News: Genf 2015 – Volkswagen Touran komplett neu

Komplett neu zeigt sich auf dem Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015) der Volkswagen Touran. Es ist der erste Van der auf dem Modularen Querbaukastens (MQB) basiert und bietet noch mehr Platz als sein Vorgänger. Äußerlich präsentiert sich die neue Modellgeneration im Stil des Sportsvan deutlich dynamischer. Der Innenraum ist dank der neu entwickelten Fold-Flat-Sitzanlage multivariabel nutzbar. Das Kofferraumvolumen des auch als Siebensitzer nutzbaren Touran beträgt bis zu 1980 Liter. Dazu gibt es 47 Ablagen und optional auch eine Drei-Zonen-Klimaautomatik mit Anti-Allergen-Filtertechnik.

Die Antriebspalette umfasst je drei Benziner und Diesel. Das Leistungsspektrum reicht von 81 kW / 110 PS bis 140 kW / 190 PS bei reduzierten Verbräuchen. Start-Stopp-System und Bremsenergierückgewinnung sind überall Serie.

Groß ist das Spektrum an Assistenz- und Infotainmentsystemen. Der VW Touran bietet eine Multikollisionsbremse, ACC und City-Notbremsfunktion, einen der Stauassistenten und übernimmt vom Passat auch den Anhängerrangier-Assistenten. Ebenfalls neu sind die elektrische und per Fußbewegung zu öffnende Heckklappe, die Fahrprofilauswahl sowie LED-Scheinwerfer. Der Preis soll sich am Vorgänger orientieren.

 

(ampnet/tw)

News: Genf 2015: Neues Mitglied in der Porsche-GT-Familie

Genf: Als neues Mitglied in der GT-Familie präsentiert Porsche auf dem Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015) erstmals einen Cayman GT4. Mit einer Rundenzeit von 7 Minuten und 40 Sekunden auf der Nürburgring-Nordschleife platziert sich das Modell bereits als neue Referenz an der Spitze seines Marktsegments. Der 283 kW / 385 PS starke Motor ist aus dem 911 Carrera S angeleitet und beschleunigt den sportlichsten Cayman in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 295 km/h.

Das drei Zentimeter tiefer gelegte Fahrwerk sowie die groß dimensionierte Bremsanlage bestehen nahezu komplett aus Komponenten des 911 GT3. Drei markante Eintrittsöffnungen im Bug und der große, feststehende Heckflügel sind Teil eines Aerodynamikpakets, das konsequent auf Abtrieb ausgelegt ist. Auf Wunsch kann der Cayman GT4 noch umfassender auf den sportlichen Einsatz ausgerüstet werden. Als Optionen stehen unter anderem eine Keramikbremsanlage und Vollschalensitze aus Karbon zur Wahl.

Der Porsche Cayman GT4 kommt Ende des Monats zum Preis von 85 776 Euro in den Handel.

 

 

 

(ampnet/jri)

News: Smart Fortwo Edition Moscot kratzt an der 30 000er-Marke

Auf 100 Exemplare limitiert ist das neue Smart-Sondermodell Fortwo Cabrio „Edition Moscot“. Das in Kooperation mit dem US-Brillenlabel Moscot entstandene Fahrzeug wird von einem 102 PS starken Brabus-Turbomotor angetrieben und kostet 29 524 Euro. Die Auslieferung soll im Frühsommer beginnen.

Der Smart Fortwo Edition Moscot kombiniert schwarze Bodypanels mit einer Sicherheitszelle in Gelb Matt, die einen mattschwarzen Akzentstreifen besitzt. Auch die Außenspiegel tragen den auffälligen Farbmix aus schwarz glänzend mit gelbem Akzentstreifen. Die Brabus-Monoblock-VII-Leichtmetallräder sind schwarz glänzend lackiert und mit einem gelben Ring am Felgenhorn aufgewertet. Hinzu kommen titanfarbene Frontscheinwerfer, eine Brabus-Frontspoilerlippe und das Moscot-Label in den Spiegeldreiecken.

Der Farbkontrast setzt sich im Innenraum fort. Sitze, Kniepad, Instrumententafel, Türinnenfelder und Türtaschen sind in schwarzem Leder gehalten. Für Akzente sorgen Einsätze aus gelbem Leder an den Sitzflanken sowie dem Kniepad und entsprechende Kontrastziernähte, zum Beispiel am Ledersportlenkrad. Gelbe Ringe befinden sich außerdem an der Schaltknauflinse sowie den Zusatzinstrumenten. An Bord sind ferner exklusive, mit Nubukleder eingefasste Fußmatten.

Das limitierte Modell basiert auf dem Smart Brabus und bringt daher unter anderem das ein Sportfahrwerk mit 10 Millimetern Tieferlegung sowie das automatisierte 5-Gang-Schaltgetriebe mit Kick-down-Funktion und sportlicher Getriebeabstimmung. Das Textilverdeck lässt sich elektrisch vollautomatisch bedienen und besitzt eine Heckscheibe aus Glas.

Die Zusammenarbeit von Smart und Moscot erstreckt sich auch auf zwei exklusive Brillen. Die „Lemtosh Smart“ ist ein Sondermodell der seit über 100 Jahren hergestellten Lemtosh-Brille, die auch von vielen Hollywoodstars getragen wird. Das „Moscot Smart Drive Package”
wiederum bietet drei verschiedene aufsteckbare Gläsern: einen silbernen Clip-Aufsatz mit roten Gläsern für bewölkten Himmel, einen gelben Aufsatz mit polarisierten G-15-Gläsern für sonniges Wetter und einen schwarzen Aufsatz mit gelben kontraststarken Gläsern für die Nacht. Untergebracht sind die Aufsätze in einem aufklappbaren Softcase.

 

 

 

 

 

(ampnet/jri)

News: Kia und Ssangyong wählen Tom-Tom

Tom-Tom geht zwei weitere Kooperationen mit Autoherstellern ein. Kia wird künftig die Connected Services des niederländischen Navigationsspezialisten in neue Fahrzeuge integrieren. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen beginnt im Sommer 2015 mit den Modellen Cee’d und Optima. Kia-Kunden profitieren sieben Jahre lang ohne zusätzliche Kosten von den Tom-Tom-Diensten „Traffic“, „Radarkameras“, „lokale Suche“ und „Wetter“. Sie erhalten damit Warnungen vor fest installierten und mobilen Radarkameras, ortsbasierte Informationen zu Geschäften, Diensten und Unternehmen sowie zu den Wetterbedingungen.

Außerdem werden Tom-Tom Traffic & Travel Information Services stufenweise in den Kia-Modellen Picanto, Rio, Soul, Venga, Sportage, Carens und Sorento eingeführt.

Ab Mai 2015 wird das auch Ssangyong sein neues Modell Tivoli in ganz Europa mit Karten und Navigationssoftware von Tom-Tom ausstatten.

 

 

(ampnet/jri)

News: Mazda punktet beim Restwert

Mazda überzeugt in einer aktuellen Restwertanalyse von Schwacke mit drei Modellen. Der Mazda2 sowohl mit Benziner als auch mit Dieselmotor mit niedrigen Betriebskosten und dem geringsten Wertverlust der in der „Car to Market“-Studie analysierten Modelle. Mit dem 77 kW / 105 PS starken Skyactiv-D-Diesel ist der neue Kleinwagen in der Ausstattung Exclusive-Line nach drei Jahren und 60 000 Kilometern Laufleistung noch 46 Prozent seines Kaufpreises in Höhe von 18 290 Euro wert. Der japanische Kleinwagen weist damit den höchsten prozentualen Restwert der in der Studie untersuchten Modelle auf und liegt den Schwacke-Analysten zufolge vor den Wettbewerbern VW Polo, Opel Corsa, Toyota Yaris, Renault Clio und Ford Fiesta.

