Nachgeschärft – Der neue Mazda3

Das neue Mazda-Design verzichtet auf „Charakterlinien“.

Never change a winning horse. Für Mazda ist der „Dreier“ seit seiner Einführung im Jahr 2003 ein Zugpferd, das sich bisher weltweit mehr als sechs Millionen Mal verkauft hat. Kein Grund also, bei seiner vierten Generation optische Experimente zu wagen. So haben die Designer lediglich Ecken und Kanten fein modelliert und den ausschließlich als Fünftürer und Limousine erhältlichen Kompakten geschmeidiger gezeichnet. An der Front dominiert weiterhin der große Kühlergrill, die Chromzierspange fällt filigraner aus als beim Vorgänger, die Scheinwerfer kleiner. Das Heck fällt bei beiden Varianten flach ab, die Heckleuchten wurden schmaler gezeichnet. Der Mazda 3 kommt als Fünftürer noch im Frühjahr 2019 auf den Markt. Für die Limousine und den neuen, angekündigte Benzin-Motor mit Selbstzündung muss man sich noch bis zum Herbst 2019 gedulden.

Die coupehafte Linienführung lässt Passagiere hinten im Dunkeln sitzen

Das 4,46 Meter lange und damit um einen Zentimeter gewachsene Schrägheckmodell – heute mal nicht im klassischen Mazda-Rot, sondern im neuen Farbton Polymetal Grau Metallic – baut auf einer neuen Plattform der Japaner mit Verbundlenkerhinterachse auf und überragt den VW Golf um 20 Zentimeter. Dafür gibt es zwar vorne wie hinten ordentlich Platz für Knie und Ellenbogen, die Frisur sollte sich allerdings nicht zu hoch auftürmen. Die schicke coupehafte Linienführung fordert ihren Tribut. Den Passagieren hinten verwehrt sie zusammen mit den reichlich kleinen Fenstern den Blick nach draußen und lässt sie weitestgehend im Dunkeln sitzen. Mit 358 bis 1026 Litern bleibt zudem bei voller Besetzung für das Gepäck nicht allzu viel Spielraum.

Der Radkasten ist weniger wuchtig, die Rückleuchten sind filigraner mit runden Leuchtelementen.
In jedem Dreier gibt es jetzt ein Head-up-Display, das seine Informationen in die Windschutzscheibe projiziert.

Man sitzt bequem und ergonomisch perfekt

Also gibt man dem neuen Mazda3 am besten mal allein die Sporen. Man sitzt bequem im akkurat der menschlichen Anatomie angepassten und darüber hinaus noch vielfach verstellbaren Gestühl. Im Cockpit sind Lenkrad, Instrumenteneinheit und Lüftungsdüsen ordentlich symmetrisch angeordnet, auf Knöpfe und Tasten haben die Japaner zum großen Teil verzichtet. Sie sind in das Lenkrad gewandert oder ihre Funktionen werden vom auf 8,8 Zoll vergrößerten Zentraldisplay übernommen. Anders als mittlerweile üblich, reagiert das nicht auf den Touch, sondern über einen Dreh-Drück-Regler, was angesichts der vermeidbaren Fingerabdrücke nicht mal schlimm ist. Das neue serienmäßige Head-Up spiegelt wichtige Informationen direkt und ohne Einsatz hässlicher Plexiglasflächen auf die Windschutzscheibe.    

Im Cockpit verzichtet Mazda weitgehend auf Knöpfe und Tasten, die sind in das Lenkrad oder in den Controller in der Mittelkonsole gewandert.

Im leisen Innenraum sorgt die Bose-Sound-Anlage für Konzertgefühle

Über Android Auto lässt sich (ebenso wie Apple Car Play natürlich) der Inhalt des eigenen Smartphones auf das Zentraldisplay widergeben. Aus den 12 Boxen des Bose Soundsystems rieselt jetzt kristallklar der Regen in „Riders on the storm“ von den Doors, während draußen die ersten Mimosen auf dem Weg von Lissabon nach Sintra ihre Zweige in Richtung Asphalt recken. Feinfühlig wie ein Vollblut und ohne Verzögerung reagiert der Mazda3 mit dem vorerst einzigen verfügbaren  120 PS Benziner auf spontane Wünsche nach mehr Tempo, ohne gleich heißblütig durchzugehen. Eine Zylinderabschaltung hilft, den Durst zu zügeln, ein Mildhybridsystem für die Unterstützung des Verbrennungsmotors durch einen E-Motor. Mit der direkten Lenkung und dem straff abgestimmten Fahrwerk durcheilt der kompakte Japaner auch enge Kurven schnell und ohne nennenswertes Untersteuern.

Der Dreier ist im Premiumsegment der Kompakten angekommen.

Der neue selbst zündende Benziner kommt erst in der zweiten Hälfte 2019

Der neue Mazda3 kommt Mitte März in den Handel und kostet mindestens 22 990 Euro. Dafür sind aber dann ein adaptiver Tempomat, ein Spurwechsel-Assistent, Verkehrszeichenerkennung Lederlenkrad, LED-Scheinwerfer, das Head-up-Display, Digitalradio, AppleCarPlay und Navigationssystem immer mit an Bord. Fairplay. Alternativ zu dem 2,0 Liter Benziner steht derzeit noch ein 1,8 Liter Diesel mit 116 PS zur Wahl. Für die zweite Hälfte 2019 kündigt Mazda den selbst zündenden Benziner an, der stark und drehfreudig wie ein Benziner und sparsam wie ein Diesel werden soll.

Text und Fotos: Solveig Grewe (Innenaufnahme: Hersteller)

Fahrbericht: Mazda3


Hält Blickkontakt

Der neue Mazda3 dürfte auffallen. Er setzt außen und innen auf eine reduzierte Designsprache, zudem auf eine ungewöhnliche Motorentechnik. Zunächst gibt es aber nur bekannte Aggregate.

Ende März tritt der Mazda3 in der vierten Generation an. Zunächst ist er als Schrägheck verfügbar, im Herbst folgt die viertürige Limousine. Der japanische Kompakte basiert auf einer neuen Plattform mi…

Test: Mazda CX-5 2.2 Skyactiv-D AWD

Saubere Sache

Schick, geräumig und ein Langstrecken-Spezialist: Der Mazda CX-5 ist ein Kompakt-SUV, wie es sein muss. Auch, weil er eine zwischenzeitliche Schwäche mittlerweile abgelegt hat.

SUVs sind einfach keine Autos für die Stadt. Das bestätigt auch der kompakte Mazda CX-5, der in der City unter den typischen Schwächen seiner Spezies leidet. Über Land schlägt sich der Konkurrent von VW Tiguan und Nissan Qashqai hingegen prächtig. Und das seit dem Sommer auch richtig sauber.

28.290 Euro kostet der 150-PS-Selbstzünder mit Frontantrieb und Basis-Ausstattung

Äußerlich ist das Kompakt-SUV eine runde Sache: Der aufwändig modellierte Kühlergrill mit seiner prägenden Chromspange wirkt hochwertig, die kräftigen Flanken und das stimmige Heckdesign lassen den Mazda aus der immer noch wachsenden Masse der mittelgroßen Crossover herausstechen. Seit dem Generationswechsel Mitte 2017 passt auch der Innenraum zum äußeren Auftritt, die Materialien wirken teurer als beim Vorgänger, Verarbeitung und Ambiente müssen sich vor VW und den Koreanern nicht verstecken. Die Instrumente sind klar ablesbar, die Bedienung gibt nach kurzer Eingewöhnung keinerlei Rätsel auf. Lediglich der ungewöhnlich kleine Bildschirm auf dem Armaturenbrett wirkt in Zeiten des Display-Gigantismus nicht ganz zeitgemäß.

Beim Platzangebot können vor allem die beiden vorderen Sitze und der Kofferraum überzeugen. Letzterer ist nicht nur geräumig, sondern über die große Klappe auch gut zu beladen. Wer die Fondsitze über die seitlich im Gepäckabteil angebrachten Griffe umlegt, bekommt bis zu 1.608 Liter Sperrgut hinein. Kleinere Teile sind in einem Fach unter dem Ladeboden vor dem Umherfliegen gesichert. Punktabzug gibt es für die sehr hohe Ladekante – ein in dieser Fahrzeugklasse übliches Phänomen, das das Einladen schwerer Gegenstände kraftaufwändig macht. Leicht fällt hingegen der Einstieg durch die weit öffnenden Türen auf die vergleichsweise hoch montierten Sitze. Vor allem vorne geht es luftig zu, hinten ist das Platzangebot zwar selbst für größere Erwachsene gut, die hohe Schulterlinie und die massive C-Säule lassen den Fond jedoch enger wirken als er in Wirklichkeit ist. Womit auch eine generelle Schwäche des CX-5 angesprochen ist: die mäßige Übersichtlichkeit, vor allem nach hinten. Die optionale Rückfahrkamera ist daher eine klare Kaufempfehlung.

Der Monitor fällt ungewöhnlich klein aus

Doch auch mit dem Video vom Fahrzeugrückraum wird der CX-5 nicht zum handlichen Stadtauto. Dem stehen schon die 2,12 Meter Breite von Außenspiegel zu Außenspiegel und der Wendekreis von 12 Metern entgegen. Dass die City nicht das bevorzugte Geläuf des SUV ist, gibt auch das Fahrwerk zu verstehen, das bei geringer Geschwindigkeit mit schlechten Straßen etwas steifbeinig wirkt und Unebenheiten nur mäßig wegbügelt. Deutlich besser ist der Schnellfahrkomfort außerorts. Dort gefällt dann auch die recht agile Abstimmung des Mazda, der schnelle Kurven besser verkraftet als viele andere seiner Art.

