Porsche Cayenne Coupé – Diva dank Dachumbau

Die 2017 eingeführte dritte Generation des Cayenne bekommt Nachwuchs: Künftig bietet auch Porsche einen Coupéableger seines großen SUV-Modells an.

Ende Mai erweitert Porsche das Angebot der Baureihe Cayenne um eine Coupéversion. Die neue Karosserievariante, die zu Preisen ab rund 84.000 Euro startet, soll optisch und fahrtechnisch die dynamischen Talente des SUV-Modells zusätzlich betonen. Optisch vermittelt die zum Heck hin deutlich früher abfallende Dachlinie einen coupéhafteren Eindruck, was ein feststehender Dachspoiler und eine um zwei Zentimeter abgesenkte Dachkante verstärken. Neu gestaltete Fondtüren und Kotflügel lassen den um fast zwei Zentimeter breiteren Cayenne-Ableger zudem stämmiger wirken. Eine weitere Besonderheit der Karosserie ist ein adaptiver Heckspoiler, der ab Tempo 90 automatisch ausfährt, um den Anpressdruck an der Hinterachse zu erhöhen. Außerdem gehört zum Serienumfang ein über zwei Quadratmeter großes Panorama-Glasdach, welches optional auch gegen eines aus Carbon getauscht werden kann.

Im Innenraum bietet das Coupé eine Rückbank mit Einzelsitzcharakteristik, auf denen trotz des abgesenkten Dachs Gäste gute Kopffreiheit genießen sollen. Der Kofferraum fällt mit 625 bis 1.540 Liter üppig aus. Im Fall der Turboversion gehen 25 respektive 30 Liter verloren. Das mindestens 147.000 Euro teure Turbo Coupé mit 404 kW/550 PS starkem V8 ist die Topversion, die eine Sprintzeit von 3,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 286 km/h erreicht. Alternativ gibt es das Cayenne Coupé mit einem Turbo-V6, der 250 kW//340 PS mobilisiert und eine Sprintzeit um sechs Sekunden sowie 243 km/h Höchstgeschwindigkeit ermöglicht.

Devinci DB 718 – Das Elektro-Schnauferl

Viele Autofahrer mit Benzin im Blut stehen auf Kriegsfuß mit der E-Mobilität. Doch selbst für den Fahrer ganz alter Schule kann sie reizvolle Facetten bieten.

Neben einigen großen haben auch viele kleine Autohersteller das E-Auto für sich entdeckt. Wie etwa die noch junge französische Manufaktur Devinci, die seit kurzem mit dem Roadster DB 718 eine Lifestyle-Kuriosität anbietet, bei der Oldtimer-Flair und zukunftsweisende Antriebstechnik aufeinandertreffen.

Optisch erinnert der DB 718 an Sportwagen der späten 1920er- und frühen 30er-Jahre, was unter anderem schmale, freistehende Speichenräder oder ein riesiges Holzlenkrad betonen. Eigentlich sollte man unter der langen Motorhaube des weniger als vier Meter kurzen Zweisitzers einen Qualm und Lärm erzeugenden Verbrenner erwarten. Tatsächlich aber kommt ein leiser und sauberer E-Antrieb mit 15 kW/20 PS zum Einsatz, der wahlweise mit einer 15- oder 23-kWh-Batterie kombinierbar ist. Die Reichweite variiert damit zwischen 150 und 230 Kilometer. Trotz sportlicher Optik handelt es sich um einen entspannten Cruiser, der, ohne besondere Hast zu entwickeln, maximal 100 km/h erreicht. Fürs sonnige Dahingleiten im südfranzösischen Hinterland reicht das allemal.

Devinci bietet den DB 718 in den drei Ausstattungen Brigitte, Lucie und Adele zu Preisen von rund 50.000, 68.000 beziehungsweise 100.000 Euro an. Die Produktion von 2019 wird auf insgesamt 200 Exemplare limitiert. Ein großer Teil ist bereits reserviert, aber noch kann man sich einen 718 bestellen. Es gibt einige wenige Händler in Frankreich aber auch der Schweiz und Italien, die Devinci bereits vertreiben.

Opel BVB-Sondermodelle – Schwarz und handsigniert

Opels Partner-Fußballclub Borussia Dortmund wird 110. Grund genug für ein Sondermodelle-Doppelpack.

