Kia Ceed Crossover – Koreas Antwort auf den T-Roc

Unterhalb des klassischen Kompakt-SUV-Segments ist noch Platz. Kia füllt diesen mit einer höher gelegten Crossover-Variante des Ceed.

Kia ergänzt die kompakte Ceed-Familie um ein SUV. Der Crossover platziert sich zwischen dem kleineren Stonic und dem 4,50-Meter-Modell Sportage und tritt in dieser Nische gegen Wettbewerber wie den VW T-Roc an. Die Markteinführung könnte noch in diesem Jahr erfolgen.

Nach Fünftürer, Kombi und Shooting Brake ist der Crossover die vierte Karosserievariante in der 2018 erneuerten Ceed-Reihe. Zumindest ein Teil der Antriebstechnik dürfte aus den Schwestermodellen übernommen werden, die mit Dieseln und Benzinern im Leistungsband von 73 kW/100 PS bis 103 kW/140 PS zu haben sind. Ob Allradantrieb als Option angeboten wird, ist noch unklar. Die Preise dürften bei rund 20.000 Euro starten.

Mallorca ist nur einmal – Der VW T-Cross aber gern öfter

Wer braucht denn schon Genf, wenn er Mallorca haben kann. 20 Grad, Sonne pur und der neue Volkswagen T-Cross erwartete eine gespannte Meute an Journalisten vergangenes Wochenende. Dieses Jahr wollen es die Wolfsburger nochmals wissen und starten mit ihrem Crossover in das begehrte Segment der Mini-SUVs. Der mit dem Polo eng verwandte T-Cross vermittelt optisch ein wenig Offroad-Romantik, biete…

Lynk & Co 03 Cyan Concept – Blauer Potenz-Protz

Aus der Performance-Marke Polestar ist nach dem Verkauf an Volvo das Motorsportteam Cyan Racing hervorgegangen, das jetzt einer anderen Geely-Tochter zu einem Power-Modell verhelfen könnte.

Cyan Racing heißt der Rennsport-Ableger der Volvo-Schwestermarke Lynk & Co. Bislang waren die Fahrzeuge allein für den Einsatz im Motorsport ausgelegt. Doch jetzt haben die Schweden ein extrem sportliches Konzept auf die Räder gestellt, das möglicherweise sogar eine Straßenzulassung bekommt. Es basiert auf dem Limousinen-Modell Lynk & Co 03, das der chinesische Hersteller seit vergangenem Jahr in China anbietet.

Das auffallend blau lackierte Kraftpaket wirkt wie ein Auto, das vor Kraft kaum mehr gehen kann.

Optisch macht das Einzelstück keinen Hehl aus seinen rennsportlichen Genen. Das auffallend blau lackierte Kraftpaket wirkt wie ein Auto, das vor Kraft kaum mehr gehen kann. Für diesen Eindruck sorgen unter anderem Karosserieverbreiterungen, aggressiv gezeichnete Schürzen und der mächtige Heckflügel. Understatement sieht jedenfalls anders aus.

Optisch macht das Einzelstück keinen Hehl aus seinen rennsportlichen Genen

Das Sonderstyling ist kein leeres Versprechen, denn der nur zwei Liter große Turbobenziner soll über ein sequentielles Getriebe 388 kW/528 PS und 504 Newtonmeter an die Vorderachse schicken. Dank eines dort integrierten Sperrdifferenzials soll ein Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in 4,4 Sekunden möglich sein, der 200er-Marke fällt nach rund 10 Sekunden. Erst bei 310 km/h wird dem wilden Treiben Einhalt geboten.

Lynk & Co. hat auf Basis des Limousinen-Modells 03 ein extrem sportliches Konzept auf die Räder gestellt

Ein tiefer gelegtes Öhlins-Fahrwerk, 20-Zoll-Leichtmetallräder mit 285er-Reifen sowie großzügig dimensionierte Bremsen, vorne mit Sechskolbenzangen, versprechen eine der Leistung entsprechend gute Straßenlage. Ob, wann und in welchen Märkten ein solches Fahrzeug möglicherweise angeboten wird, sagt Lynk & Co noch nicht.

Nissan Qashqai – Aufgewertet und sehr effizient

Für ein richtiges Facelift ist es noch zu früh, hat Nissan seinem „Zugpferd“ erst letztes Jahr eins verpasst. Dieses mal reichte es „nur“ für einen neuen Motor, aber der hat es in sich. In Barcelona sollte der neue 1,3-Liter-Benzinmotor mit bis zu 160 PS vorgestellt werden. Nach einem zweitstündigen Flug, auf dem mir eine nette ältere Dame und ihr Hund „Chef“ von der katalanischen Hauptstadt vorschwärmten, erwartete das Nissan Team uns mitten in der Stadt zur Vorstellung des neuen Motors mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Erstmalig bei Nissan. Ich muss zugeben, bis dato bin ich noch nie einen Nissan Qashqai gefahren und war sehr gespannt, was der kleine Crossover so auf dem Kasten hat. Schon die theoretische Präsentation versprach ein sportliches und direktes Fahrerlebnis sowie eine verbesserte Beschleunigung aus dem Stand, mal vom reduzierten Geräuschpegel abgesehen. Ich konnte den praktischen Test am nächsten Tag nicht erwarten.

Löwenstark

Leider wurden wir vom Wetter ein wenig enttäuscht, denn es regnete Bindfäden. Zum Glück nur in der Stadt, ausserhalb klarte es auf und wir konnten den Nissan Qashqai durch die angenehme Landschaft Kataloniens treiben. Für die erste Fahrt wurde uns direkt die 160 PS Version zur Verfügung gestellt. Man soll sich ja auch nicht lumpen lassen. Der aufgeladene 1,3-Liter-Vierzylinder mit Otto-Partikelfilter und Euro-6d-Temp-Klassifizierung, die ab September 2019 verpflichtend wird, schnurrt leise wie ein Kätzchen, hat aber die Kraft eines ausgewachsenen Löwen. Zieht gut, würde man sagen, und macht Spaß. Mehr Leistung und Drehmoment, ein direktes Ansprechverhalten und eine gleichmäßige Leistungsentfaltung zeichnen das Triebwerk aus, das neben einem leiseren Fahrerlebnis auch zur guten Laune beiträgt. Alle Motorisierungen sind an Frontantrieb gekoppelt und sollen neue Standards in Sachen Fahrverhalten setzen.

Mir gefällt es, besonders der leise Motor. Er macht eindeutig Spaß. Auch das Interieur fällt für einen kleinen SUV recht edel aus. Nappaleder-Sitze mit gesteppten Flächen, ein nach unten abgeflachtes Lenkrad und natürlich das neue NissanConnect Infotainment-System. Auch wenn wir es im Auto direkt nicht testen durften, um die voreingestellten Routen nicht versehentlich zu löschen, konnten wir das an einem Terminal im Hotel nachholen. Das System ermöglicht einfache Internet-Updates für Karten und Software und verfügt in allen Ausstattungsvarianten oberhalb der Einstiegsversion Visia über Apple CarPlay und Android Auto. Dabei kann man über eine neue Smartphone-App namens „Door to Door Navigation“ zusätzliche Funktionen freischalten. Die Route kann zuhause oder im Büro geplant und an das Navigationssystem geschickt werden. Der ebenfalls enthaltene Dienst TomTom Premium Traffic sorgt mit Echtzeit-Verkehrsdaten für eine noch bessere Routenführung mit präziseren Reisezeiten. Sehr praktisch, besonders wenn man die Routen schon vor der Fahrt bequem am Küchentisch planen und einstellen kann.

160 PS vs. 140 PS

Dem katalanischen Straßenverkehr sind wir leider trotzdem nicht entkommen und waren froh, als wir eine Route in ländlicheren Gegenden entlang fuhren. Zwischendurch tauschten wir die Fahrzeuge, um auch die anderen Motorisierungen zu testen. Die 140-PS-Version des 1,3-Liters liefert mit 240 Newtonmeter mehr Drehmoment als sein Vorgänger und hier merkt man auch den Unterschied zum 160-PS starken Bruder. Denn wenn es darauf ankommt, schwächelt er ein bisschen auf der Brust. Beim Verbrauch unterscheiden sich die verschiedenen Leistungsstufen kaum: Die 140-PS-Variante braucht offiziell 5,3 Liter auf 100 Kilometer, der stärkere Motor ebenfalls. Natürlich kommt das immer auf Strecke und Fahrweise an. Da dürften sich die Werte schnell nach oben korrigieren.

Die Empfehlung geht somit klar zur 160-PS-Version, egal, ob mit Handschaltung oder mit Doppelkupplungsgetriebe. Da muss man einfach weniger schalten und man hat nicht das Gefühl, zwischendurch anschieben zu müssen, wenn man sich in den niedrigeren Drehzahlen befindet. Der große Motor macht einfach mehr Laune und reagiert schneller auf Befehle des Gaspedals. Das merke ich auch in den kurvigen Strassen Kataloniens und vermisse den stärkeren Motor ein bisschen. Man merkt, dass sich hier etwas getan hat. Das Einspritzsystem wurde verbessert, die Form des Brennraums, der Turbolader und die Reibung wurde reduziert. Netter Nebeneffekt: Die Service-Intervalle wurden von 20.000 auf 30.000 Kilometer verlängert.

Der Preis ist heiß

Preislich hat sich zum Glück nicht viel zum Vorgänger getan: Der 140-PS-Qashqai ist ab 21.350 Euro zu haben, die 160 PS kosten 2.050 Euro mehr. Und wer Automatik fahren will, ist mit 1.700 Euro dabei. Fürs erste reicht uns aber der Testwagen, mit dem wir auf der Abschlussrunde noch ein bisschen in die Berge fahren. Hey, wenn schon SUV, denn schon SUV.

Fazit: Klein aber Oho. Der Nissan Qashqai zeichnet sich als kompakter aber kraftvollen Crossover aus und mit den neuen Motoren dürfte er noch ein paar mehr Fand dazu gewinnen. Er ist leise, äußerst wendig und macht Laune, auch wenn beim kleineren Motor ein paar Schwächen festzustellen sind. Das dürfte aber in der Stadt nicht besonders ins Gewicht fallen und mal ehrlich, die katalanische Berglandschaft hat ja nun auch nicht jeder vor der Haustür.

