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Bugatti Bébé II – Kinderwagen ohne Speed-Limiter

So günstig haben Sie noch keinen Bugatti gekauft: Für gut 35.000 Euro bietet der Supersportwagenhersteller eine Variante seiner Rennsport-Ikone Typ 35 aus den 1920er Jahren an. Sammlerwert ist garantiert, einen Haken gibt es allerdings.

Bobbycar, Kettcar, Go-Kart – wer früh die Freude am Fahren fördern will, stattet den Nachwuchs am besten mit automobilem Untersatz aus. Dass die von den Autoherstellern angebotenen Kinderspielzeuge einen gewissen Aufpreis verlangen, ist bekannt. Eigentlich ist es daher nur konsequent, dass Supersportwagenhersteller Bugatti, dessen aktuelles Modell Chiron nicht unter 2,5 Millionen Euro zu haben ist, seine neuste Miniatur-Kreation zum Preis eines soliden Mittelklasse-Kombis anbietet: Der Bugatti Bébé II kostet 30.000 Euro plus Mehrwertsteuer, ist für uns also ab 35.700 Euro zu haben. 

Das Original wurde für Ettore Bugattis jüngsten Sohn Roland entworfen, der es zum vierten Geburtstag bekam

Allerdings handelt es sich bei dem Baby-Bugatti nicht ausschließlich um ein Kinderspielzeug. Der Mini-Sportler ist optisch dem in den 1920er Jahren extrem erfolgreichen Rennwagen Typ 35 nachempfunden und steht in der Tradition des ersten Bugatti Bébé. Der wurde für den jüngsten Sohn des Firmengründers Ettore Bugatti entworfen und in limitierter Auflage von 500 Stück zwischen 1927 und 1936 gebaut. Heute sind die Exemplare gesuchte Stücke, mit denen Bugatti-Enthusiasten ihre Sammlung vervollständigen. 

Supersportwagenhersteller Bugatti legt eine Miniatur-Version seiner Rennwagen-Ikone Typ 35 auf, zum Preis von 35.700 Euro. Wie beim aktuellen Chiron kann man den Speed-Limiter ausschalten

Die Neuauflage ist etwas größer als der originale Bébé, so dass auch Erwachsene damit fahren können. Ebenso wie sein Vorgänger wird der Baby-Bugatti elektrisch über die Hinterachse angetrieben, allerdings mit neuer Technik, zu der austauschbare Lithium-Ionen-Akkus, Sperrdifferential und regeneratives Bremsen gehören. Neben einem Kindermodus mit 1 kW/1,4 PS Leistung und 20 km/h Höchstgeschwindigkeit gibt es einen Erwachsenenmodus, in dem der E-Motor 4 kW/5,4 PS leistet und das Auto maximal 45 km/h schnell fährt. Wie beim Supersportwagen Chiron wird ein Upgrade angeboten, das mittels „Speed Key“ die Geschwindigkeitsbegrenzung aufhebt und die Leistung bis auf 10 kW/13,6 PS steigert. 

Der Bugatti Bébé II steht in der Tradition seines Vorgängers, der ebenfalls nur 500-mal gebaut wurde und heute ein gesuchtes Sammlerstück ist

Das Cockpit mit Armaturenbrett aus gedrehtem Aluminium und charakteristischem Vierspeichen-Lenkrad, die Karosserie in französischem Rennsport-Blau und die Achtspeichen-Aluminiumfelgen sind dem originalem Typ 35 nachempfunden. Das Bugatti-Logo auf der Motorhaube ist wie beim Chiron aus 50 Gramm reinem Silber. Anlässlich des 110. Bugatti-Jubiläums läuft die Produktion im Herbst an. Die Auflage ist ebenfalls auf 500 Exemplare limitiert. Reservierungen nimmt Bugatti ab sofort unter contact@bugattibaby.com entgegen.

Mit Stecker: Neue BMW Plug-in-Hybride

Bei BMW setzt man zur CO2-Minderung auf die Elektrifizierung der Modellpalette. Auf der Frühjahrsmesse in der Schweiz gibt es unter anderem neue Plug-in-Hybrid-Ausführungen von 3er, X3, X5 und 7er zu sehen.