Der im Testwagen montierte 2,2-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS sorgt dabei für kräftigen Durchzug, wodurch der Mazda einen souveräneren und sportlicheren Eindruck macht, als es die nackten technischen Daten vermuten lassen. Für die Kraftübertragung sorgt im konkreten Fall ein präzise zu schaltendes Sechsgang-Getriebe. Wer eine Automatik will, muss mit einer Sechsgangbox Vorlieb nehmen, die jedoch schon bei den Normangaben für ein kräftiges Verbrauchsplus von einem halben Liter sorgt. Und ein besonderer Sparmotor ist der Diesel auch schon in der handgeschalteten Ausführung nicht: Im Testfahrzeug mit Allradantrieb lag er bei 6,5 Litern und damit klar über der Herstellerangabe von sehr optimistischen 5,2 Litern (NEFZ).

Beim Platzangebot können vor allem die beiden vorderen Sitze und der Kofferraum überzeugen

Verbessert hat Mazda immerhin das Abgasverhalten des Vierzylinders. Verzichteten die Japaner im ersten Jahr nach der Markteinführung in Europa noch auf einen SCR-Katalysator zur Abgasreinigung, ist dieser seit Sommer 2018 Standard. In den USA war er das schon immer, hierzulande meinte man zunächst, darauf verzichten zu können. Nachdem das Abgasproblem nun gelöst ist, spricht wenig gegen den Kauf eines CX-5-Diesels. Auch der Preis nicht: 28.290 Euro kostet der 150-PS-Selbstzünder mit Frontantrieb und Basis-Ausstattung, 35.490 Euro mit Allradtechnik und der dann obligatorischen Top-Ausstattung. Extras gibt es fast nur in Paketen, was sie vergleichsweise teuer macht.

Technische Daten – Mazda CX-5 2.2 Skyactiv-D AWD:
Fünftüriges Kompakt-SUV: Länge: 4,55 Meter, Breite: 1,84 Meter (mit Außenspiegeln: 2,12 Meter), Höhe: 1,68 Meter, Radstand: 2,70 Meter, Kofferraumvolumen: 506 Liter (mit umgeklappten Rücksitzen 1.608 Liter).

2,2-Liter-Dieselmotor, Allradantrieb, Sechsgang-Handschaltung, 110 kW/150 PS, maximales Drehmoment: 380 Nm bei 1.800 – 2.600 U/min, 0-100 km/h: 10,1 s, Vmax: 199 km/h, Durchschnittsverbrauch: 5,2 l/100 km (WLTP: 6,6), CO2-Ausstoß: 137 g/km (WLTP: 175 km/h), Abgasnorm: Euro 6d-temp, Effizienzklasse: A, Testverbrauch: 6,5 l/100 km, Preis ab:  35.490 Euro.

Kurzcharakteristik – Mazda CX-5:
Warum: weil er zu den schönsten Modellen seiner Klasse zählt
Warum nicht: weil er für häufigen Stadtverkehr eine Spur zu klobig ist
Was sonst: VW Tiguan, Hyundai Tucson, Nissan Qashqai

Nur gucken, nicht anfassen? Nicht mit Mazda

Mazda setzt neuerdings auf einen flexiblen Pop-Up-Stand, der an beliebten, stark frequentierten Standorten zum Einsatz kommen soll. Warum? Die Japaner wollen eine beeindruckende Präsentation der Markenwerte – also Design, Technologie und Fahrspaß – in einer neuen Strategie an den Mann und die Frau bringen. Teil diese Ausrichtung ist auch eine neue Messestrategie, die ihren Fokus auf Veranstaltungen ohne Auto-Ausrichtung legt. Das wollen wir uns doch einmal genauer ansehen.

Einfach mal über den Tellerrand blicken

Mazda startet mit dem neuen Konzept aber nicht einfach auf blauen Dunst (der bei den heutigen Abgasnormen eh nicht aus den Endrohren kommt – aber das nur am Rande), sondern baut auf Erfahrungen. 2017 installierte der Autobauer bereits zwei temporäre Pop-Up-Lounges in Düsseldorf und Berlin, mitten in den Innenstädten. Nun wolle man den „nächsten Schritt“ gehen und direkt auf potentielle Kunden zugehen. „Überraschend anders“ ist eine weitere diese Formulierungen, die man im Zusammenhang damit in den Augen der Mazda-Marketingexperten aufblitzen sieht.

Das neue Präsentationskonzept stellt einen flexiblen Pop-Up-Stand an lebendigen Orten mit hoher Publikumsfrequenz in den Fokus. Damit streben die Japaner einen etwas anderen Auftritt an, der nicht nur neugierig macht, sondern auch passend auf den neuen Mazda 3 ausgerichtet ist. Zudem wird die brandneue, zukunftweisende Skyactiv-X-Technologie vorgestellt. Nicht zu vergessen natürlich: Das 30-jähriges Jubiläum des Kult-Roadsters Mazda MX-5.

Der Mazda Pop-Up-Stand

Auf Kundenfang möchte man mit einem Stand aus mehreren Elementen gehen, der auf verschiedenen Events genetzt wird. Natürlich will man so ein Millionenpublikum erreichen. Und wenn man sich die Frankfurter Fußgängerzone an einem sonnigen Frühsommertag vorstellt, dann ist diese Vorstellung nicht weit weg von der Realität.

Der Mazda MX-5 feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum

Darüber hinaus will Mazda auf Sport- und Musikveranstaltungen aktiv werden und nicht nur Einkaufsstraßen belagern. Auch Stadtfeste seien in Planung. Und genau hier stellt sich die Frage: Kennt man diesen Ansatz nicht schon? Der verkaufsoffene Sonntag mit Autoschau in der nächsten Kleinstadt? Klingelt es da? Mazda geht diesen Weg, erweitert ihn aber um den hochwertigen Stand, der genauso wie der Innenraum eines Mazdas wirken soll – hochwertig. So kommen die Japaner zu ihrer Zielgruppe und nicht umgekehrt.

IAA in Frankfurt, Autosalon in Paris? Leider nein!

Neben diesen Standorten möchte Mazda auch auf Messen angreifen – nur eben nicht auf Automessen. Seit 2014 sind die Japaner bereits auf der photokina in Köln sowie auf der IFA in Berlin vertreten und sammeln hier gute Erfahrungen. Besonders attraktiv wird hier das Publikum wahrgenommen: Jung, technikaffin und modebewusst.

So soll der Pop-Up-Stand von Mazda aussehen. Als Skizze schon mal nicht schlecht.

Einen eher klassischen Ansatz verfolgt Mazda mit der Unterstützung von Mazda-Händlern bei regionalen Aktivitäten. Auch hier soll ein intensiverer Austausch mit lokalen Interessenten fokussiert werden und die Marke vor Ort verankern. Dabei soll eine kleinere Variante des Mazda Pop-Up-Standes genutzt werden.

Die großen Automessen lässt Mazda in der aktuellen Strategie hingegen aus und konzentriert sich auf nur noch eine wichtige Messe je Kontinent. Entsprechend wird man Mazda auf der IAA 2019 vergeblich suchen. Die Japaner werden, was Europa anbelangt, nur auf dem Genfer Automobilsalon von 7. bis 17. März zu sehen sein. Dort wolle man aber mit einer Weltpremiere glänzen. Man darf gespannt sein.

Test: Mazda CX-3 2019

Ein kleines SUV muss kein aufgebockter Kleinwagen sein. Wenn man es richtig macht, werden technische Gene mit schickem Design vereint. Mazda macht beim CX-3 viel richtig.

Mazda startete mit dem CX-3 spät ins das Boom-Segment der kleinen SUV. Vielleicht haben die Japaner aus diesem Grund den Fehler vermeiden könne, einfach einen Kleinwagen ein paar Zentimeter höher zu legen un…

Mazda MX-5 – Für Dracula ist nichts zu holen

Auf der Transfogaraschen Hochstraße in Rumänien ist der MX-5 in seinem Element.

Mit dem MX-5 schreibt Mazda eine gleichermaßen erfolgreiche Geschichte wie Bram Stoker sie schrieb mit seinem „Dracula“, dem wohl berühmtesten Vampir der Literaturgeschichte. Über eine Million des japanischen Roadsters wurden weltweit schon verkauft. Das Update der vierten Generation – dem leichtesten MX-5 seit seinem Debüt im Jahr 1989 – bleibt optisch dem preisgekrönten Designstil treu. Mit erstarkten Motoren, die die Abgasnorm Euro 6d-Temp ohne Einsatz eines Partikelfilters erfüllen, lässt es sich agil und kontrolliert durch die Kurven zirkeln. Den Beweis lieferte der attraktive Dauerbrenner auf einer Fahrt über eine der schönsten Straßen der Welt: Der Transfagarasan, die auf 151 Kilometern Transsilvanien mit der Walachei verbindet. Autohub war dabei.  

Knoblauch soll bekanntlich vor Vampiren schützen. Doch wohin nur mit den zumindest für menschliche Nasen aromatisch duftenden Zehen. In dem Mazda MX-5 RT, der uns durch Graf Draculas Heimat hinauf auf den 2014 Meter hohen Pass in den rumänischen Karpaten bringen soll, ist kein Platz für derlei nicht gerade alltägliche Accessoires. Auch die aufgefrischte 4. Generation des japanischen Roadsters bietet für Fahrer und Beifahrer weiterhin bewusst spartanische Ablagemöglichkeiten. Angesehen davon, dass der Knoblauch in einem verschlossenen Handschuhfach ohnehin seine Wirkung verfehlen würde, verzichtet Mazda ebenso wie auf Ablagen in den Türen immer noch auf dieses Detail. In den beiden Getränkehaltern finden hier und heute nicht etwas Blutkonserven, sondern die obligatorischen Wasserflaschen für den Durst unterwegs Platz und hinter der Klappe auf der Mittelkonsole schreien der Fahrzeugschlüssel, ein Lippenstift und ein Smartphone „besetzt“.

