BMW Plug-in-Hybride – Pole-Position halten

Kein europäischer Premiumhersteller hat bislang mehr elektrifizierte Autos verkauft als BMW. Die Bayern tun alles dafür, damit das so bleibt – und starten jetzt eine wahre Hybridoffensive.

Wer von sich behauptet, unter den Premium-Marken jener Autohersteller zu sein, der weltweit am meisten elektrifizierte und vollelektrische Modelle verkauft, hat natürlich gut damit zu tun, seinen Spitzenplatz zu behaupten. BMW konnte im vorigen Jahr knapp 100.000 Autos mit Plug-in-Hybridtechnik absetzen. Rekord. Der batterieelektrische Carbon-Flitzer i3 erfreut sich gar von Jahr zu Jahr steigender Beliebtheit. Waren es im ersten vollen Verkaufsjahr 2016 noch 16.000 Einheiten, sind es jetzt fast zweimal so viele. Ebenfalls Rekord. Ausschlaggebend dafür ist die doppelte Reichweite gegenüber dem Erstmodell. Für BWM Grund genug, den extravaganten City-Stromer über den normalen Lebenszyklus von sieben Jahren noch ein paar zusätzliche weiterlaufen zu lassen. Als sicher gilt allerdings: Einen Nachfolger in gleicher Karbontechnik wird es nicht mehr geben.

Mindestens zehn Modelle mit Plug-in-Hybrid – als Kennzeichen dient ein kleines „e“ hinter dem Typenschild – wollen die Bayern in den kommenden 20 Monaten auf die Straße schicken. „Anders sind die Brüsseler CO2-Vorgaben nicht zu schaffen“, gibt Wolfgang Kremer, Projektleiter 7er Plug-in-Hybrid, ohne Umschweife zu. Die Luxus-Limousine bildet den Auftakt zur Strom-Offensive. Seit wenigen Wochen ist der neue 745e im Markt, ersetzt den seit Juli 2016 gebauten 740e. Dieser hatte innerhalb der Baureihe einen Anteil von sieben Prozent, in Deutschland waren es elf Prozent. Laut Kremer soll dieser Wert „deutlich zunehmen“, allein schon wegen der steuerlichen 0,5-Prozent-Regelung bei Dienst- und Firmenwagen.

Der 745e erhielt einen stärkeren E-Motor (80 anstelle 50 kW) sowie eine Batterie mit fast 20 Prozent mehr Energieinhalt. In ihr stecken Speicherzellen der von BMW intern genannten 4. Generation. Sie lösen die 3B-Zellen ab und werden sukzessive in allen Plug-in-Hybrid-Modellen Einzug halten. Davon betroffen sind auch die schon länger erhältlichen Modelle 225xe und 530e. Deren Updates stehen für Juli auf dem Plan. Beim Fünfer erwarten Branchenkenner ebenfalls einen 545e, heißt: Sechs- statt Vierzylinder-Verbrenner und damit eine deutlich bessere Laufkultur. Genau daran hat es dem 740e nämlich gemangelt. Der Zweiliter-Vierzylinder war übertriebener Sparzwang, zumal die neue Kombination mit dem B-58-Reihensechser sogar weniger verbraucht als das alte Duo. Als ausgemacht gilt: E-Maschine in Verbindung mit B 58 bekommt auch der X5 eingesetzt, während es beim X3 30e beim Vierzylinder B 48 bleibt.

Spekuliert werden darf über den X1. In China fährt er als 25 Le bereits als Plug-in-Hybrid herum und erhält derzeit ein Batterie-Update. Montiert werden auch hier Zellen der Generation 4. Damit soll er, bedingt durch seinen längeren Radstand und der damit verbundenen größeren Batteriekapazität, auf eine elektrische Reichweite von 110 Kilometer kommen. Er wäre so bestens präpariert, um die Käufer in den Genuss steuerlicher und zulassungstechnischer Incentives kommen zu lassen – in China ein großes Thema. In Europa sollte es eigentlich nur eine Frage der Zeit sein, bis es auch hier den X1 25e gibt. Schließlich könnte er aufgrund seines vermutlich hohen Absatzvolumens maßgeblich die Reduzierung des CO2-Flottenwertes beeinflussen. Wenig Investment würde es zudem erfordern, diesen Antriebsstrang auch im X2 sowie im nun ebenfalls auf UKL2 basierenden neuen 1er zu verbauen.

