News: Virtuell ist der Ford Mustang schon voll da

Seit dem 2. März läuft in Deutschland und in vielen europäischen Ländern offiziell der Verkauf des Ford Mustang. Gleich mit dem Start wurde der Mustang-Konfigurator regelrecht gestürmt: Inzwischen haben fast 500 000 Interessenten ihr Wunschfahrzeug auf den Internetseiten von Ford konfiguriert. Darüber hinaus verzeichneten die europäischen Internetseiten zum neuen Mustang zwischen Mitte Januar und Mitte Februar 1,1 Millionen Besucher. „Der Ansturm auf den Mustang Online-Konfigurator steht sinnbildlich für 50 Jahre Nachholbedarf in Europa“, sagte Roelant de Waard, Vice President, Marketing, Sales & Service, Ford of Europe.

Die jüngste, komplett neu entwickelte Ausgabe der amerikanischen Sportwagen-Ikone bringt alles mit, was europäische Kunden von einem reinrassigen Sportwagen erwarten: unverwechselbares Design, atemberaubenden Schub und satte Straßenlage. Bereits seine Einstiegsmotorisierung, der 2,3 Liter große Ecoboost-Turbo, bietet mit 231 kW / 314 PS Leistung an bei einem moderaten Durchschnittsverbrauch von 8,0 Litern auf 100 km bei der Version mit Fastback und Sechs-Gang-Handschaltung. Wahlweise steht auch ein Sechs-Gang-Automatikgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad zur Verfügung.

Ohne bullige Achtzylinder-Alternative wäre aber auch die jüngste Generation des Mustang kaum vorstellbar. Im neuen Mustang GT ist dies ein 5,0 Liter großer Ti-VCT-Motor mit variabler Nockenwellensteuerung. Er vereint eine Spitzenleistung von 308 kW / 418 PS mit einem maximalen Drehmoment von 524 Newtonmetern. Die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 250 km/h begrenzt.

Die für den europäischen Markt spezifizierten Modelle haben serienmäßig ein sogenanntes Performance-Paket an Bord. Es verbessert das Handling des Sportwagens ebenso wie seine Bremseigenschaften und sorgt für eine höhere Kühlleistung, wie sie etwa für den Einsatz auf Rennstrecken sinnvoll ist. So beinhaltet das Performance-Paket zum Beispiel eine modifizierte Abstimmung des komplett neu konstruierten Fahrwerks inklusive angepasster Fahrwerkslager. Hinzu kommen eine zusätzliche Abstützung zwischen oberer Radaufhängung und Motorraum-Stirnwand sowie verstärkte Stabilisatoren hinten. Auch die Fahrer-Assistenz-Systeme und die elektrische EPAS-Servolenkung zeichnen sich durch eine spezielle Abstimmung aus.

Die Verkaufspreise: Der Ford Mustang Fastback (Coupé) mit 2,3-Liter-EcoBoost-Triebwerk kostet ab 35 000 Euro, der Ford Mustang GT Fastback mit 5,0 Liter großem Achtzylinder ist ab 40 000 Euro erhältlich. Weitere Informationen in Deutschland unter: www.ford.de/Pkw-konfigurator/FordMustang.

 

 

 

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Pressepräsentation Fiat Doblò: Für Familie und Freizeit

Mit einem breiten Lächeln im neuen Gesicht tritt jetzt nach 15 Jahren und 1,4 Millionen Exemplaren die vierte Generation des Fiat Doblò an. Der Doblò nimmt im Absatz der Nutzfahrzeugsparte des italienisch-amerikanischen Herstellers nach dem Fiat Ducato den zweiten Platz ein, allerdings zu rund drei Vierteln in seiner Version für die arbeitende Bevölkerung, dem Fiat Doblò Cargo. Wir fuhren jetzt den Familien-Transporter, der 2014 also nur für ein Viertel des deutschen Doblò-Absatzes stand.

Wir saßen in einem Fiat Doblò 1.4 16V mit kurzem Radstand in der besten Ausstattungsstufe mit der Bezeichnung „Lounge“. Die kostet mit einem Grundpreis von 20 050 Euro 2450 Euro mehr als die Basisversion „Pop“ und 3900 Euro weniger als die Lounge-Version mit langem Radstand. Ein „Lounge“-Doblò rollt auf 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und 195/60 R 16-Reifen mit den beiden Schiebetüren, Dachreling, Bluetooth-Radio, dunkel getönten Scheiben, elektrischen Fensterhebern, manueller Klimaanlage und Start&Stopp-Automatik recht gut ausgestattet durch die Welt.

Das geschieht allerdings im Fall des 1.4-16V-Motors eher gemächlich. Der Vierzylinder mit 70 kW / 95 PS bei 6000 Umdrehungen pro Minute (U/min) und einem maximalen Drehmoment von 127 Newtonmetern (Nm) hat seine liebe Mühe mit dem 1,5-Tonner. Für den Standardsprint von 0 auf 100 km/h braucht er 15,4 Sekunden, wenn man die Möglichkeiten der Fünf-Gang-Handschaltung gut nutzt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei gut 160 km/h.

Wer seine Familie schneller bewegen möchte, kann sich für den zweiten Benziner mit 88 kW / 120 PS entscheiden, der nur 12,4 Sekunden braucht, 171 km/h erreicht und beim Durchschnitts-Normverbrauch mit 7,2 Litern eine Spur besser liegt als der Einstiegsbenziner oder gleich einen der fünf Diesel mit Leistungen zwischen 66 kW / 90 PS und 99 kW / 135 PS wählen. Auch ein Erdgasmotor mit 88 kW / 120 PS steht zur Wahl. Dabei schlagen der stärkste Diesel mit einem Preis von 23 850 Euro und die CNG-Variante mit 24 150 Euro für die Lounge-Version zu Buche. Der Durchschnittsverbrauch (nach EU-Norm) beim 135 PS-Diesel liegt bei 5,9 Litern, bei CNG-Doblò bei 5,3 kg pro 100 km.

Den Doblò bietet Fiat auch mit sieben Sitzen und – zusätzlich zu den beiden Radständen – mit einem Hochdach an. Damit entsteht auch für die große Familie entsprechend Lebens- und Stauraum – maximal vier Kubikmeter beim langen Randstand, Hochdach und allen Sitzen umgeklappt. Mit den beiden Schiebetüren kann der Fiat mit einem Pfund wuchern, das sich andere teuer bezahlen lassen.

Beim Design bemüht sich der Doblo aber nicht nur um einen freundlichen Auftritt, sondern verspricht mit ausgestellten Radhäusern, deutlichen Schwellern und einer Keilform andeutenden Fenstergrafik einen Hauch Dynamik. Innen verbreitet die zweifarbige Armaturentafel in moderner Hartplastik-Gestaltung sogar einen frischen, jungen Auftritt.

In dieser Form empfiehlt sich der Fiat Doblò als kostengünstiges Familienauto, das auch vor den Transportaufgaben raumzehrender Freizeitaktivitäten nicht kapitulieren muss. Der Innenraum schafft mit seiner Variabilität viele Möglichkeiten. An dieser Stelle merkt man die Verwandtschaft mit einem Nutzfahrzeug noch am ehesten. So viel Raum wie im Doblò gibt es sonst in dieser Klasse selten. Und solch günstige Preise sind im Pkw-Bereich auch nicht gerade üblich.

