Vorteile des Outlander Plug-In Hybrid im Alltag

[notification type=“notification_info“ ]Update: Die Bundesregierung hat nun die Förderung der E-Mobilität beschlossen. Wir aktualisieren daher noch einmal die E-Auto Artikel, Tests und Fahrberichte. Dieser Original-Artikel stammt vom 23.11.2014 [/notification]

Vorteiles des Plug-In Hybrid Konzepts

Mit dem Outlander Plug-In Hybrid war Mitsubishi der erste Hersteller, der einen SUV in Familienauto-Größe in einer Variante mit Hybridantrieb und extern aufladbarer Batterie anbot. Bis zu diesem ersten Plug-In Hybrid SUV war der Markt der praktischen Crossover bei uns in Deutschland vor allem von Dieselversionen dominiert. In anderen Ländern, in denen der Treibstoff Diesel nicht steuerlich bevorteilt wird, sind SUVs vor allem ein Hort für großvoluminige Motoren. Auf einem Trip an der Westküste der USA entlang, konnte ich selbst erst einen Mercedes-Benz GL mit großen V8-Motor fahren. Und ja, so ein Ur-SUV ist toll, toll wenn man sich so etwas leisten kann. Und da spreche ich nicht nur von der Anschaffung, sondern auch von den laufenden Kosten. 15 Liter Benzin auf 100 Kilometer muss man sich leisten können. In den USA kostet die Gallone Sprit derzeit knapp 3 Dollar. Bei uns kostet der Liter bald soviel.

Wer also den Vorteil eines SUV nutzen möchte, auch ohne dicken Geldbeutel und mit Rücksicht auf den ständigen Verbrauch, der muss sich eine Alternative suchen. Vor allem auch dann, wenn man den SUV nicht als Langstrecken-Auto nutzt, sondern für den Alltag. Und da sind weniger als 15.000 Kilometer im Jahr eher die Regel, denn die Ausnahme. Aber eigentlich lohnt sich ein Diesel-SUV erst ab einer solchen Kilometerfahrleistung. Was also tun?

Der Benzin-Hybrid SUV kann die richtige Alternative sein. Als Plug-In verbindet er zudem die Vorteile des elektrischen Betriebs mit den normalen Reichweiten eines konventionellen Automobils.  In diesem Artikel will ich kurz die enormen Vorteile des Plug-In Hybrid beleuchten.

Fahrbericht 77 mitsubishi outlander phev

Vorteile des Hybrid-Konzeptes

Die Idee des Hybriden ist die Verbindung von zwei Energiequellen und damit einhergehend jeweils die Wahl einer maximal effizienten Antriebsform. Zudem kann erst ein Elektromotor von bestimmter Größe auch wirklich Energie aus der Bewegung zurückgewinnen. Eigentlich verpulvert man als Autofahrer tagtäglich eine Menge Energie. Völlig unnütz. Was der Motor zuvor an Kraft entwickelte, bremst man an der nächsten Kreuzung wieder zusammen. Aus der Energie, gewonnen aus Benzin oder Diesel, wird Wärme – sonst nichts. Wer nach einer Vollbremsung mal an die Bremsscheiben seines Autos gefasst hat, der weiß, wovon ich rede. Die ganze Kraft wird also sinnlos in den Verschleiß der Bremsanlage gepackt.

Anders beim Hybrid. Hier arbeitet der Elektromotor in der Schub- und Bremsphase als Dynamo. Ähnlich dem Dynamo am Fahrrad nutzt dieser die Bewegungsenergie und wandelt diese in elektrischen Strom um. Und bei einem großen und schweren Auto kommt da einiges an Energie zusammen.

Im Falles des Outlander Plug-In Hybrids haben die Techniker bei Mitsubishi zudem eine clevere Möglichkeit gefunden, diese als “Rekuperation” bekannte Form der Nutzung von Bewegungsenergie zu beeinflussen. Denn nicht immer möchte man die volle “Verzögerung” durch den E-Motor nutzen. Nicht immer ist es ökologisch sinnvoll, die Bewegungsenergie sofort in Strom zu wandeln. Auf Landstraßen und Autobahnen kann es ökologisch sinnvoller sein, wenn der Hybrid die Bewegungsenergie nicht zurückgewinnt, sondern frei rollen kann. Diesen Vorgang nennt man segeln.

Um zwischen maximaler Rekuperation, zum Beispiel in der Stadt beim Heranfahren an eine rote Ampel und null Rekuperation beim Segeln auf der Autobahn schnell umschalten zu können, hat der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid zwei “Paddel” hinter dem Lenkrad.

Was aussieht wie Schalt-Paddel und bei „normalen Autos“ auch so genutzt wird, sind im Falle des Outlanders Plug-In Hybrid die Paddel zur Einstellung der Rekuperationsleistung. Links 5 mal getippt und der Outlander Plug-In Hybrid verzögert mit maximaler Rekuperationsleistung. Das reicht dann im Alltag durchaus aus, um das Bremspedal kaum noch zu beachten. Ein wenig vorausschauend bewegt, fährt man den Outlander Plug-In Hybrid im Prinzip nur noch mit dem “Gaspedal”. Mit dem rechten Paddel nimmt man die Rekuperationsleistung in 5 Stufen zurück, bis auf “0”. Das ist die “Segelfunktion”. Diese macht auf Autobahnen Sinn, wenn man nicht weiter beschleunigen will, keine Power mehr braucht, aber auch ein Bremsmanöver keinen Sinn macht. Theoretisch würde man in dieser Situation einfach irgendwann ausrollen.

Fahrbericht 60 mitsubishi outlander phev

Vorteile des Plug-In Konzeptes

Ein Plug-In Hybrid kann alles noch einmal besser als ein Hybrid. Plug-In Hybrid-Fahrzeuge zeichnen sich im allgemeinen durch stärkere Elektromotoren und größere Batterie-Kapazitäten aus. Der E-Motor ist dann nicht nur eine Unterstützung und die Batterie nicht nur ein Puffer, um die Bewegungsenergie zu speichern. Ein Plug-In Hybrid ist die clevere Brücke zwischen einem reinen Elektro-Auto und einem klassischen Benziner.

Im Falle des Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid spricht man von einem seriell- wie parallelen-Hybriden. (Die Erklärung dazu ist hier zu finden..)

Im Alltag lässt sich der Plug-In Hybrid oftmals rein elektrisch bewegen. Es gibt Fahrzeuge, die nur gute 30 Kilometer schaffen, andere, wie der Outlander Plug-In Hybrid, kommen über 50 Kilometer weit. Nutzt man den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid als Familien-SUV, dann ist der Alltag des SUV in der Tat zum größten Teil von der Kraft der beiden Elektromotoren bestimmt. Der SUV tankt an der Haussteckdose Öko-Strom, fährt damit die Woche über so gut wie immer CO2-neutral und erst,  wenn wir längere Strecken fahren, unterstützt der Benzinmotor.

Neben dem Faktor Umweltschutz (CO2-Emission laut NEFZ: 44g/km) ist es auch ein wirtschaftlicher Faktor. Mit der 12 kWh-Ladung der Batterie kommt man eigentlich immer 40 Kilometer weit (allerdings werden nie mehr als 10 kWh von der Ladung verbraucht, der Rest ist ein Puffer). So lautet die Kostenrechnung beim aktuellen Ökostrom-Preis von 27 ct/kWh = 6.75 € für 100 Kilometer. Da müsste ein 2 Tonnen SUV im klassischen Dieselbetrieb auf der Kurzstrecke auf weniger als 5 Liter je 100 Kilometer kommen. Und dann bleibt noch immer der Vorteil der CO2-Neutralität

 

Vorteile im Alltagsbetrieb

Im Alltag ist es vor allem die Lautlosigkeit, mit der man sich schnell anfreundet. Der Outlander Plug-In Hybrid ist einfach eine stille Wucht. Nahezu lautlos stromert man von A nach B. Genießt den Platz, den Komfort und ist dennoch ökologisch korrekt unterwegs.

Und wenn die Batterie leer ist? Dann springt der Benzinmotor ein und der Outlander Plug-In Hybrid fährt als “serieller” oder “paralleler” Hybrid-SUV einfach weiter.

 

 

Outlander Plug-In Hybrid – Der erste echte Öko-SUV?

Ohne Diskussionen. Natürlich ist der NEFZ-Verbrauch von 1.9 Litern auf 100 Kilometern und damit auch der verbundene CO2-Ausstoß erst einmal ein rein theoretischer Wert, aber eben auch einer, den man auch unterbieten kann. Und damit wird der Outlander Plug-In Hybrid – nutzt man ihn erst einmal im Alltag, zum ersten echten Öko-SUV.

 

 

5 wichtige Antworten zum Mitsubishi Outlander PHEV

Mit dem Dauertest zum Mitsubishi Outlander PHEV haben wir auch auf autohub.de Neuland betreten. Zum ersten Mal fahren wir ein neues Fahrzeug nicht für wenige Stunden oder Tage, sondern nutzen es wie der klassische Autokäufer auch. Im Alltag. Das ergibt neue Einsichten und eine Menge Erfahrungen. Und von Ihnen als Leser erhalten wir wöchentlich neue Fragen per eMail zugeschickt. In dieser Woche wollen wir noch einmal auf fünf Fragen eingehen, die wiederholt gestellt werden.

Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten zum Mitsubishi Outlander PHEV

  1. Wie weit kommt er elektrisch und wie viel Benzin braucht er wirklich?
  2. Rekuperieren oder ausrollen lassen?
  3. Was spare ich mit dem Kauf des Outlander PHEVs?
  4. Bleibe ich mit einer leeren Batterie liegen?
  5. Ich habe kein Haus, wo soll ich die Batterie laden?

1: Wie weit kommt man elektrisch? Wie viel Benzin benötigt der Mitsubishi Outlander PHEV im Alltag?

Es ist die immer wiederkehrende Frage und es vergeht keine Woche, in der wir nicht gefragt werden: „Hand aufs Herz: Was brauchen Sie denn nun wirklich an Benzin?“

Und unsere immer wieder gegebene Antwort lautet: Es kommt auf Sie und Ihre Disziplin an. Als Familien-SUV bestreitet der Outlander als PHEV bei uns einen Alltag, in dem wir aktuell die NEFZ-Normangaben unterschreiten (1.8l/100km). Aber man kann eben auch mit dem Faktor 5 darüber liegen. Daher noch einmal sehr deutlich: Einen PHEV sollte man sich nur dann kaufen, wenn das eigene Anforderungsprofil an ein Auto, an die gefahrenen Strecken und die Möglichkeiten zum Aufladen des Fahrzeuges zu den Fähigkeiten des PHEV passen. Eine eigene Ladesäule, oder die Möglichkeit, wenigstens einmal am Tag vollständig laden zu können, sehe ich als „Muss“, als Basis der Kaufentscheidung.

2: Rekuperieren, oder ausrollen lassen? Wie steigert man die Effizienz?

Per Schaltpaddels lässt sich die Rekuperations-Leistung der beiden E-Motoren variieren. Von 5, was einer ordentlichen Verzögerung entspricht, bis hin zur 0 – was dem „Segeln“ entspricht, ist alles von Hand umschaltbar. Im D-Modus entscheidet die Ladelogik des Outlanders selbst und rekuperiert unterschiedlich stark.

Bei einer Verbrauchsmessung im Spessart hat sich gezeigt, wo man nicht bremsen würde, sollte man auch nicht rekuperieren. Vermutlich ist dies der einfache Grundsatz. Wo man das Fahrzeug rollen lassen würde, da sollte man die Rekuperation vermeiden. Und erst wenn es notwendig wird, das Fahrzeug zu verlangsamen, kann man per Paddels die Rekuperations-Leistung variieren. Dabei lässt sich mit ein wenig Übung die Nutzung des Bremspedals fast vollständig vermeiden.

3: Was spart man mit dem Kauf des Mitsubishi Outlander PHEV?

Eine Frage, die auf die Normverbrauchswerte abzielt. Zuerst einmal muss man sich setzen und ganz ehrlich zu sich selbst sein. Einen PHEV kauft man sich nicht primär zum Sparen. Ja, man spart Sprit und auch KFZ-Steuer. Aber, wer den Strom nicht selbst (PV-Anlage) produziert, der kauft eben Strom anstelle von Benzin ein. Und zudem ist der PHEV Outlander in der Anschaffung rund 6.000 € teurer als ein vergleichbarer Outlander mit 2.2 Liter Dieselmotor und Automatikgetriebe. (Hier berechnet man derzeit noch den „Elektromobilitäts-Bonus mit bis zu 4.000 € mit ein). Und für 4.000 € Aufpreis lassen sich dann – derzeit – 4.000 Liter Diesel anschaffen …

Die richtige Antwort lautet: Man spart CO2 ein und man geht auf die richtige Reise. Es ist der Antrieb der Zukunft. Schon heute.

4: Bleibt man mit leeren Batterien liegen?

Nein. Genau das ist der Punkt, der den PHEV vom reinen E-Fahrzeug trennt. Unter dem Blech des Mitsubishi Outlander PHEV stecken drei Motoren, eine Batterie und ein Strom-Generator. Zwei der drei Motoren sind rein elektrisch und treiben je eine Achse an. Der dritte Motor ist ein Benzinmotor. So lange Benzin im Tank ist, bleibt man mit einem PHEV nicht liegen. Auch dann nicht, wenn die Batterie (Fahrbatterie 12.1 kWh) leer ist. Wobei eben genau das nicht passiert. Sobald der Stromspeicher zur Neige geht, lädt der Benzinmotor über einen Stromgenerator Energie nach. Klingt alles kompliziert. Ist im Alltag jedoch kinderleicht zu erleben!

5: Wo soll man laden? Stichwort: Mangelnde Infrastruktur in Deutschland.

Ja. Deutschland, das Land der Dichter und Denker. Und der Lenker. Und Erfinder des Automobils. Nur beim Umstieg auf die erneuerbaren Energien tun wir uns einfach unfassbar schwer. Stand heute ist meine ebenso klare wie einfache Empfehlung: Laden Sie zuhause. Können Sie nicht? Weil Sie in einem Mehrparteien-Haus wohnen, ohne Parkplatz, weil der Hausmeister ein unfähiger Blockwart ist – ganz egal, weswegen Sie zuhause nicht laden können – wenn Sie aber den Wandel in Richtung Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien wollen und fordern: Dann wählen Sie entsprechend. Machen Sie in der eigenen Kommunal-Verwaltung Druck. Schreiben Sie Ihre Meinung in eine Petition. Tun Sie etwas für den Wandel.

Denn, ganz ehrlich – steigen Sie in den Mitsubishi Outlander PHEV um – macht das nur Sinn, wenn Sie eine Steckdose im Alltag zur Verfügung haben. Sobald Sie diesen, den wichtigsten Ladepunkt haben – werden Sie „diesen PHEV“ fahren wollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tankstellen-Service für den Mitsubishi Outlander PHEV

Einen Nachteil hat diese PHEV-Technik ja schon. Dadurch, dass man deutlich seltener an die Tankstelle fährt, kontrolliert man auch viel seltener den Luftdruck. Oder das Motoröl. Dabei gehören beide Vorgänge zu den Grundlagen des Autofahrers.

Kleiner Check an der Tankstelle

Luftdruck, Ölstand und Wischwasser prüfen am Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid.

Mit dem Wechsel der Winterreifen auf Sommerreifen kam wieder einmal die Frage nach dem Luftdruck auf. Und es fiel auf: Den Luftdruck der Winterräder haben wir den ganzen Winter über nicht einmal geprüft. Und da fiel uns auf: Den Ölstand des Motors auch nicht. Dabei waren das Vorgänge, die man bei anderen Testfahrzeugen ganz automatisch macht. Beim Tanken wird das mitgemacht. Oftmals, während das Auto gerade an der Zapfanlage hängt. An unserem Outlander PHEV Dauertester haben wir das jedoch irgendwie vergessen. Vermutlich, weil er eben viel in der Garage steht, dort Strom tankt und dann seine täglichen Touren abarbeitet, ohne ständig an die Tankstelle denken zu müssen. Dabei wäre es gerade bei dem Outlander PHEV so einfach: Einmal im Monat tanken, einmal im Monat den Reifenluftdruck prüfen und das Motoröl prüfen.

Reifenluftdruck am Outlander PHEV prüfen

Die Empfehlung von Mitsubishi lautet 2.4 – 2.6 bar, je nachdem, was man täglich fährt. Für die Autobahn empfiehlt der Hersteller die 2.6 bar. Wir haben den Luftdruck zu Beginn des Tests geprüft, da waren 2.8 bar rundherum im Fahrzeug. Die haben wir gelassen und empfanden den Reifendruck als okay. Je höher der Druck im Reifen, desto härter wird er. Desto weniger Selbstdämpfung entwickelt der Reifen, er wird eher unkomfortabel. Bei höher Zuladung ist die Erhöhung des Drucks über die 2.6 bar durchaus empfehlenswert. Die von uns gefahrenen 2.8 sind jedoch eher die Obergrenze für den Alltag. Ein hoher Luftdruck hilft zudem Benzin zu sparen. Der Rollwiderstand der Reifen sinkt. Jedoch sollte man das nicht übertreiben. Je höher der Druck,  desto größer die Gefahr, auch die optimale Haftung zu verlieren.

