Dacia Sandero Facelift – Sparmobil mit Mehrwert

Dacia Sandero Facelift – Sparmobil mit Mehrwert

Mit 6.890 Euro wird der Preis für den Dacia Sandero auch im Modelljahr 2017 auf unvermindert niedrigem Niveau verharren. Dennoch bietet der kleine Rumäne dank eines Facelifts künftig einen Mehrwert.

Dazu trägt unter anderem ein neuer 1,0-Liter-Dreizylinder-Basisbenziner mit 54 kW/73 PS bei, der mit 5,2 Liter gut zehn Prozent weniger als der bisherige Einstiegsmotor verbrauchen soll. Ein Wert, der keineswegs realitätsfern erscheint, denn der Bordcomputer zeigte am Ende unserer Testfahrt 5,4 Litern an. Der Saugmotor schnurrt munter, ohne aufdringlich zu lärmen. Nutzt man die Fünfgang-Schaltung eifrig, kommt man gefühlt flott voran. Offiziell dauert der Standardspurt allerdings 14,5 Sekunden, Spitze ist bereits bei 162 km/h erreicht.

Neben dem Basisaggregat steht noch ein 0,9-Liter-Dreizylinder-Turbo zur Wahl. Dieser leistet 66 kW/90 PS und 140 Nm bei 4,9 Liter Verbrauch. Ebenfalls 66 kW/90 PS mobilisiert der 1,4-Liter-Diesel, der, wie der gleichstarke Benziner, mit manuellem Fünfgang-Getriebe oder automatisiertem Schaltgetriebe zu haben ist.

Zum Modelljahr 2017 wurde der Sandero auch optisch aufgewertet. Der Kühlergrill trägt jetzt ein Wabengitter, die Scheinwerfer integrierte LED-Tagfahrleuchten, während sich die Rückleuchten mit neuer Grafik in Szene setzen. Im Innenraum gibt es zudem neue Polsterstoffe und Applikationen in Chromoptik. Außerdem wanderten die Schalter der Fensterheber in die Türinnenverkleidung. Insgesamt wirkt das Interieur – zumindest in der höchsten Ausstattungslinie – für die aufgerufenen Preise recht ansprechend.

Die Topversion namens Laureate kostet 9.090 Euro. Dann sind Klimaanalage, Fensterheber, Radio, Bordcomputer sowie ein höhenverstellbarer Fahrersitz an Bord. Auf einige Dinge wird man beim aufgewerteten Sandero allerdings weiterhin grundsätzlich verzichten müssen: Konnektivitätslösungen, Notbremsassistent, Spurhaltewarner oder Verkehrszeichenerkennung gibt es nicht für Geld noch gute Worte. (Elfriede Munsch/SP-X)

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