Klimabilanz: neue Studie von VW — Ab 125.000 km ist der E-Golf sauber – theoretisch

Eine Studie des ifo Instituts zur CO2-Bilanz von Elektroautos schlägt weiter hohe Wellen. Nun hat VW mit einer eigenen Studie gegengerechnet. Deren Fazit: Vor allem der Strommix ist entscheidend.

Ein Diesel-Mittelklasseauto ist umweltfreundlicher als ein vergleichbares Elektroauto: Auf diese Aussage verkürzt sorgt eine 54-seitige Studie des Münchener ifo Instituts vom 17. April nach wie vor für Schlagzeilen. In der Studie der Professoren Christoph Buchal, Hans-Werner Sinn und des ifo-Energieexperten Hans-Dieter Karl kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass ein Tesla Model 3 auch unter Zugrundelegung einer möglichst CO2-neutralen Stromerzeugung über den gesamten Lebenszyklus zwischen Produktion und Verschrottung eine schlechtere CO2-Bilanz aufweist als ein Mercedes C220d. Gleichzeitig regen die Autoren an, vor allem auf Erdgas- und Wasserstoffantriebe zu setzen, welche in der Gesamtbetrachtung das größte Potential zur CO2-Reduktion aufwiesen.

Für Kritik an der Studie von Seiten der Elektroauto-Befürworter sorgte unter anderem, dass mit dem Tesla Model 3 ein besonders stark motorisiertes E-Auto mit großer Traktionsbatterie (75 kWh) zum Vergleich herangezogen wurde und in der Studie die alten NEFZ-Verbrauchswerte verwendet wurden. Allerdings weisen die Autoren in der Studie auch darauf hin, dass dies mangels eines realistischeren WLTP-Verbrauchswerts für den Tesla geschah. Auch habe man bei den Berechnungen keine Autobahnfahrten mit hohem Tempo berücksichtigt, welche sich stark zugunsten des Dieselmotors ausgewirkt hätten.

ifo-Studie löst heftige Kritik aus

Die Klimabilanz der beiden Fahrzeuge wurde dabei „von der Wiege bis zur Bahre“ berechnet: Beim Diesel-Mercedes sowohl die komplette Fertigung und der Betrieb beim Kunden als auch die CO2-Emissionen bei der Gewinnung und Raffinierung des Treibstoffs vom Bohrloch bis zur Zapfsäule inklusive der Transportkosten. Beim Elektroauto flossen neben den reinen Verbrauchsdaten ebenfalls die Produktion des Fahrzeugs sowie der Traktionsbatterie mit ein. Gerade die Produktion der Batterie gibt dem Elektroauto einen erheblichen CO2-„Rucksack“ mit auf den Weg, weil sowohl die Rohstoffgewinnung als auch die Herstellung der Batterien sehr energieintensiv sind.

Auch bei Volkswagen hat die Studie natürlich heftigen Nachhall erzeugt, schließlich will die Konzernmarke VW zum Vorreiter in Sachen Elektromobilität und klimaneutraler Produktion werden. Entsprechend hat VW nun eine eigene Studie vorgestellt. Deren Ergebnis: Ab 125.000 Kilometer Laufleistung überholt der elektrisch angetriebene e-Golf einen aktuellen Golf TDI in der CO2-Bilanz. Zusammenfassend ergibt sich laut der „Life Cycle-Assessment“-Studie des Konzerns für den aktuellen Golf TDI (Diesel) über den gesamten Lebenszyklus eine Emission von durchschnittlich 140 g CO2/ km, während der e-Golf einen Wert von 119 g CO2/km erreicht.

Erst mit Ökostrom wird das e-Auto richtig „sauber“

Wie bereits in der ifo-Studie stellt auch VW klar, dass ein erheblicher Teil der Lebenszyklus-CO2-Emissionen eines Elektroautos bei der Produktion der Traktionsbatterie entsteht. Für den kommenden VW ID beziffert die VW-Studie den Anteil der Batterieherstellung an der CO2-Bilanz in der Fahrzeugproduktion mit 43,25 Prozent.

Wichtig ist aber auch ein Blick auf die Basisdaten, die VW herangezogen hat. Denn die berechnete positive Bilanz des e-Golf mit seiner vergleichsweise kleinen Traktionsbatterie (36 kWh) kommt nur zustande, wenn man einen fiktiven Strom-Mix aus den 28 EU-Ländern heranzieht. Wird der aktuelle Strom-Mix in Deutschland zur Berechnung zugrunde gelegt, wendet sich das Blatt und der e-Golf ist mit 142 g/km CO2 über den gesamten Lebenszyklus im Hintertreffen.

Allerdings argumentiert der Hersteller, dass sich mit der Verwendung von „Grünstrom“ aus erneuerbaren Energien die CO2-Emissionen im Fahrbetrieb drastisch reduzieren ließen. Hiergegen bezieht die Studie des ifo-Institus jedoch ebenfalls Stellung: „So darf man aber nicht rechnen, denn dann entziehen diese Autos den Ökostrom den anderen Sektoren der Wirtschaft und erzwingen dort mehr CO2-Ausstoß, den man ihnen zurechnen müsste“, heißt es dort.

Einen nicht zu vernachlässigenden Anteil an der CO2-Bilanz wird außerdem künftig das Recycling der Traktionsbatterien spielen, doch diese steckt weltweit noch in den Kinderschuhen. VW selbst baut gerade im Werk Salzgitter eine Recyclinganlage auf, die bei Fertigstellung bis zu 3.000 Elektroauto-Traktionsbatterien pro Jahr recyceln können soll.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/elektroauto-studie-vw-ifo-institut-klimabilanz-c02/

G-Power BMW M2 Competition — Mit 680 PS und 860 Nm zum M4-Killer

Mit einem umfassenden Tuningpaket hievt Tuner G-Power den kleinen 2er auf ein Leistungsniveau weit über dem des BMW M4.

Der BMW M2 Competition und der BMW M4 Competition teilen sich mit dem Dreiliter-Reihensechszylinder des Typs S55B30 den gleichen Basismotor. Im 2er kommt der auf 410 PS und 550 Nm, im M4 werden bis zu 450 PS und ebenfalls 550 Nm erreicht – nur beim Preis trennen beide Welten. Rund 25.000 Euro Differenz weisen hier die Preislisten aus.

Über 330 km/h schnell

Eine Summe, mit der Tuner G-Power mit seinem Tuningpaket aus dem M2 Competition einen Über-Überflieger formt. Zunächst werden die beiden Serienturbolader durch größere Spezialbauteile ersetzt, die für mehr Durchsatz und weniger Trägheit sorgen sollen. Kombiniert werden diese mit neuen Downpipes und durchsatzfreudigeren 90-Millimeter-Doppelendrohren an der Edelstahlabgasanlage. Für ein harmonisches Zusammenspiel der neuen Komponenten sorgt eine neue Motorsteuerungssoftware, die gleichzeitig das Vmax-Limit des BMW M2 Competition deutlich anhebt. Mit nun 680 PS und 680 Nm Drehmoment soll der G-Power M2 Competition in 3,2 Sekunden von Null auf 100 km/h spurten. Die Höchstgeschwindigkeit wird erst bei über 330 km/h erreicht. Der Serien-M2 Competition darf auch mit Freischaltung über das mit M Driver’s Package nur 270 km/h schnell rennen.

Komplett-Tuning für rund 29.000 Euro

Damit die Mehrleistung auch auf der Straße in Resultate umsetzbar ist, spendiert G-Power dem 2er noch ein komplett neu abgestimmtes Gewindefahrwerk sowie ultraleichte Schmiedefelgen aus dem eigenen Regal. Die Hurricane RR-Doppelspeichen-Räder tragen an der Lenkachse in der Dimension 9×20 Zoll Reifen der Größe 245/30R20 sowie an der Antriebsachse in 10,5×20 Zoll Gummis in der Dimension 285/25R20.

Die Leistung und die weiteren Anbauteile haben aber auch ihren Preis. Die neuen Lader kosten 5.780 Euro, die Downpipes weitere 1.980 Euro und der Edelstahlauspuff 5.240 Euro. Für die neue Software berechnet G-Power 5.295,50 Euro, die Vmax-Anhebung kostet zusätzlich 595 Euro. Gehen wir weiter auf der Einkaufsliste. Das Gewindefahrwerk reißt ein Loch von 2.247,51 Euro, die Felgen samt Bereifung fordern weitere 7.950 Euro aus dem Etat des Kunden. Ok, um den M4 Competition klar zu distanzieren wird eine Investition von rund 29.000 Euro fällig. Der Leistungsabstand beträgt dann aber auch 230 PS.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/g-power-bmw-m2-competition-tuning/

Lkw-Abbiegeassistenten im Test — Gut, aber nicht gut genug für die Zukunft

Abbiegeassistenten für Lkw sind frühestens ab 2022 in Europa Pflicht, in Deutschland können sie schon seit 2017 eingebaut werden. Nun hat der ADAC Abbiegeassistenz-Systeme für Lkw getestet, mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Im Test waren vier Systeme zwischen 760 Euro und 2.650 Euro von „Edeka/Wüllhorst Fahrzeugbau“, „Mobileye – Shield+“, „Mekra Lang – AAS“ sowie „Luis Technology“, die innerhalb von sechs Stunden eingebaut werden können. Alle Systeme erfüllten in den Test die Vorgaben des Bundesverkehrsministeriums, jedoch konnte keines der Testsysteme die anspruchsvolleren Ansprüche auf der internationale Ebene, die voraussichtlich ab 2022 gelten, erfüllen. Das beste System kommt Mekra Lang – ASS.

