Der kalte Winter steht wieder vor der Tür und es erwischt uns alle einmal: Die Fahrzeugbatterie macht schlapp.

 B.W. Vertrieb hat die passende Lösung für Sie: Intelligente ABSAAR Ladegeräte mit Überwinterungfunktion, die vor Tiefentladung schützt. 

Alle Ladegeräte sind für AGM-, Blei-Säure- und Gel-Batterien geeignet. Das Pro Lithium 4.0 ist darüber hinaus zusätzlich für LiFePo4 Batterien einsetzbar. Über das LCD Display der ABSAAR Ladegräte kann die Ladung- und Ladungserhaltung bedienerfreundlich nachvollzogen werden. 

Die 4Ah Ladegeräte sind 6V- und 12V-fähig, das 8Ah Ladegerät ist sogar für 12V- und 24V-Batterien geeignet. Die Ladung findet bei den ABSAAR Ladegeräten schonend in 11 Stufen statt und eine Desulfatierungsfunktion verhindert die Bildung von Krusten bzw. löst diese. Ein wichtiges Plus der Pro Ladegeräte sind die im Lieferumfang enthaltenen Krokodilklemmen und Ösen zur fixen Montage. 

  • Welches Ladegerät passt zu welcher Batterie?
  • Hier hilft eine einfache Formel weiter: Der durch 10 geteilte Ah-Wert Ihrer Batterie ergibt den Ampere-Wert Ihres Ladegerätes; Dieses Gerät lädt eine Batterie innerhalb von 12 Stunden (über Nacht), wenn die Batterie zu 50% entladen ist.
  • Kann eine wartungsfreie Batterie ebenfalls aufgeladen werden?
  • Ja, das ist möglich. Allerdings muss das Aufladen überwacht werden.
  • ACHTUNG: Niemals eine Batterie über 14.6V aufladen, da Batterien Gase bilden und nicht mit destilliertem Wasser nachgefüllt werden können. Laden Sie nicht länger als 8 Stunden auf.
  • Muss die Batterie abgeklemmt werden, um aufgeladen zu werden?
  • Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir dies für alle Geräte! Falls das Aufladung unbeaufsichtigt erfolgt kann die Spannung einen so hohen Wert erreichen, dass die Fahrzeug-Elektronik beschädigt wird. Vor dem Aufladen der Batterie muss möglicherweise der vorhandene Batteriestecker entfernt werden. Beim Aufladevorgang kann die Batterie Gas ansammeln und falls austretende Säure spritzt kann diese korrodieren und Kunstoffteile im Motorraum verätzen.
  • Kann eine Gel-Batterie ebenfalls aufgeladen werden?
  • Ja, jedoch nur unter Verwendung von speziellen Ladegeräten für Gel-Batterien. Ein Ladegerät für Gel-Batterien sollte eine Endspannung von 14.2 Volt nicht übersteigen.
  • Wie kann ich meine Batterie im Ruhezustand erhalten?
  • Batterien können nur mit Batterieerhaltungs-Ladegeräten dauerhaft verbunden bleiben. Herkömmliche Ladegeräte sind nicht dafür geeignet dauerhaft mit der Batterie verbunden zu bleiben, da Reststrom kontinuierlich fließt, was zu einer Überladung der Batterie führt.
  • Wann wird der Ladevorgang unterbrochen?
  • Der Ladevorgang wird nur unterbrochen, wenn die Batterie vollständig aufgeladen ist, dies ist abhängig vom Batterietyp.
  • Wie werden die SL und SLS Versionen der Ladegeräte geschützt?
  • Der Ladestrom kann von 1 bis 2 Ampere per Schalter eingestellt werden. Die digitale Voltanzeige zeigt den Ladestrom oder die Spannung. Eine Aluminiumsicherung (80A und 100A) an der Rückseite des Gerätes fliegt raus, wenn die Polaritäten umgekehrt sind oder ein Kurzschluss vorliegt. Für den Fall der Überhitzung ist in der Deckelplatte ein automatischer Sicherungsschalter montiert.

Bestellen Sie die Ladegeräte einfach & bequem online bei B.W. Vertrieb: https://shop.bwidee.de

ASBAAR ATEK 4000: 35,00 € zzgl. 5,95 € Versand innerhalb Deutschlands, inkl. 19 % MwSt. ABSAAR Pro 4.0: 39,95 € zzgl. 5,95 € Versand innerhalb Deutschlands, inkl. 19 % MwSt. ABSAAR Pro 4.0 Lithium: 44,90 € zzgl. 5,95 € Versand innerhalb Deutschlands, inkl. 19 % MwSt. ABSAAR 8.0: 69,95 € zzgl. 5,95 € Versand innerhalb Deutschlands, inkl. 19 % MwSt. 

Mitsubishi Eclipse Cross – Bald auch mit Diesel

Mitsubishis Lifestyle-SUV Eclipse Cross gab es bislang nur mit einem modernen Benzinmotor. Nun kommt ein ebenso moderner Dieselmotor hinzu.

Der Mitsubishi Eclipse Cross wird ab März 2019 auch mit Dieselmotor zu haben sein. Der 2,2-Liter-Vierzylinder leistet 109 kW/148 PS und ist serienmäßig mit einer Achtgangautomatik und dem Mitsubishi S-AWC Allradantrieb kombiniert. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 6,9 Litern auf 100 Kilometern an, die Abgasreinigung übernimmt ein SCR-Katalysator, der für das Erreichen der Euro-6d-Temp-Grenzwerte sorgt. Die Preisliste startet bei 31.590 Euro, zur Ausstattung zählen unter anderem 18-Zoll-Felgen, Zweizonen-Klimaautomatik sowie ein Infotainment-System mit Digitalradio.

Die günstigste Ausführung mit Frontantrieb und Handschaltung kostet 19.000 Euro.

 

 

 

Kampf gegen Wildunfälle – Kollision per App melden

Wer einen Wildunfall erlebt, kann anderen Autofahrern helfen, ähnliche Kollisionen künftig vielleicht zu vermeiden. Dafür braucht es nur ein Smartphone.

Mehr als eine Million Mal kommt es in Deutschland jährlich zu Kollisionen zwischen Autos und Wildtieren, schätzen Experten. Genaue Zahlen sind kaum bekannt, das Statistische Bundesamt erhebt nur Daten zu Unfällen mit Personenschäden. Seit 2016 will das deutsche Tierfund-Kataster die Wissenslücken zu Wildunfällen schließen. Autofahrer können dabei mittels einer Unfallmelde-App helfen.

Ziel des Katasters ist es Wildunfälle in Deutschland einheitlich und standortgenau zu registrieren. So sollen unter anderem Gefahrenschwerpunkte ermittelt und anschließend entschärft werden – etwa durch Warnschilder oder Zäune. Das Entfernen von Bewuchs am Straßenrand kann helfen, Tiere für Autofahrer besser sichtbar zu machen.

Wer die App nutzt, teilt den genauen Ort des Unfalls mit, kann Angaben zur Todesursache des Tiers machen und gegebenenfalls Fotos hochladen. Die Daten werden anschließend von Wissenschaftlern der Universität Kiel ausgewertet. Die App ist kostenlos für Android- und iOS-Smartphones erhältlich.

 

 

 

 

Holger Holzer/SP-X

McLaren 720S Spider – Leicht und luftig

Leichtbau und Tempo sind zwei Kernwerte der Sportwagenschmiede McLaren. Mit diesen Kompetenzen kann jetzt auch das Verdecksystem des neuen 720S Spider beeindrucken.

Im Frühjahr 2019 bringt McLaren den 720S Spider in den Markt

Das Portfolio des Sportwagenherstellers McLaren wird um eine weitere Variante reicher. Jüngster Neuzugang ist der 720S Spider – eine Klappdach-Version des bereits bekannten 720S Coupé. Wie bereits der geschlossene 720 S wird auch das Open-Air-Pendant von einem 4,0-Liter-Doppelturbo V8 mit 530 kW/720 PS und 770 Newtonmeter Drehmoment angetrieben. Angesichts von knapp 1,3 Tonnen Trockengewicht hat der Achtzylinder leichtes Spiel: Die Sprintzeit aus dem Stand dauert 2,9 Sekunden, nach weiteren fünf Sekunden fällt die 200er-Marke, maximal sind 341 km/h möglich. Dieses Tempo wird allerdings nur geschlossen erreicht, mit offenem Dach sind „nur“ noch 325 km/h drin.

Geschlossen kann der 720S Spider bis 341 km/h schnell fahren

Ebenfalls schnell ist der elektrische Verdeckmechanismus. Das Öffnen oder Schließen der aus Kohlefaser bestehenden und 49 Kilogramm wiegenden Klappdachkonstruktion beansprucht lediglich elf Sekunden. Der Dachmechanismus funktioniert auch während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Optional ist die variable Fahrzeughaube mit einer Glasscheibe bestellbar, bei der man auf Knopfdruck zwischen Klarsicht und zwei verschieden starken Tönungen wählen kann. Zum Preis von 273.000 Euro kann man den 720S Spider ab sofort bestellen. In Kundenhand werden die ersten Fahrzeuge im März übergeben.

 

 

 

 

Mario Hommen/SP-X

67% der Deutschen Autofahrer fühlen sich gestresst!

Das Jahr 2018 ist noch gar nicht ganz zu Ende, dennoch gibt es schon die Mobilitätsstudie von Continental und die Ergebnisse sind teilweise überraschend. Oft konnten wir diese aber auch voraussehen.
Dazu muss man wissen, dass Conti bereits seit sieben Jahren die Mobilitätsstudien zu unterschiedlichen Themengebieten durchführt. 2018 befragte das Markt- und Sozialforschungsinstitut infas Logistikexperten, Spediteure, Flottenbetreiber und Fernfahrer aber auch private Autofahrerinnen und Autofahrer zu den Trends in Sachen zukünftiger Mobilität. Was sind die Antriebssystem der Zukunft? Wie sieht es aus mit dem automatisierten Fahren? Welche Chancen sieht der private Autofahrer bei dem Themengebiet Digitalisierung und Vernetzung? Wie wichtig sind Carsharing und Co? Am 12. Dezember wird die Studie im Rahmen von einem Webcasts veröffentlicht, wir haben aber bereits jetzt schon ein paar Erkenntnisse:

Mobilitätsstudie 2018 – die ersten Ergebnisse

Zwei Drittel der Teilnehmer haben angegeben, dass sie zwar Spaß am Fahren haben, aber im Stau gestresst sind. Wir denken, das kennt jeder, oder? Wer hat schon Spaß im Stau? Da übergibt man dem Fahrzeug doch gerne die Kontrolle, oder nicht?
Wie erwartet sind es vor allem diejenigen die im Umland von Großstädten wohnen die über den Stau klagen. Aber egal ob Großstadt oder Land, egal ob Dorf oder Strand: Mehr als zwei Drittel halten sich für gute bis sehr gute Autofahrer. Auch die Selbsteinschätzung dürften die meisten von euch kennen.
Die Mobilitätsstudie 2018 hat allerdings nicht nur Auswertungen aus Deutschland, sondern wirft auch den Blick in andere Länder. Während hier in Deutschland der Stresslevel in den letzten fünf Jahren eher konstant blieb, sieht es z.B. in Japan ganz anders aus. Waren es zunächst gerade einmal die Hälfte die sich über Stress im Stau beklagt hatten, sind es nun 64 Prozent der befragten Teilnehmer der Studie. In den USA sind es übrigens 53 Prozent. In China sieht man Stau entweder gelassener oder kennt es einfach nicht anders. Nur 40 Prozent der Chinesen gaben an im Stau gestresst zu sein.
Was wir allerdings so nicht erwartet hätten: Der ermittelte Stau-Stress-Faktor ist Deutschland, Japan, China und in den USA bei den Bei- und Mitfahrern fast genau so hoch wie denjenigen die hinterm Lenkrad sitzen. In China haben Bei- bzw. Mitfahrer mit 47 Prozent sogar mehr Stress als der Fahrer selbst.
Stress ist gefährlich, wir müssen Stress abbauen und ihn am besten komplett los werden. Für den Stau empfehlen sich neben den intelligenten Mobilitätslösungen, intelligenten Routenführungen vor allem auch automatisierte oder teilautomatisierte Fahrfunktionen. Selbst fahren, oder fahren lassen, dem Fahrer bleibt die Wahl und wenn er keine Lust hat, dann kann er das Auto ja einfach den Stau bewältigen lassen.

Doch wer hat mehr Spaß im Auto? Der Fahrer oder die Mitfahrer?

Die Fahrer haben immernoch Spaß beim Auto fahren, die Mobilitätsstudie 2018 von Continental hat ergeben, dass 64 Prozent der Fahrer in Deutschland immernoch Spaß beim Fahren haben. Bei den Chinesen sind es sogar 69 Prozent, damit haben sie auch die Amerikaner um 7 Prozent übertrumpft. Die Japaner sind gefrustet, nur 43 Prozent der Autofahrer verspüren noch Fahrspaß.
Spaßbefreit sind dort vor allem die Beifahrer – nur neun Prozent der Beifahrer bzw. Mitfahrer in Japan verspüren so etwas wie Fahrspaß. Die sollten unbedingt mal eine Runde durch unser wunderschönes Deutschland fahren, oder?

Was meint ihr? Wer ist der Meinung der beste Autofahrer der Welt zu sein?

Die Amerikaner führen hier mit 83 Prozent die Rangliste an. 83 Prozent der Teilnehmer aus den USA sind der Überzeugung, dass sie ein guter bis sehr guter Autofahrer sind. In China sind es 69 Prozent und in Deutschland 66 Prozent. Hier üben sich die Japaner in Zurückhaltung, gerade einmal 25 Prozent geben an ein guter Autofahrer zu sein. Falsche Bescheidenheit oder Klischee-Erfüllung? Eventuell sollten sie doch nicht unsere Landstraßen räubern.

…und wie sieht es aus mit Fahrverboten?

55 Prozent der Chinesen glauben fest an Fahrverboten in Großstädten, in Deutschland sind 40 Prozent der Überzeugung, dass Fahrverbote kommen um die Verkehrsprobleme und Umweltprobleme in den Griff zu bekommen. In den USA sind es – wen wundert es – nur 20 Prozent und in Japan nur neun Prozent, man könnte fast glauben, dass die Protagonisten keine Lust auf die Studie hatten, oder?

Weltpremiere: Skoda Scala

Frisches Design und neue Technik

Skodas neuer Kompakter heißt Scala und tritt ab Frühjahr 2019 mit modernerer Außengestaltung, High-Tech-Features aus der Mittelklasse und einer weiteren Simply-Clever-Lösung an.

 Der Name Rapid hat’s Skoda angetan, doch bleiben die Tschechen der Bezeichnung nie lange treu. Drei Mal schon hat der Autobauer in seiner Geschichte einen Rapid auf den Markt gebracht: 1934, 1984 und zuletzt 2012. Und sich drei Mal wieder von der Bezeichnung getrennt: Mit der im Frühjahr startenden Neuauflage des Kompakten, die jetzt in Tel Aviv ihre Premiere feierte, verschwindet nicht nur die unbeliebte Stufenheck-Limousine, sondern auch der Name wieder. Der Nachfolger heißt Scala und soll mit der Umbenennung deutlich machen, welch‘ großen Schritt der Kompakte gemacht hat. Zumindest in Sachen Technik, beim Preis zeigen sich die Tschechen gewohnt bescheiden. Zwar sind die Tarife noch nicht offiziell, doch soll der Scala bei gut 17.000 Euro starten – und damit ausstattungsbereinigt günstiger sein als der Rapid.

Die C-förmigen Rücklichter sind auch in der Kompaktklasse Geschichte, zusammen mit dem erstmals ausgeschriebenen Skoda-Schriftzug auf der nach unten verlängerten Heckscheibe sorgen die neuen Leuchten mit dynamischen Blink-Lauflicht für einen breiten Hintern

Gegenüber seinem Vorgänger ist der Scala um sechs Zentimeter auf 4,36 Meter Länge gewachsen und damit eine Handbreit länger als der Goldstandard in der Kompaktklasse, der VW Golf. Auch der Radstand hat zugelegt, zwischen den Achsen sind jetzt 2,65 Meter Platz, der Zuwachs kommt dem Innenraum zu Gute. Heißt: Auch zwei lange Lulatsche können problemlos in dem mit einem Mix aus weichen Kunststoffen und Hartplastik  ausgeschlagenen Scala hintereinander Platz nehmen. Selbst nach oben wird es nicht eng, nicht einmal, wenn man das optionale Panorama-Glasdach geordert hat.

Zu wenig Platz war aber nicht das Problem des Skoda Rapid. Dass er bei uns nicht zum Bestseller wurde, lag eher am etwas biederen Design. Auch damit will der Scala Schluss machen, einen Vorgeschmack auf das neue Blechkleid gab schon im Oktober die Studie Vision RS auf dem Pariser Auto Salon. Und siehe da: Die Serienversion hat viele Elemente des Showcars übernommen, vor allem der kurze Überhang an der Front verleiht dem Kompakten optisch Schwung. Dass die optionalen Voll-LED-Scheinwerfer ein bisschen an Seat erinnern, war sicher nicht geplant. Komplett neu präsentiert sich das Heck: Die C-förmigen Rücklichter sind auch in der Kompaktklasse Geschichte, zusammen mit dem erstmals ausgeschriebenen Skoda-Schriftzug auf der nach unten verlängerten Heckscheibe sorgen die neuen Leuchten mit dynamischen Blink-Lauflicht für einen breiten Hintern.

Gegenüber seinem Vorgänger ist der Scala um sechs Zentimeter auf 4,36 Meter Länge gewachsen und damit eine Handbreit länger als der Goldstandard in der Kompaktklasse, der VW Golf

Auf Wunsch öffnet und schließt der Kofferraum jetzt elektrisch, das Ladevolumen legt um rund 50 auf 467 Liter zu. Bei umgeklappter Rückbank gehen bis zu 1.410 Liter in den Scala. Apropos Rückbank: Auch den Fondgästen gönnt Skoda mehr Komfort und bietet eine Sitzheizung für Reihe zwei an. Außerdem können die Hinterbänkler ihre Smartphones über zwei USB-Anschlüsse aufladen – vorausgesetzt, sie haben ein USB-C-Kabel dabei. Das braucht man auch in Reihe eins, auch hier sind die bisherigen Anschlüsse verschwunden; alternativ lässt sich das Handy induktiv laden.

Neu im Scala ist das virtuelle Kombiinstrument mit dem Standardmaß 10,25 Zoll und verschiedenen Ansichten. Gleich drei Größen halten die Tschechen für das Infotainment-System mit Apple Carplay, Android Auto und Online-Zugang bereit. Der Touchscreen ist nicht mehr in der Mittelkonsole eingelassen, sondern thront erstmals bei Skoda freistehend auf dem Armaturenbrett, 6,5 Zoll sind Serie, gegen Aufpreis gibt es 8 oder 9,2 Zoll Bildschirmdiagonale. Sobald man sich für eine der besseren Infotainment-Ausstattungen entscheidet, verschwinden die klassischen Tasten aus dem Cockpit. Schade: Auch bei Skoda gibt es dann keinen herkömmlichen Lautstärkeregler mehr.

