Toyota Prius Plug-in – Extra-Reichweite aus der Steckdose

Ein konventioneller Hybridantrieb ist sparsam, erlaubt aber nur wenig elektrisches Fahren. Toyota bietet seinen Ökoauto-Pionier Prius daher auch in der neuen Generation wieder als Plug-in-Hybrid mit großer Reichweite im emissionsfreien Modus an. Wer den 90 kW/122 PS starken Prius mit Steckdosenanschluss ab Anfang April erwerben möchte, muss mindestens 37.550 Euro investieren.

Mit 50 Kilometern elektrischer Fahrt kommt die neue Generation mehr als doppelt so weit wie ihr Vorgänger. Die Gründe: Statt einer Lithium-Ionen-Batterie mit 4,4 kWh kommt nun eine mit 8,8 kWh zum Einsatz, außerdem haben die Toyota-Ingenieure den Hybridantrieb modifiziert. Statt eines Elektromotors sind zwei E-Aggregate mit einer Systemleistung von 68 kW/98 PS am Werk. Der Verbrenner, der wie beim normalen Prius 72 kW/98 PS leistet, muss nun auch bei höherer Last weniger oft einspringen. Die Höchstgeschwindigkeit für elektrisches Fahren liegt nun bei Tempo 135, bei der ersten Generation übernahm ab Tempo 85 der Benziner.

Der EV-Modus kann auch jenseits der reinen Daten überzeugen. Durchzugstark, spontan ansprechend und eben leise geht es im EV-Modus zur Sache. Denn anders als zum Beispiel im Normal- oder Powermodus agiert hier die stufenlose Automatik sehr harmonisch. Für schnelle Fahrten auf deutschen Autobahnen ist der Plug-in dagegen eher nicht gedacht. Bei Geschwindigkeiten über 120 km/h – Vmax ist 162 km/h – wird es laut. Als Verbrauch gibt Toyota einen Liter Benzin plus 7,2 kWh Strom an.

Die guten Verbrauchswerte sind allerdings teuer erkauft. Mindestens 37.550 Euro werden für den Prius Plug-in fällig. Das ist ein Aufpreis zu einem vergleichbar ausgestatteten normalen Prius von rund 7.000 Euro. Fürs Geld gibt es auch reichlich Ausstattung. So sind unter anderem Navi, Matrix-LED-Scheinwerfer und Fahrerassistenzsysteme wie Verkehrszeichenerkennung, Spurhaltehelfer, Frontkollisionswarnsystem mit Fußgängerkennung und Toter-Winkel-Warner an Bord. Wer mag, kann auch die Version mit Solardach wählen (ab 39.600 Euro). Das Dach schafft im Idealfall fünf Kilometer elektrische Reichweite am Tag.

Optisch darf sich der Neue ein wenig vom Standard-Prius unterscheiden. Eine geänderte Front mit markanten LED-Scheinwerfen und ein Heck mit einer horizontalen Lichtgrafik sind seine Erkennungsmerkmale. Das Kofferraumvolumen fällt dagegen kleiner aus, die Akkus brauchen mehr Platz. So stehen statt 501 bis 1.633 Liter nur 360 bis 1.204 Liter zur Verfügung. (Elfriede Munsch/SP-X)

BMW X6 xDrive35i – Durch die breite Masse

Mit welchen Zutaten kann man sportlichen Fahrspaß vergiften? Man nehme eine sich über 1,70 Meter in die Höhe türmende Karosserie, strecke diese auf knapp fünf Meter Länge und beschere dem Ganzen das Gewicht zweier ausgewachsener Bullen. Demnach alles, was den BMW X6 ausmacht. Theoretisch dürften mit seinem Datenblatt pulsbeschleunigende Momente hinterm Steuer ausbremst werden. Doch weit gefehlt.

Äußerlich wirkt die seit 2014 erhältliche zweite Generation des Bayerns nach wie vor imposant. Der X6 behält weiterhin sein für europäische Verhältnisse rekordverdächtiges Format, bläst sich ungehemmt auf deutlich mehr als zwei spiegeltötende Meter Breite, zeigt sich in der Frontpartie jedoch stimmiger und näher am gefälligeren Basisbruder X5.

Startet man den Motor, kann das bayerische Oberklasse-SUV den hauseigenen Anspruch in Fahrleistungen und Dynamik selbst mit dem kleinsten Benziner einlösen. Bereits nach wenigen Metern vergisst man, dass über zwei Tonnen Gewicht bewegt werden. Der Reihensechszylinder mit 225 KW/306 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment beschleunigt den X6 mühelos in 6,4 Sekunden auf Tempo 100. Hat der Koloss erst Geschwindigkeit aufgenommen, räumen nicht nur GTI- und OPC-Flitzer schnell verschreckt die linke Autobahnspur.

Doch genauso wie jegliche Kritik am Selbstbewusstsein des X6 abprallt, lässt sich die Kundschaft auch nicht von der bayerischen Preispolitik abhalten
Doch genauso wie jegliche Kritik am Selbstbewusstsein des X6 abprallt, lässt sich die Kundschaft auch nicht von der bayerischen Preispolitik abhalten

Bei artgerechtem Auslauf zeigt sich der Kraftprotz stets souverän und laufruhig. Dabei arbeitet sein Sport-Automatik-Getriebe hellwach und das Fahrwerk verwandelt das größte bayerische X-Modell beinahe in einen fliegenden Teppich. Je nach Einsatzgebiet kann der Fahrer hier zwischen mehreren Erlebnis-Stufen wählen und beispielsweise vom besonnenen Eco- in den bissigen Sport-Plus-Modus schalten. Optisch wechselt dann das beruhigende blaue Cockpit samt Bonusreichweitenanzeige in warnende Rottöne. Gefühlt wird der gedrosselte Effizienzkönig zum ungenierten Sportler. Erfreulicherweise verursacht das durch die Elektronik aufgeweckte Ansprechverhalten bei ihm keinen überdurchschnittlichen Durst: Wird das Schwergewicht im Stadtverkehr häufig an der Komfort- oder Sparsamkeitsleine gehalten, begnügt sich der X6 xDrive35i mit rund 11,8 Litern.

Wem der Verbrauch gleichgültig und die Motorisierung zu schwach ist, der kann bei BMW den stärkeren Ottomotor (330 kW/450 PS) oder gleich die Godzilla-Variante X6 M mit 423 kW/575 PS starkem V8-Benziner ordern. Soll ein Selbstzünder unter der voluminösen Haube arbeiten, stehen drei Aggregate mit einem Leistungsspektrum von 258 bis 381 PS zu Wahl.

Unser Testwagen mit dem „kleinen“ Ottomotor kaschiert seine riesigen Ausmaße während der Fahrt geschickt. Nur in wenigen Momenten lassen ihn die vielen Kilos und der hohe Schwerpunkt merklich tiefer Luft holen. Der Vorteil der hohen Statur ist der majestätische Aus- und Überblick. Zudem verwöhnt er mit feudalen Platzangebot im Innenraum. Wer sich an der vielkritisierten abfallenden Dachlinie stört, der sollte besser zu einem automobilen Altbau greifen und dort seinen Giraffenhals dehnen. In Realität beschneidet die schräge Form nur geringfügig die Kopffreiheit der Fond-Passagiere.

Damit sich die Abmessungen des X6 in der Stadt nicht rächen und knappe Parklücken kein Maßnehmen erzwingen, ist beim Koloss die Hilfe von Kameras unverzichtbar. Je nach Investitionsbereitschaft des Käufers kann zudem eine ganze Armee an elektronischen Rettungsengeln im X6 wachen. Allerdings treiben bereits wenige Kreuzchen bei den Luxus-Leckerlis das Preisniveau hoch. Schicke 20-Zöller schlucken 1.800 Euro, soll das adaptive Fahrwerkspaket Dynamic an Bord sein, stellt BMW weitere 3.300 Euro in Rechnung, für adaptive LED-Scheinwerfer werden zusätzliche 2.000 Euro fällig und wer eine andere Farbe außer schwarz will, sollte im Schnitt rund 1.000 Euro und für Individuallackierungen bis zu 2.300 Euro einplanen. Und auch nette Spielereien wie Lenkradheizung (250 Euro), Surround View (740 Euro), ein multifunktionales Instrumentendisplay (400 Euro) oder das gestochen scharfe Head-up-Display (1.400 Euro) blähen den Basispreis von 67.000 Euro zügig auf.