Auch mit dem 55 kW / 75 PS leistenden Benziner nimmt der Mazda2 eine Spitzenposition unter den Kleinwagen ein: In Verbindung mit der Einstiegsmotorisierung und dem Ausstattungsniveau Exclusive-Line beträgt der Restwert 44 Prozent, bei den 66 kW / 90 PS (Exclusive-Line) und 85 kW / 115 PS (Sports-Line) sogar 45 Prozent des Kaufpreises.

Der Mazda6 Kombi weist in der Exclusive-Line mit SkyactivV-D 150 Dieselmotor (110 kW/150 PS) und Sechs-Gang-Schaltgetriebe den geringsten Wertverlust in absoluten Zahlen auf. Der Mazda CX-5 2015 bietet in gleicher Ausstattung und Motorisierung mit 55 Prozent den höchsten prozentualen Restwert seiner Klasse auf – und landet damit vor Volkswagen und Nissan.

 

 

(ampnet/jri)

Genf 2015: Alles auf Angriff beim Mercedes-AMG GT3

Mit V8-Sound stimmt Mercedes-AMG die Besucher des Automobilsalons in Genf (3. – 15. März 2015) mit dem neuen Mercedes-AMG GT3 auf die Motorsport-Saison ein. Mit dem GT3 will die Sportwagen- und Performance-Marke von Mercedes-Benz ihr Motorsport-Engagement ausbauen. Dazu wird der nach dem FIA GT3-Reglement entwickelte Rennwagen in den am stärksten umkämpften Kundensportserien der Welt antreten. Der GT3 basiert auf dem Mercedes-AMG GT, der in wenigen Tagen auf den Markt kommt. Der GT3 wird Ende 2015 an Kundenteams ausgeliefert werden.

„Mit dem neuen Mercedes-AMG GT3 starten wir in einem hart umkämpften und dicht besetzten Wettbewerbsfeld. Das hohe technologische Niveau und das faire Reglement motivieren uns, mit unserem neuen Kundenrennwagen hier ganz vorne mitzufahren. Nur wer gegen die Besten gewinnt, stellt seinen Führungsanspruch glaubwürdig unter Beweis“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Bereits der serienmäßige Mercedes-AMG GT bietet mit niedrigem Schwerpunkt, perfekter Gewichtsverteilung und breiter Spurweite gute Voraussetzungen für die GT3-Rennversion. Denn dieses Layout garantiert ein präzises Einlenkverhalten, hohe Querbeschleunigungen, hohe Agilität, große Traktion und geringe Massenträgheit bei spontanen Richtungswechseln.

Schon im Stand verkörpert der neue Mercedes-AMG GT3 pure Kraft. Der Mattlack in Designo Selenitgrau Magno, verbreiterte Karosserie, die großen Lufteinlässe, der Diffusor und der riesige Heckflügel signalisieren Angriffslust. Sämtliche Änderungen an der Karosserie dienen dem maximalen Abtrieb und der aerodynamische Performance.

Wie bei der Straßenversion besteht die Fahrzeugstruktur des GT3 aus einem sehr leichten und extrem steifen Aluminium-Spaceframe, der hervorragende Sicherheit für den Fahrer bietet. Der Pilot wird zusätzlich durch die stabile Carbon-Sitzschale und einen integrierten Überrollkäfig aus hochfestem Stahl geschützt. Um das Fahrzeuggewicht zu senken, sind Motorhaube, Türen, vordere Kotflügel, Front- und Heckschürze, Seitenwand, Seitenschweller, Diffusor, Heckdeckel und Heckflügel aus besonders leichtem und gleichzeitig hochfestem Carbon gefertigt.

Für den renntauglichen Vortrieb sorgt der aus dem SLS AMG GT3 bekannte und zusätzlich optimierte AMG 6,3-Liter-V8-Motor, ein hochdrehzahltauglicher Saugmotor mit geringen Betriebskosten beim Renneinsatz. Das sequenzielle Sechs-Gang-Renngetriebe des GT3 ist – wie beim Serien-GT – nach dem Transaxle-Prinzip an der Hinterachse montiert und ermöglicht damit die optimale Gewichtsverteilung. Eine weitere Gemeinsamkeit sind die Doppelquerlenkerachsen, die fast komplett aus Aluminium bestehen. Diese Lösungen zeigen beispielhaft, wie eng Serien- und Rennsporttechnologie bei AMG verwandt sind.

 

(ampnet/Sm)

News: Ford Mustang kann ab 2. März bestellt werden

Bei Ford kann ab 2. März 2015 der Mustang bestellt werden. Die offizielle Markteinführung ist für Mitte des Jahres geplant, die ersten Fahrzeuge werden voraussichtlich bereits im Juni an die Kunden ausgeliefert. Die neu etablierten Ford-Stores bilden das Rückgrat für die Präsentation der ame-rikanischen Sportwagenikone. Sie bieten den Kunden über eine Auswahl von Ausstellungsfahrzeu-gen und Testfahrten hinaus ein neues und besonderes Marken- und Serviceerlebnis. Die Ausstel-lungs- und Testfahrzeuge stehen ab Ende Mai bereit.

Angeboten wird der Mustang als Fastback (Coupé) mit 2,3 Liter großem Vier-Zylinder-Triebwerk zu Preisen ab 35.000 Euro. Er leistet 231 kW / 314 PS und hat einen Normdurchschnittsverbrauch von 8,0 Litern.) Die GT-Version mit klassischem 5,0-Liter-V8 ist 5000 Euro teurer und bringt 308 kW / 418 PS sowie ein maximales Drehmoment von 524 Newtonmetern mit. Die Höchstgeschwin-digkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Für die Cabrios (Convertible) werden jeweils 4000 Euro mehr verlangt. Alternativ zum Schalt- steht ein Sechs-Gang-Automatikgetriebe mit Schalt-wippen am Lenkrad zur Wahl.

Die von Ford für den europäischen Markt spezifizierten Modelle haben serienmäßig ein sogenanntes Performance-Paket an Bord. Es verbessert das Handling des Sportwagens ebenso wie seine Bremseigenschaften und sorgt für eine höhere Kühlleistung. Das Paket beinhaltet eine modifizierte Abstimmung des Fahrwerks und eine zusätzliche Abstützung zwischen oberer Radaufhängung und Motorraum-Stirnwand sowie verstärkte Stabilisatoren hinten. Auch die Fahrer-Assistenz-Systeme und die elektrische EPAS-Servolenkung zeichnen sich durch eine spezielle europäische Abstimmung aus.

Ford liefert den Mustang serienmäßig mit Geschwindigkeitsregelanlage und dem sprachgesteuerten Kommunikations- und Entertainmentsystems Sync 2 inklusive Touchscreen aus. Optional steht ein Premium-Sound-System mit zwölf Lautsprechern und Ford-Navigationssystem zur Verfügung.

 

(ampnet/jri)

News: Gewerbewochen bei Ford

Ford startet eine neue „Gewerbewochen“-Initiative. Vom 1. bis zum 31. März 2015 können sich Gewerbekunden sowie die Betreiber kleiner und mittelgroßer Fuhrparks beim Kauf eines neuen Pkw der Marke einen Bonus von 1000 Euro sichern. Dazu gibt es Sonderfinanzierungskonditionen der Ford-Bank mit einem effektiven Jahreszins von 0,0 Prozent, die auch für die Nutzfahrzeug-Baureihen erhältlich sind.

So gibt es beispielsweise den Ford Mondeo Turnier Trend mit 85 kW / 115 PS) starkem 1,6-Liter-Turbodiesel und Business-Paket für eine monatliche Rate von 199,90 Euro. Das Fahrzeug bietet unter anderem Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Navigationssystem inklusive Sprachsteuerung Sync 2 mit Touchscreen , einen Ein- und Auspark-Assistenten sowie eine Geschwindigkeitsregelanlage. Das Angebot bezieht sich auf eine Laufzeit von 24 Monaten und eine Gesamtfahrleistung von 30 000 Kilometern. Die Anzahlung entspricht mit 3990 Euro in etwas der Höhe der Mehrwertsteuer. Ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford-Rahmenvertrag sowie gewerbliche Sonderabnehmer (wie z.B. Taxi, Fahrschulen, Behörden).

