Verkaufserfolge des Mitsubishi Outlander PHEV

Mit dem Mitsubishi Outlander PHEV Dauertestfahrzeug stehen wir nicht alleine da. Auch wenn auf dem Fahrzeug der Schriftzug „Der Erste .. „ klebt, mittlerweile sind in Deutschland über 3.700 Outlander Plug-In Hybride verkauft worden. Der Allrad-SUV mit dem cleveren Antrieb ist damit der erfolgreichste PHEV-SUV auf dem Deutschen Markt.

Erfolgreicher Dauertester: Mitsubishi Outlander PHEV

Wir fahren nun seit über einem Jahr den Dauertester und haben bislang nur positive Erfahrungen gesammelt. Da fragt man sich natürlich: Warum sieht man eigentlich so wenige Mitsubishi Outlander PHEV auf der Straße?

Die Pressemeldung von Mitsubishi kommt da genau zum richtigen Zeitpunkt. Laut der Meldung vom 18.05.2016 wurden bislang über 101.000 Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid verkauft. Weltweit. Die Meldung bezieht sich hierbei auf den Zeitraum von 2012 bis 2015 – ist also, Stand heute, bereits ein wenig überholt.

Interessant aber die anderen Zahlen aus der Meldung. 66.000 Outlander PHEV fanden einen Absatzmarkt in Europa, danach folgt Japan mit 34.000 Fahrzeugen und Australien.

In Deutschland wurden bislang über 3.700 (bis Ende 2015!!) verkauft – die Zahl dürfte mittlerweile weiter gestiegen sein.

Mitsubishi Outlander PHEV – Förderprämie der Bundesregierung?

Auch unser Dauertestfahrzeuge wäre, als Neukauf, berechtigt die Förderung der Bundesregierung in Anspruch zu nehmen. Mit 3.000 € will die Bundesregierung den Kauf von PHEV-Fahrzeugen bis zu einem Kaufpreis von 60.000 € unterstützen. Jetzt gibt es aber derzeit bei fast allen Mitsubishi-Händlern bereits einen Elektroauto-Bonus in Höhe von 4.000 € für die Käufer eines Outlander PHEV. Da von der Förderung 1.500 € vom Hersteller getragen werden müssen, könnte es sein, dass man sich bei Mitsubishi demnächst dazu entscheidet, die Förderung der Regierung, 1.500 €, auf den bisherigen Bonus zu packen. Ein Mitsubishi Outlander PHEV in der TOP-Ausstattung wäre dann bereits ab 45,490 € erhältlich.

Noch hat sich Mitsubishi nicht zur Gestaltung der Prämie geäußert.

Sobald diese Förderung umgesetzt wird, steht dem weiteren Verkaufserfolg des PHEV Outlanders in Deutschland nichts im Weg. Ist der Outlander PHEV doch der einzige allrad-SUV mit PHEV-Technik in diesem Segment.

Der Nervenschoner: Adaptiver Tempomat

Aus dem Dauertest-Tagebuch:

Unser Dauertestfahrzeug begeistert derzeit mit einem unfassbar guten Durchschnittsverbrauch. Die letzte Tankfüllung haben wir über gut 1.400 Kilometer verbraucht. Das ergab einen Schnitt von 2.71 Liter auf 100 Kilometer, obwohl dabei zwei längere Etappen dabei waren, die über mehrere Kilometer führten.

Auffällig war die deutlich gestiegene Effizienz, als es anfing, deutliche Plus-Grade zu haben. Sobald die Temperaturen die 10°-Marke überschreiten, steigt die Effizienz des Dauertestwagens noch einmal massiv an. Nun nutzen wir unseren Mitsubishi Outlander PHEV ja primär für die täglichen Aufgaben als Familien-SUV. Die Kleine in den Kindergarten bringen, einkaufen, etc. – aber in den letzten Wochen bin ich das Fahrzeug auch wieder mehrmals über die längere Distanz gefahren. Allerdings habe ich ganz bewusst das Tempo auf der Autobahn heruntergeschraubt und zusätzlich den adaptiven Tempomaten genutzt.

Zum Thema: Komfortgewinn durch den adaptiven Tempomaten

Wenn die Autobahn nicht frei ist, dann lohnt sich die Hektik nicht. Dann sind Tempo 120 mein Ziel. Damit man nicht ständig die Nadel im Blick behalten muss und vor allem, um den Fuß zu entspannen, nutze ich zu gerne den adaptiven Tempomaten des Mitsubishi Outlander PHEV. Die variable Regelung der Geschwindigkeit erlaubt ein stressfreies und damit auch eher effizientes Fahren.

Drei Entfernungen sind über den Taster im Lenkrad einstellbar. Wobei die dt. Autobahnen im Prinzip nur eine Einstellung auf die „kürzeste“ Distanz erlauben. Stellt man den Abstandsradar auf die maximal mögliche Regeldistanz ein, dann fährt eigentlich immer irgendeiner direkt vor einem in die Lücke. Und wer mit einem aktivierten Tempomaten unterwegs ist, der merkt sehr schnell, wie hektisch und ungleichmäßig viele Autofahrer fahren. Eben 120, dann 140, dann wieder 100, dann 160. Ein ständiges Beschleunigen und Abbremsen.

Dass unser Dauertestwagen den adaptiven Tempomaten an Bord hat, ist eine echte Bereicherung in der Ausstattung. Wer sich einmal an die „wie von Geisterhand“ gesteuerte Geschwindigkeit gewöhnt hat, wird diese Funktion nicht mehr missen wollen.

Adaptiver Abstand

Während ein normaler Tempomat einfach nur stupide das Tempo hält und einem damit ein wenig die Chance gibt, gleichmäßig unterwegs zu sein und auch mal den rechten Fuß zu lockern, steigert der adaptive Tempomat das ganze Wohlbefinden. Deutlich weniger Stress an Bord. Das Radar an der Front arbeitet mit einer Leistung im Milliwattbereich, es muss also keiner Angst vor diesem System haben. Die Radarsysteme arbeiten im 24 Ghz-Bereich und erfassen den Bereich vor dem Fahrzeug. Dabei muss man sich den Bereich wie eine „Ausleuchtung durch eine Taschenlampe“ vorstellen. Ein recht spitzer Öffnungswinkel sorgt dafür, dass das Radar sich auf die Fahrzeuge auf der eigenen Fahrspur konzentriert.

Mitsubishi als Technologie-Vorreiter

1992 war Mitsubishi im übrigen der erste Automobilhersteller, der ein Lidar (optisches System) zur Warnung vor zu geringen Abstand eingeführt hatte. Die „Distance Warning“ wurde damals im Mitsubishi Debonair eingeführt. Seit 2012 gibt es das Mitsubishi ACC-System, den „Adaptive Cruise Control“. Mitsubishi vereint darin den adaptiven Tempomaten und einen Auffahrwarner.

Und wie man sieht, und wie wir täglich erfahren – mit dem System lässt sich nicht nur die Autobahn entspannt in Angriff nehmen, auch der Verbrauch sinkt durch das Fahren mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit.

Das Glück dieser Erde – Mitsubishi engagiert sich im Reitsport

Pferdestärken kann man auf vielfältige Weise genießen. Bei Mitsubishi befinden sich diese zumeist unter der Haube. Doch der japanische Hersteller schaut über den Tellerrand und engagiert sich auch dieses Jahr wieder aktiv im Reitsport. Der Start einer wunderbaren Partnerschaft fand bereits zu Anfang des Jahres auf dem CSI Schwerin und dem Signal Iduna Cup in Dortmund statt. Nun geht es zu Pfingsten in die nächste Runde und das Event wird von einem besonderen Anlass gekrönt. Das „Internationale Pfingstturnier“feiert vom 13. bis 16. Mai den 80. Geburtstag und ist damit genau so traditionsreich wie die SUV-Geschichte von Mitsubishi. Seit über 80 Jahren sind zuverlässige SUVs und Geländewagen fester Bestandteil der Mitsubishi DNA.

„Wiesbaden gehört zu den wichtigsten Turnieren in Deutschland, hat eine sehr hohe Zuschauerresonanz und eine einzigartige Arena’“, betont Jochen Kettner vom Vorstand des Wiesbadener Reit- und Fahr-Clubs (WRFC). „Zudem sind wir mit unserer Tradition und dem immer festen Termin ein sehr verlässlicher Partner. Diese Werte passen zu Mitsubishi und wir freuen uns, Mitsubishi als Partner begrüßen zu können. Die Marke hat mit ihren Allrad- und Zugfahrzeugen eine breite Angebotspalette für Reiterfahrzeuge“.

Als einer der Höhepunkte winken dem Sieger des „Großen Preises der Landeshauptstadt Wiesbaden“ und der „Qatar Equestrian Federation“ ein Mitsubishi Outlander im Wert von über 30.000 Euro. Doch damit nicht genug. Bereits ein Wochenende darauf findet das Hardenberg Burgturnier am Fuße der historischen Burgruine statt. Unter dem Motto „Sehen, Hören, Staunen“ gibt es für den Sieger des Championates von Nörten-Hardenberg und für den Sieger des Großen Preises um die Goldene Peitsche gleich zwei ASX gewinnen.

Weitere Termine in denen Mitsubishi als offizieller Sponsor auftritt folgen dann im September und November auf dem Chiemsee Pferdefestival auf Gut Ising (1.– 4. und 6.–11. September) sowie der AGRAVIS-Cup in Oldenburg (24.–27. November). Neben einem VIP-Shuttleservice an allen Tagen, ist Mitsubishi ebenfalls mit einem großen Stand vor Ort und freut sich auf rege Besucher, die eventuell Interesse an der „Mitsubishi Reitsportförderung“ haben.


Titelfoto: Sportfotos-Lafrentz.de / Stefan Lafrentz

Outlander PHEV: Pendeln ohne Steckdose?

„Er ist doch auch ein Hybrid“

Das ist ein oft gelesener Satz in eMails von Lesern. Es geht dabei dann vornehmlich um die Verbrauchswerte des Outlander Plug-In Hybrid im Pendelbetrieb oder auf langen Strecken. Und um das Erstaunen bei den Alltagsverbrauchswerten, sobald der Outlander PHEV nicht vor Fahrtantritt an der Steckdose aufgeladen wird. 1.8 Liter auf 100 Kilometer. So steht es im Prospekt. Und daneben der Hinweis auf die NEFZ-Norm. Es sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, die NEFZ-Werte sind „Vergleichswerte“ und selten für jedermann passend. Es sind aber auch nicht mindestens 1.8 Liter, denn wie unser Alltag zeigt: Als Familien-SUV kommt der Outlander PHEV bei uns locker unter die 1.0 Liter Marke je 100 Kilometern.

PHEV = Der MUSS an die Steckdose

Den großen Systemvorteil bietet der Outlander PHEV, wenn man seine Batterie wirklich ausnutzt. Das haben wir nun oft betont und immer wieder bekräftigt. Doch was passiert eigentlich, wenn man mit dem Outlander PHEV pendelt und nicht an die Steckdose kann? Wie effizient ist der Antriebsstrang des Outlanders PHEV ohne die Voll-Ladung der Batterie? Wir haben es herausfinden wollen und sind exemplarisch die für uns üblichen Pendlerstrecken gefahren. Aber auch hier gilt: Wir wohnen eventuell in einem völlig anderen Umfeld als Sie. Und jede Veränderung nimmt Einfluss auf die Verbrauchswerte.

Pendeln aus dem Spessart in die Region Frankfurt

Wir haben uns eine Pendlerstrecke vorgenommen, die einige bei uns in der Region tatsächlich täglich fahren. Diese Strecke sind wir drei Mal gefahren, für dieses Beispiel soll die Variante mit dem schlimmsten Stau, dem größten Anteil an Stop & Go, als Beispiel dienen.

Teststrecke: 94.7 km lang und fast zu gleichen Teilen bestehend aus Landstraße, Ortschaften, Autobahn und Stadt. Zudem sind wir in der Frühe so losgefahren, dass wir auch den Overkill-Stau auf der Autobahn mitnehmen. Die Rückfahrt war so geplant, das wir die gleiche Strecke mit weniger Stau – aber nicht frei – fahren können. Die Batterie war nicht vorgeladen. Der Tank zur Hälfte gefüllt. Abfahrt 6:47, Ankunft um 8:37 – wir haben also die wirklich unangenehme Stau-Variante genommen. Über Land besteht die Fahrt aus einer hügeligen Strecken-Topologie. Ein sehr gemischter Anteil der Strecken. Umso erstaunlicher das Ergebnis.

Fahrstrecke PHEV Pendler-Alltag

Um die Effizienz des reinen Hybrid-Konzeptes zu beurteilen, eignet sich die Fahrt mit dem größten Stau-Anteil sehr gut. Denn gerade Stop & Go (typischer Stadtverkehr) ist besonders fordernd im Hinblick auf die Verbrauchswerte. Das stete Beschleunigen kostet Treibstoff, beim Bremsen muss eine maximale Energie-Rückführung stattfinden. Nur so lässt sich der Verbrauch senken. Beim Outlander PHEV kommt die integrierte Strategie aus Serieller-Hybrid und Parallel-Hybrid zum Tragen. Der Benzin-Motor kann sowohl als Generator dienen, als auch direkt die Vorderachse antreiben. Bei Mitsubishi hat man sich jedoch dafür entschieden, den Benzinmotor erst ab 64 km/h direkt auf die Vorderachse zu koppeln. Damit wird eine Übersetzung erreicht, die einem 5. oder 6. Gang ähnelt. Den Benzinmotor nur im höchsten Gang zu nutzen, ist ein cleverer Trick, um den Motor nur im maximalen Effizienz-Bereich zu betreiben.

geschwindigkeit

Und das Ergebnis für den Alltag?

3x 94.7km einfache Strecke. 3x ohne geladene Batterie gestartet. 2x mit einem zur Hälfte gefüllten Tank und 1x mit vollem Tank gestartet. 

Mit 7.7 Litern im Schnitt absolviert der Outlander Plug-In Hybrid den Pendelverkehr. Ein mehr als beeindruckender Wert. Behalten wir im Hinterkopf: Allradantrieb, SUV-Größe und Komfort für 5. Zudem ist bei einem schwarzen Fahrzeug, wie bei unserem Dauertester, die Klimaanlage die gesamte Zeit stark gefordert.

Nun sind auch diese 7.7 Liter nicht der Maßstab. Wer mit Dauervollgas unterwegs ist, der wird den Verbrauch noch einmal locker in die Höhe treiben. Und wer keine Chance hat, seinen PHEV immer wieder an der Steckdose zu laden, der kann dies zwar unterlassen – aber er versäumt den Spaß des reinen elektrischen Fahrens – und das bis zu 50 km im Alltag!

 

E-Auto Förderung für den Mitsubishi Outlander PHEV?

In dieser Woche hat die Bundesregierung nun endlich die Förderung der Elektromobilität in Deutschland beschlossen. Am Ende liest sich das gesamte Förderprogramm dann jedoch irgendwie, wie eine Verkaufsveranstaltung für dt. Automobil-Hersteller. Die auf der einen Seite sinnvollen Beschränkungen lassen allerdings am Ende das Angebot von VW, BMW und Mercedes besonders attraktiv erscheinen. Zudem hat sich die Bundesregierung zuerst einmal mit den dt. Herstellern verständigt. Die beschlossene Teilung der Fördergelder, so gibt es nur Fördergeld für Fahrzeuge, bei denen der Hersteller 50% der Fördersumme mitträgt. Da sind Importeure generell im Nachteil, denn Deutschland ist – anders als man das oftmals fühlt – nicht der Nabel der Welt.

Die Förderung kommt gerade für Volkswagen zur rechten Zeit (Derzeit geben VW-Händler bis zu 30% Rabatt auf den neuen Golf). Sind der e-UP, der e-Golf, der Passat GTE und der Golf GTE doch ansonsten eher „hochpreisige“ Premiumprodukte.  Auch die elektrische B-Klasse, wird gefördert und ist ansonsten eher kaum auf dem Markt vertreten. Bei smart hat man die ED-Version des smart zurückgestellt, eine Entscheidung die man jetzt bereuen wird. Bei Ford gibt es derzeit nur ein E-Auto, bei KIA und Toyota gibt es auch nur einen PHEV, bzw. ein Elektroauto. Toyota hat allerdings noch ein Brennstoffzellenfahrzeug im Programm. BMW hat den i3 und zwei Plug-In Hybriden im Programm.