Der X3 xDrive30e ist das erste Modell der Marke, das sowohl mit Verbrenner, als Plug-in-Hybrid und ab 2020 auch als reine Elektro-Variante angeboten wird

Mit der Plug-in-Hybrid-Variante des Mittelklasse-SUV X3 erweitert BMW zum Jahreswechsel sein Teilstromer-Portfolio. Auf dem Genfer Automobilsalon (7. bis 17. März) präsentieren die Münchner außerdem die zweite Generation der Plug-in-Hybride von 3er, X5 und 7er, darüber hinaus erhalten 2er Active Tourer und 5er eine Reichweiten-Verlängerung. 

Der X3 xDrive30e ist das erste Modell der Marke, das sowohl mit Verbrenner, als Plug-in-Hybrid und ab 2020 auch als reine Elektro-Variante angeboten wird. Angetrieben wird das SUV von einer Kombination aus Vierzylinder-Benziner und Elektromotor mit 185 kW/252 PS Systemleistung. Temporär kann sie durch Ausnutzen der Höchstleistung des E-Motors um bis zu 30 kW/41 PS gesteigert werden. Die rein elektrische Reichweite gibt BMW mit bis zu 50 Kilometern an. 

BMWs Modellpalette der Plug-in-Hybride

Auch die zweite Teilstromer-Generation der 3er-Limousine nutzt diesen Antrieb. Die von Juli 2019 an verfügbare 330e Limousine fährt nun bis zu 60 Kilometer rein elektrisch, im Vergleich zum Vorgängermodell ist das ein Plus von rund 50 Prozent. Der kürzlich überarbeitete, nun mit neuer Schnauze und größerem Kühlergrill ausgestattete, 7er wird von einer Kombination aus Reihensechszylinder-Benziner und Elektro-Motor angetrieben, die jetzt 290 kW/394 PS leisten. Die E-Reichweite für den 745e ist auf 54 bis 58 Kilometer gewachsen. Der ab August erhältliche BMW X5 xDrive45e nutzt den gleichen Antrieb, seine Hochvoltbatterie ermöglicht dank neuer Technik eine elektrische Reichweite von bis zu 80 Kilometern.

Die Fortschritte auf dem Gebiet der Batteriezellen-Technologie sorgen auch bei den ab Juli verfügbaren 530e Limousine und 225xe Active Tourer für ein Plus an elektrischer Reichweite: Die Plug-in-Hybrid-Variante des 5er fährt nun bis zu 64 Kilometer rein elektrisch, die des 2er Active Tourer bis zu 57 Kilometer.

Mazda CX-30: Der Mazda3 als SUV

Die Lücke zwischen den sehr erfolgreichen SUV-Modellen CX-3 und CX-5 füllt Mazda nun mit dem CX-30. Das Kompakt-SUV basiert auf dem neuen 3er.

Der 4,40 Meter lange Crossover fügt sich zwischen den Bestsellern CX-3 (4,28 Meter) und CX-5 (4,55 Meter) ein

Im September bringt Mazda mit dem CX-30 ein neues Kompakt-SUV auf den Markt. Der 4,40 Meter lange Crossover fügt sich zwischen den Bestsellern CX-3 (4,28 Meter) und CX-5 (4,55 Meter) ein und basiert auf der Plattform des kürzlich vorgestellten, neuen Mazda3. 

In Sachen Assistenzsysteme ist der neue Japaner entsprechend seinem Genspender up-to-date

Von ihm übernimmt er den bei dem Kompaktwagen eingeführten Motor Skyactiv-X, der als erster Serien-Benziner mit Kompressionszündung die Vorteile von Benzin- und Dieselmotor kombiniert („Diesotto“). Darüber hinaus kommen weitere Benzin- und Dieselmotoren der Skyactiv-Reihe zum Einsatz, die serienmäßig mit einem 24-Volt-Mildhybrid-System ausgestattet sind. Optional ist Allradantrieb verfügbar. 