 

 

(ampnet/jri)

News: Mazda CX-5: Auf dem Weg nach oben

Nicht schlecht, wirklich nicht schlecht: Erst seit drei Jahren ist Mazdas CX-5 auf dem Markt, fand in dieser Zeit aber 850 000 Käufer, davon 150 000 in Europa. Fast jede dritte Order auf dem Kontinent kam dabei aus Deutschland. Kein Wunder, dass Josef A. Schmid, Geschäftsführer bei Mazda Motors Deutschland, in Bezug auf das Kompakt-SUV von einem „durchschlagenden Erfolgsmodell“ spricht, von einem „attraktiven und begehrenswerten Fahrzeug“.

Obwohl das Interesse an dem CX-5 ungebrochen ist – 2014 zog der Verkauf hierzulande um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr an –, gönnt Mazda dem Fast-Absatzmillionär eine umfassende technische und optische Frischzellenkur. Manch einer mag die zu einem derart frühen Zeitpunkt für zu umfangreich halten, doch Kenichiro Saruwatari, bei Mazda Europa zuständig für Forschung und Entwicklung, hält dagegen: „Indem wir auf die Menschen hören, können wir unser Angebot verbessern.“ Bei allem Erfolg, der sich unter anderem darin zeige, dass dem CX-5 insgesamt 75 internationale Auszeichnungen zugesprochen wurden, habe es auch vereinzelte Kritikpunkte gegeben.

So seien einige Kunden nicht mit der Akustik zufrieden gewesen. Die Behauptung, dass Mazda hier nachgebessert habe, wäre eine schiere Untertreibung. Um 1,2 dB konnten die Techniker bei hohen Geschwindigkeiten das Geräuschniveau verbessern – klingt nach einer Kleinigkeit, sind aber tatsächlich 13 Prozent im Vergleich zu bisher. Unter anderem wurde zu diesem Zweck der Außenspiegel verkleinert.

Und da man schon dabei war, wertete man auch gleich den Innenraum auf. Denn Mazda hat ein großes Ziel: Das Unternehmen möchte in nicht allzu ferner Zukunft als Premium-Anbieter wahrgenommen werden. Kein anderes Wort scheint in der Produktpräsentation häufiger aufzutauchen. Von Premium-Anmutung ist da immer wieder die Rede und von Erfolgen auf dem Weg nach oben, zum Premium-Autohersteller. Das Ziel scheint nicht anmaßend gewählt zu sein: Laut Schmid verzeichnet Mazda in Deutschland beim CX-5 rund 40 Prozent Neukunden, viele von ihnen hätten zuvor Premium-Fahrzeuge besessen.

Als der CX-5 vor drei Jahren auf den Markt kam, war es das erste Modell in der Codo-Designsprache. Es wäre ein Eingeständnis des Scheiterns, wenn Mazda hier massive Änderungen vorgenommen hätte, zumal Codo ebenso viel beachtet wie hoch gelobt wird. Umgekehrt müssen bei einem Facelift auch die Designer gewissermaßen ihren Fingerabdruck hinterlassen. Die Lösung für dieses Dilemma hört sich bei Martin Kaiser aus der europäischen Produktkommunikation in der Präsentation dann so an: „Wir haben beim CX-5 das Markengesicht ausdrucksvoller gestaltet.“ Am ehesten wird das bei der Frontpartie durch die Voll-LED-Scheinwerfer inklusive LED Tagfahrlicht und LED Nebelscheinwerfern (je nach Ausstattungslinie) deutlich. Ansonsten aber handelt es sich bei der optischen Exterieur-Aufwertung eher um Details.

Anders sieht das bei der Technik aus. Wer sich für die Kombination CX-5 mit Benzinmotor und Automatikgetriebe entscheidet, kann nun erstmals mit einem Fahrmodusschalter die Getriebecharakteristik und Gaspedalansprache verändern. Neu ist auch die Top-Motorisierung. Bei ihr handelt es sich um ein 2,5-Liter-Triebwerk, das 141 kW / 192 PS leistet und der Skyactiv-Familie entstammt (auch dieses inzwischen extrem erfolgreiche Label feierte, nebenbei bemerkt, 2012 beim CX-5 seine Premiere). Der Treibstoffverbrauch nach EU-Testnorm liegt bei 7,2 l/100 km, was einem CO2-Ausstoß von 165 g/km entspricht. Als weitere Motoren sind Benzinaggregate mit 118 kW / 160 PS (mit Allradantrieb) und 121 kW / 165 PS (Frontantrieb) erhältlich. Die Selbstzünder leisten 110 kW / 150 PS (Skyaktiv-D 150, Allradantrieb oder Frontantrieb) oder 129 kW / 175 PS (Skyaktiv-D 175, grundsätzlich Allradantrieb). Bei beiden Dieselaggregaten besteht die Wahl zwischen Sechs-Gang-Automatikgetriebe oder manueller Sechs-Gang-Schaltung.

Je nach Ausstattungslinie feiern diverse Assistenzsysteme ihre CX-5-Premiere. Hierzu gehören die Voll-LED-Scheinwerfer ab Exklusive-Line, der automatische Fernlichtregulierer Adaptive LED Headlights (ALH) in der Sports-Line, der Spurhalteassistent Lane-Keep Assist System (LAS, Sports-Line) und die Müdigkeitserkennung Driver Attention Alert (DAA, Sports-Line). Der City-Notbremsassistent SCBS (ab Center-Line) erhält in der Ausstattungslinie Sports Line eine Aufwertung zum SCBS Plus und schützt dann auch bei Rückwärtsfahrten durch einen aktiven Bremseingriff vor Kollisionen.

Der ab sofort erhältliche CX-5 kostet ab 24 190 Euro (Skyaktiv-G 165 mit 121 kW / 165 PS, Frontantrieb) in der Prime-Line.

 

 

 

(ampnet/nf)

Genf 2015: Audi R8 ist in 3,2 Sekunden auf 100

Audi stellt auf dem Autosalon in Genf (3. – 15.3.2015) die zweite Generation seines Supersportwagens R8 vor. Der V10-Motor wird in den beiden Leistungsstufen 540 PS und 610 PS verfügbar sein. Die Topversion beschleunigt in 3,2 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 330 km/h. Der R8 ist bis zu 50 Kilogramm leichter als das vorherige Modell. Auf Wunsch liefert Audi einen Laserspot, der die Reichweite des Fernlichts auf 600 Meter verdoppelt, und das dynamische Blinklicht vorn, das am Heck Serie ist. Als Kleinserie will Audi auch den R8 E-Tron anbieten, dessen Vorgänger ein Prototyp blieb. Die Reichweite soll sich mit 450 Kilometern mehr als verdoppelt haben.

 

(ampnet/jri)

News: Bosch prognostiziert mehr als doppelte Reichweite

Bosch will die Leistungsfähigkeit von Hochvoltspeichern für die Elektromobilität mehr als verdoppeln. Dr. Joachim Fetzer, Mitglied des Bereichsvorstands Gasoline Systems mit der Zuständigkeit Elektromobilität bei der Robert Bosch GmbH, sieht für die kommenden Jahren das Potenzial, die Energiedichte heutiger Akkus von circa 115 Wattstunden pro Kilogramm (Wh/kg) auf bis zu 280 Wh/kg zu entwickeln. An der nächsten Generation der Lithiumionen-Batterie forscht Bosch zusammen mit den japanischen Unternehmen GS Yuasa und Mitsubishi Corporation im Joint Venture Lithium Energy and Power.