Speziell an Freunde des Fußball-Erstligisten Borussia Dortmund richten sich die neuen Opel-Sondermodelle „Edition 1909“ auf Basis des Kleinwagens Adam und des Kompakten Astra. Zu Preisen ab 17.360 beziehungsweise 24.125 Euro bieten beide als besondere Ausstattungsmerkmale das Infotainmentsystem Radio R 4.0 Intellilink mit Sieben-Zoll-Touchscreen, Klimaanlage und Heizungen für Lenkrad sowie Vordersitze. Der Astra hat darüber hinaus einen ergonomischen Fahrersitz, Parkpiepser und Tempomat an Bord.

Den Adam Edition 1909 gibt es ausschließlich mit 64 kW/87 PS starkem Einliter-Benziner, während das Astra-Pendant mit einem 92 kW/125 PS starken 1,4-Liter-Turbobenziner kombiniert wird. Optisch zeichnen sich beide Modelle durch schwarzen Außenlack, schwarze Leichtmetallräder und die Handsignatur eines BVB-Spielers aus. Wer eines der Sondermodelle least, erhält darüber hinaus Dortmund-Trikot, eine Stadionführung und Tickets für ein Vorbereitungsspiel zum Start der nächsten Bundesliga-Saison.

Bentley Continental GT V8 – Klein ist relativ

Bentley bietet künftig seinen Continental GT auch mit „kleinem“ V8 an. Der ist allerdings alles andere als bescheiden.

Bentley erweitert Anfang 2020 das Motorenangebot für die Baureihe Continental GT um eine neue V8-Version. Sowohl Coupé als auch das Cabrio sind fortan alternativ mit einem 404 kW/542 PS und 770 Newtonmeter starken Vierliter-Twinturbo zu haben. Damit knackt der Edel-Brite den 100-km/h-Sprint als Coupé in 4,0 und als Cabriolet in 4,1 Sekunden. In beiden Fällen liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 318 km/h.

Die neue Motorisierung ist nur wenige Zehntelsekunden langsamer als die bereits seit gut einem Jahr erhältliche W12-Version. Optisch unterscheidet sich der Continental GT V8 gegenüber dem Zwölfzylinder durch eckige statt ovale Auspuffendrohre. Außerdem gibt es ein V8-Signet an der Frontschürze. Mit der neuen Motorisierung dürfte der Einstiegspreis für den Luxussportler fallen, der im Fall der W12-Coupéversion bei knapp über 200.000 Euro liegt.

Aston-Martin RB 003 – Volks-Valkyrie

Das Hypercar Valkyrie wird nicht nur extrem teuer, sondern auch extrem selten sein. Doch Aston Martin plant ein zahmeres Derivat in größerer Stückzahl.

Die Ähnlichkeiten mit dem Hypercar Valkyrie sind alles andere als zufällig

Valkyrie heißt das bislang ambitionierteste PS-Projekt aus dem Hause Aston Martin. Ende 2019 soll der hybridisierte V12-Rennwagen mit Straßenzulassung mit deutlich über 1.000 PS an den Start gehen. Auf dem Genfer Autosalon (bis 17. März) zeigen die Briten mit der Studie AM-RB 003 einen zahmeren und alltagstauglicheren Ableger, der 2021 auf den Markt kommen soll. 

Mit dem Konzept 003 gibt Aston Martin Ausblick auf ein künftiges Sportwagenmodell

Optisch weist der 003 klare Ähnlichkeiten zum Valkyrie auf, allerdings wirkt das künftige Derivat nicht ganz so kompromisslos wie das Hypercar. Dies, so Aston Martin, ist unter anderem auf Zugeständnisse an den Alltagsnutzen zurückzuführen. So bietet die Karbonkarosserie der künftigen Mittelmotor-Flunder einen im Vergleich zum Valkyrie etwas geräumigeren Innenraum. 

Als Anzeige reicht ein kleines Display auf der Lenkradsläule

Ebenfalls dezenter soll der Antrieb ausgelegt werden. Statt des Cosworth-Zwölfenders soll ein Biturbo-V6-Benziner im Zusammenspiel mit einem E-Motor dem Leichtbau-Renner Beine machen. Wie schnell und stark das auf 500 Exemplare limitierte Modell sein wird, behalten die Briten vorläufig für sich.

So stellt sich Aston Martin das Sportwagen-Cockpit der nahen Zukunft vor

Ssangyong Korando – Nicht mehr wiederzuerkennen

In über 35 Jahren blickt der Ssangyong Korando auf eine wechselvolle Geschichte mit vielen Brüchen zurück. Auch die jetzt anstehende Neuauflage ist mehr Re- statt Evolution.

