Der neue Mercedes SL – Sportlich in jeder Version

Schon lange hat Mercedes mit dem jetzigen SLC ein Angebot im Sortiment, das selbst für Normalverdiener erschwinglich ist. Im Bereich der Luxus-Roadster setzt das Unternehmen aus Stuttgart nun allerdings einen neuen Maßstab. Denn mit dem Facelift des SL, der ebenfalls seit Jahrzehnten eine feste Größe markiert, wird eine Zeitenwende eingeleitet.

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Luxus in der Grundausstattung
Bereits in der Grundausstattung macht der SL deutlich, was in ihm steckt. Das große Cabrio verfügt selbst in der Basisversion über einen Sechszylinder-Motor mit 367 PS. Modernisiert wurde in erster Linie die Front des Roadsters. Mit dem Diamantgrill, der sich schon jetzt über die komplette Produktpalette spannt, passt sich der Klassiker der neuen Ära an. Insgesamt verbindet Mercedes damit die klassische Eleganz dieser Fahrzeuge mit einer ordentlichen Portion Sportlichkeit, wodurch selbst der Bogen zum AMG GT nicht allzu weit gespannt werden muss.
Natürlich wird das Auto auf diese Art zu einem Vertreter der Oberklasse. Der Einstiegspreis liegt knapp unter 100.000 Euro. Diese Ansprüche machen sich auch bei der Einstufung deutlich, weshalb die Zulassung schnell etwas teurer werden kann. Der Kfz-Versicherungsvergleich bietet einen Weg, um ganz gezielt die günstigste Option beim neuen SL und anderen Fahrzeugen zu finden.
Neue technische Raffinessen
Diese optischen Neuerungen wurden von Mercedes-Benz natürlich auch ins Fahrverhalten übertragen. Mit dem neuen Modus „Sport Plus“, bei der sich sogar die Federung auf pure Dynamik einstellt. Eine weitere Besonderheit ist die Kurvenneigefunktion, die der Fahrer nach Belieben und über einen einzigen Knopfdruck im erneuerten Cockpit aktivieren kann. Verbessert wurde auch das Verdeck des SL, welches auch im SLC für seine hohe Zuverlässigkeit bekannt ist. Dank einer verbesserten Technologie kann es nun selbst während der Fahrt mit bis zu 40 km/h geklappt werden.

Welche Varianten sind vorhanden?
Noch höher hinaus geht es mit dem SL 500, der mit einem V8-Biturbo ausgestattet wurde. Folglich sorgen bis zu 455 PS für sportliches Fahrvergnügen, mit dem Mercedes selbst neue Wege geht. Die Arbeit des Schaltens wird dabei durch die serienmäßige Neungang-Automatik übernommen. Gleichwohl gibt es für den Fahrer kleine Pedals, mit denen er das Schalten selbst übernehmen kann. Der SL 500 wird schließlich mit einem Preis von mindestens 122.897,25 Euro im Buche stehen. Wer dann noch die Derivation des AMGs nutzen möchte, kann noch tiefer in die Tasche greifen. Mit Abstand am teuersten ist der zwölfzylindrige SL 65, für den etwa 240.000 Euro bezahlt werden müssen.

Ach du liebe Meile – Jetzt wird mobil gesammelt

Wussten Sie, dass jeder Deutsche durchschnittlich an vier Bonus-Programmen teilnimmt? Deutschland ist im Sammelfieber und das nicht erst seit Panini. Egal wo, überall wird eine Sammelkarte vorgezeigt um Vergünstigungen abzusahnen. Ab sofort dürfen sich auch die rund 29 Millionen deutschen Auto- und Motorsportfans freuen, denn mit dem MotorMiles Vorteilsclub gibt es eine neue Möglichkeit Vorteile zu kassieren. Das praktische dabei ist die mobile Gratis-App MotorMiles, die genau auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten ist und ihm erlaubt, Punkte sowie Marken-Produkte und Motorsport Erlebnisse zu günstigen Preisen einzukaufen.

Punkte-Jäger aufgepasst!

Mit der Gratis-App MotorMiles gibt es nicht nur Sammelpunkte, sondern auch attraktive Verlosungen von exklusiven Events, an die man sonst nicht so einfach herankommt. Zum Beispiel Tickets zur legendären GR1D-Club-Party oder einem Meet & Greet mit einem Formel-1-Piloten. Das Besondere bei MotorMiles: Anders als bei allen anderen Prämien-Programmen, können aktive Club-Mitglieder innerhalb von wenigen Stunden mit der App genug Punkte sammeln, um dann direkt Vorteile einzufahren. Aber wie kommen die geneigten Nutzer zu ihren Punkten? Ganz einfach:

  • Punkte sammeln beim täglichen Motorsport-Quiz und bei gesponserten News
  • mobil Einkaufen bei attraktiven Partnern
  • Kostenlos auf Motorsport-Rennen wetten und Punkte vervielfachen
  • Autos mit dem InApp-Scanner jagen – ähnlich wie bei Pokémon-Go

Dabei gilt wie auch im echten Leben: Wer am schnellsten ist, punktet am meisten. Für Speed-Liebhaber doch kein Problem, oder? Allein für das Registrieren gibt es schon die ersten 100 Punkte. Schnelle Autos, schnelle Motorräder und natürlich die Rennserien: Hier dreht sich alles um Geschwindigkeit. Perfekt für alle Auto- und Motorsport-Fans. Täglich bekommt man die wichtigsten Rennsportereignisse und Themen rund um Auto, Motor & Speed. Bei Motorsport-Wetten wird es noch mal richtig spannend. Hier kann man auf den Sieger eines Rennens einer laufenden Serie (z.B. F1 oder DTM) setzen und so seine eingesetzten Punkte vervielfachen.

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Auch die Prämien können sich sehen lassen. Vom hochwertigen Multi-Tool bis zum spektakulären Offroad-Event findet hier jeder etwas. Mit Preisvorteilen oder kostenlos. Es gibt auch Prämien, die es nicht zu kaufen gibt. Das Highlight: Ein Stratosphärenflug in einer MIG 29. Also los geht die große Jagd, in rasanter Geschwindigkeit.

Hier geht es zum Download für Android und IOS!

VHV-Telematik-Box – Fair fahren und sparen

Es klingt so einfach: Box rein, App herunterladen, fahren und sparen. Die VHV bietet seit April 2016 eine Telematik-Box, die einfach an den Zigarettenanzünder des Fahrzeugs angeschlossen wird und das Fahrprofil des Versicherungsnehmers auswertet. Je sicherer und vorausschauender man also fährt, desto günstiger werden die Tarife. Wir haben uns das System genauer angesehen.

Zahle so, wie Du fährst

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Klein und handlich: Die VHV-Telematik-Box passt in jedes Auto

Einstecken, losfahren und bereits zum nächsten Monatsende sparen – es klingt so einfach. Voraussetzung ist jedoch, dass man mindestens 25 Stunden Fahrt vorweisen kann, sonst hat die Box nicht genügend Daten zum Auswerten. Sind die Daten aber gesammelt, kann das Sparen direkt beginnen. Die Werte werden für einen Nachlass der Versicherung ausgewertet und zählen dementsprechend ab der 25. Stunde Fahrzeit. So berechnet sich der Nachlass für das Folgejahr  aus den durchschnittlichen Berechnungen des Vorjahres – denkbar einfach. Für die persönliche Auswertung nimmt man einfach die Smartphone-App, die sowohl für iPhone, Android oder Windows bereitsteht.

vhw-telematik-box-2016-mein-auto-blog-de-5Mit diesem Tarif will die VHV zu sicherem Autofahren anregen. Und wie könnte man das beim deutschen Autofahrer besser, als über seine Brieftasche? Bis zu 30 Prozent an Versicherungskosten kann man sparen, indem man die kleine Telematik-Box über den Zigarettenanzünder anschließt. Das können schnell mal 360€ sein (Rechenbeispiel). Was aber bedeutet Telematik überhaupt? Das etwas kryptische Wort setzt sich aus Telekommunikation und Informatik zusammen. Damit wird nichts anderes als die Übermittlung von relevanten Daten, die Computer- und Sensor-gestützt gewonnen werden, beschrieben.

Was wird gemessen?

Gemessen werden dabei verschiedene Parameter. Zum einen natürlich das Tempo: Die gefahrene Geschwindigkeit wird von einem GPS-Sensor der Box ermittelt, der über die zurückgelegte Zeit für eine bestimmte Strecke die Geschwindigkeit feststellt. Zudem wird über diese Positionsdaten festgestellt, wie genau man es mit Tempolimits nimmt – endlich ein guter Grund, nicht mehr in den nächsten Blitzer zu rasen.

Damit wird entschieden Einfluss auf die Fahrweise genommen – im positiven Sinne.  So muss der Beschleunigungssensor in der Telematik-Box nicht mehr viel arbeiten, zeichnet er schließlich keine hektischen Beschleunigungs- und Bremsmanöver mehr auf. Ziel ist es über dieses Feature einen fadenscheinig riskanten Fahrstil in entsprechende Versicherungsbeiträge umzumünzen – eigentlich ganz fair, oder?

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Neben diesen Werten, werden zudem noch die Uhrzeiten der Fahrten registriert, gelten zu bestimmten Tageszeiten höhere Unfallrisiken als man denkt. Klar: Zur Rushhour ist das Verkehrsaufkommen einfach höher und ein Unfall damit wahrscheinlicher. Hinzu kommt, dass manche Fahrten statistisch einer größeren Unfallhäufigkeit ausgesetzt sind. Beispiel gefällig? Nachtfahrten am Samstag führen gerade bei jungen Fahrern oftmals in die Disko. Manchmal auch mit einem Bier zu viel. Hier gibt die Box vielleicht den entscheidenden Anstoß dazu, das Auto lieber stehen zu lassen.

Ein Beitrag zur Fahrsicherheit

Außerdem merkt sich die kleine Box, welche Art von Straße genutzt wird: Autobahn, Landstraße oder die 30er Zone innerorts. Warum? Ganz einfach: Das Unfallrisiko auf Autobahnen ist schlicht geringer, als etwa auf einer kleinen, verwinkelten Landstraße, die mit Bäumen gespickt ist.

Seit April steht das kleine Technik-Wunderwerk für drei Monate kostenlos zum Testen bereit. Erst nach Ablauf dieser Zeit wird ein Mietpreis für die Box fällig, der sich aber in Grenzen hält – zumal der Nachlass für die Versicherungsbeiträge größer ausfällt. So wird der Fahrer in den Mittelpunkt gerückt und an seine Vernunft appelliert. Alles in allem ist das System also gerechter für alle. Schließlich wird man nach seiner eigenen Risikobereitschaft und Waghalsigkeit eingestuft. Oder sollen andere unter hohen Einstufungen leiden, nur weil man selbst gerne Rallye-Fahrer wäre?

Mit der Smartphone App alles im Blick

vhw-telematik-box-2016-mein-auto-blog-de-4Klar kann man sich mit der Box nun etwas gläsern fühlen. Doch die VHV versichert, dass eine Datenweitergabe an die Schadensabteilung oder sonstige Dritte ausgeschlossen ist. Auch werden über das Telematik-System keine Fahrleistungsermittlung durchgeführt. Lediglich das verantwortungsbewusste Fahren soll gefördert werden. Weitere Vorteil der Box: Im Fall einer Panne oder eines Unfalls kann schnell Hilfe geschickt werden. Außerdem bietet sie einen weiteren Sicherheitsaspekt: Wird das Fahrzeug unerlaubt bewegt, alarmiert sie den Fahrer und kann den Standort des Fahrzeugs über die App anzeigen. Hier sieht man auch jederzeit seinen eingefahrenen Rabatt. Mehr Transparenz geht also nicht. Gegner werden jetzt sagen, dass diese Aussage stimmt, schließlich wird man dank der Box etwas gläsern. Wem das Konzept also nicht gefällt, kann den kleinen Wunder-Würfel monatlich kündigen. Mehr Informationen gibt es unter https://www.vhv.de/telematik

 

Getriebeschaden – Wie werde ich wieder mobil?

Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand und als solches gehören Defekte zur Natur der Sache. Standschäden, Materialschäden, eingeplanter Ausfall. Am Auto geht immer wieder etwas kaputt. Da sind es die Bremsen, dort ein Radlager – immer davon abhängig, wie sehr ein Kfz wahlweise strapaziert wird oder nicht. Es gibt auch den Fall, dass ein Fahrzeug in der Garage „kaputt steht“; von dieser Problematik weniger betroffen ist der Getriebeschaden, der zu den teuersten, da aufwändigsten Autoreparaturen überhaupt zählt.