Dazu hatte der ADAC die EU-Vorgaben einer Innenstadt-Szene nachgestellt, bei der zwischen dem fahrenden Radfahrer und dem Lkw die Sicht durch parkende Autos oder Bäume erschwert ist. Hier konnten den dynamischen Test der UNECE nur drei Systeme teilweise bestehen, das Luis-System bestand nicht. Darüber hinaus wurde die Quote der Fehlauslösungen im realen Straßenverkehr durch Verkehrsschilder oder Bäumen ermittelt. Die lag zwischen null und 59 Prozent. Die hohe Fehlerrate wirkt sich nach Meinung des ADAC auch auf die Akzeptanz bei den Lkw-Fahrern aus. Hier schnitten die Assistenten von Mekra Lang – AAS sowie von Luis gut ab.

Lkw-Abbiegassistenten sollen auf Radfahrer aufmerksam machen, die sich rechts neben dem Fahrzeug befinden und vom Fahrer im toten Winkel nicht zu sehen sind. In Deutschland starben 2017 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 37 Radfahrer bei solchen Abbiegeunfällen. Aktuell besteht keine Pflicht, Lkw mit diesem Assistenten auszurüsten. Wegen des hohen Unfallrisikos hat das Bundeverkehrsministerium die „Aktion Abbiegeassistent“ ins Leben gerufen, um Speditionen und Unternehmen zur Nachrüstung zu bewegen. Dazu wurde ein Förderprogramm in Höhe von fünf Millionen Euro 2019 aufgelegt, das innerhalb von fünf Tagen ausgeschöpft war. Nach den Anforderungen des Förderprogramms werden folgende Bauarten der Systeme unterstützt: Ultraschall-Systeme mit Kamera-Monitor-System (KMS), Radarsysteme auch ohne KMS sowie Sensoroptische Systeme („Intelligente“ Kameras), ebenfalls ohne KMS.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/test/lkw-abbiegeassistenten-test/

VW ID.3 soll 29.990 Euro kosten — Frühbucher können ab Mai 2019 bestellen

Elektro-Auto zum Golf-Preis? Klappt nicht ganz und Geld verdient VW mit dem ID.3 zunächst auch nicht – VW rechnet mit 3.000 Euro Verlust pro Auto. Frühbucher können ab Mai 2019 bestellen.

Den VW ID wollte VW zum Preis eines gut ausgestatteten Golf TDI anbieten. Das klappt nun nur bei großzügiger Betrachtung: Der ID.3 wird eher so viel kosten wie ein Golf TDI mit Vollausstattung. Unter 30.000 Euro soll der Preis trotzdem bleiben, also vermutlich 29.990 Euro. Zum Verkaufsstart im Mai wird es diese Version ohnehin nicht geben, denn da bietet VW zunächst eine Frühbucher-Edition an: Sie bezieht Energie aus einem 62-kWh-Akku, der einen Reichweite von rund 400 Kilometern ermöglicht. Akkus mit 48 und 82 kWh Kapazität folgen. Bei der Ladeleistung gelten 125 kW als Ziel, womit sich die Pausen zum Stromziehen auf eine halbe Stunde verkürzen.

3.000 Euro Verlust pro Auto

In der Anlaufphase rechnet VW übrigens mit einem Verlust von 3.000 Euro pro Auto. Ab 2025 sollen die Autos auf Basis des Modularen Elektronikbaukastens (MEB) dann aber profitabler werden als konventionell angetriebene Modelle. Auf den Akku gibt VW marktübliche acht Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie. Der Motor mit 170 oder 204 PS steckt im Heck. Das ermöglicht eine andere Raumaufteilung als beim Golf, birgt aber neue Herausforderungen bei der ESP-Abstimmung. Das Ziel ist, eine ähnliche Regelgüte wie beim Golf zu erreichen.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/vw-id-2019-preis/

City Maut-Pläne — Städtetag nimmt neuen Anlauf

Um den Verkehr in Städten besser steuern zu können, hat der Städtetag jetzt wieder eine Diskussion über eine mögliche City Maut angestoßen.

Angesichts von Lärm, Luftverschmutzung und endlosen Staus hat der Deutsche Städtetag sich dafür ausgesprochen, eine City-Maut in einzelnen Kommunen zu erproben. Angestoßen hat die neuerliche Diskussion die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther mit ihrer Aussage, dass man „über kurz oder lang“ in der Hauptstadt über eine solche Abgabe diskutieren müssen. „Es wird bei der knappen Ressource Fläche in der Stadt deutlich teurer werden müssen, mit Autos den öffentlichen Raum zu nutzen.“

Keine flächendeckende Einführung

Städtetags-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy sagte gegenüber der dpa, die Städte müssten selbst diskutieren und entscheiden, welche Instrumente zur Verkehrslenkung sinnvoll eingesetzt werden könnten. „Denkbar wäre beispielsweise, eine City-Maut oder Nahverkehrsabgaben in einzelnen Städten zu erproben, die dies wünschen.“ Auch Bürgertickets für Busse und Bahnen im Öffentlichen Personennahverkehr kämen für diese Versuche in Betracht. Entscheidend werde die Akzeptanz in der Bevölkerung sein. Eine flächendeckende Abgabe für Autofahrer will der Städtetag aber nicht einführen. „Aber wir plädieren ausdrücklich dafür, einzelnen Städten die Möglichkeit zu geben, finanzielle Maßnahmen zu erproben, um den Verkehrsfluss in bestimmten Zonen zu lenken,“ sagte Dedy.

Bislang gibt es in Deutschland keine Gebühr für die Einfahrt in Innenstädte. Im Gespräch war eine City Maut zuletzt in einer von der Bundesregierung eingesetzten Verkehrskommission. In einem Bericht des Gremiums vom März wurde eine „Infrastrukturabgabe“ als möglicher Baustein zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes genannt.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/city-maut-plaene/

Update für Google Maps — Smartphone-Navigation zeigt freie Ladestationen an

Die Lage und die aktuelle Verfügbarkeit von Ladestationen in Echtzeit werden künftig in die Navigations-App Google Maps integriert. Das erleichtert die Routenplanung für Fahrer von Elektroautos und Plug-in-Hybriden.

Mehr und mehr Fahrzeugmodelle bieten die Integration des Smartphones über Apple CarPlay und Android Auto. Mit der Nutzung freigegebener Apps über das Infotainmentsystem im Auto können damit auch die entsprechenden Navigationslösungen genutzt werden.

Das hat durchaus Vorteile. Denn während selbst aktuelle, fest eingebaute Navigationssysteme noch mit dem veralteten TMC-Standard zur Abbildung der Verkehrssituation arbeiten, berücksichtigen App wie Google Maps die Echtzeitsituation. Zudem bieten sie viele Zusatzfunktionen.

Eine weitere kommt für Google Maps jetzt in den USA und Großbritannien hinzu. Dort listet der Routenführer jetzt nicht nur Ladestationen für Elektroautos auf, sondern zeigt auch deren aktuelle Verfügbarkeit an. Entsprechende Vereinbarungen mit einem Großteil der Ladepunkt-Betreiber wurden abgeschlossen. Lange Wartezeiten, weil gerade ein anderes Fahrzeug geladen wird und die Energiemenge in den Akkus nicht mehr für die Fahrt zu einer anderen Ladestation reicht, entfallen also.

Steckertypen und Ladeleistung werden angezeigt

Auch die zur Verfügung stehenden Steckertypen und die Ladegeschwindigkeit ist Teil des Updates für Google Maps, Bewertungen und Fotos von Nutzern sollen folgen. Auch Apps von anderen, auf Ladelösungen spezialisierte Anbieter wie Plugsurfing oder Angebote von Autoherstellern zeigen die Verfügbarkeit von Ladepunkten an. Mit der Integration in das Navigationssystem von Google Maps wird das Nachladen von Strom aber direkt und ohne Umwege in die Routenplanung mit einbezogen.

Wann Google Maps mit den Informationen für Fahrer von Elektroautos und Plug-in-Hybriden auch in anderen Ländern und damit auch in Deutschland ergänzt wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/coupe-des-alpes-2010-18-paesse-und-32196-hoehenmeter/

Toyota GT86 und Subaru BRZ (2021) — Sportwagen wechseln auf Toyota-Plattform

Toyota und Subaru führen ihre kleinen Sportwagen ab spätestens 2021 in eine zweite Generation. Allerdings verabschieden sich die Japaner von der Subrau-Plattform und wechseln auf die TNGA-Architektur (Toyota New Global Architecture) von Toyota.

Der Grund für den Wechsel, so Insider gegenüber australischen Medien, sei recht simpel: Die neue globale Subaru-Plattform erlaubt lediglich Allrad-Modelle, die beiden Sportwagen sollen jedoch in der neuen Generation dem Front-Motor-Heckantrieb-Layout treu bleiben. Daher biete sich die skalierbare TNGA-Basis von Partner Toyota an, die zudem noch für Gewichtsersparnis steht.

Neuer 2,4-Liter von Subaru

Mit der neuen Generation könnte auch der Wunsch zahlreicher Fans nach mehr Leistung in den Modellen erfüllt werden. Aktuell kommt ein zwei Liter großer Vierzylinder-Boxer-Motor mit 200 PS zum Einsatz. Nach einem Bericht der „Japan Times“ sollen die Sportwagen jedoch ab 2021 von dem 2,4-Liter-Vierzylinder-Boxer betrieben werden. Der Motor wurde im Subaru Ascent bereits mit Turboaufladung vorgestellt und kommt auf 260 PS und dürfte zudem für einen niedrigeren Schwerpunkt bei den Sportlern – wo er ohne Aufladung verbaut wird – dienen.

Toyota GT86 und Subaru BRZ kamen 2012 auf den Markt. Der Subaru kostet aktuell ab 33.480 Euro, der Toyota startet bei 29.990 Euro. Der Absatz in Deutschland 2018 war bei beiden Fahrzeugen gering. Vom Toyota wurden 290 Modelle zugelassen, der Subrau erhielt 111-mal erstmals ein Kennzeichen.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/toyota-gt86-subaru-brz-2021-wechseln-auf-toyota-plattform/

Männertag mal anders? Zur Punktejagd bei der #OTRAllye2019

Das „Rallye“ nicht unbedingt Schlamm und fliegende Steine bedeuten muss, zeigen die Jungs vom Auto- & Reiseblog on-the-road-again.eu auch dieses Jahr wieder mit ihrer Interpretation des Konzeptes Rallye als motorisierte Schnitzeljagd.