Im Idealfall belastete das Fahrzeuggewicht den Reifen so, dass dieser sich flach und über seine gesamte Breite auf die Straße legt. Mehr Druck sorgt für eine Verkleinerung der Lauffläche. Als Ergebnis fahren sich die Reifen in der Mitte stärker ab. Zu wenig Luftdruck hat einen ähnlichen Effekt. Wer sein Auto mit zu wenig Luftdruck fuhr, sieht dies an Reifen, die sich nur an den Außenflächen abgefahren haben. Zudem kann sich zu wenig Luftdruck in einem „schwammigen“ und weniger gut kontrollierbaren Fahrverhalten auswirken.

Der richtige Luftdruck ist daher wichtig. Die Empfehlung von Mitsubishi für den Outlander PHEV: 2.4 – 2.6 bar rundherum. Wir empfehlen, nicht über 2.8 bar zu gehen.

Und prüfen Sie den Luftdruck bei jedem Tankvorgang! Wir werden das in der Zukunft tun.

Kleiner Tankstellen-Service mit Ölstandskontrolle und Wischwasser-Auffüllen

wo ist der ölmessstab am mitsubishi outlander phev

Rechts unter der silbernen Abdeckung verstecken sich Leistungselektronik und Generator für den E-Antrieb des PHEV. Im roten Rahmen: Der Ölpeilstab für den 2.0 Liter Benzinmotor. Eine monatliche Kontrolle des Ölstandes macht durchaus Sinn. Auch und gerade weil der Benzinmotor so oft Pause macht im Outlander PHEV.

Service am Mitsubishi Outlander PHEV 02 monatlich Tankstelle

Grundlage für den Ölcheck: Ein betriebswarmer Motor, der jedoch 2-3 Minuten aus sein sollte, und das Fahrzeug sollte in der Waagrechten stehen, damit ist gewährleistet, dass das Öl vollständig zurückläuft. Den Peilstab herausziehen, mit einem fusselfreien Papiertuch abwischen, erneut vollständig einstecken, herausziehen und den Ölstand ablesen. Es gibt eine Min- und eine Max-Markierung. Ein Ölstand „ÜBER“ Max ist im übrigen ebenso schlecht wie ein Ölstand, der bereits Minimum erreicht hat.

Service am Mitsubishi Outlander PHEV 04 monatlich Tankstelle

Ganz rechts vorne, wenn man davor steht, links – befindet sich der Einfüllstutzen für das Wisch-Wasser. Auch hier sollte man regelmäßig frisches Wischwasser-Gemisch nachfüllen. Nicht, dass man bei der nächsten Fahrt im Regen die Scheiben nicht mehr sauber bekommt.

4 Aufgaben für den Tankstopp

Es ist sinnvoll, bei jedem Tankstopp den Luftdruck der Reifen zu prüfen. Den Ölstand sollten Sie ebenso prüfen, das Wischwasser auffüllen und dann – wenn man schon dabei ist, macht ein Gang um das Fahrzeug ebenso Sinn. Schalten sie die Beleuchtung ein und kontrollieren Sie so die Funktion der Beleuchtungselemente wie Abblendlicht, Rücklicht und Blinker!

Diese 4 Aufgaben sind bei jedem Tankstopp schnell erledigt. Wir werden das bei unserem Dauertester jetzt jeden Monat ebenso tun.

 

 

 

 

 

 

 

 

WLAN-Alternativen für den Mitsubishi Outlander PHEV

Eigentlich wäre an dieser Stelle nun eine Übersicht über die empfehlenswerten Alternativen zur WLAN-Lösung von Mitsubishi gekommen. Eigentlich. Doch am Ende zeigt sich: Es gibt keine –  in meinen Augen – empfehlenswerte Lösung, um die App-Verbindung zu verbessern oder zu ersetzen. Doch der Reihe nach.

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Dauertest

Meinungen, Erfahrungen und Wissenswertes rund um den ersten Plug-In Hybrid SUV der Welt (Teil 76)

Eingeschränkte WLAN-Konnektivität

Während der SUV und seine Antriebstechnik ganz weit vorne sind, spielt man bei der Multimedia und Konnektivitätsfrage noch eine ganz kleine Nebenrolle. Die Entscheidung von Mitsubishi, die Konnektivität des Outlanders und seiner Funktionen per App über ein WLAN-Interface zu lösen, gilt als eine der Haupt-Kritikpunkte am Fahrzeug. Nun könnte man sagen: Wenn es nur das ist, dann ist es ja kein Ding. Man kann ja auch ohne App und Fahrzeug-Fernsteuerung leben. Richtig. Aber. Wenn man die Möglichkeit bereits hat, mit dem Fahrzeug via Smartphone-App in Verbindung zu treten, dann will man diese Möglichkeit nutzen. Leider ist die WLAN-Möglichkeit jedoch suboptimal.

Wenn der Mitsubishi Outlander in der Garage parkt, dann reicht die WLAN-Verbindung, um vom Wohnzimmer- oder Küchenfenster mit dem Fahrzeug in Kontakt zu treten. Derweil sind andere Datenverbindungen leider gekappt. Natürlich funktioniert es. Aber eine andere Lösung wäre besser gewesen.

Alternative 1:

Wenn Mitsubishi keine „over-the-air“ Option anbietet, dann bastelt man sich eben eine Lösung. Eine Alternative wäre gewesen: Ein ausrangiertes Smartphone nehmen, dieses im Fahrzeug verbauen und per Remote-Steuerung darauf zugreifen.  Das alte Telefon also mit dem Outlander PHEV per WLAN koppeln und im Fahrzeug liegen lassen. Per PrePaid-Datentarif zu einem überschaubaren Kurs das alte Smartphone mit einer Datenverbindung gekoppelt. Für den ersten Versuch habe ich hierfür einen WhatsApp-Datentarif von ePlus ausprobiert. (Wer es ausprobieren will, sollte diesen CODE nutzen: 1D1D36EE7 – das ist eine Freundschaftswerbung und beide erhalten damit noch einmal 10€ PrePaid-Guthaben).  

Um das Android-Handy zu steuern, haben wir aus dem Play-Store die App „AirDroid“ getestet. Was sollen wir sagen? Es funktioniert einfach nicht. Denn – das hatten wir nicht berücksichtigt: Sobald sich das Smartphone mit dem WLAN des Outlanders verbindet, nutzt es die Datenverbindung der LTE-Verbindung nicht mehr. Man sperrt sich also selbst aus. Das ist kein Fehler des Mitsubishi Outlanders, es ist einfach ein System-Fehler in der Kombination. Also musste eine andere Lösung her: Das Steuern per SMS-Code.

android store

Alternative 2:

Die zweite getestete Alternative ist eine wenig attraktive App, die eine Steuerung per SMS-Code ermöglicht. Unter der url: autoapps.no erhält man eine Android-Software mit dem Namen „Outlander PHEV SMS REMOTE“. Im Prinzip macht die App etwas ähnliches wie unter der Alternative 1 gedacht. Nur zur Steuerung des im Fahrzeug befindlichen Smartphones nutzt man hier SMS-Codes. Damit lässt sich das Smartphone mit dem WLAN des Outlanders koppeln. Allerdings kann das Handy, im Gegensatz zu der Datenverbindung einer REMOTE-Steuerung über das Web, SMS noch empfangen, auch wenn es mit dem Outlander per WLAN verbunden ist.

Aus der Möglichkeit, den Outlander sozusagen in „Sichtweite“ per App zu steuern, wird so eine Lösung, die man per Smartphone von überall aus steuern kann. Theoretisch. Denn die App und die SMS-Nutzung hat ein gänzlich anderes Problem.

SMS senden

Meine letzte SMS habe ich vermutlich vor 6-7 Jahren gesendet. Seitdem ruht diese Möglichkeit der Kommunikation im Schatten von eMail und Messaging-Diensten. Für den Test mit der „Remote SMS App“ wäre demnach ein PrePaid-Handy ohne Datenvolumen ausreichend. Allerdings sollte man eine SMS-Flat besitzen, denn die App antwortet per SMS.

remote sms tool

#heat#10

Per kryptischer Command-Anweisung, die man an das im Fahrzeug verbliebene Smartphone verschickt, startet die App via Outlander-App die Heizung zum Vorheizen. Im Winter mag das nützlich sein, da man mit dem Vorheizen des Fahrzeugs die elektrische Reichweite verlängert. Allerdings haben wir den Komfortgewinn der Remote-Steuerung aufgrund der Bedienung per sms schnell übersehen. So richtig durchdacht ist die gesamte App noch nicht.

Die Steuerung per SMS-Codes mag den Zweck erfüllen, wirkt jedoch in 2016 ein wenig antiquarisch. Die Remote-App kostet 27,45 € im Playstore von Android und erfüllt im Prinzip den versprochenen Anspruch. Allerdings haben wir die Nutzung sehr schnell eingestellt, weil das Senden einer SMS, immer in Gedanken mit #heat#10,20,30 eben auch kein Komfortgewinn war. Von der komplizierten Erst-Einrichtung waren wir ebenso wenig begeistert. Wir hätten uns eine Nutzung per APP gewünscht, ein sinnvolle Grafik für ein User-Interface, eine Bedienung, die dem Nutzer hilft.

Empfehlung?

Wir hoffen auf eine baldige Lösung Mitsubishi und diese kann nur eine Remote-Verbindung über das www sein. Eine App, die sich per LTE-Modem des Fahrzeuges koppelt. Und damit auch eine LTE-Verbindung des Fahrzeuges an sich. Viele Hersteller bieten genau diese Lösung an, die Umsetzung für Mitsubishi sollte ebenso möglich sein.

Doch das hilft natürlich den aktuellen Fahrern von Outlandern PHEV-Modellen der Generation 1 und 2 nicht. Wir können Ihnen an dieser Stelle das Experiment mit dem SMS-Remote Tool allerdings auch nicht empfehlen. Der Erfolg ist wirklich überschaubar und das Erlebnis nach der Realisierung erinnert doch sehr an eine Bastel-Lösung. Zudem muss man Kühlen oder Vorheizen im Fahrzeug voreinstellen. Was aber, wenn das Wetter mal umschlägt? Wenn man gerne vorgeheizt hätte? Die gesamte Bedienung aber bereits auf den Sommerbetrieb eingestellt hat?

Nein. Für knapp 30€ Kaufpreis der App, hinzu kommt die Verwendung eines „alten“ Smartphones – hier hält das Forum des Entwicklers im übrigen viele Hinweise auf Fallstricke parat – und die Notwendigkeit einen PrePaid-Tarif buchen zu müssen, ist das Ergebnis nicht überzeugend. Das grundsätzliche Problem muss von Mitsubishi in Japan gelöst werden. Der Outlander PHEV verdient eine „state of the art“ App-Lösung.

 

 

 

 

 

 

 

10 Antworten zum Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Immer wieder erreichen uns eMails mit Fragen zu unserem Dauertestfahrzeug. Viele der Fragen beziehen sich explizit auf den Bereich PHEV. Also die Plug-In Hybrid Technik des Mitsubishi Outlanders. Unser Dauertestfahrzeug war der erste SUV mit dieser Technik, das Interesse daher auch sehr groß. Wir haben für Euch mal die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst. 

1. ) Was bedeutet eigentlich Rekuperation?

Die Wikipedia erklärt: „In der Technik wird der Ausdruck Rekuperation für technische Verfahren zur Energierückgewinnung verwendet.“ [Wikipedia]

Für den Alltag mit dem Outlander PHEV bedeutet das: Anstatt Energie sinnlos in Wärme zu verwendeln, das ist nämlich genau das, was beim bremsen passiert. Nutzt man die Elektromotoren des Outlander PHEV als Generatoren. Ähnlich einem Fahrraddynamo. Anstatt die Bremsen zu belasten, gewinnen wir überschüssige Bewegungsenergie zurück.

Der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid verfügt über 5 unterschiedlich starke Rekuperationsstufen.

2.) Bis zu 52 Kilometer elektrisch? Wovon hängt das ab?

Wer stark beschleunigt oder allgemein eher der „hektische“ Autofahrer ist, wird Probleme haben, die elektrische Leistung der Batterie über die gut 50 Kilometer zu nutzen. Hohe Geschwindigkeiten sind natürlich auch Leistungsfresser. Die Heizung zieht zudem bis zu 5 kW elektrische Leistung. Die elektrischen Verbraucher wie Licht, Wischer und Klimaanlage werden zuerst einmal über das 12V-Bordnetz gespeist. Dieses wiederum wird über einen Spannungswandler von der Fahrbatterie gespeist. So sinkt bei schlechten Wetter die e-Reichweite nicht nur über die widrigen Fahrbedingungen, sondern auch wenn Licht, Wischer und Heizung aktiv sind.

3.) Wie lädt man die Batterie des Outlanders wieder auf?

Der Vorteil des Mitsubishi Outlander PHEV ist: Die Batterie kann an jeder handelsüblichen Steckdose aufgeladen werden. Ob Zuhause, auf der Arbeit, im Hotel oder unterwegs. Fast überall gibt es Möglichkeiten. Wer nicht über die 230 Volt Steckdose laden möchte, kann an ChaDeMo-Säulen binnen 30 Minuten 80% der Akkuleistung wieder aufladen.

4.) Wie lange dauert das aufladen des Mitsubishi Outlander PHEV?

Ist die Fahrbatterie komplett leer, dauert die Akkuladung in etwa 5 Stunden bei 230 V/10A oder 4 Stunden bei 230 V/16A. Beim CHAdeMO Standard dauert der Ladevorgang rund 30-40 Minuten.

5.) Wann muss die Fahr-Batterie erneuert werden?

In 10 Jahren verliert die Batterie vermutlich rund 30% der Leistungsfähigkeit. Ein Teil des Alterungsprozess wird allerdings durch die Batterie selbst aufgefangen. Mitsubishi selbst gibt eine Garantie von 8 Jahren bzw. bis zu 160.000 km auf die Fahrbatterie.

Statt Nickel-Metallhybrid-Akkus verwendet Mitsubishi moderne Lithium-Ionen-Technologie. Diese sind positiv im Bezug auf Haltbarkeit, Lademöglichkeiten und Leistungsfähigkeit. Das die Kapazität bei Batterien leicht abnimmt, ist normal.

6.) Was kostet eine Ladestation (Wall-Box) für den Mitsubishi Outlander PHEV?

Obwohl eine normale 230 Volt-Schukosteckdose ausreicht, kann die Anschaffung einer Wallbox sinnvoll sein. Wer sich gleich für eine Typ2-Wallbox entscheidet und diese höher auslegt als notwendig. Also über die 3.7 kW Ladestrom des Outlander PHEV hinausgeht, verkürzt zwar nicht die Ladezeit des eigenen Autos. Kann diese aber entweder der Öffentlichkeit mit zugänglich machen (falls gewünscht können wir hier ein solches Szenario mal beschreiben) – oder er sorgt für die weitere Elektrifizierung vor. Wer weiß denn schon, ob man nicht bald auch ein E-Auto fahren will. Oder eventuell fahren ja Freunde bald ein E-Auto.

Wie empfehlen die mobile Wall-Box von car-go-electric. Eine solche 22 kW Box haben wir derzeit im Test und sind vollends vom Komfortgewinn und dem Nutzen (jederzeit unterwegs laden) überzeugt.

7.) Wie viel Benzin verbraucht er denn in der Realität?

Es ist die ständig und immer wieder gestellte Frage. Und im Prinzip kann man nur antworten, wie auch Radio Eriwan antworten würde: Es kommt darauf an.

Im Dauertest, genutzt primär als Familien-SUV, kommen wir unter die 1.0 Liter Marke. Je mehr der Outlander PHEV zum Dienstwagen wird, je öfter er lange Etappen über die Autobahn überbrücken muss, desto höher steigt der Verbrauch an. Wer den Outlander PHEV nicht nutzt, wie er gedacht ist: Maximale Ladezyklen zu erreichen. Der wird sich auf 8-9 Liter im Alltag einstellen. Für einen Benzin-SUV noch immer gut. Aber …

8.) Kann ich das Fahrzeug per Handy steuern und überwachen?

Ich bin geneigt zu sagen: Nein. Denn die Remote-App für das Smartphone benötigt eine direkte WLAN-Verbindung mit dem Fahrzeug. Mitsubishi hat dem Outlander PHEV leider keine Internetfunktionalität mitgegeben. Da die App und auch die Verbindung per WLAN eher eine rudimentäre Lösung ist, sollte man mit „Nein“ – oder „leider Nein“ antworten.

9.) Ist das 2016er Facelift-Modell besser als der Vorgänger?

Ja. Sowohl das Design hat gewonnen. Wir mögen die neue Front sehr. Als auch die Verarbeitung, die Geräuschdämmung und auch die Fahrwerksabstimmung sind überarbeitet worden. Zudem wurde die Haptik im Cockpit aufgewertet. Also? Ja!

10.) Bleibt das Fahrzeug stehen, wenn die Batterie leer ist?

Nein, der Verbrennungsmotor schaltet sich automatisch zu und dann wird der Motor mit Benzin angetrieben. So fährt sich das Auto dann wie ein ganz normales Fahrzeug. Der Umstieg auf den PHEV ist kinderleicht.

