die derzeitige Designsprache von Mercedes – Turbinen-Luftausströmer inklusive. Für alle, die sich gerne chauffieren lassen, sind die optionalen Luxussitze sicher das wichtigste neue Extra. Wie in der Businessclass eines Flugzeuges lässt sich das edle Gestühl in eine Liegeposition fahren und massiert, wärmt oder kühlt den Fahrgast bei Bedarf. Durch Cockpit schwingt sich ein ausladendes Dekoelement, das wahlweise in Karbon-Optik, Ebenholz, Klavierlack oder Aluminium erhältlich ist. Sechs Polsterungen für die Sitze bietet Mercedes an, ohne dabei einen allzu progressiven Weg zu beschreiten. Farblich rangieren alle Ausführungen im Beige- oder Schwarz-Bereich – neu ist das Nappa-Polster „Tartufo“.

Bei den Assistenzsystemen legt Mercedes ebenfalls nach und bietet nun auch für die V-Klasse den aktiven Bremsassistenten und den Fernlichtassistenten an. Mindestens 36.990 Euro müssen Sie für die Neuauflage des Vans investieren, bestellen können Sie ab März 2019. Wer noch ein bisschen länger Geduld hat, könnte sich auch rein elektrisch auf den Weg machen. Auf dem Genfer Autosalon gibt der EQV einen Ausblick auf die emissionsfreie V-Klasse.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/mercedes-v-klasse-van-2019/

„Best Cars 2019“ große SUV und Geländewagen — Mercedes G-Klasse schafft den Hattrick

Die auto motor und sport-Leser haben auch 2019 wieder ihre „Best Cars“ gewählt. Bei den großen SUV gewinnt zum dritten Mal in Folge die Mercedes G-Klasse. Im Feld finden sich aber auch einige spannende Neuzugänge.

Schon in ihrem Auftreten gibt sich die Mercedes G-Klasse alle Mühe, unumstößlich zu wirken. Das scheint sich auf unsere Leser zu übertragen, denn nach 2017 und 2018 holt der kantige Geländewagen auch 2019 den Sieg mit 13,2 Prozent aller abgegebenen Stimmen. Was sich verändert hat, ist sein Sparringspartner im Kampf um die Krone. Während in den letzten Jahren der Audi Q7 schärfster Widersacher war, geht die Silbermedaille dieses Mal mit 9,2 Prozent der Stimmen an den BMW X5. Der Q7 stürzt dagegen regelrecht ab und landet auf dem zehnten Platz. Der tiefe Fall wird für die Ingolstädter aber durch die Drittplatzierung des brandneuen Q8 etwas abgefedert; überhaupt schafft es Audi mit vier Modellen in die Top 10 – das kann die Konkurrenz nicht parieren.

Jede Menge Neuzugänge

Neu im Feld sind neben Q8 und Audi E-Tron auch der Lamborghini Urus, der sein Debüt mit 1,7 Prozent der Stimmen auf Platz 15 gibt, der Hyundai Nexo (Platz 33), der Mercedes EQC (Platz 18), der Rolls-Royce Cullinan (Platz 38) und der Seat Tarraco (Platz 36). Die ersten zwölf Plätze sind allesamt in deutscher Hand. Erster Importwagen ist, wie in einigen anderen Kategorien auch, ein Alfa Romeo – in diesem Fall der Stelvio mit 2,8 Prozent der Stimmen. Weniger Veränderung als auf dem Siegertreppchen gibt es bei den Schlusslichtern. Ganz hinten rangiert der Ssangyong Rexton, davor der Renault Koleos und der Nissan Murano.

Wäre der Lamborghini Urus ein Pop-Song, dürfte ein Charteinstieg auf Platz zwei in der Importwertung als Hit-Garant aufgefasst werden. In der echten Welt wird der Luxus-SUV vermutlich ein etwas spitzeres Publikum ansprechen, mit 8,6 Prozent der Stimmen liegt er aber deutlich vor dem Drittplatzierten Volvo XC90 (7,6 Prozent). Den Nummer-1-Hit landet allerdings Alfa Romeo mit dem Stelvio. Eine kleinere Fangemeinde hat auch bei den Importen der Ssangyong Rexton, und landet auf dem letzten Platz.

Das Gesamtergebnis der Leserwahl „Best Cars 2019“ in der Klasse der großen Geländewagen/SUV finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/best-cars-2019-grosse-suv-mercedes-g-klasse/

„Best Cars 2019“ Sportwagen — Porsche 911 erneut König der Sportwagen

Die auto motor und sport-Leser haben auch 2019 wieder ihre „Best Cars“ gewählt. Bei den Sportwagen setzte sich einmal mehr der Porsche 911 durch. Dahinter folgten der Mercedes-AMG GT und BMW 8er.

Der Porsche 911 bleibt in der auto motor und sport-Leserwahl „Best Cars“ eine Macht. Wie schon im Vorjahr ließ der Zuffenhausener Sportler seinen Kontrahenten in der Kategorie G Sportwagen keine Chance. Der Elfer vereinte im Ranking der Sportwagen mehr als ein Viertel der Stimmen auf sich (28,8 Prozent).

Porsche 911 vor Mercedes-AMG GT

Wie im letzten Jahr blieb dem Mercedes-AMG GT nur die Rolle des ersten Verfolgers. Der Sportwagen brachte es in der Leserwahl auf 11,2 Prozent der Stimmen. Eine Veränderung gab es auf dem dritten Podestplatz, den sich dieses Mal der BMW 8er mit 10,6 Prozent der Stimmen schnappte.

Dem Audi R8 blieb der vierte Platz mit 5,5 Prozent. Knapp dahinter erreichte der BMW i8 die fünfte Position (5,4 Prozent) vor dem Ford Mustang (3,6 Prozent) und dem Bugatti Chiron (2,7 Prozent). Die Top 10 komplettierten der Alpine A110 (2,6 Prozent), Lamborghini Aventador (2,4 Prozent) und Ferrari 812 Superfast (2,3 Prozent).

Alpine A110 Sieger der Import-Wertung

In der Import-Wertung ging es sehr knapp zu. Hier triumphierte in der Leserwahl „Best Cars“ der Alpine A110 mit 8,8 Prozent. In dem engen Rennen musste sich das Jaguar F-Type Coupé mit Rang zwei begnügen (7,2 Prozent). Mit 7,1 Prozent auf dem dritten Platz finden sich gleich drei Import-Sportwagen wieder: Aston Martin Superleggera, Bugatti Chiron und Lamborghini Aventador. Dem Ferrari 812 Superfast blieb die sechste Position mit 7,0 Prozent der Stimmen vor dem Ferrari 488 GTB (6,1 Prozent) und dem Aston Martin DB11 (5,4 Prozent) sowie dem McLaren 720S (4,0 Prozent). Den zehnten Rang belegte die Chevrolet Corvette mit 3,9 Prozent.

Das Gesamtergebnis der Leserwahl „Best Cars 2019“ in der Klasse der Sportwagen finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/best-cars-2019-sportwagen/

International Paul Pietsch Award 2019 — Vodafone gewinnt für sein 5G-Engagement

Der International Paul Pietsch Award 2019 geht an Vodafone für deren Engagement, den zukünftigen Mobilfunk-Standard 5G fit fürs autonome Fahren zu machen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Porsche und das Aachener Elektroauto-Startup e.GO.

So konsequent wie kaum ein anderer Netzbetreiber entwickelt Vodafone an der Technik, die selbstfahrende Autos vernetzt. Unter anderem hierfür eröffnete Vodafone 2018 in Düsseldorf ein Test-Labor, in dem verschiedene Unternehmen und Start-Ups schon heute bei 5G zusammenarbeiten können. Das schnellste Handy-Netz nützt nämlich nichts, wenn Antennen, Sender oder andere Komponenten nicht kompatibel sind oder wenn der Verbindungsaufbau länger dauert als unbedingt notwendig.

Hochdruck-Laden bei Porsche, bezahlbare E-Autos von e.GO

5G kommt theoretisch auf eine Latenzzeit von einer Millisekunde, was vom Menschen nicht mehr als Verzögerung wahrgenommen wird. Wie sich hochauflösende Straßenkarten für autonome Fahrzeuge in Echtzeit aktuell halten lassen, erforscht Vodafone zusammen mit Kartenspezialist Here. Mittels Datenraten von zehn Gigabit pro Sekunde lassen sich über 5G selbst umfangreiche Karteninhalte in kürzester Zeit aktualisieren.

Zweiter Platz: Mit der 800 Volt-Technik revolutioniert Porsche das Laden von Elektroautos. Dank 350 kW Ladeleistung „tankt“ der Porsche Taycan 100 Kilometer Reichweite in nur drei Minuten, was seine Alltagstauglichkeit deutlich erhöht. Die langen Ladezeiten gelten als eines der Haupthemmnisse für die Akzeptanz der Stromer.

Dritter Platz: Dass E-Autos durchaus bezahlbar sein können, beweist e.GO, die in Aachen Batterie-Fahrzeuge ab 15 000 Euro entwickeln und bauen.

Der International Paul Pietsch Award 2019 wurde am Donnerstag, 31. Januar 2019, im Rahmen der Siegerehrung „Best Cars 2019“ im Internationalen Congresscenter Stuttgart überreicht.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/international-paul-pietsch-award-2019-fuer-vodafone/

„Best Cars 2019“ Vans — VW Multivan vor Mercedes V-Klasse

Die auto motor und sport-Leser haben auch 2019 wieder ihre „Best Cars“ gewählt. Bei den Vans gewinnt der VW Multivan, Importsieger ist der Renault Espace.

Bei den Vans wiederholt sich das Ergebnis vom vergangenen Jahr – mit einer Ausnahme. Der VW Multivan wird Erster, die Mercedes V-Klasse Zweiter und der BMW 2er Active Tourer/Gran Tourer Dritter – alles wie im vorigen Jahr. Auch die Stimmenanteile ähneln sich: Der Multivan holt etwa ein Drittel der Stimmen, die V-Klasse rund 18 Prozent und der 2er knapp zehn Prozent.

Importsieger Renault Espace

Für Abwechslung zum Vorjahr sorgt die Importwertung. Wobei der Sieger hier zumindest dem Namen nach ein alter Bekannter ist: Der Renault Espace gewinnt die Importwertung in der Kategorie Vans nicht zum ersten Mal bei der Leserwahl Best Cars. Das französische Raumkonzept verweist den Vorjahressieger Seat Alhambra allerdings recht knapp auf den zweiten Platz: Es steht 18,4 zu 18,0 Prozent in der Importwertung. In der Gesamtwertung steht der Renault Espace mit 1,8 Prozent der Stimmen auf Rang zehn. Zur Erklärung: Die Leser können einen Gesamtsieger und einen Importsieger wählen. In der Gesamtkategorie können Leser unter allen Autos wählen, auch die Importeursautos sind dort selbstverständlich dabei.