Zwar sind die Tarife noch nicht offiziell, doch soll der Scala bei gut 17.000 Euro starten – und damit ausstattungsbereinigt günstiger sein als der Rapid

Was es dagegen noch gibt, ist der Diesel: Zum Marktstart im Mai 2019 findet sich der 1.6 TDI mit 85 kW/115 PS und 250 Newtonmetern Drehmoment im Motorenprogramm. Daneben stehen drei Benziner zur Wahl, zwei Einliter-Dreizylinder mit 70 kW/95 PS und 85 kW/115 PS, und das Volkswagen-Allround-Aggregat 1.5 TSI mit 110 kW/150 PS und Zylinderabschaltung. Ob der Vierzylinder Topmodell bleibt oder ob Skoda doch wie mit der Paris-Studie angekündigt eine potentere RS-Version nachreicht, ist noch offen. Schon jetzt bestätigt ist dagegen eine Erdgas-Version mit 66 kW/90 PS, die Ende 2019 kommt; Elektrifizierung ist dagegen vorerst nicht geplant.

Ab Werk rollen alle Scalas mit Handschaltung vom Band, die stärkeren Modelle können mit Siebengang-Doppelkuppler ausgestattet werden. Ebenfalls auf der Aufpreisliste: adaptive Dämpfer, Abstandstempomat, beheizbare Windschutzscheibe und Lenkradheizung, Parkassistent und Totwinkel-Warner. Aber Skoda wäre nicht Skoda, hätten die Ingenieure nur bei den Standards nachgelegt. Serienmäßig ist auch eine neue Simply-Clever-Lösung an Bord: Nach Mülleimer in der Türtasche und Parkscheinhalter an der Windschutzscheibe haben die Ingenieure jetzt einen Deckel für den Wischwasserbehälter ersonnen, der gleichzeitig als Trichter dient und das Befüllen erleichtert.

Skodas neuer Kompakter heißt Scala und tritt ab Frühjahr 2019 mit modernerer Außengestaltung, High-Tech-Features aus der Mittelklasse und einer weiteren Simply-Clever-Lösung an

 

 

 

 

Autor: Michael Gebhardt/SP-X

Panorama: Auf Testfahrt mit dem Smart Forease

Man wird ja wohl noch träumen dürfen

Es gibt Cabrios, bei denen wird´s einem so warm ums Herz, dass die Temperaturen egal sind. Selbst wenn der Wind noch so ungehindert ums Haupt streicht. Dass im neuen Smart Forease niemand frieren muss, hat aber noch einen anderen Grund.

Es hat gerade einmal vier Grad, der Himmel ist grau und von Wolken verhangen und jeden Moment fängt es an zu regnen. Es gibt beileibe besseres Wetter für eine Cabrio-Tour als an diesem November-Nachmittag. Doch was die Natur nicht hin bekommt, das muss eben die Phantasie richten. Man wird ja schließlich wohl noch träumen dürfen. Und in kaum einem Auto fällt einem das so leicht wie im Smart Forease, der acht Wochen nach der Premiere auf dem Pariser Salon jetzt zur Jungfernfahrt bereitsteht.

Auf Testfahrt mit dem Smart Forease

Dass einem dabei gleich warm ums Herz wird, mag auch am Beschützerinstinkt liegen, der mit dem winzigen Format einhergeht – selbst wenn der Smart mit seinen neuen, ungewöhnlich stechenden LED-Scheinwerfern und den breiten Backen längst nicht mehr das Kindchenschema bedient, das den ersten Generationen noch zu eigen war. Niedlich jedenfalls ist der Forease ganz bestimmt nicht.

Die innere Wärme liegt deshalb vor allem an den seligen Erinnerungen, die der offene Zweisitzer heraufbeschwört. Denn im Grunde ist der Forease eine moderne Hommage an den seligen Smart Crossblade, mit dem die Schwaben vor über zehn Jahren einigen offenen Sportwagen die Schau gestohlen haben.

Genau wie damals haben die Designer auch diesmal so ziemlich alles weggelassen, was Wind und Wetter abhält und die sinnlichen Reize mildern könnte: Es gibt weder ein Dach noch Seitenscheiben und selbst die Frontscheibe schrumpft zu einem besseren Windabweiser. Der ist allerdings so geformt, dass einem nicht nur der Wind durch die Locken rauscht, sondern auch jede Fliege ins Gesicht klatscht. Auch wenn es schwerfällt, das Grinsen einzudämmen, hält man den Mund deshalb besser geschlossen.

Der Forease macht Spaß

Kurz danach hören die Parallelen mit dem Crossblade allerdings auch schon wieder auf. Denn wo damals im Heck noch ein Dreizylinder gepöttert hat, surrt der Forease elektrisch durch den Dschungel der Großstadt – schließlich steckt unter der handgemachten Showcar-Karosserie die Technik des konventionellen Smart EQ.

81 PS und 160 Nm – für ein normales Cabrio mag das ein bisschen wenig sein. Genau wie die 130 km/h Höchstgeschwindigkeit. Und mit 17,6 kWh Akkukapazität und 160 Kilometern Reichweite kommt man buchstäblich nicht weit. Doch erstens ist der kleine Stromer zumindest beim Ampelspurt ein Champion und hat im Stadtverkehr mehr als genug Gelegenheiten, das unter Beweis zu stellen. Und zweitens verschiebt sich im Foresase die Wahrnehmung: Wenn man quasi nackt im Wind sitzt, dann will man gar nicht unbedingt schneller fahren. Und Herzenswärme hin, sonniges Gemüt her – zumindest an einem nebengrauen Novembernachmittag ist man ganz froh, wenn nach einer Stunde der Akku leer ist und man sich während des Aufladens auch ein bisschen aufwärmen kann.

Außerdem: Was dem Forease an Dynamik und Reichweite fehlen mag, das macht er mit Frischluft und Fahrspaß im Stadtgewühl wieder wett. Und mit der Nähe zu seiner Umwelt, die er einem vermittelt. Mittendrin statt nur dabei, lautet deshalb das Motto und nicht einmal das Knattern des Dreizylinders stört diesmal die allfällige Reizüberflutung. Genauso wenig wie der Geruch nach verbranntem Benzin natürlich.

Viel mehr noch als im normalen Cabrio, das im Grunde ja doch nur ein Smart mit großem Schiebedach ist, hat man im Getümmel der Großstadt das Gefühl, man sei jetzt noch näher dran. Erst recht in engen Altstadtgässchen. Und wer mit tiefem Schwerpunkt und flottem Ampelsprint durch den dichten Verkehr surft, fühlt sich mehr denn je an einen Autoscooter auf dem Rummelplatz erinnert. Nur, dass im Smart nicht alle paar Minuten ein neuer Chip eingeworfen werden muss.

So ähnlich der Forease dem Crossblade von einst in Design und Charakter ist, gibt es allerdings neben dem Elektroantrieb noch einen weiteren entscheidenden Unterschied: Während vom einen immerhin 2.000 Exemplare gebaut wurden, ist der andere bislang ein Einzelstück und eine Kleinserie wie damals ist kein Thema. Noch nicht. Denn der nächste Sommer kommt. Und man wird ja wohl noch träumen dürfen.

 

 

 

 

 

 

Autor: Benjamin Bessinger/SP-X

CES 2019 Innovation Award für den Türöffnungs-Assistent

Die Automobil-Hersteller und vor allem die Automobil-Zulieferer erobern bereits seit mehreren Jahren die CES in Las Vegas. Die Consumer Electronic Show ist die Messe wenn es rund um Zukunftstechnologien geht und Continental mischt da kräftig mit und ist natürlich vor Ort. Die CES 2019 trägt den Beinamen „The Global Stage for Innovation“ und eine besondere Innovation bringt Continental mit in die USA. Genauer gesagt nach Las Vegas, denn dort wird Conti in der North Hall auf dem Stand #7519 zu finden sein. Dort finden Besucher der CES den Continental-Stand der von Dienstag, den 08. Januar 2019 bis zum Freitag den 11. Januar 2019 zugänglich ist.

Ausgezeichnet: Continental bekommt den Innovation Award der CES 2019

Was wir heute schon preisgeben können: Continental wird auf der CES 2019 den Innovation Award für das intelligente Türsystem bekommen. Erfahrt also jetzt schon, was im Januar mit einem Preis ausgezeichnet wird.
Komfort, Sicherheit und ein optimaler Schutz. Das stand ganz oben im Lastenheft der Ingenieure von Conti, nun ist das System auch noch preisgekrönt. Doch worum geht es eigentlich? Ein autonomer Türöffner? Eine Hinderniserkennung die Kollisionen verhindert? Ein Türbremssystem die den Öffnungswinkel frei auswählen lässt? Alles in einer Technologie und darüber hinaus verhindert das System auch noch das unkontrollierte Zuschlagen der Tür. Selbst dann wenn das Fahrzeug schräg am Hang steht.
Das System bekommt auf der CES 2019 in der Kategorie „Vehicle Intelligence and Self-Driving Technologies“ den CES 2019 Innovation Award. Das System soll vor allem Beulen und Kratzer im Lack verhindern und somit auch Geld sparen, denn wer schon mal einen Kratzer oder eine Beule in der Tür hatte, der weiß wie ärgerlich das sein kann.
Türen die sich öffnen wenn der Fahrer kommt? Das klingt schon fast nach K.I.T.T., oder? Vor zehn Jahren kam der Animations-Film „Wall-E“ in die Kinos. In dem Film geht es neben der verschmutzten Erde vor allem um die Menschen, die immer bequemer werden und die Technologie arbeiten lassen. Dabei gibt es gerade für ein intelligentes Türsystem neben dem Komfort gute Gründe – vor allem für Familien. Familien kaufen sich gerne Fahrzeuge mit Schiebetüren, der Vorteil liegt auf der Hand: Die Kinder können mit der Schiebetür nur selten andere Gegenstände oder Fahrzeuge treffen wenn sie die Tür selbstständig öffnen. Doch nicht jeder möchte ein Hochdach-Kombi mit Schiebetüren fahren.
Wie schnell überschätzt man seine eigenen Fähigkeiten oder unterschätzt den Abstand? Wie oft denkt man sich: „Das passt schon!“ und dann passt es doch nicht, bzw. wurde passend gemacht? Wie schnell ist man unachtsam und stößt mit der Tür an das Fahrzeug welches neben einem in der (vermutlich sowieso viel zu engen) Parklücke steht. Das ist vermutlich jedem schon einmal passiert. Wenn wir also Technologien einsetzen können, die uns vor unseren eigenen Fehlern schützt, dann ist das doch durchaus legitim, oder?

Showfahrzeug zeigt intelligentes Türsystem

Auf der CES 2019 kann man sich an einem Demofahrzeug die Technologie der intelligenten Tür ansehen. An dem Showcar sind gleich zwei verschiedene Systeme integriert. Zum einen öffnen die Türen über das schlüssellose Zugangssystem „PASE“. Erkennt das Fahrzeug den Fahrer, dann wird er ihm die Tür öffnen. Das gilt übrigens auch wenn er zur Beifahrertür läuft. Doch neben dieser Komfort-Funktion, die wir so sicherlich früher oder später in der Luxus-Klasse wiedersehen werden gibt es auch einen Einklemmschutz. Ein System was man bei elektrischen Fensterheber bereits kennt, so ein System verhindert gequetschte Finger oder deformierte Gegenstände. Erkennt die Tür ein Hindernis, dann wird sie den Öffnungsvorgang stoppen. Mit der Funktion Power Door Control unterstützt Continental das autonome Öffnen und Schließen der Fahrzeugtüren – und schützt Fahrgäste dank Einklemmschutz vor gequetschten Fingern, Händen oder Gegenständen.

Ein weiterer Assistent zieht ins Automobil ein: Der Türöffnungs-Assistent

Gerade für die Generation Beige oder Kinder interessant ist der Türöffnungs-Assistent. Hier braucht man demnächst keine Kraft mehr um die Tür z.B. an einem Hang zu öffnen, man muss auch keine Angst mehr haben, dass diese Tür einfach so ins Schloss fällt. Ein frei definierbarer Öffnungswinkel (im Rahmen der Möglichkeiten) ist einstellbar das gilt auch für die Geschwindigkeit, das „schwungvolle Zuschlagen“ gehört damit auch zum alten Eisen.
Wir finden den neuen Assistenten spannend und würden uns freuen, diesen demnächst in einem Fahrzeug erleben zu dürfen, welches in Serie vom Band läuft. Denn große Innovationen zeigen ist das eine, diese auch in Serie herzustellen das andere.

Fahrbericht: Ford Edge Schlauer, schöner, schneller

Das größte in Europa erhältliche SUV von Ford soll die Freunde der Hochbeiner ebenso begeistern wie Limousinen- und Van-Kunden. Nach seiner Runderneuerung kommt der Edge dem Ziel etwas näher – und verzichtet doch darauf, manch möglichen Premium-Konkurrenten anzugreifen.

Ford Edge 2019 – Schlauer, schöner, schneller

Ford ist derzeit in rauem Gelände unterwegs. Das bezieht sich nicht nur auf das nördliche Schweden, wo das runderneuerte SUV Edge zum Fahrtest antritt. Auch der ganze Konzern muss sparen – in den USA gibt es deshalb wie beim Rivalen GM eine Debatte, nur noch auf SUV statt Vans oder Limousinen zu setzen.

In Europa schwört Ford zwar noch auf die Zukunft von Mondeo oder Galaxy. Doch das 4,83 Meter lange SUV Edge wird wichtiger denn je – soll es doch als Raumschiff und gelassener Gleiter vermehrt die Fans älterer Fahrzeug-Konzepte an Bord locken. Erste Tests im tief verschneiten Östersund zeigen, dass Ford das Modell dazu in die richtige Richtung weiterentwickelt hat.

Das “Total Traction System” misst permanent die Haftung der Reifen auf der Straßenoberfläche und sorgt dann variabel für den optimalen Drehmomentübergang zwischen den vier Rädern

Das erweist sich zunächst einmal beim Preis: Deutlich aufgewertet wird der Edge mit einem Aktions-Einstiegspreis ab 36.990 Euro zunächst sogar günstiger als bisher. Die beiden Zweiliter-Diesel bieten dafür mit 140 kW/190 PS und 175 kW/238 PS (Aktionspreis ab 46.790 Euro) etwas mehr Leistung. Der kleinere ist nach wie vor mit Sechsgangschalter unterwegs. Der läuft sauber durch die Gassen, bewegt das SUV aber nicht völlig ruckfrei. Eine große Verbesserung stellt da die neue Achtgang-Automatik des größeren Biturbo-Diesel dar. Sie schaltet wesentlich weicher als das bisher montierte Sechsgang-DSG und vermittelt so mehr Limousinen-Flair. Der Drehwahlschalter des Automaten schafft zudem Platz in der Mittelkonsole – etwa für den Zugriff auf das drahtlose Ladegerät.

Auf verschneiten Straßen und im Gelände bietet der Edge dazu die Extra-Portion Souveränität. Untersetzungen oder mechanische Sperren wie bei einem richtigen Geländewagen gibt es zwar nicht, aber der Edge krabbelt auch über mehr als nur ungeteerte Straßen unbeirrt voran. Anders als in den US-Versionen ist Allradantrieb stets Standard, ihn haben die Amerikaner noch einmal aufgewertet.

Das schlaue “Total Traction System” misst permanent die Haftung der Reifen auf der Straßenoberfläche und sorgt dann variabel für den optimalen Drehmomentübergang zwischen den vier Rädern. Was davon zu spüren ist? Nichts – außer, dass der Edge auch bei widrigsten Bedingungen supersatt auf der Straße bleibt.

Substanziell begeistert der Edge durch seine sehr ausgewogene Federung, die mit den besten der Klasse mithalten kann

Und wenn Allrad nicht gebraucht wird, schaltet sich das gesamte System weitgehend ab, so dass fast gar keine dafür nötige Mechanik mehr mitläuft. Das soll das SUV noch mal sparsamer machen. Durchschnittlich 6,7 Liter auf 100 Kilometer versprechen die Macher beim großen Diesel. Beim Ritt durch buckliges Geläuf und manchem Sprint auf der Landstraße geht es natürlich eher über die Acht-Liter-Marke.

Ein Raumriese nach Van-Art ist der Edge auch weiterhin nicht. Die geduckte, fast coupéhafte Gestalt wird den eingefleischten Galaxy-Fahrer also nicht begeistern – mal ganz abgesehen von fehlenden Schiebetüren. Aber im Inneren findet sich durchaus ausreichend Platz in Länge, Höhe und vor allem Breite für die Normalfamilie. Bis zu 1.847 Liter Laderaum sind natürlich auch ein Wort. Und klar: Der Edge mit seinem nochmals vergrößerten Kühlergrill und dem Abenteuer-Appeal sieht viel viel cooler aus.

Substanziell begeistert der Edge durch seine sehr ausgewogene Federung, die mit den besten der Klasse mithalten kann. Und auch im Inneren zeigen sich nicht nur in der exklusiven Vignale-Version deutliche Material-Aufwertungen, die auch preissensiblere Premium-Käufer anlocken könnten. Der Grauschleier beim Kunststoff ist schon bei der Basisvariante Trend gewichen. Auch steht der Edge da bereits auf 19-Zoll-Leichtmetallfelgen. Bei Titanium, ST-Line und der luxuriöseren Vignale-Linie geht es außen und innen mit Lack, Leichtmetall und Leder noch mal um einiges großzügiger zu. Dazu kommt das sehr gute, fixe Touchscreen-Navi und auf Wunsch die Konzertatmosphäre aus dem Highend-Audiosystem von Bang&Olufsen mit zwölf Lautsprechern.

Das wohlige Umsorgen auf langen Strecken ist nicht nur dank beheizten, belüfteten und äußerst bequemen Gestühls oder einer aktiven Geräuschunterdrückung über die Lautsprecher (sogenanntes noise cancelling) eine Domäne des Edge. Bei Sicherheits- und Assistenz-Systemen bietet der Ford nun so ziemlich alles, was derzeit auch in deutlich teureren Top-Modellen der Konkurrenz möglich ist: Von LED-Scheinwerfern (auf Wunsch adaptiv) und Gurt-Airbag hinten über den Staupilot, Ausweich-Helfer bis zur Multikollisionsbremse, die das Fahrzeug nach einem Unfall zum Stehen bringt, ist alles dabei. Auch das rückwärts Ausparken mit Querverkehrswarner und automatischem Notbremsen bietet der Edge; in den USA wird das bald eh Pflicht. Und zehn WLAN-Verbindungen dürften für Youtube-, Facebook- und Instagram-Verkehr auf den Rücksitzen ausreichen.

Auf verschneiten Straßen und im Gelände bietet der Edge dazu die Extra-Portion Souveränität, Allradantrieb ist stets Standard

Um wirklich mit den Premium-Konkurrenten aus Deutschland mithalten zu können, bräuchte es allerdings einen zusätzlichen Antrieb mit mehr Dampf. Den haben die Ford-Macher zwar mit dem 235-PS-Benziner – der als ST allerdings nur im Benzinpreis-Paradies USA zu haben ist. Hierzulande wird es nur eine optisch auf Sport getrimmte ST-Line-Variante geben. Aber wer weiß, was Ford noch nachschiebt, falls Mondeo oder Galaxy doch eines Tages nicht mehr zu haben sind?