Doch während die dt. Hersteller direkt mit einbezogen wurden, musste man bei den Importeuren jetzt erst einmal den Taschenrechner bemühen. Lohnt sich die E-Auto Förderung der Bundesregierung? Nissan und Renault haben bereits zugesagt, bei Mitsubishi rechnet man derweil noch. Eine Entscheidung über die Förderung beim Mitsubishi Outlander PHEV und dem EV erwarte ich persönlich in der kommenden Woche.

Bis wir also den Kaufpreis des Mitsubishi Outlander PHEV (nach Abzug der Fördermittel) kennen, beschäftigen wir uns heute mal mit den Fakten zur beschlossenen E-Auto Prämie:

Bundesregierung fördert Elektroautos und Plug-In Hybride

  • Starttermin ist der Mai 2016 (genauer Termin nicht bekannt!!)
  • Prämienberechtigt sind nur Elektrofahrzeuge und Plug-In Hybride. Hybride ohne externe Lademöglichkeit sind ausgenommen. Zudem muss sich der Hersteller an der Förderung beteiligen.
  • Förderung für Elektrofahrzeuge: 4.000 € (davon müssen 50% vom Hersteller übernommen werden!)
  • Förderung für Plug-In Hybride: 3.000 € (davon müssen 50% vom Hersteller übernommen werden!)
  • Förderung für Brennstoffzellen-Fahrzeuge: 3.000 € (davon müssen 50% vom Hersteller übernommen werden!)
  • Die Förderung im Ganzen beträgt 1.2 Mrd. Euro (davon müssen die Automobil-Hersteller: 600.000 Millionen übernehmen!)
  • Die Förderung läuft maximal bis 2019, bzw. bis der Topf leer ist.
  • Gefördert werden nur Fahrzeuge bis zu einem Neupreis von 60.000 €.

Bislang hat Mitsubishi den Outlander PHEV mit einem gänzlich eigenen „E-Auto Bonus von 4.000 €“ gefördert, man darf also davon ausgehen, dass man dort die Förderung mitgehen wird. Addiert man die 50% der 3.000 € Förderung der Bundesregierung auf die bislang angebotene Förderung, so könnten es schon bald 5.500 € sein, die Mitsubishi-Händler vom Listenpreis des Outlander PHEV abziehen.

Der Outlander PHEV würde damit bei 34.490 € starten! Und wir reden hier über einen SUV mit Allradantrieb, Platz für 5 und großen Kofferraum. Und bis zu 52 km elektrische Reichweite! Da warten wir dann gerne noch ein paar „Stunden“ auf die Bestätigung der „drei Diamanten-Marke“.

Erste Fahrt: Der neue Mitsubishi Outlander PHEV (2016)

[notification type=“notification_info“ ]Update: Die Bundesregierung hat nun die Förderung der E-Mobilität beschlossen. Wir aktualisieren daher noch einmal die E-Auto Artikel, Tests und Fahrberichte. Dieser Original-Artikel stammt vom 25.09.2015 [/notification]

Der Erste bleibt der Erste!

PHEV 2016: Ein guter Jahrgang

Es entbehrt nicht einer gewissen Tragik, wenn Automobil-Hersteller ihre Automodelle in Weinanbau-Regionen präsentieren. So wie jetzt jüngst Mitsubishi den neuen Outlander im Rheingau. Aufgrund der strikten „Don’t drink and drive“ Grundsätze, auch hier bei mein-auto-blog, bleibt vom Weinanbau demnach nur der optische Genuss. Alles andere muss man ein andermal nachholen. Widmen wir uns also nicht der Spätlese – sondern dem 2016er Jahrgang des Outlander PHEV. Wieder ein guter Jahrgang? 

Test fahrbericht 054 Mitsubishi Outlander PHEV

Fahrbericht: Erste Ausfahrt mit dem Modelljahr 2016

Noch überzeugender

Während der „normale“ Outlander in 100 Punkten überarbeitet wurde, um als 2016er Modelljahr auf den Markt zu kommen, hat sich Mitsubishi beim Outlander PHEV sogar 130 Punkte vorgenommen. Und viele der Veränderungen sind auf den ersten Blick ersichtlich, einige verstecken sich, lassen sich aber bei einer ersten Testfahrt deutlich feststellen.

Dass man das Gesicht des Outlanders einem Facelifting unterzogen hat, das fällt sofort auf. Am Heck wurden die Leuchtengrafiken überarbeitet, aber auch die Schweller sind neu und der PHEV trägt eine Haifisch-Finne anstelle einer normalen Antenne auf dem Dach. PHEV und „die normalen“ Outlander unterscheiden sich nun vor allem in der Gestaltung des vorderen Stoßfängers. Bei den ganzen optischen Veränderungen sollte man dennoch den Blick fest auf die Veränderungen im Detail und in der Tiefe legen!

Leiser! Komfortabler! Sicherer! 

In über 40 Bereichen haben die Mitsubishi-Techniker Hand angelegt, um das neue Modelljahr noch leiser werden zu lassen. Und bei der ersten Ausfahrt in den Weinbergen rund um Eltville ist das Ergebnis dieser Bemühungen spürbar. Der Outlander PHEV war noch nie ein lautes Auto. Durch unseren Dauertest können wir einen sehr guten Vergleich zum Vorgänger ziehen (Dauertest PHEV). Ein neu gedämmtes Dach. Neue Dämmungen in den Bereichen der Türkanten und der vorderen Kotflügel. Gezielte Versteifungen in der Struktur. Und eine sensiblere Abstimmung der Federn sorgt für ein Plus an Komfort.

Die Batteriereichweite gibt Mitsubishi noch immer mit 52 Kilometern an. Wir haben aus Kontakten mit Lesern jedoch bereits knapp 60 Kilometer als „Alltagswert“ genannt bekommen. Der Mitsubishi Outlander PHEV ist somit der Überzeugungs-Täter unter den Plug-In Hybrid SUVs. Er ist nicht nur deutlich günstiger als die anderen PHEV-SUV am Markt (GLE 500e, BMW X5, Porsche…), er hält auch deutlich länger durch.

Das Argument mit den Premium-Habitaten kann man nun anbringen, aber mit der Frischekur 2016 geht auch der Outlander deutlich wertiger in den Markt!

Die noch einmal gesenkten Wind- und Fahrgeräusche sind da nur der eine Teil. Dass man bei Mitsubishi zudem die Reaktion des E-Antriebs auf das „Gaspedal“ neu abgestimmt hat, den Heckmotor neu gelagert und auch die Fahrbatterie noch einmal entkoppelt hat, hilf beim Thema „so gut fühlt sich ein SUV an“.  Dass man zudem die Mittelkonsole verändert hat, ein griffiges Lenkrad mit „Wohlfühl-Oberfläche“ montiert und auch die Seitenverkleidungen optimiert hat, das fällt ganz klar unter die Kategorie: Massive Aufwertung.

Test fahrbericht 046 Mitsubishi Outlander PHEV

Beschleunigt nicht!

Mehr Fahrkomfort, was bei einem bereits sehr leisen Auto wirklich schwierig ist. Eine bessere Straßenlage durch eine neue Fahrwerksabstimmung. Und mehr Wertigkeit durch die Überarbeitung des Cockpits. Alles schon richtig gut.

Noch besser wird es, wenn man von den neuen Assistenzsystemen hört. Zum einen piepst es mehr, zum anderen weniger. Aber genau richtig abgewogen. Da wäre die automatische Heckklappe, die piepst nun nur noch einmal beim Betätigen und nicht während des gesamten Vorgangs. Die piepsende Heckklappe war mit der größte Nerv-Faktor während des Dauertests.

Und dann gibt es endlich auch Parkpiepser, sprich Abstandswarner. Sowohl vorne, als auch hinten in der Stoßstange. Wenn der Outlander dank seiner steilen Scheiben und der guten Rundumsicht durchaus als übersichtlicher SUV gilt, so helfen Ultraschall-Sensoren darüberhinaus in jedem Fall. Mitsubishi integriert in der Top-Variante aber auch eine 360° Kamera-Ansicht im Multimedia-System. Vier Kameras, eine im Kühlergrill versteckt, eine in der Heckklappe und je eine in den Kappen der Außenspiegel, schicken nun ein scharfes Bild in den Innenraum.

Das USM-System kommt dann noch als Neuheit oben drauf. Beim Anfahren, bis 10 km/h, erkennt das System über die Ultraschallsensoren der Parkpiepser Hindernisse, die bis zu 4 Meter entfernt sein können. Läuft der Fahrer Gefahr, zum Beispiel durch eine Unachtsamkeit beim Losfahren ein solches Hindernis zu rammen, drosselt USM die Motorleistung und warnt den Fahrer.

Dass an der Front nun auch LED-Scheinwerfer erhältlich sind, ist eher ein Detail am Rande – im Prinzip hat man das ja nur noch erwartet. Der Outlander PHEV bietet viel High-Tech, da sind LED-Scheinwerfer kaum noch erwähnenswert, oder?

Test fahrbericht 003 Mitsubishi Outlander PHEV

Trinkverbot für Mann und Maschine

An diesem Tag hat niemand getrunken. Der Autor hat den Wein aus Rhein-Hessen ignoriert und der Outlander PHEV das Benzin. Ganz anders das Interesse der Kunden am Outlander PHEV. Mit über 1.500 Zulassungen seit der Markteinführung dominiert der Outlander PHEV den Markt der Plug-In Hybrid SUV-Modelle. Und das Interesse an der Marke Mitsubishi wächst. Mittlerweile ist der japanische Hersteller wieder bei 1.1% Marktanteil angekommen und führt bei den Privat-Kunden den Markt sogar an. 72 % aller Mitsubishi werden von Privat-Kunden gekauft. Ein klares Zeichen für die sinnvolle Bodenständigkeit der Japaner.

Fazit: Der PHEV wollte nicht trinken, der Autor durfte nicht trinken.

Linktipp: Der Dauertest mit dem Mitsubishi Outlander PHEV

Der Fahrzeugschein für den Mitsubishi Outlander PHEV (2016)

Verkaufsstart:  26. September 2015
Basispreis:  Ab 39.990 €
Motorleistung:  121 PS Benziner, 2x 82 PS Elektromotoren
Antrieb und Getriebe:  1-Gang Getriebe
Beschleunigung:  11,0 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert: 1,8 Liter / 100 km Benzin | 13.4 kWh NEFZ-Norm
Höchstgeschwindigkeit:  170 km/h (120 km/h rein elektrisch)
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.695, 1.800, 1.710, 2.670 mm

 

Mitsubishi i-MiEV im Fahrbericht

[notification type=“notification_info“ ]Update: Die Bundesregierung hat nun die Förderung der E-Mobilität beschlossen. Wir aktualisieren daher noch einmal die E-Auto Artikel, Tests und Fahrberichte. Dieser Original-Artikel stammt vom 15. Januar 2013 [/notification]

Die Türen öffnen, einsteigen, den Schlüssel in das Zündschloss stecken. Das Anfangsritual ist wie bei allen Großserien-Fahrzeugen. Doch dann ändert sich etwas. Mit dem Drehen des Zündschlüssels startet kein Benzin- oder Dieselmotor.

Aus einem Lautsprecher erklingt lediglich ein simples “Dinggg”. Es klingt wie eine Mikrowelle, ist jedoch ein Schritt in eine neue Epoche der Automobilität. Der Mitsubishi i-MiEV überrascht den Elektrofahrzeug-Neuling bereits vor dem Losfahren mit einer ungewohnten Ruhe. Fast hat man kurz ein schlechtes Gefühl.  Ähnlich dem Gefühl, wie es einen überkommt, wenn der eigene Wagen in der Garage nicht anspringen will.

Mit dem Lösen des Bremspedals ändert sich das jedoch sofort – wie eine Automatik-Limousine rollt er los, nur die vollkommene Abwesenheit von jeglichem Motorgeräusch irritiert. Bereits mit den ersten Metern erwächst, ob der ungewohnt lautlosen Bewegung, ein Grinsen im Gesicht des vom übrigen Umweltlärm geplagten i-MiEV Piloten. Wenn man denn von einem Motorengeräusch beim Elektroauto reden will, so sind es allenfalls leise Summgeräusche, die man jedoch auch nur dann hört, wenn man angestrengt versucht, die Dynamik der Bewegung, wie gewohnt mit Fahrgeräuschen zu verbinden.

An der ersten Kreuzung, nach wenigen Metern Fahrstrecke, erschrickt man ob der völligen Ruhe bei Stillstand noch einmal kurz. In der ersten Sekunde denkt man mit einem mulmigen Gefühl daran zurück, als man zum ersten Mal ein Auto beim Anfahren abgewürgt hat.

Dass dieser Gedanke fehl am Platz und die Situation des “Abwürgens” in einem E-Mobil nicht möglich ist, merkt man in der zweiten Sekunde. Sobald man das Bremspedal wieder loslässt und mit sanftem Druck das Gaspedal berührt, verschwindet jedes ungute Gefühl und weicht einer bleibenden Begeisterung, die analog zur Gummiband ähnlichen Beschleunigung wächst. Der Mitsubishi i-MiEV ist –  zusammen mit seinen Geschwistern, dem Peugeot iOn und dem Citroen Z-Cero, das erste in Großserie hergestellte Elektroauto, das jedermann kaufen kann.

Von außen definiert sich der i-MiEV durch sein One-Box Design.

Die vier Räder – denn das hat sich bei allem Fortschritt nicht verändert – sitzen möglichst weit außen, so entsteht zum einen kein nennenswerter Karosserie-Überhang, zum anderen ist der Radstand für ein Auto dieser Größe mit 2,55 m relativ lang. Dank diesem in der Relation langen Radstands kann der knapp 3, 5 m lange Elektro-Zwerg nicht nur mit einer grandiosen Ausnutzung des Innenraums für die 4 Mitfahrer punkten, sondern auch durch hohe Fahrstabilität überzeugen. So ist z.B. ein VW Fox fast 40 cm länger, hat jedoch einen um etwa 10 cm kürzeren Radstand.

Der lange Radstand zum einen und die Auslegung als Heckantriebs-Fahrzeug zum anderen lassen den i-MiEV behände über Landstraßen schwingen. Zu keinem Zeitpunkt hat man das Gefühl, einen immerhin fast 1.200 kg schweren Kleinwagen zu fahren. (Bsp.: Ein VW Fox wiegt im Vergleich 200 kg weniger.)

Heckmotor und Heckantrieb, das klingt nach Sportwagenbau. Oder aber nach einem SMART.
Im Gegensatz zum SMART-Zweisitzer bietet der Mitsubishi i-MiEV jedoch vier ausgewachsenen Personen Platz und nimmt dabei sogar noch 2 Kästen Wasser im Kofferraum mit auf die Reise.

Das Platzangebot auf den Sitzen in der ersten Reihe ist ausreichend und auf der Rücksitzbank der Fahrzeugklasse entsprechend, denn, schauen wir den Tatsachen ins Auge und für das Ladekabel nach einem freien Steckplatz, die Platzverhältnisse müssen für 4 Personen gar keine gesteigerte Langstreckenqualität haben.

Kritiker von Elektrofahrzeugen nennen deren eingeschränkte Reichweite und die aktuell mangelhafte Infrastruktur für Ladestationen gerne als Hauptargument gegen die Elektrifizierung des Automobils. Völlig zu recht – mag man angesichts einer Reichweite von 150 km (Herstellerangabe) im Falle des i-MiEV meinen. Völlig zu Unrecht, wenn man über 230 V Steckdosen spricht – aber leider wieder richtig, wenn man die wesentlich sinnvolleren 3-Phasen Starkstrom Anschlüsse meint.

Bei unseren Testfahrten haben wir im Schnitt 100 km zurückgelegt, bis wir etwa 16 kW/h Strom nachgeladen haben. Für den Nachladevorgang an der Haussteckdose bedeutet das eine Pause von 6 Stunden. Hätte man Gleichstrom-Steckdosen mit 50 kW Ladeleistung zur Verfügung, sinkt die Ladedauer auf 30 min für 80% Akkuleistung.

Bei extrem defensiver Fahrweise und kluger Routenwahl haben wir mit unserem Test Elektro-Mitsubishi fast 150 km zurück legen können, bis der 16kW/h Batteriespeicher aus Lithium-Ionen Batterien unter dem Fahrgastraum nach “frischem Saft” verlangte.

Nun sind 150 km defensive – oder 50 km Autobahn mit dem Maximal-Tempo von 130 km/h natürlich in der Tat eine Einschränkung, bedenkt man die enorm lange Ladedauer an üblichen Steckdosen und vergleicht das mit der aktuell gewachsenen Infrastruktur, die auf das simple Nachtanken von fossilen Brennstoffen ausgelegt ist.