Rallye? Schnitzeljagd? Wie bitte?

Für die Teilnehmer der 2019er-Version gilt es, in Teams, bestehend aus zwei Fahrern und einem Auto, an vier Tagen drei Etappenziele anzufahren und auf dem Weg dorthin Challenges zu bestehen. So gibt es etwa Punkte für das Tanken des günstigsten Sprits, den geringsten Verbrauch oder ein Eintauchen in die lokale Küche. Das ausgeklügelte Konzept bietet sowohl etappenbezogene Aufgaben, als auch solche, die sich über das gesamte Event erstrecken und es den Teilnehmern so ermöglichen, mit unterschiedlichsten Strategien zu gewinnen. 

Die Herausforderung besteht vor allem darin, sich auf der ca. 1.500 km langen Strecke eine geeignete Strategie zurechtzulegen, die Konkurrenten eng im Blick zu behalten und mit cleverer Taktik die Punktehoheit zu gewinnen und zu verteidigen. Nur so kann man den Titel „Amtierender Rallyechampion“ erringen und den Pokal mit nach Hause nehmen.

Ab in den wilden … Südosten!

Dieses Jahr geht es für die Piloten nach Südosteuropa. Nach dem Start in Nürnberg am Donnerstag, den 30. Mai verlaufen die einzelnen Etappen an jeweils einem Tag nach Ljubljana, Budapest und Prag. In der ungarischen Hauptstadt verbringt das Teilnehmerfeld allerdings – und das ist eine Neuerung in diesem Jahr – einen Präsenztag und löst Aufgaben auch zu Fuß oder mit dem ÖPNV. 

Unterstützt werden die abenteuerlustigen Rallyefahrer dabei von ihrem besten Freund, dem Roadbook, sowie dem eigens für das Event geschaffenen Rallye Management System heRMeS, welches die Fahrleistungen digital erfasst und auswertet, die Punkte berechnet und die Platzierungen ermittelt. Begleitet werden sie an den 4 Tagen aber natürlich auch vom erfahrenen Orga-Team von On The Road Again, das bereits zum fünften Mal eine Rallye ausrichtet.

Vom Rallye-Fieber infiziert? Bewerbt euch jetzt!

Wenn auch in euch das Rallye-Gen schlummert und lange Etappen im Auto eher ein Grinsen als Angstschweiß auslösen, könnt auch ihr noch dieses Jahr am Start sein! Sofern ihr zu zweit, beide mindestens 21 Jahre alt und auch beide im Besitz eines EU-Führerscheins der Klasse B seid sowie über einen PKW bis 3,5 Tonnen verfügt, freut sich OTRA auf eure Bewerbung.

Fahrt ihr 50.000 km im Jahr? Ist bei euch jeder Urlaub ein Roadtrip? Kennt ihr Ungarn wie eure Westentasche? Schreibt einfach eine kurze E-Mail an rallye@on-the-road-again.eu, in der ihr euch kurz vorstellt (gerne auch mit Foto) und erklärt, warum genau IHR die Richtigen für die #OTRAllye2019 seid und warum ihr den Pokal mit nach Hause nehmen werdet. 

Die reguläre Bewerbungsphase läuft noch bis 30. April. Für die Bewerbung und die Teilnahme fallen keinerlei Gebühren an. Alle wichtigen Infos findet ihr in diesem Artikel:

Das Event selbst könnt ihr über das Wochenende um Christi Himmelfahrt auch auf den Social Media Kanälen von OnTheRoadAgain verfolgen, in erster Linie Facebook (https://www.facebook.com/ontheroadagaineu/) und Twitter (https://twitter.com/OTRAeu). 

Wir sind gespannt auf das außergewöhnliche Event und wünschen allen Teilnehmern gute Fahrt und viel Spaß!

Ford kooperiert mit Rivian — Mit Skateboard-Plattform gegen Tesla

Ford investiert 500 Millionen US-Dollar, umgerechnet 445 Millionen Euro, in das amerikanische E-Auto-Startup Rivian. Mit dieser Minderheitsbeteiligung rückt Fords President of Global Operations, Joe Hinrichs, in den Vorstand ein.

In der Kooperation sollen komplett neue Elektromodelle für die geplante E-Auto-Offensive von Ford entstehen. Dafür investieren die Dearborner bereits elf Milliarden US-Dollar und kündigten mit dem Mach E bereits einen rein elektrischen Crossover für 2020 an. Darüber hinaus ist auch schon einen Elektro-Version des Ford F150 Pickups geplant.

Rivians Skateboard-Plattform ist skalierbar

Die neuen Elektroautos von Ford rollen im Flat Rock-Werk im Süden Detroits ab 2020 vom Band. Dazu nutzt das Unternehmen die bereits bestehende „Skateboard“-Plattform von Rivian. Die bringt die Batterien im flach im Unterboden unter, während die Elektromotoren an den Achsen sitzen. Aktuell hat Rivian mit dem R1T Pickup und dem R1S SUV zwei Modelle auf diesem Plattform präsentiert und startet die Auslieferung ab 2020.

Die Batteriekapazitäten gibt es in drei Größen: 105, 135 und 180 kWh und sollen mit einer Ladung eine Reichweite von bis zu 600 Kilometer möglich machen. Geladen wird per 160 kW Leistung. Beide Modelle werden um die 60.000 Dollar kosten. Bis 2025 plant Rivian noch vier weitere E-Autos, darunter einen leistungsstarken Rallye-Crossover.

VW und Ford kooperieren auch bei den E-Autos

Auch wenn Rivian die Erprobung des Pickups unter der Karosserie des F150 von Ford absolvierte, so basiert der Bestseller-Pickup auf einer eigenen Elektroplattform von Ford. Der amerikanische Autobauer hatte unlängst angekündigt die Anzahl seiner Plattformen deutlich zu reduzieren. Allerdings bieten die fünf Plattformen nur ein selbsttragendes Chassis für Elektroautos. Hier kommt die neu eingefädelte Kooperation mit Volkswagen zum Tragen. Sie sieht unter anderem eine Zusammenarbeit bei der Elektromobilität und der Entwicklung gemeinsamer Elektro-Plattformen für Transporter und Pickups ab 2022 vor. Die beiden Marken sollen aber – trotz der gemeinsamen Entwicklung und Produktion – unterschiedliche Modelle präsentieren, die den jeweiligen Markenkernen in Optik, Abstimmung und Auslegung treu bleiben sollen.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/ford-kooperiert-mit-rivian-skateboard-plattform-gegen-tesla/

Anker Roav Bolt — Google Assistant im Auto

Sprachsteuerung per Google Assistant kommt über den Roav Bolt genannten Adapter von Anker in alle Autos, deren Radio über eine Bluetooth-Schnittstelle verfügt.

Der Android-basierte Sprachassistent Google Assistant kann jetzt auch von Autofahrern vollumfänglich genutzt werden. Das chinesische Unternehmen Anker, Spezialist für Powerbanks und Elektronikzubehör, bietet jetzt eine entsprechende Version seines Roav Bolt an. Das USB-Ladegerät für die 12-Volt-Steckdose ist schon jetzt unter dem Namen Roav Viva mit einer Kompatibilität für Amazons Alexa zu haben.

Online nur mit Smartphone

Der Roav Bolt wird per Bluetooth mit dem Radiosystems des Autos verbunden. Die per „Ok Google“ ansteuerbare Assistenzfunktion ist direkt im Stecker eingebaut. Um Inhalte aus dem Internet anzusteuern, wird jedoch zusätzlich ein Smartphone benötigt.

Auf Zuruf oder per Tastendruck auf den Bolt können dann zum Beispiel Musikstücke ausgewählt oder Navigationsziele ausgewählt werden. Über zwei integrierte USB-Anschlüsse können mobile Geräte während der Fahrt mit Strom versorgt werden.

Mit dem leicht zu installierenden Stecker können nicht nur Fahrer älterer Autos den Google Assistant nutzen. Auch, wer oft das Auto wechselt, weil er zum Beispiel Mietwagen fährt, hat seinen Sprachassistenten damit immer dabei.

Wann Anker den Roav Bolt auch in Europa anbietet, ist noch nicht bekannt. In den USA kostet er um 50 US-Dollar. Der Roav Viva kostet bei uns knapp 50 Euro.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/anker-roav-bolt-google-assistant-bluetooth/

Podcast „ams erklärt“ (Folge 5) — Sind synthetische Kraftstoffe die Zukunft?

Alle Welt spricht von Batterie-Autos. Einige Experten sind aber der Meinung, dass der Verbrenner längst nicht ausgedient hat. Zumindest wenn er mit synthetischen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien betrieben wird.

Wer mit einem Benziner oder Diesel unterwegs ist produziert CO2. Daran führt aktuell kein Weg vorbei. Das muss aber nicht für immer gelten, wenn es nach auto motor und sport Redakteurin Annette Bender-Napp geht. Denn synthetische Kraftstoffe könnten die aktuellen Fahrzeuge schon heute CO2-frei fahren lassen.

Welche Schritte die Politik dafür tun muss, warum synthetischer Diesel aktuell noch etwa zehn Mal so teuer ist wie sein fossiles Äquivalent und was das alles mit dem deutschen Strommix zu tun hat erklärt sie in der fünften Episode von auto motor und sport erklärt und verrät außerdem, was das ganze Thema mit Brennstoffzellen-Autos und der bereits bestehenden Gasinfrastruktur zu tun hat.