Auch optisch orientiert sich das Kompakt-SUV am neuen, fließenden Design des Mazda3

Auch optisch orientiert sich das Kompakt-SUV am neuen, fließenden Design des Mazda3, kommt ohne sogenannte Charakterlinien aus. Den SUV-Charakter betonen Kunststoff-Beplankungen rundherum, die Dachlinie fällt zum Heck hin entsprechend der derzeit so beliebten Coupéform leicht ab. Die Heckklappe ist auf Wunsch elektrisch, der Kofferraum fasst 430 Liter. 

In Sachen Assistenzsysteme ist der neue Japaner entsprechend seinem Genspender up-to-date, unter anderem Notbremssystem mit Fußgängererkennung und adaptiver Tempomat sind Serie, optional ist eine Müdigkeitsüberwachung per Infrarot-Kamera und -LED. Analog zum Mazda3 hat auch der CX-30 Head-up-Display, 8,8-Zoll-Monitor und das Konnektivitätssystem MZD Connect, das per Apple Carplay oder Android Auto eine Verbindung zum Smartphone herstellt.

Gut für Geldbeutel und Geduldsfaden

Smalltalk-Wissen vom Blitzen bis zur Zulassung: Fünf Änderungen, die Autofahrer dieses Jahr betreffen.

Im Laufe des Jahres treten einige Neuerungen in Kraft, die nicht alle Autofahrer gleichermaßen freuen werden, aber grundsätzlich Positives mit sich bringen. 
Elektro-Dienstwagen werden günstiger: Um die E-Mobilität weiter voranzubringen, werden Elektroautos und Plug-in-Hybridfahrzeuge als Dienstwagen mit privater Nutzung ab dem 1. Januar nur noch mit 0,5 Prozentpunkten besteuert. Bisher lag die Bemessungsgrundlage bei 1,0 Prozent des Listenpreises.

E-Autos werden lauter: Was zunächst nicht nach einer guten Nachricht klingt, ist trotzdem eine, vor allem für Fußgänger. Weil langsam fahrende Elektroautos so leise sind, dass man sie leicht überhören kann, müssen sie laut EU-Gesetzgebung bei geringer Geschwindigkeit einen Warnton von sich geben. Ab Juli 2019 tritt die Regelung für neue Elektroauto-Typen in Kraft, ab 2021 dann für alle neu zugelassenen E-Autos. Der Warnton muss bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h erklingen, denn bei höheren Geschwindigkeiten übertönen die Abrollgeräusche der Reifen bereits bei modernen Verbrennern den Motorklang.

Behördengänge werden einfacher: Geht es nach dem Verkehrsministerium, soll die Zeit des endlosen Wartens an der Zulassungsstelle in diesem Jahr vorbei sein. Die Erstzulassung, Umschreibung und Adressänderung eines Autos soll künftig über das Internet möglich sein, einen entsprechenden Gesetzentwurf hat der Minister auf den Weg gebracht. Voraussetzung ist aber der Besitz eines elektronischen Personalausweises. Abmeldung und Wiederzulassung sind in bestimmten Fällen heute bereits online möglich.

Emissionsgrenzwerte werden realistisch eingehalten: Seit vergangenem September müssen neue Autos nach dem so genannten WLTP-Messverfahren geprüft sein, was zu realistischeren Emissions- und Verbrauchsangaben führt. Ab September 2019 müssen Neuwagen das Einhalten der Emissionsgrenzen nun nicht mehr nur im Labor, sondern auch auf der Straße, unter echten Fahrbedingungen beweisen. Damit könnte der RDE-Test in einigen Jahren dazu beitragen, dass die Luft in den Städten sauberer wird.

Blitzen wird gerechter: Vor dem Starenkasten kurz auf die Bremse und dann wieder Vollgas? Das ist bei der neuen Art der Geschwindigkeitskontrolle nicht mehr möglich. Das Land Niedersachsen testet auf der Bundesstraße 6 bei Hannover die Section Control, zu Deutsch: Abschnittskontrolle. Dabei wird die Geschwindigkeit in einem 2,2 Kilometer langen Straßenabschnitt statt an einem bestimmten Punkt überwacht. Das Streckenradar gleicht die Durchschnittsgeschwindigkeit in den Abschnitt mit dem Tempolimit ab und macht bei Überschreitung ein Foto von Fahrer und Auto. Experten erhoffen sich, dass Section Control das Rasen eindämmt.