In der Importeurswertung kommt der Peugeot Traveller auf den zweiten Platz. Er liegt mit 6,9 Prozent der Stimmen vor dem vierplatzierten Toyota Prius Plus, der sechs Prozent erhält. In der Gesamtwertung wiederum liegt der Toyota auf dem 14. Rang und damit vor dem Peugeot, der zusammen mit seinem Markenbruder Rifter auf Platz 20 steht.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/leserwahl-best-cars-2019-kategorie-l-vans/

„Best Cars 2019“ Kompakt-SUV — Audi Q3 schlägt BMW X2

Die auto motor und sport-Leser haben auch 2019 wieder ihre „Best Cars“ gewählt. In der Klasse der Kompakt-SUV gewinnt der Audi Q3 mit knappem Vorsprung vor dem BMW X2 und dem VW Tiguan. Die Importwertung geht an Jaguar.

Das Bayern-Derby ging in diesem Jahr ziemlich knapp aus: Mit 0,5 Prozent Vorsprung bei den Stimmen der „Best Cars“ Leserwahl 2019 holte sich Ingolstadt den Pokal und verwies München auf Platz zwei: 14,4 Prozent für den Audi Q2 bedeuteten den Klassensieg vor dem BMW X2. Komplettiert wird das Podium mit einem Modell aus dem Norden: Der VW Tiguan fährt auf den dritten Rang vor. Unter den Top 10 der Gesamtwertung fahren auf den Plätzen sieben bis neun gleich vier Importmodelle nach vorne.

Jaguar E-Pace gewinnt Import-Wertung

In der zweiten Abstimmung, bei denen die auto motor und sport-Leser ihre Favoriten unter den Importmodellen bestimmen konnten, gewinnt in diesem Jahr ein Jaguar. Denkbar knapp mit 0,3 Prozentpunkten Vorsprung geht der Jaguar e-Pace als beliebtestes Kompakt-SUV durchs Ziel. Der Zweitplatzierte wird es verschmerzen, denn er kommt aus der Familie: Rang zwei geht an den Range Rover Evoque. Der Skoda Karoq ist das dritte Modell auf dem Treppchen. Bemerkenswert ist außerdem das gute Abschneiden des Suzuki Jimny, den über sechs Prozent der Leser favorisierten und ihm deshalb Rang fünf in der Import-Gesamtwertung bescherten.

Das Gesamtergebnis der Leserwahl „Best Cars 2019“ in der Klasse kompakte Geländewagen/SUV finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/best-cars-2019-kompakt-suv-audi-q2-schlaegt-bmw-x2/

„Best Cars 2019“ Minicars — VW Up siegt vor Abarth und Opel

Die auto motor und sport-Leser haben auch 2019 wieder ihre „Best Cars“ gewählt. In der Klasse Minicars holte sich der VW Up den Sieg vor dem Abarth 595/695 und dem Opel Adam den Sieg.

Bei den Minicars gab es einen eindeutigen Sieger: 23,9 % aller Teilnehmer votierten für Volkswagens Kleinsten, den VW Up. Auf den Zweitplatzierten, den Abarth 595/695, entfielen 18,3 % der Stimmen. Damit tauschte er mit dem letztjährigen zweit- und diesmal drittplatzierten Opel Adam die Positionen. Der Rüsselsheimer reiht sich mit 14,1 % auf dem dritten Rang ein. Ab Platz vier, den das Smart-Duo Fortwo und Forfour belegt, wird es einstellig (9,5 %). Fiat 500 und Ford Ka+ komplettieren die Top Sechs.

Abarth siegt in der Importwertung

Die Importwertung bei den Minicars dominieren die Modelle aus dem FCA-Konzern. Mit 30,6 % aller Stimmen siegt der Abarth 595/695 überlegen vor seinem Basismodell, dem Fiat 500 (17,0 %). Mit 13 % folgt der Skoda Citigo auf Platz drei. Hinter den Podesträngen geht es eng und asiatisch zu. Kia Picanto und Toyota Aygo belegen mit je 5,4 % die Plätze vier und fünf, der Hyundai i10 folgt mit 4,4 % auf dem sechsten Platz.

Einträchtiges Beisammensein auch am Ende des Feldes: Das Elektroauto-Trio Citroën C-Zero, Mitsubishi EV, Peugeot Ion und Suzuki Celerio belegte auch im vergangenen Jahr die letzten Plätze.

Das Gesamtergebnis der Leserwahl „Best Cars 2019“ in der Klasse der Minicars finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/leserwahl-best-cars-2019-ergebnisse-minicars/

„Best Cars 2019“ Cabrios — Porsche 911 vor BMW Z4 und Mercedes-AMG GT Roadster

Porsche holt sich bei „Best Cars 2019“ in der Kategorie Cabrio mit dem offenen 911 den ersten Platz: 13,6 Prozent der Stimmen pushen den Sportler ganz nach oben.

Minimalistische Zweisitzer haben es nicht in das Spitzentrio geschafft: Auf Platz 2 mit 10,1 Prozent der Stimmen fährt der neue BMW Z4 und auf Platz 3 landet der Mercedes-AMG GT Roadster mit 8,4 Prozent.

Mazda unter den Top 10

In die Phalanx der deutschen Cabrios bricht Mazda mit dem Mazda MX-5. Der kleine japanische Sportler landet mit 4,3 Prozent der Stimmen auf Platz 8. Direkt hinter dem Mazda geht es deutsch weiter: Auf Platz 9 landet der Mercedes SL mit 3,7 Prozent der Stimmen, auf Platz 10 die Cabrio-Version des BMW 4er.

Zwei Engländer und ein Japaner landen gemeinsam auf Platz 42, für den 0,2 Prozent der Stimmen nötig waren: Lotus Exige Roadster, Morgan Aero 8 und Nissan 370 Z Roadster.

Bei der Importwertung brilliert der Mazda MX-5 mit 13,1 Prozent, den zweiten Platz heimst der Aston Martin DB11 Volante mit 9,2 Prozent ein und auf dem dritten Platz landet das Jaguar F-Type Cabrio mit 8,9 Prozent der Stimmen.

Das Gesamtergebnis der Leserwahl „Best Cars 2019“ in der Klasse der Cabrios finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/best-cars-2019-cabrios-ergebnisse/

„Best Cars 2019“ Kleinwagen — VW Polo ist das Maß aller Kleinwagen

Die auto motor und sport-Leser haben auch 2019 wieder ihre „Best Cars“ gewählt. In der Klasse Kleinwagen konnte sich der VW Polo durchsetzen. Es folgen der Audi A1 und der BMW i3.

Der VW Polo holt sich mit einem Stimmanteil von 23,1 % in der Leserwahl „Best Cars 2019“ den Titel in der Kategorie Kleinwagen. Der schärfste Verfolger hört auf den Namen Audi A1 und konnte 21,8 aller Stimmen auf sich vereinigen. Bereits klar abgeschlagen, fährt der BMW i3 mit 13,1 % aller Stimmen auf Rang drei in der Kategorie Kleinwagen ein.

Mini gewinnt die Importwertung deutlich

Auf den weiteren Plätzen folgen der Mini, der Ford Fiesta und der Skoda Fabia. Komplettiert werden die Top 10 in der Kategorie Kleinwagen durch die Modelle Alfa Romeo Mito, Opel Corsa, Seat Ibiza und Renault Zoe.

Im Gesamtergebnis am Podest noch vorbei geschrammt landet der Mini in der Importwertung klar auf Rang eins. Ein Stimmanteil von 30,1 % beschert dem bayerischen Briten eine satten Vorsprung vor dem Skoda Fabia, der sich mit 12,7 % aller Stimmen den zweiten Platz der Importwertung bei der Leserwahl „Best Cars 2019“ in der Kategorie Kleinwagen sichert. Dritter wurde mit 10,1 % bereits deutlich abgeschlagen der Seat Ibiza, vor dem Alfa Romeo Mito, dem Renault Zoe und dem Hyundai i20.

Das Gesamtergebnis der Leserwahl „Best Cars 2019“ in der Klasse der Kleinwagen finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/leserwahl-best-cars-2019-ergebnis-kleinwagen/

„Best Cars 2019“ Luxusklasse — Porsche Panamera holt den Sieg

Die auto motor und sport-Leser haben auch 2019 wieder ihre „Best Cars“ gewählt. In der Luxusklasse holte sich der Porsche Panamera den Sieg vor dem Audi A8 und der Mercedes S-Klasse.

Konnte im Vorjahr noch der BMW 7er den Sieg in der Luxusklasse einfahren, so muss sich der luxuriöse Bayer bei der Leserwahl 2019 mit dem vierten Rang begnügen. Ganz oben auf dem Siegertreppchen steht mit 17,5 % der neue Porsche Panamera. In der Lesergunst mit jeweils 12,9 % gleichauf stehen gemeinsam auf dem zweiten Rang der Audi A8 und die Mercedes S-Klasse.

Den fünften Platz in der Rangliste hat sich der neue Mercedes-AMG GT 4-Türer geholt. Direkt dahinter steht mit dem aston Martin Rapide S der erste Luxusliner, der nicht von einem deutschen Hersteller stammt.

Aston Martin gewinnt Importwertung

Entsprechend sichert sich der elegante Brite auch den Titel in der Importwertung der Luxusklasse. Hier kann der Rapide S das Tesla Model S sowie den Bentley Continental GT hinter sich lassen. Auf den weiteren Plätzen bei den Importmodellen folgen der Maserati Quattroporte, der Jaguar XJ sowie der Rolls-Royce Phantom.

Das Gesamtergebnis der Leserwahl „Best Cars 2019“ in der Luxusklasse finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/best-cars-2019-ergebnisse-luxusklasse/

„Best Cars 2019“ Obere Mittelklasse — BMW 5er vor Audi A6 und Mercedes E-Klasse

Die auto motor und sport-Leser haben auch 2019 wieder ihre „Best Cars“ gewählt. Die Obere Mittelklasse gewinnt der BMW 5er vor Audi A6 und Mercedes E-Klasse, Importsieger ist der Volvo S90/V90.

Sie haben eine große Bedeutung für die Automobilhersteller: Die Fahrzeuge der Oberen Mittelklasse gelten als Prestigeträger. Bei der diesjährigen auto motor und sport-Leserwahl bleibt die Reihenfolge wie im Vorjahr. BMW gewinnt mit dem 5er vor Audi mit dem A6 und Mercedes mit der E-Klasse.

Der Erstplatzierte gewinnt die Kategorie deutlich und zum wiederholten Mal: Der BMW 5er kommt auf 27,5 % Zustimmung. Es ist sein 24. Sieg bei den Best Cars. Der Zweit- und Drittplatzierte liegen dieses Jahr eng beieinander: Der Audi A6 kommt auf 14,6 % und liegt damit gerade mal ein Zehntel vor der Mercedes E-Klasse, die 14,5 % erreicht. Im vergangenen Jahr war die Reihenfolge noch umgekehrt, da hat der Modellwechsel beim A6 offensichtlich das Ergebnis beeinflusst. Auf den Plätzen vier und fünf folgen mit dem Audi A7 Sportback (11,9%) und dem Mercedes E-Klasse Coupé (6,1%) zwei Variationen des Coupé-Themas.

