Gebrauchtwagen-Check: Mitsubishi Outlander III

Weitgehend im grünen Bereich

Geräumig, sicher, günstig: Der Outlander III ist ein in mehrfacher Hinsicht interessanter Gebrauchtwagen. Mittlerweile gibt es Gebrauchtexemplare für rund 8.000 Euro. Manche fahren sogar elektrisch.

Ende 2012 schickte Mitsubishi die dritte Auflage des Outlander ins Rennen. Sein Design, so die PR-Verantwortlichen, folge der Botschaft „solide, sicher, eindeutig“. Doch ist der Japaner im Kern so solide, wie sein Äußeres verspricht? Nicht in allen Punkten, wie der TÜV-Report zeigt.

In Kurven bekommt der Outlander Schlagseite

Karosserie und Innenraum: Das abhängig vom Baujahr 4,66 bis 4,70 Meter lange SUV-Modell mit seinem recht kubisch wirkendem Korpus ist eine stattliche Erscheinung mit einem entsprechend großzügigen Raumangebot. In den ersten beiden Reihen reisen Passagiere kommod, den Aufenthalt in der optional dritten Reihe kann man hingegen nur Kindern auf kürzeren Strecken zumuten. Dafür bietet der sehr variabel nutzbare Fond einen geräumigen, 591 bis 1.742 Liter großen Gepäckraum. Im Fall der siebensitzigen Variante sind es 141 bis 1.613 Liter. Die Qualität der Materialien ist nicht immer Premium, die Ausstattung, wenn man denn eine höherwertige Version ergattert, modern. Die ersten Baujahre gelten als relativ laut innen, mit der Modellpflege 2015 wurde die Geräuschdämmung verbessert.

100% off

Motor und Fahrwerk: Bei den Antrieben ist die Auswahl recht überschaubar: Neben einem Zweiliter-Benziner und einem 2,2-Liter-Diesel mit jeweils 110 kW/150 PS gibt es alternativ noch eine Plug-in-Hybrid-Version, die auch längere Strecken rein elektrischen Fahrens erlaubt. Mit Abstand am häufigsten auf dem Gebrauchtmarkt anzutreffen ist der Benziner, den es allerdings wahlweise nur in Kombination mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe oder einer CVT-Automatik gibt. Während das manuelle Getriebe eine sechste Stufe vermissen lässt, kann das CVT mit unharmonischer Akustik nerven. Vom deutlich effizienteren Diesel, der mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder der recht häufig anzutreffenden, empfehlenswerten 6-Gang-Wandlerautomatik angeboten wird, finden sich ebenfalls in größerer Zahl gebrauchte Exemplare. Ausschließlich mit Automatik gibt es die vergleichsweise selten in Deutschland angebotene Hybridversion namens PHEV, die sich preislich übrigens deutlich oberhalb vom Diesel und Benziner bewegt. Dafür kann man mit dieser rein elektrisch und emissionsfrei fahren. Wer einen PHEV sucht und einen Kauf im Ausland nicht scheut, sollte sich in Holland umschauen, wo das Angebot an Hybriden deutlich größer als hierzulande ist. Während der Teilzeitstromer immer mit Allradantrieb kombiniert ist, gibt es für Diesel und Benziner optional die Kraftübertragung auf alle vier Räder.

Das Fahrwerk dürfte Freunde des flotten Kurvenstrichs eher abschrecken, wer es gelassener angeht, wird sich über eine ansonsten recht komfortable Abstimmung freuen.

Als Plug-in-Hybrid bietet der Outlander ein spezielles Kombiinstrument

Ausstattung und Sicherheit: Souveräne fünf Sterne hat EuroNCAP dem Outlander beim Crashtest verliehen. Auch die Liste der Assistenzsysteme kann sich sehen lassen. So gibt es Abstandstempomat, Unfallwarner, Kollisionsverhinderer und Spurhalteassistent. Allerdings finden sich aufgrund einer eigenwilligen Ausstattungspolitik von Mitsubishi diese Helferlein nur selten in älteren Gebrauchtexemplaren, denn das Fahrassistenzpaket gab es optional allein in Kombination mit der Topausstattung Instyle. Bei jüngeren Exemplaren heißen die attraktiven Ausstattungsversionen übrigens Plus oder Top. In den besseren Varianten bietet der Outlander auch Annehmlichkeiten wie ein Infotainmentsystem, Klimaautomatik, Lichtsensor, schlüsselloses Schließ- und Startsystem, Bluetooth-Freisprechanlage, Bedientasten am Lenkrad, Regensensor, Rückfahrkamera oder Start-Stopp-Automatik.

Qualität: Was die Mängelquote betrifft, bewegt sich der Outlander III knapp oberhalb des Segmentdurchschnitts. Gehäufter zeigen sich Ölverluste an Motor/Getriebe. Ältere Exemplare fallen durch erhöhten Verschleiß der Bremsscheiben und Problemen bei der Lenkung auf. Ein Mängelriese ist der Outlander aber definitiv nicht.

Fazit: Wer sich ein üppig dimensioniertes SUV zu überschaubaren Preisen wünscht, wird mit dem gebraucht schon ab rund 8.000 Euro angebotenen Outlander III kaum etwas falsch machen. Bei Exemplaren mit gehobener Laufleistung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Bremsen und Lenkung nach technischen Nachbesserungen verlangen. Doch ansonsten zeigt der Japaner ein recht robustes Naturell.

Mario Hommen/SP-X

Goldener Oktober bei Mitsubishi Motors

Auch der Herbst hat seine schönen Seiten. Zumindest bei Mitsubishi, wo sich der Oktober mit fast 5.000 Neuzulassungen für den japanischen Automobilimporteur das Adjektiv „golden“ verdiente. Einmal mehr schlug sich Mitsubishi deutlich besser als der Gesamtmarkt, der im Oktober um 7,4 Prozent rückläufig war.

Die 4.976 – inklusive der Pick-ups – neu in Deutschland im Oktober zugelassenen Fahrzeuge bedeuten für Mitsubishi Motors in Deutschland im Vergleich mit dem Vorjahresmonat eine Steigerung um mehr als 58 Prozent. Betrachtet man nur die Pkw-Zahlen, wie sie in der Statistik des Kraftfahrt Bundesamtes (KBA) erfasst werden, liegt die Steigerungsrate sogar bei 63,3 Prozent. Besonders erfreulich: Durch alle Modellreihen legten die Absatzzahlen nachhaltig zu. Von Januar bis Oktober 2018 wuchs der Absatz bei Mitsubishi im Vergleich zum Vorjahr damit um 15,8 Prozent. Damit ist Mitsubishi Motors unter den japanischen Importmarken einmal mehr die mit der prozentual höchsten Absatzsteigerung.

Von dem am Beginn des Jahres gesetzten, damals ambitionierten Absatzziel von 50.000 Fahrzeugen im vollen Kalenderjahr 2018 sind bis Ende Oktober bereits 45.163 Einheiten erreicht. „Das ist eine tolle Teamleistung unserer gesamten Organisation, für die ich jedem einzelnen Mitarbeiter danke. Ich bin heute zuversichtlich, nein sicher, dass wir die Erfolgswelle, die uns bisher durch das Jahr getragen hat, für uns auch in den beiden noch vor uns liegenden Monaten nutzen werden. Wir liegen heute klar auf Kurs, unsere anspruchsvollen Ziele für 2018 in jeder Hinsicht zu erreichen,“ kommentierte Mitsubishi Motors Geschäftsführer Dr. Kolja Rebstock das Monatsergebnis. Der Marktanteil von Mitsubishi kletterte auf 1,9 Prozent im Oktober, für die ersten zehn Monate liegt er bei 1,5 Prozent.

„Ein sensationeller Erfolg“, ergänzte Christian Andersen, Leiter PR und Marketing. „Nun können wir von der Zielgeraden 2018 aus guten Schwung aufnehmen für das neue Jahr.“ Vor allem der neue Outlander Plug-in Hybrid steht dabei im Fokus, welcher mit seiner elektrischen Reichweite von 54 km und seinen 40 g COpro Kilometer jedem drohendem Fahrverbot trotzt.

Work hard – play Hard – Der neue Mitsubishi L200

Seit 40 Jahren ist der L200 eine feste Größe im Modell-Programm von Mitsubishi. Jetzt geht der Pick-up in die nächste Runde – mit altem Konzept und neuer Technik.

„Rugged“ und „tough“, also „robust“ und „zäh“ – wenn Osamo Masuko über den L200 spricht, dann nutzt der Mitsubishi-Chef gerne martialisches Vokabular. Schließlich ist der Pick-up auch ein vergleichsweise martialisches Auto: Während selbst der Mitsubishi Pajero zunehmend von der Zivilisation vereinnahmt wurde, gibt der Pritschenwagen seit genau 40 Jahren den harten Hund und hat sich so in 150 Ländern von der Sahara bis nach Sibirien als zuverlässiger Partner für Arbeit, Sport und Spiel etabliert.

Genauso wenig stand der zuschaltbare Allradantrieb samt Untersetzung zur Diskussion

Doch auch an einem solchen Dinosaurier geht die Zeit nicht spurlos vorüber: Wenn im kommenden Sommer bei uns schätzungsweise ab etwa 24.000 Euro die nächste Generation an den Start geht, sieht die deshalb zwar noch rustikaler aus: Die Flanken tragen jetzt massive Muskeln, die Front ist kantiger und die Haube höher geworden. Aber innen hält ein bisschen smarte Technik Einzug und auch der Pick-Up bietet erstmals Assistenz- und Komfortsysteme, wie sie im Pkw längst Standard sind. So überwachen Kameras nun den toten Winkel und helfen mit einem 360-Grad-Panorama beim Parken und Rangieren, eine mit der Bremse gekoppelte Abstandsmessung verhindert Parkrempler, es gibt eine automatische Notbremse und ein Keyless-go-System.