Ford Edge – Technische Daten:
SUV der Oberen Mittelklasse, Länge: 4,83 Meter, Breite: 1,93 Meter (mit Spiegeln 2,18), Höhe: 1,74 Meter, Radstand: 2,85 Meter, Kofferraum 602 – 1.847 Liter

2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel, 140 kW/190 PS, maximales Drehmoment: 400 Nm bei 2.000-3.000 U/Min, Vmax: 203 km/h, 0-100: 10,4 s, Durchschnittsverbrauch: 6,0 l/100 km, Euro 6d-temp, CO2-Ausstoß: 156 g/km, Effizienzklasse: A
Preis: ab 42.900 Euro (Aktionspreis 36.990 Euro)

2,0-Liter-Vierzylinder-Biturbo-Diesel, 175 kW/238 PS, maximales Drehmoment: 500 Nm bei 2.000 U/Min, Vmax: 216 km/h, 0-100: 9,6 s, Durchschnittsverbrauch: 6,7 l/100 km, Euro 6d-temp, CO2-Ausstoß: 175 g/km, Effizienzklasse: B
Preis: ab 52.000 Euro (Aktionspreis 46.790 Euro)

Kurzcharakteristik:
Warum: viel Komfort, Sicherheit und Platz
Warum nicht: weil Diesel nicht alles sind
Was sonst: BMW X5, Peugeot 5008, Jaguar F-Pace oder Kia Sorento

 

 

Autor: Peter Weißenberg/SP-X

Auto-Neuheiten 2019 Von A3 bis Z4

Kein neues Modell dürfte 2019 so schnell das Straßenbild prägen wie der Golf VIII. Doch auch jenseits des Bestsellers gibt es spannende Premieren.

Das neue Jahr bringt viele neue Autos: Neben dem Bestseller VW Golf gehen auch Ikonen wie der Porsche 911 oder Neo-Klassiker wie der Range Rover Evoque in die nächste Generation. Dazu gibt es zahlreiche komplette Neustarter – nicht zuletzt solche mit Elektromotor. Die Premieren von A bis Z.

Audi:
Nachdem die Ingolstädter kurz vor dem Jahreswechsel den neuen Q3 ins Rennen geschickt haben, folgt 2019 die coupéhaft geschnittene Variation Q3 Sportback, die möglicherweise auch als Q4 startet. Die sportlicher positionierte Variante ordnet sich bei Preis und Ambiente knapp unterhalb des Mittelklasse-SUV Q5 ein. Hauptkonkurrent dürfte der Range Rover Evoque werden, der 2019 bereits in die zweite Runde geht. Einen ganz anderen Gegner nimmt der E-Tron zu Jahresanfang ins Visier: das Elektro-SUV tritt gegen das Tesla Model X an, will ihm mit 300 kW/408 PS Leistung und einer Reichweite von mehr als 400 Kilometern Käufer abwerben. Der Preis für das E-Mobil auf Q5-Basis liebt bei mindestens 80.000 Euro.

BMW:
Wichtigste Neuheit bei BMW ist im kommenden Jahr der 3er. Klassischerweise haben die Münchner an ihrem Erfolgsmodell eher wenig geändert, optisch wurden Ecken und Kanten leicht nachgeschärft, die Länge legt um eine Handbreit zu. Das Motorenangebot besteht künftig fast durchweg aus Vierzylindern – eine Entwicklung, die sich bereits beim Vorgänger andeutete. Immerhin bleibt beim 340i der klassische Reihensechser an Bord. Darüber hinaus wird es ein neues Plug-in-Hybridmodell mit bis zu 60 Kilometern Elektro-Reichweite geben. Abgesehen davon bestehen die wichtigsten Neuerungen aus modernen Assistenten und Infotainment-Funktionen. Unter anderem soll eine leistungsfähige Sprachsteuerung ins Cockpit einziehen. Start für die Limousine ist im März kurze Zeit später folgt der „Touring“ genannte Kombi.

Beim Einser verlässt BMW seinen technischen Sonderweg und stellt sein Kompaktmodell 2019 auf Frontantrieb um, nutzt die gleiche Plattform für den 2er Active Tourer und den Mini. Das hat vor allem Kostengründe, aber voraussichtlich auch Vorteile bei der Raumökonomie. Ob das den Sportfahrer mit Faible für Hinterradantrieb trösten wird, bleibt abzuwarten.

Bei den großen Crossover-Modellen setzt sich der Trend zum Coupé auch in München fort: Mit dem X6 geht der Urvater der gekappten SUV in die dritte Runde. Wie schon beim X5 mit seinem konventionellen Heck sind optisch keine großen Änderungen zu erwarten, stattdessen gibt es etwas mehr Platz, mehr Digitales und vielleicht auch Spielereien wie den LED-Sternenhimmel für die Insassen. Wer es wirklich sportlich will, wählt aber wohl lieber ein kleines Kraftpaket: BMW legt im März den Roadster Z4 neu auf und geht zurück zu den Ursprüngen des Segments. Stoffverdeck, Hinterradantrieb, ausbalanciertes Gewicht und knackige Abmessungen versprechen Fahrspaß. Zum Start gibt es zwei Vierzylindern und einen 250 kW/340 PS-Sechszylinder.

Citroen C5 Aircross

Citroen:
Mit dem C5 Aircross steigt 2019 auch Citroen als letzte PSA-Marke in das Geschäft mit den modernen Kompakt-SUV ein. Wie schon die Schwestermodelle Peugeot 3008, DS7 und Opel Grandland setzt der Vierte im Bunde auf viel Platz und stämmiges Design. Spezielles Merkmal ist ein mit Fokus auf Komfort ausgelegtes Fahrwerk. Allradantrieb ist wie bei den Schwestermodellen nicht zu haben, könnte aber ab 2020 in Form von Plug-in-Hybridtechnik nachgereicht werden.

Dacia:
Bei der Neuauflage kommt dem Dacia Sandero erstmals die Technik des aktuellen Renault Clio zugute, bislang musste der Rumäne immer die abgelegten Plattformen des Kleinwagens auftragen. Der Technik-Fortschritt schlägt sich auch in einem selbstbewussteren Design des rumänisch-französischen Kleinwagens nieder, der preislich aber wohl weiterhin klar unter der 10.000-Euro-Grenze liegen dürfte.

Der PSA-Konzern startet die Erneuerung seiner Mini-SUV-Palette bei der edlen Tochter DS: Der DS3 Crossback will mit premiumhaftem Ambiente, expressivem Design und moderner Digitaltechnik punkten. Als Ergänzung zu den konventionellen Motorvarianten startet Ende 2019 auch eine Elektroversion, die mit rund 300 Kilometern Reichweite aufwarten soll.

Ford Focus Active

Ford:
Der Kuga geht bereits in die dritte Generation und setzt dabei erstmals auf einen Plug-in-Hybridantrieb, bleibt aber auch dem Diesel treu. Wie beim 2018 erneuerten Ford Focus, mit dem er sich Technik teilt, dürfte der Kuga an Ausstrahlung und Technikoptionen gewinnen, während die Basispreise zumindest nicht steigen werden.

Ferrari:
Die Italiener legen nach und bringen den Sportwagen 488 Pista als „Spider“. Das Cabrio trägt die gleichen aerodynamischen Hilfsmittel wie der geschlossene Pista und soll auch auf der Rennstrecke überzeugen können. Hinter dem Fahrgastraum steckt der bekannte 3,9-Liter-V8, der es auch im Pista Spider auf 529 kW/720 PS schafft. Der Preis dürfte deutlich über 300.000 Euro liegen.

Honda:
Seit seinem Messeauftritt auf der IAA 2017 wird der Honda Urban EV nicht nur von Fans des Retro-Designs sehnsüchtig erwartet. Anfang 2019 öffnen die Bestelllisten für das kleine Elektroauto, Ende des Jahres sollen die Fahrzeuge ausgeliefert werden. Preise und Leistungsdaten sind noch unbekannt.

Hyundai:
Die Kia-Schwestermarke erweitert ihr Sportprogramm und bietet zum Jahresanfang nach dem Steilheckmodell auch die Fastback-Variante des i30 als N-Modell an. Der Viertürer mit dem schnittigen Heck kommt auf mindestens 184 kW/250 PS. Richtung Jahresende wird zudem der Kleinstwagen i10 erneuert. Er soll bei gleichbleibender Außenlänge innen mehr Platz bieten.

Jeep:
Die Offroad-Marke Jeep schickt mit dem Gladiator eine Pick-up-Variante des Wrangler in die Arena. 2019 kommt der auf 5,54 Meter gestreckte Allrader mit großer, offener Ladefläche zunächst in den USA auf den Markt, später soll das neue Modell auch in Europa antreten.

Kia:
Große Ambitionen in der Kompaktklasse hat Kia. Während die Konkurrenz tendenziell ihr Modellangebot in dem umkämpften Segment eher konsolidiert, weiten die Koreaner ihres mit dem schnittigen Kombi Pro Ceed aus. Das erste kompakte Shooting-Brake-Modell unterhalb der Premiumklasse kommt als dritte Variante des Ceed nach Fünftürer und Kombi auf den Markt. Parallel dazu wird das SUV-Programm in der Kompaktklasse ausgebaut: Mit dem E-Niro startet zum Jahresanfang das Schwestermodell des Hyundai Kona Electric und mit dem später erwarteten Kia Soul die dritte Generation des kastenförmigen Lifestyle-Crossovers – erstmals ausschließlich mit Elektromotor.

Land Rover:
Der erste Range Rover Evoque hat 2011 das kompakte SUV-Segment endgültig in der Premiumliga satisfaktionsfähig gemacht. Die Neuauflage modernisiert das für den Erfolg des Vorgängers maßgebende Design daher nur vorsichtig, die Antriebspalette wird mit Mildhybriden und erstmals einem Dreizylinder gefüllt. Auch 48-Volt-Hybridisierung und Plug-in-Hybride sind geplant.

Lexus:
Nachdem die edle Toyota-Tochter ihr SUV-Programm von oben nach unten ausgebaut hat, ist sie nun in der Kompaktklasse angelangt. Der Lexus UX soll in der zweiten Jahreshälfte gegen Mercedes GLA, Jaguar E-Pace und BMW X1 antreten. Neben konventionellen Benzinern gibt es unter der Haube auch einen Hybridantrieb.

Mazda:
Der kompakte Mazda3 interpretiert seine Außenseiterrolle ab März wieder mit besonderer Designdynamik und technischen Speziallösungen: Diesmal gibt es eine echte Technik-Premiere in Form eines Diesotto-Motors, der die Verbrauchsvorteile des Diesel mit der Sauberkeit des Benziners verbinden will. Bei den Assistenzsystemen soll die Fahrerüberwachung per Infrarot- und LED-Technik Unfälle durch Sekundenschlaf verhindern helfen.

Mercedes:
Mercedes baut die kompakte A-Klasse weiter aus. So startet im kommenden Jahr der zur Limousine gestreckte CLA, der vor allem junge Asiaten und Amis in den Blick nimmt, hierzulande aber auch als handlichere Alternative zur teureren C-Klasse reüssieren könnte. Parallel dazu gibt es einen Shooting Brake als formschöne Alternative zum Kombi. Größere Absatzchancen hat aber ein anderes Familienmitglied: das Kompakt-SUV GLA, das Ende des Jahres erwartet wird. Es erhält die moderne Infotainment-Architektur der A-Klasse, wächst vor allem im Fond und beim Kofferraumvolumen. Erstmals wird ihm ein vor allem auf praktische Nutzbarkeit gemünztes Schwestermodell zur Seite gestellt, der bis zu siebensitzige GLB – sozusagen die Entsprechung des Kompakt-Vans B-Klasse im Crossover-Segment.

Zwei Klassen weiter oben macht sich bereits im Januar der GLE startklar. Der bis 2015 als  M-Klasse angebotene Luxus-Offroader startet mit einigen Innovationen in die vierte Generation, darunter ein elektrohydraulisches Fahrwerk, das mit 48 Volt Spannung arbeitet und sich besser an die Fahrsituation anpassen soll als die 12-V-Variante. Die 48-Volt-Technik wird zudem für einen Mildhybrid-Antrieb genutzt. Zeitnah erwartet wird auch die Coupévariante.

Damit ist es im SUV-Programm von Mercedes noch nicht genug: Bereits Anfang des Jahres tritt der elektrische Mittelklasse-Crossover EQC an, dem Tesla Model X die Kunden streitig zu machen. Die Leistungsdaten orientieren sich eng an dem Vorbild aus Kalifornien: 300 kW/408 PS Leistung, 450 Kilometer elektrische Reichweite. Der Preis bleibt mit 73.000 Euro rund 20.000 Euro drunter.

Mini:
Die BMW-Tochter startet ernsthaft mit der Elektrifizierung. Nachdem es bereits einmal eine elektrische Kleinserienvariante des Kleinwagens gab, kommt 2019 der richtige Electric Mini. Beim Antrieb greift man wohl auf Technik des Konzernbruders i3 zurück.

Mitsubishi:
Der Pick-up L200 zählt vor allem in Südostasien zu den Erfolgsmodellen der Allradmarke. In der nun äußerlich gründlich überarbeiteten Version gibt es zudem Assistenzsysteme wie Fußgängererkennung und Totwinkelwarner. Details zu Motoren, Ausstattungen und Preisen des europäischen L200 will Mitsubishi mit der Einführung Mitte nächsten Jahres bekanntgeben.

Nissan:
Der Juke zählte 2010 zu den ersten Mini-SUV. Im kommenden Jahr geht der polarisierend gestaltete Crossover in die zweite Generation und hält dabei an seinem expressiven Design-Stil fest. Die Technik wird dank neuer Plattform komplett umgekrempelt, unter anderem sind Dreizylinderbenziner geplant.

Opel
Der Opel Corsa wird zum Mitglied eines Trios. Nach der Übernahme durch den PSA-Konzern teilt sich der Rüsselsheimer Kleinwagen künftig die Plattform mit Peugeot 208 und Citroen C3. Wie bei der französischen-deutschen Zusammenarbeit üblich, werden die drei Modelle identische Technik nutzen, sich äußerlich aber klar differenzieren. Erstmals gibt es neben kleinen Benzinern auch einen Elektromotor, allerdings wohl erst im Jahr nach der Markteinführung.

Peugeot:
Die Franzosen schicken den Kleinwagen 208 in die nächste Generation. Zu den wichtigsten Neuheiten zählt der hausinterne Konkurrent – denn erstmals steht auch der Corsa der neuen Konzerntochter Opel auf der PSA-Plattform, die auch Citroen für den C3 nutzt. Zum ersten Mal gibt es neben kleinen Benzinern auch einen Elektromotor, allerdings wohl erst im Jahr nach der Markteinführung.

Dass die Kunden hierzulande Stufenhecklimousinen in der Regel nur von deutschen (Premium-) Herstellern akzeptieren, musste auch Peugeot beim 508 einsehen, der trotz aufregendem Design wohl nur vergleichsweise wenige Käufer findet. Deutlich bessern dürfte sich die Lage durch den für Sommer erwarteten Kombi „SW“, der mit seiner schnittigen Dachlinie nicht zu den praktischsten, aber zu den ansehnlichsten seiner Art zählt.

Porsche:
Wichtigste Neuheit für Fahrdynamiker ist im kommenden Jahr der Porsche 911. Optisch unterscheidet sich der neue Elfer besonders durch das Heck mit breitem Spoiler und höherem Abschluss vom alten Modell. Außerdem tragen nun alle Varianten, unabhängig davon, ob sie Heck- oder Allradantrieb haben, die breite Karosserie. Im Heck des 992 sitzt ein gegenüber dem 991 leicht weiterentwickelter Sechszylinder-Boxer mit 3,8 Liter Hubraum und Turboaufladung. Der Carrera S, den Porsche vor dem normalen Carrera auf den Markt bringt, leistet nun 331 kW/450 PS – ein Zuwachs von 22 kW/30 PS. Übertragen wird die Kraft über ein neues Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, das nur noch über die Wippen am Lenkrad geschaltet werden kann. Die Preise starten bei rund 120.000 Euro, das nachgereichte Einstiegsmodell dürfte knapp sechsstellig ausfallen. Neben dem Coupé wird es 2019 zudem ein Cabrio und einen kompromisslosen Speedster geben, der jedoch noch auf dem „alten“ 991 basiert.

Renault:
Mit dem Renault Clio steht einer der Veteranen auf den Kleinwagenmarkt vor der Ablöse. Die Neuauflage wirkt äußerlich erwachsener und wird bei gleicher Länge etwas geräumiger, dazu gibt es teilautonome Fahrfunktionen und neue, kleine Vierzylinderbenziner, die man bereits aus der neuen A-Klasse von Kooperationspartner Mercedes kennt. Neben dem Kleinwagen erfährt auch die höher gelegte Crossover-Variante Captur einen Modellwechsel. Der seit 2013 gebaute Vorgänger ist im aktuellen Wettbewerbsumfeld mittlerweile eine Spur zu klein, die Neuauflage dürfte daher vor allem geräumiger werden.

Seat:
Parallel zum neuen Golf legt Seat sein Schwestermodell Leon neu auf. Der Kompakte dürfte eine Ecke sportlicher positioniert werden als das alterslose Massenmodell aus Wolfsburg. Zudem muss er möglicherweise auf einige Technik-Highlights verzichten; nicht zuletzt, um dem Audi A3 – dem dritten im Bunde – nicht zu nahe auf den Pelz zu rücken. Zudem bringen die Spanier im Februar ihre eigene Variante von Skoda Kodiaq und VW Tiguan Allspace auf den Markt. Mit sieben Sitzen und Preisen ab 30.000 Euro wendet sich der Tarraco auch an Familien, denen der Van Alhambra zu spießig scheint.

Skoda:
Der für den Jahresstart erwarteten Scala ist ein klassisches Steilheckmodell in der Golfklasse, positioniert sich klar höherwertig als sein nomineller Vorgänger Rapid Spaceback. Für den eine halbe Klasse größeren Octavia bedeutet das die Gelegenheit zum Wachstum. Wenn er im Herbst in der neuen Generation Premiere feiert, dürfte er bei Größe und Anspruch endgültig in der Mittelklasse ankommen.

Subaru:
Mit dem Forester renovieren die Allradspezialisten ihr klassisches Kompakt-SUV. Wie zuletzt schon der etwas kleinere Crossover XV und die Limousine Impreza basiert er künftig auf der neuen globalen Plattform der Japaner. Alle Varianten sind daher wie gewohnt mit Allradantrieb und Boxermotoren ausgerüstet. Optisch bleibt die Neuauflage dem Look des Vorgängers treu und orientiert sich im Gegensatz zum XV am klassischen Offroad-Stil.

Tesla:
Das Model 3 schickt sich an, zum bestverkauften E-Auto der Welt zu werden. Dabei steht der Europa-Start bislang noch aus, erfolgt erst im Februar 2019. Zunächst gibt es von dem ersten Massenmodell der Marke nur die teuren Varianten mit großer Batterie und Allradantrieb, die im Bereich von 60.000 Euro starten. Die günstigen Modelle für den halben Kurs werden nachgereicht, frühestens Ende des Jahres.


Toyota:
Die Japaner streichen die Bezeichnung Auris aus dem Programm und nennen die Neuauflage des Fünftürers wieder wie in ihren erfolgreichsten Zeiten: Corolla. Neben dem großen Namen soll auch der markentypische Hybridantrieb in seiner neuesten Generation helfen, den Abstand auf den Marktführer aus Wolfsburg wieder zu verringern. Optisch ist der neue Fünftürer jedoch deutlich wagemutiger als sein Namensvorgänger, orientiert sich an der zuletzt dynamischer gewordenen Formensprache der Marke.
Oberhalb des Corolla kämpft künftig der Camry um Kundschaft. Der „Volkswagen“ Amerikas ersetzt hierzulande den überalterten Avensis, wird aufgrund der fehlenden Kombi-Variante aber allenfalls eine Außenseiterrolle spielen. Daran dürfte auch der markentypische Hybridantrieb als Diesel-Ersatz nicht viel ändern. Ebenfalls mit Doppelmotorantrieb als Selbstzünderersatz wartet der SUV-Pionier RAV4 auf auf. In der Neuauflage wird er zudem kürzer und optisch knackiger. Zur Serienausstattung zählt ein Kollisionsverhinderer, der Radfahrer bei Tag und Fußgänger sogar bei Nacht erkennt. Während der RAV4 nach seiner Erstauflage durchgehend gebaut wurde, hat der Sportwagen Toyota Supra einen längere Zwangspause eingelegt. Im ersten Halbjahr 2019 kommt er zurück, mit mehr als 300 PS Leistung und Coupé-Karosserie.