Der Vorteil der hohen Statur ist der majestätische Aus- und Überblick. Zudem verwöhnt er mit feudalen Platzangebot im Innenraum
Der Vorteil der hohen Statur ist der majestätische Aus- und Überblick. Zudem verwöhnt er mit feudalen Platzangebot im Innenraum

Doch genauso wie jegliche Kritik am Selbstbewusstsein des X6 abprallt, lässt sich die Kundschaft auch nicht von der bayerischen Preispolitik abhalten. Selbst der stolze Aufpreis von 11.600 Euro, den BMW für den X6 im Vergleich zum baugleichen und nüchtern betrachtet praktischeren Bruder X5 verlangt, scheinen kein Hindernis. Als Grund wird wohl kaum ausreichen, dass das 258 PS starke Grundmodell des X6 von einem mit 27 PS geringfügig kräftigeren Diesel angetrieben wird und zudem immer über Allrad verfügt, während der X5 sDrive25 nur Hinterradantrieb bietet.

Bei artgerechtem Auslauf zeigt sich der Kraftprotz stets souverän und laufruhig. Dabei arbeitet sein Sport-Automatik-Getriebe hellwach und das Fahrwerk verwandelt das größte bayerische X-Modell beinahe in einen fliegenden Teppich
Bei artgerechtem Auslauf zeigt sich der Kraftprotz stets souverän und laufruhig. Dabei arbeitet sein Sport-Automatik-Getriebe hellwach und das Fahrwerk verwandelt das größte bayerische X-Modell beinahe in einen fliegenden Teppich

Bei diesem Thema lohnt auch ein Blick zum Erzrivalen, denn der bislang einzige Nachahmer aus Stuttgart ist noch mutiger: Dort startet das GLE Coupé ab 67.295 Euro und ist damit ganze 13.100 Euro teurer als die 54 PS schwächere SUV-Variante. Doch was soll jetzt noch falsche Bescheidenheit – schließlich erhält man in beiden Fällen auch den deutlich ausgeprägteren Charakter. Dass seine extravagante Form im Alltag kleine Tücken birgt, ist nicht neu. Für X6-Liebhaber ist das kein Problem. Schließlich will das SUV-Coupé keine Massen mobilisieren, sondern ein rollendes Design-Statement sein – und da gelten ganz andere Werte. (Adele Moser/SP-X)

Neu auf der Straße – Premium-Offensive und Bestseller

Ein potentes kleines Coupé? Ein gutbürgerlicher Lademeister? Schwäbisches Multitalent oder doch eher ein SUV? In diesem Monat können Händler die unterschiedlichsten Modelle anbieten – selbst automobile Bodyguards stehen zur Wahl.

Obwohl der VW Tiguan Bestseller in seinem Segment ist, ruht sich das SUV nicht auf seinen Lorbeeren aus. Über acht Jahre ist die erste Generation gelaufen, und bis zuletzt erfolgreich. Um daran anzuknüpfen, ist der neue Tiguan in allen Bereichen besser und moderner geworden. Die zweite Generation kommt optisch deutlich opulenter daher, ist in Länge, Breite und Radstand leicht gewachsen. Vor allem der längere Radstand bringt mehr Platz auf den Rücksitzen und einen um 145 auf 615 Liter gewachsenen Kofferraum. Zum Verkaufsstart sind drei Motor-Getriebe-Varianten erhältlich. Derzeit günstigste Version (ab 30.025 Euro) ist der 2,0-Liter-Diesel (110 kW/150 PS).

Zu den Bestsellern – allerdings in einem anderen Segment – gehört auch die Mercedes E-Klasse. Als „modernste Business-Limousine der Welt“ soll sie die Erzrivalen BMW 5er und Audi A6 in die Schranken weisen. Dafür brennen die Ingenieure unterm Blech und im Innenraum ein wahres Feuerwerk an Innovationen ab. Die Preisliste startet bei 45.303 Euro. Die Grundzüge der Karosseriegestaltung übernimmt die E-Baureihe von C- und S-Klasse, für das Cockpit werden Elemente beider Vorbilder gemischt. Innen gibt es nun auch im Lenkrad berührungsempfindliche Flächen, die die Bedienung des Infotainment-Systems einfacher machen sollen. Der wahre Technik-Trumpf ist jedoch ein neuer Autopilot. Mit seiner Hilfe hält der Mercedes auf Autobahnen und Fernstraßen nicht nur automatisch den Abstand zum Vordermann konstant, sondern bleibt auch bei Geschwindigkeiten bis 210 km/h automatisch in der Spur.

Der Mercedes SLC kommt ebenfalls im April auf den Markt
Der Mercedes SLC kommt ebenfalls im April auf den Markt

Neben der E-Klasse schickt der Stuttgarter Autobauer auch die überarbeiteten Versionen des Metalldach-Roadsters SLC und seines größeren, luxuriöseren Vorbildes SL auf den Markt. Mit der neuen Basisvariante SLC 180 (115 kW/156 PS) beginnen die Preise nun bei 34.930 Euro, knapp 5.000 Euro weniger als bisher. Der Einstieg in die SL-Welt wird mit mindestens 99.100 Euro (270 kW/367 PS im SL 400) teurer, bleibt aber unter der sechsstelligen Marke.

BMW bietet nun einen neuen Einstieg in die M-Welt. Die Münchener verpassen dem 2er Coupé einen 272 kW/370 PS starken Sechszylinder und adeln es zum M2. Der aufgeladene 3,0-Liter-Sechszylinder im M2 Coupé leistet damit gut 40 PS mehr als die bisher stärkste Version M235i, diverse Technik-Features des hauseigenen Veredlers M GmbH verhelfen dem mindestens 56.700 Euro teuren Sportler zu noch mehr Agilität.

In den Händlerhallen von Opel steht ab diesem Monat der Astra Sports Tourer. Die Kombi-Version des Kompakten kostet in Verbindung mit dem 74 kW/100 PS starken Einstiegsbenziner mindestens 18.260 Euro. Das Dieselangebot startet mit einem 70 kW/95 PS starken 1,6-Liter-Motor für 21.260 Euro. Der Aufpreis zum fünftürigen Schrägheck beträgt 1.000 Euro.

Keine Brot-und-Butterware liefert hingegen Audi. Die Ingolstädter haben ihre gepanzerte Limousine A8 L Security weiterentwickelt. Robuster gemacht wurde diese durch widerstandsfähigere Materialien wie beispielsweise warmumgeformten Panzerstahl und speziell legiertes Aluminium. Weiterentwickelt wurde auch die Verglasung, der selbst Sprengladungen nichts ausmachen. Für den Antrieb der Allrad-Limousine stehen zwei Benziner zur Wahl. Ein 4,0 Liter großer Achtzylinder mit 320 kW/435 PS sowie ein Zwölfzylinder mit 368 kW/500 PS.

News: Honda Clarity Fuel Cell – Der macht nun auch Dampf

Toyotas Mirai bekommt Konkurrenz: Auch Honda hat mit dem Clarity Fuel Cell eine serienreife neue Limousine mit Brennstoffzellenantrieb im Programm. Der Verkauf des Mittelklassemodells hat auf dem heimischen Markt in Japan bereits begonnen. Nach Europa kommt der Clarity ab September. Vorerst jedoch nur nach Großbritannien und Dänemark, Deutschland soll folgen.

Die Brennstoffzellenlimousine bietet Platz für fünf Personen. Das Antriebssystem fällt laut Hersteller klein aus und benötigt ungefähr so viel Platz wie ein V6-Antrieb. Die Reichweite des 177-PS-Gefährtes beträgt bis zu 700 Kilometer. Binnen drei Minuten soll der Clarity voll aufgetankt sein.

Honda hatte bereits 2007 mit dem FCX Clarity eine Brennstoffzellenlimousine in Kleinserie auf den Markt gebracht. Die Limousine war ausschließlich für einen kleinen Kreis von Leasingkunden verfügbar. Ob das neue Modell in einem größeren Maßstab starten soll, ist unklar. Konkurrent Toyota hat mit dem ähnlich zugeschnittenen Mirai bereits seit einigen Monaten ein Serienmodell auf der Straße. Der Einstiegspreis beträgt 78.540 Euro, allerdings bietet Toyota den Mirai tatsächlich nur im Leasing an – für 1.219 Euro pro Monat.

News: Range Rover Evoque Cabrio – Mit Stoffmütze ins Gelände

Range Rover bietet Geländewagen an, mit den man eigentlich überall hinkommt. Und dennoch betreten die Briten jetzt neues Terrain indem sie die Evoque-Familie um ein Cabrio ergänzen. Den ab Frühjahr erhältlichen Viersitzer mit Stoffdach gibt es ab 51.200 Euro, wahlweise mit dem 180 PS-Diesel oder einem 240 PS starken Benziner und immer nur mit weitgehender Vollausstattung.

