China für deutsche Hersteller immer wichtiger

Mehr als jeder dritte Neuwagen einer deutschen Marke wird in China gekauft. Tendenz steigend.  

China bleibt für die deutschen Autohersteller auch in der Corona-Krise der wichtigste Auslandsmarkt. 2020 tätigten BMW; Mercedes und der VW-Konzern 38,2 Prozent ihrer weltweiten Verkäufe im Reich der Mitte, wie das Center Automotive Research (CAR) ermittelt hat. Das waren rund 5,4 Millionen Autos und entspricht gleichzeitig dem höchsten jemals erreichten Anteil. Setzt sich der Trend wie von den Experten erwartet fort, werden 2030 rund 9 Millionen Autos deutscher Hersteller in China verkauft.  

Stärkste deutsche Marke in China war VW mit 3,8 Millionen Neuzulassungen im vergangenen Jahr. Das entspricht einem Marktanteil von gut 19 Prozent. Mercedes und BMW/Mini kamen jeweils auf knapp 780.000 Fahrzeuge. Insgesamt kommen die Deutschen auf einen Marktanteil von knapp 27 Prozent und landen damit weit vor den Amerikanern mit GM (14 Prozent), Ford (3 Prozent) und Tesla (0,7 Prozent). Druck bekommen die westlichen Konzerne von den asiatischen und koreanischen Herstellern, die dank eines neuen Handelsabkommens ihre Anteile erhöhen konnten. 

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