Was Annette Bender-Napp sonst noch zum Thema erklärt hat, hören Sie in einer neuen spannenden Folge unseres Podcasts auto motor und sport erklärt. Der erscheint 14 Tage zusammen mit der akutellen auto motor und sport Ausgabe und kann bei Spotify, Apple Podcast, Google Podcasts und Soundcloud abonniert werden!

Und noch etwas: Exklusiv für unsere Podcasthörer haben wir ein besonderes Angebot. Auf www.motorpresse-aktion.de/ams können Sie sich eine Gratisausgabe der aktuellen auto motor und sport bestellen, ganz unverbindlich und ohne Abo.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/news/podcast-ams-erklaert-synthetische-kraftstoffe/

Leapmotor S01 im Check — Chinas Mini-E-Sportwagen für 11.000 Euro

Auf der Shanghai Autoshow gibt es doch nicht nur Elektro-SUVs. Eines der vielen Startups will mit Crowdfunding ein Mini-Coupé mit 170 Elektro-PS auf die Straße bringen. Wir haben uns den Leapmotor S01 angesehen.

In China boomen E-Auto-Startups und von Byton bis Nio setzten die meisten auf SUVs. Ein paar wenige haben aber sportlichen Fahrspaß im Sinn. Leapmotor hat auf der Shanghai Autoshow mit der Studie C-More Concept zwar auch einen SUV auf dem Stand, mit dem S01 aber auch einen attraktiven und kompakten Elektro-Sportler. Wir haben in dem 2+2 Sitzer Probe gesessen.

Manchmal ist es der zweite Blick, der verfängt. Denn noch bevor wir beim Messebummel das knackige Heck des S01 entdecken, fallen zunächst die vier Feuerlöscher am Rand des Standes auf. Warum sie da stehen ist vermutlich ähnlich unklar wie bei den meisten Sicherheitskräften auf dem Messegelände, die meist nicht mehr Aktivität zeigen, als ein Pfosten für die Absperrbänder.

Der kleine Leapmotor S01 steht zwar auch nur rum, fällt aber mit seinen knackigen Proportionen und der grimmigen Front und schicken LED-Rückleuchten im Krokodilmaul-Design auf, die von einer schlichten, schwarz lackierte Fläche dazwischen hervorgehoben werden. Auf ihr prangt ein einfacher silberner Schriftzug: Leapmotor. Leap steht im Englischen für Sprung, auch im Zusammenhang mit Freudensprüngen verwendet man das Wort Leap. Klingt doch irgendwie verheißungsvoll.

So wie das Fastback-Heck des S01 aussieht. Es ähnelt dem eines Fiat 850 Coupé oder dem vom BMW Z4 Coupé. Gerade einmal zwei Linien bestimmen das Seitenprofil, dazu kommen bescheidene 17-Zoll-Y-Speichenräder, rahmenlose Türfenster und eingelassenen Türgriffe. Da gibt es nach europäischem Geschmack wenig auszusetzen.

Die Front mit großem, schwarzen, verschlossenen Grill wird von den breiten Scheinwerfern flankiert, die die Haube links und rechts nach oben drängen. Das erinnert an die Studien Peugeot e-Legend oder Nissan IDx. Schönes Auto zum Spaß haben?

130.000 Euro über Crowdfunding werden gesucht

Ganz so einfach ist es nicht – und das liegt nicht nur daran, dass wir uns auf einem Messestand befinden. Denn die beiden S01, die die Autoshow zu bieten hat, sind noch Prototypen einer Crowdfundingkampagne. Die Entwicklung wird nämlich nicht von wenigen großen Investoren finanziert, sondern von vielen Menschen. Aktuell versucht das Startup auf dem chinesischen Kickstarter-Pendant zc.suning.com ein Entwicklungsbudget von 1 Millionen RNB zu sammeln. Das sind nach aktuellem Wechelkurs gerade einmal rund 130.000 Euro.

Wie bei derlei Plattformen üblich bekommen die Geldgeber je nach Summe unterschiedliche Geschenke als Dankeschön. Der Google-Übersetzer verrät: Wer einen RNB gibt, nimmt an einer Lotterie teil, bei der eine Basisvariante des S01 unter allen Teilnehmern verlost wird. Bei 1.000 RNB Einsatz erhalten die Unterstützer als Dank Zugang zu einem lebenslangen kostenlosen Rettungsdienst, können ihren Einsatz als Anzahlung verwenden oder ihr Geld, quasi als zinslosen Kredit zurückfordern, wenn der S01 gebaut wird. Für die, die bereit sind 9.900 RNB zu investieren gibt es ein umfangreiches Servicepaket, das laut zc.suning.com-Website einem Wert von 30.000 RNB entspricht, ebenfalls die Möglichkeit sein Geld in eine Anzahlung umzuwandeln, sowie eine „Ex-Gratia-Aromatherapie-Maschine für Autos“, wie der Google-Übersetzer verrät – was auch immer das sein mag.

Die Verarbeitung im Innenraum könnte besser sein

Der erste Eindruck im Auto ist leider ernüchternd. Denn der Innenraum ist recht konventionell, fast langweilig gehalten und lässt die sportlichen Ambitionen des kleinen Stromers nur durch die stark konturierten aber bequemen Sportsitze erkennen. Weder das Lenkrad noch der Automatikwählhebel im Mercedes-Stil direkt dahinter wecken das Verlangen nach flotten Touren auf der Landstraße. Hinzu kommt die einfach gestaltete Mittelkonsole, die zwar ganz puristisch mit wenigen Knöpfen auskommt, aber die Bedienung an die Tasten des Lenkrads oder den Touchscreen knüpft. Schade, denn gerade bei härter abgestimmten Sportwagen machen die modernen und oft wenig intuitiven Touchbedienungen leider selten eine gute Figur.

Aber der S01 kann gut auf Knöpfe verzichten. Als der chinesische Mitarbeiter ein paar Zauberworte durch den Innenraum ruft, öffnet sich plötzlich das Fenster. Nach weiteren Worten der Kofferraum. Eine Taste zur Aktivierung der Sprachsteuerung drückte er dazu nicht. Bei den deutschen Herstellern sucht man so etwas vergebens. Nicht, weil sie es nicht könnten, sondern vielmehr weil sie den Unmut ihrer Kunden fürchten, die ohne es zu wollen Sprachbefehle in Auftrag geben könnten oder Bedenken in Sachen Datenschutz anbringen. Immerhin, mit dem IPA (Intelligent Personal Assistent) von BMW und dem MBUX von Mercedes wagen sich die ersten langsam an das Thema und lassen die Kunden über Sprachbefehle zumindest die Heizung oder die Innenraumbeleuchtung steuern. Aber selbst hier heben Datenschützer bereits wieder die Hände und mahnen zur Vorsicht. So etwas wie Datenschutz kennt China kaum. Die Überwachung gehört zum Alltag. Überall in der Öffentlichkeit filmen Kameras jede Bewegung in Parks, an Kreuzungen und in Gebäuden.

Aber kommen wir zurück zum S01: Sein E-Motor soll laut Hersteller-Website 125 kW, also 170 PS liefern und 250 Nm an die Räder schicken. Laut Mitarbeiter am Stand soll so die Beschleunigung auf 100 km/h in 6,9 Sekunden erledigt sein. Ob das mit Frontantrieb gelingen kann? Ohnehin wäre ja Heckantrieb die sportlichere Variante. Aber an der Hinterachse hat der S01 nur eine simple Starrachse – schlecht für die Radführung, gut fürs Leergewicht, das wohl bei 1.200 Kilogramm liegen soll. Die NEDC-Reichweite (vergleichbar mit dem alten NEFZ-Verbrauchszyklus) soll immerhin bei 305 Kilometer liegen.

Was den Leapmotor S01 aber wirklich so attraktiv macht, ist der Preis. Der soll nämlich weit unter unseren europäisch geprägten Erwartungen liegen. Für das Basismodell ruft das Startup gerade mal 109.000 RNB auf, also nur 14.500 Euro. Vielleicht ergibt die Sache mit den Feuerlöschern am Ende doch noch einen Sinn.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/leapmotor-201-shanghai-autoshow/

Porsche 718 Cayman und Boxster (2022) — Sportwagen werden elektrifiziert

Porsche treibt die Elektrifizierung seiner Sportwagen voran und bietet ab 2022 den Porsche 718 Boxster und 718 Spyder nicht nur als Hybrid-Modelle, sondern auch als reine Elektro-Sportwagen an.

Eine interne Porsche-Studie hat ergeben, dass die aktuelle Lithium-Ionen-Technik noch nicht ausgereift sei, um rein elektrisch eine Reichweite von mehr als 300 Kilometer zu gewährleisten, ohne signifikante Änderungen an der aktuellen Plattform der Mittelmotor-Sportwagen vorzunehmen. Daher kommen die Hybrid-718 auf der bestehenden Basis, die E-718 auf der neuen Elektroplattform.

Gegenüber der britischen Medien bestätigte Porsche Boss Oliver Blume: „Wir haben Prototypen des 718 mit Elektroantrieb in der Erprobung, und ein Hybrid-Prototyp wird aufgebaut“, sagte er. „Wenn man sich die nächste Generation dieser Autos anschaut, dann ist das machbar, obwohl noch nicht klar ist, ob es sich um Hybrid oder Plugin-Hybride handeln wird.“

Auch der 911er wird hybridisiert

Egal, wie die Entscheidung ausfällt, die Hybrid-Modelle kommen mit einem 48-Volt-Bordnetz und einem ins Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe integrierten E-Motor daher. Die Mild-Hybrid-Version dient ausschließlich der Leistungssteigerung und der besseren Effizienz – eine reinen Elektro-Modus gibt es nicht. Dies ermöglicht die Plugin-Version von 718 Boxster und 718 Cayman mit deutlich größeren Batterien. Beide Systeme sind mit dem Vierzylinder-Boxer gekoppelt – und auch beim 911 in Verbindung mit den Sechszylinder-Motoren vorgesehen. Hier liegt der Fokus aber auch darauf, mit dem Hybrid-System die Motoren tauglich für die nächste Abgasnorm zu machen.