 

 

 

 

 

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News: Opel forscht an Eye-Tracking-Technologie

Den Scheinwerferstrahl mit den eigenen Augen lenken? Was sich im Jahr des Lichts noch wie Zukunftsmusik anhört, ist so weit gar nicht entfernt. Schon heute arbeiten Opel-Ingenieure am Autolicht von übermorgen: Mit der so genannten „Eye-Tracking-Technologie“ stellt Opel die Zukunft des situationsgerechten Lichts vor und übernimmt erneut eine Vorreiterrolle in Sachen Lichttechnik. Damit arbeiten die Ingenieure an der dritten Generation wegweisender adaptiver Lichttechnik fürs Auto – nach dem bereits mehrfach ausgezeichneten und hochgelobten AFL+-Sicherheitslicht, das bis zu zehn automatische Modi bietet und in den meisten Opel-Modellen erhältlich ist, und dem LED-Matrix-Licht, das in Kürze Eingang in die Serienproduktion findet.

Im Gegensatz zu Hochleistungs-Eye-Tracking-Systemen mit fünf bis zehn Kameras kam zu Beginn der Forschung lediglich eine einfache Webcam zum Einsatz. Diese nimmt den Kopf des Fahrers ins Visier. Anhand der Scans markanter Punkte wie Nase und Augen lässt sich die Bewegungs- und damit die Blickrichtung erkennen. Diese Informationen transferiert das System in Datenbefehle für Aktuatoren, die wiederum die elektronisch gesteuerten Stellmotoren der Licht-Projektoren blitzschnell ausrichten. Dieser Forschungsansatz führte die Ingenieure und Wissenschaftler schon ganz nahe an die Augenblick-Steuerung von Autoscheinwerfern heran. Allerdings nahm in diesem Stadium zum einen die Berechnung der Daten noch zu viel Zeit in Anspruch und zum anderen war die Aufnahmefrequenz der Webcam zu niedrig für die Anforderungen im Straßenverkehr.

 

 

 

 

 

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News: Skoda startet Produktion des neuen Superb

Im tschechischen Werk Kvasiny ist heute der erste Skoda Superb der dritten Generation vom Band gerollt. Es handelte sich um ein Fahrzeug in „Business Grey“. Markteinführung des neuen Modells in Deutschland ist im Juni.

Für die Fertigung des Superb investierte Skoda in Kvasiny in neue Produktionstechnologien, Montage und Logistikflächen. Allein in den neuen Karosseriebau flossen insgesamt 1,7 Milliarden Tschechische Kronen (rund 62,3 Millionen Euro). In den kommenden Jahren plant der tschechische Autohersteller den weiteren Ausbau des Werks.

Kvasiny ist einer von drei Fertigungsstandorten in Tschechien und zählt rund 4500 Beschäftigte. Damit ist das Werk einer der größten industriellen Arbeitgeber der Region Hradec Králové. Neben dem Superb laufen dort auch Roomster und Yeti vom Band. 2014 wurden in Kvasiny 166 200 Autos gebaut.

Der Superb steht seit dem Jahr 2001 an der Spitze der Skoda-Modellpalette. Bis heute lieferte der Autohersteller mehr als 700 000 Fahtzeuge der ersten und zweiten Generation aus.

Der neue Škoda Superb

 

 

 

 

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News: Peugeot 108 kann jetzt mehr

Der Peugeot 108 kann künftig mehr. Auf Wunsch erhält der Kunde ein neues Sicherheitspaket. Die Active City Brake warnt dabei den Fahrer vor einem drohenden Zusammenstoß und leitet gegebenenfalls eine automatische Bremsung bis zum Stillstand ein. Dazu kommt der Spurhalteassistent. Beide Systeme werden im Peugeot 108 Allure für zusammen 500 Euro angeboten.

Neben zwei neuen Innendekoren erweitern sich die Möglichkeiten, den 108 in Bicolor-Optik zu bestellen, um fünf neue Farbkombinationen. Sämtliche Motoren werden mit dem Modelljahreswechsel auf Euro 6 umgestellt. Die Modellpalette wird gestrafft. Das mittlere Niveau Active wird dank des nur noch optionalen Audiosystems 650 Euro günstiger. Auch ausstattungsbereinigt verbleibt ein Preisvorteil.

 

 

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News: Mitsubishi Outlander in der „Klassik Kollektion“

Die „Klassik Kollektion“ ist jetzt komplett. Nach den Baureihen Space Star und ASX erweitert Mitsubishi das Modellangebot der Sondereditionen um den Outlander. Die Mehrausstattung bietet einen Preisvorteil von bis zu 4500 Euro und ergibt zusammen mit der Aktionsprämie teilnehmender Händler bis Ende April eine Gesamtersparnis von 6000 Euro (Klassik Kollektion) bzw. 7500 Euro (Klassik Kollektion+).

Der Outlander Klassik Kollektion ist mit einem 150 PS starken Vier-Zylinder-Benziner motorisiert, der die Vorderräder antreibt. Die Kraftübertragung erfolgt durch ein manuelles Fünf-Gang-Getriebe. Das Editionsmodell rollt auf Leichtmetallfelgen im 18-Zoll-Format, die Außenspiegel lassen sich elektrisch anklappen und beheizen, ihre Gehäuse sind ebenso wie die Türgriffe in Wagenfarbe lackiert. Ebenfalls zum Ausstattungsumfang gehören verchromte Zierleisten an der Fensterunterkante und der D-Säule sowie Nebelscheinwerfer.

Innen sind die Radio-CD/MP3-Kombination mit ihrem 6,1 Zoll großen Touchscreen und einer Bluetooth Audioschnittstelle Standard. Dazu gibt es die High-Contrast-Instrumentierung mit LCD-Farbdisplay, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und Sitzheizungen vorne. Das Lenkrad und der Schalthebelknauf sind mit Leder verkleidet, die Türöffner verchromt. Eine Gepäckraumabdeckung, die Kofferraumbox, Regensensor und eine Rückfahrkamera komplettieren die Mehrausstattung des Outlander Klassik Kollektion. Er kostet mit 19 990 Euro so viel wie das bisherige Basismodell.

Für 10 000 Euro mehr offeriert Mitsubishi den Outlander Klassik Kollektion+ mit 150 PS starken 2,2-Liter-Dieselmotor, Automatikgetriebe und Allradantrieb. Die Ausstattung umfasst eine Dachreling, zweifarbige 18-Zoll-Leichtmetallräder, Unterfahrschutz vorne und hinten in Silber sowie schwarze Radhausverbreiterungen. Privacy Glass sowie LED-Rückleuchten, schwarze Lederbezüge im Innenraum und ein elektrisch verstellbarer Fahrersitz gehören ebenso dazu wie das Mitsubishi-Multi-Communication-System (MMCS) mit Navigationsfunktion und Rückfahrkamera sowie das schlüssellose Smart-Key-System.
Die Klassik-Kollektion-Modelle sind ab sofort bestellbar und kommen Ende März zu den Händlern.

 

 

 

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News: Ölpreis sinkt – aber Sprit wird teurer

Der Anstieg der Kraftstoffpreise in Deutschland hat sich trotz niedrigerer Rohölpreise fortgesetzt. Wie die aktuelle ADAC-Auswertung zeigt, kostet ein Liter Super E10 derzeit im Schnitt 1,378 Euro und damit 1,6 Cent mehr als vor Wochenfrist. Ein Liter Diesel kostet 1,222 Euro, das sind 0,2 Cent mehr. Beide Kraftstoffsorten sind somit die siebte Woche in Folge teurer als in der jeweiligen Vorwoche. Obwohl der positive Effekt niedrigerer Rohölnotierungen durch den anhaltenden Wertverlust des Euro gemindert wird, fällt der erneute Anstieg der Spritpreise zu hoch aus.