Fahrbericht: Simone Amores
Bilder: Simone Amores / Nissan

Jaguar Land Rover – Mit Schirm, Charme und viel PS

Wenn die Queen ruft, dann leistet man augenblicklich folge. In diesem Fall rief „her Majesty herself“ nicht persönlich, sondern Jaguar Land Rover aber das Ergebnis ist das selbe: man folgt und zwar pronto. Leider ging es nicht in die schillernde Metropole an der Themse, sondern „nur“ nach Mendig in Rheinland-Pfalz, aber die royale Begrüßung war nicht minder beeindruckend. In eine…

Infiniti QX30 und Simone Amores

Fahrbericht Infiniti QX30 – GLA auf Japanisch

Infiniti QX30 und Simone Amores Bis zur Unendlichkeit und zurück? Mit Infiniti, einer Premium-Tochter von Nissan, vorstellbar, allerdings mit ein paar kleinen Abstrichen. Basierend auf dem Mercedes GLA begann die Nobelmarke des japanischen Herstellers Ende 2015 in England mit der Produktion des kompakten Q30 und des QX30. Dass sich viele Mercedes Gene unter dem Infiniti QX30 verstecken, erkennen allerdings wirklich nur die Kenner. Dies…

Unu: So sexy kann E-Mobilität aussehen

Unsere Städte wachsen immer weiter. Lebens- und Arbeitsformen wandeln sich und inzwischen wollen die Menschen nicht nur gut vernetzt sein, sondern auch noch mobiler. Dadurch ist die urbane Bevölkerung ständig in Bewegung. Gleichzeitig verändert sich das Verkehrsangebot: Fahrrad- und Rollerverleih sowie Carsharing-Systeme entstehen. Die Angebote der öffentlichen Verkehrsanbieter werden dabei zunehmend integriert. All dies macht es den Menschen i…

Mercedes-Benz E220d Coupé im Test // Fahrbericht

„Zwei Türen weniger, dafür mehr Auto“ – so stellt Blogger Björn Habegger, genannt „Habby“ den neuen Mercedes-Benz E220d Coupé im aktuellen Test auf dem YouTube-Channel von Autohub vor. Länger, breiter und höher – Ganz dem Motto „mehr ist mehr“ trumpft das E-Coupé mit neuen Maßen auf. Und ganz besonders in Rot, Pardon, Hyazinth-rot macht der flotte Flitzer was her. Moderator „Habby“ ist ganz verliebt und passt sich farblich an. Für die Teststrecke in Barcelona natürlich die perfekte Farbe, zeugt sie von Energie und zieht das Auge auf sich.

Der Mercedes-Benz E220D Coupé ist der perfekte Begleiter für die große Reise. Dank seiner ganzen Assistenzsysteme kann der Fahrer sich entspannen, der im Grunde fast nichts mehr machen muss ausser lenken. Wer viel fährt und besonders viel im Stau steht, weiß das sehr zu schätzen. Unbezahlbar! Zumindest hier gibt es für Björn also vorerst nichts zu meckern. Doch dann kommt er zur Design-Kritik, eine Premiere bei Autohub, und die fällt überraschenderweise positiver aus als erwartet. Einzig das hintere Dreiecksfenster zwingt dem gebürtigen Franken ein müdes Lächeln ab. Wenn es weiter nichts ist, kann Gorden Wagener, der Chef-Designer bei Mercedes, aufatmen. Gott sei Dank. Fließende Linien, klassische Formen, aber dennoch diese durch Testosteron geprägte Härte, lässt das Coupé für den Blogger überzeugend wirken.

Weiter geht die Tour durch die katalanische Hauptstadt und auch wenn die Sonne auf sich warten lässt, lässt sich Björn nicht beirren in seiner „kleinen Wohlfühl-Oase“. Dass man mit der Generation E-Klasse „2016“ bereits ganz vorzüglich reisen kann, hat „Habby“ bereits selbst festgestellt. Dass man dabei aber auch noch eine gute Figur machen kann, zeigt beweist die Coupé-Version. Wie genau das aussieht, seht ihr in der aktuellen Folge auf Autohub.

Der neue Range Rover Velar – Frisch aufgeschifft

Normalerweise trifft man Fahrzeuge im Allgemeinen ja auf Straßen oder Parkplätzen an. Ok, vielleicht manchmal noch auf Fähren aber im Schiffsbauch als Installation auf einem Frachtschiff doch eher selten. Land Rover dachte sich beim Range Rover Velar „Pfeif drauf, was alle sonst so machen. Wir nehmen ein Schiff und basta“. Gesagt, getan. Es stand nämlich außer Frage, dass ein simpler Messeauftritt für die Deutschlandpremiere des Range Rover Velar keine adäquate Bühne darstellt. In einem Gemeinschaftsprojekt der Frankfurter Agenturen makerelations, Voss+Fischer und Spark44 entstand das Projekt #PUREVELAR zur Aktivierung des deutschen Marktes vor der Verkaufspremiere.

Dafür fanden sich recht spannende Locations. Zum Beispiel die Technische Universität München mit ihrem reflexionsarmen Raum. Normalerweise nutzt man diesen akustischen Raum für technische Tests und wissenschaftliche Untersuchungen. Für den neuen Range Rover Velar eine ungewöhnliche, aber bestens passende, weil absolut reduzierte Umgebung. Auch die Premierenfeier war etwas Besonderes und wurde im kleinen Kreis gefeiert. Das Konzept der folgenden Deutschlandreise ist ebenso spektakulär wie der Auftakt. Denn mehr als zwei Monate lang dauert die #PUREVELAR-Tour mit einer eindrucksvollen statischen Präsentation – an Bord eben dieses Frachtschiffes.

Frisch aufgetischt – Pardon – aufgeschifft

In 18 Städten macht das Land Rover-Schiff in citynahen Lagen fest. Start war am 10. Mai in Potsdam. Über Berlin, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Köln, Mainz, Frankfurt am Main, Nürnberg, Mannheim und weitere Ziele geht es bis zum 16. Juli nach Esslingen. Dabei wurde für den Bauch des Schiffs eine besondere Installation entwickelt. Im Mittelpunkt hier natürlich ebenfalls das modern, minimalistische Design des Velar. Gedämpfte Akustik und ein wandelbarer Innenraum sorgen für eine spezielle Atmosphäre, Sound leitet die Besucher zum Auto, das Spiel mit Licht und Dunkelheit lenkt die volle Aufmerksamkeit auf das besondere Design. Die Installation verzichtet auf unnötige Showeffekte und schafft einen echten Spannungsbogen: ganz im Stil des von Reduktion geprägten Velar-Charakters.

Der Name „Velar“ (lat. „Enthüllen“) geht zurück auf den Prototypen von 1969. Damals konstruierten die Land Rover-Entwickler den ersten geheimen Prototypen, dem sie den Codenamen Velar gaben. Heute, nicht mehr ganz so geheim, feiert Land Rover mit seinen Fahrzeugen große Erfolge. Mit dem Velar wollen die Briten nun einen neuen hochkarätigen Vertreter ihrer Zunft auf die Straße schicken. „Mit seinem modernen Design verschafft sich der neue Velar eine herausragende Stellung in seiner Klasse. Er zeigt perfekt austarierte Proportionen, kraftvoll straffe Flächen und eine unverwechselbare Silhouette.“ sagt Gerry McGovern, Land Rover Chief Design Officer. Avantgardistisch und doch unverwechselbar Range Rover, so präsentiert er sich uns nach seiner Enthüllung im Schiffsbauch.

Eingelassene Türgriffe, reduziertes puristisches Design, kantisch und kraftvoll. In Zusammenarbeit mit Designer Sebastian Scherer konnte auch im Interieur mit reduziertem Design für Emotionalität gesorgt werden. Die Herausforderung dabei war, die Einfachheit mit Luxus zu kombinieren und ihn so zu einer Einzigartigkeit zu machen. Ein großes Thema dabei war: Nachhaltigkeit. Die Produktion fand sowohl unter Nutzung von Solar- und Wasserenergie als auch mit bis zu 60% recycelbaren Materialien statt. Als erstes Modell seiner Klasse bietet der neue Velar für die Sitzbezüge ein betont nachhaltiges Angebot in Gestalt von besonders umweltverträglichen Premium-Textilien als Alternative zu Leder. Der Premium-Stoff in Dapple Grey wurde in Kooperation mit Kvadrat entwickelt, dem europäischen Spezialisten für hochwertige Textilien in anspruchsvollem Design.

Puristisch Futuristisch

Ein großzügiges Platzangebot ergänzt durch hochwertige Materialien zeigt die hohe Verarbeitungsqualität, für die Land Rover bekannt ist. Besonders ins Auge fällt auch die Tatsache, dass die Zahl der Schalter und Bedieneinheiten im Velar auf ein absolutes Minimum beschränkt wurde. Gleich zwei hochauflösende 10,2-Zoll-HD-Touchscreens sind gekonnt in die Innenraumarchitektur integriert und gewährleisten beste Unterhaltung sowie volle Kontrolle über das Wohlbefinden. Dabei arbeiten die intuitiv bedienbaren Bildschirme perfekt zusammen und fügen sich harmonisch in die puristische Innenraumgestaltung ein. Ein mit 673 Liter Volumen angelegter Kofferraum sorgt für weitere Staumöglichkeiten.

Ab dem 3. Quartal diesen Jahres wird der Range Rover Velar ab 56.400 Euro zu haben sein. Wer ihn sich vorher noch mal live ansehen will: Interessenten können sich bei Land Rover unter www.velar-circle.de anmelden und ihren Platz gratis auf der #PUREVELAR-Tour. An den jeweiligen Veranstaltungstagen ist das Schiff in der Regel zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Und auch wer nicht teilnehmen kann, darf sich dem Velar nähern: Mitglieder des Velar-Circle können von zu Hause eine Kamera steuern und sich dem Velar damit aus jedem Blickwinkel nähern.