Bereits 2011 hat Porsche mit dem Boxster E einen ersten Elektrosportwagen als Einzelstück angefertigt. Er verfügt über einen 350 Kilo schweren Eisen-Phosphat-Akku mit einer Kapazität von 29 kWh. Der E-Motor mit 122 PS stammt aus dem E-Golf und treibt die Hinterräder an. Auch ein Allrad-Modell mit zwei Motoren wurde aufgebaut. 2017 präsentierte Porsche dann mit dem Cayman E-Volution einen weiteren Elektro-Sportwagen auf Basis des 981c. Im Unterboden wurden 365 Kilo schwere Akkus verbaut, die eine Kapazität von 38 kWh hatten. Die Leistung lag bei 462 PS respektive 340 Kilowatt – 120 kW leiste die vordere Maschine, 200 kW der hintere E-Motor. In 3,3 Sekunden sollte der E-Cayman auf Tempo 100 beschleunigen. Mit seiner 800-Volt-Ladetechnik gab die Studie damals einen ersten Hinweis auf den Porsche Taycan.

718 auf PPE-Plattform wie Macan

Und hier schließt sich der Kreis zum elektrischen 718. Diese wird ebenfalls wie das große Vorbild über die 800-Volt-Technologie für schnelles Laden verfügen, aber im Gegensatz zum Taycan oder Audi E-Tron GT nicht auf deren Plattform basieren. Stattdessen bauen 718 Boxster und Cayman auf der gemeinsam mit Audi entwickelten PPE-Plattform (Premium Platform Electric) auf. Diese Basis nutzt auch der kommende Porsche Macan und der Audi Q5 als E-Modell, während die Plugin-Hybrid-Versionen auf den bekannten Plattformen sitzen.

Der Porsche 718 als Cayman und Boxster kam 2016 auf den Markt, 2022 steht dann ein Facelift an. In diesem Zuge rollen dann die elektrifizierten Modelle und der E-718 an den Start.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/porsche-718-cayman-und-boxster-2022-elektrifiziert/

Wegen möglicher Nässe im Batterieraum — VW ruft rund 11.000 E-Up zurück

Wegen einer möglicherweise undichten Klebenaht am Batteriegehäuse ruft Volkswagen den Elektro-Kleinwagen E-Up in zertifizierte Vertragswerkstätten zurück.

Betroffen seien nach Angaben von Volkswagen zum jetzigen Zeitpunkt alle bis einschließlich März 2017 produzierten Modelle des E-Up. In Zahlen sind das etwa 11.200 Fahrzeuge in Europa, wovon 2.818 in Deutschland zugelassen sind. Diese bittet der Hersteller im Rahmen einer Rückrufaktion in Vertragswerkstätten mit Zertifizierung für Elektroautos. Der genaue Grund ist eine nicht optimal ausgelegte Klebenaht im Gehäuse der Antriebsbatterie, durch die Feuchtigkeit eindringen und den Akku in der Folge beschädigen kann. Eingedrungene Feuchtigkeit wird über eine Warnanzeige im Display des Kombiinstruments angezeigt.

Die Aktion mit dem Code „93E2“ sieht eine zusätzliche Versiegelung der Klebenaht mit einer Wachsschutzschicht vor. Für die Maßnahme muss die HV-Batterie ausgebaut werden.

Die Aktion startete am 4.April diesen Jahres. Unfälle aufgrund dieses Problems habe es laut Hersteller keine gegeben.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/vw-e-up-rueckruf/

Toyota Collection Thementag — Corolla und Camry im Mittelpunkt

Corolla und Camry stehen im Mittelpunkt eines Thementages in der Toyota Collection in Köln. Beide Modelle kehren nach einer Pause auf den deutschen Markt zurück.

Toyota veranstaltet am Samstag, 4 .Mai, einen Thementag in der Collection: Passend zu den Neuauflagen stehen Corolla und Camry im Mittelpunkt. Den Kompakten und die Mittelklasse-Limousine hat Toyota gerade erneuert. Beim Camry ist es die neunte Generation seit 1982, er kommt wie der Camry nach einer Pause zurück auf den deutschen Markt. Zum Thementag erwartet Toyota „die schönsten Corolla und Camry“ auf dem Gelände der Collection in der Toyota Allee 2 in 59858 Köln. Der Eintritt ist frei, um 11 und 13 Uhr gibt es kostenlose, geführte Rundgänge.

Die größte Toyota-Sammlung außerhalb Japans

In der Collection stehen einige Generationen Corolla, darunter ein sportlicher AE 86 und ein Tercel 4×4 als Vorläufer heutiger SUV. Doch auch brave Limousinen und Dreitürer sind darunter, ein KE 20 von 1974 etwa. Oder ein AE80 Liftback von 1980. Gesammelt hatte die über 70 Autos Peter Pichert, der einer der ersten Toyota-Händler in Deutschland war. Pichert eröffnete 1994 das größte private Toyota-Museum außerhalb Japans. Nach seinem Tod übernahm Toyota Deutschland die Sammlung und zeigt sie nun am Kölner Firmenstandort.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/oldtimer/toyota-collection-thementag/

Lärm-Blitzer in der Schweiz — Fallen gegen Auto-Poser

In der Schweiz können bald auch Fahrer von zu lauten Autos zur Kasse gebeten werde. Die Eidgenossen planen eine Art „Lärmblitzer“, der Fahrzeuge im Vorbeifahren messen und dokumentieren kann.

Einen entsprechenden Auftrag zur Entwicklung einer „Lärm-Falle“ wurde bereits im Januar 2019 von der Kantonsregierung Genf initiiert. Die Stadt hat bis Juni 2019 Zeit, sich mit dem Auftrag zu befassen.

Lärm-Blitzer in zwei bis vier Jahren einsatzbereit

Das Kantons-Parlament begründet seine Entscheidung damit, dass 60 Prozent der Einwohner Genfs unter Lärm leiden und Herzkrankheiten oder Diabetes verstärken könnten. Verkehrslärm sei nach der Luftverschmutzung die zweitstärkste Umweltbelastung. In dem Antrag der Politiker soll der Apparat die Lautstärke vorbeifahrender Autos erfassen und das Fahrzeug nach Überschreitung eines festgelegten Grenzwerts fotografieren. Die Polizei soll dann die lauten Fahrzeuge aus dem Verkehr ziehen und Strafen verhängen können.

Nach Meinung der Schweizer Grünen sei die Entwicklung eines Geräusch-Radars technisch machbar und grundsätzlich nicht teurer als eine Temporadar. Forscher der EPFL (L´Ecole Polytechnique Federale de Lausanne) schätzen, dass ein Lärm-Blitzer in zwei bis vier Jahren einsatzbereit sein könnte. Das Problem bei der Entwicklung ist, die Geräusche aus der Distanz zuverlässig zu bestimmen und einem Fahrzeug konkret und korrekt zuweisen zu können. Die Hochschule EPFL in Lausanne arbeitet derzeit an einem solchen Gerät. Nach Aussagen von EPFL-Forschern gegenüber Schweizer Medien gebe es bereits schon jetzt ein Verfahren, mit dem Geschwindigkeiten von Fahrzeugen anhand von Lärm bestimmbar sind. In Kanada und auch in Süddeutschland gibt es entsprechende Apparate, die Auto-Lärm messen können. Diese „Lärm“-Anlagen weisen aber nur optisch den Fahrer auf zu viel Lärm hin, ohne entsprechende Sanktionen.

Nach dem Vorstoß des Kanton Genf gab es im Verlaufe des Jahres auch Forderungen aus Basel und Zürich. Bei letzterem Lokal-Parlament ist der Lärmblitzer indes schon im März 2019 abgelehnt worden, da sie als nicht bundesgesetzkonform gelten. „Ohne entsprechende Rechtsgrundlagen sind bei der polizeilichen Kontrolltätigkeit rechtlich verwertbare Vorbeifahrtmessungen mit Sanktionsmöglichkeiten nicht möglich“, so ein Regierungsrat gegenüber Telebasel.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/laerm-blitzer-in-der-schweiz-fallen-gegen-auto-poser/

Siticar Me Elektroauto — Ohne Maut in die Londoner City

Der Me von Siticars ist ein Kleinst-E-Auto für die Londoner City, das günstig parkt und bis zu 78 km/h schnell fährt.

Zu zweit mautfrei in die Londoner Umweltzone: Der Me der Londoner Marke Siticars ist ein leichter Elektro-Zweisitzer, der günstiger parkt, bis zu 150 Kilometer weit und bis zu 78 km/h schnell fährt. Der Zweisitzer ist ausschließlich online erhältlich und kann bei Promo-Veranstaltungen Probe gefahren werden – der Kalender auf der Website des Hersteller zeigt allerdings zur Zeit keine Termine an.

Billiger parken, Maut sparen

Der 2,24 Meter kurze und 1,29 Meter schmale Zweisitzer kann quer parken. Alternativ passen auch zwei Me auf einen Standardparkplatz. In Westminster sind darum die Parkgebühren reduziert, erklärt der Hersteller auf seiner Website. Wer mit dem 518 kg leichten Vehikel in die Londoner City fährt, spart außerdem die Congestion Charge. Mit seinem Bleisäure- oder Lithium-Ionen-Akku kommt das Vehikel 150 Kilometer weit. Die beiden Akku-Varianten unterscheiden sich im Preis und in der Ladezeit: Das Basismodell mit Bleisäure-Akku kostet umgerechnet 9.234 Euro. Die Version mit Klimaanlage kostet 11.547 Euro, die Lithium-Ionen-Variante gibt es für umgerechnet 13.278 Euro. Der Bleisäure-Akku ist in sechs bis acht Stunden geladen, dem Lithium-Ionen-Akku genügen vier bis sechs Stunden Ladezeit.