Doch das Nutzungsszenario für eine Großzahl an Autos sieht völlig anders aus.
Denn der Durchschnitts-Autofahrer bewegt sein Auto per Tag nur 27 bis 43 km (1). Die mögliche Reichweite ist also gar kein Argument gegen den i-MiEV, sondern geradezu eine Bestätigung, diese Wegstrecken möglichst CO² neutral zurück zu legen. Denn es ist gerade diese Art an täglichen Fahrten, die in der Summe ein beträchtliches Einsparpotential bieten. Lehnen Sie sich zurück und denken Sie einen Augenblick darüber nach, wie viel CO2  Sie jedes Jahr sparen könnten – wenn Sie Ihre tägliche Wegstrecke mit einem Elektroauto, sauber, leise und CO2-Neutral fahren würden.
Und dann natürlich auch an die Kraftstoffkosten denken!
In unserem Fahrtest haben wir etwa 16 kW/h für 100 km benötigt. Im Fall unseres Ökostrom-Lieferanten (100% Öko-Strom 26 ct. je kW/h) sind das 4,16€ Kraftstoffkosten für 100 km.

Verbunden ist die Fahrt im Elektroauto dennoch mit Verzicht.
Da wäre der Verzicht auf einen Auspuff. Der Verzicht auf Abgase aus dem Auspuff. Aber auch der Verzicht nach umfänglichen Wartungsarbeiten wie Ölwechsel und Zündkerzen ersetzen. Sowie der Verzicht auf CO2  bei der Nutzung. Verzicht auf Motorlärm.  Der Verzicht auf ein schlechtes Gewissen.
Nicht verzichten muss man dagegen auf Komfortmerkmale wie 4 elektrische Fensterheber, Sitzheizung oder eine Klimaanlage. Das alles bietet der i-MiEV in Serie. Auch auf den Federungskomfort muss man nicht verzichten.
Weil der i-MiEV über die Hinterachse angetrieben wird, ist das Fahrgefühl ähnlich einer großen Limousine mit sensibel einlenkender Vorderachse und anders als in vielen Kleinwagen frei von Antriebseinflüssen im Lenkrad.Der Federungskomfort ist für Freunde der sportlichen Fahrweise bereits eine Nummer zu weich, erleichtert aber den Umstieg für Autofahrer, die zwar Rücksicht auf die Umwelt nehmen wollen, aber nicht auf eine komfortable Fortbewegung verzichten möchten.
So kann man nach ein paar Tagen und Kilometern zusammen mit dem Mitsubishi i-MiEV von einem kleinen Auto für Mitsubishi sprechen, aber von einem großen für die Menschheit.

P.S.: i-MiEV bedeutet: i-Mitsubishi innovativ Electric Vehicle – und weckt, als Abkürzung ausgesprochen, völlig falsche Assoziationen, die garantiert nicht erfüllt werden. Liebe Mitsubishianer, morst nach Japan und fragt nach einem sympathischen Namen. Bitte.

[toggle title=“Quellen-Hinweis“]Dieser Fahrbericht wurde erstmals am 3.August 2011 auf hybrid-und-elektromobile.de  veröffentlicht. [/toggle]

Elektrisch durch den Alltag, der erste Plug-in Hybrid SUV

[notification type=“notification_info“ ]Update: Die Bundesregierung hat nun die Förderung der E-Mobilität beschlossen. Wir aktualisieren daher noch einmal die E-Auto Artikel, Tests und Fahrberichte. Dieser Original-Artikel stammt vom 20. Juni 2015 [/notification]

Ein echtes Dauertest-Fahrzeug muss alles mitmachen, in unserem Fall auch einen Umzug. Für den Outlander von Mitsubishi ist so ein Umzug ja keine große Sache, für uns war es das jedoch schon. Aber dank „großer Klappe“ und reichlich Stauraum hat der Outlander, trotz Plug-In Hybrid-Technik die Rolle des „Lasten-Muli“ prima erledigt. 

Der elektrische Alltag – Umzug und neue Reichweiten-Tests

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Dauertest auf mein-auto-blog

8 Monate begleitet uns der Dauertestwagen nun, 8 Monate in denen wir von heute auf morgen die Umstellung von rein Benzin/Diesel auf Plug-In Hybrid Technik gewagt haben. Und in den 8 Monaten haben wir das bislang nicht einmal bereut. Im Gegenteil, der PHEV Outlander hat sich als das Testfahrzeug mit der höchsten Akzeptanz herausgestellt. Egal ob es die Nachbarn sind, Freunde oder Arbeitskollegen. Das Interesse ist ständig riesengroß und ständig müssen wir über die „realen“ Verbrauchswerte Auskunft erteilen.

Vor einer Woche sind wir nun in unser neues Heim gezogen und der Outlander musste seinen Teil beim Umzug der Büroräume und des sonstigen Hab & Gut übernehmen. Also – per Fingerzug die Rücksitzbank umgelegt und aus den 463 Litern Laderaumvolumen werden 1.472 Liter. Dabei wird aus dem Raum hinter den Vordersitzen eine Laderaum-Höhle, ordentlich lang um zerlegte Regale aufzunehmen, ordentlich hoch um in mehreren Schichten beladen zu werden. In unserem Fall musste der PHEV jedoch nur „Kleinigkeiten“ aufnehmen, Sie wissen schon, diese vielen Kleinigkeiten die übrig bleiben, wenn man eigentlich alles in Kisten verstaut hat. Für den „eigentlichen“ Umzug hatten wir uns natürlich einen LKW gemietet – der PHEV war in seiner Funktion als Dauertester „nur wieder“ der Familien-Freund, das Familien-SUV mit den nützlichen Talenten.

Und er dürfte in dieser Funktion auch der erste Umzugshelfer gewesen sein, der die Strecke elektrisch zurückgelegt hat. Im Gegensatz zu vielen reinen E-Mobilen, steckt der Outlander eben richtig was weg. Platz ist vorhanden. Da unterscheidet sich der PHEV Outlander ganz klar von „Verzichtsmobilen“ die viele im Kopf haben, wenn sie an E-Mobilität denken.

Da wir „nur“ 30 Kilometer weiter gezogen sind, es bleibt die Heimat im Spaß verortet, sind wir die gesamte Strecke rein elektrisch gefahren. Für Plug-In Hybrid-SUVs von anderen Herstellern wäre das eine unlösbare Aufgabe geworden.

Wir haben die vom Hersteller angegebene Reichweite, rein elektrisch, von bis zu 52 km immer kritisch gesehen, der Alltag zeigt jedoch – unrealistisch ist es nicht. Gut 40 km sind eigentlich immer machbar und damit deutlich mehr als die Mitbewerber bieten.

Mit 1.9 Litern über 100 km?

Wir haben es bereits nachgefahren, wer sich konsequent um die Nachladung an der Steckdose bemüht, der fährt locker mit weniger als 2 Litern Benzin über 100 km – im Schnitt. Wir haben 2.085 km mit nur einer Tankfüllung zurückgelegt, das sind dann 1.92 Liter auf 100 km!  Nach unserem Umzug werden die täglichen Fahrstrecken für den PHEV noch kürzer. Wir haben jetzt wieder einen Bäcker im Ort, einen Metzger und sogar einen Baumarkt. Wenn wir jetzt mit dem PHEV die Familienkutsche für die „Besorgungsfahrten“ anwerfen, dann sparen wir uns den Benzinbetrieb vollständig – es bleibt also spannend die restlichen Monate:

Werden wir den Verbrauch unter 1.9 Liter auf 100 km drücken können?

[notification type=“notification_info“ ]Wie sind Ihre Erfahrungen? Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns! [/notification]

Vorteile des Outlander Plug-In Hybrid im Alltag

[notification type=“notification_info“ ]Update: Die Bundesregierung hat nun die Förderung der E-Mobilität beschlossen. Wir aktualisieren daher noch einmal die E-Auto Artikel, Tests und Fahrberichte. Dieser Original-Artikel stammt vom 23.11.2014 [/notification]

Vorteiles des Plug-In Hybrid Konzepts

Mit dem Outlander Plug-In Hybrid war Mitsubishi der erste Hersteller, der einen SUV in Familienauto-Größe in einer Variante mit Hybridantrieb und extern aufladbarer Batterie anbot. Bis zu diesem ersten Plug-In Hybrid SUV war der Markt der praktischen Crossover bei uns in Deutschland vor allem von Dieselversionen dominiert. In anderen Ländern, in denen der Treibstoff Diesel nicht steuerlich bevorteilt wird, sind SUVs vor allem ein Hort für großvoluminige Motoren. Auf einem Trip an der Westküste der USA entlang, konnte ich selbst erst einen Mercedes-Benz GL mit großen V8-Motor fahren. Und ja, so ein Ur-SUV ist toll, toll wenn man sich so etwas leisten kann. Und da spreche ich nicht nur von der Anschaffung, sondern auch von den laufenden Kosten. 15 Liter Benzin auf 100 Kilometer muss man sich leisten können. In den USA kostet die Gallone Sprit derzeit knapp 3 Dollar. Bei uns kostet der Liter bald soviel.

Wer also den Vorteil eines SUV nutzen möchte, auch ohne dicken Geldbeutel und mit Rücksicht auf den ständigen Verbrauch, der muss sich eine Alternative suchen. Vor allem auch dann, wenn man den SUV nicht als Langstrecken-Auto nutzt, sondern für den Alltag. Und da sind weniger als 15.000 Kilometer im Jahr eher die Regel, denn die Ausnahme. Aber eigentlich lohnt sich ein Diesel-SUV erst ab einer solchen Kilometerfahrleistung. Was also tun?

Der Benzin-Hybrid SUV kann die richtige Alternative sein. Als Plug-In verbindet er zudem die Vorteile des elektrischen Betriebs mit den normalen Reichweiten eines konventionellen Automobils.  In diesem Artikel will ich kurz die enormen Vorteile des Plug-In Hybrid beleuchten.

Fahrbericht 77 mitsubishi outlander phev

Vorteile des Hybrid-Konzeptes

Die Idee des Hybriden ist die Verbindung von zwei Energiequellen und damit einhergehend jeweils die Wahl einer maximal effizienten Antriebsform. Zudem kann erst ein Elektromotor von bestimmter Größe auch wirklich Energie aus der Bewegung zurückgewinnen. Eigentlich verpulvert man als Autofahrer tagtäglich eine Menge Energie. Völlig unnütz. Was der Motor zuvor an Kraft entwickelte, bremst man an der nächsten Kreuzung wieder zusammen. Aus der Energie, gewonnen aus Benzin oder Diesel, wird Wärme – sonst nichts. Wer nach einer Vollbremsung mal an die Bremsscheiben seines Autos gefasst hat, der weiß, wovon ich rede. Die ganze Kraft wird also sinnlos in den Verschleiß der Bremsanlage gepackt.

Anders beim Hybrid. Hier arbeitet der Elektromotor in der Schub- und Bremsphase als Dynamo. Ähnlich dem Dynamo am Fahrrad nutzt dieser die Bewegungsenergie und wandelt diese in elektrischen Strom um. Und bei einem großen und schweren Auto kommt da einiges an Energie zusammen.

Im Falles des Outlander Plug-In Hybrids haben die Techniker bei Mitsubishi zudem eine clevere Möglichkeit gefunden, diese als “Rekuperation” bekannte Form der Nutzung von Bewegungsenergie zu beeinflussen. Denn nicht immer möchte man die volle “Verzögerung” durch den E-Motor nutzen. Nicht immer ist es ökologisch sinnvoll, die Bewegungsenergie sofort in Strom zu wandeln. Auf Landstraßen und Autobahnen kann es ökologisch sinnvoller sein, wenn der Hybrid die Bewegungsenergie nicht zurückgewinnt, sondern frei rollen kann. Diesen Vorgang nennt man segeln.

Um zwischen maximaler Rekuperation, zum Beispiel in der Stadt beim Heranfahren an eine rote Ampel und null Rekuperation beim Segeln auf der Autobahn schnell umschalten zu können, hat der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid zwei “Paddel” hinter dem Lenkrad.

Was aussieht wie Schalt-Paddel und bei „normalen Autos“ auch so genutzt wird, sind im Falle des Outlanders Plug-In Hybrid die Paddel zur Einstellung der Rekuperationsleistung. Links 5 mal getippt und der Outlander Plug-In Hybrid verzögert mit maximaler Rekuperationsleistung. Das reicht dann im Alltag durchaus aus, um das Bremspedal kaum noch zu beachten. Ein wenig vorausschauend bewegt, fährt man den Outlander Plug-In Hybrid im Prinzip nur noch mit dem “Gaspedal”. Mit dem rechten Paddel nimmt man die Rekuperationsleistung in 5 Stufen zurück, bis auf “0”. Das ist die “Segelfunktion”. Diese macht auf Autobahnen Sinn, wenn man nicht weiter beschleunigen will, keine Power mehr braucht, aber auch ein Bremsmanöver keinen Sinn macht. Theoretisch würde man in dieser Situation einfach irgendwann ausrollen.

Fahrbericht 60 mitsubishi outlander phev

Vorteile des Plug-In Konzeptes

Ein Plug-In Hybrid kann alles noch einmal besser als ein Hybrid. Plug-In Hybrid-Fahrzeuge zeichnen sich im allgemeinen durch stärkere Elektromotoren und größere Batterie-Kapazitäten aus. Der E-Motor ist dann nicht nur eine Unterstützung und die Batterie nicht nur ein Puffer, um die Bewegungsenergie zu speichern. Ein Plug-In Hybrid ist die clevere Brücke zwischen einem reinen Elektro-Auto und einem klassischen Benziner.

Im Falle des Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid spricht man von einem seriell- wie parallelen-Hybriden. (Die Erklärung dazu ist hier zu finden..)

Im Alltag lässt sich der Plug-In Hybrid oftmals rein elektrisch bewegen. Es gibt Fahrzeuge, die nur gute 30 Kilometer schaffen, andere, wie der Outlander Plug-In Hybrid, kommen über 50 Kilometer weit. Nutzt man den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid als Familien-SUV, dann ist der Alltag des SUV in der Tat zum größten Teil von der Kraft der beiden Elektromotoren bestimmt. Der SUV tankt an der Haussteckdose Öko-Strom, fährt damit die Woche über so gut wie immer CO2-neutral und erst,  wenn wir längere Strecken fahren, unterstützt der Benzinmotor.

Neben dem Faktor Umweltschutz (CO2-Emission laut NEFZ: 44g/km) ist es auch ein wirtschaftlicher Faktor. Mit der 12 kWh-Ladung der Batterie kommt man eigentlich immer 40 Kilometer weit (allerdings werden nie mehr als 10 kWh von der Ladung verbraucht, der Rest ist ein Puffer). So lautet die Kostenrechnung beim aktuellen Ökostrom-Preis von 27 ct/kWh = 6.75 € für 100 Kilometer. Da müsste ein 2 Tonnen SUV im klassischen Dieselbetrieb auf der Kurzstrecke auf weniger als 5 Liter je 100 Kilometer kommen. Und dann bleibt noch immer der Vorteil der CO2-Neutralität

 

Vorteile im Alltagsbetrieb

Im Alltag ist es vor allem die Lautlosigkeit, mit der man sich schnell anfreundet. Der Outlander Plug-In Hybrid ist einfach eine stille Wucht. Nahezu lautlos stromert man von A nach B. Genießt den Platz, den Komfort und ist dennoch ökologisch korrekt unterwegs.

Und wenn die Batterie leer ist? Dann springt der Benzinmotor ein und der Outlander Plug-In Hybrid fährt als “serieller” oder “paralleler” Hybrid-SUV einfach weiter.

 

 

Outlander Plug-In Hybrid – Der erste echte Öko-SUV?

Ohne Diskussionen. Natürlich ist der NEFZ-Verbrauch von 1.9 Litern auf 100 Kilometern und damit auch der verbundene CO2-Ausstoß erst einmal ein rein theoretischer Wert, aber eben auch einer, den man auch unterbieten kann. Und damit wird der Outlander Plug-In Hybrid – nutzt man ihn erst einmal im Alltag, zum ersten echten Öko-SUV.