 

Das kaputte Getriebe erkennen

Wer aufmerksam allen Geräuschen seines Fahrzeuges während der Fahrt lauscht, erkennt bereits frühzeitig den Schaden am Getriebe. Ein Mahlen, wie bei einer Mühle, oder ein hässliches Knacken lassen auf den Defekt schließen – die Fahrbereitschaft des Autos ist aber bereits zu diesem Zeitpunkt angezählt. Treten jedoch spontaner Ölverlust oder direkte Probleme beim Schalten auf, ist es schon zu spät; nun wird das Kfz über kurz oder lang liegen bleiben. Das ist der Fall, wenn man zum Beispiel von einem Gang in den nächsten schaltet, der Ganghebel auch einwandfrei an die gewünschte Position zu bewegen ist, das Fahrzeug aber trotz scheinbar eingelegtem Gang im Leerlauf bleibt. Die Funktionsweise eines Getriebes, auch im Zusammenspiel mit der Kupplung, ist in diesem Video ausführlich und verständlich erklärt. Es kommt ganz darauf an, welches einzelne Bauteil des komplexen Getriebes kaputtgegangen ist; danach richtet sich der Reparaturpreis. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass in vielen Fällen eine Instandsetzung nicht funktioniert, sondern ein komplett neues Getriebe beziehungsweise Austauschgetriebe eingebaut werden muss.

Soforthilfe bei Getriebeschaden?

Ist das Getriebe vom Fahrzeug kaputt und dieses aufgrund dessen liegengeblieben, hilft nur der Anruf bei einem Abschleppunternehmen, um das Fahrzeug in die nächste Werkstatt (oder nach Hause) schleppen zu lassen. Es gibt nichts, was man vor Ort unternehmen könnte, um das Auto wieder in Gang zu bekommen; auch nicht, um wenige Kilometer zur nächsten Reparaturwerkstätte zu gelangen. Ist das Auto noch relativ neu, könnte es sich um einen werksseitigen Fehler handeln, der von der Vertragswerkstatt in Ordnung zu bringen ist. Möglicherweise kommt auch eine zumindest in Teilen auf Kulanz ausgeführte Instandsetzung des Fahrzeuges in Frage. Bei Gebrauchtwagen stellt sich die Frage, in wie weit die vom Gebrauchtwagenhändler ausgesprochene Garantie greift; bei privaten Gebrauchtwagenkäufen bleibt nur der Griff in das eigene Portemonnaie.

Das Do it Yourself Wissen der meisten Autobesitzer ist bereits bei kleinen Dingen an modernen Fahrzeugen erschöpft; immerhin braucht es sogar für den Ölwechsel heute die entsprechende Datenrücksetzung und die kann eben nur die Fachwerkstatt gewährleisten. So wird es auch die Grenzen der meisten Fahrer überschreiten, das Getriebe selbständig auszuwechseln. Selbstversuche in der Getriebereparatur aus falsch verstandenem Ehrgeiz (oder Sparsamkeit) können hier den ohnehin ansehnlichen Schaden noch vergrößern.

Zwei Möglichkeiten beim Getriebe-Austausch

Wie auch bei diversen Pumpen und anderen Ersatzteilen für das Auto kann das Getriebe neu und vom Originalhersteller, aber auch als Austauschteil besorgt werden. Nur in den seltensten Fällen wird man von seiner Vertragswerkstatt von selbst auf das Austauschgetriebe als Möglichkeit hingewiesen werden – hier gilt das Interesse dem Verkauf eines Originalbauteils vom Hersteller. Wer im Thema Autoreparatur nicht wirklich zu Hause ist, weiß es oft gar nicht, dass man günstige Austauschgetriebe für viele Marken bei Firmen wie der GFK Teilehandel GmbH besorgen kann. Wissen muss der Fahrzeugbesitzer auch, dass beim Kauf eines Austauschgetriebes nur der Beschaffungspreis für das Bauteil günstiger ist – die Arbeitsstunden für den Einbau sind genauso hoch beziehungsweise unterscheiden sich je nach Werkstatt höchstens um Kleinstbeträge.

Lohnt der Getriebetausch noch?

Die Stimmung ist ohnehin am Boden, wenn ein so immenser Schaden, wie ein kaputtes Getriebe, am eigenen Auto diagnostiziert werden musste. Doch genau in dieser Situation muss sich der Autobesitzer die Frage stellen, ob sich die teure Instandsetzung für das vielleicht schon in die Jahre gekommene Auto überhaupt noch lohnt. Erreicht die notwendige Reparaturrechnung den Betrag, den das Auto noch wert ist (oder bleibt sogar darunter), sollte das Fahrzeug lieber verkauft werden – natürlich als defekt und mit der genauen Angabe des Schadens.

Im Umkehrschluss muss auch beim Gebrauchtwagenkauf auf den Zustand des Getriebes geachtet werden. Eine Probefahrt mit einem aufmerksamen Verfolgen der Fahrgeräusche, dem reibungslosen Schalten und so weiter ist Grundvoraussetzung – und eine Möglichkeit, auf „Nummer Sicher“ zu gehen, der Werkstattcheck vor dem Abschließen des Kaufvertrages. Ärgerlich wäre es, den Getriebeschaden aus Unwissenheit nicht zu bemerken und wenige Wochen nach dem Kauf des Gebrauchtwagens vor einer horrenden Reparaturrechnung zu stehen.

 

Ergo:

Der Getriebeschaden ist einer der teuersten mechanischen Defekte am Auto. Die Instandsetzung ist kostspielig, egal, ob mit einem neuen oder einem Austauschgetriebe. Der Ausfall des Fahrzeugs für die Dauer der Reparatur, die Gefahren beim Selbsteinbau, die Kosten-Nutzen-Gegenüberstellung: All dies ist von Fall zu Fall verschieden und muss in jedem einzelnen Fall, notfalls mit kompetenter Hilfe, im Hinblick auf einen Fahrzeugwechsel geprüft werden. Manchmal haben Besitzer neuerer Fahrzeuge Glück und können auf Garantie- beziehungsweise Kulanzreparaturen hoffen, doch bei älteren Fahrzeugen trifft der Getriebeschaden das finanzielle Budget in voller Härte.

Connectivity-Sondermodell Vitara „PARSHIP“ – Suzuki und PARSHIP bringen Liebe auf die Straße

Passend zum Frühlingsanfang präsentieren der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist Suzuki und PARSHIP, Deutschlands führende Online-Partnervermittlung, ein ganz besonderes Projekt: Die erste Zusammenarbeit der beiden Unternehmen dreht sich, wie könnte es anders sein, um Autos und die Liebe.

Suzuki und PARSHIP stellen am 1. April offiziell den ersten Suzuki Vitara mit interaktiver Matchingfunktion vor. Das beliebte Kompakt-SUV wird ab dem kommenden Frühjahr als Sondermodell Vitara „PARSHIP“ mit einer ausgeklügelten Software ausgestattet sein, die eine mobile und teilautonome Nutzung der PARSHIP-App möglich macht. Suzuki-Fahrern soll so zu einem noch schnelleren Erfolg bei der Partnersuche sowie zu einer einzigartigen User-Experience verholfen werden – denn der Vitara „PARSHIP“ unterstützt gleichzeitig die Online- und die Offline-Partnersuche. Das ist bisher einmalig. Das Auto greift dabei über GPS und mobiles Internet automatisch auf PARSHIP-Profile im Umkreis von bis zu fünf Kilometern zu, um so passende Partnervorschläge zu ermitteln – unabhängig davon, ob das Auto in Bewegung oder geparkt ist. Findet der Vitara „PARSHIP“ eine Übereinstimmung, sendet er automatisch eine Kontaktanfrage an das Smartphone des Nutzers. Wem das nicht genug ist, der kann zusätzlich die Pfeiffunktion des Vitara „PARSHIP“ nutzen: Passenden Fußgängern und Fahrradfahrern in direkter Nähe pfeift das Auto dann vollautomatisch hinterher.

Hintergrund der Zusammenarbeit ist die wachsende Beliebtheit der Online-Partnersuche in ganz Deutschland. Oftmals bleibt den Usern im Alltag aber nur wenig Zeit, sich aktiv mit der Partnersuche auseinanderzusetzen. Das weiß auch Christian Andersen, Manager Press and Marketing Communication von Suzuki Deutschland: „Wir leben in einer schnelllebigen Zeit und die Partnersuche wird immer schwieriger. Besonders für Berufstätige ist die Partnersuche oft kompliziert und stressig. Was liegt also näher, als die tägliche Autofahrt von und zur Arbeit mit der Suche nach dem Traumpartner bzw. der Traumpartnerin zu verbinden? So nutzen wir die Zeit im Auto, um erste Kontakte zu knüpfen, ohne den Fahrer durch Smartphones oder Freisprechanlagen abzulenken. Der Vitara „PARSHIP“ übernimmt die Kommunikation ganz von alleine.“ Voraussetzung für die Nutzung der Funktion ist eine bestehende PARSHIP-Mitgliedschaft.

Entscheidet sich ein Kunde für den Vitara mit Matchingfunktion, so kann er sich über eine spezielle Herztaste auf dem Touchscreen des Multimediasystems mit seinem PARSHIP-Profil anmelden. Nach Übertragung des Persönlichkeitsprofils wertet PARSHIP aus, welche Mitgliederprofile besonders gut zum Fahrer passen, und kennzeichnet diese mit Matchingpunkten. Dabei gilt: Je höher die Matchingpunktzahl, desto besser harmonieren die Mitglieder in einer Beziehung miteinander. Ab jetzt sucht der Suzuki Vitara „PARSHIP“ automatisch und in Echtzeit nach passenden Profilen – also der potenziellen großen Liebe. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Fahrer im Auto oder zu Hause befindet; das Lifestyle-SUV ist kontinuierlich auf der Suche, ohne Schlaf und ohne Mittagspausen.

Als besonderes Highlight beinhaltet das Sondermodell Vitara „PARSHIP“ neben der neuentwickelten Software inklusive Pfeiffunktion auch ein Jahr PARSHIP-Mitgliedschaft für einen Aufpreis von nur 500 € ab der mittleren Ausstattungslinie Comfort.

Schwarze Falken starten bei 24h am Nürburgring in Blau-Gelb

BILSTEIN feiert 10 Jahre Black-Falcon-Partnerschaft mit AMG GT3 im legendären Design

Nach 10-jähriger Partnerschaft darf man im zivilen Leben Rosenhochzeit feiern und gönnt sich bisweilen einen hübschen neuen Ring. BILSTEIN und BLACK FALCON bleiben jedoch nur allzu gerne mit dem guten alten Nürburgring „verheiratet“ und genehmigen sich zum Jubiläum stattdessen einen heißen blau-gelben Renner auf Basis des brandneuen AMG GT3. Zum Einsatz wird er vom 26. bis 29. Mai unter anderem beim legendären 24h-Rennen kommen – aber auch bei der VLN.

Rennwagen in den Unternehmens-Farben der Fahrwerkexperten aus Ennepetal haben zwar Tradition, doch bislang trugen sie noch nie einen Stern im Grill und das Wappen der „Schwarzen Falken“ auf der Haube. Als weitere Besonderheit kommt 2016 hinzu, dass BLACK FALCON offizielles AMG Performance Team wird. Der blau-gelbe Bolide ist aber nur einer von insgesamt drei identischen AMG GT3, die für den erfolgreichen Rennstall in diesem Jahr an den Start gehen. Premiere bei BLACK FALCON feiert dabei übrigens auch das neue BILSTEIN MDS (Modulare Dämpfer System) in der 4-Wege-Variante. Genauso hochkarätig wie die Technik präsentiert sich auch die geplante Besetzung des blau-gelben AMG GT3 zum 24h-Rennen. Gesetzt sind die deutschen Fahrer Dirk Müller, Nico Bastian und Hubert Haupt sowie der Niederländer Yelmer Buurman.

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Mit dem Wechsel vom SLS AMG GT3 auf den AMG GT3 hat sich aber auch das Fahrwerk in vielen Details weiterentwickelt – und zwar nicht nur durch die zusätzlichen Verstellmöglichkeiten. Da der aerodynamisch in vielen Punkten optimierte Bolide weitaus mehr Abtrieb generiert als sein Vorgänger, musste dies auch bei der Auslegung des Feder-Dämpfersetups berücksichtigt werden. Zudem galt es, den Außendurchmesser der Gasdruckstoßdämpfer zu minimieren, da die größere Bereifung und eine verbesserte Luftführung mehr Platz benötigten. Dennoch muss das neue 4-Wege-System auch noch leistungsfähiger sein als sein 2-Wege-Vorgänger. Aufgrund von größeren Federraten und kleineren Federwegen in Verbindung mit der extrem effektiven Aerodynamik wirken in der Druckstufe bis zu 16.000 Newton auf jeden einzelnen Dämpfer ein. Zum Vergleich: Dies entspricht einer Gewichtskraft von mehr als 1,6 Tonnen.