Nichts für die Autobahn

Wer etwas zu transportieren hat, kann für umgerechnet 13.852 Euro die Transportervariante Carry Me kaufen. Die Daten des als Pickup oder mit geschlossener Box lieferbaren „Letzte-Meile-Transporters“ unterscheiden sich nicht von der Pkw-Version. Beide sind außerdem in sechs Standard- und drei Metallic-Farben lieferbar. Für die Autobahn ist der Me allerdings nicht gemacht, der Hersteller sieht ihn als reines Stadtvehikel.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/me-siticars/

Diva ohne viel Allüren – Alfa Romeo Giulia

Wohl proportioniert und in ein dynamisch wirkendes Blechkleid gehüllt: die Giulia.

Eine Diva bezaubert mit begnadeten Fähigkeiten, kann aber auch exzentrisch sein. Auch drei Jahre nach ihrer Wiederauferstehung verführt die Giulia von Alfa Romeo mit ihren optischen Reizen, die man in Turin zum neuen Modelljahr nicht angerührt hat. Mit bis zu 510 PS, drei zusätzlichen  Ausstattungsvarianten, 19 Zöller Leichtmetallfelgen und neuer Technik soll die wohl proportionierte Schönheit mit der opulenten Front der deutschen Konkurrenz in München und Stuttgart die Show stehlen.

Eine Limousine, ja, aber trotzdem alles andere als langweilig.

Die Giulia gibt es ab jetzt nur noch mit Achtgangautomatik

Alle angebotenen drei Benzin- und drei Dieselmotoren der viertürigen Sportlimousine, die auf der Heckantriebsplattform „Giorgio“ aufbaut und die nur noch mit einer Achtgangautomatik angeboten wird, erfüllen jetzt schon die Emissionsnorm Euro 6D-Temp. Die Leistung der beiden Einstiegsvarianten des 2,2-Liter-Vierzylinder Turbodiesel haben die Italiener um 10 PS auf 160 PS beziehungsweise 190 PS angehoben. Noch sportlicher geht es jetzt in der Giulia Veloce Ti zur Sache, unter deren Motorhaube entweder ein Turbobenziner mit 280 PS oder ein 210 PS starker Diesel zur Wahl stehen.

Alle Triebwerke erfüllen jetzt Euro 6d-Temp, es gibt mehr Leistung für die Dieselmotoren und neue Ausstattungslinien.

Der weitgehend schwarze Innenraum ist aufgeräumt und mit Carbon-Applikationen geziert.

Auf Wunsch gelb lackierte Bremssättel mit Alfa Romeo Schriftzug betonen den sportlichen Auftritt der Giulia Veloce.

Limitierte Sondermodelle sorgen für einen raren Auftritt der Auserwählten

Wem das noch nicht ausreicht, der nimmt die Giulia Quadrifoglio mit einem 2,9 Liter V6 Bi Turbo und 510 PS zur Auserwählten, fährt mit ihr in 3,9 Sekunden bis auf Tempo 100 km/h und weiter bis zu 307 km/h schnell. Möchte er seine Liebste nicht mit zu vielen teilen, kann er bei dem neuen limitierten Sondermodell Quadrifoglio NRing zum Preis von 122.000 Euro sicher sein, dass die Schöne mit matt grauer Sonderlackierung, Sparco-Schalensitzen aus Kohlefaser, einer Bremsanlage mit Carbon-Keramik-Scheiben, einem Alcantara Sportlenkrad, Kohlefaser-Schaltknauf und rotem Startknopf im Lenkrad nur 108 mal weltweit unterwegs ist. Mit dem Namen feiert Alfa Romeo nicht nur die Zeit von 7,32 Sekunden, mit denen eine Giulia Quadrifoglio den Nürburgring umrundete, sondern auch die Rückkehr in die Formel 1 in diesem Jahr.

Paketlösungen bieten auch für gewerbliche Kunden Preisvorteile

Bei 37 000 Euro liegt die günstigste Giulia, die nun in insgesamt acht serienmäßigen Ausstattungen zu haben ist. Gewerblichen Kunden bietet Alfa Romeo mit den Varianten Business und Lusso über Paketlösungen Preisvorteile wie dem privaten Kunden über die besonders sportliche Linie B-Tech. Betont fahrdynamisch setzt sich die Giulia in der immer mit Allradantrieb ausgerüsteten Version Veloce Ti in Szene, deren Potenzial durch die aktive Radaufhängung „Alfa Active Suspension“, und das mechanische Sperrdifferential noch gesteigert wird. Mit dem 280 PS starken Turbobenziner und 5,2 Sekunden Sprintzeit von 0 auf 100 km/h ist man auch jenseits der Rennstrecke auf den hiesigen ohnehin überwiegend geschwindigkeitsbegrenzten Strecken rund um München legal schön flott  unterwegs. Der Preis für ein dauerhaftes Rendezvous mit der italienischen Diva im Veloce Ti -Kleid, die ihren Startknopf zickig versteckt, bis er natürlich dann doch gefunden ist :  ab 59 500 Euro.

Text und Fotos : Solveig Grewe

Innenaufnahme: Alfa-Romeo   

Lithium-Ionen-Batterien aus Elektroautos — Zweites Leben bei Audi in Ingolstadt

Die Batterien leben meist länger als die Elektroautos, in denen sie verbaut sind. Bei Audi bekommen Lithium-Ionen-Akkus ein zweites Leben in Transportfahrzeugen, die im Werk eingesetzt werden.

Die ersten Audi e-tron rollen zu den Kunden und auf der Straße und mit ihnen große Batteriepakete im Fahrzeugboden der SUV. Je mehr Elektroautos gebaut werden, desto größer wird die Anzahl der Akkus, die die Hersteller später einmal zurücknehmen müssen. Neben dem Recycling der Batterien ist auch deren weitere Verwendung ein richtiger Ansatz.

Audi hat jetzt ein Projektteam gegründet, das sich genau damit beschäftigen soll. Mit dem Serienanlauf des e-tron werden jetzt die Prototypen zerlegt. Deren Lithium-Ionen-Batterien sind, ebenso wie die der Plug-in-Hybride A3und Q7 e-tron, im Audi-Werk am Stammsitz in Ingolstadt auch nach ihrem ersten Leben im Einsatz.

Kein Ausbau der Batterien mehr nötig

Sogenannte Flurförderfahrzeuge, also zum Beispiel Gabelstapler und Zugmaschinen für den Warentransport, sind in den Produktionshallen schon länger elektrisch unterwegs. In ihnen sind bis zu zwei Tonnen schwere Blei-Säure-Batterien verbaut. Zum Aufladen müssen sie erst aus dem Fahrzeug ausgebaut werden, um dann mehrere Stunden am Stück am Stromkabel zu hängen.

Mit dem Einsatz der gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien aus Autos will Audi die Flurförderfahrzeuge effizienter nutzen und laden. Ein Ausbau der Akkus entfällt, außerdem verringert sich die Ladezeit deutlich. An festen Standplätzen, zum Beispiel während Pausen, lassen sich die modernen Batterien einfacher und platzsparender nachladen.

Weitere Konzepte zur Nutzung der Akkus

Die neuen Akkus baut Audi in die Batteriewannen der bisherigen Blei-Säure-Batterien ein. Dafür werden die e-tron-Batterien zerlegt. 24 der im Auto eingesetzten 36 Module passen in die Flurförderfahrzeuge. Der Hersteller geht davon aus, dass sich Millionenbeträge sparen lassen können, wenn die Lithium-Ionen-Batterien flächendeckend in der Produktion zum Einsatz kommen.

Damit lassen sich nicht alle gebrauchten Elektroauto-Batterien wiederverwenden. Zusätzlich entwickelt Audi auch weitere Konzepte zur weiteren Nutzung der Akkus, zum Beispiel in stationären Energiespeichern oder mobilen Ladecontainern für Elektroautos.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/audi-ingolstadt-lithium-ionen-akkus/

Lumma CLR G770 — Breitbau für die Mercedes G-Klasse

Tuner Horst Lumma hat für den Mercedes-Benz G63 unter der Bezeichnung Lumma CLR G770 ein Tuningprogramm aufgelegt, das für ordentlich Breitenwachstum sorgt.

Das Lumma-Aerodynamikpaket, das hauptsächlich aus PU-RIM und wahlweise mit Sichtcarbon belegten Karosseriekomponenten besteht, umfasst unter anderem neue Schürzen an Front und Heck sowie satte Radlaufverbreiterungen und neue Seitenschweller als verbindendes Element.

Ergänzend verbaut Lumma am Mercedes G-Modell einen Dachheckspoiler sowie eine vordere Dachblende mit vier Zusatzscheinwerfern, Tagfahrleuchten, einen Motorhaubenaufsatz, einen Frontgrillrahmen, Auspuffblenden, eine neue Reserveradabdeckung sowie Karbon-Außenspiegelabdeckungen.

Die pro Seite um 40 Millimeter erstarkten Kotflügel schaffen Platz für Spurverbreiterungen und Leichtmetallfelgen mit Y-Speichen-Design und der Bezeichnung CLR 24 RS, die mit Reifen der Dimension 295/30 R24 vorne und 355/25 R24 hinten bestückt sind.

Bis zu 650 PS möglich

Neben dem kräftigen Auftritt pflegt der Lumma CLR G770 auch einen kräftigen Antritt. Dazu wird der Vierliter-V8-Biturbo des G63 mit einer Powerbox um 65 PS gestärkt. Die Gesamtleistung steigt so auf 650 PS und 950 Nm. Dient der 422 PS und 610 Nm starke G500 als Umbaubasis, so holt des Zusatzsteuergerät weitere 110 PS und zusätzliche 140 Nm raus.

Im Innenraum beugt sich Lumma Kundenwünschen. Hier reicht das Angebot vom Aluminium-Pedalset über Fuß- und Kofferraummatten mit Echtledereinfassung bis hin zur Komplettlederausstattung.

