Aktuelle Erlkönige im Juni 2017 — Diese Prototypen sollen Sie nicht sehen

Aktuelle Erlkönige im Juni 2017 — Diese Prototypen sollen Sie nicht sehen

Im Juni sind unserem Erlkönig-Jäger jede Menge Prototypen vor die Linse gefahren – und auch in diesem Monat war die Entwicklungstypen-Mischung sehr speziell. Mehr als 20 Zukunfts-Modelle vom Sportwagen über Motorenversuchsträger, SUV, brennende Erlkönige bis zur Luxuslimousine haben wir für Sie.

Wenn wir von heißen Erlkönigen sprechen, dann meinen wir natürlich die neuesten, geheimsten und spektakulärsten Prototypen. Dass Audi das bei seinem Bremsentest mit dem neuen Audi A7 etwas zu wörtlich genommen hat, konnten wir ja nicht ahnen. Denn der Erlkönig ging mitten in den Alpen plötzlich in Flammen auf und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Gott sei dank wurde dabei niemand verletzt. Und Gott sei dank hat Audi noch mehr Erlkönige, die unser Fotograf abschießen kann. Denn neben dem Audi A7 haben die Ingolstäder noch den A6 und den A8 in der Mache.

Die Erlkönige von Audi: Von A8 bis A6

Zunächst wird Audi den A8 noch diesen Sommer 2017 präsentieren. Der Luxusliner baut auf der Plattform des neue Audi Q7 auf, erhält den Infotainmentbaukasten MIB2+, ein vollaktives Fahrwerk, Allradlenkung sowie ein 48-Volt-Bordnetz als Hauptbordnetz. Es erlaubt elektrische Lader. Prestigeträchtig dürfte Audi in Sachen konventionellen Verbrennern weiterhin bei V6- und V8-Motoren sowie dem W12 bleiben. Der aus dem Porsche Panamera bekannte 4,0-Liter-V8 wird um 550 PS leisten, der aus dem Bentley Bentayga übernommene Sechsliter-W12-Biturbo auf 608 PS kommen. Des Weiteren gibt es einen doppelt aufgeladenen 2,9-Liter-V6-TFSI mit 450 PS sowie einen einfach aufgeladenen 3,0-Liter-V6-TFSI mit 354 PS. Natürlich gibt es den Audi A8 als Langversion sowie als S8.

Nach dem Audi A8 legt Audi den A7 im Herbst auf. Er orientiert sich stark am A8, allerdings werden die Scheinwerfer schmaler und der Grill breiter ausfallen. Im Vergleich zum Audi A6 wird er beim Radstand zulegen und somit den hinteren Passagieren mehr Platz bietet.

Apropos Audi A6: 2018 legen die Ingolstädter den Bestseller neu auf. Auch hier gibt es einen breiteren Grill, aber auch kräftig ausgestellte Radhäuser. Neben der Limousine gibt es im Verlaufe des Jahres noch den Avant als Kombi sowie eine Allroadversion. Fehlen dürfen des Weiteren auch die S- und die RS-Versionen des A6 nicht. Letztere leistet bis zu 600 PS.

Die Erlkönige von BMW: Von X3 M bis 1er mit Frontantrieb

Die Bayern aus München hatten im vergangenen Monat ebenfalls drei Prototypen in der Mache. Zwei davon tragen den Namenszusatz „M“ und werden den SUV-Markt rocken. Erstmals gibt es nach dem BMW X5 M und dem BMW X6 M mit dem X3 einen dritten M-SUV. Dieser wird von einem überarbeiteten und von zwei Turboladern zwangsbeatmeten Dreiliter-Reihensechszylinder befeuert, der es auf rund 450 PS bringen wird. Neben dem X3 in der M-Version konnte auch die Coupé-Version BMW X4 M abgeschossen werden.

Als drittes Modell im Bunde ging uns der BMW 1er in die Falle. Das Besondere an diesem Modell: Der kleine Kompakte, intern F40 genannt, basiert auf der neue Frontantriebsplattform UKL und zeigt sich im Vergleich zum aktuellen Modell deutlich dynamischer und moderner. Den neuen BMW 1er mit Frontantrieb wird es aber nur noch als Fünftürer geben.

Erlkönige von Mercedes: Aus CLS mach zwei minus eins

Die neue Generation des CLS krempelt Mercedes kräftig um. Der Shootingbrake hat ausgedient und die AMG-Version des CLS wird eine … AMG-Version – allerdings mit eigenständigem Design und eigenem Namen. Mercedes AMG GT Coupé wird sie heißen, auf einer veränderten E-Klasse-Plattform aufbauen und sich eng an die Studie vom Genfer Autosalon 2016 orientieren. Dazu gibt es die AMG-Allzweckwaffe, den 4,0-Liter-Biturbo-V8, der zum Marktstart 2018 satte 600 PS bereitstellt. Kostenpunkt: Mindestens 150.000 Euro. Da ist der neue CLS in der zivilen Version ab 60.000 Euro schon deutlich günstiger. Immerhin erhält das Modell auf Basis der E-Klasse das volldigitale Cockpit und die neueste Generation der Reihensechszylinder sowie neue Vierzylinder-Aggregate.

Volkswagen-Erlkönige: SUV und US

Bei Volkswagen könnten die Unterschiede der beiden erwischen Erlkönig nicht größer sein. Auf der einen Seite konnten wir den neuen VW Touareg ungetarnt erwischen. Der kommt noch 2017 auf den Markt, mit deutlich weniger als zwei Tonnen Gewicht. Als Motoren sind der 3,0-Liter-V6-Diesel mit 270 PS gesetzt – des Weiteren ein Benziner-Pendant mit vermutlich 340 PS. Der Plug-in-Hybrid wird wohl einen 4-Zylinder-Turbo (252 PS) mit einem 100 kW starken Elektromotor kombinieren.

Auch der anderen Seite erprobt VW derzeit auch den neuen VW Jetta, eine Mini-Version des Arteon, der in den USA ab 2018 als siebte Generation an den Start rollt. Er baut nicht mehr auf der veralteten PQ35-Plattform auf, sondern darf sich den MQB ausleihen. Vom Band rollt der neue VW Jetta im mexikanischen VW-Werk Puebla, dort werden unter anderem auch der VW Golf und die neue VW Tiguan produziert. Als Motoren wird es den 1,5-Liter-Turbo-Benziner als Basismotor geben, die höheren Ausstattungen erhalten den Zweiliter-Vierzylinder-Motor, das Top-Modell wird wieder der VW Jetta GLI mit mehr als 200 PS werden.

Weitere Erlkönig im Juni 2017

Aber auch andere Autohersteller haben neue Modelle in der Mache. Ferrari testet gerade mit einem Prototypen einen 488 GTO-Version, Opel erprobt den Insignia OPC, während bei Ford der neue Focus erprobt wird. Jaguar wird bald mit dem E-Pace einen neuen, rein elektrisch angetriebenen Mittelklasse-SUV bringen, Peugeot und Citroën haben gleichzeitig Partner beziehungsweise Berlingo in der Mache. Der französischer Konkurrent kontert mit dem Renault Mégane RS. Und sonst noch: Wir haben Hyundai Santa Fe, das neue London Taxi, Peugeot 508 und den Toyota Supra erwischt. Viel Spaß mit unserer Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/erlkoenige-juni-2017-fotos-infos-daten-marktstart-preise-5998255.html

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