 

 

Die E-Prämie der Bundesregierung – Die Hintergründe

Seit heute um 11 Uhr ist es raus: Die Bundesregierung bezuschusst den Kauf von E-Fahrzeugen – sowohl Plug-In-Hybride wie auch voll elektrische Fahrzeuge. Dafür trafen sich die Minister mit Vertretern von Volkswagen, Mercedes und BMW und entschieden die Details. Etwa eine Milliarde Euro steht bereit, um den Verkauf von E-Fahrzeugen bis 2020 auf ein Prozent der Zulassungen zu treiben. Getragen werden die Kosten paritätisch von der Automobil-Industrie und vom Bund. Read more

5 wichtige Antworten zum Mitsubishi Outlander PHEV

Mit dem Dauertest zum Mitsubishi Outlander PHEV haben wir auch auf autohub.de Neuland betreten. Zum ersten Mal fahren wir ein neues Fahrzeug nicht für wenige Stunden oder Tage, sondern nutzen es wie der klassische Autokäufer auch. Im Alltag. Das ergibt neue Einsichten und eine Menge Erfahrungen. Und von Ihnen als Leser erhalten wir wöchentlich neue Fragen per eMail zugeschickt. In dieser Woche wollen wir noch einmal auf fünf Fragen eingehen, die wiederholt gestellt werden.

Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten zum Mitsubishi Outlander PHEV

  1. Wie weit kommt er elektrisch und wie viel Benzin braucht er wirklich?
  2. Rekuperieren oder ausrollen lassen?
  3. Was spare ich mit dem Kauf des Outlander PHEVs?
  4. Bleibe ich mit einer leeren Batterie liegen?
  5. Ich habe kein Haus, wo soll ich die Batterie laden?

1: Wie weit kommt man elektrisch? Wie viel Benzin benötigt der Mitsubishi Outlander PHEV im Alltag?

Es ist die immer wiederkehrende Frage und es vergeht keine Woche, in der wir nicht gefragt werden: „Hand aufs Herz: Was brauchen Sie denn nun wirklich an Benzin?“

Und unsere immer wieder gegebene Antwort lautet: Es kommt auf Sie und Ihre Disziplin an. Als Familien-SUV bestreitet der Outlander als PHEV bei uns einen Alltag, in dem wir aktuell die NEFZ-Normangaben unterschreiten (1.8l/100km). Aber man kann eben auch mit dem Faktor 5 darüber liegen. Daher noch einmal sehr deutlich: Einen PHEV sollte man sich nur dann kaufen, wenn das eigene Anforderungsprofil an ein Auto, an die gefahrenen Strecken und die Möglichkeiten zum Aufladen des Fahrzeuges zu den Fähigkeiten des PHEV passen. Eine eigene Ladesäule, oder die Möglichkeit, wenigstens einmal am Tag vollständig laden zu können, sehe ich als „Muss“, als Basis der Kaufentscheidung.

2: Rekuperieren, oder ausrollen lassen? Wie steigert man die Effizienz?

Per Schaltpaddels lässt sich die Rekuperations-Leistung der beiden E-Motoren variieren. Von 5, was einer ordentlichen Verzögerung entspricht, bis hin zur 0 – was dem „Segeln“ entspricht, ist alles von Hand umschaltbar. Im D-Modus entscheidet die Ladelogik des Outlanders selbst und rekuperiert unterschiedlich stark.

Bei einer Verbrauchsmessung im Spessart hat sich gezeigt, wo man nicht bremsen würde, sollte man auch nicht rekuperieren. Vermutlich ist dies der einfache Grundsatz. Wo man das Fahrzeug rollen lassen würde, da sollte man die Rekuperation vermeiden. Und erst wenn es notwendig wird, das Fahrzeug zu verlangsamen, kann man per Paddels die Rekuperations-Leistung variieren. Dabei lässt sich mit ein wenig Übung die Nutzung des Bremspedals fast vollständig vermeiden.

3: Was spart man mit dem Kauf des Mitsubishi Outlander PHEV?

Eine Frage, die auf die Normverbrauchswerte abzielt. Zuerst einmal muss man sich setzen und ganz ehrlich zu sich selbst sein. Einen PHEV kauft man sich nicht primär zum Sparen. Ja, man spart Sprit und auch KFZ-Steuer. Aber, wer den Strom nicht selbst (PV-Anlage) produziert, der kauft eben Strom anstelle von Benzin ein. Und zudem ist der PHEV Outlander in der Anschaffung rund 6.000 € teurer als ein vergleichbarer Outlander mit 2.2 Liter Dieselmotor und Automatikgetriebe. (Hier berechnet man derzeit noch den „Elektromobilitäts-Bonus mit bis zu 4.000 € mit ein). Und für 4.000 € Aufpreis lassen sich dann – derzeit – 4.000 Liter Diesel anschaffen …

Die richtige Antwort lautet: Man spart CO2 ein und man geht auf die richtige Reise. Es ist der Antrieb der Zukunft. Schon heute.

4: Bleibt man mit leeren Batterien liegen?

Nein. Genau das ist der Punkt, der den PHEV vom reinen E-Fahrzeug trennt. Unter dem Blech des Mitsubishi Outlander PHEV stecken drei Motoren, eine Batterie und ein Strom-Generator. Zwei der drei Motoren sind rein elektrisch und treiben je eine Achse an. Der dritte Motor ist ein Benzinmotor. So lange Benzin im Tank ist, bleibt man mit einem PHEV nicht liegen. Auch dann nicht, wenn die Batterie (Fahrbatterie 12.1 kWh) leer ist. Wobei eben genau das nicht passiert. Sobald der Stromspeicher zur Neige geht, lädt der Benzinmotor über einen Stromgenerator Energie nach. Klingt alles kompliziert. Ist im Alltag jedoch kinderleicht zu erleben!

5: Wo soll man laden? Stichwort: Mangelnde Infrastruktur in Deutschland.

Ja. Deutschland, das Land der Dichter und Denker. Und der Lenker. Und Erfinder des Automobils. Nur beim Umstieg auf die erneuerbaren Energien tun wir uns einfach unfassbar schwer. Stand heute ist meine ebenso klare wie einfache Empfehlung: Laden Sie zuhause. Können Sie nicht? Weil Sie in einem Mehrparteien-Haus wohnen, ohne Parkplatz, weil der Hausmeister ein unfähiger Blockwart ist – ganz egal, weswegen Sie zuhause nicht laden können – wenn Sie aber den Wandel in Richtung Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien wollen und fordern: Dann wählen Sie entsprechend. Machen Sie in der eigenen Kommunal-Verwaltung Druck. Schreiben Sie Ihre Meinung in eine Petition. Tun Sie etwas für den Wandel.

Denn, ganz ehrlich – steigen Sie in den Mitsubishi Outlander PHEV um – macht das nur Sinn, wenn Sie eine Steckdose im Alltag zur Verfügung haben. Sobald Sie diesen, den wichtigsten Ladepunkt haben – werden Sie „diesen PHEV“ fahren wollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tankstellen-Service für den Mitsubishi Outlander PHEV

Einen Nachteil hat diese PHEV-Technik ja schon. Dadurch, dass man deutlich seltener an die Tankstelle fährt, kontrolliert man auch viel seltener den Luftdruck. Oder das Motoröl. Dabei gehören beide Vorgänge zu den Grundlagen des Autofahrers.

Kleiner Check an der Tankstelle

Luftdruck, Ölstand und Wischwasser prüfen am Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid.

Mit dem Wechsel der Winterreifen auf Sommerreifen kam wieder einmal die Frage nach dem Luftdruck auf. Und es fiel auf: Den Luftdruck der Winterräder haben wir den ganzen Winter über nicht einmal geprüft. Und da fiel uns auf: Den Ölstand des Motors auch nicht. Dabei waren das Vorgänge, die man bei anderen Testfahrzeugen ganz automatisch macht. Beim Tanken wird das mitgemacht. Oftmals, während das Auto gerade an der Zapfanlage hängt. An unserem Outlander PHEV Dauertester haben wir das jedoch irgendwie vergessen. Vermutlich, weil er eben viel in der Garage steht, dort Strom tankt und dann seine täglichen Touren abarbeitet, ohne ständig an die Tankstelle denken zu müssen. Dabei wäre es gerade bei dem Outlander PHEV so einfach: Einmal im Monat tanken, einmal im Monat den Reifenluftdruck prüfen und das Motoröl prüfen.

Reifenluftdruck am Outlander PHEV prüfen

Die Empfehlung von Mitsubishi lautet 2.4 – 2.6 bar, je nachdem, was man täglich fährt. Für die Autobahn empfiehlt der Hersteller die 2.6 bar. Wir haben den Luftdruck zu Beginn des Tests geprüft, da waren 2.8 bar rundherum im Fahrzeug. Die haben wir gelassen und empfanden den Reifendruck als okay. Je höher der Druck im Reifen, desto härter wird er. Desto weniger Selbstdämpfung entwickelt der Reifen, er wird eher unkomfortabel. Bei höher Zuladung ist die Erhöhung des Drucks über die 2.6 bar durchaus empfehlenswert. Die von uns gefahrenen 2.8 sind jedoch eher die Obergrenze für den Alltag. Ein hoher Luftdruck hilft zudem Benzin zu sparen. Der Rollwiderstand der Reifen sinkt. Jedoch sollte man das nicht übertreiben. Je höher der Druck,  desto größer die Gefahr, auch die optimale Haftung zu verlieren.

Im Idealfall belastete das Fahrzeuggewicht den Reifen so, dass dieser sich flach und über seine gesamte Breite auf die Straße legt. Mehr Druck sorgt für eine Verkleinerung der Lauffläche. Als Ergebnis fahren sich die Reifen in der Mitte stärker ab. Zu wenig Luftdruck hat einen ähnlichen Effekt. Wer sein Auto mit zu wenig Luftdruck fuhr, sieht dies an Reifen, die sich nur an den Außenflächen abgefahren haben. Zudem kann sich zu wenig Luftdruck in einem „schwammigen“ und weniger gut kontrollierbaren Fahrverhalten auswirken.

Der richtige Luftdruck ist daher wichtig. Die Empfehlung von Mitsubishi für den Outlander PHEV: 2.4 – 2.6 bar rundherum. Wir empfehlen, nicht über 2.8 bar zu gehen.

Und prüfen Sie den Luftdruck bei jedem Tankvorgang! Wir werden das in der Zukunft tun.

Kleiner Tankstellen-Service mit Ölstandskontrolle und Wischwasser-Auffüllen

wo ist der ölmessstab am mitsubishi outlander phev

Rechts unter der silbernen Abdeckung verstecken sich Leistungselektronik und Generator für den E-Antrieb des PHEV. Im roten Rahmen: Der Ölpeilstab für den 2.0 Liter Benzinmotor. Eine monatliche Kontrolle des Ölstandes macht durchaus Sinn. Auch und gerade weil der Benzinmotor so oft Pause macht im Outlander PHEV.

Service am Mitsubishi Outlander PHEV 02 monatlich Tankstelle

Grundlage für den Ölcheck: Ein betriebswarmer Motor, der jedoch 2-3 Minuten aus sein sollte, und das Fahrzeug sollte in der Waagrechten stehen, damit ist gewährleistet, dass das Öl vollständig zurückläuft. Den Peilstab herausziehen, mit einem fusselfreien Papiertuch abwischen, erneut vollständig einstecken, herausziehen und den Ölstand ablesen. Es gibt eine Min- und eine Max-Markierung. Ein Ölstand „ÜBER“ Max ist im übrigen ebenso schlecht wie ein Ölstand, der bereits Minimum erreicht hat.

Service am Mitsubishi Outlander PHEV 04 monatlich Tankstelle

Ganz rechts vorne, wenn man davor steht, links – befindet sich der Einfüllstutzen für das Wisch-Wasser. Auch hier sollte man regelmäßig frisches Wischwasser-Gemisch nachfüllen. Nicht, dass man bei der nächsten Fahrt im Regen die Scheiben nicht mehr sauber bekommt.

4 Aufgaben für den Tankstopp

Es ist sinnvoll, bei jedem Tankstopp den Luftdruck der Reifen zu prüfen. Den Ölstand sollten Sie ebenso prüfen, das Wischwasser auffüllen und dann – wenn man schon dabei ist, macht ein Gang um das Fahrzeug ebenso Sinn. Schalten sie die Beleuchtung ein und kontrollieren Sie so die Funktion der Beleuchtungselemente wie Abblendlicht, Rücklicht und Blinker!

Diese 4 Aufgaben sind bei jedem Tankstopp schnell erledigt. Wir werden das bei unserem Dauertester jetzt jeden Monat ebenso tun.

 

 

 

 

 

 

 

 

Erster Test: Der Mitsubishi Space Star 2016

Kein Blödsinn

Wer sich den „neuen“ Space Star anschaut, der erkennt viel vom „alten“ Space Star. Hier steht kein neues Auto vor einem, sondern weiterhin der pragmatische Kleinwagen, an den man sich bereits gewöhnt hat. Und das ist gut so. Denn was der Space Star kann, ist eine verlorene Tugend: Er konzentriert sich auf das wesentliche. Mit einer Ausnahme! 

Testfahrt 05 Mitsubishi Space Star 2016

Mitsubishi Space Star (2016) im Fahrbericht

Am kommenden Samstag, den 9. April, feiert man bei den Mitsubishi-Händlern in Deutschland den Marktstart für den neuen Space Star. Wobei neu übertrieben ist. Es ist ein solides Facelift mit ein paar schönen neuen Details in der Optik und ein paar sinnvollen Details bei der Ausstattung.

Frisches Design, verbessertes Fahrwerk, aufgewerteter Innenraum

Basis, Plus und Top sind die Ausstattungslinien des neuen Space Star. Mitsubishi macht es den Käufern leicht, sich in den Optionen und Möglichkeiten zurecht zu finden. Neben den Ausstattungslinien sind es zwei Motoren und ein Automatikgetriebe, das man auswählen kann. Wer sich nicht für die stufenlose Automatik entscheidet, die es im übrigen nur in der „Top-Ausstattung“ gibt, der kann zwischen 71 und 80 PS wählen. Beiden Motoren gemein: Es sind Dreizylinder. 999 ccm für den 71 PS-Motor und 1.193 ccm für den 80 PS-Motor.

Testfahrt 06 Mitsubishi Space Star 2016

So fährt sich der 71 PS Space Star in der Plus-Ausstattung

Eine sinnvolle Konzentration auf das wesentliche macht den Space Star aus. Ein Auto, mit dem man zu einem fairen Kurs von A nach B kommt. Zuverlässig. Ohne sich mit unnötigem Ballast zu behängen. Das macht den Space Star aus. Auf seinen nicht einmal 3.80 Metern finden dennoch fünf Türen Platz. Immer. Einen Dreitürer wird man nicht anbieten. Auch die Stufenheck-Variante nicht. Ästheten atmen auf. Pragmatiker wären vermutlich von diesem – bei uns weitgehend unbekannten Vertreter – begeistert.

Der kleine Rabauke unter der Motorhaube zieht wacker und tapfer durch das Drehzahlband. Von seiner Dreizylindrigkeit kann er nicht ablenken. Das Klangbild bleibt immer prägnant und deutlich „unrund“. Aber nach ein paar Kilometern fragt man sich: Was braucht man eigentlich noch? Bereits der 1-Liter Benziner reicht aus. Die Plus-Ausstattung mit den wichtigsten Safety-Features wie ABS, ESP und 6 Airbags wird von einem Berganfahr-Assistenten und dem Bremsassistenten unterstützt. Dass der Motor zudem über eine Start-Stopp Automatik verfügt, die Insassen elektrische Fensterheber in Reihe eins haben und das in Serie verbaute Audiossystem mit MP3s umgehen kann und einen USB-Port hat, vervollständigt den Eindruck vom „sinnvollen, erwachsenen, aber günstigen Auto“. Mehr muss es ja eigentlich gar nicht sein.

Die Platzverhältnisse in Reihe eins sind überzeugend. Mit seinen 1.66 Metern ist der Space Star breit genug, damit man als Fahrer nicht das Gefühl hat, der Beifahrer würde einem auf den Schoss rutschen wollen. Auf der anderen Seite wirkt der Space Star in der Stadt handlich und auf Autobahn-Baustellen ist er schmal genug, damit man keine Platzangst bekommt.

Wer den 1-Liter Motor und das 5-Ganggetriebe ordentlich arbeiten lässt, der schafft es in 13.6 Sekunden auf Tempo 100. Und bei 172 km/h ist Ende Gelände. Aber das ist nur halb so wichtig. Wie der Wendekreis. Mit 9.20 Metern wird der „Space Star“ zum „Wendekreis-Star“ in der Stadt.

Testfahrt 02 Mitsubishi Space Star 2016

80 PS und die Top-Ausstattung

Es geht nichts über ein wenig mehr an Leistung. Der 80 PS Motor ist vor allem deswegen die attraktivere Wahl, weil sein Hubraum-Plus zu einem Plus an Drehmoment führt und das auch noch früher anliegt. Mit 106 Nm bei 4.000 Umdrehungen ist der 1.2 Liter deutlich agiler als das Basistriebwerk mit seinen 88 Nm bei 5.000 Umdrehungen.