 

Bericht: Simone Amores

Fotos: Simone Amores / Land Rover

Fahrbericht: Oben ohne mit dem neuen Fiat 124 Spider

Also als erstes muss ich mal eine Warnung aussprechen. Cabrio fahren ist nicht ungefährlich. Ohne den nötigen Sonnenschutz sieht man schnell aus wie ein gekochter Hummer und unschuldige Kollegen werden einfach mal origamiartig zusammengefaltet. Doch natürlich tut das dem Spaß keinen Abbruch. Die Tour mit dem neuen Fiat 124 Spider sollte in der Stadt der Liebe beginnen. Und auch wen…

Fahrbericht: Der neue Nissan Micra N-Connecta – Alles andere als mickrig

Die Kleinen werden ja so schnell groß. Die Erfolgsgeschichte dieses kleinen Flitzers begann vor genau 34 Jahren. Die erste Modellgeneration des Nissan Micra rollte vom Band und beeindruckte mit nüchternem geradlinigem Design. Typisch Japaner eben. Praktisch und mit gutem Preis-Leistungsverhältnis gewann er die Herzen der damaligen Autokäufer. Auch die späteren Modelle, allesamt eher rund und süß, erfreuten sich großer Beliebtheit…

Opel Insignia – Vom Dickschiff zum Flaggschiff

Opel legt sein Flaggschiff Insignia neu auf. Und lässt das Mittelklassemodell dabei noch größer und edler werden. Die coupéhaft geschnittene Limousine und der geräumig geschnittene Kombi sind bereits zu Preisen ab 25.490 Euro bestellbar, ausgeliefert wird im Sommer. Sowohl Limousine (4,91 Meter) als auf Kombi (4,99 Meter) sind gegenüber den bereits stattlichen Vorgängern noch einmal gewachsen. Weil auch der Radstan…

Fahrbericht: Lexus IS – 豪華なおもてなし

Keine Sorge. „mein-auto-blog“ ist zwar Kosmopolit unterwegs, wurde aber nicht von den Japanern eingenommen. 豪華なおもてなし heißt ausgesprochen „Gōkana omotenashi“, was übersetzt soviel wie „luxuriöse Gastfreundschaft“ bedeutet. Und das beschreibt den neuen Lexus IS perfekt. Als viertgrößte Luxusautomarke hat Toyota-Tochter Lexus den IS neu aufgelegt und zeigt uns einmal mehr, dass die Japaner von Luxus ein ganz besonderes Verständnis haben.

Erster Test des neuen Lexus IS

„Omotenashi“ – Das Prinzip der Gastfreundschaft, in der man schon vorher weiß, was der Gast für Bedürfnisse hat, stand hier an oberster Stelle. Und der Lexus weiß genau, was sein Fahrer von ihm will. Komfort, Hochwertigkeit und die kleine Prise an Sportlichkeit, die den Fahrspaß ausmacht. Ein echter Sportwagen ist der Lexus IS nämlich nicht, dafür ist er noch zu zurückhaltend, aber die Tendenz ist da. Die zeigt er in erster Linie an seinem Äußeren.

Bei der neuesten Generation der IS Baureihe behält Lexus das bisherige Erscheinungsbild weitestgehend bei, nur eine leicht geänderte Frontpartie mit neuen Scheinwerfern, vergrößerte Einlässe im vorderen Stoßfänger und eine neue Variation des typischen Lexus „Diabolo“ Kühlergrills kennzeichnen den neuen Lexus IS. Das Design der LED-Scheinwerfer verlängert das L-förmige LED-Tagfahrlicht und ermöglicht eine bessere Ausleuchtung. Dynamisch fließende Linien gehen von den Radhäusern in den Stoßfänger über und verleihen der Front so eine noch kraftvollere Präsenz. Der markentypische Diabolo-Kühlergrill wurde überarbeitet, wobei die „Taille“ nach oben versetzt wurde und fließend in die neu geformte Motorhaube übergeht. Damit unterstreichen die neuen Proportionen die Dynamik und lassen den IS kraftvoller erscheinen. Eine Auswahl an neuer Leichtmetallräder, die je nach Ausstattungsvariante in 17- oder 18-Zoll vom Band rollen, unterstreichen das sportlichere Aussehen. Neue LED Heckleuchten verleihen auch dem Heck eine dynamische Note.

Wenn der „Popometer“ ausschlägt

Während der Testfahrt rund um Rom zeigte unser Testfahrzeug, der Lexus IS 300h Luxury Line Vollhybrid, dass er nicht mehr nur die gemütliche Alt-Männer-Kutsche ist. Modern und sportlich kommt er daher. Auf den Straßen zeigt sich allerdings, dass grobe Unebenheiten nichts für ihn sind. Sowohl im Eco als auch im Sport-Modus, bei dem man sowieso eine härtere Federung erwartet, ist diese recht gewöhnungsbedürftig. Laut Markus Burgmer, Head of Marketing bei Lexus Deutschland, ist natürlich das „Popometer“ bei jedem anders und somit auch das Empfinden der Federung. Keine Frage: er fährt sich trotzdem stets sicher, auch in schnellen Kurven. Er neigt sich kaum, die Lenkung ist direkt, die Bremsen überzeugen. Schaltet man die Modi um, übertragt sich das sofort auf die Lenkung. Entsprechend den extrem hohen Lexus Standards bei der Fahrzeugentwicklung unterzog Chefingenieur Naoki Kobayashi und sein Team den neuen IS einem aufwendigen Programm einschließlich ausgiebiger Tests auf Landstraßen und Rennstrecken. Neue, leichte Fahrwerkskomponenten sowie Überarbeitungen an den Schraubenfedern, den Stoßdämpfern und am Stabilisator sollen zu einem noch überzeugenderen Fahrerlebnis – ohne den Komfort einzubüßen – beitragen.

Trotzdem weiß er als Vollhybrid zu überzeugen. Ein 181 PS starker 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner arbeitet mit einem E-Motor mit 105 kW (143 PS) zusammen. Damit schafft er lockere 223 PS. Laut Markus Burgmer entscheiden sich die meisten Kunden für genau diese Motorisierung. Wir finden sie jedenfalls ganz ansprechend. Denn schaltet der Motor in den Elektrobereich, hört man ihn kaum. Springt der Benziner an, schnurrt er ganz angenehm. Dabei bleibt es aber auch. Die Japaner sind ja auch bekannt für ihre Zurückhaltung. Beim Kickdown beschleunigt der IS 300h zwar ausreichend kraftvoll, doch Tempo 100 erreicht er erst nach 8,3 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt in dieser Klasse leider nur 200 km/h. Kein Banzai am Start. Die Japaner mögen es eben gediegen. Es stehen auch nur zwei Motoren zur Auswahl: Vollhybrid oder Turbo-Benziner. Man erfüllt die Erwartungen der Käufer, darüber muss man nicht gehen. Fair enough!

Innen mehr als Hui

Beim Herumkurven in den Vororten Roms zeigt sich am Navigationssystem einige Mängel. Trotz gewachsenem Display, das von sieben auf 10,3 Zoll vergrößert wurde, weiß man nie genau, wann man abbiegen muss. Und das lag nicht nur an der Blendung durch die Sonne. Stark: die integrierte Sitzkühlung. Für den nächsten Sommer sehr brauchbar. Die Systemeinstellungen am Multifunktionslenkrad sind allerdings Übungssache.

Dafür glänzt der Lexus IS mit schönen Details, wie zum Beispiel die beleuchtete analoge Uhr am Armaturenbrett. Sämtliche Bedienelemente für die Audio- und Klimatisierungsanlage wurden zu einer Einheit in der Mittelkonsole zusammengefasst, deren matte Oberflächen für eine besonders hochwertige Anmutung sorgen. Repräsentativ für die Takumi Handwerkskunst, die in jedem Lexus Anwendung findet, steht die neue Ziernaht der Verkleidung des Kombinationsinstruments sowie die überarbeiteten Drehzahl- und Geschwindigkeitsanzeigen, die sich beim Umschalten der Modi auf schicke Weise präsentieren. Neue, geformte Getränkehalter und eine lederbezogene Handauflage für das Remote-Touch runden das hochwertige Anbiete im Interieur ab. Erstmals ist der IS auch mit lasergravierten Holz-Applikationen erhältlich. Hochqualifizierte Spezialisten von Yamaha Fine Technologies haben sie speziell für Lexus gefertigt. Sie entstanden in der gleichen Fertigungstechnik, die auch bei einigen der edlen Pianos angewendet werden. Will man das Interieur im sportlicheren Design, muss man sich die F Sport Variante gönnen.

Mit dunklem Chromfinish und exklusivem „F“ Rautenmuster betont der neue Diabolo Kühlergrill die Sportlichkeit der IS F Sport Modelle. Im unteren Teil des Kühlergrills sind seitliche Lufteinlässe integriert, die den Luftstrom optimieren und zu den Bremsen leiten. Die F Sport Varianten rollen serienmäßig auf 18-Zoll Leichtmetallrädern im Mehrspeichen-Design. Im Innenraum zählen ein dreispeichiges F Sport Lenkrad, Sportsitze, Instrumente im Stil des LFA, spezielle Aluminium-Applikationen im Naguri-Design und eine Aluminium-Pedalerie zu den besonderen Details. Ein adaptiv variables Fahrwerk und eine darauf abgestimmte Lenkung runden das Ganze ab. Alle neuen IS Modelle sind mit einem Multimediasystem mit USB- und Aux-Anschluss sowie Bluetooth ausgestattet. Ein optionales Mark Levinson® Premium Surround System mit 15 Lautsprechern soll für ein Klangerlebnis wie in einem echten Konzertsaal sorgen. Darüber wann genau aber z.B. die mobile Konnektivität kommt, konnte keine Aussage getroffen werden.

