Der Marktführer unter den E-Motoren

Mit dem Elektroauto sickern neue Wörter und Begriffe in die automobile Alltagssprache. Einige davon sollte man vor allem als E-Mobilist kennen.  

Elektromotor ist nicht gleich Elektromotor. Zwar ist die Bandbreite an Varianten nicht zu groß wie bei Verbrennungsmotoren, einige unterschiedliche Bau- und Funktionsweisen gibt es aber doch. Die wichtigste ist die permanent erregte Synchronmaschine (PSM).  

Die PSM ist die aktuell gängigste Bauart von Elektromotoren im Auto und in vielen Haushaltsgegenständen. „Permanent erregt“ heißt, dass im Motor sogenannte Permanentmagnete zum Einsatz kommen, für die teure seltene Erden benötigt werden. Das ist bei der fremderregten Variante (FSM) nicht der Fall. Dort wird das Magnetfeld temporär durch Strom erzeugt – also durch einen Elektromagnet. Das ist in der Produktion deutlich günstiger als die Verwendung permanenter Magnete aus Seltenen Erden, weshalb diese Technik vor allem für eher preissensible E-Autos interessant ist. Der effizientere PSM hingegen arbeitet in fast allen Preis- und Leistungsklassen, wo er gute Fahrleistungen mit geringem Verbrauch verbindet. 

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