Um die Kurve geht es bei exzellenter Fahrdynamik richtig gut.

Mehr Sportwagen denn je mit bis zu 184 PS

Aber wer braucht schon Knoblauch, wenn man sich einem Vampirangriff auf ganz andere Weise entziehen kann. Wie zuvor wird der MX-5 ausschließlich mit zwei Benzinmotoren angeboten, doch die Japaner haben bei beiden das Blut mit ein paar PS zusätzlich aufgefrischt. Unter der Haube des Zweiliter Benziners arbeiten jetzt 184 PS und damit 24 PS mehr als vorher, bei dem kleinen Benziner sind es 132 anstelle vorher 131 PS. Beide Aggregate schaffen auch ohne Partikelfilter die Abgasnorm Euro 6d-temp. Mit dem großen Benziner, der sich jetzt auf Knopfdruck vernehmlich räuspert, erledigt der Roadster den Sprint von 0 auf 100 km/h in 6,5 Sekunden. Bei so viel Dampf und einer Höchstgeschwindigkeit von 219 km/h hat jeder Vampir das Nachsehen.

Der MX-5 geht mit stärkeren und saubereren Motoren sowie mit zusätzlichen Assistenzsystemen an Bord in das neue Modelljahr.

Das angenehm kleine sportliche Lenkrad lässt sich jetzt auch in der Tiefe verstellen

Über den kleinen Kippschalter in der Mittelkonsole entfaltet sich die elegante Dachkonstruktion des Turmalinblau metallic farbenen Mazda MX-5 RF. Die Abkürzung RF steht für Retractable Fastback, was so viel bedeutet wie einziehbares Fließheck. Binnen 13 Sekunden mutiert das Coupé zu einer eine Art Targa. In dem engen Cockpit sitzen zumindest Menschen normaler Größe auf passgenauen und straffen Sportsitzen ordentlich, dem Fahrer kommt jetzt neuerdings ein nicht nur in der Neigung, sondern auch in der Tiefe verstellbares kleines Lenkrad entgegen. Zudem unterstützen ihn neue Assistenten wie eine Ausparkhilfe, ein Spurwechselassistent, dynamisches Kurvenlicht und ein City-Notbremsassistent. Smartphones lassen sich jetzt über Apple Car Play oder Android Auto ins Auto einbinden.

Das Topmodell Mazda MX-5 RF startet immer mit schwarzem beheizbaren Leder, 17 Zöllern in schwarz, Klimaautomatik, Spurhalteassistenten, MZD-Connect und Voll-LED-Scheinwerfern.

 

Zum neuen Modelljahr gibt es den 2,0 Liter Benzindirekteinspritzer mit jetzt 184 PS und den 1,5 Liter mit 132 PS.

 

Wie gemacht fürs Autofahren : Haarnadelkurven wechseln sich ab mit weitläufigen Kurven, steile Anstiege mit Gefällen und unzählige Tunnel und Viadukte.

 

Für Fahrzeuge mit MZD Connect steht jetzt eine Smartphone-Intergration per Apple CarPlay und Android Auto zur Verfügung. (Foto : Mazda)

Das Fahrwerk bügelt selbst tiefere Schlaglöcher ohne unangenehme Stöße weg

Der 7-Zoll Bildschirm auf der Mittelkonsole gibt jetzt gestochen scharf den Straßenverlauf der 150 Meter langen Gebirgsstraße Transfagarasan wieder, die Transsilvanien mit der Wallachei verbindet. Willig packt der große Benziner in der langen Geraden zu, im Team mit der knackigen Sechsgangschaltung und ihren kurzen Wegen und der feinfühligen Lenkung zirkelt der Roadster mühelos durch die Kurven. Zugegeben, in manchen verdammt engen Haarnadelkurven, die ihrem Namen alle Ehre machen, wirft er schon mal das Heck herum. Aber das ESP spricht zuverlässig und nicht zu früh ein Machtwort. Über den zum Teil angestrengten Zustand der Straße durch Tunnel, Felsendurchbrüche, über Brücken und Viadukte geben Lenkrad und Popometer Rückmeldung, aber das Fahrwerk bügelt selbst tiefere Schlaglöcher glatt, ohne unangenehme Stöße zu verteilen.

Gebaut wurde die Transfagarasan von 1970 bis 1974 auf Anordnung des Diktators Ceausescu – sie sollte dem Militär eine schnelle Überquerung des Gebirges ermöglichen.

 

Der schicke Roadster wurde zum Tagesgespräch in den Dörfern links und rechts der Transfagarasan.

 

Bei den Preisen hat sich nicht viel verändert. Ab dem 14. September steht der aufgefrischte Mazda in Deutschland bei den Händlern. Das Basismodell mit Stoffdach, Handschaltung und 132 PS ist nach wie vor zum Preis ab 22 990 Euro zu haben. Die 184 PS starke Hard-Top-Version, für die es, und nur für sie, jetzt auch eine Sechsstufen-Automatik gibt, kostet ab 34 490 Euro.

Text und Fotos : Solveig Grewe

Skyactiv-X – Erster Test im Selbstzünder-Benziner von Mazda

Es gibt Dieselmotoren und es gibt Benziner. Da weiß jeder Bescheid. Zwei unterschiedliche Kraftstoffsorten, unterschiedliche Technik, unterschiedliche Vorteile. Selbst wenn man CNG und LPG noch hinzunimmt, so sind diese in der Wirkungsweise nur Untergruppen des „Benziners“, des Ottomotors mit Fremdzündung. Der Diesel dagegen ist ein Selbstzünder. Rein technisch war es immer ein Traum von Ingenieuren, die besten Ergebnisse der beiden Welten zu kombinieren. Doch daran sind bereits viele Hersteller gescheitert. Auch ein Konzern wie Mercedes-Benz hatte sich am „Diesotto“ versucht und die Experimente eingestellt. Doch 2019 ist es soweit – eine kleine japanische Automobilmarke präsentiert den ersten „Benzin-Selbstzünder“ in Serie.

Skyactiv-X – Mazdas Antwort auf brennende Fragen

Testfahrt im Prototypen

Unscheinbar in mattem schwarzen Lack steht der Prototyp unter der Sonne Portugals. Er sieht aus wie ein Mazda 3. Und das Blechkleid ist auch entliehen vom aktuellen Mazda3. Unter dem Blech steckt jedoch bereits eine große Portion des Anfang 2019 auf den Markt kommenden Nachfolgers. Und besonders wichtig, es sind 5 der weltweit 6 existenten Prototypen mit Skyactiv-X Technologie unter der Haube, die hier aufgereiht wurden, um Journalisten einen Eindruck von der neuen Technik zu vermitteln. Einer Technologie, von der Mazda nicht weniger verspricht als 20-30% mehr Effizienz – damit locker auf dem Niveau von Mazdas aktuellen Dieseltriebwerken – dazu Fahrspaß über ein breites Drehzahlband und, in den aktuellen Zeiten besonders wichtig, so sauber wie kaum ein anderer Motor. Die Skyactiv-X Motoren werden die kommenden EU-Grenzwerte um den Faktor 10 unterbieten. Und das nicht nur auf dem Prüfstand, sondern im so genannten RDE-Test, also auf der Straße. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Mazda auf der Motorenseite ein völlig neues Kapitel aufgeschlagen.

Selbstzündung durch Fremdzündung

Der Weg, den die Ingenieure bei Mazda gingen, ist bemerkenswert. Doch zuerst soll ein kurzer Exkurs in die Technik der Kraftstoffverbrennung helfen, den Fortschritt, den Mazda erreichte, einsortieren zu können. Um Benzin verbrennen zu können, müssen die Moleküle des Treibstoffs und der angesaugten Luft miteinander agieren. Das Verhältnis zwischen Benzin und Sauerstoff nennt man Verbrennungsluftverhältnis oder Lambda. Das ideale Verhältnis, damit alle Benzinatome verbrannt werden können, nennt man Lambda 1.0

Lambda 1 entspricht 1 kg Benzin und (1.34 Liter) und 14.7 kg Atemluft. Dieses Verhältnis, Lambda 1, wird auch als stöchiometrisches Verbrennungsgemisch bezeichnet und bedeutet, dass das Kraftstoff/Sauerstoff-Gemisch vollständig verbrannt wird. Das ist der Idealfall. Theoretisch. Moderne Motoren bedienen sich bei der Verbrennung jedoch auch eines fetten Gemisches zur Leistungsanhebung oder Brennraumkühlung – im Idealfall aber wäre ein Luftüberschuss wünschenswert. Wenn mehr Sauerstoff als Kraftstoff zur Verfügung steht, spricht man von einem mageren Gemisch. Wenn man mit einem mageren Gemisch die gleiche Leistung erreicht wie mit einem Lambda 1 Verhältnis, dann bedeutet dies im Umkehrschluss, man benötigt weniger Treibstoff für die gleiche Arbeit. Das Auto ist also sparsamer. Allerdings hat ein mageres Gemisch eigentlich auch den Effekt einer verringerten Motorleistung zur Folge. Dem gegenüber steht bei einer mageren Verbrennung die niedrigere Brennraum-Temperatur, was mit einer höheren Effizienz einhergeht und die Entwicklung von NOx deutlich senkt. Das Geheimnis einer sauberen Verbrennung liegt also im Luftgemisch.

Die magere Verbrennung hat jedoch andere Probleme. Sobald zu viele Sauerstoff-Moleküle vorhanden sind, besteht die Gefahr, dass nicht das gesamte Gemisch zum gewünschten Zeitpunkt entzündet werden kann. Bei einer Selbstzündung durch hohe Kompression könnte man dieses Problem umgehen. Denn dann geht der Impuls der Verbrennung nicht mehr von der zentral gelegenen Zündkerze aus.

