Citroen Typ H – Kastiges Comeback

Eine der markantesten französischen Auto-Ikonen ist der Lieferwagen Citroen Typ H. Immerhin 33 Jahre, von 1948 bis 1981, wurde der mit gewelltem Blech beplankte Kasten produziert und prägte lange Zeit das Straßenbild Frankreichs. Jetzt beleben der Italiener Fabrizio Caselani und der ungarische Designer David Obendorfer den Mythos wieder. In der Autowelt hat sich Obendorfer bereits mit einigen spektakulären Retro-Entwürfen eine…

Peugeot Expert und Citroen Jumpy – Nun auch mit Doppelkabine

Die Nutzfahrzeugmodelle Citroen Jumpy und Peugeot Experte sind ab sofort auch als Kastenwagen mit Doppelkabine bestellbar. An Bord ist Platz für bis zu sechs Personen, das Laderaumvolumen beträgt bei der 4,95 Meter langen Variante 3,2 Kubikmeter, bei der Ausführung mit 5,30 Metern Fahrzeuglänge sind es 4 Kubikmeter. Für den Antrieb stehen vier Dieselmotoren mit Leistungswerten von 70 kW/95 PS bi…

Citroen E-Berlingo Multispace – Viel Platz, null Emissionen

Bereits seit 2014 bietet Citroen die Nutzwert-Variante des Berlingo auch mit Elektroantrieb an. In Zukunft wird außerdem der Multispace, also die familientaugliche Pkw-Version des Berlingo, in einer batterieelektrischen Antriebsvariante zu haben sein. Wie schon andere Citroen-Stromer wird der neue E-Berlingo von einem 49 kW/67 PS und 200 Newtonmeter starken Motor angetrieben, der seinen Strom aus einer 22,5-kWh-Batterie bezieht. Fahrleistungen nenne…

DS-Pläne – Das Premium-Projekt

Als PSA 2010 mit dem DS3 einen Kleinwagen unter der neuen Marke DS herausbrachte, erntete dies vor allem außerhalb Frankreichs überwiegend Kopfschütteln. So sollte das neue französische Premium aussehen? Ein Fahrzeug, das wie auch die nachfolgenden Modelle DS4 und DS5 letztlich nur auf entsprechenden Citroen-Fahrzeugen basiert und seine Verwandtschaft zum Kleinwagen C3 kaum kaschieren konnte? Gemach, hieß es dazu stet…

DS 4 Crossback Moondust – Frühjahrstrendfarbe: Grau

Mit neuer Außenfarbe schickt DS nun die Sonderedition des DS 4 Crossback ins Frühjahr. Trug die Sonderauflage des kompakten Crossovers im Winter noch roten Mattlack, ist er für die neue Saison mattgrau. Entsprechend ändert sich auch der Name: Von „Terre Rouge“ zu „Moondust“. Die Ausstattung des Citroen-C4-Ablegers umfasst unter anderem LED-Licht, Ledersitze und Rückfahrkamera. Als Antrieb kommt ein 2,0-Liter-Diesel mi…

Citroen C3 – Probier‘s mal mit Gemütlichkeit

Fahrkomfort war jahrzehntelang ein Wesensmerkmal französischer Autos. Zuletzt konnten aber auch sie sich dem Trend zu dynamischeren Gangarten nicht mehr komplett verschließen. Nun jedoch legt der Citroen C3 den Fokus wieder ganz klar auf Bequemlichkeit. Und kombiniert das kommode Fahrwerk mit einem urgemütlichen Innenraum. Im heiß umkämpften Kleinwagensegment kann dieser eigenständige Charakter ein echtes Kaufargument sein. Das Design ist fraglo…

Citroen C-Aircross Concept – Designer-Konkurrent für Nissan Leaf und Co.

Mit der Studie C-Aircross Concept gibt Citroen auf dem Genfer Salon (9. bis 19. März) einen Ausblick auf sein erstes Mini-SUV. Die Serienversion der expressiv gestalteten Studie könnte bereits Ende des Jahres auf den Markt kommen und den Mini-Van Citroen C3 Picasso ersetzen.

Die Serienversion düfte bereits Ende des Jahres starten

Das Design des Messe-Schaustücks dürfte bereits nah am fertigen Modell sein. Der kleine Crossover trägt das typische Markengesicht mit Doppelwinkel und getrennten Tagfahrlicht- und Scheinwerfergehäusen. Die Flanken sind mit Airbumps genannten Kunststoffplanken versehen. An der blaugrauen Karosserie und dem weißen Dach finden sich rote Farbakzente. Wohl eher nicht in die Serie schaffen dürften es die gegenläufig öffnenden Fondtüren. Noch etwas mehr Realismus dürfte auch im sehr klar und reduziert gezeichneten Cockpit einziehen.