In der zentralen Entwicklung arbeitet Bosch an Post-Lithiumionen-Batterien. Ein Beispiel dafür ist die Lithium-Schwefel-Technologie. Die verspricht eine höhere Energiedichte und -kapazität. Die Lithium-Schwefel-Batterie wird nach Schätzungen von Bosch frühestens Mitte der nächsten Dekade serienreif sein.

 

 

(ampnet/Sm)

News: Ausblick auf Genf 2015: Sparen war gestern

670 PS im Heck des Ferrari 488. 540 PS bis 610 PS an gleicher Stelle der zweiten Generation des Audi R8. Der Aston Martin Vulcan darf seine 800 Pferdchen ausschließlich auf Rundstrecken ausleben. Brabus befeuert seine neue Topversion des S-Klasse-Coupés mit 850 PS: Der 85. Genfer Automobilsalon, der am 5. März seine Pforten für Besucher öffnet, schwelgt in Leistung und Luxus. Doch nicht nur die Mobile der Schönen und Reichen dürfen PS-Orgien feiern. Auch die Großserienhersteller brennen bei Studien und Neuheiten ein Feuerwerk der bürgerlichen Boliden ab.

Da darf sich ein Ford Focus RS mit 320 PS produzieren, der Audi A3 RS mit 270 kW / 367 PS, der Honda Civic Type R mit 206 kW / 280 PS oder der Opel Corsa OPC künftige Kunden mit 152 kW / 207 PS locken. Der preiswerte Kraftstoff verführt die Branche zum Rückfall in alte Sünden: Energiesparen war gestern.

46,25 Dollar sind der magische Betrag, um den derzeit die Autoindustrie und ganze Volkswirtschaften kreisen. Die umgerechnet 39,50 Euro waren vergangene Woche in London für ein Barrel Rohöl der Sorte „Nordsee Brent“ fällig. Nie zuvor in diesem Jahrhundert waren 158,98 Liter Öl (entspricht einem Barrel) so preiswert. Förderländer stöhnen unter dem Preisverfall. In Norwegen haben die drastisch gesunkenen Erlöse aus der Förderung bereits mehr als 10 000 Arbeitsplätze vernichtet, Russlands Kreditwürdigkeit ist auf Ramschniveau gesunken, und die Mullahs in der iranischen Staatsführung wittern im Preisverfall „eine Verschwörung gegen die islamische Welt.“

Des einen Leid, des anderen Freud. Autofahrer auf der ganzen Welt begeistern die tiefen Spritpreise, die positiven Impulse für viele nationale Konjunkturen sind unverkennbar, und die Autoindustrie profitiert vom Sexappeal großer und leistungsstarker Fahrzeuge. Dem kurzen Gedächtnis der Konsumenten sei Dank. Vollkommen vergessen ist das Krisenjahr 2008, als der Ölpreis die Marke von 150 Dollar pro Barrel riss und drohte auf die 200 Dollar zu marschieren. Damals mussten Messe-Premieren in puncto Leistung in Sack und Asche gehen und um jeden Tropfen Verbrauchssenkung ringen.

Nun darf erst einmal wieder gebolzt werden. Den Trend zu Selbstbewusstsein und Status läutete bereits die erste wichtige Automesse des Jahres, die Detroit-Motorshow im Januar ein. Nun geht die Party in Genf weiter.

Audi tritt mit der Studie Prologue Avant an, einem Kombi, nein besser: einem Shooting Break, der den A8 zum A9 befördert, der sich über 5,11 Meter streckt und die Autowelt auf das Vokabular der künftigen Designsprache der Marke einschwört. Mercedes-Benz überlässt die besten Bühnenplätze der Spaß-Tochter AMG. Die enthüllt ihre Interpretation des CLA Shooting Brake (265 kW / 360 PS). Neu sind auch die AMG-Beiträge zur C-Klasse. Mit 350 kW / 476 PS so stark wie keine C-Klasse zuvor. Alpina will mit dem B6, seiner Interpretation des BMW 6er-Gran Coupé glänzen, das 441 kW / 600 PS aus seinem aufgeladenen 4,4-Liter-V8 mobilisiert.

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Mercedes hat für den Dauerbrenner G-Modell ein neues Paket geschnürt. Der G 500 4×4² verdoppelt quasi das bereits legendäre Vermögen des Off-Roaders über Stock und Stein zu fahren. Vorausgesetzt genügend solvente Genf-Besucher skandieren „Haben wollen!“, geht das Modell Ende des Jahres für rund 300 000 Euro in Kleinserie. Mit 310 kW / 422 PS sollen dann auch fast senkrechte Felswände kein unüberwindliches Hindernis für den Kraxler mehr errichten.

Bei den deutschen Premium-Herstellern verhält sich BMW antizyklisch. Der neue 2er Gran Tourer soll den Bayern den Markt der Familien-Vans mit Frontantrieb, variablem Innenraum und sieben Sitzen erschließen. Das Facelift des 1er qualifiziert die kleinste Baureihe der Marke zum Messe-Star. Porsche rückt den Cayman noch ein Stückchen näher an den 911. Das Topmodell des „kleinen“ Porsche bietet als GT4 extreme Sportlichkeit auf Basis von 283 kW / 385 PS.

Die Exoten und extrem Getunten gehören zu Genf wie der See, das Verkehrschaos und Preise, die den Messebesucher selbst am Würstelstand in Schnappatmung versetzen. McLaren toppt mit dem 675LT seine Straßensportler. Der Name ist Programm: 497 kW / 675 PS. Der Supersportler P1 reißt die 1000-PS-Hürde, damit der Augenkontakt zum Ferrari FXX K mit seinen 1050 PS Systemleistung erhalten bleibt. Das neue Lotus-Lebenszeichen ist der aufgefrischte Evora mit 294 kW / 400 PS.

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Geht es denn gar nicht eine Nummer kleiner? Natürlich drehen sich in Genf wichtige Neuheiten für Menschen ohne private Rennstrecken im persönlichen Immobilienportfolio. Bei Opel steht beispielsweise der kleine Karl im Rampenlicht. Ein neuer Mitspieler bei den Kleinsten vom Schlage VW Up und Toyota Aygo, noch unterhalb des Adam angesiedelt. Der Familienliebling Touran geht bei VW in die zweite Runde: Mehr Platz und Allradantrieb sowie Doppelkupplungsgetriebe als Option. Der Klassiker Sharan tritt mit Facelift an. Skoda stellt den neue Superb als Weltpremiere vor, sportlich fit getrimmte Sondermodelle des Fabia und natürlich auch ein Modell, das dem inoffiziellen Genfer Party-Motto huldigt: der Oktavia RS mit 169 kW / 230 PS. Dagegen hält Seat mit dem Sportkombi Leon ST Cupra (195 kW / 265 PS und 206 kW / 280 PS).

Toyota schärft mit einem umfangreichen Facelift den Auris nach, damit sich der Kompakte künftig besser gegen die Platzhirsche des Segments aus Wolfsburg, Köln oder Rüsselsheim behaupten kann.
Wenn schon alternative Antriebe mit Sparpotential, dann fühlen sich die Neuheiten mit Hybridantrieb höchstem Fahrspaß verpflichtet. Die Europapremiere des Honda NSX dreht sich um einen Hybrid-Supersportler mit 368 kW / 500 PS Systemleistung. Volkswagen präsentiert die Studie Sport Coupé Concept GTE. Der Ausblick auf den neuen CC verfügt als Antrieb über einen Plug-in-Hybrid mit V6-Benziner und zwei Elektromotoren mit rund 257 kW / 350 PS Systemleistung.

Der Genfer Autosalon verspricht für seine kalkulieren mehr als 700 000 Besucher ein fröhliches Autofest, eine PS-Party der Superlative. Freilich gilt für auch für die fröhlichste Fete der Grundsatz: Je toller die Party, desto größer der Kater – denn das Menetekel an der Wand kennen alle: 95 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer Flottenverbrauch in fünf Jahren.

