Elektroauto-Wörterbuch: Feststoffbatterie

Auch Zulieferer wie Bosch arbeiten an der Feststoffbatterie

Mehr Reichweite, schnelleres Laden und höhere Sicherheit: Die Feststoffzelle könnte viele Probleme der Elektromobilität lösen.  

Der Feststoff-Akku ist der große Hoffnungsträger in der Batterie-Technik, weil seine Zellen ohne Elektrolyt-Flüssigkeit auskommen, sind sie bei einem Unfall weniger feuergefährdet als aktuelle, zähflüssig gefüllte Energiespeicher und einfacher beziehungsweise günstiger herzustellen. Nicht zuletzt erlauben die neuen Akkus größere Reichweiten und kürzere Ladezeiten. Bis sie im großen Stil kommen, dürfte es aber noch dauern.  

Zu den Treibern der Feststoffbatterie-Entwicklung zählen unter den Autohersteller unter anderem BMW, Volkswagen und Toyota. Die Japaner wollten die Technik eigentlich im Rahmen der Olympischen Spiele in Tokyo vorstellen. Ob es dabei bleibt, ist aktuell unklar. Klar ist, dass die ersten automobilen Anwendungen in zeitlicher Nähe liegen.   

Allerdings dürfte die Technik zunächst in der Nische verharren. Etwa im hochpreisigen Sportwagen-Bereich, wo neben ihren generellen Vorzügen auch ihr geringes Gewicht zusätzlich interessant ist. Im Großserien-Mainstream wird aber wohl die herkömmliche Lithium-Ionen-Batterie mit Flüssig-Elektrolyt erst einmal Standard bleiben. Zum einen, weil auch dort noch Fortschritte zu holen sind. Zum anderen, weil die Auto- und Batteriehersteller gerade erst ihre Kapazitäten hochfahren. Und die wollen noch eine Weile genutzt werden. 

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