Das Range Rover Evoque Cabriolet reiht sich als fünftes Mitglied in die Range Rover-Familie ein – und als erstes mit aufklappbarem Dach. Wer der Natur näher sein will, kann das Sandwich aus Stoff per Knopfdruck innerhalb von 18 Sekunden im Verstaufach verschwinden lassen. In der Gegenrichtung vergehen bis zum geschlossenen Zustand 21 Sekunden. Beide Aktionen sind bis zu einem Tempo von 48 km/h möglich.

Das parallel zum Evoque Fünftürer und Coupé im britischen Halewood produzierte Cabrio will aber nicht zum Boulevard-Kreutzer mutieren, sondern weiterhin kerniger Geländewagen sein. Es wurden den Offroad-Eigenschaften keine Kompromisse akzeptiert. Im Stahlkorsett kräftig verstärkt, kraxelt das Cabrio deshalb ohne Knistern und Knacken über Stock und Stein und watet dabei genauso tief durchs Wasser oder erklimmt genauso steile Hügel wie der konventionelle Evoque. Denn natürlich sind auch der Allradantrieb und alle elektronischen Fahrhilfen Standard.

Den Antrieb des Cabriolets übernehmen die bekannten Evoque-Triebwerke: Zur Wahl stehen der 177 kW/240 PS starke Benziner und der 2,0 Liter große Diesel mit 132 kW/180 PS. Beide Motoren werden ausschließlich mit einer Neunstufen-Automatik ausgeliefert.

News: Maserati Levante – Luxus-SUV für 70.000 Euro

Maserati schickt mit dem Levante das erste SUV in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Marke auf die Straße. Mit umfangreicher Serienausstattung kommt der nach einem mediterranen Wind benannte Hochbeiner im Frühjahr zu den Händlern. Mindestens 70.500 Euro müssen investiert werden.

Immer an Bord sind Bi-Xenon-Scheinwerfer, eine Zweizonen-Klimaautomatik, Lederpolster sowie technische Helfer wie Totwinkel-, Spurhalteassistent, Auffahrwarnsystem, Rückfahrkamera und eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage. Auch eine adaptive Luftfederung mit elektronischer Dämpferkontrolle, Allrad sowie das Achtgang-Automatikgetriebe sind Serie. Der Levante ist nicht nur das erste SUV der Marke, sondern kann auch als erster Maserati optional mit einer Anhängervorrichtung ausgestattet werden.

Für den Antrieb stehen zunächst zwei Benziner sowie ein Diesel zur Wahl. Der 3,0 Liter große V6-Ottomotor bietet 257 kW/350 PS, im Levante S kommt er auf 316 kW/430 PS. Der Selbstzünder als Dreiliter-V6 leistet 202 kW/275 PS und soll sich mit 7,2 Litern auf 100 Kilometern begnügen.

News: Jaguar F-Pace-Tuning – Wildes Kätzchen

Jaguars erstes SUV kommt in wenigen Wochen auf den Markt, doch schon jetzt bietet Lumma ein Umbaukit für den F-Pace an. Auch Leistungsspritzen für alle Aggregate sind bei den Winterlinger Tunern erhältlich.

Um die Optik des 4,73 Meter langen Allradlers markanter zu gestalten, bekommt der F-Pace ein Karosserieumbaukit. Es besteht aus Frontspoilerstoßstange, Heckschürze, Seitenschwellern,Radlaufverbreiterungen und einer neuen Motorhaube. Auffällig ist die Sportauspuffanlage mit den vier Auspuffendrohren. Die Anbauteile sind aus Karbon und machen aus dem Jaguar F-Pace den Lumma CLR F.

Um die Optik des 4,73 Meter langen Allradlers markanter zu gestalten, bekommt der F-Pace ein Karosserieumbaukit.
Um die Optik des 4,73 Meter langen Allradlers markanter zu gestalten, bekommt der F-Pace ein Karosserieumbaukit.

Neben dem neuen Blechkleid greift der Tuner auch in das Herz des F-Pace an. Vorrangig für den 3,0 Liter großen V6 wird Lumma voraussichtlich ab Herbst ein Upgrade von serienmäßigen 280 kW/380 PS auf 353 kW/480 PS anbieten. Zu den anderen Aggregaten sowie den Preisen gibt es noch keine weiteren Informationen.

Während der vom Tuner optimierte F-Pace im Spätsommer erhältlich sein wird, schickt Jaguar sein SUV schon in wenigen Wochen in den Handel. Mit Preisen ab 42.390 Euro will der Fünfsitzer das hierzulande erfolgreichste Modell der Briten werden.

News: VW XL3 – Wolfsburger Volkshybrid

Volkswagen plant anscheinend für 2018 ein neues Hybridmodell, das nicht nur sparsam sondern auch günstig sein soll. Den Toyota Prius im Visier, will der Wolfsburger Automobilhersteller laut Informationen der Zeitschrift „Auto Bild“ in zwei Jahren den intern als XL3 gehandelten Kompakt-Hybriden auf den Markt bringen.

Angetrieben werden soll der XL3 von einem 1,4 Liter großen Benziner mit 140 PS sowie einem 35-PS-Elektromotor. Der avisierte Verbrauch orientiert sich mit durchschnittlich drei Litern an den Werten des aktuellen Prius.

Optisch erinnert der Kompakt-Hybrid an den XL1. Das ab 2014 produzierte Serienmodell setzte damals ein technisches Ausrufezeichen. Knackte der als Plug-in-Hybrid konzipierte, 160 km/h schnelle Flügeltürer doch mit einem Verbrauch von 0,9 Liter auf 100 Kilometer als weltweit erstes Serienauto mit einer Kombination aus Diesel und E-Antrieb die Ein-Liter-Marke. Allerdings war die aerodynamische Flunder auf 200 Exemplare begrenzt und mit 111.000 Euro eines der teuersten Serienmodelle der Wolfsburger.

Die stromlinienförmige Limousine XL3 soll im Vergleich zum teuren Technologieträger XL1 deutlich günstiger werden. Für den neuen Heilsbringer ist ein Grundpreis von 30.000 Euro realistisch. Damit wäre der Wolfsburger Ökoaktivist etwas teurer als der Toyota Prius, der aktuell mit 28.150 Euro in der Preisliste steht.

News: Toyota Setsuna-Konzeptfahrzeug – Japanischer Holzweg

Ein nahezu komplett aus Holz bestehendes Konzeptfahrzeug zeigt Toyota auf der Design Week in Mailand (ab 12. April). Der offene Zweisitzer trägt den Namen Setsuna, was sich vom japanischen Wort „Moment“ ableitet. Die Studie soll die sich verändernde Beziehung von Mensch und Automobil beleuchten.

Das 3,03 Meter lange Konzeptfahrzeug besteht aus verschiedenen Holzarten. So wurde für die Außenverkleidung Zedernholz verwendet, während der Rahmen aus Birke ist. Montiert wurde die Setsuna von einer traditionellen japanischen Tischlerei, die weder Nägel noch Schrauben verwendet. Optisch soll die Studie an ein Boot erinnern. Für den Antrieb sorgt ein nicht näher beschriebener Elektromotor.

News: Fiat Abarth 124 Spider -Die sportliche Seite des Klassikers

Auf dem Genfer Salon feierte er Weltpremiere, ab September steht der Abarth 124 Spider beim Händler. Mindestens 40.000 Euro müssen jedoch investiert werden.

Optisch unterscheidet sich der 1.060 Kilogramm schwere Abarth durch eine mattschwarz lackierte Motorhaube und Heckdeckel vom zivilen Spider. Die Kehrseite des stärkeren Zweisitzers trägt einen Spoiler. Auffällig in grau lackiert sind die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, der Windschutzscheibenrahmen und die Überrollbügel. Der Innenraum erhält viel Alcantara sowie eine Plakette mit der individuellen Seriennummer.

Wird der Fiat Spider von einem 103 kW/140 PS starken Turbomotor angetrieben, arbeiten in der Abarth-Version 125 kW/170 PS. Damit soll der Sprint auf Tempo 100 in 6,8 Sekunden erledigt sein, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 232 km/h erreicht. Der Abarth 124 Spider ist mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung oder dem sechsstufigem Automatikgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad erhältlich.

Immer dabei sind speziell abgestimmte Bilstein-Dämpfer sowie eine Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung. Zur Serienausstattung gehört neben einer manuellen Klimaanlage auch ein Tempomat.

