Engine of the Year 2017 — Ferrari-Biturbo-V8 gewinnt Motor-Award

Engine of the Year 2017 — Ferrari-Biturbo-V8 gewinnt Motor-Award

Der 3,9-Liter-Biturbo im Ferrari 488 GTB wurde nach seinem Sieg 2016 auch in diesem Jahr zum Engine of the Year gekürt und verweist den Dreiliter-Sechszylinder-Turbo von Porsche auf den zweiten Rang.

Den dritten Rang in dem Motorenranking holte sich der 1,5-Liter-Dreizylinder-Hybrid-Antriebsstrang aus dem BMW i8. Er erhielt von der internationalen Jury 151 Punkte. Das Porsche-Aggregat kam auf 216 Zähler, der Ferrari siegte mit 251 Stimmen mit knappem Abstand. 2016 hatte der Hybrid-Antrieb des BMW i8 noch vor dem Porsche-Motor in der Gunst der Juroren gestanden. Die Gewinner des „Engine of the Year 2017“-Award wurden am Mittwoch (21.6.2017) auf der Engine Expo in Stuttgart gekürt.

Honda NSX-Motor ist bester Neueinsteiger

Zu den besten Neuerscheinungen kürte das Gremium den 3,5-Liter-V6-Hybrid aus dem Honda NSX, sowie den neuen Zweiliter-Diesel aus der Mercedes E-Klasse und den 2,9-Liter-V6-Biturbo, der in der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio arbeitet. In der populären Kategorie der Motoren zwischen 1,8 und 2,0 Liter Hubraum konnte sich ebenfalls ein sportliches Aggregat durchsetzen. Mit 182 Stimmen rangiert der Zweiliter-Turbo aus dem Porsche 718 Boxster und dem 718 Cayman knapp vor der AMG-Pendant aus dem A45 AMG und dem Zweiliter-TFSI von Audi durchsetzen. Auf den Sieg in der Downsizing-Gruppe unter einem Liter Hubraum scheint der Dreizylinder Turbo von Ford abonniert zu sein, während Tesla bei den Elektromotoren den Sieg souverän holte. Immerhin, der E-Motor aus dem Chevrolet Bolt erreichte den dritten Rang vor dem BMW i8-Antrieb.

Neben dem International Engine of the Year-Preis wurden auch Preise in insgesamt elf weiteren Kategorien vergeben, darunter für die besten Performance-Motoren, die besten „grünen“ Antriebe oder die besten Motoren über 4,0 Liter Hubraum. Die Top 3 in jeder Kategorie sehen Sie in unserer Fotoshow.

BMW ist Seriensieger beim Engine of the Year-Preis

Der Motorenpreis wird alljährlich von einer internationalen Jury aus 58 Automobiljournalisten aus 31 Nationen vergeben. Jeder Juror darf für seine Top 5-Modelle 25 Punkte vergeben – maximal pro Motor 15 Zähler, im Minimum eine Stimme. Zu ersten Mal wurde der Preis 1999 verliehen. BMW ist übrigens Seriensieger bei der Wahl zum „internationalen Motor des Jahres“. Die Bayern konnte sechs Gesamtsiege und zahlreiche Kategoriesiege verbuchen. Dahinter rangieren Toyota, Honda, VW, Ford und Ferrari mit je zwei Siegen im Gesamtklassement.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/engine-of-the-year-2017-ferrari-biturbo-v8-9700882.html

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