In der Summe machen viele kleine Details den AMG GT3 zu einem rundum besseren Auto, das den vielfältigen Widrigkeiten der „Grünen Hölle“ hervorragend gewachsen sein dürfte. Wenn es eine Rennstrecke gibt, die Fahrer, Teams und Fahrzeuge seit jeher an ihre Grenzen bringt, dann ist es mit Sicherheit die legendäre Nürburgring-Nordschleife – der Ort, an dem sich BILSTEIN und BLACK FALCON seit langem zu Hause fühlen.

 

Dunlop zurück auf der großen Motorsport-Bühne!

Dunlop meldet sich in der Motorsport-Saison 2016 zurück im Spitzensport. Nach der erfolgreichen Verlagerung der Reifenproduktion für den Automobilsport nach Hanau begleitet Dunlop die Werkseinsätze von Aston Martin Racing im Langstreckensport und rüstet auf der legendären Nürburgring-Nordschleife zahlreiche Top-Teams aus. Dunlop liefert Rennreifen, die von einem internationalen Team entwickelt und in Hanau produziert werden, für viele unterschiedliche Fahrzeugkonzepte – darunter Rennwagen wie Aston Martin V12 Vantage GT3, Audi R8 LMS, BMW Z4 GT3, Ford GT, Ferrari 458, Lexus RC F GT3 oder der brandneue BMW M6 GT3. Zudem sorgen die Dunlop-bereiften Sportprototypen SCG003C und P4/5 Competizione des US-Amerikaners James Glickenhaus entlang der Nordschleife für Furore. Außerdem kehrt Dunlop 2016 in die große LMP1-Kategorie der FIA-Langstrecken-WM (WEC) zurück. Die Teams Rebellion Racing und ByKolles Racing wechseln zu Dunlop. Damit kämpfen in der Sportwagen-Königsklasse zum ersten Mal seit 2012 wieder mehrere Reifenhersteller um den Sieg. In den vergangenen Jahren hatte sich Dunlop in der WEC ganz auf die LMP2-Kategorie konzentriert – und war in Le Mans zuletzt fünf Mal in Folge der Reifenpartner des Klassensiegers.

„Der Umzug des Produktionsstandortes der Dunlop-Rennreifen für die Automobilsparte nach Hanau ist nun in allen Bereichen abgeschlossen. Ab sofort können wir uns optimal vorbereitet dem Wettbewerb im internationalen und nationalen Spitzensport stellen“, sagt Alexander Kühn, Manager Dunlop Motorsport. „Neben den 24h-Rennen auf dem Nürburgring und in Le Mans gehört im Juli sicherlich auch der deutsche Lauf zur FIA-Langstecken-WM auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings zu unseren Saisonhöhepunkten.“

Dunlop ist technischer Partner von Aston Martin Racing
Dunlop begleitet als Technischer Partner die Einsätze von Aston Martin Racing im Langstreckensport. So gehen die Vantage GTE des britischen Werksteams in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) auf Dunlop an den Start. Zur FIA-WEC gehören auch die 24 Stunden von Le Mans, wo Dunlop mit bisher 34 Gesamtsiegen erfolgreicher war als jeder andere Reifenhersteller. Auch beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring arbeiten Dunlop und Aston Martin eng zusammen. Beim Eifel-Marathon liefert Dunlop Nordschleifen-Reifen für die V12 Vantage GT3. Doch das ist nicht das einzige Engagement der Marke mit dem „Flying D”. Im Gegenteil: Dunlop ist auf der härtesten Rennstrecke der Welt breit aufgestellt. Die Dunlop-Teams greifen mit sechs verschiedenen GT3-Modellen nach dem Gesamtsieg in der „Grünen Hölle“.

VLN Saison 2016, Test- und Einstellfahrten. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 19.03.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Phoenix-Audi R8 LMS auf Dunlop
Mit vier Siegen beim 24h-Rennen in der Eifel gehört Phoenix Racing zu den Top-Teams der Nordschleife. Dunlop rüstet den Phoenix-Audi R8 LMS im Scherer-TÜV-Design in der Langstreckenmeisterschaft und beim 24h-Rennen Nürburgring aus. „Mit Phoenix haben wir früher bereits erfolgreich in der DTM und auch auf der Nordschleife zusammengearbeitet und Siege gefeiert“, sagt Alexander Kühn. Auch der Audi R8 LMS von Car Collection und der Mercedes-Benz AMG SLS GT3 des Teams aus dem hessischen Walluf stehen auf Dunlop.

VLN Saison 2016, Test- und Einstellfahrten. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 19.03.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Walkenhorst-BMW M6 GT3 als Dunlop Art Car
Das Team Walkenhorst powered by Dunlop bringt zwei brandneue BMW M6 GT3 in die Eifel. Einer der M6 wird dabei besonders für Aufsehen sorgen: das Dunlop Art Car. Das spektakuläre Design in den Dunlop-Farben Schwarz und Gelb hat Jean Pierre Krämer, bekannt aus der TV-Serie „Die PS Profis“, entworfen. Mit mehr als 37.000 Likes haben Fans auf Facebook das spektakuläre „Jawbreaker“-Design gewählt. Des Weiteren setzt das Team um Henry Walkenhorst einen BMW Z4 GT3 und zwei BMW M235i Racing auf der Nordschleife ein. Dunlop ist Technical Partner von BMW Motorsport und auch 2016 exklusiver Reifenpartner des BMW M235i Racing Cup. Damit geht die teilnehmerstärkste Klasse der VLN geschlossen auf Dunlop an den Start.

Scuderia Cameron Glickenhaus setzt drei spektakuläre Sportwagen ein
Dunlop liefert zudem die Rennreifen für die spektakulären Rennwagen der Scuderia Cameron Glickenhaus, die optisch und technisch einem Le-Mans-Prototypen ähneln. Der US-Amerikaner James Glickenhaus setzt zwei Individual-Sportwagen SCG003C und einen P4/5 Competizione ein. Dunlop arbeitet zudem mit Emil Frey Racing zusammen. Die Mannschaft aus der Schweiz ist Entwicklungsteam für den neuen Lexus RC F GT3. Auch der einzige Ford GT in der Grünen Hölle erhält Rennreifen aus Hanau. Eingesetzt wird die flache Flunder von Jürgen und Uwe Alzen. In diesem Jahr legen die beiden Nordschleifen-Routiniers ihre Projekte zusammen und treten gemeinsam als Alzen Racing an. Aber auch der Dunlop-bereifte Ferrari 458 GT3 von Racing One hat eine große Fan-Gemeinde am Ring. Traditionell ist Dunlop eine feste Größe bei zahlreichen Privatteams, die um den Klassensieg kämpfen.

Dunlop auch im Breitensport aktiv
Dunlop engagiert sich auch im Jahr 2016 in einer breiten Palette von Rennserien. Der Premium-Reifenhersteller ist in der European Le Mans Series (ELMS) auch 2016 exklusiver Reifenpartner der GTE Klasse. Darüber hinaus wird Dunlop weiterhin auch in der LMP2-Klasse eine ganze Reihe von Top-Teams ausrüsten. Auch die Teilnehmer von „DMV GT und Touring Car Cup“ (DMV GTC), DMSB-Tourenwagen-Cup (DTC Procar), Dunlop FHR Cup und den europäischen Renault Clio Cups fahren mit dem schwarz-gelben Dunlop-Schriftzug auf der Reifenflanke.

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf

Gleich 3 Wünsche auf einmal! #OTRARallye2016

Spannung, Spiel und Spaß: Die #OTRARallye2016

Pfingsten ist ja traditionell eher eine ruhige Zeit. Man nutzt die Feiertage und das lange Wochenende gerne für einen kleinen Entspannungsurlaub oder einen Besuch bei der Familie. Das ist für die meisten auch absolut in Ordnung. Allerdings gibt es auch den Schlag Menschen, der sich mehr dafür begeistert, fremde Orte zu entdecken, sich Herausforderungen zu stellen und neue Leute kennen zulernen – Leute mit einer gewissen Rastlosigkeit … und Benzin im Blut.

Für genau diesen Typus Mensch richtet der kleine, aber feine Auto & Travel-Blog „OnTheRoadAgain“ jedes Jahr im Frühjahr die OTRA-Rallye aus! „Rallye“ hat hier allerdings nichts mit Wüstendünen, Feldwegen und Schotterpisten, sondern in erster Linie mit Autobahnen, Landstraßen und Serpentinen zu tun.

Dabei geht es mitnichten nur um Geschwindigkeit und möglichst kurze Etappenzeiten. Einfache „Raserei“ führt zwar möglicherweise zum Ziel, aber nicht zum Sieg – denn bei der Rallye stehen Planung, strategisches Handeln und taktisches Geschick im Vordergrund. Für jedes der sechs Teams, bestehend aus je zwei Leuten und einem Fahrzeug, besteht die Herausforderung darin, mit dem Lösen von möglichst vielen Challenges Punkte zu verdienen.

Die Challenges sind dabei eingeteilt in Rallye- und Etappenchallenges und sehr vielfältig. Sie reichen von „Komme zuerst an“ über „Verbrauche den wenigsten Sprit“ bis hin zum legendären „Balls of Steel Award“. Zusätzlich werden vor jeder der drei Tagesetappen aus einem Pool Fotochallenges gezogen. Hier bekommt das Team, welches als erstes eine bestimmte Location anfährt und ein Beweisfoto davon postet, die Punkte. Dabei ist weniger der Gasfuß gefragt, sondern viel eher eine solide Planung. Lohnt es sich noch, die Fotochallenge zu machen, oder büßt man dann einen Platz ein und hat unterm Strich weniger Punkte?

Am lukrativsten jedoch sind die Mottochallenges, die jeder der Etappen ihre eigene Charakteristik verleihen. Auf der ersten Etappe, von Mitteldeutschland an den Genfer See, steht die Geschwindigkeit im Vordergrund. An Tag 2, von Lausanne nach Monaco, heißt es für die Fahrer „Hoch hinaus“, denn es zählen die meisten Höhenmeter! Die letzte Tagesetappe führt von einem Fürstenstaat in den nächsten – das Ziel ist Vaduz in Liechtenstein. Zum Ausklang geht es auch eher gemütlich zu, denn es gewinnt das Team mit der gleichmäßigsten Fahrweise.

Das Team, welches am Ende die meisten Punkte erringen konnte, nimmt nicht nur den Pokal und viele spannende Erfahrungen mit nach Hause, sondern auch das gute Gefühl, als „Rallyesieger 2016“ die besten Strategen gewesen zu sein.

Du hast Bock drauf, dich mit deinem Copiloten der Herausforderung zu stellen? Ihr seid mindestens 21 Jahre alt und beide im Besitz eines gültigen EU-Führerscheins? Dann bewerbt euch jetzt! Schickt eine E-Mail an rallye@on-the-road-again.eu, aus der hervorgeht, warum gerade IHR die richtigen Teilnehmer für die #OTRARallye2016 seid! Noch Fragen offen? Alle wichtigen Infos findet ihr hier im Factsheet. Steigst du ein, oder lässt du’s sein? Die Bewerbungsphase läuft noch bis Sonntag, 03. April!

Alle Interessierten können ab Pfingstfreitag (13. Mai) das Geschehen auf dem Blog (on-the-road- again.eu) oder unter #OTRARallye2016 auf Facebook (fb.com/ontheroadagaineu) bzw. Twitter (twitter.com/OTRAeu) verfolgen.

Viel Spaß dabei und ein schönes Pfingstfest wünschen die Jungs von OnTheRoadAgain!

Anzeige: Weltpremiere der neuen Alfa Romeo Giulietta

Premiere der neuen Giulietta

Partystimmung in rot – Sündige Meile Frankfurt?

Wenn Alfa Romeo Fans feiern, dann spielt auch die Farbe rot eine wichtige Rolle. Und so haben sich beinah alle Premieren-Gäste an diese ungeschriebene Regel gehalten. Rote Socken, rote Schals, rote Shirts, oder rote Pumps – die Farbe für die Premierenfeier der neuen Alfa Romeo Giulietta war klar.