Hanne Schweitzer/SP-X

Autorückblick 2016 – So modern war das Jahr

Vom größten, stärksten und schnellsten SUV über Neuheiten in der Business-Klasse, bei elektrifizierten Modelle bis zu den Kleinwagen: Das Jahr 2016 hatte in Sachen Modellneuheiten einiges zu bieten – Rückblick auf einige Highlights. Nicht, dass der SUV-Boom bis zu diesem Jahr noch nicht richtig in Fahrt gewesen wäre. Doch 2016 hat den Hochbeinern in allen Größen noch mal richtig Schwun…

5x kleine Allradautos – Auf allen Vieren durch den Schnee

Nicht nur in den höher gelegenen Regionen Deutschlands wünscht sich so mancher Autofahrer im Winter einen Wagen mit Traktionsvorteil. Den Allrad-Aufpreis scheuen aber viele. Dabei muss es in der Summe nicht unbedingt viel Geld kosten, auf Schnee mehr Grip zu haben. Fünf Beispiele für Neuwagen mit Allradantrieb unter 20.000 Euro. Die klassische Wahl unter den Günstig-Kraxlern ist der Lada 4x4/Taig…

Bosch-Studie – Eine Viertelmillion weniger Unfälle durch vernetzte Mobilität

Schöne neue Welt: Wenn 2025 ein Großteil der Autos vernetzt sind, hat das erhebliche Auswirkungen, unter anderem auf die Sicherheit im Straßenverkehr: Nach Modellrechnungen des Automobil-Zulieferers Bosch und des Beratungsunternehmens Prognos für Deutschland, die USA und China könnten dann 260.000 Unfälle mit Verletzten verhindert werden – dadurch, dass viele Fahrzeuge mit dem Internet verbunden sind und bestimmte Sicherheitssysteme an Bor…

5x kleine SUV – Kurz, aber hoch

Käufer kleiner Autos, die ihren Sinn für den Zeitgeist beweisen wollen, legen sich heute ein Mini-SUV zu. Die ersten Hochbeiner im Schrumpf-Format haben mittlerweile schon ein Update nötig, beständig kommen aber auch ganz neue Modelle hinzu. Fünf Beispiele für aktuelle Neuerscheinungen. Mit dem City-SUV Q2 vervollständigt Audi seine Hochbeiner-Flotte: Der auf dem A3 basierende, mit 4,19 Metern aber kürzere Crossove…

Mercedes-AMG GT, GT C Roadster und AMG GT R – Nach oben offen

Die offenen Versionen des Sportwagens Mercedes-AMG GT kommen passend zum Frühjahr auf den Markt, bestellen kann man sie ab sofort: Für den regulären GT Roadster (350 kW/476 PS)werden 129.180 Euro fällig, gut 12.000 Euro mehr als für das leicht schwächere Coupé. Der GT C Roadster, mit 410 kW/557 PS zwischen den beiden Coupés GT S (375 kW/510 PS, 135.303 Euro…

Hyundai i10 Facelift – Weiterhin unter 10.000 Euro

Auch nach der Überarbeitung liegt der Einstiegspreis des Hyundai i10 weiterhin bei 9.990 Euro. Angetrieben wird der ab sofort bestellbare Kleinstwagen dann vom 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 49 kW/67 PS. Serienmäßig sind in der Basisausstattung unter anderem sechs Airbags, Bordcomputer und getönte Scheiben. Klimaanlage, MP3-Radio mit USB-Anschluss und elektrische Fensterheber sind in der nächst höheren Ausstattungsstufe „Classic“ ab 11.480 Euro an Bord…

Mit Sommerreifen bei Winterwetter – Gefährdeter Versicherungsschutz

Wer bei Winterwetter mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert nicht nur Bußgeld und Punkte in Flensburg, sondern auch seinen Versicherungsschutz, darauf weisen die Verkehrsexperten der Huk-Coburg-Versicherung hin. Insbesondere, wenn Schneematsch schon länger für Behinderungen auf den Straßen gesorgt hat. Dabei reguliert die Kfz-Haftpflicht eines Unfallverursachers natürlich den Schaden des Opfers. Allerdings kann sie den Versicherten, der ohne Winterreifen einen Unfall verschulde…