 

 

 

 

 

Mehr Antworten zum Plug-In Hybrid Outlander von Mitsubishi:

Outlander PHEV: Weil es eben im Alltag auch CO2-frei geht

Als Auto-Blogger der heute im Hauptberuf vom Auto-Journalismus lebt, ist die Freizeit echt begrenzt. Ständig unterwegs, neue Themen, neue Autos – und vieles davon wird in den merkwürdigsten Ecken der Welt präsentiert. Also ist der Auto-Journalist zu großen Teilen mehr auf Reisen, als in neuen Autos unterwegs. Zuhause zu sein ist also „Quality-Time“ und für mich bedeutet das dann auch, mit unserem Familien-SUV unterwegs sein zu können.

CO2-frei in die Freizeit

An diesem Wochenende (ja, dieser Artikel kommt ein Tag zuspät) war es wieder soweit. Die Familie und den Hund in den Mitsubishi Outlander PHEV gepackt und ab in die Freizeit. Ein von uns gern genutztes Ziel ist der Wildpark in Heigenbrücken. Noch immer mitten im Spessart vereinbart der Wildpark ein Freigehege für Wildschweine und Dammwild. Ein paar Ziegen sind auch vor Ort ;). Und neben dem Wildpark gibt es einen Kletterwald und einen großen Kinderspielplatz. Inklusive einem Bachlauf und einem kleinen Büdchen an dem es an schönen Tagen Kaffee und Kuchen gibt. Kurzum: Die ideale Nah-Erholung. Die Fahrstrecke von unserer Haustür bis in den Wildpark? 21.3 Kilometer.

Hin und zurück ist das also eine Fahrstrecke die wir rein elektrisch schaffen sollten. Wobei man immer wieder ehrlich sein muss und die elektrische Reichweite des PHEV im NEFZ-Zyklus angibt und man also durchaus ein „Delta“ einplanen muss. Laut NEFZ sollte der Outlander PHEV 52 km rein elektrisch kommen. Für den Alltag sollte man 40 Kilometer ansetzen. Und damit ist der Wildpark am Sonntag dann durchaus eine Herausforderung.

Elektrisch im Alltag

Mit Öko-Strom in den Kindergarten, machen wir eigentlich täglich. Rein elektrisch zum einkaufen, auch eine Standard-Aufgabe für den PHEV-Outlander. Mit dem Outlander PHEV in den Urlaub und dennoch sparen? Haben wir auch schon zum Thema gehabt. Mit dem Outlander PHEV elektrisch und CO2-frei in die Freizeit? Eben auch das geht!

CO2-frei zum Wildschwein

Natürlich gewöhnt man sich beim PHEV-fahren um. Man fährt nicht letzte Rille, man benutzt das Gaspedal sensibler. Aber mit Kleinkind und Hund an Board sinken die Kurvengeschwindigkeiten eh ganz generell.

Für die Fahrt zum Wildpark reicht der Akku locker. Spannend wird die Rückfahrt. Aber auch hier lässt sich, sensibler Gasfuß vorausgesetzt, der „Stromverbrauch“ beeinflussen.

Mit den größten Reichweiten-Erfolg erzielen wir hierbei bei einer Einstellung der Rekuperations-Stufe auf „Null“. Damit lässt sich das SUV-Gewicht des Outlanders zum Vorteil nutzen. Einfach früher vom Gas gehen und der Outlander rollt. Das wir mit 2-Tonnen unterwegs sind, ist dann wiederum von Vorteil. Einmal in Bewegung rollt sich der SUV mit der Kraft seiner kinetischen Energie durch die Landschaft.

0.0 Liter? Auch an diesem Sonntag die Verbrauchsanzeige des Outlander PHEV. Und das gibt mir einfach ein gutes Gefühl. CO2-frei zum Wildschwein? Es geht.

 

 

[notification type=“notification_info“ ]Haben Sie Fragen zum Thema Outlander PHEV? Haben Sie Fragen zum Alltag mit einem Plug-In Hybriden? Schreiben Sie mir![/notification]

 

 

31 Prozent CO2 sparen im Alltag – Dank PHEV

Effizienz-Check per Excel-Tabelle: Für eine sinnvolle Auflistung der möglichen CO2-Einsparungen mit unserem Mitsubishi Outlander PHEV habe ich die täglichen Fahrstrecken in 8 Kategorien unterteilt. Und zwar anhand des täglichen Fahrprofils in der Familie. Unser Dauertest-PHEV wird bei uns als „Familien-SUV“ gesehen und im täglichen Betrieb versuche ich zu verstehen, wie viel CO2 diese Technik im Alltag einsparen kann. Dafür ist die Kategorisierung der Fahrstrecken notwendig, die Nutzungin Prozent bezieht sich auf eine durchschnittliche Woche.

Bei uns spart der Mitsubishi Outlander PHEV 30% CO2 ein!

In Kategorien: „bis“ 10, 20, 30, 40, 80, 150, 300 und 600 Kilometer sind die täglichen Strecken eingeteilt. Da unsere Tochter täglich in die KiTa in die Nachbargemeinde muss, sind 65% aller Fahrten „bis 40 km“ lang. Diese 40 km fährt unser Mitsubishi Outlander PHEV zumeist rein elektrisch. Auch im Winter. 15% der Fahrstrecken sind nicht länger als 10 Kilometer, hier ist vor allem der Einkauf im Ort, die Post und Bank schuld daran. (Ja, könnte man mit dem Fahrrad machen – macht man mit Kinderwagen, Wasserkästen usw. jedoch eh nicht.)

6,5% der Fahrten (pro Woche) sind nicht länger als 80 km (aber länger als 40 km). Nur 1,5% aller Fahrten sind zwischen 80 und 150 km weit. Und nur 0.6% aller Fahrten erreichen 300 bis 600 km. In der Summe sind es 616 km pro Woche

Massiver CO2-Nachteil für den klassischen Diesel-SUV

Am Ende kommen wir in der vorbereiteten Tabelle per Woche auf 9,5 Liter Benzinverbrauch (nah an der Realität) und rund 117 kWh Stromverbrauch per Woche (oberhalb der Realität). Für den Vergleich zum klassischen Diesel-SUV akzeptieren wir jedoch erst einmal die „theoretischen Werte der Excel-Tabelle.

Doppelter Vorteil für den PHEV im Kurzstreckenbetrieb

Die Vergleichswerte für den Diesel-SUV entstammen früheren Teststrecken und sind (noch) nicht zu 100% verifiziert. Allerdings werden wir einen 1:1 Vergleich durchführen und die Werte prüfen.  Mit den Erfahrungswerten kommt der „Vergleichs-Diesel“ auf einen Wochenverbrauch von 49,5Litern Diesel.

Ein erheblicher Mehrverbrauch während der Kaltstart-Phase schlägt beim Diesel-SUV vor allem bei den vielen „kurzen Strecken“ mächtig ins Gewicht. Hier punktet der PHEV gleich doppelt. Zum einen steigt sein CO2-Ausstoß nicht mit der Kurzstrecke, sondern bleibt gleich. Bis 40 km emittiert der PHEV maximal das Equivalent zu 9-10 kWh Strom.

„Ja, aber“

Natürlich kann man sich alles schön rechnen, werden jetzt einige sagen – aber wer vor der Entscheidung steht, ob der PHEV für ihn eine sinnvolle Lösung ist, der muss sich eben die Frage stellen, wie fahre ich im Alltag? Welche Strecken machen den Löwenanteil aus? Und mit dieser Methode lässt sich eine Näherung an das spätere Real-Ergebnis erzielen. Vergleichen mit den aktuellen Verbrauchswerten des PHEV (Strom und Benzin), kommt die Einteilung der Fahrstrecken und deren Anteil der Realität schon sehr nah. Und stellt man dem einen klassischen SUV-Diesel gegenüber, dann – ja dann ist das Ergebnis eindeutig.

mitsubishi phev dauertest (12)

Wofür der Aufwand?

Wozu der Aufwand mit der Excel-Liste und den Kategorien? Ziel ist es, einen Rechner zu entwickeln, der Ihnen die Möglichkeit gibt, vorab zu berechnen ob der PHEV in das eigene Mobilitätskonzept passt und, wenn ja, wie viel CO2 können sie mit dem „ersten Plug-In Hybrid SUV“ einsparen?

Wir werden die Daten der Excel-Liste über die nächsten Monate weiter verifizieren und wir werden einen Vergleichs-SUV sowohl die Verbrauchswerte für die KM-Kategorien ausfahren lassen, als auch einen „simplen“ 1:1 Vergleich im Alltag damit starten.

PHEV oder Hybrid? Für jedermann?

Es ist erst zwei Wochen her, da haben wir uns hier auf mein-auto-blog Gedanken über die Gedankenlosigkeit bei der AutoBild gemacht. Dort wurde der Hybrid-Toyota RAV4 gegen den PHEV Outlander getestet. Das ist in etwa wie eine Weinprobe zwischen einem schweren Rot- und einem leichten Weißwein und man unterstellt dem einen das fehlende Aroma von roten Trauben und dem anderen die flüchtige Leichtigkeit von fruchtigen Aromen.  Nun denn. Wir haben daraufhin einige Kommentare erhalten und auch wieder neue eMails.

Welcher Hybrid, welches System, für welchen Autofahrer?

Eine eMail kommt von Leser Jürgen Zapf und er fragt uns, welche Empfehlungen wir haben. Ganz konkret fragt er sich, welches Hybrid- oder PHEV-Konzept für welchen Fahrertyp am besten passt. Leser Zapf konnte die Hybriden von Toyota / Lexus fahren und ist mit deren eCVT gut zurecht gekommen. Bei den Hybriden von VW und KIA wundert er sich über die Integration des e-Motors direkt in das Getriebe. Unseren Dauertester von Mitsubishi, den Outlander PHEV, versteht er als E-Auto mit Range Extender.

Aber welches Konzept empfehlen wir denn nun?

Lieber Hr. Zapf, liebe Leser,

der Mitsubishi Outlander PHEV ist KEIN E-Auto mit Range Extender. Das wollen wir einmal voraus schicken. Aufgrund seines technischen Layouts arbeitet der Mitsubishi Outlander PHEV sowohl als „Serieller Hybrid“, wie auch als „Paralleler Hybrid“ und als reines E-Fahrzeug, wenn die restlichen Parameter wie Temperatur, Batteriezustand und Anforderungen des Fahrers stimmen.

Zur Orientierung im Dschungel der neuen Antriebssysteme haben wir 4 Grundsätze zusammengefasst, die Ihnen hoffentlich bei der Wahl weiterhelfen.

Grundsatz 1:

Hybride und PHEV sind getrennt zu beurteilen. Ein Auto mit der Option zur Steckdosen-Ladung muss anders betrachtet werden als ein Hybrid. Daher auch unser Rant gegen die AutoBild von vor zwei Wochen.

Für den Mitsubishi Outlander PHEV gibt der Hersteller einen „Norm-Verbrauch“ von 1.9 Litern auf 100 km aus. Jetzt wissen wir aber so langsam alle: Der Normverbrauch ist eine theoretische Größe. Eine Messgröße, um Vergleichbarkeiten zu schaffen. Im Alltag meiner Frau verbraucht der Outlander PHEV 0.0 Liter Benzin auf 100 km. Stattdessen verzapfen wir täglich rund 14 kWh Strom. In meinem Alltag braucht der Outlander PHEV eher 8 Liter, denn ich fahre üblicherweise lange Strecken und das oftmals unter Zeitdruck.  Der Grundsatz Nummer 1 lautet daher: Einen PHEV kauft man nur dann, wenn man die Ladestation zuhause und im besten Fall auch im Büro nutzen kann. Wer nicht täglich laden kann, der lässt die Finger weg vom PHEV.

Grundsatz 2: 

Range Extender sind eine Option, aber nicht die effizienteste. Einziges derzeit erfolgreiches E-Auto mit Range Extender ist der BMW i3. Hier lässt sich optional ein Verbrennungsmotor hinzuordern. Dieser dient der reinen Energie-Erzeugung für die Batterien, um damit wiederum den E-Motor anzutreiben.

Die Thermodynamik in die Pflicht zu nehmen, um daraus elektrische Leistung zu gewinnen, ist eher suboptimal. Der Wirkungsgrad des Benziners ist bereits schlecht, der Prozess des Wandels in elektrische Energie addiert die Verluste. Der Range Extender an sich, ein Not-Behelf. Der Mitsubishi Outlander PHEV ist daher auch nicht als „Range Extender“ zu verstehen. Denn man hat bei Mitsubishi den Benzinermotor zum direkten Vortrieb in die Pflicht genommen. In einem Geschwindigkeitsbereich, in dem der Benziner effizient arbeiten kann. Ohne weitere Übersetzungeverhältnisse. Direkt auf die Vorderachse. Das funktioniert ab rund 65 km/h und damit wird aus dem „seriellen“ Hybriden ein „parallel“ arbeitender Hybrid.  Für den Alltag auf eine reine Range Extender Lösung zurückgreifen? Nur als „Notfall-Lösung“. NICHT für den Alltag.

Grundsatz 3:

Der Umstieg muss Ihnen leicht gemacht werden und Sie dürfen nicht das Gefühl haben, bewusst Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen. PHEV bieten derzeit eine hohe Attraktivität. Ganz abseits der Frage, ob man ein multifunktionales und technologisch ausgefuchstes System wie im Outlander PHEV kauft oder ob man die eher einfache Lösung aus dem VW-Konzern übernimmt. Die Integration des E-Motors in das DSG-Getriebe hat bei VW eine einfache Lösung zur Umsetzung von PHEV-Modellen ermöglicht. Der Outlander PHEV verfolgt eine andere Strategie: Hier sind die e-Motoren deutlich größer dimensioniert und zudem ist der Allradantrieb immer mit an Bord. Wichtig ist jedoch: Was bedeutet der PHEV-Umstieg für einen selbst?

Im Falle des Mitsubishi Outlander PHEV entscheidet man sich für einen SUV. Groß. Viel Platz. Mit Allradantrieb. Die Umgewöhnung beschränkt sich auf die Tatsache, einen Stromstecker anzuschließen, sobald man geparkt hat und diesen wieder abzustöpseln, bevor man losfährt. Der Rest ist ein Kinderspiel.

PHEV-Modelle beschränken weder den Radius für die kommende Urlaubsfahrt noch vermitteln sie einen Zwang zum „anders sein“, wie man ihn bei vielen E-Autos erlebt. Sie gestalten den Übergang vom Verbrenner zum E-Auto mit maximalen Komfort. Und ob man nun einen Wolfsburger PHEV fährt oder einen Mitsubishi – die Technik ist in beiden Fällen excellent. Einzig die Modellauswahl definiert das Mögliche. Einen PHEV-SUV gibt es in Wolfsburg noch nicht, dafür einen klassischen Kombi und einen VW Golf.  Nun kostet ein Golf GTE bereits 36.900 € in der Basis-Ausstattung. Ein SUV mit Allrad und PHEV-Antrieb startet bei Mitsubishi 39.900 €. Und hier ergibt sich Grundsatz 3: Sie bestimmen, welches Auto sie fahren wollen. Die einen setzen auf Premium und zahlen dafür gerne einen Aufpreis, die anderen fahren „fokussiert“ auf die wichtigen Dinge des Lebens.

Grundsatz 4:

Ein Hybrid ist grundsätzlich einmal eine Variante für einen effizienten Antrieb. Die Modelle von Toyota / Lexus machen das vor. Reine Hybride sind für Menschen, die wie gewohnt weiter tanken wollen – nur halt weniger- die richtige Wahl.

Ein PHEV-Modell macht nur Sinn, wenn man selbst elektrisch tanken kann. Und das auch will. Idealerweise in der Kombination mit einer eigenen PV-Anlage. Aber beachten Sie: Die elektrischen Reichweiten sind bei vielen Premium-Herstellern eher Augenwischerei. Und ob es wirklich sinnvoll ist, weniger als 20 km elektrisch fahren zu können, dafür aber Gewicht und Kaufpreis nach oben zu treiben? Vermutlich nicht. Wer sich zudem für einen SUV interessiert – nun – wir fahren im Dauertest die derzeit cleverste Wahl.

E-Fahrzeuge: Die Zukunft. Davon bin ich überzeugt. Fortschritte bei der Speicherung und der Aufladung werden die noch vorhandenen Minus-Punkte auflösen. Wer sich heute für ein E-Fahrzeug entscheidet, gehört zu den „early adoptern“ und muss sich der täglichen Fallstricken bewusst sein.

Fahrbericht 78 mitsubishi outlander phev

Zurück zur Frage von Hrn. Zapf:

E-Autos fährt man, wenn man wenig fährt. Einen PHEV, wenn man sich keine Gedanken machen will über die Reichweite und einen Hybriden, wenn man keine Steckdosen suchen will. Welchen Hersteller, welche Technik – das muss man am Ende vermutlich seinem persönlichen Geschmack überlassen. Es hilft ja nichts, einem „Golf-Käufer“ einen SUV aufschwatzen zu wollen – und andersherum … 

 

5.000 € Förderung für den Mitsubishi Outlander PHEV?

Kommt jetzt endlich die Förderung für die Elektromobilität?

Der Spiegel berichtet online und in seiner Ausgabe vom 27. Februar 2016 über einen Konsens in Regierungskreisen zur Förderung der Elektromobilität. Bis zu 5.000 € sollen private Käufer vom Staat erhalten, wenn sie ein Fahrzeug mit alternativen E-Antrieben kaufen.