Was also liegt näher, als ein mageres Gemisch durch Selbstzündung zu verbrennen?

Und genau daran sind bisher alle anderen gescheitert. Der neue Ansatz der Skyactiv-X Technologie verbindet die Selbstzündung mit der Fremdzündung, ermöglicht ein Luft-Kraftstoffgemisch deutlich oberhalb von Lambda 1 und vermeidet dennoch die unkontrollierte Selbstzündung (Klopfen) von Benzin. Möglich machen diesen Erfolg zwei Faktoren: Zum einen ist erst jetzt die moderne Motoren-Elektronik in der Lage, zeitgenau und live die Verbrennung je Brennraum zu kontrollieren und zum anderen, das ist der Mazda-Kniff, durch die Verwendung einer Zündkerze umgeht man den Effekt eines kaum kontrollierbaren Zündpunktes. Das mag erst einmal verwirren. Ein „Selbstzünder“ mit Zündkerze?

SPCCI – Ein Durchbruch in der Motorentechnik

Das extrem magere Benzin-Luftgemisch wird im Verhältnis 16 zu 1 verdichtet und steht damit kurz vor der Selbstzündung. Mit einem kleinen zusätzlichen Einspritzvorgang direkt vor die Zündkerze und einem Zünden der Kerze wird der Verbrennungsvorgang eingeleitet. Allerdings ist der Effekt nicht ein „Übergreifen“ der Entzündung über die Kraftstoffmoleküle, wie dies üblich wäre. Vielmehr wird durch die Verbrennung der kleinen Portionierung vor der Zündkerze und der dadurch entstehenden Expansion im Brennraum der Kompressionsdruck Zeitpunkt genau erhöht und das restliche Magergemisch im Motorraum entzündet sich selbst. BÄMM. 

Was hier mehrere hundert Worte zur Erklärung benötigt, geschieht im Motor der neuen Skyactiv-X Generation binnen Millisekunden. Vom gesamten Aufwand bekommt der Fahrer nichts mit. Gar nichts. Mazda verspricht damit einen Benzinmotor, der eine völlig neue Effizienz erreicht. Durch die aufwändige Motorsteuerung ist der neue Skayctiv-X-Motor in der Lage, in einem extrem breit nutzbaren Drehzahlband mit einem Lambdagemisch größer 1 zu fahren. Eine magere Verbrennung, sauber, führt zu einer Effizienz auf dem Niveau von modernsten Dieselmotoren. Ohne NOx-Probleme. Ohne CO2-Probleme. Dafür mit der Drehfreude und der Agilität eines modernen Benzinmotors.

Fährt sich agil

Anders als bei aktuellen Motoren mit magerer Schichtladung, Stichwort Atkinson-Cycle (Miller-Cycle), ist der Skyactiv-X Motor nicht an ein enges Drehzahlband gebunden, um maximal effizient zu sein. Das führt zu einer gänzlich neuen Agilität beim Fahren. Der breite Drehzahlbereich, in dem dank SPCCI-Technik mit magerem Gemisch gefahren werden kann, lässt den Mazda3-Prototypen behände und drehfreudig über Landstraßen wedeln. Mit angestrebten 190 PS und 230 Nm ist der Skyactiv-X Motor in der Leistung der aktuellen Skyactiv-G Generation überlegen – aber dennoch nicht beeindruckend massiv motorisiert. Die Kompressor-Aufladung des Skyactiv-X dient auch nicht der Leistungssteigerung, sondern nur dem Ermöglichen eines maximalen Luftüberschusses. Im niedrigen Drehzahlbereich ist der Kompressor daher auch nicht aktiv. Man hätte hier vermutlich auch mit einem E-Turbo agieren können, aber die Lösung fiel im ersten Schritt auf den bewährten Kompressor.

Das breite nutzbare Drehzahlband lässt die immer komplexer werdenden Getriebe überflüssig werden. Ein Motor, der bei 1.900 Umdrehungen ebenso effizient ist wie bei 3.500 Umdrehungen, den kann man getrost mit sechs Gängen auf die Reise schicken – ohne deswegen Nachteile im Verbrauch in Kauf nehmen zu müssen.

Von der „fremdgesteuerten“ Selbstzündung spürt der Fahrer nichts. Einzig ein leises Klingeln aus einer nicht gänzlich kontrollierten Verbrennung bei sehr niedrigen Drehzahlen dringt vereinzelt an das Ohr auf der 1.5 stündigen Testfahrt. Ansonsten überzeugen der Skyactiv-X und seine neue Fahrwerksplattform mit massiv gesteigertem Geräuschkomfort, einer sauber ansprechenden Dämpfung und einer sensiblen Lenkung.

Der neue Mazda3 könnte also, wenn er 2019 auf den Markt kommt, mit Skyactiv-X Technik, Agilität und Fahrfreude noch ein echter Lichtblick für die Anhänger von Verbrennungsmotoren werden.

Bewusst anders

Mazda geht mit der Skyactiv-X Technik ganz bewusst einen anderen Weg als der Rest der Automobil-Industrie. Man mag dies für einen Fehler halten, wenn man sieht, welche Anstrengungen andere Hersteller unternehmen, um die Flotte auf Plug-in Hybrid-Technik umzurüsten. Doch Mazda glaubt noch nicht an das Ende des Verbrennungsmotors und stellt sich mit der neuen Technik sogar an die Spitze der Motoren-Entwicklung. Es gibt viele gute Argumente, weswegen Mazda damit richtig liegen könnte. Ein klassischer Verbrennungsmotor könnte in der Well-to-Wheel Balance die Führung übernehmen, wenn sein Treibstoff CO2-neutral wäre. Klassisches Benzin ist dies nicht. Aber Mazda arbeitet mit Universitäten in Japan auch an einer Algen-Benzin-Technologie. Also künstlichem Benzin. Und natürlich bereitet man für 2019 ein Elektroauto vor, denn ganz ohne geht es einfach nicht. Und sei es nur aus politischen Gründen.

 

 

 

 

 

 

Dauertest: Mazda3 (2017) Skyactiv-D 150

Der Artikel wird chronologisch erweitert. Neueste Einträge stehen hierbei jeweils oben!

KM-Stand 22.471 – 29. November 2017

„Kraft-Stoff“

Niedrigverdichtet, dafür aber von zwei Turboladern aufgeladen und auf volle Füllung gebracht. Der Skyactiv-D 150 in unserem Dauertester ist wirkliche in feines Stück Motor. Aber manchmal ist die Theorie reichlich grau.

Etwa, wenn es wirklich eilt. Denn wenn die Autobahn wirklich frei ist, was sie glücklicherweise noch oft genug vorkommt, dann läuft der rote 3er richtig gut. Im sechsten Gang, der wunderbar passend übersetzt ist – nicht zu lang, um am Berg zu verhungern und nicht zu kurz, um die Drehmomentwoge zu verschenken – stellen sich schnell 200 km/h Reisegeschwindigkeit ein. Bis zur 215er Anzeige auf dem Head-Up-Display dauert es dann zwar einen Augenblick, hier bleibt er dann aber mit großer Freude.

Egal ob für einen kurzen Sprint, oder aber auch mal für eine halbe Stunde am Stück: Das Notizbuch im Handschuhfach notiert in der Tat eine solche Fahrt, vormittags, Richtung Eisenach, vollkommen frei, 128 km ohne zu lupfen. Der Mazda macht großen Spaß, nicht zuletzt, weil er auch bei hohem Tempo immer noch mehr als kompaktklassigen Komfort bietet. An der Tankstelle hat das aber seinen Preis: er will dann eben auch mal 8.3 Liter/100km.

Natürlich ist das absolut gesehen nicht viel, die Konkurrenz mit 2.0 TDI, 20d und 220 CDI macht das nicht besser. Selten sind wir in letzter Zeit wirklich deutlich in den 6,x Liter Bereich gekommen. Meist steht die Sieben im Notizbuch vorne.

Vielleicht liegt das aber auch an unserem Reisetempo in letzter Zeit. 🙂

KM-Stand 19.200 – 13. September 2017

Herrliche Ruhe

Wo viele Konkurrenten, auch aus weit teureren Fahrzeugkategorien, heute nach dem Anlassen immer noch nageln und scheppern wie der alte Transporter von Heizungsmonteur Schulz hier im Dorf, herrscht im Mazda 3 einfach: Ruhe.

Zwar überraschend die Kaltstartanhebung am Anfang, weil gut 2000 Umdrehungen im Leerlauf sind für einen Diesel eher untypisch, aber so ist das ganze Skyactiv-D-Triebwerk ja auch etwas untypisch. Im Fahrbetrieb tritt es nämlich komplett in den Hintergrund. Flüsterdiesel – es würde hier wirklich als Attribut passen, wenn es nicht schon ein anderer Hersteller benutzt hätte.

Die Ruhe hat auch einen anderen positiven Nebeneffekt: Musik hören und entspannen.

Die Sitze sind bequem, das Aufpreisleder sehr angenehm und haptisch wirklich toll, wie im Übrigen auch das Lenkrad, was sich wirklich sehr hochwertig anfasst, es macht wirklich Spaß im roten Dauertester zu versinken. Dazu dann noch eine schöne Playlist aus dem Bose-Sounsystem und der Feierabend ist da, auch wenn er noch 500km entfernt ist.

Kleine Randnotiz: das Infotainment spielt nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Sowohl grafisch, gerade aber auch in der Bedienstruktur. CarPlay, Android Auto oder andere Link-Protokolle unterstützt der Mazda 3 ebenfalls nicht. Andererseits funktioniert die Steuerung der Smartphone-Musiksammlung hervorragend über das Multifunktionslenkrad, wenn sich das iPhone per Kabel mit dem Auto verbindet.