Nissan-Carsharing – Ein Micra, viele Besitzer

Die meiste Zeit des Tages steht das eigene Auto nur herum – und könnte von jemandem genutzt werden, der zeitlich genau gegensätzliche Fahrbedürfnisse hat als man selbst. Die Idee des Auto-Teilens ist nicht neu, wohl aber der Plan, die passenden Sharing-Partner über das soziale Netz zu finden. Nissan macht das jetzt mit dem Micra möglich und geht sogar einen Schrit…

Nissan Leaf Black Edition – Unauffällig besonders

Nissan bringt sein Elektroauto Leaf jetzt in einer besonders eleganten Variante auf den Markt: Als Sondermodell „Black Edition“ sind Karosserie und einige Details in schwarz gehalten sowie die hinteren Seitenscheiben verdunkelt. Zudem ist die limitierte Edition gut ausgestattet. Der Listenpreis für den 80 kW/109 PSstarken Stromer liegt bei 30.115 Euro, davon können noch die E-Autoprämie in Höhe von 4.00…

Tesla beendet kostenloses Laden – „Für immer“ ist zum Jahreswechsel vorbei

Es hatte von Beginn an etwas Fabelhaftes: Ein Autohersteller stellt seinen Kunden kostenlos Antriebsenergie zur Verfügung und sorgt auch noch selbst für den Ausbau der Infrastruktur. Seit 2012 können Tesla-Käufer an den vom amerikanischen E-Auto-Hersteller selbst aufgestellten Schnellladestationen kostenlos Strom tanken, Ende 2013 wurden die ersten so genannten Supercharger in Deutschland eingerichtet. Nun hat Tesla angekündigt, die kostenlose Ladeoption zumindes…

VW Crafter – Neu und trotzdem günstiger

Die neue Generation des VW Crafter kommt zu einem günstigeren Einstiegspreis auf den Markt: Mit 28.300 Euro netto (33.677 Euro brutto) kostet der Transporter als Kastenwagen (75 kW/102 PS, mittlerem Radstand) laut VW 2.400 Euro weniger als zuvor. Gleichzeitig verbessert sich die Grundausstattung, unter anderem sind nun Seitenwind- und Berganfahr-Assistent sowie Multikollisionsbremse immer an Bord. Der neue Crafter, de…

Pkw-Markt – Smart Fortwo meistverkaufter Mini

Für Autohändler stand der Oktober mit 5,6 Prozent weniger Neuzulassungen unter negativen Vorzeichen, wer jedoch SUV oder Wohnmobile im Angebot hatte, konnte sich freuen: Während fast alle anderen Fahrzeugsegmente verloren, konnten diese beiden Klassen ihren Höhenflug fortsetzen: 14,7 Prozent mehr neu zugelassene SUV und 15,6 Prozent mehr Wohnmobile verzeichnete das Kraftfahrt-Bundesamt im Oktober. Mit 34.100 Neuzulassungen haben sich die SU…

Peugeot 208, 308, 308 SW Winter Edition – Jahreszeitliches Angebot

Peugeot macht potenziellen Käufern von 208, 308 und 308 SW ein jahreszeitlich passendes Angebot: Den Kleinwagen, kompakten Fünftürer und Kompaktkombi bieten die Franzosen in einer „Winter Edition“ an, unter anderem mit einem Satz Winterkompletträdern zusätzlich zu den standardmäßigen Sommerreifen sowie Sitzheizung. Die Sondermodelle basieren auf dem Ausstattungsniveau Active, bieten aber weitere Extras: So ist beim Kleinwagen 208 zum Beispiel da…