Importsieger Volvo V90/S90

Eindeutiger Sieger der Importwertung ist wie im Vorjahr der Volvo S90/V90, der in der Gesamtwertung mit 4,5% auf den sechsten Platz kommt und in der Importwertung 30,5% erreicht. Auf den Plätzen zwei und drei in der Importwertung folgen Maserati Ghibli (21,4%) und Jaguar XF (19,4%). Der Jaguar hat im Vergleich zum Vorjahr Zustimmung und einen Platz verloren.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/leserwahl-best-cars-2019-obere-mittelklasse-ergebnisse/

Skoda Karoq: Neues Basismodell für das Kompakt-SUV

Bislang gab es den Skoda Karoq nur mit relativ üppiger Ausstattung. Nun wird ein etwas kargeres Basismodell nachgeliefert – das den Einstiegspreis deutlich sinken lässt.

Skoda legt eine neue Basisvariante des Karoq auf. In der Ausstattung „Active“ gibt es das Kompakt-SUV nun mit dem 85 kW/115 PS starken Benziner und Frontantrieb ab 22.500 Euro. Bislang mussten für den tschechischen Cousin des VW Tiguan mindestens knapp 2.000 Euro mehr gezahlt werden – dafür gab es bei gleichem Antrieb das höhere Trim-Niveau „Ambition“. Zur Ausstattung des neuen Einsteigermodells zählen unter anderem ein City-Notbremsassistent, Klimaanlage und Audiosystem.

Darüber hinaus erweitert Skoda das Antriebsprogramm für den Karoq. So ist der 110 kW/150 PS starke 2,0-Liter-Diesel nun nicht nur in Verbindung mit Allradtechnik, sondern auch mit Frontantrieb und manuellem Sechsganggetriebe zu haben (ab 30.040 Euro). Zudem rundet ein 2,0-Liter-Ottomotor mit 140 kW/190 PS, Allradantrieb und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe das Benzinerangebot nach oben hin ab (ab 36.420 Euro).

Nissan Qashqai: Neuer Top-Diesel mit Adblue-Reinigung

Im Sommer 2018 hat Nissan den 1.6 dCi beim Qashqai gestrichen. Jetzt kommt mit dem 1.7 dCi ein neuer Topdiesel, der deutlich mehr leistet und weniger Schadstoffe emittieren soll.

Zu Preisen ab rund 26.700 Euro ist Nissans SUV-Modell Qashqai ab sofort mit einem neuen 1,7-Liter-Topdiesel zu haben. Der 110 kW/150 PS und 340 Newtonmeter starke Selbstzünder ist Nachfolger für den bisherigen 1.6 dCi. Weiter im Angebot bleiben die im Herbst neu eingeführten Aggregate: ein 1.5 dCi mit 85 kW/115 PS sowie der Benziner 1.3 DIG-T in den Leistungsstufen 103 kW/140 PS und 117 kW/160 PS.

Der 1.7 dCi zeichnet sich unter anderem durch eine Adblue-Abgasreinigung aus und erfüllt damit die Grenzwerte der Abgasnorm Euro 6d-Temp. Der neue Motor ist mit Front- oder Allradantrieb verfügbar, zudem kann der Kunde zwischen einer Sechsgang-Handschaltung oder der Stufenlos-Automatik Xtronic wählen. Mit manuellem Getriebe und Frontantrieb sprintet der um 1,6 Tonnen schwere Qashqai 1.7 dCi in 9,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, maximal sind 192 km/h möglich. Den Normverbrauch gibt Nissan mit knapp unter fünf Liter an.

Mario Hommen/SP-X

Gebrauchtwagen-Check: Mitsubishi Outlander III

Weitgehend im grünen Bereich

Geräumig, sicher, günstig: Der Outlander III ist ein in mehrfacher Hinsicht interessanter Gebrauchtwagen. Mittlerweile gibt es Gebrauchtexemplare für rund 8.000 Euro. Manche fahren sogar elektrisch.

Ende 2012 schickte Mitsubishi die dritte Auflage des Outlander ins Rennen. Sein Design, so die PR-Verantwortlichen, folge der Botschaft „solide, sicher, eindeutig“. Doch ist der Japaner im Kern so solide, wie sein Äußeres verspricht? Nicht in allen Punkten, wie der TÜV-Report zeigt.

In Kurven bekommt der Outlander Schlagseite

Karosserie und Innenraum: Das abhängig vom Baujahr 4,66 bis 4,70 Meter lange SUV-Modell mit seinem recht kubisch wirkendem Korpus ist eine stattliche Erscheinung mit einem entsprechend großzügigen Raumangebot. In den ersten beiden Reihen reisen Passagiere kommod, den Aufenthalt in der optional dritten Reihe kann man hingegen nur Kindern auf kürzeren Strecken zumuten. Dafür bietet der sehr variabel nutzbare Fond einen geräumigen, 591 bis 1.742 Liter großen Gepäckraum. Im Fall der siebensitzigen Variante sind es 141 bis 1.613 Liter. Die Qualität der Materialien ist nicht immer Premium, die Ausstattung, wenn man denn eine höherwertige Version ergattert, modern. Die ersten Baujahre gelten als relativ laut innen, mit der Modellpflege 2015 wurde die Geräuschdämmung verbessert.

100% off

Motor und Fahrwerk: Bei den Antrieben ist die Auswahl recht überschaubar: Neben einem Zweiliter-Benziner und einem 2,2-Liter-Diesel mit jeweils 110 kW/150 PS gibt es alternativ noch eine Plug-in-Hybrid-Version, die auch längere Strecken rein elektrischen Fahrens erlaubt. Mit Abstand am häufigsten auf dem Gebrauchtmarkt anzutreffen ist der Benziner, den es allerdings wahlweise nur in Kombination mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe oder einer CVT-Automatik gibt. Während das manuelle Getriebe eine sechste Stufe vermissen lässt, kann das CVT mit unharmonischer Akustik nerven. Vom deutlich effizienteren Diesel, der mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder der recht häufig anzutreffenden, empfehlenswerten 6-Gang-Wandlerautomatik angeboten wird, finden sich ebenfalls in größerer Zahl gebrauchte Exemplare. Ausschließlich mit Automatik gibt es die vergleichsweise selten in Deutschland angebotene Hybridversion namens PHEV, die sich preislich übrigens deutlich oberhalb vom Diesel und Benziner bewegt. Dafür kann man mit dieser rein elektrisch und emissionsfrei fahren. Wer einen PHEV sucht und einen Kauf im Ausland nicht scheut, sollte sich in Holland umschauen, wo das Angebot an Hybriden deutlich größer als hierzulande ist. Während der Teilzeitstromer immer mit Allradantrieb kombiniert ist, gibt es für Diesel und Benziner optional die Kraftübertragung auf alle vier Räder.

Das Fahrwerk dürfte Freunde des flotten Kurvenstrichs eher abschrecken, wer es gelassener angeht, wird sich über eine ansonsten recht komfortable Abstimmung freuen.

Als Plug-in-Hybrid bietet der Outlander ein spezielles Kombiinstrument

Ausstattung und Sicherheit: Souveräne fünf Sterne hat EuroNCAP dem Outlander beim Crashtest verliehen. Auch die Liste der Assistenzsysteme kann sich sehen lassen. So gibt es Abstandstempomat, Unfallwarner, Kollisionsverhinderer und Spurhalteassistent. Allerdings finden sich aufgrund einer eigenwilligen Ausstattungspolitik von Mitsubishi diese Helferlein nur selten in älteren Gebrauchtexemplaren, denn das Fahrassistenzpaket gab es optional allein in Kombination mit der Topausstattung Instyle. Bei jüngeren Exemplaren heißen die attraktiven Ausstattungsversionen übrigens Plus oder Top. In den besseren Varianten bietet der Outlander auch Annehmlichkeiten wie ein Infotainmentsystem, Klimaautomatik, Lichtsensor, schlüsselloses Schließ- und Startsystem, Bluetooth-Freisprechanlage, Bedientasten am Lenkrad, Regensensor, Rückfahrkamera oder Start-Stopp-Automatik.

Qualität: Was die Mängelquote betrifft, bewegt sich der Outlander III knapp oberhalb des Segmentdurchschnitts. Gehäufter zeigen sich Ölverluste an Motor/Getriebe. Ältere Exemplare fallen durch erhöhten Verschleiß der Bremsscheiben und Problemen bei der Lenkung auf. Ein Mängelriese ist der Outlander aber definitiv nicht.

Fazit: Wer sich ein üppig dimensioniertes SUV zu überschaubaren Preisen wünscht, wird mit dem gebraucht schon ab rund 8.000 Euro angebotenen Outlander III kaum etwas falsch machen. Bei Exemplaren mit gehobener Laufleistung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Bremsen und Lenkung nach technischen Nachbesserungen verlangen. Doch ansonsten zeigt der Japaner ein recht robustes Naturell.

Mario Hommen/SP-X

Elektroauto-Angebot in Deutschland

Vom Spaßmobil bis zum Tesla-Jäger

So groß wie bei konventionellen Autos ist das E-Mobil-Angebot noch lange nicht. Trotzdem ist es schon jetzt durchaus bunt und vielfältig.

Die Zahl der Elektroautos auf dem deutschen Markt wächst stetig. Unter den mehr als 30 aktuelle Modellen sind einige besonders interessant. Eine Auswahl.

Der E-Golf ist die Stromvariante von Deutschlands Bestseller

Zum dran Gewöhnen: VW E-Golf
Neuartige Mobilität im Gewand des traditionellen Automobils – wer sich beim Umstieg auf das E-Auto möglichst wenig umstellen möchte, wählt Deutschlands Dauerbestseller in der E-Variante. Der Strom-Golf ist gewohnt durchdacht und gut gemacht, auch wenn leichte Schwächen wie die fehlende aktive Akkukühlung Vielfahrer nerven könnten. Allerdings ist der 100 kW/136 PS starke Kompakte ein Auslaufmodell, wird spätestens 2020 vom VW Neo abgelöst. Der ist zwar komplett neu konstruiert, dürfte vom Käufer aber in guter VW-Tradition ebenfalls recht wenig Umgewöhnung verlangen. Die Preise für den E-Golf starten bei 35.900 Euro, die Reichweite ist mit 231 Kilometern angegeben (WLTP).

Klein und günstig – der Renault Zoe ist ein praktisches E-Auto

Der Bestseller: Renault Zoe
Preiswert, schnell aufladbar, einfach in der Handhabung und auch noch durchaus ansehnlich – Renaults E-Kleinwagen Zoe ist nicht umsonst der beliebteste Stromer in Deutschland. Für die Stadt ist die schwächere Variante (68 kW/92 PS) mit kleiner Batterie (22 kWh) ideal, über Land lassen sich Überholvorgänge mit der stärkeren Ausführung (80 kW/108 PS) risikoloser und entspannter absolvieren. Beruhigend ist auch die größere Stromreserve (41 kWh), die für bis zu 316 Kilometer Fahrt ausreicht (WLTP). Die Preise starten bei 21.900 Euro zuzüglich Batteriemiete.