KM-Stand 18.701 – 08. September 2017

Gleitphase

Seine Körperbeherrschung ist wirklich exzellent, schön stabil, wenig Wankerei. Auch wenn Du wie ein Esel mit Bremse oder Gaspedal im Kurvenscheitel herumhantierst. Ob das jetzt, wie Habby dauernd bedeutungsschwanger erzählt, an der G-Vectoring Control liegt: mhmm? Oder eher an einer soliden Fahrwerksabstimmung!

Dass da gleich Motorschleppmoment reguliert werden muss und eine radselektive Zubremsung der kurveninneren Räder anpacken muss, das glauben wir in den von uns täglich gefahrenen Tempobereichen wirklich nicht. Wir sind zwar zügig unterwegs mit unserem Mazda 3, doch nicht immer auf der letzten Physikrille.

Was sich nach einem guten halbe Jahr wirklich auffällig herauskristallisiert hat: das Gewicht. Nicht das des Autos und schon gar nicht das der Fahrer, sondern vielmehr von Lenkung und Schaltung. Es ist wirklich fein und akkurat ausgewogen. Nichts versinkt im Elektrounterstützungsnebel, nichts bleibt undeutlich. Das Lenkrad dreht mit großer Präzision ohne Unschärfe, der Schalthebel schnickt locker in die Gasse, ist weder zu kurz, noch zu lang. Gleiches für die Bremse: der große Zeh kann keine Vollbremsungen auslösen, noch musst du wie ein Ochse auf dem Pedal stehen.

Es ist alles wirklich sehr befriedigend. In einer Art und Weise, die dich vor Freude zwar nicht überschnappen lässt, wenn du die Schlüssel vom 3er nimmst, aber du bist immer irgendwie zufrieden. Man kann es genießen. Es ist einfach gut.

Der Mazda 3 ist kein extremes Auto, in keiner Dimension. Aber er ist ein sehr gutes Auto für den, der die Feinheit des Fahrens zu schätzen weiss.

KM-Stand: 14.500 – 1. August 2017

Wie war das früher mal in der Werbung? Und er läuft, und läuft, und läuft, und läuft …

Genau das macht auch unser Dauertest-Kandidat von Mazda. Der 150 PS Diesel zaubert täglich ein neues Lächeln in das Gesicht der Testfahrer. Drehfreude und Laufkultur sind, gerade im Vergleich mit den Mitbewerbern, extrem positiv. In der 150 PS-Klasse dürfte es aktuell keinen Turbodiesel geben, der mehr Drehfreude mit derart guter Laufkultur und Kraft verbindet.

Mit einem gemischten Verbrauch von aktuell 6.8 Litern steht unser Mazda3 zudem als besonders effizientes Reisefahrzeug da. Die üblichen Geschwindigkeiten auf langen Strecken liegen deutlich über 130 km/h. Dass sich gerade ein Kompakter somit als ideales Langstreckenfahrzeug herausstellt, wer hätte das vor dem Test gedacht?

Probleme: Bis heute – absolut keine.


Jede Woche testen wir auf mein-auto-blog neue Autos. Jede Woche fahren wir neue Modelle. Als gelernter Mechaniker und Kaufmann ist Habby, der mein-auto-blog Gründer, dabei immer auf der Suche nach den Vor- und den Nachteilen der gefahrenen Fahrzeuge. Aber: Wir – also Habby – wissen, nicht immer ist man fair zu einem Auto. Denn oft ist der Zeitraum, in dem man das Auto testen kann, schlicht zu kurz. Die Einblicke, die man als Autokäufer bekommt, wenn man ein Auto länger fährt, das „sich an komische Dinge“ gewöhnen, fehlt bei uns oft. So richtig genial sind daher die Dauertests für uns. Für über 30 Monate hat mein-auto-blog einen Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander gefahren, entstanden sind dutzende Themen zu diesem innovativen Fahrzeug. Jetzt hat uns der „erste PHEV-SUV der Welt“ verlassen und ein neuer Kandidat bereichert den Alltag. Ein klassischer Diesel. Warum? Und warum kein SUV? Und warum kein Volkswagen Golf, und warum, wieso und weshalb. Diese Themen und noch viel mehr, jetzt im Dauertest-Blog zum MAZDA3 Skyactiv-D 150 – hier, in diesem Artikel!

Im Dauertest: Mazda3

Im Alltag getestet

Start des Dauertest: 18. April 2017 – Kilometerstand: 4.732

Unser Dauertestfahrzeug im Detail

Für die Diesel-Variante des Mazda3 haben wir uns ganz bewusst entschieden. Denn um eine geplante Laufleistung von rund 60.000 Kilometern in nur 12 Monaten zu erreichen, muss der Mazda3 viel unterwegs sein. Und für Vielfahrer ist der Diesel, bei allen Diskussionen, noch immer die richtige Wahl.

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Testwagen-Preis

Der Mazda3 kommt mit dem 2.2 Liter 150 PS Dieselmotor zum Test. Die mechanische Sechsgang-Handschaltung verspricht knackige Schaltvorgänge und lässt uns in der Kontrolle über das Drehzahlniveau und damit die Oberhand beim Thema Verbrauch. Unser Dauertester kam als extrem gut ausgestatteter „Sports-Line“ zu uns. Die einzigen wählbaren Ausstattungsoptionen wurden zudem von Mazda für uns gewählt. Dazu gehören das Mazda-SD Navigationssystem, das Technik-Paket mit Voll-LED Licht, zusätzliche Assistenzsysteme und eine weiße Lederausstattung.

Die einzig richtige Farbe? 🙂 Natürlich das „Rubinrot Metallic“. Unser Dauertester steht zudem auf den 18-Zoll Felgen, die mit Dunlop-Reifen in der Größe 215/45-18 bezogen sind. Für unsere Konfiguration stehen am Ende 32.880 € auf der Preisliste – wobei Mazda einen 2.500 € Bonus bei Neuwagen direkt abzieht und damit wären 30.380 € der richtige „Listenpreis“ für unseren Dauertester.

Erster Eindruck

Der Mazda3 reagiert feinnervig auf grobe Wickel und pariert auch kleine Frostaufbrüche besonders engagiert. Er baut dabei dieses Gefühl von Solidität und Komfort auf, das man oft auch mit „spießiger Langeweile“ verwechselt. Dabei versprühen die neuen Dämpfer und ein adaptierter Stabilisator an der Vorderachse nur so die Harmonie, nach der man in diesem Segment sucht. Wie gesagt, er bleibt trotz Komfort ein williger Kamerad für die nächste Kurve. G-Vectoring Control nennt sich zudem ein Dynamik-Assistent, dessen größter Vorteil es ist, nicht bemerkt zu werden. Dieses System sorgt per Motormomenten-Steuerung für eine gesteigerte Agilität und dennoch mehr Komfort beim Fahren. Gezielte Eingriffe in die Motorsteuerung sorgen für eine Adaption beim Eigenlenkverhalten des Mazda3. Weniger Gerüttel am Lenkrad beim geradeaus Fahren, mehr Spaß und Willigkeit beim Einlenken in die Kurven. Wie gesagt, von der Arbeit des GVC spürt der Fahrer nichts, das Ergebnis ist ein aktives und komfortables Fahrverhalten. Der Mazda3 liegt satt auf der Straße. Lässt sich willig einlenken, federt sanft und bestimmt und führt sich auch sonst ganz wie ein Musterschüler auf der Lehrerkonferenz auf.

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Die ersten 8.000 Kilometer

Zwischen 4.7 und 8.5 Litern ist alles machbar. Der Mazda3 hat sich bereits in den ersten Tagen an die Langstrecke bei uns gewöhnt und ist ein überraschend erwachsenes Auto. Sein Skyactiv-Diesel mit zwei Ladern und 150 PS ist dabei ein echter Leisetreter und sehr laufruhig, trotz seines kräftigen Antritts. Dass ausgerechnet ein kompakter Japaner auf der langen Strecke so glänzen kann. Wir hätten es nicht erwartet!

Test: Mazda MX-5

Die fünfte Generation des japanischen Roadster Klassikers bewirbt sich bereits seit 2015, weiter der meist verkaufte Zweisitzer zu sein. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert setzt der MX-5 die Philosophie des japanischen Automobilherstellers um, das Streben nach dem Gleichklang von Fahrer und Fahrzeug zu perfektionieren. „Jinba Ittai“ nennen die Japaner das Gefühl dieser Symbiose. Den nach seiner Modellpflege Ende 2016 aufgefrischte…

Mazda MX-5 RF – das Beste aus zwei Welten?

Dass der MX-5 schon immer ein großer Wurf war, zeigt seine eigene Statistik: der meistverkaufte Roadster der Welt. Keiner macht ihm da etwas vor. Er ist der für all diejenigen, die etwas Leichtes, Frisches, Knackiges wollen – ohne dabei gleich das Bankkonto leer räumen zu müssen. Was, wenn sie ihm nun plötzlich ein festes Dach aufsetzen, ihn komfortabler machen un…

15.000 Kilometer in 40 Tagen: Mazda 323 anno 1977

In 40 Tagen 15.000 Kilometer zurückzulegen, ist schon ganz ordentlich. Genau die gleiche Distanz hat unser Dauertester Mazda 3 nun in 6 Monaten hinter sich gebracht. Aber es geht nicht um den Dauertester Mazda 3, sondern um zwei Mazda 323, die 1977 die Tour von Hiroshima, dem Mazda Firmensitz, zur IAA nach Frankfurt übernahmen. 15.000 km zu einer Zeit, als GPS und Mobilfunk noch nicht erfunden waren und die Fahrer der asiatischen Kompaktklasse nicht durch Selfie-Pausen abgelenkt waren.