Die Motoren sind dennoch „alte Bekannte“. Man kennt die Triebwerke. Der Fortschritt steckt in einer Überarbeitung des Fahrwerks. So spricht Mitsubishi von einem modifizierten Fahrwerk. Mehr Fahrspaß und Handlichkeit versprechen uns die „Drei Diamanten“ für den neuen Space Star. Handlich ist er auf jeden Fall. Das haben wir selbst erfahren.

Für einen Kleinwagen ist der Space Star erstaunlich souverän im Handling.

Apple CarPlay im neuen Mitsubishi Space Star Im neuen Mitsubishi Space Star bietet der Hersteller aus Japan nun auch ein Multimedia-System mit Apple Car Play und Android-Anschluss an. Damit gewinnt der Kleine mit den drei Diamanten im Kühlergrill an Unterhaltungswert.

Posted by MEIN AUTO BLOG on Dienstag, 5. April 2016

Apple und Android an Bord

Fünf Erwachsene passen in den Space Star und dann bleibt immer noch Platz für zwei, die heute ganz besonders wichtig sind: Apple CarPlay und ANDROID Auto. Die beiden Schnittstellen für die Integration des eigenen Smartphones in das Auto. Ohne geht es heute einfach nicht mehr. Mitsubishi hat das eingesehen und bietet ein neues Multimediasystem mit gelungener Integration der beiden Smartphone-Welten an.

Testfahrt 07 Mitsubishi Space Star 2016

Fazit: Kein Platz für Blödsinn

Starke Argumente zum Start

Eigentlich kostet der Einsteiger Space Star 9.990 €. Zum Marktstart im April will uns Mitsubishi aber etwas besonders Gutes tun und zahlt 2.000 € aus der eigenen Tasche. Damit wird der Basis Space Star zum unschlagbaren Neuwagen-Angebot. Die von uns empfohlene Variante nennt sich jedoch „Intro Edition+“ und kostet mit dem 80 PS Benziner und dem manuellen Getriebe 11.990 €.

Dann ist auch das neue Multimedia-System mit Apple CarPlay und Android Auto mit an Bord.

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Der Fahrzeugschein für den Mitsubishi Space Star 1.2 (2016)

Verkaufsstart:  April 2016
Basispreis:  Ab 9.990 € (2.000 € Bonus zum Marktstart)
Motorleistung:  71 PS 1.0 Liter, 3-Zylinder / 80 PS 1.2 Liter 3-Zylinder
Antrieb und Getriebe:  5-Gang manuell, oder CVT-Automatik
Beschleunigung:   13.6 / 11.7 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  4.0 – 4.3 L/100km
Höchstgeschwindigkeit:  172 / 180 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  3.795, 1.665, 1.505, 2.450 mm

 

Mitsubishi Space Star – Aufgewertet

Gesichtslose Kleinstwagen zu Billigpreisen genügen heute nicht mehr. Minis müssen schick sein und auch als preiswerte Cityflitzer Komfort bieten. Weshalb Mitsubishi den Space Star mit großem Grill, Chrom und Klavierlackglanz aufpoliert, vor allem aber durch ein neues Infotainmentangebot und bessere Fahreigenschaften.

Dabei kostet der Space Star nominell 1.000 bis 1.500 Euro mehr, wenn er in diesem Monat in die deutschen Händler-Schauräume rollt. Aber bis Ende August wird der 3,80 Meter kurze Fünftürer mit 2.000 Euro Preisnachlass angeboten. So gibt es den 52 kW/71 PS starken Space Star 1.0 ab 7.990 Euro, was ihn zu einem der billigsten Neuwagen an der automobilen Basis macht. Da Rabattaktionen seit längerem fester Bestandteil des Mitsubishi-Marketings sind, dürfte der reguläre Einstiegspreis von 9.990 Euro für den Space Star auch nach Ende der Einführungskampagne ein Papiertiger bleiben. Immer eingeschlossen sind fünf Jahre Garantie.

Statt einer freundlichen, aber wenig markanten Front zeigt der in Thailand gebaute Japaner jetzt durch einen chromumrandeten großen Kühlergrill seine Zähne aus Maschendraht. Hinzu kommen ein voluminöser auftretender vorderer Stoßfänger mit Chromeinsatz und eine ausgewölbte Motorhaube. Auch hinten gibt es neben neuen Leuchten einen kräftigeren Stoßfänger.

Klein, aber ebenso wirkungsvoll sind die Änderungen im aufgewerteten Interieur des Space Star. Hochwertigere Sitzstoffe, neues, griffigeres Lenkrad, Plastikverkleidungen statt nackter Blechflächen. Vor allem, wenn es sich um eine der beiden höheren Ausstattungen Plus oder Top handelt, für die jeweils mindestens 2.000 Euro Aufpreis gegenüber der Basislinie fällig werden. Basis bedeutet übrigens Verzicht sowohl auf Start-Stopp-System, als auch auf Gepäckraumabdeckung und Zentralverriegelung.

Wichtiger sind Features wie das Unterflurfach im Gepäckraum, zeitgemäßes Digitalradio und ein Infotainmentsystem, das sich mit Smartphones verbindet. So lassen sich Apps über den Touchscreen oder die Sprachsteuerung bedienen und mit Tom-Tom-Navigation ist der mobile Einkaufskorb gerüstet für Shoppingtouren im Großstadtgewirr.

Dort kann er trotz eines Längenzuwachses um neun Zentimeter Wendigkeit (nur 9,2 Meter Wendekreis) und Übersichtlichkeit am besten ausspielen. Das zum Facelift feingetunte Fahrwerk bügelt Schlaglöcher und Schwellen ordentlich weg. Auch mit forsch gefahrenen Kurven hat der agile Kleine kein Problem, erst bei Autobahnfahrten zeigt der Mitsubishi, dass Knirpse andere Kernkompetenzen haben.

Um zu den größten City-Cars zu zählen, genügen ihm vier extra weit öffnende Türen, fünf Sitzplätze (wobei der mittlere Fondplatz nur Notsitz ist) und 235 bis 912 Liter Gepäckraum für den Großeinkauf bei einer nutzbaren Gesamt-Innenraumlänge von 2,40 Metern. Bei den Motoren gibt es keine Veränderungen. Die 1,0- und 1,2-Liter-Dreizylinder zählten allerdings mit Normwerten von 4,0 bis 4,3 Liter Benzin pro 100 Kilometer schon bisher zu den Knauserkönigen.

Autor: Wolfram Nickel/SP-X

Update: Mitsubishi Space Star – Facelift für den Einstiegsjapaner

Ein geschärftes Design, ein aufgewertetes Interieur und optimierte Fahreigenschaften – fertig sind die Zutaten für das Facelift des Mitsubishi Space Star für das Modelljahr 2016. Der Kleinstwagen wurde für seine zweite Lebenshälfte kräftig umgekrempelt und zeigt sich so von seiner besten Seite. Sogar Bi-Xenon-Scheinwerfer gibt es für den kleinen Japaner. Was der Einstiegs-Mitsubishi sonst noch kann, zeigen die folgenden Zeilen.

Mitsubishi-Spacestar-Facelift-2016-Mein-Auto-Blog.de (5)Das Design ist der Vor-Facelift-Variante recht treu geblieben, wirkt nun aber edler und nobler. Dazu tragen die neuen Stoßfänger mit den vergrößerten Lufteinlässen an der Front ebenso bei wie Chromleisten und die optionalen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Standlicht. Für einen dynamischeren Auftritt sorgt die stärker konturierte Motorhaube in Verbindung mit dem aerodynamischen Heckspoiler. Hinzu gesellen sich LED-Rückleuchten und Alufelgen in neuem Design.

Auch innen wirkt der Japaner nun deutlich wertiger. So kann man den Kleinstwagen jetzt mit einem neuen Lederlenkrad mit Chrom- oder Klavierlack-Applikationen bekommen, hinter dem sich die neuen Instrumente verbergen. Sie wirken nun sehr edel und steigern das Ambiente zusätzlich. Hinzu gesellen sich neue, hochauflösende Displays, die mit einer verbesserten Ablesbarkeit gefallen sollen sowie Sitzbezüge mit einer höheren Qualität.

Mitsubishi-Spacestar-Facelift-2016-Mein-Auto-Blog.de (6)

Unter der kurzen Motorhaube des neuen Mitsubishi Space Star werkeln zwei kleine Aggregate. Die 1.0 Liter-Maschine generiert 71 PS, während der größere 1.2 Liter-Motor 80 PS bereitstellt. Kombiniert werden beide mit einer Fünfgang-Handschaltung. Optional kann man für den größeren Antrieb ein stufenloses CVT-Getriebe bekommen, das zur Komfortsteigerung beitragen soll. All das spricht nicht gerade dafür, dass der Japaner eine Ausgeburt an Sportlichkeit ist, aber das ist auch gar nicht weiter schlimm, schließlich muss nicht jedes Auto ein vermeintlicher Sportler sein, wie es heute modern ist. So geizt der Space Star etwa bei den Verbräuchen, die  zwischen 4,0 und 4,3 Litern im Drittelmix liegen. Damit liegt der CO2-Ausstoß unter 100 g/km – alle Achtung. Damit aber doch etwas Fahrspaß aufkommt, wurde das Fahrwerk modifiziert. Es soll nun mehr Fahrspaß und Handlichkeit bei gleichzeitig verbessertem Federungskomfort bieten.

Ausstattungsseitig hat sich auch etwas getan: grundsätzlich aufgegliedert in drei Linien – Basis, Plus und Top – kommen zum Start noch die Einführungsmodelle Intro Edition und Intro Edition + hinzu. Bei letzterer ist das Infotainment-System „Smart Link Navigation” immer mit dabei und ermöglicht die Smartphone Integration entweder per Android Auto oder Apple CarPlay. Zudem wartet es mit einer Sprachsteuerung, einer SD-Kartenavigation von TomTom, einer Bluetooth Freisprecheinrichtung sowie einem Audiosystem mit Bluetooth Musikstreaming und einem USB-Anschluss auf. Wem das noch nicht genügt, der kann sich zudem über das digitale Radio freuen, das zusammen mit den anderen Funktionen über den 6,5 Zoll Touchscreen gesteuert wird.

Ein großes Thema, speziell bei Kleinstwagen, ist die Sicherheit – immerhin verfügen diese in der Regel nur über eine geringe Knautschzone. Deshalb fährt der Space Star mit der patentierten Karosserie-Sicherheitsstruktur RISE vor. Weitere, serienmäßige Bestandteile sind sechs Airbags, ABS inklusive eines Bremsassistenten, ein Reifendruck-Kontrollsystem, ESP sowie eine Traktionskontrolle. Außerdem kann man sich stets auf den kleinen Japaner verlassen: Bereits im Basispreis von 9.990 Euro ist eine Fünfjahres-Neuwagengarantie inklusive einer kostenlosen Mobilitätsgarantie inbegriffen. In der Topversion für 16.490 natürlich auch.

 

Update: Aktuell bietet Mitsubishi den neuen Space Star zum gleichen Preis wie den Vorgänger an! Los geht es damit bei 7.990 €.

WLAN-Alternativen für den Mitsubishi Outlander PHEV

Eigentlich wäre an dieser Stelle nun eine Übersicht über die empfehlenswerten Alternativen zur WLAN-Lösung von Mitsubishi gekommen. Eigentlich. Doch am Ende zeigt sich: Es gibt keine –  in meinen Augen – empfehlenswerte Lösung, um die App-Verbindung zu verbessern oder zu ersetzen. Doch der Reihe nach.

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Dauertest

Meinungen, Erfahrungen und Wissenswertes rund um den ersten Plug-In Hybrid SUV der Welt (Teil 76)

Eingeschränkte WLAN-Konnektivität

Während der SUV und seine Antriebstechnik ganz weit vorne sind, spielt man bei der Multimedia und Konnektivitätsfrage noch eine ganz kleine Nebenrolle. Die Entscheidung von Mitsubishi, die Konnektivität des Outlanders und seiner Funktionen per App über ein WLAN-Interface zu lösen, gilt als eine der Haupt-Kritikpunkte am Fahrzeug. Nun könnte man sagen: Wenn es nur das ist, dann ist es ja kein Ding. Man kann ja auch ohne App und Fahrzeug-Fernsteuerung leben. Richtig. Aber. Wenn man die Möglichkeit bereits hat, mit dem Fahrzeug via Smartphone-App in Verbindung zu treten, dann will man diese Möglichkeit nutzen. Leider ist die WLAN-Möglichkeit jedoch suboptimal.

Wenn der Mitsubishi Outlander in der Garage parkt, dann reicht die WLAN-Verbindung, um vom Wohnzimmer- oder Küchenfenster mit dem Fahrzeug in Kontakt zu treten. Derweil sind andere Datenverbindungen leider gekappt. Natürlich funktioniert es. Aber eine andere Lösung wäre besser gewesen.

Alternative 1:

Wenn Mitsubishi keine „over-the-air“ Option anbietet, dann bastelt man sich eben eine Lösung. Eine Alternative wäre gewesen: Ein ausrangiertes Smartphone nehmen, dieses im Fahrzeug verbauen und per Remote-Steuerung darauf zugreifen.  Das alte Telefon also mit dem Outlander PHEV per WLAN koppeln und im Fahrzeug liegen lassen. Per PrePaid-Datentarif zu einem überschaubaren Kurs das alte Smartphone mit einer Datenverbindung gekoppelt. Für den ersten Versuch habe ich hierfür einen WhatsApp-Datentarif von ePlus ausprobiert. (Wer es ausprobieren will, sollte diesen CODE nutzen: 1D1D36EE7 – das ist eine Freundschaftswerbung und beide erhalten damit noch einmal 10€ PrePaid-Guthaben).  

Um das Android-Handy zu steuern, haben wir aus dem Play-Store die App „AirDroid“ getestet. Was sollen wir sagen? Es funktioniert einfach nicht. Denn – das hatten wir nicht berücksichtigt: Sobald sich das Smartphone mit dem WLAN des Outlanders verbindet, nutzt es die Datenverbindung der LTE-Verbindung nicht mehr. Man sperrt sich also selbst aus. Das ist kein Fehler des Mitsubishi Outlanders, es ist einfach ein System-Fehler in der Kombination. Also musste eine andere Lösung her: Das Steuern per SMS-Code.

android store

Alternative 2:

Die zweite getestete Alternative ist eine wenig attraktive App, die eine Steuerung per SMS-Code ermöglicht. Unter der url: autoapps.no erhält man eine Android-Software mit dem Namen „Outlander PHEV SMS REMOTE“. Im Prinzip macht die App etwas ähnliches wie unter der Alternative 1 gedacht. Nur zur Steuerung des im Fahrzeug befindlichen Smartphones nutzt man hier SMS-Codes. Damit lässt sich das Smartphone mit dem WLAN des Outlanders koppeln. Allerdings kann das Handy, im Gegensatz zu der Datenverbindung einer REMOTE-Steuerung über das Web, SMS noch empfangen, auch wenn es mit dem Outlander per WLAN verbunden ist.

Aus der Möglichkeit, den Outlander sozusagen in „Sichtweite“ per App zu steuern, wird so eine Lösung, die man per Smartphone von überall aus steuern kann. Theoretisch. Denn die App und die SMS-Nutzung hat ein gänzlich anderes Problem.

SMS senden

Meine letzte SMS habe ich vermutlich vor 6-7 Jahren gesendet. Seitdem ruht diese Möglichkeit der Kommunikation im Schatten von eMail und Messaging-Diensten. Für den Test mit der „Remote SMS App“ wäre demnach ein PrePaid-Handy ohne Datenvolumen ausreichend. Allerdings sollte man eine SMS-Flat besitzen, denn die App antwortet per SMS.

remote sms tool

#heat#10

Per kryptischer Command-Anweisung, die man an das im Fahrzeug verbliebene Smartphone verschickt, startet die App via Outlander-App die Heizung zum Vorheizen. Im Winter mag das nützlich sein, da man mit dem Vorheizen des Fahrzeugs die elektrische Reichweite verlängert. Allerdings haben wir den Komfortgewinn der Remote-Steuerung aufgrund der Bedienung per sms schnell übersehen. So richtig durchdacht ist die gesamte App noch nicht.