Weil Europa vereintes Kombi-Land ist, wird BMW für diese Märkte im nächsten Jahr wohl auch seine Flotten- und Dienstwagen-Bestseller 3er Touring und 5er Touring hybridisieren und auf mindestens 55 bis 60 Kilometer elektrische Reichweite bringen. Freunde des induktiven und damit kabellosen Ladens sollten sich allerdings noch in Geduld üben. Zwar sind die Testphasen weit gediegen, zu einem Serieneinsatz vor Ende 2020 kann sich BMW aber noch nicht durchringen. Die Entwicklung wurde gemeinschaftlich mit den Kollegen aus Stuttgart betrieben. Die übrigens wollen bis Ende kommenden Jahres auch über zehn elektrifizierte Modelle im Showroom haben. Es bleibt also spannend, das Rennen um die Plug-in-Pole-Position.

Männertag mal anders? Zur Punktejagd bei der #OTRAllye2019

Das „Rallye“ nicht unbedingt Schlamm und fliegende Steine bedeuten muss, zeigen die Jungs vom Auto- & Reiseblog on-the-road-again.eu auch dieses Jahr wieder mit ihrer Interpretation des Konzeptes Rallye als motorisierte Schnitzeljagd.

Rallye? Schnitzeljagd? Wie bitte?

Für die Teilnehmer der 2019er-Version gilt es, in Teams, bestehend aus zwei Fahrern und einem Auto, an vier Tagen drei Etappenziele anzufahren und auf dem Weg dorthin Challenges zu bestehen. So gibt es etwa Punkte für das Tanken des günstigsten Sprits, den geringsten Verbrauch oder ein Eintauchen in die lokale Küche. Das ausgeklügelte Konzept bietet sowohl etappenbezogene Aufgaben, als auch solche, die sich über das gesamte Event erstrecken und es den Teilnehmern so ermöglichen, mit unterschiedlichsten Strategien zu gewinnen. 

Die Herausforderung besteht vor allem darin, sich auf der ca. 1.500 km langen Strecke eine geeignete Strategie zurechtzulegen, die Konkurrenten eng im Blick zu behalten und mit cleverer Taktik die Punktehoheit zu gewinnen und zu verteidigen. Nur so kann man den Titel „Amtierender Rallyechampion“ erringen und den Pokal mit nach Hause nehmen.

Ab in den wilden … Südosten!

Dieses Jahr geht es für die Piloten nach Südosteuropa. Nach dem Start in Nürnberg am Donnerstag, den 30. Mai verlaufen die einzelnen Etappen an jeweils einem Tag nach Ljubljana, Budapest und Prag. In der ungarischen Hauptstadt verbringt das Teilnehmerfeld allerdings – und das ist eine Neuerung in diesem Jahr – einen Präsenztag und löst Aufgaben auch zu Fuß oder mit dem ÖPNV. 

Unterstützt werden die abenteuerlustigen Rallyefahrer dabei von ihrem besten Freund, dem Roadbook, sowie dem eigens für das Event geschaffenen Rallye Management System heRMeS, welches die Fahrleistungen digital erfasst und auswertet, die Punkte berechnet und die Platzierungen ermittelt. Begleitet werden sie an den 4 Tagen aber natürlich auch vom erfahrenen Orga-Team von On The Road Again, das bereits zum fünften Mal eine Rallye ausrichtet.

Vom Rallye-Fieber infiziert? Bewerbt euch jetzt!

Wenn auch in euch das Rallye-Gen schlummert und lange Etappen im Auto eher ein Grinsen als Angstschweiß auslösen, könnt auch ihr noch dieses Jahr am Start sein! Sofern ihr zu zweit, beide mindestens 21 Jahre alt und auch beide im Besitz eines EU-Führerscheins der Klasse B seid sowie über einen PKW bis 3,5 Tonnen verfügt, freut sich OTRA auf eure Bewerbung.