Der Ort für die Premiere nicht weniger gut gewählt. Im Herzen des Rhein-Main-Gebietes pocht der dt. Herzschlag des italienischen Unternehmens. Die Niederlassung in der Hanauer Landstraße ein würdiger Ort für die Premiere eines neuen Modells. Wobei die Giulietta in diesem Fall eher ein sanfte Verjüngungskur erhielt und kein vollständiger Generationenwechsel anstand.

Sexy Gesicht, sporty Design

Optisch sind nun die Alfa Romeo Giulietta und die Alfa Romeo Giulia noch mehr als Geschwisterpaar zu erkennen. Der klar definierte Kühlergrill mit  seinem hexagonalen Gitter und der neu gestaltete vordere Stoßfänger lassen das Gesicht der schönen Italienerin noch sportlicher und eleganter wirken. Der senkrechte Kühlergrill und die zwei horizontalen Kühllufteinlässen erinnern zudem an das legendäre Layout historischer Alfa Romeo. Auch Anordnung und Design der Giulietta  Schriftzüge entspricht dem Modell Giulia. Und schließlich trägt die Alfa Romeo Giulietta zukünftig das modernisierte Markenlogo, das historische Elemente im Stil des 21. Jahrhunderts interpretiert. Denn nur wer eine große Vergangenheit vorweisen kann, ist auch den Herausforderungen der Zukunft gewachsen.

Scharfe Veloce-Variante: Die Alfa Romeo Giulietta in der Variante Veloce wurde optisch noch einmal nachgeschärft und bietet zahlreiche Rennsportinspirierte Komponenten. Dazu gehören unter anderem das Sportfahrwerk, Seitenschweller, Sportstoßfänger mit roter Zierlinie, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Bremsanlage von Brembo mit rot lackierten Bremssätteln und vier Bremskolben sowie die Sportauspuffanlage. Plaketten mit dem Schriftzug Veloce, getönte Fensterscheiben, Scheinwerferhintergrund in Carbon-Optik sowie glänzend anthrazitfarbene Außenspiegelkappen, Türgriffe, Kühlergrill und Rahmen der Nebelscheinwerfer ergänzen die exklusive Optik.

Die Unterhaltung darf nicht zu kurz kommen!

Weder bei der Premieren-Party, noch an Board der neuen Alfa Romeo Giulietta kommt die Party zu kurz. Die sinnliche Italienerin ist mit dem Entertainmentsystem Uconnect ausgestattet, versionsabhängig mit 5,0 beziehungsweise 6,5 Zoll großem Touchscreen. Die Anlage bietet Bluetooth-basierte Freisprechanlage und Musikübertragung vom Smartphone, AUX-In- und USB-Anschluss, Sprachsteuerung, SMS-Vorlesefunktion sowie Empfang von digitalen Radiosendern (DAB). Die Systeme wurden von Alfa Romeo in Zusammenarbeit mit den renommierten Partnern HARMAN und Here Auto (5,0-Zoll-Variante) beziehungsweise Continental (6,5-Zoll-Version) entwickelt.

In der neuen Alfa Romeo Giulietta stellt UconnectTM darüber hinaus den zusätzlichen Service LIVE zur Verfügung, der weitere Funktionen eines gekoppelten Smartphones auf die bordeigene Anlage überträgt. Die Applikation UconnectTM LIVE (verfügbar im Apple App Store und bei Google Play) ermöglicht beispielsweise die Nutzung der Musikstreaming-Dienste Deezer und TuneIn, des Nachrichtenangebots  von Reuters, des Online-Service des Navigationssystems TomTom LIVE sowie die Verbindung zu den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Mittels der Diagnoseprogramme eco:Drive und my:Car stehen darüber hinaus individuell ausgearbeitete Tipps zu einem möglichst verbrauchsgünstigen Fahrstil und zum Servicestatus des Fahrzeugs zur Verfügung.

 

Jens war zusammen mit Jan vor Ort und hat die Premiere auf Video festgehalten:


Mehr Infos gibt´s auf wearegiulietta.com

Verbrauchswerte Alfa Romeo Giulietta:

1.4 TB 16V (88 kW) 6,2 l/100 km* 144 g/km*
1.4 TB 16V (110 kW) 5,5 l/100 km* 127 g/km*
1.4 TB 16V MultiAir TCT (125 kW) 4,9 l/100 km* 114 g/km*
1.8 TBi 16V TCT (177 kW) 6,8 l/100 km* 157 g/km*
1.6 JTDM 16V (88 kW) 3,9 l/100 km* 103 g/km*
1.6 JTDM 16V TCT (88 kW) 3,9 l/100 km* 103 g/km*
2.0 JTDM 16V (110 kW) 4,2 l/100 km* 110 g/km*
2.0 JTDM 16V TCT (129 kW) 4,3 l/100 km* 113 g/km*

*Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100 km) nach RL 80/1268/EWG und CO2-Emission kombiniert (g/km). Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und hier unentgeltlich erhältlich ist.

Service: Breitreifen auf Schnee kein Nachteil

Fast jeder Autofahrer kennt die Stammtischweisheit: Im Winter sind schmale Reifen die erste Wahl, da sich die dünne Lauffläche besser durch den Schnee „schneidet“. Doch ist an dieser Aussage etwas dran?

Im Rahmen des Winterreifentests hat der ACE Auto Club Europa gemeinsam mit den Experten der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung drei unterschiedliche Reifenbreiten getestet. Das überraschende Ergebnis: Selbst extreme Breitreifen müssen sich nicht hinter schmalen Winterreifen verstecken. Zumindest dann, wenn es nur darum geht, eine verschneite Bergstraße hinauf- und wieder hinunterzukommen.

Die Experten haben dafür auf einem BMW 320i drei unterschiedliche Reifenkombinationen des gleichen Reifentyps montiert und einem Härtetest auf Eis und Schnee sowie trockener und nasser Fahrbahn unterzogen: Eine schmale Variante (205/60 R 16), eine mittlere Variante (225/50 R 17) und eine Mischbereifung aus extrem breiten Reifen mit den Dimensionen 255/40 R 18 auf der Hinterachse und 225/45 R 18 auf der Vorderachse.

winterreifen schmal gegen breit ace reifentest

Breitreifen beim Beschleunigen und Bremsen vorn

In den beiden Kategorien Beschleunigen und Bremsen auf Schnee siegt die Mischbereifung vor den schmalen Pneus. Die mittlere Variante liegt nur auf Platz drei. Die Erklärung: Bei den breiten Reifen finden sich mehr Lamellen, dadurch „verzahnt“ der Reifen besser mit der Schneedecke. Die schmalen Reifen wiederum haben durch den höheren Bodendruck einen Vorteil gegenüber den 225er Reifen.

In der Kategorie Fahrverhalten auf Schnee rutscht die Mischbereifung jedoch auf den letzten Platz. Die breiten Reifen reagieren empfindlicher auf Spurrillen, die Hinterachse läuft nicht in der Spur der Vorderräder. Hier liegen die schmale und mittlere Variante vorn. Im Handling-Parcours auf nasser Fahrbahn überzeugt überraschender Weise der schmalste Reifen, er ist am einfachsten zu beherrschen, der Grenzbereich am breitesten. Dafür ist jedoch auch der Bremsweg auf trockener Fahrbahn mit den 205er Reifen am längsten.

Gunnar Beer, Reifenexperte der Mitgliederzeitschrift ACE LENKRAD zieht das Fazit: „Einen klaren Sieger oder Verlierer gibt es nicht. Prinzipiell sind heute selbst extreme Breitreifen auf der Antriebsachse im Schnee kein Nachteil. Vor allem dann, wenn es nur darum geht, den Berg hinauf- und wieder hinunterzukommen. Denn dann bieten die vielen Lamellen erstaunlich viel Grip. Weit harmonischer fährt der BMW aber mit gleicher Reifengröße vorn und hinten, wobei – wie so oft – die Mitte in der Summe den besten Kompromiss darstellt. Denn auch der Winter überrascht täglich neu mit trockener, nasser oder verschneiter Fahrbahn.“

 

 

Fotos: ACE Auto Club Europa, Tschovikov

Vier Mal Gold für Dunlop beim diesjährigen AutoVision Film und Multimedia Festival

Dunlop ist beim diesjährigen AutoVision Film und Multimedia Festival mehrfach prämiert worden. Die neue Dunlop-Micro-Website Dunlop-Passion.de hat gleich drei goldene OttoCars erhalten. Der Dunlop-Spot One-Second erhielt in der Kategorie „Werbespots Zulieferer“ den goldenen OttoCar und gewann in den Kategorien „Produktion Beste Regie“ und „Produktion Bester Schnitt“.

Drei goldene OttoCars ging an die Dunlop Micro-Website Dunlop-Passion.de: In den Kategorien „Websites Zulieferer“, Websites Portale“ sowie „Websites Social Media“ erhielt Dunlop jeweils die höchste Auszeichnung. Auf der in diesem Frühjahr live geschalteten Microsite werden alle Netzaktivitäten der Marke Dunlop auf einer Plattform gebündelt und die Interaktion mit den Endverbrauchern angeregt und intensiviert. Verschiedene Themen sind modern aufbereitet und dynamisch erlebbar. Der neue Dunlop Werbespot ist ebenfalls zu sehen wie die schönsten Dunlop Kurvenstrecken und die besten Dunlop-Videos präsentiert werden – von der Werksbesichtigung mit PS-Profi und Ruhrpott-Original Jean Pierre Kraemer bis zur Testfahrt mit Dunlop Sport Maxx Race Reifen und einem Porsche 911 GT3 RS 4.0 auf der Nürburgring Nordschleife. Das Konzept und die Funktionsweise der Microsite wird in einem Case-Film anschaulich erklärt: Dunlop-Passion.de Konzept-Film.

Das ebenfalls mehrfach ausgezeichnete Video One-Second erzählt die Geschichte eines Rennfahrers, der sich gerade im entscheidenden Moment des Wettkampfes befindet. Genau dieser Augenblick fordert alles, was man im Leben je gelernt hat. Und so erinnert sich der Pilot an seine bislang wichtigsten Herausforderungen und Momente seines Lebens. An seine Anfänge, Erfolge, Niederlagen und Lebensträume. Es ist die Summe all dieser Lebenserfahrung, die ihn im entscheidenden Moment in Führung gehen lässt. Der 90-Sekünder setzt die Botschaft des neuen Dunlop-Markenauftritts „Forever Forward“ eindrucksvoll um: Erfolg ist für Dunlop-Fahrer mehr, als das Fahren sportlicher Autos. Es ist der Mut, sich immer wieder den Herausforderungen des Lebens anzunehmen und daran persönlich zu wachsen.

AutoVision, das internationale Film- und Multimediafestival der Automobilbranche, verlieh im Rahmen der IAA 2015 in diesem Jahr zum 12. Mal die angesehenen OttoCar-Trophäen in Gold, Silber und Schwarz für die besten Film- und Multimediaproduktionen der Automobilindustrie. Eine internationale Jury aus Fachleuten aus der Wirtschaft, der Agenturbranche, sowie Filmproduzenten und Medienexperten bewertete die eingereichten Beiträge in unterschiedlichen Kategorien.

 

 

 

 

Hinweis: DUNLOP ist Werbepartner von mein-auto-blog. Der Text entstammt der Dunlop-Pressemeldung!

Bionic on the Road: Street Shark

Was ist der Street Shark?

Ein Auto? Wäre zwar naheliegend, aber nein, nicht ganz. Auch keine neue Marke, kein Amphibienfahrzeug, keines mit Finne auf dem Dach oder auflackierten Flossen. Aber wir kommen der Sache näher, denn zumindest mit Oberflächen hat es etwas zu tun. Der Name ist auch berechtigt, nur geht es hier nicht in erster Linie um die Optik, sondern eher die Haptik. Oder vielmehr Aerodynamik. Und in dem Bereich sind Autobauer und –fahrer ja immer auf Verbesserungen aus.

Wir lösen auf:
Uns begegnen tagtäglich Ergebnisse aus der Bionik-Forschung – Technologien, die ihr Vorbild in der Natur haben. Vom Klettverschluss über Saugnäpfe bis hin zu Flugzeugen. Im Falle des „Street Shark“ diente – der Name verrät’s – nun der Hai als Vorbild. Nicht die schnell mit ihm assoziierten Zähne, sondern seine Haut. Denn Haie reduzieren den Strömungswiderstand im Wasser zum einen durch ihren extrem stromlinienförmigen Körper und zum anderen durch die Struktur ihrer Hautschuppen. Als Hersteller von Werkzeugen und Fertigungsanlagen für die Produktion von Kunststoffkomponenten, u.a. für die Automobilindustrie, hat sich die FRIMO Group aus Lotte dieses Phänomen zu Nutze gemacht und gemeinsam mit Partnerfirmen ein Fertigungsverfahren entwickelt, mit dem bionische Fahrzeugoberflächen im Serienmaßstab realisiert werden können. Dafür hat sogar ein echter Hai Modell gestanden.