VW T-Cross

Volkswagen:
VW schickt im Herbst mit dem Golf das Ur-Meter der Kompaktklasse in die nächste, dann achte Generation. Während sich das Design eher evolutionär entwickelt, geht der Bestseller unterm Blechkleid ins digitale Zeitalter über, erhält ein komplett neues, stark vernetztes Infotainment, neue Assistenten und autonome Fahrfunktionen. Beim Antrieb dominieren Dreizylinder mit Turboaufladung und Vierzylinder mit serienmäßiger Mildhybridtechnik. Einen Elektroantrieb wird es nicht mehr geben, für E-Mobilität sollen stattdessen die neuen I.D.-Modelle der Marke stehen, die ab 2020 starten. Vorgestellt werden dürfte zumindest der kompakte VW Neo aber bereits im kommenden Jahr.

Zu den wenigen echten SUV-Neuerscheinungen ohne Vorgänger gehört der VW T-Cross, der sich als stylische Alternative zum Kleinwagen Polo versteht und ohne Allradantrieb auskommen muss. Wolfsburg hat sich mit dem Einstieg in die kleinste SUV-Klasse viel Zeit gelassen, will ab dem Frühsommer 2019 aber das Feld von hinten aufrollen.

Volvo:
Mit einigem Abstand zum Mittelklasse-Kombi V60 bringt Volvo die Limousinen-Variante S60 nach Deutschland. Gebaut wird der Audi-A4-Konkurrent in den USA, einem klassischen Limousinen-Markt. Der Viertürer setzt auf nordisch-elegantes Design, ein breites Band an Vierzylindermotoren und Assistenzsysteme am oberen Ende des Klassenstandards.

 

 

 

 

Autor: Holger Holzer/SP-X

Skoda Kodiaq RS Power-Diesel ab 50.000 Euro

Im Skoda Kodiaq RS arbeitet der stärkste Diesel, den die Marke bisher im Programm hat. Nun wissen wir auch, was das schnelle SUV kosten wird.

Bei exakt 49.990 Euro startet ab sofort der Skoda Kodiaq RS, das mit 176 kW/240 PS aus einem zwei Liter großen Dieselmotor stärkste SUV in der Modellpalette der Tschechen. Die Kraft des RS wird über ein Siebengang-DSG an alle vier Räder übertragen. Zur Serienausstattung gehören unter anderem ein Fahrwerk mit adaptiven Stoßdämpfern und Fahrmodi-Verstellung (DCC) sowie ein Soundgenerator, der die Geräuschkulisse des bisher leistungsstärksten Skoda-Selbstzünders sportlicher gestalten soll. Außerdem mit an Bord: Sportsitze mit Alcantara-Bezügen und Carbon-Details im Innenraum.

Tesla Model 3: Deutschland-Start mit 58.000 Euro

Das Model 3 soll Teslas „Volks-E-Wagen“ werden. Die ersten Modelle für Deutschland geraten dafür aber wohl ein bisschen zu kostspielig.

Tesla bringt seine Mittelklasselimousine Model 3 auch in Deutschland zunächst in den teuren und besonders leistungsfähigen Ausführungen auf den Markt. Die Preisliste für das erste Massenmarkt-Modell der Kalifornier startet bei 57.900 Euro, Allradantrieb und die größte der verfügbaren Batterien (80,5 kWh) sind Serie. Für den Antrieb sorgen zwei E-Motoren mit einer Gesamtleistung von wahlweise 335 kW/456 PS oder 358 kW/487 PS. Die stärkere „Performance“-Variante kostet sogar ab 68.600 Euro. Interessenten können ihr Auto bis Ende Dezember konfigurieren und vorbestellen, die Auslieferungen sollen im Februar 2019 starten.

Die Reichweite der Viertürer soll bei 530 Kilometern (WLTP) liegen, geladen werden kann gegen Bezahlung an den unternehmenseigenen Supercharger-Schnellladesäulen. Kostenlosen Strom wie bei der Einführung des größeren Model S gibt es nicht mehr. Als erstes Modell der Amerikaner wird das Model 3 allerdings mit der hierzulande weit verbreiteten CCS-Ladebuchse ausgestattet sein, so dass auch DC-Säulen anderer Anbieter nutzbar sind.

Weiter warten müssen Kunden in Europa wie auch in den USA auf die günstige Basisvariante mit Hinterradantrieb und 50-kWh-Akku. Bei der Ankündigung seines Volumenmodells hatte Tesla einen Einstiegspreis um die 35.000 Dollar, knapp 31.000 Euro, versprochen. Diese Variante ist nun für die zweite Hälfte 2019 angekündigt. Bislang müssen Kunden in den USA mindestens 45.000 Dollar, knapp 40.000 Euro, investieren.

Welche Unterlagen braucht man beim Gebrauchtwagenkauf / Gebrauchtwagenverkauf?

In unserem ersten Gebrauchtwagen-Ratgeber-Beitrag haben wir euch darüber informiert, wie man ein Auto richtig sauber macht. Im zweiten Beitrag ging es um aussagekräftige und erfolgreiche Fotos, die den Verkaufspreis steigern können und nun geht es um die benötigten Unterlagen.
Es sind die glorreichen Sieben die bei einem Gebrauchtwagenverkauf dabei sein sollten, denn neben dem Auto (inkl. Schlüssel) sollten nachfolgende Unterlagen vorhanden sein:
Diese Fahrzeugpapiere dürfen / sollten bei keinem Gebrauchtwagenkauf fehlen
1. Zulassungsbescheinigung Teil I / Fahrzeugschein
Die Zulassungsbescheinung Teil I war früher mal der Fahrzeugschein. Wie der Name schon verrät ist diese Bescheinigung im Fahrzeug mitzuführen. Hat der Fahrer diese Bescheinigung nicht, dann hat er hoffentlich sein Fahrzeug abgemeldet, in dem Fall hat er eine Abmeldebescheinigung. In dem Fahrzeugschein, also der Zulassungsbescheinigung Teil I steht der aktuelle Halter. Hier sollte man auch den Personalausweis kontrollieren.
2. Personalausweis vom Käufer / Verkäufer
Wer kauft das Auto, we verkauft es? Es macht Sinn sicherzustellen ob der Verkäufer auch der Besitzer des Fahrzeuges ist. Ist er es nicht? Hat er überhaupt die Berechtigung das Fahrzeug zu veräussern? Wenn ein Fahrzeug angemeldet übergeben wird, sollte man auch unbedingt den Personalausweis vom Käufer sehen und vertraglich eine Abmeldezeit / Ummeldezeit vereinbaren und ggf. dafür auch einen Pfand aushandeln der retourniert wird, wenn das Fahrzeug in dem Zeitfenster ab- oder umgemeldet wurde. Wer sein Fahrzeug über eine Profiplattform zum verkaufen von Autos verkauft, kann das Fahrzeug angemeldet übergeben, es wird per LKW abgeholt und man erhält binnen zwei Werktagen seine Abmeldebescheinigung per e-Mail.
3. Zulassungsbescheinigung Teil II / Fahrzeugbrief
Die Zulassungsbescheinigung Teil II ist der Fahrzeugbrief. Dort steht stets der aktuelle Halter sowie der Vorhalter aufgeschrieben, ein Gewinn in Sachen Datenschutz, waren es beim Fahrzeugbrief noch bis zu sechs Halter die eingetragen waren. Damit man hier kein Schindluder treiben kann, werden in der Zulassungsbescheinigung Teil II die Gesamtanzahl der Halter eingetragen. Aus dem Grund lohnt sich beim Gebrauchtwagenankauf auch der Blick auf den Fahrzeugbrief bzw. der Zulassungsbescheinigung Teil II.
Beim Gebrauchtwagenkauf sollte man unbedingt die Fahrgestellnummern / FIN (Fahrzeug-Identifizierungsnummern) überprüfen. Passen die Papiere zum Fahrzeug? Stimmen die Daten auch im Kaufvertrag? Die Fahrgestellnummer findet man in den Papieren, im Motorraum, rechts unten an der Windschutzscheibe oder aber auch im Bereich des Beifahrersitzes.
4. TÜV – Prüfbericht 
Hat das Fahrzeug noch TÜV? Ist die HU-Plakette am hinteren Kennzeichen noch gültig? Gut! Aber das reicht nicht aus, man benötigt auch den sogenannten Prüfbericht der letzten TÜV-Untersuchung. Diese muss zwar nicht im Auto mitgeführt werden, man benötigt diese aber zur Anmeldung und es gibt die Pflicht zur Aufbewahrung bis zur nächsten Hauptuntersuchung.
Fehlt dieser HU-Bericht? Dann sollte man misstrauisch werden, es gibt auf den Prüfberichten öfters auch mal Hinweise auf Teile die an der Verschleissgrenze sind, hat der Verkäufer diese nicht ausgetauscht? Warum verschweigt er hier etwas? Wer sein Auto verkaufen will, der sollte am besten die TÜV-Prüfung vorziehen, denn mit zwei Jahren TÜV, verkauft man sein Fahrzeug besser und der Käufer geht auch auf eine Nummer sicherer.
5. Das Scheckheft nicht vergessen!
Ist das Fahrzeug Scheckheft gepflegt? Dann gehört das Scheckheft natürlich auch zu den wichtigen Unterlagen, in dem Fall ist dieses ja sogar eine Verkaufsförderungsmaßnahme, denn ein gut gewartetes Fahrzeug hat in der Regel keinen Wartungsstau und keine versteckten Kosten die noch auf den potenziellen Käufer zukommen können. Ist kein Scheckheft vorhanden sollte man erklären können warum dieses fehlt, hat man dieses verlegt? Dann kann man in der Werkstatt sich die alten Inspektionsrechnungen ausdrucken und ggf. ein neues Scheckheft nach stempeln lassen. Hat man die Inspektionen selber erledigt, weil man KFZ-Mechaniker ist, dann sollte man auch dies irgendwie nachweisen. Je neuer ein Fahrzeug umso wichtiger ist die Einhaltung der Wartungsintervalle beim Verkauf, aber auch ältere Fahrzeuge sollte man weiterhin gut pflegen.
6. Radio-Code und Bedienungsanleitungen
Moderne Fahrzeuge stellen oft „Umsteiger“ vor Probleme, die Bedienkonzepte sind teilweise ja nicht gerade selbsterklärend. Aus dem Grund sollte die Bedienungsanleitung im Handschuhfach liegen. Der Radio-Code natürlich nicht, falls das Fahrzeug über ein Radio mit Radio-Code verfügt, dann muss man diesen beim Verkauf auch vorlegen können, denn ansonsten könnte eine leere Batterie den Käufer irgendwann mal die Musik gänzlich ausschalten.
7. Der Vertrag – wichtig beim Gebrauchtwagenkauf!
Wusstet ihr eigentlich, dass der Fahrzeugbrief gar kein Beweis dafür ist, wem das Auto gehört? Ein gültiger Vertrag muss her. Wer sein Auto verkaufen möchte, der braucht einen Vertrag. Hier gibt es viele Vordrucke im Netz. Den Vertrag am besten direkt vor Ort ausfüllen und auch hier noch einmal die Ausweise kontrollieren, genauso wie die Fahrgestellnummer, den Kilometerstand und die Beschädigungen vom Fahrzeug, die man im Verkaufsvertrag festhalten sollte.
Vermittelt man sein Fahrzeug über eine Autobörse, zum Beispiel: So verkauft man sein Auto – wird das Fahrzeug übrigens direkt zu Hause abgeholt. Stellt man sein Auto dort zur Vermittlung ein geben Händler aus ganz Deutschland Gebote für das inserierte Fahrzeug ab. Die Mitarbeiter von www.meinautomakler.de versuchen den besten Preis raus zu holen und schicken auch nur das beste Angebot weiter zum Kunden. Ist man mit dem Preis einverstanden wird das Fahrzeug abgeholt und der Verkäufer bekommt den Betrag in Bar. So einfach kann der Gebrauchtwagen-Verkauf sein und ihr wisst ja nun auch welche Unterlagen dafür zur Hand sein müssen.

Tipps für die Autopflege im Winter

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Zugegeben, der Winter lässt in diesem Jahr etwas auf sich warten. Während man vor ein paar Jahren im Oktober schon einen Schneemann bauen konnte, lag man in diesem Jahr noch mit kurzen Hosen im Freibad. Dennoch: Der nächste Winter kommt bestimmt und aus dem Grund gibt es heute von uns die besten Autotipps für den Winter. Unterstützt werden wir dabei von unserem Partner KUNGS, der uns bereits seit Jahren dabei unterstützt euch Ratschläge und Tipps zum Thema Autofahren im Winter zu geben. In unserem ersten Beitrag hatten wir euch ja bereits über Eiskratzer aufgeklärt, im zweiten Beitrag haben wir das Auto im Herbst noch fit gemacht für den Winter. Doch wie geht man mit dem geliebten Fahrzeug im Winter um? Heute erfahrt ihr es.

Wenn ihr euer Auto dank unserem Herbst-Check winterfest gemacht habt, dann rollt euer Fahrzeug nun auf geeigneten Reifen welche noch über eine Profil-Tiefe von ca. 4 mm verfügen. Die Reifen sollten auf keinem Fall älter als 10 Jahre sein, den Luftdruck habt ihr angepasst. Die Batterie habt ihr genauso überprüft wie den Frostschutz vom Kühler und von der Scheibenreinigungsanlage. Die Lichteinrichtung habt ihr überprüft, alles funktioniert, der passende Eiskratzer liegt bereit und die Türgummis sind eingefettet.

Die gute Durchsicht und damit den Überblick behalten

Das Auto braucht auch im Winter etwas Pflege, es ist nämlich besonders fiesen Anforderungen und äusserlichen Einflüssen ausgesetzt, wenn ihr unseren „Herbst-Check“ absolviert habt, dann seid ihr schon mal gut gewappnet, denn ihr habt jetzt ausreichend Scheibenreinigungsflüssigkeit mit dem passenden Frostschutz im Tank. Schlieren die Scheibenwischer? Dann müssen diese unbedingt ersetzt werden, das gilt auch für bereits ausgehärtete Scheibenwischer. Die Gummilappen müssen umklappen können für ein perfektes Wischergebnis, denn nur so behält man den Durchblick und die Übersicht bei der Autofahrt. Man muss nicht immer komplett neue Scheibenwischer kaufen, bei einigen Modellen kann man auch einfach nur das Gummi wechseln. Das spart Geld und schont die Umwelt. Füllt regelmäßig den Scheibenreiniger mit Frostschutz nach, denn sind die Düsen erst einmal verstopft, dann wird die Fahrt schnell zum Blindflug.
Die Scheiben beschlagen schnell von innen? Dagegen hilft es die Scheiben von innen einfach zu putzen und die Feuchtigkeit aus dem Auto zu bekommen. Von KUNGS gibt es dafür z.B. einen Scheibenreiniger der auch gut in den Bereich hinter dem Armaturenbrett kommt. Dieser beseitigt das Kondenswasser von der Innenseite der Windschutzscheibe. Doch auch die andere Feuchtigkeit muss aus dem Auto entweichen. Dafür kann man entweder Entfeuchter, Zeitungspapier oder Salz nutzen, am besten bringt man nicht so viel Feuchtigkeit ins Auto, aber das lässt sich leider oft im Winter nicht ganz vermeiden.

Autowaschen auch im Winter

Wir empfehlen ausdrücklich das Fahrzeug auch im Winter zu waschen. Verschmutzte Straßen und das verstreute Salz sorgen für eine miese Schicht auf dem Autolack. Bei Temperaturen über 0°C kann man sich also in die Waschanlage wagen, sollte das Fahrzeug, die Türeinstiege, die Falzen und die Fensterrahmen später gut abtrocknen. Hier empfiehlt es sich die Türgummis anschließend wieder mit dem passenden Mittel zu behandeln um somit ein festfrieren zu vermeiden. Die Türgummis kann man z.B. auch mit Vaseline einreiben, andere Gummipflegemittel wollen häufiger erneuert werden. Die Türgummis neigen dazu im Winter einzureissen, das sorgt dann dafür das Feuchtigkeit in den Innenraum gelangen kann, ausserdem erhöht sich das Geräusch-Niveau. Aus dem Grund unser Tipp: Schmiert die Türdichtungen auch im Winter regelmäßig ein.

Kratzer sind ärgerlich – Hier müsst ihr sofort handeln!

Kleine Lackkratzer die nicht durchgehen auf die Karosserie sind ärgerlich, aber hier besteht kein großer Handelsbedarf. Sofort müsst ihr allerdings reagieren wenn der Kratzer aufs blanke Blech geht. Hier kann man zunächst mit Kriechöl dafür sorgen, dass die Umwelteinflüsse und das Streusalz keinen schlimmeren Schaden verursachen. Wir empfehlen aber eine schnelle und Sachgerechte Instandsetzung entweder durch eine Lackierung oder durch eine Smart- bzw. Spotrepair.

Assistenzslos durch die Nacht

Moderne Fahrzeuge stecken voller Sensoren und sorgen damit, dass die Assistenzsysteme uns das Leben einfacher und sicherer machen. Doch im Winter müssen genau diese Sensoren auch freigehalten werden von Eis und Schnee. Eine Kamera hinter der Frontscheibe kann ohne eine klare Sicht keine Tempolimits erkennen und auch der Radar-Sensor möchte gerne von Eis und Schnee befreit werden, genauso wie die Sensoren für die Parkpiepser, da es ansonsten zu Fehlinterpretationen kommen kann. Wir empfehlen die Sensoren mit einem Mikrofaser-Tuch hin und wieder sauber zu machen.

Die Batterie macht am meisten Ärger im Winter

Keine Autobatterie mag kalte Temperaturen, vor allem wenn das Fahrzeug nur auf Kurzstrecken bewegt wird, wird die Batterie richtig gefordert und gibt auch schnell „den Geist auf“. In dem Fall springt der Wagen dann morgens „einfach“ nicht mehr an. Neu bleibt in dem Fall treu, die alte Batterie ausbauen und gegen eine neue ersetzen gemäß Handbuch oder – falls Mitglied – von einem Autoservice-Dienstleister übernehmen. Der kann dann auch die neue Batterie mitbringen und übernimmt auch die Rückführung der alten Batterie. Batterien die älter als vier Jahre sind neigen dazu im Winter kaputt zu gehen, bei Kurzstrecken-Fahrzeugen oder Fahrzeugen die über längere Zeit stehen tritt das Phänomen schon eher auf. Wenn möglich sollte man bei längeren Standzeiten im Winter die Batterie mit ins Haus nehmen und diese vor kalten Temperaturen schützen.

Autotipps für den Winter

Fällt der erste Schnee, dann herrscht auf deutschen Straßen schnell das Chaos. Gerade in Gebieten wo es nicht so häufig schneit bringt die weiße Pracht manch Autofahrer zum verzweifeln. Zu ängstliche Autofahrer werden schnell zum Hindernis und zur Gefahr von anderen Verkehrsteilnehmer, das gilt allerdings auch für die übermütigen Autofahrer, die dank Allradantrieb und ausreichend Traktion sich und die Fähigkeiten vom Fahrzeug überschätzen, denn bremsen muss man ja auch noch. Selbstüberschätzung und Angst sind die schlechtesten Begleiter bei der Fahrt im Auto, das gilt insbesondere für den Winter. Aus dem Grund haben wir ja bereits im letzten Beitrag einen Verkehrssicherheitslehrgang empfohlen, denn das Fahrzeug kann und wird im Winter auf vereisten oder zugeschneiten Fahrbahnen anders reagieren als auf einer trockenen Strecke im Sommer. Vorausschauend fahren mit der richtig angepassten Geschwindigkeit bringt jeden zum Ziel, achtet auf andere Verkehrsteilnehmer, viele sind mit der Situation überfordert und verzichtet in dem Fall vielleicht einmal häufiger auf euer Recht, auf euer Vorfahrt und nehmt etwas Geschwindigkeit raus. Überholvorgänge sollte man vermeiden, vor allem auf Strecken die nicht gut einzusehen sind. Kommt gut durch den Winter, wir wünschen euch immer die notwendige Traktion und die passende Bodenhaftung.