Fahrt ihr 50.000 km im Jahr? Ist bei euch jeder Urlaub ein Roadtrip? Kennt ihr Ungarn wie eure Westentasche? Schreibt einfach eine kurze E-Mail an rallye@on-the-road-again.eu, in der ihr euch kurz vorstellt (gerne auch mit Foto) und erklärt, warum genau IHR die Richtigen für die #OTRAllye2019 seid und warum ihr den Pokal mit nach Hause nehmen werdet. 

Die reguläre Bewerbungsphase läuft noch bis 30. April. Für die Bewerbung und die Teilnahme fallen keinerlei Gebühren an. Alle wichtigen Infos findet ihr in diesem Artikel:

Das Event selbst könnt ihr über das Wochenende um Christi Himmelfahrt auch auf den Social Media Kanälen von OnTheRoadAgain verfolgen, in erster Linie Facebook (https://www.facebook.com/ontheroadagaineu/) und Twitter (https://twitter.com/OTRAeu). 

Wir sind gespannt auf das außergewöhnliche Event und wünschen allen Teilnehmern gute Fahrt und viel Spaß!

Diva ohne viel Allüren – Alfa Romeo Giulia

Wohl proportioniert und in ein dynamisch wirkendes Blechkleid gehüllt: die Giulia.

Eine Diva bezaubert mit begnadeten Fähigkeiten, kann aber auch exzentrisch sein. Auch drei Jahre nach ihrer Wiederauferstehung verführt die Giulia von Alfa Romeo mit ihren optischen Reizen, die man in Turin zum neuen Modelljahr nicht angerührt hat. Mit bis zu 510 PS, drei zusätzlichen  Ausstattungsvarianten, 19 Zöller Leichtmetallfelgen und neuer Technik soll die wohl proportionierte Schönheit mit der opulenten Front der deutschen Konkurrenz in München und Stuttgart die Show stehlen.

Eine Limousine, ja, aber trotzdem alles andere als langweilig.

Die Giulia gibt es ab jetzt nur noch mit Achtgangautomatik

Alle angebotenen drei Benzin- und drei Dieselmotoren der viertürigen Sportlimousine, die auf der Heckantriebsplattform „Giorgio“ aufbaut und die nur noch mit einer Achtgangautomatik angeboten wird, erfüllen jetzt schon die Emissionsnorm Euro 6D-Temp. Die Leistung der beiden Einstiegsvarianten des 2,2-Liter-Vierzylinder Turbodiesel haben die Italiener um 10 PS auf 160 PS beziehungsweise 190 PS angehoben. Noch sportlicher geht es jetzt in der Giulia Veloce Ti zur Sache, unter deren Motorhaube entweder ein Turbobenziner mit 280 PS oder ein 210 PS starker Diesel zur Wahl stehen.

Alle Triebwerke erfüllen jetzt Euro 6d-Temp, es gibt mehr Leistung für die Dieselmotoren und neue Ausstattungslinien.

Der weitgehend schwarze Innenraum ist aufgeräumt und mit Carbon-Applikationen geziert.

Auf Wunsch gelb lackierte Bremssättel mit Alfa Romeo Schriftzug betonen den sportlichen Auftritt der Giulia Veloce.

Limitierte Sondermodelle sorgen für einen raren Auftritt der Auserwählten

Wem das noch nicht ausreicht, der nimmt die Giulia Quadrifoglio mit einem 2,9 Liter V6 Bi Turbo und 510 PS zur Auserwählten, fährt mit ihr in 3,9 Sekunden bis auf Tempo 100 km/h und weiter bis zu 307 km/h schnell. Möchte er seine Liebste nicht mit zu vielen teilen, kann er bei dem neuen limitierten Sondermodell Quadrifoglio NRing zum Preis von 122.000 Euro sicher sein, dass die Schöne mit matt grauer Sonderlackierung, Sparco-Schalensitzen aus Kohlefaser, einer Bremsanlage mit Carbon-Keramik-Scheiben, einem Alcantara Sportlenkrad, Kohlefaser-Schaltknauf und rotem Startknopf im Lenkrad nur 108 mal weltweit unterwegs ist. Mit dem Namen feiert Alfa Romeo nicht nur die Zeit von 7,32 Sekunden, mit denen eine Giulia Quadrifoglio den Nürburgring umrundete, sondern auch die Rückkehr in die Formel 1 in diesem Jahr.

