Der Bulli für die Familie

VW legt den Multivan neu auf

VW koppelt den Multivan aus seiner Nutzfahrzeug-Familie aus. Der Bulli-Nachfolger wird noch mehr als bisher zum großen Familienauto mit Pkw-Flair.

Der neue VW Multivan löst sich von seiner Nutzfahrzeug-Vergangenheit und wird endgültig zu Großraumlimousine. Die Markteinführung erfolgt in der zweiten Jahreshälfte, erstmals wird es neben Dieseln und Benzinern auch einen Plug-in-Hybrid geben. 

Der neue Bus nimmt vor allem bei der Frontgestaltung Anleihen beim Golf, mit dem er sich künftig auch die technische Plattform teilt. Bei Silhouette und Proportionen bleibt er aber der Bulli-Tradition treu. Mit 4,97 Metern Länge legt er gegenüber dem Vorgänger um knapp 7 Zentimeter zu, die alternativ angebotene Langversion misst 5,17 Meter und ist 13 Zentimeter kürzer als zuletzt. Der Radstand wächst in beiden Varianten um 12 Zentimeter auf 3,12 Meter, was für bessere Platzverhältnisse im Innenraum sorgen dürfte. Das Laderaumvolumen liegt je nach Bestuhlung und Karosserielänge zwischen 469 und 4.053 Litern

Das Motorenprogramm besteht zunächst aus zwei Benzinern, einem Diesel und einem Plug-in-Hybriden. Letzterer stellt eine Systemleistung von 160 kW/218 PS bereit. Basis-Antrieb ist ein 1,5-Liter-Benziner mit 100 kW/136 PS, alternativ ist ein 2,0-Liter-Ottomotor mit 150 kW/204 PS zu haben. Der einzige Diesel im Angebot, ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 110 kW/150 PS, wird 2022 nachgereicht. 

Die Preise für den neuen Multivan sind noch nicht bekannt. Sie dürften angesichts der neuen Basis und der üppigeren Ausstattung auf mindestens rund 40.000 Euro steigen. Als günstigere Alternative für gewerbliche Kunden oder den Reisemobileinsatz, lässt VW das Vorgängermodell T6.1 weiterlaufen. Komplettiert wird die Bulli-Familie voraussichtlich im kommenden Jahr durch den rein elektrischen ID.Buzz.

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