Dass die Japaner allerdings selbst die zwei USB-Buchsen als Errungenschaft feiern, scheint dann doch ein wenig übertrieben – zumal der Rest des Infotainments eher mau ist. Dem kleinen Touchscreen-Navi fehlen Apple Carplay oder Android Auto und statt digitaler Instrumente gibt’s nur einen winzigen Monitor für den Bordcomputer.

So modern sich der L200 bei Ausstattung geben möchte, so traditionell ist das Ambiente, selbst wenn ein paar Chromrähmchen etwas Glanz in die Hütte bringen: Grobe Schalter, einfache Kunststoffe, schlichtes Leder – ein Pick-Up muss nicht vornehm sein, sondern unverwüstlich. Und was ihm an Prestige fehlt, macht er mit Platz wieder wett: Vorn, weil die Kabine, die es bei uns auf jeden Fall als Club-Cab mit Notsitzen in der zweiten Reihe und wahrscheinlich auch als Double-Cab mit vier echten Türen und vollwertiger Rückbank geben wird, geräumiger ist als bei jedem konventionellen Geländewagen. Und hinten, weil die Pritsche der Traum jeden Lademeisters ist. Selbst wenn Mitsubishi noch keine Daten zur Zuladung nennt, werden Nutzlast und Volumen ganz sicher jedes SUV ausstechen.

Seit 40 Jahren ist der L200 eine feste Größe im Modell-Programm von Mitsubishi. Jetzt geht der Pick-Up in die nächste Runde – mit altem Konzept und neuer Technik

Das Design modernisiert, die Ausstattung üppiger als bisher und jetzt sogar LED-Technik im markanten Gesicht – da mag sich der Zeitgeist Einfluss verschafft haben. Aber bei der Technik machen die Japaner weder Kompromisse und noch Zugeständnisse. Weil ein Pick-up zuallererst Arbeitstier ist, ordentlich was wegstecken und noch mehr wegschleppen muss, standen weder der Leiterrahmen noch die Blattfedern zur Diskussion. Genauso wenig wie der zuschaltbare Allradantrieb samt Untersetzung, selbst wenn der mit 5,30 Metern Länge ohnehin schon ziemlich unhandliche Wagen dann noch sperriger wirkt und der Wendekreis langsam Lkw-Niveau erreicht.

Doch auch hier hält ein wenig Moderne Einzug: Immerhin gibt es jetzt fast so wie im Range Rover eine Art Terrain Response System, mit dem man den Antrieb für Schlamm oder Schnee, Sand oder Felsen optimieren kann. Und im steilen Gefälle bremst die Elektronik den Wagen jetzt auf Knopfdruck ein.

Innen hält ein bisschen smarte Technik Einzug und auch der Pick-Up bietet erstmals Assistenz- und Komfortsysteme, wie sie im Pkw längst Standard sind

Treibende Kraft ist dabei wie bisher ein 2,4-Liter-Diesel, der daheim in Thailand, wo der L200 als Triton verkauft wird, mit 133 kW/181 PS und 430 Newtonmetern startet, für Europa aber vielleicht noch eine etwas andere Kalibirierung bekommt. Er schüttelt sich zwar beim Anlassen erst einmal kräftig und macht aus seiner schweren Arbeit akustisch keinen Hehl, geht dafür aber kräftig zur Sache und treibt den Pritschenwagen tapfer durch den Dreck. Natürlich ist er dabei lange nicht so schnell wie ein SUV, dürfte es kaum in weniger als zwölf Sekunden auf Tempo 100 schaffen und viel mehr als 180 Sachen werden auch nicht drin sein. Aber dafür hat er ein Durchhaltevermögen, von dem sich Tiguan & Co eine dicke Scheibe abschneiden können: Matsch und Modder jedenfalls konnten den L200 bei der ersten Testfahrt genauso wenig stoppen wie die mächtigen Bodenwellen oder künstlichen Hügelketten, die die Japaner auf dem Demo-Parcours aufgebaut haben. Da hat der L200 in den letzten 40 Jahren schon größere Hürden gemeistert.

Vom besseren, noch mehr! Der 2019er Plug-in Hybrid Outlander.

Der japanische Automobil-Hersteller Mitsubishi hat bereits vielmals die eigene Innovationsfreudigkeit unter Beweis gestellt. Benzin-Direkteinspritzung zum Beispiel, schon früh im damaligen Carisma in Serie gebracht. Und auch das erste rein elektrische Serienfahrzeug, der Mitsubishi EV (i-MiEV), früher als alle anderen am Markt. Belohnt wird der Mut zur Innovation nicht immer - es sei denn, man kombiniert die beliebte Karosserieform "SUV" mi…

Fahrbericht: Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid 2019

Der Outlander ist in der Plug-in-Version ein echter Erfolg, über 130.000 Einheiten hat Mitsubishi weltweit schon verkauft. Für das neue Modelljahr haben die Japaner das SUV technisch gründlich überarbeitet und innen deutlich verfeinert. Die eigentliche Sensation ist aber der Preis. Ein echtes Mittelklasse-SUV als Plug-in-Hybrid (PHV) für unter 30.000 Euro? Das fragt Mitsubishi in seinem Outlander-Prospekt rein rhetorisch, denn di…

Mitsubishi L200 Diamant Edition – Souverän auch vor der Oper

Sie ziehen Pferde zum Turnier, Boote zum Meer und bringen kleine Fußballer mit einer Kiste Cola hinter ihnen auf der Ladefläche zum nächsten Bolzplatz. Pick-ups sind trendy. Längst nicht mehr nur als Arbeitsgerät für Landwirte, Förster und Bauarbeiter, sondern auch als praktische und schicke Begleiter in der Freizeit. Deswegen tummeln sich nicht nur japanische und amerikanische Hersteller in dem Erfolg und Absatz versprechenden Segment, sondern inzwischen auch Renault, Fiat, Mercedes und VW. Selbst Tesla will mit einem elektrisierten Pick-Up jetzt auf den Zug aufspringen.

Mtsubishi blickt in Deutschland auf eine mehr als 25jährige Tradition als Anbieter von Pick-ups zurück und präsentiert jetzt seinen Erfolg verwöhnten L200 in den beiden neuen Sonderausführungen „Diamant Edition“ und „Diamant Edition+ „. Nicht nur die Diamanten im Kühlergrill, das Erkennungszeichen der Marke, machen ihn in den beiden Karosserievarianten Club Cab und Doppelkabine auch beim Halt vor  dem Opernhaus salonfähig. Zusätzlich schmücken ihn mattschwarze 17 Zoll Lichtmetallfelgen im neuen Design, mattschwarzer Kühlergrill und Frontschürzbügel sowie mattschwarz folierte Frontstoßfänger und schwarze Heckstoßfänger mit Perleffektlackierung. Und über die ebenfalls matt schwarzen Trittbretter mit LED-Beleuchtung lässt es sich auch im kleinen Schwarzen mühelos nach unten gleiten.

Stilechter Auftritt des L200 mit Zweizonen-Klimaautomatik und Infotainment

Der ab 35.990 EUR erhältliche L200 Diamant Edition basiert auf der Ausstattungsvariante PLUS und rollt mit einem 2,4-Liter-Dieselmotor (133 kW/181 PS), dem „Super Select 4WD-II“-Allradantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe vor. Die ausschließlich der Doppelkabine vorbehaltene L200 Diamant Edition+ basiert auf der Ausstattungsvariante TOP, allerdings kombinieren die Japaner hier den 2,4 Liter Diesel mit einem fünfstufigen Automatikgetriebe und stellen dafür ab 41.790 EUR in Rechnung.
Bei der Diamant Edition sorgt zusätzlich eine Zweizonen-Klimaautomatik für individuell geregelte Innenraumtemperaturen, während die Diamant Edition+ darüber hinaus mit dem Smartphone-kompatiblen Infotainmentsystem „SDA“ (Smartphone Link Display Audio) bestückt ist. Wie es sich für stilechte Auftritte gehört, umfasst das zugehörige Farbangebot sieben markante Uni-, Metallic- und Perleffekt-Töne von stylischem Island-Weiß bis zu sportlichem Piano-Schwarz.
Beide Editionsmodelle sind ab sofort bei allen Mitsubishi Handelspartnern bestellbar.

Fahrbericht: Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid

Rein äußerlich betrachtet, hat sich der Outlander PHEV zum Modelljahr 2019 nur moderat verändert. Unter dem Blech aber haben die Ingenieure unter anderem den Hubraum des Verbrenners erhöht.

SP-X/Marseille. Wenngleich die Optik des konservativ und unauffällig gezeichneten Mitsubishi Outlander etwas anderes suggeriert: Der Allrounder mit kombiniertem Elektro- und Benzin-Antrieb, der im September überarbeitet auf den Markt kommt, ist kein gewöhnliche…

Test: Mitsubishi Eclipse Cross (2018) – Ein ganz neuer Mitsubishi?

Der Eclipse Cross bietet, was sonst schon lange kein Mitsubishi mehr bot: Lifestyle und Sportlichkeit in einer auffälligen Hülle!

Mitsubishi will sich neu aufstellen – Image, Markenauftritt und Modelle sollen künftig veredelt werden, vor allem aber heißt die Zukunft: SUV. Dabei sehen sich die Japaner dank des ersten Offroaders PX33, 1936 vorgestellt, aus Tradition zum Geländewagenspezialisten berufen und möchten künftig mit den hierauf spezialisierten Marken Jeep und Land Rover verglichen werden.