Mit dem Grundpreis von 40.000 Euro ist die Version mit dem Skorpion im Logo deutlich teurer als der Fiat Spider. Der kostet in der Basisversion 23.990 Euro. Gemeinsam entwickelt wurde der Italiener mit dem Mazda MX-5, der rund 1.000 Euro günstiger dafür aber auch etwas schwächer motorisiert ist.

News: Supersportwagen AT96 und GT96 – Die chinesische Revolution

Das junge und hierzulande nahezu unbekannte Unternehmen Techrules aus China hat auf dem Genfer Salon zwei Supersportwagen präsentiert, die neben einem beeindruckenden Datenblatt auch neuartige Technik präsentieren. Die E-Autos setzen auf ein patentiertes Turbinen-Lade-System und wollen damit allen aktuellen Problemen der Elektromobilität davonfahren.

Der AT96 und der GT96 werden jeweils von einem 768 kW/1.044 PS starken Elektromotor angetrieben. Das neue daran: Als Range-Extender fungiert kein Kolbenmotor sondern eine Gasturbine. Deshalb werden die Fahrzeuge als Turbine-Recharging-Electric-Vehicle (TREV) bezeichnet und sollen enorme Leistungs- und Verbrauchswerte realisieren. Laut Hersteller sind mehr als 2.000 Kilometer Reichweite möglich. Der Verbrauch soll bei nur 0,18 Litern je 100 Kilometern liegen. Auch die Fahrleistungen lesen sich beeindruckend: Auf Tempo 100 geht es in 2,5 Sekunden, erst bei 350 km/h wird abgeregelt.

Das junge und hierzulande nahezu unbekannte Unternehmen Techrules aus China hat auf dem Genfer Salon zwei Supersportwagen präsentiert, die neben einem beeindruckenden Datenblatt auch neuartige Technik präsentieren.
Das junge und hierzulande nahezu unbekannte Unternehmen Techrules aus China hat auf dem Genfer Salon zwei Supersportwagen präsentiert, die neben einem beeindruckenden Datenblatt auch neuartige Technik präsentieren.

Das Range-Extender-System erzeugt Strom über eine Mikroturbine, die wiederum einen Akkupack lädt. Der Antrieb der Räder erfolgt dann über E-Motoren. Die neu entwickelte Batterietechnik verspricht höhere Ladeeffizienz und benötigt zudem weniger Akkuzellen, wodurch Gewicht und Platz gespart werden. Eine komplette Ladung soll nur rund 40 Minuten dauern.

Bei der Technik des Hybridantriebssystems hat sich William Jin, Gründer von Techrules, von der Luftfahrttechnik beziehungsweise der Stromerzeugung beeinflussen lassen. Die Mikroturbine ist im Vergleich zum Hubkolbenmotor effizienter, da weniger Energie durch Reibungsverluste verloren geht und die Energie des Kraftstoffes besser genutzt wird. In den Sportwagen ist die Turbine hinter dem Fahrzeuginnenraum und vor den Hinterrädern angeordnet.

Zu den Nachteilen von E-Autos gehört neben der geringen Reichweite aktuell noch die schlechte Versorgung durch zu wenige Ladestationen. Um Investitionen in neue Netze zu vermeiden, wird die Turbine des TREV-Systems in verschiedenen Varianten getestet und kann mit Erdgas, Biogas, Diesel, Benzin und dem Flugzeugtreibstoff Kerosin betrieben werden.

Das neue daran: Als Range-Extender fungiert kein Kolbenmotor sondern eine Gasturbine.
Das neue daran: Als Range-Extender fungiert kein Kolbenmotor sondern eine Gasturbine.

Aktuell gibt es zwei Ausführungen der Turbinen-Lader-Renner, die einen Ausblick auf die künftigen Serienmodelle geben könnten. Der GT96 – GT für Gasturbine – ist für gasförmige Kraftstoffe wie Biogas und Erdgas ausgelegt und als straßentaugliches Fahrzeug konzipiert. Der AT96 ist eine Rennstreckenversion mit großem Heckflügel. Die Abkürzung AT steht für „Aviation Turbin“ und macht deutlich, dass die Turbine auf den Betrieb mit einem flüssigen Kraftstoff wie Diesel, Benzin oder Kerosin ausgelegt ist.

Die Supersportwagen sollen bereits in wenigen Jahren serienreif und dann in einer kleinen Auflage erhältlich sein. Danach soll die Technik in Stadtautos des Klein- und Kompaktwagensegments zum Zuge kommen, die in größeren Stückzahlen produziert werden können.

News: KTM X-Bow-Sondermodell – Ein Sportler sieht schwarz

KMT hat ein auf fünf Exemplare limitiertes Sondermodell seines X-Bow aufgelegt. Die „Black Edition“ ist ab sofort erhältlich und kostet 99.000 Euro.

Die „Black Edition“ ist ab sofort erhältlich und kostet 99.000 Euro.
Die „Black Edition“ ist ab sofort erhältlich und kostet 99.000 Euro.

Als wäre der Renner nicht schon auffällig genug, erhält das Sondermodell Anbauteile aus schwarzem Karbon. So ist der komplette Unterboden, die Karosserieteile an Front und Heck sowie auch die Rad- und Motorabdeckungen aus Kohlefaser. Die „Black Edition“ orientiert sich am X-Bow GT, wurde aber um spezielle Details wie beispielsweise Felgenringe erweitert. Im Innenraum gibt es ein Lederlenkrad, einen Schalt- und Handbremshebel aus Aluminium sowie ein Multimediasystem mit Rückfahrkamera. Angetrieben wird das Sondermodell vom bekannten Zweiliter-Motor mit 235 kW/320 PS.

News: BMW M760Li XDrive – Der Boss der Bosse

BMW zeigt auf dem Genfer Salon mit dem M760Li XDrive sein neues Flaggschiff. Die Krönung des seit letztem Jahr erhältlichen 7ers wird von einem Zwölfzylinder-Benzinmotor angetrieben der 448 kW/610 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 800 Newtonmetern aufweist.

Die Krönung des seit letztem Jahr erhältlichen 7ers wird von einem Zwölfzylinder-Benzinmotor angetrieben der 448 kW/610 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 800 Newtonmetern aufweist.
Die Krönung des seit letztem Jahr erhältlichen 7ers wird von einem Zwölfzylinder-Benzinmotor angetrieben der 448 kW/610 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 800 Newtonmetern aufweist.

Der Ober-7er beschleunigt mit seinem neuen M-Performance-Aggregat in 3,7 Sekunden auf Tempo 100. Seine Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über das Achtgang-Automatikgetriebe. Wie gewohnt wird bei 250 km/h abgeregelt. Mit dem optionalem M-Drivers-Package ist erst bei 305 km/h Schluss. Im Schnitt soll der M760Li dabei 12,6 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Die neue Luxuslimousine gibt es nur als Langversion und stets mit Allradantrieb.

Der Innenraum des BMW M760Li XDrive ist gewohnt luxuriös
Der Innenraum des BMW M760Li XDrive ist gewohnt luxuriös

Optisch unterscheidet sich der M760Li XDrive durch die Frontschürzenspange, Spiegelklappen, seitliche Türzierelemente und dem V12-Schriftzug am der C-Säule von den normalen Siebenern. Immer an Bord des Topmodells sind das M-Aerodynamikpaket, 20 Zoll große Leichtmetallräder in mattem grau, die M-Sportabgasanlage mit Klappensteuerung und beidseitigen Doppelendrohrblenden, das M-Lederlenkrad, der Regensensor sowie adaptive LED-Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlichtassistenten.

Der Innenraum ist gewohnt luxuriös: So erwarten den Fahrer Komfortsitze, es gibt Edelholz-Interieurleisten, einen Dachhimmel in Alcantara, vielfach beeinflussbare Beleuchtung, eine individuell wählbare Farbgebung sowie Gestiksteuerung.

Zwar ist der M760Li kein echter M7, aber mit dem 610 PS starken Zwölfzylinder unter der Haube der bislang stärkste 7er.
Zwar ist der M760Li kein echter M7, aber mit dem 610 PS starken Zwölfzylinder unter der Haube der bislang stärkste 7er.

Preise nennt der Hersteller noch nicht. Bislang bildete der 115.100 Euro teure 750Li XDrive mit 330 kW/450 PS die Leistungsspitze des Siebeners. Der neue M760Li XDrive ist mit seinen 610 PS deutlich stärker und übertrifft auch die bislang stärkste echte M-Limousine: Das M6 Gran Coupé bietet 412 kW/560 PS und kostet mindestens 131.400 Euro.

News: Honda Civic-Prototyp – Ausblick auf die Nummer 10

Mit einem seriennahen Prototyp gibt Honda auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März) einen Ausblick auf den neuen Civic. Die Markteinführung des in England gebauten Serienmodells ist für Anfang 2017 geplant.