Die Technik

Dabei wurde von einer Kooperationsfirma eine Negativ-Abformung der Haihaut erstellt, die für ein Modell und im Nachgang für ein spezielles Werkzeug verwendet wurde. Mit diesem kann nun durch die Verwendung eines speziellen Lacks und eines PU-Harzes die filigrane Struktur der Haihaut auf verschiedene Fahrzeug-Bauteile aufgebracht werden – neben Anwendungen für Autos gilt das z.B. auch für Züge, Flugzeuge oder Schiffe. Bisher war das nur durch das Aufbringen einer speziellen Folie möglich, jetzt können Bauteile direkt und werkzeugfallend, d.h. ohne weitere Nachbearbeitung mit der Haihautstruktur angefertigt werden. Wir haben mit Herrn Stelzl gesprochen, Leiter der Technologieentwicklung bei FRIMO und „Street Shark“-Experte, und uns die Besonderheit des Fertigungsverfahrens und des verwendeten Materials noch einmal zusammenfassen lassen:

FRIMO_Street-Shark3

„Im Vergleich zu herkömmlichen Harzsystemen verursacht das neue PUR-Matrixmaterial weniger Korrosion und bringt eine Reihe weiterer positiver Eigenschaften mit: die niedrige Viskosität (es ist sehr dünnflüssig, wie Wasser), die Fähigkeit zur extrem schnellen, zeitlich einstellbaren Aushärtung („Snap-Cure“) sowie die geringere Wärmeentwicklung (Exothermie), die einen robusten Prozess mit Standardequipment möglich macht. Der intelligente Sandwichaufbau reduziert Gewicht, erhöht aber gleichzeitig die Steifigkeit des Bauteils. Aufgrund der niedrigeren Schließkräfte kann u.a. mit keramischen Werkzeugen gearbeitet werden, mit denen detailgetreue Abbildungen von Strukturen – wie z. B. der Haihaut – werkzeugfallend abgebildet werden können. Durch die Verwendung von nachwachsenden bzw. recycelten Materialien kann der Einsatz von teuren Carbonfasern deutlich reduziert werden – die Einsparung beträgt dabei ca. 50-60%.“

Neben den sinkenden Materialkosten ist eine weitere positive Folge natürlich die deutliche Gewichtsreduktion – und der damit verbundene niedrigere Kraftstoffverbrauch. Und wie sieht das ganze nun aus? Werfen wir einen Blick auf die Prototypen:

Der Street Shark 1.0 ist ein modifizierter BMW Z4 mit Motorhaube und Hardtop, die beide mit der neuen Haihaut-Oberfläche versehen sind. Das wichtigste Argument dieser Technik – der verringerte Strömungswiderstand – wurde in einem unabhängigen Windkanal getestet. Darüber hinaus werden auch Aspekte wie Verschmutzungsanfälligkeit, Abriebfestigkeit, Waschstraßenverhalten und vieles mehr untersucht. In den weiterentwickelten Ausführungen 2.0 (ein Alzen Porsche Mission 400) und 3.0 (wiederum auf der Basis eines modifizierten BMW Z4) wurde die Haihaut-Struktur nochmals vergrößert und dadurch weitere Verbesserungen, unter anderem des für den Strömungswiderstand wichtigen cw-Wertes, erzielt.

FRIMO_Street-Shark2

Für das Kooperationsprojekt „Street Shark“ wurde die FRIMO Group 2014 mit dem JEC Innovation Award in Atlanta ausgezeichnet. Auch bei den als „Kunststoff-Oscars“ bekannten SPE Awards, bei denen FRIMO bereits 22 mal platziert war, gab es Anfang Juli 2015 gleich zwei weitere Auszeichnungen – jeweils den Innovation Award für Body Interior (als Partner der Firma RÜHL PUROMER) und im Bereich Body Exterior selbst als Werkzeug-, Maschinen- und Teilehersteller. Letzteren gab es für die bereits erwähnten Bauteile Motorhaube und Hardtop mit Haihaut-Oberfläche, die in Sachen Leichtbau und Aerodynamik punkten. Im Innenbereich stellen dagegen die selbstheilenden Eigenschaften des eingesetzten Materials bei Interior-Zierleisten die eigentliche Innovation dar. In einem nächsten Schritt soll dieser selbstheilende Effekt auch für den äußeren Bereich umgesetzt werden, womit eine Symbiose von Interior und Exterior hinsichtlich „natürlicher“ Sportlichkeit und Dynamik erreicht werden soll – der Street Shark 4.0.

Insgesamt also eine vielversprechende Technik, die im Bereich des Fahrzeug-Tunings verständlicherweise bereits auf großes Interesse stößt – man darf gespannt sein, wann sie zum ersten Mal im Motorsport eingesetzt wird.

Reifen: Der richtige Luftdruck entscheidet!

Hochwertige Reifen sind wichtig – doch wenn der Luftdruck zu niedrig ist, kommen selbst Testsieger schnell an ihre Grenzen. „Durch die erhöhte Walkarbeit steigen Rollwiderstand und Spritverbrauch. Da der Reifen dabei auch heißer wird, kommt es zudem zu einer extremen Materialbeanspruchung und das Risiko einer Reifenpanne wächst“! Deshalb: Mindestens einmal im Monat den „Luftdruck“ prüfen – selbst dann, wenn das Fahrzeug über ein automatisches Reifendruckkontrollsystem (RDKS) verfügt, wie es bei Neuwagen mittlerweile Vorschrift ist. Denn besonders die indirekt messenden Geräte zeigen den Fülldruck nicht an und warnen nur im Notfall.

Wer den Luftdruck seiner Reifen mit einem eigenen Messegerät oder an der Tankstelle nachprüft, sollte einige wenige Punkte beachten, um korrekte Werte zu ermitteln. So sollten die Pneus möglichst kalt sein, da sich warme Luft ausdehnt und somit einen zu hohen Fülldruck vorgaukelt. Das Auto sollte also vor der Messung weder längere Strecken zurückgelegt, noch in der Sonne gestanden haben. „Gerade im Sommer sind Messungen am frühen Morgen, die entweder zu Hause oder gleich bei der Tankstelle ums Eck durchgeführt werden, ideal“ – „Stand das Auto längere Zeit in einer kühlen Tiefgarage, begünstigt dies an heißen Tagen ebenfalls die Messung.“ Bei öffentlichen Prüfgeräten sollte stets auch ein Blick auf den Eichstempel geworfen werden – ist dieser bereits „abgelaufen“, sind im Extremfall Messtoleranzen von bis zu 30 % zu befürchten.

Sinkt der Luftdruck in einzelnen Reifen immer wieder ungewöhnlich rasch ab, kann das natürlich zum Beispiel an einem Nagel im Profil o.ä. liegen. Häufig ist aber auch nur das Ventil verschmutzt oder aus Altersgründen verschlissen und wird somit undicht. Als Soforthilfe empfiehlt es sich, den kleinen Metallstift im Ventileinsatz mit einem Kugelschreiber herunterzudrücken, sodass dieser von der austretenden Luft freigeblasen wird. Um eine Neuverschmutzung zu vermeiden, sollten fehlende oder beschädigte Ventilkappen umgehend ersetzt werden. Beim Neureifenkauf sollte man zudem auf der Verwendung neuer Ventile bestehen.

Doch welcher Luftdruck ist überhaupt der richtige für mein Auto und meine Rad-Reifen-Kombination? Entsprechende Empfehlungen finden sich in der Regel in der Betriebsanleitung oder auf einem Aufkleber, der entweder auf der Innenseite des Tankdeckels oder in einem der vorderen Türeinstiege befestigt ist. Sollte dies nicht der Fall sein oder wird eine abweichende Rad-Reifen-Kombination verwendet, sollte man sich an einen Reifen-Fachparter wenden. Eine umfangreiche Liste von Reifen-Händler findet sich auf der Homepage von Goodyear.

Jede Menge weitere News von Goodyear sowie viele weitere spannende Themen werden regelmäßig auf der deutschen Facebook-Seite des Reifenherstellers veröffentlicht: https://www.facebook.com/goodyear.deutschland 

DS5 monaco

Urlaub in Monte-Carlo – Ein Traum für jeden Autoliebhaber

Richtige Autoliebhaber können es nicht lange ohne ihre geliebten Fahrzeuge oder der Beschau von neuen, noch kraftvolleren und ästhetischeren Modellen aushalten. Wer daher auch im Urlaub nicht auf seine Leidenschaft verzichten möchte, für den bietet das kleine Fürstentum Monaco den perfekten Anlaufpunkt. Auf lediglich 2,04 Quadratkilometern wird dem Auto-Enthusiasten hier regelmäßig die volle Auswahl aller Luxus- sowie Sport-Karossen in „freier Wildbahn“ geboten. So bietet sich schon bei der Anfahrt die Möglichkeit, das eigene Gefährt zum Urlaubs-Vehikel werden zu lassen. Die spektakuläre Anreise über die – spätestens aus dem Film „Über den Dächern von Nizza“ mit Grace Kelly – bekannte Route Grande Coniche lässt die Autofahrt zur Erholung pur werden und auf den legendären Spuren der Ikone wandern.

„Whole Monaco“ by I, Katonams. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Whole_Monaco.jpg#/media/File:Whole_Monaco.jpg

Das Rennsport-Mekka Monte-Carlo

Neben der Steuerfreiheit und dem enormen Luxusaufkommen ist der Stadtstaat aber auch für seine Rennsport-Historie bekannt. Abgesehen vom jährlichen Höhepunkt des Formel-Eins-Rennens in Monte-Carlo führen zudem einige Überführungsetappen der Rallye Monte-Carlo durch die Luxus-Metropole selbst. Beide Rennen werden vom Automobilclub Monaco ausgetragen und gehören neben der Rallye Dakar, den 24 Stunden von Le Mans, dem Daytona 500 und dem Indianapolis 500 zu den prestigeträchtigsten Motorsportveranstaltungen der Welt. Weiterhin zählt der Große Preis von Monaco zusammen mit den 500 Meilen von Indianapolis und den 24 Stunden von Le Mans als eine der drei Kronen des Automobil-Rennsports.

„The Montecarlo’s harbour during the days of Formula 1 Monaco GP 2013“ by Uncidunci – Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:The_Montecarlo%27s_harbour_during_the_days_of_Formula_1_Monaco_GP_2013.jpg#/media/File:The_Montecarlo%27s_harbour_during_the_days_of_Formula_1_Monaco_GP_2013.jpg

Beeindruckender Stadtkurs

Natürlich muss leider während der eigenen Durchfahrt durch das legendäre Monte-Carlo auf die Renngeschwindigkeit und das Siegertreppchen verzichtet werden, dennoch bietet der Stadtkurs – der Cirquit de Monte-Carlo – auch für jeden Hobby-Fahrer ein ganz besonderes Erlebnis. Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt befindet sich direkt an dieser Strecke gelegen, nämlich das Casino Monte-Carlo. Die luxuriöse und traditionsreiche Spielstätte bietet dem Betrachter schon von außen einen wahren Augenschmaus.

„Monaco-CasinoMonteCarlo“. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Monaco-CasinoMonteCarlo.jpg#/media/File:Monaco-CasinoMonteCarlo.jpg
„Monaco-CasinoMonteCarlo“. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Monaco-CasinoMonteCarlo.jpg#/media/File:Monaco-CasinoMonteCarlo.jpg

Aber nicht nur die Außenansicht des Casinos ist ein absoluter Hingucker, denn auch das Klientel besucht die Örtlichkeiten nie ohne sich so richtig in Schale zu werfen. Insbesondere die Damen tragen daher oftmals spektakuläre Kleider und Schmuck zur Schau. Selbstverständlich bietet das Casino dem Besucher auch eine Vielzahl von Spielmöglichkeiten. Wer also beispielsweise einen kleinen Abstecher auf eine Runde Roulette machen möchte, der ist hier genau richtig. Aufgrund der unglaublichen Dichte an Reichtum bietet auch der Parkplatz des Casinos für Autoliebhaber einen netten Anblick. Viele der Reichen und Schönen lassen es sich nämlich nicht nehmen auch beim Casino-Besuch mit ihren Luxusschlitten vorzufahren oder sich standesgemäß kutschieren zu lassen. So verwandelt sich die schnöde Parkfläche jeden Abend aufs Neue zu einem wahren Mekka für Autoliebhaber.