Der neue Eclipse Cross passt zielgenau in diesen Fahrplan und schließt die Lücke zwischen ASX und Outlander. Letzterer gibt sich als Organspender und steuert die Plattform für den Eclipse Cross bei. Trotz fast 30 Zentimeter Längenvorteil für den Outlander haben beide Modelle denselben Radstand, das verspricht fröhliche Verhältnisse in Reihe zwei. Deshalb beginnt dieser Fahrbericht genau dort und konstatiert ein stimmiges: Passt. Die Lehne der geteilten Rückbank lässt sich individuell auf Wunschneigung einpegeln, die Sitze selbst in einem Verstellbereich von stolzen 20 Zentimetern durch den Raum bewegen. In hinterster Stellung gibt es dann Fußraum im Oberklasseformat und trotz modisch abfallender Dachlinie genügend Kopffreiheit.

Der Benziner im Eclipse Cross ist nagelneu

Nachdem hinten also inklusive dem klassenüblich großen, vielleicht in der Höhe etwas limitierten Laderaum der Tester-Daumen nach oben zeigt, kann die Fahrt beginnen. Unter der Haube hat ein komplett neu entwickelter 1,5-Liter-Benziner Platz genommen, der 163 PS verspricht. Das klingt in einem SUV-Coupé, welches sich selbstbewusst mit dem BMW X4 messen möchte, nach Hausmannskost, fühlt sich aber gar nicht einmal so an. Der Eclipse Cross ist mit rund 1,5 Tonnen für diese Fahrzeugklasse recht durchtrainiert unterwegs. Von ganz unten, beim Ampelstart, gibt es eine klitzekleine Lücke im Leistungsangebot, doch spätestens ab 1.000 Touren wird der Vierzylinder munter und pusht fast wie ein Diesel. Richtig sportlich allerdings ist seine Sache nicht, für Rundenrekorde muss ein anderes Fahrgerät gewählt werden.

Beim Benziner bietet Mitsubishi ein ebenfalls neu entwickeltes CVT-Getriebe an, der später erscheinende Diesel bekommt eine Achtgang-Wandlerautomatik. Wer der Idee einer variablen Gliederkettenautomatik aus fahrästhetischen Gründen eher skeptisch gegenübersteht, sollte die neue CVT des Eclipse Cross dennoch ausprobieren, denn die ist richtig gut gemacht. Mit programmierten Stufen simuliert sie geschaltete Gänge, vertraut im Überlandverkehr auf das bereits ab 1.800 Umdrehungen bereitstehende maximale Drehmoment und belässt die Drehzahl schön im Keller. Nur wenn der Auftrag Volle Fahrt voraus heißt, scheint es durch, das CVT-Gen, mit der hochjubelnden Dauerdrehzahl. Dennoch: Näher am klassischen Automatikgetriebe mit festen Übersetzungsstufen war bislang noch keine „Variomatik“.

CVT-Getriebe ist gut abgestimmt

Man muss auch aus anderem Grunde eine Empfehlung für die Eclipse-Automatik aussprechen: Das Schaltgetriebe gibt es nur für die Frontantriebsvariante, und die fährt sich nicht so schön. Denn schon bei mittelfester Beschleunigung erntet man beim zweiradgetriebenen Eclipse Cross Traktionsprobleme und vor allem fiese Lenkeinflüsse, die es in dieser Präsenz eigentlich schon seit Jahren nicht mehr geben sollte. Der Automatik-Allradler hingegen: Lammfromm, verhalten dynamisch und trotz der bei höherem Tempo etwas übersensibel reagierenden Lenkung insgesamt mit sauberem Strich zu fahren.

Wer beim Bestellen nicht zu sehr auf den Euro schaut (endgültige Preise gibt es erst im Herbst), wird mit Nachdruck verwöhnt. Den Anspruch, bei Verarbeitung, Gestaltung und Haptik für Mitsubishi ein neues Kapitel aufzuschlagen, erfüllt der Eclipse Cross. Vielleicht bei einigen der verstreuten Tasten zu fitzelig, doch hübsch anzusehen und nett anzufassen, mit geschäumten Oberflächen und glänzenden Applikationen. Richtung #Neuland ist das Multimediasystem unterwegs, dessen Bildschirm modisch aus der Armaturentafel ragt. Denn ein Navigationssystem im eigentlichen Sinn wird nicht angeboten, der Eclipse Cross setzt auf die Generation Smartphone und will vom Handy des Benutzers gefüttert werden. Android Auto und Apple Car Play sind integriert, letzteres wurde auf der ersten Testfahrt ausgiebig genutzt. Es genügt, das Smartphone per Kabel an eine der USB-Buchsen zu stöpseln, schon poppt auf dem Bildschirm das Menü mit den nutzbaren Apps auf. Funktioniert perfekt und scheint zukunftsfähiger als ein starr verbauter, teurer Navigationsrechner, der auf regelmäßige und kostspielige Kartenupdates angewiesen ist.

Fazit:

Die Akzeptanz der Karosseriegestaltung des neuen Mitsubishi Eclipse Cross liegt beim Betrachter, die Japaner wollen mit dem Design ausdrücklich polarisieren, das ist geglückt. Für seine Fahrzeuggröße ist der Wagen ziemlich geräumig, der Fahrkomfort gediegen, die CVT-Automatik gelungen und im Vergleich zur Basisvariante mit Frontantrieb klar zu bevorzugen. Beim Anfass-Faktor erreicht der Innenraum ein von der Marke in diesem Segment bislang nicht gekanntes Level.

Vorsicht Wildwechsel

Auf den ersten Blick sind wir eine  ganz normale Familie: Papa, Mama, zwei pubertierende Jungs, ein kleiner Hund. Wir leben auf dem Land in Schleswig-Holstein, fahren eine geräumige Familienkutsche: Den Fiat Doblo Maxi. Das hat ausschließlich pragmatische Gründe: In dieses Auto passt die ganze Familie samt BMX- und anderer Fahrräder und Crossmaschine bequem rein, einfach so, Klappe auf, alles rein, Klappe zu, und los. Der Doblo ist unser Eselchen, ein ehrliches von A-nach-B-Auto, zuverlässiges, unaufgeregtes Lastentier mit Grundausstattung, weil er so gerade im Autohaus rumgestanden hatte und wir ihn gleich mitnehmen konnten.

Auf den zweiten Blick fährt die Mama dieser ganz normalen Familie immer mal wieder so richtig abgefahrene vollausgestattete State-of-The-Art-High-Tech-Premium-Karren, weil sie als Journalistin und Bloggerin über sie schreibt und sie fotografiert. Und so kennt sie jeweils das Beste aus zwei Welten.

Die Mama, das bin ich, Sandra Schink. Und Mitsubishi hatte ich bisher nicht auf dem Schirm. Bis dieses Reh meinen Weg kreuzte.

Vorsicht, Wildwechsel

Fünf Tage bevor ich mit Freundin, Jungs und Hund in den Urlaub starten wollte, gab es diesen Augenblick auf der Landstraße, in dem in der Dämmerung im Lichtkegel vor mir dieses Reh auftauchte. Und nach dieser unendlich dauernden Schrecksekunde mit einem dumpfen “BONG” und einem Ruck wieder aus dem Sichtfeld verschwand. Kennen Sie diese unendlich dauernden Schrecksekunden? Diese ewigen Momente in denen Sie genau wissen, was Furchtbares passieren wird. Und diese gnadenlose Gewissheit, dass sie rein gar nichts mehr dagegen tun können? Diese Momente, die vor dem inneren Auge in messerscharfer Zeitlupe in 3D und HD und Oweh ablaufen. Die in der Außenwelt aber bereits geschehen sind? Genau. So eine Schrecksekunde war das.

In den nächsten Sekunden aktiviert man die Warnblinker, fährt rechts ran, checkt Sohn auf dem Beifahrersitz und Hund auf dem Rücksitz auf Unversehrtheit. Und dann öffnet man die Fahrertür – und hört das zweite vernehmliche “BONG.” Und in dem Moment weiß man zwar, dass zumindest keiner verletzt ist. Das Auto aber Schrott ist. Kotflügel nach hinten verschoben, Fahrertür verkeilt und kaum zu öffnen. Mehr war vom schwarzen Auto auf der unbeleuchteten Landstraße nicht zu erkennen.

Zwei Stunden später, nach fachgerechter “Entsorgung” des bedauernswerten Rehbocks durch die unaufgeregten Jäger des Reviers (“Jo. Da ham se uns ja Munition gespart, nech. Den hatten wir schon länger im Visier.”), stehe ich mit der Familie vor dem demolierten Auto vor unserer Tür und uns wird klar: Damit fahren wir maximal noch zur Werkstatt. Aber sicher nicht mehr in den Urlaub. Außer Kotflügel und Fahrertür, auf die der sterbende Bock noch im Flug seine Losung hinterlassen hatte, hatte es Motorhaube, Scheinwerfer, Kühlergrill und evtl. den Rahmen erwischt. Das würde ein Gutachter klären müssen. Ich setzte meine ganze Hoffnung auf einen Ersatzwagen.

Die starb mit einem morgendlichen Telefonat. “Ja, wir können Ihnen gern einen Ersatzwagen anbieten.” erklärte uns die Dame von der Reparaturwerkstatt. “Wir haben gerade noch einen Smart da.” Und damit hatte sich der Urlaub erledigt. So dachte ich.

Power of Network: Kampf um einen Testwagen

Doch “With a little help from my friends” werden Wunder gemacht. Das gut vernetzte Autobloggernetzwerk, allen voran Robert Basic, aktivierte seine Pressekontakte um mir noch einen Testwagen in passender Größe aufzutreiben – und den Urlaub so möglich zu machen. Mir wurde sehr warm ums Herz, ich fand das toll. Wenn ich auch ehrlich gesagt wenig Hoffnung hatte. Die Testwagenplaner der Autohersteller brauchen in der Regel viel mehr Vorlauf und so mal eben spontan innerhalb von drei Tagen einen Testwagen in passender Größe UND einen Fahrer für die Überführung bereitzustellen, das ist fast unmöglich. Noch dazu für eine Bloggerin, die dem Unternehmen bisher vielleicht noch gar nicht bekannt ist.