Tägliche Probleme Teil 1: Ich will doch nur Tanken – Shell Advertorial

Jeder Autofahrer kennt es: Die Benzinanzeige neigt sich dem Minimalpunkt, das Fahrzeug meldet einen zu niedrigen Benzinstand an und die Schweissperlen tropfen einem von der Stirn, weil es weit und breit keine Tankstelle zu geben scheint. Zum Glück gibt es diese tolle Erfindung namens „Navi“, die uns schon vor so manchem Liegenbleiben mit dem Auto bewahrt hat. Die Funktion „Tankstellen suchen“ findet nämlich auch umliegende Tankstellen ganz schnell und lotst uns sicher dort hin. Doch natürlich will man auch nicht zu viel bezahlen. Was macht man da also? Zum Glück gibt es auch hier Abhilfe. Jeder von uns hat heutzutage ein Smartphone dabei, das es uns erlaubt, über bestimmte Apps Benzinpreise zu vergleichen und uns ebenfalls gleich an die günstigste Tankstelle in der Nähe lotst. Aber was, wenn auch das nicht zufriedenstellend funktioniert?

Ich will doch nur TANKEN

Nur nicht ins Lenkrad beißen, das Auto kann ja nichts dafür. Am besten fährt man einfach zur nächsten Shell. Wieso? Ganz einfach. Wer Shell Club Smart Mitglied ist, tankt nicht nur immer günstig, er schont auch seine Nerven – denn so entfällt die lästige Suche nach einer günstigen Tankmöglichkeit. Shell vergleicht die aktuellen Benzinpreise der nächsten 10 Markentankstellen im Umkreis der Shell Station, und sollte eine günstiger sein, reduziert das Shell Kassensystem beim Vorzeigen der Shell Club Smart Karte automatisch den an der Zapfsäule angezeigten Literpreis auf den Shell Garantiepreis. Dafür nutzt das System die Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffpreise des Bundeskartellamts. So bequem und einfach kann günstig tanken sein. Also einfach Shell anfahren und entspannt zapfen. Das Gute ist: Mit der Karte lassen sich noch viele weitere Vorteile absahnen.

Wer regelmäßig Aktions-Artikel im Shell Shop einkauft, sammelt Punkte. Auch auf deli2go Snacks und Heißgetränke, auf Autopflege-Produkte und Autowäschen bekommt man wertvolle Shell Club Smart Punkte für die eigene Wunschprämie, wie zum Beispiel die aktuellen und streng limitierten Brands & Trends Produkte, Artikel aus der Shell Nostalgie Linie und viele weitere attraktive Angebote. In Kooperation mit Partnern gibt es sogar abseits der Shell Tankstelle viele Möglichkeiten, Shell Club Smart Punkte zu sammeln und gegen attraktive Prämien einzulösen. Als registriertes Shell Club Smart Mitglied bekommt man 1 Punkt pro Liter Shell Standardkraftstoff auf das Punktekonto gutgeschrieben.

Jeder Einkauf lohnt sich also. Und wer jetzt noch schauen mag, wie das genau funktioniert, guckt sich hier das Video von Habby an. Am Ende gibt es sogar noch eine Überraschung, also einschalten, mitmachen und absahnen!

 

Die Überprüfung der Profiltiefe alleine reicht nicht aus

Bevor Sie auf Winterreifen umsteigen, denken Sie daran, die Profiltiefe und den Zustand der Lamellen zu überprüfen. Jeder kann sich selbst beibringen, Reifen zu wechseln, aber die Arbeit erfordert Konzentration. Wenn Sie zu ungeduldig herangehen, können Ihr Auto oder Ihre Reifen am Ende sogar beschädigt werden. Nokian Tyres gibt im Folgenden Tipps, wie Sie Ihre Reifen richtig und problemlos wechseln.

Wenn es an der Zeit ist, auf Winterreifen umzusteigen, stellen Sie zuerst sicher, dass Ihre Reifen überhaupt noch verwendbar sind. Ein gängiger Trick ist der Einsatz einer Zwei-Euro-Münze zur Überprüfung der Profiltiefe. Die Überprüfung der Abnutzungsanzeige DSI (Driving Safety Indicator) ist jedoch viel einfacher: Die Abnutzungsanzeige, die auf allen Produkten von Nokian Tyres zu finden ist, ist eine Zahlenreihe, die sich direkt auf dem Reifenprofil befindet. Lässt das Reifenprofil nach, verschwinden die Zahlen nach und nach. Die höchste, noch sichtbare Zahl gibt die verbleibende Profiltiefe an.

Die Profiltiefe ist besonders wichtig bei Fahrten auf Schneematsch. Auf rutschigen Straßen kommt es vor allem auf einwandfreie Lamellen an.

Überwachen Sie Ihre Reifen

Bei Winterreifen ohne Spikes gründet der Griff auf dem Reifenprofil und den Profilmaterialien, daher müssen die Fahrer die Lamellen und Rillen der Reifen immer im Auge haben. Der Griff wird durch die scharfen Lamellenkanten und eine weichere Gummimischung ermöglicht. Wenn die Lamellen heruntergefahren, an den Kanten rund und steif statt flexibel sind, hat der Reifen seinen Halt verloren.

Darüber hinaus haben die meisten Pkw einen Vorderradantrieb, sie werden tendenziell immer schwerer und die durchschnittliche Motorleistung ist gestiegen. Eine aggressive Fahrweise beschleunigt den Verschleiß der Reifen zusätzlich. Wechseln Sie die Positionen Ihrer Reifen zwischen Vorder- und Hinterachse nach jeweils 6.000 bis 8.000 Kilometern, da die Reifen an verschiedenen Positionen unterschiedlich verschleißen. Denken Sie daran, den Reifendruck beim Reifenwechsel stets zu überprüfen.

Stellen Sie den richtigen Druck im Voraus ein

Die ersten Nachtfröste sind ein guter Zeitpunkt für die Umstellung auf Winterreifen. Zu dieser Zeit können schattige, besonders kühle Stellen auf der Straße morgens bereits gefroren sein. Beim Reifenwechsel ist allerdings Vorsicht geboten: Fehler beim Wechseln können Ihre Reifen ruinieren oder sogar dazu führen, dass sie sich während der Fahrt lösen.

Martin Dražík, Produktmanager bei Nokian Tyres Central Europe, erinnert daran, dass beispielsweise richtungsgebundene Reifen eine bestimmte Drehrichtung haben. Der Reifen hat ein Pfeilmuster, das immer vorwärts rollen muss. Werden die Reifen falschherum montiert, greifen sie bei anspruchsvollem Winterwetter nicht wie geplant.

Sie sollten Ihre Winterreifen unbedingt bereits vor dem Reifenwechsel auf den richtigen Reifendruck einstellen. Manchmal fahren Menschen mit frisch aufgezogenen Reifen direkt zur Tankstelle, um den Druck erst dort zu überprüfen. Wenn beispielsweise zwei Reifen einen sehr niedrigen Druck haben, können diese beiden schon auf dem Weg zur Tankstelle beschädigt werden“, so Dražík.

Wenn Ihre Felgen mit Konusmuttern befestigt sind, sollte der Kegel nach innen gerichtet sein. Sie sollten auch sicherstellen, dass die Zentrierringe passend zur Position der Winterreifen angebracht sind. Andernfalls kommt es zu Vibrationen.

Auch wenn es einige Details zu beachten gibt, lernt man den richtigen Umgang mit Reifen immer am besten, wenn man es ausprobiert.

Beginnen Sie, indem Sie jemandem zuschauen, der im Reifenwechseln geschult ist. Es ist keine Raketenwissenschaft“, erinnert Dražík.

Wenn Sie sich jedoch noch unsicher fühlen, sollten Sie den Job lieber einem Profi überlassen.

Bei neueren Fahrzeugen ist der Reifenwechsel anspruchsvoller – die Reifen sind meist größer, was bedeutet, dass sie mehr Platz einnehmen und man dementsprechend mehr Kraft bei der Montage benötigt“, sagt Dražík.

Die Kunden der Reifenhotels von Vianor erhalten rechtzeitig vor jeder Saison einen individuellen Terminvorschlag. Ein Fachmann prüft dann während des Wechselns direkt auch den Zustand der Reifen. Auf diese Weise kann der Fahrer sicher sein, dass seine neu aufgezogenen Reifen auch in einem angemessenen Zustand sind.

Tipps zum Reifenwechsel

  • Machen Sie den Münz-Test: Drücken Sie eine Zwei-Euro-Münze in die Profilrille. Wenn die silberne Außenkante der Münze über dem Profilblock zu mehr als der Hälfte sichtbar bleibt, sollten Sie Ihre Reifen austauschen. Der Silberanteil ist vier Millimeter breit. Die gesetzliche Mindestanforderung an die Profiltiefe in Deutschland beträgt 1,6 Millimeter.
  • Alle Produkte von Nokian Tyres verfügen über die Abnutzungsanzeige (DSI), mit der der Fahrer den Zustand und die Sicherheit seiner Reifen überprüfen kann. Die Sicherheitsanzeige zeigt die Tiefe der Hauptrillen des Reifens an, d. h., wie viel Profil noch vorhanden ist.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie einen Kreuzschlüssel, einen Drehmomentschlüssel und einen guten Wagenheber haben. Der fahrzeugeigene Wagenheber ist nicht für wiederholte Reifenwechsel vorgesehen.
  • Schauen Sie in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs nach den richtigen Hebepunkten und dem vom Hersteller empfohlenen Luftdruck. Winterreifen sollten um 0,2 bar höher aufgepumpt werden als Sommerreifen.
  • Sie benötigen eine feste, ebene Plattform für den Reifenwechsel.
  • Wenn Ihr Auto über Leichtmetallräder verfügt, ziehen Sie die Radmuttern nach 100-200 Kilometern Fahrt wieder an.
  • Alle 6.000 bis 8.000 Kilometer sollten Sie die Reifen zwischen Vorder- und Hinterachse rotierend wechseln. Deshalb sollten Sie die Platzierung auf eingelagerten Rädern immer markieren.

Tipps für die Autopflege im Herbst

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Normalerweise gilt die Regel von O bis O, also von Oktober bis Ostern. Wer sich in diesem Jahr an diese Faustregel gehalten hat, der ist im Oktober bei Temperaturen um die 30°C mit Winterreifen gefahren. Das sollte man nicht tun, denn die Gummimischung ist nicht für diese Temperaturen gedacht. Sollte der Wetterbericht über kühlere Temperaturen berichten, die so um die 7-10°C betragen, dann sollte man von Sommer- auf Winterreifen umwechseln.
In diesem Beitrag geben wir Tipps und Tricks wie man das Auto im Herbst richtig pflegt und auf die kommende Wintersaison vorbereitet, wenn ihr unsere Check-Liste abarbeitet, dann dürfte im Winter nicht mehr ganz so viel schief gehen.
Winterreifen sind Pflicht
Ab wann genau man Winterreifen verwenden soll, hängt von den situativen Wetterverhältnissen ab. Wenn man mit Frost, Reif, Schnee oder kälteren Temperaturen rechnen kann, dann sollte man auf Winterreifen wechseln. Beim Radwechsel unbedingt auf die ggf. vorhandene Laufrichtung der Räder, auf den Luftdruck und auf das richtige Anzugdrehmoment achten. Passen die Radbolzen von der Sommerbereifung zu den Winterfelgen? Bei Zweifel oder Fragen lieber den Fachmann fragen, denn ein Rad möchte sicherlich keiner verlieren.
Der Blick unter die Motorhaube
Oft sind es böhmische Dörfer, der Blick unter die Motorhaube, doch wir helfen gerne. Wichtig im Winter sind die Batterie, der Frostschutz für den Kühler, der richtige Ölstand und die Reinigungsflüssigkeit für die Scheibenreinigungsanlage. Auch diese sollte über Frostschutz verfügen. Wer selbst nicht den Frostschutz von der Kühlflüssigkeit (Motor) bestimmen kann, der sollte dieses in einer Werkstatt machen lassen. Dort kann man auch gleichzeitig die Batterie überprüfen lassen. Waschmaschinen gehen immer am Wochenende kaputt, Batterien immer im Winter. Murphys Law! Achtet auf den richtigen Öl-Stand, denn der Motor ist im Winter frostigen Anforderungen ausgesetzt, da muss das Öl Höchstleistung bringen bei der Schmierung, Abdichtung und Kühlung der Bauteile. Gerade beim Kaltstart muss das Öl schnell an alle Stellen im Aggregat gelangen, aus dem Grund muss der Ölstand stimmen und der letzte Ölwechsel sollte auch nicht zu lange her sein. Finger weg von der Bremsflüssigkeit. Fehlt Bremsflüssigkeit gibt es nur eins: Ab zur Werkstatt! Der Bremskreislauf ist ein geschlossenes System, fehlt Bremsflüssigkeit weißt das entweder auf einen großen Verschleiss von Scheiben und Belägen oder aber auf einen anderen (schlimmeren) defekt hin. Es macht übrigens Sinn auch im Winter durchaus mal fester zu bremsen um die Bremssättel gangbar zu machen bzw. ein festsetzen zu vermeiden.
Funktioniert auch alles?
Scheinwerfer, Blinker, Fernlicht, Bremslicht, Nebelscheinwerfer, Nebelschlussleuchte, Kennzeichenbeleuchtung? Wischer, Scheibenreinigungsanlage, Heckwischer, Heizung? Alles sollte man schon vor dem Wintereinbruch testen und defekte Leuchtmittel instandsetzen / austauschen.
Auto aufräumen und sauber machen
Es klingt komisch, aber es ist für den Winter gut das Fahrzeug noch einmal richtig sauber zu machen. Einmal von außen, aber vor allem auch von innen. Dazu gerne auch die Fensterscheiben richtig reinigen. Das reduziert auch das Beschlagen im Winter. Wir empfehlen auch mit einer geeignetem Bürste Hundehaare zu entfernen, die könnten im Winter sonst anfangen zu müffeln und wer will schon ein schlecht riechenden Innenraum? KUNGS hat dafür eine Silikon Bürste im Sortiment. Mit dieser kann man Sand, Schmutz oder Tierhaare entfernen und die Bürste anschließend mit Wasser reinigen.
Den Eiskratzer kann man auch schon mal im Kofferraum platzieren, wo es vernünftige Eiskratzer gibt, hatten wir ja schon in unserem ersten Beitrag ausführlich beantwortet.
Nach der Reinigung sollte man mit Silikon oder Vaseline die Türgummis bearbeiten und so gegen ein festfrieren oder ein reißen schützen. Das macht man an allen Türen, aber auch am Kofferraum.
Bei Fahrzeugen mit Schiebetüren sollte man unbedingt vor dem Winter die Laufschienen reinigen und die Laufrollen mit Öl gangbar machen, bei Fahrzeugen mit Fenster die zum Öffnen einen Spalt nach unten gehen sollte man die Fenster immer sauber halten von innen und außen, das verhindert das einfrieren.
Kurzform – unsere Tipps um das Auto im Herbst winterfest zu machen:
Geeignete Reifen mit ausreichend viel Profil und Luft, alle Flüssigkeiten gecheckt, Auto gewaschen und Innenraum gesäubert, Eiskratzer im Kofferraum platziert und die Lichteinrichtung sowie die Scheibenwischer geprüft? Dann kann der Winter doch kommen, oder?
Wir haben noch einen Tipp: 
Macht einen Fahrsicherheitskurs! Wir machen die auch! Jährlich und gerne! Die machen a) Spaß und b) bringt man sich und sein Fahrzeug mal in Grenzsituationen und lernt wie man das Fahrzeug beherrscht wenn es entweder über die Vorderachse schiebt oder über die Hinterachse ausbricht. Man lernt wie man richtig bremst und lenkt, denn gerade das kann einem im Winter schon mal sprichwörtlich „den Hintern retten“.

Goldener Oktober bei Mitsubishi Motors

Auch der Herbst hat seine schönen Seiten. Zumindest bei Mitsubishi, wo sich der Oktober mit fast 5.000 Neuzulassungen für den japanischen Automobilimporteur das Adjektiv „golden“ verdiente. Einmal mehr schlug sich Mitsubishi deutlich besser als der Gesamtmarkt, der im Oktober um 7,4 Prozent rückläufig war.

Die 4.976 – inklusive der Pick-ups – neu in Deutschland im Oktober zugelassenen Fahrzeuge bedeuten für Mitsubishi Motors in Deutschland im Vergleich mit dem Vorjahresmonat eine Steigerung um mehr als 58 Prozent. Betrachtet man nur die Pkw-Zahlen, wie sie in der Statistik des Kraftfahrt Bundesamtes (KBA) erfasst werden, liegt die Steigerungsrate sogar bei 63,3 Prozent. Besonders erfreulich: Durch alle Modellreihen legten die Absatzzahlen nachhaltig zu. Von Januar bis Oktober 2018 wuchs der Absatz bei Mitsubishi im Vergleich zum Vorjahr damit um 15,8 Prozent. Damit ist Mitsubishi Motors unter den japanischen Importmarken einmal mehr die mit der prozentual höchsten Absatzsteigerung.

Von dem am Beginn des Jahres gesetzten, damals ambitionierten Absatzziel von 50.000 Fahrzeugen im vollen Kalenderjahr 2018 sind bis Ende Oktober bereits 45.163 Einheiten erreicht. „Das ist eine tolle Teamleistung unserer gesamten Organisation, für die ich jedem einzelnen Mitarbeiter danke. Ich bin heute zuversichtlich, nein sicher, dass wir die Erfolgswelle, die uns bisher durch das Jahr getragen hat, für uns auch in den beiden noch vor uns liegenden Monaten nutzen werden. Wir liegen heute klar auf Kurs, unsere anspruchsvollen Ziele für 2018 in jeder Hinsicht zu erreichen,“ kommentierte Mitsubishi Motors Geschäftsführer Dr. Kolja Rebstock das Monatsergebnis. Der Marktanteil von Mitsubishi kletterte auf 1,9 Prozent im Oktober, für die ersten zehn Monate liegt er bei 1,5 Prozent.

„Ein sensationeller Erfolg“, ergänzte Christian Andersen, Leiter PR und Marketing. „Nun können wir von der Zielgeraden 2018 aus guten Schwung aufnehmen für das neue Jahr.“ Vor allem der neue Outlander Plug-in Hybrid steht dabei im Fokus, welcher mit seiner elektrischen Reichweite von 54 km und seinen 40 g COpro Kilometer jedem drohendem Fahrverbot trotzt.

Damit die Reifen länger halten: Nokian Tyres gibt Tipps für richtiges Reifenlagern

Der Ort, an dem man Sommerreifen lagert, ist nicht zu vernachlässigen. Laut Experten ist dabei die Lagertemperatur das wichtigste Kriterium. Die Lebensdauer der Reifen lässt sich ebenfalls verlängern, wenn man sie vor Feuchtigkeit, Chemikalien und UV-Strahlen schützt. Die einfachste Lösung hierfür sind Einlagerungsservices. Nokian Tyres zeigt, wie Sie Ihre Reifen bestmöglich einlagern.