Wem das reguläre Angebot Monte Carlos nicht genug ist, für den bietet die Top Marques Monaco, eine der weltweit größten Messen im  Luxus-Segment, einmal im Jahr ein weiteres Highlight der Extraklasse. Die in Monaco zur Schau gestellten Luxuslimousinen verkörpern dabei natürlich nur die absoluten Supermodels der Automobilindustrie. Die Top Marques hat jährlich neben der Ausstellung von Luxus-Karossen auch den Anspruch ihren Besuchern aus der ganzen Welt die neuesten technologischen Innovationen im Bereich des Motorsports vorzustellen. Das Beste an der Top Marques Monaco ist jedoch, dass Autoliebhaber ihre Lieblingsmodelle tatsächlich direkt auf dem legendären Formel-Eins-Parcours Probe fahren können – das sollte sich nun wirklich kein wahrer Auto-Fan entgehen lassen! Wer außerhalb des Motorsports auf Luxus nicht verzichten möchte, für den hält die Messe außerdem ein breitgefächertes Angebot an Luxusyachten und -uhren bereit. Für Interessierte der Messe, gibt es hier weitere Informationen zur Veranstaltung.

Aber auch außerhalb der Begeisterung für den Motorsport hat Monte-Carlo einiges zu bieten. Das Angebot ist dabei auch nicht auf die absoluten Superreichen beschränkt. Für Sportfans bietet sich zum Beispiel das jährlich ausgetragene ATP-Tennis-Turnier an, wo sich die Crème de la Crème der Weltelite auf dem Court trifft. Unter dem Strich lässt sich festhalten, dass Monte-Carlo mit Sicherheit ein sehr extravagantes Reiseziel ist, welches jedoch viele Highlights zu bieten hat, die das Herz eines jeden Auto-Verrückten höher schlagen lässt.

Service: Sauber durch die Ferien

Mit dem Auto in den Urlaub fahren, da ist gerade in der Kinderzone die Sauerei vorprogrammiert. Armor All schafft Abhilfe und erklärt, warum Autopflegetücher im Reisegepäck nicht fehlen dürfen.

Ferienzeit, Blechlawinen quälen sich über die Autobahn. Familien drängen sich zwischen unzähligen Gepäckstücken. Und im rollenden Wohnzimmer kann schnell das Fleckenchaos ausbrechen. Vor allem mit Kindern an Bord ist der rasant voranschreitende Wertverfall des Autos quasi garantiert. Das gewohnte Arsenal an Reinigungsmitteln hat keinen Platz im Reisegepäck. Also was tun? Platzsparende, effiziente und materialschonende Alternativen von ARMOR ALL können Schlimmeres verhindern.
Zur Essensschlacht freigegeben
Kaum ist das eigene Ortsschild passiert, geht der erste Kekskrümelregen über der Rückbank nieder. Schnell sind Kindersitz samt Kind und Sitzpolster mit Schokolade veredelt – Polsterreiniger Tücher im Flachpack passen in jedes Handschuhfach – Kurz über die verschmutzen Stellen wischen und die Bezüge können zur zweiten Essensschlacht freigegeben werden. Gleiches gilt für Ledersitze. Hier empfehlen sich die Lederpflege Tücher, die nicht nur das Material sauber halten, sondern auch schützen und pflegen. Einfach die Flecken großflächig einreiben und trocknen lassen. Dazu hinterlassen die Tücher noch einen angenehm dezenten Duft.
Katzenwäsche am Kind
Jetzt sind die Sitze zwar wieder in gewünschtem Zustand. Das Kind hingegen hat die Kriegsbemalung aus Schokolade noch nicht abgelegt – Reinigungs-Tücher in der handlichen Dose lassen sich in jedem Getränkehalter versenken und machen Schmutz auf Kunstoffen, Vinyl und Gewebe den Gar au – Dermatologisch getestet eignen sich die Tücher nun aber auch zur mobilen Katzenwäsche am Kind.

Fingerabdrücke haben keine Chance
Nach der ersten Provianteinnahme legen die Kleinen mit exzessiven Trommeleinlagen gegen die Scheiben los. Damit später aber noch die schöne Landschaft am Urlaubsort bestaunt
werden kann, erfüllen hier Display- & Scheiben-Tücher ihren Zweck. Fettfingerabdrücke auf beliebten Reiseutensilien wie Tablet, Smartphone oder Navigationssystem sind damit ebenso
schnell entfernt.
Der Härtefall
Am Urlaubsort angekommen zeigt sich nach dem Entladen noch ein ganz anderes Ausmaß an Sauerei. Die lautstarken Querelen der Rückbankhorde haben den Hund nervös gemacht, so dass der ungewollt seine Duftmarken im Kofferraum gesetzt hat. Hier müssen hartgesottene Autofahrer andere Geschütze auffahren und greifen zu Orangen Reinigungstüchern. Die sind mit natürlichem Orangenöl getränkt und entfernen selbst hartnäckigen Schmutz von allen Oberflächen am Fahrzeug.
Wahre Multitalente
Die Rasselbande hat sich auf Reisen besser benommen als erwartet, so dass der Vorrat an
Reinigungstüchern nicht aufgebraucht ist. Armor All Tücher beweisen auch beim Einsatz im
Eigenheim ihr Talent. Sitzgruppe, Notebook und Möbelstücke erstrahlen im Handumdrehen in neuem Glanz.

Mietwagen: In diesen Ländern kracht es häufiger

Mietwagen sind für den Urlaub unter der Sonne eine gute Wahl um auch während der schönsten Tage des Jahres unabhängig und flexibel zu bleiben.

Dabei empfiehlt sich bei der Buchung von Mietwagen stets eine Vollkasko-Versicherung, denn Unfälle oder Schäden können immer passieren. Und nur so ist man im Schadensfall abgesichert. Der Autovermieter CarDelMar hat anhand von eigenen Buchungen untersucht, in welchen Ländern die meisten Schadensfälle vorkommen. Dabei sind sie besonders darauf eingegangen, welche Schäden häufig vorkommen, um welche Kosten es dabei geht und welche Länder die Schadensstatistik eigentlich anführen.

Mietwagen – Der Crash unter der Sonne und die Folgen

Dabei kam heraus, dass es besonders zwei beliebte Reiseziele gibt, die in der Schadensstatistik die Führung übernommen haben. Zum einen Australien. Dort kam es 2013 bei 6% aller Mietwagenbuchungen zu einem Schaden, bei dem CarDelMar die Kosten erstattet hat. Dicht gefolgt von Südafrika mit 4,9% Schäden. Island und Neuseeland folgen mit 4,1% und Irland und Großbritannien stehen mit 3,9% und 3,5% an fünfter und sechster Stelle in der Statistik. In den europäischen Ländern gibt es ganz unterschiedliche Ergebnisse.

Lieblingsziele der deutschen Urlauber

Auf der Lieblingsinsel der Deutschen, Mallorca, und auch auf den anderen Baleareninseln kommt es entgegen aller Meinungen mit nur 1% vergleichsweise seltener zu Schäden an den Mietfahrzeugen. Auf dem Festland sieht es dagegen wieder anders aus. Dort zeigt die Statistik 1,2% Schäden an und auf den Kanaren sogar 1,4%. Die Urlauber in Italien und Portugal scheinen weniger glimpflich mit ihren Mietwagen umzugehen. Mit 2,7% und 2,9% Schäden an ihren Mietwagen führen sie die Tabelle im europäischen Reiseraum an.

Infografik-Schaeden-am-Mietwagen

Das sind die typischen Mietwagen-Schäden

Doch worin bestehen die Schäden eigentlich? Rund 80% belaufen sich auf typische Schäden wie Blech-, Reifen, und Karosserieschäden. Das reicht von Kratzer und kleinen Beulen, besonders an der Stoßstange, bis hin zu beschädigte Türschlösser aufgrund von versuchten Einbruchsversuchen. In Südafrika sind besonders Reifenschäden ein häufiger Fall. Die meisten Schäden sind natürlich unverschuldet und werden von dem Mietwagen-Dienstleister übernommen.

Jedoch fallen die Kosten, die im Rahmen der Selbstbeteiligung anfallen und erstattet werden, sehr unterschiedlich aus. Sie rangieren meistens zwischen sechs Euro und 4.000 Euro, so CarDelMar. Die meisten Kosten liegen erfreulicherweise im niedrigen Bereich, doch natürlich gibt es auch immer wieder Fälle, bei denen die Kosten steigen. 2013 habe es den höchsten Maximalwert in Island mit knapp 5.000 Euro. Auch in Irland wurde es mit 2.700 Euro relativ teuer. Australien und Portugal folgen mit jeweils rund 2.500 Euro. Das beliebte Urlaubsland Italien folgt mit einem erstatteten Schaden von ca. 2.400 Euro und auf den Balearen sowie dem spanischen Festland gab es ein Schadensfall von 1.500 Euro. Bei allen Fällen hatten die Kunden das entsprechende Leistungspaket vorab gebucht mit Rückerstattung der Selbstbeteiligung im Schadensfall.

Grob fahrlässig gehandelt?

Und auch bei solchen Schäden gibt es immer mal wieder Fälle, bei denen trotz umfassendem Leistungspaket nichts erstattet wird. Bei grob fahrlässigem Fahren oder bei nicht beachten der Mietbedingungen, muss der Kunde immer in die eigene Tasche greifen. Wenn es ganz schlecht läuft, muss der Kunde den Neuwagenwert ersetzen. CarDelMar berichtet da von einem Fall in Südafrika, bei dem Kunden mit einem der Mietwagen auf einer unbefestigten Straße fuhren. Das war laut Mietbedingungen nicht erlaubt und deutlich vermerkt. Es passierte, was passieren musste. Durch einen auf die Straße gerollten Felsen, kamen sie ab und überschlugen sich mit dem Wagen. Totalschaden. Durch die nicht eingehaltenen Versicherungsbedingungen, wollte die Hauptversicherung den Schaden nicht übernehmen. Dem Kunden wurde somit der Neuwagenwert von ca. 10.000 Euro in Rechnung gestellt. Das sollte man sich zweimal überlegen, ob man die Offroad-Strecke nimmt.

Vorsicht vor Einbruch und Diebstahl

Dann gibt es immer wieder Fälle, bei denen aufgrund von offen liegenden Gegenständen Einbruchsversuche erfolgen. Diese sind generell auch nicht von der Versicherung abgedeckt. Trotzdem sollte man idealerweise bei jeder Mietwagenbuchung das allumfassendes Leistungspaket mit Rückerstattung der Selbstbeteiligung wählen. Im Idealfall enthält dieses auch noch eine Absicherung gegen Glas- und Reifenschäden. Hier heißt die Devise: AGB gründlich lesen und die lokalen Mietbedingungen zur Kenntnis nehmen. Wer sich dann noch an das korrekte Fahrverhalten hält, nicht im Alkohol- oder Drogeneinfluss fährt, nur befestigte Straßen wählt und auch nichts offen im Wagen herumliegen lässt, was Diebe anziehen könnte, sollte eigentlich keine Schwierigkeiten bekommen. So spart man sich Ärger und kann seinen Urlaub genießen.

 

 

 

Traumwagen gemietet – Der Audi R8

Dieser Artikel stammt von Anton. Anton ist 19 Jahre jung und kommt aus der Region rund um Hamburg. Anton war schon immer ein echter Autofan, als er seinen Führerschein bekam war klar, jetzt will er auch einmal einen Traumwagen fahren. Für Fahranfänger sind solche Fahrzeuge natürlich kaum zu erreichen - es sei denn, man mietet sich einen. Anton erzählt hier nun von dem Tag, an dem er sich einen Audi R8 mietete!
Einmal Traumwagen mieten, bitte.

Fahrbericht Audi R8 – Der Traumwagen

Der Audi R8. Ein Traumauto, oder nicht? Zumindest für mich, mit meinen noch jungen 18 Jahren, war seit seinem Erscheinen immer der R8 sprichwörtlich DAS Auto. Kein Wunder also, dass ich immer von diesem Wagen begeistert war, bei einem Verwandten wirklich jede Gelegenheit genutzt habe das Auto zu sehen und mich reinzusetzen, und eine Mitfahrt immer der Höhepunkt der Gefühle war

Dann wurde ich 18, hatte meinen Führerschein, und das Autofahren wurde zu meinem großen Hobby. Ich entdeckte die Verführungen der Mietwagenwelt und war quasi im siebten Himmel . Ich besuchte zahlreiche Veranstaltungen, darunter Fahrsicherheitstrainings, Driftschulen, und derartiges. Ich mietete mir, was ich kriegen konnte, und was Spaß macht, steigerte mich auch immer weiter, bis letzten Endes hin zum CLA 45 AMG mit 360PS.