Der C-Aircross tritt gegen Nissan Juke und Co. an

Mit 4,15 Metern Länge sortiert sich der C-Aircross im Umfeld von Nissan Juke, Renault Captur und dem Konzernbruder Peugeot 2008 ein, die auch zu seinen Hauptkonkurrenten zählen dürften. Für den Antrieb kommen unter anderem die Dreizylinderbenziner aus dem Kleinwagen C3 und dem Crossover C4 Cactus in Frage. Allradantrieb wird es nicht geben, stattdessen soll eine spezielle Traktionskontrolle das Fahren auf losem Untergrund erleichtern. Die Preise dürften deutlich unterhalb von 20.000 Euro starten. (Holger Holzer/SP-X)

Der Innenraum dürfte noch ein wenig geändert werden
Die gegenläufigen Türen dürften am Serienmodell nicht mehr zu finden sein

DS4 Crossback Terre Rouge – Mattes Sondermodell in Mini-Auflage

Mit orangenem Mattlack und schwarzen 18-Zoll-Felgen wirbt der DS4 Crossback als Sondermodell „Terre Rouge“ um Aufmerksamkeit. Zur weiteren Ausstattung des kompakten Crossover im Offroad-Kleid zählen Ledersitze, LED-Scheinwerfer und Navigationssystem. Einzige Antriebsoption ist ein 133 kW/180 PS starker Diesel mit 2,0 Liter Hubraum, der ausschließlich die Vorderräder antreibt. Der Preis für die auf 15 Exemplare limitierte Spezialauflage beträgt 39.500 Euro. De…

Citroen Spacetourer und Peugeot Traveller – Französische Familienfreunde

Wenn ein großer Van nicht reicht, muss es ein Kleinbus sein. Auch Peugeot und Citroen haben mit Spacetourer beziehungsweise Traveller wieder ein entsprechendes Modell im Programm. Die französischen Schwestern werden zu Preisen ab 34.380 Euro angeboten. Die beiden Pkw-Varianten der Nutzfahrzeuge Citroen Jumpy und Peugeot Expert gibt es in drei Längen: Als Neunsitzer mit 4,61 Metern Länge sowie als Fünf…

Citroen C4 Cactus W – Sondermodell mit Schneetarnung

Citroen bietet ab sofort den C4 Cactus als Sondermodell W an, der neben einer auffälligen Optik außerdem noch eine üppige Ausstattung bietet. Beim Außenstyling setzt Citroen auf eine weiß-graue Farbgebung. Neben der Karosserielackierung Perlmutt-Metallic sind auch Dachreling und Spiegelkappen in Weiß gehalten. Die Airbumbs in den Flanken in Hellgrau heben sich nur dezent von der Außenfarbe ab. Gleiches gilt fü…

Citroen C3 – Anders als die anderen

Beim unkonventionellen C4 Cactus war es schon Programm: Luftpolster (Airbumps) an den Türen, dicke Sessel im Innenraum und ein optischer Auftritt, der sich bewusst vom Rest der Klasse abhebt. Das passt ja auch irgendwie zur Tradition von Citroen, die beinahe schon zur langweiligen Volumenmarke verkommen wäre, hätte nicht jemand rechtzeitig den Hebel umgelegt. Nun wollen die Franzosen zeigen, dass di…

Citroen C-Zero Modelljahr 2017 – Haste Töne

Für das Modelljahr 2017 hat Citroen sein von Mitsubishi gebautes Elektroauto C-Zero um einige Funktionen erweitert. Wichtigste Neuerung beim C-Zero ist das neue Remote-System. Mit Hilfe dieser Fernbedienungstechnik lässt sich das Fahrzeug klimatechnisch vorkonditionieren. So erlaubt die Multifunktionsfernbedienung dem Fahrer, 30 Minuten vor dem Start entweder Heizung oder alternativ die stets serienmäßige Klimaanlage zu aktivieren. Sofern das Fahrzeug noch a…

Citroen C3 – Nicht nur ein neues Gesicht

Wenn ein Volumenhersteller den Mainstream bedient, muss das noch lange nicht langweilig sein, den Beweis dafür tritt Citroen mit der Neuauflage des C3 an. Der Kleinwagen verändert sich deutlich in Richtung Crossover und übernimmt Designmerkmale des ungewöhnlichen C4 Cactus, wie die seitlichen „Airbumps“. In der Top-Version mit Zweifarb-Lackierung und Plastikbeplankung rundherum wirkt der neue C3 sehr modisch. Aber auch i…

Citroen C1 Sondermodell – Schöner Shine

Citroens Kleinster fährt ganz dick auf: Das knapp über 15.000 Euro teure Sondermodell Shine Edition bietet einen individuellen Auftritt und zudem noch etliche Komfortextras. Höhepunkt der Shine Edition ist eine zweifarbige Metallic-Lackierung. Hier kann der Kunde zwischen drei Farbkombinationen wählen. Außerdem bietet das Sondermodell getönte Heckscheiben. Die Sitze mit dem grauen Wave-Stoff sind mit roten Nähten verziert, zudem gehören Fußmatte…

Die Zukunft von DS – Mit Größe wachsen

Die vergangenen Jahre waren nicht leicht für den PSA-Konzern, die Automobilkrise hat die Marken Citroën und Peugeot hart getroffen. Doch das Tal der Tränen scheint überwunden: 2015 konnten die Franzosen erstmals wieder einen Gewinn verbuchen, von immerhin 1,2 Milliarden Euro; dieses Jahr steht die gleiche Summe schon nach sechs Monaten auf der Habenseite. Zukünftig soll auch die neu gegründete Mark…

Test: DS Automobiles DS4

In den 50igern des letzten Jahrhunderts gestartet, reanimiert Citroën DS Automobiles im Rahmen des Pariser Autosalon 2014 neu. Der Erfolg gibt dem französischen Autobauer sehr schnell recht. Denn mit der D-Serie, die bereits die DS3, das DS3 Cabrio, die DS5 und DS5 LS für Europa beinhaltet, stockt man mit der 2. Generation der DS4 und DS4 Crossback seit 2015 sei…