 Sollen Sommerreifen in der Garage, im Keller, auf dem Balkon oder draußen gelagert werden? Laut Martin Dražik, Produktmanager bei Nokian Tyres CE, muss vor allem auf die Lagertemperatur geachtet werden.

Früher lagerten manche Autofahrer ihre Reifen in der Nähe ihrer Zentralheizungsboiler. Dieser Ort ist für die Einlagerung von Reifen viel zu warm, die abgehende Hitze hat eine negative Auswirkung auf die Gummimischung. Der Reifen trocknet langsam aus, verhärtet und entwickelt Risse“, erklärt Dražik. „Der ideale Lagerungsort für Reifen ist ein kühler Ort mit einer Raumtemperatur unterhalb 15 Grad Celsius – hierbei bleiben die Reifen trocken. Zusätzlich sollte der optimale Lagerungsort dunkel bzw. vor Sonneneinstrahlung geschützt sein, da UV-Strahlung die Lebensdauer eines Reifens ebenso verkürzt“, fügt Dražik hinzu.

Einlagerungsservices sind die Lösung für das Lagerungsproblem

Eine immer häufiger genutzte Option ist die Lagerung von Reifen bei sogenannten Einlagerungsservices – dadurch schaffen Autofahrer zuhause mehr Platz für andere Dinge. Ein Einlagerungsservice kann für Autobesitzer eine bequeme und platzsparende Lösung sein. Bei einem Einlagerungsservice werden die Reifen von Fachleuten inspiziert, gewaschen und montiert.

Werden die Reifen unter den richtigen Bedingungen eingelagert, verlängert das ihre Lebensdauer“, betont Dražík.

Sorgsam gewartete, hochwertige Reifen halten in der Regel bis zu sechs Jahre ab Nutzung – abhängig von der Fahrleistung. Wurden die Reifen vor mehr als zehn Jahren produziert, sollten sie gar nicht mehr benutzt werden. Das Produktionsdatum erkennen Sie an der vierstelligen Nummer auf dem Reifen: Die zwei ersten Ziffern stehen für die Woche, die zwei letzten Ziffern für das Jahr der Herstellung. Ein ungeeigneter Lagerort kann Reifen bereits innerhalb einer Saison irreparabel beschädigen.

Kraftvolle Hochdruckreiniger können Reifen schaden

Die Empfehlungen zur Einlagerung von Winter- und Sommerreifen gleichen sich im Prinzip. Bevor man Reifen einlagert, sollten diese sorgfältig gereinigt und abgespült werden. Entfernen Sie groben Schmutz wie Steine aus den Profilrillen und überprüfen Sie das Laufflächenprofil sowie die Seitenwände auf Risse und ungewöhnlich vorstehende Wölbungen.

Achten Sie darauf, den Wasserstrahl des Hochdruckreinigers von den Reifen fern zu halten, denn das könnte das Gummi vom darunterliegenden Gewebe trennen. Das kann wiederum dazu führen, dass die Reifen dann nicht mehr voll funktionsfähig sind“, sagtDražík.

Vor dem Einlagern der Reifen sollten Sie sicherstellen, dass die Reifen trocken sind und am Lagerplatz nicht mit Öl, Lösemittel oder anderen Chemikalien in Berührung kommen. Falls notwendig, können Sie zum Schutz Reifentüten verwenden. Außerdem sollten die Reifen nicht unter hohem Druck und Spannung stehen. Stellen Sie keine anderen Gegenstände auf den Reifenstapel.

Beim Stapeln der Reifen sollte man den Reifendruck leicht erhöhen, da der unterste Reifen unter hoher Belastung steht“, erwähnt Dražík.

Reifenlagerungstipps von Martin Dražik auf einen Blick: 

  • Überprüfen Sie das Alter der Reifen und kaufen Sie alle sechs bis zehn Jahre ein neues Set.
  • Überprüfen Sie das Reifenprofil und entfernen Sie groben Schmutz wie Steine aus den Rillen.
  • Reinigen Sie die Reifen und lassen Sie diese komplett trocknen, bevor Sie sie einlagern.
  • Lagern Sie die Reifen an einem kühlen, trockenen Ort.
  • Schützen Sie die Reifen vor Sonnenlicht und Chemikalien.
  • Überlassen Sie die Arbeit den Fachleuten vom Einlagerungsservice.

Gebrauchtwagen verkaufen – So fotografiert man sein Auto

In unserem ersten Ratgeber haben wir schon beschrieben wie wichtig es ist, dass man ein sauberes Fahrzeug hat, wenn man dieses fotografieren möchte. Gerade wenn man den Wagen verkaufen will, ist es wichtig, dass man seine ehrliche Beschreibung mit ansprechenden Fotos unterstreichen kann. Also: Ihr wollt euer Auto verkaufen? Ihr habt euer Auto schon ordentlich sauber gemacht? Dann kann es ja los gehen! Falls nicht, hier noch mal schnell nachlesen auf was ihr achten sollt um euer Auto so richtig schön fotografieren zu können.

Gebrauchtwagen richtig fotografieren:

So erstellt ihr verkaufsfördernde Fotos von eurem Fahrzeug, die den Erlös nach oben schrauben dürften, denn schlechte Fotos senken nicht nur das Interesse der potenziellen Käufer, sondern auch den Preis. Das können wir euch aus eigener Erfahrung versichern.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das gilt erst recht in Fahrzeugbörsen, wo der erste Eindruck zählt und das nächste Angebot nur einen Mausklick entfernt ist. Unsere Tipps sollen Ihnen helfen, mit hochwertigen Bildern aus der Masse hervorzustechen.
Inzwischen braucht man keine hochwertige Kameraausrüstung mehr um professionelle Fotos von seinem Fahrzeug zu machen, ein aktuelles Smartphone reicht schon aus.

Gebrauchtwagenfotos: Die Location ist wichtig!

Wir empfehlen einen leeren Parkplatz, ein leeres Parkdeck oder eine andere Fläche, bei der das Umfeld nicht vom eigentlichen Produkt (dem Auto) ablenkt. Der Hintergrund sollte neutral sein, also nicht vor einem Autohaus fotografieren und schon gar nicht mitten in der Stadt. Das Wetter kann man nicht immer beeinflussen, idealerweise hat man einen leicht bewölkten Himmel, das reduziert die Reflektionen durch die Sonne. Ein Auto braucht Platz, nehmt euch immer zwei Fahrzeuglängen abstand, wer sein Fahrzeug in einer dunklen Garage fotografiert, während es an der Wand parkt – der muss sich nicht wundern, wenn man damit nur wenig Anklang findet.

Gebrauchtwagen verkaufen – So fotografiert man sein Auto

Bei einem Auto gibt es oft die „Liebe auf den ersten Blick“ und aussagekräftige Bilder sagen bekanntlich auch mehr aus als 1000 geschrieben Worte, aus dem grund wählen wir eine typische „Autozeitung-Aufnahme“ für unser erstes Verkaufsbild.

Das Auto von vorne schräg links, in einem Winkel von ca. 45°. Die Räder schlägt man dabei nach rechts ein, dadurch kommen die Felgen (hoffentlich sauber geputzt) besser zur Geltung. Probiert verschiedene Höhen aus, oft sieht eine etwas tiefere Position noch dynamischer aus.
Wir empfehlen anschließend alle Seiten des Fahrzeuges zu fotografieren: Front, Seite, Heck, Felgen einzeln, ggf. auch noch das Profil der Reifen, bekannte Schäden sollte man auch fotografieren. Es macht auch Sinn das Fahrzeug einmal umzudrehen und das Fahrzeug im gleichen Winkel zu fotografieren, auch hier schlägt man die Räder ein und wählt eine dynamische Höhe.

Der Innenraum ist wichtig, schließlich sieht man diesen ja immer wenn man drin sitzt. Das Armaturenbrett kann man am besten vom Rücksitz aus fotografieren, dabei sollte man das Lenkrad gerade stellen. Das nächste Foto sollte den Tacho zeigen mit dem Kilometerstand. Anschließend die Sitze und die Sonderausstattung. Hat das Fahrzeug ein Schiebedach? Fotografieren! Hat das Fahrzeug weitere Besonderheiten im Innenraum? Eine Klimaanlage? Eine Automatik? Ein besonderes Infotainmentsystem? Einschalten und fotografieren, so kann man auch die Funktion nachweisen.

Türeinstiege fotografieren und natürlich zeigen wir auch den aufgeräumten und gesäuberten Kofferraum sowie den Blick unter die Motorhaube. Zugegeben erkennt man bei aktuellen Motoren dort sowieso nichts mehr ausser einer Plastikabdeckung, aber es gehört einfach dazu.

Wieviele Fotos bringen beim Gebrauchtwagenverkauf den Erfolg?

10-18 Fotos sollte man von seinem Fahrzeug schon machen, wir empfehlen 10 Fotos vom Exterieur und 8 Fotos vom Innenraum. Wer sein Kennzeichen nicht im Internet zeigen möchte, der kann es vorher entweder demontieren oder – und das sieht in der Regel besser aus – mit einem Grafikbearbeitungsprogramm entfernen. Dazu muss man nicht Photoshop-Philipp sein, das kann man schon selbst – oder man fragt einfach den pickeligen Computer-Nerd den man früher in der Klasse immer gehänselt hatte und der heute einen besser dotierten Job hat als man selbst.

Entfernen sollte man digital aber keine Beschädigungen, denn schließlich wollt ihr ja den zukünftigen Käufer überzeugen und nicht täuschen. Beim Autoverkauf sollte man ehrlich sein und nicht die Fotos so tunen wie ein Profilbild in einer Singlebörse. 

Es macht auch Sinn Fotos zu machen von Sonderausstattungen, dem Scheckheft und ggf. den Sondereintragungen / ABEs bei Tuning-Artikeln. Sind die verbauten Felgen eingetragen? Wie lange hat das Fahrzeug noch TÜV? Auch diese Sachen kann man mit einem einfach Foto klären.
Macht es euch und den potenziellen Käufern einfach, alles was man auf den Fotos erkennen kann, lässt keine Fragen offen. Cabriolets fotografiert man auf dem Aufmacher-Bild z.B. stets offen, man sollte aber auch das Cabriodach im geschlossenen Zustand zeigen. Hat das Dach Risse? Wie sieht die Heckscheibe aus? Das interessiert den potenziellen Käufer, also lasst keine Fragen offen, denn ansonsten müsst ihr nachträglich alles per Mail beantworten.Wir hatten in unserem ersten Beitrag ja bereits den Tipp gegeben, dass man den Stress umgehen kann. Auf www.meinautomakler.de kann man einfach seine Fotos hochladen und die Mitarbeiter kümmern sich darum, dass man in der Regel innerhalb von 48 Stunden ein Angebot hat. Dort gibt man zunächst den Hersteller, die Marke und den Kilometer Stand ein. Anschließend wählt man die Kategorie, die Farbe und die Leistung aus und beschreibt die Extras, gibt optionale Hinweise oder weist die Unfallbeschädigungen aus. Bereits vorher kann man auswählen ob das Fahrzeug einen Motorschaden hat oder nicht. Anschließend gibt man noch den Standort, die e-Mail Adresse, die Telefon-Nummer und eine Preisvorstellung ein und schon kann man ein kostenloses Angebot anfordern.

Wie finde ich einen fairen Gebrauchtwagenpreis für mein Auto?

Man kann sich zunächst einmal den Markt ansehen, zu welchen Preisen werden vergleichbare Fahrzeuge gehandelt. Nicht vergessen: Händler müssen Garantie auf die Fahrzeuge geben, hier sind die Preise oft etwas teurer als bei privaten Anbietern. Eine ungefähre Bewertung kann man über Schwacke, DAT, der ADAC Gebrauchtwagenbewertung oder über andere online Preisbewertungen kommen. Doch vorsicht ist geboten, hier fehlen oft die Aufpreise für weiteres Zubehör, welche man unbedingt mit in die Preisgestaltung einfließen lassen sollte. Übrigens auch in die Fotoauswahl, hat das Fahrzeug eine Anhängerkupplung? Dann sollte man diese genauso zeigen wie das optionale Hardtop beim Cabriolet. Auf einschlägig bekannten Autoverkaufsseiten kann man auch inzwischen den ungefairen Wert des Gebrauchtwagen ermitteln.

Und wo verkaufe ich nun mein Auto?

Grundsätzlich ist der Fahrzeugverkauf über www.meinautomakler.de kostenlos, sofern weitere Dienstleistungen (Zustandsbericht durch Sachverständigen o.Ä.) genutzt werden entstehen Kosten. Ohne eine explizite Beauftrag ist der Verkauf kostenfrei, wie ein Makler auch bekommt www.meinautomakler.de Geld von ihren Kunden, nicht vom Verkäufer.

Eiskratzer im Vergleich: Worauf muss man achten? (Werbung)

Auch in diesem Jahr bringen wir euch zusammen mit unserem Partner KUNGS gut durch die Winterzeit.
In diesem Jahr sogar etwas ausführlicher als in den Jahren zuvor, freut euch also über Tipps und Tricks zu den Themen „Autopflege im Herbst“, „Autopflege im Winter“, „Winter-Check für das Auto“, „Autozubehör“ und heute beleuchten wir einfach mal kurz den Eiskratzer Markt.
Unser Medien-Partner KUNGS hat uns für den Einstieg die Auswertung einer forsa-Umfrage sowie eine Info-Grafik zur Verfügung gestellt. Im Oktober 2018 wurden im Auftrag des Herstellers aus Finnland exakt 1.013 Autofahrer in Deutschland zum Thema „Autofahren im Winter“ befragt.
Brrrrr, ist das kalt!
Wer kennt es nicht, man ist morgens sowieso schon wieder zu spät dran, läuft zum Auto und erspäht ein Fahrzeug welches man zunächst von Schnee und Eis befreien muss. Da kann die Laune schon mal sinken und 21% der Befragten geben zu in dem Fall schon mal in Zeitnot zu geraten. Dennoch: Kratzt die Scheiben ordentlich frei, nehmt euch die 5-10 Minuten „Winterarbeit“ am frühen Morgen und behaltet so den Durchblick.
Motor laufen lassen im Stand?
Schlecht für die Umwelt und den Motor ist übrigens das laufen lassen im Stand. Gefühlt hat es jeder schon einmal gemacht, 59% der Befragten haben es sogar zugegeben. Wir sprechen in dem Fall übrigens von ein Umweltverschmutzung, einer höheren Schadstoffbelastung und von einer Lärmbelästigung. Es ist nämlich nicht zulässig, lärm- oder abgaserzeugende Motoren „unnötig zu betreiben“.
Ohne Witz: Das „Motor laufen lassen“ stellt ein Delikt da, es kann mit einem Bußgeld geahndet werden, schadet dem Motor und bringt auch nicht den gewünschten Effekt.
Klar, man möchte es schnell warm haben, für den Motor ist es allerdings besser nach dem Motorstart direkt los zu fahren, doch dafür muss man erst die Scheiben frei kratzen und dafür braucht man den passenden Eiskratzer.
„Ey Mann, wo ist mein Eiskratzer?“ 
Wer den Eiskratzer nicht das ganze Jahr im Auto spazieren fährt, der wird sich mit Einbruch der Winterzeit sicherlich die Frage „Wo ist mein Eiskratzer“ schon einmal gestellt haben. Wir kommen noch aus der Generation, da hatte man damals „Kassetten-Hüllen“ oder „CD-Hüllen“ temporär und kurzzeitig als Eiskratzer missbraucht. Machen wir uns nichts vor: Funktioniert nicht auf Dauer, dauert viel zu lang und hinterlässt auch ganz fiese Kratzer.
Wir empfehlen in der Tat „bevor es zu spät ist“ einen vernünftigen Eiskratzer in das Fahrzeug zu legen, Eiskratzer von KUNGS findet man im gut sortierten Fachhandel, im Baumarkt oder in größeren Supermärkten.
Neun von Zehn Autofahrer legen sich auch bereits vor dem Wintereinbruch den Eiskratzer ins Auto, den 10. bekommen wir auch noch dazu, oder?
Eiskratzer oder Scheibenenteiser?
Wir empfehlen übrigens ausdrücklich die Scheiben frei zu kratzen. Scheibenenteiser zum aufsprühen neigen zu Schlierenbildung und zur Wiedervereisung. Gerade bei Dunkelheit birgt das Risiken die man besser nicht eingehen sollte. Das Märchen, dass Scheibenenteiser schlecht zum Autolack möchten wir nicht weiter verbreiten, alle aktuell erhältlichen Scheibenenteiser wurden bereits darauf getestet. Aber die Wiedervereisung und die Schlierenbildung sind so gravierende „Mängel“ bei der Enteisung, dass wir zum klassischen Eiskratzer raten, sofern keine Standheizung oder keine Garage zur Verfügung steht.

„Ich will morgens nicht frieren!“
Wer mag schon gerne morgens, in der Dunkelheit in die Kälte und Scheiben kratzen? Vermutlich hegt kaum einer diesen „Fetisch“, aber es muss gemacht werden, auch wenn dadurch die Kleidung nass und ggf. sogar etwas schmutzig wird. Die Autos verschmutzen im Winter stark, das bleibt leider nicht aus, aber wir haben einen Tipp gegen die Kälte:
Eiskratzer mit Handschuh gegen die Kälte!
KUNGS hat den ARCTIS-IS Eiskratzer mit Handschuh im Sortiment, dieser verfügt über eine 10 cm breite Schaberkante mit Eiszähnen. Der Handschuh ist wasserdicht und verfügt über ein extra warmes und weiches Innenfutter.
Durch einen Eiskratzer mit Handschuh friert man morgens nicht beim kratzen, denn 51% der Befragten haben ausgesagt, dass sie morgens schnell kalte Hände bekommen und jeden vierten stört die Kälte im Auto selbst.
Auch die Geschwindigkeit muss passen!
Doch nicht nur die Kälte ist ärgerlich. 76% der befragten Autofahrer ärgern sich über die nicht angepasste Geschwindigkeit der anderen Verkehrsteilnehmer und dazu möchten wir euch auch einen Ratschlag geben:
Passt eure Geschwindigkeit an! Auch wenn gute Winterreifen und ein eventuell vorhandener Allrad-Antrieb euch das Gefühl von Sicherheit vermitteln: Ihr müsst das Fahrzeug auch wieder abbremsen können. Gerade im Winter lauern Gefahren hinter jeder Ecke und Kuppe. Glatteis, Schnee, überfrorene Nässe oder aber Verkehrsteilnehmer die sich nur ein Guckloch freigekratzt haben und euch übersehen. Auf glatter Fahrbahn verlängert sich der Bremsweg um ein vielfaches, vorausschauend fahren und eine angepasste Geschwindigkeit sind also das A und O – übrigens nicht nur im Winter.
Guckloch ade!
19% der Befragten haben zugegeben auch schon mal nur ein Guckloch freigekratzt haben. Auch hier geben wir euch den gut gemeinten Ratschlag dieses nicht zu tun. Kratzt immer komplett alle Scheiben sauber, durch unseren eigenen Eiskratzer Test empfehlen wir dazu am besten einen Eiskratzer mit Besen, denn damit kann man anschließend noch Schnee und Eis von den Scheiben fegen. Da die Autos immer größer, länger und höher werden, erreicht man mit dein Eiskratzern mit Stil (und Besen) ggf. auch die Scheiben besser.
Laut Gesetz ist man dazu verpflichtet die Scheiben komplett von Schnee und Eis zu befreien, das gilt übrigens auch für das Dach und die komplette Beleuchtungseinrichtung. Hier drohen neben der Gefahr auch noch Bußgeld. Also lieber im Winter ein paar Minuten früher aufstehen.
Für jedes Fahrzeug den passenden Eiskratzer!
Im Handel gibt es für (fast) jedes Fahrzeug einen passenden Eiskratzer. Der ideale Eiskratzer sollte, das ergibt auch die forsa-Umfrage, welche im Auftrag vom finnischen Autozubehör Hersteller KUNGS erstellt wurde, nachfolgende Punkte erfüllen: Der perfekte Eiskratzer sollte Eis effizient, vollständig und schonend vom Auto / von den Autoscheiben entfernen ohne dabei den Lack oder die Autoscheiben zu beschädigen. Darüber hinaus sollte der perfekte Eiskratzer bruchfest und widerstandsfähig sein. Eine lange Haltbarkeit setzt man bei einem perfekten Eiskratzer ebenfalls voraus und 39% der Befragten haben angegeben, dass auch eine Herstellung unter umweltfreundlichen Bedingungen ein Pluspunkt darstellt. Das Design wurde / wird eher sekundär betrachtet.
Große Autos brauchen längere Eiskratzer
Unserer Meinung nach muss der Eiskratzer auch zum Auto passen, bei größeren Autos wie SUVs oder Vans empfehlen wir definitiv einen Eiskratzer mit Teleskopstange und einen Eiskratzer mit Besen, so könnt ihr die Scheiben und das Dach schnell vom Eis / Schnee befreien.
Wir machen weiter…
Wichtig ist im Winter aber auch der Zustand vom Fahrzeug, aus dem Grund geben wir euch in den nächsten Beiträgen Tipps und Tricks rund um die Themen „Autopflege im Herbst“, „Autopflege im Winter“, „Winter-Check für das Auto“ und dann stellen wir euch noch „Autozubehör“ vor, welches man im Winter gebrauchen kann.