Paketlösungen bieten auch für gewerbliche Kunden Preisvorteile

Bei 37 000 Euro liegt die günstigste Giulia, die nun in insgesamt acht serienmäßigen Ausstattungen zu haben ist. Gewerblichen Kunden bietet Alfa Romeo mit den Varianten Business und Lusso über Paketlösungen Preisvorteile wie dem privaten Kunden über die besonders sportliche Linie B-Tech. Betont fahrdynamisch setzt sich die Giulia in der immer mit Allradantrieb ausgerüsteten Version Veloce Ti in Szene, deren Potenzial durch die aktive Radaufhängung „Alfa Active Suspension“, und das mechanische Sperrdifferential noch gesteigert wird. Mit dem 280 PS starken Turbobenziner und 5,2 Sekunden Sprintzeit von 0 auf 100 km/h ist man auch jenseits der Rennstrecke auf den hiesigen ohnehin überwiegend geschwindigkeitsbegrenzten Strecken rund um München legal schön flott  unterwegs. Der Preis für ein dauerhaftes Rendezvous mit der italienischen Diva im Veloce Ti -Kleid, die ihren Startknopf zickig versteckt, bis er natürlich dann doch gefunden ist :  ab 59 500 Euro.

Text und Fotos : Solveig Grewe

Innenaufnahme: Alfa-Romeo   

Auf die schnelle Tour – Cupra Ateca

In diesem Frühling feiert die Marke Cupra ihren ersten Geburtstag. Das Experiment, mit dem die spanische Volkswagentochter Seat den zuvor für ihre sportlichsten Ausstattungsvarianten verwendeten Namenszusatz zur eigenen Marke erklärt hat, ist geglückt. Jeder fünfte in Deutschland verkaufte Ateca ist ein Cupra. Ab 42.850 Euro muss man in den 4,38 Meter langen Spanier mit dem kupferfarbenen Stierkopf-Logo auf der Heckklappe und den 2,0-Liter-Turbobenziner mit 300 PS unter der Haube investieren. Der treibt den Cupra Ateca in 5,2 Sekunden auf 100 km/h und auf fast 250 km/h in der Spitze. 

Der Cupra Ateca ist das erste Modell der im Februar 2018 von Seat gegründeten Marke Cupra.
Cupra stellt auch mit dem E-Racer die Weichen in Richtung E-Mobilität.

Die Zukunft ist auch bei Cupra elektrisiert

Die Frage, ob es überhaupt noch zeitgemäß ist, auf PS-starke Verbrenner zu setzen, untermalt das Surren, Zischen und Pfeifen, mit dem ein Cupra e-Racer jetzt auf der Rennstrecke Circuit Mallorca seine Runden dreht. Der voll elektrische Bolide entwickelt aus vier Elektromotoren 680 PS und ein Drehmoment von 960 Newtonmeter. Bei 270 km/h ist er am Limit, das sind  nur rund 20 km/h mehr, als der Cupra Ateca in der Spitze bereithält, der in der Boxengasse auf seinen Auftritt wartet. Die Zukunft ist also auch bei Cupra elektrisiert. Für eine Übergangszeit setzt man noch auf einen Mix aus potenten Verbrennern, Plug-In Hybriden und rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Schon der nächste Cupra, der vor wenigen Wochen in Genf vorgestellte Formentor, ist ein Plug-in-Hybrid mit 245 PS und ca. 50 Kilometer rein elektrischer Reichweite. Auch für den Ateca stellt Cupra im nächsten Jahr eine Version mit der Kraft aus zwei Herzen in Aussicht. 

Das Cupra-Logo erinnert an ein indianisches Stammeszeichen – oder an einen Kampfstier.

Cupra ist die Abkürzung von Cup Racer

Jetzt heißt es aber für den e-Racer zu pausieren und dem 4,38 Meter langen Cupra Ateca mal den Vortritt auf der 3,2 km langen Rennstrecke mit ihren trickreichen Kurven und der schnellen Geraden zu lassen. Täuscht es, oder blickt er aus seinen geschlitzten Augen skeptisch hinter dem Hochsitz-Bruder auf seinen 19 Zöllern und den vier provozierenden Endrohren her. So wenig, wie er selber im Gelände eine gute Figur abgeben würde, so wenig dürfte sich der Cupra Ateca doch wohl für eine Rennstrecke eignen. Auch wenn sein Motor aus dem VW GTI stammt und Cupra die Abkürzung von Cup Racer ist.