Doch Robert kennt Bjoern und Bjoern kennt Stefan und Ulf von Mitsubishi und Stefan und Ulf von Mitsubishi haben es tatsächlich ganz fix möglich gemacht: Sie haben mir superkurzfristig, unkompliziert und unbürokratisch einen Outlander 2.2 Di-D 4WD Cleartec MT Top als Testwagen zur Verfügung gestellt. In karmin-rot! Und damit gewinnt Mitsubishi für mich schon mal den Sympathiepreis 2017.

Hey, Ihr habt uns gerettet! Unseren Urlaub, unser Abenteuer, unsere Sonnenzeit! DANKE!

Tetris im Outlander

Donnerstag kam der Outlander in Hamburg an, das Gepäck meiner Freundin Caro sammelte ich gleich nach der Übergabe ein, und dann ging es zurück aufs Land, um auch das restliche Gepäck für die Fahrt am nächsten Morgen zu verstauen.

Zur Erinnerung: Meine Jungs sind die Dimensionen des Fiat Doblo Maxi gewöhnt: 1050l Kofferraumvolumen zum Vollstopfen bis zum Dach. Der Outlander hat mit 591l (bei 5 Sitzen) gerade etwas mehr als die Hälfte. Und so kam es, wie es kommen musste: Der Monster-Koffer von Sohn 2.0 war zu groß, wenn noch drei andere Leute etwas Gepäck mitnehmen wollten. Nach einem Blick in diesen Monsterkoffer ließ sich das Problem allerdings leicht lösen, der war nämlich nur halb voll gepackt und das Zeug konnte in kleinere und leichter verstaubare Taschen umgepackt werden. Merke: Auch Platz ist reiner Luxus, und wer über ausreichende Tetris-Skills verfügt, kann eine Menge davon sparen 😉

Schlussendlich waren Koffer- und alle Zentimeter verfügbarer Fußraum zwar voll gepackt, verzichten mussten wir mit vier ausgewachsenen Menschen und einem kleinen Hund allerdings auf nichts. Zumal auch unter den Vordersitzen, unter einer kleinen Klappe vorne im Kofferraumboden und in den Seitentaschen wirklich noch viel Stauplatz für weiches, kleines und formbares Gepäck vorhanden ist und weidlich von uns genutzt wurde.

Infotainment im Retro-Look

Freitag morgen ging es dann los. Südlich von Berlin, auf dem Krüpelsee im Dahme-Spree-Revier, wartete ein Bungalowboot auf uns. Eine Woche auf dem Wasser und Indian-Summer-Feeling lagen vor uns, und gut gelaunt starteten wir in den Tag. Doch halt, erst mal die Zieladresse ins Navi eingeben. Äh, ja.

Vermutlich ist es nur Gewöhnungssache, aber das Navi im Mitsubishi, das auf den Here-Dienst zugreift, bedient sich so vollständig anders, als die Google Maps auf dem Smartphone oder zum Beispiel in Audi-Navis, dass wir doch erst mal ein wenig suchen und probieren mussten, bis die Adresse endlich eingegeben war. Und auch die Darstellung war irgendwie verwirrend und wenn man mal rauszoomen will, kommt man nur schwer wieder zur Fahransicht zurück.

Überhaupt hat das gesamte Mitsubishi-Infotainment, das sich über Touchscreen und Buttons bedienen lässt, die Anmutung von Windows 98 und ist ein wenig unübersichtlich. Aber auch daran gewöhnt man sich natürlich.

Einfacher wäre es vermutlich gewesen, sich vor der Fahrt mal mit dem Bordbuch vertraut zu machen, aber hey, ich mag Autos, in die ich mich reinsetzen und losfahren kann, ohne vorher ein IT-Studium abgeschlossen oder einen 2.000-Seiten-Wälzer gelesen zu haben. Das wird bei neuen Fahrzeugen zunehmend schwerer dank der vielen neu eingeführten Fahrassistenzsysteme, die uns letztendlich das Leben erleichtern und sichern sollen, und die bei jedem Hersteller anders zu bedienen sind. Aber normalerweise entscheidet man sich auch für EIN Fahrzeug und man weiß dann auch schnell, wie es tickt.

Der Outlander und der Snob

Ich jammere also auf hohem Niveau. Aber es gibt immer noch einen, der noch höher jammern kann. “Mama, hat der Massagesitze? Sitzkühlung? WLAN?” fragt der 15jährige Auskenner vom Rücksitz. Da kommt einem das erste Mal der Gedanke, dass es für die eigene Brut pädagogisch vielleicht gar nicht mal so wertvoll ist, immer wieder Premium-Fahrzeuge zu testen.

“Äh, nein. Der hier kostet aber auch nur rund ein Drittel von dem, was der letzte vollausgestattete Superduper-Oberklasse-SUV-Hybrid-Testwagen gekostet hat…” “Oh, echt jetzt?” “Ja, echt!” “Dafür ist der hier aber echt okay.”

Na, wie beruhigend.

Okay, das ist er wirklich. Als ich den mit vier Personen und Gepäck voll beladenen 1,6-Tonner auf unserer Landstraßennebenstrecke an einem Trecker vorbeilotsen und dafür mit den beiden rechten Rädern durch wadentiefen Modder manövrieren musste, zuckte nicht mal die Lenkung. Kein Durchdrehen, kein Rutschen, keine unerwarteten Schlenker.

Okay, ich hatte den Vierradantrieb sicherheitshalber von Eco auf locked gestellt. Das geht fix mit einem Taster hinter der Handbremse und hat mir in der Testzeit oft geholfen. Vielleicht wars auch nur fürs Gefühl wichtig, dieses locken. Ob er das in der Eco4WD-Einstellung auch so selbstverständlich gemacht hätte, habe ich gar nicht erst getestet.

Danach ging es auf die Autobahn und mit 150 PS im Turbodiesel gen Berlin. Die A24 ist eine unaufgeregte Strecke mit wenig Tempolimit, und bis 180km/h fühlte ich mich trotz Beladung wohl am Steuer. Leider habe ich nicht gecheckt, wie ich den Tempomat einstellen kann (und hab stattdessen den Limiter aktiviert…), und ja, ich weiß, das ist ganz schön blöd, und ja, ich weiß: RTFM.

Umsteigen von Dickschiff zu Dickschiff

Nach drei Stunden kamen wir entspannt an unserem Hausboot an, luden um und starteten in unser Abenteuer. Und ein bisschen bedauerte ich schon, dass mir nach unserer Reise nur wenige Tage zum Fahren des Outlanders bleiben würden.

Unsere Hausboottour wurde fantastisch: Wir hatten das denkbar beste Wetter, milde Temperaturen, Sonnenschein, eine coole Crew, einen verrückten See-Hund und erlebten eine Woche Indian Summer mitten in Brandenburg.

Als wir nach einer Woche zurück kehrten, wartete das rote Dickschiff auf uns, und wir nutzten das Herbstlicht für ein bisschen Auto-Posing am Wasser. 

… Story wird fortgesetzt … 

Eclipse trifft Eclipse

Der Name verpflichtet. Wenn man als Hersteller ein Auto Eclipse, also Sonnenfinsternis nennt, dann muss man sich zur wirklichen Sonnenfinsternis schon etwas Besonderes einfallen lassen. Mitsubishi hat genau dies getan.

Ein Feld irgendwo im Nichts, gut 60 Meilen südlich von Portland im US-Bundesstaat Oregon. Für Mitsubishi dürfte dieser Acker zum wichtigsten Ort der Firmengeschichte gehören. Ein Hotspot. Genau hier wird das neue SUV-Modell Eclipse Cross in Position gebracht. Zum Foto-Shooting.

Das ist normalerweise nichts Ungewöhnliches. Für Werbung und Marketing treiben die Autohersteller oft großen Aufwand. Dieser Fototermin allerdings ist etwas Besonderes, er nimmt den Fotografen das Licht. Denn in wenigen Stunden, pünktlich um 10:13 Uhr wird sich für knapp zwei Minuten der Mond in voller Größe zwischen Erde und Sonne schieben, den Tag kurzzeitig nahezu zur Nacht machen.

Das tut er nicht oft, zumindest nicht in diesem Ausmaß und schon gar nicht in Amerika. Die vorige totale Sonnenfinsternis, die den amerikanischen Kontinent vom Pazifik im Westen bis zum Atlantik im Osten überquerte, liegt knapp 100 Jahre zurück. Und auf die nächste Sonnenfinsternis in dieser Form müssen die Amis bis 2081 warten. Ob es dann noch ein Modell mit dem Namen Eclipse oder Eclipse Cross geben wird, who knows?

[=“ “ ]Eclipse: In den USA steht der Name Eclipse nicht nur für die Sonnenfinsternis, sondern hat auch eine lange Tradition im Automobilbau: Von 1988 bis 2011 liefen im Mitsubishi Werk Normal (Illinois) bei Chicago vier Generationen des Sportcoupes von den Bändern, insgesamt über 1,4 Millionen Fahrzeuge. Von den ersten beiden Generationen fanden 15.000 Fahrzeuge den Weg über den Atlantik nach Deutschland. Jetzt wird der Name mit dem Eclipse Cross wiederbelebt. Das SUV soll Ende des Jahres nach Europa kommen.