Automatisierte LKWs – Continental und Knorr Bremse kooperieren

Nervenaufreibende Überholmanöver, langsames vorbeizuckeln und nervtötendes Anstehen hinter langsam fahrende Trucks hat bald ein Ende. Knorr-Bremse und Continental haben ihre Partnerschaft für hochautomatisiertes Fahren von Nutzfahrzeugen verkündet. Die Zulieferer wollen gemeinsam das automatisierte Kolonnefahren von Nutzfahrzeugen weiterentwickeln und schon Anfang des kommenden Jahres erste Tests durchführen lassen. Das sogenannte Platooning, also automatisiertes Kolonnenfahren, sei der Schwerpunkt den man setzen wolle, teilte Continental bereits letzte Woche auf der IAA-Nutzfahrzeugmesse mit. Dabei soll eine Kolonne aus drei miteinander gekoppelten Lastwagen unterschiedlicher Hersteller automatisiert werden. Nach dem automatisierten Kolonnenfahren soll in der weiteren Entwicklung das automatisierte Fahren auf der Autobahn folgen und nach drei bis vier Jahren sollen diese über ausgewählte Straßen fahren können.

Damit soll das Fahren auch effizienter werden. Bis zu 15 Prozent an Sprit soll damit eingespart werden können. Die Automatisierung einzelner Fahrfunktionen wie Spurwechsel, Fahren in der Baustelle oder die Notbremsung bewirkten zudem, dass Nutzfahrzeuge sicherer werden. Die Zusammenarbeit umfasst alle Funktionen für Fahrerassistenz und das hochautomatisierte Fahren. Zu dem System gehören die Umfelderkennung, Fahrplanung und -entscheidung sowie die Steuerung der beteiligten Aktuatorsysteme wie Lenkung und Bremssystem im Fahrzeug und die Mensch-Maschine-Interaktion. Dr. Peter Laier, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und zuständig für die Division Systeme für Nutzfahrzeuge: „Mit dieser Partnerschaft formen Knorr-Bremse und Continental im Nutzfahrzeugbereich das erste Gesamtsystemangebot für hochautomatisierte Fahrfunktionen. Die Komponenten unserer gemeinsam entwickelten und vor-validierten Systeme sind sehr gut aufeinander abgestimmt und reduzieren Aufwand und Komplexität der Integration auf Seiten der Hersteller erheblich. Diese schlüsselfertigen Gesamtlösungen für das automatisierte Fahren erhalten die Kunden künftig über Knorr-Bremse aus einer Hand.“

Bestmögliche Ergänzung

Frank Jourdan, Vorstandsmitglied von Continental und Leiter der Division Chassis & Safety, erläutert: „Momentan verbindet die Öffentlichkeit beim automatisierten Fahren mehr die Anwendung in Pkw. Doch gerade im wettbewerbsintensiven Güterverkehr sehen wir ein großes Potenzial, diesen deutlich effizienter und vor allem sicherer zu machen. Mit Continental und Knorr-Bremse arbeiten zwei Experten zusammen, die in ihren jeweiligen Marktsegmenten ganz vorne mitspielen und sich mit ihren Portfolios bestens ergänzen. Continental bringt langjährige Erfahrung für assistiertes und automatisiertes Fahren und ein umfangreiches Produktportfolio bei Fahrerassistenzsensoren sowie der Systemarchitektur ein – und dies bei Pkw als auch bei Nutzfahrzeugen. Mit Knorr-Bremse haben wir einen Partner, der das Know-how eines ausgewiesenen Nutzfahrzeugexperten mit besonderer Expertise bei sicherheitskritischen Systemen mitbringt.“

Mit Blick in die Zukunft verfolgen beide Unternehmen einen Entwicklungsweg hin zur komplett autonom fahrenden Einheit. Man darf gespannt auf die ersten Tests in 2019 mit ausgewählten Kunden sein.

Bikes statt Brummis – Donwsizing ganz anders

In vielen deutschen Städten ist der motorisierte Lieferverkehr zum Dauerproblem geworden. Eine Lösung bietet das Comeback des Lastenrads. Auf der IAA Nutzfahrzeuge zeigen sich eine Reihe innovativer Cargoräder, die das urbane Transportwesen in naher Zukunft revolutionieren wollen.

Angesichts verstopfter Innenstädte, Klimakrise und Dieselfahrverboten suchen Logistikunternehmen gerade im Hinblick auf die „letzte Meile“ nach Alternativen. Mit großen Transportern kleine Pakete von Haustür zu Haustür fahren – das ist nicht smart. Doch Miniroboter oder Drohnen bleiben vorerst noch Zukunftsmusik. Eine wesentlich konkretere Alternative sind die Cargobikes, die nicht nur bei Großstädtern als Autoersatz Karriere machen, sondern auch Transportunternehmen zu neuem Denken motivieren. UPS, DHL und viele mehr testen derzeit die Leistungsfähigkeit von Lastenrädern, die nach Meinung von Experten im richtigen Setting jeweils einen Van ersetzen können. Als besonders erfolgversprechend gilt dabei der Aufbau von Mikro-Verteilerzentren, von denen aus Lastenräder mit vorkonfektionierten Wechselcontainern ausschwärmen und so laut- wie emissionsfrei Kunden der näheren Umgebung beliefern.

Lastenräder sind keineswegs neu. In der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg waren sie in vielen Großstädten sogar gängiges Transportmittel, das allerdings vom Automobil verdrängt wurde. Neben einem Mentalitätswandel hat ein entscheidender technischer Fortschritt seine Renaissance befeuert: Dank moderner E-Bike-Technik sind Lastenräder und ihre Fahrer deutlich leistungsfähiger als konventionell getriebene Pendants. Es gibt mittlerweile über 100 Kilogramm schwere Cargobikes, die auf mehr als 200 Kilogramm Last ausgelegt sind. Ohne Motor geht da nichts mehr.

Die E-Bike-Revolution haben auch Automobilzulieferer für sich entdeckt. Neben Brose und Continental steht vor allem Bosch für den enormen Boom, den die Pedelec-Technik seit Jahren durchlebt. Auf der IAA stellt der Branchenriese einige Anwendungsbeispiele im Segment der Lastenräder vor. Vor allem der starke CX-Antrieb erlaubt es, schwere Bikes souverän voranzutreiben. Und dank Dual-Batterie-System sind auch längere Einsatzzeiten möglich.

Bei der DLR will man das Cargobike mit Brennstoffzelle zur Serienreife bringen

Auch beim Nutzfahrzeug-Ableger des VW-Konzerns ist man auf das Thema aufmerksam geworden. In einer Weltpremiere zeigen die Hannoveraner auf der IAA mit dem Cargo E-Bike ein in einigen Punkten innovatives und zudem elegant designtes Lastenrad, das VW bereits 2019 in Serie bauen will. Es handelt sich um ein Dreirad, bei dem sich die tiefe Ladefläche zwischen den beiden Räder der Vorderachse befindet. Der Clou: Eine bislang einmalige Kinematik soll dafür sorgen, dass das Transportgut auch bei Kurvenfahrten waagerecht und damit stabil in seiner Position verharrt. Angetrieben wird das für eine Zuladung von 210 Kilogramm ausgelegte VW-Bike von einem 48-Volt-Mittelmotor von Continental, der seine Kraft per Zahnriemen ans Hinterrad überträgt. Die Energie liefert eine Lithium-Ionen-Batterie.

Als spannende Alternative zur batterieelektrischen Variante stellt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein Transportrad mit Brennstoffzelle vor. Im Zentrum steht das vom Bremer Unternehmen Rytle entwickelte Lastenrad Movr, dessen Motoren nicht von Batterien sondern von einer Brennstoffzelle mit Energie versorgt werden. Diese bietet mehrere Vorteile: Für zusätzliche Reichweite beansprucht der Wasserstoff-Tank weniger Bauraum als Batterien. Außerdem bleibt die Energiequelle auch bei Kälte und Hitze leistungsfähig. Schließlich sind, bezogen auf die CO2-Gesamtbilanz, Brennstoffzellen klimafreundlicher als Batterien, da letztere unter vergleichsweise hohem Energieeinsatz produziert werden.

Dr. Thomas Sedran, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge, auf dem neuen Cargo e-Bike

Zusammen mit privaten und öffentlichen Partnern plant die DLR, Ende 2019 oder Anfang 2020 in fünf europäischen Städten, unter anderem Groningen, Aberdeen und Stuttgart, Versuchsflotten von jeweils 10 Wasserstoff-Cargobikes einzusetzen. Auf Grundlage der praktischen Erfahrungen will die DLR ein komplettes Logistiksystem zur Marktreife entwickeln, das neben dem Lastenrad mit Brennstoffzelle auch das Verteilerzentrum und die Wasserstofftankstelle umfasst.

Mario Hommen/SP-X

Smart-Studie Forease – Radikal-Roadster reloaded

Forease heißt eine neue Studie von Smart, die aufs Dach verzichtet und mit einem temporeichen Sonderstyling verzückt. Auch wenn diese Idee bei Smart nicht ganz neu ist, beeindruckt sie auch dieses Mal mit ihrem Will-haben-Faktor

Radikal offen und mit besonderer Lifestyle-Aura hat Smart seinen Fortwo in der Vergangenheit schon mehrfach in Szene gesetzt. Man denke nur an den ab 2002 in Kleinserie gebauten Crossblade oder die 2011 präsentierte Studie Forspeed. Ganz in dieser Tradition stellt der Mercedes-Ableger auf dem Pariser Autosalon (4. bis 14. Oktober) das Showcar Forease vor, das mit knackiger Speedster-Optik und einigen schicken Details Lust auf urbane Mobilität weckt.

Die Proportionen der Studie entsprechen weitgehend denen des Serien-Fortwos. Allerdings fällt die Frontscheibe des dachlosen Zweisitzers flacher aus. Auffällig ist die Lackierung in Metallicweiß, von der sich die grau lackierte Tridion-Zelle als auch neongrüne Akzente in Front, Heck und den großen Rädern abheben. Dank der Hutzen hinter den Kopfstützen, einer üppig dimensionierten Heckspoilerkante oder dem Diffusoreinsatz in der hinteren Schürze versprüht der Forease bereits im Stand einen Hauch Dynamik. Ausdrucksstarke LED-Leuchten vorne und hinten sowie die unauffälliger als beim Serienpendant ins Design integrierten Türöffner runden das schicke Styling ab.

Viel Weiß und neongrüne Akzente prägen auch den Innenraum, der als Besonderheiten ein oben abgeschnittenes Lenkrad sowie zwei kleine runde Farbdisplays anstelle der zentralen Lüftungsdüsen mittig im mit weißen Leder ausstaffierten Armaturenbrett bietet. Atmungsaktive Sitzbezüge, Wabenmuster in den Türinnenverkleidungen oder ein speziell designter Schaltknauf sind weitere Feinheiten des Wohlfühl-Interieurs. Viele Worte über den Antrieb verliert Smart übrigens nicht. Dieser sei, ganz im Sinne der künftigen Ausrichtung der Marke, schlicht elektrisch.

Mario Hommen/SP-X

BMW i3: Großer Akku für den kleinen Stromer

Die Reichweite des BMW i3 wächst mit seinem Alter. Nun gibt es erneut einen ordentlichen Aufschlag.

BMW erhöht die Reichweite des Elektro-Kleinwagens i3 erneut. Ab November ersetzt bei dem Viersitzer ein Akku mit 42,2 kWh die bisher genutzte Version mit 33 kWh. Der um rund 30 Prozent vergrößerte Stromvorrat soll, gemessen nach dem neuen WLTP-Standard, für bis zu 310 Kilometer Fahrt ausreichen. Bisher waren es maximal 255 Kilometer. Als realistische Alltagsreichweite gibt BMW 260 Kilometer an, sowohl für die 125 kW/170 PS starke Standardausführung als auch für das Sportmodell i3s mit 135 kW/184 PS. Gestartet war das zu großen Teilen aus Karbon gebaute E-Mobil 2013 mit einer Akku-Kapazität von 22,6 kWh. Der Preis bleibt trotz der erhöhten Reichweite der gleiche, startet weiterhin bei knapp 38.000 Euro.

 

 

 

Holger Holzer/SP-X

BMW X5 – G05 – Der SUV, der alles kann

Ein SUV mit Komfort und Dynamik. Diese Kombination gelang BMW schon vor fast 20 Jahren. Der X5 fährt seitdem weltweit auf Platz eins in seinem Segment. Das dürfte mit der neuen, nun 4. Generation so weitergehen.

Man kann eigentlich vor den Entwicklern des X5 nur den Hut ziehen, egal, ob es sich dabei um die erste, zweite oder dritte Generation dieses von BMW offiziell SAV (Sport Activity Vehicle) genannten Gefährts handelt. Der X5 war weltweit stets und unangefochten die Nummer eins in seinem Segment. Ein Grund, warum er intern „The Boss“ heißt. Kein anderes Luxus-SUV konnte dem dicken Bayern im Absatz je das Wasser reichen. Über 2,1 Millionen Einheiten sind seit seinem Debüt 1999 verkauft worden.

Erstmals wird für den BMW X5 ein Offroad-Paket angeboten. Das permanente Allradsystem wirft selbst dann nicht das Handtuch, falls es mal härter zur Sache geht.

Dass auch die am 24. November zu Preisen ab 70.000 Euro anlaufende vierte Generation (intern G05) auf dieser Erfolgsspur weiterfährt, dazu braucht es keinen Blick in die Glaskugel, sondern nur auf das Auto selbst. Denn seinen Charakter und sein Design – jedes Stück Blech ist übrigens neu – hat der X5 beibehalten und ist gleichzeitig in vielen Punkten verbessert worden. Am auffälligsten betrifft dies wohl den Innenraum. Qualitätsanmutung und Verarbeitung haben gegenüber dem Vorgänger nochmals zugelegt. Alles wirkt gediegen und luxuriös. Die Bedienung läuft zu großen Teilen intuitiv über den 10,2 Zoll großen Touchscreen (übersichtliche Kacheldarstellung) ab. Natürlich ist die jüngste Ausbaustufe der Konnektivität an Bord. Dazu zählen WLAN, Navigation, Echtzeit-Verkehrsinfos, Gestensteuerung, Spracheingabe, Email-Empfang, Smartphone-Anbindung, Apps und Concierge-Service, halt alles, was der moderne Autofahrer meint, heute haben zu müssen.

Als detailliert durchdacht erweist sich auch alles, was hinter den Vordersitzen passiert. Dazu zählen selbst Kleinigkeiten. Gewöhnlich weiß man zum Beispiel nicht wohin mit der ausziehbaren Gepäckabdeckung, wenn der ganze Laderaum benötigt wird. Im neuen X5 gibt es unter dem Kofferraumboden jetzt ein spezielles Fach. Dort passt das Teil hinein wie die Gabel in den Besteckkasten. Wer noch größere Variabilität benötigt, kann ein Cargo-Paket bestellen. Hier sind die Lehnen im Verhältnis 40:20:40 geteilt. Zudem lassen sie sich in der Neigung vielfach verstellen. Als Netto-Kofferraumvolumen nennt BMW 650 Liter, maximal sollen bis 1.860 Liter hineinpassen. Das ist mehr als in einem Oberklasse-Kombi. Schon eine gewissen Tradition hat beim X5 die horizontal geteilte Heckklappe. Sie bleibt auch der jüngsten Generation erhalten.

Qualitätsanmutung und Verarbeitung im neuen X5 haben gegenüber dem Vorgänger nochmals zugelegt. Alles wirkt gediegen und luxuriös.

Gleiches gilt für das Gefühl hinter dem Lenkrad. Der neue X5 muss fahren wie sein Vorgänger, nur besser. „Wir haben den Anspruch, Klassenbester bei der Fahrdynamik zu sein und die präziseste Lenkung zu haben“, sagt der Projektleiter Johann Kistler. Die Handlichkeit und das direkte Fahrverhalten sind in der Tat beeindruckend. Das hohe Gewicht von über zwei Tonnen ist nicht zu spüren, besonders dann nicht, wenn Extras wie Wankstabilisierung und mitlenkende Hinterräder an Bord sind.

Ihren Anteil an der Agilität haben gewiss auch die Motoren. Zur Markteinführung im Dezember startet der X5 bei uns mit zwei Diesel-Aggregaten und einem Benziner. Alle drei sind Reihen-Sechszylinder, alle sind gekoppelt mit einer Achtgangautomatik, alle haben Allradantrieb. Schon der Einstiegs-Selbstzünder xDrive 30d mit 195 kW/265 PS reicht für sämtliche täglichen Bedürfnisse locker aus. Das wundert wenig. Schließlich liegen bereits ab 2.000 Umdrehungen satte 620 Newtonmeter Drehmoment an und beschleunigen den X5 in nur 6,5 Sekunden von null auf Tempo 100. Viel schöner aber ist, den „Boss“ entspannt gleiten zu lassen und den hohen Komfort zu genießen. Dann dürfte sich auch der Verbrauch den Normwerten nähern. BMW verspricht sechs Liter je 100 Kilometer.

Seinen Charakter und sein Design – jedes Stück Blech ist übrigens neu – hat der X5 beibehalten und ist gleichzeitig in vielen Punkten verbessert worden.

Als sportliche Alternative ist der M50d gedacht. Der Dreiliter wird hier von vier Turboladern beatmet. Entsprechend steigt die Leistung auf 294 kW/400 PS, das maximale Drehmoment auf 760 Newtonmeter. Traditionellen Benzin-Befürwortern sei der xDrvie 40i empfohlen. Der seidenweich laufenden Dreiliter-Reichensechser entwickelt 250 kW/340 PS. Auf den bulligen Achtzylinder (xDrvie 50i), der zweifellos bestens zum Charakter des X5 passt und der zunächst nur in Amerika angeboten wird, müssen europäische Kunden wohl noch ein Weilchen warten. Er soll aber kommen, verspricht das Marketing von BMW. Nächstes Jahr will man erst einmal zwei weitere Diesel folgen lassen, den heckangetriebenen sDrive 25d und den xDrive 40d.