Der Mitsubishi Outlander PHEV wird damit noch einmal günstiger. Er ist bereits jetzt der günstigste SUV mit Plug-In Hybrid Antrieb und dazu auch noch der SUV mit der größten elektrischen Reichweite im Alltag. Und er war der erste PHEV-SUV!  Bis 30.04.2016 gab und gibt es eine Förderung von bis zu 4.000 € auf den Kaufpreis des Outlander PHEV durch Mitsubishi und das teilnehmende „Green Mobility Center“ direkt. Wie der Spiegel nun meldet, soll es ab dem 1. Juli eine Kaufprämie für Elektroautos in Höhe von bis zu 5.000 € geben. Der Mitsubishi Outlander PHEV wäre dann bereits ab 34.990 € erhältlich.

mein-auto-blog – Der Mitsubishi Outlander PHEV-Dauertest

Neben der Kaufprämie für E-Autos und PHEVs will die Bundesregierung zudem für die Schaffung von 15.000 neuen Ladesäulen sorgen und die Batterieforschung in Deutschland subventionieren. Und 20% aller vom Bund angeschafften Fahrzeuge sollen E-Fahrzeuge werden. Wie sich dieser Umstieg anfühlt, haben wir bei mein-auto-blog bereits seit über einem Jahr im Alltag erlebt.

Mit unserem Mitsubishi Outlander PHEV haben wir auf die richtige Brückentechnologie gesetzt. Der Alltag als Familien-SUV wird geprägt vom lautlosen E-Antrieb. Ein durchschnittlicher Verbrauch von unter 1.0 Liter auf 100 km klingt nach Zauberei, ist aber Ergebnis der konsequenten Nutzung von „grüner Energie“ im Batterie-Tank des PHEV. 40 Kilometer Reichweite sind im Alltag machbar, nach NEFZ-Norm wären es bis zu 51 km. Doch auch mit den 40 km rein elektrischer Reichweite fährt der Familien-SUV den größten Teil seiner „Dienstfahrten“ im Auftrage der Familie rein elektrisch. Die Tochter in den Kindergarten? Elektrisch. Butter, Brot und Milch aus dem Supermarkt? Elektrisch.

Dass mit der nun bevorstehenden Förderung die Anschaffung eines solch sinnvollen Familien-SUV erleichtert wird, ist von unserer Seite nur zu begrüßen. Seit über einem Jahr begleiten wir den Mitsubishi Outlander PHEV auf seinem Alltagstest und beantworten Ihnen die Fragen zum ersten Plug-In Hybrid SUV.

outlander phev walther werke frenger

5.000 € Förderung auch für Luxus-PHEVs?

Der Spiegel hat in seiner Meldung zur angeblichen Einigung über die E-Mobilität-Förderung auch die „absurden Gewinner“ der Fördermittel in eine Galerie gepackt. Luxus-Limousinen und Fullsize-SUV im obersten Preissegment. Deren E-Reichweite ist mehr als überschaubar, im Alltag kaum mehr als 16 km, aber auch hier wird man vom 5.000 € Bonus profitieren.

Man kann getrost geteilter Meinung sein über diese Lösung, aber eines steht fest: Die Förderung der alternativen Antriebe ist dringend notwendig gewesen. Dass man neben der reinen Euro-Förderung auch die Infrastruktur angehen will, ist ein wichtiger Schritt. Denn bislang mussten wir auch mit dem Mitsubishi Outlander PHEV noch zu oft den Benziner anwerfen. Schnelllader, die dabei helfen, auch längere Strecken elektrisch zu fahren, werden dabei helfen, die Gesamtbilanz unseres Familien-SUVs noch positiver zu gestalten.

 

PHEV oder Hybrid? Ist der Autobild doch egal

In der vergangenen Woche hat die AutoBild den Toyota RAV4 gegen den Mitsubishi Outlander PHEV gestestet. Der Test gehörte zu einem Hybrid-Sonderteil in der AutoBild und man möchte damit nichts anderes tun, als „mitschwimmen“. Denn nach dem Dieselgate schwenkt die Automobil-Industrie nun massiv in Richtung Hybride und Plug-In Hybride um. Da darf Deutschlands „selbst ernanntes“ Automagazin Nummer 1 nicht nachstehen. Und eigentlich wäre der merkwürdige Test von Hybrid vs. PHEV für mich keine weitere Meldung wert gewesen. Zumal ich erst vor kurzem die merkwürdigen Test-Methoden der „auto, motor und sport“ kritisiert hatte.

Wie kann man einen PHEV mit einem Hybriden vergleichen?

Man kann es gar nicht. Denn die Einsatzszenarien sind völlig unterschiedliche. Sicher, man kann auch einen Diesel mit einem Benziner vergleichen, aber jeder Leser weiß am Ende, worauf diese Form des Tests hinausläuft. Beim Vergleich PHEV vs. Hybrid ist es ein wenig anders gelagert. Die Unterschiede sind subtiler. Der Auftrag eines Auto-Magazins ist, sollte man diesen denn ernstnehmen, den Leser über die Unterschiede aufzuklären. Stattdessen fährt man einen 08/15-Test und kürt einen Sieger nach Punkten.

Leser Florian Franz wollte nun von uns wissen, wieso die AutoBild auf ein gänzlich anderes Test-Ergebnis kommt, als wir auf mein-auto-blog. Und ohne seine eMail wäre dieses Thema bei uns vermutlich nicht wieder auf den Tisch gekommen.

TOYOTA RAV 4 vs. Mitsubishi Outlander PHEV

Wir würden auf mein-auto-blog keinen Vergleichstest der beiden Fahrzeuge durchführen. Hybrid muss man gegen Hybrid testen, PHEV gegen PHEV. Wir sind den RAV 4 bereits gefahren und unser Autor Mario hat eine Meinung dazu. Aber – vergleichen kann man die Modelle deswegen nicht. Und wäre wichtiger, auf die technische Lösung des RAV 4 und des PHEV einzugehen, auf die Vorzüge auf der jeweiligen Seite. Einen Sieger kann man daraus nicht küren, den müssen Sie – als Leser, als Käufer – ausmachen. Je nachdem, welches Antriebskonzept zu ihrem Alltag passt.

Leser Florian Franz hat ein paar Zitate aus dem Test in seine eMail gepackt, wir wollen hier kurz mit unserer Wertung antworten.

„In der Aufwärmphase schaltet der Benziner ruppig zu und knurrt unwillig.“ und „Speziell aus dem Stand fehlt dem PHEV Gelassenheit“
Ist der PHEV in den Aufwärmphasen, die ja recht häufig sein könen auf Kurzstrecken?

Er knurrt also unwillig. Ich würde dann gerne das „willige knurren“ noch einmal hören. Fakt ist: Natürlich hört man einen Motor, wenn er anspringt, aber nur im Stand. Bei Tempo 100 ist das nicht zu hören.

Dem PHEV fehlt es an Gelassenheit?  Interessant, denn bereits im nächsten Zitat bewertet man das wieder anders?

Bis sich Fahrregelung, Elektromaschine und eine brauchbare Tourenzahl des Verbrenners vollständig aufgereiht haben, sind die Ampelnachbarn bereits weggehuscht“
Mangelt es dem PHEV an Ampelstartqualitäten (nicht die Stärke eines Ökomobils, aber trotzdem auf deutschen Straßen gern gesehen)?

Das ist jetzt der größte Bullshit den ich bislang zum Antriebsstrang des PHEV gelesen habe. Zum einen: Wer sich auf Ampelsprint-Duelle versteift, der sollte sich einen Sportwagen kaufen, keinen 2.0 Tonnen SUV. Zweitens: Der E-Motor besitzt sofort sein gesamtes Drehmoment und beide Motoren werfen dieses „vom Start weg“ in die Wagschale. Wer hier mehr Leistung abfordert, als die Batterie leisten kann (60 kW) der sorgt für den Start des Benzinmotors, dieser ist ebenso sofort auf Drehzahl und leistet, aus dem Stand heraus, Kraft für den Generator. Ab Tempo 64 etwa schaltet sich der Benziner dann direkt auf die Vorderachse zu und zieht das SUV an.

Mangelt es dem PHEV an Ampelstart-Qualitäten? Ja sicher, wenn Sie damit Pupertierende Halbstarke in Hot Hatches abseifen wollen, dann ist es das falsche Auto. Aber dann ist jeder SUV, jenseits eines GLE 63 AMG der falsche SUV. Wer sich jedoch für Hybrid- oder PHEV-SUV entscheidet, der besitzt vermutlich die geistige Reife um den Ampelstart anders zu beurteilen, als ein AutoBild-Redakteur.

„..das spröde Ansprechen des Fahrwerks…“ und „…Unruhig läuft der Mitsubishi geradeaus...“

Für mein-auto-blog bin ich im vergangenen Jahr über 120 unterschiedliche Autos gefahren. 120 verschiedene. Viele davon nur weniger als 300 Kilometer. Den Outlander PHEV fahren wir jetzt seit 14 Monaten – und weder ist das Fahrwerk spröde, noch der Geradeauslauf unruhig. Unruhig wäre ich als Autobild-Redakteur nur, wenn ich die Auflagezahlen des eigenen Mediums sehe – denn dann würde mir Angst um die Zukunft werden.

Eventuell ist es diese Angst, die bei „Deutschlands Automagazin Nummer 1“ für solche sinnlose, aber polemisch und Stammtisch-relevante Tests sorgt.

 

Der Heizungsvorteil für den PHEV

Unser Mitsubishi Outlander PHEV-Dauertester verfügt in der Top-Ausstattung über eine elektrische Standheizung. Leser Roger aus der Schweiz wollte wissen, wie erfolgreich diese gegen die Winterkälte angeht? Und ob der PHEV besser heizt als sein Elektro-Auto in der Firma.

Heizleistung Mitsubishi Outlander PHEV

Wir haben zu diesem Thema nun Erfahrungen einige Erfahrungen gesammelt, unser Outlander PHEV ist den zweiten Winter bei uns im Einsatz. Und wir können sehr gute Vergleiche zu den reinen E-Fahrzeugen ziehen, auch hier haben wir bereits einige Modelle getestet. 3 Tipps sind es, die wir unseren Outlander PHEV-Fahrern ans Herz legen möchten – wobei wir die Frage von Leser Roger: „Wie gut die Heizung funktioniert?“ auch mit einem einfachen: „Bestens“ beantworten könnten. 🙂

Dennoch drei Tipps zur Heizung im Mitsubishi Outlander PHEV

Tipp 1: Das Vorheizen

Im Winter heizen wir den PHEV im vor. Da wir üblicherweise immer zu den selben Uhrzeiten losfahren, lässt sich das bequem über den Timer lösen. Ansonsten nutzen wir die WLAN-Verbindung zum Outlander um die Heizung zu starten. Bei Minusgraden haben sich 20 Minuten als guter Wert für die Dauer erwiesen. Viele Leser kritisieren die Verbindung per Handy-App über WLAN. Wir finden auch: Beim nächsten Modell muss eine nicht stationäre Lösung implementiert werden.

Wer seinen PHEV konsequent vorheizt, der kann bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes ohne Motorstart auf die rein elektrische Fahrt gehen. Viele Leser bevorzugen dies und deaktivieren die Klimaanlage (Heizung) des PHEV auch für die kurzen Strecken. So fordert Leser Henry S. zum Beispiel einen reinen E-Kurzstreckenmode, bei dem der PHEV gezwungen wird, kurze Strecken rein elektrisch fahren zu müssen.

Die Idee mit dem „pure EV-Mode“ finden wir gut. Das mit dem deaktivieren der Heizung, nun das kann man machen, wir empfehlen jedoch einen anderen Umgang mit der Heizung. Was uns zu Tipp 2 führt.

Tipp 2: Während der Fahrt

18.5° empfinden wir im Winter als angenehm im Fahrzeug. Zumal üblicherweise wärmer angezogen ist und kräftigeres Schuhwerk trägt. Auch 18° sind da vollkommen erträglich. Wir lassen die Heizung jedoch mittlerweile eingeschaltet. Auch wenn deswegen der Motor anspringt. Das hat zwei Gründe: Zum einen braucht die elektrische Heizung bis zu 5 kW Strom – der PHEV entscheidet sich also zu recht für einen „gemischten Betrieb“, zum anderen erhöht eine deaktivierte Heizung und damit ein deaktivierter „Lufttrockner“ (siehe Tipp 3) im Kreislauf der Klimaanlage, die Luftfeuchtigkeit im Fahrzeug. Die Gefahr von beschlagenden Scheiben steigt. Zudem ist das passende Klima im Fahrzeug ein Sicherheitsaspekt. Man könnte im reinen E-Modus fahren, die Heizung auslassen und die Fenster öffnen, damit die Scheiben nicht beschlagen, wenn man Handschuhe und Wollmützen trägt. Aber das widerspricht allen Regeln des Autofahrens. Bequem und wohl sollte man sich hinter dem Steuer fühlen.

Der anspringende Benziner widerspricht der Idee des reinen E-Betriebs. Im Falle des PHEV ist jedoch gerade die clevere Lösung, das intelligente Zusammenspiel von Benzinmotor und E-Power der Betriebsvorteil. Und ich glaube, bei Mitsubishi hat man sich etwas gedacht, als man das Fahrzeug so konzipierte.

 

Tipp 3: Die Rolle der Klimaanlage

Eine Klimaanlage arbeitet üblicherweise bis zu einer Frostgrenze von rund 3-4°. Darunter schaltet sich der Klimakompressor aus. Zum Kreis einer Klimaanlage gehört ein „Lufttrockner“, dieser entzieht der Luft Feuchtigkeit und das verhindert ein beschlagen der Scheiben im Winter. Der automatische Betrieb des Klimakompressors (oberhalb 3-4°) pflegt zudem das gesamte System und schützt vor Schäden aus der Nichtbenutzung.

Wir empfehlen deswegen einen sinnvollen Umgang mit dem Heizungssystem des Mitsubishi Outlanders PHEV.

Einmal in Fahrt, erzeugt die Abwärme des Benzinmotors genug Wärme um die elektrische Heizung des PHEV zu unterstützen. Das wiederum steigert die reine E-Reichweite des Akkus, denn, wir erinnern uns: Bis zu 5 kW kann die Standheizung ziehen. Die Hybrid-Systemsteuerung des Outlanders PHEV wurde über Jahre entwickelt und getestet, wir gehen davon aus: Der klügste Kompromiss zwischen: „Nicht frieren, nicht zu viel Luftfeuchtigkeit, genug E-Reichweite und pflege des Benziners“ – kann der Outlander PHEV im Automatikmodus mit aktivierter Klimaanlage, findet das Fahrzeug selbst.

Senken Sie die Raumtemperatur auf ein noch angenehmes Maß, wärmen Sie den Outlander PHEV vor und dann starten Sie locker und entspannt auf ihre Fahrt. Und bedenken Sie: Es ist sinnvoller den Benzinmotor seine Arbeit erledigen zu lassen, als ihn alle paar Monate – „sinnlos“ – in den Pflegebetrieb springen zu lassen. Der Outlander PHEV ist ein Plug-In Hybrid, kein reines Auto. Ach, und um die Frage zurück zu kommen: Die Heizung funktioniert perfekt ;).

Ladezeitprogrammierung beim Mitsubishi Outlander PHEV

Eine der Fragen in den letzten Wochen die immer mal wieder kam, war die Frage nach dem Sinn einer „Ladezeitprogrammierung“? Im Bordmenü des PHEV lässt sich diese einstellen und der Outlander PHEV lädt dann nur zum festgelegten Zeitpunkt nach. 

Eine der nachgeschobenen Fragen war dann: Schadet es dem Mitsubishi Outlander wenn er die gesamte Nacht an der Steckdose hängt?

Nein. Die Ladezeit-Programmierung ist nur interessant für Menschen, die auch mit Strom heizen und noch einen Strom-Tarif besitzen, der zwischen den Lastzeiten unterscheidet. „Nacht-Strom“ und die entsprechenden Tarife wurden einmal eingeführt, als es darum ging die „Schwachlastphasen“ des Stromverbrauches in der Nacht attraktiver zu vermarkten. Allerdings sind diese Formen der Strom-Tarifierung heute kaum noch attraktiv. Ein Stromvergleichsportal zeigt die entsprechenden Tarife im Vergleich. Wer in der Nacht günstiger Strom „bunkern“ will, der wird oftmals mit einem höheren Grundtarif zur Kasse gebeten.

Wer eine so genannte „Nachtspeicherheizung“ besitzt, der wird einen passenden Strom-Tarif hierfür haben. 

Wir beziehen keinen gesonderten Nachtstrom, wir haben Wert auf eine CO2-Neutrale Stromversorgung gelegt und die Preise für die nachgeladene kWh sind über den Tag immer gleich. Was bei der aktuellen Nutzung des Testfahrzeuges auch sinnvoll erscheint. Denn als Familien-SUV hängt der Mitsubishi Outlander PHEV zu verschiedenen Zeiten am Strom und ist – wann immer er gebraucht wird – entsprechend geladen. Das betrifft die Nacht natürlich ebenso, wie den Nachmittag.

Die Ladezeiten-Programmierung bleibt bei uns demnach ungenutzt. Und ein Problem entsteht hierbei auch nicht. Der Mitsubishi Outlander PHEV lädt seinen Akku und schaltet dann ab. Das war es.

 

Woher kommt eigentlich der Tankbeleg beim Plug-In Hybrid?