Die Steuerung per SMS-Codes mag den Zweck erfüllen, wirkt jedoch in 2016 ein wenig antiquarisch. Die Remote-App kostet 27,45 € im Playstore von Android und erfüllt im Prinzip den versprochenen Anspruch. Allerdings haben wir die Nutzung sehr schnell eingestellt, weil das Senden einer SMS, immer in Gedanken mit #heat#10,20,30 eben auch kein Komfortgewinn war. Von der komplizierten Erst-Einrichtung waren wir ebenso wenig begeistert. Wir hätten uns eine Nutzung per APP gewünscht, ein sinnvolle Grafik für ein User-Interface, eine Bedienung, die dem Nutzer hilft.

Empfehlung?

Wir hoffen auf eine baldige Lösung Mitsubishi und diese kann nur eine Remote-Verbindung über das www sein. Eine App, die sich per LTE-Modem des Fahrzeuges koppelt. Und damit auch eine LTE-Verbindung des Fahrzeuges an sich. Viele Hersteller bieten genau diese Lösung an, die Umsetzung für Mitsubishi sollte ebenso möglich sein.

Doch das hilft natürlich den aktuellen Fahrern von Outlandern PHEV-Modellen der Generation 1 und 2 nicht. Wir können Ihnen an dieser Stelle das Experiment mit dem SMS-Remote Tool allerdings auch nicht empfehlen. Der Erfolg ist wirklich überschaubar und das Erlebnis nach der Realisierung erinnert doch sehr an eine Bastel-Lösung. Zudem muss man Kühlen oder Vorheizen im Fahrzeug voreinstellen. Was aber, wenn das Wetter mal umschlägt? Wenn man gerne vorgeheizt hätte? Die gesamte Bedienung aber bereits auf den Sommerbetrieb eingestellt hat?

Nein. Für knapp 30€ Kaufpreis der App, hinzu kommt die Verwendung eines „alten“ Smartphones – hier hält das Forum des Entwicklers im übrigen viele Hinweise auf Fallstricke parat – und die Notwendigkeit einen PrePaid-Tarif buchen zu müssen, ist das Ergebnis nicht überzeugend. Das grundsätzliche Problem muss von Mitsubishi in Japan gelöst werden. Der Outlander PHEV verdient eine „state of the art“ App-Lösung.

 

 

 

 

 

 

 

Mitsubishi Pajero: Oben angekommen.

Der Mitsubishi Pajero ist einer der letzten echten Geländewagen. Und zeigt unbeindruckt, wo es lang gehen kann. Wenn man sich traut.

Es war einmal, vor gar nicht allzu langer Zeit… da gab es eine strikte Klassenaufteilung. Es gab Limousinen, Cabrios, Fließheckmodelle und Kombis. Da zogen auch noch Klein- und Kompaktwagen, Coupés und Sportler über ihre Bahnen über den Asphalt. Wer seine Wege abseits davon suchen wollte oder musste, der griff zum Geländewagen.

In einer Crossover- und SUV-schwangeren Zeit sind die wahren Geländebezwinger eine aussterbende Rasse. Land Rovers Discovery, der Range Rover und die G-Klasse vom Erfinder des Automobils halten die Fahne hoch. Und die Hand weit auf. Denn für Otto Normalverdiener wird die Auswahl dünn. Auch ein Toyota Land Cruiser ist in der Preisliste zu selbstbewusst. Den Jeep Wrangler kann man sich mal ansehen. Oder den Mitsubishi Pajero. Der kostet als Dreitürer in der höchsten Ausstattungsvariante 44.990 Euro, das puristische Basismodell ist ab 34.990 Euro zu haben.

Ja, die Kultbaureihe aus den 80ern gibt es immer noch, mittlerweile in der vierten Generation. Seit 2007 läuft der Pajero in dieser Form als klassischer Dreitürer sowie als Fünftürer mit längerem Radstand und sieben Sitzen vom Band. Im letzten Jahr wurde der beinahe Schiffsmotor große Vierzylinder-Diesel mit 3,2 Litern Hubraum auf die Euro 6 –Norm angepasst. Im Zuge der Säuberung verlor er 10 PS, was ihn nun immer noch ausreichende 190 PS leisten lässt. Dabei klingt er stets rau und tackert dir den Einspritzdruck in den Brennräumen vernehmlich ans Ohrläppchen.

200 Kilometer Autobahn, mit dem in der Top-Version (die auch so heißt) serienmäßigen Tempomaten auf 120 km/h limitiert – macht leider keinen Spaß. Zu laut wird es auf Dauer, die rückmeldungsarme Lenkung rückt jeglichen Fahrspaß noch weiter vom Piloten weg. Mit einem Dieseldurst von über zwölf Litern auf 100 Kilometer (12,4 Liter im gemischten Fahrbetrieb während des Testzeitraums) muss der alte Herr auch öfters mal raus.

Ganz oben zeigt uns nur noch der Defender, wo es lang geht. Foto: Bernd Conrad
Ganz oben zeigt uns nur noch der Defender, wo es lang geht. (Foto: Bernd Conrad)

Reichweite definiert der Pajero also keinesfalls durch stupides Kilometerfressen. Mit dem Drehmoment starken Allradler wird dieser Begriff in ein neues, vertikales Verhältnis gesetzt. Denn wenn man den Mitsubishi aus dem Käfig namens Straße befreit, beginnt es – das wahre Erlebnis. Der permanente Allradantrieb mit sperrbarem Hinterachsdifferential und Geländeuntersetzung kennt kaum Grenzen. Trotz montierter Straßenreifen macht der Pajero im Offroad-Park (wo man legal wühlen kann) vor keinem noch so steilen Hügel halt, kämpft sich unter vollem Einsatz seiner 441 Nm Drehmoment durch den Matsch auf jeden Gipfel. Auf dem Plateau stehst du dann neben einem Defender, ein paar Suzuki Jimny sowie dem erwähnten Wrangler und blickst auf die anderen Allradautos herab, die auch gut vorankommen, aber eben nicht bis hier herauf.

Trotz schick verchromter Trittbretter als Bestandteil der Top-Ausstattung (dazu gibt es auch ebenso glänzende Außenspiegelkappen und eine komplett verchromte Front) bleibt genug Bodenfreiheit, so dass der schwere Wagen nirgends aufsetzt.  70 Zentimeter Wattiefe erlauben waghalsige Wasserdurchfahrten – theoretisch, denn des Fahrers Courage schiebt dem schon bei deutlich weniger Tiefgang einen Riegel vor.

Holzdekor und Touchscreen-Navi gibt es in der Top-Version, Automatik immer. (Foto: Bernd Conrad)
Holzdekor und Touchscreen-Navi gibt es in der Top-Version, Automatik immer. (Foto: Bernd Conrad)

Etwas störend, nicht nur im Gelände, sondern auch beim Versuch, enge Kurven im Großstadtdschungel anzupeilen, erweist sich das Lenkrad mit Holzdekor. Schlicht zu rutschig ist das Material, zudem im Winter auch deutlich zu kalt. Als Gegenpol bollert die Sitzheizung in der höheren von zwei Stufen derart schnell und mit nach oben scheinbar offener Heizskala los, dass man innerhalb von 15 Minuten gar ist.

Auf dem kurzen Weg zur Kochtemperatur schafft es das komplex zu bedienende Multimediagerät mit der gut angeordneten Touchscreen leider nicht, das Smartphone zu koppeln. Zumindest Musik hören über den USB-Anschluss im Handschuhfach funktioniert. Aber solch neumodische Sperenzien überlässt der Pajero auch lieber dem ach so hippen SUV-Nachwuchs. Dort, wo er dich hinbringt, hast du weder Zeit noch ein Auge für digitalen Quatsch.

Lange nicht gesehen: Außen montiertes Reserverad. )Foto: Bernd Conrad)
Lange nicht gesehen: Außen montiertes Reserverad. (Foto: Bernd Conrad)

Für wen ist denn der Mitsubishi Pajero nun eigentlich das ideale Auto? Auf jeden Fall für Pferdebesitzer, die die drei Tonnen Anhängelast (3,5 Tonnen beim Fünftürer) zu schätzen wissen. Für Bauleiter, die auch mal in den Tiefbau müssen. Für Tierärzte, denen das verletzte Rind nicht zum Weidezaun entgegenhoppelt. Und vielleicht auch für den einen oder anderen Designfan, der in Sachen Motorlärm und Fahrverhalten hart im Nehmen ist. Denn vor allem als Fünftürer in weiß metallic macht dieser klassische Geländewagen durchaus eine gute Figur.

Schön, dass es Dich noch gibt, Pajero.

10 Antworten zum Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Immer wieder erreichen uns eMails mit Fragen zu unserem Dauertestfahrzeug. Viele der Fragen beziehen sich explizit auf den Bereich PHEV. Also die Plug-In Hybrid Technik des Mitsubishi Outlanders. Unser Dauertestfahrzeug war der erste SUV mit dieser Technik, das Interesse daher auch sehr groß. Wir haben für Euch mal die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst. 

1. ) Was bedeutet eigentlich Rekuperation?

Die Wikipedia erklärt: „In der Technik wird der Ausdruck Rekuperation für technische Verfahren zur Energierückgewinnung verwendet.“ [Wikipedia]

Für den Alltag mit dem Outlander PHEV bedeutet das: Anstatt Energie sinnlos in Wärme zu verwendeln, das ist nämlich genau das, was beim bremsen passiert. Nutzt man die Elektromotoren des Outlander PHEV als Generatoren. Ähnlich einem Fahrraddynamo. Anstatt die Bremsen zu belasten, gewinnen wir überschüssige Bewegungsenergie zurück.

Der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid verfügt über 5 unterschiedlich starke Rekuperationsstufen.

2.) Bis zu 52 Kilometer elektrisch? Wovon hängt das ab?

Wer stark beschleunigt oder allgemein eher der „hektische“ Autofahrer ist, wird Probleme haben, die elektrische Leistung der Batterie über die gut 50 Kilometer zu nutzen. Hohe Geschwindigkeiten sind natürlich auch Leistungsfresser. Die Heizung zieht zudem bis zu 5 kW elektrische Leistung. Die elektrischen Verbraucher wie Licht, Wischer und Klimaanlage werden zuerst einmal über das 12V-Bordnetz gespeist. Dieses wiederum wird über einen Spannungswandler von der Fahrbatterie gespeist. So sinkt bei schlechten Wetter die e-Reichweite nicht nur über die widrigen Fahrbedingungen, sondern auch wenn Licht, Wischer und Heizung aktiv sind.

3.) Wie lädt man die Batterie des Outlanders wieder auf?

Der Vorteil des Mitsubishi Outlander PHEV ist: Die Batterie kann an jeder handelsüblichen Steckdose aufgeladen werden. Ob Zuhause, auf der Arbeit, im Hotel oder unterwegs. Fast überall gibt es Möglichkeiten. Wer nicht über die 230 Volt Steckdose laden möchte, kann an ChaDeMo-Säulen binnen 30 Minuten 80% der Akkuleistung wieder aufladen.

4.) Wie lange dauert das aufladen des Mitsubishi Outlander PHEV?

Ist die Fahrbatterie komplett leer, dauert die Akkuladung in etwa 5 Stunden bei 230 V/10A oder 4 Stunden bei 230 V/16A. Beim CHAdeMO Standard dauert der Ladevorgang rund 30-40 Minuten.

5.) Wann muss die Fahr-Batterie erneuert werden?

In 10 Jahren verliert die Batterie vermutlich rund 30% der Leistungsfähigkeit. Ein Teil des Alterungsprozess wird allerdings durch die Batterie selbst aufgefangen. Mitsubishi selbst gibt eine Garantie von 8 Jahren bzw. bis zu 160.000 km auf die Fahrbatterie.

Statt Nickel-Metallhybrid-Akkus verwendet Mitsubishi moderne Lithium-Ionen-Technologie. Diese sind positiv im Bezug auf Haltbarkeit, Lademöglichkeiten und Leistungsfähigkeit. Das die Kapazität bei Batterien leicht abnimmt, ist normal.

6.) Was kostet eine Ladestation (Wall-Box) für den Mitsubishi Outlander PHEV?

Obwohl eine normale 230 Volt-Schukosteckdose ausreicht, kann die Anschaffung einer Wallbox sinnvoll sein. Wer sich gleich für eine Typ2-Wallbox entscheidet und diese höher auslegt als notwendig. Also über die 3.7 kW Ladestrom des Outlander PHEV hinausgeht, verkürzt zwar nicht die Ladezeit des eigenen Autos. Kann diese aber entweder der Öffentlichkeit mit zugänglich machen (falls gewünscht können wir hier ein solches Szenario mal beschreiben) – oder er sorgt für die weitere Elektrifizierung vor. Wer weiß denn schon, ob man nicht bald auch ein E-Auto fahren will. Oder eventuell fahren ja Freunde bald ein E-Auto.

Wie empfehlen die mobile Wall-Box von car-go-electric. Eine solche 22 kW Box haben wir derzeit im Test und sind vollends vom Komfortgewinn und dem Nutzen (jederzeit unterwegs laden) überzeugt.

7.) Wie viel Benzin verbraucht er denn in der Realität?

Es ist die ständig und immer wieder gestellte Frage. Und im Prinzip kann man nur antworten, wie auch Radio Eriwan antworten würde: Es kommt darauf an.

Im Dauertest, genutzt primär als Familien-SUV, kommen wir unter die 1.0 Liter Marke. Je mehr der Outlander PHEV zum Dienstwagen wird, je öfter er lange Etappen über die Autobahn überbrücken muss, desto höher steigt der Verbrauch an. Wer den Outlander PHEV nicht nutzt, wie er gedacht ist: Maximale Ladezyklen zu erreichen. Der wird sich auf 8-9 Liter im Alltag einstellen. Für einen Benzin-SUV noch immer gut. Aber …

8.) Kann ich das Fahrzeug per Handy steuern und überwachen?

Ich bin geneigt zu sagen: Nein. Denn die Remote-App für das Smartphone benötigt eine direkte WLAN-Verbindung mit dem Fahrzeug. Mitsubishi hat dem Outlander PHEV leider keine Internetfunktionalität mitgegeben. Da die App und auch die Verbindung per WLAN eher eine rudimentäre Lösung ist, sollte man mit „Nein“ – oder „leider Nein“ antworten.

9.) Ist das 2016er Facelift-Modell besser als der Vorgänger?

Ja. Sowohl das Design hat gewonnen. Wir mögen die neue Front sehr. Als auch die Verarbeitung, die Geräuschdämmung und auch die Fahrwerksabstimmung sind überarbeitet worden. Zudem wurde die Haptik im Cockpit aufgewertet. Also? Ja!

10.) Bleibt das Fahrzeug stehen, wenn die Batterie leer ist?

Nein, der Verbrennungsmotor schaltet sich automatisch zu und dann wird der Motor mit Benzin angetrieben. So fährt sich das Auto dann wie ein ganz normales Fahrzeug. Der Umstieg auf den PHEV ist kinderleicht.

 

 

 

 

 

Mehr Antworten zum Plug-In Hybrid Outlander von Mitsubishi:

Outlander PHEV: Weil es eben im Alltag auch CO2-frei geht

Als Auto-Blogger der heute im Hauptberuf vom Auto-Journalismus lebt, ist die Freizeit echt begrenzt. Ständig unterwegs, neue Themen, neue Autos – und vieles davon wird in den merkwürdigsten Ecken der Welt präsentiert. Also ist der Auto-Journalist zu großen Teilen mehr auf Reisen, als in neuen Autos unterwegs. Zuhause zu sein ist also „Quality-Time“ und für mich bedeutet das dann auch, mit unserem Familien-SUV unterwegs sein zu können.

CO2-frei in die Freizeit

An diesem Wochenende (ja, dieser Artikel kommt ein Tag zuspät) war es wieder soweit. Die Familie und den Hund in den Mitsubishi Outlander PHEV gepackt und ab in die Freizeit. Ein von uns gern genutztes Ziel ist der Wildpark in Heigenbrücken. Noch immer mitten im Spessart vereinbart der Wildpark ein Freigehege für Wildschweine und Dammwild. Ein paar Ziegen sind auch vor Ort ;). Und neben dem Wildpark gibt es einen Kletterwald und einen großen Kinderspielplatz. Inklusive einem Bachlauf und einem kleinen Büdchen an dem es an schönen Tagen Kaffee und Kuchen gibt. Kurzum: Die ideale Nah-Erholung. Die Fahrstrecke von unserer Haustür bis in den Wildpark? 21.3 Kilometer.

Hin und zurück ist das also eine Fahrstrecke die wir rein elektrisch schaffen sollten. Wobei man immer wieder ehrlich sein muss und die elektrische Reichweite des PHEV im NEFZ-Zyklus angibt und man also durchaus ein „Delta“ einplanen muss. Laut NEFZ sollte der Outlander PHEV 52 km rein elektrisch kommen. Für den Alltag sollte man 40 Kilometer ansetzen. Und damit ist der Wildpark am Sonntag dann durchaus eine Herausforderung.