Die zehnte Generation des Fünftürers soll zwar der sportlichste Civic aller Zeiten sein, die futuristische und ausgefallene Optik hat Honda allerdings im Vergleich zum letzten Modell sanft geglättet.
Die zehnte Generation des Fünftürers soll zwar der sportlichste Civic aller Zeiten sein, die futuristische und ausgefallene Optik hat Honda allerdings im Vergleich zum letzten Modell sanft geglättet.

Die zehnte Generation des Fünftürers soll zwar der sportlichste Civic aller Zeiten sein, die futuristische und ausgefallene Optik hat Honda allerdings im Vergleich zum letzten Modell sanft geglättet. Nicht zuletzt, da der aktuelle Kompakte die Absatzerwartungen auf dem Kontinent nicht erfüllen konnte. Der Prototyp ist etwas breiter (3 Zentimeter), niedriger (2 Zentimeter) und länger (1,30 Zentimeter) als die neunte Generation. Orientiert an der europäischen Konkurrenz sind die Überhänge des Prototyps trotz des gewachsenen Radstandes kurz. Lufteinlasse und Heck wurden sehr sportlich modelliert.

Für den Antrieb des neuen Civic hat Honda zwei neue Benziner mit 1,0 bzw. 1,5 Liter Hubraum entwickelt. Über die technischen Daten schweigt man sich noch aus. Der Einliter-Motor dürfte aber ein Dreizylinder sein, der etwa 100 PS leisten wird. Zudem wird ein überabeiteter 1,6-Liter-Diesel zur Wahl stehen.

Lufteinlasse und Heck des Prototyps wurden sehr sportlich modelliert.
Lufteinlasse und Heck des Prototyps wurden sehr sportlich modelliert.

Der neue Civic wird für Europa und Nordamerika in Großbritannien produziert. Obwohl der europäische Markt von den Absatzzahlen her für Honda eher unwichtig ist – aktuell werden in ganz Europa kaum 140.000 Honda-Modelle im Jahr neu zugelassen – legt man Wert auf den hiesigen Wettbewerb und hat sich bei der Entwicklung des neuen Civic am europäischen Geschmack orientiert. Vielleicht auch an der Größe der Kunden in Deutschland oder England. Mit 4,50 Metern Länge reizt der britische Japaner die Komapaktklasse jedenfalls ziemlich weit aus.

News: Mercedes C-Klasse Cabrio – Offener Start in den Frühling

Mercedes stellt auf dem Genfer Salon das Cabriolet der C-Klasse vor. Für den Antrieb der offenen Variante mit klassischem Stoffverdeck stehen Motoren mit einer Leistungsbreite von 115 kW/156 PS bis zu 270 kW/367 PS zur Wahl. Zu den Händlern kommt das C-Klasse Cabrio diesen Sommer.

Vom größeren S-Klasse-Cabrio hat die offene Mittelklasse die Stoffkonstruktion des Faltdachs mit gläserner Heckscheibe übernommen. Zwanzig Sekunden dauert es, das Dach zu öffnen und unter der Klappe im Kofferraum verschwinden zu lassen. Das gelingt auch während der Fahrt, solange das Tempo nicht mehr als 50 km/h beträgt. Mit offenem Verdeck stehen 285 Liter Gepäckraum zur Verfügung. Ist es geschlossen, sind es 360 Liter. Bei den Grundmaßen ähnelt die offene Version dem Coupé. Durch die serienmäßige Tieferlegung um 1,5 Zentimeter gegenüber der Limousine und die 17 Zoll großen Felgen wirkt das Cabrio etwas sportlicher.

Zwanzig Sekunden dauert es, das Dach zu öffnen und unter der Klappe im Kofferraum verschwinden zu lassen.
Zwanzig Sekunden dauert es, das Dach zu öffnen und unter der Klappe im Kofferraum verschwinden zu lassen.

Vom Coupé abgeleitet sind die Sportsitze mit den kräftigen Seitenwangen, den integrierten Kopfstützen sowie der optionalen Kopfraumheizung Airscarf. Auf der Rückbank sitzen die Begleiter auf Einzelsitzen, die geteilt umklappbar sind. Immer an Bord ist der Gurtbringer. Ein optional erhältliches Windschottsystem sorgt hinter den Fondsitzen für Luftberuhigung im Innenraum. Die gleiche Funktion haben die ausfahrbaren Windabweiser oben auf dem Windschutzscheibenrahmen. Dazu kommt, wie aus der offenen S-Klasse bekannt, eine Klimatisierung, die auch Oben-Ohne-Fahrten im Winter ermöglicht.

Innenraum des neuen Mercedes C-Klasse Cabrio.
Innenraum des neuen Mercedes C-Klasse Cabrio.

Beim Motorenangebot bedient sich Mercedes im C-Klasse-Regal. Zum Marktstart stehen sechs Benzin- und zwei Dieselantriebe zur Wahl. Den Einstieg markiert der C 180 mit einem 115 KW/156 PS starken Ottoaggregat. Am anderen Ende der Leistungsspitze steht das Mercedes-AMG C43 4Matic Cabrio, das von einem 3,0 Liter großen V6-Biturbomotor mit 270 KW/367 PS in Fahrt gebracht wird. Für alle Motorisierungen ist das neue Neungang-Automatikgetriebe erhältlich. Der Allradantrieb ist heckbetont ausgelegt.

Vom größeren S-Klasse-Cabrio hat die offene Mittelklasse die Stoffkonstruktion des Faltdachs mit gläserner Heckscheibe übernommen.
Vom größeren S-Klasse-Cabrio hat die offene Mittelklasse die Stoffkonstruktion des Faltdachs mit gläserner Heckscheibe übernommen.

Was das offene Vergnügen kostet, steht noch nicht fest. Das Coupé startet aktuell bei 35.600 Euro, für das Cabrio dürften mindestens 40.000 Euro fällig werden.

Anders als beim früheren CLK von 1997 ersetzt das Cabrio nicht die offene E-Klasse. Die wird im nächsten Jahr erscheinen und höher positioniert, um den Abstand zum C-Modell zu wahren und die Lücke zum S-Cabrio nicht zu groß werden zu lassen. Nach den gerade frisch überarbeiteten Zweisitzern SL und SLC sowie dem Smart Cabrio fehlt dann eigentlich nur noch eine offene A-Klasse im Portfolio.

News: Volvo V90 – Und nun der Kombi

Nach der erst kürzlich vorgestellten Limousine S90 zeigt Volvo auf dem Genfer Salon (3. Bis 13. März) nun auch die Kombiversion V90. Bestellbar sind die zur oberen Mittelklasse zählenden Fahrzeuge bereits, im Juli steht der S90 dann ab 42.750 Euro in den Händlerhallen, der V90 folgt im September für mindestens 45.800 Euro.

Angetrieben werden die Schweden in den Einstiegsmotorisierungen von einem 140 kW/190 PS starken Dieselaggregat mit Frontantrieb und Achtgang-Automatik. Alternativ stehen wie auch beim technisch verwandten Luxus-SUV XC90 weitere Vierzylinder-Motoren zur Wahl, die bis zu 235 kW/320 PS leisten. Zusätzlich zu den vier Verbrennungsmotoren kommt im Jahresverlauf eine 300 kW/407 PS starke Plug-in-Hybridvariante hinzu.

Ab September ist der mindestens 45.800 Euro teure V90 erhältlich.
Ab September ist der mindestens 45.800 Euro teure V90 erhältlich.

Traditionell stark ist Volvo bei Assistenzsystemen – da machen auch der S90 und der Kombi V90 keine Ausnahme. Serienmäßig ist immer der sogenannte „Pilot Assist“ an Bord. Das Assistenzsystem bremst und beschleunigt bis Tempo 130 selbstständig das Fahrzeug und hält es darüber hinaus mit automatischen Lenkeingriffen in der Spur. Zur Serienausstattung gehören ebenfalls ein Kreuzungs-Bremsassistent, der Kollisionen beim Linksabbiegen vermeidet, ein City-Notbremsassistent mit Fußgänger- und Radfahrer-Erkennung sowie das sogenannte „Road Edge Detection System“, das auch einen unmarkierten rechten Straßenrand erkennt und den Fahrer bei zu starker Annäherung warnt.

News: Fab-Design Vayu GTR Coupé – Göttlicher Wirbelwind

Mit dem Vayu GTR Coupé zeigt der Schweizer Tuner Fab-Design seine Interpretation des McLaren 650S auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März). Neben diversen neuen Karosserieteilen erhält der Sportler auch eine Leistungssteigerung.