 

(ampnet/tl)

Genf 2015: Mehr Freiheit im Volkswagen Passat

Mehr Freiheit beim Fahren verspricht Volkswagen mit dem Passat Alltrack, der auf dem Genfer Automobilsalon (3. – 15.3.2015) sein Debüt gibt. Mit 2,75 Zentimetern mehr Bodenfreiheit, eigenständigen Offroad-Look und dem permanenten Allradantrieb 4Motion ist er auch für unwegsameres Terrain gerüstet, die Fahrprofilauswahl und die adaptive Fahrwerksregelung sorgen für mehr Komfort. Zahlreiche Assistenzsysteme und Smartphone-Anbindung sind ebenso selbstverständlich wie 2,2 Tonnen Anhängelast (Ausnahme: 110 kW /150 PS TSI). Das Leistungsspektrum der fünf Antriebsaggregate reicht von 110 kW / 150 PS bis 176 kW / 240 PS.

(ampnet/jri)

Genf 2015: Honda Jazz ab Sommer neu

Honda stellt auf dem Genfer Automobilsalon (3. – 15.3.2015) den neuen Jazz vor. Die dritte Modellgeneration kommt im Sommer in den Handel und behält das „Magic Seat“-Konzept für hohe Innenraumvariabilität bei vergrößertem Platzangebot bei. Die Fahrzeuglänge wuchs um neuneinhalb Zentimeter, der Radstand um drei Zentimeter. Der Kofferraum bietet 20 Liter mehr als bisher. Als Antrieb dient ein neuer 1,3-Liter-Motor mit 75 kW / 102 PS. Das Infotainmentsystem erlaubt über ein 7-Zoll-Touchscreen die Nutzung von Internetdiensten. Auch Systeme wie City-Notbremsung, Spurhalte- und Fernlichtassistent halten in die Neuauflage Einzug.

 

(ampnet/jri)

Genf 2015: Mitsubishi mit kompakter Plug-in-Hybrid-Studie

Mitsubishi präsentiert außer dem neuen L 200 auf dem Genfer Automobilsalon (3. – 15.3.2015) den Concept XR-PHEV II. Die Crossover-Studie verfügt über ein neues Plug-in-Hybridsystem, das mit einem Frontantrieb kombiniert ist. Es ist besonders kompakt und leicht. Mit einem CO2-Ausstoß von unter 40 Gramm pro Kilometer zählt es zu den saubersten Antrieben seiner Art. Der Elektromotor leistet 120 kW / 163 PS. Die Frontansicht des 4,49 Meter langen Kompaktfahrzeuges ist vom historischen Motiv des Pajero geprägt und besonders markant. Das Motiv setzt sich auch in der Heckgestaltung fort. Tragendes Element im Innenraum ist ein Aluminiumrahmen, der aus der Mittelkonsole heraus geführt wird.

Zu den in Genf vorgestellten Mitsubishi-Neuheiten zählt auch das fahrzeugintegrierte Kommunikationssystem „Smartphone Link Display Audio“, das die Smartphone-Betriebssysteme Android Auto und Apple Car Play unterstützt.

 

(ampnet/jri)

Genf 2015: Alfa Romeo 4C Spider gibt Europadebüt

Nach der Weltpremiere auf der North American International Auto Show in den USA zeigt Alfa Romeo auf dem Automobilsalon in Genf erstmals die finale Europaversion des 4C Spider. Auch der offene 4C basiert auf einem Monocoque aus dem Formel-1-Werkstoff Kohlefaser. Als Antriebsquelle dient ein Vier-Zylinder-Vollaluminiummotor mit dem für Alfa Romeo traditionellen Hubraum von 1750 Kubikzentimetern. Turboaufladung, Ladeluftkühlung, Benzin-Direkteinspritzung und verstellbaren Ventilsteuerzeiten auf Ein- und Auslassseite sind die „Leckerli“ des italienischen Triebwerks. Die Leistung von 240 PS sorgt für eine Höchstgeschwindigkeit von 258 km/h und eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 4,5 Sekunden.

 

 

 

(ampnet/jri)

News: Crashtest: Audi TT verfehlt den letzten Stern

Der Audi TT hat unter den neuen verschärften Bedingungen das Topresultat im Euro-NCAP-Crashtest verfehlt. Das Sportcoupé bekam vier von fünf möglichen Sternen zugesprochen. Unter anderem vermisste die Verbraucherschutzorganisation ein automatisches Notbremssystem, wie es Audi in anderen Modellen vorhält. Bei den Assistenzsystemen erhielt der TT nur 64 Prozent der möglichen Punkte. Mit drei Sternen, und damit um einen Stern besser als die Vorgängermodelle, schnitten die baugleichen Vans Renault Trafic und Opel/Vauxhall Vivaro ab. Sie wurden als „Heavy Duty“-Fahrzeuge einem anderen Testverfahren unterzogen.

Ab diesem Jahr hat Euro NCAP einen weiteren Frontalaufprall ins Prüfprogramm aufgenommen, der die gesamte Fahrzeugbreite umfasst. Zudem kommen Dummies für kleinere Frauen und für Fondpassagiere zum Einsatz. Ab kommenden Jahr sollen außerdem die Testkriterien für die Vans denen der Personenwagen angepasst werden.

 

 

 

(ampnet/jri)

Service: Ablenkung im Auto: Fahren darf nicht zur Nebensache werden

So hilfreich und bequem sie sein mögen – Smartphones, Navigationsgeräte, Bordcomputer und andere moderne Technologien im Auto können auch zu einer Gefahr werden. Dann nämlich, wenn sie den Fahrer zu sehr ablenken. Verkehrssicherheitsexperten sind deshalb von diesen elektronischen Begleitern und ihrem Fortschritt nicht uneingeschränkt begeistert. Inzwischen soll bei wenigstens jedem zehnten Unfall die Ablenkung durch ein solches Informationsgerät die wesentliche Ursache sein. Handy, Navi, Radio oder andere Dinge im Auto können so stark ablenken, dass das Verkehrsgeschehen leicht zur Nebensache wird und der Fahrer nicht mehr so reagieren kann, wie er sollte.

Wer beispielsweise mit 50 km/h unterwegs ist, legt in nur zwei Sekunden knapp 30 Meter zurück. Bei Tempo 130 sind es in dieser Zeitspanne bereits fast 75 Meter. Wie Untersuchungen ergaben, benötigen Autofahrer beispielsweise mindestens vier Sekunden zum Einstellen eines Tempomaten. Sechs Sekunden vergehen wenigstens für Eingaben in den Bordcomputer und die Suche nach dem gewünschten Radiosender kann schon einmal 15 Sekunden und länger dauern. In dieser Zeit hat der Fahrzeuglenker seinen Blick vom Verkehrsgeschehen abgewendet, er ist darauf nicht konzentriert, nicht reaktionsbereit. Da muss der Vorausfahrende nur unerwartet bremsen, schon ist es zu spät. Ein unachtsam die Straße betretendes Kind hat ebenso wenig Aussicht auf eine angemessene Reaktion des Autofahrers, warnt das Goslar Institut für verbrauchtergerechtes Versichern.

Diese Einschränkung der Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit eines Kraftfahrers durch die Informationstechnologie vergleichen Fachleute mit den Auswirkungen von Alkohol am Steuer. So rechnete Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger kürzlich vor, dass Telefonieren im Auto ohne Freisprechanlage genauso gefährlich sei wie Fahren mit 0,8 Promille Alkohol im Blut. Und wer eine SMS schreibt, reagiert demnach genauso langsam wie ein Fahrer mit 1,1 Promille Blutalkoholgehalt.

Auch die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat den aktuellen Forschungsstand zur Ablenkungswirkung von Informations- und Kommunikationssystemen (IKS) analysiert. Fazit: Zur deutlichsten Beeinträchtigung des Fahrverhaltens führt das Lesen und Schreiben von SMS während der Fahrt, gefolgt von der Bedienung des Navigationssystems und des Telefons.