Citroen C3 – Adieu Tristesse

Der Citroen C3 war bislang zwar kein Ladenhüter, besonders häufig hat man den französischen Kleinwagen hierzulande aber auch nicht zu Gesicht bekommen. Vielleicht lag das an seinem wenig prägnanten Design. Davon hat der neue C3 allerdings genug zu bieten, lehnt er sich doch stark an den C4 Cactus an. Read more

Citroen C4 Picasso und C4 Grand Picasso – Frischzellenkur für Van-Doppel

Seit drei Jahren ist das Van-Duo Citroen C4 Picasso und C4 Grand Picasso auf dem Markt. Für den Sommer 2016 steht nun die turnusgemäße Modellpflege an, die dem Familien-Van-Doppel ein paar optische Verfeinerungen, einige neue Assistenzsysteme sowie eine Automatikversion des Basisbenziners beschert.

Wer den Unterschied erkennen will, muss beim neuen C4 genau hinsehen: Etwas mehr Chromschmuck in der leicht modifizierten Front, neue Rückleuchten mit 3D-Effekt, ein zweifarbiges Dach für die kürzere Version C4 Picasso sowie silberfarbene Dachbögen für den Grand sorgen für etwas mehr Attraktivität. Außerdem haben die Franzosen drei neue Außenfarben und neue 17-Zoll-Alus ins Programm genommen.

Der Innenraum präsentiert sich wie gehabt: aufgeräumt, schick und funktional. Je nach Karosserievariante bietet er für bis zu 7 Personen Sitzplätze oder Platz für 1.790 Liter Gepäck. Öffnen lässt sich die Heckklappe künftig auf Wunsch auch per Fußbewegung. Wer also mit vollen Händen unter der Heckschürze mit dem Fuß wedelt, dem öffnet sich die Heckklappe automatisch.

Bei den Assistenzsystemen hat Citroen aufgerüstet. Für alle Ausstattungsniveaus serienmäßig gibt es zum Beispiel einen neuen Müdigkeitswarner. Eine Verkehrsschilderkennung kann, falls vom Fahrer gewünscht, automatisch die Geschwindigkeit des Tempomaten auf das jeweils geltende Limit justieren. Der Tot-Winkel-Assistent weist künftig optisch im Außenspiegel auf Fahrzeuge, die sich aktuell im Toten Winkel befinden. Ignoriert der Fahrer diese Warnung und setzt ohne Blinkersignal zum Spurwechsel an, wird zudem die Lenkung schwergängig. Gänzlich neu ist das Notbrems-System Active Safety Brake, welches vor drohenden Kollisionen warnt, bei Gefahr eine Notbremsung einleitet und damit die Kollisionsschwere verringern oder bei geringen Geschwindigkeiten einen Unfall gänzlich verhindern kann. Die Active Safety Brake wird Citroen allerdings erst ab November 2016 anbieten.

Neben optischen Modifikationen gibt es auch neue Technik
Neben optischen Modifikationen gibt es auch neue Technik

Modernisiert hat Citroen auch sein Infotainment-System. Hier kommt eine neue vernetzte 3D-Navigation namens Connect Nav zum Einsatz. Zusammen mit einem neuen 7-Zoll-Touchscreen verspricht Citroen eine schnellere Reaktionszeit und neue vernetzte Dienste. Es bietet zum Beispiel die Einbindung von Echtzeit-Verkehrsinformationen in die Routenführung. Außerdem besteht künftig die Möglichkeit, über den Touchscreen Apps zu nutzen, die auf dem Smartphone installiert wurden. Hier kommen die Connect-Systeme Apple CarPlay, Android Auto sowie ab Ende 2016 MirrorLink zum Einsatz.

Wie bisher wird Citroen die beiden Picassos mit zwei Benzinern mit 130 oder 165 PS sowie drei Dieselmotoren mit einem Leistungsspektrum von 99 bis 150 PS offerieren. Bislang haben die Franzosen den 96 kW/130 PS starken Basisbenziner allein in Kombination mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe angeboten, alternativ wird es künftig auch eine Automatikversion geben. Mit der soll der C4 Picasso bis zu 201 km/h schnell werden; den Normverbrauch des 130 Pure Tech gibt der Hersteller mit 5,1 Litern an.

In Deutschland wird das aufgefrischte Van-Duo im Sommer 2016 auf den Markt kommen. Preise nennt Citroen noch keine. Vermutlich werden diese geringfügig steigen. Damit dürfte die Basisversion künftig um 22.000 Euro kosten. (Mario Hommen/SP-X)

Sondermodell DS 4 Opéra Blue – Da soll man hingucken

Die seit einiger Zeit als eigenständige, dritte PSA-Marke positionierten DS-Fahrzeuge sollen gerade in Deutschland stärker ins Bewusstsein potentieller Kunden gerückt werden. Da spielen Sondermodelle, wie der ab sofort erhältliche DS4 Opéra Blue eine wichtige Rolle. Denn mit seiner Zweifarblackierung – blaue Karosserie und weißes Dach – sowie weißen Außenspiegelgehäusen und Radabdeckungen wird das Kompaktklasse-Fahrzeug klar als Hingucker positioniert. Zumal, wenn die optionalen schwarzen und glanzgedrehten 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mitbestellt werden.