Auf Basis der McLaren-Modelle MP4 12C oder 650S erhält das Vayu GTR Coupé ein aerodynamisch angepasstes Breitbau-Kit. Die Schweller, Spoiler und die optimierte Heckschürze ändern nicht nur das Erscheinungsbild sondern sollen auch den Auftrieb reduzieren. Neben geänderten Lufteinlässen und weiteren Karosserie-Teilen aus Kohlefaser kommen noch 20 Zoll große Räder hinzu. Mit der Modellbezeichnung Vayu benennt Fab-Design seine Version nach dem vedischen Gott des Windes.

Auf Basis der McLaren-Modelle MP4 12C oder 650S erhält das Vayu GTR Coupé ein aerodynamisch angepasstes Breitbau-Kit.
Auf Basis der McLaren-Modelle MP4 12C oder 650S erhält das Vayu GTR Coupé ein aerodynamisch angepasstes Breitbau-Kit.

Neben dem neuen Erscheinungsbild entlockt Fab-Design dem 3,8 Liter großen V8-Aggregat zusätzliche 32 PS. Insgesamt stehen also 502 kW/682 PS zur Verfügung. Erreicht wird das Plus durch eine Steuersoftware sowie eine neue Abgasanlage. Die Fahrleistungen sowie den Preis für den Umbau nennt der Tuner noch nicht. Klar ist jedoch, dass man dafür im Besitz eines mindestens 230.000 Euro teuren McLaren 650S oder des Vorgängermodells MP4 12C sein muss.

News: McLaren 570GT – Ein ganz schneller Kofferträger

McLaren zeigt auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März) den neuen 570GT. Er ist der jüngste Zuwachs der Sport Series, die bei den Briten die Einstiegsbaureihe bildet. Die Preise für den 570GT starten bei 195.350 Euro, ausgeliefert wird ab Ende des Jahres.

Mit dem 570GT ergänzt McLaren nun seine dritte Baureihe.
Mit dem 570GT ergänzt McLaren nun seine dritte Baureihe.

Wie bei den anderen Sportwagen der Marke steht auch hier die Zahl in der Modellbezeichnung für die Leistung; in diesem Fall kommt der bereits bekannte 3,8-Liter-V8-Motor auf 419 kW/570 PS. Damit erreicht der zweisitzige Mittelmotor-Renner Tempo 100 in 3,4 Sekunden, in 9,8 Sekunden steht die Tachonadel auf der 200. Bei 328 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Für die Kraftübertragung sorgt ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Im Durchschnitt soll der 570GT auf 100 Kilometern 10,7 Liter verbrauchen.

Die zur Seite öffnende Heckklappe bietet im Vergleich zu den anderen beiden Varianten einen zusätzlichen Stauraum von 220 Litern.
Die zur Seite öffnende Heckklappe bietet im Vergleich zu den anderen beiden Varianten einen zusätzlichen Stauraum von 220 Litern.

Neben den beiden Coupés 570S und 540C ist der 570GT nun das dritte Modell der Sport-Series-Familie. Die zur Seite öffnende Heckklappe bietet im Vergleich zu den anderen beiden Varianten einen zusätzlichen Stauraum von 220 Litern. Zusätzlich zum Platz hinter den Sitzen bietet die GT-Version wie auch die Coupés unverändert 150 Liter Stauraum im vorderen Kofferraum. Insgesamt stehen somit 370 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Das serienmäßige Panorama-Glasdach öffnet stets zur Straßenseite, angepasst nach Rechts- oder Linklenkung.

Der Innenraum des McLaren 570GT
Der Innenraum des McLaren 570GT

Durch einen vereinfachten Ein- und Ausstieg will der 1.350 Kilogramm schwere 570GT alltagstauglicher sein als die anderen Modelle des Herstellers. Dafür wurden die Türschweller tiefer und schmaler eingebaut und die V-förmigen Türen öffnen in einem steileren Bogen nach oben.

Zusätzlich zum Platz hinter den Sitzen bietet die GT-Version wie auch die Coupés unverändert 150 Liter Stauraum im vorderen Kofferraum.
Zusätzlich zum Platz hinter den Sitzen bietet die GT-Version wie auch die Coupés unverändert 150 Liter Stauraum im vorderen Kofferraum.

Mit einem Basispreis von 195.350 Euro ist der 570GT das teuerste Modell im Sport-Series-Trio. Der 540C markiert mit 160.000 Euro den Einstieg, danach folgt der 182.000 Euro teure 570S. Über der Sport-Series-Klasse rangiert die Super Serie. Darüber befindet sich die sogenannte Ultimate Series, zu der auch der Hybrid-Supersportler P1 (916 PS) gehört.

News: BMW will die 7er-Familie vergrößern – Kommt ein Luxus-Coupé?

Um sich gegen die Luxusmodelle von Mercedes breiter aufzustellen, will BMW künftig mehr Fahrzeuge in der Oberklasse anbieten. Laut dem „Handelsblatt“ wird unter Berufung auf Konzernkreise eine Ausweitung der Siebener-Reihe geprüft. Denkbar sei der 7er als Coupé, der sich am 8er orientieren könnte. Dieser war von 1989 bis 1999 das sportive Flaggschiff der Münchener und hatte einen Acht- oder Zwölfzylindermotor unterm Blech.

In der Ausweitung der Produktpalette ist BMW bereits erprobt. So ist unter anderem seit 2013 der 4er erhältlich, bei dem es sich streng genommen um das Coupé, Grand Coupé oder Cabriolet des 3er handelt. Das Zahlenspiel geht für den Autobauer auf, denn die Kunden kaufen das Modell und zahlen den Aufpreis des Vierers.

Der aktuelle 7er von BMW ist im Oktober vergangenen Jahres auf den Markt gekommen. Für Kundenwünsche oberhalb dieser Limousine konnte bislang nur auf die deutlich teurere Tochter-Marke Rolls-Royce verwiesen werden. Wettbewerber Mercedes hingegen bietet die S-Klasse als Limousine, Coupé und Cabriolet an. Weiter ausgebaut wird das Angebot mit der Luxus-Version Mercedes-Maybach sowie der extralangen Limousine Pullman.

News: Mercedes C-Klasse-Tuning – Aufrüsten des Stärksten

Brabus stellt auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März) seine Version der stärksten C-Klasse vor. Neben einer Leistungsspritze von 140 PS verpasst der Tuner der Mittelklasse-Limousine und deren Kombi-Version diverse Karosseriekomponenten und spezielle Räder.

Der serienmäßig 375 kW/510 PS starke Achtzylinder des Mercedes-AMG C63 S kommt nach dem Motor-Update auf 478 kW/650 PS, das maximale Drehmoment wächst von 700 auf 820 Newtonmeter. So ausgerüstet sprintet die Limousine in 3,8 Sekunden auf Tempo 100, das T-Modell benötigt eine Zehntelsekunde mehr. Die Höchstgeschwindigkeit kann auf Wunsch elektronisch erst bei 300 oder 320 km/h begrenzt werden. Dann gibt es passend dazu ein spezielles Tachometer mit einer Skala bis 340 km/h.

Neben einer Leistungsspritze von 140 PS verpasst der Tuner der Mittelklasse-Limousine und deren Kombi-Version diverse Karosseriekomponenten und spezielle Räder.
Neben einer Leistungsspritze von 140 PS verpasst der Tuner der Mittelklasse-Limousine und deren Kombi-Version diverse Karosseriekomponenten und spezielle Räder.

Unabhängig ob mit oder ohne Kraftkur für das Aggregat, bietet Brabus für den C63 S eine Sportauspuffanlage mit Abgasklappensteuerung sowie diverse Karosserieelemente aus Sicht-Karbon an. Dazu gehören ein Frontspoiler, der an die vorderen Stoßfänger von Limousine und Kombi passt, oder Karbon-Aufsätze für die beiden vorderen Kotflügel, ein Heckspoiler sowie Blenden für die beiden Außenspiegel. Optional sind maßgeschneiderte 20-Zoll-Räder und ein Sportfahrwerk erhältlich.

Für das Motortuning auf 650 PS müssen 12.000 Euro investiert werden. Die Sportauspuffanlage kostet 5.000 Euro. Die Rechnung in die Höhe treiben kann man mit einer optimierten Front (4.660 Euro) dem Heckdiffusor (3.000 Euro) und- spoiler (1.700 Euro), dem Gewindefahrwerk (2.600 Euro) sowie einer Leder-Innenausstattung (5.000 Euro). Als Basis benötigt Brabus den Mercedes-AMG C63 S als Limousine (85.000 Euro) oder T-Modell (86.200 Euro).