Mit jeder Neuauflage hat sich der Ssangyong Korando dramatisch verändert. Das ist auch bei der nunmehr sechsten Auflage der Fall, die auf dem Genfer Autosalon (bis 17. März) Premiere feiert. Anders als der von vielen Rundungen geprägte Vorgänger ist die neue Außenhaut scharfkantig und charaktervoll durchgestylt. Darüber hinaus bietet das außen wie innen leicht gewachsene Kompakt-SUV eine Reihe technischer Neuheiten. 

Zunächst stehen für den Ssangyong Korando in Deutschland ein Benziner und ein Diesel zur Wahl

Dank des um fünf Zentimeter auf 2,65 Meter gewachsenen Radstands versprechen die Koreaner unter anderem für den Fond gute Platzverhältnisse. Der Kofferraum kann 551 Liter aufnehmen, bei umgeklappter Rückbank wächst er auf 1.248 Liter. Weiter vorne bietet der Koreaner einen schicken und modern eingerichteten Arbeitsplatz. Der Handbremshebel hat dank elektrischer Feststellbremse ausgedient. Statt aus analogen Rundanzeigen besteht das Kombiinstrument aus einem 10,25-Zoll-Display. In der Mittelkonsole gibt es als Anzeige- und Bedieneinheit einen 8-Zoll-Touchscreen für das Audiosystem. Wird eine TomTom-Navigation bestellt, wächst die Bildschirm-Diagonale um einen Zoll. Das Infotainmentsystem erlaubt dank Apple Carplay und Android Auto auch die Integration von Smartphone-Funktionen. 

Die moderne Blechhaut zeichnet sich durch viele Charakterlinien aus

Zu den Neuerungen des Korando gehören den Schweller überdeckende Einstiegstüren, was schmutzige Waden beim Aussteigen verhindert. Außerdem ist die Heckklappe elektrisch. Zudem gibt es eine Reihe neuer Assistenzsysteme wie etwa einen kamera- und sensorbasierten Kollisionsverhinderer, Abstandstempomat sowie Spurverlassens-, Abstands-, Müdigkeits- und Querverkehrswarner. Letzterer leitet bei drohender Kollision eine Notbremsung ein. Außerdem sind noch Spurhalte-, Fernlicht- und Totwinkelassistent verfügbar. 

In seiner Mitte 2019 startenden Neuauflage schlägt der Korando optisch eine radikal neue Richtung ein

Zunächst geht der Korando mit zwei Verbrennern an den Start. Der völlig neue 1,5-Liter-Turbo-Benzindirekteinspritzer leistet 120 kW/163 PS und 280 Newtonmeter Drehmoment. Der Verbrauch dürfte bei rund 6,3 Liter liegen. Alternativ gibt es einen 1,6-Liter-Diesel mit 100 kW/136 PS und 324 Newtonmeter Drehmoment, der um 4,3 Liter verbrauchen wird. Beide Vierzylinder sind mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Sechsstufen-Automatik sowie wahlweise mit Front- oder Allradantrieb erhältlich. Die Versionen mit Zweiradantrieb sind mit einem Start-Stopp-System ausgestattet. Später will Ssangyong den Korando mit rein elektrischem Antrieb auf den Markt bringen.

Der Arbeitsplatz ist aufgeräumt und modern

Marktstart ist Mitte 2019. Preise wurden noch nicht genannt, doch dürften sich diese am Niveau des Vorgängers orientieren, der derzeit ab rund 20.000 Euro zu haben ist.

Pininfarina Battista – Eleganz in der Megawattklasse

Vierstellige Leistungsangaben lassen bei Sportwagen auch heute noch aufhorchen. Vor allem, wenn es sich dabei um reizvoll verpackte Kilowatt handelt.

Stark-Stromer: Der Pininfarina Battista leistet 1.900 PS

Pininfarina will künftig auch als Automarke in Erscheinung treten. Als Erstlingswerk stellen die Italiener auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) ein Elektro-Hypercar namens Battista vor, das mit elegantem Design und einem extrem starken Rimac-Antrieb beeindruckt. Ab 2020 soll geliefert werden. Geplant sind lediglich 150 Fahrzeuge. Der Stückpreis soll bei rund bei zwei Millionen Euro liegen.