Das Basis-Bodykit berechnet Lumma mit 10.950 Euro. Alle weiteren Teile kosten Aufpreis. Das G-Modell muss man in jedem Fall selber mitbringen.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/tuning/lumma-clr-g770-tuning-mercedes-g-klasse/

Renault Kangoo Z.E. Concept — Elektrostudie gibt Kangoo-Ausblick

Der französische Autobauer Renault wagt mit dem Kangoo Z.E. Concept einen Blick in die Zukunft und zeigt wie der 2020 kommende neue Kangoo aussehen wird.

Renault wird 2020 einen neuen Kangoo an den Start bringen. Die Franzosen erlauben Interessierten aber jetzt schon einen Blick auf den neuen Kleintransporter, denn die jetzt vorgestellte Studie Kangoo Z.E. Concept nimmt dessen Design schon weitestgehend vorweg.

Kangoo im Pkw-Look

Und eines ist klar. Der nutzwertige kleine Kasten wird dynamischer. Mit spannungsgeladenen Rundungen, stark modellierten Flächen und markanten Radhäusern nimmt der Kangoo das emotionale Design der Pkw-Modelle von Renault auf, ohne aber den Nutzwert einzuschränken, sagt Renault. So ermöglicht die breite hintere Spur eine große Durchladebreite zwischen den Radkästen. Weiteres Kennzeichen des Kangoo Z.E. Concept ist die völlig neue Lichtsignatur bestehend aus einer Leiste zwischen den C-förmigen Scheinwerfern, die das Renault-Logo umgibt. Ein Lichtband erstreckt sich außerdem vom Markenlogo am Heck bis in die Fahrzeugflanken und greift so die Schienen für die seitliche Schiebetür auf. Die Außenspiegel ersetzt Renault bei der Studie auf Rückfahrkameras. Das Serienmodell soll Pkw-Spiegel bekommen.

Zum elektrischen Antrieb der Studie macht Renault keine Angaben.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/renault-kangoo-z-e-concept-elektrostudie-kangoo-2020/

Renault Trafic Modellpflege — Neue Front und mehr Hubraum

Der französische Autobauer Renault frischt den Trafic auf. Der Transporter erhält eine neue Motorenpalette mit Zweiliter-Vierzylinder-Aggregaten sowie eine neue Front.

Seit 2014 ist der aktuelle Renault Trafic am Start. Zeit für eine Frischekur. Zu erkennen ist der neue Renault Trafic an seiner neuen Frontgestaltung. Den optischen Auftritt des Transporters prägen nun der neu gezeichnete Kühlergrill mit Chromakzenten sowie die C-förmigen, in die Hauptscheinwerfer integrierten Tagfahrlichter. Hinzu kommen als weiteres Novum Voll-LED-Scheinwerfer.

0,4 Liter mehr Hubraum

Ein Upgrade gab es auf der Motorenseite. Anstelle der bisherigen 1,6-Liter-Turbodiesel-Aggregate verfügt der aktualisierte Trafic über 2,0-Liter-Turbodiesel, die ein Leistungsspektrum von 120 bis 170 PS abdecken. Als Maximaldrehmoment werden bis zu 380 Nm genannt. Trotz des Hubraum- und Leistungszuwachs sollen die neuen Motoren im Normverbrauch die alten Aggregate unterbieten.

Als Neuheit lassen sich die beiden höchsten Leistungsstufen mit dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe EDC kombinieren. Sämtliche Trafic Aggregate reinigen ihre Abgase über einen SCR-Katalysator und entsprechen so der Euro 6d-Temp-Abgasnorm.

Neben der Transportervariante wird der Trafic auch wieder als Combi und Bus zur Personenbeförderung sowie als High-End-Shuttle SpaceClass verfügbar sein. Preise für die aufgefrischte Version des Trafic nennt Renault noch nicht. In den Handel kommt der neue Trafic ab September 2019.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/renault-trafic-modellpflege-2020/

Kein Kauf nach Leasing mehr — Tesla will aus Leasingfahrzeugen Robotaxis machen

Tesla möchte seine Autos zurückhaben, um daraus Roboter-Taxis zu machen. In zwei Jahren soll eine autonome Tesla-Taxi-Flotte die Straßen fluten.

Auf der jüngsten Investoren-Konferenz stellte Tesla-Boss Elon Musk einen zusammen mit Samsung entwickelten Prozessor für das autonome Fahren vor. Aktuell in der Produktion befindliche Teslas sollen den Chip bereits bekommen. Im nächsten Jahr sollen die ersten vollautonomen Teslas damit im öffentlichen Straßenverkehr fahren. Wer einen Tesla least, hat in den USA dann nicht mehr das Recht, ihn nach Ablauf der Leasingzeit zu kaufen. Tesla möchte die Autos zurückhaben, um damit eine Flotte aus autonomen Taxis aufzubauen.

Für die Flotte sollen alle aktuellen Modellreihen von Tesla zur Verfügung stehen – also die Oberklasselimousine Model S, das SUV Model X und die Mittelklasse-Limousine Model 3. Auch Eigentümer eines Tesla sollen diesen als Robo-Flottenfahrzeug zur Verfügung stellen können und in der Zeit, in der sie das Fahrzeug nicht nutzen, mit Robotaxifahrten Geld verdienen.

Autonome Taxiflotte mit Gebrauchtfahrzeugen

Tesla scheint zwar aktuell genügend Fahrzeuge zu produzieren, um eine Robotaxi-Flotte aufzustellen, allerdings könnte die Rücknahme geleaster Fahrzeuge Vorteile mit sich bringen. So ist mit einem niedrigeren Stand an Gebrauchtfahrzeugen zu rechnen, was wiederum möglicherweise für höhere Gebrauchtwagenpreise sorgt. Außerdem muss Tesla nicht Leasingrückläufer mit vielleicht nicht mehr ganz so fitter Batterie auf dem schwierigen Endkundenmarkt anbieten.

Experten verfolgen Musks Pläne hinsichtlich einer autonomen Taxiflotte mit Skepsis. So heißt es bei der auf die Entwicklung von Techniken zum autonomen Fahren spezialisierte Alphabet-Tochter Waymo, dass die Einführung von autonomen Fahren etwas länger dauern könnte als zunächst erhofft – Waymo gilt im Gegensatz zu Tesla als führend hinsichtlich der Technologien für autonomes Fahren.

Zweifel an Musks Vision

Die gesamte sich mit Roboterautos beschäftigende Branche stand 2018 unter Schock, als ein vom Fahrdienstvermittler Uber auf autonomes Fahren umgebauter Volvo XC90 eine Fußgängerin überfuhr – der erste tödliche Unfall mit einem Roboterauto. Die Fußgängerin schob ein Fahrrad mit einer am Lenkrad hängenden Plastiktüte über die Straße. Die Erkennungssysteme des Uber-Volvo hatten anscheinend nur die Plastiktüte erkannt, als „unwichtiges Objekt“ eingestuft und das Fahrzeug mit unverminderter Geschwindigkeit weiterfahren lassen. Dies machte allen Beteiligten klar, dass es bis zu einem sicher fahrenden vollautonomen Auto noch ein sehr weiter Weg ist.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/tesla-leasingruecklaeufer-robotaxis/

Aston Martin Vantage V12 Zagato Heritage Twins — Nachbau von Speedster und Coupé

Der italienische Karosserieschneider Zagato wird 100 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum werden jetzt jeweils 19 Coupés und 19 Speedster des Aston Martin Vantage V12 Zagato von 2011 neu aufgelegt.

Zagato Milano feiert seinen 100. Geburtstag und macht sich und insgesamt 38 Kunden ein ganz besonderes Geschenk. Zum Jubel-Jubiläum legen die Italiener jeweils 19 Exemplare des legendären Aston Martin Vantage V12 Zagato als Coupé und Speedster neu auf, der erstmals 2011 vorgestellt wurde.

Gebaut werden die Neuauflagen beim Auftragsfertiger AF Racing AG in der Schweiz unter der Submarke R-Reforged mit einer exklusiven Lizenz von Aston Martin.

Jedes Auto ein Unikat

Die 19 Speedster und die 19 Coupés werden von der Vynamic GmbH aufgebaut, einer Tochtergesellschaft der AF Racing AG. Die Vynamic GmbH ist ebenfalls für den Einsatz des Aston Martin Vantage DTM-Rennfahrzeuge verantwortlich. Die Auslieferung der Aston Martin Vantage V12 Zagato Heritage TWINS by R-Reforged beginnt im vierten Quartal 2019. Jedes Fahrzeug soll dabei nach individuellen Kundenwünschen gestaltet und somit ein Unikat werden. Preise für die Neuauflage nennt Zagato nicht.

Das 2011er Zagato-Modell wurde in einer Auflage von 150 Exemplaren gefertigt, trug einen Sechsliter-V12 mit 517 PS unter der Haube und kostete rund 370.000 Euro.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/aston-martin-vantage-v12-zagato-heritage-twins-sportwagen-neuauflage/

Gepanzertes Tesla Model S von Armormax — Mit Pistole und Gewehr gegen den großen Tesla

Der Tesla für Krisengebiete: Das US-Unternehmen Armormax bietet das Tesla Model S jetzt auch mit Panzerung gegen allerlei Beschuss.

Die Polizei im schweizerischen Basel, in Luxemburg und im kalifornischen Fremont testet Modelle von Tesla im harten Einsatzalltag – die Kalifornier lassen dafür die Seitentüren panzern. Jetzt bietet Armormax, eine im US-Bundesstaat Utah ansässige Tochter der International Armoring Corporation (IAC), eine voll gepanzerte Version der großen Tesla-Limousine Model S.