Der Nissan Leaf ist weltweit sehr erfolgreich – in Deutschland aber nur mäßig

Der Weltbestseller: Nissan Leaf
Was der Renault Zoe für Europa, ist der Nissan Leaf in globalem Maßstab: ein Erfolgsmodell für die Elektromobilität. In Deutschland konnte sich der mit Fokus auf den US-Markt entwickelte Kompakte nie wirklich durchsetzen, was nicht zuletzt an der gewöhnungsbedürftigen Optik liegen dürfte. Technisch gibt es bis auf die hier ebenfalls fehlende Batteriekühlung wenig zu meckern. Das Topmodell leistet 160 kW/217 PS und bietet eine Reichweite von 385 Kilometern. Das ist alltags- und autobahntauglich. Mit einem Preis zwischen 32.000 Euro und 46.500 Euro dürfte es der Nissan aber gegen VW Neo und Tesla Model 3 schwer haben.

Der Klassiker: Peugeot Ion/Citroen C-Zero
Die beiden Franzosen sind eineiige Zwillinge des Mitsubishi EV, der 2010 unter dem Namen i-MiEV das Elektro-Zeitalter startete. Alt, aber nicht veraltet, sind Ion und C-Zero mit einer Reichweite von 100 Kilometern (WLTP) und einer Leistung von 49 kW/67 PS reine Kurzstreckenautos für die Stadt. Im Gegenzug ist jedoch der Preis mit 21.800 Euro durchaus attraktiv. Als der mittlerweile hierzulande nicht mehr erhältliche Mitsubishi nach Europa kam, mussten Käufer noch rund 35.000 Euro investieren. Aber auch Ion und C-Zero sind Auslaufmodelle: Für das kommende Jahr werden die ersten eigenen Elektroautos der beiden PSA-Marken erwartet.

Die Modischen: Hyundai Kona Elektro/Kia E-Niro
Zeitgenössischerer Karosserie-Style, gepaart mit zukunftsträchtiger Technik – die Mini-Crossover Hyundai Kona Elektro und sein weitläufig verwandter Konzernbruder Kia e-Niro tragen die Elektromobilität in die Mitte der automobilen Gesellschaft. Mit einer Reichweite zwischen gut 300 und fast 500 Kilometern (WLTP) je nach Akku- und Motorvariante, ansprechenden Fahrleistungen und hoher Schnelllade-Tauglichkeit (bis 100 kW Ladeleistung) zählt das Duo aktuell zu den ausgereiftesten Angeboten jenseits der Premiumhersteller. Die Preise starten bei knapp 35.000 Euro.

Der Möchtegern-Revolutionär: Tesla Model 3
Der kalifornische Newcomer Tesla lässt die etablierten Autohersteller in Sachen E-Mobilität seit Jahren alt aussehen. Eroberte er mit Model S und Model X zunächst den Premiummarkt, soll das Model 3 auch Otto-Normalverbraucher ansprechen. Mit einem Startpreis von zunächst 58.000 Euro dürfte das allerdings nur eingeschränkt gelingen. Auch wenn eine Reichweite von 530 Kilometern (WLTP) und eine Leistung von 335 kW/456 PS ordentlich Gegenwert bieten. Ein wirklicher Revolutionär dürfte die Mittelklasselimousine aber erst mit den angekündigten Basisvarianten werden, die in Deutschland wohl knapp 40.000 Euro kosten werden.

Der Avantgardist: BMW i3
Wenn man der deutschen Autoindustrie vorwerfen will, beim E-Auto lange gepennt zu haben, muss man BMW davon ausnehmen. Mit dem komplett um den neuen Antrieb herum gebauten Kleinwagen i3 waren die Münchner 2013 in vielfacher Hinsicht Avantgarde – etwa mit Extrem-Leichtbau und neuartigen Vertriebsmodellen. Auch wenn der Schwung der Pionierjahre bei BMW mittlerweile versandet scheint, wurde der i3 über die Jahre sorgfältig frisch gehalten. Mittlerweile bietet er eine reisetaugliche Reichweite von bis zu 359 Kilometern (NEFZ) und bis zu 135 kW/184 PS Leistung. Die Preise für die Top-Variante sind mit mindestens 41.150 Euro für einen Kleinwagen allerdings gesalzen. Selbst das schwächere Basismodell mit kleiner Batterie kostet immer noch 37.550 Euro.

Das Spaßmobil: Citroen E-Méhari
Zunächst eher für die Fahrt an der Cote d’Azur entlang gedacht, ist der Citroen e-Méhari mittlerweile auch für unsere Breiten geeignet. Seit Anfang 2018 nämlich gibt es den elektrischen Strand-Buggy nicht nur als Cabrio, sondern auch Wunsch auch mit festem Dach. Gleichzeitig wurden moderne Sicherheitssysteme und Komfort-Extras wie eine Zentralverriegelung an Bord eingeführt. Ein ernsthaftes Alltagsauto ist aus dem Plastik-Mobil dadurch natürlich nicht geworden. Ein charmanter Hingucker und ein unkomplizierter Begleiter für die Freizeit ist der Viersitzer aber allemal. Die Preise für das 50 kW/68 PS starke Strandauto starten bei 25.270 Euro plus Batteriemiete, die Reichweite ist mit 195 Kilometern angegeben (NEFZ).

Der Tesla-Jäger: Audi E-Tron
Mit einem großen Elektro-SUV will Audi im Frühjahr die Jagd auf Emporkömmling Tesla starten. Der E-Tron ist dabei weniger ein Visionär als vielmehr ein passgenau auf das Model X gemünzter Eroberer. Die Rahmendaten sind entsprechend ähnlich: Der Allrad-Stromer verfügt über bis zu 300 kW/409 PS Leistung, fährt circa 400 Kilometer weit (WLTP) und kostet eine Stange Geld. Während es für den Tesla kaum Extras in der Preisliste gibt, ist der Optionskatalog des Audi ellenlang, so dass die 80.000 Euro Einstiegspreis sich mit leichter Hand auf sechsstelliges Model-X-Niveau bringen lassen. Auch wenn der E-Tron nicht der ganz große Wurf ist, dürften das gute Markenimage und die hochwertige Verarbeitung nicht nur Tesla-Verächter ins Autohaus ziehen.

Bremen Classic Motorshow 2019 — Die erste Oldtimer-Messe des Jahres

Die Bremen Classic Motorshow vom 1. bis 3. Februar 2019 ist ganz klassisch der erste Termin im Messe-Jahr der Oldtimer-Szene. In acht Hallen zeigen Hersteller, Händler, Clubs und private Anbieter Autos und Teile davon.

Vom 1. bis 3. Februar trifft sich die Oldtimer-Szene zur ersten Messe des Jahres. In den acht Hallen der Messe Bremen verkaufen Händler und private Anbieter Autos oder Teile dafür. Von 650 Ausstellern aus elf Nationen spricht der Veranstalter. Darunter sind etwa 100 Clubs. Gut 40.000 Besucher waren laut Messe Bremen 2018 da.

Club zerlegt Käfer – und baut ihn wieder zusammen

In Halle 5 zeigt die Sonderausstellung „Kombi-Nationen“ 12 Kombis, darunter einen nur 12-mal gebauten Aston Martin DB5 Shooting Brake – sozusagen die Kombiversion von James Bonds Dienstwagen. In derselben Halle zerlegt der 1. Käferclub Wolfsburg am Freitag einen Jubiläums-Käfer von 1986 in seine Einzelteile, um ihn mit originalen Teilen wieder aufzubauen. Bis Sonntagabend soll das Auto fertig sein.

V8-Movie-Stars und 40 Jahre VW T3

In Halle 6 stehen sechs Repliken berühmter Achtzylinder. Unter den „V8 Movie-Stars“ befindet sich unter anderem „Christine“ aus John Carpenters gleichnamigen Horrorfilm, in dem ein 1958er Plymouth Fury in Rage gerät, oder das „Blues Mobil“ aus „Blues Brothers“, ein Dodge Monaco von 1974„, schreibt der Veranstalter. Den 40. Geburtstag des VW T3 feiert die Messe mit einer Ausstellung in Halle 4. Sechs T3 stehen dort zum Verkauf, darunter ein schwimmfähiger Bus. Ein T3-Restaurator erklärt außerdem, worauf beim Kauf des letzten Heckmotor-Bullis zu achten ist.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/oldtimer/bremen-classic-motorshow-2019/

Autonome Autos — Kommunikation mit Fußgängern

Das Vertrauensverhältnis zwischen autonom fahrenden Autos und Fußgängern ist eine der Herausforderung für den Stadtverkehr der Zukunft. Piktogramme auf dem Boden könnten klare Signale geben,

Die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine ist nicht wirklich Neues. Eine Lampe am Backofen signalisiert das Erreichen der Zieltemperatur, ein rotes Lichtlein am Röhrenfernseher war Zeichen für den Stand-by-Modus. Menschen, die heute jede neue Nachricht auf ihrem Smartphone mit Tonsignalen angezeigt bekommen, ließen früher den Blackberry stets rot blinken und vibrieren, wenn eine E-mail eintraf.

Dieser Exkurs sei gestattet, um aufzuzeigen, dass man sich durchaus schnell an Signale und Zeichen gewöhnen wird, die den Menschen auch im Straßenverkehr der Zukunft begegnen werden.

Begegnet ein Fußgänger oder ein Radfahrer einem autonom fahrenden Auto, entfällt der Blickkontakt mit dem Fahrer. Die Passagiere im Fahrzeug sind nämlich vielleicht gerade mit einer Virtual-Reality-Anwendung oder einer Unterhaltung beschäftigt. Also muss das Auto mit seinem Umfeld kommunizieren. Während für die Kommunikation der Robocars untereinander der digitale Weg genutzt wird, dürften sich für den Kontakt mit Menschen auch hier optische Signale durchsetzen.

Internationaler Kommunikationsstandard

LED-Schriftzüge an der Fahrzeugfront wurden bereits gezeigt, können aber manchmal eine Sprachbarriere nicht durchdringen oder werden von Fußgängern, die auf das Display ihres Smartphones starren, nicht sofort registriert. Jaguar Land Rover hat jetzt ein neues, international verständliches System zur Kommunikation zwischen Menschen und selbstfahrenden Autos vorgestellt.

Eine Projektion von Balken auf der Straße zeigt an, was der Plan des Fahrzeugs ist. So können die Abstände zwischen den Balken variabel gestaltet werden. Bei einem Bremsvorgang werden sie immer enger, als ob sich ein virtueller Teppich zusammenschiebt. Beim Beschleunigen vergrößern sich die Abstände entsprechend. Die Fahrtrichtung bei einem Abbiegevorgang kann durch eine entsprechende Fächerung der Balken angezeigt werden.