News: Audi S4 und S4 Avant – Mit Turbo und 354 PS

Solange der RS4 die A4-Baureihe noch nicht ergänzt, ist der S4 die Leistungsspitze der Ingolstädter Mittelklasse. Ab diesem Sommer ist die Limousine für mindestens 59.300 Euro und der Avant ab 61.150 Euro erhältlich.

Am Heck fallen eine Diffusorspange aus Aluminium und vier Endrohre auf.
Am Heck fallen eine Diffusorspange aus Aluminium und vier Endrohre auf.

Angetrieben werden der S4 und seine Kombiversion von einem neuentwickelten V6-Motor mit Turboaufladung. Das 3,0 Liter große Aggregat leistet 260 kW/354 PS. Damit soll die 1.630 Kilogramm schwere Limousine in 4,7 Sekunden auf Tempo 100 kommen, der 1.675 Kilogramm schwere Avant benötigt für den Sprint zwei Zehntelsekunden länger. Als Durchschnittsverbrauch gibt der Hersteller 7,4 Liter auf 100 Kilometer an (Avant: 7,5 Liter). Geschaltet wird über eine Achtstufen-Automatik, die Kraftverteilung übernimmt wie bei jedem S-Modell ein permanenter Allradantrieb.

Angetrieben werden der S4 und seine Kombiversion von einem neuentwickelten V6-Motor mit Turboaufladung. (Hier: S4 Avant)
Angetrieben werden der S4 und seine Kombiversion von einem neuentwickelten V6-Motor mit Turboaufladung. (Hier: S4 Avant)

Im Vergleich zu den zivilen A4-Varianten sind S4 und S4 Avant um 2,3 Zentimeter tiefergelegt. Auf den ersten Blick bleibt die starke Mittelklasse zwar gewohnt dezent, ist jedoch aufgrund den Außenspiegelgehäuse in Aluminiumoptik, der Spoilerlippe am Kofferraumdeckel sowie den in matten Grautönen lackierten Anbauteilen erkennbar. Am Heck fallen eine Diffusorspange aus Aluminium und vier Endrohre auf.

Im Vergleich zu den zivilen A4-Varianten sind S4 und S4 Avant um 2,3 Zentimeter tiefergelegt. (Hier: S4 Avant)
Im Vergleich zu den zivilen A4-Varianten sind S4 und S4 Avant um 2,3 Zentimeter tiefergelegt. (Hier: S4 Avant)

Serienmäßig an Bord sind LED-Scheinwerfer und -Heckleuchten, 18 Zoll große Räder, Sportsitze vorne in Alcantara/Leder-Kombination sowie ein Multifunktions-Sportlenkrad. Typisch für S-Modelle ist auch das schwarz gehaltene Cockpit mit Dekoreinlagen aus Aluminium.

News: Citroen C4 Cactus-Sondermodell – Der surft fast überall

Auf dem Genfer Autosalon (3. – 13. März) zeigt Citroen ein Sondermodell des C4 Cactus. In Kooperation mit dem australischen Unternehmen Rip Curl, das sich auf Surfanzüge und Surfboards spezialisiert hat, entstand der gleichnamige Cactus.

Optisch unterscheidet sich der Citroen C4 Cactus Rip Curl durch weiße Außenspiegelklappen und Dachreling sowie graue Schutzleisten vorne und hinten von den zivilen Varianten.
Optisch unterscheidet sich der Citroen C4 Cactus Rip Curl durch weiße Außenspiegelklappen und Dachreling sowie graue Schutzleisten vorne und hinten von den zivilen Varianten.

An Bord des Sondermodells ist das System „Grip Control“, dass durch die intelligente Traktionskontrolle die Bodenhaftung auf unterschiedlichen Untergründen verbessert. Über den Drehregler am Armaturenbrett kann zwischen fünf Modi gewählt werden. So bietet sich beispielsweise für Strandausflüge „Sand“, für rutschigen Untergrund „Gelände“ und für Skigebiete „Schnee“ an. Außerdem gibt es den Modus „ESP Off“, der das Elektronische Stabilitätsprogramm bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h deaktiviert. Für den Antrieb stehen ein Benziner mit 81 kW/110 PS sowie ein Diesel mit 73 kW/99 PS zur Wahl.

In Kooperation mit dem australischen Unternehmen Rip Curl, das sich auf Surfanzüge und Surfboards spezialisiert hat, entstand der gleichnamige Cactus.
In Kooperation mit dem australischen Unternehmen Rip Curl, das sich auf Surfanzüge und Surfboards spezialisiert hat, entstand der gleichnamige Cactus.

Optisch unterscheidet sich der Citroen C4 Cactus Rip Curl durch weiße Außenspiegelklappen und Dachreling sowie graue Schutzleisten vorne und hinten von den zivilen Varianten. Die Airbumps sind serienmäßig schwarz, optional stehen drei Farben zur Wahl.
Im Innenraum des auf der dritten Ausstattungsstufe Shine basierenden Sondermodells fallen orangefarbige Akzente an Sicherheitsgurten, Sitzbezügen sowie auf den Teppichen auf. Serienmäßig sind Einparkhilfe hinten, Rückfahrkamera, Klimaautomatik, Navigationssystem, Geschwindigkeitsregler, getönte Scheiben sowie ein Panorama-Glasdach. Zu den Händlern kommt der Cactus Rip Curl im ersten Halbjahr dieses Jahres, die Preise will der Automobilhersteller erst später bekannt geben. Das Serienmodell kostet aktuell mit dem 110 PS starken Ottomotor in der Ausstattungsstufe Shine ab 19.300 Euro.

News: Seat Leon Cupra 290 – Schneller Spanier

Mit 290 Pferdchen unter der Haube ist er der stärkste spanische Kompakte: Der Seat Leon Cupra 290 bildet das Topmodell dieser Baureihe. Erhältlich ist dieser als Drei- und Fünftürer oder auch als familientauglicher Kombi. Mindestens 33.120 Euro kostet der dreitürige SC, exakt 500 Euro mehr werden für die Version mit zwei weiteren Türen fällig. In den ST genannten Lademeister müssen 34.750 Euro investiert werden.

Früher hatten ambitionierte Autofahrer beim Leon die Wahl zwischen der 195 kW/265 PS oder der 206 kW/280 PS starken Cupra-Version. Der Leon Cupra 280 hat allerdings ein 10-PS-Update bekommen. Mit dem nun 213 kW/290 PS starken Aggregat und optionalem DSG-Getriebe rennt der spanische Kompakte in 5,7 Sekunden auf Tempo 100, beim Handschaltgetriebe stehen 5,8 Sekunden auf dem Datenblatt. Bis 250 km/h sind möglich, dann wird der Vorwärtsdrang technisch eingebremst. Der Verbrauch soll laut Hersteller durchschnittlich bei 6,5 Litern auf 100 Kilometern liegen.

Immer an Bord des Seat Leon Cupra 290 sind neben der Progressivlenkung auch die adaptive Fahrwerksregelung sowie die Hochleistungs-Bremsanlage und 19 Zoll große Räder. Im Innenraum gibt es Sportsitze aus Alcantara sowie ein Cupra-Lenkrad. Zur Serienausstattung gehört das Multimediasystem mit 6,5 Zoll-Display.

Der schärfste Konkurrent des Seat Leon Cupra 290 ist die VW Golf GTI Clubsport Edition mit 195 kW/265 PS für 34.500 Euro. Auch Peugeot verlangt für seinen 200 kW/272 PS starken 308 GTi mit 34.950 Euro mehr als die Spanier.

News: Individual-Zubehör für den BMW M2 – Nachgeschärft

Noch bevor der M2 auf den Straßen unterwegs ist bietet BMW für den Kompaktsportler Zubehör an. Die Komponenten für die Bereiche Aerodynamik, Antrieb, Fahrwerk und das Cockpit zeigen die Münchener auf dem Genfer Automobilsalon (3.-13.März).

Zur veränderten Optik passen die Außenspiegelkappen aus Karbon sowie die Ziergitter für Front und Seite.
Zur veränderten Optik passen die Außenspiegelkappen aus Karbon sowie die Ziergitter für Front und Seite.

Die Serienversion des kleinsten M-Modells lässt sich durch Front- und Seitenschwelleraufsätze sowie Heckspoiler und -diffusor optimieren. Die aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff gefertigten Teile sollen die Aerodynamik und somit auch das Handling und die Fahreigenschaften verbessern. Zur veränderten Optik passen die Außenspiegelkappen aus Karbon sowie die Ziergitter für Front und Seite.