40 Jahre MAZDA 323 – der „Kompakte“ aus Japan

Während sich unser Dauertester vor allem auf gut asphaltierten Straßen in Deutschland bewähren muss, dürfte die Tour des Mazda 323 im Jahre 1977 eine gänzlich andere Nummer gewesen sein. Damals gab es noch einen Eisernen Vorhang und der ab 845 Kilogramm leichte Mazda 323 hatte heute sehr bescheiden wirkende 45 bis 70 PS. Für die Weltpremiere auf der IAA zählten jedoch vor allem die inneren Werte des ersten, rein für Europa konstruierten kompakten Japaner. Unter seiner großen Heckklappe war Platz für bis zu 1.100 Liter Gepäck – bei einer Tour über 40 Tage sicherlich keine schlechte Idee.

Schaut man sich den ’77er Mazda 323 an, dann fällt einem vor allem die optische Entwicklung in die Augen. Verglichen mit unserem 2017er Mazda 3 Testwagen in seinem sportlichen KODO-Design wirken die 40 Jahre alten Mazda 323 auf dem Foto arg klassisch und sogar fast ein wenig schüchtern. Schmale A-Säulen, klare Kanten und große Fensterflächen.

Während wir in unserem Testwagen auf moderne Skyactiv-Diesel Technologie vertrauen und mit G-Vectoringcontrol auch beim Fahrwerk nichts dem Zufall überlassen, war vor 40 Jahren der Frontantrieb mit Einzelradaufhängung gerade die aktuellste Technik-Nummer. Seit der Weltpremiere des Mazda 323 auf der IAA 1977 hat sich viel verändert – nicht nur Facebook und Selfie sind heute unser alltäglicher Begleiter, auch beim Auto verlassen wir uns lieber auf Navigationssysteme, Head-Up Displays und LED-Scheinwerfer.

Die Geschichte des Mazda 323, die letzten 40 Jahre in der Kompaktklasse bei Mazda und wie das damals 1977 so war, kann man im übrigen in einer Sonderausstellung im Mazda Museum in Augsburg erleben!

Lebendige Geschichte in Augsburg im Mazda Classic Museum.

Mazda CX-5 mit Zylinderabschaltung – erster Test

Mazda macht vieles anders als andere Automobil-Hersteller und ist damit auch noch sehr erfolgreich. Bevor man 2019 mit Elektromodellen und Plug-in Hybriden dem aktuellen Trend folgt, wird man mit einem völlig neuen Skyactiv System, dem Skyactiv-X,  noch ein weiteres Ausrufezeichen in der Entwicklung von Verbrennungsmotoren setzen. Nein, Benziner und Diesel sind noch lange nicht „erledigt“. Nicht bei Mazda. Dass der stete Feinschliff und der eingesetzte „Hirnschmalz“ zu spannenden Ergebnissen führt, lässt sich am neuen Mazda CX-5 SKYACTIV-G 194 erfahren.

Test des Mazda CX-5 mit Zylinderabschaltung

Der stärkste Benziner im CX-5 hat 194 PS und ist ein Teilzeit-Vierzylinder

Mazdas Lösung mit einem großvolumigen Benzinmotor ohne Aufladung ist für sich gesehen schon eine merkwürdige Motorisierung. Glaubt doch ganz SUV-Deutschland, ein solches Auto benötige einen Dieselmotor oder wenigstens einen kleinen Benziner mit Turboaufladung. Downsizing und so. Aber – Mazda hat sich für einen anderen Weg entschieden. Ob sie damit richtig liegen? Das Ergebnis wird es klären.

2.5 Liter – keine Aufladung

Der Skyactiv-G Benzinmotor im CX-5 kommt mit 2,488 Liter Hubraum (2.5) und verfügt über eine – für einen Benzinmotor – hohen Verdichtung von 13:1. Neben klassischen Entwicklungsschritten bei der Motoren-Entwicklung wie der Optimierung von Ansaugkanälen, wurde beim neuen Benziner im CX-5 Topmodell auch die innermotorische Reibung minimiert. Neue Kolbenringe, eine neuer Kühlkreislauf und ein gesteigerter Einspritzdruck der Benzin-Einspritzung sind weitere Optimierungen. Die wichtigste Neuheit ist jedoch die Zylinderabschaltung des neuen Top-Motors.

Über eine variable Hydraulik, die bislang nur für den Ventilspielausgleich zuständig war, lassen sich binnen Millisekunden die Ventile der Zylinder 1 und 4 schließen. Wenn anstelle von vier Zylindern nur noch zwei die Arbeit erledigen, steigert sich deren Arbeitsleistung – im Bereich von geringer Lastanforderung, also zum Beispiel beim lockeren Dahinschwimmen im Stadtverkehr – kommt der Effekt der Zylinderabschaltung besonders zum Tragen. Der nun zum Zweizylinder mutierte Vierzylinder arbeitet mit geringeren Drosselverlusten. Die auf die maximale Leistung eines Vierzylinders ausgelegte Drosselklappe öffnet weiter, der Motor atmet freier. Genau dieser Effekt senkt die Drosselverluste und steigert die Effizienz in diesem Betriebsbereich. Bei Mazda spricht man von Einsparungen von bis zu 20%.

Der hydraulische Ventilspielsteller des Rollenkipphebels wird von Mazda genommen, um eine einfache, aber wirkungsvolle Zylinderabschaltung umzusetzen.

Der Stadt-Motor

Gerade für Wenigfahrer, also Menschen, die nicht primär mit dem SUV auf der Langstrecke bei hoher Lastanforderung unterwegs sind, kann sich der Ingenieurs-Geist der Japaner positiv auszahlen. Zwischen 20 und 100 km/h kommen die Effekte des „dynamischen Downsizings“ wirkungsvoll zum Tragen. Der neue Top-Motor wird zudem, zur aktuellen Markteinführung (seit September 2017), nur mit dem 6-Stufen Automatikgetriebe angeboten. Und Stadt und Automatik, das passt perfekt zusammen.

Schmeichler auf Achse

Bei einer ersten Testrunde durch das Oberbergische Land zeigt sich der Top CX-5 dann auch gleich einmal von seiner besonders „schmeichelnden“ Seite. Die Automatik bekam ein zusätzliches Fliehkraft-Pendel zum Ausgleich von möglichen Vibrationen verpasst. Und das „tuning“ am Benziner sorgt, zusammen mit dessen bereits zuvor ausgezeichneten Manieren, für einen sehr komfortablen Antrieb. Ob er gerade im Zweizylinder-Betrieb ist oder mit allen vieren arbeitet, für den Fahrer bleibt dies völlig verborgen. Weder beim Geräuschkomfort noch bei möglichen Vibrationen lässt sich der Arbeitszustand des Skyactiv-G 194 erkennen.

Der 194 PS Motor stemmt 258 Nm auf die Kurbelwelle – und nein – er ist damit sicher nicht der Top-Dynamiker unter den SUVs. Und auch wenn es den neuen Motor derzeit nur mit der höchsten Ausstattungslinie „Sports-Line“ und Allradantrieb gibt, er ist eher ein überzeugender Gleiter und Komfort-Schmeichler denn ein Sportler. Dazu gesellt sich auch der Qualitätseindruck im Innenraum des CX-5. In Verbindung mit der Sports-Line Ausstattung bleiben aber auch sonst kaum noch Wünsche offen – einzig die Frage nach den Ledersitzen kann man sich noch stellen und diese dann mit weiß oder schwarz beantworten.

Spart er jetzt, oder nicht?

Den Normverbrauch von 7.1 Litern haben wir an diesem Tag nicht erreicht, aber knapp 8 Liter auf 100 sind schon mehr als nur ein Achtungserfolg für ein SUV mit Automatik in dieser Größe. Dass der Verbrennungsmotor eben noch lange nicht tot ist, Mazda demonstriert es mit penibler und steter Entwicklungsarbeit. Einen ausführlichen Fahrbericht zum Mazda CX-5 gibt es zudem hier.

 

Und es geht weiter – Die Kurve deines Lebens mit dem Mazda MX-5 RF // Werbung

Ein Roadtrip mit dem Mazda MX-5 RF durch Norwegen. Was kann es Schöneres geben? Atemberaubende Fjordlandschaften, der längste Straßentunnel der Welt und ein unvergessliches Zusammenspiel der Elemente. Nachdem schon die erste Tour 2015 von München nach Nizza so erfolgreich verlief, schickte Mazda nun zwei weitere Auto Bild Leser los, dieses wunderbare Abenteuer zu erleben. In vier Etappen mit insgesamt ca. 960 km von Bergen nach Kristiansund durften sich die Teilnehmer diesem echten automobilen Abenteuer stellen und dabei alle Vorzüge des Mazda MX-5 RF erleben.

Wer noch nicht in Norwegen war, kann sich nicht vorstellen, welches Naturschauspiel auf die Teilnehmer wartete. Von hoch ansteigenden Bergen über dramatische Wasserfälle bis hin zu massiven Gletschern bot sich die komplette Schönheit der südnorwegischen Landschaft. Das besondere Highlight, die Überfahrt der Hardangerbrücke über dem anmutigen Eidfjord, genossen die Teilnehmer ganz besonders. „Unglaublich, dass die Norweger nur viereinhalb Jahre daran gebaut haben“, staunt einer der beiden.