Wer einen Firmenwagen fährt oder als Selbstständiger seinen Wagen beruflich nutzt, der möchte gerne alle Kosten im Überblick behalten und dem Finanzamt zugänglich machen. Das war in den letzten Jahrzehnten auch sehr einfach. Tanken, Tankbeleg abheften. Kosten sind klar erkennbar. Der Tankbeleg dient als „Nachweis“. Aber wie ist das eigentlich bei einem Plug-In Hybriden oder einem Elektrofahrzeug?

PHEV: Der Tankbeleg vom E-Werk

Im letzten Artikel habe ich festgestellt: Wir zahlen 32.09 Euro-Cent je kWh Strom an unseren Energieversorger. Das ist nicht billig, aber es ist für das gute Gewissen, keinen Atomstrom und keinen Kohlestrom (ect) zu finanzieren. Wir zahlen für 100% Öko-Strom.

Bei einem aktuellen Verbrauch von 260 kWh-Strom per Monat sind das 83 € im Monat an Stromkosten. Im Gegensatz zu den Tankrechnungen bekommen wir aber keinen Nachweis nach jedem Ladevorgang. Was wäre denn nun, wollten wir die Kosten für den Strom absetzen? Der Mitsubishi Outlander PHEV Dauertestwagen ist ja ein „Testfahrzeug“ und wir könnten diese Kosten sicherlich dem Finanzamt gegenüber geltend machen. Aber wie?

Exclusiver Stromzähler für den PHEV

Aktuell verzichten wir auf eine Verrechnung der Ladekosten mit dem Finanzamt. Einfach weil die Trennung von „dienstlichen“ und „privaten“ Fahrten noch über den Steuerberater und das Finanzamt geklärt werden müssen. Ein Fahrtenbuch für den PHEV führen wir derzeit nicht. Für den Fall einer positiven Klärung haben wir jedoch bereits vorgesorgt.

mobile ladebox test
e-car-tec.de | 22 kW Mobile Ladebox

Mit einem extra Stromzähler des E-Werk haben wir eine geeichte Stromabnahme in der Garage installiert. So ein Stromzähler kostet nicht die Welt. Garantiert aber am Ende eine dezidierte Kontrolle der entnommenen Strommenge. Und damit einen Nachweis über den Stromverbrauch.

An diesem Stromzähler wurde ein 32A-CEE Stecker montiert, so kann diese Stromdose auch nicht für „normale“ Verbraucher angezapft werden.

Weil wir bei mein-auto-blog noch weitere E-Autos fahren – in Kürze ein Tesla Model S und eine elektrische B-Klasse von Mercedes-Benz – haben wir uns für eine Wallbox entschieden, die man sich auch in den Kofferraum legen kann. Wir testen derzeit die „mobile Ladebox“ von car-go-eletric.de. Mit bis zu 22 kW-Ladeleistung wird hier maximale Funktionalität gewährleistet. Zudem können wir dem Finanzamt gegenüber gewährleisten, den entnommenen Strom auch wirklich nur für E-Fahrzeuge zu nutzen.

Verrechnung mit den „NEFZ-Daten“?

Viele Dinge in Verbindung mit dem Finanzamt werden nach Gusto der Finanzämter reguliert. Während das eine Finanzamt die „Verrechnung“ von Stromkosten auf Basis der „Hersteller-Angaben“ berücksichtigt und akzeptiert, pochen andere Finanzämter auf eine „solide“ Abrechnung.

Um den Diskussionen aus dem Weg zu gehen empfehlen wir den „Stromzähler“ am Ladepunkt. Die Kosten für die Installation des Stromzählers, in unserem Fall waren es 180 €, darf man dann auch gleich mitangeben.

 

Wallbox mit Ladeprotokoll

Eine weitere Alternative stellt eine Wallbox mit einem eigenen Abrechnungssystem dar. Der Anbieter „The new Motion“ bietet eine solche Lösung zum Beispiel an. Bislang konnten wir diese Möglichkeit noch nicht testen.

 

 

Ein Auto für Gutmenschen? Der Mitsubishi Outlander PHEV

Der Jahreswechsel ist der Zeitpunkt, an dem bei uns die Strom-Rechnung eintrudelt. In diesem Jahr sind wir umgezogen, im neuen Haus gibt es noch keine eigene PV-Anlage auf dem Dach. Dumm. Denn als PHEV-Fahrer lädt man natürlich die Batterien des Mitsubishi Outlander PHEV auch und vor allem zuhause auf. An dieser Stelle machen wir keine Werbung für unseren Strom-Versorger, wichtig ist nur: Wir kaufen Öko-Strom ein. Zu 100%. Auf der Rechnung bestätigt uns der Strom-Betreiber dann auch die Umweltauswirkungen unseres Strom-Tarifes: 0.00 Gramm CO2 in 2015. Kernkraft mag CO2-frei sein, aber habe ich 100 % Vertrauen in die Technik? Nein. Als Schüler haben wir „Die Wolke“ von Gudrun Pausenwang gelesen. Darin ging es um einen atomaren Unfall im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld. Das Ergebnis? Nicht erst nach Fukushima und Tschernobyl? Eine ganz persönliche Angst vor der Kernkraft. Die Technik mag genial sein, aber so lange Menschen damit arbeiten, gibt es keine 100% Sicherheit. Und Grafenrheinfeld? Nur eine Stunde mit dem PKW von uns entfernt. Wenn mir der Strombetreiber nun schwarz auf weiß bescheinigt: „Radioaktiver Abfall: 0.000g pro gezogener kWh, dann – ja dann finde ich das gut.

Wird man zum „Gutmenschen“, nur weil man einen PHEV fährt und Öko-Strom einkauft?

Die Gedanken zum Mitsubishi Outlander PHEV – Der Dauertester führt zum Unwort des Jahres.

Heute diskutiert man alles auf Facebook. Und so habe ich auch einen Beitrag über meine Stromrechnung online gestellt. 32.09 cent je kWh kostet mich der Luxus der „Öko-Energie“ und ich weiß – es gibt dutzendfach Kritik am EEG – und viele kluge Köpfe handeln deswegen anders. Der Strom ist ein massiver Kostenfaktor im alltäglichen Leben vieler. Der Wunsch „nicht zuviel zu bezahlen“ lässt uns sofort nach Preisvergleichen und günstigen Angeboten schielen. Und so liess der erste Kommentar nicht lange auf sich warten. Ich sei ja ein Gutmensch, wenn ich gerne zuviel bezahle.

Ein Gutmensch, weil der Outlander PHEV mit Öko-Strom gefüttert wird?

Der Begriff Gutmensch hat es 2015 zum Unwort des Jahres geschafft. Allerdings im Zusammenhang mit einer gänzlich anderen Debatte. Gutmensch, eine Begrifflichkeit, die nicht positiv gemeint ist. Doch ich stehe dafür ein. Wenn man den Erfolg des PHEV in der individuellen Mobilität unterstützen will, dann darf bei der Erzeugung des Stroms kein CO2 anfallen. Atomaren Müll zu produzieren, die Sorgen an die Nachkommen zu vererben? Das kann ebenso wenig eine Alternative sein.

Und die „Abzocke“ durch die EEG-Umlage?

Für die Berechnung der Unterhaltskosten des Mitsubishi Outlander PHEV setzen wir demnach 32.09 cent je kWh an. Für uns bedeutet das im Augenblick bei einem Verbrauch von rund 260 kWh Strom per Monat 83,43 € an Stromkosten. CO2-frei! Zusätzlich kommen aktuell 3.68 Liter je 100 km Benzin hinzu.

Die aktuelle Abrechnung für den Monat Januar wird ein wenig komplizierter. Wir hatten es ja geschrieben, der ursprüngliche Test-Outlander hat eine „Kalt-„Verformung über sich ergehen lassen müssen. Der Ersatz-Outlander startete mit einem neuen Kilometer-Stand, wir werden nach dem ersten vollen Monat die Verbrauchsdaten daher erneut neu starten.

Aber zurück zum Thema:

Der Mitsubishi Outlander PHEV macht mich nicht zum Gutmenschen. Aber ich glaube, wenn man die Vorteile des PHEV-Konzeptes nutzen will, dann muss man die Idee zu Ende denken. CO2-freie Energie ist dabei nur eine Größe. Mit der EEG und der tarifierten CO2-Freiheit im Strom-Tarif wird der Wunsch zur nachhaltigen Mobilität nicht einfacher – aber neben der Möglichkeit, den Strom selbst zu produzieren, bleibt diese Variante der einzig gangbare Weg.

Am Ende will ich sagen können: Ich habe es wenigstens versucht. Der Mitsubishi Outlander PHEV ist daher auch weiterhin die sinnvollste Antwort, wenn die Frage lautet: Was ist der praxis- und familiengerechte SUV, mit dem man CO2-Emissionen maximal reduzieren kann? 

Ganz ohne Gutmensch-Attitüde!

 

[notification type=“notification_info“ ]Haben Sie Fragen zum Mitsubishi Outlander PHEV? Oder fahren Sie selbst einen solchen Plug-In Hybriden? Schreiben Sie uns! Kontakt zur Redaktion

In der kommenden Woche beantworten wir wieder offene Leser-Fragen zum Mitsubishi Outlander PHEV.

[/notification]

 

 

 

 

Outlander PHEV: Kompatibilitätsprobleme?

mein-auto-blog fährt seit über einem Jahr einen Mitsubishi Outlander PHEV als Dauertestwagen und wir freuen uns täglich über eine bunte Mischung an Leserbriefen (eMails). Auch in der letzten Woche waren ein paar spannende eMails dabei und wir versuchen immer, die sich oft wiederholenden Themen in einen Artikel zu fassen.

Was wir als Redaktion leider immer wieder mitbekommen, ist ein Mangel in der Kommunikation zwischen Autohaus und Kunden. Es scheint, als wäre hier immer noch Nachholbedarf. Das verwundert nicht, denn der Outlander PHEV ist als „erstes Plug-In Hybrid SUV“ in Serie gegangen und die Kunden oftmals begeistert vom günstigen Verbrauch, dem hohen Komfort, dem Allradantrieb und dem Raumangebot – aber ein PHEV setzt eben eine andere Nutzung voraus. Und hier ist das „klassische Verkaufsgespräch“, die Bedarfsermittlung zwischen Autokäufer und Verkäufer extrem wichtig. Zudem sind viele Kunden noch nicht geübt im Umgang mit den Ladesäulen und hinzu kommt das vom Staat verursachte „wirrwarr“ um die Ladestecker-Normen. Es gibt also noch viel zu erklären. In dieser Woche wollen wir noch einmal auf das Thema „Laden“ und „Ladestecker“ eingehen:

  • Welcher Ladestecker, wird wann gebraucht?

  • Welches Ladekabel braucht man?

Wir besitzen seit dem 4.Januar einen neuen plug in Outlander,der uns begeistert . Das Andocken an eine (öffentliche) Ladestation ist jedoch dank nicht vorhandener Kompatibilität unmöglich ! Passende Kabel oder Adapter befinden sich nicht im Fahrzeug ! Dies finde ich bei dem Anschaffungspreis von mehr als 50.000,€ gelinde gesagt erstaunlich ! Welche Anschlüsse brauchen wir ?

Absender: Der Redaktion bekannt.

Lieber PHEV-Kunde,

erst einmal: Glückwunsch. Sie haben sich für ein spannendes Auto entschieden. Was die „nicht vorhandene“ Kompatibilität angeht, so können wir für Aufklärung sorgen. Dem Fahrzeug sollte eigentlich ein Ladekabel mit Schuko (230V) Stecker beiliegen. Wenn nicht, Ihr Verkäufer wird Ihnen sicherlich weiterhelfen. Wenn es hier zu Komplikationen kommt, senden Sie uns bitte noch einmal eine eMail. Weiterhin ist ein Typ1 (Mode3) auf Typ2-Ladekabel ganz sinnvoll. Damit können Sie den Outlander PHEV an 99% aller Ladesäulen mit einer Typ2-Buchse laden. Typ2 wird häufig auch als Mennekes-Stecker bezeichnet. Ein entsprechendes Kabel bekommen Sie zum Beispiel bei Ihrem Mitsubishi-Händler (UVP 356 €) oder hier (230 €)

Das Problem ist ganz grundsätzlich: Der Outlander PHEV verfügt über zwei Ladebuchsen, einmal Typ1, Mode 3 und einmal den ChaDeMo-Schnelllader für Gleichstrom. ChaDeMo-Schnelllader sind in Deutschland leider noch in der absoluten Minderheit. Hier hat sich die dt. Automobil-Industrie durchgesetzt und den CCS-Combo 2 Stecker durchgesetzt. Allmählich steigt die Zahl der „Diskriminierungsfreien“ Ladesäulen an, dort werden dann ChaDeMo, CCS und Typ 2 angeboten – aber leider ist das wirklich noch die Minderzahl.

Für Zuhause langt vermutlich das normale Schuko-Ladekabel. Gerade wenn das Fahrzeug über Nacht lädt, ist dies völlig ausreichend. Für unterwegs sollten Sie sich ein Typ1 (Mode 3) auf Typ2-Kabel in den Kofferraum legen. ChaDeMo-Säulen besitzen ein eigenes Kabel. Solche Schnelllader finden Sie mittlerweile häufig bei ALDI-Süd und bei immer mehr IKEA-Filialen. Einen Überblick bietet Ihnen auch diese Webseite: chargemap.com

Sie wollen immer und überall laden?

Wenn Sie eine völlig Unabhängigkeit von Steckern und Anschlussarten haben möchten, empfehlen wir eine mobile Ladebox von „car-go-electric.de“. Wir testen diese Ladebox gerade und die Kompatibilität dieser Box kennt keine Grenzen. Aus Industrie-Steckern (CEE) und sogar Camping-Buchsen machen Sie damit jederzeit Ladestationen für Ihren PHEV! Bei car-go-electric.de berät man Sie gerne über die Optionen!

Mitsubishi Outlander PHEV 84 Urlaubsfahrt

 

 

 

 

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Eis und Schnee: Fahren Sie vorsichtig, auch mit Allradantrieb!

Wenn der Winter Einzug hält, die Kinder die Schlitten aus dem Keller holen, man selbst die Abende am liebsten vor dem eigenen Kamin verbringt, dann friert manch einem Autofahrer das Lachen im Gesicht erst einmal ein. Eis kratzen in der Früh, die Scheiben freibekommen wenn man keine Garage besitzt. Und dann die Angst vor glatten Straßen. Schnee, Schneematsch oder gar Eis. Der Winter hält einige Überraschungen für uns bereit. Dass man plötzlich viel aufmerksamer sein muss beim Auto fahren, es überrascht viele unter uns. In Deutschland soll es Regionen geben, da wechseln die Autofahrer nicht einmal mehr auf Winterreifen, weil es sich für die „paar Tage“, an denen es „glatt“ wird, ja nicht lohnen würde. Aber das ist gefährlicher Unsinn.

4×4 schützt nicht vor Unfällen auf Schnee und Eis

Noch unsinniger wird die Argumentation von Menschen, die ein Auto mit Allradantrieb haben. Hier soll es Autofahrer geben, die davon überzeugt sind: Mit Allradantrieb braucht es keine Winterreifen mehr. Aber das ist so richtig großer Quatsch. Unser Dauertestfahrzeug, der neue Mitsubishi Outlander PHEV 2016, hat Allradantrieb und ich würde nie auf die Idee kommen, auf Winterreifen zu verzichten. Dass jedoch auch die Kombination aus Allradantrieb und Winterreifen Grenzen der Haftung kennt, musste leider die Tage ein „Mitglied der Redaktion“ erfahren. (Nein, es war nicht der Autor – aber es hätte mir ebenso gut passieren können.)

Wenn aus Haftreibung Gleitreibung wird

Eine frische, geschlossene Schneedecke, gute 5 Zentimeter. Der Outlander PHEV stand vorgeheizt über die elektrische Standheizung in der Garage. Zumindest für PHEV-Fahrer bringt der Winter den Frust über das Eis kratzen nicht mit. Dank elektrischer Standheizung wäre unser Outlander auch eisfrei gewesen, wäre er nicht in der Garage geparkt.

Nun führt unsere Garageneinfahrt relativ steil (+20°) den Hof hinauf, rückwärts raus aus der Garage, Traktion dank Allradantrieb keine Frage. Der Outlander rollt locker über den Schnee hinweg. Das ist der Punkt, an dem Nachbars Passat mit Frontantrieb kapitulieren musste. Das ist der Vorteil vom Allradantrieb. Traktion ist vorhanden. Zumal der intelligente Allradantrieb des PHEV sehr feinfühlig beim Kräfte verteilen vorgeht. Daher auch oft das Gefühl von 4×4-Fahrern, Traktion ist ja da. Was soll also passieren?

Doch sobald es nicht mehr um den Vortrieb, um das Anfahren und Beschleunigen geht, sondern rein um das Bremsen und Verzögern, sind alle Autos vor Isaac Newton gleich. Und wenn ein Reifen keine Haftung findet, dann geht Haftreibung in Gleitreibung über und da kann kein Allradantrieb dieser Welt etwas tun.

Bremsen? Nur die Verzahnung zwischen Reifen und Untergrund zählt!

Auf einer geschlossenen Schneedecke, eine leichte Eisschicht darunter, wird aus einem 2-Tonnen SUV auch mit Winterreifen schnell ein Schlitten. Dumm nur, wenn am Ende die Garage wartet.