Im Cupra-Modus liegt der Sport-SUV straff auf der Straße

300 PS katapulieren den Sport SUV in 5,2 Sekunden auf Tempo 100 km/h.

Doch der Power-SUV macht seine Sache gar nicht so schlecht. Die 400 Newtonmeter des 2,0-Liter TSI stehen schon bei 2.000 Umdrehungen parat und treiben den knapp 1,7 Tonnen schweren SUV über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und einen elektronisch geregelten Allradantrieb munter voran. Den Fahrmodusschalter auf Cupra gestellt, dann mutiert der Power-Ateca zum Rallyewagen, der straff auf der Straße liegt. Für die direkte Lenkung sind auch enge Kurven kein Problem, trotz hohem Schwerpunkt und fast 18 Zentimeter Bodenfreiheit bringen sie den sportlichen Ateca kaum zum Wanken.    

Realistischer als ein Track ist ein Hügel im Gelände

Doch vermutlich wird sich der bei Barcelona gebaute Cupra Ateca im wahren Leben nie aus einer Boxengasse hinaus auf einen Track zu bewegen. Realistischer ist da schon mal ein Einsatz in Feld, Wald und Wiese. Auf einem Offroad Trail entlang der Rennstrecke kraxelt er denn auch fleißig aufgeschüttete Hänge hinauf und hinunter und demonstriert bei Achsverschränkungen und Schräglage, dass es gar nicht schlimm ist, wenn mal ein Rad in der Luft hängt oder ein Hang auch mal quer gefahren werden muss.

Realitätsnäher als der Einsatz auf der Rennstrecke ist für den Cupra Ateca eine Wegstrecke abseits des Asphalts.

Der Cupra Ateca bleibt selbst bei Querverschränkungen stoisch.

Für den vielseitigen Einsatz schon in der Bais bestens gerüstet

Zu Grundausstattung für den vielseitigen Einsatz bringt der Cupra Ateca das digitale Cockpit, Navigations – und Infotainmentsystem, LED-Scheinwerfer, eine Klimaautomatik, ein schlüsseloses Zugangs – und Startsystem, eine drahtlose Lademöglichkeit für Smartphones, einen GSM-Antennenverstärker, eine Kamera mit 360 Grad Rundumsicht sowie Apple Car Play oder Android Auto mit.

Text und Fotos: Solveig Grewe

Danke Christian Bittmann für die tolle Aufnahme mit dem E-Racer!

Gewinne 2 Karten für das 24h-Qualirennen am Nürburgring

GEWINNSPIEL

Das Vorspiel zur längsten Nacht des Jahres 2019 mit dem:

24-Stunden-Qualifikationsrennen 2019

Qualifikationsrennen ADAC 24h-Rennen vom 14. April bis 15. April 2018

Das ADAC Total 24h-Rennen (20. bis 23. Juni) ist das „Rennen des Jahres“ auf der legendären Nüburgring-Nordschleife – und die Vorbereitung auf den großen Saisonhöhepunkt ist für Fans und Fahrer gleichermaßen spannend. Die letzte Chance, einen Eindruck von den Kräfteverhältnissen zu bekommen, gibt es traditionell beim 24h-Qualirennen, das vier Wochen vor dem eigentlichen 24h-Rennen den Prolog zum Langstreckenklassiker bildet. Teams und Fahrer kommen hier ein letztes Mal zusammen und testen ihre Audi R8 LMS, BMW M6 GT3, Mercedes-AMG GT3, Porsche 911 GT3 R auf Herz und Nieren.

Neben den deutschen Premiummarken sind es in diesem Jahr aber auch andere Fabrikate, die in der Spitzengruppe der GT3-Fahrzeuge mitmachen: Lamborghini Huracan GT3, Chrysler Viper, Nissan GT-R, Ferrari 488 oder auch der bildschöne SCG003C der Scuderia Cameron GLickenhaus sorgen für große Markenvielfalt und für um so größeres Rätselraten, wer in diesem Jahr die Nase vorne haben wird.

