E-Autos drücken den Markt ins Plus

Nach mehr oder weniger deutlichen Rückgängen bei den Neuzulassungen gab es im September erstmals wieder ein Plus. Daran hat auch die E-Mobilität ihren Anteil.  

Zum ersten Mal seit dem Corona-Lockdown ist der deutsche Pkw-Markt wieder gewachsen. Im September registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 265.227 Neuzulassungen, 8,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Das kräftige Plus geht vor allem auf das Konto der Privatkunden. Die Zulassungen in diesem Marktsegment stiegen um 18,3 Prozent (Marktanteil: 36 Prozent), während die gewerblichen Anmeldungen um 3,5 Prozent zulegten (Marktanteil 64 Prozent). Die Gesamtjahresbilanz fällt weiter negativ aus, liegt mit 2,04 Millionen Neuzulassungen nach neun Monaten um 25,5 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Besonders gefragt waren im September erneut elektrifizierte Fahrzeuge. Die Zahl der neuen E-Pkw stieg um 260 Prozent auf 21.188 Einheiten, was einem Marktanteil von 8 Prozent entspricht. Die Plug-in-Hybride legten um 464 Prozent auf 20.127 Einheiten zu und erreichten einen Marktanteil von 7,6 Prozent. Begehrt waren außerdem die SUV, die nach einem Plus von 9,7 Prozent einen Marktanteil von 21 Prozent erreichten. Die Geländewagen legten um 5,4 Prozent auf einen Marktanteil von 10 Prozent zu.

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