 

 

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Ratgeber: Reifenwechsel

Wenn das Wetter wärmer wird, steht auch bald wieder der Reifenwechsel an. Bevor die Sommerreifen aufgezogen werden, sollte man sie auf Beschädigungen und Profiltiefe überprüfen. Fremdkörper im Profil müssen entfernt werden, und Beulen in der Reifenflanke erfordern ein sofortiges Aussortieren, weil dadurch massive Schäden an der Karkasse zu befürchten sind. Dabei muss meist nicht der gesamte Reifensatz ersetzt werden, sondern nur der schadhafte Pneu, abhängig vom Unterschied in der Profiltiefe. Oft reicht auch, die jeweilige Achse mit neuen Reifen zu ersetzen. Gesetzlich vorgeschrieben ist ein Reifenprofil von mindestens 1,6 Millimetern Tiefe, der ADAC empfiehlt mindestens drei Millimeter (gemessen an der Stelle mit der geringsten Tiefe).

Wer die Reifen nicht selbst wechseln will, kann sich an Reifenhändler, Werkstätten oder Autohäuser wenden. Die Preise fürs Wechseln differieren dabei sehr stark, generell verlangen der Reifenhandel und Reifendienstketten etwas weniger als freie Werkstätten. Am teuersten sind gemeinhin Autohäuser, wobei die Preisspanne in diesem Dienstleistungssektor sehr groß ist.

Wer seine Reifen selbst wechselt, sollte die Vorderreifen der Vorsaison nun auf die Hinterachse aufziehen und umgekehrt.

Bei Lagerung der Reifen zu Hause, sollte der Luftdruck erhöht werden (ca. 0,5 bar mehr als vom Hersteller empfohlen) und die Pneus übereinander gelegt werden. Alternativ bieten sich Felgenbäume oder Wandhalterungen an. Reifen ohne Felgen sollten senkrecht auf trockenem und sauberem Boden stehen und alle paar Monate um ein Viertel gedreht werden. Nicht vergessen: Vor dem Lagern die Reifen auf der Lauffläche markieren (z. B. HR für hinten rechts).

Gegen eine Gebühr bieten Reifendienste und Autowerkstätten die Einlagerung an. Auch hier differieren die Preise stark, ein Vergleich vorab kann bares Geld sparen. Da es immer wieder zu Problemen beim Wiederfinden der Reifen kommt oder Beschädigungen reklamiert werden, hat der ADAC ein Formular entwickelt, das den Zustand der Pneus dokumentiert und mit Einzelheiten zu Hersteller, Modellbezeichnung, Größe etc. ein „Verschwinden“ verhindern hilft.

Das „Reifeneinlagerungsprotokoll“ lässt sich mit folgendem Link herunterladen: www.adac.de/reifeneinlagerungsprotokoll

 

 

(ampnet/nic)

Urteil: Auch private Autoverkäufer haften

„Gekauft unter Ausschluss jeder Gewährleistung wie besichtigt und probegefahren“ heißt es in vielen privaten Kaufverträgen. Diese Klausel schützt nach einem aktuellen Urteil nicht davor, trotzdem für bekannte Mängel gerade zu stehen. Auch ein privater Verkäufer eines Gebrauchtwagens darf seine Verantwortung für Mängel am Pkw im Kaufvertrag nicht vollständig ausschließen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Demnach ist es nicht erlaubt, in Vertragsklauseln die Haftung für grobes Verschulden und Körper-und Gesundheitsschäden einfach auszuschließen (Aktenzeichen: VIII ZR 26/14). Grobes Verschulden kann etwa das Verschweigen von verdeckten Mängeln sein.

Im verhandelten Fall hatte der Beklagte nach Angaben des Automobilclubs von Deutschland (AvD) einen getunten Geländewagen im Jahre 2007 für 33 000 Euro verkauft. Schon am Tag nach dem Kauf stellte der Käufer ein klackerndes Geräusch des Motors fest und wollte den Kaufvertrag deshalb rückgängig machen. Aber der Verkäufer lehnte ab, denn er habe das Auto schriftlich „unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung“ verkauft. Ein Sachverständiger stellte jedoch fest, dass das Klappern von verschlissenen Kolbenbolzen herrührte und der Schaden nur durch einen Austauschmotor behoben werden könne. Dennoch wiesen die Vorinstanzen die Klage wegen des Haftungsausschlusses ab.

Doch die Bundesrichter halten die Ausschluss-Klausel wegen „unangemessener Benachteiligung“ des Käufers für unwirksam, denn es sei unzulässig auch die Haftung für grobes Verschulden auszuschließen. Das Gericht hielt damit ausdrücklich an seiner bisherigen Rechtsprechung fest und wies den Fall zur neuen Überprüfung an das Oberlandesgericht Jena zurück.

In diesem Zusammenhang warnt der AvD vor dem Kauf von Autos, bei denen ein Händler lediglich als Mittelsmann des privaten Anbieters auftrete, weil auf diese Weise immer wieder versucht wird, die gesetzliche Gewährleistung eines Händlers für den von ihm angebotenen Wagen zu umgehen. Der Halterwechsel sollte immer zwischen Eigentümer oder Händler und Käufer direkt abgewickelt werden.

 

 

 

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Pressepräsentation Lexus NX 200t: Attraktives Angebot

600 Neuzulassungen des NX 300h hat sich Lexus für dieses Jahr in Deutschland zum Ziel gesetzt. 400 Bestellungen sollen für das kompakte Hybrid-SUV bereits vorliegen. Für Lexus besonders erfreulich: Die Kundschaft des NX ist jünger, und es handelt sich zu 80 Prozent um Neukunden. Wer es beim Antrieb gern etwas klassischer mag, dem offerieren die Japaner nun auch einen175 kW / 238 PS starken Turbobenziner. Während der 300h auf den IS 300h als Spender zurückgreifen konnte, ist das Aggregat des NX 200t eine komplette Neuentwicklung.

Auch wenn man anderes vermuten würde, der Benziner ist nicht das neue Basismodell der Baureihe. Im Gegenteil: Er ist wegen des neu entwickelten Antriebaggregates und der 41 Mehr-PS ausstattungsbereinigt sogar rund 1650 Euro teurer. Dennoch dürfen auch 42 000 Euro für die Basisversion mit reinem Frontantrieb als attraktives Angebot gelten. Dafür bekommt der Käufer ein gut ausgestattetes SUV mit auffälligem Design und hoher Fahrdynamik.

Innen empfängt der NX Fahrer und Mitfahrer (ausstattungsabhängig) mit gefälligem Lederambiente, akzentuiert abgesetztem Metall-, Karbon- oder Holzdekor und einem Touchpad für die einfache und schnelle Bedienung des Displays in der Mittelkonsole. Die Rundinstrumente sind schnörkellos und klassisch gehalten. Zwischen ihnen liegt das 4,2 Zoll große Multiinformations-Display. Optional kann für den NX ein noch größeres Head-up-Display bestellt werden, das auch Navigationsanweisungen wiedergibt. Die mächtige Mittelkonsole wirkt selbstbewusst, die Vordersitze sind extrem bequem. Auch hinten lässt sich komfortabel mitreisen, allerdings finden die Füße unter den Vordersitzen nur eingeschränkt Platz. Mit 580 Litern inklusive einer riesigen Wanne unter dem Boden herrscht im Gepäckabteil keine Enge.

