Autos, die bald nicht mehr verkauft werden

Die Abgasregeln werden immer strenger und das hat Konsequenzen.

Viele beliebte Kleinwagen und ebenso viele Dieselfahrzeuge verschwinden einfach aus dem Straßenbild, sie werden bald nicht mehr verkauft. Gab es vor einigen Jahren noch eine bunte Vielfalt, so regiert jetzt die „Rote Liste“, die vorschreibt, wer noch auf die Straße darf und wer nicht mehr.

Diese beliebten Kleinwagen werden verschwinden

Wer heute bei VW den schon legendären Polo bestellt, wird vergeblich nach einem Modell mit Dieselmotor suchen. Alle, die sich für das Einsteigermodell, den „Trendline“ entscheiden, erhalten nur noch einen 1,0-Liter-Dreizylinder mit 80 PS. Nicht viel besser sieht es bei der Konkurrenz aus Rüsselsheim aus. Dort gibt es zwar den „Corsa“ noch als Selbstzünder, den „Fiesta“ jedoch nur noch als Benziner. Vor rund zehn Jahren sah das Ganze noch anders aus, damals war es noch nicht verpönt, einen Diesel zu fahren. Bald werden diese Kleinwagen ganz verschwinden, denn sie als E-Autos anzubieten, lohnt sich für die Hersteller nicht.

Kleine Autos für kleines Geld

Die Hersteller wie Opel oder VW sind in einer Art Zwickmühle. Auf der einen Seite möchten sie Kunden mit schmalem Budget, die bisher ihre Kleinwagen zu Bestsellern gemacht haben, nicht enttäuschen. Auf der anderen Seite müssen sie den von der EU auferlegten, immer strengeren Regeln folgen und die Wagen entsprechend umrüsten. Dies lohnt sich vielfach aber nicht, denn dann würden die Kunden mit der kleineren Geldbörse schnell abspringen. Sicher gibt es viele technische Kniffe, wie beispielsweise einen SCR-Katalysator, aber der kostet viel Geld, was der Kunde, der den Kleinwagen kaufen will, aber nicht bezahlen kann.

Ein harter Konkurrenzkampf

Besonders bei Kleinwagen ist der Konkurrenzkampf zwischen den Herstellern sehr groß. Einige Modelle, wie der „Adam“ aus dem Hause Opel oder der „Mito“ von Alfa Romeo, haben es nicht geschafft. Mittlerweile ist auch für den Opel „Karl“ Schluss, denn die Hersteller konzentrieren sich nun auf die E-Modelle sowie auf die Wagen im teuren Segment.

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