Autonomes Fahren – noch nicht reif für die Gegenwart

2020 wird das Jahr, in dem Autos nur noch mit einem Autopiloten unterwegs sind. So lauteten vor nicht allzu langer Zeit die Prognosen. Dass das Jahr 2020 ganz andere Schlagzeilen schreiben würde, konnte niemand ahnen. Jetzt wollen die Autohersteller aber gerne wieder auf sich aufmerksam machen und für das autonome Fahren werben.

Sehr viele Prognosen

Lange ist es noch nicht her, da haben sich die Autohersteller mit Ankündigungen praktisch überboten, wann die Autofahrer nicht mehr selbst das Steuer in der Hand halten müssen. Vor allem Mercedes und Volvo lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit ständig neuen Prognosen. Jeder hatte das beste Konzept, um unfallfrei durch den Straßenverkehr zu kommen. Heute zeigt sich, dass dies nur Luftschlösser waren, die jetzt in der Realität angekommen sind. Allzu große Fortschritte beim Thema autonomes Autofahren wird es in den kommenden Jahren wohl nicht geben, sagt zumindest der ADAC.

Fahren mit dem Assistenten

Mercedes stellte vor einigen Wochen die neue S-Klasse der breiten Öffentlichkeit vor. Wie erwartet, hat dieser Wagen die sogenannte Fahrerassistenzstufe drei und das heißt, dass der Fahrer auch bei längeren Passagen immer mal wieder die Hände vom Lenkrad nehmen kann. Leider ist dies nur ein winziger Schritt in Richtung autonome Zukunft, denn genau genommen handelt es sich nur um einen intelligenten Stauassistenten. Dieser funktioniert im ersten Schritt nur bei vorausfahrenden Autos, den entsprechenden Begrenzungslinien und nur bis Tempo 60.

Gute Noten für Tesla

Der ADAC hat sich die unterschiedlichen Modelle der Fahrassistenten einmal genauer angesehen. Geht es um die reine Unterstützung für den Fahrer, dann liegt das Tesla Model 3 ganz klar vorne. Der Wagen bekam auch bei der Notfallassistenz gute Noten. Im Gesamtklassement liegt jedoch der Mercedes GLE knapp vor dem 3er BMW und dem Audi Q8. Etwas abgeschlagen auf den hinteren Plätzen finden sich der Ford Kuga und der Passat aus dem Hause Volkswagen wieder.

Bildquelle: metamorworks 

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