Audi RS7 Sportback – Eine Schippe drauf gelegt

Audi rüstet beim RS 7 nach. Die neue Generation ist stärker als ihr Vorgänger. Und auch ein paar tausend Euro teurer.

Zu Preisen ab 121.000 Euro ist ab sofort der Audi RS 7 Sportback bestellbar. Bei den Händlern steht die sportliche Fließhecklimousine ab Dezember. Zu ihren Konkurrenten zählen das BMW M8 Gran Coupé sowie der Mercedes-AMG Viertürer.

Technisch baut der RS 7 auf dem Audi A6 beziehungsweise dessen Sportvariante RS 6 Avant auf. Wie der Power-Kombi-Ikone trägt auch der Viertürer den neu entwickelten V8-Biturbo unter der Haube. Der 4,0-Liter-Motor leistet jetzt 441 kW/600 PS und übertrifft damit den Vorgänger um immerhin 40 PS. Beim Drehmoment schafften die Ingenieure den Zielwert von 800 Newtonmeter, die bereits bei 2.100 Umdrehungen anliegen. Für den Sprint von null auf Tempo 100 gibt Audi 3,6 Sekunden an, die Spitzengeschwindigkeit liegt mit dem optionalen „Dynamikpaket plus“ bei 305 km/h. Den Verbrauch sollen ein 48-Volt-Mildhybridsystem sowie eine Zylinderabschaltung drücken, im Normschnitt liegt er bei 11,4 Litern.

Für die passende Fahrdynamik sollen die besten Zutaten sorgen, die im Konzern verfügbar waren. Dazu zählen adaptive Luftfederung und Progressivlenkung. Optional kann der Kunden noch eine Hinterachslenkung und das „RS-Sportfahrwerk plus“ mit „Dynamic Ride Control“ bestellen. Serienmäßig rollt der RS 7 Sportback auf 21-Zoll-Felgen, bestückt mit 275er-Reifen. Optional gibt es 22-Zöller mit 285er-Pneus. Ebenfalls gegen Aufpreis ist der RS 7 mit einer Keramik-Bremsanlage ausgestattet. Preislich liegt die neue Generation oberhalb des Vorgängers, der zuletzt knapp 114.000 Euro kostete.

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