Elektrisch im Alltag

Mit Öko-Strom in den Kindergarten, machen wir eigentlich täglich. Rein elektrisch zum einkaufen, auch eine Standard-Aufgabe für den PHEV-Outlander. Mit dem Outlander PHEV in den Urlaub und dennoch sparen? Haben wir auch schon zum Thema gehabt. Mit dem Outlander PHEV elektrisch und CO2-frei in die Freizeit? Eben auch das geht!

CO2-frei zum Wildschwein

Natürlich gewöhnt man sich beim PHEV-fahren um. Man fährt nicht letzte Rille, man benutzt das Gaspedal sensibler. Aber mit Kleinkind und Hund an Board sinken die Kurvengeschwindigkeiten eh ganz generell.

Für die Fahrt zum Wildpark reicht der Akku locker. Spannend wird die Rückfahrt. Aber auch hier lässt sich, sensibler Gasfuß vorausgesetzt, der „Stromverbrauch“ beeinflussen.

Mit den größten Reichweiten-Erfolg erzielen wir hierbei bei einer Einstellung der Rekuperations-Stufe auf „Null“. Damit lässt sich das SUV-Gewicht des Outlanders zum Vorteil nutzen. Einfach früher vom Gas gehen und der Outlander rollt. Das wir mit 2-Tonnen unterwegs sind, ist dann wiederum von Vorteil. Einmal in Bewegung rollt sich der SUV mit der Kraft seiner kinetischen Energie durch die Landschaft.

0.0 Liter? Auch an diesem Sonntag die Verbrauchsanzeige des Outlander PHEV. Und das gibt mir einfach ein gutes Gefühl. CO2-frei zum Wildschwein? Es geht.

 

 

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News: Mitsubishi SUV-Stars – Neue Sondermodelle

Kaum ist der Automobilsalon in Genf vorrüber, da kommt Mitsubishi mit neuen Sondermodellen um die Ecke. Das gesamte SUV-Programm der Japaner kann als „SUV-Star“ oder „SUV-Star+“ geordert werden und soll einen Preisvorteil von bis zu 6.000 Euro bieten. Wir beleuchten kurz und knackig, was die Editionen beinhalten und zeigen die modellspezifischen Unterschiede. Allen gemein ist eine Garantie, die sich über fünf Jahre oder 100.000 km erstreckt. Eines ist aber von vorn herein klar: Die Mitsubishi Geoseek-Modelle lassen noch auf sich warten.

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31 Prozent CO2 sparen im Alltag – Dank PHEV

Effizienz-Check per Excel-Tabelle: Für eine sinnvolle Auflistung der möglichen CO2-Einsparungen mit unserem Mitsubishi Outlander PHEV habe ich die täglichen Fahrstrecken in 8 Kategorien unterteilt. Und zwar anhand des täglichen Fahrprofils in der Familie. Unser Dauertest-PHEV wird bei uns als „Familien-SUV“ gesehen und im täglichen Betrieb versuche ich zu verstehen, wie viel CO2 diese Technik im Alltag einsparen kann. Dafür ist die Kategorisierung der Fahrstrecken notwendig, die Nutzungin Prozent bezieht sich auf eine durchschnittliche Woche.

Bei uns spart der Mitsubishi Outlander PHEV 30% CO2 ein!

In Kategorien: „bis“ 10, 20, 30, 40, 80, 150, 300 und 600 Kilometer sind die täglichen Strecken eingeteilt. Da unsere Tochter täglich in die KiTa in die Nachbargemeinde muss, sind 65% aller Fahrten „bis 40 km“ lang. Diese 40 km fährt unser Mitsubishi Outlander PHEV zumeist rein elektrisch. Auch im Winter. 15% der Fahrstrecken sind nicht länger als 10 Kilometer, hier ist vor allem der Einkauf im Ort, die Post und Bank schuld daran. (Ja, könnte man mit dem Fahrrad machen – macht man mit Kinderwagen, Wasserkästen usw. jedoch eh nicht.)

6,5% der Fahrten (pro Woche) sind nicht länger als 80 km (aber länger als 40 km). Nur 1,5% aller Fahrten sind zwischen 80 und 150 km weit. Und nur 0.6% aller Fahrten erreichen 300 bis 600 km. In der Summe sind es 616 km pro Woche

Massiver CO2-Nachteil für den klassischen Diesel-SUV

Am Ende kommen wir in der vorbereiteten Tabelle per Woche auf 9,5 Liter Benzinverbrauch (nah an der Realität) und rund 117 kWh Stromverbrauch per Woche (oberhalb der Realität). Für den Vergleich zum klassischen Diesel-SUV akzeptieren wir jedoch erst einmal die „theoretischen Werte der Excel-Tabelle.

Doppelter Vorteil für den PHEV im Kurzstreckenbetrieb

Die Vergleichswerte für den Diesel-SUV entstammen früheren Teststrecken und sind (noch) nicht zu 100% verifiziert. Allerdings werden wir einen 1:1 Vergleich durchführen und die Werte prüfen.  Mit den Erfahrungswerten kommt der „Vergleichs-Diesel“ auf einen Wochenverbrauch von 49,5Litern Diesel.

Ein erheblicher Mehrverbrauch während der Kaltstart-Phase schlägt beim Diesel-SUV vor allem bei den vielen „kurzen Strecken“ mächtig ins Gewicht. Hier punktet der PHEV gleich doppelt. Zum einen steigt sein CO2-Ausstoß nicht mit der Kurzstrecke, sondern bleibt gleich. Bis 40 km emittiert der PHEV maximal das Equivalent zu 9-10 kWh Strom.

„Ja, aber“

Natürlich kann man sich alles schön rechnen, werden jetzt einige sagen – aber wer vor der Entscheidung steht, ob der PHEV für ihn eine sinnvolle Lösung ist, der muss sich eben die Frage stellen, wie fahre ich im Alltag? Welche Strecken machen den Löwenanteil aus? Und mit dieser Methode lässt sich eine Näherung an das spätere Real-Ergebnis erzielen. Vergleichen mit den aktuellen Verbrauchswerten des PHEV (Strom und Benzin), kommt die Einteilung der Fahrstrecken und deren Anteil der Realität schon sehr nah. Und stellt man dem einen klassischen SUV-Diesel gegenüber, dann – ja dann ist das Ergebnis eindeutig.

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Wofür der Aufwand?

Wozu der Aufwand mit der Excel-Liste und den Kategorien? Ziel ist es, einen Rechner zu entwickeln, der Ihnen die Möglichkeit gibt, vorab zu berechnen ob der PHEV in das eigene Mobilitätskonzept passt und, wenn ja, wie viel CO2 können sie mit dem „ersten Plug-In Hybrid SUV“ einsparen?

Wir werden die Daten der Excel-Liste über die nächsten Monate weiter verifizieren und wir werden einen Vergleichs-SUV sowohl die Verbrauchswerte für die KM-Kategorien ausfahren lassen, als auch einen „simplen“ 1:1 Vergleich im Alltag damit starten.

Fahrbericht Mitsubishi Outlander 2.2 Di-D 4WD

Wissen Sie spontan, welches das erfolgreichste Plug-in-Hybrid-Fahrzeug in Deutschland ist? Es kommt aus Japan, genauer gesagt von Mitsubishi, und handelt sich um den Outlander. Den gibt es nach wie vor aber auch als Benziner und Diesel. Dennoch bleibt das Angebot angenehm überschaubar, denn für jede Antriebsart gibt es nur eine Leistungsstufe, die außerdem in beiden Fällen mit 110 kW / 150 PS auch noch gleich ist. Wir fuhren den 2.2 Di-D 4WD, wobei der Hubraum näher an 2,3 Liter ist. Die Baureihe wurde für dieses Jahr überarbeitet. Von den rund 100 Änderungen fällt vor allem die neue Frontgestaltung und hier insbesondere bumerangförmige Chromspange zu beiden Seiten des geänderten Stoßfängers auf. Auch hinten trägt das SUV nun etwas mehr Glanz. Alles in allem tritt der Outlander sowohl edler als auch dynamischer auf.

Ebenfalls aufgewertet wurde das Interieur. Nett anzusehen sind die Einlagen an Armaturenbrett und Türinnenverkleidung, die wohl an die Maserung von Bambus erinnern sollen. Dazu gibt es ein wenig Klavierlack. Ansonsten geht es aber trotz Modellpflege eher etwas rustikaler zu. Das gilt insbesondere für die recht schmucklos gestaltete Mittelkonsole. Dort findet sich auch die Drucktaste für die Wahl des Allradantriebs, wobei uns der Drehknopf aus der Vorgängergeneration deutlich besser gefallen hat, konnte man dort doch gleich sehen, wohin sich das Rad dreht, während die Taste nichts verrät, sondern nur die Bordcomputeranziege. Drei Modi stehen zur Verfügung: Eco-Mode (Hinterachse wird nur bei Bedarf zugeschaltet), permanenter Allradantrieb und Fahren mit Differenzialsperre im Gelände. (Hinweis: Der Autor meint 4WD-Lock, eine starre Verteilung der Antriebskräfte zwischen hinten und vorne.)

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Nach einer Gedenksekunde springt der Diesel nach dem Druck auf den Startknopf an. Die Sechs-Stufen-Automatik (1800 Euro Aufpreis) wechselt die Gänge angenehm sanft und reagiert rasch auf die Gasbefehle, bei Bedarf kann über Schaltpaddles manuell eingegriffen werden. Der Outlander erfreut zudem durch eine exakte Lenkung und eine angenehme Federung mit nicht zu straffer Dämpfung. In Sachen Assistenzsysteme bietet Mitsubishi ein Paket an. Es umfasst für 1400 Euro eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und einen Auffahrwarner mit Bremseingriff sowie einen Spurverlassenswarner, der relativ zuverlässig arbeitet, sich aber nach unserem Empfinden ein wenig spät meldet.

Eine der großen Stärken des Outlander ist sein gutes Platzangebot. So können sich Mitfahrer in der zweiten Reihe weder über mangelnde Knopf- oder Kniefreiheit noch über zu kurze Schenkelauflagen beklagen. Selbst bei vorgeschobener Rücksitzbank – sie hat einen Verstellbereich von 25 Zentimetern – geht es noch kommod zu. Eng wird es allerdings in Reihe drei, die beim Diesel serienmäßig mitgeliefert wird (den Benziner gibt es nur mit fünf Plätzen). Die beiden Zusatzsitze taugen wirklich nur als kurzfristiger Notbehelf, stehen aber für die große Variabilität des Japaners. Dabei sind es noch nicht einmal so sehr die hoch angewinkelten Knie oder die Beinfreiheit, sondern vor allem die fehlende Höhe für den Kopf, der sich im Bereich der Heckklappenhalterung bewegt, die Verzicht erfordert. Dem Gepäck ist das natürlich egal, für das bei Bedarf eine fast 1,70 Meter lange Ladefläche sowie über 1754 Liter Stauvolumen zur Verfügung stehen.

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Der Outlander verfügt außerdem über relativ große Fensterflächen, was heutzutage längst nicht mehr selbstverständlich ist. Selbst das dritte Seitenfenster hinter der C-Säule erlaubt trotz dicker D-Säule beim Rangieren durchaus noch einen Blick nach schräg hinten. Ohnehin lassen sich die Fahrzeugdimensionen beim Ein- oder Ausparken relativ gut abschätzen.

Fazit: Der Outlander, der übrigens nicht die Typen-, sondern wie der Land Rover Discovery die Modellbezeichnung auf der Fronthaube trägt, gehört zu jenen SUV, die sich als Alternative für diejenigen empfiehlt, die nach Platz und Flexibilität suchen, denen ein Van aber zu sehr das Image der Familienkutsche anhaftet. Und fünf Jahre Garantie gibt es auch noch.

 

 

 

(ampnet/jri)

News: Mitsubishi-Sondermodelle – Preisvorteil im Gelände

Eine neue Familie von SUV- und Offroad-Sondermodellen hat Mitsubishi aufgelegt. Die Japaner versprechen für die „Star“-Ausführungen von ASX, Outlander, Pajero und L200 Kundenvorteile von bis zu 6.000 Euro gegenüber dem Einzelkauf der Extras. Die Ausstattung ist modellabhängig, beim Kompakt-SUV ASX umfasst sie unter anderem 18-Zoll-Räder, Rückfahrkamera und Tempomat. Der Preis startet bei 18.490 Euro für das 86 kW/117 PS starke Benzinermodell mit Frontantrieb. Der Geländewagen Pajero verfügt als Sondermodell (ab 36.990 Euro) unter anderem über Lederausstattung, Klimaautomatik und Infotainment-System.

„SUV-Stars“ von Mitsubishi sparen bis zu 6000 Euro

Mit Preisvorteilen von bis zu 6000 Euro bietet Mitsubishi die Modelle ASX, Outlander, Pajero und L200 als Sonderedition „SUV-Star“ an. Der ASX verfügt dabei unter anderem über 18-Zoll-Leichtmetallräder, Kotflügelverbreiterungen, Freisprecheinrichtung, Touchscreen, Tempomat und Sitzheizung vorne sowie eine Rückfahrkamera. Als „SUV-Star+“ bringt der ASX zusätzlich noch dunkel getönte Scheiben, LED-Tagfahrlicht, Digitalradio, Dachreling und das Smart-Key-System mit. Zur Wahl stehen ein Benziner mit Front- und ein Diesel mit Allradantrieb jeweils mit Automatik. Die Preise beginnen bei 18 490 Euro.

Ab 21 990 Euro ist der Outlander SUV-Star zu haben. Zu der Sonderausstattung zählen unter anderem 16 Zoll große Leichtmetallfelgen, elektrisch anklapp- und beheizbare Außenspiegel, Fensterzierleisten in Chrom-Optik sowie abgedunkelte Scheiben ab der B-Säule. dazu kommen Audiosystem mit CD/MP3-Funktion, Bluetoothschnittstelle, ein 6,1 Zoll großer Touchscreen, Regensensor, Rückfahrkamera sowie Sitzheizung vorn. Lenkrad und Schaltknauf sind mit Leder bezogen. Der Outlander SUV-Star+ bietet 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Scheinwerfer, Digitalradio, das Mit-subishi-Multi-Communication-System (MMCS) mit Navigation und eine elektrisch betätigte Heckklappe.

Als Sondermodell SUV-Star ab 36 990 Euro bietet der Pajero als Drei- und Fünftürer mit Dieselmotor unter anderen Lederausstattung und ein Infotainment-System mit Smartphone- Anbindung, während der L200 SUV-Star ausschließlich als Doppelkabiner angeboten wird. Zur Sonderausstattung gehören 18-Zoll-Leichtmetallräder, Kotflügelverbreiterungen, ein Frontbügel aus poliertem Edelstahl, ein Unterfahrschutz und eine Laderaumbeschichtung. Der L200 SUV-Star+ bringt außer-dem Bi-Xenonscheinwerfer, Smart-Keay-System, einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz, Lederausstattung, Digitalradio, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und das MMCS mit. Die Preise beginnen bei 39 390 Euro.

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(ampnet/jri)

PHEV oder Hybrid? Für jedermann?

Es ist erst zwei Wochen her, da haben wir uns hier auf mein-auto-blog Gedanken über die Gedankenlosigkeit bei der AutoBild gemacht. Dort wurde der Hybrid-Toyota RAV4 gegen den PHEV Outlander getestet. Das ist in etwa wie eine Weinprobe zwischen einem schweren Rot- und einem leichten Weißwein und man unterstellt dem einen das fehlende Aroma von roten Trauben und dem anderen die flüchtige Leichtigkeit von fruchtigen Aromen.  Nun denn. Wir haben daraufhin einige Kommentare erhalten und auch wieder neue eMails.

Welcher Hybrid, welches System, für welchen Autofahrer?

Eine eMail kommt von Leser Jürgen Zapf und er fragt uns, welche Empfehlungen wir haben. Ganz konkret fragt er sich, welches Hybrid- oder PHEV-Konzept für welchen Fahrertyp am besten passt. Leser Zapf konnte die Hybriden von Toyota / Lexus fahren und ist mit deren eCVT gut zurecht gekommen. Bei den Hybriden von VW und KIA wundert er sich über die Integration des e-Motors direkt in das Getriebe. Unseren Dauertester von Mitsubishi, den Outlander PHEV, versteht er als E-Auto mit Range Extender.

Aber welches Konzept empfehlen wir denn nun?