Verführt von der Traktion beim Herausfahren, „Ach, ist ja gar nicht glatt, schau mal, da dreht kein Rad durch (Zitat-Ende)“ fuhr unser Redaktions-Mitglied ein wenig zu flott in Richtung Garagen-Abfahrt und beim Bremsen war es dann soweit. Aus Haftreibung wurde Gleitreibung und statt langsamer wurde der Outlander PHEV schneller. Bis zu dem Punkt, an dem die Garage ihre Stützpfeiler hatte. Und auch hier gilt ein Naturgesetz: An einem Ort können nicht „zwei“ gleichzeitig sein. In diesem Fall stand der Stützpfeiler dort. Der Outlander musste nachgeben.

Outlander PHEV Dauertest 003 Unfall

Fahren Sie vorsichtigt auf Eis und Schnee

Unser Mitsubishi Outlander PHEV-Dauertester geht nun erst einmal zur Reparatur in die Werkstatt. Unser Fahrer hat seine Lektion gelernt. Vom Blech und Kunststoff des PHEV abgesehen, hat bei dem Unfall nur das Ego des Fahrers gelitten. Zum Glück. Mann kann durchaus sagen: „Lesson learned“ – und dabei noch Glück im Unglück gehabt.

Wir haben uns lange überleg,t ob wir darüber schreiben sollen – denn so ein Unfall ist ja nun wirklich nichts, was man gebrauchen kann. Aber wir denken, es ist ein guter Anlass, um den Punkt mit dem Allradantrieb, der Traktion und dem Ende von Traktion noch einmal in aller Deutlichkeit zu vermitteln.

Fahren Sie vorsichtig. Immer. Und auf Eis und Schnee, doppelt so vorsichtig – auch wenn Sie mit einem 4×4 unterwegs sind!

 

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Einfahren beim Plug-In Hybriden?

Muss man einen Modernen Motor noch einfahren?

Vor 30 Jahren war die Sache ganz klar: Ein neues Auto muss eingefahren werden. Gar keine Diskussionen. Die ersten 1.000 km nur wenig Gas, dann einen ersten Ölwechsel, danach bis 10.000 oder gar 15.000 km die Belastung schrittweise steigern. So stand es in den Handbüchern. So haben es die Herrenfahrer seit Jahrzehnten gemacht. Und heute?

Muss man einen PHEV einfahren?

Unseren Dauertester haben wir mit Kilometerstand 9 abgeholt. Einfahren? Wie soll das bei einem modernen Plug-In Hybriden funktionieren? Der Benzinmotor arbeitet nur selektiv. Die Motorsteuerung bestimmt die Antriebsstrategie des PHEV, ein einfahren wäre völlig kontraproduktiv. Den PHEV die ersten 10.000 km nur im Benzinbetrieb laufen lassen? Auf die Vorteile der elektrischen Fortbewegung verzichten? Ein E-Motor muss nicht eingefahren werden. Aber was ist mit einem modernen Benzinmotor?

Einfahren ist nicht mehr notwendig!

Bereits vor etwa zehn Jahren haben wir auf unseren Motorprüfständen festgestellt, dass sich eine geringe Beanspruchung beim Einfahren auf Reibung und Verschleiß im späteren Betrieb ungünstig auswirkt

Peter Berlet von der IAVF Antriebstechnik – Zitat aus einem heise-Artikel

Der oben verlinkte Artikel auf heise.de erklärt die Fortschritte im Bereich der Beschichtungen moderner Motoren sehr tiefgreifend.

Fortschritt im Motorenbau

Da das kontrollierte einfahren von Motoren eine komplexe Sache war, zudem der Wunsch der Kunden da war, die Leistung des Fahrzeuges sofort nutzen zu können – musste der Vorgang der Reibungsanpassung aus der Einfahrphase genommen werden. Im oben verlinkten Artikel wird auf diese Technik näher eingegangen:

Da aber kein Kunde das Einfahren so genau dosieren kann, wollen sowohl Matthias Scherge wie auch Peter Berlet den Prozess des Einfahrens in die Automobilproduktion vorverlegen. Reibende Werkzeuge sollen die Flächen so vorbehandeln, dass sie später im Fahrbetrieb einen dritten Körper ausbilden.

Quelle: http://www.heise.de/tr/artikel/Wie-geschmiert-1369325.html

Vollgasfest ab Kilometer 1

Wer seinem Auto etwas gutes tun will, der fährt nach dem Kaltstart sofort los. Mit wenig Last, so lange das Motoröl noch weniger als 70°C hat und dann mit voller Last. Wenn man das will. 10.000 km lang das eigene Fahrzeug schonen? Die PS-Leistung verstecken? Hoch „geheime“ Einfahrrituale? Vergessen Sie das!

Und das ist auch der Grund weswegen Automobil-Hersteller von modernen Fahrzeugen, wie zum Beispiel von unserem Dauertester (Mitsubishi Outlander PHEV), vollkommen auf „kluge Ratschläge“ zum Thema „einfahren“ verzichten.

Nutzen Sie Ihr Auto! 

Vergessen Sie das Thema mit dem einfahren! Warm fahren ist ein wichtiges Thema. Aber auch hier gibt es Neuigkeiten. Moderne Leichtlauföle bieten ab Kaltstart einen hohen Schutz und ideale Schmierung. Optimierte Warmlaufprozesse, gesteuerte Kühlkreisläufe und Triebwerke mit minimalen Fertigungstoleranzen bringen einen völlig neuen Komfortaspekt mit! Den Komfort des „machen Sie sich nicht zu viele Gedanken“!

 

Der Outlander PHEV als Taxi

Eine gelungene Testfahrt mit einem PHEV kann man in Hamburg hinlegen, wenn man sich einfach ein Taxi ruft. Der Hamburger Taxi-Unternehmer Jürgen Starck setzt den Mitsubishi Outlander PHEV als Taxi ein. Täglich!

Der Outlander PHEV als Taxi – eine positive Bilanz?

Taxifahrer müssen mehr als alle anderen Autofahrer auf eine positive Kosten-Nutzen Bilanz achten. Jeder Kilometer mit einem Fahrgast an Bord ist Umsatz. Je höher die Kosten für das Fahrzeug, desto geringer der Ertrag des Taxifahrers. Über Jahrzehnte gab es diesen einen Spruch, der scheinbar immer Gültigkeit hatte: „Wenn ich Mercedes fahren will, dann rufe ich mir ein Taxi“. Hundertausende von Mercedes-Benz W123 und W124 wurden als elfenbeinfarbene Taxis betrieben. Millionen Kilometer war klar: Ein Mercedes muss es als Taxi sein. Mittlerweile müssen in vielen Bundesländern die Taxis nicht mehr in der klassischen Elfenbeinfarbe lackiert sein und auch der Grundsatz, dass nur ein Mercedes zum Taxi taugt, bröckelt schon lange!

Hybrid und PHEV als TAXI

Der Hamburger Taxi-Unternehmer Jürgen Starck präsentiert auf seiner Webseite „hybrid-hamburg.de“ seinen PHEV für den Taxibetrieb. Einen Prius II Hybrid hat er mit 440.000 km nun gegen den Mitsubishi Outlander PHEV eingetauscht. Mit diesem fährt Hr. Starck nun im täglichen Taxi-Betrieb. Damit geht der PHEV nun auch in den rein elektrischen Taxi-Betrieb. Der Prius konnte dies ja nur sehr überschaubar.

Aktuell zehn Schnellladesäulen in Hamburg

Dass die Qualität der Japaner über dem – oder wenigstens auf dem Niveau – von „Premium-Fahrzeugen“ liegt, ist kein Geheimnis. Einzig der „Habitus“, der einen Mercedes umweht, mit dem kann ein Outlander natürlich nicht dienen. Aber dafür eben mit einer rein elektrischen Reichweite, die auch für den Alltag ausreichend ist.

Fünf Tonnen CO2 eingespart

Taxi-Unternehmer Starck führt auf seiner Webseite Buch über die Fahrleistungen des Outlander PHEV und über die Menge an eingespartem CO2. Besonders beeindruckend ist der aktuelle Durchschnittsverbrauch von 3.68 Litern auf 100 km. Für einen SUV, der vor allem in Hamburg als Taxi Verwendung findet? Eine mehr als beeindruckende Demonstration der Sinnhaftigkeit einer „Plug-In-Strategie“ auch bei Benzinern und bei SUV-Fahrzeugen!

Das zuvor im Einsatz befindliche Hybrid-Taxi von Toyota, ein Prius II, kam auf einen Durchschnittswert von 5.9 Litern je 100 Kilometer. Für den vorwiegend innerstädtischen Einsatz ein noch immer beeindruckender Wert. Vergleicht man Raumangebot und Größe des Prius mit dem neuen Outlander, wird einem die Effizienz des großen Mitsubishi Outlander PHEV bewusst. Fahrgäste dürften am Outlander zudem die bequeme Möglichkeit zum Ein- und Ausstieg schätzen. Der große Kofferraum dürfte ein weiterer Vorteil im Taxi-Betrieb sein.

SUV als Taxi

Eigentlich eine eher  ungewöhnliche Entscheidung, ein SUV als Taxi. Im Falle des Mitsubishi Outlander PHEV spricht jedoch die Effizienz des 4×4-SUV für den Betrieb als Taxi. Bislang ist der PHEV 37.530 km gefahren. Der Vorgänger, der Prius, kam auf über 440.000 km – das will Taxifahrer Storck nun auch mit dem PHEV von Mitsubishi erreichen.

 

Das Titelbild zeigt das Taxi von Hrn. Starck vor dem Hamburger Michel

PHEV-Sonntag: Neue Leserfragen!

Die Fragen von Ihnen, den Lesern zum Mitsubishi Outlander PHEV, werden nicht weniger. Also schieben wir wieder einen „Leser fragen – mein-auto-blog antwortet Sonntag“* ein. Wobei wir uns auch über die vielen Kurzmeldungen von Ihnen freuen, wenn Sie uns einfach nur in drei Zeilen Ihre ganz eigenen Erfahrungen mitteilen. Dafür an dieser Stelle noch einmal vielen Dank!

Mitsubishi Outlander PHEV – Leserfragen

Leser Stempin wollte zum Beispiel wissen:

Wenn der Outlander PHEV seinen programmierten Ladezyklus beendet hat, aber noch am Netz hängt, entnimmt er dann beim Einschalten der Standheizung den Strom dafür aus dem Netz oder aus seiner frisch geladenen Fahrbatterie?

Antwort: Wir haben hierfür keinen Mitsubishi-Techniker befragen können, aber nach unseren Beobachtungen wird der Strom für die elektrische Standheizung aus dem Netz entnommen. Zudem startet unser PHEV an einem kalten Tag, nach 30 Minuten Standheizung, noch immer mit voller Fahrbatterie in die Fahrt.

Leser Nikolau fährt selbst seit gut drei Wochen einen 2016 Mitsubishi Outlander PHEV und hat nach 600 km einen Verbrauch von rund 3.3 Litern erreicht. Wobei die kälteren Temperaturen sich für ihn bereits bemerkbar machen. Der Leser hat die Möglichkeit, zu Hause und auf der Arbeit zu laden – das ist für uns eine der wichtigsten Grundlagen: Der PHEV sollte eben – zur Steigerung der Effizienz – maximal häufig an die Steckdose.  Seine Fragen waren:

Wenn ich das Ladekabel anschließe, gibt es da nicht auch die Möglichkeit, per Zentralverriegelung das Kabel zu sichern?
Wir haben in der Arbeit den Opel Ampera, da löst sogar die Alarmanlage aus, wenn versucht wird, das Kabel zu ziehen.

Das nächste wäre die App zum PHEV. Dort steht unter Einstellungen – Verlauf Diebstahlwarnanlage – mein Händler konnte mir hierauf keine Antwort geben?! Hat der Outlander nun eine Alarmanlage oder nicht?

Antwort: Zur Frage mit der ZV für das Ladekabel: Leider nein. Deshalb empfiehlt man bei Mitsubishi, ein Ladekabel mit einem abschließbaren Stecker. Wir nutzen auch ein solches Kabel und müssen zustimmen: Eine Lösung über die ZV des Fahrzeuges wäre eleganter.

Soweit mir bekannt ist, hat der PHEV keine Alarmanlage an Bord. Wir haben den Punkt in der APP gesehen, können das aber mit der „Internationalen“ Ausrichtung der APP erklären. D.h.: Der Ausstattungsumfang der Fahrzeuge unterscheidet sich von Land zu Land. Die App wurde jedoch für den internationalen Gebrauch programmiert.

Leser Kogler fährt derzeit noch einen Outlander aus dem Modelljahr 2012/13 und wird in Kürze auf einen 2016 PHEV umsteigen. Das zeigt uns nicht nur, wie zufrieden Mitsubishi-Fahrer sind – es stellt den Leser Herrn Kogler auch vor ein paar offene Fragen:

1.) Wie lange dauert tatsächlich das Laden der Batterie?

2.) Ist es richtig, dass das morgentliche Vorheizen, wenn die Batterie am Ladekabel hängt, nicht zu Lasten des Batterieladezustandes geht und ich morgens tatsächlich auch bei kalten Temperaturen rein elektrisch fahren kann?

3.) Was hat es mit der mobilen Ladebox auf sich, wo brauche ich die und was kostet so ein Teil?

4.) Haben Sie ggf. doch schon mehr  Informationen zum Thema Bidirektionales Laden und welche Voraussetzungen hierfür notwendig sind?

Bevor wir antworten, wollen wir auch auf seinen Eindruck eingehen, den er uns auch kurz mitgeteilt hatte: Er verstand nach unserer Berichterstattung, der neue Outlander habe eine deutliche Steigerung in der Qualität und Haptik gemacht: Hier reicht ein kurzes „JA“ 😉 – Ja, wir empfinden den direkten Umstieg als deutliche Aufwertung! Das ist wirklich ein großer Schritt – und wir haben sogar 11 Details gefunden, in denen der Outlander 2016 besser wurde!

Und jetzt zu den Antworten:

Am 3.7 kW-Ladegerät sind 3.5 Stunden notwendig, am Standard 230 Volt-Schuko gute 4 Stunden. Zu Frage Nummer 2: Jawohl – das ist unsere Beobachtung. Wie auch von Hrn. Stempin gefragt. Wir sehen keine Nutzung der Fahrbatterie durch die Vorheizung, so lange das Fahrzeug am Netz hängt.

car-go-electric mobile charger 22kwZu 3: Die mobile Ladebox. Wir testen gerade den mobilen 22 kW-Charger von car-go-electric und sind von der Verarbeitung und dem Preis/Leistungsverhältnis überzeugt. Zudem kann car-go-electric.de alle Adapterkabel liefern. Damit wäre auch das Laden des PHEV an einem Campingplatz möglich. Und, nein – ein 22 kW-Lader ist natürlich nicht notwendig für den Outlander. Denn via Typ1-Mode3-Adapterkabel auf Typ2-Mennekes lässt sich eh nur mit maximal 3.7 kW am Outlander laden. Die Schnellladefunktion würde den ChaDeMo-Stecker benötigen, Leider sind hier jedoch keine mobilen Ladegeräte verfügbar – bzw. keine Geräte, die nicht den Gegenwert eines Neuwagens kosten. Wir haben uns dennoch für den 22 kW-Lader entschieden, weil wir auch andere E-Fahrzeuge mit Typ2-Stecker damit laden können.

Car-Go-Electric.de bietet jedoch auch eine preisgünstige Wallbox für die eigene Garage an. Diese ist mit Typ1-Stecker und 4 (bis 12) Meter Kabellänge (passend für den Outlander PHEV) konfiguriert, lädt mit max 3.7-4.6 kW und kostet aktuell 480 €. 

Eine mobile Ladebox ermöglicht Ihnen eine maximale Ausweitung der Lade-Möglichkeiten. Wir haben unsere mobile Ladebox mit einem Adapterkabel-Set bestellt und können an allen CEE-Steckern (16A und 32A) laden, können auch auf Campingplätzen laden und natürlich überall via Schuko.

Zu 4: Bi-Direktionales Laden – Derzeit ein besonders heißes Thema. Die Fragen hierzu sind vielfältig und ich überlege gerade, welche Möglichkeiten wir hierzu anbieten können, um dieses Thema näher beleuchten zu können.  Mein Tipp: Lassen Sie auch in 2016 den autohub.de nicht aus den Augen! Ich bin mir sicher – wir können schon bald eine weiterführende Information hierzu liefern!

Keine Fragen – dafür Feedback

Spannendes Feedback erreicht uns vom PHEV-Fahrer Herrn Stigler. Er fährt das 2016 Modell nun seit 10 Wochen und hat bereits 11.000 km auf das Fahrzeug gefahren. Leser Stigler fährt vorwiegend Langstrecke und hat einen durchschnittlichen Verbrauch von 8 Litern auf 100 km. Wir sagen: Wenig für einen SUV. Eher viel für den PHEV. Aber es wundert uns nicht bei diesem Einsatzprofil.  Für Herrn Stigler ist die Nutzung des Radio-Navigationsgerätes eher umständlich. Wir pflichten ihm bei. Wenngleich die Bedienlogik mit der Umstellung auf 2016 gewonnen hat, ist das System noch immer komplizierter als die Systeme, die andere Hersteller verwenden. Zudem wundert sich Herr Stigler über die unbeleuchteten Taster für die Fensterheber – auch hier müssen wir dem Leser beipflichten. Eine Beleuchtung der Fensterheber würde das Auto wohl kaum teurer werden lassen.