Sicher ist sicher

Sicherheit ist bei den Japanern ein großes Thema. Der neue IS verfügt über die moderne Sicherheitstechnik des Lexus Safety System+. Die Notbremsfunktion erkennt Fußgänger, der Spurhalteassistent lenkt selbstständig, Toter-Winkel-Warner, Abstandsradar und Querverkehrwarner sind auch erhältlich. Darüber dass einige der Sicherheitsfeatures, die es in anderen Fahrzeugen im selben Segment bereits serienmäßig gibt, aber erst ab einer höheren Ausstattungsvariante zu haben sind, wird ebenfalls die Schulter gezuckt. Trotzdem: Alle IS Modelle sind serienmäßig mit acht Airbags ausgestattet. Sensoren messen die Wucht eines Aufpralls und regeln den entsprechenden Fülldruck der Airbags.

Fazit

Der Lexus IS Facelift hat es geschafft, sein Image aufzupolieren. Er wirkt sportlicher, reifer, moderner, ohne den herausragenden Komfort zu verlieren, für den Lexus bekannt ist. Agilität und mehr Fahrdynamik lassen sich durchaus spüren, doch wäre ein bisschen mehr „Banzai“ wünschenswert gewesen. Bei seinen Bestandskunden sollte er dennoch Punkten und die schon im letzten Jahr erreichte Marke von einer Million verkauften Einheiten weltweit noch weiter toppen. Wir sind gespannt, wie sich die Marke weiter entwickeln wird. Mit dem Lexus IS geht, pardon, fährt sie definitiv in die richtige Richtung. Bereits ab dem 21.01. ist das gute Stück ab 38.500 Euro zu haben.

Fahrbericht: Simone Amores

Fotos: Simone Amores / Lexus

Der „neue“ Golf – die wichtigsten Fakten in diesem Artikel

Der neue VW Golf – Die wichtigsten Fakten

Golf. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Dazwischen gibt es nur wenig. Mit dem neuen Facelift des VW Golf 7 versucht Volkswagen die erste Gruppe ein wenig mehr auszuweiten. Auch wenn der Golf schon den Status „Beliebtestes Auto Deutschlands“ inne hat, müssen die Wolfsburger natürlich trotzdem hier und da ein bisschen aufmotzen, um weiterhin an der Spitze der Konkurrenz zu bleiben. Doch was hat sich am neuen Golf 7 Facelift, der im Frühjahr Marktstart feiert, eigentlich geändert?

Auf den ersten Blick: nicht viel. Auf den zweiten: so einiges. Volkswagen geht mit der Neuerung eher behutsam um, um die Fans wohl möglich nicht zu sehr abzuschrecken. Optisch bleibt sich der Golf 7 Facelift treu. Hier gibt es außer neuen Farben und Rädern für den Drei- und Fünftürer noch ein bisschen etwas Neues an der Karosserie. Zum einen wartet sowohl die Front- als auch die Heckpartie mit neuen Stoßfängern auf. Besonders vorn lässt sich das Update an den neu gestalteten Kühlöffnungen erkennen.

Hinten zeigen die serienmäßigen Voll-LED-Rückleuchten das neue Outfit und für die ganz harten Golf-Fans gibt es sogar noch animierte Blinker in der Topversion. Neu entwickelte LED-Scheinwerfer lösen im Golf und im Golf Variant alle Xenon-Scheinwerfer ab, allerdings nur als Extra in der Sonderausstattungslinie. Diese waren bislang ausschließlich dem Golf GTE und dem e-Golf vorbehalten. Nun kommen endlich auch alle anderen Golf-Fahrer in den Genuss, wenn sie sich dafür entscheiden. Denn in der Basis-Ausstattung ist der Golf nach wie vor mit Halogenlampen unterwegs. Hier allerdings inklusive LED-Tagfahrlicht.

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So wenig auffällig die äußerlichen Veränderungen im Golf 7 Facelift auch sind, zeigt der Liebling aller Deutschen unter der Haube und im Interieur jede Menge Neuheiten. In Zukunft kann der Kunde zwischen verschiedenen Display-Größen wählen. Zur Auswahl: 5, 6 , 8 oder 9,2 Zoll-Screens in der Mittelkonsole. Hier wird das Infotainmentsystem „Discovery Pro“ mit Gestensteuerung bedient. Premiere in der Kompaktklasse. Zudem wurden die Online-Services erweitert. Für alle Modelle mit Navigationssystem gibt es nun „Guide & Inform“ sowie „Security & Service“, die vor Staus warnen und in Notsituationen unterstützen.

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Noch mehr Digitialisierung bringt das 12,3 Zoll große „Active Info Display“, das auf Wunsch das analoge Tacho ersetzt und individuell konfigurierbar ist. Dazu kommen ein DVD-Laufwerk, zwei USB-Schnittstellen und SD-Kartenleser, AUX-Anschluss, eine SSD-Festplatte mit zehn Gigabyte Speicher sowie die komplette Range der Medienwiedergabe-Möglichkeiten. Frische Akzente im Inneren sowie neue Dekorblenden und Sitzbezüge modernisieren den Kompakten weiter. Unter der Haube geht das Facelift dann erst richtig los. Zwei neue Triebwerke stehen zur Auswahl, die die Wolfsburger überarbeitet haben.

Als erstes geht ein neuentwickelter 1,5-Liter-Turbobenziner mit vier Zylindern, 150 PS und 250 Newtonmetern maximalem Drehmoment an den Start. Dank Direkteinspritzer und variabler Zylinderabschaltung kommt er damit auf einen Kraftstoffverbrauch von 4,9 Liter auf 100 Kilometern (NEFZ). Etwas später im Jahr kommt dann auch das gleiche Triebwerk als Blue-Motion-Version mit 130 PS, das den Verbrauch um weitere 0,3 Liter reduziert. Übertragen wird die Kraft mittels neuentwickeltem 7-Gang-DSG, das im Golf 7 nach und nach alle bisherigen 6-Gang-DSG ablösen wird. Ein Motor-Update bekommt auch das Facelift des Golf GTI, der jetzt mit 230 PS bzw. 245 PS in der Performance-Version aufwartet.

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Zur Präsentation des VW Golf 7 Facelift werden neben dem klassischen Drei- und Fünftürer auch gleich der GTI, GTE und den Variant gezeigt. Zu den Preisen gibt es bislang noch keine Infos. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass sie trotz aller Neuerungen stabil bleiben.

 

BMW eDrive Technologie made in Dingolfing

Zwischen Regensburg, Passau und Freising liegt die kleine, verschlafene Stadt Dingolfing. Neben ihrem Dasein als Kreisstadt des niederbayerischen Landkreises Dingolfing-Landau dient sie auch als Sitz des BMW Group Werks für Elektromotoren und Hochvoltspeicher. Damit stehen die Dingolfinger stets unter Strom und produzieren mit langjähriger Erfahrung und speziell qualifizierten Mitarbeiten Hochvoltspeicher für BMW Active E, BMW 3er ActiveHybrid, BMW 5er ActiveHybrid und BMW 7er ActiveHybrid.

Mit der Markteinführung der ersten Plug-in-Hybrid Modelle der BMW Kernbaureihen erreicht die Fertigung von BMW eDrive Komponenten eine neue Dimension. Die im Heck eingebauten Elektromotoren und alle Hochvoltspeicher für diese Fahrzeuge stammen aus Dingolfing. Insgesamt hat die BMW Group am Standort in den zurückliegenden Jahren mehr als 100 Millionen Euro in den Schwerpunkt Elektromobilität investiert und so dessen Zukunftsfähigkeit und die dortigen Arbeitsplätze gestärkt. Eine gute Investition, finden auch die Dingolfinger, denn hier werden auch hochqualifizierte Mitarbeiter gesucht und gefördert. Die Zahl der Mitarbeiter in der Komponenten-Fertigung für Plug-in Hybrid Fahrzeuge soll mittelfristig von derzeit rund 100 auf mehr als 200 wachsen.

BMWW Batterietechnik 019 Wissen Elektro Batterie Garching

Innovation und Zukunftsfähigkeit sollen in dem Werk das Aushängeschild sein. Ein markenübergreifender Knowhow-Transfer entspricht dem ganzheitlichen Konzept, das die BMW Group bei der Elektromobilität verfolgt. Ganz besonders auf ‚Inhouse‘-Entwicklungen wie die für das Fahrerlebnis entscheidenden Komponenten der elektrifizierten Antriebe sind die Dingolfinger stolz. Neben den Elektromotoren und den Hochvoltspeichern gilt dies auch für die Leistungselektronik und das Bordnetz – als Basis für das intelligente Energiemanagement. Mit der Entscheidung für eine eigenständige Entwicklung und Fertigung von eDrive Technologie hat sich die BMW Group eine im Wettbewerbsvergleich einzigartige Systemkompetenz gesichert. In einer neu errichteten Halle steht eine Fläche von rund 6 000 Quadratmetern für die zentrale Produktion von eDrive Komponenten im Produktionsnetzwerk zur Verfügung. Dabei kennzeichnet auch Flexibilität das Portfolio der eDrive Komponenten in dem Werk. Die Kombination aus Standardisierung und Flexibilität ermöglicht es, die Anforderungen aktueller und künftiger Fahrzeuge mit rein elektrischem beziehungsweise Plug-in-Hybrid Antrieb abzudecken.

Damit steht fest, dass Elektromotoren aus Dingolfing für spezifische Technologien und innovative Fertigung für ein charakteristische Elektrofahrerlebnis stehen.

smart times 2016: Eine Knutschkugel dreht durch

Was ist klein, rund und flitzt gern umher? Richtig: der smart.

Am letzten Wochenende zeigte seine Fan-Gemeinschaft eindrucksvoll, wie viel Vielfalt in ihm steckt. Ob Roadster,Coupé oder Cabrio, ob Benziner, Diesel oder mit E-Antrieb, ob Zwei- oder Viersitzer,Sonder- oder Serienmodell: Vom 26. bis 27. August 2016 feierte die weltweite smart Fangemeinde bereits zum 16. Mal ihre Kultmarke. Dieses Mal fand das Treffen in Hamburg statt und verwandelte das Gelände des Großmarkts dabei in ein Festival des urbanen Lifestyles – mit Musik, Streetfood, smart Flohmarkt, einem Fahrzeug-Parcours und einem Besuch der beiden Beachvolleyball-Goldmädels Laura Ludwig und Kira Walkenhorst.