Testlauf in Coventry

Die praxisnahe Erprobung der optischen Signale führt Jaguar mit den bereits vorgestellten autonomen Pods des Herstellers Aurrigo auf einer extra gebauten Straße im Raum Coventry durch. Die selbstfahrenden Kisten haben im vergangenen Jahr bereits künstliche Augen für einen direkten Blickkontakt und ein damit einhergehendes Vertrauensverhältnis zwischen Auto und Fußgänger erhalten.

Pete Bennet, Manager Future Mobility Research beim britischen Autobauer Jaguar Land Rover, sagt: „Mit den Testreihen wollen wir herausfinden, wie umfassend autonome Fahrzeuge Informationen mit Fußgängern teilen müssen, damit diese ihr Vertrauen gewinnen. Wie bei jeder neuen Technologie geht dem ein Lernprozess voraus. In Bezug auf autonome Fahrzeuge sollen Fußgänger sicher sein, zum Beispiel eine Straße gefahrlos überqueren zu können. Diese Grundlagenforschung bildet die Basis fortdauernder Entwicklungen zur Frage, wie intensiv autonome Fahrzeuge in Zukunft mit Menschen interagieren werden.“

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/jaguar-land-rover-kommunikation-autonome-autos/

Podcast „Übersteuern“ (Folge 1) — Tempolimit – Klimaschutz oder Unfug?

Wieder einmal gibt es Forderungen nach Tempo 130 auf Autobahnen. Auch auto motor und sport macht sich Gedanken darüber, was für und was gegen ein Limit spricht. Jens Dralle, Dirk Gulde und Sebastian Renz diskutieren das Thema.

Sebastian Renz: Es sieht so aus, als gebe es womöglich bald eine Ende des unbegrenzten Tempos auf deutschen Autobahnen. Dieses Mal wird ein Limit von 130 km/h gefordert, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Jens Dralle: Was mich bei der Tempo-Diskussion am meisten stört: Es geht ja nicht darum, dass alle mit 250 km/h über die Autobahn braten wollen. Ich empfinde es aber als angenehm, wo es möglich ist, mit einer höheren Geschwindigkeit – sagen wir, 160 – zu fahren. Und da hört man ja oft, dass man eh nicht so schnell fahren könne – wenn das so ist, was soll dann der ganze bürokratische Aufwand eines Limits überhaupt bringen? Schon das Handyverbot lässt sich nicht vernünftig überwachen, dabei wäre das ein viel wichtigerer Beitrag zur Sicherheit.

Sebastian Renz: Die Sicherheit ist ja immer ein Argument. Aber die Frage ist doch, ob sich zu schnelles Fahren in seiner größten Gefährdung wirklich auf der Autobahn abspielt. Ich erlebe das bei mir direkt vor der Tür ganz anders: Ich wohne in einer Spielstraße, die auch ein Schulweg ist. Und da fahren ständig Leute mit 30 oder 40 km/h durch. Das ist für mich und meine Familie eine viel reellere Gefahr von Geschwindigkeit.

Dirk Gulde: Aber an einer Zahl kommt man bei der ganzen Diskussion nicht vorbei: Auf unlimitierten Autobahnabschnitten kamen 2017 laut KBA 409 Menschen durch Tempounfälle ums Leben, fast 6000 wurden schwer verletzt. Dazu gibt es Untersuchungen, dass die Zahl der schweren Unfälle zwischen 9 und 30 Prozent zurückgehe, wenn auf ehemals unlimitierten Abschnitten ein Tempolimit eingeführt wird. Wie will ich nur einen zusätzlichen Todesfall wegen schnelleren Fahrens rechtfertigen? Das ist das Argument, bei dem ich nackt im Wind stehe. Man kann doch nicht sagen: Ein paar Verkehrstote mehr sind uns die unlimitierten Autobahnen wert. Gerade wenn man bedenkt, was für eine abgehobene ethische Diskussion beim autonomen Fahren konstruiert wird.

Jens Dralle: Absolut richtig. Darüber müssen wir in dieser Runde wohl nicht diskutieren. Aber es geht ja aktuell darum, dass der CO2-Ausstoß durch ein Tempolimit geringer würde. Dabei wird allerdings völlig außer Acht gelassen, wie dramatisch der Durchschnittsverbrauch der Autos in den letzten Jahren gesunken ist. Ausgewachsene Oberklasse-Limousinen mit aller Luxus- und Sicherheitsausstattung kommen mit sieben Litern pro 100 Kilometer aus. Dazu kommt ja, dass die mögliche CO2-Verringerung durch ein Tempolimit bei gerade mal 0,9 Prozent läge – wenn es überhaupt belastbare Zahlen dafür gibt.

Sebastian Renz: Die Studie, auf der die ganze Diskussion beruht, stammt von 1996. Je nachdem, wie man sie auslegt, kommt man auf eine Einsparung von 0,3 bis 9 Prozent – auf Basis der Verbräuche von 1996.

Dirk Gulde: Ich frage mich auch, wie die CO2-Reduktion durch ein Tempolimit überhaupt gemessen werden soll. Die Einsparungsvorgaben durch die EU – die 95 Gramm CO2 bis 2021 etwa – beziehen sich auf Normverbräuche, die in vorgegebenen Fahrzyklen ermittelt werden. Der individuelle Fahrstil spielt da gar keine Rolle. Ob die Leute wirklich langsamer fahren, wird dabei gar nicht berücksichtigt. Auf dem Papier könnte ein Limit also gar keine CO2-Verringerung bringen.

Jens Dralle: Ich glaube, es geht vor allem darum, das Auto generell einzubremsen. In Stuttgart versenken wir Milliarden dafür, dass der ICE zehn Minuten schneller in Ulm ist.

Sebastian Renz: Schnelleres Internet, schnellere Züge, schnellere Flugzeuge, all das wird immer gefordert und gefeiert. Wenn Autos schneller werden – meist ja ein Zeichen höherer Effizienz –, hat das gesellschaftlich nie denselben Stellenwert.

Jens Dralle: Ah, ich höre sie schon wieder, all diejenigen, die sagen, wir wollten damit doch nur die deutsche Autoindustrie protegieren. Die Japaner, Koreaner, Franzosen, die verkaufen auch alle schnelle Autos. Im Gegenzug exportieren die deutschen Hersteller ihre schnellen Autos praktisch ausschließlich in Länder mit Tempolimit. Eine der höchsten AMG-Quoten gibt es in Beverly Hills. Also, was bringt ein Tempolimit? Da sind wir wieder bei der Sicherheitsdebatte. Und da wäre es doch wichtig, die Zahl der Verkehrstoten in allen Geschwindigkeitsbereichen zu verringern, nicht ausschließlich bei den 5,6 Prozent, die bei den hohen Geschwindigkeiten ums Leben kommen. Ein Weg dazu könnte sein, mehr Assistenzsysteme verpflichtend in die Autos einzubauen – wie bei ABS und ESP. Das könnte überall die Unfallzahlen reduzieren.

Dirk Gulde: Ein Befürworter des Tempolimits könnte da aber entgegnen: Machen wir doch beides, Limit plus Assistenzsysteme, dann haben wir gleich einen doppelten Effekt.

Sebastian Renz: Laut einer DEKRA-Studie könnte die flächendeckende Einführung von Spurhalteassistent, Spurwechselwarner und Abstandstempomat die Unfallzahlen um 30 Prozent verringern. Das hätte einen viel größeren Effekt als ein Limit. Das soll keine Einzelschicksale relativeren oder gegeneinander aufrechnen. Aber wäre es nicht sinnvoll, die Möglichkeiten der Technik auszunutzen, die überall Nutzen bringt? Denn das eigentliche Problem auf den Straßen sind ja nicht die Fahrer, die aufmerksam schnell fahren. Sondern die enorme Zahl derer, die unaufmerksam herumgondeln, die keine Geschwindigkeitsunterschiede erkennen. Wir alle erleben es doch bei jeder Autobahnfahrt, dass jemand, ohne zu schauen oder zu blinken, auf deine Spur rüberzieht. Das sind die wirklich gefährlichen Momente, und die entstehen nicht durch Tempo, sondern durch Unachtsamkeit.

Dirk Gulde: Aber ist das nicht auch ein Argument für ein Tempolimit? Wenn einer unaufmerksam die Spur wechselt, wäre es doch noch wichtiger, dass nicht einer mit 250 km/h von hinten angerauscht kommt.

Sebastian Renz: Ich finde, es ist der falsche Weg, denen, die aufmerksam unterwegs sind, etwas wegzunehmen, damit die anderen weiterhin unaufmerksam fahren können.

Dirk Gulde: Aber wie willst du die Menschheit umerziehen? Daran sind schon große Philosophen und Diktatoren gescheitert.

Sebastian Renz: Beim Autofahren schon: Warum darf ich beim Fahren E-Mails diktieren, warum ist der Touchscreen nicht gesperrt?

Dirk Gulde: Weil die Leute sonst ihre Mails ins Telefon tippen wür- den.

Jens Dralle: Aber über die Unaufmerksamkeit wird in der öffentlichen Diskussion ja nie geredet. Ich frage mich auch, warum die Diskussion gerade jetzt aufflammt, warum immer wieder aufs Auto eingedroschen wird.

Dirk Gulde: Für mich ist es ganz klar, warum die Diskussion gerade jetzt kommt: Das Auto ist durch den Diesel-Skandal und die Fahrverbote im Moment ohnehin in Verruf geraten. Die Autobefürworter sind mächtig in der Defensive, da kann man sozusagen das, was 40 Jahre lang versucht wurde, auf dem kleinen Dienstweg durchsetzen und ihnen auch gleich noch ein starres Tempolimit unterjubeln.

Sebastian Renz: Ein starres Tempolimit bringt ja nicht grundsätzlich mehr Sicherheit. Gestern im Schnee auf der B 10 waren die erlaubten 80 km/h schon viel zu schnell. Aber es gibt eben auch Situationen, in denen gar keine Gefahr besteht – bei gutem Wetter auf einer leeren Auto- bahn zum Beispiel. Und da sind 130 km/h als Limit unnötig oder sogar ermüdend.

Dirk Gulde: Da gebe ich dir recht: Nachts mit Tempo 100 durch die Schweiz – da nicht einzuschlafen, ist wirklich eine Herausforderung. Aber ich muss auch zugeben: Ich war in den letzten Monaten viel in Frankreich unterwegs und fand das ein angenehmes Fahren, wenn eben keiner mit Tempo 250 von hinten anbraust.

Jens Dralle: Aber das macht doch tatsächlich kaum noch jemand hier.

Dirk Gulde: Aber du musst zumindest immer mit der Möglichkeit rechnen, dass es passieren kann. Und deswegen fand ich es in Frankreich eben entspannter.