Daher hat der Mitsubishi-Vorstand in Japan auch grünes Licht für diese wohl einmalige Eclipse-Aktion gegeben. Über 100 Leute sind seit dem vorigen November am Planen und Werkeln. Vieles lässt sich dabei natürlich logistisch perfekt vorbereiten, Transporte organisieren, Filmteams, Flüge und Hotels buchen. Nur eines ist nicht kalkulierbar: das Wetter. Ein bewölkter Himmel oder – noch schlimmer – Regen ist der größte Feind aller „Sofi“-Fans. Die Stuttgarter können ein Lied davon singen, als am 11. August 1999 um 12:32 Uhr der sogenannte Kernschatten der Sonnenfinsternis über die Landeshauptstadt zog. Nichts war zu sehen, es regnete und wurde dunkel.

Oregon dagegen gilt im August wettertechnisch als ziemlich stabil. Ein blauer Himmel wäre das Optimum. Natürlich hat das Mitsubishi-Team mehrere Locations entlang des Kernschattens für einen Plan B ins Auge gefasst. Sogar bis rüber nach South Carolina. Doch so schön es in Charleston auch wäre, es besteht hier die Gefahr von Sommergewittern. Keine gute Kombination. Zudem fallen auch Orte heraus, die zu geringe Hotel-Kapazitäten haben, was in Wyoming der Fall war oder flugtechnisch nicht günstig angebunden sind.

Entlang des etwa 100 Kilometer breiten Eclipse-Streifens haben Städte schon vor Jahren mit den Vorbereitungen begonnen. Gastronomie, Hotels, Tankstellen, sie alle erwarten Rekorderlöse. Selbst private Unterkünfte über AirBnB sind komplett ausgebucht. Die NASA spricht von einem „Jahrhundertereignis“, die US-Medien schreiben von der „Großen Amerikanischen Finsternis“. Nie zuvor standen wegen eines Eclipse so viele Filmkameras, Foto-Apparate, Teleskope und Smartphones bereit, um das kurze Naturschauspiel einzufangen. Drei Millionen Menschen waren allein in Oregon auf den Beinen. Viele haben sich den Tag frei genommen.

Der einzige Unterschied zu den Mitsubishi-Fotografen und Filmleuten? Deren Motto lautet: Eclipse trifft auf Eclipse. Und plötzlich geht alles sehr schnell. Man spürt den Temperaturabfall von etwa 5 Grad Celsius, obwohl die Sonne noch sichtbar voll scheint. Tut sie aber nicht. Erst der Blick durch die Spezialbrille öffnet einem buchstäblich die Augen. Der Mond hat sich bereits zu dreiviertel vor die Sonne geschoben. Als nur noch eine dünne Sichel zu sehen ist, wird es dunkel, vormittags um 10:13 Uhr. Wenige Sekunden später ist „The total Eclipse“ und bereitet Wissenschaftlern und Hobby-Astronomen an ihren Teleskopen die wohl größten Glücksmomente ihres Lebens.

Hoch zufrieden dürfte auch das gesamte Mitsubishi-Team sein. Alles hat perfekt geklappt, Wetter, Timing, Fotos, Film. Dann blinzelt die Sonne hinter dem Mond wieder hervor, spendet Licht und Wärme. Die Leute applaudieren. Was für ein herrliches Gefühl! Das Leben kann weitergehen…

Mitsubishi Space Star – Günstig, billig, preiswert?

„Hey, ich habe mir neulich Sneaker gekauft, die waren total billig!“ Billig! Ein viel gescholtenes Wort. Eines, das man eventuell auch für den aktuellen Mitsubishi Space Star verwenden könnte? Oder ist der japanische Kleinstwagen etwa günstig. Oder Preiswert? Habby ist dem auf den Grund gegangen und zeigt im Test auf YouTube, was der Japaner auf dem Kasten hat. Und darin…

Mit dem Plug-In Hybrid Outlander in den Urlaub!

[=" " ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Alltag. Reichweite, Zuverlässigkeit der Technik und Nutzen - wir schauen ganz genau hin! 

Sonne, Urlaub, gute Laune

Im Plug-In Hybrid SUV in den Urlaub

Der Outlander packt auch als Plug-In Hybrid ordentlich was weg! Dieser Artikel ist jetzt sehr persönlich. Wer zeigt schon gerne den Inhalt seines Gepäckraums? Niemand. Abe…

Vieles spricht für den Plug-in Hybriden

Seit ein paar Tagen haben wir auf mein-auto-blog einen neuen Lieferanten für Automobile Nachrichten: Die Motor Presse in Stuttgart und ihre Traditionsmarke "auto, motor und sport" liefern nun auch für mein-auto-blog die wichtigsten News aus dem Automobilbereich. Als "Blog" haben wir nicht die notwendige Größe um eine Redaktion für tägliche News vorzuhalten. Deswegen gab es bereits seit gut zwei Jahre…

Offroad mit dem Plug-in Hybrid Outlander?

Allradantrieb? Braucht man das? Wenn ja, gibt es Unterschiede in der Technik? Dieser Artikel soll eine Orientierung im Dschungel der Technik geben und zugleich erklären, was die 4x4-Technik des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander so besonders macht. Damit ein Auto um eine Kurve fahren kann, benötigt man in der Achsmitte ein Differential. Dieses Differential übernimmt den Ausgleich der Drehzahlunterschiede zwischen de…

Ausstattungswirrwarr beim Plug-in Hybrid Outlander 2017?

mein-auto-blog darf seit ein paar Monaten die 2017er Plug-in Hybrid Variante des Mitsubishi Outlander im Dauertest bewegen und wir haben wieder ein Top-Modell und zusätzlich das Fahrerassistenzpaket. Eine "volle Hütte" und dennoch, es gibt Dinge - die auch uns umtreiben. Da wäre die Ausstattungspolitik von Mitsubishi, die dem Kunden wenig Spielraum lässt. Zahlreiche Kommentare spiegeln den Unmut der Kunden wieder und auc…

Outlander PHEV: CO-2 frei in den Kurzurlaub!

Als Auto-Blogger, der heute im Hauptberuf vom Auto-Journalismus lebt und seit einem guten Monat nun auch ein spannendes Youtube-Projekt am Start hat, ist die Freizeit echt begrenzt. Ständig unterwegs, neue Themen, neue Autos - und vieles davon wird in den merkwürdigsten Ecken der Welt präsentiert. Also ist der "Auto-Journalist" zu großen Teilen mehr auf Reisen als in neuen Autos unterwegs…

Check: Sind das auch Ihre Plug-in Hybrid Vorurteile?

Durch unseren Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid Dauertester kommen wir viel in Kontakt mit Menschen, die sich a) entweder für einen Outlander interessieren, oder b) für einen PHEV interessieren. Zudem haben wir durch die wöchentliche Berichterstattung einen treuen Stamm an Lesern gewonnen. Mit einigen Lesern ist man auch mehrmalig im Kontakt. Wie in diesem Fall - allerdings werde ich dieses Ma…

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander `17: Neue Steuerungslogik senkt den Verbrauch

 [="notification_warning" ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Plug-In Hybrid Outlander in einem extremen Dauertest

Den technischen Aufbau des Mitsubishi Plug-In Hybrid Outlander haben wir während des Dauertests ja ein paar Mal beleuchtet. Kein anderes SUV verknüpft auf derart sinnvolle Art und Weise die jeweiligen Vorteile der unterschiedlichen Antriebsformen. Für die längere Strecke ein effizienter Benzinmotor mit Magermix-Brennverfahren, der besonders im mittlere…

Keine Angst vor der neuen Technik, dank 8-Jahren Garantie

Der neue Plug-in Hybrid Outlander war das weltweit erste SUV-Modell mit einem mehr als innovativen Antrieb. Nun baut er seine Vorreiterrolle von Jahr zu Jahr weiter aus. Wichtiges Argument für Autokäufer bleibt aber weiterhin die Garantie, die ein Hersteller bietet. Zusätzlich zur bestehenden 5-Jahres-Neuwagen-Garantie (einschließlich kostenloser Mobilitätsgarantie) hat Mitsubishi Motors die Herstellergarantie auf die Fahrbatterie des Plug-in Hybrid Outlande…

PHEV-Dauertest „continues“ mit dem 2017er Modell!

Es ist soweit. Wir haben das 2017er Modell unseres Dauertests abgeholt. Mit dem Jahrgang 2017 hat sich der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander optisch nicht verändert. Aber es gibt ein paar technische Veränderungen, auf die wir eingehen müssen!

2017 Outlander PHEV / TOP mit Fahrassistenzpaket!

Bevor man 6.000 € vom Preisschild abziehen darf, stehen für den neuen Outlander in seiner höchste…

Mitsubishi: Mit dem Mut eines Samurai

Hätten Sie’s gewusst? Ausgerechnet Mitsubishi, dieser dezent auftretende japanische Spezialist für Kleinwagen, klassische Offroader und preiswerte Crossover zählt seit einem Jahrhundert zu den größten automobilen Avantgardisten. Ohne den Pioniergeist von Mitsubishi wären viele technische Erfindungen wesentlich später in Serie gegangen. Seit dem ersten, im Frühjahr 1917 vorgestellten Motorwagen wagen sich die Mitsubishi-Ingenieure auf technisches Neuland, obwohl damit nicht immer kommerzieller Erfolg verbunden ist.

So ging das Mitsubishi Modell A als erste asiatische Repräsentationslimousine in Serie – ungeachtet der Tatsache, dass es im Kaiserreich statt Straßen nur Pfade in katastrophalem Zustand gab. Entsprechend gering war die Nachfrage nach Pkw, was auch Mitsubishi merkte, sich davon aber nicht entmutigen ließ. Der zweite Pkw, der 1934 präsentierte Mitsubishi PX-33, nahm vielmehr all das vorweg, was heute angesagt ist: Crossover-Charakteristik mit Allrad und effizientem Diesel. Trotzdem verdiente Mitsubishi zunächst wenig Geld durch die 4×4-Vorreiterrolle und wurde international unterschätzt. Zumal die Japaner erst 1970 in einem Joint-Venture mit Chrysler auf alle wichtigen Weltmärkte expandierten. Seit 1977 ist Mitsubishi auch in Deutschland präsent und überrascht seitdem mit vielfältigen Vorreitern wie den ersten Vans, Benzindirekteinspritzern, Großserien-Stromern und Plug-in-Hybriden.