 

 

 

 

 

(ampnet/jri)

News: Frauen lieben Adam – Senioren die B-Klasse

Für welches Auto interessieren sich die meisten Senioren? Was für ein Auto kommt bei Frauen am besten an? Auf diese und mehr Fragen weiß das Online-Portal Motor-Talk Antwort. Europas größte Auto- und Motorrad-Community hat jetzt mehr als 70 000 repräsentative Kaufrecherchen der Autokaufberatung Motor-Agent (www.motoragent.de) aus dem zweiten Halbjahr 2014 ausgewertet und findet so Einblicke in die voraussichtliche Entwicklung des deutschen Automarktes.

So hat sich gezeigt, dass die B-Klasse von Mercedes-Benz bei den Senioren auf das größte Interesse stößt. Am meisten bei den Damen nachgefragt war der Opel Adam. Bei den Nutzfahrzeugen war der VW Caddy gesucht. In der Kategorie der Gebrauchtwagen unter 10 000 Euro (dem deutschen Durchschnittspreis) ist der Fiat Punto am gefragtesten. Neben der Beliebtheit lassen sich unter anderem auch Kundentreue und -zufriedenheit darstellen. Außerdem erstellt das Portal Prognosen über die zukünftige Marktentwicklung und Abwanderungsprozesse und definiert Zielgruppen, Preisbereitschaft und die Wettbewerber im relevanten Modellumfeld.

Für die Erstellung von Prognosen vergleicht das Unternehmen beispielsweise den derzeitigen Marktanteil der Hersteller mit der Anzahl der Suchanfragen. Alle Angaben der Nutzer von Motor-Agent sind freiwillig; sie werden anonym erhoben und ausgewertet. Motor-Agent bezeichnet sich selbst als eine markenunabhängige Autokaufberatung im Internet.

 

 

(ampnet/Sm)

Pressepräsentation Mercedes C-Klasse von AMG: Eine Klasse für sich

Namen sind Schall und Rauch. Ihnen hier Rauch nachzusagen, wäre eine üble Unterstellung. Aber vom Schall wird schon die Rede sein – in diesem Fall vom Klang, der V6- und V8-Biturbos so attraktiv wirken lässt – und von Namen; denn an die neuen werden wir uns erst gewöhnen müssen. Am Beispiel der C-Klasse sieht das so aus: Die Modelle, die in Zukunft zwischen der Serie bei Mercedes-Benz und den Hochleistungssportlern von AMG angeboten werden, heißen Mercedes-Benz C 450 AMG, die Top-Modelle aus Affalterbach Mercedes-AMG C 63.

Der Mercedes-AMG C 63 mit Heckantrieb gilt bei den Fans als der schärfste der scharfen. Den bringt das Unternehmen nun gleich in vier Versionen: als „S“ mit einem 4,0-Liter-V8-Biturbomotor von 375 kW / 510 PS und einem maximalen Drehmoment von 700 Newtonmetern (Nm) und als C 63 mit 350 kW / 476 PS und 650 Nm, beide als Limousine und als Kombi (T-Modell).

Für Einsteiger in das Segment und für die, die gern mehr hätten, ohne gleich die sportliche Spitze erklimmen zu wollen, haben Mercedes und AMG nun auch in der C-Klasse das passende Angebot: den C 450 AMG 4Matic. Sein 3,0-Liter-V6-Biturbo entwickelt eine Leistung von 270 kW / 367 PS, sein maximales Drehmoment liegt bei 520 Nm. Mit seinem permanenten Performance-Allradantrieb 4Matic und der vom C 63 übernommenen Fahrwerkstechnologie macht er die Charaktereigenschaften eines AMG-Modells für eine breitere Zielgruppe erlebbar.

Mit rund 40 000 Fahrzeugen ist der 2007 präsentierte C 63 das bislang meistverkaufte AMG-Modell. Der neue C 63, das V8-Topmodell der C-Klasse, knüpft hier nahtlos an. Der neu entwickelte 4,0-Liter-V8-Biturbomotor ist eng mit dem Aggregat verwandt, das im Mercedes-AMG GT für atemberaubenden Vortrieb sorgt. Wozu das schon bei 1750 Umdrehungen pro Minute (U/min), der Allradantrieb und das von AMG sportlich abgestimmte Doppelkupplungsgetriebe AMG-Speedshift-MCT-Siebengang heftigen Betrag leisten. Auch beim Kraftstoffverbrauch braucht sich der neue Supersportler nicht zu verstecken. Im NEFZ begnügt er sich auf 100 Kilometern mit 8,4 Liter (S-Version).

Das Fahrvergnügen in Sachen Querdynamik wird unterstützt durch das AMG-Ride-Control-Sportfahrwerk mit elektronisch geregelten Stoßdämpfern und dem Hinterachs-Sperrdifferenzial. Mit AMG-Dynamic-Select sorgen Fahrprogramme dafür, dass die Fahrdynamik auf ein neues Niveau gehoben wird. Zur Wahl stehen die fünf Programme „Comfort“, „Sport“, „Sport+“, „Race“ (nur beim S-Modell, mit Lauch Control) und „Individual“. Im Programm „Comfort“ bleibt die Motorakustik zurückhaltend – bei der Einstellung „Sport+“ schon eher an einen Renntourenwagen erinnert. Zusätzlich lässt sich der Motorsound in zwei Stufen per Tastendruck individuell regeln. Durch den imposanten Motorsound wird jedem Umstehenden klar, was für ein Fahrzeug sich dort nähert.

Auch der Innenraum des C 63 lässt keine Zweifel an seinen sportlichen Ambitionen aufkommen: Sportsitze, Drei-Speichen-Lenkrad mit großen Paddles fürs manuelle Schalten, Carbon-Optik und das obligate Schwarz. Außen spricht auch das Design eine deutliche Sprache mit Power Dome, großen Lufteinlässen in der neu gestalteten Front, verbreiterten Kotflügeln, Schwellern und Diffusoreinsatz im Heck. Und auch die großen rautenförmigen Öffnungen der zweiflutigen Sportauspuffanlage gehören der AMG-Schule.

Der C 450 AMG 4Matic macht es dem AMG-affinen-Familienvater leicht, ihn im Familienrat zu begründen. Die Kombination von Vernunft und angenehmer Sportlichkeit ist durchaus alltagstauglich, ohne dabei in den Verdacht zu geraten, in Richtung Spießigkeit abzugleiten. Dagegen ist er jederzeit bereit, seine AMG-Gene unter Beweis zu stellen. In diesem Fall muss er sich nicht verstecken. Wenn aber der Familienausflug oder auch der tägliche Weg im Berufsverkehr angesagt sind, dann hat es den Anschein, dass er unter einer Tarnkappe in der Menge ruhig mitschwimmen kann.

Der C 450 AMG 4Matic basiert auf dem stärksten Serienmodell der C-Klasse, dem C 400 4Matic. Technisch haben die Ingenieure das neue AMG-Sportmodell aber in vielen Bereichen überarbeitet. Mit der hohen, authentischen Fahrdynamik orientiert sich der C 450 AMG 4Matic am Mercedes-AMG C 63. Hierfür wurden vom V8-Topmodell zahlreiche Fahrwerks-Komponenten übernommen.

Bei beiden Modellen ist serienmäßig der weiter entwickelte Müdigkeitswarner Attention Assist sowie der Collision Prevention Assist Plus, der hilft, Auffahrunfälle zu vermeiden, mit an Bord. Was sie auch für den Alltag noch mehr empfehlen. Das komplette Programm an Komfort- und Sicherheitssystemen steht ebenso zur Verfügung wie die bei der C-Klasse üblichen Angebote für Infotainment und Vernetzung.

