Metapher

Meine Fahrberichte sind das literarische Äquivalent eines Big Mäc mit einer großen Portion Pommes.

Kennst Du den verführerischen Duft von frischen Burgern und die alles erfüllende Leidenschaft Deiner Zunge, nach dem das  Verlangen nach stark gesalzenen und in kochendem Fett zu Cholesterin-Stäbchen metamorphierten Kartoffelbruchstücken befriedigt wurde?

Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, der steht auf diese unvernünftige und kurzweilige Form der Informationversorgung.

Auto-Geblogger ist nur eine weitere Form der subliteralen Versorgung der hungrigen Motorfan-Seele.  Vor allem aber entspricht es unserem Zeitgeist. Informationen sucht man nicht mehr, von Informationen wird man heimgesucht.

Nur wer mit einer gut sortierten Küchenausstattung und vorgefertigten Worthappen diese unstillbare Lust der Netz-Informations-Agnostiker befriedigen kann, wird mit erfolgreichem Wachstum belohnt.

Angelangt an einer kritischen Masse der Besucherströme überlegt man sich, in der Küche des Fastfood-Journalismus stehend, ob es der Lebenssinn sein darf, die Output-Quote über den Nährwert zu stellen.

Gefangen im Hamsterrad…wieder einmal…

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