Der neue Motor begeistert vor allem durch seine spontane Gasannahme. Das maximale Drehmoment von 350 Newtonmetern hält der 2,0-Liter-Motor von 1650 bis 4000 Umdrehungen in der Minute. Er harmoniert hervorragend mit der ebenfalls neuen Sechs-Stufen-Automatik, die erfreulich rasch die Gasbefehle in der jeweils passenden Übersetzungsstufe umsetzt. Dazu gesellt sich ein sportiver Sound. Die Lenkkräfte und das Ansprechverhalten des Vierzylinders lassen sich über die drei Fahrstufen „Eco“, „Normal“ und „Sport“ dem persönlichen Geschmack anpassen.

Lexus bietet den 200t sowohl als Fronttriebler als auch mit voll variablem und sperrbarem Allradantrieb an. Das Angebot an Sonderausstattungen reicht vom elektrisch betätigten Glas-Schiebe-Hebedach über die 360-Grad-Kamera und die Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-und-Go-Funktion bis hin zum Hotspot im Auto. Als Topvarianten können sich die Kunden zwischen den Varianten F Sport und Luxury Line entscheiden. Äußerlich unterscheiden sich beide vor allem durch den im ersten Fall Kühlergrill mit Wabenstruktur und schwarze Außenspiegelkappen sowie eine etwas andere Frontspoilerlippe.

Während die Luxury Line beispielsweise über Annehmlichkeiten wie ungemein bequeme Komfortsitze und elektrisch neigungsverstell- und umklappbare Rücksitzlehnen sowie ein High-End-Soundsystem und eine Heckkamera verfügt, bringt der F Sport unter anderem noch körperbetontere Sitze, einen schwarzen Dachhimmel und Schaltpaddles am Lenkrad mit. Ihm bleiben außerdem der zusätzliche Fahrmodus Sport+ und das adaptive Dämpfungssystem vorbehalten, dessen Spannbreite von neun auf 30 Stufen erweitert wurde. Im Zusammenspiel mit den serienmäßigen Querdämpfern wird die Wankneigung des SUV spürbar im Zaum gehalten. So lässt sich der F Sport noch deutlich flotter über enge Landstraßen bewegen als die ohnehin schon nicht undynamische Luxury Line. Das straffere Sportfahrwerk nimmt außerdem kurze Stöße nicht ganz so krumm wie die Standardfederung, die mehr auf Komfort geeicht ist.

Deutschen Kunden dürfte in allen Fällen die bei 200 km/h abgeregelte Höchstgeschwindigkeit des NX 200t ein leichter Dorn im Auge sein, aber eben nur den Deutschen. Lexus verweist auf die kompakte Bauweise des Motors, dessen thermische Belastung zugunsten der Dauerhaltbarkeit nicht unnötig belastet werden soll. Auch auf eine Stopp-Start-Automatik verzichtet Lexus im Gegensatz zu Japan und China auf den europäischen Märkten und in den USA. Technische Gründe gibt es dafür also nicht. Zehn Gramm CO2 ließen sich damit vielleicht pro Kilometer einsparen – wohlgemerkt unter Laborbedingungen. Lexus-Deutschlandchef Ferry Franz führt Komfortgründe ins Feld. Und angesichts des sanft laufenden Zweiliters muss man ihm beipflichten. Nein, der sollte sich wirklich nicht an jeder zweiten Ampel schütteln müssen. Wer an der Tankstelle sparen und die Umwelt entlasten will, für den gibt es ja den – zumal auch noch günstigeren – Hybrid.

 

 

(ampnet/jri)

News: Skoda Superb ab sofort bestellbar

Der neue Skoda Superb ist ab sofort bestellbar. Das Topmodell der Marke geht in den Ausstattungslinien Ambition, Style, L & K und mit drei Motoren an den Start: Neben dem 1,4 TSI ACT, der 110 kW / 150 PS leistet, sowie dem 2,0 TDI mit 110 kW / 150 PS steht auch der 140 kW / 190 PS starke 2,0 TDI mit Frontantrieb und Sechs-Gang-Direktschaltgetriebe (Doppelkupplung) zur Wahl. Die Preise für diese Modelle beginnen bei 28 290 Euro. Mit dem Modelljahreswechsel im April 2016 folgen der Superb Active zum Basispreis von 24 590 Euro und weitere Motorvarianten. Die Händlerpremiere des Superb findet Mitte Juni statt.

 

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Kurztest Nissan Juke: Blickfang

Der Nissan Juke zieht seit seinem ersten Auftritt auf dem deutschen Markt die Blicke auf sich. Sein Design ist auffällig, anders und polarisierend. Daran hat sich mit dem Facelift nichts geändert. Nissan ist seiner Linie bei diesem Auto treu geblieben und hat mit den neuen Modifikationen des Designs eher noch „einen draufgelegt“.

An der Front fallen die neuen Scheinwerfer mit Xenon-Licht und LED-Tagfahrleuchten, der neue Kühlergrill und die robustere Gestaltung unterhalb des Stoßfängers unweigerlich ins Auge. Auch das Heck hat mit dem markanteren Stoßfängern und neuen bumerangförmigen Rückleuchten mit LED-Lichtleittechnik neue Akzente mitbekommen.

Motor: Unser Testwagen erhielt seinen Vortrieb von dem neuen 1,2-Liter-Turbobenziner. Das Triebwerk produziert 85 kW / 115 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von 190 Newtonmetern. Der Motor zeigte sich als laufruhig und als eine angenehme Reisemaschine, allerdings würde zum extrovertierten Äußeren unseres Juke ein etwas mehr Leistung und auch ein größeres Drehmoment gut passen.

Verbrauch: Als Normverbrauch (NEFZ) nennt Nissan für den Juke 5,6 Liter Super auf 100 Kilometer. In der Praxis lag der Verbrauch zwar eher bei sieben Liter, was jedoch niemanden wundert. Wer aus diesem Motor Fahrleistungen zaubern will, die zur Optik passen, fährt eben nicht so, wie es der NEFZ vorscheibt.

Fahrverhalten: Der Juke verfügt, trotz seiner Höhe, über eine gute Straßenlage mit geringer Wankneigung und damit ein angenehmes bis sportliches Fahrverhalten. Auch etwas größere Unebenheiten auf seinen Wegen bewältigt der Juke ohne größere Probleme – straff, aber nicht unkomfortabel. Sonst erwarten einen bei Nissan-Modellen mit dem Beinamen Nismo schon einmal härtere Zeiten.

Innenraum: Im Innenraum trifft man zuerst auf Design. Die Farben der Karosserie – bei uns ein auffälliges Gelb mit Namen „Sunlight Yellow“ werden im inneren wieder aufgenommen. Die Luftausströmer, die Armaturen und auch die Handbremse sind von der Farbe umrahmt. Dies ist wohl dem Interieur-Paket-Premium geschuldet, welches unter anderem die Ledersportsitze, die Türinnenverkleidung in Leder mit farbigem Muster und die Xenon-Hauptscheinwerfer beinhaltet.

Assistenzsystem und Infotainment: Unser Juke in der Ausstattungsvariante Tekna lässt kaum Wünsche offen. Für die Sicherheit sorgen unter anderem ein Totwinkel- und Spurhalte-Assistent und eine Fahrlichtautomatik. Das Nissan Connect Navigationssystem ermöglichte auch das stressfreie Reisen in der Fremde und ermöglicht zudem problemlos das Koppeln des Mobiltelefons.

Fazit: Der Nissan Juke ist noch immer ein Auto, das auffällt und an dem sich die Geister scheiden. Wem es gefällt, der fühlt sich mit dem extravaganten Auftritt wohl.