Mit seiner Zweifarblackierung wird das Sondermodell Opéra Blue des DS4 als Hingucker positioniert
Mit seiner Zweifarblackierung wird das Sondermodell Opéra Blue des DS4 als Hingucker positioniert

Innen gibt es unter anderem einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz mit Memory-Funktion sowie eine Heizung für beide vorderen Sitze, die wie die Rücksitze beide mit genarbtem schwarzen Leder überzogen sind. Gegen Aufpreis gibt es auch hier eine Zweifarb-Lederkombination in Schwarz/Blau.

Das Sondermodell wird laut DS bis Ende des Sommers angeboten und ist in zwei Motorisierungen erhältlich; als 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner (96 kW/130 PS) und als 1,6-Liter-Vierzylinder-Diesel (88 kW/120 PS). Im Vergleich zu den Basismodellen beträgt der Aufpreis für den DS4 Opéra Blue glatte 3.000 Euro, allerdings ist die Mehrausstattung dann noch nicht gegengerechnet.

(Dirk Schwarz/SP-X)

DS3 Performance BRM – Goldstück mit Seltenheitswert

Gemeinsam mit dem Uhrenhersteller BRM legt DS ein streng limitiertes Sondermodell seines Kleinwagens DS3 auf. Die „Performance BRM“-Edition fällt durch goldfarbene Karosserie und schwarzes Dach auf und wird vom stärksten Motor im Angebot, einem 153 kW/208 PS starken Turbobenziner angetrieben.

Zum Lieferumfang zählt eine Uhr
Zum Lieferumfang zählt eine Uhr

Zum Lieferumfang zählt darüber hinaus eine BRM-Uhr. Weltweit sollen 39 Exemplare auf den Markt kommen, für Deutschland ist eins vorgesehen. Der Preis beträgt 33.890 Euro. Zum Vergleich: Das Standardmodell mit gleicher Motorisierung gibt es für 27.280 Euro.

DS3 Cabrio PureTech110 und DS3 PureTech130 – Gesichtskontrolle

PSA macht den Citroën- oder eben auch DS-Fans bereits seit Monaten die Münder wässerig: Schon oft wurde eine Modelloffensive proklamiert, es sollte eigentlich dieses Jahr losgehen. Dann die enttäuschende Antwort von DS-Markendirektor Nicolas Perrin: Spätestens 2018 sehe man neue Modelle.
Vielleicht auch schon früher. Vielleicht. Dann eben noch einmal den aufgefrischten DS3 kaufen, dessen Neuerung vor allem darin besteht, dass er kein offizieller Citroën mehr ist. Statt Doppelwinkel prangt nun das nobel aussehende DS-Signet auf dem Kühlergrill. Bereits ab 15.890 Euro wird der Kunde fündig, dann gibt es 60 kW/82 PS sowie 4,6 Liter Verbrauch/100 km im gemittelten NEFZ. Knauseriger und obendrein sparsamer sind die 1,2 Liter großen Dreizylinder, wenn ihnen ein Turbolader Druck macht: Dann sollen lediglich 4,3 Liter pro 100 km durch die Leitungen fließen. Alleine in Verbindung mit dem Getriebeautomaten sollen wieder 4,6 Liter auf der Uhr stehen. Ab 18.990 Euro geht es los. Dieselfahrer werden ab 20.740 Euro fündig, während Cabrio-Interessenten mindestens 19.840 Euro auf den Tisch legen müssen.

Der neu gestaltete Kühlergrill des DS3 ist das auffälligste Merkmal des gelifteten Kleinwagens
Der neu gestaltete Kühlergrill des DS3 ist das auffälligste Merkmal des gelifteten Kleinwagens

Cabrio ist ein gutes Stichwort. Die erste Ausfahrt führt uns mit einem offenen, 81 kW/110 PS starken Turbo durch einen lauen Frühlingstag. Das Faltdach weit geöffnet, die Dachholme schützend neben dem Haupt: Zu einer Jahreszeit, da der Wind noch frisch pustet, ist man froh, kein echtes Cabriolet zu fahren, ohne auf Frischluft verzichten zu müssen. Eine richtige Alternative für Cabrioliebhaber ist der französische Kleinwagen also nicht – das Freiheitsgefühl ist einfach zu wenig ausgeprägt. Aber der schicke, auf Wunsch zweifarbige Cityflitzer sieht hübsch aus, die elektrische Kapuze verleiht ihm einen edlen Touch. Dazu passt der Umstand, dass DS3-Kunden jetzt mit einer richtigen Wandlerautomatik (1.800 Euro Aufpreis) fahren dürfen, um einen Hauch Oberklassekomfort zu erleben. Der aufgeladene Dreizylinder schiebt den 1,2-Tonner hinreichend kräftig voran, und die Schaltvorgänge erfolgen konzeptbedingt geschmeidig. Dass PSA hier noch keine acht Gänge anbietet, kann man verschmerzen. Die Sturmstärke bleibt übrigens auch bei schneller Autobahnrunde eher moderat, was man von der Lautstärke im Innenraum naturgemäß nicht sagen kann. Blöd nur, dass der variable Himmel oberhalb von 120 km/h nicht mehr geschlossen werden kann.