Dabei zeigte sich besonders wie viele Gesichter der smart in Wirklichkeit hat. Vom smart als „Papa-Mobil“ über den Stadtflitzer in knalligem Pink oder in Holzoptik bis hin zum rassigen Renn- und zum vielseitigen Gelände-smart zeigten 2.053 Fahrzeuge vor Ort eindrucksvoll die schier unendlichen Möglichkeiten zur Individualisierung des Kultautos.

Der Höhepunkt war die traditionelle Schlussparade bei der 1.635 smart Fahrzeuge in einem Korso durch die Straßen der Hansestadt fuhren. Ein neuer Rekord der smart times. Geschlagen wurde damit der bisherige Höchststand von 1.427 Fahrzeugen in Cascais, Portugal vor zwei Jahren. Die Chance auf neue Rekorde hat im nächsten Jahr die spanische Stadt Salou : denn dort wird die smart times 2017 ihre Pforten für die smart Community öffnen.

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Alles Fotos: Martin Baitinger – smartpit.de

BMW iPerformance: Das beste aus zwei Welten

Im 21. Jahrhundert werden an Automobile in einem noch nie dagelegenen Umfang Anforderung an Nachhaltigkeit gestellt. Je früher die Hersteller mit der Umsetzung beginnen, desto besser. Mit einem guten Beispiel voran geht die BMW Group. Schon bereits im Jahr 2000 hat das Unternehmen eine Entwicklungsstrategie ins Leben gerufen, die eine kontinuierliche Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen in den Mittelpunkt stellt. Efficient Dynamics beeinflusst seitdem nahezu jeden Bereich der Fahrzeugentwicklung bei der BMW Group, die daraus resultierenden Innovationen gewinnen beständig an Umfang und Vielfalt. Verbrennungsmotoren mit gesteigertem Wirkungsgrad, BMW eDrive Technologie zur Elektrifizierung des Antriebs, BMW Efficient Lightweight, optimierte Aerodynamik-Eigenschaften und intelligentes Energiemanagement sorgen für niedrigere CO2-Werte und natürlich mehr Fahrfreude denn je.

Test Fahrbericht 073 BMW 740 Le xDrive
Dieser ganzheitliche Ansatz verhilft BMW i Automobilen zu einer herausragend günstigen Ökobilanz über die gesamte Lebensdauer hinweg. Mit speziell für die Elektromobilität konzipierten Services von BMW ConnectedDrive, den Angeboten von 360° ELECTRIC für komfortables Aufladen sowie mit wegweisenden Mobilitätsdienstleistungen wird BMW i zu einem Schrittmacher für nachhaltige individuelle Mobilität. Die BMW Group hat ihr im Automobilbereich führendes Knowhow auch auf dem Gebiet der CFK-Nutzung im Rahmen von BMW i nochmals erweitert und verwendet im neuen BMW 7er erstmals industriell hergestelltes CFK im Verbund mit Stahl und Aluminium. Optional können die Luxuslimousinen außerdem mit dem BMW Laserlicht ausgestattet werden, das zuvor im BMW i8 erstmals für ein Serienautomobil angeboten wurde.

Test Fahrbericht 050 BMW 740 Le xDrive
Besonders deutlich wird der Technologietransfer von BMW i mit der Einführung der ersten Plug-in-Hybrid-Modelle der Marke BMW. Gleich in vier Segmenten stehen von Sommer 2016 an BMW iPerformance Modelle zur Auswahl, bei denen BMW eDrive Technologie nicht nur für signifikant optimierte Effizienz sorgt, sondern auch rein elektrische, lokal emissionsfreie Mobilität und ein intensives, von besonders spontaner Kraftentfaltung gekennzeichnetes Hybrid-Fahrerlebnis ermöglicht. Im Schnittpunkt der Marken BMW und BMW i vereinen sie das Beste aus beiden Welten: Ihr Plugin-Hybrid-Antrieb besteht aus Verbrennungsmotoren mit BMW TwinPower Turbo Technologie, einem 8-Gang Steptronic Getriebe und der im Rahmen von BMW i entwickelten BMW eDrive Technologie. Diese Technologie kommt auch in der BMW 7er Reihe zum Einsatz. Das bedeutet in Zukunft: Luxus, Fahrfreude und Nachhaltigkeit auf höchstem Niveau. Da kommt Freude auf!

Unter Strom – Batterietechnik bei BMW

Elektromobilität ist derzeit das ganz große Thema. Diesem nicht 100% Aufmerksamkeit zu widmen wird sich bald als Kardinalsfehler herausstellen. Auch die BMW Group setzt sich hier gänzlich neue Ziele, will neue Kernkompetenzen erarbeiten.

Dabei sind Reichweite im elektrischen Fahrbetrieb, Ladezeit, Fahrleistung, Zuverlässigkeit und Lebensdauer, Sicherheit und Kosten nur einige Eigenschaften, die im wesentlichen die kundenrelevanten Kriterien bestimmen. Die Elektromotoren und das intelligente Energiemanagement sind neben den Hochvoltbatterien Bestandteil der BMW eDrive Technologie für BMW i und BMW iPerformance Modelle, die für den Markenerfolg im Bereich der Elektromobilität sorgen.

BMWW Batterietechnik 008 Wissen Elektro Batterie Garching

Hier wird neben dem Potenzial für eine besonders umfassende Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen natürlich auch an das charakteristische Fahrerlebnis und den sportlichen Fahrspaß gedacht. Die Hochvoltbatterien der BMW Group orientieren sich an den hohen Anforderungen beim Einsatz und weisen auch auf längeren Fahrstrecken eine sehr gute Zuverlässigkeit und Performance auf. Nur bei niedrigen Temperaturen gerät diese ein wenig an ihre Grenzen, trotzdem ist die Temperaturabhängigkeit der Batterieleistung erheblich geringer ausgeprägt als im Wettbewerbsvergleich. So die selbstsicheren Aussagen der Münchnern, die in Garching im Süden Bayerns, ein Kompetenzzentrum errichten.

BMWW Batterietechnik 031 Wissen Elektro Batterie Garching

Die von der BMW Group eingesetzten Hochvoltspeicher werden auf eine besonders lange Lebensdauer hin entwickelt und von BMW mit acht Jahren Garantie bedacht. Für die aktuellen BMW i Modelle sowie die Plug-in-Hybrid Fahrzeuge stellt BMW sicher, dass diesen zu jeder Zeit die bestmögliche Zelltechnologie – zu betriebswirtschaftlich sinnvollen Konditionen – zur Verfügung steht. Dafür führt die BMW Group in einem internationalen Netzwerk umfangreiche Forschungsarbeiten auf allen Gebieten der Batterietechnologie durch. Diese läuft entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zur Materialentwicklung. Nur so wird ermöglicht, dass BMW besonders gezielt an Innovationen arbeiten kann und sicher stellt, dass in den BMW i und BMW i Performance Automobilen entsprechend dem Premium Anspruch der BMW Group auch in Zukunft die bestmögliche Batterietechnologie eingesetzt wird.

Mehr ist mehr: der neue BMW 3er Gran Turismo

Es ist ein Coupé. Nein, es ist eine Oberklassenlimousine. Nein, es ist ein Kombi. Ja, was denn nun? Es ist der BMW 3er Gran Turismo. Dieses Fahrzeug vereint das Beste aus allen. Innerhalb von drei Jahren hat er sich zu einer festen Größe in der Mittelklasse entwickelt und das zeigt sich auch in den verschiedenen Verkaufsmärkten. Nun zeigt sich BMW mit dem neuen Modell deutlich sportlicher und die Motorenpalette aus drei Benzinern und fünf Dieselaggregaten bietet spürbar  mehr Leistung. Alle werden per Turbo aufgeladen und sind dabei bis zu 14 Prozent verbrauchsgünstiger. Im Inneren überzeugt der neue BMW 3er Gran Turismo durch höherwertige Materialien, die aus der Oberklasse stammende neue Benutzeroberfläche des Navigationssystems Professional oder eine noch bessere Anbindung von Smartphones.
Mit dem Plus von 200 mm an Länge, gegenüber der Limousine, streckt sich der GT beinah in die Riege der Oberklassen-Limousinen. Dieser Eindruck wird auch durch das neue Design an Front und Heck verstärkt. Deutlich dynamischer zeigen sich auch die neuen serienmäßigen LED-Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht sowie die LED-Nebelscheinwerfer. Das Fahrzeug steht optisch breiter auf der Straße. Auch die Heckansicht präsentiert sich mit veränderten LED-Rückleuchten und schwungvoller definierter Linienführung kraftvoller. Auch im Interieur zeigen sich deutliche Veränderungen: Mehr Chrom rund um die Bedienelemente im Innenraum, neue Dekorhölzer, Farben und Lederausstattungen steigern die Wertigkeit; Haptik und Ergonomie wurden nochmals verbessert. Sportlichkeit gepaart mit der Eleganz eines Coupés, Bequemlichkeit dank vier Türen, eine um 59 Millimeter erhöhte Sitzposition mit hervorragendem Rundumblick und ein grosszügiger Raumeindruck wissen zu überzeugen. Hinzu kommt unter der großen Heckklappe ein Kofferraum, der 520 bis 1.600 Liter Volumen bietet und sehr variabel ist.