 

 

 

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Pressepräsentation Mercedes-Benz CLA 250 Shooting Brake: Schöner Rücken

Jetzt wissen wir, warum die A-Klasse A-Klasse heißt – weil sich um den Buchstaben A mittlerweile eine ganze Klasse von Modellen gruppiert. Jetzt kommt der Shooting Brake als gestreckte Erscheinung des viertürigen Coupés CLA dazu. Um die Klasse zu komplettieren, fehlen nun noch ein Cabrio und ein Kombi. Ob der Kombi kommt, ist sehr fraglich. Der passt so gar nicht in diese Klasse von jungen Spaßautos, bei denen Nützliches Gefahr läuft, alt auszusehen.

Funktion ist eben doch nicht alles beim Autodesign. Manchmal darf es auch nur gut aussehen. Diesem Prinzip folgen die CLS und erst recht die verlängerten Shooting- Brake-Versionen mit dem schönen Rücken. Darunter steckt zwar auch ein großer Laderaum mit immerhin maximal 1354 Litern Inhalt. Ihn deswegen einen Kombi zu nennen, würde vermutlich auch seine Designer als ehrenrührig empfinden. Der Nutzen wird zum willkommenen Nebeneffekt, ebenso wie die vier Zentimeter größere Kopffreiheit im Fond, die der Shooting Brake – glücklicherweise – dem viertürigen CLS-Coupé voraushat.

Wie bei der Silhouette gilt auch bei den Seitenfenster: Wer schön sein will, muss leiden können. Die hohe Schulterlinie und das abfallende Dach lassen wenig Fläche für Fenster. So entsteht eine schnelle, elegante Fenstergraphik, die allerdings die Sicht nach hinten deutlich einschränkt, was den Absatz bei Rückfahrkameras (374,85 Euro) und Aktiven Park-Assistenten (803,25 Euro) fördern dürfte.

Auch der Shooting Brake ist aber eine A-Klasse – ein handliches, eher straff abgestimmtes Fahrzeug der Kompaktklasse, auch wenn er es mit seinem Heckausleger auf klassenuntypische 4,63 Meter Gesamtlänge bringt. Wer vorn sitzt, hat dasselbe gelungene Armaturenarrangement vor Augen wie in dem Ur-Modell: Zwei Tubeninstrumente mit Display dazwischen, ein großer aufgesetzter Bildschirm in der Mitte, vier große runde Ausströmer und die Lüftungsregelung unterhalb des Bildschirms. Das wirkt sportlich-dynamisch. Nur bei den tief in den Tuben liegenden Zeigerinstrumenten verschwinden tagsüber die grauen Zahlen im Schatten. Hinterleuchtung wäre besser.

Beim Schooting Brake beginnt die Motorenauswahl ganz sanft mit dem CLA 180 von 90 kW / 122 PS mit Sechs-Gang-Handschaltung zum Einsteigerpreis von 29 809,50 Euro. Die Benziner-Palette endet beim CLA 250 Sport 4Matic mit 155 kW / 211 PS und dem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT für 45 577 Euro. Wem das nicht reicht, der kann zum CLA 45 AMG 4Matic mit 265 kW / 360 PS für 57 269 Euro greifen und hätte damit den zurzeit stärksten Serien-Vierzylinder unter der Haube. Bei den Diesel reicht das Spektrum vom CLA 200 GDI mit 100 kW / 136 PS für 34 540 Euro bis zum 220 CDI 4Matic mit 130 kW / 177 PS für 41 275 Euro. Individualisieren lassen sich die Varianten über das Urban-Paket, die Sport-Modelle oder die AMG-Line.

Wir fuhren jetzt den 220 CDI 4Matic mit der Automatic, Wir empfanden ihn mit seinen 177 PS und dem Spurtvermögen von 8,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h als agil, fühlten uns durch den Motor aber immer wieder an sein Brennverfahren erinnert und trösteten uns deswegen mit dem Normverbrauch von rund fünf Litern. Zum Charakter des Shooting Brake passt ein Benzinmotor besser, fanden wir nach unseren Erfahrungen an Bord des CLA 250 Sport 4Matic. Da packt die Kraft so elegant zu, wie es zur schönen Erscheinung passt. Dieses Paket mit 211 PS, Automatik und Sportfahrwerk verschafft dem Shooting Brake genau den Charakter, den sein Äußeres verspricht. Da auch das Innere in Sachen Ambiente, Konnektivität, Komfort- und Sicherheitssystemen gehobenen Ansprüchen genügt, braucht es keine prophetische Gabe, um dem Shooting Brake Erfolg vorherzusagen – vielleicht nicht so sehr in Europa, in jedem Fall aber in China und in den USA, wo der CLA alle Erwartungen übertroffen hat.

 

 

(ampnet/Sm)

News: Jaguar schnürt für den XE ein Drei-Jahres-Paket

Jaguar wird den XE mit drei Jahren Garantie inklusive Mobiltätsgarantie sowie einschließlich drei Jahren Inspektion ohne Kilometerbegrenzung anbieten. Das neue Modell kommt im Juni zu Preisen ab 36 450 Euro in den Handel und soll sich auch durch günstige Verbrauchswerte auszeichnen. Die zu 75 Prozent aus Aluminium gefertigte Limousine hat mit dem 120 kW / 163 PS starken Diesel einen Normverbrauch von durchschnittlich 3,8 Litern Diesel auf 100 Kilometer. Das entspricht CO2-Eimissionen von 99 Gramm je Kilometer. Hollywood-Schauspieler Idris Elba bewies bereits, dass der Laborwert der alltäglichen Fahrpraxis relativ nahe kommt. Er legte die 1200 Kilometer lange Strecke von London nach Berlin im Jaguar XE trotz teilweise frostiger Temperaturen mit einem Verbrauch von 4,3 Litern je 100 km zurück.

Auch bei den zu erwartenden Restwerten wird der neue Jaguar nach Meinung von Experten gut abschneiden. Das französische Fachmagazin „L’Argus“ hat das Modell bereits als klassenbestes eingestuft; englische Marktforscher wie Kee Resources und CDL kommen zu ähnlichen Prognosen.

 

 

(ampnet/jri)

Glosse Genf 2015: Textbausteine für TV-Berichterstatter von Auto-Messen

Peter Schwerdtmann ist ein Ur-Gestein des dt. Motor-Journalismus. Tagtäglich versorgt sein Team von auto-medienportal.net die dt. Presselandschaft mit Nachrichten aus dem Automobil-Sektor. Mit seiner Glosse zum „Bewegtbild-Jargon“ hat er mich jetzt mindestens zum schmunzeln gebracht 😉

  • Heute öffnete die …. wieder ihre Tore für die Besucher. Bis…zeigt sich in…wieder dasselbe Bild. Prachtkarossen und PS-Protze jagen sich gegenseitig den Rang ab, präsentiert von hübschen Hostessen, die zum Auto nichts sagen können, sich auf ihnen aber in attraktiven Posen den Kameras darbieten. Sex und PS gehören offenbar in unappetitlicher Weise zusammen. Das entlarvt Aussteller ebenso wie Besucher.
  • Auch in diesem Jahr kommt die Zukunft der Mobilität wieder einmal nicht voran.
  • Das Elektroauto muss man mit der Lupe suchen; es hat an Präsenz verloren.
  • Die Aussteller haben das Elektroauto aus dem Blickfeld verbannt. Die ganze Aufmerksamkeit gehört den strahlenden, klimaschädlichen Prachtkarossen, die sich der Normalbürger sowieso nicht leisten kann.
  • Die deutsche Industrie hat schon wieder einen Trend verschlafen.
  • Innovationen zum Auto entstehen nicht mehr in Deutschland.
  • Wer einen Blick in die Zukunft wagen will, der muss sich schon bei den Asiaten umschauen.
  • Das ist eine gefährliche Entwicklung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.
  • Die deutschen Hersteller schaffen esnicht einmal, Elektroautos zu Preisen anzubieten, die mit denen von Benzinern oder Dieseln wettbewerbsfähig wären.
  • So wird es jedenfalls nichts mit dem von der Bundeskanzlerin gesetzten Ziel, bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu sehen.
  • Statt dessen versucht auch diese Messe, uns mit Tagträumen in sexistischem Umfeld von den wahren Problemen abzulenken.