Ab Februar 2015 sind die ersten AMG C 63 verfügbar. Die Markteinführung startet mit der Limousine, das T-Modell folgt im April 2015. Der C 450 AMG 4Matic steht ab Juni 2015 bei den Händlern. Beide Modelle werden die Freund der Marke AMG freuen und den Freundeskreis, ohne Frage, noch erweitern. Bei 40 000 verkauften AMG-Fahrzeugen aller Modelle im vergangenen Jahr wollen die Affalterbacher offensichtlich nicht stehenbleiben. (ampnet/nic)

Daten Mercedes-AMG C 63

Länge x Breite x Höhe (in m): 4,76 x 1,84 x 1,43
Motor: Achtylinder-V8-Motor, 3982 ccm
Leistung: 350 kW / 476 PS bei 5500 – 6250 U/min
Maximales Drehmoment: 650 Nm bei 1750 – 4500 U/min
Verbrauch (Schnitt nach EU-Norm): 8,2 Liter/100 km
Tankvolumen: 66 Liter
Kohlendioxidemission: 192 g/km
Wendekreis: 11,3 Meter
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 4,1 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Leergewicht / Zuladung (maximal): 1640 kg / 460 kg
Kofferraumvolumen: 435 Liter
Preis ab: 76 100,50 Euro

Daten Mercedes-Benz C 450 AMG 4Matic

Länge x Breite x Höhe (in m): 4,73 x 2,02 x 1,43
Radstand (m): 2,84
Motor: V6-Benziner, 2996 ccm, Biturbo, Direkteinspritzung
Leistung: 270 kW / 367 PS von 5500 – 6000 U/min
Max. Drehmoment: 520 Nm von 2000 -4200 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 5,0 Sek.
ECE-Durchschnittsverbrauch: 7,7 Liter
CO2-Emissionen: 180 g/km (Euro 6)
Leergewicht / Zuladung: min. 1735 kg / max. 585 kg
Kofferraumvolumen: 490 – 1510 Liter
Wendekreis: 11,2 m
Räder / Reifen: vorn 7,5 J x 18, 225/45 R 18 / hinten 8,5 J x 18, 245/40 R 18

News: 6,4 Prozent mehr Neuwagen in Europa

Mit fast 1,03 Millionen Neuzulassungen hat die Fahrzeugnachfrage in Europa im vergangenen Monat um 6,4 Prozent über dem Vorjahresmonat gelegen. Die größten Märkte sind nach wie vor Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien. Die größten Zuwächse gab es nach Angaben der Analysten von Jato Dynamics in Irland mit 29 948 Pkw-Verkäufen (+30,8 %) und Spanien mit 69 290 Neuwagen (+28,1 %).

Die fünf absatzstärksten Marken sind Volkswagen (133 126 Pkw) , Ford (70 710 Einheiten) und Renault (66 410 Fahrzeuge). Dahinter liefern sich Peugeot (63 579 Stück) und Opel/Vauxhall (63 570 Verkäufe) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bestseller waren im ersten Monat des Jahres der VW Golf und der Polo, gefolgt vom Renault Clio, dem Ford Fiesta und dem neuen Opel/Vauxhall Corsa.

 

 

(ampnet/jri)

News: Genf 2015: Nissan enthüllt Kleinwagenstudie

Nissan enthüllt auf dem Genfer Automobilsalon (3. – 15.3.2015) eine Kleinwagenstudie. Der Sway soll zeigen, wie sich der japanische Autohersteller die künftige Generation von B-Segment-Fahrzeugen vorstellt. Das Ausstellungsstück soll sich an der aktuellen Designsprache orientieren und den Erfolg von Qashqai und Juke in den wachsenden europäischen Kleinwagenmarkt übertragen.

 

 

 

 

(ampnet/jri)

News: Genf 2015: Renault Kadjar kommt im Sommer

Renault feiert auf dem Genfer Autosalon (3. – 15.3.2015) die Weltpremiere des Kadjar. Das 4,45 Meter lange Kompakt-SUV kommt im Sommer 2015 auf den Markt, ist 1,60 Meter hoch und verfügt über 19 Zentimeter Bodenfreiheit sowie Böschungswinkel von 18 bzw. 25 Grad. Das Kofferraumvolumen beträgt 472 Liter, die Lehne des Beifahrersitzes ist für längere Gegenstände umklappbar. Je nach Ausstattungslinie gibt es Voll-LED-Scheinwerfer und das neue Online-Multimediasystem Renault R-Link 2. Renault bietet den Kadjar wahlweise mit Frontantrieb und variablem Allradantrieb an. Zu den Sicherheitsystemen gehören Notbremsassistent, Spurhaltewarner, Verkehrszeichenerkennung, Fernlicht- und Toter-Winkel-Assistent. Gebaut wird der Kadjar in Spanien.

 

 

(ampnet/jri)

News: Genf 2015: Peugeot 208 geht runter auf drei Liter

Peugeot stellt in Genf auf dem Autosalon (3. – 15.3.2015) den überarbeiteten 208 vor. Die Ausstattung wird mit Blick auf den alltäglichen Einsatz in der Stadt, um Assistenzsysteme wie Active City Brake, Smartphoneanbindung, Rückfahrkamera und Park Assist erweitert. Die Motoren sind auf die Abgasnorm Euro 6 abgestimmt und bieten den sparsamsten Verbrennungsmotor in einem Serienauto: Als verbrauchsoptimiertes Modell mit 1,6-Liter-Dieselmotor kommt der 208 auf einen Normverbrauch von nur noch drei Litern auf 100 Kilometer. Das bedeutet CO2-Emissionen von 79 Gramm pro Kilometer und 0,1 Liter weniger als die beiden bisherigen Sparmeister VW Polo 1.4 TDI Blue Motion und Opel Corsa 1.3 CDTI Ecoflex.

Der modifizierte Peugeot 208 wird ab Juni 2015 eingeführt und ist vor allem an der Frontgestaltung mit geändertem Kühlergrill und neuen Scheinwerferen erkennbar.

 

 

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Genf 2015: Toyota Auris wird aufgepeppt

Toyota spendiert dem Auris ein Facelift. Die neue Modellgeneration feiert ihr Debüt auf dem Genfer Automobilsalon (3. – 15.3.2015). Limousine und Kombi erhalten ein etwas markanteres Design, einen aufgewerteten Innenraum und neue Komfort- und Sicherheitsausstattung. Unter der Haube finden sich neue Diesel- und Benzinmotoren mit spontanerer Leistungsentfaltung und geringerem Verbrauch.

 

(ampnet/jri)

Hyundai: „Wir wollen eine echte Alternative zu VW werden“

Ein paar Autos weniger als 2013 verkauft, den Umsatz jedoch von 1,12 Milliarden Euro (2013) um acht Prozent auf 1,21 Milliarden Euro gesteigert. Hyundai Deutschland präsentiert ein positives Ergebnis des Geschäftsjahres 2014. Im laufenden Jahr wollen die Koreaner richtig Gas geben. Neben drei kompletten Modellneuheiten stehen sechs Modellpflegen auf dem Programm. Unter anderem mit stark verbesserter Kundenzufriedenheut und einer umfassenden Neuwagengarantie, will die Marke solide weiter wachsen.

ampnet_photo_20150223_094470Geschäftsführer Markus Schrick definierte bei der Vorstellung der Geschäftszahlen für 2014 in Offenbach eine ehrgeizige Zielsetzung: „Wir wollen eine echte Alternative zu VW werden.“ – Das klingt verwegen, für einen Importeur, der im vergangenen Jahr 99 820 Neuwagen zugelassen und damit einen Marktanteil von 3,3 Prozent erzielt hat. Freilich beziehen sich diese Ambitionen auf das Gesamtunternehmen. Und da relativiert sich der Anspruch. Mit 7 560 000 Einheiten schob sich die Hyundai Motor Group 2013 auf Platz fünf im Ranking der Autokonzerne. Volkswagen nahm in dieser Aufstellung Platz zwei mit 9 730 000 Neuwagen ein.