Wie kommt es bei Mitsubishi zu diesem Mix aus mutigem Vorpreschen, dem Ertragen von Niederlagen und einer zurückhaltenden Selbstdarstellung, die nur dann aufgegeben wird, wenn etwa ein weiterer Rallyesieg in Dakar oder bei der WRC nach einer Champagnerdusche ruft? Begründet wurde diese Unternehmenspolitik 1870, als der Kaufmann Yataro Iwasaki ein Schifffahrtsunternehmen zur Keimzelle des wenig später weit verzweigten Mitsubishi-Imperiums machte. Iwasaki war Nachkomme eines Samurai und fühlte sich den Tugenden der Samurai entsprechend verbunden. Allen voran Yu, dem Geist des Wagens und Ertragens. Tatsächlich wurde Mitsubishi durch wagemutige Entscheidungen in Asien bis 1918 führend in Schiffbau und Schwerindustrie, eine Position, die Yataros Neffe und Nachfolger Koyata Iwasaki mit dem Modell A auch in der Pkw-Produktion einnehmen wollte. Ein ambitioniertes Vorhaben, das der Familie Iwasaki trotz aller technischen Geniestreiche nicht gelang.

Statt Pkws waren es Pickups und andere Nutzfahrzeuge, mit denen Mitsubishi schon ab den 1920er Jahren auf der Straße des Erfolges unterwegs war. Zwei Mal gab es sogar Regierungsaufträge, die Geld in die Kassen spülten, das dann – typisch Mitsubishi – in die Entwicklung neuer Technologien investiert wurde. So trieben 1923 Mitsubishi Lastwagen den staatlichen Wiederaufbau des von einem Erdbeben zerstörten Landes voran und nur acht Jahre später präsentierte die Marke den ersten japanischen Dieselmotor als Direkteinspritzer. Anfang der 1950er Jahre erhielt Mitsubishi den öffentlichen Auftrag zur Ausstattung der nationalen Behörden mit Allradfahrzeugen. Es war der Startschuss für die Lizenzproduktion von Jeep-Modellen und der Auslöser für die Entwicklung der eigenständigen Offroad-Baureihe Pajero, die ab 1983 mit zwölf Dakar-Siegen wie kein anderer Geländewagen Rallyegeschichte schrieb und bis heute zu den Offroad-Urgesteinen zählt.

Überhaupt die 4×4-Modelle. Mit Allradlern eroberte die Marke mit dem Logo der drei Diamanten immer wieder neue Ufer. Nachdem Mitsubishi im Nachkriegs-Japan zu einem der erfolgreichsten Hersteller von Mini-Pickups aufgestiegen war, führte die 1970 gestartete Kooperation mit Chrysler zu Mittelklasse-Pickups im SUV-Stil, die sich als globale Bestseller Respekt verschafften. Seit 1993 zählt der Mitsubishi L200 auch in Deutschland zu den Pionieren unter den Pickups mit Allradantrieb und effizientem Dieselmotor. Weltweit konnte Mitsubishi vom L200 inzwischen über 4,5 Millionen Einheiten verkaufen, auch im Umfeld anderer Ikonen wie Toyota Hilux und Nissan Navara eine Ansage. Dagegen fand Mitsubishi 1999 mit dem kompakten Pajero Pinin keine passende Antwort auf frühe Lifestyle-SUV wie den Toyota RAV4. Dabei trug der Pinin sogar feine Kleider der namensgebenden italienischen Carrozzeria Pininfarina und der weltweit erste Großserien-Benzindirekteinspritzer sicherte eine Effizienz fast wie bei einem Diesel. Es nützte nichts, eine Erfahrung die der wenig gefragte Pajero Pinin mit dem fast zeitgleich lancierten Pajero Sport teilte, der die Hardcore-Technik des L200 mit besonders schickem Design kaschierte. Den Nerv des Zeitgeistes traf Mitsubishi erst wieder mit dem Outlander, ein SUV, der in 2007 vorgestellter, zweiter Generation auch den Schwestermodellen Peugeot 4007 und Citroen C-Crosser seine aufwendige Allradtechnik zugutekommen ließ. Der Outlander stand auch für Aufbruchstimmung im Unternehmen, die nach einer gescheiterten Allianz von Mitsubishi Motors mit DaimlerChrysler (2002 bis 2005) frische Motivation vermittelte.

Eine Motivation, die Mitsubishi animierte, sich einmal mehr neu zu erfinden. Den von Toyota gesetzten Hybrid-Trend hatte Mitsubishi zwar nicht mitgemacht, stattdessen setzte die Marke ab 2010 auf E-Mobilität in Stromern, wie sie die Konkurrenz so noch nicht gesehen hatte. Die Speerspitze bildete der i-MiEV – später schlicht Electric Vehicle genannt – der als erster winziger Kleinstwagen-Viertürer in Massenproduktion ging und sogar mit Citroen- und Peugeot-Logos ins Portfolio der PSA-Marken übernommen wurde. Dabei basiert das Electric Vehicle auf einem konventionellen Kei-Car-Mini, dem 2006 eingeführten Mitsubishi i. Schließlich verstand sich Mitsubishi über Jahrzehnte auch in Europa als Vollsortimenter, der klassische Pkw vom kleinen Colt über die mittelgroßen Galant und Lancer bis hin zu Sportcoupés wie Eclipse und 3000 GT im Programm hatte.

Modelle, die der europäischen Konkurrenz technisch oft eine Haubenlänge voraus waren. Sei es durch die heute angesagte Vierradlenkung, die schon 1988 im Galant GTi 16V Dynamic 4 debütierte, die Turbo-Technologie, die Mitsubishi ab 1981 als erstes Unternehmen überhaupt in der kompletten Pkw-Palette anbot oder die 1977 realisierte Silent-Shaft-Prinzip mit zwei Ausgleichswellen für laufruhige Vierzylinder, die als Lizenz an Porsche, Volvo, Saab und Lancia weitergegeben wurde. Nicht zu vergessen die Idee des Vans. Viele wollen hier Vorreiter gewesen sein, Mitsubishi nimmt dies nicht für sich in Anspruch, schuf stattdessen Realitäten. Noch vor dem Renault Espace eroberte der Mitsubishi Space Wagon 1983 Europas Straßen und mit den ergänzenden Typen Space Runner, Space Gear und Space Star schufen die Japaner die erste komplette Raumflotte. Vor Abstürzen schützten aber auch diese Trendsetter nicht.

Mit E-Mobilen will Mitsubishi zum 100. Geburtstag neue Größe gewinnen. Gelingen soll dies in Allianz mit Renault-Nissan und mit technischen Avantgardisten wie dem Plug-in-Hybrid Outlander. (Wolfram Nickel/SP-X)
Modellhistorie Mitsubishi