Jens Dralle: Also für mich hat entspanntes Fahren nichts mit der reinen Geschwindigkeit zu tun, sondern damit, wie der Verkehr fließt.

Sebastian Renz: Ich glaube auch nicht, dass der Verkehrsfluss durch ein starres Limit besser würde. Es käme doch nur zu endlosen Schlangen auf der linken Spur, wo der Langsamste das Tempo vorgibt – 110 oder weniger. Das ließe sich nur verhindern, indem man das Rechtsüberholen erlaubt. Und das funktioniert hier nie. Überhaupt: Es gibt bei uns nicht mal eine starre Regel für die Winterreifenpflicht. Ich glaube, wir könnten aber alle gut mit einer situativen Temporegelung leben, die auch den Verkehrsfluss optimiert. Wenn nachvollziehbar ist, warum das Tempo reduziert werden soll, kann ich das akzeptieren. Gerade dann, wenn eben bei wenig Verkehr die Limits aber auch wirklich erhöht oder ganz aufgehoben werden.

Jens Dralle: Da ist gerade Baden-Württemberg ein gutes Beispiel. Da hat die grün-rote Regierung ein variables Tempolimit auf der A 8 eingeführt, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Es ist doch gerade ein besserer Verkehrsfluss, der die CO2-Emissionen in der Realität wirklich senkt. Tagsüber wird das Tempo dort reduziert, damit die Autos da gleichmäßig durchrollen können. Das funktioniert wunderbar. Und was spricht dagegen, dann aber nachts oder zu anderen Zeiten, wenn eben fast keiner mehr unterwegs ist, dort mit 140, 160 oder auch mal 180 entlangzufahren?

„Übersteruern“ – der neue Podcast von auto motor und sport. Jetzt verfügbar bei Apple Podcast, Spotify und Souncloud

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/podcast-uebersteuern-tempolimit/

E-Auto VW ID. Buggy — Erst Spaß, dann Masse?

In Genf will VW zeigen, dass der Modulare Elektrobaukasten (MEB) auch emotionale Autos kann und als Plattform für andere Hersteller dienen kann – mit einem Concept Car, das an die legendären Buggys auf Käfer-Basis aus den 60er-Jahren erinnert.

Die Reminiszenz an die historischen Strandautos passt nicht nur technisch – schließlich hat der MEB standardmäßig einen Heckmotor wie einst der Käfer. Und: Die Buggys von früher kamen ja nicht aus dem VW-Werk, sondern Kleinstserienhersteller nutzten nur die Käfer-Technik als Unterbau für ihren eigenen „Hut“, also Karosse und Interieur. Der Ur-Buggy hieß ManX und wurde 1963 von einem gewissen Bruce Meyers vorgestellt (Hier können Sie seine Geschichte nachlesen).

Die Karriere des Käfer-Chassis

Andere folgten: So etwa die von Apal aus Belgien oder der GF von Karmann. Aber die Liste der Spaß-Mobile mit VW-Technik ist länger: Vom Käfer-Cabriolet, über Sonder- und Spezialkarosserien von Firmen wie Hebmüller und Rometsch bis hin zu den Buggy gab es jahrzehntelang Sonderlösungen auf Käfer-Basis. Bis in die 80er-Jahre entstanden laut VW weltweit rund 250.000 individuelle Fahrzeuge in Kleinserien und Unikaten. Die elektrische Neuauflage des reinrassigen Buggys verzichtet wie die Vorbilder auf ein festes Dach und konventionelle Türen, freistehende Räder mit Offroad-Reifen und offene Seitenschweller lassen den 2019er-Buggy sogar martialischer aussehen als die Surfer-Mobile der 60er. Die kräftige Optik könnte in den Fahrleistungen ihre Entsprechung finden: Während sich die meisten Käfer-Buggys mit 34 bis 53 PS begnügen mussten, könnte der Heckmotor im ID.-Buggy 170 bis 204 PS haben wie im Kompaktwagen ID. Neo.

Das jüngste ID.-Concept Car könnte ein Hinweis auf eine Karriere des MEB außerhalb des VW Konzerns sein – der konzeptionelle Ansatz des vollelektrischen Buggys orientiert sich diesbezüglich bewusst an den historischen Vorbildern aus Kalifornien: Seinerzeit bildete das Käfer-Chassis die Grundlage, heute will VW beweisen, dass der MEB ähnlich flexibel ist und nicht ausschließlich nur für Großserien-Modelle geeignet ist. Der Modulare E-Antriebsbaukasten habe das Potenzial, genau wie damals die Käfer-Plattform individuelle Kleinserien entstehen zu lassen, ist sich Volkswagen sicher.

Elektroantrieb ist einfacher

Denn mit dem Schwenk auf den Elektroantrieb kommt die Einfachheit zurück, wie sie etwa die Käfertechnik auszeichnete und Kleinserienherstellern erlaubt, eigene Modelle mit vertretbarem Aufwand zu konzipieren und zu konkurrenzfähigen Preisen zu vermarkten. Elektroautos haben etwa 40 Prozent weniger Teile im Vergleich mit modernen Verbrenner-Autos. Die wurden im Laufe der Entwicklung aufgrund immer strengerer Anforderungen bei Crashtests etwa ständig komplizierter und integrierter konstruiert, was es Kleinserienherstellern nahezu unmöglich macht, sie als technische Basis zu verwenden. Für den Großkonzern VW hingegen ist die Produktion eines Spaßautos wie ein Buggy aufgrund der niedrigen Stückzahlen unrentabel.

Von der Weitergabe der MEB-Technik an einen Kleinserienhersteller würde VW dennoch profitieren, weil Exoten die neue Technik emotionalisieren könnten. Aber die Verwendung der Technik des MEB außerhalb des VW-Konzerns könnte auch anderen Herstellern oder gar Konkurrenten eine Kooperationsmöglichkeit aufzeigen: Die Investitionen fallen bei Elektroautos vor allem bei der Entwicklung des Konzepts an, Batterien und Motoren hingegen werden eingekauft. Beides wird umso günstiger, je höher die Stückzahlen, selbst wenn die Weitergabe eines MEB-Fahrgestells nicht so viel erlöst wie die Vermarktung eines kompletten Autos.

Ist der ID.-Buggy Hinweis auf künftige Elektro-Kooperationen?

So gesehen könnte etwa ein Hersteller wie Ford, dessen erstes Elektroauto, das von Anfang an als solches konstruiert wurde, erst für 2022 angekündigt ist, seinen Kunden mit dem MEB erheblich schneller rein elektrische Modelle anbieten, die sich deutlich mehr von VWs unterscheiden würden als bei bisher bekanntem Badge-Engineering. Den Unterschied zwischen Marken und Modellen dürften künftig eher Design, Interieur, Bedienkonzept und Services ausmachen, denn die technischen Eigenschaften des Elektroautos nivellieren Unterschiede beim Fahren selbst. Für VW könnte die Weitergabe der Technik durch die entsprechende Stückzahlsteigerung profitabel sein. Die Mitte Januar skizzierte Kooperation zwischen Ford und VW bei kleinen Pick-ups im Format des Amarok könnte ein guter Anfang sein.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/vw-id-buggy-2019-elektroauto/

Spielwarenmesse 2019 — Roboter, Drohnen und ein neues Bobby-Car

Auch in diesem Jahr haben wir uns auf der weltweiten Leitmesse für Spielwaren in Nürnberg umgesehen. Tech-Toys haben erstmals eine eigene Halle, mit dem Bobby-Car steht aber auch ein Klassiker im Rampenlicht.

Zum 70. Mal pilgert die Spielwarenindustrie aktuell ins fränkische Nürnberg zur Leitmesse der Branche. Im prall gefüllten Veranstaltungskalender ist Nürnberg nach den Messen in Hong Kong und London und vor der New York Toy Fair nach wie vor die weltweite Leitmesse für alles, was künftig nach dem Willen der Aussteller in den Kinder- und Wohnzimmern oder der Hofeinfahrt so herumsteht und -fährt.

Der Bereich Tech-Toys nimmt mehr und mehr Raum ein. Unter den mittlerweile 18 Ausstellungshallen inklusive einzelner Stockwerke wurde 2019 neu sortiert.

Eine ganze Halle voller Tech-Toys

Die Modellbauer teilen sich künftig eine Halle mit den Ausstellern im Bereich Eisenbahn, während die Halle 4A unter dem Motto „Tech2Play“ digitalisiert und modernisiert wurde.

Unter den Ausstellern finden sich viele Start-ups, die Bausätze für Roboter anbieten, Apps zur Programmierung von Bewegungen dieser Geschöpfe und natürlich auch per Smartphone gesteuerte Drohnen anbieten.

BT & BST (was für „Beauty & The Beast“, die Schöne und das Biest steht), bietet ein Metall-Geländefahrzeug mit einzeln ansteuerbaren Elektromotoren an, das per Playstation-Controller oder per Smartphone gesteuert wird. „Die Schöne“ sitzt als Puppe am Steuer. Ob sich Händler finden, die ihren Kunden das Vehikel für 1.000 Euro verkaufen können und wollen, muss ich zeigen.

Bei der Messepremiere eines der größten deutschen Spielwarenunternehmen stellt sich diese Frage nicht. Obwohl es hier gar nicht um Bits und Bytes geht. Die BIG Spielwarenfabrik unter dem Schirm der Simba-Dickie-Group nutzt die Spielwarenmesse zur Premiere des neuen Bobby-Car Neo.

Messepremiere für das BIG Bobby-Car Neo

1972 ging das Kinderrutschfahrzeug, das mittlerweile zur Gattungsmarke geworden ist, erstmals in Produktion. Seitdem wurden über 20 Millionen Stück gebaut und weltweit verkauft.

Ganze 34 Jahre dauerte es, bis der klassischen Bobby-Car-Form, die es natürlich längst nicht nur in Rot zu kaufen gab, mit dem „New Bobby-Car“ ein Modell zur Seite gestellt wurde. Neuheiten kommen seitdem in beinahe schon hektischer Reihenfolge.

2017 bekam das Bobby-Car NEXT erstmal eine elektrische Hupe und leuchtende Scheinwerfer, 2019 steht das Neo im Nürnberger Rampenlicht.

„Back to Basic“ könnte man sagen. Die Hupe ist wieder per Luftdruck betrieben, die Leuchten sind vorne mit weißer Farbe angedeutet und hinten als transparente Kunststoffbauteile eingesetzt, aber ohne Funktion.

Dafür darf jetzt auch der oder die kleine Bobby-Car-Fahrer/in mit einem selbstbewussten Kühlergrilldesign vorfahren. Wenn man sich nicht für eines der anderen Modelle entscheidet, BIG bietet nämlich alle vier Generationen parallel an.

Ältere Kinder schnallen sich das Thema Auto vielleicht lieber ans Handgelenk. Die Firma VTech stellt auf der Messe eine Linie namens „Turbo Force Racers“ vor. Ein Armband dient als Aufbewahrungs- und Batterieladestation für ein kleines Auto, dass auf einer extra erhältlichen Rennbahn im Wettbewerb eingesetzt werden kann.