Mit dem Mazda MX-5 RF ging es in die Kurven der besonders ausgewählten Streckenführung. Ein absolutes Fest für alle Kurvenfans, denn der Mazda MX-5 RF liegt auf der Straße wie ein Go-Kart und schaut dabei so unverschämt gut aus. Mit seinem drehfreudigen 160 PS starken 2.0-Liter-Benziner ist der 1120 Kilo leichte Zweisitzer perfekt motorisiert. Dazu passen das knackige Sechsgangschaltgetriebe und die präzise Lenkung. So macht jede Kurve in Norwegen gleich noch viel mehr Spaß. Kein Wunder, dass sich jährlich hunderttausende Touristen auf diese spektakuläre Serpentinenstraße stürzen. Doch die fahren meistens nicht in einem der schicken Mazdas. Pech für sie, Glück für die zwei Abenteurer.

Elf Haarnadelkurven führen auf eine Höhe von 620 Metern und erlauben den tollen Blick über den Geirangerfjord. Wie gut, dass der Mazda MX-5 RF ein Cabrio ist. Dach auf und Aussicht genießen, heißt die Devise.  „Auch wenn ich als alter MX-5-Fahrer eigentlich den Purismus des Roadsters liebe, finde ich das Targadach toll!“ so einer der beiden Fahrer. Ein Windschott aus Acryl hinter den Kopfstützen hält während der Fahrt die Zugluft zurück. Gemütlich!

Auch die Atlantikstraße zwischen Molde und Kristiansund lässt sich sehen und gehört zu den interessantesten Routen Norwegens. Sie besticht vor allem durch ihre charakteristische Storseisund-Brücke mit einer Höhe von 23 Metern. Doch wie heißt es immer so schön? Man(n) muss aufhören, wenn es am schönsten ist. Doch die Teilnehmer waren sich sicher, dass das nicht die letzten Kurvenabenteuer waren, denen sie im Mazda MX-5 RF hinterhergejagt sind. „Der MX-5 ist erwachsen geworden, ohne dabei seinen Spaßfaktor zu verlieren. Und mit dieser grandiosen Tour durch Norwegen haben wir mit ihm das nächste Level des Roadtrips erklommen.“ Was würden wir dafür geben, dieses Gefühl auch zu erleben!

Information über Kraftstoffverbrauch, CO2-Emission und Stromverbrauch gemäß Richtlinie 1999 ⁄ 94 ⁄ EG: Kraftstoffverbrauch/CO2-Emissionen für den Mazda MX-5 RF SKYACTIV-G 160: Kraftstoffverbrauch kombiniert*: 6,9 l/100 km; CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus*: 161 g/km. CO2-Effizienzklasse**: F

* Information über Kraftstoffverbrauch, CO2-Emission und Stromverbrauch gemäß Richtlinie 1999/94/EG: Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (§ 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtigen geltenden Fassung) ermittelt. CO2-Emissionen, die durch die Produktion und Bereitstellung des Kraftstoffs bzw. anderer Energieträger entstehen, werden bei der Ermittlung der CO2-Emissionen gemäß der Richtlinie 1999/94/EG nicht berücksichtigt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emission eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Abweichende Werte können sich in der Praxis auch durch Umwelteinflüsse, Straßen- und Verkehrsverhältnisse sowie Fahrzeugzustand, zusätzliche Ausstattung und Fahrzeugbeladung ergeben.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Mazda Verkaufsstellen, bei der Mazda Motors (Deutschland) GmbH und bei der DAT unentgeltlich erhältlich ist.

** CO2-Effizienz, auf der Grundlage der gemessenen CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt.

Mazda CX-3 – Das Crossoverchen

Mazda CX-3 / Daten / Preise / Test und das 2017er Facelift im Überblick

So richtig viel Mühe haben sich die Techniker von Mazda nicht gegeben, zumindest nicht beim Facelift - dafür aber wohl umso mehr bei der grundsätzlichen Konstruktion des Mazda CX-3. Denn was Mazda nun - zwei Jahre nach der Premiere des CX-3, als Facelift-Version des CX-3 liefert…

Test: Mazda CX-5 2017 (Skyactiv D-175)

Reden wir mal über Premium. Was macht eigentlich eine Marke zu einer Premium-Marke? Wann wird aus einem Auto ein Premium-Fahrzeug? Das ist so einfach nicht zu beantworten. Ist es das Fahrgefühl? Die Verarbeitung? Oder schlicht ein gutes Marketing über mehrere Jahre?

Testbericht: Mazda CX-5 Sportsline Skyactiv D-175 AWD

Roß und Reiter, oder wie man still und heimlich zum Premium-Hersteller wir…

Mazda CX-5 – Alte Tugenden, neue Künste

Am 19. Mai bringt Mazda die zweite Generation des CX-5 zu Preisen ab 24.990 Euro in Deutschland auf den Markt. Obwohl die Neuauflage auf den ersten Blick wie der Vorgänger wirkt, wurde das SUV dennoch umfangreich modernisiert. Die Außenabmessungen haben sich dabei nur leicht verändert. Dank leicht modifizierter Proportionen wirkt der Neue gestreckter und stämmiger. Die Frontpartie mit den schmalere…

Mazda CX-5 – Kompakt-SUV ab 25.000 Euro

Zu Preisen ab 24.990 Euro ist ab sofort die neue Generation des Mazda CX-5 bestellbar. Das Basismodell wird über die Vorderräder von einem 121 kW/165 PS starken 2,0-Liter-Saugbenziner angetrieben, zur Ausstattung zählen in der Einstiegsvariante „Prime-Line“ unter anderem Klimaanlage, Radio und Berganfahrassistent. Insgesamt umfasst das Angebotsprogramm für das Kompakt-SUV neben der Allradausführung des kleinen Benziners zwei Diesel mit 110 kW/15…

Markenausblick Mazda – Auch in Zukunft Japans Außenseiter

Eigensinnig in Technik und Design, stets ein wenig anders als die übrigen japanischen Fahrzeughersteller: So könnte man Mazda charakterisieren. Die Strategie kommt vor allem auf dem anspruchsvollen deutschen Markt gut an. Hier stieg der Absatz seit 2012 um 56 Prozent. Vergangenes Jahr verbuchte Japans fünftgrößte Automarke bei uns über 63.000 Neuzulassungen (Marktanteil 1,9 Prozent). Die Rangfolge der bestverkauften Modelle laute…

Erste Fahrt: Der neue Mazda MX5 RF

Mit mehr als einer Million verkaufter Fahrzeuge begeistert der MX-5 seit 1989 Kunden in aller Welt. Hierzu entwickelten Mazdas Ingenieure nicht nur vier Generationen. Zahlreiche Sondermodelle und limitierte Auflagen begeistern bis heute seine Anhänger. Die 4. Generation ist seit 2015 auf dem Markt und setzt ab Februar diesen Jahres mit dem RF (Retractable Fastback) Modell die Messlatte unter den Roadstern nochmal nach oben. Das Hardtop Verdeck gibt dem Wagen außer mehr Stabilität einen Fastback Look und sorgt damit für ein elegantes Auftreten. Unterstützt vom zeitlosen KODO-Design, langgezogener Motorhaube, kurzem Radstand und tiefliegenden Scheinwerfern sowohl vorn als auch hinten unterstreicht er außerdem seine sportlichen Gene bei der Neuauflage des MX5 RF. Design mit Kult-Status trifft Technik der Moderne. Das war das Motto der Ingenieure aus Japan. Das Gesamtpaket bietet Mazda zur Verkaufsveranstaltung am 03. und 04. Februar in Deutschland seinen Kunden zum Kauf an. Bestellbar ist die Design- und Roadster-Ikone bereits seit Dezember 2016 zu einem Basispreis von € 29.890.

Der Mazda MX5 RF im ersten Fahrbericht

Japans Vorzeige Roadster mit Falthardtop

Global gesehen muss sich der Mazda MX5 seinen Mitbewerbern im europäischen und deutschen Markt stellen, denen er selbstbewußt entgegentreten kann. Seine Kundschaft findet er dabei nicht nur unter seinen Loyalisten, die in Clubs organisiert sind. Markante Anleihen seiner Vorgänger nahm man bewußt auf, um den Charakter des MX5 nicht zu verändern. Hierzu gehörten unter anderem die hexagonale Form des unten liegenden Kühlergrills sowie die auf einer horizontalen Achse verlaufende Position der Heckscheinwerfer mit ihren runden Bremsleuchten. Der Blick seiner Front mit den aggressiv wirkenden Front- und Nebelscheinwerfern lassen den MX5 RF breit und bestimmend auf der Straße stehen. Dabei bleibt sein Gesamterscheinungsbild aerodynamisch und agil, was sich gerade in den Verbrauchswerten widerspiegeln soll. Um einen ersten Eindruck seiner Gesamtperformance zu bekommen, lud Mazda ins weltoffene Barcelona. Dort konnten wir auf den Serpentinen einer privaten Straße durch ein Naturschutzgebiet seine dynamischen Eigenschaften bestens testen.

Mit aggressiver Front.

Innenraum Puristisch

Die Innenraumausstattung des MX5 RF ist mit hochwertigen Materialen bestückt und filigran gearbeitet. Sein Cockpit bleibt puristisch, aber doch mit allen notwendigen Informationen angelegt, wie dem Durchschnittsverbrauch und der Restweitenanzeige im Bordcomputer oder dem zentral sitzende Drehzahlmesser. Alle Instrumente sind dem Fahrer zugeneigt. Highlight ist das optional erhältliche SD-Navigationssystem, das über seine Touchfunktion bedienbar ist. Die Ledersitze nehmen Fahrer und Beifahrer sehr gut auf und geben zum sportlichen Fahren den nötigen Halt. Die Rundumsicht beim Fahren mit offenem Verdeck gibt uns das typische Roadster Gefühl. Zwar tief sitzend, aber visuell alles im Griff. Das dreiteilige Hardtop lässt sich in 13 Sekunden vollautomatisch öffnen und schließen. Selbst während der Fahrt bei einer Geschwindigkeit bis zu 10 km/h. Der „Kofferraum“ ist eines Roadsters würdig. Er ist ausreichend für einen Bordtrolley sowie einen Pilotenkoffer und eine kleinere Aktentasche. Mehr muss er auch nicht aufnehmen.