24 Stunden Nürburgring 2018, Qualifikationsrennen, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography; #033 BMW M6 GT3, Falken Motorsports: Peter Dumbreck, Stef Dusseldorp, Jens Klingmann

Gewinnt jetzt zwei Tickets für das Qualifikationsrennen!

Wir verlosen zusammen mit dem Veranstalter, 3 x 2 Wochenendtickets.

Die Karten sind Samstag und Sonntag gültig und berechtigen zum Zutritt zu allen geöffneten Tribünen, dem Fahrerlager und der Startaufstellung.

Alle Infos rund um das ADAC Zurich 24h-Rennen und das 24h-Qualirennen gibt es unter www.24h-rennen.de.

Eintrittskarten (Tagesticket Samstag / Sonntag je 15 Euro, Wochenendticket 25 Euro) gibt es ausschließlich über die Internetseite des Nürburgrings unter www.nuerburgring.de oder über die Info- und Ticket-Hotline des Nürburgrings: 08002083200 (Freecall aus dem deutschen Festnetz). News und Infos rund um das 24h-Rennen sowie das 24h-Qualirennen gibt es im Internet unter www.24h-rennen.de.

 
Gewinnspiel-Regeln auf autohub.de:
Teilnehmen kann jeder ab 13 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf autohub.de und endet am 03.05.2019 um 23:59 Uhr. Die Gewinner werden am 04.05.2019 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der AUTOHUB.de Newsletter abonniert.
Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von autohub.de

SUVchen mit Sportsgeist – Der Honda HR-V Sport

Ab dem 6.April steht der Honda HR-V Sport mit Performance-Stoßdämpfer und adaptiver Lenkung bei den deutschen Händlern.

Es läuft gut, das Geschäft mit den SUVs (Sports Utility Vehicles). Zunehmend rollen die beliebten Hochsitzer auch in geschrumpften Versionen auf dem Asphalt, wobei sich Form und Ausstattung nicht grundsätzlich von den großen Brüdern unterscheidet, jedenfalls nicht so deutlich wie der Preis. Honda mischt hier mit dem kleinen Crossover HR-V seit 2015 weltweit erfolgreich im Wettstreit um Marktanteile mit. In Deutschland bleibt allerdings noch reichlich Luft nach oben. Zum Facelift im vergangenen Jahr spendierte der japanische Autohersteller seinem Mini-SUV den neuen markanteren Familienkühlergrill und eine insgesamt überarbeitete Front.

Der erst im vergangenen Herbst nachgeschärfte Honda HR-V legt jetzt als „Sport“ einen dynamischen Auftritt hin.

Filmreifer Auftritt mit schwarzen Accessoires

Um optischen Abstand zu den weniger sportlichen Brüdern zu gewinnen, kommt der HR-V Sport mit seiner schwarzen glänzenden Chromstange daher wie „Darth Vader“. Schmaler Frontspoiler, Radlaufleisten und ein markanterer hinterer Stoßfänger – alles komplett in Schwarz – runden das Bild zusammen mit ebenfalls schwarzen Außenspiegelkappen, schwarzen Doppelendrohren und schwarzen 18-Zöllern ab. Weil es auch in einem kleinen SUV mal etwas sportlicher zugehen darf, klopft ab sofort unter der Motorhaube als Herz des HR-V in der Ausstattungslinie „Sport“  ein Vierzylinder Turbobenziner mit 182 PS. Erfreulich, denn mit dem bislang angebotenen 1,5 Liter-Vierzylinder Sauger mit 130 PS wirkte der HR-V doch zeitweise etwas überfordert. Auf einen Selbstzünder verzichten die Japaner seit der Überarbeitung bekanntlich.

Herzstück der neuen Modellvariante ist ein 1,5 Liter-VTEC-Turbo Benzinmotor.

Schicker Materialmix sorgt innen für eine hochwertige Note

Schicker Innenraum, aber dem verbauten Navi mangelt es an Präzision.