Erste Fahrt 034 BMW 340i GT Gran Turismo
Sportlichkeit, Agilität und hohe Wirtschaftlichkeit: das macht die neue Motorengeneration im BMW 3er Gran Turismo aus. Drei komplett neue Benzintriebwerke von 135 kW/184 PS bis 240 kW/326 PS und fünf Dieselaggregate von 110 kW/150 PS bis 230 kW/313 PS stehen zur Verfügung, mit

klassischem Heck- oder Allradantrieb BMW xDrive, mit Handschalt- oder Automatikgetriebe Steptronic. Alle Vier- und Sechszylinder-Benziner sowie die Vierzylinder-Diesel stammen aus der neu entwickelten, modular aufgebauten BMW EfficientDynamics Motorenfamilie. Trotz gesteigerter Leistungswerte können beachtliche Effizienzgewinne erzielt werden: Sie reichen von 4,5 Prozent weniger Verbrauch und CO2-Emissionen beim BMW 318d Gran Turismo bis zu 13,8 Prozent beim BMW 320d Gran Turismo.
Der geneigte Käufer hat drei Ausstattungslinien zur Wahl: Sport Line, Luxury Line oder M Sport. Wie die Namen schon sagen, steht die Sportlichkeit an erster Stelle und das sieht man auf den ersten Blick.

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BMW: Neue Generation der „Efficient Dynamics Motorenfamilie“

Niedrige Verbrauchs- und Emissionswerte wollen alle erreichen. Mit der Einführung der aktuellen Efficient Dynamics Motorenfamilie hat BMW es nun geschafft über alle Fahrzeugsegmente hinweg eine außergewöhnlich günstige Relation zwischen diesen Werten und der Fahrleistung eines Fahrzeugs zu erreichen. Die überarbeiteten Benzin- und Dieselmotoren mit drei und vier Zylindern sollen nun beweisen, dass man durch konsequente Weiterentwicklung auch Maßstäbe setzen kann.

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Erstmals wurde die BMW TwinPower Turbo Technologie zum gemeinsamen Merkmal aller Benzin- und Dieselmotoren. So entstanden sowohl in der Entwicklung als auch in der Fertigung der Motoren maßgebliche Synergieeffekte, die neben der ökologischen auch der ökonomischen Nachhaltigkeit dienen. Neben der Weiterentwicklung der Efficient Dynamics Motorenfamilie und die erneute Reduzierung der Verbrauchs- und Emissionswerte steht die gleichzeitige Optimierung der Leistungscharakteristik. Laufkultur und Akustikkomfort stehen dabei neben der Reduzierung des Gewichtes an erste Stelle. Bei den Benzinern setzt sich die BMW TwinPower Turbo Technologie  aus einem Aufladesystem, einer Benzin-Direkteinspritzung, der variablen Steuerung des Hubs der Einlassventile und der stufenlosen Verstellung der Öffnungszeiten für Auslass- und Einlassventile zusammen. So werden Verbrauch und Emissionen werden nochmals um bis zu 5 Prozent reduziert, die Leistung und das maximale Drehmoment der Antriebseinheiten steigen um jeweils 5 kW/7 PS beziehungsweise 20 Newtonmeter an.

Die BMW TwinPower Turbo Technologie für Dieselmotoren besteht aus einem Aufladesystem mit einem oder mehreren Turboladern und der Common-Rail-Direkteinspritzung. Diese beiden zentralen Komponenten werden für die überarbeiteten Antriebe maßgeblich weiterentwickelt. Durchschnittlich verbrauchen diese um bis zu 5 Prozent weniger Kraftstoff und emittieren daher auch um bis zu 5 Prozent weniger CO2. Um noch spontanere Reaktionen auf Gaspedalbewegungen zu gewährleisten und zugleich den Wirkungsgrad der Antriebseinheiten zu steigern, werden die Turbosysteme aller Vierzylinder-Dieselmotoren künftig als Stufenaufladung ausgeführt. Ein weiterentwickelter Ölkreislauf mit schaltbarer und damit bedarfsgerecht arbeitender Kolbenkühlung und ein modifizierter Riementrieb für die Nebenaggregate sind weitere Neuerungen, die zur Steigerung des Wirkungsgrads beitragen. Die Akustikeigenschaften der Vierzylinder-Dieselmotoren werden außerdem mithilfe einer neuen Verspanntechnik für die Ausgleichswellen weiter optimiert.

Gemeinsam mit dem optimierten Verbrennungsverhalten und allen weiteren Maßnahmen zur Abgasreinigung wird garantiert, dass auch in der kommenden Generation der Efficient Dynamics Motorenfamilie alle Antriebsvarianten weltweit sowohl aktuelle als auch künftige gesetzliche Bestimmungen zur Emissionsminderung erfüllen.

BMW i: Mobilität der Zukunft schon heute?

Die BMW Group gestaltet die Mobilität der Zukunft und entwickelt dafür Fahrzeuge, Mobilitätsdienstleistungen und Produktionsverfahren, bei denen zahlreiche Innovationen die Fahrfreude ins 21. Jahrhundert übertragen und zugleich Nachhaltigkeit zum prägenden Faktor eines neuen Verständnisses von Premium-Charakteristik machen. Sie weisen den Weg in eine neue Ära der individuellen Mobilität, indem sie lokal emissionsfreie Fortbewegung mit einem hochwertigen und emotionalen Fahrerlebnis kombinieren.

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i3 und i8

Mit dem für rein elektrische Mobilität im urbanen Umfeld konzipierten BMW i3 und dem Plug-in- Hybrid-Sportwagen BMW i8 werden weltweit Maßstäbe für nachhaltige Fahrfreude im Premium-Segment gesetzt. Beide Modelle faszinieren mit progressivem Design, fortschrittlicher Antriebstechnik, intelligentem Leichtbau, innovativer Vernetzung sowie mit Ressourcen schonender Materialauswahl und Fertigungsweise. Gleich zwei Gründe, BMW i zu der am häufigsten ausgezeichneten Marke werden zu lassen. Seit seiner Markteinführung im Jahr 2013 ist der BMW i3 weltweit das erfolgreichste Elektrofahrzeug im Premium-Kompaktsegment. Auch der BMW i8 wurde seit seiner Markteinführung häufiger verkauft als alle weiteren auf dem Markt angebotenen Plug-in-Hybrid-Sportwagen zusammen. Eine Gemeinsamkeit der beiden BMW i Modelle ist ihre hohe Eroberungsrate. Weltweit sind rund 80 Prozent aller Käufer, die sich für einen BMW i3 entscheiden, Neukunden für die BMW Group.

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ParkNow, ChargeNow, DriveNow

Mit speziell auf die Elektromobilität zugeschnittenen Services von BMW ConnectedDrive sowie mit modernen Mobilitätsdienstleistungen wie ParkNow und ChargeNow demonstriert BMW i, wie sich mit Hilfe von intelligenter Vernetzung der Komfort und die Alltagstauglichkeit einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten individuellen Mobilität optimieren lassen. Sowohl im Bereich der BMW eDrive Technologie mit Elektromotoren, Hochvoltbatterien und intelligentem Energiemanagement als auch auf dem Gebiet der CFK-Nutzung verfügt die BMW Group über eine weltweit einzigartige Entwicklungs- und Fertigungskompetenz. Sie schafft die Voraussetzung für eine schnelle und effiziente Übertragung der Innovationen von BMW i auf weitere Modelle und Marken der BMW Group. Damit erweitert BMW nicht nur die Modellpalette des weltweit meistverkauften Premium-Elektrofahrzeugs, dem BMW i3, in seinem Segment auf vier Versionen, sie treiben auch die Weiterentwicklung von intelligenten Mischbaukonzepten voran. Als Vorreiter für weitere Mobilitätsdienstleistungen in den Bereichen Laden, Parken und autonomes Fahren ein starkes Stück mit Vorreiter-Potenzial und eine Grundsteinlegung für die Mobilität der Zukunft.

BMW Connected: Individuell auf die Strasse gebracht

Digitale Vernetzung ist im Bereich der Mobilität ein ganz großes Thema. Schon seit Jahren vernetzt BMW mit ConnectedDrive Fahrer und Fahrzeuge miteinander und bringt nun im August diesen Jahres den nächsten Schritt auf den Markt. Mit dem Launch von BMW Connected stellt BMW nun ein ganzheitliches digitales Konzept vor, das die individuelle Mobilität unterstützt und zwar nahtlos. Auf Basis einer flexiblen Plattform, der Open Mobility Cloud, wird so das Fahrzeug über mehrere Touchpoints wie iPhone und Apple Watch nahtlos in das digitale Leben des Nutzers eingebunden. Das beinhaltet im ersten Schritt beispielsweise digitale Angebote und Dienste, welche die tägliche Planung von Fahrten und Terminen vereinfachen soll. Stressfreies und pünktliches Ankommen soll hier das Ziel sein.

„In den nächsten Jahren wird die Digitalisierung die Nutzung des Fahrzeugs maßgeblich verändern: wir werden digitale Dienste erleben, die uns und unsere Welt vollständig miteinander vernetzen, unterwegs wie zu Hause. Das Fahrzeug wird zum Smart Device; intelligent vernetzt, nahtlos eingebunden und perfekt abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse jedes Nutzers. Diesen Anspruch zeigen wir mit der ersten Version von BMW Connected.“, erklärt Dieter May, Senior Vice President Digital Services und Business Models bei der BMW Group.

Vorerst wird der Dienst für Apple iPhone-Nutzer verfügbar gemacht. Diese können dann nach Registrierung direkt loslegen. Hier werden dann mobilitätsrelevante Informationen wie z.B. Adressen und Ankunftszeiten aus Kalendereinträgen und, basierend auf Echtzeit-Verkehrsinformationen, optimale Abfahrtszeiten angezeigt. Dabei können selbst interessante ‚Point of Interest‘ gespeichert und später in das BWM Navigationssystem integriert und abgerufen werden. Bei BMW Elektro- oder Hybrid-Fahrzeugen werden zudem relevante Daten wie Reichweite oder Akkuladestand in die Reiseplanung miteinbezogen. BMW Connected und die darin enthaltenen Funktionen werden stetig weiter entwickelt und an die Bedürfnisse der Kunden angepasst. Gleichzeitig werden die Funktionen bereits bestehender Apps von BMW ConnectedDrive, wie z.B. BMW Remote oder BMW Connected Classic, in der digitalen Erlebniswelt von BMW Connected zusammengeführt. Nach der Markteinführung ist BMW Connected im Apple App Store kostenlos zum Download verfügbar und kann in BMW Fahrzeugen mit der aktiven Sonderausstattung „ConnectedDrive Services“ genutzt werden.