 

Ich habe noch lange nicht alle Videos vom #siag durch, aber ich glaube Peter liegt mit seinen „Text-Bausteinen“ gar nicht so verkehrt …

 

Danke Peter 😉

 

(ampnet/Sm)

News: Genf 2015: Bringt Bentley eine fünfte Baureihe?

Bringt Bentley eine fünfte Baureihe? Die Antwort auf diese Frage hängt wesentlich von den Reaktionen auf die Studie EXP 10 Speed 6 ab, die jetzt auf dem Genfer Autosalon (- 15.3.2015) enthüllt wurde, Den Brückenschlag von Tradition zur Moderne charakterisiert die Namensgebung, die Firmengründer Walter Owen Bentley mit seinem EXP 1 im Jahr 1919 begründete. Der Namenszusatz Speed 6 hat seinen Ursprung im Jahr 1926, als die britische Luxusmarke ihre Fahrzeuge mit einem Reihen-Sechszylinder auszustatten begann. Möglicherweise kann sie als Hinweis darauf gelten, dass ein Serienmodell des EXP 10 ebenfalls einen Sechszylinder als Kraftquelle bekäme.

Mit dem Zweisitzer würde Bentley in ein Segment vorstoßen, in dem sich außer dem Mercedes-AMG GT auch Hersteller wie Aston Martin, Maserati und Jaguar tummeln. Zentrales Entwicklungsziel dürfte die Minimierung des Gewichts sein. Bentley steht derzeit für Limousinen und Grand Turismo, die mindestens 2,2 Tonnen auf die Waage bringen. Ein Sechszylinder – in der Studie unterstützt von Elektromotoren – ist schon deshalb als Option anzusehen. „An Luxus und Komfort wird dennoch nicht gespart, die Kilos müssen an anderer Stelle aus dem Auto geholt werden“, sagt Wolfgang Dürheimer, Chef von Bentley Motors.

„Modernes Automobildesign, meisterhafte Handwerkskunst, edelste Materialien, fortschrittliche Technologie und höchste Leistungsfähigkeit“, so heißt es bei Bentley, sollen Kennzeichen des EXP 10 sein. Sowohl das Exterieur wie auch das Interieur sind mit Kupferelementen ausgestattet, welche die Leistungsfähigkeit des zukunftsorientierten Hybridantriebs unterstreichen sollen. Das Leistungsvermögen soll eine Höchstgeschwindigkeit ermöglichen, „die einen neuen Bestwert in der Fahrzeugklasse markiert und damit die Wettbewerber herausfordert.“ Die mutmaßliche Preispositionierung ist damit ebenfalls vorgegeben. 150 000 Euro plus ein marken-konformer Aufschlag dürften realistisch sein.
Das Exterieur des EXP 10 Speed 6 ist bestimmt von muskulösen Linien und dynamischen Flächen, deren Gestaltung von aerodynamisch optimierten Flugzeugrümpfen und Tragflächen inspiriert wurde. Die Klammer zur Bentley-Tradition bilden der weiter entwickelte Matrix-Grill mit dem markentypischen Rautenmuster, die vier runden Frontscheinwerfer sowie die Lackfarbe, für die eine metallisch glänzende Variante des British Racing Green zum Einsatz kommt.

Leitmotiv für die Innenraumgestaltung ist eine durchgehende Designlinie, die das Interieur wie mit einem Bogen umschließt. Sie verläuft von der Mittelkonsole über die beiden symmetrischen Flügelschwingen, die im Armaturenbrett zitiert werden, und die Türen, bis sie schließlich wieder die Armlehnen zwischen den Vordersitzen erreicht. Die Mittelkonsole bietet eine geschwungene und in einem Aluminiumrahmen eingefassten Touchscreen. Die flachen Instrumente hinter dem Lenkrad fahren beim Start des Motors automatisch in die aufrechte Position. Ein Digitaldisplay wird ergänzt einen klassischen, analogen Drehzahlmesser, was als Reminiszenz an die Motorsport-Historie der Marke anzusehen ist.

 

 

 

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News: Genf 2015: Neues Mini-Allrad-Konzept von Suzuki

Mit dem kleinen LJ legte Suzuki 1970 in Europa den Grundstein für seine Allradmodelle. Auf dem Automobilsalon in Genf (- 15.3.2015) stellt die Marke das Konzept eines modernen Mini-Allradlers vor. Als Antrieb für den 3,69 Meter langen und viertürigen iM-4 dient ein 1,2-Liter-Motor, der seine Kraft auf 18-Zoll-Räder überträgt.

 

 

 

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News: Genf 2015: Lexus kann auch klein

Lexus beweist auf dem Genfer Autosalon (- 15.3.2015), dass unterhalb des kompakten CT 200h auch noch Platz für ein weiteres Modell wäre. Das Konzeptfahrzeug LF-SA ist ein 3,45 Meter kurzer 2+2-Sitzer, der trotz der kleinen Abmessungen den marken-typischen großen Diabolo-Kühlergrill tragen darf. Da Stadtfahrzeuge überwiegend mit nur einer Person besetzt sind, wurde bei der Gestaltung des Innenraums der Schwerpunkt auf den Platz des Fahrers gelegt. Sein Sitz ist fixiert, und die Pedale und das Lenkrad sind verstellbar. Das spart Platz. Der Beifahrersitz ist verstellbar, um den Zugang zu den hinteren Sitzen zu ermöglichen. Das Infotainment-System des LF-SA umfasst ein Kristalldisplay in der Instrumenteneinheit sowie ein Weitwinkel Head-up-Display.

 

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News: Genf 2015: Cadillacs 650-PS-Limousine kommt Anfang 2016

Nach der Weltpremiere Anfang des Jahres in Detroit feiert Cadillac auf dem Autosalon in Genf (- 15.3.2015) die Europapremiere des CTS-V. Die potente High-Performance-Limousine wird von einem 6,2 Liter großen V8-Kompressormotor befeuert, der 478 kW / 650 PS und 850 Newtonmeter mobilisiert. Das ermöglicht eine Beschleunigung in unter vier Sekunden auf Tempo 100 und eine Topspeed von 320 km/h. Damit reiht sich der Cadillac in die Reihe der schnellsten Serienlimousinen der Welt ein. Anfang 2016 soll der CTS-V nach Europa kommen und preislich die etablierte Konkurrenz unterbieten.

 

 

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News: Genf 2015: Neues Mitglied in der Porsche-GT-Familie

Als neues Mitglied in der GT-Familie präsentiert Porsche auf dem Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015) erstmals einen Cayman GT4. Mit einer Rundenzeit von 7 Minuten und 40 Sekunden auf der Nürburgring-Nordschleife platziert sich das Modell bereits als neue Referenz an der Spitze seines Marktsegments. Der 283 kW / 385 PS starke Motor ist aus dem 911 Carrera S angeleitet und beschleunigt den sportlichsten Cayman in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 295 km/h.