Mini Countryman Plug-in-Hybrid – Landmann mit zwei Herzen

Mit der Neuauflage des Mini Countryman bringt die BMW-Tochter auch eine Plug-in-Hybrid-Version ihres SUV-Ablegers auf den Markt. Nun haben die Münchner erste Informationen zu ihrem voraussichtlich im kommenden Jahr erhältlichen SUV mit Doppelherz-Antrieb bekannt gegeben. Während der Verbrennungsmotor die Vorderräder antreibt, überträgt der Elektromotor seine Kraft an die Hinterräder. Beide Aggregate können auch allein für Vortrieb sorgen, bei Antriebsschlupf wir…

Volvo S60 und V60 Polestar von Heico Sportiv – Das Tuning des Tunings

Volvo-Tuner Heico Sportiv bietet für die Über-Schweden V60 und S60 Polestar eine erneute Leistungssteigerung an: Mit dem e.motion-Kit leisten Mittelklasse-Kombi und –Limousine nun 294 kW/400 PS. Für den Tuner aus Weiterstadt ist das der stärkste Volvo in der 21-jährigen Firmengeschichte. Mit der Übernahme des Haustuners Polestar im Sommer 2015 hat Volvo sein Performance-Programm erweitert. Heico Sportiv bietet nun gezielt Veredelunge…

BMW i3 – Ab 2018 mit 450 Kilometer Reichweite

Um mit angekündigten, reichweitenstarken Elektroautos wie dem Opel Ampera-e wieder auf Augenhöhe zu fahren, bekommt der BMW i3 2018 ein erneutes Batterie-Update: Dann soll die Reichweite auf 450 Kilometer nach aktuellem europäischem Fahrzyklus steigen, berichtet die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ unter Berufung auf Unternehmenskreise. Seit kurzem bietet BMW für den Elektro-Kleinwagen bereits eine neue Batterie mit 33 kWh an…

Citroen C3 – Nicht nur ein neues Gesicht

Wenn ein Volumenhersteller den Mainstream bedient, muss das noch lange nicht langweilig sein, den Beweis dafür tritt Citroen mit der Neuauflage des C3 an. Der Kleinwagen verändert sich deutlich in Richtung Crossover und übernimmt Designmerkmale des ungewöhnlichen C4 Cactus, wie die seitlichen „Airbumps“. In der Top-Version mit Zweifarb-Lackierung und Plastikbeplankung rundherum wirkt der neue C3 sehr modisch. Aber auch i…

Ford Ka+ – Neuausrichtung geglückt

Was muss ein kleines Auto für rund 10.000 Euro wirklich können? Gut zu fahren und einfach zu parken sein, einigermaßen Platz bieten und einige Extras für kleines Geld in der Preisliste aufführen. In seiner Neuauflage besinnt sich der Ford Ka+ auf die Kerntugenden eines Kleinstwagens und macht seine Sache überraschend gut. Mit seinem Knutschkugel-Design warb der Ford Ka ab 199…

Mercedes GT und GT C Roadster – Oben ohne noch attraktiver

Voraussichtlich zum kommenden Frühjahr bringt Mercedes-AMG die offene Variante des Sportwagens GT auf den Markt. Mit Stoffverdeck ausgestattet schmiegt sich der Porsche-911-Konkurrent scheinbar noch etwas geschmeidiger an die Straße. Angetrieben wird der GT Roadster vom V8-Biturbo mit 350 kW/476 PS und 630 Newtonmetern Drehmoment. Mit dem offenen GT führen die Stuttgarter zudem eine neue Leistungsstufe des Aggregats ein. mercedes-amg-gt-roadster-021-weltpremiere De…

Opel Karl Rocks – Junior in Matschhose

Nach dem Adam zieht Opel nun auch dem per se etwas nüchterner gestalteten Opel Karl die Matschhose an: Auf dem Pariser Autosalon (1.-16. Oktober) stellen die Rüsselsheimer den Karl Rocks vor. Diese leicht höher gelegte Version mit SUV-Beplankung rundum macht den als Praktiker unter dem Adam positionierten Kleinstwagen nun doch etwas zum Lifestyle-Modell. Auf den ersten Blick wirkt der Fünftüre…