Was den Fahrkomfort und die Nutzung von Abstandsrader und Tempomat angeht sowie den Nutzen der 360°-Kamera, kann sich jedoch auch Herr Stigler nur lobend über sein neues Fahrzeug auslassen. Auch hier können wir dem Leser zustimmen. Gerade die 360°-Kamera erleichtert das Einparken in engen Parklücken.

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*mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander PHEV und immer sonntags gibt es einen neuen Artikel mit Informationen, Erlebnissen und Erklärungen.

 

Test: Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid

Der Entschleuniger

Mitsubishi Outlander PHEV im Test

[notification type=“notification_info“ ]Kurzcharakteristik:
Warum: weil das Fahren mit ihm so schön entspannend wirkt
Warum nicht: weil man keine Lust auf Entschleunigung hat
Was sonst: Toyota Prius PHEV, Volvo V60 Plug-in-Hybrid, Audi Q5 Hybrid[/notification]

Mitsubishis Erfolgsmodell kommt leise vorgefahren. Der Outlander Plug-in-Hybrid hat sich seit seinem Europa-Debüt 2013 immerhin bereits 50.000 Mal verkauft. Selbst in Deutschland, wo eigentlich SUV und Diesel als unzertrennlich gelten, ordert jeder dritte Outlander-Kunde die Teilzeitstrom-Variante. Auch wir ließen uns den Öko-Japaner zum Test kommen.

Das Mittelklasse-SUV unterscheidet sich nach seinem Facelift Ende September noch deutlicher von den konventionell angetriebenen Versionen. Eine bulligere Front, die großzügige Verwendung von Chrom und die in der von uns gefahrenen höchsten und ab 50.990 Euro erhältlichen Ausstattungsstufe „Top“ serienmäßigen 18-Zoll-Leichtmetallräder und LED-Scheinwerfer sowie LED-Heckleuchten werten das Plug-in-Modell optisch auf.

Im Interieur hat Mitsubishi ebenfalls nachgebessert. Mit hochwertigeren Kunststoffen, neuen Sitzen – bei Top mit Leder bezogen – sowie einer geänderten Mittelkonsole sorgt der Innenraum zwar immer noch nicht für einen erhöhten Pulsschlag, aber alles passt jetzt deutlich harmonischer zusammen. Das Platzangebot des 4,70 Meter langen Fünfsitzers ist üppig, sofern hinten nur maximal zwei Personen zusteigen. Neben Leder gehören bei „Top“ unter anderem noch Navigation, Glasschiebedach, Zweizonen-Klimaanlage und diverse Assistenzsysteme wie Spurhalte- und Auffahrwarnsystem zum Serienumfang.

Wie gehabt, setzt der Outlander Plug-in-Hybrid auf die Kombination von elektrischem Allradsystem und Hybridantrieb. An der Vorderachse kommen ein 2,0-Liter-Benziner mit 89 kW/121 PS sowie ein 60 kW/82 PS starker Elektromotor zum Einsatz. Ein Heck-E-Aggregat mit 60 kW/82 PS ergänzt den Antriebsstrang. Die 12 kWh starke Lithium-Ionen-Batterie ist unterflurig zwischen den Achsen angeordnet. Ihre Kapazität erlaubt bis zu 52 Kilometer rein elektrische Fahrt – zumindest theoretisch. In der Praxis zeigte unser Testauto, das über Nacht in der Garage an einer Haushaltssteckdose aufgeladen wurde, nie mehr als 43 Kilometer elektrische Reichweite an.

Egal – einfach das Fahrzeug ausstöpseln und schon kann es losgehen. Das Fahren an sich gestaltet sich unkompliziert. Die elektronische Antriebssteuerung wählt automatisch je nach Fahrbedingungen und Batterieladezustand den optimalen Fahrmodus. Das heißt, vollgeladen und auf flacher Strecke, übernimmt das elektrische Programm „EV Drive Mode“. Hier treiben die beiden Elektromotoren Vorder- und Hinterachse an – ganz ohne Benzin zu verbrauchen. Der Fahrer kann sich derweil entspannt an der Ruhe im Innenraum erfreuen. Im EV-Modus merkt man besonders, dass die Mitsubishi-Ingenieure Vibrationen sowie die Geräuscheinflüsse durch Reifen, Antrieb, Fahrtwind und Karosserie mit dem Facelift reduziert haben.

Ist die Batterieleistung erschöpft, kommt der Benzinmotor ins Spiel und lädt als Generator die Batterie auf. Bei Geschwindigkeiten über 120 km/h (bei Tempo 170 wird das SUV abgeregelt) übernimmt der Benziner die Hauptrolle beim Vortrieb – die beiden E-Motoren wirken nur noch unterstützend. Dann wird es deutlich lauter und der Bordcomputer zeigt einen Verbrauch von 8 Litern an.

Jetzt könnte man sich darüber ärgern oder darauf besinnen, warum man sich einen Plug-in-Hybrid zugelegt hat: Man möchte sparsam und umweltfreundlich unterwegs sein. Also sollte man es einfach mal mit Gemütlichkeit probieren, den Gasfuß zur Ordnung rufen und das Fahrzeug entspannt bewegen. Das bedeutet nicht, dass man als Schleicher die anderen Verkehrsteilnehmer ärgern muss. Bei dichtem Verkehr lässt sich zum Beispiel prima der Eco-Modus aktivieren. Hier ist zwar das Ansprechverhalten der Motoren sowie der Nebenaggregate (unter anderem der Klimaanlage) zurückhaltender, dafür der Verbrauch geringer.

Eine grüne Blume zeigt in unterschiedlicher Blütenstärke an, wie sparsam man unterwegs ist. Außerdem lässt sich durch die Nutzung der Bremsenergie-Rückgewinnung die Batterie mit zusätzlichen Kilowattstunden füttern. Auf dem Display kann man das Zusammenspiel der Motoren und den Grad der Rekuperation verfolgen. Zu lernen, wie man am effektivsten die anspruchsvolle Technik nutzt, gelingt leicht. Der Lohn für entspannte Fahrweise und sanftem Gasfuß: Durchschnittlich flossen 4,2 Liter durch die Benzinleitungen des Allradlers, dazu kommt natürlich noch Strom aus der heimischen Steckdose. Den Normwert geben die Japaner mit 1,9 Litern plus 13,4 kWh an.

Die so gewonnene entspannte Grundhaltung kommt dem neuen Multimediasystem zu Gute. Das System agiert zwar besser und schneller als das Vorgängermodell, lässt sich aber nur recht umständlich bedienen. Die Mühe, sich umständlich durchs Menü zu klicken, macht man sich gerne für die Aktivierung des Navigationssystems, aber nicht, um zu telefonieren. Aber ganz ehrlich: Keine Telefonate während der Fahrt ist auch was Schönes.

Ganz zum Schluss wird noch mal entschleunigt: Die Heckklappe öffnet und schließt seeehr langsam. Immerhin: Das Kofferraumvolumen variiert je nach Konfiguration zwischen 463 und 1.602 Litern. Das reicht locker für die alltäglichen Transportanforderungen und auch für mehr. Entspannend sind übrigens auch die Garantieleistungen: Fünf Jahre aufs Fahrzeug und acht Jahre auf die Fahrbatterie.

Handy mit der Freisprecheinrichtung verbinden

60 Euro und einen Punkt sieht der Bußgeldkatalog für „Telefonieren am Steuer“ eines Autos vor. 60 Euro sind nicht viel Geld, mag einer denken, zumal so eine Freisprecheinrichtung dagegen doch immer mehrere hundert Euro kostet. Und dann ist dieses Bluetooth-Zeug doch immer so furchtbar kompliziert. Mag man denken.

Freisprecheinrichtung im Mitsubishi Outlander PHEV mit dem Smartphone koppeln

Das Verbinden des Handys mit der Bluetooth-Freisprecheinrichtung gehört bei jedem Testwagen zum klassischen Standard-Programm für uns. Manchmal ist das Koppeln des Smartphones ordentlich einfach, manchmal fragt man sich, was die Entwickler sich wohl nur dabei gedacht haben.

Mitsubishi Outlander PHEV Dauertest

Bei Testfahrzeugen dauert die Verbindung zwischen Smartphone und Auto immer nur zwei Wochen – bei unserem Dauertest mit dem „ersten Plug-In Hybrid SUV“ kennen sich Smartphone und Auto allerdings schon seit einem Jahr. Am 11. November haben wir den Nachfolger für den Dauertest geholt und mussten dort wieder das Smartphone mit der Freisprecheinrichtung des Outlanders koppeln.

Wie läuft das eigentlich ab? Ist das kompliziert?

Im Falle des Outlanders mit dem neuen Multimedia-System (Modelljahr 2016) ist die „Kopplung“ von Smartphone und Freisprecheinrichtung extrem einfach geworden. Ich habe den ganzen Vorgang mal auf Youtube online gestellt:

In unserem Outlander PHEV in der TOP-Ausstattung haben wir das „Mitsubishi Multi Communication System (MMCS)“ an Bord. Das System verfügt über zwei SD-Kartenschächte und einen CD-Player. Allerdings haben wir im gesamten letzten Jahr keine CD im „alten Dauertester“ abgespielt. Wir nutzen die Streaming-Funktion via Bluetooth und die Musik kommt vom iPhone.

Smartphone koppeln – Streaming und Freisprechen kinderleicht

In unserem Erklärbär-Video sieht man, dass die Verbindung von Handy und MMCS kinderleicht ist. Per Menü-Taste zu den „Handy-Einstellungen“ und dann am eigenen Handy Bluetooth aktivieren. Nach aktiven Bluetooth-Geräten suchen lassen. „Handsfree System“ ist das MMCS des Mitsubishi. Auf dem MMCS-Display wird ein Code angezeigt, diesen im Smartphone bestätigen – fertig!

Kinderleicht – spart 60 €, einen Punkt und die Musik läuft auch noch darüber!

WLAN-Verbindung zum Outlander PHEV herstellen

Die Verbindung des eigenen iPads (alternativ Smartphone) ist im Prinzip ganz simpel. Es gibt eine Anleitung hierzu auch in der jeweiligen App in den App-Stores von Apple und Google. Damit man versteht wie die Verbindung umgesetzt wird und wofür das ganze gut ist, haben wir nun erstmalig unseren „Sonntags-PHEV-Blog-Beitrag“ in ein Youtube-Video gepackt. Es wird Winter. Es wird kalt – da kommt einem die Standheizung des Mitsubishi Outlander PHEV gerade recht.

Standheizung per WLAN starten

Mitsubishi Outlander PHEV – Verbindung zum iPad aktivieren

Die Fakten zum Start: Der Mitsubishi Outlander PHEV nutzt für die Remote-Bedienung von Ladezeiten-Steuerung und Standheizung eine App. Diese App installiert man auf seinem iOS-Gerät oder seinem Android-Gerät. Und hier kommt der Haken: Mitsubishi lässt nur eine direkte WLAN-Verbindung zwischen Fahrzeug und Endgerät zu. Das bedeutet: Das Auto muss in der Reichweite der WLAN-Verbindung stehen. Für viele Eigenheim-Besitzer kein Problem – wer in einer Tiefgarage oder zwischen Laternen parkt – der kann die Funktion leider nur eingeschränkt nutzen.

Verbindung via WLAN

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PHEV-Sonntag: Neun Fragen – Neun Antworten

Jede Woche erreichen uns neue Fragen zum Mitsubishi Outlander PHEV und wir versuchen in regelmäßigen Abständen, die wichtigsten Fragen zu beantworten. In dieser Woche kommen die Fragen von den Lesern Thomas Meyer und Christoph Schenk.

Mitsubishi Outlander PHEV Dauertest: Neun neue Fragen von Lesern

  1. Wie sich PHEV 2016 in sämtlichen engen Parklücken mit den Assistenten und den Kameras (360˚) einparken lässt.
  2. Wie ist die Reifendruckanzeige (bar pro Rad oder nur Alarmmeldung)?
  3. Wenn der Outlander mit Tempomat bei 120 km/h bewegt wird, wird dazu der Verbrenner mechanisch gekoppelt oder bleibt es bei der Generator – Motor – Antriebskonfiguration?
  4. Kann die Standheizung auch genutzt werden, wenn der Outlander nicht am Ladekabel hängt und der Fahrakku noch ca. 50% hat?
  5. WLAN – wie ist in etwa die Reichweite? Ich denke mal, dass nicht jeder den Outlander auf der Terrasse parkt wie in dem YouTube Video.
  6. WLAN – kann die Verbindung auch über einen Router hergestellt werden?
  7. BREMSEN – im Toyotakonzern wird in Abhängigkeit der Bremskraft auch die Stärke der Rekuperation gesteuert. Wie macht das der Outlander?
  8. LADEN – wird der Fahrakku bei Geschwindigkeiten über 120km/h automatisch aufgeladen oder muss manuell der Ladeknopf gedrückt werden?
  9. PROBEFAHRT – den Lexus hatte ich vor dem Kauf drei zusammenhängende Tage zum Testen. Wo fragt man am besten für eine längere Probefahrt an? Mein lokaler Händler darf zwar auch EV und Outlander verkaufen, aber er hat keine im Showroom.

mein-auto-blog beantwortet die Fragen der Leser zum neuen Mitsubishi Outlander PHEV

  1. Wir würden nicht sagen, dass wir bislang sämtliche Parklücken getestet haben, aber: Die 360°-Kameras erlauben eine deutlich präzisere Einfahrt in enge Parklücken. Zudem gibt es den neuen PHEV mit „Ultraschall-Sensoren“. Diese Sensoren und die 360°-Übersicht geben ein gutes Gefühl und helfen dabei, nichts zu übersehen. Kleine Parkpoller und ähnliches sind bei den hohen SUVs ja sonst schnell einmal übersehen. Was ich bei Mitsubishi zudem zum ersten Mal umgesetzt sehe, ist die Möglichkeit, die Kamera im rechten Außenspiegel auch während der Fahrt einblenden zu lassen. Wir haben unten auch ein Bild von der Anzeige eingefügt.
  2. Die Anzeige ist „nur“ eine Warnanzeige bei Druckabfall.
  3. Sowohl als auch. 120 km/h ist die Grenze für den rein elektrischen Betrieb. Im Prinzip schaltet der PHEV selbstständig immer wieder zwischen dem seriellen und parallelen Hybridantrieb um. Sobald der Akku zum großen Teil verbraucht ist und wenn das Reisetempo 120 km/h beträgt, überwiegt der Anteil der fixen Verbindung von Verbrenner und Vorderachse. Allerdings wird immer wieder rekuperiert, Motorleistung über den Generator gewandelt und auch der E-Motor der Hinterachse beteiligt sich prinzipiell ständig am Vortrieb. Mehr zum „parallel  und seriell Betrieb“ des PHEV, hier!“
  4. Wir meinen: Ja. Werden diesen Punkt aber mal nachprüfen!
  5. Bei uns sind Garage und Esszimmer recht nah, in Sichtweite. Da funktioniert das problemlos. Allerdings sind 25 Meter und drei Hausmauern bereits zuviel. Die Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Leider.
  6. Leider nein. Eine andere Lösung, die Integration per WLAN-Router zuhause oder eben alternativ per LTE und eigene Sim-Karte würden wir auch bevorzugen!
  7. Zum einen lässt sich die Rekuperation in fünf Stufen per Lenkrad-Paddel einstellen, zum anderen rekuperiert auch der Outlander PHEV in Abhängigkeit des Pedaldrucks.
  8. Die Lade-Elektronik des PHEV arbeitet in einem ständigen Prozess des „Ladens“ und „Entladens“. Der reine Fahrbetrieb reicht jedoch nicht aus, um den Akku mit bis zu 12 kWh zu laden. Hierfür ist der „CHARGE“ Button. Wobei die Leistung des Benziners mit 121 PS sinnvollerweise für den reinen Vortrieb genutzt wird.
  9. Gute Frage und ich will versuchen, Ihnen hier zu helfen. Sie haben parallel eine eMail von mir erhalten. Denn, wie Sie es bereits richtig sagten: Eine Probefahrt, gerade mit einem PHEV, darf ruhig „länger“ sein. Vor allem sollte die „Ladung des Akkus“ zuhause ausprobiert und verstanden werden.
Mitsubishi Outlander PHEV 031 Dauertest Nummer zwei
360°-Kameras und der Überblick im Monitor.

 

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Die ersten 11 Tage im neuen Outlander PHEV

Seit 11 Tagen steht der neue Mitsubishi Outlander PHEV in unseren Diensten und am PHEV-Sonntag(*) will ich zurückschauen auf die ersten 11 Tage mit dem neuen Outlander.

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Dauertest

Der Wechsel des Testwagens nach einem Jahr wäre nicht nötig gewesen, soviel vorab. Wir waren überzeugt von den Qualitäten des PHEV, den Fähigkeiten und den Talenten des Outlander PHEV. Aber zum Modelljahr 2016 gab es ein umfangreiches Facelift für den Outlander und gerade als PHEV hebt er sich nun noch ein wenig mehr von seinen „klassischen Brüdern“ ab. Und wir wollten wissen – was kann der Neue Outlander besser als sein Vorgänger? Und ganz wichtig: War der erste PHEV ein Ausnahmetalent, oder sind alle Outlander PHEV so überzeugend?