Das drei Zentimeter tiefer gelegte Fahrwerk sowie die groß dimensionierte Bremsanlage bestehen nahezu komplett aus Komponenten des 911 GT3. Drei markante Eintrittsöffnungen im Bug und der große, feststehende Heckflügel sind Teil eines Aerodynamikpakets, das konsequent auf Abtrieb ausgelegt ist. Auf Wunsch kann der Cayman GT4 noch umfassender auf den sportlichen Einsatz ausgerüstet werden. Als Optionen stehen unter anderem eine Keramikbremsanlage und Vollschalensitze aus Karbon zur Wahl.

Der Porsche Cayman GT4 kommt Ende des Monats zum Preis von 85 776 Euro in den Handel.

 

 

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News: Genf 2015: Mercedes-Maybach Pullman für die Staatsoberhäupter dieser Welt

Mercedes-Maybach, die neue Luxusmarke von Daimler, präsentiert auf den Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015) ihr zweites Modell: den S 600 Pullman. Der berühmte Zusatz weist schon darauf hin: Das 6,50 Meter lange Spitzenmodell ist eine Staatslimousine mit Vis-à-vis-Sitzanordnung, Trennscheibe zum Chauffeur und einem Radstand von 4,42 Metern. Der Preis startet bei rund einer halben Million Euro, die ersten Kunden erhalten ihren persönlichen Pullmann ab Anfang 2016.

Der V12-Biturbo-Motor des Mercedes-Maybach Pullman hat sechs Liter Hubraum und eine Leistung von 390 kW / 530 PS sowie ein maximales Drehmoment von 830 Newtonmetern ab 1900 U/min. Besitzer und VIP-Gäste reisen in Fahrtrichtung auf zwei serienmäßigen Executive Sitzen, weitere Passagiere können bei Bedarf auf den ausklappbaren Sitzen entgegen der Fahrtrichtung Platz nehmen. Den Passagieren im Fond steht die größte Beinfreiheit im Segment zur Verfügung sowie über sechs Zentimeter mehr Kopffreiheit als in einer Mercedes-Maybach S‑Klasse. Für Diskretion sorgt auch die Position der Sitze: Wesentliche Teile des Körpers werden von der hinteren Dachsäule verdeckt.

Serienmäßig verfügt der Mercedes-Maybach Pullman über einen vollständig mit Leder verkleideten Innenraum. Am Dachhimmel informieren Maybach-typisch drei Analoginstrumente die Fondpassagiere über Außentemperatur, Geschwindigkeit und Uhrzeit. Vor der Trennwand lässt sich ein serienmäßiger 18,5 Zoll (47 cm) großer Monitor im Format 16:9 ausfahren. Höchste Audioansprüche erfüllt das Soundsystem von Burmester.

Die Sonderschutz-Ausführung der wohl bekanntesten Pullman-Limousine, des Mercedes-Benz 600 Pullman, feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. 1965 entstand das erste Exemplar und ergänzte damit das Portfolio des 1963 vorgestellten Repräsentationsfahrzeugs 600. Die Tradition exklusiver Limousinen, die den Namen Pullman tragen, geht bei Mercedes-Benz aber noch weiter zurück. Bereits der Typ 300, im Volksmund „Adenauer-Mercedes“ genannt, wird 1960 als Sonderanfertigung in drei Exemplaren auf das Pullman-Maß gebracht. Und nach dem Typ 600 gab es in den folgenden Jahren Pullman-Versionen der S-Klasse Baureihen 109 und 126 (Sonderanfertigungen) sowie 140, 220 und 221 (serienmäßig).

 

 

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News: Genf 2015, der Ford Focus mit der besonderen Performance

Mit der neuen „Performance“-Abteilung will sich Ford stärker sportlich ausrichten. So bringt der auf dem Automobilsalon in Genf (- 15.3.2015) präsentierte, neue Focus RS nicht nur einen neuen Allradantrieb mit, sondern als Novum bei den Fahrprogrammen einen speziellen „Drift“-Modus für kontrollierbares Übersteuern sowie eine Launch Control, die einen Race-Start unter Vollgas erlaubt. Der 2,3 Liter große Vierzylinder des RS leistet über 235 kW / 320 PS.

Das neue Ford-Performance-Allradsystem des Focus RS basiert auf zwei elektronisch geregelten Hinterachs-Differenzialen. Sie steuern die Kraftbalance zwischen vorne und hinten, teilen das Drehmoment aber auch zwischen den beiden hinteren Rädern auf – und nehmen über dieses Torque Vectoring positiven Einfluss auf das Handling und das Kurvenverhalten. Bis zu 70 Prozent der Antriebsleistung fließen dabei an die Hinterachse, wo sie im Extremfall vollständig an ein einzelnes Rad weitergeleitet wird.

 

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News: Mercedes-Benz GLE Coupé kann bestellt werden

Mit dem Europadebüt auf dem Automobilsalon in Genf (- 15.3.2015) hat Mercedes-Benz die Auftragsbücher für das GLE Coupé geöffnet, welches Mitte Januar auf der Motorshow in Detroit seine Weltpremiere hatte. Die Abkürzung GL steht künftig für die SUV der Marke und das E für E-Klasse-Segment. Die Preise beginnen bei 66 700 Euro für den GLE 350 d 4Matic mit 190 kW / 258 PS und reichen bis hin zum fast exakt doppelt so teuren Mercedes-AMG GLE 63 S 4Matic mit einer Leistung von 430 kW/ 585 PS. An Sicherheits- und Konnektivitätssystemen steht nahezu alles zur Verfügung, was Mercedes-Benz zu bieten hat.

 

 

 

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News: Genf 2015 – Die Quadratur der Mercedes-Benz G-Klasse

Mit 45 Zentimetern bietet der G500 4×4² mehr als doppelt so viel Bodenfreiheit wie das Serienmodell. Den Offroad-King präsentiert Mercedes-Benz auf dem Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015). Möglich machen dies beim 2,25 Meter hohen Showcar die Portalachsen mit 22-Zoll-Bereifung, bei denen die Räder nicht auf Höhe der Achsmitte liegen, sondern liegen durch die Portalgetriebe wesentlich weiter unten. Sie steigern die Wattiefe um 40 Zentimeter auf einen Meter. Der Motorraum beherbergt einen völlig neuen V8-Biturbo-Motor mit vier Litern Hubraum und 310 kW / 422 PS. Ob es eine Kleinserie geben wird, hängt laut Mercedes-Benz von der Resonanz ab. Seriennah sei der G 500 4×4² jedenfalls bereits, versichert das Unternehmen.

 

 

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News: Genf 2015 – Porsches Spagat zwischen Rennstrecke und Alltag

Mit dem neuen 911 GT3 RS schafft Porsche auf dem Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015) erneut den Spagat zwischen Sportwagen und Rennfahrzeug. Umfangreiche Modifikationen an Antrieb, Aerodynamik und Leichtbau steigern die Performance gegenüber dem 911 GT3 nochmals deutlich: Mit einer Rundenzeit von sieben Minuten und 20 Sekunden übertrifft der neue straßentaugliche GT3 RS auf der Nordschleife des Nürburgrings sogar den Bestwert des Supersportwagens Carrera GT um rund neun Sekunden.