Auch beim Thema alternative Antriebe halten sich die Bayern zurück. Vermutlich erst Ende 2019 dürften unter der Haube des X5 wieder zwei Herzen schlagen, heißt, ein Plug-in-Hybrid-Antrieb arbeiten, dieses Mal allerdings in Verbindung mit einem Sechs- und nicht erneut mit einem Vierzylinder. Bis zu 100 Kilometer elektrische Reichweite und die Möglichkeit des induktiven Ladens werden versprochen.

Nicht untalentiert zeigt sich der neue X5 auch auf losem Terrain. Schotter und Sand mögen in Deutschland zwar weniger eine Rolle spielen, doch in anderen Ländern schon. Erstmals wird ein Off-road-Paket angeboten. Das permanente Allradsystem wirft selbst dann nicht das Handtuch, falls es mal härter zur Sache geht. Auch Wasserdurchfahrten von einem halben Meter Tiefe nimmt der X5 gelassen.

Seit 1999 hat sich der BMW über zwei Millionen Mal verkauft. Am 24. November schicken die Bayern die vierte Generation ins Rennen.

Quasi zur Pflichtübung in dieser Klasse gehören mittlerweile die Assistenzsysteme. Sie stammen aufgrund der gleichen Elektronik-Architektur vom Siebener und Fünfer. Es ist alles dabei, was Kunden im Luxus-Segment erwarten, das meiste jedoch muss extra bezahlt werden: das üblichen Halten der Spur und des Abstands zum Vordermann, das selbstständige Wiederanfahren im Stau, das Warnen bei Gefahr im toten  Winkel, das Lesen von Verkehrszeichen, das Notbremsen, das vorausschauende Sparfahren, die Rückfahrkamera, der „360-Grad-Surround-View“, das automatischen Ein- und Ausparken oder die Warnung bei Querverkehr hinter dem Auto.

Ganz neu und bislang einmalig auf der Welt ist jedoch der Rückfahrassistent. Dieser spult bis zu einer Distanz von 50 Metern die zuletzt vorwärts gefahrene Wegstrecke in umgekehrter Richtung ab. Der Fahrer muss sich nur auf Gas und Bremse konzentrieren, den Rest übernimmt Kollege Computer.

 

 

 

 

Quelle: SP-X / Michael Specht

Erste Fahrt: Mercedes-AMG GT 63s 4matic+ 4-Türer Coupé

Früher waren die Dinge mal ganz einfach. Porsche baute Sportwagen, Mercedes-Benz baute Limousinen und Luxus-Limousinen. Aber irgendwann brach das klassische Weltbild zusammen. Wer daran Schuld trägt? Keine Ahnung, aber das Ergebnis ist eindeutig. Bei Porsche verkaufen sich heute die SUV besser als die klassischen Sportwagen, zumindest tragen diese weniger zum Gesamt-Ergebnis bei. Und bei Mercedes-Benz? Da hat man AMG zu Mercedes-AMG geadelt und baut seit einiger Zeit veritable PS-Granaten, die nicht mehr nur geradeaus schnell sind. Und das jetzt auch noch für die ganze Familie. GT kultiviert.

Eine schrecklich schnelle Familie

Erste Fahrt im neuen Mercedes-AMG GT Viertürer

Sportwagen für die ganze Familie – braucht niemand, wird sich aber verkaufen

Einst war der Porsche Panamera ein Außenseiter. Ein ungewünschtes Kind in der Porsche-Familie. Und doch, er verkaufte sich prima. Nicht unbedingt in Wanne-Eickel und Stuttgart-Feuerbach, aber rund um die Welt. Das Prestige der Sportwagen-Marke, die Power eines Sportwagens, die Fahrfreude eines Sportwagens und der Platz einer Limousine – so müssen moderne GTs gestrickt werden. Das hat auch Mercedes-AMG verstanden und präsentiert den Mercedes-AMG GT 4-Türer. Ja, so wenig attraktiv ist der Name wirklich. Aber es bleibt nur bei diesem Makel, über den man als Panamera-Fahrer lächeln könnte. Ansonsten dürfte Noch-Porsche Kunden das Lachen im Gesicht einfrieren. Denn das „GT 4-Door Coupé“ präsentiert sich als AMG GT auf Basis einer rezeptpflichtigen Anabolika-Kur. Doch auch wenn der Name es nahe legt und die Optik eines gedopten russischen Zehnkämpfers unter dem matten Lack steckt, der AMG GT 4-Door hat mit dem „Originalen GT“ nicht viel mehr gemein als den Panamericana-Grill und den Willen zur absoluten PS-Protzerei.

GT sind doch nur zwei Buchstaben

Sehr cool, sowohl im Vergleich zum Mercedes-AMG GT – dem Zweitürer – als auch im Vergleich zum Zuffenhausener Gegner, den neuen Mercedes-AMG GT 4-Türer wird es von Anfang mit einer spannenden Bandbreite an Motoren geben. Und keiner davon, nicht einmal die Einstiegsmotorisierung, ist ein langweiliger V6. Nagelneue Reihensechszylinder, mit Turboaufladung und Hybrid-Boost, sind die Basis und ganz oben steht ein V8-Bi-turbo, der noch mehr Bumms hat als der GT R – der schärfste GT, den Mercedes-AMG bislang zu bieten hat. Da will man glatt vergessen, wie weit Viertürer und Zweitürer voneinander entfernt sind, betrachtet man deren technische Basis.

Während der Zweitürer als Transaxle-Hardcore-Sportler die Gene einer Kleinserie in sich trägt, hat der Viertürer die Allerwelts-DNA von Mercedes C-, E-, und S-Klasse. Man nennt es MRA (Mercedes Modular Rear Architectur) und muss deswegen dennoch nicht den Geist des GT verneinen. Doch ist der GT Viertürer damit nur ein CLS von AMG? Nein. Denn Mercedes-AMG griff für den Viertürer tiefer in die Trickkiste als dies üblich ist.

Die Karosserie wurde nicht nur an den „üblichen Stellen“ versteift, wie zwischen den Domen, sie wurde gänzlich neu berechnet. Drei Verstrebungen unterhalt des Kardantunnels versteifen die Bodenstruktur, neuartige Dome aus dicken Aluminiumbauteilen versteifen nicht nur deren Platz, sondern senken auch strukturell die Verteilung der Gewichtsbalance. Eine neuartige Unterbodenverkleidung aus massiven Materialien lässt den Motorträger steifer werden. Streben zwischen Fahrschemel, Achsen und Schwellern bilden auch hier steife Verbindungen, eine Reserveradmulde und eine optionale Rückbankverstrebung aus Carbon senken das Gewicht und steigern die Stabilität der gesamten Struktur im Heck. Dazu gibt es neue Achsschemel, eine breitere Spur, beim 63s in Serie eine aktive Hinterachslenkung und auch einen 4matic+ Antrieb, der betont die Hinterachse überfallen will. Damit lässt sich der Stammbaum des GT 4-Türers nicht verleugnen, aber doch an dessen Talenten weiter feilen.

So geht Turbo

Es muss nicht unbedingt ein GT 63s sein. Sicher. Dessen Vierliter-Hot V V8 ist die aktuelle Endstufe auf der Skala der motorischen Geilheiten, aber – rein preislich liegt der eben auch schon fast bei 170.000 € – dem Gegenwert eines kleinen Eigenheims. Gut, dass man mit dem GT 43 auch deutlich tiefer – ab 95.000 € – einsteigen kann. Nein, von Schnäppchen hat niemand gesprochen.

Die Sechszylinder-Varianten GT 43 und GT 53 sind mit 367 PS (+22 PS) und 435 PS (+22 PS) ganz sicher keine Kastrations-Lösungen. Gerade für den Alltag als Autobahn-Schnellverkehrslösung sind diese modernen 3.0 Liter Triebwerke mit 48 Volt-Bordnetz und den 22 PS starken integrierten E-Motoren eine echte Alternative. Zumal alle Triebwerke in Serie mit einem 9-Gang Getriebe kommen und nur die „kleinen“ R6 einen Wandler bekommen – dem Komfort dürfte das gut tun. Die fetten Endstufen 63 und 63s sind mit 585 und 639 PS derart gut im Futter, dass deren Triebwerke per nasser Anfahrkupplung an das 9-Gang Getriebe gekoppelt werden. Die bis zu 900 Nm des 63s lassen jeden Zweifel an der Machtstellung des Triebwerks vergessen.

Kino-Kirmes-Kinkerlitzchen

Natürlich kann man es, gerade mit dem AMG GT 63s 4-Türer, ganz hervorragend auf einer Rennstrecke krachen lassen. Muss man aber gar nicht. Dank Widescreen-Cockpit und den beiden riesigen 12,3″ TFT-Screens im Cockpit (Serie beim 63er), wirkt der AMG GT 4-Türer im Inneren erst einmal wie seine Brüder aus der E-, S-, und CLS-Baureihe und ebenso wie in diesen lässt es sich wunderbar genüßlich gondeln, unterstützt durch das derzeit modernste Paket an Assistenzsystemen. Unterhalten von der famosen Burmester-Soundanlage, die jeden Zweifel über die Frage nach dem Sinn davon bläst.

Im Innenraum versprüht der Viertürer GT deutlich mehr Eleganz und Sportlichkeit als der ach so ähnliche CLS. Doch den GT 4-Türer gibt es nicht nur mit mehr Kopffreiheit, sondern auch mit der Option auf drei unterschiedliche Rücksitzbank-Layouts. Als 2+2+1 Sitzer, nein, ein Fünfsitzer wird auch mit durchgehender Rücksitzbank nicht aus dem GT 4-Türer, als 2+2 Sitzer mit Cupholdern oder als 2+2 Sitzer mit High-End Mittelkonsole auch in der Reihe zwei.

Überhaupt. Diese Mittelkonsole. Massiv zwängt sie sich zwischen Fahrer und Beifahrer, will lauthals die Idee des AMG GT in den Viertürer tragen und wird doch nur für ein halbes Dutzend Taster mit klitzekleinen TFT-Monitörchen benötigt.

Zeit, in Stuttgart-Zuffenhausen die Uhren neu zu stellen …

Die 435 Liter Kofferraumvolumen sind sicherlich nicht das größte Argument, auch die Idee mit der Fließheckklappe anstelle des Kofferraumdeckels ist zwar praktisch, aber kein Killerargument. Und dennoch, die Mischung macht es einfach. Der AMG GT 4-Türer ist auf Anhieb eine ganze Nummer spannender als der Porsche Panamera. Optisch mag man diskutieren, aber das ging uns beim Panamera damals auch nicht anders. Technisch ist Mercedes-AMG jedoch auf Anhieb das überzeugendere Paket gelungen.

Mercedes-AMG GT 63s 4matic+ 4-Türer

Verkaufsstart:  sofort
Basispreis:  167.017,00 €
Motorleistung:  3.982 ccm³
Antrieb und Getriebe:  9-Gangautomatik nasse Anfahrkupplung
Beschleunigung:  3.2 Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch:  11,3 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  315 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand 5,05m, 1,87m, 1,44m, 2,95m

Galerie

Alle Fotos: Mercedes-Benz

Eine schrecklich schnelle Familie -Mercedes-AMG GT 63s Viertürer

Erste Kurve, Turn 1, oben auf dem höchsten Punkt der Rennstrecke – hartes Anbremsen den Berg hinauf, zusammen stauchen aus Tempo 220 – die Michelin Pilot Sport 4S krallen sich in den Asphalt, die Luftfeder tut ihr bestes, den Wagen nicht völlig in den Asphalt verschwinden zu lassen – Umsetzen am Lenkrad, erst einmal blind, die Strecke fällt atemberaubend ab, sofort früh vom rechten Rand zurück nach links für den folgenden Turn 2 – eine schnelle, leicht hängende Rechtskurve. Sensibel, aber nachdrücklich am Gas, vor mir enteilt der AMG GT R des Instruktors mit Meilenschritten –  bellt dabei aggressiv seinen zornigen V8-Evergreen in den bedeckten texanischen Himmel. Dran bleiben, lautete die Tages-Parole. Wieder einmal. Wie damals bei der Premiere des AMG GT – sitzt da vorne am Steuer einer, der fünf Mal die DTM-Meisterschaft  und einmal die GT-Weltmeisterschaft gewonnen hat. Bernd Schneider, Mister DTM himself. Wie vor 4 Jahren. Damals war es der Zweisitzer GT von Mercedes-AMG, nun hockt der Autor pressgepasst im vierten von AMG selbst entwickelten Modell – dem Viertürer – oder wie wir hier bei AUTOHUB sagen, dem Panamera-Killer.

War es damals ein Traum, erstmalig in Laguna Seca fahren zu können, passt die Rennstrecke, auf der wir uns mit dem Mercedes-AMG GT 63s 4-Türer Coupé wiederfinden, viel besser zum Charakter des stärksten Serien-AMG aller Zeiten. Der Circuit of the Americas ist die aktuelle Formel 1 Rennstrecke der USA und bietet weitläufige Auslaufzonen. Der Gedanke daran hilft – während der AMG GT R des Instruktors die Pace anzieht. Es bleibt Raum für Fehler. Für Fehler des Fahrers.

Eine schrecklich schnelle Familie

Mercedes-AMG GT63s 4-Türer Coupé im Fahrbericht

Während wir damals in Laguna Seca Waffengleichheit hatten – Bernd Schneider saß im gleichen Modell wie die unerfahrenen Journalisten – beißt sich dieses Mal die schärfste Ausbaustufe der Mercedes-AMG GT Familie, der R – vor der Journalisten-Horde in die Teerdecke der fulminanten Rennstrecke. Dahinter, der „fette Bruder“ – ein Bruder im Geiste – oder auch ein Bruder mit neuen Genen. Anderen Genen. Nicht schlechter, aber anders. Die Anforderung, einen – mindestens – ebenbürtigen Gegner zum Porsche Panamera formen zu wollen, forderte einen Griff in die „Trickkisten des Konzerns“. Natürlich hat der neue GT 4-Türer eine enge Verwandtschaft zum Mercedes CLS – aber, um im Familien-Bild zu bleiben, es ist doch eher eine Patchwork-Familie und er damit weniger ein Zwilling des CLS.

Die (modulare) „Mercedes Rear Architecture“ bildet die Basis, auf der sich die Techniker von AMG austoben durften. Massive Versteifungen, Verstrebungen, an die zuvor niemand gedacht hatte und Leichtbau-Ideen,die man üblicherweise nicht für die Großserie verwenden würde. Es ist eben kein CLS 63 AMG, den man auf die Räder gestellt hat. Wenngleich der 4-Türer natürlich nicht das Tansaxle-Getriebe des AMG GT bekam, so teilen sich beide doch wenigstens den sportlichen Geist hinter der Idee eines Rennstrecken tauglichen Racers. Dieses Mal eben mit dem Platz für Vier.

Circuit of the Americas

COTA ist derzeit die einzige Rennstrecke, auf der man in den USA die Formel 1 erleben kann. Seit 2012 findet hier der  USA GP statt. Der Kurs ist 5,5 km lang und umfasst 20 Kurven und einen Höhenunterschied von 40 Metern.

Während der Ausfahrt aus der Boxengasse erklimmt man den höchsten Punkt der Strecke und Turn 1. Die Kurven hier sind alle nummeriert. Mangels einer Historie, muss man sich hier nicht vor einer Cork-Screw fürchten, sondern primär vor den Kurven 3, 4, 5 und 6. Ähnlich den Asses in Suzuku sind Turn 3 bis 6 schnelle Wechselkurven, die jedoch, ausgehend vom schnellen Rechtsknick in Turn 2, einen behutsamen Umgang mit Gas und Bremse fordern. Dass der neue GT 4-Türer schwerer und unhandlicher als der GT R ist, hier spürt man es zum ersten Mal. Doch spätestens aus Turn 9 heraus, unter Volllast des 639 PS starken V8 schnaubend, schnupft man sich gefühlvoll an den GT R heran. Turn 10 ist ein ultraschneller Links-Knick, den man voll fährt. Bis zur Anbremszone der Haarnadelkurve Turn 11, die ein wenig an die Kehre in Hockenheim erinnert, hat man den zuvor eingefangenen Rückstand aufgeholt.

Die blinkenden Rücklichter am GT R des Instruktors zeigen, hier wird nicht herum gespielt, der große Bruder des GT R meint es ernst. Später Scheitelpunkt, früh am Gas. Kurz wischt das Heck im ESP-OFF Mode, sofort verteilt der voll variable Allradantrieb Leistung nach vorne – das elektronisch geregelte Sperrdifferential, Serie im GT 63s 4-Door, erfüllt seinen Zweck, vergeudet keine Antriebsmomente in blauen Rauch am überforderten inneren Rad, leicht die Lenkung geöffnet und der Viertürer katapultiert sich unter dem Druck seiner 900 Nm nach vorne.

Das von Mercedes-AMG mit einer nassen Anfahrkupplung versehene 9-Gang Getriebe ballert, einem Maschinengewehr nicht unähnlich, die Gänge durch. Im RACE-Mode versteckt sich der 4-Türer hinter keiner Komfort-Fassade mehr, er nimmt dich gefangen und du wirst zum Spielball der G-Kräfte. Am Ende der fast 1.5 km langen Geraden zwischen Turn 11 und 12 stehen mehr als 250 km/h auf dem Tacho, ohne Gnade beißt die 6-Kolben Keramikbremsanlage wieder zu. Ohne Gnade zieht es dir unter dem Helm die Backen lang.

315 km/h – nicht auf der Rennstrecke

Dass der Viertürer GT sich auf der Rennstrecke nicht so wohl fühlt wie sein leichterer Bruder GT R liegt nicht an ihm, sondern einzig am Maßstab. Wer versucht, einem „Mr. DTM“ in einem 585 PS starken Transaxle-Sportler mit Semi-Slicks zu folgen, dem reichen auch der Leistungsvorsprung von mehr als 50 PS und 200 Nm nicht. Dass der GT Viertürer mit der Allradlenkung des GT R in Serie kommt, lässt ihn handlicher wirken, als es seine Größe vermuten lassen würde. Die rund 400 Kilogramm Übergewicht im Vergleich mit dem Hardcore-Sportler der Affalterbacher rücken die Verhältnisse aber wieder gerade. Der Viertürer ist ein GT, aber eben kein GT R.

Vier Runden müssen reichen für das persönliche Erfolgserlebnis

Von der AMG-Ridecontrol +, aktiven Motorlagern, Zylinderabschaltung und der standesgemäßen Folklore des Stammes der AMG, der GT Viertürer bietet vieles und erfüllt höchste Ansprüche. Doch eines kann man auch in Affalterbach nicht aushebeln, die Physik. Wer über 2 Tonnen über die Rennstrecke wirft, der muss seinen Reifen zuhören. Für den Autor waren die Lockrufe des vorauseilenden Bernd Schneider zu laut – das Wimmern der Vorderreifen nicht laut genug. Die ausgewogene Balance des GT Viertürers lässt unsachliche Kurven-Geschwindigkeiten zu. Doch wer zu schnell in die Kurve geht, der tut dies auf Lasten der Vorderachse – langsamer rein, in einem kontrollierten Drift über alle vier Räder raus. Das wäre dann für alle Reifen gleich wenigstens gleich übel gewesen. So gewinnt, wieder einmal, Bernd Schneider. Und der AMG GT Viertürer.

Alle Fotos: Mercedes-Benz