BMW Connected 008 2016

Das Glück dieser Erde – Mitsubishi engagiert sich im Reitsport

Pferdestärken kann man auf vielfältige Weise genießen. Bei Mitsubishi befinden sich diese zumeist unter der Haube. Doch der japanische Hersteller schaut über den Tellerrand und engagiert sich auch dieses Jahr wieder aktiv im Reitsport. Der Start einer wunderbaren Partnerschaft fand bereits zu Anfang des Jahres auf dem CSI Schwerin und dem Signal Iduna Cup in Dortmund statt. Nun geht es zu Pfingsten in die nächste Runde und das Event wird von einem besonderen Anlass gekrönt. Das „Internationale Pfingstturnier“feiert vom 13. bis 16. Mai den 80. Geburtstag und ist damit genau so traditionsreich wie die SUV-Geschichte von Mitsubishi. Seit über 80 Jahren sind zuverlässige SUVs und Geländewagen fester Bestandteil der Mitsubishi DNA.

„Wiesbaden gehört zu den wichtigsten Turnieren in Deutschland, hat eine sehr hohe Zuschauerresonanz und eine einzigartige Arena’“, betont Jochen Kettner vom Vorstand des Wiesbadener Reit- und Fahr-Clubs (WRFC). „Zudem sind wir mit unserer Tradition und dem immer festen Termin ein sehr verlässlicher Partner. Diese Werte passen zu Mitsubishi und wir freuen uns, Mitsubishi als Partner begrüßen zu können. Die Marke hat mit ihren Allrad- und Zugfahrzeugen eine breite Angebotspalette für Reiterfahrzeuge“.

Als einer der Höhepunkte winken dem Sieger des „Großen Preises der Landeshauptstadt Wiesbaden“ und der „Qatar Equestrian Federation“ ein Mitsubishi Outlander im Wert von über 30.000 Euro. Doch damit nicht genug. Bereits ein Wochenende darauf findet das Hardenberg Burgturnier am Fuße der historischen Burgruine statt. Unter dem Motto „Sehen, Hören, Staunen“ gibt es für den Sieger des Championates von Nörten-Hardenberg und für den Sieger des Großen Preises um die Goldene Peitsche gleich zwei ASX gewinnen.

Weitere Termine in denen Mitsubishi als offizieller Sponsor auftritt folgen dann im September und November auf dem Chiemsee Pferdefestival auf Gut Ising (1.– 4. und 6.–11. September) sowie der AGRAVIS-Cup in Oldenburg (24.–27. November). Neben einem VIP-Shuttleservice an allen Tagen, ist Mitsubishi ebenfalls mit einem großen Stand vor Ort und freut sich auf rege Besucher, die eventuell Interesse an der „Mitsubishi Reitsportförderung“ haben.


Titelfoto: Sportfotos-Lafrentz.de / Stefan Lafrentz

Sport: Oben ohne! Weltpremiere Mercedes-AMG C43 AMG

Lust auf ganzjähriges Frischluft-Feeling auf der Straße? Dann solltet ihr euch den neuesten Coup von Mercedes-AMG mal ganz genau anschauen. Mit dem C 43 4MATIC Cabriolet zaubern die Affalterbacher maximales Fahrvergnügen auf die Straßen und das oben ohne. Das Ganzjahres-Cabriolet kombiniert einen 367 PS starken 3,0-Liter-V6-Biturbomotor, ein schnell schaltendendes Automatikgetriebe 9G-TRONIC und ein serienmäßigen Allradantrieb AMG Performance 4MATIC unter einer formschönen Haube. Hoher Fahrspaß der sogar sparsam erfolgt. Nach NEFZ hält sich der Durst des Sportlers in Grenzen. Nur 8.3 Liter auf 100 km.

Oben-Ohne-Sportler – Der Mercedes-AMG C43 als Cabriolet

„Das AMG Produktportfolio wird auch in diesem Jahr weiter rasant wachsen. Die Welt der Driving Performance ist dabei vielfältiger denn je. Wir bleiben bei der Ausweitung unserer neuen Produktlinie weiter auf dem Gas und bieten mit dem C 43 4MATIC Cabriolet die nächste Alternative, um einer jüngeren Zielgruppe den Einstieg in die faszinierende AMG Welt zu ermöglichen“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. Eine Welt, die sich lohnt. In nur 4,8 Sekunden ist das gute Stück von Null auf 100 km/h. Wem da das Grinsen nicht sofort ins Gesicht springt, ist klinisch tot. Die heckbetonte Momentverteilung und die neu entwickelte Vorderachse sorgen zusammen mit der straffen Elastokinematik und der hochpräzisen Lenkung, dass sich das Grinsen dauerhaft einstellt.

Aber nicht nur unter der Haube kann sich das Mercedes-AMG C 43 4MATIC Cabriolet sehen lassen. Auch äußerlich ist er ein wahrer Augenschmaus. Man erkennt gleich die Familienzugehörigkeit und so manch neidischer Blick dürfte dem Besitzer sicher sein. Prägende Elemente sind natürlich das typische AMG Design sowie die spezifischen Leichtmetallräder. Sie unterstreichen die Progressivität und die Performance der Marke. Die Motorabdeckung mit rotem Aluminium-Einleger rücken die Stärken des neuen Biturbo-Sechszylinders ins rechte Licht. Sportlich markante Lufteinlässe, Rautengitter, Zierelemente in Silberchrom sowie eine Heckschürze mit Diffusoreinsatz in Iridiumsilber matt. Der Diamantgrill ist mit verchromten Pins, einer Lamelle in Hochglanzschwarz und dem AMG Schriftzug gestaltet. Darunter sorgt der Frontsplitter in Silberchrom für optimale Anströmung.

Viele optionale Extras wie beispielsweise das Night-Paket mit hochglanzschwarzen Highlights sorgen für gewünschte Individualität. Preise für das Wunderding sind noch nicht bekannt, sollten aber spätestens auf dem Genfer Autosalon enthüllt werden. Wir sind gespannt

C 43 4MATIC Cabriolet; Exterieur: Obsidianschwarz; Interieur: Leder schwarz, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 11,0/6,7/8,3 CO2-Emissionen kombiniert: 190 g/km Exterior: obsidian black; interior: leather black, Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 11.0/6.7/8.3 combined CO2 emissions: 190 g/km
C 43 4MATIC Cabriolet

C 43 4MATIC Cabriolet; Exterieur: Obsidianschwarz; Interieur: Leder schwarz, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 11,0/6,7/8,3 CO2-Emissionen kombiniert: 190 g/km Exterior: obsidian black; interior: leather black, Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 11.0/6.7/8.3 combined CO2 emissions: 190 g/km
C 43 4MATIC Cabriolet

C 43 4MATIC Cabriolet; Exterieur: Obsidianschwarz; Interieur: Leder schwarz, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 11,0/6,7/8,3 CO2-Emissionen kombiniert: 190 g/km Exterior: obsidian black; interior: leather black, Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 11.0/6.7/8.3 combined CO2 emissions: 190 g/km
C 43 4MATIC Cabriolet

C 43 4MATIC Cabriolet; Exterieur: Obsidianschwarz; Interieur: Leder schwarz, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 11,0/6,7/8,3 CO2-Emissionen kombiniert: 190 g/km Exterior: obsidian black; interior: leather black, Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 11.0/6.7/8.3 combined CO2 emissions: 190 g/km
C 43 4MATIC Cabriolet

C 43 4MATIC Cabriolet; Exterieur: Obsidianschwarz; Interieur: Leder schwarz, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 11,0/6,7/8,3 CO2-Emissionen kombiniert: 190 g/km Exterior: obsidian black; interior: leather black, Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 11.0/6.7/8.3 combined CO2 emissions: 190 g/km
C 43 4MATIC Cabriolet

Weltpremiere: Mercedes-Benz C-Klasse Cabriolet

Unbegrenzte Öffnungszeiten – Das C-Klasse Cabriolet

Mit unbegrenzten Öffnungszeiten startet Mercedes-Benz die Cabrio-Saison 2016 bereits auf dem Genfer Autosalon im März. Bei der Erweiterung der Cabriolet-Palette auf Basis der C-Klasse, kombinieren die Stuttgarter modernen Luxus mit vielen hochwertigen Details ohne ihren jugendlichen Touch zu verlieren. Mit einigen optionalen Möglichkeiten bieten sie den interessierten Kunden eine breite Palette an Individualisierunglösungen an. Auf Wunsch kann das Cabrio mit dem automatischen Windschottsystem AIRCAP und der Kopfraumheizung AIRSCARF ausgerüstet werden. Das sorgt für außergewöhnlichen Komfort und erlaubt das Offenfahren an 365 Tagen im Jahr.

Mit effizienten Motoren zwischen 156 bis 367 PS sowie ein dynamisches Fahrwerk dürften auch sportlichere Fahrer auf ihre Kosten kommen. Eine Spur breiter und flacher sorgt das neue C-Klasse Cabrio von Mercedes-Benz auch für die nötige sportliche Nuance in der Erscheinung. Ein toller Hingucker.

„Unser neues C-Klasse Cabriolet ist der Einstieg in die Welt der Premium-Cabriolets bei Mercedes-Benz. In Charakter und Design sportlich und jugendlich geprägt, bietet es puren Open-Air-Fahrspaß rund ums Jahr“, sagt Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

Eine markante Frontpartie mit Diamantgrill, LED High Performance-Scheinwerfer, eine lange Motorhaube und die hohe Bordkante unterstreichen das sportlich dynamische Erscheinungsbild. Ein straff gespanntes Stoffverdeck mit Glasscheibe geht harmonisch in das individuell gestaltete Heck über, das durch seine Breite und elegant-anmutige LED-Rückleuchten sportlich wirkt. Der Kofferraum mit einem Volumen von bis 360 Liter reicht für den Alltag aus. Selbst im geöffneten Zustand des Daches schafft der Sportler immer noch 285 Liter und bietet damit beste Voraussetzungen für die große Reise zu Zweit, oder eine ausgedehnte Shoppingtour.