Nach nur einem halben Jahr Führerschein hatte ich dann schon unzählige Fahrzeuge hinter mir, und die für einen Fahranfänger eigentlich abnorme Zahl von ca. 20.000 Kilometern, aber meinen Traum hatte ich mir noch nicht erfüllen können, größtenteils dadurch begründet, dass es vermeintlich keine Autovermietung in meiner Nähe gab, bei der man ohne Mindestalter einen Sportwagen mieten kann. Das Stichwort ist in diesem Falle vermeintlich, denn ich habe nicht mit Motion Drive gerechnet, welche nach Anfrage sowie höherer Kaution bereit war, mir meinen Wunsch zu erfüllen. Da ich für persönliche Träume stets eine enorm hohe Motivation entwickeln kann, habe ich mir diesen Traum dann auch kurz darauf erfüllt, und versuche nun, meine Erfahrungen und Eindrücke mit euch zu teilen.

Die Anmietung

So gingen die Dinge dann ihren Lauf, ich trat mit der Firma in Kontakt, übrigens direkt mit dem Chef, statt wie erwartet ein Praktikant o.Ä., und verhandelte die weiteren Details, bis man mir, auch wegen der Anfahrt von nochmals 80 Kilometern einfach, ein nettes Angebot für zwei Tage Audi R8 mieten inkl. 320 Freikilometern unterbreitete. Die Kaution stieg wegen meinem Alter um 2000€, das war aber auch die einzige Einschränkung.

Ich habe mir dann noch ein Fahrzeug ausgesucht, es standen mehrere zur Auswahl, letztendlich habe ich mich für einen weißen Audi R8 mit manuellem Getriebe entschieden. Manuell, weil ich erstens nicht viel Gutes über die R-Tronic gehört habe, und zweitens weil ich ein absoluter Manuell-Fetischist bin, einfach weil man gefühlt eher „die Kontrolle“ hat. Dann wurde ein Termin festgelegt, die Anzahlung von 50% von mir überwiesen, und schon konnte die Vorfreude beginnen. Und die war vorhanden, glaubt mir, fast im Übermaß!

Die Abholung

Als der Tag dann endlich gekommen war, kam es mir, trotz der kurzen Zeitspanne vor, als wäre eine Ewigkeit vergangen. Der Einfachheit halber fuhr ich mit einem Freund mit den Öffentlichen zum Abholstandort. Hier setzte sich das dann fort, auf dem Weg fühlte sich jede Minute wie eine Stunde an, aber irgendwann hatten wir das Ziel dann doch endlich erreicht

Einmal angekommen, wurden wir sehr freundlich begrüßt, aber wir hatten sowieso nur noch Augen für das Auto. Die Formalitäten wurden schnell und professionell erledigt, die Verträge lesen und unterschreiben, die Kaution übergeben, den restlichen Mietpreis begleichen, ein paar Fotos vom Zustand des Wagens schießen, und schon konnte es losgehen. Schießen ist das Stichwort, dazu gleich mehr, ich war jedenfalls erstmal überwältigt.

Da saßen wir nun, im Auto meiner Träume. So ganz war das aber noch nicht bei mir angekommen.

Das erste Mal Audi R8 fahren

Wie gesagt, da saßen wir in diesem Auto, und ich konnte es noch nicht so recht glauben. Es fühlte sich an wie in einem Traum, aber auch nur, bis ich zum ersten Mal den (übrigens äußerst unspektakulären, auch zum A3 passenden ) Zündschlüssel gedreht habe. Nach ein paar Umdrehungen des Starters erwachte das Monster hinter mir mit einem derart wütenden Grollen, dass ich aus jedem noch so tiefen Traum erwacht wäre! Dem war (zum Glück) nicht so, und ich saß weiterhin in den unerwartet bequemen Ledersitzen.

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Nunja, wie soll ich sagen, ich denke das Auto hat Emotionen bei mir geweckt, von denen ich nichtmal wusste, dass sie existieren, es war wirklich Liebe auf den ersten .. Gasstoß? Mein erster Impuls war, lass uns nach Polen durchbrennen und nicht mehr wiederkommen. Oder Bulgarien. Oder ein Land, dass mich nie ausliefert. Naja, nachdem dann der Verstand wiederkam und den Vorschlag verworfen hatte, begnügte ich mich mit dem Gedanken an die nächsten beiden Tage, die zumindest mit die besten meines Lebens sein werden.

Nachdem ich nun in diesem Auto saß, alle Impressionen aufgenommen habe, alle Sinneseindrücke verarbeitet hatte, ging es los. Die (naheliegenderweise.. ) recht straffe Kupplung gedrückt, mit einem geradezu unverschämt gut klingenden Klacken den ersten Gang (in der wunderschönen offenen Edelstahl-Kulisse ) eingelegt, und testweise die Kupplung kommen lassen. Okay, ganz schön sensibles Gaspedal, aber definitiv ein atemberaubender Sound! Vom abgesenkten Bordstein auf die Straße (Schon da mit gehörigem Respekt vor dem flachen Böschungswinkel und den Niederquerschnittsreifen mit den unglaublich breiten Felgen, welcher mich auch die folgenden Tage dauerhaft begleiten wird ) und langsam durch die Stadt. Dieses Auto war wirklich breiter, tiefer, flacher, stärker, schneller, und einfach brachialer als alles, was ich zuvor gefahren bin, also meine persönliche Superlative! Ich fühlte mich auf Anhieb wohl, und spätestens nach dem Ortsausgang war das Auto ein Garant für ein Dauergrinsen!
Die Straße war trocken, das Wetter war gut, somit hatte ich ideale Bedingungen, die anschließende Heimfahrt über breite Landstraßen und gute Autobahnen war mein ganz eigenes Paradies..
Leider verging die Zeit bei der Rückfahrt im Vergleich zur Hinfahrt geradezu im Fluge, und der Vortrieb, den dieses Auto selbst bei 150 auf der Autobahn noch entwickelt, hat sein Übriges getan, so dauerte es nicht lang, bis ich wieder in meiner Heimatstadt angekommen war.

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Der Rest der Miete

Ein Punkt ist mir extrem aufgefallen, mit dem ich so nicht gerechnet habe, nämlich was für ein Magnet selbst ein vergleichsweise zivilisierter und vernünftiger Sportwagen wie ein Audi R8 für unsere Gesellschaft darstellt. Das Auto kostet gebraucht nicht mehr als ein neuer, gut ausgestatteter A6 Avant, aber die Resonanz ist enorm, mir war es teilweise echt fast schon peinlich damit zum Einkaufen zu fahren, aber andererseits hatte ich den Wagen nur zwei Tage, und wollte ihn logischerweise nicht länger als nötig stehen lassen, die beiden Tage bestanden quasi nur aus Schlafen, Audi R8 Fahren und Schule.

Jedenfalls, um auf das Thema zurückzukommen, der Wagen polarisiert! Entweder ist man total begeistert, oder das komplette Gegenteil. Mir ist einerseits passiert, dass Leute auf mich zukamen, „Ich muss unbedingt ein Foto machen“, oder „Darf ich mich mal reinsetzen“, allerdings hatte ich auch Sprüche wie „Kauf dir lieber ein Auto mit dem du auch umgehen kannst“ oder „Wenn man in der Hose nichts hat ..“ – Fand ich persönlich echt interessant ..

Der Rest der Miete bestand, wie bereits erwähnt, quasi nur aus Fahren. Meine GoPro lief auch fast ununterbrochen, und ich war einfach… verzaubert, für diese Erfahrung bin ich Motion Drive sehr dankbar!

Leider regnete es am letzten Tag, so dass ich mich entsprechend zurückhalten musste, der Wagen hat zwar quattro-Antrieb, aber hecklastig, auf nasser Straße spürt man deutlich, wie das Heck in Kurven nervös wird, selbst bei nur leichtem Gas und eingeschaltetem ESP. Auf der Fahrt nach Hamburg lichtete der Regen sich allerdings, und ich konnte nochmal die letzten Stunden mit dem Auto genießen.

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Alltagstauglichkeit

Ich muss zugeben, in diesem Punkt hat mich der R8 überrascht, wie bereits erwähnt sind die Sitze echt bequem, auch nach längerer Zeit, und ich hatte nie ein Stauraumproblem. Ein Einkauf für 2 Tage + ein Bierkasten passt problemlos hinein, und auch für Taschen und Jacken ist hinter dem Sitz noch genug Platz. Auch die Federung ist nicht so bockelhart wie ich es erwartet hätte, klar, der Wagen liegt auf der Straße wie ein Brett, aber es ist nicht unbequem.

Rückgabe

Auch die schönste Zeit endet eines Tages, und so verhielt es sich leider auch dieses Mal. Nachdem ich den Gedanken, mich in ein Land ohne Auslieferungsabkommen abzusetzen verworfen hatte, machte ich mich auf den Weg zur Rückgabe. Hab mich natürlich prompt verfahren (War das ein Zeichen einer höheren Macht? ), trotz dem Navi, welches aber leider wirklich sehr bescheiden ist. Jeder A3 8V hat ein zehnmal besseres, schnelleres und schöneres Navi, aber man kann eben nicht alles haben.

Schweren Herzens habe ich den R8 dann also abgestellt, den Schlüssel abgezogen (Hatte ich da nicht eine Tante 3. Grades in Kuba? Die nimmt mich bestimmt auf! ) und die Rückgabeformalitäten erledigt.
Und damit war die Zeit auch schon wieder vorbei, wie immer bei den schönen Dingen im Leben.

Sonstiges

Der Verbrauch! Der errechnete Durchschnittsverbrauch belief sich bei mir auf etwas über 27 Liter pro 100 Kilometer, natürlich feinstes Super Plus.
Das tat schon echt weh, nachher an der Tankstelle zu stehen, es handelte sich zwar nur um den „kleinen“ 70 Liter Tank, aber einmal volltanken, knappe 120€, das ist definitiv nichts, an das ich mich gewöhnen wollen würde. Wenn man das mal runterrechnet, kommt man mit diesem Auto und einer fetten 1,5-Liter Flasche voller Super-Plus nur knappe 5 ½ Kilometer weit!
Aber so ist das eben, jede Medaille hat zwei Seiten, und da das bei mir wohl noch eine Weile nicht zur Gewohnheit werden wird, kann man sich das schonmal gönnen ohne schlechtes Gewissen.

Das Auto macht einfach süchtig, wie am Anfang erwähnt, hatte ich 320 Inklusivkilometer, damit bin ich leider bei weitem nicht hingekommen. Bei Abgabe waren es knappe 500 Kilometer, bei 2€ pro Mehrkilometer konnte ich dann direkt einen ordentlichen Teil der Kaution dort lassen, aber ich bereue nichts!

Fazit

Insgesamt kann ich ich nur sagen, dass sich diese Erfahrung definitiv gelohnt hat.
Das Auto ist der Hammer, jeder, der das noch nie gemacht hat, hat etwas verpasst!

Ich bedanke mich auch bei Motion Drive, die mir das möglich gemacht hat, kann ich nur empfehlen!
Mit mir hat diese Vermietung einen glücklichen Kunden hinterlassen, und ich werde bestimmt noch das ein oder andere Mal Kunde werden, es gibt schließlich noch so viele weitere Verlockungen in der Welt der Sportwagen!

Audi A6 Avant im Test: Lifestyle-Laster mit Familienwerten

Thomas Gigold war mit dem Audi A6 Avant 2.0 TDI unterwegs. Wie sich der 177 PS starke Kombi im Familienalltag mit drei Kindern bewährte – unser Test verrät es:Audis Fotokopier-Design-Abteilung hat noch ein Modell aus dem Hut gezaubert. Der Audi A6 ist […] ziemlich langweilig anzusehen“, ist im (bisher einzigen) deutschen TOP GEAR-Magazin über Audis Familien-Flaggschiff zu lesen. Un…

Toyota Verso 2013 – Überzeugender Kompaktvan für Pragmatiker

Vier Wochen Wartezeit noch, dann steht der neue Toyota Verso bei den Händlern und soll es seinen Wettbewerbern VW Touran, Opel Zafira und Ford C-MAX zeigen. Dem Kompakt-Van hat man bei Toyota nicht nur ein frisches Aussehen spendiert, sondern auch neue Technik und ein „Mehr“ an Ausstattung.
Reicht das, um den sonst so schnörkellosen Verso begehrenswert zu machen?