Chronik:
1870: Mit dem Schifffahrtsunternehmen Tsukumo Shokai legt der japanische Geschäftsmann Yataro Iwasaki den Grundstein für den Mitsubishi Konzern
1873: Das aufstrebende Unternehmen erhält den neuen Namen Mitsubishi (= drei Diamanten)
1911: Mitsubishi baut den ersten Eisenbahnwagen Japans
1917: Der Mitsubishi Modell A wird bei den Mitsubishi Kobe Dockyard Works als erstes japanische Serien-Automobil vorgestellt
1918: Debüt des Modells T-1, des ersten Mitsubishi Lastwagens
1931: Vorstellung des ersten japanischen Dieselmotors, eines Direkteinspritzers mit 7,0-Liter-Hubraum
1934: Serienstart des Mitsubishi PX-33 als weltweit erstem Allrad-Pkw mit Dieselmotor. Debüt eines Mitsubishi-Nutzfahrzeuges mit hinterer Zwillingsachse
1935: Der Mitsubishi BD-46 geht als erster japanischer Bus mit Diesel in Produktion
1945: Nach dem Zweiten Weltkrieg verfügen die Siegermächte die Entflechtung des Mitsubishi-Konzerns. In Nagoya beginnt schon im November die Herstellung der Nachkriegsmodelle von Mitsubishi. Am 2. Dezember stirbt Koyata Iwasaki, der Neffe des Firmengründers. Damit endet die Familienführung des Konzerns
1946: Der dreirädrige Pickup Mizushima und der Roller Silver Pigeon werden zu ersten Erfolgsmodellen im Nachkriegs-Japan
1951: Mit einer Nutzlast von acht Tonnen ist der Mitsubishi T31 der größte Lkw asiatischer Produktion
1956: Verkaufsstart von Mitsubishi-Fahrzeugen in Europa (Spanien)
1959: Mitsubishi präsentiert eine neue Pkw-Baureihe, den Kleinwagen 500 (Baureihe A 10). Die Zweizylinder-Limousine überrascht mit einem luftgekühlten Heckmotor von 0,5 bzw. später 0,6-Liter-Hubraum, der nicht ins populäre Kei-Car-Segment passt. Auch in den Abmessungen ist der mutig proportionierte Stufenheck-Mitsubishi größer als ein Kei Car
1962: Serienanlauf des Colt 600. Der Mitsubishi 500 belegt die ersten vier Plätze bei der Rallye Macao
1963: Die Nutzfahrzeugreihe Canter läuft an und der kompakte Colt 1000
1964: Vorstellung der Repräsentationslimousine Debonair
1965: Der Colt 800 ist die erste japanische Fließhecklimousine, der Colt 1500 zählt zu den erfolgreichsten asiatischen Mittelklassemodellen
1967: Die Pkw-Jahresproduktion übersteigt 100.000 Einheiten
1968: Mit 140 km/h Vmax ist der Mitsubishi B906R der weltweit schnellste in Serie gebaute große Reisebus
1969: Die erste Galant-Generation geht in Produktion
1970: Gründung der Mitsubishi Motors Corporation (MMC) als Joint-Venture zwischen Mitsubishi Heavy Industries Co. und der Chrysler Corporation. Die Colt-Galant-Baureihe wird in Nordamerika eingeführt
1974: Chrysler gibt die Zustimmung, dass MMC auch Pkw unter eigenem Namen in Europa vertreibt. Offizielles Publikumsdebüt ist im Oktober auf der Earls Court London Motor Show. Bei der 21. East African Safari Rallye erzielt ein Galant L16 den Gesamtsieg
1975: Debüt des Sportcoupés Celeste mit Silent-Shaft-Technologie, bei der zwei gegenläufig rotierende Ausgleichswellen die Motorvibrationen absorbieren. Der Kleinbus L300 wird lanciert. Erneuter Sieg bei der Safari-Rallye.
1976: Die Jahresproduktion erreicht mit 402.844 Pkw einen neuen Bestwert. Die dritte Generation des Galant wird eingeführt
1977: In Rüsselsheim gründet der Importeur Hanns Trapp-Dries die MMC Auto Deutschland GmbH, die als erste Modelle Lancer, Celeste und Galant Sigma importiert. Zur Jahreswende 1977/78 folgt der Sapporo
1978: Der Colt mit Heckklappe und Frontantrieb debütiert im Golf-Segment
1981: In Deutschland wird der 100.000ste Mitsubishi zugelassen
1982: Mitsubishi bietet die weltweit größte Modellpalette mit Turbomotoren. Tredia, Cordia, Starion und L300 Allrad werden eingeführt. Ende der Vertriebskooperation mit Chrysler
1983: Der Geländewagen Pajero wird eingeführt
1989: Im hessischen Trebur öffnet ein deutsches Forschungs- und Entwicklungszentrum von Mitsubishi
1991: Vorstoß in die Oberklasse mit der Limousine Sigma, ein Jahr später ergänzt um den Supersportwagen 3000 GT. Weltpremiere des Space Runner als erster kompakter Raumlimousine. Mit 93.648 verkauften Autos in Deutschland für Mitsubishi ein Rekordjahr
1995: Vorstellung des Mitsubishi Carisma, der ersten Mitsubishi-Europaentwicklung, die im niederländischen Werk Nedcar gebaut wird und die sich die Plattform mit dem Volvo S40 teilt
1997: Markteinführung des Carisma GDI mit dem ersten Benzindirekteinspritzer
1998: Der Offroader Pajero Sport wird eingeführt, ein Jahr später ergänzt der kleine Pajero Pinin das Offroadprogramm
2000: DaimlerChrysler übernimmt eine 34-prozentige Beteiligung an Mitsubishi Motors
2004: Premiere für eine neue Generation des Colt, der die Plattform mit DaimlerChrysler teilt und bei Nedcar gebaut wird
2005: Erste Kooperation mit PSA in Frankreich, die zweite Generation des Outlander liefert die Basis für Peugeot 4007 und Citroen C-Crosser. Daimler-Chrysler steigt nach fünf Jahren Engagement vollständig bei Mitsubishi Motors aus
2006: Mitsubishi präsentiert die Studie Concept EZ-MIEV (Mitsubishi In-Wheel-Motor-Electric-Vehicle) als Vorboten künftiger Serienmodelle mit Elektroantrieb
2010: Eröffnung des Werks Kaluga/Russland. Europäische Markteinführung des elektrischen Mitsubishi i-MiEV, dessen Produktion im Vorjahr anlief
2012: Verkauf von Nedcar an die VDL Groep B.V zum symbolischen Preis von einem Euro. Peugeot und Citroen präsentieren Schwestermodelle des elektrischen i-MiEV
2013: Vorstellung des Outlander PHEV Plug-in-Hybrid
2014: Rückkehr in die Gewinnzone in Europa
2016: Nissan erwirbt 34 Prozent der Anteile an Mitsubishi Motors und wird größter Einzelaktionär
2017: Mitsubishi feiert das Doppeljubiläum 100 Jahre Autobau und 40 Jahre Deutschlandpräsenz

Mitsubishi-Modellchronik (Pkw in Deutschland):
Mitsubishi Lancer (1977-1980, Generation 1)
Mitsubishi Celeste (1977-1981)
Mitsubishi Galant Sigma (1977-1980, Generation 1)
Mitsubishi Sapporo (1978-1980, Generation 1)
Mitsubishi Colt (1978-1984, Generation 1)
Mitsubishi Lancer (1979-1983, Generation 2)
Mitsubishi L300 (1980-1987, Generation 1)
Mitsubishi Galant (1980-1984, Generation 2)
Mitsubishi Sapporo (1980-1985, Generation 2)
Mitsubishi Tredia (1982-1986)
Mitsubishi Cordia (1982-1987)
Mitsubishi Starion (1982-1990)
Mitsubishi Lancer F (1983-1984)
Mitsubishi Space Wagon (1983-1991, Generation 1)
Mitsubishi Pajero (1983-1991, Generation 1)
Mitsubishi Colt (1984-1988, Generation 2)
Mitsubishi Lancer (1984-1988, Generation 3)
Mitsubishi Galant (1984-1988, Generation 3)
Mitsubishi Sapporo (1987-1990, Generation 3, nun als Limousine)
Mitsubishi L300 (1987-1998, Generation 2)
Mitsubishi Colt (1988-1992, Generation 3)
Mitsubishi Lancer (1988-1993, Generation 4)
Mitsubishi Galant (1988-1993, Generation 4)
Mitsubishi Sigma (1991-1996)
Mitsubishi Space Runner (1991-1999, Generation1)
Mitsubishi Space Wagon (1991-1998, Generation 2)
Mitsubishi Pajero (1991-2005, Generation 2, ab 2002 als Pajero Classic)
Mitsubishi Colt (1992-1996, Generation 4)
Mitsubishi Lancer (1992-1996/2001, Generation 5)
Mitsubishi Eclipse (1992-1996, Generation 1)
Mitsubishi 3000 GT (1992-2001)
Mitsubishi Galant (1993-1997, Generation 5)
Mitsubishi L200 (1993-1996, Generation 1)
Mitsubishi Carisma (1995-2004)
Mitsubishi Eclipse (1995-2000, Generation 2)
Mitsubishi Space Gear (1995-2003)
Mitsubishi Colt (1996-2004, Generation 5)
Mitsubishi Lancer (1996-2001, Generation 6)
Mitsubishi L200 (1996-2006, Generation 2)
Mitsubishi Galant (1997-2003, Generation 6)
Mitsubishi Galloper/Santamo (1998-2000)
Mitsubishi Space Wagon (1998-2004, Generation 3)
Mitsubishi Pajero Sport (1998-2005)
Mitsubishi Space Star (1999-2004, Generation 1)
Mitsubishi Space Runner (1999-2001, Generation 2)
Mitsubishi Pajero Pinin (1999-2005)
Mitsubishi Pajero (2000-2006, Generation 3)
Mitsubishi Lancer (2003-2007, Generation 7)
Mitsubishi Outlander (2003-2007, Generation 1)
Mitsubishi Colt (2004-2012, Generation 6)
Mitsubishi Grandis (2004-2010)
Mitsubishi L200 (2006-2015, Generation 3)
Mitsubishi Outlander (2007-2012, Generation 2)
Mitsubishi Pajero (seit 2007, Generation 4)
Mitsubishi Lancer (seit 2007, Generation 8)
Mitsubishi i-MiEV bzw. Electric Vehicle (seit 2010)
Mitsubishi ASX (seit 2010)
Mitsubishi Outlander (seit 2012, Generation 3)
Mitsubishi Space Star (seit 2013, Generation 2)
Mitsubishi L200 (seit 2015, Generation 4)
Mitsubishi Eclipse Cross (seit 2017)

Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion zwölf Mal die Rallye Paris Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Plug-in Hybrid Outlander ist das erste SUV Plug-in Hybrid mit Allradantrieb.

Die Deutschlandzentrale der MMD Automobile GmbH (MMDA), dem deutschen Importeur von Mitsubishi Fahrzeugen ist in Rüsselsheim angesiedelt. Das Unternehmen befindet sich in unmittelbarer Nähe des Finanzierungspartners, der MCE-Bank mit den Kfz-Werkstatträumen im nur wenige Kilometer entfernten Flörsheim. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe, in Trebur, ist das europäische Entwicklungs- und Designzentrum von MMC.

Nicht weit vom jetzigen Standort begann im Jahre 1977 in Rüsselsheim die Auslieferung der ersten Fahrzeuge mit den drei Diamanten im Kühlergrill. In der mittlerweile 40-jährigen Firmengeschichte von Mitsubishi Motors in Deutschland wurden insgesamt mehr als 1,7 Millionen Fahrzeuge verkauft. Heute sind rund 500.000 zugelassene Mitsubishi Modelle auf deutschen Straßen unterwegs. Die Mitsubishi Modelle werden in Deutschland von Händlern an mehr als 600 Vertriebs- und Servicestandorten vertrieben.

Seit Anfang 2014 gehört die MMD Automobile GmbH mehrheitlich zur Emil Frey Gruppe Deutschland.

Fakten-Check vor dem Kauf eines Plug-in Hybrid SUV

Welchen Vorteil bietet ein Plug-In Hybrid?