Fiat-Neuwagen mit Rückgabe-Garantie – Umtausch bei Nichtgefallen

Unentschlossenen Neuwagenkäufern macht Fiat ein Angebot: Wenn sie über die FCA Bank finanzieren, können sie ihr gerade gekauftes Modell innerhalb von 30 Tagen umtauschen. Die Offerte gilt für den kompakten Fiat Tipo als Limousine und Kombi, das SUV 500X und den Roadster Abarth 124 Spider. Sie dürfen nicht mehr als 1.000 Kilometer auf dem Tacho haben. Eintauschen kann man si…

Mercedes E-Klasse T-Modell – Schöne, große Klappe

Mit gefälligerem Design und leicht erhöhten Preisen bringt Mercedes nach der E-Klasse Limousine nun auch die neue Generation des Kombis auf den Markt. In der Basisversion wird das sogenannte T-Modell von einem 2,0-Liter-Turbobenziner mit 135 kW/184 PS (E 200) angetrieben und kostet dann 48.670 Euro. Zugunsten einer durchgestylten Heckpartie verzichtet der Lademeister der Oberen Mittelklasse auf etwas Kofferraumvolumen. Bei i…

Opel Mokka X – Jetzt auch mit X

Etwas elegantere Optik, LED-Scheinwerfer, die neueste Infotainment-Generation und ein aktueller Motor aus dem Astra: Opel wappnet den Mokka mit diversen Updates für die zweite Lebenshälfte und gegen wachsende Konkurrenz. Außerdem erhält er den Namenszusatz „X“. Dabei bleibt es in der Basisversion bei 18.990 Euro, dann mit dem 85 kW/115 PS starken 1,6-Liter-Benziner, unter anderem mit Klimaanlage und Radio. Neu i…

Porsche 911 Carrera S Cabriolet – Zwischen Säuselwind und Donnergrollen

Wie geht drei Sekunden Wellness für Menschen mit Benzin im Blut? Bei offenem Dach Sportmodus rein, Gas geben und dann den Fuß leicht lupfen: Säße man nicht gerade am Steuer, müsste man die Augen schließen und das wohlige Schauern, dass einen beim melodischen Sprotzeln befällt, das das Porsche 911 S Cabrio dann veranstaltet, richtig genießen. Klar, dass die akustische Qualität auch nach der zum Facelift erfolgten Revolution im Motorraum weiterhin hoch ist – das Ohr fährt bei der Boxer-Ikone schließlich immer mit, sozusagen. Wer genau lauscht, hört aber bei einer längeren Testfahrt doch feine Unterschiede.

Auch Hersteller von Sportwagen-Ikonen sind nicht von der Erfüllung der immer strenger werdenden Abgas- und Verbrauchsvorschriften befreit. Deshalb verabschiedeten sich die 911-Motorenentwickler mit der Überarbeitung wie schon so viele Kollegen vor ihnen vom Saugmotor-Konzept und setzen nun in allen Elfern Turbo-Motoren ein. Es bleibt natürlich beim Sechszylinder-Boxer-Aggregat, der Hubraum ist auf 3,0 Liter gesunken. Im von uns gefahrenen 911 Carrera S Cabrio ist der Biturbo-Boxer auf 309 kW/420 PS erstarkt.

Bis zu 304 km/h wird das S-Cabrio schnell
Bis zu 304 km/h wird das S-Cabrio schnell

Elfer-Puristen trauern möglicherweise um einen Klassiker, der nun ebenfalls zwangsbeatmet wird, und fürchten um spontanes Ansprechverhalten und lineare Beschleunigung, typische Merkmale eines Saugmotors. Müssen sie aber nicht, das sei hier ganz klar gesagt – und mal ehrlich, hätte man Porsche wirklich zugetraut, einen Elfer mit riesigem Turboloch auf den Markt zu bringen?