Die 99 820 Neuwagen, die Hyundai im vergangegen Jahr in Deutschland zulassen konnte, bedeuten zu 2013 einen kleinen Rückschritt, als 101 522 Neuwagen einen deutschen Kunden gefunden hatten. Markus Schrick: „Wir haben 2014 mit einer Bereinigung unserer Lagerbestände begonnen, die Eigenzulassungen zurückgefahren und ein neues Vertriebssystem eingeführt.“ Dass der Umsatz trotzdem um acht Prozent von 1,12 auf 1,21 Milliarden Euro gesteigert werden konnte, führte Schrick auf hochpreisigere Fahrzeuge zurück: „Außerdem haben die Kunden deutlich mehr Ausstattung und Zubehör bestellt.“

Der Aufstieg zum beliebtesten Importeur aus Asien – Toyota jahrzehntelang der unangefochtene Marktführer als Anbieter aus Fernost verkaufte 2014 in Deutschland 70 267 Einheiten – hat bei Hyundai viele Gründe. „Einmal profitieren wir natürlich immer noch vom Gewinn der Fußballweltmeisterschaft im letzten Jahr“, so Markus Schrick. „Das strahlt noch immer positiv auf die Marke als Hauptsponsor zurück. Auch wenn in diesem Jahr kein großes internationales Fußballereignis auf der Agenda steht, so bleiben wir doch noch für mehr als drei Jahre Weltmeister.“
Weit nachhaltiger wirken sich jedoch die internen Anstrengungen aus. Neue Initiativen bei der Kundenzufriedenheit und eine verstärkte Digitalisierung bei der Kundenkommunikation haben die Marke im zurückliegenden Jahr im Ranking der Kundenzufriedenheit förmlich vom 17. Platz (2013) nach vorne auf Platz fünf katapultiert. Der zeitgemäße Auftritt kommt offensichtlich an.

Während auf dem deutschen Gesamtmarkt der Anteil an privaten Kunden stetig sinkt, von 2013 zu 2014 alleine von 38 auf 36 Prozent, erreichte Hyundai einen Privatkundenanteil von 44 Prozent. Nicht zuletzt eine Folge der überdurchschnittlichen Produktqualität, die der Anbieter mit den umfangreichsten Garantieleistungen auf dem Markt unterstreicht. Hyundai-Kunden erhalten auf ihren Neuwagen fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung, eine Mobilitätsgarantie über den gleichen Zeitraum sowie fünf kostenlose Sicherheitschecks.

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Auch beim Modellangebot sieht sich die Marke für das laufende Jahr gut aufgestellt. Drei Neuheiten stehen unter anderem auf dem Programm. Im Frühjahr erhält der kompakte i20 ein komplett eigenständiges dreitüriges Coupé. Im Herbst löst der Tucson bei den SUV den erfolgreichen ix35 ab. Seine Position bei den leichten Nutzfahrzeugen wird Hyundai mit dem komplett neuen H350 ausbauen.

Mit 380 bundesweiten Händlern, die 480 Filialen betreiben und weiteren 100 Servicestationen sieht Markus Schrick das Vertriebsnetz gut aufgestellt: „Es bestehen lediglich 20 Lücken, die wir in diesem Jahr schließen wollen.“ Die Marke sieht sich längst nicht mehr als klassischen Importeur aus Fernost. Nur noch rund acht Prozent der in Europa verkauften Fahrzeuge laufen noch in Korea vom Band. Der Rest entsteht in Tschechien und in der Türkei, insgesamt 500 000 Einheiten.

Design und technische Entwicklungen stammen aus dem europäischen Entwicklungszentrum in Rüsselheim. Die Bedeutung des Standorts Deutschland für die Marke unterstreicht Hyundai mit dem Standort der Europazentrale, die in Offenbach unter demselben Dach arbeitet wie die 200 Mitarbeiter von Hyundai Deutschland. Insgesamt hat der Hersteller in Deutschland inzwischen mehr als 1000 Arbeitsplätze geschaffen – nicht zuletzt durch die Motorsportabteilung des Unternehmens oder durch ein eigenes Testzentrum direkt neben der Nordschleife des Nürburgrings. Längst müssen sich alle Neuentwicklungen bei Dauererprobungen auf der härtesten Rennstrecke der Welt bewähren.

Als erster Hersteller der Welt stellte Hyundai 2013 mit dem ix35 Fuel Cell einen von einer Brennstoffzelle angetriebenen Serien-Pkw vor. Während in Deutschland bislang für Kunden ausschließlich im Rahmen eines Leasingvertrags verfügbar, kann das Fahrzeug mit 600 Kilometern Reichweite inzwischen ab 65 000 Euro erworben werden. Bei der politischen Rückendeckung, die die Verbreitung der umweltfreundlichen Technik momentan noch spürbar bremst, sieht Markus Schrick deutliches Verbesserungspotential: „Es wäre ein Fortschritt für die Brennstoffzellentechnik, wenn die Zahl der Tankstellen wachsen würde.“ – von den rund 40 bundesweiten Tankpunkten arbeiten derzeit überhaupt nur 14 zuverlässig.

 

 

(ampnet/tl)

Genf 2015: Viele Neuerungen für den Range Rover Evoque

Mit einer Vielzahl an Neuerungen und Überarbeitungen, aufgefrischtem Design, neuen Motoren und zusätzlichen Technikfeatures schickt Land Rover nach mehr als 400 000 verkauften Einheiten den Range Rover Evoque ins nächste Modelljahr. Zu sehen ist das Ergebnis auf dem Genfer Automobilsalon (3. – 15.3.2015). Neue Stoßfänger und Kühlergrilllösungen sowie optionale Voll-LED-Scheinwerfer prägen den modifizierten Auftritt. Besonders auffällig sind die vergrößerten Lufteinlässe, die nun auch der Fünftürer bekommt. Im Innenraum finden sich neugestaltete Sitze und Türverkleidungen sowie ein neues Infotainmentsystem mit Acht-Zoll-Touchscreen.

Unter der Motorhaube geben die völlig neu entwickelten Dieselmotoren aus der Ingenium-Baureihe ihr Debüt. Die Euro-6-Vierzylinder leisten bis zu 132 kW / 180 PS bei Normverbräuchen von minimal bis zu 4,2 Litern pro 100 Kilometer (CO2: 109 g/km) beim TD4 mit 110 kW / 150 PS.

Der Spurverlassenswarner ist in der Modellgeneration 2016 serienmäßig an Bord. Als neue Sicherheitsausstattung wird ein Aufmerksamkeits-Assistent in die Baureihe eingeführt. Eine optionale 3G-Antenne soll für besseren Mobilfunkempfang sorgen.

 

 

(ampnet/jri)

News: Bugatti verkauft den letzten Veyron

Bugatti hat den letzten Veyron verkauft. Nach zehn Jahren und insgesamt 450 Exemplaren endet damit die Produktion der Baureihe mit den schnellsten Serienstraßenfahrzeugen der Welt. Der finale Veryron ist ein offener 16.4 Grand Sport Vitesse mit 883 kW / 1200 PS starkem 16-Zylinder-Motor, der 1500 Newtonmeter maximales Drehmoment entwickelt. Er beschleunigt den Supersportwagen in 2,5 Sekunden von null auf 100 km/h und auf eine Höchstgeschwindigkeit von 431 km/h. Der Roadster mit der Zusatzbezeichnung „La Finale“ wird auf dem Genfer Automobilsalon (3. – 15.3.2015) neben dem Veyron mit der Chassisnummer 1 ausgestellt, ehe er an den Käufer aus dem Mittleren Osten ausgeliefert wird. Inklusive Optionen lag der Durchschnittspreis der verkauften Bugatti Veyron zuletzt bei 2,3 Millionen Euro.

 

 

(ampnet/jri)