Innenraum puristisch minimalistisch.

Mit nur einem Motor

Zum Verkaufsstart stellt der Automobilhersteller aus Hiroshima entgegen den Vorgängern bislang nur eine Motorisierung zur Verfügung. Den Antrieb bestreitet ein 2.0 Liter Vierzylinder  SKYACTIV-G Motor. Die Leistung beträgt 118 kW (160 PS), das maximale Drehmoment 200 Newtonmeter bei 4.600 Umdrehungen in der Minute. Das ergibt eine CO2-Emission von 161 Gramm. Diese Leistungsdaten beschleunigen den Mazda MX5 RF in 7,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h. Kombiniert wird der Euro-6 Motor sowohl mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe als auch in der Topversion „Sports-Line“ mit einem Sechs-Stufen-Automatikgetriebe. Weiter setzt Mazda durch den kompakteren und leichteren Motor auf einen traditionellen Hinterradantrieb (RWD). Ob es  nachfolgend noch limitierte Auflagen des RF geben wird, konnte man uns im Media Gespräch nicht beantworten.

Klassischer 2.0 Liter Benziner.

Fahren wie an der Schnur gezogen

Das manuelle Schaltgetriebe, das wir ausreichend testen durften, macht sich bei den ersten Fahrten positiv bemerkbar. Direkt ansprechend mit kurzen Schaltwegen, sportlich und agil begleitet es unsere Fahrt durch die Berge des Hinterlandes von Barcelona. Die ausgesuchten Strecken meistert der MX5 RF mit der geschwindigkeitsabhängigen elektrischen Servolenkung mit souveräner Leichtigkeit in Verbindung mit der . Der tiefe Schwerpunkt lässt uns den Roadster ein wenig wie auf Schienen über die Serpentinen bewegen und wir erhalten immer wieder eine positive Rückmeldung. Der drehfreudige, zuweilen knurrige Motor trägt ebenso zum Fahrspaß bei und vermittelt uns mit seinen 200 Newtonmetern immer ausreichend Kraft auf die Straße zu bringen. Der angegebene Verbrauchswert von 6,9 Liter ist zu unseren Tests am Veranstaltungstag leider nicht zu prüfen.

Fahrspaß dank tiefem Schwerpunkt.

Mit Hardtop mehr Möglichkeiten

Den Einstieg ins Roadster Feeling mit Hardtop bestreitet die Basisversion, der Mazda MX5 RF „Exclusive-Line“ mit einem Listenpreis von € 29.890. Im Serienpaket enthalten liefern die Japaner Klimaautomatik, Digitalradio, MZD Connect mit Sieben-Zoll Farb-Touchdisplay und Zugang zum Internet via Smartphone, Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung und Bluetooth®, Lederlenkrad, Windschott aus Acryl, Spurhalteassistent (LDWS), 17-Zoll-Leichtmetallbereifung, LED-Tagfahrlicht, Motor Start-Stopp-Knopf, verstärkten Dachhimmel sowie eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Begrenzer und elektrische Fensterheber. Zur Aufwertung bietet man nur noch eine Ausstattungsvariante – „Sport-Line“ –  an. Für einen Preis von € 32.090 sind zusätzlich ein Fernlichtassistent (HBC), dynamisches Kurvenlicht (AFS), Spurwechselassistent Plus (BSM), Ausparkhilfe (RCTA), Einparkhilfe hinten, schlüsselloses Zugangssystem Login, BOSE® Sound-System mit neun Lautsprechern (inkl. Lautsprecher in den Kopfstützen), sowie das Mazda SD-Navigationssystem mit 3D-Kartendarstellung, i-ELOOP System zur Bremsenergierückgewinnung und i-stop Start-Stopp-System enthalten. Mit nur zwei optionalen Ausstattungspaketen leistet Mazda wenig Spielraum zur Individualisierung des MX5 RF. Es können bestellt werden ein Technik-Paket (€ 750 für „Exclusive-Line“ – Ausparkhilfe (RCTA), Einparkhilfe hinten, dynamisches Kurvenlicht (AFS), Spurwechselassistent Plus (BSM) und ein Sport-Paket (€ 1.800 für „Sports-Line“ – Domstrebe, Sportfahrwerk mit BILSTEIN® Stoßdämpfern, RECARO Sportsitze in Leder-Alcantara® Kombination). Das Sechs-Stufen-Automatikgetriebe wird mit € 1.900 vergütet.

BOSE® Soundsystem on board und in den Kopfstützen.

Fazit: Der Mazda MX5 RF setzt eine sehr lange Tradition der japanischen Roadster-Experten fort und arbeitet dabei weiter an seinem Kult-Status. Design und Fahrspaß bieten Kaufgrund Nummer eins und zwei. Die Macht wird mit ihm sein.

Im Kult-Roadster von Mazda.

Der Mazda MX5 RF unterstreicht mit seinem frischen Design und den im Trend liegenden Fahrerassistenzsystemen seine „Vormachtstellung“ im Roadster Bereich. Dabei ist der MX5 seit  über  25 Jahren erste Wahl beim Neukauf.

Text: Stefan Beckmann, Bild: Stefan Beckmann und Hersteller

Mazda MX-5 RF – Jetzt mit Targa-Feeling

Der Mazda MX-5 mit festen Dach hat einen neuen Namen. RF lautet nun die Bezeichnung für die Hardtop-Variante. Das Kürzel steht für Retractable Fastback, auf gut deutsch „einziehbares Fließheck“. Was damit gemeint ist wird klar, wenn das Dach geöffnet wird. Dann nämlich fährt ähnlich wie beim Porsche Targa das hintere Dachteil ein wenig zurück und die beiden oberen Stücke de…

Mazda MX-5 RF – Der Roadster wird zum Targa

Mazda stellt seinem Stoffdach-Roadster MX-5 eine Version mit faltbarem Hardtop zur Seite. Die neue Allwetter-Variante mit dem Namenskürzel RF (Retractable Fastback) startet im Februar zu Preisen ab rund 30.000 Euro. Auch in der Vorgängergeneration gab es bereits einen MX-5 mit festem Klappdach. Doch dort hatten die Designer lediglich die Stoffhaube durch eine feste Mütze ersetzt, nun kreierten sie fast scho…

Mazda6 G165 – Das kommt uns nicht japanisch vor

Mazda, das ist jene japanische Marke mit dem vielleicht europäischsten Anspruch. Dies merkt man optisch vor allem am extrovertierten Design, mit dem sich der Hersteller deutlich von den eher biederen Nippon-Pendants abhebt. Wer schon einmal in Japan war, dem wird aufgefallen sein, dass die Mazdas dort aufgrund ihres Aussehens im Alltagsverkehr eher wie Importmodelle wirken. Aber auch technisch geht Mazd…

Mazda3 Facelift – Im Detail verbessert

Sogenannte Facelifts gehören zum festen Programm der Autohersteller. Und sie werden umso wichtiger, je mehr das Tempo für neue Techniken anzieht, wie beispielsweise beim LED-Licht, bei den Assistenzsystemen und in der Konnektivität. Wer hier den Anschluss verliert, fährt schnell hinterher. Mazda gönnt seinem Kompaktmodell Mazda3, weltweit der Bestseller im Portfolio, in Deutschland nach den beiden SUV CX-5 und dem kleinere…

Test: Mazda3 (2017) – Facelift für Experten

Ein Facelift ist, wenn die Nase stupsiger wird, die Augenlider gestrafft werden und das Doppelkinn verschwindet. Oder eben nicht. Nach gut drei Jahren gönnt Mazda seinem kompakten Modell 3 eine Frischekur, ohne deswegen die Optik anzupacken. Was ein gutes Licht auf das Grunddesign des Modells wirft. Das passt einfach. Mazdas Kodo-Design ist derzeit ganz sicher die geschmackvollste Designlinie eines japanische…

Mazda CX-5 – Gute Wahl

Das seit Anfang 2012 angebotene SUV-Modell CX-5 ist für Mazda ein echter Verkaufsschlager. Entsprechend viele Fahrzeuge tummeln sich bereits auf dem Gebrauchtmarkt. Die Suche nach einem Exemplar aus zweiter Hand kann sich lohnen, denn der Japaner empfiehlt sich angesichts seiner hohen Zuverlässigkeit als eine echte Alternative zum VW Tiguan. Karosserie und Innenraum: Beim CX-5 handelt es sich um ein rech…

Neuer Mazda CX-5 – Mit Anspruch nach oben

Seit einigen Jahren arbeitet Mazda recht erfolgreich daran, unter den japanischen Volumenanbietern eine Sonderrolle einzunehmen. Dies vornehmlich durch ein europäisch anmutendes Design, aber auch durch eine besonders sorgfältige Verarbeitung, die die Fahrzeuge erkennbar Richtung Premium positionieren. Modelle wie der Mazda3 oder der Mazda6 sind dafür Beispiele. Auf der Los Angeles Motor Show präsentierten die Japaner nun den umfänglich überarbeiteten CX-5…

Mazda: Erstmals Dieselfahrzeuge für Nordamerika – Dem Selbstzünder eine Chance

Während nicht wenige Hersteller daran zweifeln, ob der Dieselmotor noch eine echte Zukunft hat, setzt Mazda in Nordamerika mit der Einführung des Selbstzünders im CX-5 ein Zeichen. Ab der zweiten Jahreshälfte 2017 soll der bei uns schon bekannte 2,2-Liter für das SUV auch in den USA und Kanada erhältlich sein. Der neue CX-5 ist damit das erste Mazda-Fahrzeug überhaupt, das…