Man kann den DS3 durchaus lieben, denn er ist einfach ein liebenswürdiges Auto und im Vergleich zum Segment-Wettbewerb nicht einfach ein schnöder Kleinwagen
Man kann den DS3 durchaus lieben, denn er ist einfach ein liebenswürdiges Auto und im Vergleich zum Segment-Wettbewerb nicht einfach ein schnöder Kleinwagen

Man kann den sirrenden Turbo-Dreizylinder auch noch stärker genießen: Mit 96 kW/130 PS übertrumpft der Kleinwagen schon manchen Kompakten und sorgt durchaus für Fahrspaß. Es geht bei entsprechendem Gasfuß nachdrücklich voran, während die Übersetzungen des manuellen Sechsganggetriebes sportlich-klackend und mit einer wohligen Präzision einrasten. Der Wunsch nach einem Automaten wird beim starken PureTech leider nicht erfüllt. Aber sonst stimmt alles in dem Franzosen – das wertig anmutende Lenkrad mit dem dicken Kranz liegt gut in der Hand. Die üppigen Rindshaut-Fauteuils im „Uhrenarmband-Finish“ sind über jeden Zweifel erhaben und der Kleinwagen-Klasse längst entwachsen. Man muss für sie aber auch 3.700 Euro extra zahlen – das ist eine Stange Geld trotz mitgelieferter Sitzheizung.

Das beginnt mit dem ausgefallenen Design, geht über die prägnanten 3D-Rückleuchten und endet noch lange nicht beim schicken Interieur
Das beginnt mit dem ausgefallenen Design, geht über die prägnanten 3D-Rückleuchten und endet noch lange nicht beim schicken Interieur

Man kann den DS3 durchaus lieben, denn er ist einfach ein liebenswürdiges Auto und im Vergleich zum Segment-Wettbewerb nicht einfach ein schnöder Kleinwagen. Das beginnt mit dem ausgefallenen Design, geht über die prägnanten 3D-Rückleuchten und endet noch lange nicht beim schicken Interieur, das Schöngeister nach entsprechendem Kreuzchen bei den Optionen mit hochglänzendem Klavierlack lockt. PSA verspricht dem Kunden über drei Millionen Konfigurationsmöglichkeiten mit Außen- und Polsterfarbe. Auch für Technik-Fans lohnt sich ein Blick in die Preisliste durchaus. Dort stehen neben Dingen wie Bluetooth-Freisprechanlage, Digitalradio und Navi (zusammen 1.690 Euro) auch sicherheitsrelevante Extras wie das autonome Bremssystem. Leider bleibt der 400 Euro teure Freund in der Not der höchsten Ausstattungslinie vorbehalten. Wer übrigens enttäuscht ist, dass der inzwischen sechs Jahre alte Kleinwagen nicht mit echten Innovationen punkten kann, möge sich wenigstens an seiner ansehnlichen Verarbeitungsqualität erfreuen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ausgereifter Autos und mitunter mehr Wert als mancher zweifelhafte Fortschritt.

Citroen C4 Cactus Rip Curl – Schick gemacht für den Strand

Gemeinsam mit dem Surfausstatter Rip Curl hat Citroen nun ein Sondermodell des C4 Cactus aufgelegt. Zu erkennen ist der kompakte Crossover unter anderem an weißen Außenspiegeln und einer Dachreling in gleicher Farbe. Dazu kommen orangene Sicherheitsgurte im Innenraum. Technische Besonderheit des frontgetriebenen Franzosen ist eine elektronische Traktionskontrolle, die spezielle Programme für Sand, Schnee und Gelände bietet. Für den Antrieb stehen der Top-Benziner mit 81 kW/110 PS sowie ein 73 kW/99 PS starker Diesel zur Wahl. Die Preise des C4 Cactus Rip Curl starten bei 22.890 Euro, rund 4.400 Euro oberhalb des günstigsten Standardmodell mit vergleichbarer Motorisierung.

Markenausblick Citroen – Zurück zur französischen Fahrkultur

Derzeit läuft’s recht rund für Citroën. Die französische Marke hatte 2015 in Europa das beste Verkaufsjahr seit 2012. Weltweit betrug das Absatzvolumen 1,2 Millionen Fahrzeuge. Alles bestens also? Nein. Gedanken macht man sich in der Pariser Konzernzentrale um die Positionierung der Marke, besonders im Hinblick auf die Abspaltung von DS. Die auf Lifestyle und Premium getrimmte Sub-Marke wurde im Sommer 2014 gegründet. Voriges Jahr hatte DS dann seinen ersten eigenständigen Messeauftritt. Und mit dem Kompaktwagen Citroën DS 3 verliert jetzt das letzte „Mischmodell“ den Namen der Mutter, heißt fortan nur noch DS 3. Bis 2020 will DS ein Portfolio von sechs Modellen anbieten, darunter werden möglicherweise zwei SUV und eine größere Limousine sein.

Citroën feilt derweil an seiner neuen Identität, weiß dabei natürlich, dass man mit biederen Brot-und Butter-Autos nicht hinter DS bestehen kann. Das Credo heißt: Komfort und Wellness statt Sportlichkeit, Platz und Charisma rangieren weit oben im Lastenheft. Beim Design liebt man den charmant-frechen, bisweilen unkonventionellen Auftritt, verpönt ist Aggressivität.

Wie so etwas aussieht, zeigt der C4 Cactus, der die neue Markenbotschaft „Be different, feel good“ unter anderem über sein spezielles Styling (außen jugendlich und cool, innen reduziert und funktional) vermitteln soll. „Wir haben das Potenzial, anders zu sein“, sagt die Vorstandsvorsitzende Linda Jackson. Die zukünftigen Modelle sollen Kreativität, Purismus und Optimismus ausstrahlen.