Eigentlich wirkt der Pininfarina wie ein Supersportler mit kraftvollem Benziner hinter der Fahrgastzelle. Tatsächlich aber treiben die Flunder vier Elektromotoren an

Das Designhandwerk haben die Italiener seit der Übernahme durch den indischen Mahindra-Konzern nicht verlernt, wie der sehenswerte Battista eindrucksvoll belegt. Bei der Antriebstechnik hat man sich Kompetenz aus Kroatien eingekauft, sie stammt vom E-Auto-Spezialisten Rimac. Wie der Balkan-Bolide Rimac C_Two wuchert auch das Italo-Pendant mit Leistung von gleich vier Motoren. 1.397 kW/1.900 PS und 2.300 Newtonmeter Drehmoment wirft die auf einzigartig designte 21-Zoll-Räder gestellte Flunder in den Vortrieb. Das reicht für eine Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 in weniger als zwei Sekunden, zehn Sekunden später fallen bereits die 300 km/h. Schluss ist erst jenseits von 400 km/h. Dank der mächtigen 120-kWh-Batterie fällt auch die Reichweite von bis zu 450 Kilometer ordentlich aus.

Sehenswert sind die 21-Zoll-Räder mit Zentralverschluss

Der Preisklasse entsprechend bietet der Battista einige feine Lösungen. Dazu gehören ein einstellbares Fahrwerk, großzügig dimensionierte Carbon-Keramik-Bremsen und eine Aerodynamik-Bremse in Form eines aktiven Heckflügels.

150 Exemplare will Pininfarina vom Battista bauen

Der Innenraum mit stark fahrerzentriertem Arbeitsplatz wirkt edel und aufgeräumt. Hinter dem rechteckigen Lenkrad gibt es gleich drei Displays. Das kleine in der Mitte zeigt fahrrelevante Informationen. Die großen Bildschirme links und rechts dienen als Anzeige für weitere Bordinformationen und als Bedieneinheit fürs Infotainmentsystem und andere Fahrzeugfunktionen. 

Genf: Nissan IMQ Concept

IMQ heißt eine neue Nissan-Studie, die neben einigen futuristischen Elementen auch Ausblick auf ein kommendes Serienmodell bietet.

Wie werden künftige SUV-Modelle von Nissan in Europa aussehen? Eine etwas konkretere Antwort auf diese Frage geben die Japaner mit der auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) Premiere feiernden Studie IMQ. Das futuristisch wirkende Showcar ist als Ausblick auf ein schon bald erscheinendes Serienmodell angedacht, ohne dabei wirklich seriennah zu sein. 

Mit der SUV-Studie IMQ gibt Nissan Ausblick auf den neuen Qashqai

Von den Außenabmessungen entspricht Nissan dem C-Segment-Format, was die Vermutung nahe legt, dass der knapp 4,56 Meter lange IMQ den kommenden Qashqai andeutet, der in der aktuellen Version mittlerweile sechs Jahre auf dem Markt ist und sich entsprechend dem Ende seiner Bauzeit nähert. Die Proportionen der Karosserie oder die Leuchtendesigns vorne und hinten dürften denen der dritten Qasqai-Generation schon recht nahekommen. Typische Konzept-Elemente, die nicht im Serienmodell kommen werden, sind die 22-Zoll-Räder, kamerabasierte Außenspiegel oder der Verzicht auf Türgriffe von zudem gegenläufig angeschlagenen Einstiegsportalen. 

Die Einstiegstüren öffnen gegenläufig

Diese erlauben potenziellen Gästen auch dank fehlender B-Säulen einen großzügigen Einstieg in den mit vier Einzelsitzen bestuhlten Innenraum. Das Gestühl wirkt freischwebend wie auch die Mittelkonsole, die das lichtdurchflutete Interieur in kompletter Länge teilt. Futuristisch wirkt das Armaturenbrett mit seinem 33 Zoll großen, in die Instrumententafel eingebetteten Bildschirm, der im Ruhezustand völlig schwarz bleibt. 

Die Front- und Heckleuchten dürften beim kommenden Quashqai recht ähnlich aussehen

Bei der Motorisierung des IMQ handelt es sich um eine Weiterentwicklung des elektrischen e-Power-Antriebs von Nissan, bei dem statt einer großen Batterie ein Verbrenner die E-Motoren mit Strom versorgt. In Fall des IMQ kommt ein 250 kW/340 PS und 700 Newtonmeter starker, mehrmotoriger Elektro-Allradantrieb zum Einsatz. Als Stromlieferant ist zudem ein 1,5-Liter-Turbobenziner an Bord.