Mitsubishi Outlander PHEV 012 Dauertest Nummer zwei

11 Dinge die der „Neue Outlander PHEV“ besser kann als sein Vorgänger:

Tag 1:  Bereits die Abfahrt vom Hof von Mitsubishi Deutschland bestätigt was wir im ersten Fahrbericht erwähnt hatten. Die Qualität der Verarbeitung im Innenraum hat einen ordentlichen Schritt gemacht. Mit dem direkten Umstieg vom Vorgänger in den Neuen PHEV wird dieser Eindruck noch einmal bestätigt.

Tag 2: Das neue LED-Abblendlicht des Outlanders strahlt extrem weiß und leuchtet die Fahrbahn noch besser aus, als das Xenon-Ultrawide Licht des Vorgängers. Allerdings vermissen wir noch immer ein Fernlicht in der gleichen Technik!

Tag 3: Das Lenkrad fühlt sich nicht nur besser an, zusätzlich wurden die Bedienelemente für Lautstärke und den Tempomaten neu sortiert und liegen griffig zur Hand!

Tag 4: Die Heckklappe piept nur noch kurz und nicht dauerhaft während des gesamten Öffnungsvorganges! Danke – das war lange ein Kritikpunkt der im Alltag nervte!

Tag 5: Die Heckklappe öffnet nun auch höher. Jetzt können sich auch Menschen mit einer Körpergröße von mehr als 1.76 Meter darunter stellen. Im Vorgänger wurde die Öffnungshöhe der Heckklappe von einigen Kunden kritisiert.

Tag 6: Der Outlander bekommt als PHEV eine neu gestaltete Mittelkonsole. Die Cup-Holder sind nun unter einer Klappe versteckt und der Taster für die Lenkradheizung befindet sich neben dem „Schlüsselfach“. Zusätzlich wirkt die Verblendung über der Mittelksonsole attraktiver!

Tag 7: Das Antriebsmanagement wurde neu abgestimmt. Die Reaktionen auf das Gaspedal erfolgen nun sensibler und gleichzeitig spontaner. Es fühlt sich an, als wäre der Weg zwischen „Gasfuß“ und E-Motor nun kürzer. Das gefällt vom ersten Meter an!

Tag 8: Die Lenkung wurde neu abgestimmt. Der Nachlauf verringert und so das Rückstellmoment um die Mittellage reduziert. Der Outlander PHEV fährt sich jetzt agiler.

Tag 9: Mitsubishi hat den PHEV noch mehr auf Komfort getrimmt. Das Dach wurde zusätzlich gedämmt, das Ergebnis ist ein solides Fahrgefühl. Weniger Abrollgeräusch und mehr Komfort!

Tag 10: Die Rockford-Fosgate Anlage scheint mit neuen Verstärkern ausgeliefert zu werden. Oder es wurde eine neue „Sound-Einstellung“ im Klangprozessor hinterlegt. Die Bässe klingen satt, die Höhen klar!

Tag 11: Das Multimedia-System bekam zum Teil eine neue Bedienlogik und zusätzliche Optionen. Auf die Details hierzu gehen wir in den kommenden Wochen noch ein.

Nach nur 11 Tagen und rund 700 Kilometern haben wir also bereits die ersten positiven Eindrücke vom neuen Outlander PHEV sammeln können.

Mitsubishi Outlander PHEV 002 Dauertest Nummer zwei

Zusammenfassung nach 11 Tagen:  11 Dinge die der Neue besser kann?

  1. Verarbeitung
  2. LED-Licht
  3. Lenkrad
  4. Piepen der Heckklappe
  5. Öffnungswinkel der Heckklappe
  6. Mittelkonsole
  7. Anfahren
  8. Lenkgefühl
  9. Dämmung des Dachs
  10. Radio-Sound
  11. Multimedia-System

Die nächsten Wochen und Monate werden wir unsere Eindrücke vertiefen!

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Tachostand: Neun Kilometer – Start des neuen Dauertests !

Einen Neuwagen zu kaufen, ist für viele Autokäufer noch immer ein prägendes Erlebnis. Ich konnte in dieser Woche den Nachfolger des „Ersten“ abholen. Des „Ersten Dauertest’lers“ und des „Ersten SUV mit PHEV-Antrieb„. Jetzt tritt also Nummer zwei den Dienst an.

Aber warum? Haben 12 Monate und über 20.000 Kilometer nicht gezeigt, wie einfach und problemlos der Umstieg vom klassischen Diesel zum „Plug-In Hybrid“ funktionieren?

Doch. Durchaus. Der erste Dauertestwagen in der Geschichte von mein-auto-blog war eine besondere Erfahrung. Dass es zudem auch noch der Umstieg in ein neues Antriebs-Zeitalter war, machte das ganze Experiment nur noch spannender. Mit dem zeitlichen Ende von „Dauertest 1“ fällt jedoch auch das Ende des „Ersten“. Mitsubishi hat auf der IAA ganz offiziell den Nachfolger präsentiert. Ein umfangreiches Facelift für den Outlander PHEV und mit über 130 Verbesserungen hat man sich auch beim Umfang der Veränderungen nicht „lumpen“ lassen.

front neuer outlander phev testwagen
Schafft es Nummer zwei auch wieder völlig ohne Probleme durch den Test?

Dauertest Nummer 2 – Noch einmal alles ohne Probleme?

Nummer 1 hat sich über ein Jahr und mehr als 20.000 km nichts zuschulden kommen lassen. Kein Defekt. Keine Probleme. Kein Liegenbleiben. Nun werden Sie sagen: „Das darf man auch erwarten, bei einem neuen Auto!“ – Ja! Sie dürfen es erwarten. Aber: Normal ist es eben nicht. mein-auto-blog fuhr im letzten Jahr mehr als 60 Testfahrzeuge. Immer neue Fahrzeuge, immer mit wenig Kilometern, immer top gepflegt über die Presse-Abteilungen der Hersteller. Aber schaffte es jeder Testwagen ohne Probleme? Nein.

Wir hatten ausgefallene Multimedia-Systeme, defekte Klimaanlagen und Bremsanlagen, die mit Überhitzung zu kämpfen hatten. Dass ein Testfahrzeug sich völlig frei von Problemen hält, ist nicht normal. Wir wollen mit der Wiederholung des Tests wissen: War es ein Zufall, oder schafft es der Mitsubishi Outlander PHEV auch in seiner Facelift-Variante erneut? Null Fehler? 100 % Zuverlässigkeit?

Offene PHEV-Fragen

Zudem haben wir noch offene Fragen zum Thema PHEV. Wir werden uns der Fähigkeit, einen Anhänger zu ziehen, widmen. Wir werden Ihnen mit der Hilfe von Youtube zeigen, wie man das Multimedia-System mit dem Handy koppelt, wie man die WiFi-Funktion für die Steuerung der Standheizung nutzt und wir haben eine mobile Ladebox , mit der wir die Anzahl der  Ladevorgänge des PHEV weiter erhöhen wollen und den Verbrauch an Benzin damit weiter senken werden.

Weitere Fragen für den Dauertest:

  • Wie funktioniert das Lade-Diagramm im Multimedia-System?
  • Wie kombiniert man den PHEV mit der eigenen PV-Anlage?
  • Kann man unterwegs an TESLA-Superchargern aufladen?
  • Was bringt eine Wall-Box?
  • Wie lange hält die Batterie?

Zudem erreichen uns von Ihnen immer wieder Fragen, wie man die „Bi-Direktionale“ Versorgung des PHEV nutzen kann. Wozu die Power-Box gut ist und viele andere Themen!

mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander PHEV – Teil 2!

Das ist der neue Testwagen

Der neue Testwagen ist in der Ausstattungs-Variante „Top“ und in „Panther-Schwarz Perleffekt“ lackiert. Der schwarze Perleffekt-Lack ist zudem das einzige Extra aus der Optionsliste für den Mitsubishi Outlander PHEV. Dafür gibt es auch einen einfachen Grund: Mehr Optionen gibt es nicht. In der Top-Version besitzt der Outlander PHEV alle Ausstattungsdetails, die man für den deutschen Markt anbietet.

Kaufpreis für den neuen Outlander laut Liste: 51.610 €

die ersten 100 km outlander testwagen phev
Geschafft: Die ersten 100 Kilometer im Outlander PHEV

 

Weiterführende Links:

 

Vorfreude auf den Nachfolger. Wir testen den neuen Outlander PHEV!

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Der Dauertest geht weiter! Ab 11. November tritt der neue Outlander Plug-In Hybrid seinen Dienst an!

Mitsubishi Outlander PHEV – Der Alltag mit dem cleveren Familien-SUV

Vor einem Jahr haben wir das Experiment mit Mitsubishi gestartet und den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid als Dauertest-Fahrzeug übernommen. 12 Monate ohne Probleme, dafür mit extrem viel Erfahrungen liegen nun hinter uns.

Vor kurzem hat Mitsubishi das neue Modelljahr für den Outlander vorgestellt. Das Facelift des Outlanders hat vor allem bei der PHEV-Variante für einige Veränderungen gesorgt. Mit dem neuen Gesicht und der neuen Heckpartie kamen auch Verbesserungen, die man nicht auf den ersten Blick erkennt. Für uns ist es spannend, die Detail-Verbesserungen des ersten PHEV-SUV in Kürze im Detail zu erfahren.

Modelljahr 2016 – Der PHEV wird feiner

Im Fahrbericht zum neuen Outlander PHEV (2016) sind wir bereits auf einige der Verbesserungen eingegangen. Das Fahrwerk wurde neu abgestimmt, die Dämmung weiter verbessert und selbst im Bereich der Mittelkonsole wurden einige Veränderungen vorgenommen.

Wir werden in der kommenden Woche den neuen Outlander PHEV übernehmen und dann auch gleich das Fahrzeug „winterfit“ machen. Gerade im letzten Winter sorgte der Outlander PHEV für einige erstaunte Gesichter bei uns im Test. Sowohl in der Familie als auch bei Kollegen, die mit dem Fahrzeug erstmals im Schnee unterwegs sein durften.

Die Traktion des Allrad-SUV ist über alle Zweifel erhaben – der Fahrkomfort überzeugt und dank der elektrischen Standheizung muss man nie in ein kaltes Auto einsteigen.

Auf dem Plan für die nächsten Monate des Dauertests stehen unter anderem diese Themen:

  • Wie koppelt man das Smartphone mit dem Multimedia-System des Outlander PHEV ?
  • Sinnvolle Nutzung der elektrischen Standheizung und Protokollierung des Stromverbrauchs.
  • Welchen Vorteil bringen die LED-Frontscheinwerfer des neuen Modells?
  • Erster Test mit der „Power-Box“ zur 230V-Strom-Entnahme.
  • Test der Bi-Direktionalen Fähigkeit.
  • Effizienz-Messungen. Wie sparsam kann man fahren? Was ist der maximale Verbrauch?

Haben Sie Wünsche, Ideen, oder Anregungen? Welche Themen sind für Sie interessant? Schreiben Sie uns!

 

Das SUV mit 5.37 Liter Realverbrauch!

Für mein-auto-blog fahre ich seit über einem Jahr einen Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Dauertest und aufgrund der wöchentlichen Berichterstattung habe ich viele neue Kontakte zu PHEV-Fahrern geschlossen. Und ich bin dankbar, wenn ich die Erfahrungen der anderen Outlander PHEV-Fahrer zu hören bekomme! In dieser Woche werfe ich einen Blick auf die Erfahrungswerte von Manfred Frenger.

17 Monate – 58.299 km gefahren – 5.37 Liter Realverbrauch!

So spart man mit dem Mitsubishi Outlander PHEV im Alltag!

Manfred Frenger darf als PHEV-Besitzer mit geordneter Buchführung verstanden werden. Seit 19.05.2014 fährt Hr. Frenger den Outlander PHEV als Firmenwagen. Und genau das macht die Erfahrungswerte von ihm so wertvoll. Für mein-auto-blog läuft der Mitsubishi Outlander PHEV vor allem als Familienauto im Einsatz. Das große Platzangebot, die Variabilität und der Allradantrieb des PHEV treffen bei uns auf häufige Kurzstrecken und einen typischen Familien-Alltag. Die Tochter in den Kindergarten (rein elektrisch), mit dem Hund zum Tierarzt (rein elektrisch), zum Einkaufen (natürlich, rein elektrisch) und und und … und ganz nebenbei in den Urlaub. Ich kann dem Mitsubishi Outlander PHEV eine 100%-ige Familientauglichkeit bescheinigen.

walther werke frenger ladesäule
Der Outlander PHEV von Hrn. Frenger an einer Wallbox der Walther-Werke.

Mitsubishi Outlander PHEV als Firmenwagen

Leser Manfred Frenger nutzt den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid vor allem als Firmenwagen. Er pendelt damit zur Arbeit und alle Dienstreisen werden im PHEV abgespult. Mit Hrn. Frenger habe ich mich auf der eCarTec in München getroffen und über seine Erfahrungen gesprochen. Er bezeichnet sich selbst als „E-Mobility infiziert“. 

Der Mitsubishi Outlander PHEV ist das beste EV für meine Profile, da ich kurze und lange Strecken fahren muss. Das Raumangebot überzeugt, der Allradantrieb ist wichtig im Winter, die Anhängerkupplung macht den PHEV- komplett.

Für mich ein „geiles“ Auto. (Leser Manfred Frenger)

Auf meine Frage, was für ihn den Reiz ausmacht, einen Mitsubishi Outlander PHEV zu fahren, hat Hr. Frenger geantwortet:

Das elektrische Fahren ist zu einer Passion geworden. Natürlich war es uns (Walter Werke) auch wichtig, die Vorteile der elektrischen Mobilität „authentisch“ zu demonstrieren. Aber die Effizienz des Outlander PHEV, die Chance, die eigene Mobilität komplett auf Basis erneuerbarer Energien abzuwickeln – das ist ein großer Vorteil. Das hat mich von Anfang gereizt!

Und dass der Wagen mit DC schnell geladen werden kann und das ganze Fahrzeug so viel Platz bietet, das ist einfach ein enormer Vorteil!

Hr. Frenger hat den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Mai 2014 im Austausch für einen Ford Galaxy Van erhalten. Dessen Verbrauch zuvor? Rund 8.5 Liter Diesel auf 100 km. Nachdem Hr. Frenger vom Mitsubishi Outlander PHEV so überzeugt ist, war mir wichtig zu erfahren, ob er nicht auch Kritik am Fahrzeug gefunden hat? Oder welche Gründe gegen den PHEV sprechen können. Und vermutlich führt er doch viele Gespräche zum Thema PHEV – welche Erfahrungen hat er hierbei gesammelt?

Es gab, nach knapp 60.000 Kilometern, nicht ein einziges Problem. Und natürlich ist der Kaufpreis mit mindestens 40.000 Euro durchaus eine Hürde für viele Menschen. Man kann das Fahrzeug leasen oder finanzieren – aber dennoch sind 40.000 bis 50.000 Euro viel Geld. Auf der anderen Seite gibt es keine Alternative. Es gibt keinen anderen Plug-In Hybrid SUV, der die Fähigkeiten des Mitsubishi hat. Nicht in dieser Preisklasse.

Eine Förderung wie in den Niederlanden, Norwegen oder England würde helfen.

Wenn etwas verbessert werden sollte, dann wäre es die Konnektivität und das Navigationssystems des Multimediasystems. Eine Überarbeitung der Rückfahrkamera wäre vermutlich zudem sinnvoll!

Ausführliche Statistik nach 58.299 Kilometern

frenger walther werke
Manfred Frenger -Überzeugter PHEV-Fahrer

Die tägliche Pendelstrecke zwischen seinem Zuhause und seiner Arbeitsstelle beträgt 26 km. Hr. Frenger kann zudem zuhause und im Büro laden. Zwischen dem 19.05.2014 und dem 25.10.2016 hat Hr. Frenger 208 mal im Büro geladen und 369 mal zuhause.  Bei vollständig leeren Akku lädt Hr. Frenger im Schnitt zwischen 9.2 und 9.6 kWh nach.

Mit 2.562 Kilometern Fahrstrecke zwischen zwei Tankvorgängen hat Hr. Frenger zudem fast den Rekord der „Reichweiten-Sieger eines AutoBild-Rekordes“ geknackt und meinen eigenen Rekord um fast 500 km übertroffen! Das ist extrem beachtlich!

5.37 Liter im Alltag!

Zieht man einen Strich unter die gesamten Werte von Hrn. Frenger und seine Notizen, ergibt das nach 58.299 km gefahrener Strecke einen realen Verbrauchsschnitt von 5.37 Litern auf 100 Kilometern und damit liegt Hr. Frenger mit seinem Mitsubishi Outlander PHEV im Alltag unter dem Wert nach NEFZ-Norm! Und das ist wirklich eine Leistung.

 

Die ganzen Werte lassen sich in diesem PDF nachlesen (klick

 

 

[notification type=“notification_info“ ]Manfred Frenger ist 59 Jahre jung, Vater von drei Kindern, Dipl.-Ingenieur und von Beruf Leiter Geschäftsbereich E-Mobility und Prokurist bei „Walther Werke GmbH“, einem Hersteller für Systemlösungen im Bereich Elektrotechnik.  Fotos im Artikel: Manfred Frenger [/notification]