Und so bauen die beiden Lader – einer für jede Zylinderbank – früh genügend Druck auf, stürmt der Elfer kraftvoll durchs Drehzahlband, dass es eine Freude ist. Zwischen 1.700 und 5.000 Umdrehungen liegt das maximale Drehmoment an, das sich auf 500 Newtonmeter erhöht hat. So tritt man bei 180 Sachen noch einmal beherzt aufs Gas und wird in Sekundenbruchteilen noch einmal in den strammen Sportsitz gepresst, wenn das Doppelkupplungsgetriebe (PDK) drei Gänge runter schaltet und den Boxer bis maximal 7.500 Touren hoch drehen lässt. Einzig bei sehr langsamer Geschwindigkeit, wie im städtischen Feierabendstau, findet – wer sucht – eine minimale Verzögerung zwischen Gaspedalbefehl und Umsetzung. Dafür verbraucht das starke Elfer Cabrio jetzt mit 7,8 Litern auf 100 Kilometern rund einen Liter weniger als zuvor.

Das Porsche 911 Cabrio ist frisch geliftet - und technisch revolutioniert
Das Porsche 911 Cabrio ist frisch geliftet – und technisch revolutioniert

Natürlich nicht, wenn man drauftritt – im Test waren es 9,7 Liter im Schnitt. Bis zu 304 km/h wird das S-Cabrio schnell. Ein Tempo, für das die Autobahn ziemlich frei sein muss, wir haben die Endgeschwindigkeit nicht erreichen können. Aber wir können bestätigen, dass mit 200 km/h offen zu fahren in diesem Cabrio immer noch eine relativ angenehme Angelegenheit ist. Wer die Raserei auskosten möchte, wählt den Sport- oder Sport-Plus-Modus, in dem der Elfer schön gierig am Gas hängt und das PDK die Gänge hoch ausfährt. Ein Knöpfchen am neuen drehbaren Mode-Schalter im Lenkrad hat Potenzial zur Lieblingstaste: Bei der Betätigung des „Sport Response Button“ gibt’s für 20 Sekunden noch mehr Sport, dann werden mit optimalem Gang und angepasster Motorsteuerung schnelle Überholvorgänge vorbereitet. Dass Kurvenfahren im Carrrera besonders Freude macht, ist nicht neu und natürlich auch eine Kernkompetenz des gelifteten Elfer.

Im Cockpit blickt der Fahrer weiterhin auf analoge Armaturen, was schon fast als retro durchgeht, bei all dem Cockpit-Chichi, den andere Premium-Hersteller so betreiben. Doch die über Jahrzehnte optimierten Anzeigen mit dem großen Drehzahlmesser in der Mitte brauchen gar keinen freikonfigurierbaren, digitalen Schnickschnack. Als Zugeständnis an das Jahr 2016 fügt sich auf der rechten Seite ein Display, zum Beispiel für die Navikarte, kreisrund und harmonisch in die Armaturen ein.

Im Cockpit blickt der Fahrer weiterhin auf analoge Armaturen, was schon fast als retro durchgeht, bei all dem Cockpit-Chichi, den andere Premium-Hersteller so betreiben
Im Cockpit blickt der Fahrer weiterhin auf analoge Armaturen, was schon fast als retro durchgeht, bei all dem Cockpit-Chichi, den andere Premium-Hersteller so betreiben

Neu ist aber die Generation des serienmäßigen Infotainmentsystems, hier ist der Elfer nun mit Online-Navigation, Sprachbedienung, Apple Car Play und Bedienung wie beim Smartphone mit Wischen und Zoomen auf der Höhe der Zeit. Vorsichtshalber sind Dreh-Drücksteller und diverse Bedientasten trotzdem erhalten geblieben, für alle, die Touchscreens nicht mögen. Was wiederum die stören dürfte, die die heute so beliebten, fast knöpfchenfreien Mittelkonsolen lieben.

Apropos Knöpfchen: Auch die Gänsehaut-Taste mit dem stilisierten Doppelauspuff ist geblieben, die aus einem im Normal-Modus für lange Autobahnfahrten oder nächtliche Heimkehr für seine Verhältnisse zivil klingenden Elfer einen krakeelenden, donnergrollenden Aufsehen-Erreger macht – und mit offenem Dach und Sonnenschein zu einem Wellnesstempel für Petrolheads. Aber: Trotz allem Spektakel hört, wer genau lauscht, beim Beschleunigen das unvermeidliche Säuseln der Turbos. Aber sollte man wirklich so anachronistisch sein und es dem Elfer übel nehmen?