Armormax nimmt den Model S komplett auseinander, ersetzt sämtliche Fenster durch schusssichere Versionen und baut in die Türen, in das Dach, in den Unterboden und in sonstige kritische Stellen, wie beispielsweise die A-, B- und C-Säulen, Panzerplatten ein. Nach den Umbaumaßnahmen ist die Fahrgastkabine laut Armormax vollständig gegen Beschuss geschützt und die seitlichen Fensterscheiben lassen sich trotz der erheblich stärkeren Dicke weiterhin versenken – ein Öffnen der Fenster ist natürlich nicht empfohlen, da dies die Panzerung aufheben würde. Der Kunde kann wählen, ob ein Schutz vor Handfeuerwaffen ausreichen soll, oder ob eine schwerere Panzerung gegen alle Arten von Gewehren gewünscht ist – spezielle Schutzklassen gibt Armormax nicht an. Im Falle eines Handfeuerwaffen-Schutzes steigt das Gewicht des Model S um 195 Kilogramm, der Schutz vor Gewehren wiegt 320 bis 360 Kilogramm. Die Fenster sind je nach Schutzstärke 1,3 bis 7,6 Zentimeter dick. Die Batterie des Tesla ist mit einer Spezialmatte umwickelt, die ein Zerbersten selbst beim Angriff mit einem Sprengsatz verhindern soll. Die Reifen sind als Runflats ausgeführt und somit auch nach direkten Treffern noch einsatzbereit.

Youtuber beschießt Tesla Model S

Zum Test des ersten gepanzerten Tesla Model S haben die Armormax-Verantwortlichen den Youtuber Zack Nelson alias JerryRigEverything eingeladen. Der 30-jährige prüft auf Youtube zum Beispiel Smartphones, Uhren und Apps. Dieses Mal bekommt er eine Pistole vom Typ Glock 19 (Kaliber 9×19 Millimeter), wie sie auch die US-Spezialeinheit Navy Seals benutzt. Mit dieser feuert er dreimal auf die rechte vordere Seitenscheibe des gepanzerten Model S: Zuerst mit einem Vollmantel-Geschoss dann mit dem Hohlspitz-Geschoss und zum Schluss nochmal ein Vollmantel-Schuss. Das Vollmantel-Projektil ist für tieferes Eindringen geeignet, dass Hohlspitz-Geschoss pilzt während des Aufschlags auf und gibt mehr Energie an das getroffene Objekt ab.

Der Schuss mit dem Vollmantel-Geschoss schlägt im vorderen Bereich des Fensters ein. JerryRigEverything geht zum Tesla und kann noch Sekunden nach dem Aufprall des Geschosses das Glas knacken hören. Der Einschlag sorgt für einen Krater im Glas, aber an der Innenseite bleibt es vollkommen intakt. Das Holspitz-Geschoss setzt JerryRigEverything rechts neben den Einschlag mit dem Vollmantel-Geschoss – es verursacht einen im Durchmesser deutlich kleineren Krater und kann das Glas ebenfalls nicht durchdringen. Der dritte Schuss erzeugt einen ähnlich großen Krater wie der zweite, obwohl der Youtuber hier wieder ein Vollmantel-Geschoss verschießt. In allen Fällen durchdringt kein Schuss das Panzerglas.

Premium-Schutzpaket für 72.000 Dollar

Laut Armormax entscheiden sich die meisten Kunden für einen Schutz gegen Handfeuerwaffen. Diese Panzerung geht bei 42.000 Dollar (aktuell umgerechnet zirka 37.341 Euro) los, wobei das beliebteste Handfeuerwaffenpaket 68.000 Dollar (60.456 Euro) kostet. Das Premium-Paket mit Schutz gegen Gewehrbeschuss schlägt mit 72.000 Dollar (64.012 Euro) zu Buche. Der Tesla Model S an sich kostet in den USA ab 75.750 Dollar (67.333 Euro), hierzulande ist er ab 87.750 Euro zu haben.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/armormax-tesla-model-s-gepanzert/

VW-Partner GAZ von US-Sanktionen betroffen — Bau von 65.000 Autos in Gefahr

Probleme bei VW-Partner GAZ in Russland: Der Fahrzeughersteller ist von US-Sanktionen betroffen, die Produktion von 65.000 Autos ist gefährdet.

Laut eines Berichts der österreichischen Zeitung „Der Standard“ steht GAZ-Besitzer Oleg Deripaska auf einer schwarzen Liste des US-Finanzministeriums. Der Autohersteller in Nischni Nowgorod ist darum von Sanktionen betroffen. Laut der Aussage eines Mitarbeiters seien Bänder stillgelegt, die Hälfte der Mitarbeiter sei woanders eingesetzt. GAZ baut Transport und leichte Lkw für den russischen Markt und hat im Herbst 2018 auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover neue Modelle vorgestellt.

Kooperationen mit Mercedes und VW

Neben der eigenen Produktion hat GAZ auch Kooperationen mit Mercedes und VW. Doch seit Sommer 2018 sei die Produktion des Mercedes-Benz Sprinter stillgelegt, so der Bericht des Standard. Daimler habe die Produktion gestoppt, um einen neuen Zulieferer zu finden. Der Standard schreibt dazu: „Auch VW wäre davon betroffen. Die Wolfsburger wollen in diesem Jahr bei Gaz 65.000 Fahrzeuge vom Band laufen lassen. Das ist deutlich mehr als ein Viertel der Gesamtproduktion in Russland.“ Gaz-COO Günther Heiden beziffere die Investition auf 350 bis 400 Millionen Euro und bewerte die Kooperation als Erfolgsgeschichte: „“2018 haben wir 25.000 Pkws in die EU exportiert, worauf wir sehr stolz sind, weil es davon zeugt, dass wir in hoher Qualität produzieren„, so Der Standard in seinem Bericht.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/nutzfahrzeug/vw-partner-gaz-von-us-sanktionen-betroffen/

Zero Labs Ford Bronco — Restomod mit Elektroantrieb

Zero Labs Automotive hat den alten Ford Bronco auf Elektroantrieb umgerüstet. Der Klassiker trägt einen 370 PS starken E-Motor und bietet bis zu 305 km Reichweite.

Der Ur-Ford Bronco wurde von 1966 bis 1977 gefertigt. Der kantige Geländewagen ist längst Kult. Während Ford eifrig an einer Neuauflage des Bronco schraubt, hat Zero Labs Automotive aus Los Angeles in Kalifornien sich daran gemacht das Ur-Modell zu elektrifizieren.

E-Motor mit Fünfgang-Getriebe

Der elektrifizierte Klassiker wird mit einem 275 kW und 240 Nm starken Elektromotor ausgerüstet. Die Energie für den Motor strömt aus einer 70 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie und soll Reichweiten von bis zu 305 Kilometer ermöglichen. Der E-Motor wir mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe zusammengespannt. Dazu kommen eine zweistufige Untersetzung und zuschaltbarer Allradantrieb. Der Leiterrahmen des Ur-Bronco bleibt weitestgehend erhalten, wird aber mit einer Brembo-Sechskolben-Brensanlage sowie einem voll einstellbaren Fox-Fahrwerk aufgerüstet. Die darauf aufgesetzte Karosserie setzt auf eine stählerne Struktur und komplett aus Kohlefaserlaminat geformte Bodypanels.

Den Innenraum kann sich der Kunde mit Walnussholz- oder Bambus-Applikationen schmücken lassen. Bei den Bezugsstoffen besteht die Wahl zwischen Leder oder veganen Materialien.

Gebaut werden vom Electric Classic Ford Bronco in einem ersten Schwung 150 Exemplare, für die jetzt die Auftragsbücher geöffnet wurden. Preise nennt Zero Labs allerdings noch nicht. Eine Anzahlung wird nicht verlangt.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/zero-labs-ford-bronco-restomod-elektroantrieb/

Aston Martin DBS 59 Edition — 24 Autos zur Erinnerung an einen Rennsieg

1959 gewann Aston Martin in LeMans. Jetzt gibt es dazu vom neuen DBS Supperleggera ein Sondermodell in einer Auflage von 24 Exemplaren.

Q muss nicht nur ran, wenn der britische Superagent James Bond etwas Besonderes benötigt, Q muss auch ran, wenn bei Aston Martin ganz besondere Modelle entstehen. So auch das Sondermodell DBS 59, das auf Basis des neuen DBS Supperleggera an den LeMans-Sieg der Briten 1959 erinnern soll. Die Sportwagenmarke sicherte sich seinerzeit mit den Fahrern Roy Salvadori und Caroll Shelby sowie Maurice Trintignant und Paul Frére die Plätze eins und zwei.

Das aktuelle Sondermodell DBS 59 Edition soll an diese beiden DBR1-Siegerautos erinnern. In Anlehnung an das 24-Stunden-Rennen werden vom DBS 59 Edition auch nur 24 Exemplare gebaut.

Lackierung in British Racing Green

Natürlich tritt das Sondermodell in einer Lackierung in British Racing Green an. Einen leckeren Kontrast dazu bilden das Dach in Sichtcarbon sowie verschiedene Badges und Anbauteile in Bronze auf der Karosserie. Den gleichen Farbton tragen auch die Bremssättel, die hinter 21 Zoll großen Leichtmetallschmiedefelgen im dunklen Zweifarb-Look antreten. Ergänzend finden sich an den Kotflügeln und auf dem Heck lackierte Hinweise auf die Sonderserie und die fortlaufende Fahrzeugnummer.

Das Interieur werten neue Lederbezüge an den Sitzen und den Türen sowie Sondermodellbadges und Elemente in Bronze auf. Zusätzlich sind die Sitze mit 59 Edition-Schriftzügen geprägt. Als Beigabe erhält der Käufer eine mit dem Siegesdaten verzierte sonnenblende, eineen nachbau des original Rennhelms sowie einen Rennoveral und Handschuhe im Look, wie sie Carroll Shelby getragen hatte.

Technisch bleibt der Aston Martin DBS Supperleggera unverändert. Kaufinteressenten dürfen sich ab sofort bei Aston Martin melden. Preise wurden nicht genannt.

Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/event/aston-martin-dbs-59-edition-sondermodell/