An das sportlich coupéhafte Outfit lehnt sich das Innere des HR-V Sport an. Unter dem schwarzen Dachhimmel findet man sich auf zweifarbigen Sitzen wieder. Ein schicker Materialmix von Stoff und Leder in Rot und Schwarz. Schwarz glänzende und dunkelrote Dekoroberflächen an der Mittelkonsole und im unteren Bereich der Armaturentafel passen dazu und sorgen für eine hochwertig Note. Der druckvolle Vierzylindermotor bringt seine Höchstleistung von 182 PS (134 kW) bei 5.500 Umdrehungen an die Vorderräder. Auf einen Allradantrieb verzichtet Honda beim HR-V  – vorgeblich mangels hinreichender Nachfrage. Das maximale Drehmoment von 240 Nm steht in der Variante mit der knackigen Sechsgangschaltung zwischen 1.900 und 5.000 Umdrehungen an.

Als Alternative zum Sechsgangschaltung steht ein stufenloses CVT-Getriebe zur Verfügung.

Mit guter Straßenlage gesegneter Crossover

Ein Beschleunigungswert von 7,8 Sekunden für den Spurt von 0 auf 100 lässt auch auf den kurvenreichen Abschnitten der Teststrecke rund um Lissabon  Überholvorgänge ohne langes Zögern zu. Mit seiner präzisen Lenkung zirkelt der gerade mal 1266 Kilogramm schwere und mit guter Straßenlage gesegnete Crossover sicher selbst durch enge Serpentinen. Unebenheiten in der Straße und derbe Schlaglöcher bügelt das Fahrwerk dank eins ausgeklügelten Karosseriedämpfersystem weitgehend weg.

Stimmig: schwarze Außenspiegelklappen und schicke 18-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Im schallisolierten Innenraum bleiben Gespräche ungestört

Beim Beschleunigen generiert das „Active Sound Control“ System zusätzlich eine sonore akustische Unterstützung des sportlichen Fahrgefühls, wobei es Honda gelungen ist, durch den Einsatz von reichlich schallisolierenden Materialien und Dämmung den störenden Geräuschpegel im Inneren weiter abzusenken. Dabei überwachen zwei Mikrofone die niederfrequenten Geräusche im Innenraum und neutralisieren sie durch präzise abgestimmte Gegensignale. Inwieweit das bei der Spitzengeschwindigkeiten bis zu 215 km/h funktioniert, bleibt hier und heute offen. Mit dem optionalen CVT- Getriebe, dessen Software sieben Gänge simuliert, liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 200  km/h.

Vor die heraufgeklappten Rücksitze passt auch mal ein Fahrrad

Verbrauchswerte von um die 7,5 Liter im Durchschnitt machen den HR-V zum angenehmen und spritzigen Reisebegleiter. Gedanklich findet im flexiblen und gut konzeptionierten Innenraum schon das Fahrrad seinen Platz vor den heraufgeklappten hinteren „Magic Seats“, sind die Koffer über die bequem niedrige Ladekante im 470 Liter großen Kofferraum verschwunden. Das Handy am besten schon jetzt aufgeladen, sonst gibt es Ärger mit dem Beifahrer, denn vorne findet sich nur ein USB-Anschluss, den Honda unter der Mittelkonsole wenig gut erreichbar versteckt hat. QI-unterstütze Smartphones können dagegen bequem kabellos in der Lademulde am vorderen Ende der Mittelarmlehne aufgeladen werden. Bleibt die Sorge um das Reiseziel. Es nicht ohne lästige Umwege oder Wendemanöver zu erreichen, ist Glückssache. Das bei Honda verbaute Navi hat im Hinblick auf Präzision und grafische Darstellung den Anschluss an die Standards der Konkurrenz auf jeden Fall verloren.

Ein ziemlich komplettes Angebot für 29 990 Euro

Für den HR-V Sport ruft Honda mindestens 29 990 Euro auf. Immer mit an Bord sind dann unter anderen schon die Teillederpolsterung, Zweizonen-Klimaautomatik, Navigationssystem und Radio. Zum Thema Sicherheit bietet Honda ab Werk einen City-Notbremsassistenten, einen Spurhalteassistenten, Einparkhilfen vorne und hinten, eine Rückfahrkamera und Verkehrszeichenerkennung mit intelligentem Geschwindigkeitsregler, der die Geschwindigkeit an die vorgegebenen Limits anpasst. Ein ziemlich komplettes Angebot. 

Text und Fotos: Solveig Grewe