Es gibt zwei wichtige Ziele für die Zukunft der individuellen Mobilität. Zum einen müssen wir den CO2-Ausstoß minimieren. Stichwort Treibhausgas und Klimawandel. Nun ist das kein Öko-Blog und ich habe wirklich keine Lust, die Eisbären zum Thema im Blog zu machen, klar ist aber: Weniger CO2 ist einfach besser! Und auf der anderen Seite stehen di…

Test: Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid 2016

Entschleunigung ohne Benzin

Mitsubishi Outlander PHEV 2016 im Test

[=" " ]Kurzcharakteristik: Warum: weil das Fahren mit ihm so schön entspannend wirkt Warum nicht: weil man keine Lust auf Entschleunigung hat Was sonst: Toyota Prius PHEV, Volvo V60 Plug-in-Hybrid, Audi Q5 Hybrid

Mitsubishis Erfolgsmodell kommt leise vorgefahren. Der Outlander Plug-in-Hybrid hat sich seit seinem Europa-Debüt 2013 immerhin bereits 75.000 Ma…

Mitsubishi Outlander PHEV: Einfach überall laden!

Seit über zwei Jahren fahren wir bei mein-auto-blog nun den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Test. Seit über zwei Jahren genießen wir die teil-elektrische Fahrt. In der Zwischenzeit haben wir viele andere Elektrofahrzeuge getestet und wenn es noch ein Problem mit der Elektromobilität gibt, dann betrifft es die Lade-Möglichkeiten. Unvergessen unser Fiasko im e-Golf mit dem Flughafen Frankfurt.Unvorstellbar, aber wahr…

Mitsubishi Sondermodelle Edition 100 – Jubiläums-Angebote

Mitsubishi feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum als Automobilbauer. Den Geburtstag nehmen die Japaner zum Anlass, in Deutschland nun die Baureihen Space Star, ASX, Outlander, Pajero und L200 jeweils als Sondermodelle „Edition 100“ und „Edition 100+“ anzubieten.

Mit Ausnahme der günstigsten Variante, dem Space Star Edition 100, sind alle Sondermodelle mit den Infotainment-Systemen „Smart Link Navigation“ oder „Smartphone Link Display Audio“ ausgestattet. Zusätzlich stehen alle Varianten auf Alurädern, die anhängig von der Baureihe in der Größe variieren. Darüber hinaus gibt es einige modellspezifische Ausstattungsextras. Im Fall des ASX warten die Editionsmodelle zum Beispiel mit LED-Scheinwerfern, Tempomat und Rückfahrkamera auf, während der Outlander mit zusätzlichen Extras wie elektrischer Heckklappe oder beheizbarem Lenkrad angeboten wird.

Für die Editionsmodelle von Space Star (ab 11.300 Euro), ASX (ab 21.800 Euro) und L200 (ab 39.000 Euro) verspricht Mitsubishi Preisvorteile von 1.300 bis 1.500 Euro. Bei Outlander (ab 25.700 Euro) und Pajero (ab 42.200 Euro) soll der Kunde bis zu 2.000 Euro einsparen können. (Mario Hommen/SP-X)

Ausblick auf Mitsubishi 2019?

Der Einstieg des Renault-Allianz Partners Nissan bei Mitsubishi zum Ende des vergangenen Jahres könnte der aktuellen Modell-Palette der „Diamanten-Marke“ einen positiven Schub verpassen. Während Carlos Ghosn bereits sehr früh verkündete, welche Rolle der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander in der Zukunft spielt, blieb erst einmal offen, welche Fahrzeug-Konzepte aus dem aktuellen Nissan-Portfolio auch ideal zu Mitsubishi passen könnten. Da der Plug-in Hybrid Outlander als Pionier der PHEV-SUV gilt, darf er auch in der Zukunft Technik-Spender für PHEV-Modelle der Renault-Nissan Allianz sein.

Mitsubishi 2019 – Vier neue für die Marke mit den Diamanten?

mein-auto-blog hat sich derweil mal Gedanken gemacht, welche Modelle schnell und sinnvoll für die Marke mit den Drei Diamanten eine Rolle spielen könnten. Hier die Top 4 der zukünftigen Kooperations-Fahrzeuge.

„Der Mitsubishi Sapporo Z“

Der Sapporo Z wird ein klassischer Sportwagen. Unter seiner Haube ein 3.7 Liter V6 mit gut 330 PS, ein manuelles Sechsgang-Getriebe und Heckantrieb mit Sperrdifferential. Ein sportlicher Diamant für Sportfahrer und Menschen mit Spaß an kraftvollen Dynamikern. Dünne A-Säulen, eine schwungvolle Dachlinie und ein knackiger Hintern sorgen für die richtigen Proportionen

 

„Der Mitsubishi N300“

Ein praktischer Kleinbus mit der Option für den rein elektrischen Antrieb. Bis zu sieben Personen würde der Mitsubishi N300 Platz bieten. Und sowohl mit einem Dieselmotor als auch mit einem reinen E-Antrieb angeboten werden. Ein solider Bus für die große Familie oder den Handwerker. Aber auch ein Stadt-Lieferwagen mit der Möglichkeit zu „Null-Emissionen“ im lokalen Einsatz.

 

„Der Mitsubishi LEaV“

Ein Kompakter in der Golfklasse mit rein elektrischem Antrieb. So kann die Zukunft kommen. Ein Nachfolger für den i-MiEV, das erste in Großserie gefertigte Elektroauto. Genug Platz für 5 Insassen, locker 350 km rein elektrische Reichweite und modernstes Infotainment für die Insassen.

 

„Der Mitsubishi Lancer STH“

Mit der markanten Formensprache der aktuellen Mitsubishi-Modelle, eingeführt mit dem Eclipse Cross, überzeugt der Lancer 2018 in seiner Steilheck-Variante als kraftvoller sportlicher Kompakter. Neue 1.5 Liter Turbomotoren erreichen im Alltag 160 PS, eine Ralliart-Variante erhält einen neu konstruierten 2.0 Liter 16V-Turbo mit 280 PS, Frontantrieb und neu entwickelter Doppelkupplung. Der GTI-Killer erhält im Gegensatz zum gezeigten Modell eine kräftig verbreiterte Spur und eine Allradlenkung.

 

[=“ “ ]Wichtiger Hinweis: Nach dem Tippen des Artikels ist der Autor wieder aufgewacht. Diese von uns mit dem Mitsubishi-Logo verfeinerten Modelle sind weder angekündigt noch erscheint es unbedingt logisch, dass gerade die Modelle auch für Mitsubishi eine Rolle spielen werden!

Mitsubishi Eclipse Cross – Einer passt noch

Das Segment der Kompakt-SUV wird größer und größer. Auch bei Mitsubishi sieht man noch Wachstumspotenzial, weshalb die Japaner mit dem Eclipse Cross ein weiteres Modell in der nicht gerade großen Lücke zwischen Outlander und ASX positionieren. Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) feiert das Modell Weltpremiere, Ende 2017 kommt es bei uns auf den Markt.

Der Name Eclipse ist nicht ganz neu bei Mitsubishi, denn bis 2012 hatte der Autobauer ein gleichnamiges Sportcoupé vermarktet. Mit etwas gutem Willen könnte man dem Design des Eclipse Cross einen coupéhaften Charakter unterstellen. Dank seines stark angeschrägten Heckteils bietet der 4,40 Meter lange Hochbeiner zumindest eine gewisse Grunddynamik, die von Charakterlinien in den Flanken, ausgestellten Radhäusern und einer großen Luftöffnung in der chromverzierten Front verstärkt wird.

Ende 2017 dürfte der Mitsubishi Eclipse Cross in Deutschland auf den Markt kommen

Im Innenraum präsentiert sich der Eclipse aufgeräumt und modern. Der Arbeitsplatz bietet unter anderem in der Mitte des Armaturenbretts ein großes Display für das Infotainmentsystem, welches per Touchpad in der Mittelkonsole bedient wird. Die Multimediaanlage kann Smartphones per Apple Carplay oder Adroid Auto einbinden, was es dem Fahrer erlaubt, per Sprachbefehl Textmeldungen abzurufen oder Anrufe zu tätigen. Damit sich der Fahrer besser auf den Verkehr konzentrieren kann, wird es für den Eclipse Cross außerdem ein Head-up-Display geben, das fahrrelevante Informationen ins Blickfeld des Fahrers projiziert.

Als Antrieb hat Mitsubishi vorerst zwei konventionelle Verbrennungsmotoren eingeplant. Ein direkteinspritzender 1,5-Liter-Turbobenziner wird wahlweise mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder einer stufenlosen CVT-Automatik kombinierbar sein. Alternativ wird ein 2,2-Liter-Diesel in Kombination mit einer Achtgang-Automatik zur Wahl stehen. Leistungs- und Fahrwerte nennt Mitsubishi noch nicht, doch versprechen die Japaner dank eines elektronisch geregelten Allradantriebs im Zusammenspiel mit der Giermomentregelung AYC (Active Yaw Control) ein zugleich sicheres wie auch dynamisches Fahrverhalten.

Ende 2017 soll der Eclipse Cross in Deutschland in den Markt kommen. Preislich dürfte er etwas oberhalb vom ASX liegen, der bei rund 20.000 Euro startet. (Mario Hommen/SP-X)

Die Leistungsfrage – Wie viel PS hat der Plug-in Hybrid Outlander?

[=" " ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Alltag. Es ist eine immer wiederkehrende Frage: Wie viel PS hat der Mitsubishi Outlander denn nun? Auf der Webseite des deutschen Importeurs stehen die Leistungsdaten des Benziners ebenso alleine wie die der E-Motoren. Von einer "Systemleistung" spricht man bei Mitsubishi nicht. Was auf jeden Fall nicht die Antwort ist, wär…