Eine enorm hohe Wichtigkeit räumt Citroën daher dem nächsten C3 ein, bislang der Bestseller im Programm. Das Modell fährt in der Polo/Corsa-Klasse, will aber auch hier anders auftreten. Zu hören ist, dass der neue C3 in Richtung C4 Cactus getrimmt werden und im Herbst auf der Messe in Paris debütieren soll.

Diese Strategie könnte wohlmöglich auch auf den derzeitigen C3 Picasso angewendet werden. Hier stellt sich aber die Frage, ob man weiter den Van-Kurs beibehält oder dem Modetrend Crossover/SUV folgt. Letzteres gilt als wahrscheinlicher. Opel, Fiat, Renault und selbst die Konzernschwester Peugeot haben Mini-SUV bereits im Programm. 2017 könnte Citroëns Antwort beim Händler stehen. Schon bald danach dürfte auch die Erneuerung des C4 Aircross (das jetzige Modell ist ein Derivat des Mitsubishi ASX) anstehen. Schließlich braucht Citroën weiterhin etwas im Segment von Tiguan, Nissan Qashqai und Mazda CX-5. Optisch haben die Franzosen ja bereits einen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben. Voriges Jahr stand eine SUV-Studie namens Aircross in Shanghai.

Apropos Studie, man darf gespannt sein, was Citroën in Paris als nächstes Concept Car präsentieren wird. Immerhin gibt es Nachholbedarf im oberen Segment, wo derzeit der C5 überlang unterwegs ist. Käme er 2019, entspräche dies einem Modellzyklus von mehr als zehn Jahren – äußerst ungewöhnlich in diesem Segment.

Aus China, dem größten Einzelmarkt von Citroën, ist zu hören, dass schon auf der Autoshow in Peking eine Serienlimousine stehen soll. Wahrscheinlicher Name: C6. Sie ist jedoch ausschließlich für den lokalen Markt gedacht und wird dort auch gebaut. Der Joint Venture Partner ist Dongfeng.

Bleibt noch ein Blick auf die Zukunft der Bestseller. Die Konzern-Plattform EMP2 bietet sich auch für einen Nachfolger des Berlingo an, der aber erst 2019 zu erwarten ist. Die Fahnen für die Familie hält Citroën 2018 mit den Vans C4 Picasso (über Jahre der Klassen-Bestseller in Europa) und den Grand C4 Picasso hoch.

Weiterhin niedrig sollen die Flottenverbräuche bleiben. Obwohl der PSA Konzern mit nur 104 Gramm CO2 pro Kilometer in Europa bereits auf der Pole Position fährt, sieht die Strategie von Citroën trotzdem vermehrt den Einsatz von Plug-in-Hybriden vor – nicht zuletzt im Hinblick auf das zu erwartende Verkaufsvolumen bei den SUV. Ebenso im Fokus steht ein Elektroauto. Vermutlich handelt es sich um einen kompakten Viersitzer, als Nachfolger des C-Zero, ein Derivat des Mitsubishi i-MiEV. Die Kooperation mit den Japanern endet. Das E-Auto auf EMP1-Plattform wird auch einen Ableger als DS bekommen. Debüt: voraussichtlich in drei Jahren.

Bei so viel Öko-Engagement darf man auch mal wieder beruhigt auf Gaspedal treten, nicht zuletzt, um die Marke emotional zu stärken. Schon nächstes Jahr wird Citroën wieder bei der World Rallye Championship mitmischen, und hofft, an alte Zeiten anknüpfen zu können. Acht Mal war man Weltmeister. Mut machen da sicher auch die Erfolge auf der Rundstrecke. Citroën fährt seit zwei Jahren bei der WTC (World Touring Championship) mit, auf einer C-Elysee-Limousine – und stand zum Saisonende jeweils ganz oben auf dem Treppchen.

(Michael Specht/SP-X)

Peugeot Boxer und Citroen Jumper – Ab sofort Euro 6

Peugeot und Citroen stellen bei ihren großen Transportermodellen auf Euro 6 um. Die Kasten-, Pritsche- und Fahrgestellvarianten von Boxer und Jumpy erhalten zu diesem Zweck einen neuen 2,0-Liter-Dieselmotor, der in den Leistungsstufen 81 kW/110 PS, 96 kW/130 PS und 118 kW/160 PS zur Wahl steht. Für die Minderung des Stickoxid-Ausstoßes soll ein SCR-Katalysator mit Harnstoffeinspritzung sorgen. Zudem sollen die neuen Motoren sparsamer sein als die alten Triebwerke mit 2,2 Litern Hubraum, der Boxer Kastenwagen kommt in der Einstiegsversion demnach mit sechs Litern Kraftstoff aus. Preise nennen die Hersteller nicht.

Die beiden PSA-Marken bereiten sich mit der Umstellung auf den Herbst vor. Ab September nämlich gilt die für Pkw bereits verpflichtende neue Euro-6-Norm auch für Autos mit Nutzfahrzeugzulassung.

Citroen C1 Selection – Kleiner Frühlingsbote

Nach der Faltdach-Version bringt Citroen jetzt auch den geschlossenen C1 als Sondermodell „Selection“ auf den Markt. Zusätzlich zur Ausstattungsstufe „Feel“ sind ein Audiosystem mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung und USB-Anschluss sowie die Klimaanlage serienmäßig. Der Stoff „Zebra-Rot“ wertet die Inneneinrichtung auf, zudem ist der C1 Selection in fünf Farben erhältlich.

