Wohl proportioniert und in ein dynamisch wirkendes Blechkleid gehüllt: die Giulia.

Eine Diva bezaubert mit begnadeten Fähigkeiten, kann aber auch exzentrisch sein. Auch drei Jahre nach ihrer Wiederauferstehung verführt die Giulia von Alfa Romeo mit ihren optischen Reizen, die man in Turin zum neuen Modelljahr nicht angerührt hat. Mit bis zu 510 PS, drei zusätzlichen  Ausstattungsvarianten, 19 Zöller Leichtmetallfelgen und neuer Technik soll die wohl proportionierte Schönheit mit der opulenten Front der deutschen Konkurrenz in München und Stuttgart die Show stehlen.

Eine Limousine, ja, aber trotzdem alles andere als langweilig.

Die Giulia gibt es ab jetzt nur noch mit Achtgangautomatik

Alle angebotenen drei Benzin- und drei Dieselmotoren der viertürigen Sportlimousine, die auf der Heckantriebsplattform „Giorgio“ aufbaut und die nur noch mit einer Achtgangautomatik angeboten wird, erfüllen jetzt schon die Emissionsnorm Euro 6D-Temp. Die Leistung der beiden Einstiegsvarianten des 2,2-Liter-Vierzylinder Turbodiesel haben die Italiener um 10 PS auf 160 PS beziehungsweise 190 PS angehoben. Noch sportlicher geht es jetzt in der Giulia Veloce Ti zur Sache, unter deren Motorhaube entweder ein Turbobenziner mit 280 PS oder ein 210 PS starker Diesel zur Wahl stehen.

Alle Triebwerke erfüllen jetzt Euro 6d-Temp, es gibt mehr Leistung für die Dieselmotoren und neue Ausstattungslinien.

Der weitgehend schwarze Innenraum ist aufgeräumt und mit Carbon-Applikationen geziert.

Auf Wunsch gelb lackierte Bremssättel mit Alfa Romeo Schriftzug betonen den sportlichen Auftritt der Giulia Veloce.

Limitierte Sondermodelle sorgen für einen raren Auftritt der Auserwählten

Wem das noch nicht ausreicht, der nimmt die Giulia Quadrifoglio mit einem 2,9 Liter V6 Bi Turbo und 510 PS zur Auserwählten, fährt mit ihr in 3,9 Sekunden bis auf Tempo 100 km/h und weiter bis zu 307 km/h schnell. Möchte er seine Liebste nicht mit zu vielen teilen, kann er bei dem neuen limitierten Sondermodell Quadrifoglio NRing zum Preis von 122.000 Euro sicher sein, dass die Schöne mit matt grauer Sonderlackierung, Sparco-Schalensitzen aus Kohlefaser, einer Bremsanlage mit Carbon-Keramik-Scheiben, einem Alcantara Sportlenkrad, Kohlefaser-Schaltknauf und rotem Startknopf im Lenkrad nur 108 mal weltweit unterwegs ist. Mit dem Namen feiert Alfa Romeo nicht nur die Zeit von 7,32 Sekunden, mit denen eine Giulia Quadrifoglio den Nürburgring umrundete, sondern auch die Rückkehr in die Formel 1 in diesem Jahr.

Paketlösungen bieten auch für gewerbliche Kunden Preisvorteile

Bei 37 000 Euro liegt die günstigste Giulia, die nun in insgesamt acht serienmäßigen Ausstattungen zu haben ist. Gewerblichen Kunden bietet Alfa Romeo mit den Varianten Business und Lusso über Paketlösungen Preisvorteile wie dem privaten Kunden über die besonders sportliche Linie B-Tech. Betont fahrdynamisch setzt sich die Giulia in der immer mit Allradantrieb ausgerüsteten Version Veloce Ti in Szene, deren Potenzial durch die aktive Radaufhängung „Alfa Active Suspension“, und das mechanische Sperrdifferential noch gesteigert wird. Mit dem 280 PS starken Turbobenziner und 5,2 Sekunden Sprintzeit von 0 auf 100 km/h ist man auch jenseits der Rennstrecke auf den hiesigen ohnehin überwiegend geschwindigkeitsbegrenzten Strecken rund um München legal schön flott  unterwegs. Der Preis für ein dauerhaftes Rendezvous mit der italienischen Diva im Veloce Ti -Kleid, die ihren Startknopf zickig versteckt, bis er natürlich dann doch gefunden ist :  ab 59 500 Euro.

Text und Fotos : Solveig Grewe

Innenaufnahme: Alfa-Romeo   

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