VW Touareg V8 TDI – 2019

Mit dem Ende des Phaeton im Frühjahr 2016 hatte der V8-Motor bei VW eigentlich ausgedient. Doch jetzt feiert die mächtige Maschine in modernisierter Form ihr Comeback.

Auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) lässt VW die Muskeln spielen. Neben dem T-Roc R feiert mit dem Touareg V8 TDI ein weiterer Kraftprotz als seriennahe Studie seine Weltpremiere. Der Ende Mai startende Achtender wird das stärkste Modell der Marke. 

Die turbogeladene 4,0-Liter-Maschine stellt 310 kW/421 PS sowie 900 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung, was eine Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 in 4,9 Sekunden erlaubt. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 250 km/h begrenzt. Einen Verbrauchswert der nach der Abgasnorm Euro 6d Temp zertifizierten Motorisierung nennt VW noch nicht, da die Homologation nicht finalisiert sei. 

Im Vergleich zu den bisherigen V6-Modellen wird der neue V8 eine aufgewertete Serienausstattung bieten. So gibt es 19-Zoll-Räder, Luftfederung, eine elektrische Heckklappe, Komfortsitze, Pedale in Edelstahl und das „Licht & Sicht“-Paket. Den Preis für den neuen V8 werden die Wolfsburger wohl erst in Genf verkünden. Gegenpüber dem rund 58.000 Euro teuren V6 TDI ist mit einem deutlichen Aufschlag zu rechnen.

VW T-Roc R Concept

Auf dem Genfer Autosalon zeigt VW erstmalig den T-Roc in der besonders starken R-Version. Die ist seriennah, doch offiziell noch als Konzept deklariert.

Die als fahrende Hochsitze begehrten SUV haben längsdynamisch einen Nachteil: Sie stellen zu viel Stirnfläche in den Wind. Will man besonders schnell sein, muss also besonders viel Leistung her. Diese stellt VW künftig in der R-Version des T-Roc großzügig zur Verfügung. 221 kW/300 PS machen den auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) offiziell noch als Konzept debütierenden Kompakt-Kraxler jedenfalls ziemlich flott. 

Mit 300 PS unter der Haube: VW T-Roc R

Bereits optisch gibt sich der T-Roc unmissverständlich als Muskeltyp zu erkennen. Die untere Frontschütze fällt durch weit aufgerissene, seitliche Öffnungen auf, die von schwarzen Hochglanzrähmchen und vertikalen LED-Tagfahrlichtern flankiert werden. Die Heckpartie mit angedeuteten Luftöffnungen, Diffusor und vier Auspuffendohren, verspricht ebenfalls ein sportliches Fahrerlebnis. Der Innenraum wurde mit Einstiegsleisten und Pedalerie aus Edelstahl, R-Stickereien auf den Sitzlehnen, Sitzwangen aus Velours, Sportlederlenkrad mit Schaltwippen und schwarzem Dachhimmel aufgewertet.

Die Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 soll weniger als fünf Sekunden beanspruchen

Herzstück ist ein bis zu 400 Newtonmeter leistender Zweiliter-Benziner in Kombination mit Siebengang-DSG und Allradantrieb, der eine Sprintzeit aus dem Stand auf 100 km/h in 4,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erlaubt. Um das Leistungspotenzial betont lustvoll auf die Straße zu bringen, gibt es serienmäßig Sportfahrwerk, Tieferlegung, 18-Zoll-Räder, Progressivlenkung und eine 17-Zoll-Bremsanlage, die bisher dem Golf R Performance vorbehalten war. Als Besonderheit bietet der T-Roc R ein zusätzliches Fahrprofil namens Race Modus, bei dem auf Knopfdruck einige Fahrzeugparameter ein maximal sportliches Fahrgefühl vermitteln. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, das Stabilitätsprogramm ESC zu deaktivieren. Schließlich soll eine Launch Control optimales Sprintverhalten garantieren. 

Auch innen geht es sportlich und zudem noch etwas edler als beim normalen T-Roc zu

Einen genauen Marktstarttermin nennt VW noch nicht, doch werden seriennahe Prototypen auf Messen oft als Konzept deklariert, weil es mit dem Marktstart noch mindestens sechs Monate dauert. Insofern scheint für den T-Roc R ein Termin nach September wahrscheinlich. Auch beim Preis darf man noch spekulieren, doch geben die jeweils um 44.000 Euro teuren Technik-Brüder Golf R und Audi SQ2 hier einen klaren Anhaltspunkt.