Das Kleinstwagen-Sondermodell ist als Dreitürer ab 11.790 Euro bestellbar – statt regulär 10.800 Euro-, dann mit dem 51 kW/68 PSPS starken Benziner. Die fünftürige Version mit dieser Motorisierung kostet 12.240 Euro, den größeren Motor (60 kW/81 PS) gibt es ab 12.660 Euro.

Citroen E-Méhari – Elektro-Cabrio kommt nach Deutschland

Citroen wird sein Elektro-Cabrio E-Méhari auch in Deutschland anbieten. Das hat die Fachzeitschrift „kfz-betrieb“ von Deutschland-Geschäftsführer Holger Böhme erfahren. Demnach soll die elektrisierte Neuauflage des legendären 70er-Jahre-Strandbuggys bereits in der zweiten Jahreshälfte hierzulande zu haben sein. In Frankreich erfolgt die Markteinführung bereits innerhalb der ersten sechs Monate 2016. Wie viele der geplanten 1.000 Fahrzeuge nach Deutschland kommen, ist noch nicht bekannt. Ebenfalls noch offen ist der Preis.

Der Citroen E-Méhari orientiert sich locker an seinem Vorgänger. Zu den Gemeinsamkeiten zählen die offene Kunststoffkarosserie, das Stoffverdeck und das leicht skurrile Aussehen. Die Neuauflage wird jedoch nicht mehr vom Zweizylinder-Boxerbenziner aus der „Ente“ angetrieben, sondern von einem 50 kW/68 PS starken Elektromotor. Die Reichweite soll innerorts bei rund 200 Kilometern liegen, über Land und mit höherem Tempo sind 100 Kilometer drin. Die Höchstgeschwindigkeit des frontgetriebenen E-Méhari liegt bei 110 km/h. Optisch nimmt der 3,81 Meter lange Viersitzer mit seiner Doppelscheinwerferfront Anleihen beim Citroen C4 Cactus, kann aber nicht verhehlen dass große Teile der Karosserie vom französischen Elektro-Cabrio Bolloré Bluesummer stammen. Auch die Technik unter der Kunststoffhaut stammt von dem offenen Kleinwagen des französischen Mischkonzerns. Der Bluesummer wird seit kurzem im Rahmen einer Kooperation von Bolloré und PSA Peugeot Citroen im Werk Rennes gebaut, der jährliche Ausstoß liegt bei rund 3.500 Autos.

News: DS 3 – Französische Evolution

Was BMW mit Mini oder Audi mit dem A1 kann, können wir auch, sagte sich Citroen schon vor sechs Jahren, und rief seine Premium-Sparte „DS“ ins Leben. Gewissermaßen als Hommage an die legendären Zeiten, als man die avantgardistische Limousine DS, genannt die „Göttin“, mit Hydropneumatik über die Straßen schweben ließ.

Das erste DS-Modell neueren Datums war 2010 der DS 3, jener mit der markanten Haifischflosse an der Flanke. Den Kompaktwagen zeichnete zudem das schwebende Dach und die zweifarbige Karosserie aus, ganz ähnlich dem Mini. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Fast 400.000 DS 3 inklusive der Cabrio-Version, die 2013 die Linie ergänzte, hat Citroen verkauft. Mittlerweile gibt es auch einen DS 4 und DS 5, in China sogar einen DS 6 als SUV. Voriges Jahr trat DS erstmals als eigene Marke auf. Daher heißt der Citroen DS 3 zukünftig nur noch DS 3.

Es wundert dennoch, dass man das Facelift erst nach so langer Zeit in Angriff nahm. Gewöhnlich sind drei bis vier Jahre. Und nach sieben steht ein neues Modell an. „Der DS 3 hatte bereits mehrere kleine Modellpflegen“, sagt Eric Apode, der Direktor Produkt und Entwicklung DS. Äußerlich änderten die Designer vor allem die Front. Die Chromeinfassungen des Grills laufen nun flügelartig bis unter die Scheinwerfer weiter. Zudem trägt der Kühler des DS 3 nicht mehr den traditionellen Doppelwinkel, sondern erstmals das neue Emblem der Marke, ein stilisiertes DS.

Nach wie vor kann der Kunde aus einer fast unendlichen Anzahl von Individualisierungsmöglichkeiten schöpfen. Erreichbar durch 78 Farbkombinationen für Karosserie, Dach, Außenspiegeln, Felgen, Armaturenbrett, Schaltknauf und Bezüge. „Die Chance, dass einem ein völlig identischer DS 3 entgegenkommt, ist praktisch ausgeschlossen“, sagt Apode.

Neben neuen Farben, einer neuen Front und geänderten Ausstattungen steht im Zentrum der Modellpflege ein 130 PS starker Dreizylinder.
Neben neuen Farben, einer neuen Front und geänderten Ausstattungen steht im Zentrum der Modellpflege ein 130 PS starker Dreizylinder.

Mit dem Facelift hat Citroen seinem Lifestyle-Gefährt auch zwei neue Motoren spendiert. Der wichtigere ist hier klar der kleine Dreizylinder, genannt PureTech 130. Es gibt ihn bereits im Konzern im Citroen C4, im Peugeot 308 und 2008. Der Turbobenziner mit 96 kW/130 PS löst den alten 1,6-Liter-Sauger mit 120 PS ab, dreht schnurrig und mit leicht rauem Unterton hoch und hängt gut am Gas. Den eigentlichen Spaß liefert jedoch das relativ hohe und frühe Drehmoment. Der Maximalwert von 230 Nm liegt schon bei 1.750 Umdrehungen pro Minute an (laut DS Bestwert in der Klasse), exakt der Bereich, den man ständig im Stadt- und Feierabendverkehr erreicht.

