Bitte was? Einen KIA?

Kia Optima. Foto: Auto-Medienportal.Net

Ich bin ja eher so der Fan von Deutschen Premium-Fahrzeugen.

Merkt man derzeit nicht viel davon, weil die sich einfach zu dämlich anstellen und Blogger und kleine Medien-Kämpfer nicht wahrnehmen. Also habe ich lernen müssen: Auch außerhalb von Deutschland werden tolle Autos gebaut.

Nachdem mich die Japaner überzeugt haben, sind jetzt die Koreaner dran – mein Weltbild völlig zu verschieben. KIA – ein Ableger des großen Hyundai Konzerns hat sich mit dem Ex-VW Designer Peter Schreyer einen Designer an Board geholt, der mit einem leeren Blatt bei KIA anfangen konnte und der Marke und deren neuen Fahrzeuge eine Designlinie verpasst hat, die unvergleichlich scheint.

Kia Optima. Foto: Auto-Medienportal.Net
Kia Optima. Foto: Auto-Medienportal.Net

Dass Peter Schreyer sein Handwerk versteht, erkennt man daran das einige seiner Modelle bereits heute Kult-Status genießen. Der erste Audi TT und der New Beetle gehören zum Bsp. zu seinen Werken.

Und jetzt also KIA.

Als Ergebnis hat man nun einen KIA Optima, der sich auf einem Parkplatz zwischen BMW, Mercedes, Audi und VW parken lässt, ohne dass Passanten das Gefühl bekommen würden, hier stimmt etwas nicht.

Gutes Design ist die eine Sache, eine wertige Verarbeitung das andere. Doch auch hier hat sich der Konzern aus Korea mächtig beeilt um an der Weltspitze ernst genommen zu werden. Ein Belege dafür?

Die Kommentare von Martin Winterkorn auf der IAA:

Bis jetzt konnte ich noch keinen KIA aus der Presse-Abteilung bekommen, aber ich arbeite weiter daran … ich will doch selbst mal testen ob KIA bereits ernst genommen werden muss- die Japanischen Vergleichsmaßstäbe kenne ich ja bereits gut genug.

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

5 Comments

  1. Ach, einfach niemals aufgeben. Ist ein Kampf gegen Windmühlen aber irgendwann klappt es dann doch! Von allen Mails die ich wegen irgendwas an Unternehmen rausschicke bekomme ich vielleicht bei 15% antwort

    1. Absolut. Wobei die Verteilung der Pressefahrzeuge wirklich Nasen Sache ist. Da bekommt man 20 mal die gleiche Absage und in der Zwischenzeit bekommt man mit, wie ein Kollege über Beziehungen doch dran kam. Beispiel Benz. Wie oft hab ich da jetzt Absagen bekommen? Immer der gleiche stereotype Text.