Angetrieben wird der 911 GT3 RS von einem 4,0-Liter-Sechszylinder mit 368 kW / 500 PS und 460 Newtonmetern Drehmoment. Geschaltet wird über ein speziell entwickeltes Porsche-Doppelkupplungsgetriebe ( PDK). Der hubraumgrößte und leistungsstärkste Saugmotor mit Direkteinspritzung in der 911-Familie beschleunigt den Hochleistungssportwagen in 3,3 Sekunden von null auf 100 km/h und in 10,9 Sekunden auf 200 km/h. Der Normverbrauch im NEFZ liegt bei 12,7 Litern je 100 Kilometer.

Die Karosserie stammt vom 911 Turbo. Das Dach besteht erstmalig aus Magnesium, Motor- und Kofferraumhaube aus Kohlefaser. Eine 30 Zentimeter breite Vertiefung zieht sich mittig über Fronthaube und Dach. Sie zitiert die Einprägung im Kofferraumdeckel der klassischen 911-Modelle mit luftgekühltem Motor und kennzeichnet heute die beiden größten Leichtbauteile im 911 GT3 RS. Ein weiteres Charakteristikum sind die vorderen Radhausentlüftungen, die wie bei reinrassigen Rennsportwagen bis in den oberen Bereich der Kotflügel reichen und den Abtrieb an der Vorderachse erhöhen.

Die Innenausstattung des 911 GT3 RS mit Elementen in Alcantara basiert auf dem aktuellen 911 GT3. Neu sind die Vollschalensitze, die auf den Karbonschalen des 918 Spyder basieren. Zur Serienausstattung zählt weiterhin das Clubsport-Paket mit geschraubtem Überrollkäfig hinter den Vordersitzen, der Vorrüstung für einen Batteriehauptschalter sowie den beigelegten Sechs-Punkt-Gurt für den Fahrer und Feuerlöscher mit Halterung.

Der Porsche 911 GT3 RS kommt im Mai auf den Markt und wird 181 690 Euro kosten.

 

 

 

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News: Genf 2015 – Neuer Sparmeister aus Frankreich

Peugeot präsentiert auf dem Genfer Autosalon (- 15.3.2015) den überarbeiteten 208. Feinarbeit an der Karroserie, bessere Innenausstattung und mehr Assistenzsysteme kennzeichnen die Modellpflege. Die größte Revolution steckt unter der Motorhaube. Der 1,6-Liter-Dieselmotor kommt in der sparsamsten Version auf einen Normverbrauch von 3,0 Litern je 100 Kilometer. Das sind 79 Gramm CO2 pro Kilometer und bedeuten Weltrekord für ein Serienmodell mit Selbstzünder-Triebwerk.

 

 

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News: Genf 2015, der Hyundai Tucson löst den ix35 ab

Zurück zum alten Namen: Hyundai zeigt auf dem Genfer Autosalon (- 15.3.2015) den Tucson. Mit der alten Namensgebung passen die Koreaner in Europa den Nachfolger des ix35 an die internationale Modellbezeichnung an. Das Kompakt-SUV orientiert sich optisch am mehrfach ausgezeichneten Design des Hyundai Santa Fe. Zu den Komfortmerkmalen zählen je nach Ausstattung unter anderem beheizbare Rück- und kühlbare Vordersitze. Bei den Assitenzsystemen gibt sich das neue Modell auf der Höhe der Zeit.

Der 4,48 Meter lange Hyundai Tucson steht auf einer komplett neuen Plattform und bietet bei aufgestellten Sitzen ein Gepäckvolumen von 513 Litern. Die Antriebspalette umfasst zwei 1,6-Liter-Benzinmotoren mit 99 kW / 135 PS und 130 kW / 176 PS. Das stärkere Turbo-Triebwerk kann mit einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe bestellt werden. Die drei Diesel decken eine Leistungsspektrum von 85 kW / 115 PS bis 135 kW / 184 PS.

Gebaut wird der Hyundai Tucson in Tschechien.

 

 

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News: Genf 2015 – V-Klasse für lautlosen Manager-Transport

Mit dem Concept V-ision e gibt Mercedes-Benz auf dem Automobil-Salon in Genf einen Ausblick auf das Entwicklungspotenzial der V-Klasse. Das Konzeptfahrzeug verbindet umweltfreundliche Performance mit der Leichtigkeit des modernen Luxus. Für kraftvollen Vortrieb sorgt Plug-in Hybrid-Technik mit einer Systemleistung von 245 kW / 333 PS bei einem Normverbrauch von unter 3,0 Litern Kraftstoff auf 100 km. Bis zu 50 km rein elektrisches Fahren machen tägliche Kurzstrecken zu einer emissionsfreien Angelegenheit. Mit dem e-V-Klasse gewährt Mercedes-Benz auf dem Automobil-Salon in Genf einen Ausblick auf das Entwicklungspotenzial der V-Klasse. Das Konzeptfahrzeug verbindet umweltfreundliche Performance mit der Leichtigkeit des modernen Luxus. Für kraftvollen Vortrieb sorgt Plug-in Hybrid-Technik mit einer Systemleistung von 245 kW / 333 PS bei einem Normverbrauch von unter 3,0 Litern Kraftstoff auf 100 km.

Das größte Panorama-Schiebedach im Midsize-Van-Segment sorgt für einen lichtdurchfluteten Großraum, der in Kombination mit der hellen, weißen Ausstattung und einem braunen Echtholzboden ein bislang nicht gekanntes Gefühl von Weite und Leichtigkeit vermittelt. Zahlreiche weitere neue Komfort-Features, wie Executive Sitze mit Wadenauflage, Massagefunktion und Fußstütze im Fond oder eine große Mittelkonsole mit Thermo-Cupholdern und Fünf-Liter-Kühlbox, eröffnen zusätzliche Möglichkeiten zur Individualisierung der V-Klasse.

„Das Concept V-ision e zeigt, welches Potenzial der Mercedes unter den Großraumlimousinen bietet, um in Zukunft noch individueller und exklusiver auf Kundenwünsche und Marktbedürfnisse eingehen zu können“, sagt Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans. „Mit der wegweisenden Mercedes-Benz Plug-in Hybrid-Technik können wir die Leistungskraft der derzeit stärksten V-Klasse um 105 kW steigern, bei gleichzeitiger Senkung des Verbrauchs auf das Niveau eines Kleinwagens. Das nenne ich zukunftsweisende Performance-Steigerung.“

Das Concept V-ision e nutzt die Antriebseinheit, die auch im neuen Mercedes-Benz C 350 e für Dynamik und Effizienz sorgt. Der 155 kW / 210 PS starke Vierzylinder-Ottomotor entwickelt ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern (Nm). Der Elektromotor leistet 90 kW / 122 PS und liefert ein Drehmoment von 340 Nm. Damit können eine Systemleistung von 245 kW / 333 PS und ein Systemdrehmoment von bis zu 600 Nm abgerufen werden. Das Concept V-ision e sprintet in 6,1 Sekunden von null auf 100 km/h. Somit ist das Hybridfahrzeug spurtstärker als die aktuelle Top-Motorisierung V 250 BlueTEC und für rasche Überholvorgänge bestens gerüstet. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 206 km/h.

Der NEFZ-Kraftstoffverbrauch von unter 3,0 Litern pro 100 km entspricht einer CO2-Emission von 71 g pro km. Bei einer Geschwindigkeit von maximal 80 km/h kann die Großraumlimousine bis zu 50 km rein elektrisch fahren. Tägliche Kurzstrecken beispielsweise zur Arbeit können so völlig emissionsfrei zurückgelegt werden. Als elektrischer Energiespeicher dient ein Hochvolt-Lithiumionen-Akku mit einer Gesamtkapazität von 13,5 kWh.

 

 

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