Lieber Hr. Zapf, liebe Leser,

der Mitsubishi Outlander PHEV ist KEIN E-Auto mit Range Extender. Das wollen wir einmal voraus schicken. Aufgrund seines technischen Layouts arbeitet der Mitsubishi Outlander PHEV sowohl als „Serieller Hybrid“, wie auch als „Paralleler Hybrid“ und als reines E-Fahrzeug, wenn die restlichen Parameter wie Temperatur, Batteriezustand und Anforderungen des Fahrers stimmen.

Zur Orientierung im Dschungel der neuen Antriebssysteme haben wir 4 Grundsätze zusammengefasst, die Ihnen hoffentlich bei der Wahl weiterhelfen.

Grundsatz 1:

Hybride und PHEV sind getrennt zu beurteilen. Ein Auto mit der Option zur Steckdosen-Ladung muss anders betrachtet werden als ein Hybrid. Daher auch unser Rant gegen die AutoBild von vor zwei Wochen.

Für den Mitsubishi Outlander PHEV gibt der Hersteller einen „Norm-Verbrauch“ von 1.9 Litern auf 100 km aus. Jetzt wissen wir aber so langsam alle: Der Normverbrauch ist eine theoretische Größe. Eine Messgröße, um Vergleichbarkeiten zu schaffen. Im Alltag meiner Frau verbraucht der Outlander PHEV 0.0 Liter Benzin auf 100 km. Stattdessen verzapfen wir täglich rund 14 kWh Strom. In meinem Alltag braucht der Outlander PHEV eher 8 Liter, denn ich fahre üblicherweise lange Strecken und das oftmals unter Zeitdruck.  Der Grundsatz Nummer 1 lautet daher: Einen PHEV kauft man nur dann, wenn man die Ladestation zuhause und im besten Fall auch im Büro nutzen kann. Wer nicht täglich laden kann, der lässt die Finger weg vom PHEV.

Grundsatz 2: 

Range Extender sind eine Option, aber nicht die effizienteste. Einziges derzeit erfolgreiches E-Auto mit Range Extender ist der BMW i3. Hier lässt sich optional ein Verbrennungsmotor hinzuordern. Dieser dient der reinen Energie-Erzeugung für die Batterien, um damit wiederum den E-Motor anzutreiben.

Die Thermodynamik in die Pflicht zu nehmen, um daraus elektrische Leistung zu gewinnen, ist eher suboptimal. Der Wirkungsgrad des Benziners ist bereits schlecht, der Prozess des Wandels in elektrische Energie addiert die Verluste. Der Range Extender an sich, ein Not-Behelf. Der Mitsubishi Outlander PHEV ist daher auch nicht als „Range Extender“ zu verstehen. Denn man hat bei Mitsubishi den Benzinermotor zum direkten Vortrieb in die Pflicht genommen. In einem Geschwindigkeitsbereich, in dem der Benziner effizient arbeiten kann. Ohne weitere Übersetzungeverhältnisse. Direkt auf die Vorderachse. Das funktioniert ab rund 65 km/h und damit wird aus dem „seriellen“ Hybriden ein „parallel“ arbeitender Hybrid.  Für den Alltag auf eine reine Range Extender Lösung zurückgreifen? Nur als „Notfall-Lösung“. NICHT für den Alltag.

Grundsatz 3:

Der Umstieg muss Ihnen leicht gemacht werden und Sie dürfen nicht das Gefühl haben, bewusst Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen. PHEV bieten derzeit eine hohe Attraktivität. Ganz abseits der Frage, ob man ein multifunktionales und technologisch ausgefuchstes System wie im Outlander PHEV kauft oder ob man die eher einfache Lösung aus dem VW-Konzern übernimmt. Die Integration des E-Motors in das DSG-Getriebe hat bei VW eine einfache Lösung zur Umsetzung von PHEV-Modellen ermöglicht. Der Outlander PHEV verfolgt eine andere Strategie: Hier sind die e-Motoren deutlich größer dimensioniert und zudem ist der Allradantrieb immer mit an Bord. Wichtig ist jedoch: Was bedeutet der PHEV-Umstieg für einen selbst?

Im Falle des Mitsubishi Outlander PHEV entscheidet man sich für einen SUV. Groß. Viel Platz. Mit Allradantrieb. Die Umgewöhnung beschränkt sich auf die Tatsache, einen Stromstecker anzuschließen, sobald man geparkt hat und diesen wieder abzustöpseln, bevor man losfährt. Der Rest ist ein Kinderspiel.

PHEV-Modelle beschränken weder den Radius für die kommende Urlaubsfahrt noch vermitteln sie einen Zwang zum „anders sein“, wie man ihn bei vielen E-Autos erlebt. Sie gestalten den Übergang vom Verbrenner zum E-Auto mit maximalen Komfort. Und ob man nun einen Wolfsburger PHEV fährt oder einen Mitsubishi – die Technik ist in beiden Fällen excellent. Einzig die Modellauswahl definiert das Mögliche. Einen PHEV-SUV gibt es in Wolfsburg noch nicht, dafür einen klassischen Kombi und einen VW Golf.  Nun kostet ein Golf GTE bereits 36.900 € in der Basis-Ausstattung. Ein SUV mit Allrad und PHEV-Antrieb startet bei Mitsubishi 39.900 €. Und hier ergibt sich Grundsatz 3: Sie bestimmen, welches Auto sie fahren wollen. Die einen setzen auf Premium und zahlen dafür gerne einen Aufpreis, die anderen fahren „fokussiert“ auf die wichtigen Dinge des Lebens.

Grundsatz 4:

Ein Hybrid ist grundsätzlich einmal eine Variante für einen effizienten Antrieb. Die Modelle von Toyota / Lexus machen das vor. Reine Hybride sind für Menschen, die wie gewohnt weiter tanken wollen – nur halt weniger- die richtige Wahl.

Ein PHEV-Modell macht nur Sinn, wenn man selbst elektrisch tanken kann. Und das auch will. Idealerweise in der Kombination mit einer eigenen PV-Anlage. Aber beachten Sie: Die elektrischen Reichweiten sind bei vielen Premium-Herstellern eher Augenwischerei. Und ob es wirklich sinnvoll ist, weniger als 20 km elektrisch fahren zu können, dafür aber Gewicht und Kaufpreis nach oben zu treiben? Vermutlich nicht. Wer sich zudem für einen SUV interessiert – nun – wir fahren im Dauertest die derzeit cleverste Wahl.

E-Fahrzeuge: Die Zukunft. Davon bin ich überzeugt. Fortschritte bei der Speicherung und der Aufladung werden die noch vorhandenen Minus-Punkte auflösen. Wer sich heute für ein E-Fahrzeug entscheidet, gehört zu den „early adoptern“ und muss sich der täglichen Fallstricken bewusst sein.

Fahrbericht 78 mitsubishi outlander phev

Zurück zur Frage von Hrn. Zapf:

E-Autos fährt man, wenn man wenig fährt. Einen PHEV, wenn man sich keine Gedanken machen will über die Reichweite und einen Hybriden, wenn man keine Steckdosen suchen will. Welchen Hersteller, welche Technik – das muss man am Ende vermutlich seinem persönlichen Geschmack überlassen. Es hilft ja nichts, einem „Golf-Käufer“ einen SUV aufschwatzen zu wollen – und andersherum … 

 

5.000 € Förderung für den Mitsubishi Outlander PHEV?

Kommt jetzt endlich die Förderung für die Elektromobilität?

Der Spiegel berichtet online und in seiner Ausgabe vom 27. Februar 2016 über einen Konsens in Regierungskreisen zur Förderung der Elektromobilität. Bis zu 5.000 € sollen private Käufer vom Staat erhalten, wenn sie ein Fahrzeug mit alternativen E-Antrieben kaufen.

Der Mitsubishi Outlander PHEV wird damit noch einmal günstiger. Er ist bereits jetzt der günstigste SUV mit Plug-In Hybrid Antrieb und dazu auch noch der SUV mit der größten elektrischen Reichweite im Alltag. Und er war der erste PHEV-SUV!  Bis 30.04.2016 gab und gibt es eine Förderung von bis zu 4.000 € auf den Kaufpreis des Outlander PHEV durch Mitsubishi und das teilnehmende „Green Mobility Center“ direkt. Wie der Spiegel nun meldet, soll es ab dem 1. Juli eine Kaufprämie für Elektroautos in Höhe von bis zu 5.000 € geben. Der Mitsubishi Outlander PHEV wäre dann bereits ab 34.990 € erhältlich.

mein-auto-blog – Der Mitsubishi Outlander PHEV-Dauertest

Neben der Kaufprämie für E-Autos und PHEVs will die Bundesregierung zudem für die Schaffung von 15.000 neuen Ladesäulen sorgen und die Batterieforschung in Deutschland subventionieren. Und 20% aller vom Bund angeschafften Fahrzeuge sollen E-Fahrzeuge werden. Wie sich dieser Umstieg anfühlt, haben wir bei mein-auto-blog bereits seit über einem Jahr im Alltag erlebt.

Mit unserem Mitsubishi Outlander PHEV haben wir auf die richtige Brückentechnologie gesetzt. Der Alltag als Familien-SUV wird geprägt vom lautlosen E-Antrieb. Ein durchschnittlicher Verbrauch von unter 1.0 Liter auf 100 km klingt nach Zauberei, ist aber Ergebnis der konsequenten Nutzung von „grüner Energie“ im Batterie-Tank des PHEV. 40 Kilometer Reichweite sind im Alltag machbar, nach NEFZ-Norm wären es bis zu 51 km. Doch auch mit den 40 km rein elektrischer Reichweite fährt der Familien-SUV den größten Teil seiner „Dienstfahrten“ im Auftrage der Familie rein elektrisch. Die Tochter in den Kindergarten? Elektrisch. Butter, Brot und Milch aus dem Supermarkt? Elektrisch.

Dass mit der nun bevorstehenden Förderung die Anschaffung eines solch sinnvollen Familien-SUV erleichtert wird, ist von unserer Seite nur zu begrüßen. Seit über einem Jahr begleiten wir den Mitsubishi Outlander PHEV auf seinem Alltagstest und beantworten Ihnen die Fragen zum ersten Plug-In Hybrid SUV.

outlander phev walther werke frenger

5.000 € Förderung auch für Luxus-PHEVs?

Der Spiegel hat in seiner Meldung zur angeblichen Einigung über die E-Mobilität-Förderung auch die „absurden Gewinner“ der Fördermittel in eine Galerie gepackt. Luxus-Limousinen und Fullsize-SUV im obersten Preissegment. Deren E-Reichweite ist mehr als überschaubar, im Alltag kaum mehr als 16 km, aber auch hier wird man vom 5.000 € Bonus profitieren.

Man kann getrost geteilter Meinung sein über diese Lösung, aber eines steht fest: Die Förderung der alternativen Antriebe ist dringend notwendig gewesen. Dass man neben der reinen Euro-Förderung auch die Infrastruktur angehen will, ist ein wichtiger Schritt. Denn bislang mussten wir auch mit dem Mitsubishi Outlander PHEV noch zu oft den Benziner anwerfen. Schnelllader, die dabei helfen, auch längere Strecken elektrisch zu fahren, werden dabei helfen, die Gesamtbilanz unseres Familien-SUVs noch positiver zu gestalten.

 

News: Mitsubishi Motors in Genf 2016

Die Mitsubishi Motors Corporation, kurz MMC. Was fällt uns zu diesem japanischen Hersteller ein? Der Pajero, das ewig tapfere Zugfahrzeug, der Lancer EVO, der einen legendären Ruf unter den Motorsport-Fans genießt und dann ganz sicher noch der zuverlässige Ruf. Moderne Fahrzeuge mit nachhaltigen Elektro-Antrieben und einem frischen Design geben der Marke einen neuen Schwung. Diesen will Mitsubishi auch auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon zeigen und stellt gleich dreizehn Exponate für das Publikum bereit. Wir beleuchten die wichtigsten Neuerungen.

Im Mittelpunkt steht bei den Japanern das Mitsubishi eX Concept. Der Crossover feiert Europa-Premiere und ist ein weiterer Schritt nach vorn, was SUV und die Elektrifizierung anbelangt. So bietet der Kompakte mit dem geländegängigen Äußeren ein E-Antriebssystem der nächsten Generation, das eine umweltfreundliche Performance, drehmomentstarke Kraft und nachdrückliche Beschleunigung bieten soll. Der Twinmotor 4WD ist, wie man es von einem Stromer kennt, flüsterleise und teilt sich auf beide Achsen auf. Sowohl vorn wie auch hinten sitzt je ein E-Motor mit 70 kW und einer Systemleistung von 140 kW. Das Allradsystem (4WD) wird dabei von einer elektronischen Dynamik-Kontrolle überwacht, damit jederzeit ein präzises Handling und hohe Fahrsicherheit gewährleistet sind. Für eine Reichweite von beachtlichen 400 Kilometern soll eine High-Performance-Batterie sorgen.

Darüber hinaus soll das Mitsuibishi eX Concept mit einer hohen Konnektivität und verschiedenen Sicherheits-Technologien aufwarten. So bezieht der Japaner Informationen von den rundum angebrachten Kameras und Sensoren und erhöht oder verringert die Geschwindigkeit und kann so einen Überholvorgang einleiten. Bislang ist das System ausschließlich für Autobahnen ausgelegt. Für ein bequemes Parken hingegen zeigt Mitsubishi einen autonomen Park-Assistenten, der mit dem Concept Car vorgestellt wird. Der Valet Parking Assistant verbindet sich mit dem Parksystem eines Hotels oder Restaurants und kann ein selbstständiges Einparken einleiten, während man selbst schon am Tisch sitzt und die Speisekarte studiert.

Äußerlich zeigt die Studie impulsives Design, das den Eindruck erwecken soll, als sei es aus einem Block geschlagen. Dabei will Mitsubishi die Linienführung eines Shooting Brake mit Eleganz und der Coolness eines Kompakt-SUV paaren. Wie ein Kompakt-SUV cool sein soll? Wir haben bei diesem Begriff eher biedere Vorstellungen. Wie eine stylische Variante aussehen könnte, sieht man aber bei Mitsubishi.

Wie es sich für ein Lifestyle-Gefährt gehört, bietet der Kofferraum reichlich Platz für die Outdoor-Ausrüstung. Doch die Japaner beschränken sich nicht nur darauf, sondern zeigen, dass ihr Design auch etwas mit Sicherheit zu tun hat. So bietet das „Shield“-Design Schutz für Fußgänger wie auch für das Fahrzeug selbst. Die Tagfahrleuchten und Blinker sitzen auf der Oberseite der Kotflügel, wo sie gut gesehen werden können. Das Abblendlicht ist wiederum im unteren Stoßfänger untergebracht, um Blendungen zu vermeiden. Dieser ist zudem mit einer Art Gummierung überzogen, um Fußgänger und den eX gleichermaßen zu schützen.

Zum Betreten des Innenraums öffnen die Türen gegenläufig und sollen so den Zustieg erleichtern. Das Interieur ist modisch zweifarbig gehalten und verfügt über eine Mittelkonsole, die zwei portable Batterien beherbergt. Sie können für das Outdoor-Abenteuer bestens genutzt werden. Über das intelligente Display im Zentrum des Armaturenbretts können die Passagiere ihr Smartphone koppeln und neueste, Cloud-basierte Applikationen nutzen – je nach Interesse und Geschmack.

Mitsubishi-L200-ASX-Genf-2016-Mein-Auto-Blog
Die Geoseek Konzepte des Mitsubishi L200 und ASX.

Weitere Highlights sind die „GEOSEEK“ Konzepte, die auf dem Mitsubishi L200 und ASX aufbauen. Sie sollen mit ihrem Stil einen Hauch von Extravaganz und Outdoor-Feeling auf die beiden Fahrzeuge übertragen. Der Look, der an Outdoor-Bekleidung erinnern soll, gestaltet sich durch eine Lackierung in „Pearl Grey“ und weist Akzente in einem lebendigen Orange auf. Besonders die Teile mit einer besonderen Gelände-Funktionalität werden in den knalligen Farbton getunkt, wie etwa die Nebelscheinwerfer-Umrandungen oder Elemente der Stoßfänger. Zudem ist ein Dachträgersystem für den Transport von Fahrrädern oder Camping-Bedarf installiert. Innen zeigen die Sitzmittelbahnen eine Kunstfaser, die besonders atmungsaktiv sein soll, während der Rest mit einer Art rutschfestem Alcantara bespannt ist. Wir sind gespannt, ob die Geoseek-Modelle ihren Weg auf die Straßen finden. Denn der ein oder andere Farbtupfer in der grauen Jahreszeit kann nicht schaden.

Fotos: Mitsubishi