Diese Souveränität schlägt sich auch im Verbrauch nieder. Der Normwert von 4,5 Litern ist zwar eher theoretischer Natur, doch mit sechs Litern sollte der Alltag locker zu schaffen sein, so lange man nicht mit Vollgas auf der Autobahn unterwegs ist, um zu schauen, ob die angegebenen 204 km/h Spitze auch wirklich stimmen.

Richtig schnell (230 km/h) geht es im neuen Topmodell DS 3 Performance, dem THP 208 zu. Dessen 1,6-Liter-Vierzylinder schickt 208 PS und 300 Newtonmeter ins Sechsganggetriebe und spielt damit in der Liga der sogenannten „Hot Hatches“ mit, wie hochmotorisierte Knallkisten in der Szene gern genannt werden. Man benötigt keinen Nobelpreis in Physik, um zu erahnen, dass so viel Power mit so wenig Auto eine Menge Adrenalin freisetzt. Der THP 208 ist ein Spaßgerät und Kurvenräuber par excellence. Und will dies natürlich auch äußerlich mitteilen. Die Karosserie liegt 1,5 Zentimeter tiefer, die Spur ist breiter, die Bremsen üppiger, die Leichtmetallfelgen größer und das Auspuffrohr dicker. Hinzu kommen spezielle Farbkombinationen für Karosserie und Dach sowie im Innenraum andere Instrumente und Lederschalensitze.

Gut zehn Prozent der DS 3 Modelle verkauft Citroen als Cabrio, besser gesagt als Rolldach-Cabrio, weil die Türrahmen und die seitlichen Dachholme stehen bleiben. Das Frischluftvergnügen wird durch diesen Kompromiss ein wenig getrübt, zumal das gefaltete Verdeck die Sicht nach hinten komplett versperrt. Ärgerlich ist auch der im Alltag schlecht zu gebrauchende Kofferraum (245 Liter). Die kleine Heckklappe gibt nämlich nur eine knapp 30 Zentimeter hohe Öffnung frei. Getränkekisten müssen somit draußen bleiben.

Allen DS 3 Versionen gemein ist die neueste Technik an Konnektivität.
Allen DS 3 Versionen gemein ist die neueste Technik an Konnektivität.

Allen DS 3 Versionen gemein ist die neueste Technik an Konnektivität. Mit Mirror Screen lassen sich iPhones über Apple CarPlay oder Android-Handys über Mirror Link ans Auto koppeln und dann über den 7-Zoll-Touchscreen steuern. Mit Apple CarPlay funktioniert zudem die Sprachsteuerung Siri.

Zum Markstart im März startet der neue DS 3 als Basisbenziner mit 82 PS bei 15.890 Euro. Die neue Motorisierung Pure Tech 130 kostet bereits 20.490 Euro. Auf gleichem Niveau liegt der 120 PS starke Diesel. Das Modell Performance mit 208 PS schickt DS im April an den Start, nennt aber noch keinen genauen Preis. Orientieren will man sich am Mini Cooper und knapp unter 29.000 Euro bleiben.

Autor: Michael Specht/SP-X

News: DS-Showcar in Genf – Von der Göttin zur Lichtgestalt

Mit einem außergewöhnlichen Showcar will die Citroen-Schwestermarke DS auf dem Genfer Automobilsalon (3.-13. März) Aufsehen erregen. Bei dem in strahlendem Metallic-Grün lackierten E-Tense handelt es sich um ein Sportcoupé mit elektrischem Antrieb, der 296 kW/402 PS leistet.

Die Design-Studie ist breit und flach gezeichnet und sowohl an Front und Heck als auch in der Seitenansicht stark zerklüftet modelliert
Die Design-Studie ist breit und flach gezeichnet und sowohl an Front und Heck als auch in der Seitenansicht stark zerklüftet modelliert

Die Design-Studie ist breit und flach gezeichnet und sowohl an Front und Heck als auch in der Seitenansicht stark zerklüftet modelliert. Auffällig ist das Fehlen der Heckscheibe, der Blick nach hinten wird durch einen digitalen Rückspiegel mit Hilfe einer Kamera realisiert.

Die am Heck im oberen Teil der Karosserie eingelassenen Blinker sind eine Hommage an die historische DS aus dem Jahr 1955. Die LED-Rücklichter sind schuppenartig gestaltet und sollten den Standard für zukünftige Modelle setzen
Die am Heck im oberen Teil der Karosserie eingelassenen Blinker sind eine Hommage an die historische DS aus dem Jahr 1955. Die LED-Rücklichter sind schuppenartig gestaltet und sollten den Standard für zukünftige Modelle setzen

Als ein „Markenzeichen“ bezeichnet DS die Lichtsignatur: Die horizontalen LED-Schweinwerfer sind sehr schmal, zwei Lichtbänder ziehen sich vertikal über die Höhe der Front. Die am Heck im oberen Teil der Karosserie eingelassenen Blinker sind eine Hommage an die historische DS aus dem Jahr 1955. Die LED-Rücklichter sind schuppenartig gestaltet und sollten den Standard für zukünftige Modelle setzen.