Mit dem Thema Elektromobilität kennt sich der Hersteller aus, verweist er doch in Anzeigen mit einem Augenwinkern darauf, dass man „über 40 (E-Modelle) im Angebot“ hat.

Die ziehen auch in die klassische Modellbahnlandschaft ein. Rietze Automodelle hat den StreetScooter in DHL-Farben und anderen Versionen als Kunststoffmodell im Angebot. Bei der Firma Minichamps steht der e.Go Life noch vor dem Marktstart des echten Autos zur Auslieferung bereit.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/spielwarenmesse-2019-neuigkeiten/

A portrait of db — Wenn David Bowie ein Auto wäre

David Bowie war Musiker, Künstler und für viele eine große Inspiration. So auch für den Designer Takumi Yamamoto, der vor 21 Jahren anfing sein David Bowie-Auto zu zeichnen. 2019 soll es nun ausgestellt werden.

Takumi Yamamoto arbeitet als freier Designer in Paris und stand früher in den Diensten von Autobauer PSA. Seit 21 Jahren verfolgt er seinen Traum ein Auto zu zeichnen, das dem Wesen von David Bowie entspricht. Ab dem 31. Januar 2019 wird das „portrait of db“ in Paris auf einer Conceptcar-Ausstellung zu sehen sein.

Zu Papier gebracht hatte Yamamoto seine Ideen schon vor geraumer Zeit, aber mit dem Tod des Künstlers im Januar 2016 beschloss Yamamoto aus den Skizzen ein echtes Conceptcar erwachsen zu lassen – als Tribut an David Bowie, der ihn mit seinem Wirken schon seit seiner Kindheit stark beeinflusst hat.

Reine Design-Skulptur

Zur Umsetzung der Zeichnungen in ein 3D-Modell hat sich Yamamoto an den CGI-Künstler Alexandre Larnac gewandt. Realisiert wurde das 3D-Modell dann von der Firma Marie 3D.

Das entstandene Conceptcar ist so extrovertiert wie David Bowie es war. Der Sportwagen duckt sich tief und lang auf die Straße. Zahlreiche asymmetrische Aeroprofile sollen an den Kleidungstil Bowies erinnern und geben dem „db“ eine eigentümliche Optik.

Derzeit ist das „portrait of db“ nur eine Skulptur, Yamamoto könnte sich aber vorstellen daraus auch ein echtes Auto zu machen – sofern sich ein Partner oder Autobauer finden würde, der das Design so uneingeschränkt akzeptieren würde.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/db-designstudie-david-bowie-auto/

Ford Fiesta mit 227 km zu versteigern — Ausstellungsstück von 1978

Das britische Auktionshaus H&H Classics versteigert am 2. Februar 2019 einen fast neuen Ford Fiesta von 1978.

Das Londoner „The Science Museum“ kaufte 1980 einen fast neuen Ford Fiesta und zeigte ihn 27 Jahre lang in einer Ausstellung. Der mechanische Kilometerzähler im Tacho steht heute zwischen 140,8 und 140,9 Meilen. Das sind 227 Kilometer. Links der Tacho, rechts zwei Uhren für Tankinhalt und Kühlwassertemperatur, dazwischen vier Kontrollleuchten und das Schaltschema für vier Gänge: Das Cockpit ist minimalistisch.

Fast wäre der Fiesta zerlegt worden

Das Museum hat den Kleinwagen in einer Ausstellung zusammen mit Hilfsmitteln für ältere Menschen gezeigt. Anhand des Fiesta wurde dargestellt, wie älteren Menschen in und aus dem Auto geholfen werden kann. Bis 2015 blieb das Auto in der Ausstellung. Als die Etage, auf der er ausgestellt war, wegen Renovierung schließen musste, war kein Platz mehr für den Fiesta. Weil inzwischen neue Aufzüge mit schmaleren Türen installiert worden waren, hätte er eigentlich zerlegt werden müssen. Ein Mitarbeiter fand jedoch eine Lösung und rettete das Auto: Er konstruierte eine Vorrichtung, mit der das Auto um 90 Grad gedreht werden konnte – so passte es in den Aufzug. Ohne Motor und Interieur erreichte der Fiesta das Erdgeschoss – das sparte Gewicht.

Schätzpreis: 7.455 bis 9.750 Euro

Am 19. April 2018 bestand der kleine Ford die MOT, die britische Hauptuntersuchung. Für 11.550 britische Pfund kaufte ihn ein Herr namens Richard Jordan. Jetzt soll der Fiesta am 2. Februar 2019 während einer Online-Auktion versteigert werden. Der Schätzpreis ist bei 6.500 bis 8.500 Pfund angesetzt. Das sind 7.455 bis 9.750 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/oldtimer/ford-fiesta-1978-auktion/

Keimbelastung in Autos — Schmutziger als öffentliche Toiletten

Einer US-amerikanischen Untersuchung zufolge achten viele Autobesitzer zu wenig auf die Sauberkeit in ihrem Wagen. Die Folge: Auf einem Lenkrad seinen im Mittel viermal mehr Bakterien zu finden als auf dem Sitz einer auf öffentlichen Toilette.

Die regelmäßige Autowäsche ist für viele Autobesitzer ein wichtiges Ritual. Der eigene Wagen soll was hermachen, denn schließlich sind wir mit ihm viel unterwegs und verbringen dabei reichlich Zeit hinterm Steuer. Bei US-amerikanischen Autofahrern sind es im Durchschnitt jährlich 17.600 Minuten, so das Ergebnis einer Untersuchung der amerikanischen Stiftung für Verkehrssicherheit (AAA Foundation for Traffic Safety).

Das Mietwagenportal „carrental.com“ nahm diesen Wert zum Anlass, das Reinigungsverhalten der Autobesitzer und auch die Keimbelastung in ihren Fahrzeugen zu überprüfen. Mit erschreckendem Ergebnis: Von insgesamt 1000 befragten Teilnehmern gaben 32 Prozent an, dass eigene Auto nur einmal im Jahr zu reinigen. Und weitere 12 Prozent hätten den Innenraum ihres Wagens sogar noch nie gereinigt.

Lenkräder mit rund 700 Bakterienstämmen belastet

Dass die unzureichende Pflege ideale Bedingungen für Keime bietet, haben der Umfrage nach nur die wenigsten auf dem Zettel. Dabei ist ein ungepflegtes Auto mit rund 700 verschiedenen Bakterienstämmen belastet. Genug, um das Immunsystem und die eigenen Gesundheit ernsthaft zu gefährden. Um zu veranschaulichen, wie hoch die Keimbelastung ist, ließ das Mietwagenportal die Bakterienmenge pro Quadratzentimeter (auch koloniebildende Einheiten, kurz: KBE) in den Autos der Teilnehmer ermitteln.

Der Untersuchung nach wurden auf den Lenkrädern der Autos durchschnittlich 629 KBE pro Quadratzentimeter festgestellt. Wier bedenklich das ist, zeigt der Vergleich mit anderen Alltagsgegenständen. Der Wert ist demnach:

  • doppelt so hoch wie bei öffentlichen Aufzugsknöpfen (313 KBE)
  • viermal so hoch wie bei einem öffentlichen Toilettensitz (172 KBE)
  • sechsmal so hoch wie auf einem Smartphone-Display (100 KBE)

Als Gründe für die hohe Keimbelastung nennt carrental.com neben der unzureichenden Pflege die Angewohnheit vieler Autofahrer im Auto zu essen. Verstreute Lebensmittelreste oder verschüttete Flüssigkeiten, wie Säfte oder Milch dienen Bakterien ganz hervorragend als Nährboden. Bleiben dann noch die Fenster geschlossen kommt es vor allem bei erhöhten Temperaturen zu einer raschen Vermehrung der Keime. Blickt man auf die oben genannten Werte, wäre es also weitaus unbedenklicher von einem öffentlichen Toilettensitz als in einem Auto zu essen.

Eine weitere wichtige Ursache sind dem Mietwagenportal zufolge aber auch die stark belasteten Zapfsäulen an Tankstellen. An einigen Zapfventilen sollen bei der Untersuchung ein KBE-Wert in Millionenhöhe ermittelt worden sein. Dabei seien längst nicht alle Bakterienarten gefährlich. Dennoch wurden auch gesundheitsgefährdende Bakterien entdeckt, die zu Hautinfektionen, Lebensmittelvergiftungen und sogar einem toxisches Schocksyndrom führen können. Carrental.com empfiehlt Autofahrern daher nach jedem Tankstopp eine gründliche Desinfektion der Hände.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/bakterien-in-autos-schmutziger-als-toiletten/

Digitale Darmwinde per Knopfdruck — Stephen King steht auf Teslas Furz-App

Tesla-Chef Elon Musk hat mit seinem Dezember-Update v9.0 ein paar nette Easter-Eggs verbreitet. Eines davon ist die als Emissions Testing Mode getarnte Furz-App. Und einen berühmten Fan gibt es auch schon: Stephen King.

Neben dem Romance Mode, der bei stehendem Fahrzeug ein Kaminfeuer inklusive romantischer Musik wie Sexual Healing von Marvin Gaye aufruft, sorgen eine Atari-App und ein Emissions Testing Mode für gute Laune. Hinter Letzterer verbirgt sich allerdings alles andere, als eine offizielle Abgasuntersuchung. Der ETM ist nichts anderes, als ein digitales Furzkissen – mit berühmten Fans: „Okay. Irgendwie mag ich die Furz-App. Ist ziemlich blöd, aber gleichzeitig echt lustig“, schwärmt per Twitter niemand geringerer als der Schriftsteller Stephen King. Genau 46 Minuten später bedankte sich Elon Musk für den Tweet mit: „Es ist eine Ehre, Sir! Danke, dass Sie einen Tesla besitzen.“

Vom Schleicher bis zum Hosentod ist alles dabei

Nach nur zwei Klicks (1. Tesla-T – zehn Sekunden warten, 2. Furzkissen-Symbol) befindet sich der Fahrer im ETM-Menü. Im oberen Bereich kann er auswählen, wie und wann der Flatulenz-Sound abgespielt werden soll. Entweder per linkem Scroll-Knopf auf dem Lenkrad oder beim Betätigen des Blinkers. Direkt darunter geht es an die Furz-Qualität. Zur Verfügung stehen sieben verschiedene Versionen:

  1. Not a Fart
  2. Short Shorts Ripper
  3. Falcon Heavy
  4. Ludicrous Fart
  5. Neurastink
  6. Boring Fart
  7. I´m so random

Der Ludicrous-Tempo 100-Sprint-Furz dauert 2,4 Sekunden

Die Namen lassen bereits erahnen, was die Insassen (zum Glück nur) rein akustisch serviert bekommen. So spielt der Name „Falcon Heavy“ auf das gewaltige Potential der 70 Meter langen und 24.680.957 Newton starken SpaceX-Rakete an und „Ludicrous“ auf den 2,4 Sekunden andauernden Tempo 100-Sprint (ja, der Furz dauert tatsächlich 2,4 Sekunden!). „I´m so random“ sorgt für stets einen anderen, zufällig gewählten Darmwind.