Die Preise für das Mercedes C-Klasse Cabrio werden bei ca. 40.000 Euro beginnen.

Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1, Exterieur: designo selenitgrau magno, AMG Line; Interior: schwarz/nussbraun, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 5,4/3,9/4,5 CO2-Emissionen kombiniert: 116 g/km Exterior: designo selenite grey, AMG Line; interior: black/nut brown Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 5.4/3.9/4.5 combined CO2 emissions: 116 g/km
Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1,

Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1, Exterieur: designo selenitgrau magno, AMG Line; Interior: schwarz/nussbraun, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 5,4/3,9/4,5 CO2-Emissionen kombiniert: 116 g/km Exterior: designo selenite grey, AMG Line; interior: black/nut brown Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 5.4/3.9/4.5 combined CO2 emissions: 116 g/km
Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1,

Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1, Exterieur: designo selenitgrau magno, AMG Line; Interior: schwarz/nussbraun, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 5,4/3,9/4,5 CO2-Emissionen kombiniert: 116 g/km Exterior: designo selenite grey, AMG Line; interior: black/nut brown Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 5.4/3.9/4.5 combined CO2 emissions: 116 g/km
Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1,

Fahrbericht: Peugeot 308 GTi Sport – Gut gebrüllt, Mieze!

Was zeichnet eigentlich einen Löwen aus? Dass er der König des Dschungels ist? Dass er gut brüllen kann und manchmal aber auch schnurren, wie ein Kätzchen? Oder dass er immer Herr der Lage ist? All diese Eigenschaften wollten sich die Franzosen bei ihrem neuen Spielzeug zu eigen machen. Der neue Peugeot 308 GTi Sport weiß zu überzeugen. Aber was für ein Tier in ihm steckt: Löwe oder doch nur Miezekätzchen, sollte sich bald zeigen. Auf Tour im leider verregneten Porto in Portugal, ging es bereits am Flughafen los. Keine gute Voraussetzungen bei Sturm und Regen, den neuesten Hot Hatchback von Peugeot zu testen. Das nimmt einem ja den ganzen Spaß, wenn man auf den Straßen acht geben muss, nicht ins Aquaplaning zu geraten. Doch es nützte ja nix, der kleine Kompakte wartete mit seinen 272 PS schon darauf, getestet zu werden.

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Achtung: Technische Raffinessen

Schon beim Einstiegen zeigt sich: Hier ist sportlicher Fahrspaß an der Tagesordnung. Die Power von 272 PS verteilt sich auf 1.205 Kilogramm. Diese Kraft wird von einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe und einem Torsen-Differential auf die Straße gebracht. 235/35 R19 Michelin Pilot Super Sport Reifen unterstützen dabei und vermitteln ein sicheres Gefühl, auch bei der regennassen Fahrbahn. Ein 1,6-Liter-Motor wurde direkt aus dem RCZ R in den GTi Sport verfrachtet und schlägt sogar den aktuell stärksten Golf GTI um 42 PS. Die exklusiven Sportsitze gibt es direkt ab Werk. Weiches Alcantara schmiegt sich an glattem Leder und rote Ziernähte vervollständigen den sportlichen Look, der sich auch im restlichen Fond wiederfindet. Auch LED-Scheinwerfer, Navi und Klimaanlage finden sich in der Serienausstattung wieder. Rot ist allgegenwärtig. Das sportliche Lederlenkrad ziert eine rote Markierung, die noch präziseres Fahren erlauben soll. Drückt man auf die „Spaßtaste“, wird es noch sportlicher. Die Armaturen leuchten, wie soll es anders sein, Rot auf und kündigen eine neue Fahrdimension an.

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Das Fahrwerk tut dabei sein übriges. Die Komponenten bestehen teilweise aus Aluminium, wie die Querlenker an der nach dem McPherson-Prinzip gebauten Vorderachse. Diese sorgen mit 1,67 Grad negativem Radsturz für besseres Einlenkverhalten und mehr Grip in Kurven. Na, das kann ja heiter werden, sprichwörtlich. Das erste Grinsen schleicht sich ins Gesicht. Ja, so kann es weiter gehen. Regen hin oder her. Ein sicheres Gefühl macht sich in der Magengegend breit, trotz Spaßtaste, die die Armaturen in einem gefährlichem Rot erstrahlen lässt. Die Gasannahme wird direkter und der sonst eher dezente Motorsound wird im Innenraum satter – verstärkt durch einen Soundgenerator. Oh? Also doch ein Miezekätzchen? Wenn dann aber ein gepimptes. Auch wenn der Sound nicht 100 prozentig echt ist und das kleine Fauchen mein Grinsen ein wenig schief werden lässt, macht der kleine Kompakte trotzdem viel Freude.

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Das volle Drehmoment von 330 Newtonmetern erreicht der Kleine bei ca. 2000 Umdrehungen. Fahrwerk und Aufhängung sind zwar rennsporttauglich modifiziert, doch auch auf holpriger Fahrbahn erweisen sie sich als gut austariert und nicht zu hart. Ein straßentauglicher Rennflitzer also. Die Fahrt geht als nächstes auf die Rennbahn. Ein paar Runden so richtig auf das Gaspedal drücken? Aber ja doch! Die regennasse Strecke flößt Respekt ein. Nach einer kurzen Einweisung geht es ans Steuer der eigens dafür abgestellten Fahrzeuge. Etwaige Kollateralschäden werden wohl mit eingeplant. Von Runde zu Runde steigert sich das Gefühl der Sicherheit. Ja, der Kleine kann was. Auch auf der Rennstrecke. Und auch wenn das Heck hier und da mal ein bisschen ausbricht, zu keinem Moment perlt der Angstschweiß auf der Stirn. Sicherheit wird bei den Franzosen eben groß geschrieben. Doch auch jedes Fahrzeug muss sich irgendwann dem Wetter ergeben, oder ist es der Fahrer? Der Regen fällt gnadenlos stärker und nach den ersten Runden wächst mein Respekt noch mehr. Vorsichtshalber lasse ich nochmal den Profi ran und fahre ein paar Runden mit einem Rennfahrer mit, der mir die wichtigsten Fakten und Tipps beim Fahren auf einer Rennstrecke mitgab. Und was soll ich sagen? Es hat viel Spaß gemacht und ich bin sicherlich um ein paar Tipps schlauer, doch paar Runden mehr und mein Magen hätte einen Rückwärtssalto gemacht. Nicht ganz ohne, so eine Rundfahrt mit einem, der weiß, wo es lang geht. Besonders in so einem kleinen Flitzer wie dem Peugeot 308 GTi Sport. Hut ab!

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Fazit:

Der Peugeot 308 GTi Sport lässt sich bequem durch (fast) alle Straßen manövrieren. Wer es wissen will, kann ihn auch mal über die Rennstrecke jagen, doch auf den Straßen dieser Welt fühlt er sich wohler. Da muss er sich auch mit seinem kleinen „Brüllen“ als gepimpte Miezekatze nicht unter Beweis stellen. Die komfortable Sitzgarnitur ist auch für längere Fahrten ausgelegt, was sowohl den Rücken als auch den Bobbes erfreuen dürfte. Im direkten Vergleich dürfte es der Hot Hatch aber schwer haben. Denn gerade Renault und SEAT haben hier ein paar Modelle am Start, die eine echte Konkurrenz darstellen dürften. Allein beim Preis dürfte Peugeot aber noch punkten. Ab 34.950 Euro soll er kosten und bietet sowohl als Alltagsbegleiter und als Gelegenheitssportler alles, was das Herz begehrt.

Text / Bilder: Simone Amores

Weitere Impressionen:

Nissan Juke-R: Geburtstagsgeschenk der Superlative

Der Nissan Juke feiert Geburtstag und warum sollte man sich dann nicht auch selbst beschenken? Gesagt, getan. Nissan präsentierte auf dem Goodwood Festival of Speed den Nissan Juke-R 2.0. Das PS-geladene Geburtstagsgeschenk ist in einem auffallenden Design verpackt und garantiert neben der Verschmelzung von kompaktem Crossover und Supersportwagen natürlich jede Menge Leistung und Fahrspaß.

Ein leistungsstarker Sechszylinder macht mächtig Dampf unter der Motorhaube des Nissan GT-R Nismo und schießt aus 3,8 Litern Hubraum brachiale 600 PS (441 kW) aus allen Rohren. Bei der ganzen Leistungssteigerung sind natürlich bestimmte Anpassungen von Nöten. Beispielsweise sind die Lufteinlässe im überarbeiteten Frontstoßfänger nun doppelt so groß als beim ersten Juke-R, um dem Triebwerk ausreichend Kühlung zu ermöglichen.

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Ein großer Heck-Diffusor aus Karbon und ein optisch an das widerstandsfähige Material angelehnter Dachheckspoiler, der durch speziell gestylte Auspuffschächte noch verstärkt wird, verleihen ihm einen noch sportlicheren Charakter. Dem Supersportler im Crossover-Format erinnert sich aber auch an seine Wurzeln und nicht alles wurde aufgemotzt. Die neuen Scheinwerfer mit Xenon-Licht und LED-Tagfahrleuchten sowie der modifizierten V-Kühlergrill sind noch immer die des Serien-Juke.

Nur noch heute kann man das Konzeptcar am dem Nissan Stand auf dem Goodwood Festival bewundern. Jann Mardenborough, Gewinner der Nissan GT Academy 2011 und Teilnehmer des diesjährigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans, startete an allen drei Tagen beim legendären Bergrennen und zeigte, was der Nissan Juke-R 2.0 auch auf der Strecke drauf hat.

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„Der Juke-R hat sich zu dem Crossover-Supersportwagen schlechthin entwickelt. Ein Upgrade mit mehr Leistung und ansprechenderem Design war nach der Einführung der neuesten Juke Version im letzten Jahr nur logisch. Der Juke-R 2.0 ist ein Crossover im wahrsten Sinne des Wortes, er verbindet das Beste von Nissan: die Innovation der Crossover-Familie und die Kraft des Supersportwagens GT-R“, erläutert Gareth Dunsmore, General Manager Marketingkommunikation bei Nissan Europe.