Thomas Gigold ist Vater von drei Kindern, zu seinem Haushalt zählen außerdem zwei Hunde. Der Blogger war zur europäischen Präsentation des überarbeiteten Toyota Verso eingeladen. Sein Bericht einer ersten Probefahrt:

Toyota Verso 01 Testfahrer 2013

Kompaktvan. Eigentlich ist schon der Gattungsbegriff des Toyota Verso etwas seltsam. Ein Auto, das auf der Größe eines VW Golfs bequem Platz für fünf bis sieben Passagiere bieten soll. Die Herausforderung, die sich diese Fahrzeuge stellen, könnte nicht größer sein.
Jedoch: Kompakte Vans fahren auf der Überholspur. Von 2010 bis 2012 erhöhte sich ihre Verkaufszahl in Deutschland um satte 20 Prozent auf 360.000 Stück.

Sportliche Anleihen sollen begehrenswert machen

Mittlerweile in der dritten Generation baut Toyota den Verso. Nach drei Jahren nun erfährt die aktuelle Generation eine gründliche Überarbeitung. Optisch auffälligste Änderung am Modell für 2013 ist der „keen look“ – jenes mit dem Auris eingeführte Familiengesicht. Das zeichnet sich durch einen schmalen Grill mit Chromleiste und selbstbewusstem Markenlogo sowie großen trapezförmigen Lufteinlässen darunter aus. Zusammen mit dem leicht geänderten Heck samt kleinem Dachkantenspoiler und Diffusor-Andeutung soll der neue Familienlaster etwas sportlicher wirken. Väter sind eben auch nur Racer mit Kindern.
Das Problem ist nur: So ganz zum frischen, sportlichen Look will die Leistung des von uns getesteten Versos nicht passen.

Denn beim Motorenprogramm bleibt alles beim Alten im Neuen. Einzig dem Zweiliter-Diesel hat man bei Toyota eine ausführliche Kur gegönnt. Mit der sank der Normverbrauch des Aggregats um 0,7 Liter, liegt nun unter der für das Marketing so wichtigen Fünf-Liter-Grenze. Nur mehr 4,9 Liter Diesel Verbrauch (129 g CO2 pro Kilometer statt bisher 146 g) weist das Datenblatt auf 100 km aus. Verzichten muss der Fahrer im Vergleich zum Vorgänger jedoch nicht – außer auf zwei PS, die aber wohl nicht wahrnehmbar ins Gewicht fallen dürften.

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Erstkontakt mit dem neuen Toyota Verso

Beim ersten Kennenlernen in Südfrankreich konnte der so stolz von Toyota präsentierte Diesel auf unserer kurzen Strecke leider nicht wirklich überzeugen. Zwar liefert er selbst bei niedrigen Drehzahlen konstanten Zug, für 91 kW (124 PS) und zwei Liter Hubraum jedoch lässt es der Verso an Dynamik fehlen. Gerade jene preist das Toyota-Marketing in den Presseunterlagen allerdings an. Statt dessen schwimmt man relativ emotionslos im Verkehr mit, dazu nagelt der Diesel unerfreulich laut vor sich hin. Positiv im doppelten Sinn ist da der geringe Rollwiderstand des Kompakten – der gönnt dem Diesel und den Ohren auf ebenen Landstraßen lange Pausen.

Ein Blick in den Motorraum offenbart, wieso der Japaner so laut vor sich hin rumpelt. Zwar hat man für das Facelift bei Toyota an Türholmen und Scheibenansätzen sowie der Aerodynamik gearbeitet, um Windgeräusche stark zu reduzieren. Im gleichen Moment jedoch hat man im vorderen Bereich schlichtweg Dämmung für den Motor „vergessen“.

Natürlich stellt sich die Frage, wie dynamisch ein Kompaktvan überhaupt sein kann – oder besser: sein muss. Denn allein schon seine Bauweise und das potentielle Gewicht mit sieben Personen an Bord schränken die Möglichkeiten doch deutlich ein. Der Diesel macht seinen Job deshalb nicht schlecht und zieht den Verso durch das Land – mehr aber auch nicht.
Auffällig zumindest: Auf der Autobahn wird der Verso selbst bei hohen Geschwindigkeiten nicht lauter, als er es auf der Landstraße mit 80 km/h ist.

Doch wie bei kaum einer anderen Fahrzeugklasse kommt es bei einem Kompaktvan sowieso eher auf die inneren als äußeren Werte an. Hier will der Verso mit neuen, aufgewerteten Materialien und seiner unheimlich großen Flexibilität bei den Sitzen punkten.

Toyota Verso 09 Testfahrer 2013

Toyota Verso: Eher Fünf- als Siebensitzer

Unser Testwagen ist ein 5+2 Sitzer. Man kennt das aus dem Segment mittlerweile: Fünf Einzelsitze, die ausreichend Platz bieten. Optional lassen sich dann noch zwei „Notsitze“ im Kofferraum bestellen, die vollständig versenkbar sind und sich bei Bedarf ausklappen lassen. Will man Platz auf ihnen nehmen, sollten die Gelenke allerdings nicht zu eingerostet sein. Denn im Gegensatz zum Wettbewerb streckt Toyota die Karosserie beim Siebensitzer nicht um eine Handbreit. So braucht man schon ein wenig Übung und Sportlichkeit, um auf den beiden Sitze hinten Platz zu nehmen. Bequem sitzt man auf den zwei Plätzen schließlich auch nicht. Aber das hat der Verso mit allen anderen Marktteilnehmern in diesem Segment gemein – ihn dafür zu kritisieren wäre mehr als unfair. Bei genutzter dritter Sitzreihe fällt der Kofferraum allerdings weg – und zwar nahezu vollständig. Gerade einmal 178 Liter bis zur Fensterkante bleiben übrig, wenn man den Verso als Siebensitzer nutzt. Klappt man hingegen alle Sitze um, ist der Laderaum übig. Der Beifahrersitz lässt sich hingegen nicht umlegen. Gut ist, dass sich die beiden hinteren Sitzreihen fast eben hinlegen lassen – so ist der nächste Großeinkauf im Möbelhaus kein Problem.

Toyota Verso 11 Testfahrer 2013

Die fünf „Stammsitze“ sind mehr als in Ordnung: Sie bieten einen guten Seitenhalt, sind strapazierfähig und einzeln verstellbar – die beiden Vordersitze auch in der Höhe. Bei der ersten Sitzprobe im neuen Verso wirkten die Sitze zu hart, nach rund 200 Kilometern (mit Pausen) allerdings sitzt man immer noch einigermaßen bequem und ohne Beschwerden hinter dem Lenkrad.

Von den drei hinteren Einzelsitzen bieten die zwei äußeren eine Isofix-Halterung, zwei Kindersitze lassen sich hier also direkt einklinken. Die Gurtführung des mittleren Sitzes ist zudem gut genug, um auch hier recht bequem einen Kindersitz ganz ohne Isofix anzubringen oder ein größeres Kind sich selbst anschnallen zu lassen.

Woran hingegen in der hinteren Sitzreihe mangelt: Lüftungsschlitze für die Klimaanlage. Die sind nicht vorhanden. Ob die drei kleinen Lüfter auf dem Armaturenbrett an Hochsommertagen dann ausreichend Wirkung entfalten?

Toyota Verso 05 Testfahrer 2013

Haptik könnte besser sein

Beim Einsteigen fallen als erstes die Armaturen auf. Die sind, ganz französisch eigentlich, in der Mitte des Armaturenbretts angebracht. Das mag schick aussehen, erschwert den Blick auf den Tacho jedoch ungemein, da sich dieser nicht mehr in der konzentrierten Blickrichtung befindet. Man muss den Blick so immer nach rechts unten senken – sicherlich nur eine Gewohnheit, während des Probetages jedoch wollte die sich nicht einstellen.

Auch die Beleuchtung der Armaturen lies in der frühlingshaften Mittelmeersonne etwas zu wünschen übrig. In blassem Orange schimmern diese, die Positionierung der Schaltpunktanzeige ist zudem so schlecht gewählt, dass man sie auch getrost hätte weg lassen können.

Weniger in der Handhabung, sondern vor allem optisch irritierend ist der mittlere Lüftungsschlitz im Armaturenbrett. Der fällt zur Mitte hin ab und wirkt somit schief. Aussergewöhnlich.

Ablageflächen hat der Verso ausreichend. Auch wenn etwas unverständlich ist, wieso man den durch die Zentralisierung der Armaturen geschaffenen Platz vor dem Fahrer überhaupt nicht nutzt – auf Ablagen wie in den Citroën-Familienmodellen auf dem Armaturenbrett verzichtet man. Dafür gibt es zwei große Becherhalter in der Mitte, die Mittelkonsole schluckt ebenfalls jede Menge Krimskrams und in den Türen gibt es riesige Fächer, die auch Zwei-Liter-Flaschen aufnehmen. Zudem lässt sich das Handschuhfach über die Klimaanlage kühlen.

Toyota Verso 12 Testfahrer 2013

Technik und Optionenliste überschaubar

Der Verso ist ein Sparmeister. Und als solchen positioniert ihn Toyota in Vollendung. Abgesehen von der Rückfahrkamera im Rahmen des Multimediasystems werden selbst gegen Aufpreis so gut wie keine Assistenzsysteme angeboten.

Natürlich erfreut die kurze Liste an optionalen, aufpreispflichtigen Erweiterungen Kunden und Geldbörse. Wo andere Hersteller selbst den Heckscheibenwischer aufpreispflichtig machen, gibt sich Toyota übersichtlich: Neben der Basis-Version gibt es drei Ausstattungslinien mit nur wenigen Erweiterungsmöglichkeiten.

Auf der anderen Seite führt die kurze Liste dann auch zu seltsamen Dingen: Dass das bessere Navigationssystem „Touch Pro“ zum Beispiel nur in der höchsten Ausstattungslinie erhältlich ist, führt quasi zu einem Aufpreis von 7.500 Euro, wenn man sich eigentlich nur das System zulegen will.

Auch auf der Motorseite hält Toyota den neuen Verso an der kurzen Leine. Weil man mit dem Prius+ bereits einen Hybrid-Siebensitzer im Angebot hat, bleibt die Technik dem Verso verwehrt. Während man es bei der Hybrid-Technologie noch nachvollziehen kann, ist eine andere Entscheidung nicht wirklich verständlich: Ein Start-Stopp-System ist für den Verso nämlich nicht vorgesehen. Weder serienmäßig noch gegen Aufpreis erhält man den Familien-Van mit der Spritspar-Technologie. Einen „am Markt nicht kommunizierbarer Aufpreis“ nennt Toyota als Grund.

Toyota Verso 10 Testfahrer 2013

Fazit Toyota Verso 2013

Der neue Toyota Verso rollt am 13. April 2013 zu den Händlern. Dort präsentiert er sich als günstiges und überschaubares Einstiegs-Familienauto für Pragmatiker. Das Basismodell ist für 21.150 Euro erhältlich – um einiges günstiger als etliche Wettbewerber.

Für den Preis bekommt man ein Auto, das trotz kleinerer Mängel überzeugt und sich extrem flexibel zeigt. Leider stand uns kein Benziner für eine Testfahrt zur Verfügung – den überarbeiteten Diesel fanden wir jedoch zu laut. Dass eine Start-Stopp-Automatik nicht mal gegen Aufpreis erhältlich ist, ist im Jahr 2013 eigentlich verwunderlich. Im Test überzeugte der Verso grundsätzlich aber mit geringem Rollwiderstand, einer präzisen Lenkung und einem gut abgestimmten Fahrwerk, das selbst größere Unebenheiten schluckt.

Pluspunkte gibt es im Innenraum für die guten, strapazierfähigen Sitze sowie die einzeln verstellbaren Rücksitze. Selbst für den 1,90 Meter großen Mitfahrer war so in der zweiten Sitzreihe noch ausreichend Beinfreiheit vorhanden.
Zudem gibt es unter dem Rückspiegel einen ausklappbaren Innenspiegel, um Passagiere im Fonds im Auge zu behalten und genügend Stauraum im gesamten Fahrzeug.

Der Toyota Verso ist ein Vernunftauto. Auch, wenn das Marketing ihn als dynamischen Siebensitzer sieht, ist er mehr der Kopftyp – ein Auto mit sieben Sitzen, dass sich selbst pragmatisch gibt und damit bestens geeignet ist für Familien, die viel Platz, Übersichtlichkeit und Strapazierfähigkeit über Sportlichkeit und Luxus stellen.