Damit nicht genug, ist es dem App-Nutzer auch möglich, den Ort des Geschehens zu bestimmen. Ob vorn links, vorn rechts oder hinten rechts beziehungsweise links – per Touch-Bedienfeld lässt sich die digitale Flatulenz frei im Fahrzeug positionieren. Dass es im Fond recht schnell klar ist, dass wohl eher die Tür mit ihrem Lautsprecher als der Fahrgast etwas Falsches zum Mittag hatte, spielt im ersten Schockmoment eine eher untergeordnete Rolle.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/tesla-easter-egg-emissions-testing-mode/

Navigationssysteme im Test — Apps fahren klassischen Navis hinterher

Teures Navigationsgerät oder günstige App? Stiftung Warentest hat sieben Navis und sieben Smartphone-Applikationen getestet. Das Ergebnis: Zuverlässigkeit und Schnelligkeit haben ihren Preis. Für Gelegenheitsnutzer reicht jedoch eine App.

Während Apps wie Here We Go oder Google Maps dem Nutzer in der Regel kostenlos zur Verfügung stehen, liegen Navigationsgeräte von Garmin oder TomTom preislich schnell im dreistelligen Bereich. Das zeigt auch das Teilnehmerfeld im Test von Stiftung Warentest. Doch wer lotst am besten durch den Feierabendverkehr und welches Gerät findet bei Stau die schnellste Alternativroute? Die Verbraucherorganisation hat sieben herkömmliche Navigationsgeräte zwischen 160 und 380 Euro gegen sieben Apps antreten lassen – gewonnen hat das teuerste Produkt.

Die Hardware-Geräte im Test stammen von TomTom (Go 6200, Go Basic 6, Go Essential 6 und Start 62) und Garmin (Drive 61 Europe LMT-S, DriveSmart 5 Europe MT-D und DriveSmart 61 Europe LMT-D). Die kostenlosen Applikationen (Apple, Google Maps, Here, Waze) und kostenpflichtigen Anwendungen ALK, NNG und TomTom Go Mobile komplettieren das Teilnehmerfeld, das nach den Kriterien Navigation, Handhabung, Vielseitigkeit, Akkulaufzeit, Verarbeitung und Datenverbrauch getestet wurde.

Navigationsgeräte dominieren die Spitze

Ganz oben auf dem Treppchen steht das TomTom Go 6200. Mit dem Gesamturteil „gut“ (1,8) und einem Anschaffungspreis von 380 Euro präsentiert sich das Produkt mit eigener SIM-Karte aber nicht nur als Sieger, sondern auch als teuerstes Navigationsgerät im Test. Bei den Punkten Routenführung und Datenverbrauch via Mobilfunk wusste dieses Produkt besonders zu überzeugen. Auf dem zweiten Platz folgt das ebenfalls mit „gut” (1,9) bewertete Garmin DriveSmart 61 Europe LMT-D für 220 Euro. Das Siegertreppchen vervollständigt das Tomtom Go Essential 6 (1,9) mit dem dritten Platz. Kostenpunkt: 269 Euro.

Beste App nur auf Platz fünf

Die beste App für Android und iOS folgt erst auf Platz fünf: Die Go Mobile-App – ebenfalls von TomTom – für 20 Euro im Jahr schafft es mit einem “gut„ (2,1) knapp vor die kostenlose Anwendung Maps von Google, die sich mit einem Gesamturteil “gut„ (2,2) Platz sechs sichert. Letztere hat im internen App-Duell in puncto Routenberechnung, Routenführung und Stauprognose die Nase vorn. Die Anwendungen ALK, Here und NNG kommen vor allen Dingen aufgrund ihrer schlechteren Bedienbarkeit nicht über ein “befriedigend„ (2,7) hinaus – und müssen sich mit den hinteren Plätzen begnügen.

Mehrere Wege führen nach Rom

Fazit: Im Test schneiden die klassischen Navigationsgeräte zwar besser ab als die günstigeren Apps, am Ende kommt es aber wie so oft auf die Vorlieben des Nutzers an. Vielfahrer dürften sich über die größeren Displays und das gespeicherte Kartenmaterial bei Garmin und TomTom freuen. Da viele Navis kein Mobilfunknetz benötigen, bleibt das Datenvolumen gering – ein weiterer Pluspunkt. Doch auch kostenpflichtige Apps können offline den Weg zeigen, und so Datenvolumen einsparen.

Während beim Navigieren kaum noch Unterschiede zwischen Navigationsgeräten und Apps festzustellen sind, liegen Letztere beim Thema Geschwindigkeit dank der stärkeren Smartphone-Prozessoren im Vorteil. Das Beweist auch der Test: Um eine Route von 100 Kilometern zu berechnen, benötigte der Testsieger acht, die meisten Apps dagegen nur ein bis vier Sekunden. Nicht zu vergessen der Anschaffungspreis. Die kostenlosen Apps bieten Gelegenheitsfahrer nicht nur eine enorme Flexibilität, sondern auch eine günstige Alternative zu teureren Navis.

Ich habe heute leider kein Foto für dich

Während Nachwuchsmodels diesen Satz von Heidi Klum bei Germany’s next Topmodel niemals hören wollen, möchten die meisten Autofahrer auf Deutschlands Straßen wohl gerne auf ein Andenken wegen überhöhter Geschwindigkeit verzichten. Stichwort: Blitzer. Die meisten getesteten Geräte und Apps haben ab Werk einen Blitzewarner. Klingt verlockend. Dieser muss in Deutschland jedoch vor der Fahrt deaktiviert werden – sonst droht ein Bußgeld und Post aus Flensburg.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/klassische-navigationsgeraete-und-apps-test/

i-Mobility Rallye 2019 — Alternativ angetriebene Autos im Wettstreit

Zum vierten Mal startet am 26. April die i-Mobility Rallye an der Landesmesse Stuttgart. Die Teilnehmer erwarten anspruchsvolle Wertungsprüfungen, viele verschiedene Fahrzeugkonzepte und bis zu 150 Kilometer Fahrspaß auf landschaftlich reizvollen Routen.

Hybride, Plug-in-Hybride, reine Elektroautos, Brennstoffzellenfahrzeuge: Die Mobilität der Zukunft zeigt sich sehr facettenreich. Genau diese vier Konzepte sind auch bei der vierten Auflage der i-Mobility Rallye vertreten, die diesmal am Freitag, den 26. April, stattfindet. Wertungsprüfungen und trickreiche Aufgabenstellungen machen alternative Mobilität in diesem Rahmen zu einem einzigartigen Fahr-Erlebnis.

Mit Strom durchs Schwabenland

Nehmen Sie zusammen mit Redakteuren der auto motor und sport die landschaftlich reizvollen Strecken in Angriff. Unsere Routenplaner haben zwei Varianten zusammengestellt: Die kürzere umfasst etwa 130 Kilometer, bei der längeren müssen rund 150 Kilometer absolviert werden. Der Start erfolgt an der Landesmesse Stuttgart. Danach geht es nach Tübingen und Bondorf. Es folgen weitere Abstecher nach Holzgerlingen und Steinenbronn, bevor beide Schleifen wieder an der Landesmesse Stuttgart enden.

Ablauf und Wertung lehnen sich an das Prozedere bei Oldtimer-Rallyes an. Die i-Mobility Rallye ist eine Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeits-Rallye, bei der immer gemäß der Straßenverkehrsordnung gefahren wird. Der Pilot konzentriert sich auf die Arbeit am Lenkrad, während ihm der Beifahrer anhand des Roadbooks mit seinen Zahlen und „Chinesenzeichen“ die Streckenführung und das Zeitmanagement vorgibt.

Anspruchsvolle Wertungsprüfungen

Das Ergebnis wird anhand der Wertungsprüfungen ermittelt. Meist müssen dabei kurze Streckenabschnitte in einer bestimmten Zeit absolviert werden. Diese können aber ineinander verschachtelt oder mehrfach unterteilt sind. Wer die Rallye-Events der Motor Presse Stuttgart kennt, dürfte erahnen, dass es hier anspruchsvoll zugeht. Zwei bis drei Stoppuhren sind eine Grundvoraussetzung, um solche Prüfungen mit möglichst wenig Strafpunkten zu absolvieren. Denn je größer die Zeitabweichung, umso mehr Strafpunkte landen auf dem Teilnehmerkonto.

Die Redakteure der auto motor und sport stehen Ihnen dabei als Experten für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Natürlich auch am Abend, wenn die i-Mobility Rallye bei Snacks, Getränken und der offiziellen Siegerehrung ausklingt. Im Nenngeld von 390 Euro für ein Auto samt zwei Insassen ist neben einem Frühstück und Mittagessen übrigens eine Eintrittskarte für die i-Mobility Messe enthalten, die in diesem Jahr vom 25. bis 28. April in der Landesmesse Stuttgart stattfindet.

Nähere Informationen zur i-Mobility Rallye finden Sie auf dieser Website. Über die i-Mobility Messe in Stuttgart können Sie sich hier informieren.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/vorankuendigung-i-mobility-rallye-2019/

Ginetta Supersportwagen — Kohlefaser-Renner mit über 600 PS

Der britische Sportwagenbauer Ginetta bringt ein neues Modell an den Start. Der noch namenlose Supersportler wird aus Karbon gefertigt und leistet über 600 PS.

Ginetta ist eine kleine, aber feine Sportwagenmanufaktur aus Leeds. Nur selten rollen die Briten ein wirklich neues Modell auf die Straße. Jetzt ist es bald wieder soweit. Ginetta hat einen neuen Supersportwagen angekündigt, der noch 2019 vorgestellt wird, und auch schon die ersten Eckdaten rausgehauen.

Der neue Ginetta wird auf einem Kohlefaser-Chassis aufbauen. Auch die Karosserie wird aus diesem edlen und leichten Werkstoff geformt. Befeuert wird der neue Ginetta von einem frei saugenden, längs eingebauten V8-Motor, der vor den beiden Passagieren als Front-Mittelmotor sitzt. Der Achtzylinder soll von einem Rennaggregat abstammen und wird bei Ginetta selbst gefertigt. Als Leistung werden über 600 PS angegeben. Gekoppelt wird der Achtender mit einer sequenziellen Schaltbox. Angetrieben werden ausschließlich die Hinterräder. Da Ginetta traditionell auf Leichtbau steht, dürfte auch der neue Ginetta kaum viel mehr als eine Tonne wiegen.

Die ersten Teaserbilder zeigen ein Coupé mit langer Schnauze, kurzen Überhängen und ausgestellten Radläufen. Die Motorhaube zeigt sich stark perforiert, auf dem Heck sitzt ein üppig dimensionierter Spoiler.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/ginetta-kohlefaser-renner-mit-ueber-600-ps/