Die Serienversion des kleinsten M-Modells lässt sich durch Front- und Seitenschwelleraufsätze sowie Heckspoiler und -diffusor optimieren.
Die Serienversion des kleinsten M-Modells lässt sich durch Front- und Seitenschwelleraufsätze sowie Heckspoiler und -diffusor optimieren.

Für den richtigen Motorsound bietet sich das Klappenschalldämpfersystem an. Es verfügt über die Modi „Sport“ und “Track“, die sich per Bluetooth-Fernbedienung einstellen lassen. „Sport“ ist für den öffentlichen Straßenverkehr, während der M2 mit der Einstellung „Track“ den Klang des Abgasanlagen-Sounds noch einmal verstärkt. Wer mit seinem M2 oft auf der Rennstrecke unterwegs ist, kann zu den Sportbremsbelägen greifen, deren Zusammensetzung von den im Motorsport bewährten Langstrecken-Bremsbelägen abgeleitet ist. Mit dem Gewindefahrwerk rückt der M2 rund 2,5 Zentimeter näher an den Asphalt.

Rennsportatmosphäre erreicht man im Innenraum des BMW M2 durch Pedalauflagen aus Edelstahl, diverse Karbon-Blenden und ein Alcantara-Lenkrad
Rennsportatmosphäre erreicht man im Innenraum des BMW M2 durch Pedalauflagen aus Edelstahl, diverse Karbon-Blenden und ein Alcantara-Lenkrad

Rennsportatmosphäre erreicht man im Innenraum des BMW M2 durch Pedalauflagen aus Edelstahl, diverse Karbon-Blenden und ein Alcantara-Lenkrad, von dem BMW zwei unterschiedliche Modelle im Angebot hat. Die „M-Performance“ genannten Teile für den kompakten Sportler sind einzeln zum Nachrüsten erhältlich. Voraussetzung ist der 56.700 Euro teure und 272 kW/370 PS starke M2.

News: Brabus Mercedes G 500 – Starkes G-efährt

Die Mercedes G-Klasse ist der Dinosaurier der Marke mit dem Stern und wird von Brabus gerne als Basis für Kraftspiele und allerlei Anbauteile genutzt. So hat der Tuner für den seit vergangenem Jahr aufgefrischtem Geländegänger G 500 beispielsweise ein deutliches Leistungsplus im Angebot oder Optionen für die Karosserie.

Der 4,0 Liter große Achtzylinder-Biturbo mit serienmäßigen 310 kW/422 PS leistet nach der Behandlung von Brabus 368 kW/500 PS und bietet mit maximal 710 Newtonmeter ein um 100 Nm erhöhtes Drehmoment. Damit rennt das 2.550 Kilogramm schwere Fahrzeug in 5,7 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 220 km/h begrenzt.

Ans Heck wandert eine Edelstahl-Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung.
Ans Heck wandert eine Edelstahl-Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung.

Zu den optischen Veränderungen zählen die neu gestalteten Frontschürzenaufsätze an den vorderen Stoßfängern. Dort werden auf jeder Seite sechs verchromte oder schwarze LEDs integriert. Auf Wunsch montiert Brabus schwarz getönte Xenon-Hauptscheinwerfer und bis zu 23 Zoll große Leichtmetallräder. Ans Heck wandert eine Edelstahl-Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung. Die Trittbretter erhalten eine Unterflurbeleuchtung, die durch Ziehen eines Türgriffs oder per Fernbedienung aktiviert wird.

Wer das 105.000 Euro teure Basisfahrzeug Mercedes G 500 sein eigen nennt, zahlt 7.840 Euro für das Motortuning. Die Sportauspuffanlage aus Edelstahl kostet 3.000 Euro, die Unterbodenbeleuchtung an den Trittbrettern samt Montage 4.310 Euro.

News: BMW i8 Protonic Red Edition – Ein Elektrosportler sieht rot

Auf dem Genfer Automobilsalon (3.-13.März) zeigt BMW vom auffälligen Öko-Sportwagen i8 ein Sondermodell. Die limitierte und nur bis Ende dieses Jahres bestellbare i8 Protonic Red Edition ist das erste einer Reihe von Versionen des Plug-in-Hybriden, die jeweils nur für einen begrenzten Zeitraum verfügbar sein werden.

BMW zeigt vom auffälligen Sportwagen i8 ein Sondermodell auf dem Genfer Automobilsalon (3.-13.März).
BMW zeigt vom auffälligen Sportwagen i8 ein Sondermodell auf dem Genfer Automobilsalon (3.-13.März).

Die ab Juli im BMW-Werk in Leipzig gefertigte Edition unterscheidet sich durch eine Lackierung in Rot, metallic-graue Akzente sowie entsprechende Leichtmetallräder von den Serienmodellen. Im Innenraum des 2+2-sitzigen Sportwagens erhalten die Sitze und Seitenverkleidungen rote Ziernähte und es werden Zierblenden aus Carbon montiert.

Der Antrieb bleibt unangetastet.
Der Antrieb bleibt unangetastet.

Der Antrieb bleibt unangetastet. So bietet der 1.490 Kilogramm leichte Hightech-Münchener eine Leistung von 266 kW/362 PS und kommt normgemäß mit 2,1 Litern auf 100 Kilometern aus. Die Serienversion kostet 130.000 Euro, der Preis für das Sondermodell ist noch nicht bekannt.

Im Innenraum des 2+2-sitzigen Sportwagens erhalten die Sitze und Seitenverkleidungen rote Ziernähte und es werden Zierblenden aus Carbon verbaut.
Im Innenraum des 2+2-sitzigen Sportwagens erhalten die Sitze und Seitenverkleidungen rote Ziernähte und es werden Zierblenden aus Carbon verbaut.

News: Startech Land Rover Discovery Sport – Etwas mehr von allem

Brabus-Tochter Startech bietet für den Land Rover Discovery Sport nun diverse Karosserie-Anbauteile, eine Überarbeitung des Innenraums sowie eine sanfte Leistungssteigerung für den stärksten Selbstzünder an. Zum optischen Veredelungsprogramm zählt unter anderem ein Frontelement, das den unteren Teil des Serienstoßfängers ersetzt und integrierte LED-Positionsleuchten enthält. Außerdem gehören ein Ansatzteil für den Heckstoßfänger, in die Schürze integrierte Auspuffblenden sowie 22 Zoll große Pneus dazu. Um 3 Zentimeter tiefer legen kann man das SUV durch hauseigene Sportfedern. Sie sind für alle Versionen des Discovery Sport bestellbar, ob mit Front – oder Allradantrieb.

Um 3 Zentimeter tiefer legen kann man das SUV durch hauseigene Sportfedern. Sie sind für alle Versionen des Discovery Sport bestellbar, ob mit Front - oder Allradantrieb.
Um 3 Zentimeter tiefer legen kann man das SUV durch hauseigene Sportfedern. Sie sind für alle Versionen des Discovery Sport bestellbar, ob mit Front – oder Allradantrieb.

Für den 2,2 Liter großen Diesel mit serienmäßigen 140 kW/190 PS bietet der Tuner eine Leistungssteigerung auf 155 kW/210 PS an, das maximale Drehmoment steigt von 420 auf 460 Newtonmeter. Kürzlich hat Land Rover dieses Aggregat durch eines mit 132 kW/180 PS ersetzt – etwas mehr Kraft dafür hat Startech bald im Programm. Für den Innenraum gibt es Pedale und Fußstützen aus Aluminium sowie Edelholz- oder Karbonausstattung. Knapp 2.000 Euro werden für das Leistungsplus fällig, neue Reifen gibt es ab 460 Euro und die Exterieurteile montiert der Tuner ab 360 Euro.

News: Irmscher Opel Karl – Streifensport

Opel-Veredler Irmscher bietet ein auf 100 Exemplare limitiertes Sondermodell des Karl an. Als „Race Edition“ erhält der Kleinstwagen eine Streifenbeklebung an der Front, die sich über das Fahrzeugdach zieht sowie Beklebungen an den seitlichen Fahrzeuglinien. Außerdem steht er auf weiß gehaltenen 16-Zoll-Rädern.

Der Innenraum des Sondermodells unterscheidet sich durch das gestickte Race-Edition-Logo von den zivilen Varianten. Der Aufpreis für die sportive Optik beträgt unabhängig von der Ausstattungsvariante 990 Euro. Das Basismodell des Opel Karl kostet aktuell 9.500 Euro. Außerdem stehen für 10.650 Euro die Edition- sowie für 13.155 Euro die Innovation-Ausstattung zur Wahl. Angetrieben wird der Karl immer von einem 1,0 Liter großen Benziner mit 55 kW/75 PS.

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